BYC-News Blog Seite 1409

90 Millionen Jackpot geht in die Verlängerung

Am 17. April wurden die Gewinnzahlen 1, 18, 23, 33 und 41 sowie die beiden Eurozahlen 2 und 6 aus den beiden Ziehungsgeräten Venus und Pearl ermittelt. In der zweiten Gewinnklasse erzielten gleich drei Spielteilnehmer aus Brandenburg, Finnland und der Slowakei Millionengewinne. Die Gewinner bekommen 7.331.310,90 Euro ausgezahlt. Die Anzahl der deutschen Millionäre ist seit Start der Lotterie im Jahr 2012 auf insgesamt mehr als 150 angestiegen. In allen 18 europäischen Ländern, die an der Lotterie teilnehmen, sind es inzwischen insgesamt 279 Millionengewinne.

 


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Seit zehn Ziehungen ist der Jackpot nicht geknackt worden

Zu der kommenden Ziehung steht der Jackpot im obersten Gewinnrang bereits zum vierten Mal in Folge bei der maximalen Summe von 90 Millionen Euro. Mittlerweile ist der Mega-Jackpot seit zehn Ziehungen nicht geknackt worden. Zuletzt konnte eine Person aus Nordrhein-Westfalen die Gewinnklasse 1 treffen und am 7. Februar die Höchstsumme von 90 Millionen Euro gewinnen.

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Besondere Chance für die 2. Gewinnklasse

Eine ganz spezielle Chance auf einen Jackpotgewinn wartet in der kommenden Woche erneut in der Gewinnklasse 2. Da der oberste Rang mit 90 Millionen gedeckelt ist, gibt es einen Überlauf in die darunter liegende zweite Klasse. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Jackpot von 22 Millionen Euro. Im Vergleich zur Gewinnklasse 1, wo die Chance auf einen Treffer bei 1:95 Millionen liegt, ist die Chance im zweiten Gewinnrang bei rund 1:6 Millionen.

Zur nächsten Ziehung am Freitag, den 24. April kann man online mitspielen sowie seinen Tipp in den geöffneten Lotto-Annahmestellen im Bundesgebiet abgeben.

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Großeinsatz Polizei | Mann fällt Schusswaffe aus der Hose während der Kontrolle

Nachrichten Worms | An diesem Freitag kam es zu einem Großeinsatz der Polizei am Busbahnhof in Worms. Mitarbeiter vom Ordnungsamt der Stadt Worms benötigten Unterstützung während einer Personenkontrolle.


Ein 29-jähriger Mann wurde durch das Ordnungsamt und die Polizei gemeinsam kontrolliert und verlor dabei eine schwarze Pistole aus der Hosentasche. Da er mehrfachen Aufforderungen, die Pistole liegen zu lassen und zurückzutreten, nicht nachkam, wurde der polizeiliche Schusswaffengebrauch angedroht. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden.

Da er weiter den Eindruck nach gefährdenden Potential erwirkte und auch ein solches Verhalten an den Tag legte, wurde er im Anschluss der Kontrolle in die Rheinhessen-Fachklinik nach Alzey eingewiesen.

Wie sich später bei der Untersuchung der Waffe herausstellte, handelte es sich bei der Pistole um eine Schreckschusspistole.

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Hilferuf von Hundesalons in Hessen

Nachrichten Hessen | Rund 9,5 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten und somit ist der Hund des Deutschen liebstes Haustier. Der „Partner mit der kalten Schnauze“ wird nicht nur innig geliebt, sondern von den meisten Besitzern auch mit viel Hingabe gehegt und gepflegt. Doch das Fell mancher Hunderassen ist pflegeintensiv, dass Hundesalons für viele Hundehalter die einzige Wahl sind, damit auch wirklich nichts schief geht.

 


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Hundesalons müssen vorerst geschlossen bleiben

Seit dem 13. März gilt der Lockdown in Hessen. Auch Hundesalons mussten wegen der Corona-Pandemie schließen. In den meisten Bundesländern durften sie aber bereits wieder öffnen, denn der Kontakt zu Menschen ist nur gering und für die Gesundheit der Hunde ist eine fachgerechte Fellpflege oft unerlässlich. Doch in Hessen, Saarland und Niedersachsen müssen die Hundesalons noch geschlossen bleiben. Die Hundefriseure bangen daher momentan um ihre Existenz. Boost your City hat mit mehreren Hundesalon Besitzern gesprochen, der Ton ist überall gleich.

„Wir können nicht nachvollziehen, warum andere Geschäfte geöffnet werden aber Hundesalons geschlossen bleiben. Es ist ohne Probleme möglich, die Hunde völlig kontaktlos zu übergeben und somit wesentlich weniger Infektionsrisiko bestehe, als in anderen Geschäften in denen zahlreiche Menschen aufeinander treffen.“, erklärte Anja Krawczyk vom Hundesalon Schnipp Schnapp in Bischofsheim, die uns mit dem Anliegen kontaktiert hatte.

„In Hessen sieht man uns als Freizeitgestaltung. Doch ein Hundefriseur tut mehr, als einem Pudel die Locken auszuföhnen und bunte Strähnchen zu machen.“, sagte Beatrix Schudera vom Hundesalon Odenwälder Fellstubb in Fränkisch-Crumbach.

Dabei geht es auch um die Gesundheit der Hunde, denn bei der Arbeit im Hundesalon wird sich um das Wohlergehen und um die Gesundheitsvorsorge des Tieres gekümmert. Es ist eine Dienstleistung, die der Besitzer in Anspruch nimmt, weil er das aus verschiedensten Gründen nicht selbst bewältigen kann. Fehlt die fachgerechte Pflege verfilzt das Fell, Hautkrankheiten entstehen, Parasiten können sich vermehren oder es gibt Kreislaufprobleme bei steigenden Temperaturen.

„Es muss ja nicht direkt die ganze Masse kommen aber zumindest die Hunde, bei denen es wirklich notwendig ist.“, berichten Dieter und Marion Klicks Hundesalon Smiley Dog in Lorsch.

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Was die Verordnungen besagen

Oft haben sie sich an das Wirtschaftsministerium und weitere Stellen gewandt und ihre Situation geschildert. Mit Hinblick auf die steigenden Temperaturen und die Notwenigkeit die Vierbeiner fachgerecht zu pflegen sowie der Möglichkeit, die Arbeit kontaktlos gestalten zu können, haben sie darum gebeten, ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können. Doch die Verordnung in Hessen besagt, dass Hundesalons vorerst bis zum 4. Mai geschlossen bleiben.

Dies bestätigt auch eine Mitarbeiterin des Wirtschaftsministeriums: „Nach meinem aktuellen Kenntnisstand wird es bis zum 3.5.20 bei der bisherigen Regelung bleiben, so dass Hundesalons in Hessen auch weiterhin nach der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus zu schließen sind. Dieser Sachstand kann sich natürlich aufgrund der hohen Dynamik jederzeit ändern.“, erhielt Anja Krawczyk als Antwort in einer E-Mail an diesem Freitagmorgen, die unserer Redaktion vorliegt. Es ist also auch noch nicht klar, ob die Hundesalons am 4. Mai wieder öffnen dürfen.

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17-Jährige schlägt mit Weinflasche nach Polizisten

Nachrichten Ludwigshafen – An diesem Samstag gegen 02:55 Uhr stellten Polizeibeamte eine Personengruppe von etwa sechs Personen in der Ludwig-Bertram-Straße in Ludwigshafen fest. Als die Gruppe die Polizisten bemerkten, ergriffen vier Personen die Flucht. Die beiden anderen blieben stehen und wurden einer Personenkontrolle unterzogen.


Eine 17-jährige Jugendliche konnte auf ihrer Flucht von einem Polizeibeamten eingeholt werden. Als der Polizist sich ihr näherte, schlug sie mit einer mitgeführten Weinflasche in Richtung des Beamten, der jedoch dem Schlag ausweichen konnte. Anschließend brachte er die Jugendliche zu Boden, um sie zu fesseln. Die 17-Jährige hielt weiterhin die Weinflasche in der Hand und versuchte noch mehrmals nach dem Beamten zu schlagen. Zudem beleidigte sie den Polizisten fortlaufend. Schließlich konnte ihr die Weinflasche abgenommen werden und sie wurde auf die Dienststelle gebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille, woraufhin der 17-Jährigen eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Sie wird sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

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Frau fährt in Hahnheim in Begrenzungsmauer

Nachrichten Hahnheim | An diesem Samstagmorgen vermutlich gegen 1:00 Uhr ereignete sich ein Unfall in Hahnheim. Eine 38 Jahre alte Frau aus Nieder-Olm befuhr die Kloster-Eberbach-Straße in Hahnheim in Richtung Hintere Landstraße.

 


Als sie nach rechts in Richtung Peterstraße abbiegen wollte, klingelte in diesem Moment ihr Handy. Abgelenkt durch das Mobiltelefon fuhr sie frontal gegen eine Begrenzungsmauer. Die Frau hatte außerdem zuvor Drogen konsumiert sowie Alkohol getrunken und wies daher einen Alkoholwert von über ein Promille auf.

Die Frau wurde bei dem Unfall nicht verletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Ein Strafverfahren gegen die Frau wurde eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Oppenheim unter der Telefonnummer 06133-9330 zu melden

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Roger Lewentz: Neue Verordnung bringt Lockerungen im Sportbereich

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Mit der neuen Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es ab dem 20. April mehr Freiraum für sportliche Aktivitäten, teilt das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz mit. Sportliche Betätigung alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien ist von Montag an auch unter Benutzung von Sportanlagen auf Anordnung der Landesregierung wieder zulässig, soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können und der Träger einer Öffnung der Sportstätte ausdrücklich zustimmt.


Sportminister Roger Lewentz

„Die Lockerung der bisherigen Vorgaben ist ein maßvoller und wichtiger Schritt zurück in die Normalität für viele Bürgerinnen und Bürger, für die sportliches Aktivität ein wesentliches Element des körperlichen Wohlbefindens ist, auf die sie über Wochen verzichten mussten“

Die Lockerung betrifft Sportarten im Freien

Die Lockerung betrifft Sportarten im Freien wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf oder Reiten und ähnliche Sportarten, bei dem das Kontaktverbot und der Mindestabstand eingehalten werden können. Damit soll Bewegung auch in Zeiten der Einschränkung vorrangig bei Outdoor-Sportarten ermöglicht werden. Auch für das Training von olympischen und paralympische Bundeskaderathletinnen und -athleten, die an Bundesstützpunkten, anerkannten Landesleistungszentren und Landesstützpunkten trainieren, gibt es Erleichterungen. Zudem für Profimannschaften der 1. und 2. Bundesligen aller Sportarten sowie wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus.

Die Lockerungen im Sportbereich betreffen Individualsportarten

Die Lockerungen im Sportbereich betreffen Individualsportarten und gelten nicht für Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Basketball. Sie sind eine Reaktion auf die große Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein der rheinland-pfälzischen Bevölkerung. Dennoch ist die aktuelle Entwicklung der Virus-Ausbreitung zu beobachten und bei der Beurteilung von Lockerungen  einzubeziehen.

Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz begrüßt die stufenweise Öffnung

Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz begrüßt die stufenweise Öffnung der Sportanlagen. „Unsere Sportvereine können mit ihren vielfältigen Angeboten einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten. So sehr wir uns darüber freuen, wie kreativ Vereine und Verbände in der Krise vorgegangen sind und beispielsweise Online-Training angeboten haben, so sehr merken wir auch, wie wichtig es ist,  wieder mehr Bewegung und Sport im Freien zu ermöglichen, sagte LSB-Präsident Jochen Borchert.

LSB und Innenministerium weisen darauf hin, dass die Gefahr einer Ansteckung natürlich auch weiterhin nicht gebannt ist. „Uns ist sehr wohl bewusst, es für manche Sportarten leichter ist, sich an die bestehenden Hygiene- und Kontaktregeln zu halten. Uns geht es dennoch darum, viele Sportarten miteinzubeziehen, um möglichst vielen Menschen im Land Sport zu ermöglichen. Daher gilt für alle Sportlerinnen und Sportler, verantwortungsvoll mit dieser Lockerung umzugehen und die Abstands- und Sicherheitsregeln sorgsam einzuhalten“, so der eindringliche Appell von Minister Lewentz.

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Markus Söder: Bei Politikern und Beamten Gehaltsverzicht denkbar

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen die Menschen zur Zeit auf vieles verzichten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält wegen der Krise sogar bei Politikern einen Verzicht bei Gehältern und Diäten für denkbar. „Ich denke, da wird man insgesamt, was die Regierungen und Parlamente betrifft, ein Signal setzen“, sagte der CSU-Chef der Bild an diesem Freitag. Söder betonte aber auch, dass dies „in einer gemeinsamen Runde“ besprochen und entschieden werden müsste. „Da braucht es keinen Unter- oder Überbietungswettbewerb.“


Söder ist „für alles bereit“

Im Juni steht die Erhöhung der Bundestagsdiäten an. Söder sagte jedoch, er könne sich dies zur Zeit „überhaupt nicht vorstellen“. Auch der Ministerpräsident ist nicht abgeneigt, selbst auf Geld zu verzichten: „Wir verzichten auf vieles, wir würden da auch vieles machen. Ich finde, es sollten aber alle gleich machen. Aber ich bin für alles bereit.“, erklärt Söder. Dies betreffe aber den kompletten Beamtenbereich.

Söder erwägt eine Nullrunde

Das klang zunächst nach einem möglicherweise drohenden Gehaltsverlust für Beamte und Politiker, war jedoch so wohl nicht gemeint. Kurz darauf stellte Söders Regierungssprecher klar: Der Ministerpräsident beabsichtige natürlich keinen Lohnverzicht bei den bayerischen Beamten. „Söder erwägt eine Nullrunde für die Mitglieder der Staatsregierung. Die Besoldung der Beamten wird in der Tarifgemeinschaft der Länder entschieden und läuft hiervon unabhängig weiter.“, so der Sprecher.

Neuseeland macht es vor

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern macht es vor. In dieser Woche hatte sie angekündigt, wegen der Corona-Krise sechs Monate lang auf 20 Prozent ihrer Bezüge verzichten zu wollen. Diese Kürzung gelte ebenfalls für die Mitglieder ihrer Regierung und für andere hohe Bedienstete des Staates.

Mann aus Ingelheim stirbt bei Verkehrsunfall

An diesem Freitag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Bad Schwalbach und Ramschied / Heidenrod. Gegen 14:50 Uhr war ein 55-jähriger aus Ingelheim auf der Landstraße 3033 mit seinem Motorrad unterwegs.


Der 55-jährige Motorradfahrer verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Motorrad und kracht mit einem Holzmast am Fahrbahnrand zusammen. Der Motorradfahrer verstirbt noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte am Unfallort.

Ein Gutachter wurde für die Rekonstruktion und den Unfallhergang hinzugezogen. Die L3033 wurde für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme komplett gesperrt.

Frischepost der neue Hofladen Onlineshop für Mainz

Nachrichten Mainz | Regional produzierte und qualitativ hochwertige Lebensmittel sind gefragt. Man weiß, woher die Produkte kommen und unterstützt zusätzlich lokale Landwirte. In Mainz gibt es genau dafür ab sofort einen Online Hofladen. Boost your City hat bei Anna-Maria Gödrich, der Standortleitung der Frischepost RheinMain GmbH & Co. KG angefragt, was das Unternehmen ausmacht.


Direkt vom Acker nach Hause geliefert

Das Unternehmen Frischepost wählt hochwertige Produkte aus dem Rhein-Main-Gebiet für die Kunden aus und liefert sie bis an die Haustür. Dabei achtet das Unternehmen auf Lebensmittel von lokalen und unabhängigen Produzenten. Man kann seinen gesamten Wocheneinkauf online bestellen und sich diesen bequem in einer Mehrwegbox gekühlt nach Hause liefern lassen. Neben Privathaushalten beliefert das Unternehmen, bei dem auch krummes Gemüse nicht aussortiert wird, auch Firmen und Kitas mit den Produkten.

Wie hebt sich das Unternehmen von anderen der Branche ab?

Anna-Maria Gödrich: „Es gibt natürlich andere Unternehmen die auch Lebensmittel liefern, allerdings ist der Fokus dort völlig anders. Wir legen viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Unsere Nachhaltigkeitskriterien sind transparent für jeden einsehbar. Dabei achten wir insbesondere auf die Produktionsbedingungen, das Tierwohl, welche Stoffe zum Einsatz kommen und welche Produkte man lieber gänzlich meidet. Wir verzichten soweit möglich auf Einwegverpackungen, liefern alles mit Elektrofahrzeugen aus und schaffen es, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Gleichzeitig ist unser Shop auf einfache Handhabung und volle Flexibilität ausgerichtet. Die Kombination ist in der Branche einmalig.“

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Verpackungsmüll wird auf ein Minimum reduziert

Immer mehr Verbraucher bestellen im Internet, daher wächst der Onlinehandel und mit ihm der Verpackungsmüll. Laut Umweltbundesamt ist Deutschland mit insgesamt rund 18 Million Tonnen Plastikmüll Spitzenreiter in Europa und nur ein Bruchteil dessen wird wiederverwertet.

Um das zu ändern nutzt Frischepost ein Pfandsystem, das die Lieferung der Lebensmittel in Mehrwegverpackungen möglich macht. Mit der Mehrwegbox bietet das Unternehmen den Kunden Frische und Unversehrtheit der Lebensmittel und reduziert Verpackungsmüll auf ein Minimum.



Mehwegverpackungen und Pfand-Lieferboxen

Mit der Pfand-Lieferbox geht das Unternehmen einen weiteren Schritt, um den Verpackungsmüll noch weiter zu reduzieren. Die innovative Pfand-Lieferbox besteht aus wiederverwertbarer Wellpappe, trennt die verschiedenen Lebensmittel voneinander und kühlt, was gekühlt werden muss.

Im Inneren der Box sorgt eine Mehrweg-Kühltasche mit Mehrweg-Kühlakkus für die Einhaltung der Kühlkette. Gleichzeitig bleibt zum Beispiel das Brot vor der Kühlung geschützt. Trennfächer bewahren stoßanfälliges Obst zudem vor Schaden, so werden auch Folien oder zusätzliche Plastikverpackungen überflüssig. Zudem liefert Frischepost die Lebensmittel mit Elektrofahrzeugen aus und schont auch hierbei die Umwelt. Die Inhaberin erklärt, dass Frischepost RheinMain zunächst mit zwei Elektrofahrzeugen als Flotte startet, diese aber zeitnah vergrößern wird.

Wer steckt hinter Frischepost?

Der Online-Hofladen Frischepost existiert in Hamburg bereits seit 2015 erfolgreich. Inzwischen beliefert Frischepost in der Hansestadt über 8.000 Haushalte, Kitas und Firmen und lizenziert über das frisch gegründete Partnerprogramm die Marke und Plattform in weiteren Regionen.

Wie sind Sie auf das Rhein-Main Gebiet als weiteren Standort gekommen?

Anna-Maria Gödrich: „Unser Investor & Ideengeber Matthias Willenbacher kennt die beiden Gründerinnen von einer Finanzierungsrunde aus dem letzten Jahr. Da er bereits zuvor in diversen nachhaltigen Startups involviert war, begeisterte ihn das Konzept sofort. Außerdem ist er selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, sodass ihn gute Lebensmittel und die Wertschätzung für ihre Erzeuger schon immer begleiten. Da er Wahl-Mainzer ist liegt ihm das Rhein-Main-Gebiet am Herzen und so entstand die Idee auch diese Region mit frischen, hochwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln zu versorgen. Da er ein vielbeschäftigter Mann ist, hat er sich Anna mit ins Boot geholt. Sie ist Ökotrophologin, Wahl-Mainzerin aus dem Allgäu und umtriebige Allzweckwunderwaffe mit einschlägiger Erfahrung in der Lebensmittelbranche.“


 


Wie groß ist das Team von Frischepost RheinMain?

Anna-Maria Gödrich: „Momentan sind wir fünf feste Leute, angeführt durch Anna Goedrich als Standortleitung. Wir haben kreative Köpfe bei uns (Felix) aber auch Organisationstalente wie Leonie. Hinzu kommen noch das Lagerteam und die Fahrerinnen und Fahrer.“

So funktioniert’s:

Der Online Shop von Frischepost RheinMain ist seit dem 16. April verfügbar. Dort kann man sich seinen Einkauf über die Homepage ganz bequem bestellen. Die frisch geernteten und produzierten Lebensmittel werden dann gekühlt und in Mehrwegboxen bis an die Haustür oder Bürotür geliefert. Der erste Liefertag wird der 22. April sein, teilt die Inhaberin mit.

Das Liefergebiet beschränkt sich zunächst auf Mainz und einige Vororte. Weitere Städte wie beispielsweise Wiesbaden sollen aber möglichst bald folgen. Auf der Homepage kann man jetzt schon seine Postleitzahl und seine E-Mail Adresse eintragen und erhält dann eine Information darüber, sobald der gewünschte Lieferort mit in das Liefergebiet aufgenommen wurde.

Finanzielle Not der Zoos wird immer problematischer

Nachrichten Wirtschaft | Die dramatische Situation für die Zoos in Deutschland wird von Tag zu Tag schlimmer. Nach den ersten kleineren Lockerungen der Corona-Verordnungen haben nur wenige Bundesländer sich für die Öffnung von Zoos und Tierparks entschieden.


Der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Jörg Junhold

„Nach dieser langen Schließzeit begrüßen wir es natürlich außerordentlich, wenn jetzt zumindest die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz in der kommenden Woche wieder öffnen dürfen. Für alle anderen ist neben den fehlenden Einnahmen vor allem der fehlende verbindliche Zeitplan für eine Öffnung das größte Problem. Bei allem notwendigen Schutz der Bevölkerung muss ein konkreter Plan her, wie die Zoos unter Auflagen wieder Besuchereinnahmen generieren können, um die seit mehr als vier Wochen laufenden Kosten für unseren wertvollen Tierbestand, das Personal und das Futter zu finanzieren. Wir können nicht einfach abschließen und abwarten.“

Verband hat um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen gebeten

Allerdings ist die Anfrage zum größtenteils unbeantwortet geblieben und die bisher eingerichteten Rettungsschirme der Bundesregierung sind für die Zoos weitgehend nicht nutzbar. Der Verband der Zoologischen Gärten, die Deutsche Tierpark-Gesellschaft und der Deutsche Wildgehege-Verband appellieren noch einmal dringend an die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten/innen der Bundesländer. Es muss ein Soforthilfeprogramm für alle Zoos und Tierparks auferlegt werden.

Kreis Groß-Gerau spendet Löschfahrzeug an Partnergemeinde

Nachrichten Groß-Gerau | Im Jahr 2018 fand die letzte offizielle Delegation des Kreises Groß-Gerau den Weg in dessen Partnergemeinde Masatepe in Nicaragua. Bei einem Gespräch mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort wurde der Wunsch nach einer Kooperation geäußert und um Unterstützung gebeten. Der erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer hat die Wünsche der Feuerwehr nach Deutschland mitgenommen und sich zusammen mit Landrat Thomas Will um die Umsetzung gekümmert.


Bevölkerung in Masatepe besser vor Feuer schützen

Da es besonders auf dem Land in Nicaragua fast gar keine Hydrantensysteme gibt, werden vor allem Tanklöschfahrzeuge benötigt. Der Kreis hatte sich vorgenommen, ein Tanklöschfahrzeug zu organisieren, damit die Bevölkerung in Masatepe besser vor Feuer geschützt werden kann. Nach zahlreichen Gesprächen ist es dem Kreis gelungen, der Gemeinde Nauheim ein ausgesondertes altes Tanklöschfahrzeug für Nicaragua für 10.000 Euro abzukaufen.

Der Kauf wurde unter anderem durch Spenden folgender Organisationen finanziert:

  • die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG)
  • die Riedwerke
  • die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau

Alle drei Organisationen unterstützen das Projekt. „Dafür gilt ihnen ein herzlicher Dank“, so Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer.

Die Spende der ÜWG

Die ÜWG spendete anlässlich der abgeschlossenen Sanierung ihres Firmengebäudes in Groß-Gerau 3.000 Euro für das Tanklöschfahrzeug-Projekt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÜWG waren im März nach 18-monatigen Sanierungsarbeiten in ihren Hauptsitz in Groß-Gerau eingezogen. Die energetische Sanierung und Verbesserung des Bandschutzes sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik und IT-Infrastruktur des 1980 in der Friedrichstraße errichteten Gebäudes waren notwendig geworden. Den entsprechenden Scheck über 3.000 Euro überreichte Jürgen Schmidt jetzt vor dem ÜWG-Firmensitz an den Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer.

„Wir sind stolz darauf, dass wir diese Sanierung pünktlich nach Plan und unter Einhaltung des Kostenrahmens realisieren konnten“, erklärt Jürgen Schmidt, der Geschäftsführer der ÜWG. „Dies ist auch unser Anspruch in der Zusammenarbeit mit den Kommunen und Unternehmen in Kreis Groß-Gerau, wenn es um zuverlässige Stromversorgung, Wärmelieferung und Straßenbeleuchtungen geht. Und als zuverlässiger Partner der Kommunen war es für uns selbstverständlich, den Kreis Groß-Gerau und das Nicaragua-Projekt zu unterstützen.“

Die Freude der Freiwilligen Feuerwehr in Nicaragua ist groß

Der Dank richtet sich auch an die Gemeinde Nauheim, die den ursprünglich vorgesehenen Verkaufspreis für den guten Zweck reduziert hat. Die Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr in Masatepe ist groß und es geht ein großer Traum in Erfüllung. Man kann die Ankunft des TLF in Nicaragua kaum noch erwarten. Dafür muss nun noch einiges vorbereitet werden. Die Organisatoren im Kreis hoffen aber, dass sich das Feuerwehrauto trotz der Corona-Krise bis Ende des Jahres auf dem Weg ins Zielland, welches das das zweitärmste mittelamerikanische Land ist, befindet.

Größere Spende bereits im November 2019

Bereits im November 2019 war dank dem Aufruf von Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt eine größere Spende an Bekleidungsstücken und Schuhen der Feuerwehr zusammengekommen. Diese Gegenstände wurden emissionsfrei auf einem großen Segelschiff nach Nicaragua geschickt. Aktuell befindet sich die Ladung auf dem Frachtsegler „Avontuur“ wenige Kilometer vor dem Zielhafen in Honduras.  Auch der Partnerschaftsverein Kreis Groß-Gerau – Masatepe / Nicaragua e.V. hat mit einer dreistelligen Geldspende 2019 den Kauf von notwendigsten Utensilien, wie beispielsweise einer Trage für Verletzte oder Bandagen, für die Freiwillige Feuerwehr ermöglicht.

 

Unimedizin Mainz – Wichtige Information bei einem Notfall

Nachrichten Mainz | Menschen die eine dringende medizinische Behandlung benötigen, dürfen keine Angst vor einer Infektion durch das Coronavirus in der Universitätsmedizin Mainz haben. Sie setzen sich durch die Nichtbehandlung einer sehr großen Gefahr aus.


Appell der Universitätsmedizin Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz appelliert: Sollten sie Hinweise auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben oder einen anderen medizinischen Notfall verspüren, dann wenden sie sich bitte umgehend an die Universitätsmedizin Mainz. Sie werden wie gewohnt versorgt, auch während der COVID-19-Pandemie.

Insbesondere bei Herzproblemen oder Schlaganfällen ist schnelle medizinische Hilfe lebensrettend. Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Entsprechende Symptome sind daher ernst zunehmen und eine Behandlung ist unumgänglich.

Das Risiko sich mit dem Coronavirus zu infizieren ist im Vergleich geringer als im alltäglichen Leben. Dies liegt an den umfassenden Schutz- und Isolationsmaßnahmen, die mit medizinischer Expertise speziell ergriffen worden sind.

Die Universitätsmedizin Mainz verschiebt nur Behandlungen, wenn dies medizinisch vertretbar ist. Die Gesundheit des Patienten darf dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Diese Feste und Veranstaltungen sind in Mainz abgesagt

Nachrichten Mainz | Bundesweit werden Großveranstaltungen abgesagt, so auch in Mainz. An diesem Freitag hat der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Ebling gemeinsam mit dem Leiter des zuständigen Gesundheitsamts Mainz-Bingen getagt und auf Grundlage der Beschlüsse von Bund und Ländern vom 15. April die folgenden Entscheidungen getroffen.


Diese Großveranstaltungen werden bis zum 31. August 2020 abgesagt

  • Mainzer Johannisnacht (19. Juni)
  • Weinfest im Kirchenstück (3. Juli bis 6. Juli)
  • Ebersheimer Weinwanderung (31. Mai)
  • Mainzer Bierbörse (10. Juli bis 12. Juli)
  • Mainzer Sommerlichter (24. Juli bis 25. juli)
  • Mainzer Weinmarkt (erstes Wochenende 27. bis 30. August 2020)
  • Summer in the City
  • Sommerschwüle (1. August)
  • Seniorensommerfest (23. August)
  • Marktfrühstück
  • Gutenberg-Marathon (10. Mai)
  • Open Ohr (29. Mai bis 1. Juni)

Alle Stadtteilfeste werden bis einschließlich Juli 2020 abgesagt. Ob und welche Stadtteilfeste ab August 2020 stattfinden können, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter dürfen öffnen

Gemäß den Vorgaben des Landes wird Geschäften ab Montag 20. April 2020 ein Verkauf auf bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ermöglicht. Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Mainz kontrolliert, ob die Auflagen zur Hygiene und zur Steuerung des Zutritts eingehalten werden.

Das beim Ordnungsamt eingerichtete Bürgertelefon zum Thema Coronavirus wird aufrechterhalten. Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende können sich von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr unter der Nummer 06131 – 124 499 mit allen Fragen rund um die aktuell gültige Rechtsverordnung des Landes an die Verwaltung wenden. Dies betrifft konkret etwa die Themen Kontaktverbot, Veranstaltungen, Regelungen für den Handel und die Gastronomie und vieles mehr.



Weitere Informationen

Ab dem 20. April 2020 nehmen die beiden großen Recyclinghöfe des Entsorgungsbetriebes der Stadt Mainz – mit einigen gezielten Einschränkungen – den Normalbetrieb wieder auf. Ab dem 4. Mai 2020 öffnen auch die Wertstoffhöfe in den Stadtteilen.

Gremiensitzungen werden bis einschließlich 3. Mai 2020 abgesagt. Zudem bleiben alle Publikumsbereiche der Stadtverwaltung Mainz für die Öffentlichkeit bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist weiterhin eine telefonische Terminvereinbarung möglich.

Die Trauerhallen auf allen Mainzer Friedhöfen bleiben bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. Beisetzungen dürfen weiterhin von maximal 5 Personen begleitet werden.

Auch alle öffentlichen Sportstätten, Spielplätze, Jugendzentren, Grillplätze und Grillwiesen bleiben bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. Städtische Museen, Archive und Bibliotheken sowie das Peter-Cornelius-Konservatorium und die Volkshochschule Mainz bleiben für die Öffentlichkeit ebenfalls bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. Bis dahin wird ein Konzept für eine Öffnung unter entsprechenden Hygienemaßnahmen erarbeitet.

Schulöffnungen werden vorbereitet

Für die vom Land geplanten Schulöffnungen trifft die Landeshauptstadt Mainz als Schulträger die notwenigen Vorbereitungen und bereitet entsprechende Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor. Dies sind beispielsweise Konzepte zur Reinigung und Flächendesinfektion, Bereitstellung von Seife und Papierhandtüchern zum Händewaschen. Dabei orientiert sich die Stadt an den Richtlinien des Landes.

Die Notbetreuung in Kitas wird aufrechterhalten und gemäß den Vorgaben des Landes erweitert. Die Gebühren für die in der Krise geschlossenen Krippen und Horte, sowie für die Verpflegung, werden weiterhin ausgesetzt. Dies gilt für Angebote der Landeshauptstadt und der Freien Träger.

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Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

„Auch wenn wir in der Entwicklung der Infektionszahlen eine erfreuliche Tendenz feststellen, da die Infektionsgeschwindigkeit sinkt, so dürfen wir in der Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen nicht nachlassen! Wir müssen weiterhin unsere Kontakte beschränken und auf Distanz gehen und gleichzeitig als Gesellschaft zusammen halten. Die Verbote und Einschränkungen dienen dem Schutz aller Menschen vor weiteren Ansteckungen mit dem Coronavirus. Ich bin dankbar, dass die Bürgerinnen und Bürger geduldig und diszipliniert sind, denn so können wir das Virus weiter ausbremsen.“, so Ebling.

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz wird die weitere Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen kontinuierlich beobachten und die beschlossenen Maßnahmen entsprechend anpassen. Der Verwaltungsstab wird dazu in engen zeitlichen Abständen zusammentreten.

Aktuelle Informationen der Stadtverwaltung Mainz zu den Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen sind zudem auf der Homepage der Stadt zu finden.

Soforthilfen kommen in Rheinland-Pfalz bei den Unternehmen an

Die Corona-Krise hat die heimische Wirtschaft mit voller Wucht getroffen. Viele Unternehmen sind durch die Krise in eine finanzielle Notlage geraten und haben einen Antrag auf Soforthilfe gestellt, um eine Insolvenz zu vermeiden. Das Land Rheinland-Pfalz zahlt derzeit zahlreiche Soforthilfen aus, um die Unternehmen vor einer folgenreichen finanziellen Notlage zu bewahren. Die Abwicklung, die anfangs recht stockend verlief, funktioniert mittlerweile offensichtlich umso zügiger.


Wirtschaftsminister Volker Wissing versprach Hilfe

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) gab am 10. März das Versprechen ab, das Land werde jedem einzelnen Unternehmen zur Seite stehen: „Wir wollen hier in Rheinland-Pfalz keine einzige Insolvenz wegen Coronavirus erleben“, betonte der Minister. Dieses Versprechen scheint er halten zu können, denn zur Zeit werden die Soforthilfen in dem Rahmen ausgezahlt, in dem sie beantragt wurden. Das heißt, die Unternehmen bekommen genau die Summe, die sie zuvor beantragt hatten.

Boostyourcity hat schon früh in der Corona-Krise über wirtschaftliche Nöte berichtet, in die Unternehmen durch die Ausfälle an Einnahmen geraten. Etwa im Bereich der Aussteller, die zunächst öffentlich nicht wahrgenommen wurden. Auch über den offenen Brief des lokalen Bundestagsabgeordneten Joe Weingarten an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD) in dieser Sache.

Diese Berichterstattung führt nun zu Rückmeldungen: Über 100 Unternehmen haben gegenüber unserer Redaktion mitgeteilt, dass sie die beantragten Soforthilfen erhalten haben. Wir haben darauf hin bei Banken nachgefragt und die haben bestätigt, dass sie derzeit „erfreulicherweise enorm viele Eingänge von Soforthilfen“ bei ihren Kunden verzeichnen können. Damit dürften die Soforthilfen für einen Großteil der Unternehmen noch rechtzeitig ankommen, um eine Insolvenz zu verhindern, denn die Abwicklung der Anträge läuft derzeit recht zügig ab, teilt die Landesregierung mit.

Insgesamt rund 2 Milliarden Euro für Unternehmen

Eine Sprecherin der Investitions- und Strukturbank (ISB) gab an diesem Dienstag in Mainz bekannt, dass Unternehmen im Bundesland Rheinland-Pfalz bisher rund 56 Millionen Euro an Zuschüssen des Bundes erhalten haben. Insgesamt seien es gut zwei Milliarden Euro, die an Bundeszuschüssen auf Rheinland-Pfalz entfielen, teilte sie mit.

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Die ISB arbeitet „mit Hochdruck“ – will aber auch Betrug vermeiden

Die Automatisierung von Prozessen in der Antragsbearbeitung und der Einsatz von mehr als 100 ISB-Mitarbeitern am langen Osterwochenende habe die Bearbeitung deutlich beschleunigt. „Alle arbeiten mit Hochdruck, um das Geld schnellstmöglich an die Unternehmen auszahlen zu können“, sagte ISB-Vorstand Ullrich Dexheimer.

Wichtig sei es aber auch, dass das Geld nicht auf den Konten von Betrügern lande. Rheinland-Pfalz setzte ganz bewusst auf ein Verfahren, welches Betrugsmöglichkeiten möglichst gering halte, auch wenn es dadurch etwas länger dauere. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber unserer notleidenden Wirtschaft, wir haben aber auch eine gegenüber den Steuerzahlern“, sagte Dexheimer. Das scheint bislang zu funktionieren, denn nach Informationen von Boost your City hat Rheinland-Pfalz bisher noch keine Betrugsfälle verzeichnet.

Andere Bundsländer mussten Auszahlungen wegen Betrug stoppen

Zuletzt lockten Betrüger die Antragsteller auf Fake-Webseiten, um so ihre Daten abzugreifen (wir berichteten). Das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen hat daher erst vor kurzem in Abstimmung mit dem dortigen Landeskriminalamt (LKA) die Auszahlung der Soforthilfen vorübergehend gestoppt wovon mehrere tausend Antragsteller betroffen sind. Wie genau die Täter die Daten genutzt haben, ist bisher nicht bekannt. Aktuell ist es wahrscheinlich, dass sie die gesammelten Daten selbst für betrügerische Anträge verwendet haben.

Auch in Sachsen sind betrügerische Webseiten zur Beantragung von Corona-Soforthilfen für Unternehmen aufgetaucht. „Die Auszahlung der Soforthilfe-Zuschüsse des Bundes wird bis zur Klärung des Sachverhaltes gestoppt“, teilte die Sächsische Aufbaubank (SAB) an diesem Donnerstagabend daher mit. „Die Darlehen des Freistaates Sachsen sind davon aber nicht betroffen.“ Die Bank habe „alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um Fehlleitungen öffentlicher Mittel zu vermeiden“.

Das LKA Sachsen warnte bereits vor einigen Tagen vor den gefälschten Seiten. Es wurde eine Ermittlungskommission eingerichtet, um die Kriminellen schnellstmöglich zu fassen.

Drei Viertel aller Anträge auf Wirtschaftshilfen bearbeitet

Drei Viertel aller Anträge auf Soforthilfen im Land seien bearbeitet, hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am Rande des Wirtschaftsrates mitgeteilt. Das Geld soll noch diesen Monat auf den Konten sein.