BYC-News Blog Seite 1411

Verkehrsunfall in Ober-Olm mit verletzten Kind

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Mittwoch gegen 18:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Ober-Olm. Ein 11-jähriges Kind missachtete auf seinem Fahrrad in der Freiherr vom Stein Straße die Vorfahrt eines von rechts kommenden Autos und fährt in dieses seitlich rein. Das Kind erleidet Prellungen, musste aber nicht in ein Krankenhaus.


 

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Gewerkschaften kämpfen für höheres Kurzarbeitergeld

Das Saarland ist massiv von Kurzarbeit betroffen. Die Gewerkschaften und die Arbeitskammer schlagen nun Alarm: Wenn das Kurzarbeitergeld nicht aufgestockt wird, droht dem Land ein Kaufkraftverlust, der weit über die Krise hinaus reicht.

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Frau wird im ICE von einem 69-Jährigen sexuell belästigt

Nachrichten München – An diesem Mittwoch kam es zu einer sexuellen Belästigung einer 53-jährigen Frau in einem ICE auf dem Weg nach München. Der Tatverdächtige, ein 69-jähriger Mann wurde von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen.


Gegen 00:45 Uhr belästigte ein 69-jähriger Rumäne im fahrenden ICE 615 auf der Strecke von Dortmund nach München eine 53-jährige Ungarin. Der Mann setzte sich in ihre Nähe und schaute sie permanent an. Auch als die Frau mehrfach einen Wechsel ihres Sitzplatzes vornahm, verfolgte er sie. Schließlich setzte sich die Ungarin auf einem Viererplatz, jedoch nahm der 69-Jährige zwei Reihen davor Platz, so dass er die 53-Jährige im Blick hatte. Kurz darauf öffnete er seine Hose und holte sein Geschlechtsteil heraus, an dem er dann herum spielte. Die Frau drohte dem Rumänen schließlich mit der Polizei, worauf der 69-Jährige seine Handlungen einstellte.

Die 53-Jährige aus Babenhausen (Hessen) sprach danach Zugbegleiter an, welche die Bundespolizei verständigten. Am Hauptbahnhof in München nahmen sich Polizeibeamte des Tatverdächtigen an. Der Wohnsitzlose wird wegen sexueller Belästigung, exhibitionistischer Handlungen, sowie Nötigung angezeigt. Gegen 02:45 Uhr konnte der 69-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache freien Fußes wieder verlassen.

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Schulen öffnen nur schrittweise in Rheinland-Pfalz

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Paket an Lockerungen vorgestellt, auf das sich Bundesregierung und Ministerpräsidenten in der Corona-Krise grundsätzlich geeinigt haben. Doch einiges davon – etwa Bildung – ist Ländersache. So sehen die Regeln in Rheinland-Pfalz aus. Update im Text: Die zuständige Fachministerin hat den Fahrplan mittlerweile präzisiert.

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Update | Raubüberfall in der Wormser Straße in Mainz

Nachrichten Mainz | Update 16. April 11:50 Uhr: Der Täter konnte trotz groß angelegter Fahndung nicht mehr aufgefunden werden. Die Beamten des Raubkommissariats der Mainzer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Sicherung und Auswertung von Spuren dauert derzeit noch an.

 


Täterbeschreibung:

  • ca. 185 -190 cm großer Mann
  • schwarzer Kapuzenpulli, die Kapuze über den Kopf gezogen
  • schwarze Maske im Gesicht
  • schwarze Jogginghose
  • schwarze Schuhe
  • hellere Handschuhe

Zeugen werden gebeten sich zu jeder Zeit mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 653 633 in Verbindung zu setzen.

Erstmeldung 15. April 21:50 Uhr | Mainz. Aktuell kommt es zu einem Polizeieinsatz in der Wormser Straße in Mainz. Nach ersten Informationen von BoostyourCity vor Ort, soll es an der Jet-Tankstelle zu einer Raubstraftat gekommen sein.

Ein bewaffneter Mann hat gegen 21:30 Uhr die Tankstelle betreten und den Angestellten der Tankstelle mit einer Waffe bedroht. Der Kassierer hat dem Täter Geld ausgehändigt, daraufhin flüchtete dieser zu Fuß.

Die Polizei ist aktuell noch an der Einsatzstelle. In der näheren Umgebung wurde durch die Polizei Mainz eine Personengruppe kontrolliert. Mehrere Streifenwagen sind im Bereich der Wormser Straße unterwegs.

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Die Polizei fahndet aktuell nach einem Tatverdächtigen und sucht die nähere Umgebung ab. Personen die etwas beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei in Mainz.

Der Tatverdächtige soll nach Angaben der Polizei 190cm groß sein. Weitere Details konnte man uns noch nicht benennen. Im Bereich vom Tanzplatz in Weisenau durchsucht die Polizei aktuell das Parkhaus und umliegende Bereiche.

 

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20-Jähriger bedroht Mann in S-Bahn mit einem Messer

Nachrichten Berlin – An diesem Mittwoch gegen 11 Uhr wurde einem 28-jährigen Spanier beim Einstieg in die S-Bahn der Linie S9 am S-Bahnhof Baumschulenweg grundlos ein Bein gestellt. Der Mann kam dabei jedoch nicht zu Fall und wollte sich daraufhin einen Platz in der Bahn suchen.


Der 20-jährige Deutsche, der sich ihm zuvor in den Weg gestellt hatte, verfolgte ihn jedoch im Waggon und hielt dabei ein Messer in der Hand. Schließlich bedrohte er den 28-jährigen Spanier auch noch mit Worten. Da er weiterhin das Messer in der hielt, zog das Angriffsopfer schließlich die Notbremse. Beim Halt am S-Bahnhof Treptower Park nahmen kurz darauf die alarmierten Bundespolizisten den 20-Jährigen fest und stellten das Messer sicher. Der alkoholisierte Mann versuchte auf dem Weg zum Polizeiwagen auch noch die Einsatzkräfte anzugreifen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,30 Promille. Die Bundespolizei leitete wegen Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte ein Ermittlungsverfahren ein. Der bereits einschlägig polizeibekannte 20-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen durch eine Ärztin in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen.

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66-Jähriger richtet vom Balkon aus Pistole auf Kinder

Roden. Ein Mann hat seine Nachbarn vom Balkon aus mit einer Schusswaffe bedroht. Es kommt zu einem Großeinsatz – und der Tag endet für den 66-Jährigen in einer „Fachklinik“.

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Aus vielen Gründen auf der Flucht

Riegelsberg/Püttlingen. Eine Streife wollte an diesem Mittwoch gegen 18 Uhr einen schwarzen Audi A3 kontrollieren. Doch der fuhr weiter. Der Fahrer hatte einiges zu verbergen.

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Hol dir die Halle 45 Mainz in dein Wohnzimmer

Nachrichten Mainz | In Zeiten eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten und einem ungewissen Blick in die Zukunft, haben zwei Mainzer Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche beschlossen, neue Wege zu beschreiten und „H45.tv – Das Kultur-Wohnzimmer für alle“ ins Leben gerufen. Hinter dem Projekt stehen die Veranstaltungstechnik-Firma Soundline und die Betreiber der Halle 45.


Livestreams von Konzerten, Shows und anderen Formaten

Mit H45.tv, der neuen Plattform für Livestreams von Konzerten, Shows und anderen Formaten, bietet sich den Künstlern endlich wieder die Möglichkeit, echtes Bühnengefühl zu spüren. Endlich wieder live und raus aus dem Wohnzimmer. Die Location, die 5.000 Quadratmeter große Industrielocation Halle 45, in der sonst bis zu 2.000 Personen gemeinsam Veranstaltungen jeder Art genießen. Ohne Frage ein Bild, das viele vermissen.

Ab dem 17. April wird sich ein anderes, sicher nicht weniger eindrucksvolles Bild zeigen. Nur die Band oder der Künstler auf der Bühne, ein Kameramann und eine Person am Regiepult. Für die Zuschauer an den Bildschirmen aber mit Sicherheit fast genauso schön wie damals, live vor Ort.

Lars Reichow eröffnet mit „Best of Krise“

14 Tage volles Programm. Zur Premiere von H45.tv heißt es am 17. April 2020 „Best of Krise“. Lars Reichow eröffnet das bisher 14-tägige Showprogramm standesgemäß mit neuem Programmtitel. „Kurz nachdem die Idee geboren war, hatten wir schon die ersten Zusagen. Wir sind begeistert von dem fantastischen Zuspruch und hoffen, dass wir mit H45.tv etwas Nachhaltiges zur Situation beitragen können“, sagte sich der Geschäftsführer der Halle 45 GmbH, Dr. Hanns-Christian von Stockhausen.

Ein vielfältiges Programm erwartet die Zuschauer

Das hochkarätige Programm ist vielfältig sowie durch und durch bunt. So wird es am  Samstag für alle Goa-Fans eine lange Nacht. Das Corona-bedingt abgesagte GoaGoa-Festival wird gleich drei der eigentlich gebuchten Festival-DJs an die Plattenteller bringen.

Sonntag beschließt die Mainzer Singer-Songwriterin Hanne Kah mit ihrer Band das erste Wochenende. Weiter geht es mit dem Offenbacher Duo Wohnzimmertouristen, der Mainzer Jazzkombo Tonkombüse, TimsDepartment, Flo & Chris und Pascal Rueck, der neben seiner Initiative mainz.help auch Lust hat, wieder aufzulegen. Abgerockt wird mit In Teufels Küche, die eher unkonventionell an die Rockhymnen herangehen.

Ganz anders als die Wiesbadener Rockband Mallet am Samstag, den 25. April. An diesem Tag wartet sogar noch ein weiteres Highlight, Live-Cooking mit der Kochwerkstatt Wiesbaden – „Alles Spargel, oder?“

Bildquelle: Manuel Meyer

Sven Hieronymus fordert Fans heraus

Ein weiterer Kracher: Sven Hieronymus übernimmt das Staffelholz-Mikro am 21. April, und bringt es vorab auf den Punkt „Sollten die Zuschauer die Spendierhosen anhaben, wird der Rocker vom Hocker einen Teil seiner Gage noch an eine Wohltätigkeitsveranstaltung spenden. Also, einschalten, Spaß haben und spenden, damit es auch nach der Corona Krise noch heißt: „Weine könnt ich… weine!“.

Die Plattform ist kostenfrei

H45.tv ist kostenfrei, setzt aber auf die Spendenbereitschaft der Fans, denn nur so kann das Projekt finanziert und weiterhin angeboten werden. Es gibt keine Vorgaben, der Betrag wird frei gewählt und den jeweiligen Shows zugeordnet. Mit den Spenden wird den Künstlern und den Partnern hinter der Kamera geholfen, den Crews der Technik und der Location, die dieses Projekt nur in Teamarbeit auf die Beine stellen können.

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Jeder kann sich bewerben

„Stillstand ist der Tod, geh voran, wird alles anders“, sang einst schon Herbert Grönemeyer und gilt als heimliche Hymne von H45.tv. Die Konzerte und Shows starten in der Regel immer um 20:15 Uhr zur Prime-Time. Doch keine Regel ohne Ausnahme, das komplette Programm und die Uhrzeiten sowie die Streams sind auf der Website www.h45.tv zu finden. Bands, Solokünstler, jeder, der ein eigenes abendfüllendes Programm anbieten kann, kann sich mit kurzer Vorstellung an hallo@h45.tv bewerben.

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Verein spendet 100.000 Schutzmasken an Landesregierung RLP

Nachrichten Mainz | Der deutsche Verein der Fujian-Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet übergab 50 Pakete mit insgesamt 100.000 Mund-Nasen-Masken an Detlef Placzek, den Präsident des rheinland-pfälzischen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, der zentralen Beschaffungsstelle des Landes für Schutzkleidung. Die Masken kamen über den eingetragenen Verein aus Fujian. An Dong, Vorsitzender des Deutschen Fujian Vereins, betonte: „Wir sind füreinander da. Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen. Zusammen sind wir stärker gegen das Virus.“


Heike Raab bedankt sich im Namen der gesamten Landesregierung

„Der Deutsche Fujian Verein e.V. hat dafür gesorgt, dass wir heute 100.000 OP-Masken in Empfang nehmen können. Im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der gesamten Landesregierung möchte ich mich für diese große Unterstützung herzlich bedanken“, so die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Medien und Digitales, Heike Raab, bei der Ankunft der Masken. „Ich freue mich über die langjährige Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung mit unser Partnerregion Fujian. Der Deutsche Fujian Verein leistet immer wieder einen wichtigen Beitrag, um diese Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die Hilfe in der Corona-Krise ist hierfür ein besonders starkes Zeichen und zeigt, wie eng die Verbindungen nach Fujian sind“, betonte sie.

Bereits am 1. April 2020 waren 15.000 Atemschutzmasken in Rheinland-Pfalz eingetroffen, welche die Provinzregierung in Fujian gespendet hatte. Die Partnerschaft zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der südchinesischen Provinz besteht mittlerweile seit über 30 Jahren.

Mehr über den Verein

Die Rheinland-pfälzische Fujian-Gesellschaft wurde 2004 im Ostasieninstitut der Fachhochschule Ludwigshafen gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein mit öffentlichen und privaten Kontakten zwischen dem Bundesland Rheinland-Pfalz und der chinesischen Provinz Fujian.

Kreis Groß-Gerau | Hilfe bei Belastungen in der Familie in Corona-Zeiten

Nachrichten Groß-Gerau | Während der Corona-Pandemie soll man möglichst zuhause bleiben und auf soziale Kontakte verzichten. Viele Familien stellt das vor eine besondere Herausforderung. Eigentlich hat man sich schon lange mehr Zeit zuhause mit den Kindern und dem Partner gewünscht, doch wenn man dann aufgrund der Kontaktbeschränkungen und der Schließungen 24 Stunden lang sieben Tage die Woche Zeit mit den Liebsten verbringt, entsteht schnell Streit. Der Kreis Groß-Gerau bietet hierfür Beratungsstellen an.


Beratungsstellen für Eltern und Kinder

Auch in Zeiten von Corona bieten zwei Stellen des Kreises Groß-Gerau Beratung und Hilfe an. Das ist zum einen die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in der Darmstädter Straße 88 in Groß-Gerau und zum anderen die Südkreisberatungsstelle für Familien- und Jugendberatung sowie Suchtberatung in der Stahlbaustraße 4 in Riedstadt-Goddelau.

Die Beratung erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Eltern, Kinder und Jugendliche können bei Kummer und Sorgen sowie Stress und Streit unter den Nummern 06152 – 7898 in Groß-Gerau oder 06158 – 915766 in Riedstadt anrufen. Per E-Mail sind die Beraterinnen und Berater unter Erziehungsberatung@kreisgg.de erreichbar.

Telefonische Beratungszeiten

Direkter telefonischer Kontakt ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr möglich. Außerhalb dieser Zeiten kann man jederzeit eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, die Mitarbeitenden der Beratungsstellen rufen dann schnellstmöglich zurück. Eine Telefonberatung wird nach vorheriger Absprache zudem auch in den Abendstunden angeboten.

Stadtpolizei führte 3.500 Corona-Kontrollen am Wochenende durch

Nachrichten Frankfurt | Das Osterwochenende hat alle vor besondere Herausforderungen gestellt. Während der aktuellen Corona-Krise und dem damit verbundenen Kontaktverbot hatte die Frankfurter Stadtpolizei jede Menge zu tun. An einigen Stellen musste mehrfach verstärkt kontrolliert und eingegriffen werden, der befürchtete Ansturm ist aber ausgeblieben.


Insgesamt 3.500 Kontrollen wurden durchgeführt

Seit Beginn der Corona-Krise befindet sich die Stadtpolizei neben der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt im Dauereinsatz. Die Zahlen belegen, wie wichtig die Arbeit der Stadtpolizei ist. Allein für das Osterwochenende sind die Zahlen groß. Insgesamt werden 3.500 Kontrollen verzeichnet, davon 2.600 Gewerbetreibende, 700 Gaststätten und 150 Grünflächen, Parks und Spielplätze. Wie viele andere Berufsgruppen auch, befindet sich die Stadtpolizei aktuell am Limit.

Der Schutz von Leben hat höchste Priorität

Der Stadtrat und Sicherheitsdezernent Markus Frank und der Leiter der Stadtpolizei Frankfurt Matthias Heinrich loben die Kollegen: „Was die Kolleginnen und Kollegen täglich auf die Straße bringen, ist aller Ehren wert. Denn auch bei ihnen gibt es Personalengpässe und persönliche Einschränkungen, die aber keinen Einfluss auf die Arbeitsqualität und Leistungsfähigkeit haben.“ Aufgrund der Lage ist es umso wichtiger, dass sich alle Beteiligten an die geltenden Regeln halten und Rücksicht nehmen. Der Stadtrat Markus Frank berichtet weiter: „Bei allem Verständnis für die individuelle Situation etwa von Gewerbetreibenden, die Angst um ihre Existenz haben, der Schutz von Leben genießt höchste Priorität.

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Mehrere Standorte galten als Schwerpunkte

In fast allen Stadtteilen versuchten Gastronomiebetreiber und Gewerbetreibende die geltenden Regeln zu umgehen. Vor einem Friseursalon in einem Hinterhof wurde zur Tarnung der ein und ausgehenden Kunden ein Transporter als Sichtschutz geparkt. An einigen Schwerpunktstandorten musste die Stadtpolizei verstärkt werden, um nachhaltig eingreifen zu können. Dazu gehörten der Rebstockpark, das Bahnhofsgebiet, das Frankfurter Ostend und der Ortsteil Unterliederbach.

Rebstockpark: Im Parkbereich wurden von mehreren Streifen größere Gruppen festgestellt, die sich nicht an die bestehenden Abstandsregelungen gehalten haben. Ganze Großfamilien saßen zusammen, haben gegrillt und behaupteten alle unter einem Dach zu leben. Auch in Parks haben sich mehrere Familien getroffen und die Kinder haben miteinander gespielt. Die Gruppen ließen sich erst nach starker Überzeugungsarbeit der Stadtpolizei dazu bewegen, ihre Treffen aufzulösen und nach Hause zu gehen.

Ostend: Auch an der Weseler Werft haben sich Gruppen miteinander getroffen. Einige Personen trafen sich, um gemeinsam Sport zu treiben. Selbst auf Hinweise, dass das aktuell nicht erlaubt ist, waren die Gruppen nicht einsichtig und wurden sogar von anderen Parkbesuchern in ihrem Standpunkt bestärkt. Hier mussten mehrere Bußgelder verhängt werden.

Bahnhofsgebiet: Im Bereich des Bahnhofes versammelten sich immer wieder Gruppen bis hin zu einer Größe von 48 Personen. Die Stadtpolizei musste die Gruppen mehrfach auffordern sich zu verteilen. Die Gruppen kamen aber immer wieder zusammen, sobald die Stadtpolizei weiter gezogen war und mussten mehrfach wieder getrennt werden.

Unterliederbach: Hier wurde ein Motorradclub kontrolliert. Die Vereinsmitglieder waren uneinsichtig und wollten die Kontrolle durch die Landespolizei nicht zulassen. Erst nach der Rücksprache mit einer Anwältin ließen sie die Kontrolle zu. Es wurden Bußgelder verhängt.

63-jähriger Vermisster tot aufgefunden

Nachrichten Darmstadt | Update 15. April 20:10 Uhr: Der 63 Jahre alte Vermisste aus Bessungen wurde an diesem Mittwochnachmittag in einem Waldstück bei Dieburg tot aufgefunden. Nachdem die Polizei die Fahndung veröffentlich hatte, fand ein Passant das Fahrzeug des Mannes auf einem Parkplatz in der Straße „Auf der Moret“ und hatte daraufhin die Polizei verständigt. Diese leitete umgehend Suchmaßnahmen ein, welche zum Auffinden des Mannes in dem angrenzenden Waldstück führten. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.


Erstmeldung 15. April 15:12 Uhr: Die Polizei sucht seit diesem Mittwoch öffentlich nach dem 63 Jahre alten Herr T.. Der Vermisste wohnt im Darmstadt-Bessungen und wurde das letzte mal am Karfreitag zu Hause gesehen, als er gegen 9:30 Uhr die Wohnung verließ. In einem späteren Telefongespräch mit seiner Frau hat er sich verabschiedet und ist seitdem verschwunden.

Bereits seit dem Tag seines Verschwindens laufen umfangreiche Suchmaßnahmen in Krankenhäusern, und an diversen Anlaufstellen und Ausflugszielen im Stadtbezirk und Landkreis. Die Suche nach dem Vermissten verlief bislang aber ohne Erfolg. Daher wendet sich die Polizei nun mit einem Foto von Herr T. an die Öffentlichkeit.

Beschreibung des Vermissten:

  • sportlich schlank
  • 1,80 Meter groß
  • sehr kurze, graue
  • blaues langes Shirt
  • schwarze, lange und enge Radlerhosen

Der Vermisste ist mit seinem braunen Geländewagen, einem Huyndai Tucson, unterwegs.

Zeugen, die den Vermissten oder den Geländewagen gesehen haben, werden dringend gebeten sich bei der Polizei unter der Telefonnumer 06151 – 9690 oder Notrufnummer 110 zu melden.

Merkel: „Wir müssen mit dem Virus leben“

Bundesregierung und Länder haben den Anfang der Lockerungen begonnen. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Beratung mit den Ministerpräsidenten mitgeteilt. Läden mit einer Größe bis zu 800 Quadratmetern sollen künftig wieder öffnen können, die Abschlussklassen sollen wieder unterrichtet werden, aber die allgemeine Kontaktsperre bleibt mindestens bis zum 3. Mai bestehen – genau so wie die Strafen auf Verstöße. Alle zwei Wochen wollen sich die Regierungschefs nun über weitere Lockerungen beraten.

Bundesweite Volksfeste und Veranstaltungen bis 31. August abgesagt

Nachrichten Mainz 16:58 Uhr | An diesem Mittwoch wurde beschlossen, dass alle Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich bis zum 31. August 2020 untersagt werden. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen von BoostyourCity an diesem Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses generelle Verbot. Um 18:22 Uhr bestätigte Malu Dreyer die Absagen bis zum 31. August 2020 auf einer Pressekonferenz.


Auch Fußballspiele sind betroffen

Auch Fußballspiele werden von dieser Regelung betroffen sein, denn Abstand halten und soziale Kontakte meiden ist die Strategie. Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen sind die aktuellen Maßnahmen der Regierung und daher werden zumindest bis zum 31. August auch die beliebten und bekannten Volksfeste in Mainz nicht stattfinden dürfen.

Es müssen Menschenansammlungen aller Art unterbunden werden, nur notwendige Kontakte innerhalb Familien oder systemrelevante Kontakte auf der Arbeit sind noch erlaubt, diese aber auch nur mit erheblichen Einschränkungen. Veranstaltungen sowie Konzerte oder Messen werden nach dem jetzigen Stand ebenfalls von der Absage bis zum 31. August betroffen sein.

Die Absagen waren zu erwarten

Die Absagen waren bereits vorherzusehen, denn ein Sprecher des Robert-Koch Instituts teilte bereits Ende März gegenüber BoostyourCity mit, dass die aktuelle Situation und der wahrscheinliche neue Coronavirus-Schub im Herbst es nicht zulassen werden, dass wir in diesem Jahr noch irgendwelche Veranstaltungen im Innen,- oder Außenbereich mit größeren Menschenansammlungen erleben werden.