BYC-News Blog Seite 1406

Weniger Fluglärm im Kreis Groß-Gerau und Mainz nach Corona

Nachrichten Rhein-Main | Die Initiative Zukunft Rhein-Main (ZRM) sieht in der Corona-bedingten Zwangspause des Flugverkehrs die Chance, grundlegend über Strukturänderungen in der Luftverkehrswirtschaft nachzudenken. Der Initiative Zukunft Rhein-Main gehören zahlreiche Kreise, Städte, Gemeinden und Verbände im Rhein-Main Gebiet an.


-Werbeanzeige-

Fluglärm- und Gesundheitsschutz muss weiterhin Priorität haben

„Die Anstrengungen für mehr Fluglärmschutz und für höheren Gesundheitsschutz der Menschen im Umfeld des Frankfurter Flughafens müssen weiterhin hohe Priorität haben“, erklärte ZRM-Sprecher und Groß-Gerauer Landrat Thomas Will. Die aktuelle schwere Situation dürfe nicht dafür missbraucht werden, ein anderes wichtiges Thema auf die lange Bank zu schieben, betont Thomas Will. „Dass aktuell jedem von uns und der Wirtschaft insgesamt viel abverlangt wird, steht außer Frage. Viele Beschäftigte befinden sich in Kurzarbeit, andere haben sogar ihren Arbeitsplatz verloren. Kleine und mittlere Betriebe kämpfen mit Liquiditätsproblemen. Viele benötigen Unterstützung durch öffentliche Gelder.“

-Werbeanzeige-

Kaum noch Fluglärm wegen Corona

„Die Forderung nach einer strukturellen Änderung hin zu mehr klimagerechter Mobilität ist nicht neu“, erklärte Katrin Eder, Umweltdezernentin der Stadt Mainz und ebenfalls Sprecherin der ZRM. Wie sinnvoll diese Änderung sei, zeige sich gerade jetzt während der Corona-Krise, denn diese bedinge einen enorm reduzierten Flugbetrieb. Das habe zur Folge, dass in der Rhein-Main-Region kaum noch Fluglärm vernehmbar sei, wodurch sich die Lebensqualität der Menschen trotz Corona auch verbessert habe. Aktuelle Zahlen vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie belegten deutlich, dass sich der stark zurückgefahrene Flugverkehr auch beim Ultrafeinstaub bemerkbar mache, denn dort werde ein Rückgang um 40 Prozent registriert.

-Werbeanzeige-

Kürzer Verkehrswege durch Produktionsstätten im näheren Umfeld

Wie Krisenanfällig eine globalisierte Welt ist, zeigt die derzeitige Situation mehr als deutlich, denn globale Lieferketten seien sehr leicht durchtrennbar und verursachten gleichzeitig auch noch ein enorm hohes Verkehrsaufkommen, das mit anderen Strukturen teilweise vermeidbar wäre. Wenn die Produktionsstätten im näheren Umfeld liegen, führt das beispielsweise zwangsläufig zu verkürzten Verkehrswegen.

„Reisetickets zu Schleuderpreisen, die unnötigen Verkehr erst hervorrufen, darf es daher ab jetzt nicht mehr geben“, betont der ZRM-Sprecher und Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg Herbert Hunkel.



-Werbeanzeige-

Die Fehler der Finanzkrise dürfen nicht wiederholt werden

„Daher sollte diese in der Tat ungeplante Ruhepause auch dazu genutzt werden, noch kritischer darüber nachzudenken, wie nachhaltige und sinnvolle Mobilität künftig aussehen kann“, sagte Katrin Eder. Wenn darüber diskutiert werde, dass der Bund wieder bei den Fluggesellschaften einsteigt, um eine mögliche Insolvenz der Unternehmen zu verhindern, sei dies in der derzeitigen Situation zwar möglicherweise angebracht, doch „solch ein Schritt darf aber nicht erfolgen, ohne dass gravierende strukturelle Veränderungen am Gesamtsystem vorgenommen werden“, so Thomas Will. Man dürfe die Fehler der Finanzkrise nicht wiederholen.

-Werbeanzeige-

Öffentliche Unterstützung muss direkt an Kriterien einer klimagerechten Mobilität gekoppelt sein

Die ZRM nennt als Beispiel die Befreiung von der Kerosinsteuer. „Im Sinne einer aktiven Steuerung durch die Politik ist diese zu überdenken und über diesen Vorteil für die Luftverkehrsindustrie – und dessen mögliche Abschaffung – weiter zu sprechen.“, so die Sprecher. Denn bereits im letzten Sommer fand eine internationale Tagung zum Thema Kerosinsteuer in den Niederlanden statt. Belgien hatte seinen europäischen Partnern die Besteuerung des Luftverkehrs vorgeschlagen und erhielt dabei Unterstützung für seinen Vorschlag von den Niederlanden, Frankreich, Schweden und Luxemburg.

Die Frage nach der Besteuerung des Luftverkehrs wird auf EU-Ebene nach wie vor stark diskutiert. „Und grundsätzlich müsste eine öffentliche Unterstützung direkt an Kriterien einer klimagerechten Mobilität gekoppelt sein“, heißt es abschließend der Mitteilung der ZRM.

-Werbeanzeige-

Das MotorDrom Mainz jetzt auch digital erleben

Nachrichten Mainz | In Folge der Corona-Krise musste auch das MotorDrom in Mainz-Hechtsheim vorübergehend schließen. Um den Kart-Fans trotzdem etwas Gefühl von Benzin im Blut bieten zu können, holt das MotorDrom als erste Kartbahn in Deutschland die eigene Strecke als digitales Spiel ins Netz.


-Werbeanzeige-

Die Idee entstand durch zahlreiche Kundenanfragen

Die vorübergehende Schließung scheint für viele Kart-Begeisterte schwer zu verkraften zu sein. Denn seitdem das MotorDrom geschlossen ist, gehen zahlreiche Anrufe und Anfragen per Email bei dem Unternehmen ein, ob und wann die Kartbahn denn wieder für Kunden zur Verfügung steht. Der Mainzer Unternehmer Stefan Kaufmann wollte allen Interessierten daher eine Alternative bieten und kam auf die Idee, die Kartbahn kurzerhand ins Netz zu verlegen.

“Das war ein fast schon natürlicher Prozess. Alle Unternehmen, die momentan ihrem Kerngeschäft nicht nachgehen können, suchen nach Alternativangeboten, um Kunden zu halten oder auf andere Arten Umsatz zu generieren. Das MotorDrom als Spiel am Smartphone oder Rechner anzubieten, gibt uns die Möglichkeit mit unseren Kunden, Freunden und Fans in Interaktion zu bleiben. Außerdem können wir den Spielern auf diese Weise zumindest für ein paar Minuten etwas Spaß am Racen zurückbringen.“, erklärte Stefan Kaufmann.

Quelle: MotorDrom
-Werbeanzeige-

Präzise Umsetzung und Streckenführung

Das Spiel ist die optimale Lösung, um die Verbindung zur regionalen Kartszene aufrecht zu erhalten und möglicherweise sogar überregional neue Fans zu erreichen. Gespielt werden kann das Mini-Game online im Browser auf dem Desktop oder auch auf mobilen Endgeräten. Die Streckenführung entspricht dabei exakt der realen Strecke und bietet den Spielern so die Möglichkeit, die Strecke neu und digital zu erleben. Mit dazu gibt es die realen Geräusche der Karts. Natürlich werden auch die Rundenzeiten genau gemessen und wenn man möchte auch in die Bestenliste eingetragen.

-Werbeanzeige-

Die drei besten Spieler erhalten Gutscheine

Die Spieler haben die Möglichkeit, ihre Rundenzeiten und die Ergebnisse nach der beendeten Runde per E-Mail an MotorDrom zu übermitteln. Auf der Homepage von MotorDrom Mainz ist das Spiel zu finden. Dort wird dann auch eine Bestenliste veröffentlicht, von der die drei schnellsten Fahrer pro Monat Gutscheine für die Kartbahn erhalten. Diese können sie dann einlösen, sobald das MotorDrom wieder geöffnet hat. Weitere Ideen, um das Spiel noch weiterzuentwickeln hat Stefan Kaufmann bereits schon jetzt.

-Werbeanzeige-

Kinder und Frauen vor häuslicher Gewalt schützen

Eppelborn. Noch steigen die offiziellen Zahlen nicht. Zumindest im Saarland. Doch Experten rechnen damit, dass die Corona-Kontaktsperre dazu führen könnte, dass es in Familien häufiger zu Gewalt kommt. Die CDU hat nun dazu aufgerufen, sensibel für die Symptome zu sein – vor allem um Kinder und Frauen zu schützen.

Nach Kritik: Telefonische Krankschreibung doch weiter möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat auf die Kritik der Gewerkschaften reagiert und die telefonische Krankschreibung bis zum 4. Mai verlängert. Menschen mit Atemwegserkrankungen können sich bis zu sieben Tage krank schreiben lassen, ohne dafür die Arztpraxis aufsuchen zu müssen.

Verdacht: Familienmitglieder zur Vergewaltigung der Exfreundin in Wiesbaden eingeladen

Nachrichten Wiesbaden | Am Abend des 7. April kam es auf einer Baustelle im Bereich der Moritz-Hilf-Straße in Wiesbaden zu einer Vergewaltigung. Eine 19 Jahre alte Frau wurde dabei zum Opfer von drei Männern. Sie vertraute sich erst spät einem Freund und dann der Polizei an – die Tatverdächtigen wurden nun verhaftet.


Nach der Tat am 7. April vertraute sich die Geschädigte einem Bekannten an, der gemeinsam mit ihr am 11. April die Polizei über die Tat informierte. Nach den Aussagen des Opfers handelte es sich bei einem der drei mutmaßlichen Täter um den 19-jährigen  Exfreund der Geschädigten. Sie hatte sich an dem Tatabend mit ihm verabredet und traf ihn daraufhin auch. Der Beschuldigte befand sich bei diesem Treffen in Begleitung zweier Familienangehöriger, die sich aus Berlin in Wiesbaden zu Besuch befanden. Während dieses Treffens sei es dann zu der Vergewaltigung gekommen, so die Darstellung der Polizei.

Die Polizei hatte daraufhin die Ermittlungen übernommen. Der 19-jährige ehemalige Freund der Geschädigten konnte bereits am 13. April bei seiner Arbeitsstelle in Idstein festgenommen und nach Vorführung bei einem Richter in Untersuchungshaft genommen werden. Weitere umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen in Wiesbaden und Berlin führten dann schließlich zur Festnahme der anderen beiden mutmaßlichen Täter in Berlin. Auch diese beiden Männer im Alter von 19 und 23 Jahren befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dem Verfahren dauern derzeit noch an. Gegen alle drei Tatverdächtigen, bei denen es sich um afghanische Flüchtlinge handelt, wurden mittlerweile Haftbefehle erlassen.

 

Überzieht das Saarland in Sachen Corona?

Die Linken haben eine Generalabrechnung zur saarländischen Corona-Politik veröffentlicht. Manche Maßnahmen seien weder verhältnismäßig noch mit dem freiheitlichen Rechtsstaat zu vereinbaren. Sie fordern eine Rückkehr zu einer Kontrolle durch den Landtag.

BASF spendet 1 Million Masken an Rheinland-Pfalz

Nachrichten überregional | Bedingt durch die Corona-Krise ist der Bedarf an Desinfektionsmittel stark gestiegen. Aufgrund dessen hatte die BASF ihre Produktion bereits auf Desinfektionsmittel umgestellt. Nun unterstützt der Chemiekonzern das Land Rheinland-Pfalz bei der Beschaffung von Schutzausrüstung aus dem Ausland und spendete 1 Million Schutzmasken. Diese wurden nun im Zentrallager der BASF in Frankenthal übergeben.


BASF leistet herausragenden Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Das Land Rheinland-Pfalz steht im Rahmen „Rheinland-Pfalz Programm Beschaffung“ sehr eng im Kontakt zu Unternehmen in ganz Rheinland-Pfalz um die Beschaffung von dringend benötigten Gütern zu beschleunigen. Zu diesen Gütern gehören unter anderem Desinfektionsmittel, Schutzausrüstung und medizinische Geräte. „Wir stehen als Land und Unternehmen zusammen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass den Menschen im Land geholfen werden kann, wenn sie an COVID-19 erkranken, und dass unsere Fachkräfte in den Kliniken und Pflegeheimen bestmöglich gerüstet sind.“ berichtet Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Im Rahmen dessen spendete die BASF eine Million Masken an das Land Rheinland-Pfalz. Die erste von insgesamt fünf Tranchen wurde nun im Zentrallager in Frankenthal an Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergeben. Dreyer erklärt weiter: „Die vielfältige Unterstützung der BASF bringt uns einen großen Schritt unserem Ziel näher, Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Schutzmasken auszustatten, die den Träger vor Infektionen schützen. Die BASF leistet bei der Bewältigung der Corona-Pandemie einen herausragenden Beitrag.“

BASF ist eine große Unterstützung

Die gespendeten Masken werden durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung an die Krankenhäuser der Maximalversorgung mit Intensivstationen weitergegeben. „Die Landesregierung ist für diese Hilfe sehr dankbar.“, so Dreyer.

„Das Landesamt arbeitet jeden Tag unter Hochdruck und mit großem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Beschaffung von Schutzausrüstung. Ich freue mich über die persönliche Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der BASF in Shanghai. Sie sind uns bei der Beschaffung von Schutzausrüstung vor Ort eine sehr große Hilfe.“ sagte der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jungend und Versorgung Detlef Placzek.

Dr. Martin Brudermüller als Vorstandsvorsitzender der BASF erklärt: „In dieser Situation mit anzupacken und zu unterstützen, ist für alle bei BASF eine Selbstverständlichkeit.“ Weiter berichtet er: „Wir tragen im Rahmen der BASF-Hilfsaktion Helping Hands gerne mit einer Spende dazu bei, die Ärzteschaft und die Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz gut auszustatten und nutzen dafür gerne unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China.“

Eidechsen müssen wegen Bauarbeiten bei Bingen umziehen

Nachrichten Bingen | Es ist ein Umzug der besonderen Art, der stattfinden muss, um mit dem Bau der Park & Ride-Anlage in Bingerbrück zu beginnen. Die Rodungs- und Räumungsarbeiten an der ehemaligen Ladestraße der Deutschen Bahn, in der Verlängerung der Straße Am Rupertsberg sind bereits abgeschlossen. Jetzt müssen die dort lebenden und streng geschützten Mauereidechsen umgesiedelt werden und zu ihrem neuen Domizil gebracht werden, damit der Bau beginnen kann.


Dabei besteht keine Gefahr für die Reptilien

Spezielle Fangeinrichtungen ermöglichen es dem Experten-Team um Diplom-Biologe Thomas Merz die Eidechsen einzufangen. Das Vorgehen ist für die Tiere völlig gefahrlos, denn die Spezialisten für Reptilien wissen genau, wie sie arbeiten müssen. Geduld, Fingerspitzengefühl, ein geschultes Auge und die notwendigen Fachkenntnisse sind Voraussetzungen, um gemäß den gesetzlichen Vorgaben artgerecht handeln zu können. Mit einer speziellen Schlinge werden die Eidechsen gefangen. Durch ihre Schuppenhaut können sich die Tiere dabei nicht strangulieren. Bis Ostern konnten bereits 148 Eidechsen und eine unerwartet gefundene junge Schlingnatter umgesiedelt werden.

Quelle: viriditas – Dipl.-Biol. Thomas Merz

Ein neues Quartier für die Eidechsen

Die Mauereidechse lebt, wie es bereits ihr Name sagt, in Mauerritzen und Felsspalten. Daher finden sie in den Weinbergen des Mittelrheins ihren perfekten Lebensraum. Aber auch in den schotterreichen Gleisanlagen und Böschungen von Bahnanlagen sind die gut 20 Zentimeter langen, braun marmorierten Reptilien häufig zu finden.

Das neue Quartier der licht- und wärmebedürftigen Reptilien, die bevorzugt Insekten, Asseln und Spinnentiere fressen, ist am Rande der brachliegenden Bahngleise, nördlich des Parks am Mäuseturm. Dort wurden zwei Flächen entsprechend hergerichtet und mit einem Reptilienzaun abgegrenzt um zu verhindern, dass die umgesiedelten Tiere wieder an ihren ursprünglichen Lebensraum zurückkehren und sich so Gefahren aussetzen. Auch wird sich mindestens drei Jahre lang eine Überwachung der Umweltfachbegleitung an die Umsiedlung der Eidechsen anschließen.

Die Umsiedlung muss vor Beginn der Eiablage gegen Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni erfolgt sein. Danach werden bis Ende August die alte Güterhalle und zwei Außenunterstände abgerissen. Anschließend kann mit der Herstellung der Verkehrsflächen begonnen werden.

Park & Ride-Anlage soll 2,5 Millionen Euro kosten

Die Vergaben für die Folgegewerke sind bereits in der Vorbereitung. Die Gesamtkosten werden auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt, wovon ein Förderzuschuss des Landes Rheinland-Pfalz zur Verbesserung der kommunalen Verkehrsverhältnisse in Höhe von knapp 2 Millionen Euro gewährt wird. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die P&R-Anlage mit einer Größe von rund 5.500 Quadratmeter und knapp 200 Parkplätzen Ende 2021 oder Anfang 2022 freigegeben werden. Die Parkplätze sollen vorrangig für Bahn-Pendler zur Verfügung stehen und die angespannte Parksituation im Stadtteil Bingerbrück entschärfen.

Aktuell | Deutsche Umwelthilfe stellt in 203 Städten neue Anträge

Die Deutsche Umwelthilfe erhält über 4.000 Vorschläge für Städte, die während der Corona-Pandemie sichere Fahrrad-Straßen einrichten sollen. Dafür stellt die DUH Musterschreiben zur Verfügung, mit denen Bürgerinnen und Bürger dem eigenen Stadtoberhaupt konkrete Streckenabschnitte benennen können. Die sichere Fahrradinfrastruktur soll während der Corona-Pandemie die Luft verbessern und die Gesundheit der Radfahrer stärken.


Fahrrad-Straßen und Tempo 30

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben mehr als 4.000 Rückmeldungen aus der Bevölkerung erreicht, um während der Corona-Pandemie mehr und sicheren Platz für Fahrradfahrer zu schaffen. Am 3. April hatte die DUH Anträge auf temporäre Umwidmung von Verkehrsflächen in 39 Städten mit besonders hoher Belastung der Luft mit dem Dieselabgasgift NO2 gestellt. In der Zwischenzeit hat die DUH diese Anträge auf 203 Städte ausgeweitet und formal beantragt, während der Corona-Pandemie kurzfristig Fahrrad-Straßen einzurichten und Tempo 30 innerorts einzuführen. 93 Städte haben sich bisher auf den Antrag zurückgemeldet.

Die DUH startet nun die zweite Stufe der Fahrrad-Straßen Initiative und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, dem eigenen Stadtoberhaupt konkrete Straßenabschnitte zu nennen, die in sichere Fahrrad-Straßen umgewidmet werden sollen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Wir freuen uns, dass sich zahlreiche Städte wie Frankfurt, Köln oder Dresden nun intensiv mit unseren Anträgen auf Umwidmung von Verkehrsflächen in Fahrrad-Straßen z.B. als „Pop-Up Radwege“ beschäftigen. Als Folge reduzierter Angebote bei Bahn und Bus ist der Anteil des Fahrrads im urbanen Verkehrsmix um 250 Prozent angestiegen. Während der kommenden Monate benötigen die Menschen gerade wegen der Corona-Pandemie eine sichere Infrastruktur für Fahrradfahrende. Sie ermöglicht den Menschen eine sichere Fahrt zum Arbeitsplatz mit ausreichend Abstand an der frischen Luft und entlastet Ärzte und Krankenhäuser von unnötigen Unfallbehandlungen. Wir sind uns sicher, dass die Städte ähnlich vernünftige Entscheidungen treffen wie Berlin, wo innerhalb kurzer Zeit Fahrrad-Straßen entstanden sind. Was Berlin kann, ist auch in anderen deutschen Städten möglich“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.



Stuttgart lehnt ab

Während in Berlin bereits mehrere Kilometer Radwege im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entstanden sind und weitere in den Bezirken Mitte, Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf folgen sollen, sind die Antworten der höchstverschmutzten Städte in Deutschland München und Stuttgart besonders aufschlussreich. Der Münchner Oberbürgermeister kündigt eine entsprechende politische Debatte im Stadtrat an, der Stuttgarter Oberbürgermeister lässt der DUH hingegen von einem Beigeordneten ablehnend mitteilen, für eine Anordnung lägen keine „verkehrssicherheitlichen Voraussetzungen“ vor und eine schnelle und einfache Umsetzung sei „leider nicht möglich“.

Auch in kleineren Städten ein Thema

Eine Verbesserung der Radinfrastruktur ist jedoch nicht nur für große Städte ein Thema. Auch in kleineren Städten ist die Verbesserung von Radwegen möglich und notwendig. So hat die 60.000 Einwohner-Stadt Rosenheim im März 2020 die Umsetzung des Bürgerbegehrens „Radentscheid Rosenheim“ beschlossen. Damit sollen ein lückenloses Radverkehrsnetz und geschützte Radverkehrsanlagen an Hauptverkehrsstraßen umgesetzt werden.

Radverkehrsanteil um 250 Prozent gestiegen

Durch die Corona-Krise sind viele Menschen auf ihr Fahrrad angewiesen, der Fuß- und Radverkehrsanteil ist laut einer Bewegungsdatenuntersuchung des Potsdamer Start-Ups Motiontag im urbanen Raum zwischen Ende Januar und Ende März jeweils um 250 Prozent angestiegen. Die Nutzung des Fahrrads bzw. Pedelecs ist angesichts der teilweise schlechten Fahrradwege nur unter Risiken möglich. Um eine möglichst sichere und komfortable Nutzung des Fahrrads sicherzustellen und zu verhindern, dass zusätzliche, unfallbedingte Krankenhausbehandlungen anfallen, sind die kurzfristige Einrichtung von sichereren Fahrrad-Straßen sowie ein stadtweites Tempo 30 für den Straßenverkehr notwendig. Gleichzeitig sollen sichere Fahrrad-Straßen und Tempo 30 die Luftqualität in der Corona-Krise weiter verbessern.



Mehr zum Hintergrund

Nachdem der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits 8,2 Kilometer temporäre Radwege realisiert hat, sollen ab dem 21. April 4,5 Kilometer folgen. In den Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf entstehen neue Radverkehrsanlagen. Die Berliner Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt veröffentlichte Regelpläne zur Einrichtung und Erweiterung von Radverkehrsanlagen, die auch in anderen Städten als Planungsgrundlage oder Inspiration dienen können. Eine Umsetzung sei innerhalb von zehn Tagen realistisch.

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá wurden wegen der Corona-Pandemie insgesamt 117 km abgetrennte Fahrrad-Straßen geschaffen. Die neuseeländische Verkehrsministerin unterstützt als Corona-Sofortmaßnahme Städte mit 90 Prozent Förderung für neue Fahrrad-Straßen und die Erweiterung von Gehwegen.

Schädliche Wirkung von Luftschadstoffen auf die Atemwege

Die generelle schädliche Wirkung von Luftschadstoffen auf die Atemwege erschweren es dem Immunsystem, die zusätzliche Infektion der Lunge durch SARS-CoV-19 zu bekämpfen. Die Folge: Es besteht das Risiko eines erschwerten Krankheitsverlaufes und eines erhöhten Sterblichkeitsrisikos. Vorerkrankungen, insbesondere der Atemwege, stellen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf dar.

Erschreckende Unfallstatistik bei Fahrradfahrern

Aktuelle Unfallstatistiken zeigen in 2019 erschreckende Werte von 15.000 schwerverletzten Fahrradfahrern. Die meisten Radunfälle ereignen sich innerorts, wo Fahrradfahrende und motorisierter Verkehr sich auf engstem Raum begegnen. Dort stieg die Zahl der getöteten Fahrradfahrer zuletzt sogar auf insgesamt 271 Fälle (6,3 Prozent höher als 2018). Auch bei den Pedelecs verzeichnet sich zuletzt ein deutlicher Anstieg der schwerverletzten Fahrer mit einem Zuwachs um 25 Prozent.

Markus Söder oder ein Kabarettist könnte zum Kanzlermacher werden

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gehört derzeit politisch zu den Gewinnern der Corona-Krise. Die könnte ihm sogar den Weg ins Kanzleramt öffnen. Zumal seine Widersacher derzeit patzen oder keine Rolle spielen. Es wäre eine klassische Comeback-Geschichte.

Guntersblum | Schüler produzieren und spenden Visiere aus Plastikmüll

Nachrichten Oppenheim | Die beiden Schüler Milan von dem Bussche (16 Jahre) und  Paul Nehme (17 Jahre) stellten eigentlich mit ihrem Start-Up „QiTech – Quite Interesting Technologies“ aus altem Plastikmüll personalisierte Handyhüllen und Schlüsselanhänger her. Doch aufgrund der Coronakrise und der damit verbundenen hohen Nachfrage nach Plastikvisieren, haben sich die beiden etwas einfallen lassen.


Visire statt Handyhüllen und Schlüsselanhänger

Vor knapp drei Wochen haben Milan und Paul damit begonnen, Visiere herzustellen. Seitdem haben sie eine kleine Spritzgussanlage gebaut, mit der sie bis zu 300 Visiere pro Tag produzieren können. Die Visiere werden zu 100 Prozent aus recyceltem Plastikmüll hergestellt. Somit wurden in den letzten Tagen nicht nur hunderte Visiere produziert und an Hilfsorganisationen gespendet, sondern dabei auch noch eine große Menge Plastik recycelt.

Weitere Aufträge können angenommen werden

Die Folie der Visiere ist abnehmbar, um das einwandfreie desinfizieren zu ermöglichen. Zudem ist die Weite der Kopfbänder mittels eines Knopflochgummibandes verstellbar. Wenn die Visiere dann nicht mehr benötigt werden, nehmen die Schüler sie wieder zurück und recyceln sie zu neuen Produkten.

Wer für sein Unternehmen oder Team Visiere benötigt, kann eine Anfrage an info@qitech.de schreiben. Die beiden nehmen auch Anfragen über Whatsapp unter der Rufnummer 0157 – 583 110 05 entgegen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage QiTech.de erhältlich.

Experten Prognose: Weihnachtsmärkte könnten abgesagt werden

Nachrichten Wirtschaft | Die Corona-Pandemie wird uns die nächsten Monate noch weiter begleiten, wenn nicht sogar Jahre. Aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung haben nun Experten die Absagen von Weihnachtsmärkten voraus gesagt. Die ersten kleineren Weihnachtsmärkte wurden bereits frühzeitig von den Veranstaltern abgesagt.


Veranstalter können keine langfristigen Planungen erstellen

Da man keine festen Zusagen oder Planungen für die anstehenden Weihnachtsmärkte machen kann, haben einige Veranstalter aus Gründen der wirtschaftlichen Planbarkeit für die Betriebe bereits jetzt schon auf den Ausfall der Weihnachtsmärkte hingewiesen.

Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor der Gefahr, zu früh wieder Lockerungen vorzunehmen. Es müsste deutlicher kommuniziert werden, dass die Bekämpfung der Corona-Pandemie viel länger andauern könnte. Nach den neuen Studien der Havard Universität könnte sich die Bekämpfung möglicherweise bis 2022 hinziehen.

Emanuel Zeke, Vorsitzender für medizinische Ethik und Gesundheitspolitik von der University of Pennsylvania, gibt eine Prognose ab und sieht in diesem Jahr keine Großveranstaltungen mehr. Im Winter sei das Risiko einer Pandemie noch größer.

Auch das Robert-Koch Institut meldet sich:  Ohne Impfstoff werde es keine Rückkehr zur Nomalität geben, sagte RKI-Vize-Präsident Lars Schaade am Dienstag in Berlin. Somit wird es auch keine öffentlichen Veranstaltungen in Zukunft geben können.

Deutschlands Volksfest Nummer 1 ist abgesagt

Das Münchner Oktoberfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das gaben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) heute bekannt. Die Stadt München hofft, das es im Jahr 2021 wieder stattfinden kann und hat Hoffnung.



Der Deutsche Schaustellerbund bittet um keine voreiligen Absagen

Das Münchner Oktoberfest ist weltweit DAS Aushängeschild und Flaggschiff der deutschen Volksfeste, kein anderes Fest ist in den Medien so präsent. Bei aller Liebe zu diesem wunderbaren Fest muss aber festgestellt werden:

Es ist nicht repräsentativ für die 9.750 anderen deutschen Volksfeste, es ist in seiner Einzigartigkeit nicht mit ihnen vergleichbar, schreibt der Deutsche Schaustellerbund auf seiner Seite.

Kein anderes deutsches Volksfest

  • zieht so viele (ca. 6 Mio.!)  Besucher in seinen Bann,
  • ist Magnet für Millionen Touristen aus ganz Europa, Süd-Ost-Asien und den USA,
  • begrüßt bis zu 400.000 Besucher an einem einzigen Tag,
  • verfügt über Festzelte für bis zu 8.000 Gäste,
  • bietet 140.000 Plätze für Speis und Trank,
  • schafft bis zu 18 Tage lang Attraktionen auf fast 400.000 Quadratmetern Fläche,
  • benötigt aufgrund seiner Größe und Struktur einen derart langen Vorlauf für Planung, Vorbereitung und Aufbau.

Das klassische deutsche Volksfest

  • wendet sich mit seinem vielfältigen Angebot an die Einheimischen vor Ort und die Gäste aus dem nahen Umland,
  • stellt die Familie von nebenan in den Fokus aller Bemühungen,
  • wird von den Kommunen, häufig aber auch von lokalen Vereinen organisiert,
  • bildet den alljährlichen Höhepunkt des lokalen Veranstaltungskalenders.

Wir bitten, diese strukturellen Unterschiede zu beachten! Die Absage des Oktoberfestes darf KEIN Indikator sein, andere Volksfeste ab Ende August in Deutschland zwingend und voreilig abzusagen. Die Feste sind für die Schausteller von existenzieller Bedeutung und für die einheimische Bevölkerung zentraler Anker ihres gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens.

Jugendlicher versucht mit Rettungswagen abzuhauen | Angriff auf Polizeibeamte in Mainz

Nachrichten Mainz | An diesem Montag gegen 22:35 Uhr kam es am Hauptbahnhof Mainz zu einem Angriff auf Polizeibeamte. Im Rahmen der Aufnahme einer Körperverletzung befinden sich mehrere Einsatzkräfte der Mainzer Polizei auf dem Bahnhofvorplatz in Mainz.


Mann steigt in Rettungswagen und gibt Gas

Wie die Polizei Mainz mitteilt, gab es eine verletzte Person die über Atemnot klagte und es war Eile geboten. Während der medizinischen Versorgung des Patienten heult der Motor des Rettungswagens mehrfach auf. Die Rettungssanitäter und auch die eingesetzten Polizeibeamten werden auf eine eigentlich unbeteiligte Person aufmerksam. Der Mann sitzt unerlaubt im Krankenwagen und versucht mit diesem wegzufahren.

Der Mann bekommt keinen Gang eingelegt

Der Person gelingt es offensichtlich nicht, einen Gang einzulegen, so dass es lediglich bei dem Versuch bleibt, den Rettungswagen unbefugt zu gebrauchen. Kurz darauf kann der 16-jährige, stark alkoholisierte Beschuldigte aus dem Fahrzeug gezogen werden. Da dieser seine Personalien nicht angibt, soll er nach Ausweispapieren durchsucht werden.

Der 16-jährige leistet Widerstand und bespuckt die Beamten

Bei der Durchsuchung und bei der anschließenden Fahrt zur Polizeidienststelle leistet der 16-Jährige heftig Widerstand. Er tritt und spuckt nach den Polizeibeamten. Weiterhin beleidigt er fortwährend die eingesetzten Polizisten. Dem Jugendlichen wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz eine Blutprobe entnommen. Auf ihn kommen nun diverse Strafverfahren zu.

Neue Konzepte und Termine für Veranstaltungen in Oppenheim

Nachrichten Oppenheim | Aufgrund der aktuell geltenden Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus vom 17. April werden bundesweit Großveranstaltungen abgesagt, so auch in Oppenheim. Die Stadt Oppenheim teilt daher mit, welche Veranstaltungen davon betroffen sind und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die Zeit danach.


Davon betroffen sind folgende Veranstaltungen:

  • der Kultursommer auf dem Marktplatz (ab 17. Mai)
  • die Wäldcheskerb zu Pfingsten (29. Mai bis 1. Juni)
  • die Italienische Opernnacht (20. Juni)
  • das Oppenheimer Weinfest (7. August bis 10. August)
  • die Theatertage (28. August  bis 6. September)

Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gäste geht vor

„Es tut uns in der Seele weh und es ist uns alles andere als leicht gefallen! Jedoch gehen uns Gesundheit und Wohlergehen der Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Stadt über alles“, erklären Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) und die städtischen Beigeordneten Rainer Ebling (AL), Susanne Pohl (CDU) sowie Ulrike Franz (WfO) einhellig in einer gemeinsamen Erklärung. „Wichtig dabei ist es uns nicht nur gewesen, einen gemeinsamen Weg in der Stadtspitze, über Parteigrenzen hinweg, zu beschreiten. Vielmehr haben wir uns auch im Vorfeld der Entscheidung mit allen Mitveranstaltern und engen Partnern detailliert auf diesen schweren Gang abgestimmt“, so Jertz und die Beigeordneten weiter.

Italienische Opernnacht wird ins kommende Jahr verlegt

Zur Zeit finden Gesprächen mit den Sponsoren und den Künstlern statt, die zum Gelingen des beliebten Kultursommers beitragen. Ebenso teilten Aldo Sottile von der Schaustellerfamilie Sottile in Mainz, die Oldtimerfreunde Oppenheim sowie der AERO-Club Oppenheim für die Ausrichtung der Wäldcheskerb die Haltung der Stadt. Nach Rücksprache mit Familie Fritsch von Opera Consulting werde man die Italienische Opernnacht ins kommende Jahr auf einen noch zu nennenden Termin verlegen. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

Folge uns auf Facebook | Rhein-Main Nachrichten

Die Absage des Oppenheimer Weinfestes fiel besonders schwer

Besonders schwer fiel, so alle Beteiligte, die Absage des Jahreshöhepunkts Oppenheimer Weinfest. Aber auch hier gehen die Stadt und die Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest, vertreten durch Frank Dahlem, einen gemeinsamen Weg und werden versuchen, das Konzept der 2020er Ausgabe des Festes ins nächste Jahr zu heben. Dazu sollen verträgliche und verlässliche Lösungen für bereits gebuchte Künstler gefunden werden.

Neue Veranstaltungskonzepte zur Ergänzung des bisherigen Angebots

Auch die geplanten Oppenheimer Theatertage am letzten August- und ersten Septemberwochenende fielen dieser Entscheidung zum Opfer, teilt die zuständige Beigeordnete Susanne Pohl mit, wagt aber, gemeinsam mit der gesamten Stadtspitze einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr. „Zum einen werden wir jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, mit den bereits gebuchten Künstlern und Auftragnehmern einvernehmliche Lösungen für das kommende Jahr und die entsprechenden Events zu finden. Zum anderen erarbeiten wir gerade neue Veranstaltungskonzepte zur Ergänzung des bisherigen Angebots im städtischen Kalender über das ganze Jahr. So viel können wir verraten: Man darf sich auf Neues und einen gelungenen Mix aus Althergebrachtem in neuem Gewand freuen“, so die gemeinsame Erklärung der Stadtspitze weiter.

„Wir bedanken uns bei der gesamten Bevölkerung für die Mithilfe bei der Einhaltung des geltenden Maßnahmen herzlichst und wünschen allen Gesundheit, Wohlergehen und Durchhaltevermögen in diesen alles andere als einfachen Zeiten“, so Jertz, Ebling, Pohl und Franz abschließend.

 

Zwischenbilanz nach 30 Tagen Corona-Kontrollen in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | Seit dem 18. März 2020 führt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden Kontrollen im Zusammenhang mit den Auflagen im gesamten Stadtgebiet durch. Dabei wurden mehrere Tausend Kontrollen und Gespräche durch die Stadtpolizei durchgeführt.


5300 Kontrollen und Gespräche in Wiesbaden

Seit Beginn der Kontrollen wurden durch die Stadtpolizei 5.300 Kontrollen und Beratungsgespräche durchgeführt. Dabei wurden 454 Verstöße festgestellt und 248 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

  • Bei 875 Kontrollen auf Spielplätzen kam es zu 92 Verstößen bei denen insgesamt 648 Personen angetroffen wurden.
  • Gegen die Versammlungsobergrenze gab es 196 Verstöße bei 1.398 Kontrollen
  • 1.000 Personen wurden beim Picknick, Grillen und auf Sportanlagen kontrolliert

„Dennoch ist die bisher hohe Disziplin der Bevölkerung zu loben, die sich weitestgehend an die Vorgaben zum Infektionsschutz gehalten haben. Damit die Infektionsrate weiter sinkt und wir Schritt für Schritt zu einer gewissen Normalität zurückkehren können, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die Auflagen zu halten“, so der Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz.