BYC-News Blog Seite 1399

Barmer öffnet die Geschäftstellen ab dem 4. Mai

Nachrichten Frankfurt | Die BARMER ist ab dem 4. Mai auch wieder in ihren Geschäftsstellen für ihre Versicherten da. Mit der bereits in der vergangenen Woche umgesetzten Lockerung der Einschränkungen im öffentlichen Leben geht damit auch die BARMER einen ersten vorsichtigen Schritt in Richtung Normalbetrieb.

„Um den Gesundheitsschutz der Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten, greifen eine Reihe strikter Sicherheitsmaßnahmen in unseren Geschäftsstellen, zu denen unter anderem der Einsatz von Schutzmasken und Plexiglasscheiben bei Beratungsgesprächen ebenso gehört wie die Einhaltung der Abstandsregelung und eine regelmäßige Händehygiene“, erklärte der Landeschef der BARMER Hessen, Martin Till. Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus hatte die Kasse am 16. März ihre Geschäftsstellen geschlossen.

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Südliche Start- und Landebahn am Flughafen Frankfurt wieder in Betrieb

Nachrichten Frankfurt | Beim Flughafen in Frankfurt am Main wurde die südliche Start- und Landebahn am 6. März unter anderem wegen notwendigen Instandsetzungsarbeiten außer Betrieb genommen (wir berichteten). An diesem Donnerstag wird sie wieder in Betrieb genommen. Mit der Wiederinbetriebnahme stehen sowohl die Start- und Landebahn Center als auch die Südbahn wieder uneingeschränkt für den Flugbetrieb zur Verfügung.


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Die Südbahn ist für den Flugverkehr gerüstet

Arbeiten, wie die an der Südbahn werden am Frankfurter Flughafen meist nachts durchgeführt, um den laufenden Betrieb nicht zu stören. Aufgrund der aktuellen Situation verliefen die dreiwöchigen Arbeiten jedoch tagsüber. Dabei erhielt die Start- und Landebahn, die eine Fläche von rund 192.000 Quadratmetern hat, eine neue Asphaltbinder- und Deckschicht. Damit ist die Südbahn bestens gerüstet, sobald der momentan noch reduzierte Flugverkehr wieder normal startet, denn dann rollen wieder rund 130.000 Flugzeuge im Jahr über die Start- und Landebahn.

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Startbahn 18 West wird außer Betrieb genommen

Zusätzlich zur Landebahn Nordwest wird ab diesem Donnerstag aufgrund des derzeit geringen Verkehrsaufkommens auch die Startbahn 18 West vorübergehend nicht für den Flugverkehr genutzt.

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Weitere Lockerungen im Bundesland Hessen

Nachrichten Hessen | Die Landesregierung in Hessen hat die Regelungen zur Corona-Krise aktualisiert. Somit dürfen sich Glaubensgemeinschaften ab dem 1. Mai wieder versammeln. Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind ebenfalls mit Auflagen ab dem 4. Mai wieder erlaubt. Zudem wurde die Gültigkeit der getroffenen Verordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bis zum 10. Mai 2020 verlängert.


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Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte sind ab 1. Mai wieder möglich, wenn:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird.
  • Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Personen, die in einem Haushalt zusammenleben.
  • Gegenstände, wie beispielsweise das Kollekten-Körbchen, dürfen nicht entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.
  • Geeignete Hygienemaßnahmen wie das Aufstellen von Desinfektionsspendern sind sicherzustellen.
  • Zudem müssen die Glaubensgemeinschaften die erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend am Versammlungsort gut sichtbar aushängen.
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Für die Lockerung der Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen ab dem 4. Mai werden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die Einrichtungen müssen über ein individuelles Schutzkonzept verfügen. Nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne.
  • Um das Infektionsrisiko soweit wie möglich zu minimieren, ist der Kreis der Besucher auf nahe Angehörige und enge Bezugspersonen begrenzt.
  • Nahen Angehörigen und engen Bezugspersonen wird der Besuch von einer Person pro Woche für eine Stunde gestattet.
  • Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.
  • Außerdem muss von den Besucherinnen und Besuchern eine entsprechende Maske (OP-Maske) getragen werden, die einen besseren Schutz bietet als eine sonst im öffentlichen Raum zulässigen Alltagsmasken.
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Einkaufsgeschäfte Sonntags nur noch beschränkt geöffnet

Die Möglichkeit, auch an den Sonntagen einkaufen zu gehen, um das Personenaufkommen in den Einkaufsgeschäften an den Werktagen zu entzerren, wird auf die Zeit von 13 bis 18 Uhr beschränkt. An Feiertagen bleiben Geschäfte allerdings geschlossen.

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Die Fertigstellung des neuen Salinenbads liegt im Zeitplan

Nachrichten Bad Kreuznach | Wie die Kreuznacher Badgesellschaft mitteilt, ist die Baustelle Salinenbad trotz der Corona-Pandemie im zeitlichen Plan. Die Außenwände des Kellergeschosses sind bereits fertiggestellt. Als nächstes folgen nun die Wände und die Fundamente für den Eingangs- und Umkleidebereich, das Schwimmbecken und das Heizungsgebäude. Bis Ende Mai wäre dann das Untergeschoss fertiggestellt.


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Klaus-Dieter Dreesbach, Geschäftsführer der Kreuznacher Badgesellschaft

„Unsere geplante öffentliche Grundsteinlegung mit Gästen konnten wir wegen der Pandemie leider nicht stattfinden lassen. Nun legen wir den ,Grundstein‘ später im Gebäude. In der Zeitkapsel werden wir diese ungewöhnliche Zeit auch entsprechend dokumentieren. Aktuell nutzen wir die Zeit, um weiter voranzukommen, die Baufirmen sind sehr fleißig. Wir hoffen, dass wir im Herbst zu einem Tag der offenen Baustelle einladen dürfen. Wir wissen, wie sehr das Salinenbad den Kreuznachern am Herzen liegt und das alle gerne mal schauen würden.“

Die Gäste des neuen Salinenbades können sich im Bereich des neuen Hallenbades auf ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und Sprunganlage sowie auf ein Lehrschwimmbecken mit 100 Quadratmetern Wasserfläche und ein separates Kleinkinderbecken freuen. Das Freibad bietet weiterhin ein Nichtschwimmer- und ein Schwimmerbecken.

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Rheinland-Pfalz: Polizei an bekannten Motorradstrecken weiterhin präsent

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Die Corona-Krise und die im Zusammenhang mit der Pandemie erlassenen Rechtsverordnungen wirken sich nachhaltig auf die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger aus. Neben dem geringeren Verkehrsaufkommen registriert die Polizei auch deutlich weniger Unfälle. So fällt die Zahl der Verkehrsunfälle im Zeitfenster von Mitte März bis Mitte April 2020 um rund 40 Prozent geringer aus als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


Motorradunfälle mit verletzten Verkehrsteilnehmern blieb mit 147 auf dem gleichen Niveau

Ganz anders stellt sich jedoch das Bild bei den Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Motorradfahrern dar: Die Zahl der Motorradunfälle mit verletzten Verkehrsteilnehmern blieb mit 147 auf dem gleichen Niveau. Darunter waren sogar schon drei Todesopfer zu beklagen. Die guten Wetterverhältnisse der letzten Wochen in Verbindung mit den momentan wenig befahrenen Straßen waren für viele Bikerinnen und Biker ein perfekter Saisonstart.

„Insbesondere ungeübte oder Motorradfahrer, die nach langer Fahrpause auf die Straße zurückkehren, sollten sich jedoch erst langsam an ihre Maschine gewöhnen. Ich appelliere deshalb ausdrücklich an die Vorsicht und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, denn jeder Verkehrstote in Rheinland-Pfalz ist einer zu viel“, so Innenminister Roger Lewentz. Die Polizei werde daher weiter Verkehrskontrollen durchführen und an bekannten Motorradstrecken präsent sein. „Uns ist es wichtig, dass jeder sicher wieder zu Hause ankommt!“, betonte der Minister.

Folgende Tipps des Motorrad-Expertenteams sollten daher beachtet werden:

  • Fahren Sie vorschriftsmäßig immer mit Licht.
  • Fahren Sie defensiv und überschätzen Sie sich nicht.
  • Fahren Sie vorausschauend.
  • Seien Sie stets bremsbereit.
  • Kündigen Sie Überholmanöver frühzeitig und deutlich an.
  • Schneiden Sie keine Kurven.
  • In Kurven und bei Nässe müssen Sie besonders gefühlvoll bremsen.
  • Absolvieren Sie nach längeren Fahrpausen ein Motorrad-Sicherheitstraining.
  • Checken Sie Ihre Maschine nach der Winterpause gründlich durch.
  • Überprüfen Sie insbesondere Bremsen, Beleuchtung und Bereifung mit vorgeschriebenem Luftdruck.
  • Schützen Sie sich mit geeigneter Motorradschutzbekleidung.

Auch bei Motorradtouren sind die geltenden Corona-Regelungen zu beachten: Meiden Sie Fahrten in der Gruppe und halten Sie genügend Abstand zum Vordermann. Bei Pausen sollte darauf geachtet werden, dass auf Parkflächen die geltenden Mindestabstände einzuhalten sind.

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70-Jähriger an der Theodor-Heuss-Brücke zusammengeschlagen und getreten

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwoch wurde ein 70 Jahre alter Mann an der Theodor-Heuss-Brücke durch Gewalteinwirkung auf seinen Kopf verletzt. Der 70-Jährige war gegen 3:00 Uhr im Bereich des Hochkreisels an der Theodor-Heuss-Brücke unterwegs, als er von einem bislang unbekannten Täter angegriffen wurde.


Der Täter hat den Mann zuerst verbal attackiert und anschließend ohne Grund mehrfach auf den Kopf geschlagen. Durch die Faustschläge auf den Kopf ging der Mann zu Boden. Am Boden liegend wurde zusätzlich auch noch auf ihn eingetreten. Nach einiger Zeit ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete in Richtung der Rampenstraße.

Täterbeschreibung:

  • 30 bis 36 Jahre alt
  • circa 1,60 Meter groß
  • kräftige Statur
  • dunklerer Teint
  • kurze dunkle Haare
  • helle Jacke

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-2240 in Verbindung zu setzen.

Neue Lockerungen in der Landeshauptstadt Mainz

Nachrichten Mainz | Wie die Landeshauptstadt Mainz an diesem Mittwoch mitteilte, sollen Publikumsbereiche der Stadtverwaltung Mainz Schrittweise wieder geöffnet werden. Sportplätze werden teilweise wieder eingeschränkt nutzbar sein und erste Gremiensitzungen finden ab Mitte Mai statt. An diesem Dienstag hat der Verwaltungsstab der Stadt unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Ebling gemeinsam mit dem Leiter des zuständigen Gesundheitsamts Mainz-Bingen getagt und diese Entscheidungen getroffen.


Diese Lockerungen wird es in Mainz demnächst geben:

  • Gremiensitzungen werden bis Mitte Mai 2020 grundsätzlich abgesagt. Der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (19. Mai), der Bau- und Sanierungsausschuss (20. Mai), der Haupt- und Personalausschuss (27. Mai) und die Sitzung des Stadtrates (3. Juni) finden als Präsenzsitzung unter der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen statt.
  • Alle Publikumsbereiche der Stadtverwaltung Mainz bleiben bis einschließlich 6. Mai 2020 (Laufzeit der vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz) für die Öffentlichkeit geschlossen. Danach sollen diese Schrittweise für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Derzeit wird das Konzept für eine Öffnung unter entsprechenden Hygienemaßnahmen umgesetzt und die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist weiterhin eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Die Ortsverwaltungen bleiben weiterhin geschlossen.
  • Ab dem 5. Mai 2020 werden sechs öffentliche Sportanlagen mit Rundlaufbahnen öffnen (dienstags bis freitags 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 16 Uhr). Dies sind die Bezirkssportanlagen in Mombach und Bretzenheim sowie die Sportplätze in Lerchenberg, Laubenheim, Hechtsheim und in der Schillstraße in der Oberstadt (1817). Wer dort Sport treiben will, muss die allgemeingültigen Abstands- und Hygienevorgaben befolgen und darf nur die in der vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zugelassenen Individualsportarten ausüben. Ballsportarten sind nicht möglich. Kinder bis 12 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen auf die Sportanlagen. Die Anzahl der Nutzer ist begrenzt und wird im Rahmen einer Einlasskontrolle überwacht. Spaziergänger oder Zuschauer dürfen die Anlagen nicht betreten.
  • Die Gebühren für die in der Krise geschlossenen Krippen und Horte, sowie für die Verpflegung, werden für Mai 2020 weiterhin ausgesetzt. Dies gilt für Angebote der Landeshauptstadt und der Freien Träger.
  • Ab dem 4. Mai 2020 wird die Anzahl der Trauergäste, die eine Beisetzung auf den städtischen Friedhöfen begleiten dürfen, auf 10 Personen erhöht, sofern diese dem engsten Familienkreis angehören.

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz wird die weitere Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen kontinuierlich beobachten und die beschlossenen Maßnahmen entsprechend anpassen. Der Verwaltungsstab wird dazu in engen zeitlichen Abständen zusammentreten.

Gerichte urteilen gegen Corona-Maßnahmen im Saarland

Das Saarland ist so weit wie kaum ein anderes Bundesland gegangen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Zu weit – wie nun mehrere Gerichte unabhängig voneinander geurteilt haben. Die wichtigste Konsequenz: Saarländer dürfen ab sofort wieder ohne „triftigen“ Grund vor die Tür und Familien sich wieder treffen.

Malu Dreyer: Weg zur Normalität wird noch lange dauern

Nachrichten Rheinland-Pfalz | An diesem Mittwoch gab die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einer Regierungserklärung bekannt, dass wir noch lange nicht den Alltag haben werden, den wir bislang kannten. Der Weg zurück zur Normalität wird ein langer sein. Weil neue Gefahren erst mit Verzögerung erkennbar seien, müsse jede Lockerung vorsichtig angegangen und das Infektionsgeschehen im Blick behalten werden, erklärte Dreyer.


Gesundheit der Menschen an erster Stelle

„Der Gesundheitsschutz der Menschen steht für die Landesregierung nach wie vor an erster Stelle. Nur dieses hohe Gut rechtfertigt die massiven Eingriffe in die Grundrechte, in das wirtschaftliche und soziale Leben“, so Dreyer zu Beginn der Regierungserklärung zur Corona-Pandemie vor dem rheinland-pfälzischen Landtag. „Für die Art und Weise, wie die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen mit der unbekannten Situation umgehen, danke ich sehr herzlich.“

Weitere Lockerungen ab dem 3. Mai

Ab dem 3. Mai werden trotz der weiterhin ungewissen Situation weitere Lockerungen möglich werden. So werden beispielsweise Gottestdienste unter Einhaltung von bestimmten Sicherheitsmaßnahmen wieder stattfinden können. Auch Friseurgeschäfte werden die Arbeit wieder aufnehmen können, sofern hier bestimmte Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Zudem wird der Einzelhandel unabhängig von der Fläche und dem Sortiment wieder öffnen dürfen, natürlich müssen dabei bestimmte Konzepte beachtet und Regelungen befolgt werden. Musikunterricht wird ebenfalls einzeln oder zu zweit wieder stattfinden können.

Da in der Zwischenzeit auch wieder ausreichend Intensivbetten in den Krankenhäusern und Kliniken zur Verfügung stehen, könne man verschobene Operationen auch wieder durchführen.



Weitere Unterstützung für Schüler und das Gastgewerbe

Damit Schüler, die derzeit noch nicht in die Schulen gehen dürfen, nicht benachteiligt werden, stellt das Land 25.000 digitale Endgeräte wie Tablets und Laptops zur Verfügung, die den Schülern das digitale Lernen ermöglichen und vereinfachen sollen. Zudem stellt das Land insgesamt 150.000 Masken für die Schülerbeförderung zur Verfügung, damit die Schüler, die wieder zum Unterricht dürfen auch dann von Bussen und Bahnen befördert werden, wenn sie ihre Maske vergessen haben.

Die Gastronomie muss zunächst noch geschlossen bleiben. Um das Gastgewerbe aber weiter zu unterstützen, hat das Land Rheinland-Pfalz eine vorübergehende Senkung der Mehrwehrtsteuer beschlossen. Zudem werden weitere Hilfsangebote für die Tourismusbranche zur Zeit noch entwickelt.

„Uns ist auch bewusst, dass die Gastronomie dringend eine Perspektive braucht. Wir wollen zudem auch die Familien entlasten und mehr Spielräume für Kinder eröffnen,“ sagte die Ministerpräsidentin. Daher werde sie die Themen Spielplätze und Außengastronomie im Kreise der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin zur Sprache bringen und für die gemeinsame Konferenz am 6. Mai auf die Tagesordnung setzen lassen.

„Wir in Rheinland-Pfalz meistern gemeinsam die Corona-Krise“

Malu Dreyer bedankte sich zum Schluss bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Solidarität und den Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz. „In der Krise merken wir ganz deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität für ein gutes Leben und ein starkes Land sind. Ich bin fest davon überzeugt: Wir in Rheinland-Pfalz meistern gemeinsam die Corona-Krise“, so die Ministerpräsidentin abschließend.

Mehrere Verletzte nach Messerattacke auf Passanten in Hanau

Nachrichten Hanau | An diesem Dienstagabend gegen kurz vor 22 Uhr wurden vier Männer in Hanau auf offener Straße angegriffen und verletzt. Die Männer waren unabhängig voneinander in den Bereichen Leimenstraße/Langstraße, Hirschstraße und am Freiheitsplatz unterwegs.


Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Fahndung ein

Die vier Passanten trafen jeweils auf eine Personengruppe von fünf bis sieben Unbekannten und wurden dann von ihnen angegriffen und verletzt. Gegen 22 Uhr erschienen die vier Männer verletzt, teilweise auch mit Stichwunden, kurz nach einander in der Notaufnahme des Hanauer Klinikums. Bei den Verletzten handelt es sich um Männer im Alter von 17 bis 26 Jahren. In Lebensgefahr befindet sich keiner der Männer.

Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Fahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Durch einen Zeugenhinweis konnte die Polizei zwei Verdächtige vorläufig festnehmen. Die beiden Tatverdächtigen Hanauer im Alter von 23 und 29 Jahren befinden sich derzeit in Gewahrsam. Zu den Vorfällen haben sie bislang keine Aussage gemacht.

Nach Angaben der Opfer sollen fast alle Täter einen Vollbart getragen haben. Einer der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, 1,90 Meter groß und muskulös beschrieben. Er soll zudem dunkelblonde Haare haben und zum Zeitpunkt des Angriffs eine kurze Hose getragen haben. Nach Medienberichten soll es sich bei den Tätern um Syrer halten.

Staatsanwalt Dominik Mies gegenüber der Bild.de: „Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht kein Zusammenhang mit dem Anschlag vom 19. Februar. Es haben sich bis lang auch keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen, politisch motivierten oder terroristischen Hintergrund ergeben.“

Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei in Hanau haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Der Dicke und der Don: Ich will kein Gewehr im Haus

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Aus dem Badezimmer ist noch nie etwas Gutes gekommen. Doch was da jetzt rumliegt, lässt mich erschaudern: Der Dicke liest ein Buch über die Zucht von Jagdterriern. Hallo? Ich will meine Ruhe haben.

Bundesregierung verlängert die Reisewarnung

Nachrichten Überregional | Die Bundesregierung hat die weltweit geltende Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie noch bis mindestens 14. Juni verlängert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wurde ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. Was aus dem Sommerurlaub wird, ist zur Zeit noch nicht absehbar.


Reisen können mit Verweis auf Reisewarnung storniert werden

Laut dem Auswärtigen Amt sei weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luftverkehr zu rechnen. Mit der Reisewarnung wolle man zudem vermeiden, dass deutsche Reisende erneut im Ausland stranden und dann nicht mehr zurück reisen können. Ob Reisen in den Sommerferien möglich sein wird, ist noch nicht klar. Wer aber Ende Mai über Pfingsten eine Auslandsreise gebucht hat, kann diese stornieren und sich dabei auf die Reisewarnung berufen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) dazu:

Zur Zeit dürfen die Grenzen zu den Nachbarländern abgesehen vom Warenverkehr nur noch von Berufspendlern oder Menschen mit einem anderen dringenden Grund passiert werden. Auslandsreisen von Touristen sind weiterhin nicht erlaubt.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat des Öfteren zu verstehen gegeben, dass bislang keine Änderung dieser Situation zu erkennen ist: „Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können.“, sagte der SPD-Politiker bereits vor einigen Tagen in Berlin nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein. Auch im Inland sind zur Zeit noch keine Urlaubsreisen möglich, da die Hotels geschlossen sind.

 

Kreis Groß-Gerau | Schienenersatzverkehr mit Bussen vom 30. April bis 4. Mai

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | Auf der Bahnstrecken zwischen Raunheim und Gustavsburg werden Brückenarbeiten vom 30. April bis zum 4. Mai durchgeführt. Während der Baumaßnahmen ist der Schienenverkehr der S-Bahn (Linie 8) zwischen Raunheim und Gustavsburg sowie zwischen Raunheim und Bischofsheim (Linie9) nicht möglich.


Für den ausgefallenen S-Bahn-Verkehr werden Busverbindungen angeboten. Die Busfahrpläne können über rmv.de unter der „Verkehrsmeldungen“ aufgerufen werden. Im Stadtteil Gustavsburg werden für den Schienenersatzverkehr Haltestellen in der Erzbergerstraße eingerichtet.

Im Zeitraum des Schienenersatzverkehrs wird die Erzbergerstraße in Gustavsburg ab der Hermann-Löns-Allee als Einbahnstraße in Richtung Dr.-Herrmann-Straße und die Dr.-Herrmann-Straße ab dem Bahnhof als Einbahnstraße in Richtung „Im Mittelfeld“ ausgewiesen.

Damit an den haltenden Bussen vorbei gefahren werden kann, wird in dem genannten Straßenabschnitt das Halten gegenüber den Bushaltestellen verboten werden.

Die Eröffnung des B&B Hotel in Heidesheim verschiebt sich

Nachrichten Heidesheim | Im Budenheimer Weg 80 in Heidesheim wird derzeit das B & B Clement, der Nachfolger des Hotel Hanselmann, renoviert (wir berichteten). Da auch das Hotelgewerbe schwer durch die Corona-Krise getroffen ist, hat Steffen Clement, der Besitzer des Hotels sich dafür entschieden, die im Mai geplante Eröffnung zu verschieben. Boost your City hat darüber mit Steffen Clement gesprochen.


Steffen Clement sieht das Positive darin

„Durch die Krise macht es derzeit keinen Sinn, das Hotel wie geplant zu eröffnen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Eröffnung zu verschieben.“ Die dadurch gewonnene Zeit möchte er allerdings sinnvoll nutzen. „Wir haben für die Renovierung jetzt mehr Zeit als geplant und die werden wir nutzen. Es werden jetzt nochmal 80.000 Euro zusätzlich in die Renovierungsarbeiten gesteckt. Die waren zwar erst für 2021 geplant aber da es sich jetzt anbietet, ziehen wir die für das kommende Jahr geplanten Renovierungen auch direkt vor.“, erklärt Steffen Clement.

Geplant ist die Eröffnung nun für den Juli, doch dabei gibt es keinen Zeitdruck. „Wir halten es wie zuvor. Sollte es früher klappen ist das toll, wenn es später wird, ist das auch okay aber wir peilen zur Zeit den Juli an.“

Im Außen- und Innenbereich ist bereits viel passiert

Der Außenbereich wurde mit frischer Farbe und Licht-Spots aufgewertet und auch das Beet neben dem Bed & Breakfast Hotel wird neu gestaltet und bepflanzt. Auch das Schild mit dem Logo des Clement B&B Hotels hängt bereits an der Außenfassade.

Auch der Restaurantbereich nimmt Gestalt an. Dieser wird den Hotelgästen zukünftig als Frühstücksraum dienen. Am Wochenende wird es aber auch die Möglichkeit geben den modernen und hellen Raum, der Sitzplätze für bis zu 55 Personen bietet für Feiern anzumieten. Dort können dann beispielsweise Geburtstage, Taufen, Jahrgangstreffen oder auch Firmenfeiern veranstaltet werden.

Zudem wurde der Eingangs- sowie Restaurantbereich behindertengerecht umgebaut und auch eine behindertengerechte Toilette gibt es. „Die Zimmer konnten wir leider nicht barrierefrei gestalten, das ging bautechnisch nicht.“, erklärt der Inhaber. „Die Zimmer sind aber soweit schon fertig renoviert. Wir warten nur noch auf die Möbel“

Lieferverzögerungen bei den Möbeln

„Durch die Corona-Krise kommt es natürlich zu Lieferverzögerungen. Auch das ist natürlich ein Grund warum wir nicht wie geplant öffnen können, denn uns fehlen noch einige wichtige Möbel. Ein Hotel ohne Betten, das wäre ja auch nichts.“, erklärt Clement. Der Bettenlieferant beispielsweise hat seinen Sitz im Ausland und kann daher nicht wie geplant liefern. Auch Möbel, die zum Teil aus Holland oder anderen EU-Ländern kommen, lassen noch auf sich warten. „Wir hoffen natürlich, dass die Möbel möglichst bald kommen, doch es sind noch keine neuen Liefertermine bestätigt.“, so Clement.



Das Hotel setzt in diesem Jahr auf Deutschland-Urlauber

„Dieses Jahr werden viele Menschen auf Ihren großen Sommerurlaub verzichten und dafür lieber Urlaub in Deutschland machen. Wir sehen definitiv einen Trend dazu.“, erklärt Clement im Hinblick auf die aktuelle Situation. Doch auch was das angeht, bleibt er positiv und möchte das Beste daraus machen.

Es werde sicherlich viel mehr Rad-Urlauber geben, die das schöne Rheinhessen erkunden wollen oder aber auch den Radweg am Rhein fahren werden. „Denen bieten wir ein fahrradfreundliches, erschwingliches Hotel mit abgeschlossenem Raum um die Fahrräder zu verstauen oder auch E-Bikes aufzuladen. Ein gesundes Frühstück für Sportler gibt es natürlich auch.“, so Clement.

Mitarbeiter werden bereits gesucht

Ein gutes Hotel steht und fällt natürlich mit den Mitarbeitern. Das ist auch Steffen Clement bewusst und deshalb beginnt er frühzeitig mit der Suche nach qualifizierten Angestellten, damit auch wirklich nichts mehr fehlt, wenn das Hotel dann eröffnet. „Wir suchen Mitarbeiter für die Rezeption, für die Frühstücksküche und selbstverständlich auch für die Zimmerreinigung.“, berichtet Steffen Clement.

Das Hotel hat zudem einen hellen, lichtdurchfluteten Raum mit Vollholzparkett aus Eiche und hohen Decken eingerichtet. Da der Raum optimal ist, um als Büroraum genutzt zu werden und mit 50 Quadratmetern viel Platz für Kreativität bietet, möchte Steffen Clement diesen Raum gerne vermieten. „Der Raum ist bereits fertig gestellt und bezugsbereit.“, so Clement.

Auch wenn das Hotel zur Zeit noch nicht geöffnet ist, steht Steffen Clement schon jetzt für Interessenten per Email unter info@hotelclement.de zur Verfügung.

In Hessen knirscht man mit den Zähnen

Nachrichten Frankfurt | Wer nachts mit den Zähnen knirscht, ist damit nicht allein. Wie die BARMER an diesem Dienstag mitteilte, leidet Schätzungen zufolge etwa jeder zweite Deutsche unter diesem nächtlichen Phänomen. Eine sogenannte Aufbissschiene kann dabei Abhilfe schaffen und das Zähneknirschen verhindern.


Besonders junge Erwachsene sind betroffen

„Hessische Zahnärzte verschrieben im Jahr 2017 etwa 240.000 Hessinnen und Hessen (3,9 Prozent) dieses Hilfsmittel,“ teilte Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER Hessen nun mit. Betroffen sind vor allem junge Erwachsene zwischen 20 und 29 Jahren. Im Duchschnitt kostet so eine Schiene rund 200 Euro. Wenn man nach der Anzahl der Verordnungen geht, haben die Menschen in Hamburg die meisten Probleme. Immerhin 4,8 Prozent der Bevölkerung erhielten eine Aufbissschiene. Die wenigsten Verordnungen mit 1,9 Prozent gab es in Thüringen.

Stress fördert Zähneknirschen

Wer stark im Stress ist, beißt im wahrsten Sinne des Wortes auch nachts die Zähne zusammen und nutzt dabei sein Gebiss stark ab. Ein Fall für den Zahnarzt, denn Karies, Zahnfleischbluten und Zahnausfall können die Folgen sein. Mediziner sprechen beim Zähneknirschen von der Abrasion der Kauflächen, der Abnutzung der Zahnhartsubstanz. Dies wird durch häufiges und oft unbewusstes nächtliches Zähneknirschen noch zusätzlich begünstigt.

Beim Kauen oder Schlucken kommen unsere Zähne immer nur Sekundenbruchteile in Kontakt. In der verbliebenen Zeit kann sich die Kaumuskulatur normalerweise entspannen. Nächtliches Zähneknirschen oder Kieferpressen erfolgt hingegen in Phasen von bis zu 20 Minuten und mit bis zu 800 Newton Kraft, was ungefähr 100 Kilo entspricht. Doch das Zähneknirschen kann sogar tagsüber stattfinden. Zur Vorbeugung ist es wichtig zu lernen, mit Stresssituationen langfristig besser umzugehen, beispielsweise durch ein gutes Zeitmanagement oder ein Entspannungstraining.