BYC-News Blog Seite 1473

Hochzeitskorso sperrt Autobahn und gibt Schüsse ab

Kurz vor dem Autobahndreieck Nahetal auf der A61 in Richtung Koblenz wurden diesen Samstag gegen 16:00 Uhr aus einem PKW Schüsse in die Luft abgegeben. Das Fahrzeug war Teil eines Hochzeitskorso, der kurze Zeit später auf die A60 in Richtung Mainz weiterfuhr. Die Fahrzeuge blockierten alle Fahrspuren der Autobahn, sodass der nachfolgende Verkehr behindert wurde.

Auf dem Parkplatz „Heidenfahrt-Süd“ konnte die Polizei die Teilnehmer des Korso anhalten und kontrollieren. Dabei wurde eine Schreckschusswaffe und ein Teleskopschlagstock beschlagnahmt. Mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden von den Beamten aufgenommen.

Weitere Zeugen, die Angaben zur Schussabgabe oder zu der Nötigung im Straßenverkehr durch die Korsoteilnehmer machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim unter der Telefonnummerf 06132 – 950 0 zu melden.

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86-Jähriger fährt mit Wagen in Shisha-Shop

Homburg. Hohen Sachschaden hat ein 86 Jahre alter Mann in Homburg verursacht. Er fuhr rückwärts in das Schaufenster eines Shisha-Shops. Der Mann hatte wohl Bremse und Gaspedal miteinander verwechselt.

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„2×11 mit großem Herzen, ‘n dicken Kopp und Schulterschmerzen“

Nachrichten Mainz | Samstag, den 21.02.1998 war es, als in der Gaststätte „Zur Sonne“ in der Mainzer Innenstadt beim fröhlichen Umtrunk nach dem Schwellkopptragen anlässlich des Jugendmaskenzuges vom heutigen SKTC-Vizepräsidenten, Stefan Fredrich, in einer gereimten Gründungsrede der SKTC ausgerufen und erstmals benannt wurde. Der SKTC, der erste Meenzer Fastnachtsverein mit vier Buchstaben war geboren und fortan hatten die Schwellkoppträscher eine „Clubheimat“.

Mittlerweile ist der SKTC eine feste Größe in der Mainzer Fastnachtslandschaft. Etwa 150 Clubmitglieder sind von den Meenzer Schwellköppen und vor allen Dingen vom Tragen dieser Meenzer Fastnachtssymbole absolut begeistert.

Wenn die Träscher beim diesjährigen Rosenmontagszug im Einsatz sind, haben sie vorher, in der Kampagne schon fast sechs Tonnen an Schwellkoppgewicht getragen. Geplant sind 230 x große und 136 x kleine Schwellköppeinsätze.

Neben dem Rosenmontagszug ist die Schwellkoppparade anlässlich des Jugendmaskenzugs ein Highlight für den SKTC. Diese Schwellkoppparade hat ihren Namen verdient, da es wirklich die einzige Veranstaltung ist, bei der alle 30 Schwellköpp zusammen in einer Formation den fastnachtsbegeisterten Zuschauern präsentiert werden.

Geschaffen wurden die Schwellköpp nachweislich von dem Mainzer Steinbildhauer, Ludwig Lipp, im Jahre 1927. Die Schwellköpp feiern also in diesem Jahr ihren 93 Geburtstag. Die Schwellkoppformen wurden im Krieg fast komplett zerstört. Nachfahren von Ludwig Lipp haben sich dann aber der Schwellköppe erinnert und diese vor etwa 70 Jahren nachgebaut. Es gibt insgesamt vier Formen, die im Besitz des Mainzer Carneval Vereins sind. Auch die Schwellköpp gehören dem Mainzer Carneval Verein.

Der SKTC hat sich zur Aufgabe gemacht, die Schwellköpp vermehrt uff die Gasss zu bringen. Früher bekam man für das Schwellkopptragen am Rosenmontag Geld und es mussten mühsam Träger gesucht werden. Seit dem der SKTC die Schwellköpp trägt, hat sich dies geändert.

Schwellkopptragen ist eine der letzten Herausforderungen unserer Zeit! Wer das einmal gemacht hat, kommt davon nicht mehr los… Wer an Rosenmontag einen Schwellkopp trägt, bekommt danach eine Urkunde und ein T-Shirt mit der Abbildung seines Schwellkopps, den er getragen hat und ist mächtig stolz. Wer fünfmal erfolgreich zu offiziellen Anlässen einen Schwellkopp getragen hat, bekommt einen Schwellkoppführerschein. Mittlerweile gibt es Wartelisten, so groß ist die Zahl der Interessenten, mal einen Schwellkopp zu tragen. Da immer wieder danach gefragt wird: die Schwellköpp wiegen zwischen 25 und 27 kg.

Der SKTC war mit den Schwellköpp mittlerweile schon zweimal in Berlin und einmal in der Schweiz on Tour.

Da die Meenzer Schwellköpp eine besondere Faszination für die Kinder darstellen, der Traum vom Schwellkopptragen für viele Kinder aber furchtbar lange dauert, bis man endlich stark und groß genug ist, um so ein Symbol der Meenzer Fastnacht selber tragen zu können, hat der SKTC vor drei Jahren Kinnerschwellköpp zusammen mit Dieter Wenger kreiert und mit den Nachwuchskräften zusammen gebaut. Insgesamt 12 Kinnerschwellköpp sind nun im Einsatz und auch diese erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Auf diese Art hat der SKTC langfristig für begeisterte Nachwuchsträger gesorgt. Auffällig ist, dass Eltern ihre Kinder zum Kinnerschwellkopptragen bringen und sich bei der Gelegenheit auch mal den Traum vom Tragen eines großen Schwellkopps erfüllen.

Seit vielen Jahren ist der SKTC auch in der Saalfastnacht aktiv.

Eigene Sitzungen waren bis zum Jahre 2018 fester Bestandteil des SKTC-Veranstaltungskalenders.

Seit letztem Jahr geht der SKTC aber auch hier neue, modernere Wege. Eine Mischung aus Sitzung und Stehung wird mittlerweile den vielen Mitgliedern und Freunden des SKTC im Drusussaal auf der Zitadelle geboten.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung mit vielen Überraschungen am Fastnachtssamstag um 19:11 Uhr als Schwellköpp & Friends-Party statt.

 

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Gratulation an Ehepaar Diefenbach zu 70 Jahren Ehe

„70 Jahre Eheleben und Eheversprechen dürfen Sie heute feiern. Eine lange Zeit in der Sie beide viel erlebt haben. Ein Leben voller Höhen und Tiefen, wie Sie selbst sagen. Für Ihre gemeinsame Zukunft wünsche ich Ihnen nur das Allerbeste, vor allem aber Glück und Gesundheit“, sagte Thomas Feser beim Überbringen der Glückwünsche an das Ehepaar Lilli und Werner Diefenbach. „Ich wünsche uns, dass wir uns in fünf Jahren an gleicher Stelle wiedersehen, um nach 75 Ehejahren Ihre Kronjuwelenhochzeit zu feiern“, ergänzt das Binger Stadtoberhaupt abschließend.

Das Ehepaar Diefenbach durfte sich im Laufe ihres Lebens über drei Kinder freuen. Die beiden sind darüber hinaus zweifache Großeltern und inzwischen sogar stolze Urgroßeltern. Vor rund 72 Jahren lernte sich das Paar beim Tanzen in Taunusstein kennen, eineinhalb Jahre später folgte am 28. Januar 1950 die Hochzeit.

Beruflich waren die beiden mit einer Agentur für Busreisen selbstständig, bis sie sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen haben. Ihre freie Zeit verbringen beide am liebsten mit der Arbeit in Haus und Garten. Seit 2003 hegen und pflegen die Wahl-Binger beides im Binger Vorort Kempten.

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Kontrollen gegen Kiffer

Wadern, Losheim, Weiskirchen. Autofahrer wissen: Wenn ich betrunken erwischt werde, drohen schwere Strafen – bis hin zum Verlust des Führerscheins. Doch wer kifft, denkt sich oft: Wie wollen die mir das nachweisen? Ein Fehler, wie Kontrollen bewiesen haben, die die Polizei im nördlichen Saarland durchgeführt hat.

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Mahomes kann sich Krone aufsetzen

Diesen Sonntag steigt in Miami der 54. Super Bowl. Im finalen Spiel der Saison stehen die beiden Mannschaften, die eigentlich alle dort erwartet haben: die Kansas City Chiefs und die San Francisco 49ers. Die Saison hat schon jetzt einen Wachwechsel im American Football mit sich gebracht.

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Bei einer Polizeikontrolle zu flüchten ist die dümmste Art, sich dort zu bewerben

Die Chancen eine geplante berufliche Karriere bei der Polizei starten zu können, sind ab dieser Woche für einen 16-jährigen Sprendlinger drastisch gesunken.

Gegen 16:40 Uhr war der Jugendliche auf der B420 zwischen Gau-Bickelheim und Wöllstein unterwegs, als ihn eine Zivilstreife der Verkehrsdirektion Wörrstadt anhalten wollte. Doch zog es der 16-Jährige vor, alle Stoppzeichen zu ignorieren und mit seinem Zweirad lieber über Feldwege zu flüchten.

Der Fluchtversuch war jedoch nur von kurzer Dauer, denn diese endete letztendlich mit einem Sturz auf dem Feldweg. Glück hatte er zumindest in einem Punkt, dass er bei dem Sturz unverletzt blieb.

Weniger Glück brachte ihm jedoch die weitere Kontrolle. Nicht nur dass sein Roller illegal getunt war, dieser hatte zudem noch ein altes Versicherungskennzeichen, die darüber hinwegtäuschen sollte, dass eine Versicherung bestehen würde. Auch besaß der 16-Jährigen gar keinen Führerschein, um den Roller überhaupt fahren zu dürfen.

Das er versucht hatte, vor der Polizeikontrolle zu flüchten gab der Jugendlich damit an, dass er sich eigentlich bei der Polizei bewerben wollte. Er vermutete, dass mit einem getunten Roller erwischt zu werden nicht wirklich förderlich für seine Bewerbung sein könnte.

Dieser Argumentation folgte die Polizei und gab dem 16-Jährigen, auch gerade hinsichtlich der zusätzlichen Delikte, uneingeschränkt Recht.

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Unfall auf der Autobahn | Ferrari bleibt unter Leitplanke stecken

Mit einem Ferrari verunglückte ein 53-jähriger Mann am späten Donnerstagabend auf der Autobahn 67. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Ausfahrt Gernsheim. Dabei blieb der Fahrer des Wagens aus dem Landkreis Esslingen unverletzt, berichtet die Polizei.

 


Der Fahrer des Sportwagens fuhr auf der Autobahn 67, als er kurz vor der Abfahrt Gernsheim von der Spur abkam. Der erst eine Woche alte Ferrari rammte dabei mehrmals gegen die Leitplanke und blieb schließlich darunter stecken.

Die Bergungsmaßnahmen waren aufgrund der Position des Fahrzeugs schwierig. Der Fahrer blieb unverletzt, allerdings beläuft sich der Schaden des Fahrzeugs auf rund 400.000 Euro.

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Schlag den Star | Frank Rosin gegen Mario Basler

Der Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin tritt am morgigen Samstagabend (01.02.2020) live bei „Schlag den Star“ gegen die Fußball-Legende Mario Basler an. In bis zu 15 Runden kämpfen die beiden im direkten Duell bei ProSieben gegeneinander. Wer zeigt mehr Ausdauer und Kampfgeist? Wer beweist mehr Geschick?

Dabei geht es um Alles oder Nichts. 100.000 Euro erhält der Gewinner der Sendung; der Verlierer geht leer aus. Der Moderator Elton führt die Teilnehmer und Zuschauer durch den Abend. Kommentator der von Raab TV produzierten Sendung ist Ron Ringguth. Als musikalische Acts sind Johannes Oerding und Robin Schulz mit von der Partie.


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Mitsubishi L200 | Auf Hängen und Pisten

Seit über 40 Jahren geht er mit seinen Besitzern durch Dick und Dünn: Der L200 von Mitsubishi. Auch die neueste Version des Pick-up soll Dank ihrer Robustheit, dem kraftvollen 2.2 Liter Diesel mit Abgasnorm Euro 6d-TEMP, der optional erhältlichen 6-Gang-Automatik und dem Allradsystem „Super Select 4WD-II“ selbst stärksten Beanspruchungen genügen.

 

Nicht nur für seine Kletterkünste ist der L200 berühmt, auch im Arbeitsalltag beweist er sich mit seiner Kombination aus großer Ladefläche, seiner hohen Zuladung und seiner Anhängelast von bis zu 3,1 t. Trotz seinem neuen stylischen Design bleibt er in seinem Inneren das, wofür er konstruiert wurde: ein echtes Arbeitstier.

Seine Zielgruppen sind ganz klar, Handwerker, Baubetriebe und Landwirtschaft. Überall, wo es robust zur Sache gehen muss, kommt der L200 zum Einsatz – als Club Cab und als Doppelkabine. Selbst auf die speziellsten Anforderungen ist er bestens vorbereitet. Mit Hilfe des umfangreichen Zubehörprogramms und professionelle Umbauten kann der Kunde sein Fahrzeug ganz individuell an seine Anforderungen anpassen lassen.

Bereits serienmäßig verfügt der L200 über den bewährten Allradantrieb „Easy Select 4WD“, mit dem man bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h zwischen Heck- und Allradantrieb wechseln kann – ungeachtet der Straßenbeschaffenheit. Ab der Ausstattungsvariante PLUS kommt das einzigartige, leistungsstarke Allradsystem „Super Select 4WD-II“ mit neuer Offroad-Traktionskontrolle zum Einsatz. Dank den Antriebsarten 4HLc und 4LLc (Geländeuntersetzung) stehen zusätzlich weitere Fahrmodi für verschiedene Untergrundgegebenheiten zur Verfügung. „ Super Select 4WD-II“ verteilt die Antriebskraft und maximiert selbst bei leerer Ladefläche die Haftung. Nur Mitsubishi baut Pick-ups mit dieser Kombination aus permanentem Allradantrieb und Geländeuntersetzung. Hinzu kommt die Bergabfahrhilfe, die die Geschwindigkeit für den Fahrer regelt und eine sichere Abfahrt garantiert.

Unter der Haube arbeitet ein der aktuellen Abgasnorm Euro 6d Temp EVAP entsprechender 2.268 cm³ und 110 kW/150 PS starker Turbodiesel, der bereits ab 1.750 U/min sein volles Drehmoment von 400 Nm aufbietet. Seine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h und eine Beschleunigung von 12,4 Sekunden auf 100 Sachen sind eher nebensächlich, viel wichtiger erscheint der moderate Verbrauch von durchschnittlich 7,5 – 8 Liter Diesel bei einer kombinierten CO2-Emission von 206 – 198 g/km.

Zur Einführung bieten die Japaner den neuen L200 Doppelkabine als Intro Edition mit umfangreichen Komfort-, Sicherheits und Assistenz-Features ab 33.990 Euro an. Hinzu gesellen sich die drei Ausstattungsvarianten BASIS, PLUS und TOP. Der L200 ist einer der wenigen Pick-ups mit einem derart umfangreichen Angebot an Fahrassistenzsystemen, wie z. B. Totwinkel- und Ausparkassistent, Fehlbeschleunigungsschutz, Fernlichtassistent, Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistent und Fußgängererkennung sowie Rückfahrkamera inkl. 360-Grad-Umgebungskameras.

Unser Testwagen in der Ausstattungsvariante TOP liegt bei 44.190 Euro, der Aufbau für die Ladefläche kommt zusätzlich auf ca. 3.000 Euro incl. Lackierung und Montage.

Bericht/Fotos: Guido Strauss/automedien.de

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80-Jähriger als Geisterfahrer auf der A1

Göttelborn. Die Schilder stehen falsch herum, vier Abfahrten liegen auf der linken Seite und vor allem: Ich bin auf der Autobahn und trotzdem kommen mir andere Wagen entgegen. All diese Zeichen ignorierte ein 80 Jahre alter Geisterfahrer aus Eppelborn und ließ sich erst durch die Polizei von seiner Irrfahrt abhalten.

Pflasterstein auf fahrenden Zug geworfen

Falls ein Leser von Boost your City in dem im folgenden beschriebenen Zug war, können die Hinweise an die Bundespolizei weitergegeben werden.
Vermutlich am vergangenen Wochenende (24. bis 26. Januar 2020) wurde ein Pflasterstein von unbekannten Tätern auf einen fahrenden Zug der Abellio-Bahn geworfen, welcher die Bahnstrecke zwischen Bottrop-Boy und Gladbeck West befuhr. Wahrscheinlich war es ein Stein (22cm x 17cm + 14 cm) von einer Bahnbrücke. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass mehrere Steine geworfen wurden.

 


Dabei wurde der Zug beschädigt und das Dach undicht. Der Schaden fiel bei einer Wartung des Zuges auf. Bei dem beschädigten Klimagerät fand man auch den oben abgebildeten Pflasterstein. Ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde von der Bundespolizei eingeleitet.

Der Tatzeitraum wird auf das vergangene Wochenende begrenzt. Wer in diesem Zeitraum vom 24. bis 26. Januar im Bereich der Bahnüberführung Lütkestraße in Bottrop-Boy etwas Verdächtiges beobachten konnte, wird gebeten die Hinweise an die Bundespolizei unter der Rufnummer 0800 – 688 800 0 weiterzugeben.

Werbemarkt ist für Super Bowl gerüstet

In der Nacht zum Montag kommt es zu den Kickoff für den 54. Super Bowl. Das Finale der besten American-Football-Teams ist nicht nur ein sportliches Ereignis: Fastfood, Show und vor allem Fernsehen erleben eine der wichtigsten Nächte des Jahres. Zunehmend auch in Deutschland.

Wiesbaden | Messer gezogen wegen einer Dose Energydrink

In der vergangenen Nacht kam es in der Schwalbacher Str. in der Landeshauptstadt Wiesbaden zu einer Bedrohung mit einem Teppichmesser an einem Kiosk. Verletzt wurde dabei jedoch von den 2 Personen zum Glück niemand. Kurz nach Mitternacht entwendete ein 46-jähriger Mann aus dem Kiosk eine Dose Energydrink. Der Kioskbetreiber der Ladenlokalität bemerkte dies und forderte die Rückgabe der Dose.

Dies geschah auch, jedoch entwickelte sich im Weiteren ein Streit zwischen den beiden Männern, in deren Verlauf der mutmaßliche Dieb ein Teppichmesser zog und den 34-Jährigen Kioskinhaber damit bedrohte. Eine alarmierte Polizeistreife konnte den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes noch antreffen. Auch den Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der Mann sehr aggressiv. Er wurde noch vor Ort durch die Polizei gefesselt. Auf dem Wiesbadener Polizeirevier wurde anschließend eine Blutentnahme durchgeführt.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Ingelheim | in.betrieb schlägt ein neues Kapitel auf:

Gut drei Jahre nachdem ein Brandschutzgutachten das Aus für das Hauptgebäude und damit den größten Teil des Werkstattbereichs der in.betrieb gGmbH brachte, beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Sozialunternehmens: Am 4.2.2020 unterzeichnet Geschäftsführer Michael Huber die Mietverträge für den neuen, dritten Standort in Ingelheim. Damit einher geht eine strategische und konzeptionelle Neuausrichtung der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung, die es so bisher in der Region nicht gibt.

Mit einem Neubau direkt am Stadteingang wird in.betrieb in Zukunft das Gesicht von Ingelheim mitprägen. In dem offen gestalteten Gebäude werden eine Werkstatt mit Arbeitsplätzen für 100 Menschen und eine Tagesförderstätte mit 24 Plätzen für Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung Platz finden. „Die räumliche Einheit der beiden Einrichtungen ist Teil unseres Konzepts“, erklärt Michael Huber.

„Wir wollen Kontakte fördern und Menschen mit schwersten Behinderungen nach ihren Möglichkeiten auch am Arbeitsprozess teilhaben lassen.“

Im Haus wird es in den Obergeschossen zudem Wohnungen geben, die teils von in.betrieb und einem weiteren sozialen Träger für das selbstbestimmte Wohnen von Menschen mit Behinderung angemietet werden und teils dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen.

Standort nun auch in Ingelheim

Die weitere Dezentralisierung des Angebots komme dem Wunsch- und Wahlrecht behinderter Menschen entgegen und stärke den Gedanken der Sozialraumorientierung, sagt der Mainzer Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch, der als Aufsichtsratsvorsitzender von in.betrieb für dieses Konzept geworben hatte. Zudem deckten Werkstatt und Tagesförderstätte einen enormen Bedarf an modernen Teilhabeangeboten für Menschen mit Behinderung in Stadt und Kreis ab, ergänzt Ralf Claus, Oberbürgermeister von Ingelheim.

Auch die Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham freut sich darüber, dass „in.betrieb“ nun auch in Ingelheim einen Standort hat. Denn mit diesem Standort im nördlichen Teil des Landkreises würde sich das Angebot weiter dezentralisieren. „Das verkürzt die Wege. Überall im Kreis gibt es Menschen, die selbstständig wohnen möchten und hierbei Unterstützung benötigen“.

Investorenmodell für den neuen Standort

Auch finanztechnisch geht in.betrieb neue Wege, weil das Land sich für ein Investorenmodell zur Verwirklichung des neuen Standorts entschieden hat. „In der  Sparkasse Mainz haben wir einen sehr aufgeschlossenen und zuverlässigen Partner als Bauherren gefunden“, freut sich Huber. Allerdings habe die Umsetzung zeitintensive Verhandlungen mit allen Beteiligten erfordert – schließlich wurde noch nie ein Werkstattneubau in dieser Größenordnung in einem Investorenmodell verwirklicht.

„Umso glücklicher bin ich, dass wir jetzt endlich die Mietverträge über 30 Jahre unterzeichnen.“ Michael Weil, Vorstand der Sparkasse Mainz, betont die Bedeutung der Bauträgerschaft für sein Institut: „In diesem zukunftsweisenden Projekt kommen nachhaltige ökologische und wirtschaftliche Ansätze in vorbildlicher Weise mit der sozialen Nachhaltigkeit des Vorhabens überein. Das entspricht in hohem Maße unserer Philosophie als Sparkasse. “

Zügiges Vorangehen ist wichtig

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl, ergänzt: „Unser langjähriger Partner in.betrieb leistet für seine gesellschaftlichen Aufgaben von Beginn an Pionierarbeit. Wir freuen uns, in diesem Fall mit dem Investorenmodell auch bei der Finanzierung neue Maßstäbe setzen zu können.“ Huber hofft, schon in Kürze den ersten Spatenstich zu setzen. Im Frühjahr 2022 soll das neue Gebäude auf dem 2.700 qm großen Areal am „Kreisel der Partnerschaft“ bezugsfertig sein. F. Albrecht Graf von Pfeil, Geschäftsführer der für die Entwicklung verantwortlichen ortsansässigen J. Molitor Immobilien GmbH, unterstreicht: „In guter Zusammenarbeit mit in.betrieb und der Sparkasse Mainz haben wir ein modernes Gebäude mit ansprechender Architektur, einem teilbegrünten Innenhof und nachhaltiger Energieversorgung über Geothermie entwickelt.“

Das zügige Vorangehen in Ingelheim ist deshalb so wichtig, weil das Gebäude in Mainz erst aus der Nutzung gehen und niedergelegt werden kann, wenn der neue Standort einen Teil der Werkstätten aufnehmen kann. „Je früher wir auch den Beschäftigten in Mainz ein neues, modernes Konzept und gute Arbeitsbedingungen bieten können, umso schneller geht das gesamte Großprojekt also voran “, sagt Huber und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. An den derzeitigen Standorten Mainz und Nieder-Olm finden rund 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 154 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung. 55 schwerst-mehrfachbehinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte der Tochtergesellschaft mittendr.in, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderungen einen inklusiven Alltag.