BYC-News Blog Seite 1405

Handwerker in Wiesbaden schwer verletzt

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwochmittag gegen 13:15 Uhr kam es zu einem schweren Arbeitsunfall in der Friedrich-Ebert-Allee in Wiesbaden. Ein 59 Jahre alter Gerüstbauer stürzte beim Abbau eines Baugerüstes rund sechs Meter in die Tiefe, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Das Amt für Arbeitssicherheit und die Berufsgenossenschaft haben die Untersuchungen am Unfallort aufgenommen. Der 59-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Rückschlag bei Covid-19 | Medikament verschlimmert Krankheit

Nachrichten überregional | Besonders Donald Trump sprach sich immer wieder für den Einsatz von Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19 aus. Das Medikament wird seit Jahren bei Malaria-Erkrankten eingesetzt. Doch eine Studie an Covid-19 Patienten mit diesem Medikament zeigte jetzt, dass es keinen Positiven Effekt zeigt. Doch nicht nur das – Hydroxychloroquin wirkt sogar schädlich.


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Höhere Sterblichkeitsrate durch das Medikament

Bei Patienten, die das Medikament erhielten, habe sich sogar eine höhere Sterblichkeitsrate als in der Vergleichsgruppe gezeigt, heißt es in der noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Studie. Die Studie erfasste Daten von 368 männlichen Covid-Patienten, die bis zum 11. April in Krankenhäusern für US-Veteranen behandelt wurden. Bei der Studie wurde einigen Patienten das Hydroxychloroquin verabreicht, einige davon bekamen zusätzlich noch das Antibiotikum Azithromycin. Die restlichen Studienteilnehmer erhielten keines der beiden Medikamente.

Laut der Studie verstarben 28 Prozent der Patienten mit Coronavirus-Infektion, denen das Malaria-Medikament verabreicht wurde. Bei Patienten, die ohne dieses Mittel therapiert wurden, lag die Sterberate hingegen bei elf Prozent. Zudem zeigte die Studie, dass Patienten nicht weniger oft an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden mussten, wenn sie das Hydroxychloroquin erhielten, als andere Patienten.

Die allgemeine gesundheitliche Verfassung der Patienten sei in etwa vergleichbar gewesen, erklärten die Forscher. Doch vor allem Patienten mit einem schwereren Krankheitsverlauf hätten das Medikament gegen Malaria erhalten. Die Studie wurde von den US-Gesundheitsinstituten und der Staatlichen Universität in Charlottesville beauftragt und an diesem Dienstag veröffentlicht.



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Noch eine weitere Studie mit dem Medikament

Laut den Forschern läuft derzeit noch eine größer angelegte Studie, bei der auch Placebo-Gruppen gebildet wurden. Die Ergebnisse dieser Studie würden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen. Das Ziel ihrer Analyse sei daher gewesen, aktuelle „Erkenntnisse zu den klinischen Ergebnissen“ zu bieten, so die Forscher. Auch im Hinblick auf die bedeutenden Nebenwirkungen des Malaria-Medikaments sei dies wichtig gewesen.

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Laut Trump ein „Geschenk Gottes“

Zuvor hatte sich Donald Trump mehrfach für den Einsatz des bereits für andere Zwecke zugelassenen Medikaments eingesetzt. Ein mögliches „Geschenk Gottes“ nannte er es sogar. Kombiniert mit dem Antibiotikum Azithromycin könne das „einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein“, erklärte Trump Ende März. Die eigenen Medizinexperten des Präsidenten betonten jedoch, dass es derzeit noch keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit des Mittels bei Covid-19-Patienten gebe.

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Die Angst vor dem Arzt

Paradox: Deutschland erlebt die am tiefsten eingreifende Pandemie der Nachkriegsgeschichte – aber immer mehr Praxen stehen leer. Potentielle Patienten schrecken offensichtlich davor zurück, sich in Corona-Zeiten behandeln zu lassen. Das kann schlimme Folgen haben, warnt die DAK-Gesundheit – etwa bei Herzinfarkten.

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ZDFinfo zeigt „Die Morde von Lebach“

Es war eines der spektakulärsten Verbrechen der Nachkriegsgeschichte: der Mord an vier Wachsoldaten in einem Munitionsdepot bei Landsweiler. Zuerst ermittelten die Behörden in Richtung Terrorismus – dann stellte sich ein ganz anderer Hintergrund heraus, der als kaum weniger spektakulär wahrgenommen wurde. Die Psychologin Katinka Keckeis und der ehemalige Profiler Axel Petermann haben den Fall für die Reihe „Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle“ aufgearbeitet.

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Alles zur Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz von Malu Dreyer

Nachrichten Rheinland-Pfalz & Saarland | Ab dem kommenden Montag ist es dann Pflicht, beim Einkaufen in Geschäften sowie im öffentlichen Personennahverkehr eine Maske zu tragen. Dies teilten Regierungssprecher der beiden Bundesländer an diesem Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.


Malu Dreyer gibt in einer Pressekonferenz weitere Informationen

Das Tragen von Schals, Tüchern und selbstgenähten Masken reicht aus, es muss keine medizinische Maske sein, teilte Malu Dreyer in einer Pressekonferenz an diesem Mittwoch mit. Wichtig sei dabei aber, dass sowohl der Mund als auch die Nase komplett bedeckt ist. Die Maskenpflicht sei eine Möglichkeit, weitere Lockerungen im öffentlichen Leben zu ermöglichen, daher habe sie sich schon früh für eine bundesweite Maskenpflicht eingesetzt. Die Ministerpräsidentin betont aber auch, dass die Abstandsregelungen weiterhin dringend eingehalten werden müssen.

Bei Missachtung soll zunächst eine Verwarnung ausgesprochen werden. Im weiteren Verlauf soll aber auch ein Bußgeld verhängt werden, in welchem Maß das erfolgen soll, wird derzeit noch ausgearbeitet. Zur Dauer der Maskenpflicht kann derzeit noch nichts gesagt werden.

Bis zum 27. April werden laut Dreyer auch die restlichen Bundesländer die Maskenpflicht verkünden. Die Ministerpräsidentin sagt, sie sei sicher, dass dann auch ausreichend Masken zur Verfügung stehen werden.



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Rheinland-Pfalz schenkt Schülern Masken

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin kündigte zudem an diesem Dienstag im Mainzer Frauenlob-Gymnasium an, das Rheinland-Pfalz allen Schülern zum Schulstart Ende April beziehungsweise Anfang Mai eine wiederverwendbare Alltagsmaske schenken werde. In den Pausen und den Schulbussen sollen die Schüler die Masken tragen. „Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Hygienesicherheit in der Schule“, erklärte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung eines Hygieneplans für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Dreyer nannte dabei als Motto: „Ich schütze Dich, Du schützt mich!“ Denn einfache Stoffmasken können dem Schutz des Gegenübers dienen.

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Zudem sollen die Schulen vom Land insgesamt 70.000 Liter Desinfektionsmittel und weitere 430.000 einfache Schutzmasken für den Notfall zur Verfügung gestellt bekommen. Die Maßnahmen kosten laut der Landesregierung 2,5 Millionen Euro. Die Verteilung des Desinfektionsmittels und der Masken an die Schulen soll über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung erfolgen.

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Maskenpflicht auch in Nordrhein-Westfalen

Auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen führt zur Eindämmung des Coronavirus eine Maskenpflicht ein. Ebenfalls ab dem kommenden Montag ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die nordrhein-westfälische Landesregierung an diesem Mittwoch mit.

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Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Wörrstadt

Nachrichten Wörrstadt | An diesem Dienstagnachmittag gegen 17:30 Uhr wurde der Feuerwehr in Mainz ein Gebäudebrand in einem Mehrfamilienhaus in Wörrstadt gemeldet. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Ort des Geschehens eintrafen, stand ein Balkon bereits in Vollbrand.


Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung platzten die Scheiben der Balkontür und der Wohnzimmerfenster. Alle Anwohner des Mehrfamilienhauses konnten das Gebäude selbstständig verlassen und wurden bei dem Brand nicht verletzt. Nachdem die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht hatte war für die Einsatzkräfte klar, dass die betroffene Wohnung aufgrund der entstandenen Rauchgase für eine Nacht nicht bewohnbar ist. Alle anderen Bewohner konnten nachdem die Feuerwehr ihre Arbeit beendet hatte wieder in ihre Wohnungen zurück.

Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Kriminalpolizei in Alzey ermittelt. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst die Feuerwehren Wörrstadt, Wörrstadt-Rommersheim, Sulzheim und das Technische Hilfswerk Wörrstadt.

Viehtransporter mit 110 Schweinen kippt auf der Autobahn A7 um

Nachrichten Aalen – An diesem Mittwoch um kurz nach 6:00 Uhr befuhr ein 56 Jahre alter Fahrer mit einem Unimog-Gespann die Autobahn A7 in Fahrtrichtung Würzburg. Er kam einen kurzen Moment rechts von der Fahrbahn ab und befuhr mitsamt seinem Viehanhänger den unbefestigten Seitenstreifen.


Der Fahrer konnte das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn einlenken, jedoch kam dabei der Viehanhänger, der mit etwa 110 Schweinen beladen war, ins Wanken. Das komplette Gespann kippte schließlich um und blieb entgegen der Fahrtrichtung liegen. Der 56-Jährige blieb unverletzt, jedoch verstarben bei dem Unfall rund 30 Schweine.

Nach einer tierärztlichen Untersuchung der restlichen Tiere konnten diese auf einen weiteren Viehtransporter umgeladen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Die Autobahn A7 war in Fahrtrichtung Würzburg zur Bergung des Unfallfahrzeugs und zum Abtransport der Tiere mehrere Stunden gesperrt.

Mit 3,15 Promille schweren Verkehrsunfall verursacht

Nachrichten Worms | An diesem Dienstag gegen ca. 16:00 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen. Ein 51-jähriger Mann aus Worms befuhr die Landstraße L439. Er kam aus Fahrtrichtung Osthofen und bog anschließend rechts ab nach Worms-Herrnsheim.


Stolze 3,15 Promille hatte der Fahrer

Der Fahrer war stark alkoholisiert und kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und schleuderte in den Hang am Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert und landete auf dem Dach. Während sich sein Beifahrer selbst aus dem Autowrack befreien konnte, musste der eingeklemmte Fahrer durch die Feuerwehr aus seinem PKW befreit werden.

Beide Personen wurden mit schweren Verletzungen in ein Wormser Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden von ca. 8000 Euro. Da der Fahrer mit 3,15 Promille fahruntüchtig war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein eingezogen.

Ohne Zustimmung vom Robert Koch Institut keine Fußball Bundesliga

Nachrichten Sport | Bayerns Ministerpräsident Markus Söder teilte an diesem Dienstag in den ARD Tagesthemen mit. Das Robert-Koch-Institut muss sein grünes Licht für den Neustart der Fußball-Bundesliga geben. Einen sogenannten Freibrief für die Profi-Fußballvereine werde es natürlich nicht geben. Ohne die Zustimmung des Robert-Koch Institut wird es keine Bundesliga geben.


Der Bundesliga Start bleibt somit weiterhin offen

Armin Laschet hatte gemeinsam mit Markus Söder an diesem Dienstag den 9. Mai für die Wiederaufnahme der Bundesliga benannt, sofern es grünes Licht vom RKI gibt. Das Bundesinnenministerium ist jedoch dagegen und möchte noch keinen genauen Termin benennen.

„Das Bundesinnenministerium ist weder rechtlich noch gesundheitspolitisch zuständig. Letztlich muss das Robert-Koch-Institut und der Bundesgesundheitsminister da sein Go geben. Es müssen klare Geisterspiele sein, der Personenkreis muss klar kontrollierbar sein. Es muss auch dafür gesorgt werden, dass vor den Stadien auch nichts stattfindet.“ so Markus Söder abschließend.


 

Der Dicke und der Don: Mit ein wenig Hilfe meiner Freunde

An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Nun ja. Es stimmt. Diese kleine Kolumne hier heißt „Der Dicke und der Don“. Aber ohne unsere Freunde wäre das alles nicht möglich.

Kreis Groß-Gerau | Wer kann Hinweise auf Unfallverursacher geben?

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Montag gegen ca. 12:00 Uhr ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht in Biebesheim. Ein bislang Unbekannter befuhr mit seinem Fahrzeug die Otto-Hahn Straße in der Ortschaft Biebesheim in Fahrtrichtung Justus von Liebig Straße. Am Bahnübergang fuhr er gegen ein Verkehrszeichen (Andreaskreuz) und beschädigte dieses. Der unbekannte Fahrzeugführer fuhr ohne seine Mitteilungspflicht nachzukommen im Anschluss einfach davon. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Gernsheim in Verbindung zu setzen. Rufnummer 06258/ 9343-0


 

Keine Patientenwelle im Klinikum Ingelheim | Normalbetrieb wieder aufgenommen

Nachrichten Ingelheim | Die große Welle mit Covid-19 Patienten ist in der Stadt Ingelheim ausgeblieben. In einer Pressemitteilung ziehen die Verantwortlichen der Klinik Ingelheim Bilanz und nehmen den Regelbetrieb wieder auf.


Prof. Dr. Markus Masin, Klinikdirektor der Klinik Ingelheim

„Wir haben in den letzten Tagen mehrere hundert Tests und insgesamt knapp 50 Corona-Patienten gehabt, die wir alle erfolgreich behandeln konnten. Wir haben keinen Patienten nach Beatmung verloren. Durch die besonderen baulichen Gegebenheiten können wir alle Patienten mit Verdacht auf Corona über einen Extra-Eingang sauber von unseren anderen Patienten trennen. Auch die Versorgung funktioniert komplett getrennt sodass eine Infektion praktisch ausgeschlossen ist.“

Da die Zahlen der Neuinfektionen aktuell vorsichtige Hoffnung zur Entspannung geben und in den umliegenden Häusern umfangreiche Beatmungskapazitäten bereitstehen, wird in Ingelheim die Rückkehr zum Normalbetrieb vorbereitet. Auch wenn der vorläufige Höhepunkt der Coronakrise überstanden scheint und die Klinik Ingelheim zu einem neuen Normalbetrieb zurückkehrt, bleibt die Corona-Station weiterhin in Betrieb.

„Wir sind für alle unsere Patienten immer da – egal ob mit oder ohne Corona. Das ist die Aufgabe dieser Klinik und die erfüllen wir für die Bürger in der Region“

Dr. Christoph Brammer, Ärztlicher Leiter der Klinik

„Unser „Klinik in Klinik – Konzept“ hat sich bewährt. Wir können hier den Großteil der Corona-Patienten nach höchsten Standards schnell und sicher versorgen. Alle leichten und mittelschweren Fälle sind hier in Ingelheim bestens aufgehoben“

Parallel hat die Klinik diese Woche die niedergelassenen Ärzte in Ingelheim darüber informiert, dass die operativen Eingriffe wieder aufgenommen werden können. Ab sofort werden Termine ab dem 4. Mai vergeben. Viele Patienten, deren Eingriffe kurzfristig abgesagt werden mussten, können sich jetzt bei ihrem Arzt einen neuen Termin geben lassen.

 

Zwei Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Nachrichten Wörrstadt | Wie die Freiwillige Feuerwehr in Wörrstadt auf ihrer Facebook-Seite berichtete, mussten die Einsatzkräfte an diesem Wochenende gleich zwei Mal wegen Verkehrsunfällen zum Einsatz ausrücken. Der erste Unfall ereignete sich in Wörrstadt und der zweite auf Autobahn A63.


Einsatz 1: An diesem Freitag kam es an einer Ampel in der Kreuznacher Straße in Wörrstadt zu einem Auffahrunfall. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt und daraufhin in ein Krankenhaus gebracht. Die Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt bestand darin, die aus den Unfallfahrzeugen ausgelaufenen Betriebsstoffe zu beseitigen. Im Einsatz waren ein Einsatzleitwagen, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und ein Mehrzweckfahrzeug.

Einsatz 2: An diesem Samstag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A63. Auch hier wurde die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt alarmiert. Ein Kleintransporter war mit einem Anhängergespann zusammengestoßen, welches aus einem Zugfahrzeug und einem Verkaufswagen einer Metzgerei bestand. Durch den Aufprall verteilten sich sämtliche Wurstwaren auf der Fahrbahn, der Anhänger lag zerstört daneben.

Bei dem Verkehrsunfall wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge jedoch noch selbstständig verlassen, sodass die Feuerwehr niemand aus dem Fahrzeug befreien musste. Aus beiden Fahrzeugen liefen jedoch  Betriebsmittel aus, welche die Feuerwehr beseitigte und im Anschluss die Fahrbahn reinigte. Zudem stellten sie sicher, dass keines der beiden Fahrzeuge plötzlich Feuer fängt.
Aufgrund der Landung des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers und der Bergung der Fahrzeuge mit Hilfe eines Kranwagens, musste die Autobahn mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt konnte den Einsatz nach rund drei Stunden beenden. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt am Einsatz beteiligt. Ebenso waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Autobahnpolizei und ein Abschleppunternehmen vor Ort im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr schreibt in ihrem Beitrag bei Facebook außerdem: „Ein Lob an alle Verkehrsteilnehmer. Diese haben sehr schnell eine Rettungsgasse gebildet“ Es habe keine Diskussionen bezüglich der Vollsperrung gegeben. „Leider ist diese Normalität heutzutage erwähnenswert und die Ausnahme.“

Das Bundesland Hessen führt die Maskenpflicht ein

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstagabend hat die hessische Landesregierung die Maskenpflicht für Hessen beschlossen. Bürgerinnen und Bürger müssen ab dem kommenden Montag eine Schutzmaske tragen, wenn sie den ÖPNV nutzen oder Geschäfte sowie Bank- und Postfilialen betreten. Das hatte die Staatskanzlei in Wiesbaden an diesem Dienstagabend mitgeteilt.


Abstand halten gilt weiterhin

„Durch die Maskenpflicht wird ein erhöhter gegenseitiger Schutz gerade an den Orten erreicht, an denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen wie etwa beim Bus- und Bahnfahren“, begründeten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) die Entscheidung. „Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregeln werden durch das Tragen einer Alltagsmaske nicht außer Kraft gesetzt“, betonten die beiden Politiker.

Klose wies zudem darauf hin: „Bei dem Mund-Nasen-Schutz, den die Bürgerinnen und Bürger tragen, sollte es sich um sogenannte Alltagsmasken handeln. Die professionellen medizinischen Masken müssen dem medizinischen Personal vorbehalten sein.“

Nancy Faeser (SPD), die hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende betonte: „Im Sinne eines solidarischen Fremdschutzes unterstützen wir es, wenn die Menschen dort Schutzmasken tragen, wo nicht sichergestellt werden kann, dass alle Abstandsregeln eingehalten werden.“ Die Masken können aber nicht vor einer Ansteckung schützen, dieser Eindruck dürfe durch die Maskenpflicht nicht entstehen.

Ein Wettlauf um die Masken muss verhindert werden

Christiane Böhm die gesundheitspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion mahnte, dass es die Aufgabe der Landesregierung sei, sicherzustellen, dass alle Menschen bei Bedarf auch Masken erhalten. Ein Wettlauf um die sowieso schon knappen Schutzmasken müsse auf jeden Fall vermieden werden.

Ausnahmen und Regelungen zur Maskenpflicht

Das Tragen einer Schutzmaske ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht notwendig, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel Trennvorrichtungen, getroffen werden. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können.

Das Tragen von Schals, Tüchern und selbstgenähten Masken reicht aus, es muss keine medizinische Maske sein. Wichtig ist dabei nur, dass sowohl der Mund als auch die Nase komplett bedeckt ist. Der wiederholte Verstoß gegen die Regelung kann mit einem Bußgeld von 50 Euro bestraft werden. Im öffentlichen Raum, also auf der Straße, im Park, in den Fußgängerzonen besteht keine Maskenpflicht.

Kreis Groß-Gerau | Schlägerei zwischen mehreren Personen in Rüsselsheim

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Dienstag kam es gegen 18:45 Uhr auf dem Europaplatz in der Stadt Rüsselsheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren männlichen Personen. Mehrere Anrufer meldeten die Schlägerei per Notruf bei der Polizei. Als mehrere Streifenwagen vor Ort eintrafen, konnten die Polizeibeamten nur noch einen 20-jährigen Mann aus Rüsselsheim antreffen, der eine leichte Kopfverletzung hatte. Über die Hintergründe der Schlägerei ist bislang noch nichts bekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 696 0 zu melden.