BYC-News Blog Seite 1400

1,6 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Gastronomie

Nachrichten überregional | Die Corona-Pandemie bringt vor allem die Gastronomie an ihre wirtschaftlichen Grenzen und gefährdet immer mehr Existenzen. Die Betriebe sind geschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Durch die Schließung der Gastronomie kam dieser Geschäftszweig des öffentlichen Lebens allerdings fast vollständig zum Stillstand. In Deutschland, aber auch in vielen anderen EU-Ländern, sind davon rund 9,5 Millionen Arbeitnehmer betroffen.


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In Deutschland sind 1,6 Millionen Menschen in dem Gewerbe tätig

Bedingt durch die Verordnungen sind fast alle Cafés, Restaurants und Bars geschlossen. Die Schließung der Betriebe hat massive Folgen für das Gewerbe und seine Mitarbeiter. Allein in Deutschland sind etwa 1,6 Millionen Menschen betroffen. Diese Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden an diesem Dienstag.

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Das entspricht einem Anteil von 4 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland

Im Jahr 2019 haben in den 27 EU-Staaten (ohne Großbritannien) laut einer EU-Arbeitskräfteerhebung etwa 9,5 Millionen Menschen im Gastronomie und Hotelgewerbe gearbeitet. Die EU-Arbeitskräfteerhebung bezieht sich auf alle Arbeitnehmer ab 15 Jahren. Sie beinhaltet die Bereiche der Beherbergung wie Hotels, Pensionen, Campingplätze und Ferienwohnungen sowie die Gastronomie. Eingeteilt wurden die Gewerbe im Rahmen einer Klassifizierung der Wirtschaftszweige 2008.

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EU-Durchschnitt liegt bei 5 Prozent

In den beliebtesten Reiseländern ist die Lage sogar noch etwas schlechter. Gerade in den südlichen Ländern hat das Gastgewerbe durch den Tourismus eine besonders hohe Bedeutung. Allein in Griechenland sind 10 Prozent der Arbeitnehmer von der Krise betroffen. In Zypern und Spanien betrifft es 9 Prozent der Erwerbstätigen. Aber auch in anderen Urlaubsländern ist der Anteil entsprechend hoch.

In Irland und Malta sind es 8 Prozent, in Portugal 7 Prozent betroffene Beschäftigte. In Kroatien, Italien, Bulgarien und Österreich betrifft die Krise immerhin noch 6 Prozent der Arbeitnehmer. Der Durchschnitt An Beschäftigten im Gastgewerbe innerhalb der EU lag im vergangenen Jahr bei 5 Prozent.

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Appell an alle Wanderer: Nehmt keine Wildkatzen mit nach Hause

Nachrichten überregional | Seit über 15 Jahren engagiert sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen seines Projekts „Rettungsnetz Wildkatze“ für den Schutz und Erhalt der Europäischen Wildkatze. Er appelliert gerade jetzt im Frühjahr an Spaziergänger, die jungen Wildkätzchen nicht anzufassen oder mitzunehmen.


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Der Mensch stellt eine große Gefahr dar

In den ersten Frühlingswochen bringt die Europäische Wildkatze ihre Jungen zu Welt. Daher richtet der BUND den dringenden Appell an alle Wanderer und Spaziergänger, die Tiere in Ruhe zu lassen. Die Europäische Wildkatze zählt zu den geschützten Tierarten und lebt vor allem in Mittel- und Süddeutschland. Kleinere Bestände hat der BUND inzwischen auch in der Lüneburger Heide, in Brandenburg und in Niedersachsen festgestellt.

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Die Wildexpertin Friederike Scholz erklärt

„Junge Wildkatzen sehen Hauskatzen oft zum Verwechseln ähnlich. Werden die Weidenkätzchen mitgenommen, bedeutet das viel Stress und unnötige Risiken für diese seltenen Tiere. In Menschenhand besteht für die Wildkätzchen ein sehr hohes Risiko, sich mit Krankheiten von Hauskatzen anzustecken. Auswilderungen sind sehr aufwändig und gelingen nicht immer. Auch wenn die Katzenjungen allein und mutterlos erscheinen, sollte man Abstand halten. Meistens ist das Muttertier auf Mäusejagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe“, so Scholz.

Der BUND bittet Beobachtungen zu melden, damit sich Wildkatzen-Expertinnen und Experten vor Ort darum kümmern und bei Bedarf aktiv werden können.



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Wie kann ein Jungtier erkannt werden

Junge Wildkätzchen haben blaue Augen und ein stark braun-grau gestreiftes Fell. Im Alter verblasst diese Fellzeichnung immer mehr. Der Körperbau wird kräftiger und der Schwanz wird buschig und bekommt eine stumpfe, schwarze Spitze. Durch die charakteristische Schwanzform ist die Europäische Wildkatze dann deutlich von einer Hauskatze zu unterscheiden.

Mit dem Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ setzen sich Naturschützerinnen und Naturschützer bundesweit für den Erhalt der Wildkatze ein. Sie kontrollieren die Bestände und setzen sich für einen guten Lebensraum der Tiere ein. Da die Wildkatzen in der Deckung leben und auf diese auch angewiesen sind, brauchen sie „grüne Korridore“ aus Büschen und Bäumen. Nur so können sie sich weiter verbreiten und artgerecht leben. Der BUND fordert die Politik auf, sich mehr für die Artenvielfalt und den Erhalt vorhandener Tierarten einzusetzen. Als Beispiel dafür könnten Grünbrücken oder Unterführungen an Unfallschwerpunkten genannt werden. Ebenfalls weniger Straßenbau wird vom BUND genannt.

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Junge Union Neunkirchen will Engagement der Bürger fördern

Nachrichten Neunkirchen | Während der Corona-Krise unterstützen sich die Bürgerinnen und Bürger gegenseitig und wollen helfen. Genau dieses bürgerliche Engagement benötigt weitere Ermutigung, Förderung und Unterstützung. Der Junge Union Stadtverband Neunkirchen sieht gerade in der Coronakrise hierfür eine Chance. Durch den Aufbau einer Online-Plattform könne das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gestärkt und damit eine dauerhaft fördernde Infrastruktur geschaffen werden.


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Die gegenseitige Unterstützung ist groß

Während der noch immer andauernden Corona-Pandemie zeigt sich deutlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger näher zusammen gerückt sind. Doch auch Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen, die städtische Verwaltung, Vereine, Ehrenamtliche und Nachbarschaften sind mehr füreinander da und unterstützen sich gegenseitig wo es nur geht.

Seit kurzem können Interessierte mit Hilfe eines Kontaktformulars auf der städtischen Internetseite ihr Angebot als Nachbarschaftshilfe eintragen. Diese Angebote werden in einer Liste gesammelt, die hilfsbedürftigen Menschen in der Stadt Orientierung geben soll, wenn sie Hilfe benötigen. Die Junge Union begrüßt die Aktion der Kreisstadt Neunkirchen.

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JU-Stadtverbandsvorsitzende Alice Avieny dazu

„Eine Chance könnte darin bestehen Hilfsangebote aus der Bevölkerung und Hilfesuchende auch über die Zeit der Corona-Krise hinaus dauerhaft zusammenzubringen. Eine funktionale digitale Plattform für Bürgerhilfen, wie sie die Landeshauptstadt Saarbrücken Anfang April auf ihrer Internetseite unter dem Namen `Bürger helfen` gestartet hat, würde nicht nur der Spontanhilfe in der momentanen Situation eine Struktur geben, sondern wäre durch ihre Nutzerfreundlichkeit eine digital organisierte Form engagierte Neunkircherinnen und Neunkircher zusammenzubringen und engmaschige Helferstrukturen und -Netzwerke in allen Stadtteilen und ihren Wohngebieten nachhaltig zu fördern. Wir sollten die Chance nutzen und den während der Corona-Pandemie gewachsenen sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt mit einer digitalen Plattform dauerhaft unterstützen und stärken.“

Die Junge Union hat bereits vor kurzem eine entsprechende Anfrage zur möglichen Realisierung einer digitalen Plattform für Bürgerhilfen an die Stadt Neunkirchen gestellt. Die Stadt hat daraufhin signalisiert, ihre konzeptionellen Überlegungen zu diesem Thema in der kommenden Zeit vorstellen zu wollen.

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Das war das The Masked Singer Finale

Das große The Masked Singer Finale 2020 war an diesem Dienstag und bis zuletzt hatten es die Stars unter den Kostümen spannend gemacht. Das Rate-Team bestehend aus Ruth Moschner, Rea Garvey und Matz Mutzke hatte es wirklich nicht leicht. Die Auflösung hielt einige Überraschungen bereit, mit denen wohl die wenigsten gerechnet hatten.


Das waren die Tipps zu den Stars unter den Masken

  • Der Hase: Sonja Zietlow (Ruth Moschner), Sonja Krause (Rea Garvey), Martina Hill (Matz Mutzke & Online-Ratespiel),
  • Der Drache: Max Giesinger & Gregor Meyle (Rea Garvey), Gregor Meyle (Ruth Moschner), Andreas Bourani & Gregor Meyle (Matz Mutzke) Max Giesinger (Online-Ratespiel)
  • Das Faultier: Sascha Vollmer (Matz Mutzke), Tom Beck (Ruth Moschner) Giovanni Zarella (Rea Garvey)
  • Wuschel: Wincent Weiss (Matz Mutzke & Online-Ratespiel), Jimmy Blue (Rea Garvey), Mike Singer (Ruth Moschner)

Die Auflösung im The Masked Singer Finale

Oftmals lag das Rate-Team richtig oder hatte zumindest eine Ahnung davon, wer es sein könnte. In der ersten Runde musste der Hase sich demaskieren, darunter steckte wie schon vermutet Sonja Zietlow. Der Drache musste in der zweiten Runde seine Maske abnehmen. Auch hier lag das Rate-Team richtig, denn darunter steckte der Sänger Gregor Meyle.

Zwischen Wuschel und dem Faultier wurde es dann ernst und mit den letzten Songs traten sie erneut gegeneinander an. Der Gewinner dieses Duells und damit der Gewinner von The Masked Singer 2020 war das Faultier. Der Wuschel belegte damit den zweiten Platz und musste seine Maske als nächstes abnehmen, darunter verbarg sich Mike Singer.

Matz Mutzke, der Gewinner der letzten Staffel, überreichte den Masked Singer Pokal dem Faultier. Danach wurde es noch einmal richtig spannend, als das Faultier die Maske abnehmen musste. Darunter steckte, wie das Rate-Team zuvor schon vermutet hatte, der Sänger und Schauspieler Tom Beck.

H45.tv Mainz – Das neue Programm für die kommenden Tage

Nachrichten Mainz | In der aktuellen Situation müssen die Menschen weiter mit weitreichenden Einschränkungen im Alltag leben. Angebote, die dennoch eine Form des sozialen Miteinanders ermöglichen, sind momentan wichtiger denn je. So auch das gemeinsame Erleben von Konzerten.


H45.tv – Das Kulturwohnzimmer

Deswegen hatte die Halle 45 gemeinsam mit ihrem Technikpartner Soundline bereits Mitte April ein Zeichen gesetzt. Mit der Streaming-Plattform H45.tv – Das Kulturwohnzimmer hat sie es geschafft, in diesen Zeiten ein kostenfreies Kulturprogramm auf die heimischen Bildschirme zu transportieren und den Menschen zuhause ein bisschen Freude und Abwechslung zu bieten. Seit dem 17. April haben bereits elf Acts die Bühne der 5.000 Quadratmeter großen Industrielocation bespielt, in der sonst bis zu 2.000 Menschen zusammenkommen.

Ob Lars Reichow als Solokünstler oder die 3-köpfige Rockband Mallet – alle mussten sich auf eine komplett neue Situation einstellen, einen Auftritt ohne das direkte Feedback der Besucher, ohne Mimik, ohne Applaus. Doch dank der Kommentarfunktion, die über die Streamingdienste YouTube und Twitch möglich sind, kam es bei allen Shows zu einer eindrucksvollen Interaktion zwischen Künstler und Zuschauern.

Knapp 9000 Zuschauer und 20.000 Euro an Spenden eingenommen

Insgesamt sahen bei den ersten Shows fast 9.000 Menschen zu und es kamen über 20.000 Euro zusammen. Und das obwohl H45.tv kostenlos ist und sich rein durch die Spenden der Zuschauer finanziert, die ihre Künstler und Bands über die Spendenmöglichkeit bei PayPal oder per Überweisung direkt unterstützen können. Drei auf einer Couch, kleine oder große Band und Julianna Townsend Neben der Live-Übertragung von Konzerten und Shows ist H45.tv auch eine Plattform für Talkrunden und andere Formate, wie zuletzt ein interaktiver Kochkurs inklusive Wine-Tasting mit der Kochwerkstatt Wiesbaden und dem Weingut Baron von Knyphausen.

Die nächsten Tage wartet ein abwechslungsreiches Programm

Am Mittwoch starten Flo&Chris mit ihrer „kleinen Band“ in das vorerst große Finale von H45.tv. Mit einem Special Guest dann der Tanz in den Mai, wobei es Tanz nicht unbedingt trifft. Smells like Nirvana, die Koblenzer Coverband wird am 30. April ihr allererstes Konzert geben – die drei Musiker rocken seit 30 Jahren gemeinsam die Bühne, aber erst seit kurzem mit den Grunge-Hits von Nirvana. Es wird laut, wild und zerstörerisch.

Am 1. Mai heißt es „Drei auf einer Couch“. Das neue Bühnenprogramm mit – und rund um die drei SWR-Moderatoren Patricia Küll, Martin Seidler und Holger Wienpahl verspricht schon jetzt einen wunderbaren Talk-Abend. Die drei haben sich zwei spannende Gäste und einen Musiker eingeladen, natürlich mit Sicherheitsabstand. Aber das Wohnzimmer Halle 45 bietet hier schließlich ausreichend Raum.

„Die Aktion in der Halle 45 ist doppelt gut. Wir dürfen auf die Bühne und die SWR-Herzenssache hat auch noch was davon“, freut sich Patricia Küll. Die drei Moderatoren werden ihren Teil der Einnahmen für Herzenssache e.V., der SWR Kinderhilfsaktion spenden.



Samstag, den 2. Mai, zieht die Coverband „Schall und Rauch“ ins Kulturwohnzimmer ein, die mit Konzertstreams mittlerweile schon Erfahrung haben. Erst am 18. April hatte die Binger Band mit großem Erfolg ihr Benefizkonzert veranstaltet und den Erlös zu hundert Prozent der Binger Tafel gespendet. Zum Abschluss des Wochenendes das

Konzert von Julianna Townsend. Die Mainzerin, bekannt durch die Sendung Germany’s Topmodel, hat gerade ihr erstes Album aufgenommen und wird mit ihren Blues-Songs die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Auch Julianna spendet ihre Einnahmen und widmet sie der Kinderkrebshilfe Mainz e.V.

Ein weiteres Highlight ist für den 29. Mai bestätigt. The Ron Lemmons mit Frontmann Andreas Kümmert, der ehemalige Voice of Germany Sieger, der sich schon lange wieder nur auf seine Musik konzertiert und mit seiner Blues-Band nun zurück auf der Bühne ist.

Alle Konzerte und Shows starten zur Prime Time um 20:15 Uhr. Doch keine Regel ohne Ausnahme, das komplette Programm und die Uhrzeiten sind auf der Website (www.h45.tv) zu finden.

Unbekannter bricht in Metzgerei ein und stiehlt Wurst

Kirrberg. Ein unbekannter Täter ist am Wochenende in die Metzgerei in der Kirrberger Ortsstraße eingebrochen. Er stahl Wurst – und floh.

Saarland lockert Ausgehverbot zum 4. Mai

Das Saarland lockert seine Corona-Bestimmungen. Das hat Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nach einer Sitzung des Kabinetts mitgeteilt. Demnach brauchen die Menschen keinen „Erlaubnisvorbehalt“ mehr, um ihre Wohnung verlassen zu dürfen. Auch sollen Museen, Friseure und einige Sportstätten vielleicht wieder öffnen dürfen.

Kreis Groß-Gerau | Täter mit Mundschutz beklaut 74-jährige in Bischofsheim

Nachrichten Bischofsheim | An diesem Dienstagmittag gegen 12:05 Uhr kam es zu einem Diebstahl in der Darmstädter Straße in Bischofsheim. Eine älteren Dame wurde von einem unbekannten Täter bestohlen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Eine 74 Jahre alte Frau war zu ihrem Auto gegangen und stellte ihre graue Lederhandtasche im Fußraum des Beifahrersitzes ab. Kurz darauf wurde die Beifahrertür von einem bislang noch unbekannten Mann aufgerissen und die Handtasche gestohlen. Der Täter flüchtete im Anschluss daran mit der Beute.

Täterbescheibung:

  • Circa 40 Jahre alt sein
  • schlanke Statur
  • eine bunte Atemschutzmaske

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Bischofsheim unter der Rufnummer 06144 – 96660 zu melden.

Fahndung | Täter greift Mann und Sohn in Mainz-Kostheim an

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montag wurde gegen 19:30 Uhr ein 44-jähriger Mann in Mainz-Kostheim von einem unbekannten Täter angegriffen und verletzt. Der Geschädigte lief gegen 19.30 Uhr mit seinem Sohn die Hauptstraße in Kostheim entlang. Hinter den beiden habe sich eine dreiköpfige Gruppe befunden, welche den 44-Jährigen und dessen Sohn zunächst verbal angemacht haben sollen.


In Höhe der Schneckenbrücke ist der Geschädigte dann plötzlich von einem Mann aus der Personengruppe angegriffen worden. Der Täter soll den 44-Jährigen geschlagen und mit einer Getränkedose beworfen haben. Nach dem gewaltsamen Angriff flüchtete der Unbekannte mit seinen beiden Begleitern und noch einer weiteren Person in Richtung Bruchstraße.

Personenbeschreibung:

  • ca. 30 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • südländisches Erscheinungsbild
  • kurze dunkelbraune Haare
  • dünne blaue Jacke
  • blaue Jeans
  • blaue Schuhe

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 in Verbindung zu setzen.

Plakate in Mainz bringen dem Einzelhandel keinen Umsatz

Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie hat vor allem den lokalen Einzelhandel schwer und in nie dagewesenem Ausmaß getroffen und geschädigt. Durch die Schließungen der Geschäfte konnten keine Umsätze erzielt werden, doch die Kosten für beispielsweise Miete und das Personal mussten trotzdem gedeckt werden. Seit dem 20. April dürfen die Geschäfte in Mainz wieder öffnen.


David Dietz, Kreisvorsitzender und Vorsitzender der Stadtratsfraktion der Mainzer FDP

„Jetzt ist es an der Zeit, von Seiten der zuständigen Verwaltung und der Politik, durch digitale Möglichkeiten, den Einzelhandel aktiv zu unterstützen. Plakate mit Schutzregeln sind wichtig, bringen aber keine Einnahmen ein, um am Monatsende die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlohnen zu können oder die Miete zu begleichen“. Besonders auf der kommunalen Ebene müsse man mit strukturellen Maßnahmen helfen.

Aus anderen Städten kann man gute Ideen ableiten

Hierbei lohnt es sich auch, auf die Maßnahmen anderer Städte zu schauen und einige Inspirationen davon abzuleiten. So erhält man zahlreiche Ideen, wie lokale Einzelhändler ihren Kunden weiterhin die Produkte anbieten und sie unkompliziert nach Hause ausliefern. Das funktioniert beispielsweise über soziale Medien oder Messenger-Dienste wie Facebook, Instagram, WhatsApp oder über neu entwickelte Onlineshops.

„Dafür haben sich Einzelhändler auch in Mainz zusammengeschlossen, publizieren gemeinsam und ermöglichen mithilfe einer einfachen Website sowie einer App, kleinen Läden in wenigen Minuten eine Onlinepräsenz – mit dem Ziel Händler und Kunden zusammenzuführen und Produkte zu verkaufen“, so Dietz.

Der Einzelhandel sollte langfristig unterstützt werden

Neben der Plattform Mainz gebracht, die vor allem auch in der akuten Krisensituation Angebote geschaffen hat, gilt es verstärkt auch langfristig zu unterstützen.

„Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler haben uns neben den Gastronomen in den vergangenen Tagen und Wochen angesprochen, weil sie sich strukturelle Unterstützung von Seiten der Stadt gerade auch bei diesen Angeboten erhoffen. Als Freidemokraten plädieren wir dafür, den Einzelhandel von Seiten der zuständigen Verwaltung gerade jetzt durch entsprechende Werbekampagnen, Maßnahmen und Aktionen auch langfristig zu unterstützen. Wir müssen die in Notlage geratenen Unternehmerinnen und Unternehmer durch eine aktive Förderung stabilisieren!“, fordert Dietz.

Uniklinik Mainz benötigt dringend 3-stelligen Millionenbetrag

Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie dürfte die meisten Unternehmen und Einrichtungen aber auch Privatpersonen einiges kosten. Auch für die Universitätsmedizin Mainz entstehen durch die Pandemie Mehrkosten. In einem an diesem Freitag vom Landtag in Mainz veröffentlichen Schreiben bat die Uniklinik um eine Erweiterung der Kreditlinie um 250 Millionen Euro.


Behandlung von Corona-Patienten nicht kostendeckend

„Um den Betrieb und die adäquate Patientenversorgung aufrechthalten sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, wird bis Ende 2020 ein Volumen in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro benötigt“, schrieb die Klinik.

Unter anderem begründet die Klinik das mit Kosten für die benötigte Schutzkleidung und Verbrauchsmaterialien. Zudem müsse das Kontingent an Betten für Corona-Patienten frei gehalten werden und könne daher nicht für anderen Patienten genutzt werden. Die Behandlung der Corona-Patienten sei jedoch nicht kostendeckend. Man gehe von einem nachhaltigen Rückgang der Erlöse aus, heißt es in dem Schreiben.

Zusätzliche Kreditmittel von großer Bedeutung

Voraussichtlich, so die Uniklinik, werde es zu einer erheblichen Knappheit der Finanziellen Mittel kommen, denn ein Ende der Pandemie sei noch nicht absehbar. Die aktuelle Situation müsse bestmöglich bewältigt werden. Um das zu ermöglichen, seien die zusätzlichen Kreditmittel seien von großer Bedeutung. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages wird darüber voraussichtlich in der nächsten Sitzung am 7. Mai entscheiden.

Kreis Groß-Gerau | Chihuahua aus Bischofsheim wieder da

Nachrichten Bischofsheim | Update 28. April 11:15 Uhr: An diesem Montagabend konnte der Aufenthaltsort des Chihuahua-Rüden Spiky dank Hinweisen auf den Social Media Kanälen bestimmt werden. Die Polizeibeamten stellten schließlich den Hund bei einer Frau sicher. Es handelte sich dabei jedoch nicht um die gleiche Frau, die den Hund ihrer Besitzerin ursprünglich entrissen hatte. Spiky ist wohlauf und wurde in der Zwischenzeit von den Beamten zu seiner Familie zurück gebracht. Die Hintergründe des Vorfalls werden nun von den Beamten ermittelt.


Erstmeldung vom 23. April 9:43 Uhr: Eine ungewöhnliche Fahndung beschäftigt aktuell die Polizei in Bischofsheim. Nach dem Diebstahl eines Hundes am Samstagabend den 18. April 2020 in der Untergasse, fahndet diese nach der mutmaßlichen Täterin und nach dem gestohlenen Hund.

Nach derzeitigem Ermittlungen der Polizei war die 17-jährige Hundehalterin mit ihrem Chihuahua-Rüden im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr im Bereich des Rosengartens spazieren. Eine flüchtige Bekannte kam auf sie zu und ging mit ihr ins Gespräch. Nach kurzer Zeit wurde der 17-jährigen die Leine aus der Hand gerissen und die Frau rannte mit dem Hund weg.

Die 17-Jährige und die Flüchtige Frau trafen zuvor schon einige Male aufeinander und kannten sich vom Sehen. Dennoch ist der Aufenthaltsort von der Frau und vom Chihuahua unbekannt.

Personenbeschreibung:

  • Die Frau wird als 1,70 – 1,75 Meter groß beschrieben
  • Dunkle Haare
  • Zur Tatzeit zu einem „Dutt“ zusammengebunden
  • Schwarze Jogginghose
  • Neon Pinkes Oberteil.
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Der Chihuahua hat weißes Fell mit beigen Flecken und hört auf den Namen „Spiky“. Zur Tatzeit trug er ein hellblaues Halsband.

Die Polizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und hat Fragen:
Wer hat die Tat beobachtet?
Wer hat Spiky gesehen und kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort geben?
Die Ermittler sind unter der Rufnummer 06142/696-0 zu erreichen.

Digitale Einlasskontrolle und Abstandsmessung bei Aldi Süd

Nachrichten Mainz | ALDI SÜD stattet rund die Hälfte seiner 1930 Filialen mit einem digitalen System zur Zutrittskontrolle aus. Dies misst über Sensoren an den Ein- und Ausgängen die Auslastung der Filiale. So kann der Discounter gewährleisten, dass die notwendigen Abstandsregeln eingehalten werden und sich nur so viele Kunden in der Filiale aufhalten, wie in dem jeweiligen Bundesland behördlich zugelassen sind. Die Sensoren stellt das Stuttgarter StartUp Unternehmen sensalytics zur Verfügung.


Malte Kuhn, Leiter Projektmanagement der ALDI SÜD Regionalgesellschaft

„Die Corona-Pandemie stellt uns als Händler vor große Herausforderungen. Der Schutz und die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter haben bei uns oberste Priorität. Das Zugangssystem gewährleistet, dass die Auslastungshöchstgrenzen in unseren Filialen nicht überschritten werden“

ALDI SÜD reagiert damit auf behördliche Auflagen und auf den Wunsch der Kunden, den notwendigen Mindestabstand in den Filialen problemlos einhalten zu können.

So funktioniert das System von sensalytics

Das von sensalytics entwickelte System misst die Auslastung der Filiale in Echtzeit. Die digitale Kundenzählung erfolgt DSGVO-konform und ist ohne Zusatzbelastungen für die Mitarbeiter in den Filialen einsetzbar. Die Filialmitarbeiter von ALDI SÜD werden automatisiert über eine App, per SMS oder Anrufe über die Auslastung informiert. In einzelnen Filialen wird ein Ampelsystem oder eine Bildschirmanzeige getestet, die die Kunden über die Auslastung der Filiale informiert und so den Zugang steuert.

Deutsche Umwelthilfe fordert Absage für Wasserstoff-Nutzung bei Pkw und Gebäudewärme

Nachrichten Überregional | Für morgigen Mittwoch geplanter Beschluss der Nationalen Wasserstoffstrategie im Bundeskabinett wegen Streit zwischen den Ministerien erneut verschoben – Deutsche Umwelthilfe betont in neuem Positionspapier: Nur grüner, nachhaltig erzeugter Wasserstoff kann Beitrag zum Klimaschutz leisten – Wasserstoff oder andere synthetische Energieträger für Gebäudewärme und Straßenverkehr zu kostbar – Steuern und Abgaben auf die Erzeugung von Wasserstoff dürfen nicht abgeschafft werden


DUH: Blauer Wasserstoff schadet jedoch dem Klima

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf, endlich die Hängepartie um die Nationale Wasserstoffstrategie zu beenden. Ursprünglich sollte die Strategie bereits im Dezember 2019 beschlossen werden, die für morgen geplante Behandlung im Kabinett wurde erneut verschoben. Die DUH fordert, die Wasserstoffstrategie konsequent an Klima-, Nachhaltigkeits- und Effizienzkriterien auszurichten. Der bisherige Entwurf blendet diese Aspekte aus. Stattdessen möchte Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf sogenannten blauen Wasserstoff setzen, der aus fossilem Erdgas in Kombination mit CCS (Abscheidung und Speicherung von CO2) gewonnen wird.

Blauer Wasserstoff schadet jedoch dem Klima, prozessbedingt entsteht weiterhin CO2 und fossile Geschäftsmodelle werden verlängert. Aus Sicht der DUH können Wasserstoff und andere synthetische Energieträger das Erreichen der Klimaziele nur dann unterstützen, wenn sie vollständig aus zusätzlich generierten Erneuerbaren Energien und unter strikten Nachhaltigkeitsstandards produziert werden. Wasserstoff ist aber kein Allheilmittel: Priorität bleibt, den Energieverbrauch zu reduzieren und Erneuerbare Energien auszubauen.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH

„Beim Entwurf der Wasserstoffstrategie hat offensichtlich die Erdgas-Lobby die Feder geführt. Blauer Wasserstoff ist nichts anderes als fossiles Erdgas in Kombination mit der risikoreichen CCS-Technologie, die in der Bevölkerung zu Recht auf breite Ablehnung stößt. Nur grüner Wasserstoff aus erneuerbarem Strom leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und zu regionaler Wertschöpfung. Die Träume von kurzfristigen Lieferungen von grünem Wasserstoff aus Afrika oder Südamerika sind dabei Science-Fiction: Zum Einstieg in die Technologie muss in einem ersten Schritt der Aufbau einer Elektrolyse-Leistung in Deutschland über geeignete Förderinstrumente ermöglicht werden. Dafür ist aber ausreichend erneuerbarer Strom notwendig. Die Abstandsregeln für Wind müssen vom Tisch und der Deckel für Photovoltaikanlagen muss sofort abgeschafft werden.“



Eine pauschale Befreiung der Herstellung von Wasserstoff von Steuern und Abgaben, wie zum Beispiel die EEG-Umlage, lehnt die DUH ab. Für die Herstellung von grünem Wasserstoff wird zusätzlicher erneuerbarer Strom benötigt – deshalb müssen auch die Nutzer des Wasserstoffs mit der EEG-Umlage einen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren leisten.

Zum Einsatz kommen dürfen grüner Wasserstoff und andere strombasierte Kraftstoffe aus Sicht der DUH nur in ausgewählten Sektoren. Die Herstellung ist energieaufwendig und damit ineffizienter und teurer als die direkte Stromnutzung.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH

„Wann endet endlich der künstliche Hype um Wasserstoff und strombasierte Kraftstoffe? Mehrere Milliarden Euro Steuermittel wurden bereits sinnlos verpulvert. Die Ankündigung von Wirtschafts- und Verkehrsministerium, Wasserstoff als Kraftstoff im Straßenverkehr einzusetzen oder gar auf die CO2-Flottengrenzwerte für Pkw anzurechnen, ist vollkommen abwegig. Anstatt den Verbrennungsmotor künstlich am Leben zu erhalten, muss sich die Politik darauf konzentrieren, eine echte Verkehrswende und den Umstieg auf die Elektromobilität zu bewerkstelligen. Neben einem Zulassungsstopp für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor brauchen wir stattdessen eine echte Verkehrswende mit Stärkung von Bahn, Bus und Fahrrad sowie die Einführung eines generellen Tempolimits.“

In einem neuen Positionspapier legt die DUH dar, welche Klima- und Umweltkriterien bei der Wasserstoffnutzung erfüllt werden müssen. Für grünen Wasserstoff und andere strombasierte Kraftstoffe müssen nachhaltige Produktionsstandards gelten, um eine Treibhausgasminderung zu gewährleisten. Entscheidend ist, dass die Wasserstoffproduktion mit einem zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergeht. Denn wenn der enorme Strombedarf andernorts durch verstärkte fossile Stromnutzung ausgeglichen wird, führt dies insgesamt zu hohen Mehremissionen.

PKW prallt frontal gegen Baum bei Mörstadt

Nachrichten Worms | An diesem Montag gegen 10:30 Uhr befuhr ein 52-jähriger Mann die Kreisstraße von Gundheim kommend in Fahrtrichtung Mörstadt. Auf gerader Strecke kam er offenbar aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab und prallte frontal in einem Baum an der gegenüberliegende Straßenseite. Bei dem Verkehrsunfall wurde er verletzt und zur Untersuchung ins Klinikum gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, ca. 40.000 Euro.