Ein mutmaßlich technischer Defekt war am heutigen Donnerstagmittag (30.01.2020) die Ursache für einen Fahrzeugbrand in der Binger Innenstadt, bei dem auch ein angrenzendes Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Gegen 12:39 Uhr bemerkte der Fahrer in der Schmittstraße im Innenraum seines Wagens Brandgeruch und anfangende Rauchentwicklung. Daraufhin fuhr er in das Burggässchen um Hilfe zu holen. Unmittelbar nachdem er sein Auto abgestellt hatte griffen die Flammen über und setzten das Auto in Vollbrand.
Die Feuerwehr löschte den Brand. An dem Anwesen, in dessen Nähe das Fahrzeug abgestellt war, entstand Gebäudeschaden.
Als Ursache wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
Mit 3,8 Millionen Euro beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz am Neubau des zweiten Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim. Insgesamt sind für das Bauprojekt 27,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Baustart auf dem ehemaligen „Subaru-Gelände“ ist für Mitte diesen Jahres vorgesehen.
„Der Neubau ermöglicht es, die Verwaltungsstandorte der Kreisverwaltung am Hauptsitz in Ingelheim zu bündeln“, so Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe des Bescheides an Landrätin Dorothea Schäfer in Mainz.
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Umzug von Nieder-Olm nach Ingelheim
„Ich freue mich sehr darüber, dass es nun losgeht und damit das Ende der Raumnot sowie der Umzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Nieder-Olmer Kreuzhof nach Ingelheim absehbar ist“, erklärte Landrätin Dorothea Schäfer.
Innenminister Roger Lewentz übergibt Landrätin Dorothea Schäfer in Mainz den Förderbescheid für den Neubau eines neuen Dienstgebäudes. Foto: Kreisverwaltung/Kilian Grau
So werden die Mitarbeiter des Kreis-Bauhofes nun in Kürze mit der Rodung auf dem Gelände beginnen können. Dies wird dann der erste sichtbare Schritt für den Neubau werden. Aktuell werden im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung, Fachplaner für bestimmte Architektenleistungen ausgeschrieben.
„Wir arbeiten gerade den Bauantrag aus und werden ihn bald bei der Stadt Ingelheim einreichen“, so Steffen Wolf (1. Keisbeigeordneter), der darauf hinweist, dass bei der Planung auch Nistplätze für Vögel und Insektenhotels auf dem Gelände berücksichtigt werden – ganz im Sinne von Natur-, Klima- und Artenschutz.
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Einzug der Verwaltung für Mitte 2022 geplant
Mit dem Einzug in das neue Gebäude wird etwa Mitte 2022 gerechnet. Danach wird das bisherige Kreishaus saniert, bevor zum Beispiel das Jobcenter umziehen kann. Der Mietvertrag für die Neue Mitte, in der das Jobcenter bisher seine Büros hat, wurde zudem um ein Jahr bis zum 30. November 2023 verlängert. Der Kreisausschuss stimmte dieser Verlängerung des Vertrages zu den gleichen Konditionen wie bisher bereits zu.
Die Rodungen sollen jetzt zügig vorangehen, erläuterte Bauhofleiter Daniel Pohl: „Wir werden zunächst alle Strauchgehölze und kleineren Bäume entfernen“, sagte er. Parallel hat die Stadt Ingelheim im Rahmen der Baumschutzsatzung darüber zu entscheiden, ob die Bäume mit mehr als 80 Zentimeter Stammumfang gefällt werden können. Ziel ist es, das Gelände bis spätestens Ende Februar zu roden – rechtzeitig bevor die Brutsaison beginnt, wie Diethelm Freise-Harenberg von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises mitteilte.
Ab Anfang März bis Ende September dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz grundsätzlich keine Bäume, Hecken, lebende Zäune sowie Gebüsche oder anderes Gehölz abgeschnitten oder gefällt werden.
Mit dem Automobilhersteller Volvo steht nun ein weiterer Produzent im Verdacht, illegale technische Einrichtungen zur Abgasmanipulation in die Fahrzeuge eingebaut zu haben. Untersuchungen zweier unabhängiger Prüfstellen ergaben, dass der schwedische Konzern temperaturgesteuerte Einrichtungen zur Abschaltung in einigen SUV einsetzt.
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Thermofenster in zwei Volvo-Modellen
Bei einem Test des Emissions-Kontroll-Instituts (zugehörig zur Deutschen Umwelthilfe) konnte dort festgestellt werden, dass zum Beispiel der Geländewagen XC60 mit 2.0 Liter Motor und Abgasnorm Euro 5 die vorgegebenen gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide (NOx) bei weitem überschreitet.
Je nach Außentemperatur fährt der SUV die Abgasreinigung herunter. Bei Aussentemperaturen um die 20 Grad Celsius filtert das Fahrzeug die Abgase in vollem Umfang. Liegt die Temperatur jedoch unter den besagten 20 Grad – wie es in Deutschland mit einer Durchschnittstemperatur von 10 Grad die Regel ist -, wird die Reinigung der Abgase gedrosselt oder sogar komplett abgeschaltet.
Bei dieser Funktion handelt es sich um das sogenannte Thermofenster, das nach Ansicht von Experten und Verbraucherrechtsanwälten unzulässig ist.
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Bewusste Täuschung des Verbrauchers
„Es handelt sich hier ganz klar um eine bewusste Täuschung des Verbrauchers: Volvo-Kunden wurde ein Fahrzeug mit einer temperaturgesteuerten Abschalteinrichtung verkauft, das die meiste Zeit die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe nicht einhält. Der Volvo-Halter fährt also ungewollt mit einem Auto, das weit gesundheits- und umweltschädlicher ist, als beim Kauf angenommen“, erklärt Rechtsanwalt Johannes von Rüden von der Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN. „Wir raten Fahrzeughaltern, in deren Auto eine Abschalteinrichtung verbaut ist, Ansprüche auf Schadensersatz gegen den Hersteller zu prüfen und mit anwaltlicher Hilfe durchzusetzen.“
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Schadstoff-Grenzwerte um das Fünffache überschritten
Eine Untersuchung des britischen Prüfinstituts Emissions Analytics kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie das EKI: Auch die Volvo-Geländewagen XC60 und XC90 mit der Abgasnorm Euro 6 können die gesetzlichen Vorgaben für Stickoxide nicht einhalten. Die Grenzwerte wurden bei den Testfahrten mitunter um das Fünffache überschritten. Statt der zulässigen 80 mg/km Stickoxide setzten die Geländewagen 414 mg/km NOx frei.
Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD genießt keine Immunität mehr. Aufgehoben wurde die Immunität vom Bundestag. Der Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main „auf Genehmigung zum Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse“ wurde vom Bundestag genehmigt. Wegen Steuerhinterziehung wird nun gegen Gauland ermittelt.
Für die juristische Verfolgung mutmaßlicher Straftaten von Abgeordneten benötigt es die Zustimmung des Parlaments, da sie laut dem Grundgesetz immun sind. Diese kann auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Parlament jedoch aufgehoben werden.
Gauland wird Steuerhinterziehung vorgeworfen
Es handle sich um den Vorwurf der Steuerhinterziehung, gab eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft bekannt. Demnach werden noch heute Durchsuchungen zu dem Verfahren durchgeführt.
Es gehe „um ein altes Verfahren aus dem vorletzten Jahr“, betont ein Sprecher der AfD-Fraktion gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Am Nachmittag wolle die Fraktion hierzu ausführlich Stellung nehmen.
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Immunität auch bei CDU-Abgeordneter aufgehoben
Auch im Fall der CDU-Abgeordneten Karin Strenz aus Mecklenburg-Vorpommern stimmte das Parlament für die Aufhebung der Immunität. Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr eine Geldstrafe von knapp 20.000 Euro gegen sie verhängt. Sie war Mitglied der Parlamentarierversammlung des Europarats und wurde demnach in einen Skandal um Bestechungsgelder aus Aserbaidschan verwickelt.
Nonnweiler. Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche: Unbekannte geben sich am Telefon als Mitarbeiter von Stromanbietern aus. Wenn der Angerufene nicht seinen Vertrag erneuere, werde ihm der Strom abgestellt, drohen sie. In Wirklichkeit haben sie es auf seine Kontodaten abgesehen.
Seit 2008 hat die Fraport AG klare Ziele für den Klimaschutz und setzt diese auch konsequent um. Daher erhält der Flughafenbetreiber für den Standort Frankfurt zum elften Mal in Folge das Klimazertifikat der Airport Carbon Accreditation (ACA). Der europäische Flughafenverband Airports Council International Europe prüft mit dem Programm, wie stark die Flughäfen ihren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids verringern.
Den Klimaschutz an Flughäfen unterscheidet das ACA-Programm in vier Stufen: Messung, Reduktion, Optimierung, Neutralität. Die Auszeichnung erfolgt nach einer Prüfung durch unabhängige Sachverständige. Die Stufe „Optimierung“ wurde am Frankfurter Flughafen in diesem Jahr erneut bestätigt. Das Unternehmen hat seine CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2001 um mehr als 40 Prozent senken können. Das entspricht rund 127.000 Tonnen des Kohlenstoffdioxids.
Frankfurter Flughafen weltweit als erster zertifiziert
Mehr als 320.000 Tonnen CO2 haben die durch ACA zertifizierten Flughäfen weltweit im letzten Jahr gemeinsam eingespart. „2008 haben wir daran mitgearbeitet, das Klimaschutz-Programm zu entwickeln, und damit international Maßstäbe gesetzt“, sagt Dr. Wolfgang Scholze, Leiter des Umweltmanagements bei Fraport. „2009 haben wir als weltweit erster Flughafenbetreiber das Zertifikat erhalten.“ Mittlerweile sind zusätzlich zu Frankfurt sechs weitere Fraport-Flughäfen von ACA zertifiziert.
188.631 Tonnen CO2 wurden am Flughafen in Frankfurt im Jahr 2018 ausgestoßen. Die Zahlen für 2019 stehen noch nicht fest, prognostiziert werden aber etwa 175.000 Tonnen. „Wir sind auf einem konstant guten Weg“, sagt Scholze. Fraport plant in den kommenden zehn Jahren seinen CO2-Ausstoß am Frankfurter Flughafen auf 80.000 Tonnen jährlich zu senken. Im Jahr 2050 soll das Unternehmen in Frankfurt gar keine Emissionen mehr ausstoßen.
Der Weg zur Emissionsfreiheit
In der CargoCity Süd wird eine Frachthalle mit der ersten großflächigen Photovoltaik-Anlage am Flughafen entstehen. Dies soll bis Mitte des Jahres der Fall sein. Nach und nach umgestellt auf emissionsfreie Alternativen werden auch die Fahrzeuge auf dem Vorfeld. Für den Transport von Passagieren findet momentan ein Test mit zwei Elektrobussen statt. Weiterhin möchte Fraport in Wind- und Sonnenenergie investieren. Den eigenen Strombedarf am Standort Frankfurt mit regenerativen Energien möglichst vollständig abzudecken ist dabei das Ziel.
Erst randalierte er in seiner Gimbsheimer Wohnung, dann schoss er mit einer Schreckschusspistole um sich und letztendlich biss er einem Polizisten in den Unterarm. Als Folge dessen wurde ein 58-jähriger Gimbsheimer in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
Geschehen ist dieses am gestrigen Mittwochabend (29.01.2020) im rheinhessischenGimbsheim. Gegen 21:20 Uhr verständigten Angehörige des 58-Jährigen die Polizei, dass dieser in seiner Wohnung randalieren würde.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, schoss der Mann mit einer Schreckschusspistole mehrfach nicht nur in der Wohnung um sich, sondern auch vom Balkon, wobei er die Beamten zusätzlich noch beleidigte.
Nachdem er sich weigerte die Wohnungstür zu öffnen, wurde die Feuerwehr zur Türöffnung alarmiert. In der Wohnung gelang es den Polizisten dann, den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Hierbei biss der Gimbsheimer einem 33-jährigen Polizisten derart schwer in den Unterarm, dass dieser in einem Wormser Klinikum eingeliefert werden musste, um dort medizinisch behandelt werden zu können.
Gegen den Randalierer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
„Moderne Mobilität und Umweltschutz“ ist das Motto der Stadt Ginsheim-Gustavsburg für das Jahr 2020. Große und kleine Neuerungen sind geplant. Welche das sein werden, haben wir im Folgenden kompakt für euch zusammengefasst:
Am und um den Friedrich-Ebert-Platz in Ginsheim
In der Schillerstraße 17 befindet sich eines der beiden Bürgerbüros. Dieses soll umgebaut werden, um die Serviceleistungen zu verbessern und die Wartezeit zu verkürzen. Aber auch am Friedrich-Ebert-Platz selbst soll durch die Erstellung eines Bebauungsplans der Ortskern verändert werden. Weiterhin soll das offene Wählernetz die Möglichkeit bieten dort kostenlos im Internet zu surfen. Auch im Bereich des ÖPNV ändern sich die Dinge. Zu Unterrichtszeiten werden vom Friedrich-Ebert-Platz aus direkt die Schulen in Rüsselsheim und die Mittelpunktschule in Trebur angefahren.
Ladestationen für Elektroautos
Am Fritz-Bauer-Platz und am Ballou-Platz begann es. Hier standen die ersten beiden Ladesäulen für E-Autos. Weitere Ladesäulen sollen in Gustavsburg am Bahnhof, in der Darmstädter Landstraße, in der Bebelstraße und in Ginsheim im Neubaugebiet „Am alten Sportplatz“ in Betrieb genommen werden. Dies ist für die erste Jahreshälfte geplant.
Fuhrpark der Stadtverwaltung
Im laufenden Jahr werden Verträge für zwei Autos enden. Diese werden nicht ersetzt. Stattdessen sollen in Ginsheim am Friedrich-Ebert-Platz, an der Bouguenais Allee, am Fritz-Bauer-Platz und in Gustavsburg am Rathaus Car-Sharing Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Aber auch die Nutzung von Bus und Bahn wird durch das „meinRad“ der MVG, welches nach Ginsheim-Gustavsburg kommt, attraktiver. Vier Stationen sollen in jeweils in den beiden Stadtteilen installiert werden.
Für ein sauberes Ginsheim-Gustavsburg
Am 07. März 2020 ist der jährliche Umwelttag der Stadt. An diesem Tag werden sowohl Bürger/innen als auch Vereine und Institutionen eingeladen, beim „Frühjahrsputz“ in Auen und Grünflächen behilflich zu sein. Neu in diesem Jahr ist die Sammelbox für gebrauchte Handys, Tablets und Ladegeräte.
Weitere Neuheiten in der Stadt
In der Bebelstraße 13 in Gustavsburg gibt es seit Neustem die Sozialberatung der Caritas
Im Seniorentreff „Zur Fähre“ in Ginsheim wird für die Akustik eine neue Schallschutzdecke eingebaut. Somit können die Besucher sich besser unterhalten.
Die Stadtverordnetenverwaltung hat in diesem Jahr Gelder für Vereine zur Verfügung gestellt. Damit will man sichergehen, dass die Vereinswelt sich auch weiterhin positiv entwickelt.
In der Ginsheimer Straße „Unter der Ruth“ will die Baugenossenschaft durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen weiteren bezahlbaren und größtenteils barrierefreien Wohnraum schaffen.
Thies Puttnins-von Trotha, der seit dem 15. Juni 2016 Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg ist, berichtet in dem Video darüber.
Die 12 Jahre alte Seraphine D. aus Kassel wird vermisst. Da die Suche der Kasseler Polizei nach dem Mädchen bisher erfolglos blieb, bittet sie um Hinweise der Bevölkerung. Seraphine hatte zuvor schon einige Male ihr gewohntes Umfeld verlassen, kehrte aber meist nach kurzer Zeit wieder heim. Jedoch ist sie jetzt schon seit Montagmorgen verschwunden.
Gegen 7:30 Uhr verließ sie am Montag den 27.01.2020 das Haus um den Schulweg mit dem Bus anzutreten. Dort tauchte sie allerdings gar nicht auf. Daraufhin erstattete die Mutter des jungen Mädchens eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Bisher ergaben sich jedoch bei den Ermittlungen der Beamten des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo noch keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten. Aus diesem Grund wenden sich die Beamten mit der Suche an die Öffentlichkeit.
Personenbeschreibung:
ca. 1,62 m groß
schlanke Figur
Braune schulterlange Haare
schwarze Jacke
Grünes Strickoberteil
hellblaue Jeanshose
schwarze Absatzschuhe
Wer Seraphine D. seit ihrem Verschwinden gesehen hat oder Hinweise auf ihren derzeitigen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561 – 910 0 zu melden.
Am gestrigen Dienstag, den 28.01.2020, gegen 16:30 Uhr am Nachmittag, griff ein
26 Jahre alter Obdachloser innerhalb weniger Minuten zweimal grundlos Passanten an. Der Vorfall ereignete sich in der Rathausstraße in Wiesbaden. Die beiden Opfer wurden dabei nur leicht verletzt.
Gegen 16:25 traf der spätere Täter an der Haltestelle „Robert-Krekel-Anlage“ ein. Dort schlug er einer 29-jährigen Frau aus Wiesbaden, welche auf der Wartebank saß, ohne Grund mit der Faust in das Gesicht. Im Anschluss daran flüchtete er in die Rathausstraße.
Einem 4 Jahre alten Mädchen trat er dort völlig unerwartet mit dem Fuß gegen den Kopf. Als die Mutter des Mädchens dazwischen ging, wurde auch sie von dem Mann mit den Fäusten attackiert. Die beiden Angegriffenen flohen in eine dort befindliche Tanzschule und alarmierten die Polizei.
Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der Wohnsitzlose auch ihnen gegenüber aggressiv. Sie konnten den Mann festnehmen und lieferten ihn nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wiesbaden in das Polizeigewahrsam ein. Über die mögliche Fortdauer der Haft entscheidet eine Haftrichterin. Die Gründe für die Angriffe durch den 26-Jährigen sind noch unbekannt.
Merzig. Wegen eines Rucksacks: Zwei Jugendliche haben am Dienstag einen elfjährigen Schüler überfallen, verfolgt und verprügelt. Eine Zeugin griff ein und konnte so Schlimmeres verhindern. Der Schüler musste ärztlich versorgt werden.
Nachrichten Mainz | Am vergangenen Montag, den 27.01.2020 wurden in den Morgenstunden zwischen Finthen und Wackernheim Wildschweine gesichtet. Wir nahmen das zum Anlass einmal für euch nachzuforschen, wie man sich denn beim Aufeinandertreffen mit einem Wildschwein verhalten sollte.
Beim Joggen oder Spazierengehen im Wald kann es sein, dass man dabei auf ein Wildschwein trifft. Dies ist keine Seltenheit. Die Tiere können bedrohlich wirken, nicht zuletzt wegen der Eckzähne und der gewaltigen Körpermasse. Doch wann geht von dem sogenannten Schwarzwild wirklich eine Gefahr für den Menschen aus? Und wie verhält man sich in solch einem Fall richtig?
Wer auf ein Wildschwein trifft, muss nicht sofort in Panik geraten. Grundsätzlich handelt es sich um friedliche Tiere, die Menschen gegenüber eher ängstlich sind. Trotzdem gelten die borstigen Waldbewohner als die letzten wehrhaften Tiere in deutschen Wäldern. In Extremsituationen können sie aggressiv reagieren und somit auch gefährlich werden. Etwa, wenn das Tier Junge hat, sich in die Enge getrieben fühlt oder verletzt ist.
Wie man sich im Wald richtig verhält
Auf den Wegen bleiben dient nicht nur der eigenen Sicherheit, es schützt auch den natürlichen Lebensraum der tierischen Waldbewohner
Essensreste auf den Gehwegen locken die Wildschweine an und nehmen ihnen die Scheu vor Menschen. Ein Grund mehr seinen Müll in einem Abfalleimer zu entsorgen.
Das Füttern der Tiere ist strafbar und nimmt ihnen ebenfalls die Scheu vor Menschen
Hunde sollten im Wald an der Leine bleiben. Ein Aufeinandertreffen mit einem Wildschwein kann für den Hund unschön enden.
Bei Dämmerung oder in der Nacht sind Wildschweine aktiv und erwarten keine Menschen an ihren Rückzugsorten. Zu dieser Zeit sollte man sich nicht im Wald aufhalten.
Und wie verhalte ich mich, wenn ich auf ein Wildschwein treffe?
Ruhe bewahren und sowohl langsam als auch leise zurückziehen. Zu vermeiden sind hektische Bewegungen. Leise und ruhig vor sich hin sprechen kann helfen. Auf keinen Fall sollte man versuchen das Wildschwein zu verjagen. Die Tiere fliehen lieber, greifen aber an, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen, dies gilt es also unbedingt zu vermeiden.
Möglicherweise rennt das Schwarzwild zunächst versehentlich auf den Menschen zu, da sie die Gefahr nur riechen und hören, allerdings schlecht sehen können. Hier kann es helfen durch klatschen oder lautes rufen auf sich aufmerksam zu machen.
Schnaubt ein Wildschwein durch die Nase ist dies als Drohung zu verstehen und bedeutet „Komm besser nicht näher!“
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man auf ein Muttertier (Bache) mit Jungtieren (Frischlingen) trifft. In diesem Fall sollte man dringend Abstand halten. Die Mutter wird ihre Frischlinge mit dem Leben verteidigen. Auch bei einem verletzten Tier, zum Beispiel wenn es von einem Auto angefahren wurde, kann es gefährlich werden. Wer also auf ein solches Wildschwein trifft, sollte sich nicht nähern, sondern die Polizei und die örtliche Ordnungsbehörde darüber informieren.
Update 28.01.2020 | 17:00 Uhr
Der Verdacht auf eine Corona-Infektion bei dem eingelieferten Patienten hat sich, nach Untersuchungen des Marburger Institutes für Virologie, nicht bestätigt.
Das gab die HSK heute um 17:00 Uhr bekannt und gab Entwarnung.
Wie die HSK weiter mitteilte, sah sie sich angesichts eines sich rasant verbreitenden Fake-Posts, der von einer tatsächlichen Infektion sprach, gezwungen mit der Erstmeldung an die Öffentlichkeit zu gehen. Diese Information über den Verdachtsfall sollte für Aufklärung zu dem Fake-Post sorgen.
28.01.2020 | 13:00 Uhr – Erstmeldung
Ist das „Corona-Virus“ jetzt auch im Rhein-Main Gebiet angekommen? Zumindest wurde heute in den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden (HSK) ein Patient als Verdachtsfall aufgenommen.
Wie die HSK auf ihre Facebookseite mitteilte, sei der Patient mit Atemwegserkrankung aufgenommen worden, bei der nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine Corona-Infektion vorliegt.
Der Patient sei mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen eingeliefert worden und ist derzeit isoliert untergebracht. Neben den erforderlichen Untersuchungen sei auch das zuständige Gesundheitsamt informiert worden. Ob es sich tatsächlich um eine Infektion mit dem Coronavirus handelt, würden weiteren Untersuchungen ergeben.
Der normale Krankenhausbetrieb sei durch den Verdachtsfall nicht beeinträchtigt, da die HSK als Krankenhaus mit Maximalversorgung auf solche Fälle gut vorbereitet ist. So sei die HSK auch in die Pandemiepläne des Landes Hessen mit eingebunden.
Mutmaßliche Fahrbahnglätte war am heutigen Mittwochmorgen die Ursache für einen Unfall auf der L401 zwischen Alzey und Albig.
Gegen kurz nach neun Uhr befuhr eine 30-Jährige mit ihrem PKW die L401 aus Alzey kommend in Richtung Albig. Im Ausgang einer Linkskurve kam sie auf der zu diesem Zeitpunkt glatten Fahrbahn ins Schleudern. Hierbei kam ihr Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich.
Ersthelfer, die auf der zu dieser Uhrzeit stark befahrenen Straße den Unfall mitbekamen, konnten die Frau aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug befreien.
Die 30-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste zur weiteren Untersuchung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebraucht werden.
Während der Bergung des Fahrzeuges musste die Landstraße für den Verkehr in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Kleinlittersdorf/Bliesransbach. Eine 24 Jahre alte Frau hatte an diesem Dienstagmorgen einen tödlichen Autounfall auf der L 254. Sie war von Kleinblittersorf nach Bliesransbach unterwegs, als sie in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baumstumpf fuhr. Die Polizei kennt die Ursache für den Vorfall noch nicht.
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