BYC-News Blog Seite 1412

Coronavirus in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

Nachrichten Mainz | Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Portland in der Wormser Straße in Mainz-Weisenau wird derzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Nun wurde dort ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet und zeigt bisher milde Symptome.

 


-Werbeanzeige-

Die gesamte Familie wurde unter Quarantäne gestellt

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wurde die gesamte Familie des Kindes noch am gleichen Tag in ein separiertes Gebäude in der Flüchtlingsunterkunft Housing Area in Mainz-Gonsenheim umgezogen. Dort stehen sie jetzt vorläufig unter Quarantäne, was bedeutet, sie dürfen das Gebäude nicht verlassen.

-Werbeanzeige-

Es wurde umgehend gehandelt

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz steht in enger Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Mainz-Bingen und der Betreuungsorganisation der Einrichtung. Umgehend nachdem die Infektion bekannt wurde, informierten sich der Gesundheitsdezernent Dr. Eckart Lensch und der Leiter des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen Dietmar Hoffmann vor Ort über die genauen Umstände der Situation.

Bei Bewohnerinnen und Bewohnern, die im direkten Kontakt mit der Familie standen sowie beim Betreuungspersonal hat das Gesundheitsamt Tests durchgeführt. Die Ergebnisse von zwei weiteren Flüchtlingen waren ebenfalls positiv, sodass sie und deren engstes Umfeld in das gleiche Gebäude die die Familie des positiv getesteten Kindes gebracht wurden. Auch sie stehen derzeit unter Quarantäne. Insgesamt befinden sich dort nun 15 Personen, die das Gebäude aktuell nicht verlassen dürfen. Die durchgeführten Tests beim Betreuungspersonal fielen alle negativ aus.

-Werbeanzeige-

Die weitere Entwicklung wird beobachtet

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz wird die weitere Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen in der Flüchtlingsunterkunft dauerhaft genau beobachten und falls nötig die Maßnahmen entsprechend anpassen. Es werden daher zur weiteren Kontrolle noch weitere Tests bei den in der Flüchtlingsunterkunft anwesenden Personen durchgeführt.

-Werbeanzeige-

Zugänge zur Unterkunft werden vom Sicherheitsdienst bewacht

Aufgrund der aktuellen Situation sollen Besucherinnen und Besucher die Einrichtung nicht mehr betreten. Um das zu gewährleisten, werden die Zugänge zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Portland von einem Sicherheitsdienst überwacht. Dort sind derzeit rund 55 Flüchtlinge untergebracht. Auch die Flüchtlingsunterkunft „Wormser Straße 187“, die sich ganz in der Nähe befindet, wird vorsorglich ebenfalls von einem Sicherheitsdienst bewacht. Dort sind zur Zeit rund 110 Personen untergebracht.

„Die abgestimmten Mechanismen, die im Verwaltungsstab für eben solche Ereignisse festgelegt wurden, greifen. Wir haben schnell reagiert und erreichen mit der Quarantäne ein hohes Sicherheitslevel, um Gefährdungen Dritter zu unterbinden.“, betont Gesundheitsdezernent Dr. Eckart Lensch.

-Werbeanzeige-

Gerangel um Einlass in Aldi-Laden

Ottweiler. Szenen, wie sie vor Corona nur vor Edel-Clubs vorkamen: Weil er nicht ins Aldi kommt, fängt ein Kunde an zu pöbeln und wird aggressiv. Update: Der Türsteher ruft die Polizei.

-Werbeanzeige-

Kreis Groß-Gerau | Nach Razzia in Raunheim mehrere Strafverfahren

Nachrichten Raunheim | An diesem späten Dienstagabend erhielt die Polizei einen Hinweis über ein illegal veranstaltetes Glücksspiel in Raunheim. Um kurz vor Mitternacht beobachteten die Beamten im Keller eines Cafés, wie dort tatsächlich von mehreren Männern ein Glücksspiel betrieben wurde.

 


Die Einsatzkräfte stürmten daraufhin den Keller des Anwesens. Insgesamt wurden bei der Razzia 15 Männer im Alter zwischen 32 und 55 Jahren von den Beamten festgenommen. Darunter auch der 42 Jahre alte Betreiber des Café. Zudem stellten die Polizeikräfte bei dem anschließenden Einsatz zwei Spielautomaten, über 51.000 Euro Bargeld und weitere Beweismittel sicher. Bei einem 38-Jährigen Spielteilnehmer stellten die Beamten außerdem ein verbotenes Einhandmesser sicher.

Der Betreiber wird sich wegen Verstoßes gegen das Schließungsgebot und Bewirtungsverbot und wegen Verdacht der illegalen Veranstaltung von Glücksspielen in mehreren Strafverfahren verantworten müssen. Gegen die Gäste des Betreibers wurden Anzeigen wegen der unerlaubten Teilnahme an dem Glücksspiel und dem Verstoß gegen das Ansammlungsverbot gefertigt.

-Werbeanzeige-

Kreis Groß-Gerau | Hohe Bußgelder nach Kontrollen in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | Die Stadtpolizei Rüsselsheim hat auch an den Osterfeiertagen in Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Verordnung durchgeführt. Am Karfreitag wurden dabei 17 Verstöße festgestellt, die Bußgeldverfahren von insgesamt 3.400 Euro bedeuten.

 


Diverse Menschenansammlungen wurden aufgelöst

Im Verna-Park und an der Frankfurter Straße wurden Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen festgestellt und am Mainvorland haben Personen gegen das Aufenthaltsverbot verstoßen. Zudem wurden im Ostpark und auf dem Landungsplatz mehrfach Lautsprecherdurchsagen von der Polizei gemacht, und damit auf die Kontaktbeschränkungen hingewiesen. Auch in den Abendstunden hat die Polizei Kontrollen durchgeführt und dabei gegen acht Personen Bußgeldverfahren eingeleitet.

Mehrere Menschenansammlungen wurden an den folgenden Orten angetroffen und aufgelöst: 

  • am Mainvorland
  • an der Fachhochschule
  • auf Schulgeländen
  • an der Großsporthalle
  • im Ostpark
  • an zwei Tankstellen
-Werbeanzeige-

Insgesamt ein positives Fazit

Die Polizei ist im Gesamten trotzdem zufrieden, denn an den folgenden Tagen musste keine Verstöße geahndet werden. „Die Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger haben sich sehr vorbildlich an die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus gehalten. Das freut mich sehr, weil dies zeigt, dass die Menschen vernünftig mit dieser Situation umgehen und in der Regel sehr diszipliniert sind. Auch die bisherigen Kontrollen der Stadtpolizei zeigen ihre Wirkung, so dass die Stadt ab Samstag keine Bußgeldverfahren einleiten musste“, lobte der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Udo Bausch.

-Werbeanzeige-

Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen zu beachten. Der Aufenthalt im Freien ist weiterhin erlaubt, jedoch nur zu zweit oder mit der Familie. Zudem bestehen für bestimmte Plätze in der Stadt Aufenthaltsverbote. „Wir müssen weiterhin dafür Sorge tragen, alle Menschen vor dem Virus zu schützen und eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu vermeiden. Deswegen werden diese Maßnahmen weiter durchgesetzt, solange es für die Eindämmung des Corona-Virus notwendig ist. Ich bitte daher um Geduld und Verständnis“, betont der Oberbürgermeister abschließend.

-Werbeanzeige-

Die Bundesliga könnte bald mit Geisterspielen starten

Die Kontaktsperre wird in Deutschland wohl mindestens bis zum 3. Mai verlängert. Mehrere Medien, darunter Bild, DPA und der Spiegel, haben dies vorab berichtet. An diesem Mittwoch-Nachmittag berät sich die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten über entsprechende Vorschläge.

Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof Wiesbaden geschlossen

Nachrichten Kurzmeldung | Seit diesem Dienstag werden in der Fußgängerunterführung am Wiesbadener Hauptbahnhof Reparaturarbeiten durchgeführt. Es werden Fugen an dem Bauwerk saniert. Die Sanierungsarbeiten, die das Tiefbau- und Vermessungsamt Wiesbaden durchführen, dauern etwa eine Woche. Danach wird die Unterführung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.


 

Corona-Krise in Pflegeheimen: „Du brauchst einen Hoffnungsschimmer“

Die Situation in der Pflege von Menschen mit einer kognitiven Einschränkungen ist in der Corona-Krise schwierig, aber handelbar, sagt David Dietz. Er ist Geschäftsführer der Lebenshilfe Mainz-Bingen GmbH und des Pflegedienstes Lebenshilfe Mainz-Bingen Hausengel GmbH sowie Vorsitzender der FDP Mainz. Wichtig für die Stimmung unter Bewohnern und Pfleger wäre, so Dietz, ein Zeichen, in welchem Zeitraum die Einschränkungen zurückgenommen werden können.

 


Wie beeinflusst die Corona-Epedemie die Arbeit in Ihren Einrichtungen, Herr Dietz?

Sehr massiv. Wir betreuen im Pflegedienst sehr viele Menschen, die zu den Hochrisikogruppen gehören. Das bedeutet, dass wir noch einmal mehr Obacht geben müssen, Hygienestandards noch mal intensiver beachten müssen als andere Einrichtungen. Das ist für die Belegschaft, aber auch für uns als GmbH eine Riesenbelastung.

Mit welchem Erfolg arbeiten Sie?

Bisher ist es uns gelungen, Corona-Infektionen unter den Bewohnern gänzlich zu vermeiden. Das ist wirklich erstaunlich. Denn wir betreiben vier große Wohnstätten und drei Außenwohnstätten – insgesamt gehören dort rund 80 Prozent der Bewohner zur Hochrisikogruppe.

Wie wird die Belegschaft mit der Situation fertig?

Das ist ein Problem. Die Situation erfordert von den Mitarbeitern zusätzliches Engagement. Da wir aber ein relativ großer Anbieter sind, können wir Mitarbeiter aus anderen Bereichen in unseren Wohnstätten einsetzen.

Wie ist die Stimmung?

Die Stimmung ist noch sehr gut. Viele haben sich bei uns angeboten, bei Bedarf zu helfen. Die Belegschaft macht sich eigene Gedanken, weist uns als Geschäftsführung drauf hin, mit welchen Lösungen personelle Engpässe zu überwinden sind. Außerdem haben sich viele bereit gestellt, im Fall der Quarantäne sich verstärkt zu engagieren. Allerdings kommt es auch darauf an, wie lange die Krise noch dauert.



„Es kommt darauf an, wie lange die Krise noch dauert“

Inwiefern?

Ein längerer Lockdown wird zu einem mentalen Problem. Psychologisch wäre es wichtig, eine Perspektive zu gewinnen. Das ist ein Dilemma. Einerseits weiß jeder, wenn wir die Maßnahmen jetzt verlängern, dann sinkt die Möglichkeit, dass sich Menschen infizieren. Andererseits ist es enorm belastend, wenn du keine Perspektive hast, dass es wieder besser wird. Du brauchst einen Hoffnungsschimmer.

Inwiefern belasten die Kontaktverbote zur Verwandtschaft Bewohner und Belegschaft?

Wir haben das Kontaktverbot strikt gehandhabt. Auch schon bevor es die offizielle Regelung war. Als es dann die rechtliche Grundlage gab, haben wir ein komplettes Besuchsverbot beschlossen. Natürlich nagt das an den Bewohnern – vor allem an den Angehörigen. Viele von ihnen haben ein Alter erreicht, in dem sie selber in den Bereich einer Risikogruppe gekommen sind. Für die Bewohner ist die Lage schwierig, da sie nicht zu 100 Prozent einsichtsfähig sind. Wir sind eine offene Einrichtung. Das macht es dann schwer, sie davon abzuhalten, nach außen zu drängen.

Bekommen Ihre Einwohner eigentlich mit, warum die Maßnahmen durchgeführt werden oder nehmen sie keine Nachrichten wahr?

Der Grad ist stark unterschiedlich. Wir haben Bewohner, die jeden Tag die Zeitung genau verfolgen, aber wir haben auch Bewohner, die aufgrund ihrer Einschränkung keine Nachrichten wahrnehmen können. Einige haben Weglauftendenzen, doch das haben wir noch gut im Griff. Kommt aber eine Quarantäne, dann wäre das ein Notfall. Dann würden entsprechende Anordnungen notwendig werden. Das gilt nur für Einzelfälle und ist justiziabel hoch sensibel. Etwa wenn es ums Fixieren ans Bett geht.

Sie haben davon gesprochen, dass auch für die GmbH die Krise eine Belastung sei? Inwiefern denn? Sie können doch ihrer Arbeit weiter nachgehen.

Also zum einen haben auch wir Bereiche, in denen jetzt die Arbeit ruht. Etwa in den Angeboten rund um den Bereich Kinderbetreuung. Zum anderen steigen auch die Kosten. Mehr Personalaufwand bedeutet mehr Kosten. Wer mehr arbeitet, erhält auch mehr Zeitzuschläge. Das ist zwar gut so, kostet aber halt auch Geld. Und klar: Irgendwann belasten höhere Kosten eine GmbH. Außerdem brauchen wir mehr Schutzeinrichtungen und die Preise dafür steigen.

Folge uns auf Facebook | Rhein-Main Nachrichten

Teilweise Preise verdrei- oder vervierfacht

Sind Sie denn mit ausreichend Schutzeinrichtungen versorgt wie Masken oder Handschuhe?

Mit Mundschutz, Handschuhen und Desinfektionsmitteln sind wir gut aufgestellt. Die erhalten wir teilweise über den regulären Weg, manchmal braucht es auch ein wenig Kreativität. FFP2-Masken sollen diese Woche kommen. Schwierig ist es, an Kittel zu kommen – da ist der Markt im Moment komplett dicht.

Und zu Schwarzmarktpreisen einkaufen?

Bei Kitteln haben derzeit auch einige Krankenhäuser Probleme. Trotz der enorm gestiegenen Nachfrage sind die Preisanstiege bisher meist moderat. Ich kenne aber auch Fälle, in denen Häuser für Schutzeinrichtungen das drei- bis vierfache von dem gezahlt haben, das vor der Epidemie üblich war.

Ist es ein politisches Versäumnis, dass nicht gleich zu Beginn der Krise Masken und ähnliches im großen Stil eingekauft wurden?

Das deutsche Gesundheitswesen besteht den Stresstest eigentlich ganz ordentlich. Sehr positiv zu sehen, ist etwa, wie schnell das alles hochgefahren wurde. Schwierig ist in der Tat zu sehen, dass der erste deutsche Fall am 26. Januar in Bayern gemeldet wurde, es aber sechs bis sieben Wochen gedauert hat, bis es die ersten offiziellen Anordnungen gegeben hat.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Januar noch davon gesprochen, Corona verlaufe weniger schlimm als eine Grippe. Hat er eine rechtzeitige Reaktion verschlafen?

Das Ausmaß von Corona wurde von vielen Seiten extrem unterschätzt. Das ist nicht das Versagen eines Einzelnen, sondern ein systematisches Problem. Manche Planungen sind extrem spät angelaufen. Das liegt aber vor allem daran, dass in den untergeordneten Behörden zu wenig Personal arbeitet. Das war in den Sparrunden der vergangenen Jahren der Pool, aus dem sich bedient wurde. Das rächt sich jetzt.

Dringender Aufruf der Kinderkrebshilfe Mainz

Nachrichten Mainz | Die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. bittet dringend um Hilfe. Sie suchen Näherinnen und Näher, die dabei helfen, Mund-Nasen-Masken für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Geschwister, Eltern und Angehörige zu nähen. Insgesamt benötigt der Verein über 5.000 Masken.

 


Krebskranke Kinder und Jugendliche besonders gefährdet

An Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche haben ein besonders geschwächtes Immunsystem, daher wäre eine Infektion mit dem Coronavirus für sie auch vermutlich besonders riskant. Wie schwer die Erkrankung mit COVID-19 bei den kleinen Patientinnen und Patienten verlaufen kann, wurde bislang noch nicht erforscht. Trotzdem liegt es auf der Hand, dass sie und damit auch ihr Umfeld vor dem Virus geschützt werden müssen.

Die Masken werden in erster Linie für die über 500 Kinder und Jugendliche in der Region benötigt, die nicht in akut stationärer Behandlung sind, sondern die meiste Zeit mit Geschwisterkindern, Eltern und anderen Familienangehörigen zuhause sind. Besonders für sie ist es wichtig, sich vor einer Infektion zu schützen.

Folge uns auf Facebook | Rhein-Main Nachrichten

Masken können die Ansteckungsgefahr reduzieren

Die Stoffmasken ersetzen nicht die medizinischen Masken. Dennoch bieten sie einen gewissen Schutz durch die Reduzierung von Tröpfchen, daher gilt jede Maske ist besser als keine Maske. Auch durch eine selbst genähte Maske wird die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel- und Tröpfchenauswurfs reduziert. Zusätzlich kann das Tragen von Masken das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit sich und anderen fördern. Natürlich müssen trotz der Maske die allgemein bekannten Hygieneregeln eingehalten werden.

Wie kann ich helfen?

Daher ist jeder der Lust und Zeit hat eingeladen, bei der Aktion #mainznaeht mitzumachen. Eine Nähanleitung und Informationen darüber, welche Stoffe sich eignen findet ihr hier im Artikel. Die genähten Masken können an die Geschäftsstelle der Kinderkrebshilfe geschickt werden oder dort kontaktlos hinterlegt werden. Es wird darum gebeten, die Masken hygienisch zu verpacken, das heißt einen neuwertigen Karton, eine Tüte oder einen frisch gewaschenen Stoffbeutel zur Verpackung zu verwenden. Zusätzlich ist es eine große Hilfe, wenn die Masken nach Größe gebündelt und mit einem Vermerk zur Größe verpacken werden. Die Verteilung der Masken wird das Team der Kinderkrebshilfe Mainz übernehmen.

Krankengeld online im Blick mit dem BARMER Kompass

Den Bearbeitungsstand ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung können BARMER-Versicherte ab sofort online verfolgen. Dies ist mit dem sogenannten Kompass, ein Teil der BARMER-App möglich. Im letzten Jahr habe die BARMER Krankengeld an rund 328.000 Versicherte nach der sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber gezahlt. Im Schnitt haben die Betroffenen es 85 Tage lang bezogen.


Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen

„Der BARMER Kompass ist ein Novum in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Onlinecheck ist eine große Erleichterung für unsere Versicherten, die aufgrund einer langwierigen Erkrankung Krankengeld von der BARMER erhalten“. 

Der BARMER Kompass bietet einen Überblick über den Bearbeitungsstand einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und bereits gezahltes Krankengeld. Außerdem gibt es in der App viele weitere Informationen zu diesem Thema und gezielte Empfehlungen zu weiteren digitalen Angeboten der Krankenkasse. Mit dem Kompass erweitert die Kasse das seit Längerem bestehende Angebot, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Upload online zu übermitteln.

Künftig weitere Anträge online verfolgbar

Schritt für Schritt wird die BARMER den Kompass erweitern. Auch Anträge für Hilfsmittel wie Rollstühle oder Hörgeräte und Mutterschaftsgeld sollen in Zukunft mit dem BARMER Kompass digital zu verfolgen sein. „Bei Online-Bestellungen ist es längst zum Standard geworden, dass der Kunde genau nachverfolgen kann, wo sich sein Paket gerade befindet. Diesen Service bieten wir jetzt als erste gesetzliche Krankenkasse unseren Versicherten“, erläutert Till.

Hunde reißen Wildtiere in Finthen und auf dem Lerchenberg

Nachrichten Mainz | In der letzten Zeit werden der Polizei immer wieder verletzte oder gerissene Wildtiere in Mainz-Finthen und auf dem Lerchenberg gemeldet, was in den meisten Fällen auch zu polizeilichen Einsätzen führt. Oftmals handelt es sich dabei um Wildtiere, die von freilaufenden Hunden in Feld- und Waldgebieten verletzt oder gerissen wurden.


Wildtiere sind zur Zeit besonders gefährdet

In der aktuellen Brut- und Setzzeit sind Wildtiere besonders gefährdet, da sie aufgrund der Trächtigkeit nicht genügend Energie haben, um vor freilaufenden Hunden zu flüchten. Viele Wildtiere versuchen zwar zu flüchten, ziehen sich dabei aber Knochenbrüche zu oder werden von den Hunden gebissen.

Es besteht eine Anleinpflicht

Um die Wildtiere vor Verletzungen oder dem Tod bestmöglich zu schützen, gilt eine Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit, die vom 1. April bis zum 15. Juli dauert. Die Missachtung der Vorschriften kann hohe Geldbußen für die Hundehalter nach sich ziehen. In diesen Fällen gelten unter anderem die Vorschriften vom Landesjagdgesetz, dem Landeshundegesetz und dem Tierschutzgesetz.


 

Der Dicke und der Don: Ich bin mit der Guerilla-Taktik erfolgreich

An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Der Dicke und ich führen Krieg. Das wichtigste Schlachtfeld ist rot gefärbt: die Couch. Gewinnen wird der, der die Guerilla-Taktik anwendet – also ich.

Wirtschaft | 725.000 Betriebe meldeten Kurzarbeit an

Nachrichten Wirtschaft | Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, haben bis zum 13. April rund 725.000 Betriebe Kurzarbeit in Deutschland angemeldet. Das sind rund 12 Prozent mehr als noch in der Vorwoche. Die Daten basieren auf Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit und bilden nicht die amtliche Statistik ab.


8.000 Mitarbeitende bearbeiten die Anträge

Die Anzeigen zur Kurzarbeit kommen aus den verschiedenen Gewerbebranchen. Den größten Anteil hat jedoch der Bereich Einzelhandel und das Gastgewerbe. Für wie viele Personen insgesamt die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, lässt sich anhand der Daten derzeit noch nicht ermitteln. Inzwischen bearbeiten über 8.000 Mitarbeitende der Bundesagentur für Arbeit die Anträge.

Kurzarbeitergeld wird vom Arbeitgeber ausgezahlt und danach abgerechnet

Wenn ein Betrieb nach vorheriger Anzeige in einem Monat tatsächlich Kurzarbeit durchführt, zahlt er neben dem Lohn für geleistete Arbeit auch das Kurzarbeitergeld an die Beschäftigten aus. Er sendet anschließend eine Abrechnungsliste von jedem Beschäftigten an die Arbeitsagentur.

Dafür hat er gesetzlich bis zu drei Monate Zeit. Nachdem die Unterlagen eingegangen sind, werden diese geprüft und das Kurzarbeitergeld an das Unternehmen ausgezahlt. Wegen dieser nachträglichen Abrechnung liegen der BA die statistischen Daten zu tatsächlich realisierter Kurzarbeit erst nach einigen Wochen vor.

Maskierter Täter überfällt 96-jährigen und schlägt ihn Krankenhausreif

Nachrichten Worms | An diesem Dienstag ist ein 96-jähriger Mann aus Worms in seinem eigenen Haus überfallen worden. Um 22:30 Uhr klingelte es an der Tür des 96-jährigen in der Donnersbergstraße und ein mit Sturmhaube bekleideter Mann stand davor.


Kurz nachdem der Mann die Haustür öffnete, drang der maskierte Täter in den Eingangsbereich des Einfamilienhauses. Er schlug mehrfach brutal auf den 96-jährigen Mann ein. Durch die Hilferufe des Opfers wurde seine im gleichen Haus lebende Bekannte aufmerksam und eilte zur Hilfe. Sie ging auf den Täter los und konnte mit Schlägen und Tritten den Mann zur Flucht zwingen.

Der 96-jährige Mann wurde bei dem brutalen Überfall am Kopf verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zwischenzeitlich konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Von dem männlichen Täter fehlt bislang jede Spur.

Täterbeschreibung:

  • etwa 160 cm groß
  • schlank
  • Er trug während der Tat eine schwarze Sturmhaube mit Sehschlitzen

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Worms unter der Rufnummer 06731-8520 entgegen.

Raub am Bahnhof in Heidesheim am Rhein

Nachrichten Heidesheim | An diesem Dienstagabend gegen 19:45 Uhr wurde ein 20 Jahre alter Mann im Bereich des Bahnhofs in Heidesheim ausgeraubt. Der Polizei gegenüber sagte der Mann aus, dass er am Bahnhof gewesen sei, weil er sich mit einigen flüchtigen Bekannten treffen wollte, um eine Zigarette zu rauchen.


Am Bahnhof wurde der 20-Jährige dann von einer männlichen Person ins Gesicht geschlagen. Der Angreifer zwang den Mann unter Androhung weiterer Gewalt sein Handy und seine Wertgegenstände auszuhändigen. Im Anschluss daran ist der Täter samt der Beute mit zwei weiteren Personen in ein Auto eingestiegen und davon gefahren.

Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 06131 – 653 633 bei den Ermittlern zu melden.

Junger Mann fährt gegen Baum in Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | An diesem Mittwoch gegen 00:20 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Bretzenheimer Straße Ecke Walsalgesheimer Straße in Bad Kreuznach. Der Unfallfahrer war ein 18 Jahre alter Jugendlicher aus Oberhausen an der Nahe.


Der Jugendliche fuhr die Bretzenheimer Straße entlang in Richtung Ortsmitte und wollte dann in die Waldalgesheimer Straße abbiegen. Aufgrund der zu hohen Geschwindigkeit geriet er nach links von der Fahrbahn ab, wo er mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum prallte. Der Mann wurde bei dem Unfall nicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand jedoch ein Totalschaden, sodass dieses abgeschleppt werden musste.

Während die Polizei den Unfall aufnahm, fielen den Beamten bei dem Unfallfahrer deutliche Anzeichen für Drogenkonsum auf. Vor Ort wurde daher ein Urintest durchgeführt, welcher den Verdacht der Polizisten bestätigte. Dem Jugendlichen wurde im weiteren Verlauf noch eine Blutprobe entnommen und gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt.