BYC-News Blog Seite 1386

Brennerei stellt ab sofort Grundstoff für Desinfektionsmittel her

Nachrichten Bad Kreuznach | Vermutlich ist in Zeiten von Corona kein Produkt wichtiger als Desinfektionsmittel. Daher hatten Dominik Braun und ein Freund eine Schnapsidee, die in diesen Zeiten Leben retten kann. Braun gehört zu einer Brennerei in Langweiler im Kreis Kusel, die seinen Familiennamen trägt. Die Brennerei destillierte hochprozentigen Alkohol aus Cognac, Likör und Wodka, der oftmals seit Jahren im Barschrank verstaubte. Die Apotheke der Stiftung kreuznacher diakonie verarbeitet den hochprozentigen Alkohol nun zu dringend benötigtem Desinfektionsmittel.


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190 Liter Flächen-Desinfektionsmittel

Die Apotheke erhielt 200 Liter sogenannter Kolonnendestille mit einem Alkoholgehalt von bis zu 83 Prozent. Dominik Braun und sein Vater Helmut Braun lieferten 100 Liter in Kanistern nach Bad Kreuznach. „Daraus können wir 190 Liter Flächen-Desinfektionsmittel herstellen. Der Tagesbedarf unserer Krankenhäuser liegt bei 15 Litern pro Tag. Wir danken der Brennerei für diese Unterstützung.“, erklärte Dr. Bettina Stollhof, Leiterin der Krankenhausapotheke.

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Der Aufruf der Destillateure in sozialen Medien war erfolgreich

Zu Beginn der Aktion startete der Brennerei einen Aufruf über Facebook, die viel Aufmerksamkeit erregte. Die bat die Bürgerinnen und Bürger, ihre Barschränke zu prüfen und nach hochprozentigem Alkohol zu durchforsten. Die Menge, die dabei herauskam, begeisterte den Destillateur: „Insgesamt haben wir über 1.300 Liter alten Schnaps und Likör bekommen!“

Fast 100 Liter Obstbrand wurden von einer Frau aus dem Hunsrück gespendet, deren Vorfahre selbst eine Brennerei hat. Zunächst hatte sie Braun gefragt, „ob der noch gut sei“. „Tatsächlich waren noch trinkbare Tröpfchen dabei, zu guter Letzt hat sie dann doch die gesamte Menge gespendet“, erklärte der Unternehmer.

Bei manchem edlem Whisky hatte er trotz allem mit einem weinenden Auge zugeschaut, als er in das Fass geschüttet und dann zum Grundstoff für Flächen- und Handdesinfektionsmittel verarbeitet wurde. „Aber das meiste war blanker Fusel! Darüber bin ich persönlich auch froh, denn den möchte niemand mehr trinken und so kann er für einen guten Zweck verwendet werden!“

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Stadt Oppenheim lockert Besucherregeln im Rathaus

Nachrichten Oppenheim | Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Städte die Kontaktmöglichkeiten in den Stadtverwaltungen eingeschränkt. Auch in Oppenheim gab es einige Einschränkungen. Aufgrund der aktuell positiven Entwicklung lockert die Stadt Oppenheim ihre strikten Regeln für den persönlichen Kontakt in der Verwaltung.


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Bürgermeister Walter Jertz dazu

„Die Bürger und der Kontakt zu ihnen fehlt uns ganz ehrlich. Verwaltung und Gestaltung leben vom lebendigen Dialog von Angesicht zu Angesicht. Daher wagen wir einen gesunden Spagat zwischen Öffnung und Gesundheitsschutz“, erklärt der Bürgermeister zu dieser Entscheidung.

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Persönliche Termine wieder möglich

In dringenden Fällen ist die Vereinbarung von persönlichen Gesprächsterminen mit den zuständigen Ansprechpartnern im Rathaus ab sofort wieder möglich. Bei den Gesprächen werden dann natürlich die aktuell geltenden Abstands- und Kontaktregeln eingehalten. Zusätzlich ist das Händewaschen oder die Handdesinfektion beim Betreten des Hauses verpflichtend. Es muss zudem eine Alltagsmaske beim Betreten und Verlassen des Hauses getragen werden. Besucher müssen diese so lange auf lassen, bis es im Gespräch möglich ist, die notwendigen Abstände einzuhalten. Für den regulären Besuchsverkehr bleiben die Türen des Rathauses jedoch zunächst noch geschlossen. „Wir wägen in regelmäßigen Abständen ab, wie´s weitergeht“, versichert Jertz.

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Bürgersprechstunde mit begrenzter Teilnehmerzahl möglich

Die Bürgersprechstunde Donnerstags von 16 bis 17 Uhr ist nun mit einer begrenzten Teilnehmeranzahl wieder möglich. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich allerdings vorab bis um 12 Uhr am gleichen Tag angemeldet haben. Die Verwaltung steht für die Anmeldung oder andere Angelegenheiten per Telefon, E-Mail oder postalisch zur Verfügung:

Stadt Oppenheim
Merianstraße 2
55276 Oppenheim
Telefon: 06133 4909 10
E-Mail: info@stadt-oppenheim.de

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Anstieg der Breitbandverfügbarkeit in Rheinland-Pfalz

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Die neuen Breitbandverfügbarkeitszahlen mit Stand Ende 2019 werden demnächst vom Bund veröffentlicht. Aufgrund der zahlreichen Projekte in der vergangenen Zeit rechnet der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz mit einem erneuten Anstieg der Verfügbarkeiten im Bundesland. Zudem geht er davon aus, dass nun die 90 Prozent-Marke bei 50 Mbit/s überschritten wird.


Innenminister Roger Lewentz dazu

„Ich bin mir sicher, dass die neuen Zahlen die großen Anstrengungen im Bereich der Breitbandversorgung in Rheinland-Pfalz belegen werden. Die Landesregierung verfolgt gemeinsam mit den im Land tätigen Telekommunikationsunternehmen seit Jahren eine stringente Ausbaustrategie, bei der eigenwirtschaftlicher und geförderter Ausbau Hand-in-Hand gehen. Seit der Gründung des Netzbündnisses wurde die Intensität des Ausbaus noch einmal deutlich erhöht, sodass nun über 90 Prozent aller Haushalte im Land mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein dürften. Auch bei der Versorgung mit mindestens 1 Gigabit nähern wir uns bereits der 50 Prozent Marke“, so Lewentz.

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Übermittlung stark zeitversetzt

Der Bund übermittelt die offiziellen Verfügbarkeitszahlen jeweils stark zeitversetzt. Die Zahlen mit Stand Mitte 2019 wurden demnach erst im Dezember 2019 veröffentlicht. Entsprechend sollte die Veröffentlichung der Zahlen mit Stand Ende 2019 unmittelbar bevorstehen und den Stand von vor mehr als fünf Monaten wiederspiegeln.

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Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg

Lewentz sieht Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg auch aufgrund der durch die im März verabschiedete Gigabit-Strategie: „Unser Land wird nach der Krise in vielen Bereichen ein anderes sein und ein positiveres Verhältnis zu Home-Office, Video-Konferenzen und virtuellen Klassenzimmern behalten. Ich sehe darin eine echte Chance. Mit der Breitband-Infrastruktur legen wir den Grundstein für solche Möglichkeiten. Die Netze in Rheinland-Pfalz sind für die zunehmenden Beanspruchungen in Zeiten der Corona-Pandemie gut aufgestellt.“

In den folgenden Jahren wird die Landesregierung den Netzinfrastrukturausbau und den flächendeckenden Netzinfrastrukturwechsel von Kupfer zu Glasfaser weiterhin verfolgen. Der Bund müsse aber auch sehr bald in Abstimmung der EU-Kommission die folgenden Schritte für eine Förderung sogenannter grauen Flecken möglich machen. „Ich erwarte vom Bund eine tragfähige Lösung. Andere Länder haben bereits aufgezeigt, wie ein notifiziertes Programm aussehen kann. Deutschland muss zügig nachziehen, um den Anschluss nicht zu verpassen“, so Lewentz.

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Neues SB-Center der MVB und Sparkasse Mainz

Nachrichten Rheinhessen | Ab sofort betreiben die Mainzer Volksbank (MVB) und Sparkasse Mainz in Kooperation ein weiteres Selbstbedienungscenter. Der Standort des neuen Sb-Centers befindet sich in Undenheim auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes. Dort werden von der Sparkasse nun alle Bargeld- und Kontoservices angeboten, die zuvor in der Staatsrat-Schwamb-Straße angeboten wurden.


Gemeinsam als Regionalbanken für Kunden vor Ort

„Die bessere Erreichbarkeit und Parkplatzsituation sowie die Möglichkeit, am neuen Ort neue Technik gemeinsam mit den Kollegen der Mainzer Volksbank einzusetzen, waren klare Argumente für den Umzug“, erklärt Michael Funck. Das gemeinsame Angebot der kostenlosen Bargeldversorgung stärkt die gesamte Infrastruktur für alle Kundinnen und Kunden der Banken.

„Wir zeigen hier gemeinsam als Regionalbanken, dass wir für unsere Kunden vor Ort sind“, betont Ralf Gerster, Direktor des MVB-Regionalcenters in Oppenheim. „Neben digitalen Zahlungsmöglichkeiten ist vielen Kundinnen und Kunden eine Bargeldversorgung insbesondere im ländlichen Bereich weiterhin wichtig“, so Gerster weiter.

Insgesamt 155 Geldautomaten

Zusammengenommen betreiben die beiden Banken in ihren Geschäftsgebieten insgesamt 155 Geldautomaten. Neben dem neuen Geldautomaten in Undenheim sind auch sechs weitere gemeinschaftlich betriebene Geräte zu finden in:

Explosion und Stichflamme in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden – An diesem Dienstagabend gegen 17:30 Uhr wurde die Polizei und die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden zu einer größeren Explosion in die Moabiter Straße in Wiesbaden-Erbenheim gerufen.


Laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei hatte dort scheinbar ein Jugendlicher eine vermutlich brennbare Flüssigkeit aus einem Kanister in einen Kanalschacht gegossen. Dies machte er vor den Augen einer etwa 20-köpfigen Gruppe Gleichaltriger. Dadurch kam es zu einer Verpuffung in der Kanalisation mit einer mehreren Meter hohen Stichflamme, wie die Zeugen der Polizei berichteten. In den umliegenden Kanalschächten führte die Feuerwehr daraufhin Messungen durch. Da die gemessenen Werte unbedenklich waren, konnte eine weitere Verpuffung ausgeschlossen werden.

Der Vorfall ereignete sich in einem Wohngebiet und in unmittelbarer Nähe eines Kinderspielplatzes. Glücklicherweise wurde bei der Explosion niemand verletzt. Von solchen strafbaren Handlungen geht jedoch ein hohes Gefährdungspotenzial aus. Die Polizei konnte bereits einen 15-jährigen Tatverdächtigen ermitteln. Um genauere Tatumstände herauszufinden, bedarf es jedoch noch weiterer Ermittlungen. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr sowie wegen unerlaubten Umgang mit Abfällen.

Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei dem 4. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 zu melden.

Polizei verhaftet einen mutmaßlichen Serientäter

Beckingen. Die Polizei hat am Montag einen mutmaßlichen Serientäter verhaftet. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen können dadurch einige Verbrechen aufgeklärt werden, wie die Polizei an diesem Donnerstag mitteilte – der Verdächtige sitzt zur Untersuchungshaft ein.

Freiwillige Feuerwehr Oppenheim muss Veranstaltung absagen

Nachrichten Oppenheim | Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sind Großveranstaltungen untersagt. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Auch die Freiwillige Feuerwehr Oppenheim muss daher den Tag der Feuerwehr absagen.


In diesem Jahr kein Ersatztermin

Der Tag der Feuerwehr war für den 21. Juni 2020 geplant. Aufgrund der aktuell unsicheren Situation und weil die weitere Entwicklung nicht vorhersehbar ist, wird es für den Tag der Feuerwehr in diesem Jahr keinen Ersatztermin mehr geben. Die Feuerwehr Oppenheim folgt mit diesen Maßnahmen den aktuellen Empfehlungen und Einschränkungen aus der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Neuer Termin im neuen Jahr steht fest

Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Daher wird der Tag der Feuerwehr im kommenden Jahr am 9. Mai 2021 stattfinden. Peter Rot, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oppenheim äußert sich zuversichtlich: „Wir freuen uns auf einen tollen Tag der Feuerwehr 2021, der, wie bereits für dieses Jahr geplant, gemeinsam mit der Polizei Oppenheim, dem DRK Nierstein-Oppenheim und der Feuerwehr Dienheim stattfinden soll“

Versuchtes Tötungsdelikt in Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | An diesem Mittwochnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Mühlenstraße in Bad Kreuznach. Ein 28 Jahre alter Mann aus Bad Kreuznach wurde dabei schwer verletzt.


Vor der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes geriet der Geschädigte mit zwei, vielleicht auch drei weiteren Männern in einen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Dabei wurde der 28-Jährige mit einem Messer schwer verletzt. Ihm gelang es jedoch noch, über den dortigen Kreisverkehr in Richtung Konrad-Adenauer-Straße und der dort befindlichen Bahngleise zu fliehen. Die Täter verfolgten den Mann noch, ließen dann jedoch von ihm ab und flüchteten in einem grauen Pkw in Richtung Wilhelmstraße.

Die Verletzungen des Mannes sind so schwerwiegend, dass die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach die Tat als versuchtes Tötungsdelikt einstuft.

Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131 – 653 633 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Beregnungsanlage in Worms mit Kot beschmiert

Nachrichten Worms-Horchheim | An diesem Mittwoch erstattete ein 63 Jahre alter Landwirt aus Worms-Horchheim Strafanzeige bei der Wormser Polizei. Grund dafür war, dass seine Beregnungsanlage in den vergangenen sechs Monaten mehrfach durch Unbekannte beschmutzt wurde.

 


Mehrmals beschmierten bislang noch unbekannte Täter die Beregnungsanlage, die zur Bewässerung der Felder des Landwirts dient, mit Kot. Dabei handelte es sich nach Angaben der Polizei vermutlich um Hundekot.

Diese Beschmutzungen machten eine professionelle und fachgerechte Reinigung durch eine Firma nötig, wodurch dem 63-Jährigen ein finanzieller Schaden entstand. Daher hat sich der Landwirt nun dazu entschieden, Strafanzeige bei der Polizei zu stellen.

Die Polizei Worms hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die etwas entsprechendes beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden darum gebeten, sich unter der Telefonnummer 06241 – 8520 bei den Wormser Ermittlern zu melden.

Rekordquoten für den Saarländischen Rundfunk

Krankheit, Einschränkungen, die jeden betreffen und viel Zeit auf dem heimischen Sofa. Die Corona-Krise hat dem Saarländischen Rundfunk Rekorde bei den Einschaltquoten beschert – im Nachrichten-Bereich.

Straßenname in Mainz soll wegen Antisemitismus umgewidmet werden

Nachrichten Mainz | In der kommenden Ortsbeiratssitzung wird auch die Pfitznerstraße in der Mainzer Neustadt thematisiert werden. Diese war bislang dem Komponisten Hans Pfitzer gewidmet. Doch weil der Komponist zahlreiche antisemitische Schriften veröffentlichte, besteht parteiübergreifend Einigkeit darüber, dass ihm die Straße nicht mehr gewidmet sein sollte.


Straße soll einem Anatomie-Professor gewidmet werden

Ein entsprechender Vorschlag wurde bereits von der Arbeitsgemeinschaft „Historische Straßennamen“ gemacht. Für die CDU wird Karsten Lange im Ortsbeirat Mainz-Neustadt beantragen, den Straßennamen stattdessen Wilhelm Pfitzner, dem deutschen Professor für Anatomie zu widmen. Das Straßenschild soll dann um ein Schildhinweis „Wilhelm Pfitzner – dt. Anatom“ ergänzt werden, um die Widmung zu verdeutlichen. Der Anatomie-Professor war der Namensgeber der Pfitzner’schen Körner. Sie gehören zur granulären Struktur der Chromosomen.

Karsten Lange dazu

„Die Umwidmung anstelle der Umbenennung hat den Vorteil, dass Stadtpläne nicht geändert werden müssen, die Anwohner keine neue Anschrift bekommen und unterm Strich viel weniger Kosten bei Stadt und Bürgern entstehen“, so Lange. Aufgrund der schwerwiegenden Vorteile könne man darüber hinwegsehen, dass Wilhelm Pfitzner nicht in Mainz gewirkt hatte. „Alleine die Lebensleistung von Wilhelm Pfitzner im Bereich der Anatomie rechtfertigt die Widmung eines Straßennnamens nach ihm. Wo sich Straßenumbenennungen vermeiden lassen, sollte man darauf verzichten. Eine Umwidmung tut es hier auch.“, erklärte Lange.

Oberbürgermeister baut betrunken Verkehrsunfall

Nachrichten Bingen | Am 30. April hat Thomas Feser (CDU), der Oberbürgermeister von Bingen betrunken einen Verkehrsunfall verursacht, wie er gegenüber dem SWR bestätigte. Deshalb blieb ein Großteil der Ampelkoalition in Bingen der Sitzung am Dienstag fern, bei der Feser für seine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister verpflichtet werden sollte.


Zeugt von mangelndem Verantwortungsbewusstsein

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Philipp Staudinger erklärte, sie hätten von Fesers Unfall gehört, der unter einem erheblichen Alkoholeinfluss passierte. Aus diesem Grund haben lediglich die Fraktionsvorsitzenden an Fesers Ernennung teilgenommen. Der Oberbürgermeister zeige mit seinem Verhalten ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein. Zudem stelle dieser Vorfall auch das Urteilsvermögen von Feser infrage, sagte Staudinger.

Schon länger Alkoholprobleme

Bereits mehrfach hatte Feser in der Vergangenheit mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Deshalb war ihm vor 17 Jahren schon einmal sein Führerschein entzogen worden. Nach eigener Aussage hatte Feser im letzten Jahr deshalb eine dreiwöchige Kur gemacht.

Der Unfall sei aber mit seinem Privatfahrzeug und außerhalb seiner Dienstzeit geschehen, erklärte er gegenüber dem SWR.

Stellungnahme von Thomas Feser gegenüber dem SWR

„Den Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung am 30.04.2020 bestätige ich. Ich bedauere diesen Vorfall sehr und entschuldige mich für diese Verfehlung in aller Form.

Die sich daraus ergebenen Konsequenzen werde ich selbstverständlich tragen. Jeder, der mich näher kennt, weiß um meine persönliche Schwäche und das ich daran arbeite, diese abzustellen. Daher hatte ich auch im vergangen Jahr unter ärztlicher Kontrolle eine Kur angetreten und seit dieser Zeit eine deutliche Besserung verspürt.

Am besagten Tag des Vorfalls bin ich mit einer Entscheidung im persönlichen Umfeld konfrontiert worden, die für mich zu einer Ausnahmesituation geführt hat. Dies ist nicht zu entschuldigen und zu rechtfertigen, aber der Beweggrund für diesen Vorfall.

Unmittelbar nach diesem Rückfall habe ich mich an professionelle Unterstützung gewandt und eine Therapie begonnen. Diesen Sachverhalt hatte ich in nichtöffentlicher Sitzung den Damen und Herren des Personalausschusses, noch vor der Stadtratssitzung, vorgetragen.“

Der Dicke und der Don: Alles ist gut, richtig gut

An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Ich darf wieder meine Freunde sehen. Nach der vielen Zeit alleine mit dem Dicken ist das eine echte Wohltat. Langsam hatte ich mich zu sehr an ihn gewöhnt.

Barmer fördert Mainzer Selbsthilfe-Organisationen

Nachrichten Mainz | Vier Selbsthilfe-Organisationen mit Sitz in Mainz erhalten eine Förderung von der BARMER in Höhe von insgesamt 36.316 Euro. In Selbsthilfeorganisationen schließen sich Menschen mit gleicher Erkrankung zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.


Barmer fördert ehrenamtlich Tätige in Selbsthilfe-Einrichtungen

„Als gesetzliche Krankenkasse fördern wir aus voller Überzeugung die wichtige Arbeit der oft ehrenamtlich Tätigen in Selbsthilfe-Einrichtungen. Dort lernen Menschen mit ihrer Erkrankung umzugehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

20.000 Euro für Inklusionsmesse

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz erhält eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro. Das Geld fließt in die Finanzierung der Inklusionsmesse „INKLUSIVA“, die dieses Jahr am 10. und 11. September in Mainz stattfindet. Im Mittelpunkt der Messe soll die Vernetzung von und der Wissenstransfer zwischen Selbsthilfe und Vertretern der Wissenschaft stehen. Eine Förderung über 8.500 Euro geht an die Arbeitsgemeinschaft für Querschnittgelähmte mit Spina bifida Rhein-MainNahe (ARQUE). Mit dem Geld möchte ARQUE digitale Strukturen für die Verbandsarbeit schaffen und sich so für die Zukunft aufstellen. Spina bifida, auch offener Rücken genannt, ist eine angeborene Querschnittlähmung.

Unterstützung für Initiative Organspende in Rheinland-Pfalz

Zur Förderung der Initiative Organspende in Rheinland-Pfalz bekommt die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Rheinland-Pfalz/Saarland (KISS Mainz) 5.816 Euro. Mit der Fördersumme sollen unter anderem Informationsveranstaltungen und -kampagnen zur Organspende für Schüler und die breite Öffentlichkeit unterstützt werden. Der Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft nimmt 2.000 Euro von der Krankenkasse entgegen zur Finanzierung von Aktivitäten zum Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai dieses Jahres. Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angreift.

Neugestaltung rund um die Caponniere in Mainz

Nachrichten Mainz – Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ soll mit der Aufwertung des Bereichs um die Caponniere ein attraktiver Erholungs- und Aufenthaltsort entstehen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung können ab sofort online eingesehen werden.


Aktuell wird nun der dritte Abschnitt der sogenannten „Achse zum Rhein“ in der Mainzer Neustadt überplant. Dabei handelt es sich um das Umfeld der Caponniere, ein priorisiertes Projekt des integrierten Entwicklungskonzepts. Die ersten Planungsideen hierzu wurden am 28. Januar 2020 von der Stadtverwaltung und dem Quartiermanagement in der Gymnastikhalle der Feldbergschule vorgestellt.

Ziel ist ein attraktiver Erholungs- und Aufenthaltsort

Der Bereich um die Caponniere gliedert sich bei der Gestaltung in zwei Teilflächen. Die erste Teilfläche umfasst das direkte Umfeld des historischen Gebäudes mit dem teilweise noch vorhandenen historischen Kopfsteinpflaster im direkten Übergangsbereich Feldbergplatz-Rheinufer-Treppe, einschließlich der Darstellung der alten Torgrundrisse. Rheinaufwärts schließt sich als zweite Teilfläche der Übergangsbereich zum vorhandenen Neustadt-Rheinufer an, der einen neuen Aufenthaltsort als eigenständige Platzfläche mit vertrauten Elementen darstellt.

Das Ziel der Aufwertung ist die Schaffung eines attraktiven Erholungs- und Aufenthaltsortes. Sowohl der Übergang Wasser/Rhein – Grüne Achse sollen so erlebbar werden, als auch den historischen Bezug des Ortes in Szene setzen. Gleichzeitig soll auch ein barrierefreier Zugang zum bestehenden Spielplatz entstehen.

Nach der Bürgerbeteiligung haben die Fachämter die Planung in Abstimmung mit dem Quartiermanagement überarbeitet. Ziel war es, die Anregungen und Einwände der beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, so gut wie möglich zu berücksichtigen. Es konnten allerdings wegen unterschiedlicher Belange und gesetzlicher Auflagen nicht alle Anregungen eingearbeitet werden.

Die überarbeitete Planung kann online eingesehen werden

Die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und damit einhergehend die überarbeitete Planung können aufgrund der aktuellen Situation nicht wie gewohnt im persönlichen Kontakt beziehungsweise in einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden. Das Quartiermanagement hat deshalb alle aktuellen Informationen online zusammengestellt, da die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger über die überarbeitete Planung informieren möchte.

Noch können im Zuge der anstehenden Ausführungsplanung kleinere Änderungsvorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, soweit möglich, eingearbeitet werden. Gleichzeitig wird verwaltungsintern geprüft, ob zwischen Freitreppe und historischem Bauwerk zwei weitere Baumstandorte realisierbar sind.