Nachrichten Mainz | Ab Montag, den 25. Mai öffnet die Sparkasse Mainz ihre Filialen wieder vollständig. Diese wurden im Zuge des Lockdowns in der vergangenen Zeit lediglich als Selbstbedienungscenter betrieben.
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Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz dazu
„Die verbesserte Ausgangslage bei der Eindämmung der Pandemie und die damit einhergehenden Lockerungen der Kontaktbeschränkungen ermöglichen es uns, auch an mittelgroßen und kleineren Standorten wieder spontane Servicebesuche zuzulassen“, so Mühl. Unter anderem seien die vergangenen Wochen zur Installation der Gesundheitsschutzmaßnahmen, wie etwa Hygieneglas in den Beratungszimmern, im gesamten Filialnetz genutzt worden.
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Persönliche Beratungen weiterhin nach Terminanfrage
Spontane Kundenbesuche wurden seit Mitte März auf größere Beratungscentern konzentriert, um die Organisation der Kundenströme hygienisch sicher zu gestalten. Neben der Selbstbedienungsservices wurden vor allem Beratungen nach Terminvereinbarungen in kleineren Filialen angeboten. Die Sparkasse bittet allerdings weiterhin darum, für persönliche Beratungen, die über den alltäglichen Service hinausgehen, im Voraus eine Terminanfrage zu stellen.
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Michael Weil, Vorstand der Sparkasse Mainz dazu
„Die aktuellen Betriebsabläufe richten sich strikt nach der Maßgabe, den maximalen Schutz der Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig unter diesen neuen Bedingungen das jeweils mögliche Maximum an Service anzubieten. Durch die Erfahrungen und Anpassungen der letzten Wochen, sind wir nun in der Lage, sehr flexibel auf Veränderungen reagieren zu können“, betont Weil.
Ab Montag, 25. Mai werden folgende Filialen der Sparkasse Mainz für den Vollbetrieb wieder eröffnet:
Nachrichten Wirtschaft | Nach dem fast vollständigen Erliegen des Passagierverkehrs an den deutschen Flughäfen sind der Flughafenverband ADV und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in großer Sorge um die Zukunftsfähigkeit von mehr als 180.000 Arbeitsplätzen, davon ca. 40.000 direkt bei den Flughafengesellschaften. Verband und Gewerkschaft ersuchen die Unterstützung durch Bund und Länder.
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Die Covid19-Krise und der Zusammenbruch im Luftverkehr
Flughafenbetreiber bieten gute und sichere Arbeitsplätze. Das gilt bis heute und soll auch weiter gelten. Die Covid19-Krise und der Zusammenbruch im Luftverkehr werden an den Flughäfen nicht spurlos vorbeigehen. Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Der Flughafenverband ADV und ver.di richten in einer gemeinsamen Initiative einen dringenden Appell an Bund und Länder, ihrer Gesamtverantwortung für den Luftverkehr in Deutschland gerecht zu werden und auch den Flughäfen Unterstützung zu leisten.
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Dr. Stefan Schulte der ADV-Präsident
„Es herrscht Alarmstufe Rot – ganz gleich, ob Beschäftigte bei den Flughafengesellschaften, bei den Bodenverkehrsdiensten oder in den Catering-Unternehmen, ob in der Flugzeugwartung, in der Logistik oder in Dienstleistungsunternehmen auf dem Vorfeld rund ums Flugzeug oder im Flughafenterminal – sie alle sind nachhaltig von der Corona-Krise betroffen“ Bereits heute befinden sich rund 80 Prozent der Beschäftigten an den Flughäfen in Kurzarbeit.
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Es geht um die Luftfracht zur Versorgung mit lebenswichtigen Gütern
Gleichzeitig kommt den Flughäfen eine zentrale Bedeutung bei der Aufrechterhaltung stabiler Logistik- und Versorgungsketten zu. Es geht um die Luftfracht zur Versorgung mit lebenswichtigen Gütern. Aber auch um die zunehmenden Krankentransporte und Sonderverkehre, wie zum Beispiel die Einreisen von Erntehelfern. Sowohl Bundes- als auch Landesregierungen legen größten Wert darauf, dass alle Flughäfen betriebsbereit und anfliegbar sind.
„Die Corona-Krise hat alle ADV-Flughäfen in eine rapide Talfahrt geführt, und trotzdem stehen die Flughäfen zu ihrer Daseinsvorsorge und gewährleisten einen Flugbetrieb an ihren Standorten. Das verdient eine finanzielle Würdigung und Unterstützung durch die Bundesregierung“, so Dr. Stefan Schulte in seinem Ruf an die Politik.
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Fast 95 Prozent an Umsatz fehlt
Mittlerweile sind den Flughäfen über 95 Prozent ihrer Umsätze weggebrochen. Pro Monat fehlen den deutschen Flughäfen 500 Millionen Euro an Einnahmen. Gleichzeitig fallen jeden Monat Vorhaltekosten von 170 Miollionen Euro zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft an.
Ein Flugbetrieb ohne Einnahmen lässt sich auf Dauer nicht durchhalten. Die von den Flughäfen eingeleiteten Sparmaßnahmen können den Einnahmerückgang nicht auffangen. Die neuen Regelungen zur Kurzarbeit helfen sehr, den betriebswirtschaftlich notwendigen Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern, greifen aber nur für einen Übergangszeitraum. Eine wirkliche Erholung des Luftverkehrs ist nicht vor 2023 realistisch. Experten weisen zu Recht darauf hin, dass kaum eine Branche länger von den Auswirkungen der Covid19-Krise betroffen sein wird als der Luftverkehr.
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Zehntausende Arbeitsplätze sind betroffen
„Die Unterstützung der Bundesregierung für die deutschen Airlines ist wichtig und richtig. Aber es kann nicht sein, dass darüber die Flughäfen und ihre Beschäftigten in Vergessenheit geraten und keine Hilfen erhalten. Luftverkehr findet ohne die Infrastruktur am Boden nicht statt. Das betrifft neben den Flughäfen selbst auch viele zehntausend Arbeitsplätze bei unabhängigen Dienstleistern und ausgegliederten Töchtern der Flughäfen. Die Flughafenbetreiber werden alle geeigneten Maßnahmen umsetzen, um die Beschäftigung – soweit vertretbar je nach Verkehrsentwicklung – zu erhalten“, erklärt der ADV-Präsident.
Konkret fordern der Flughafenverband ADV und ver.di, dass den Flughäfen zumindest die Vorhaltekosten für ihre Betriebsbereitschaft erstattet werden. Zur Deckung der Vorhaltekosten sind die Flughäfen auf kompensatorische Zuwendungen angewiesen. Für eine gesicherte Liquidität müssen die Flughäfen endlich Zugang zu den Sonderkreditprogrammen der KfW und der Länder erhalten.
Nachrichten Bingen – Viele Menschen hatten bereits Urlaubspläne für die nächsten Monate. Einige auch schon fest gebucht. Sommer, Sonne, Strand und Meer, Wandern oder Fahrradfahren. Doch die Corona-Pandemie hat nun vielen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und da aktuell noch nicht klar ist, wann wieder Urlaub im Ausland möglich ist, ist jetzt die beste Zeit, die Heimat zu entdecken. Zum Beispiel Bingen:
Das Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal
Die 27.000 Einwohner-Stadt Bingen erstreckt sich entlang des malerischen Rheinufers und bildet das Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Von hier aus lässt sich das Rheintal mit seinen unzähligen Burgen bei ausgedehnten Wanderungen entlang des Rhein-Burgen-Wegs oder zahlreicher Premium-Rundwege erkunden. Wer es lieber gemütlich mag, kann das abwechslungsreiche Mittelrheintal auch mit dem Schiff (16.-20. Mai Burgenfahrten 3,5,7; 21.-24. Mai Burgenfahrten 1-7, Loreleyfahrt L1) genießen.
Zeugnisse der Römer und Stadt Hildegards von Bingen
Zahlreiche Burgen können links und rechts des Rheins besichtigt werden. Das Museum am Strom erzählt von der 2000-jährigen Geschichte der Stadt, erzählt von den römischen Anfängen der Stadt, zeigt das weltweit einzigartige Ärzte Besteck mit 66 Teilen und widmet Hildegard von Bingen eine große moderne Ausstellung. Angeschlossen ist der Hildegarten, in dem Hildegards Heilkunde veranschaulicht wird. Auf Hildegard Spuren kann man sich auch auf dem Rochusberg begeben mit der Rochuskapelle und dem Hildegard-Forum der Kreuzschwestern.
Weinregion Rheinhessen – Urlaub auf der Sonnenseite
Im statistischen Mittel scheint in Bingen von Mai – September die Sonne 10 Stunden am Tag und die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 18 – 23 Grad. Dieses milde Klima erfreut Urlauber gleichermaßen wie die Winzer, deren Wein hier perfekt reifen kann. Umgeben von vier Weinanbaugebieten kommen Weinliebhaber in Bingen voll auf ihre Kosten: ob bei der authentischen Weinprobe im Weingut, bei geführten Weinbergswanderungen oder beim Besuch der rheinhessischen Straußwirtschaften und Vinotheken, lässt sich die Vielfalt des hiesigen Weines entdecken.
Kunst und Kultur am Rheinufer
Das Binger Kulturufer ist eine der schönsten Uferpromenaden am Rhein. Mit dem Museum am Strom, dem Lotsenmuseum, farbenprächtigen Parkanlagen, vielfältiger Gastronomie, Spielplätzen und herrlichen Ausblicken auf den Rhein ein wunderbarer Ort zum Verweilen. Noch bis Anfang Oktober zeigt sich das Binger Kulturufer in voller Pracht. Die Skulpturen Triennale der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung präsentiert bis 9. Oktober entlang des 3km langen Rheinufers, sowie in der Binger Innenstadt, Skulpturen namhafter Künstler. Unter dem Motto „Echt und Falsch“ versammelt die Triennale erneut junge Kunstschaffende wie auch große Namen der zeitgenössischen Skulptur am Ufer des Weltkulturerbes Mittelrhein.
Das Kulturufer ist auch der Startpunkt für die Ausflugsschiffe ins Mittelrheintal bis zur Loreley, nach Koblenz oder durch Rheinhessen und den Rheingau nach Mainz. Ein besonderes Angebot ist das Ringticket, die Kombination aus einer Schiffstour mit einer Seilbahnfahrt zu Germania (Öffnung Seilbahn Rüdesheim ab 15. Mai) und einer Sesselbahnfahrt im Rotweinort Assmanshausen.
Outdoor-Aktivitäten für jedes Alter
Bei sommerlichen Temperaturen lohnt ein Besuch im Naturschwimmbad (Öffnung vorausschichtlich Ende Mai) mit spektakulärem Blick über den Rhein bis in den Rheingau. Familien finden Abkühlung auf dem außergewöhnlichen Wasserspielplatz im Park am Mäuseturm (Öffnung ab 22. Mai) sowie im Schatten der phantasievollen Spielplätze am Kulturufer und auf dem Rochusberg.
Familien und Sportlern bietet der Binger Wald ein vielfältiges Programm: hier können schon die kleinsten Waldbesucher ihren Wald, sein Ökosystem und seine Tierwelt auf dem Erlebnispfad Binger Wald interaktiv kennen lernen. Auf der „Baumgeister-Tour“ müssen viele, viele Brücken überquert werden, während zahlreiche Baumgeister die Wanderung begleiten.
Zur Rast laden die Forsthäuser „Heilig Kreuz“ (Öffnung ab 13. Mai) und „Jägerhaus“ (Öffnung ab 14. Mai) ein, sowie die „Lauschhütte“ (Grillhütte: 12-17 Uhr). Dort kommen kleine und große Kletterfans im Kletterwald an der Lauschhütte (Öffnung Outdoorpark ab 16. Mai) voll auf ihre Kosten. In fünf Parcours mit drei Schwierigkeitsgraden kann jeder Höhenerprobte seine Fähigkeiten testen und bis an seine Grenzen gehen.
Die Binger Gastgeber heißen willkommen
Beim Bummel durch die Innenstadt findet man kleine und feine Geschäfte, viele Cafés und zahlreiche Restaurants für jeden Geschmack. Bingen bietet vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten von inhabergeführten Hotels mit freundlichem und persönlichen Service und individuellem Frühstück über zahlreiche Ferienwohnungen bis zu einem Campingplatz und einem Wohnmobilstellplatz.
Startpunkt für Ausflüge in die Region
Mit seiner zentralen Lage bietet Bingen einen guten Ausgangspunkt für weitere Tagesausflüge in die nahe Umgebung. Entlang der Nahe lassen sich schöne und unterschiedlich lange Radtouren machen, die in die Kurstadt Bad Kreuznach oder Bad Münster am Stein führen. Direkt am Rheinradweg gelegen, ist von Bingen aus, eine der schönsten Touren, die Fahrt ins Mittelrheintal. Zurück geht es mit dem Zug oder natürlich noch schöner mit dem Ausflugsschiff.
Weitere Wanderziele sind im nah gelegenen Hunsrück leicht zu erreichen und auch ein Ausflug in die Edelstein-Stadt Idar-Oberstein ist lohnenswert. Die Rheinhessischen Rad- und Wanderwege sowie die Großstädte Mainz und Wiesbaden sowie auch Worms und Alzey laden zu Ausflügen ein. Das Radwege-Netz der rheinhessischen Hügel umfasst insgesamt 550 Kilometer.
Bingen freut sich, wieder Gäste empfangen zu dürfen!
Nachrichten Düsseldorf – Am 30. April 2020 wurde durch die Feuerwehr bei Rheinkilometer 728 (Düsseldorf-Himmelgeist) eine leblose unbekleidete Person aus dem Wasser geborgen. Die durchgeführte Obduktion und weitere Ermittlungen konnten bislang keine Hinweise auf eine Gewalttat ergeben. Ebenfalls konnte die Identität der etwa 30 bis 50 Jahre alten Frau noch nicht geklärt werden.
Die Polizei Düsseldorf wendet sich deshalb nun mit einem Phantombild der Toten an die Öffentlichkeit und fragt „Wer kennt die tote Frau?“. Spezialisten des Landeskriminalamtes haben das Gesicht der Unbekannten digital rekonstruiert. Die Augen- und Haarfarbe sowie die Frisur dürften dem ursprünglichen Erscheinungsbild recht nahe kommen. Bei den restlichen Details auf dem Foto handelt es sich lediglich um Annäherungen.
Beschreibung der toten Frau
etwa 30 – 50 Jahre alt
europäisches Erscheinungsbild
1,75 bis 1,80 Meter groß, schlanke Statur
Es ist davon auszugehen, dass sie braune/braungrüne Augen hatte und Kontaktlinsenträgerin war
Ihr Haar dürfte etwa zwei Zentimeter kurz und braun gewesen sein
sie trug silberne Kreolen
keine weiteren Piercings oder Tätowierungen
eine Beckenfraktur wurde in der Vergangenheit operativ behandelt
Hinweise zur Identität oder zur Aufklärung an das Kriminalkommissariat 11 unter Telefon 0211-8700.
Nachrichten Frankfurt | Verordnet ein Arzt dem Patient oder der Patientin die häusliche Krankenpflege (HKP), dann kann der damit beauftragte Pflegedienst diese Verordnung ab sofort digital bei der BARMER einreichen.
Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER Hessen
„Mit unserem Online-Verfahren reduzieren wir den Arbeitsaufwand für die Pflegedienste, und weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für das Kerngeschäft. Außerdem beschleunigen wir den Genehmigungsprozess. Der Pflegedienst erhält von uns innerhalb von 48 Stunden eine Rückmeldung. Durch die Digitalisierung ist es für die Pflegedienste einfacher, diese Frist einzuhalten. Der Tag der digitalen Übermittlung gilt als Eingangstag bei der Kasse“, erklärt Till.
Das sei bisher anders gewesen. In der Regel holen die Pflegedienste die HKP-Verordnung beim Arzt ab und reichen diese per Post bei der Krankenkasse ein. Dort erfolgt die Bearbeitung, die Genehmigung stellt die Kasse ebenfalls postalisch zu. Ein Prozess, der mehrere Tage dauern kann. Zudem muss der HKP-Antrag innerhalb von drei Tagen bei der Krankenkasse vorliegen. Bisher muss der Pflegedienst die genehmigte Verordnung bei der Abrechnung mit der Krankenkasse erneut einreichen. Auch das entfällt bei dem digitalen Prozess.
HKP-Online reduziert Kontakte während der Corona-Pandemie
Theoretisch können alle ambulanten Pflegedienste an dem Online-Verfahren der BARMER teilnehmen. Voraussetzung ist die Nutzung einer Branchensoftware, die einen sicheren Datenaustausch mit der Plattform „oscare“ ermöglicht. Ob eine Software diese Anforderungen erfüllt, können die Pflegedienste bei ihrem jeweiligen Berufsverband erfahren. Alternativ kommt auch die Nutzung eines datensicheren Web-Portals infrage. Till: „Die BARMER digitalisiert sukzessive ihre Antrags- und Genehmigungsverfahren, damit Kunden und Vertragspartner Arbeit und Zeit sparen. Während der Corona-Pandemie kommt der Vorteil hinzu, dass dadurch persönliche Kontakte vermieden werden.“ Weitere Information finden Pflegedienste unter www.barmer.de/u001535.
Rehlingen. Ein Zeuge hat auf dem Parkplatz „Niedmündung“ an der A8 eine Tüte mit weißem Pulver gefunden. Sie befand sich im Bereich der Baustelle. Wie die Polizei herausfand, handelte es sich um 300 Gramm Kokain. Wer den Stoff verloren hat, kann ihn gerne bei der Polizei anfragen: 0681/ 962 21 33.
„Dramatische“ Einbrüche im saarländischen Landeshaushalt befürchtet Finanzminister Peter Strobel (CDU) – das sei eine Folge der Corona-Krise. Die Prognose gehe aus der Tagung des Arbeitskreises Steuerschätzungen hervor. Das Land werde neue Schulden machen müssen, hat der Minister angekündigt – er sieht eine Situation gegeben, die eine Ausnahme von der Schuldenbremse erfordert.
Nachrichten Frankfurt | Die aktuellen Verordnungen treffen fast alle Bereiche der Wirtschaft und des Lebens. Auch die Sexbranche mit direktem Kundenkontakt hat ebenfalls eine schwere Zeit in der momentanen Situation. Boost your City hat an diesem Donnerstag mit Öner K. aus Frankfurt telefoniert, der für seine Dienstleisterinnen ein spezielles Konzept erarbeitet hat.
Die meisten sehen die Dienstleistungen der Sexbranche als nicht systemrelevant an
„Wir sind ein Wirtschaftszweig wie jeder andere und haben ebenfalls ein Recht auf Wiederaufnahme unserer Dienstleistungen. Es sind viele Existenzen in Gefahr und langjährige Geschäftsbeziehungen gehen in die Brüche. Es sind nicht nur die Dienstleister und Dienstleisterinnen betroffen, auch die Lieferanten der Utensilien und Hygieneartikel haben aktuell enorme Einbrüche. Durch unsere Dienstleistungen sind nachweislich auch schon Sexualdelikte verhindert worden, da die Männer sich hier mit den Frauen und auch Männern austoben konnten und ihre Fantasien erleben durften“, teilt uns der Frankfurter Öner K. mit.
Mit einer Alltagsmaske kann man auch Sex haben
„Es gibt verschiedene Varianten zu den jeweiligen Leistungen und Gebieten. Wir haben viele Stammkunden, die alle zwei Tage unser Laufhaus besuchten und die gerne wieder kommen würden. Es ist doch gestattet, dass man sich mit einem anderen Haushalt treffen darf. Dann sollte unsere Regierung es ermöglichen, dass wir unsere Stammkunden bedienen dürfen mit ausreichenden hygienischen Maßnahmen. Kondome sind sowieso bei uns Pflicht und eine Alltagsmaske kann man beim Sex auch tragen. Da fällt zwar der beliebte Blowjob weg, aber es gibt da genug andere Möglichkeiten. Wir haben auch kein Problem damit, eine Gesichtschutzmaske zu tragen oder eine Latexmaske als Pflicht einzuführen. Oder man hält sein Genital durch eine unserer Gloryhole-Wände und wird dann dort bedient. Unsere Politik soll sich nicht so anstellen, auch die haben Sex und wir haben genug Kunden aus diesem Bereich“.
Striptease mit Utensilien sollte wenigstens machbar sein
„Auch im Bereich Abstandsregelung kann man das Ganze umsetzen. Es muss nicht immer der Geschlechtsakt im Vordergrund stehen. Es gibt Utensilien mit Fernsteuerungen und ein Striptease mit 2 Meter Abstand ist nicht ansteckender als ein Schwimmbadbesuch, wo sich hunderte in einem Becken befinden. Man darf gemeinsam Essen gehen und in die Sauna, aber sich nicht befriedigen mit dem Abstand. Ich verstehe diese ganzen Regelungen einfach nicht“
Hygienestandards sind umsetzbar und die Reinlichkeit steht bei uns an erster Stelle
„Was soll hier mehr passieren als auf dem Fußballplatz, wo 22 Männer auf den Rasen spucken und schwitzen mit Körperkontakt. Wir haben ausreichend Desinfektionsmittel da und auch spezielle Reinigungsmittel für die Körper der Kunden und Kundinnen. Vor jeder Tür werden Ständer mit Desinfektionsmittel aufgestellt, unsere Betten werden mit Gummilaken überzogen die abwaschbar sind. Wir wollen einfach nur unserem Gewerbe wieder nachgehen und Umsätze erzielen. Wegen dem Virus werden die Sexualtriebe nicht weniger, sondern nehmen zu. Man möchte soziale Kontakte und sein Leben wieder aufnehmen.“
„Man kann sich auch selbst befriedigen und dem Mann oder der Frau hinter einer Plexiglasscheibe zu sehen und sich erregen. Wir können das alles umsetzen und würden es auch tun.“
Wir machen auch einen Handjob Drive-in wenn es sein muss
„Wir sind da sehr flexibel in unserer Branche und gerade ich mit meinen freien Mitarbeitenden. Es wäre auch ein Drive-in für Handjobs denkbar, da werden keine Hände geschüttelt. Man kann dort Handschuhe nutzen und der Kunde oder die Kundin bleibt in ihrem Fahrzeug sitzen und wird durch die geöffnete Fensterscheibe bedient. Man kann zuvor die Dienstleistung online buchen und mit Paypal oder Kreditkarte zahlen. Wenn man möchte, dann geht das auch.“
Keine Soforthilfen für Callboys und Prostituierte
„Es werden Unterschiede gemacht und die Menschen in verschiedene Klassen aufgeteilt. Wir sind auch ein Bereich der Kultur und haben ein Anrecht auf Leben und Arbeit. Wir sehen uns gerade im Bereich Striptease auch als Künstler an und haben ein Recht auf unser Gewerbe. Es muss jetzt endlich etwas passieren, bevor noch mehr illegale Prostitution Fahrt aufnimmt. Das ist dann wesentlich gefährlicher und nicht gut für die Ausbreitung des Virus“
Im März teilte die Betreuerin Marianne aus Frankfurt gegenüber BoostyourCity bereits mit, dass die Sex-Dienstleister oft keine finanziellen Rücklagen oder andere Möglichkeiten haben eine Finanzspritze zu erhalten. Der Großteil habe keinerlei Anspruch auf staatliche Hilfen in Deutschland. Auch mit Gewerbeschein haben sie keine Chance auf eine Soforthilfe. Die ausgelegten Soforthilfen sind nicht für den Lebensunterhalt gedacht und somit wird der Antrag schlichtweg abgelehnt.
Merzig. Eine Frau ist am Mittwoch auf dem Saarleinpfad in Merzig überfallen worden. Ein Angler schlug den Täter in die Flucht und konnte so vielleicht Schlimmeres verhindern. Nun könnte eine rote Mütze die Polizei auf die richtige Spur führen.
Nachrichten Mainz | Wie die SPD Stadtratsfraktion mitteilt, freut sie sich über die kreative Eigeninitiative der Schaustellerinnen und Schausteller, um Lösungen aus der für sie existenzgefährdenden Ausnahmesituation zu finden und begrüßt die Idee eines mobilen Freizeitparks.
SPD Stadtratsfraktion hatte Hilfe zugesagt
„Die Stadtratsfraktion treibt die äußerst schwierige Notsituation der Schausteller*innen ebenfalls um, weswegen wir bereits im März dieses Jahres in unserem Schreiben an den Schaustellerverband Rheinhessen und die Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) selbstverständlich unsere Unterstützung zugesagt haben“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers zusammen mit ihrer Stellvertreterin und jugendpolitischen Sprecherin, Jana Schneiß.
„Kreative Ansätze sind immer willkommen und verdienen Unterstützung, um daraus gemeinsam eine auch mal etwas unkonventionelle Lösung zu erarbeiten“, so die Fraktionsvorsitzende und ihre Stellvertreterin weiter. „Deshalb bitten wir die Stadt zu prüfen, ob nicht doch auf dem Messegelände Platz sowohl für die Schausteller als auch für das Autokino ist. Dort wäre es ein zusätzliches Angebot, eine zusätzliche Attraktion auch für die vielen Familien, die dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren können.“
Keine Konkurrenz zu Naherholung und Freiflächen für Familien
Der SPD-Stadtratsfraktion ist es wichtig klarzustellen, dass dadurch vor allem eine mögliche Konkurrenz zu Naherholung und Freiflächen für Familien vermieden werden soll. „Die Familien und Kinder haben dieses Jahr ebenfalls genug unter den Umständen gelitten, als Spielplätze, Sport- und Freizeitplätze lange Zeit nicht gemeinschaftlich benutzt werden durften. Gerade weil viele Familien dieses Jahr wohl nicht in den Urlaub fahren ist der Volkspark unentbehrlich und sollte nicht für zwei Monate abgesperrt werden“, erläutern Gill-Gers und Schneiß die Gründe für die Idee eines Freizeitparks auf dem Messegelände. „Außerdem wäre es doch ein schöner Sommertag für viele, wenn man als Familie erst unsere grünen Parks genießen kann, um danach Spaß auf dem Rummel zu haben und den Abend mit einem Film ausklingen zu lassen.“
Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus werden immer noch von einer Mehrheit gestützt, ergibt das Politbarometer, das das ZDF veröffentlicht hat. Doch zum einen gehen die Zustimmungswerte insgesamt deutlich zurück. Und zum anderen gibt es mittlerweile weniger Menschen, denen die Maßnahmen nicht weit genug gehen, als es Menschen gibt, die sagen: Es wird übertrieben.
Nachrichten Alzey | An diesem Donnerstagabend gegen 23:40 Uhr kam es zu einem Mülltonnenbrand in der Löwengasse in Alzey. Ein Anwohner, der den Brand bemerkt hatte, verständigte umgehend die Polizei. Das Feuer hatte sich beim Eintreffen der Polizei bereits auf drei Fahrzeuge ausgebreitet.
Die Feuerwehr Alzey konnte den Brand unter Kontrolle bringen und schließlich löschen. An allen drei Fahrzeugen entstand ein Totalschaden und aufgrund der enormen Hitzeentwicklung wurde die Außenfassade eines Wohnhauses beschädigt. Durch den Brand entstand ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.
Noch in der gleichen Nacht wurde ein weiterer Mülltonnenbrand gemeldet. Gegen 00:52 Uhr geriet eine Mülltonne im Theodor-Heuss-Ring in Alzey in Brand. Die Anwohner des Hauses konnten den Brand eigenständig löschen.
Derzeit ermittelt die Alzeyer Kriminalpolizei, weil nicht auszuschließen ist, dass die Mülltonnen vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06731 – 911 100 bei den Ermittlern zu melden.
Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie stellt vermutlich alle Menschen auf die ein oder andere Art vor Herausforderungen. So auch Gabriele Prinzler, deren Arbeitgeber aufgrund der Krise Kurzarbeit anmelden musste. Dadurch hatte sie einiges an Zeit gewonnen, die sie sinnvoll nutzte und sich gleichzeitig ihrem Hobby widmete.
Masken nähen für den guten Zweck
Gabriele Prinzler nutzte die Freizeit, die sich ihr nun bot und nähte. Doch das tat sie nicht für sich. Sie nähte Alltagsmasken, die sie gegen Spende zugunsten des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder Mainz abgeben wollte. Ihr Mann Harald Prinzler unterstützte sie dabei. Bei seiner Arbeit als Handelsvertreter für die Firma eismann.de stellte er seinen Kunden die Aktion seiner Frau vor und bot ihnen die Masken an.
Die Nachfrage war so groß, dass Gabriele Prinzler kaum mit dem Nähen hinterher kam. Zahlreiche Menschen spendeten ihr für diesen Zweck Stoffe, da der Vorrat natürlich entsprechend schnell zuneige ging. Auch in ihrem Wohnort sprach sich die Aktion herum und die Menschen fragten nach den begehrten Masken und spendeten.
Auch das Trinkgeld ging an den Förderverein
Über viele Wochen nähte Gabriele Prinzler, ihr Mann packte vor jedem Arbeitstag ein Körbchen mit Masken und kam abends mit voller Spendendose und leerem Körbchen nach Hause. Auch das Trinkgeld, dass Harald Prinzler von seinen Kunden bekam, landete in den Spendendosen.
Eine große Spendensumme kam dabei heraus
Als die zahlreichen Dosen geleert und die Spendeneinnahmen gezählt wurden, ergab sich eine Summe von 6.612,50 Euro. Obwohl diese Zeit der Corona-Krise für alle Menschen eine große Herausforderung darstellt, hat das Ehepaar Prinzler das Beste daraus gemacht und sich uneigennützig für andere eingesetzt.
Zum Tag des Ostsee-Schweinswals am 17. Mai fordern Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Whale and Dolphin Conservation (WDC) wirksame Meeresschutzgebiete ohne menschliche Aktivitäten und eine nachhaltige Fischerei. Der Schweinswal ist Deutschlands einzige heimische Walart. In der zentralen Ostsee lebt sogar eine eigenständige Population. Mit nur noch circa 450 verbleibenden Individuen ist diese akut vom Aussterben bedroht.
Schutzgebiete und naturverträgliche Fangmethoden
Größte Bedrohung für den kleinen Wal ist der Beifang in Fischernetzen. Zusätzlich schaden den Tieren Unterwasserlärm, Verletzungen und Tod durch fehlende Schallschutzmaßnahmen bei Sprengungen, Verletzungen durch Schiffsverkehr, die Überfischung ihrer Nahrungsgrundlagen und die Klimakrise. Die Corona-Krise führt aktuell zwar zu Entlastungen aber damit der Ostsee-Schweinswal jedoch langfristig überleben kann, müssen sich Bundesumweltministerium und Bundeslandwirtschaftsministerium in den zuständigen EU-Gremien für wirksame Schutzgebiete sowie für naturverträgliche Fangmethoden einsetzen.
Für den Fischereisektor bedeutet das konkret, dass Subventionen für umweltschädigende Fischereimethoden abgeschafft werden müssen. Dazu gehören beispielsweise die Stellnetzfischerei, die dem Ostsee-Schweinswal das Überleben schwermacht sowie die Grundschleppnetzfischerei. Diese müssen schnellstmöglich durch alternative Fangmethoden abgelöst werden.
Gleichzeitig bedarf es wirksamer Meeresschutzgebiete etwa in der „Pommerschen Bucht“, die nicht nur auf dem Papier existieren, sondern die Tiere effektiv schützen. Mindestens 50 Prozent der geschützten Fläche müssen als Nullnutzungszone – das heißt Ausschluss jeglicher menschlichen Aktivitäten – gelten.
Ulrich Stöcker, Leiter Naturschutz der DUH dazu
„Gerne wird von Seiten der Fischerei argumentiert, dass Nullnutzungszonen und nachhaltige Fischerei keine ausreichenden Fangerträge bringen. Doch schon jetzt liefern die eingesetzten Netze nicht mehr annähernd die Erträge, die prinzipiell möglich sind. Das heißt, dass wir die grundsätzliche Gesundung der Fischbestände in den Mittelpunkt rücken müssen. Wenn wir die seit Jahrzehnten andauernde Überfischung stoppen, kann auch mit schonenden Fangmethoden ausreichend Fisch gefangen werden. Gerade Nullnutzungszonen können maßgeblich zu einer ökologischen wie ökonomisch relevanten Erholung der Fischpopulationen beitragen.“
Die Weltwirtschaft kann nicht mehr losgelöst von Klimawandel und systemdurchdringender Nachhaltigkeit gedacht werden, Ökologie muss endlich mit Ökonomie versöhnt werden. Wirtschaftssubventionen müssen ab sofort zwingend mit Kriterien zur ökologischen Nachhaltigkeit verknüpft werden. Nur so kann ein neues Wirtschaften entstehen.
Fabian Ritter, Meeresbiologe und Walexperte bei WDC dazu
„Das Überleben des Ostsee-Schweinswals, wie auch das unzähliger anderer Arten, steht auf dem Spiel, wenn wir so weiter wirtschaften wie bisher. Das gilt es zu verhindern, denn die Wirtschaft der Zukunft, zumal wenn sie mit Geldsummen nie dagewesener Größenordnungen wiederaufgebaut werden soll, muss gesund sein für das gesamte System: Für uns Menschen genauso wie für Tiere und die Meere, also letztlich für den Planeten als Ganzes. Wir alle sind Teil desselben Systems und damit voneinander abhängig. Wenn eine Schlüsselart wie der Schweinswal aus der zentralen Ostsee verschwindet, spüren wir das im ersten Moment vielleicht nicht direkt. Das ohnehin durch menschliche Aktivitäten gestresste Ökosystem gerät aber gefährlich aus dem Gleichgewicht und versagt uns schlussendlich auch Ökosystemleistungen, die für uns langfristig lebensnotwendig sind“, so Ritter.
Die verbleibende Zeit nutzen
Der Schweinswal steht unter dem strengen Schutz der EU-Umweltgesetze, dem Bundesnaturschutzgesetz und mehreren internationalen Abkommen. Somit ist er theoretisch eine der am besten geschützten Arten in Deutschland und Europa. Trotzdem verenden zahlreiche Tiere als Beifang. Damit diese einmaligen Bewohner unserer Ostsee-Gewässer überleben, müssen wir die verbleibende Zeit nutzen, um sie wirksam zu schützen.
Nachrichten Ingelheim | Update 15. Mai: Bei dem nächsten Termin des Bau- und Planungsausschusses im Rathaus Ingelheim soll über die Entstehung der Hundewiese in Ingelheim diskutiert werden. Die Sitzung soll am 22. Juni stattfinden. Wie Frau Bärbel Mehl von der Stadt Ingelheim auf Anfrage von Boost your City telefonisch mitteilte, steht aktuell noch nicht fest, ob dieser Termin öffentlich sein wird oder aufgrund der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Über das Ergebnis der Sitzung werden wir berichten.
Update 4. März:
An diesem Dienstag sollte bei einem Termin im Rathaus Ingelheim vom Bau- und Planungsausschuss über die Entstehung einer Hundewiese diskutiert werden. Die Diskussion darüber, ob und wo in Zukunft eine Hundewiese möglich wäre, wurde jedoch von Ralf Claus, dem Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim in Absprache mit den Anwesenden Personen vertagt. Grund hierfür war, dass der Antragsteller der FDP bei der Sitzung nicht vor Ort war und sich somit auch nicht zu dem Vorhaben äußern konnte. Weshalb der Antragsteller nicht zu dem Termin erschienen ist, darüber lag dem Oberbürgermeister zum Zeitpunkt der Sitzung keine Information vor. Die Inititatoren der Hundewiese (Carolina Rothe, Laura Keres und Dominik Scheibel) sind nicht die Antragsteller. Der Antrag wurde ohne Rücksprache mit den Initiatoren von der FDP gestellt.
Update 28. Februar: Der Termin mit Frau Dr. Christiane Döll, Beigeordnete der Stadt Ingelheim fand am heutigen Morgen statt. Boost your City sprach im Nachgang mit Frau Carolina Rothe (Initiatorin) darüber, wie das Gespräch verlief.
Die Stadt Ingelheim stehe einer Hundewiese positiv gegenüber. Derzeit werde geprüft, welche Fläche dafür in Betracht käme. Hier ist aktuell die Neisser Straße in der Nähe des Brauhaus Goldener Engel und ein Platz in der Nähe des Ingelheimer Tierheims im Gespräch. Weitere mögliche Plätze werden aber auch noch geprüft. Die Angelegenheit wird derzeit vom Bau- und Planungsausschuss bearbeitet.
Erstmeldung vom 18. Februar: Hundewiesen sind dazu da, damit sich Hunde dort unbeschwert und ohne an der Leine geführt zu werden, austoben können. Dadurch wird auch das Sozialverhalten der Hunde gefördert. In Ingelheim und Umgebung gibt es zahlreiche Hundehalter, die sich nach solch einer Möglichkeit sehnen. Zur Zeit gibt es eine Petition (Hier Petition Unterzeichnen) für eine Hundewiese in Ingelheim. Die Initiatoren Carolina Rothe aus Ingelheim, Laura Keres aus Gau-Algesheim und Dominik Scheibel ebenfalls aus Gau-Algesheim haben selbst zwei Hunde (Falco und Mira).
Carolina Rothe fährt öfter mit ihrem Hund Falco auf die Hundewiese nach Weiterstadt, da sie dort häufig ihre Mutter besucht und in der näheren Umgebung kein geeigneter Platz existiert. Als sie das letzte mal dort war, ärgerte sich einer der Hundehalter sehr darüber, dass auch Menschen, die nicht aus Weiterstadt sind diesen Platz nutzen. Das sah Carolina Rothe als Anlass, in einer Ingelheimer Gruppe auf Facebook einen Beitrag zu erstellen, dass eine Hundewiese auch in Ingelheim eine schöne Sache wäre. Sie erhielt daraufhin unerwartet viele Rückmeldungen, sodass aus dem anfänglichen Facebook Post nach und nach die Idee wuchs, so etwas tatsächlich umzusetzen.
Da die Hunde Falco und Mira selbst einen ausgeprägten Jagdtrieb haben, können die Initiatoren sie nicht ohne Weiteres frei laufen lassen, auch wenn keine Leinenpflicht besteht. Dieses Problem und das Wissen darum, dass es vielen anderen Hundehaltern genauso geht, bestärkte die drei noch zusätzlich in ihrem Vorhaben. Auch Hunde, die aufgrund des Jagdtriebs nicht einfach von der Leine gelassen werden können, sollen mit der Hundewiese die Möglichkeit erhalten mit ihren Artgenossen zu toben und zu spielen.
Was die Initiatoren sich vorstellen
Wünschenswert wäre ein Gelände, dass sich außerhalb der Stadt befindet, um Anwohner nicht zu stören. Die Fläche sollte ausreichend groß sein, um Konfliktsituationen zwischen den Hunden zu vermeiden. Die Fläche müsste eingezäunt sein und der Zaun sollte einige Zentimeter in den Boden eingelassen werden, um die Stabilität zu gewährleisten. Weiterhin sollte es eine Dogstation mit Kotbeuteln auf dem Gelände geben. Die Initiatoren sind sich bewusst, dass klare Regelungen für die Nutzung gegeben sein müssten. Dazu haben sie bereits einen Entwurf angefertigt und würden sich auch als Ansprechpartner hierfür zur Verfügung stellen.
Weiterhin würden sich die Initiatoren über eine Überdachung freuen, die Hunden und Haltern an sonnigen Tagen etwas Schatten bietet. „Eine Sitzmöglichkeit, zum Beispiel Baumstämme oder Bänke wären toll, jedoch sind wir natürlich auch nur mit einem Zaun und einer Dogstation zufrieden, alles andere käme dann on top.“, berichtet Carolin Rothe.
Welche Plätze kämen dafür in Frage?
Als geeignet sehen die Initiatoren beispielsweise den Platz am Schützenhaus oder nahe dem Schäferhundeverein / Tierheim an. Eine Fläche auf der Jungau, wie sie vor Jahren schon einmal im Gespräch war, halten die Initiatoren eher für ungeeignet, da es sich bei der Jungau um ein Wasser- und Naturschutzgebiet handelt. Das würde natürlich Probleme mit den freilaufenden Hunden mit sich bringen. Weiterhin liegt die Jungau gerade bei Hochwasser nicht unbedingt günstig.
Die Hoffnung ist, dass dieses Projekt möglichst zeitnah verwirklicht werden kann, sodass die Vierbeiner schon in diesem Sommer frei und unbeschwert auf einer eigenen Hundewiese in Ingelheim toben können.
Aussagen der Stadt Ingelheim dazu
Grundsätzlich steht die Stadt Ingelheim der Idee positiv gegenüber, wenn die Begriffe und Spielregeln klar definiert sind und eine geeignete Fläche dafür gefunden wird. Die rechtlichen Aspekte seien dann natürlich noch zu prüfen. Wenn alle Aspekte geklärt, und der Stadtrat sich dafür ausspreche, würde die Stadt eine solche Initiative generell unterstützen.
Die Stadt berichtet außerdem folgendes: „Weder innerhalb noch außerhalb der bebauten Ortslage besteht eine Anleinpflicht für Hunde. Lediglich Listenhunde sind anzuleinen bzw. Hunde, denen aufgrund aggressiven Verhaltens eine Leinenpflicht auferlegt wurde. Nach §48 Landesjagdgesetz ist es nicht zulässig, Hunde unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen zu lassen. Unbeaufsichtigt ist ein Hund dann, wenn er sich außerhalb des Wirkungskreises des Hundehalters aufhält. Zudem ist es in einem Naturschutzgebiet nicht zulässig, Hunde frei bzw. abseits der Wegeführung laufen zu lassen.“
Das Thema soll nicht politisiert werden
Aufgrund einer Fehlinformation durch Dritte, dass man „ohne etwas in der Hand“ kein Gehör in der Stadt findet, starteten die drei zuerst die Petition, bevor sie das Vorhaben an die Stadt Ingelheim heran trugen. „Keinesfalls lag es in unserer Absicht, die Stadtverwaltung zu übergehen“, schreiben die Initiatoren.
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen dazu auf Facebook, wurde seitens der FDP ein Antrag im Stadtrat hierzu eingereicht. Dieser erfolgte jedoch ohne Rücksprache mit den Initiatoren selbst. Diese hätten sich vorab ein Gespräch mit der FDP gewünscht, um ihre Beweggründe und Ideen darzulegen. Die Initiatoren möchten nicht, dass dieses Projekt seitens der FDP politisiert wird und haben die Stadt Ingelheim daher um ein persönliches Gespräch gebeten. Dieses findet am 28. Februar mit der zuständigen Beigeordneten der Stadt Ingelheim, Frau Dr. Christiane Döll statt. Dort möchten sie ihr Anliegen in Verbindung mit einer entsprechenden Präsentation persönlich vortragen.
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