BYC-News Blog Seite 1408

Zwei Motorradfahrer bei Sprendlingen schwer verletzt

Nachrichten Sprendlingen | An diesem Sonntag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 415, die als Motorradstrecke bekannt ist. Auf der Straße fuhren zwei Motorradfahrer hintereinander aus Richtung Müllkippe kommend in Fahrtrichtung Sprendlingen.

 


Auf einem geraden Abschnitt der Strecke setzte der vordere Fahrer den Blinker und bremste ab, weil er nach rechts auf einen Feldweg abbiegen wollte. Der hinter ihm fahrende Mann erkannte dies zu spät. Er konnte sein Motorrad nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte daher gegen das Fahrzeug vor ihm. Bei dem Verkehrsunfall wurden die beiden Motorradfahrer schwer verletzt. Der 22 Jahre alte Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der andere, 25 Jahre alte Fahrer wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Die Landstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Zudem wurden die ausgelaufenen Betriebsstoffe durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sprendlingen beseitigt.

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Wirth Kinderladen darf öffnen trotz über 800 qm Fläche

Nachrichten Mainz | Im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus musste auch das Mainzer Traditionsgeschäft WiRTH der Kinderladen schließen. Durch die darauf resultierenden fehlenden Umsätze, war die Existenz des Geschäftes in Gefahr (wir berichteten). Doch mit der Lockerung der Maßnahmen kann auch WiRTH seine Türen ab diesem Montag wieder für Kunden öffnen.

 


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Der WiRTH Kinderladen wird vorläufig in zwei Bereiche getrennt

Der WiRTH Kinderladen hat normalerweise eine Fläche von 2000 Quadratmetern. Wie auf der Facebook Seite von WiRTH mitgeteilt wird, kann durch besondere bauliche Gegebenheiten das Spielwarenhaus in der Schillerstraße 48 und das Textilhaus in der Großen Bleiche 4 voneinander getrennt werden. Dadurch und durch die Absperrung einzelner Bereiche kann das Geschäft in zwei separate Verkaufsflächen von jeweils unter 800 Quadratmetern geteilt werden. Die beiden Bereiche werden auch nur über separate Eingänge erreichbar sind.

In sämtlichen Abteilungen wurde zudem viel umgeräumt, um breitere Gänge und Ausweichflächen zu schaffen. Es wird darum gebeten den Platz zu nutzen und die weiterhin geltenden Abstandsregeln zum Schutz aller einzuhalten. Spielflächen für die Kinder bleiben vorerst geschlossen und auch die Veranstaltungen werden erstmal weiterhin pausiert.

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Schichtsystem mit kleinen Mitarbeitergruppen

Zur Vermeidung und Unterbrechung von Infektionsketten gibt es noch weitere Besonderheiten. So arbeiten die Mitarbeiter beispielsweise mit festen und kleinen Mitarbeitergruppen im Schichtbetrieb, damit im Ernstfall nicht die gesamte Belegschaft ausfällt. Die Mitarbeiter werden aus Hygienegründen einen Mundschutz tragen und bitten um Verständnis, wenn vorerst weniger Mitarbeiter für die Beratung der Kunden zur Verfügung stehen. Zudem gelten vorerst die Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 15 Uhr.

Es wird dringend darum gebeten, dass Kunden, die sich krank fühlen und Symptome zeigen zuhause bleiben und das Geschäft nicht betreten, um das Risiko von Infektionen möglichst gering zu halten.

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Änderungen im neuen Onlineshop

Da das Geschäft nun wieder öffnen darf, werden im Onlineshop von Wirth einige Anpassungen vorgenommen, um die reibungslosen Abläufe weiterhin gewährleisten zu können.

Die regionalen Bestellungen werden ausschließlich durch Mainz gebracht ausgeliefert. Somit beschränkt sich das regionale Liefergebiet, in dem die Lieferungen innerhalb von 1-2 Tagen erfolgen auf die folgenden Postleitzahlen:

  • 55116 bis 55131
  • 55246
  • 55252
  • 65203

Natürlich kann weiterhin deutschlandweit bestellt werden. Die Lieferungen werden dann mit DHL innerhalb von 2 bis 4 Tagen ausgeliefert.

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Corona entlarvt Fahrverbote in Mainz als sinnlos

Nachrichten Mainz | In Zeiten von Corona fahren wesentlich weniger Autos auf den Straßen, dennoch zeigen die Messstationen immer noch hohe, schwankende Werte. Wenn man davon ausgeht, was beispielsweise die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) jahrelang erzählte, sollten die Werte eigentlich drastisch gefallen sein. Insbesondere die Dieselmotoren sollen für einen Großteil der Luftschadstoffe verantwortlich sein. Da derzeit weniger Autos auf den Straßen sind, als es beim Dieselfahrverbot der Fall wäre, müsste sich das also deutlich stärker auf die Messwerte auswirken.


Die Parcusstraße gibt Aufschluss

Ein Blick auf die Messdaten des Landesamtes für Umwelt zeigt jedoch, einen dramatischen Wandel hat es nicht gegeben. Zwar fielen die Stickoxidwerte in Mainz und Koblenz zeitweise um bis zu 30 Prozent, doch dauerhaft war das nicht der Fall. Die Mainzer Parcusstraße ist eine der am meist belasteten Stellen in Rheinland-Pfalz. Dort sanken die Stickoxidwerte von Anfang März innerhalb von zwei Wochen von 39 Mikrogramm auf 30 Mikrogramm, doch danach stiegen die Werte wieder.

In der Woche nach dem Lockdown am 13. März verzeichneten die Messstationen in der Parcusstraße 36 Prozent weniger Autoverkehr, doch die Stickoxidwerte stiegen um 13 Prozent auf 45,4 Mikrogramm in dieser Woche.

Verzicht auf das Dieselfahrverbot gefordert

Ende März wurde die Verschiebung des Dieselfahrverbots in Mainz beschlossen (wir berichteten). Doch sowohl die Junge Union Mainz als auch die FDP Mainz fordern einen konsequenten Verzicht auf das Dieselfahrverbot. Mit einer der wichtigsten Gründe hierfür ist, dass die heimische Wirtschaft unter einem solchen Verbot stark leiden würde. Die sowieso schon gebeutelten Geschäfte in der Mainzer Innenstadt würden zahlreiche Kunden aufgrund des Fahrverbots verlieren, was womöglich auf Dauer sogar das Aus für einige Geschäfte bedeuten könnte.

Das Landesamt für Umwelt führt die Schwankungen jedoch in erster Linie auf die Meteorologie zurück. Besonders im Februar und im März sei saubere Luft mit hoher Windgeschwindigkeit aus polaren Regionen hertransportiert worden. In ganz Rheinland-Pfalz sei die Belastung daher geringer gewesen als im Vorjahr zu dieser Zeit.



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Extreme Werte in Wiesbaden

Die Werte der Stadt Wiesbaden zeigen deutlich, dass der Verkehr sich nicht maßgeblich auswirkt. Trotz des wesentlich geringeren Verkehrsaufkommens sind die Messerwerte an diesem Freitag im Bereich der Schiersteiner Straße (64 Mikrogramm Stickstoffdioxid), der Ringkirche (74 Mikrogramm Stickstoffdioxid) und Wiesbaden-Süd (72 Mikrogramm Stickstoffdioxid) im roten Bereich. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Die Daten basieren auf den öffentlich zugänglichen Daten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Zudem berichtete ein Umwelttechniker Boost your City gegenüber, dass die Werte in Mainz unter anderem deshalb so schlecht sind, weil aus Kostheim und Wiesbaden viel verschmutze Luft über den Rhein nach Mainz weht. Der Experte vermutet, dass ein Großteil von den Industriewerken für diese schlechte Luft verantwortlich ist. Der Umwelttechniker führt zur Zeit an verschiedenen Punkten und zu unterschiedlichen Uhrzeiten Messungen durch. Sobald unserer Redaktion die Werte vorliegen, folgen dazu weitere Informationen.

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Stuttgart streicht den Feinstaubalarm

Der Feinstaubalarm der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist seit diesem Monat auch vom Tisch. Mit dieser Regelung sorgte die Stadt im Januar 2016 für Aufsehen, denn sobald der Deutsche Wetterdienst für mindestens zwei aufeinanderfolgende Tage ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre vorausgesagt hatte, wurde zum Feinstaubalarm gerufen. An sämtlichen Autobahnschildern leuchteten dann Feinstaubalarm-Hinweise auf, zusammen mit der Bitte, Bus, Bahn oder das Fahrrad zu nutzen.

Die Messungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hätten die Absurdität des Dieselfahrverbots aufgedeckt, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer in einer Pressemitteilung. Trotz 40 Prozent Verkehrsrückgang seien sogar teilweise mitten in der Nacht Stickoxid-Spitzenwerte gemessen worden. „Der Diesel kann nicht weiter als Sündenbock für die NO2-Messwerte herhalten“, schloss Pfeiffer daraus, „pauschale Fahrverbote sind keine Lösung. Das sollten jetzt selbst Minister Hermann und die Grünen erkennen.“ In seiner Pressemitteilung bezeichnete er die DUH, die republikweit Gerichtsurteile zugunsten von Dieselfahrverboten erwirkt hatte, als semikriminelle Organisation. Auch weitere Politiker fordern bereits die Abschaffung des Dieselfahrverbots in Stuttgart.



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Keine Dieselfahrverbote in Oldenburg

Währenddessen teilt die Stadt Oldenburg mit, dass es dort keine Dieselfahrverbote geben wird. Die DUH habe erklärt, dass ihre Klage „aufgrund nachträglich eingetretener Umstände nicht mehr begründet“ sei, teilte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg der Stadt Oldenburg mit.

Grenzwertüberschreitungen des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid hatten die DUH seinerzeit dazu bewogen, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in der Stadt Oldenburg gerichtlich durchzusetzen und ihr die Fortschreibung des Luftreinhalteplans in diesem Sinne vorgeben zu lassen. „Wir haben jetzt die notwendige Klarheit bekommen, wirklich überraschend ist das Ergebnis nach der Entwicklung der Messwerte nicht mehr. Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Beginn auf Fahrverbote verzichtet und stattdessen eine Vielzahl anderer Maßnahmen umgesetzt haben“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) dazu.

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Eine Zigarette oder eine Stunde Dieselmotor ohne Filter

Die Autos selbst werden seit mehr als zehn Jahren nach immer weiter verschärften Emissionswerten deutlich sauberer. Teure Abgasreinigungsanlagen unter den Wagenböden sorgen dafür, dass nur noch sehr wenig Stickoxide oder wie beim Diesel so gut wie keine Rußpartikel mehr aus dem Auspuff kommen. Laut einer Berechnung italienischer Forscher erzeugt das Rauchen einer einzigen Zigarette so viel Feinstaub, wie ein Dieselmotor ohne Filter, der eineinhalb Stunden läuft. Doch die Grenzwerte werden schneller heruntergesetzt, als die Autos sauberer werden. So entsteht der trügerische Eindruck, dass die Luft wegen der Autos permanent schlechter wird.

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Kommentar: Künstler und Soloselbstständige jammern auf hohem Niveau

Kommentar: Seit Tagen gehen Soloselbstständige und Künstler auf die Barrikaden und fordern schnelle finanzielle Hilfe vom Staat. Dieser hatte allerdings schon vor Wochen Hilfe zugesagt und auch gehandelt. Jeder Soloselbstständige kann einen Antrag bei seinem zuständigem Jobcenter in unkomplizierter Fassung und abgespeckter Version ausfüllen und einreichen (Vereinfachter Antrag für Bewilligungszeiträume mit Beginn vom 01.03.2020 bis zum 30.06.2020). Dem Soloselbstständigen wird dann die Mietzahlung bis zum 30. Juni sowie Geld für den Lebensunterhalt gezahlt. Das ist unabhängig von der Mietfläche.

 


Soloselbstständige haben einen großen Vorteil

Doch das reicht vielen Soloselbstständigen nicht, obwohl sie damit schon einen großen Vorteil gegenüber Unternehmern haben. Denn ein Unternehmen hingegen erhält nur eine einmalige Zahlung von 9.000, darf damit aber weder seine Miete zahlen, noch seinen Lebensunterhalt oder Lohnzahlungen für Mitarbeiter leisten. Dabei haben auch viele Unternehmen keinerlei Einnahmen zur Zeit, von denen Miete und Lohn gezahlt werden könnte. Die Zahlungen vom Jobcenter sind jedoch für Lebensunterhalt, Miete und alle anderen Kosten. In einem Haushalt mit mehreren Personen werden je nach Einkommen sogar die Familienangehörigen mit unterstützt durch das Jobcenter.

Rechnet man bis Ende Juni den Betrag vom Jobcenter gegenüber der Soforthilfe aus, erscheint das Ganze in einem anderen Bild. Abgesehen von der Übernahme der Krankenversicherung vom Jobcenter die noch hinzu kommt. Heizkosten, Strom und vieles mehr das ebenfalls gezahlt wird.

Die Argumente der Soloselbstständigen sind nicht korrekt

Eines der am häufigsten genannten Argumente ist beispielsweise, dass man als Soloselbstständiger kein Vermögen von 60.000 Euro oder mehr haben darf, denn ansonsten wird der eingereichte Antrag abgelehnt. Was dabei offensichtlich vergessen wird: Wer als Soloselbsständiger 60.000 Euro auf der hohen Kante hat, wird damit sicherlich ein paar Wochen ohne staatliche Hilfen auskommen. Die Reserven müssen dann noch nicht einmal für die Lohnzahlung von Angestellten genutzt werden, wie es bei Unternehmen der Fall ist.

Oft kommen auch Argumente:
„Ich möchte nicht auf das Jobcenter und mein Vermögen mitteilen“
„Was die alles von mir wissen wollen ist unfassbar, ich soll sogar mitteilen, ob ich Grundstücke besitze“
„Ich bin nicht derjenige, der auf ein Jobcenter gehen will“

Diese Argumente sind vernichtend für jeden Familienvater oder die Mutter, die finanzielle Unterstützung benötigt und einen komplizierteren Weg auf dem Jobcenter gehen muss. Einige Künstler und Soloselbsständige sehen sich wohl da in einer anderen Klasse oder Rolle.

Der Staat unterstützt Soloselbstständige, doch davon hört man natürlich nichts, wenn diese weitere Forderungen erheben und noch zusätzlich die 9.000 Euro Soforthilfe für sich in Anspruch nehmen möchten.



Die Lage vieler Unternehmen ist ernst

Viele Unternehmer bangen zur Zeit um ihre Existenz. Die finanzielle Lage ist für die meisten bedrohlich, andere haben sogar schon Insolvenz anmelden müssen. Hier sollte der Staat mehr Unterstützung und vor allem Lösungsmöglichkeiten bieten. Für die meisten wäre es schon eine große Hilfe, wenn sie die Soforthilfen für die Bezahlung der Mitarbeiter oder der Miete verwenden dürften.

Wir müssen alle mehr Solidarität beweisen

Die Corona-Krise ist keine Zeit, in der jeder versuchen sollte, so viel für sich rausschlagen wie nur möglich. Es ist eine Zeit der Solidarität. Zeigen, dass man zusammen hält und dass man sich gegenseitig unterstützt und sich nicht auf gut Deutsch gesagt „gegenseitig die Butter vom Brot klaut“. Jeder, der die Krise ohne finanzielles Aus überlebt, sollte zufrieden sein und nicht versuchen sich damit die eigenen Taschen zu füllen. Das ist zutiefst unsolidarisch und moralisch mehr als fraglich. Versuchen wir alle gemeinsam durch die Krise zu kommen, werden es bestimmt auch Firmen überstehen, die ansonsten finanziell am Ende wären.

Zum vereinfachten Antrag für Soloselbstständige geht es hier


Straßenkehrer attackiert fahrende Autos mit Besen

Oberlinxweiler. Samstagnachmittag. Die Sonne scheint. Andere gehen einkaufen oder genießen den freien Tag. Aber in Oberlinxweiler muss ein Mann die Straßenrinne reinigen – das wird ihm offensichtlich irgendwann zu viel.


Der Vorfall passierte am Samstag zwischen 16 und 16.30 Uhr. Der Mann reinigte in Oberlinxweiler in der Niederlinxweilerstraße die Straßenrinne mit einem Besen. Das Ganze passiert in der Höhe der Kulturscheune. Wie das Leben so spielt, fahren an einem Samstag dort Autos vorbei.

Für den Kehrenden unerträglich. Er wird wütend. Bedroht die Fahrer mit einem Besen. Schlägt mit dem Besen nach ihnen. Hört sich lustig an, wird aber gefährlich: Autos weichen auf die Gegenfahrbahn aus. Dort wiederum müssen deshalb einige über den Gehweg fahren.

Die Polizei spricht von „gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ und einer drohenden Strafanzeige. Bisher gilt die Situation als nicht gänzlich aufgeklärt. Wer selber ausweichen musste, wer dadurch Schäden am Auto erfuhr, soll sich bei der Polizei melden: 06851/ 89 80.

Mainz trauert um einen bekannten Obdachlosen

Nachrichten MainzAn diesem Samstag verstarb ein bekannter und sehr beliebter Obdachloser aus der Landeshauptstadt Mainz. Nach langer Krankheit verstarb er im katholischen Klinikum Mainz (KKM) , teilte Gerhard Trabert vom Verein Armut und Gesundheit über Facebook mit.

 


Viele Jahre lang saß Joschy mit seinem Hund Kira in der Mainzer Innenstadt an seinem Stammplatz schräg gegenüber dem Staatstheater. Viele Menschen, die ihn kannten, beschrieben ihn als sensible und liebenswerte Person. Er hatte immer ein Lächeln und ein nettes Wort für die Menschen in seiner Umgebung übrig.

Zuletzt war er im Katholischen Klinikum Mainz in Behandlung, weswegen sich zahlreiche Menschen bei Gerhart Trabert nach dem Gesundheitszustand von Joschy erkundigten. „Wir, der Verein Armut und Gesundheit, werden nach Ende der Pandemie-Schutzmaßnahmen eine Gedenkfeier für Joschy organisieren und alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt einladen, sich von ihm würdevoll zu verabschieden.“, teilte Trabert auf seiner Facebook-Seite mit.

Nürnberg | 14 Personen bei illegaler Glücksspielrunde in Kneipe

Nachrichten Nürnberg | In der Nacht zu diesem Sonntag (19.04.2020) ging bei der Polizei eine Mitteilung ein, dass in einer Gaststätte in der Nürnberger Innenstadt Betrieb herrschte. Die Einsatzkräfte stießen bei der darauffolgenden Kontrolle offensichtlich auf eine illegale Glücksspielrunde.


Mehrere Personen versuchten zu flüchten

Bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ging um kurz nach Mitternacht ein anonymer Telefonanruf ein, da sich in einem Lokal am Josephsplatz mehrere Personen aufhalten sollten. Weiterhin gab es Hinweise, dass in der Gaststätte ein illegales Glücksspiel von den Besuchern veranstaltet werde.

Mit mehreren Streifen und einem Diensthund kontrollierte die Polizei daraufhin das Lokal.  Als die Beamten an der Kneipe eintrafen, versuchten bereits mehrere Personen vergeblich, aus der Gaststätte über einen Hinterausgang zu fliehen. Die Polizisten konnten insgesamt 14 Personen festhalten.

Illegales Glücksspiel mit mehreren tausend Euro Bargeld

Schnell erhärtete sich der Verdacht, auf eine illegale Glücksspielrunde getroffen zu sein. In dem Lokal wurden entsprechende Spielutensilien sowie bei den anwesenden Personen mehrere tausend Euro Bargeld gefunden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Beschlagnahme der mutmaßlichen Spieleinsätze an und das Lokal wurde von den Beamten nach dem Einsatz versiegelt.

Bei mehreren Personen führte die Polizei erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Bei einem 37-Jährigen fanden sie eine geringe Menge Kokain. Alle angetroffenen Personen werden wegen des Verdachts auf Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel angezeigt. Weitere Ermittlungen werden von der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen

Randalierer mit Macheten in Schmelz unterwegs

Schmelz. Die Polizei hat zwei junge Männer überführt, die mit Macheten in der Gresaubacher Straße in Schmelz unterwegs waren. Bei der Festnahme bedrohten die beiden die Streife mit den Waffen, attackierten sie, verletzten dabei eine Polizistin und spuckten nach den Beamten.


Die Meldung kam in der Nacht zum Sonntag. Drei Männer wurden in der Gresaubacher Straße gesehen. Angetroffen vor Ort hat die Polizei nach eigenen Angaben zwei Männer. Die seien erstmal geflohen, nach einer kurzen Verfolgung aber überwältigt worden.

Doch dann ging es weiter: Beide zogen eine Machete und bedrohten die Streife. Die Polizisten zogen daraufhin die Dienstwaffe und drohten mit deren Gebrauch. Daraufhin legten die beiden die Waffen nieder. Zwischenzeitlich war Verstärkung eingetroffen – auch von der Polizeiinspektion Saarlouis.

Aber der Ärger war immer noch nicht vorbei: Die beiden Täter attackierten bei der Festnahme die Polizisten, beleidigten und bedrohten sie – außerdem spuckten sie nach ihnen. Dies zwar vergeblich, aber bei den Attacken wurde eine Polizistin leicht verletzt.

Die Täter waren 18 und 24 Jahre alt, stammten aus Schmelz beziehungsweise Saarbrücken. Weitere Angaben zur Person macht die Polizei nicht. Die Nacht verbrachten die Täter in Gewahrsam. Nun folgen Anzeigen wegen: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung, Bedrohung sowie Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Infektionsschutzgesetz.

34-Jähriger klaut LKW, begeht Unfallflucht und wird anschließend ausgeraubt

Nachrichten Rotenburg – An diesem Samstag gegen 23:30 Uhr wurde der Polizei Zeven eine Unfallflucht in der Pappelallee gemeldet. Ein weißer LKW mit markanter Aufschrift soll hieran beteiligt gewesen sein. Die Polizeibeamten fanden kurz darauf den beschädigten LKW im Akazienweg. Dieser war zuvor in der Straße Tannenkamp gestohlen worden.


Von dem Unfallverursacher fehlte zunächst jede Spur. Als Tatverdächtigen konnte die Zevener Polizei jedoch einen amtsbekannten, 34-jährigen Mann ermitteln. Noch in der selben Nacht wurde der Zevener Polizei ein Raubüberfall gemeldet. Ein Mann teilte mit, dass er von einem Bekannten angegriffen und ausgeraubt worden sei. Bei genauer Betrachtung des Opfers erkannten die Beamten den ihnen bestens bekannten Mann und stellten einen Zusammenhang zu dem Diebstahl des LKW am Tannenkamp fest. Die Spuren am Tatort konnten sie mit dem Mann in Verbindung bringen. Als die Beamten dem 34-Jährigen den Vorwurf der Taten machten, verweigerte er jedoch die Aussagen. Die folgenden Ermittlungen müssen nun Klarheit in die Angelegenheit bringen.

Fahrer nietet fest installierte Radaranlage um

Knorscheid. Wenige Häuser an der Straße zwischen Lebach und Körprich. Das ist Knorscheid. Für viele kein Grund, langsamer zu fahren. Bis eine Radaranlage dort fest installiert wurde. Doch die ist jetzt erst einmal Vergangenheit. Update: Der Fahrer hat sich mittlerweile bei der Polizei gestellt.

Tierheim Mainz schlägt Alarm und bittet um Hilfe

Nachrichten Mainz | Igel sind nicht nur niedliche Tiere, sondern auch überaus nützliche Gartenbewohner, über deren Anwesenheit sich jeder Gartenbesitzer freuen kann. Denn Igel zählen zu den Insektenfressern. In der Natur fressen sie meist Larven, Spinnen, Schnecken, Würmer und eine Vielzahl an Insekten. Besonders, dass Schnecken zur Leibspeise der Igel gehören, dürfte jeden Gartenbesitzers hoch erfreuen. Bei seinen nächtlichen Streifzügen durch unsere Gärten sorgen Igel auf natürliche Art und Weise für Ordnung und sind sozusagen die Gartenpolizei.

 


Viele Igel sind derzeit in Not

Doch das Mainzer Tierheim schlägt Alarm, denn viele Igel sind in Not. Aufgrund der warmen Temperaturen kommen nach und nach die Igel aus ihren Winterquartieren, denn wenn die Außentemperaturen länger um zehn Grad Celsius liegen, wachen Igel aus dem Winterschlaf auf.  Doch das ist noch viel zu früh und kann schwerwiegende Folgen für die Tiere haben. „Momentan sind sehr viele Igel, die aus dem Winterschlaf gekommen sind, in einem verheerenden Zustand.“, schreibt das Mainzer Tierheim auf ihrer Facebookseite.

Es gibt nicht genug Nahrung

Der Igel verliert während des Winterschlafs etwa dreißig Prozent seines Körpergewichts. Darum beginnt das abgemagerte Stacheltier nach dem Aufwachen umgehend mit der Nahrungssuche. Doch das ist derzeit gar nicht so einfach, denn es gibt noch zu wenige Insekten, die als Nahrung dienen. Das bedeutet auch, dass viele noch keine Nahrung finden und somit abgemagert und geschwächt sind.

Als Alternative zu den Insekten fressen die Igel oft Regenwürmer. Da diese jedoch häufig Parasiten in sich tragen, sind sie als Nahrung ungeeignet und vor allem ungesund. Viele Igel erkranken aufgrund des Verzehrs von Regenwürmern. „Wenn ihr ein augenscheinlich krankes oder abgemagertes Tier seht, bitte zögert nicht und sichert es.“, heißt es weiter in dem Facebook Beitrag. Es sollten allerdings wirklich nur Tiere gesichert werden, die sich augenscheinlich in einer Notlage befinden.



Wie man Igeln helfen kann

Igel finden normalerweise ausreichend Nahrung in der freien Natur. In einem Lebensraum mit viel Gras, Hecken und Sträuchern ist ihr Tisch reich gedeckt. Ein Zufüttern wäre dann nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich für die Tiere. Doch in Situationen der Not sind Igel auf zusätzliches Futter angewiesen, um zu überleben.

Gut als Igelfutter eignet sich:

  • Leicht angebratenes, ungewürztes Hackfleisch
  • Rührei mit wenig Öl
  • Katzenfutter ohne Getreide, Gelee oder Saucen
  • Spezielles Igelfutter aus Geschäften für Tierbedarf

Nicht als Igelfutter eignet sich:

  • Obst und Gemüse
  • Nüsse
  • Brot
  • Nudeln und Reis

Zum Trinken sollte man den Tieren nur Wasser und niemals Milch geben, denn Milch verursacht Durchfall und kann bei Igeln sogar zum Tod führen.

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Mähroboter kosten viele Igel das Leben

Doch die Igel haben nicht nur mit fehlender Nahrung zu kämpfen. Sie müssen sich neben ihren natürlichen Feinden noch vor einer weiteren Gefahr schützen, denn besonders in Zeiten von Corona wollen viele Menschen ihren Garten auf Vordermann bringen. Dazu gehört auch das Mähen des Rasens. Und genau dabei lauert Gefahr für die nachtaktiven Gartenbewohner. „Bitte lasst euren Mähroboter nie ohne Aufsicht laufen, schon gar nicht nachts.“, appelliert das Tierheim auf Facebook. „Immer öfter geraten sie jetzt mit diesen Mährobotern in Kontakt. Wenn sie es überhaupt überleben, dann nur schwerverletzt.“ Immer häufiger bekommt das Tierheim verletzte Igel gebracht.



Was tun, wenn ich einen Igel gefunden habe?

Zunächst sollte die Körpertemperatur eines Igels überprüft werden. Diese liegt normalerweise bei rund 36 Grad. Wenn sich die weiche Bauchunterseite des Igels deutlich kühler als die eigene Hand anfühlt, dann sollte das Tier umgehend gewärmt werden. Dazu setzt man den Igel am besten auf eine lauwarme, in ein Handtuch gewickelte Wärmflasche und deckt ihn mit einem weiteren Handtuch zu. Danach sollte das Tier schnellstmöglich zum Tierarzt oder zu einer Igelnothilfe gebracht werden.

Achtung: Es ist gesetzlich verboten, Igel aus der Natur zu entnehmen, es sei denn, sie benötigen Hilfe. Bevor man einen Igel aufnimmt, sollte man daher genau prüfen, ob es sich um ein verletztes, krankes oder sehr junges, verwaistes Tier handelt.

Wir berichteten auch über das Mysteriöse Blaumeisensterben

Seit Kurzem erhält der Naturschutzbund (NABU) vermehrt Nachrichten zu krank wirkenden Blaumeisen. Die Tiere scheinen schnell zu versterben. Die Vögel sind offenbar von einer bislang nicht identifizierten, aber vermutlich sehr ansteckenden Krankheit betroffen. Zum gesamten Bericht HIER


Olaf Scholz: Gastronomen und Hoteliers muss jetzt geholfen werden

Nachrichten Wirtschaft | Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt den deutschen Gastronomen und Hoteliers weitere finanzielle Unterstützung in Aussicht. In einem Interview mit der Welt am Sonntag sprach er von einer benötigten Hilfeleistung für die stark angeschlagene Branche.


Gastronomen und Hoteliers sind durch die anhaltenden Schließungen während den Corona-Verordnungen besonders schwer betroffen.

Der Bundesfinanzminister zur Welt am Sonntag: „Natürlich schauen wir genau, ob und wo wir gezielt weitere Hilfen benötigen. Wir haben vor allem jene Branchen im Blick, für die es noch nicht so schnell wieder losgeht. Das Hotel- und Gaststättengewerbe gehört sicherlich dazu.“

Nach Informationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) sind in der Bundesrepublik Deutschland rund 70 000 Hoteliers und Gatronomen kurz vor der Insolvenz. Die Verluste würden sich auf mehrere Milliarden Euro belaufen.

Kreis Groß-Gerau | Porsche überschlägt sich auf der A67 bei Gernsheim

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | An diesem Samstag gegen 19:50 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A67. Ein Fahrer war mit seinem Porsche Cayenne auf der Autobahn zwischen Lorsch und Gernsheim unterwegs, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.


Der Fahrer war mit zwei weiteren Insassen im Fahrzeug unterwegs. Sein Beifahrer war ein 15-jähriger Jugendlicher und auf der Rückbank des Porsche war eine 77-jährige Frau. Nach Angaben der Polizei war vermutlich ein geplatzter Reifen die Ursache für den schweren Unfall.

Der Porsche war zum Zeitpunkt des Geschehens auf der linken Fahrspur und schleuderte dann nach rechts über die Fahrbahn und knallte in eine Böschung und anschließend gegen mehrere Bäume. Wegen der Wucht vom Aufprall wurden die Insassen eingeklemmt und der Porsche fing Feuer. Durch aufmerksame Unfallzeugen und eine in der Nähe befindliche Zivilstreife der Polizei konnte das Feuer am Porsche schnell gelöscht werden.

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Der Fahrer sowie der 15-jährige jugendliche Beifahrer konnten sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien. Die 77-jährige Frau auf der Rückbank musste durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lorsch aus dem Fahrzeug befreit werden. Alle Fahrzeuginsassen mussten mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden

Die Autobahn musste bis circa 21 Uhr voll gesperrt werden.

Feuerwehr Ingelheim | Dachstuhlbrand in der Sohlstraße

Nachrichten Ingelheim | Erstmeldung 20:45 Uhr: An diesem Samstagabend gegen 20:30 Uhr kam es zu einem Dachstuhlbrand in der Oberen Sohlstraße in Ingelheim. Der Dachstuhl eines Wohnhauses in einem Hinterhof steht im Vollbrand und die Rauchsäule ist bereits von weitem sichtbar.

 


Wie die Polizei Boost your City gegenüber vor Ort mitteilte, stand der Dachstuhl bereits beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei im Vollbrand. Die beiden Familien, die in dem Haus leben, konnten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen und werden zur Zeit durch den Rettungsdienst betreut. Auch sämtliche Bewohner der angrenzenden Häuser haben die Gebäude verlassen.

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde bei dem Brand eine Person leicht verletzt, die bereits durch den Rettungsdienst behandelt wurde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wird den Bürgerinnen und Bürgern empfohlen, die Fenster und die Türen vorerst geschlossen zu halten. Insgesamt sind rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort im Einsatz.

Update 21:30 Uhr: Der Einsatzleiter der Feuerwehr Ingelheim bestätigte gegenüber Boost your City vor Ort, dass eine Person durch den Brand leicht verletzt wurden. Er teilte außerdem mit, dass das Feuer in der Zwischenzeit weitestgehend unter Kontrolle ist. Derzeit laufen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten, um auch die letzten Glutnester abzulöschen. Diese werden nach Einschätzung des Einsatzleiters noch einige Zeit andauern. Zu der Brandursache ist derzeit noch nichts bekannt, das Wohnhaus ist aufgrund der starken Beschädigungen des Daches nicht mehr bewohnbar.

Update 23:15 Uhr: Die Nachlöscharbeiten werden nach Informationen von Boost your City noch bis in die Nacht andauern.

Vermisste Frau tot in Badesee gefunden

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstagnachmittag gegen 18 Uhr wurde der Polizei eine vermisste Person in dem Badesee am Berliner Ring in Bensheim gemeldet. Laut Angaben von Freunden der 41 Jahre alten Vermissten wäre sie bereits gegen 15 Uhr zum baden in den See gegangen, währenddessen waren die Freunde einkaufen gegangen. Bei Rückkehr der Gruppe hätten die Kleider der Vermissten noch am Strand gelegen, die Frau selbst war allerdings nicht aufzufinden.

Die vermisste Frau konnte durch die alarmierten Rettungskräfte nur noch tot aus dem See geborgen werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Südhessen sind vor Ort und haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Einsatzmaßnahmen dauern aktuell noch an.