BYC-News Blog Seite 1384

Briefe mit Verschwörungstheorien in Mainz und Wiesbaden

Nachrichten Rhein-Main | Seit diesem Donnerstag sind vermehrt Schreiben mit einer dubiosen Verschwörungstheorie in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz unterwegs. Die Schreiben wurden anonym ohne Absender in vereinzelte Briefkästen eingeworfen. Sie sind auf einem DIN A4 Papier ohne Umschlag in den Haushalten gelandet. Bei der Redaktion von BoostyourCity haben sich nach unserem Aufruf mehrere Empfänger der Briefe gemeldet. Die Schreiben wurden am Donnerstag und Freitag in Wiesbaden Biebrich sowie am Samstag in Mainz eingeworfen. Bislang konnte keiner der Empfänger beobachten, wer die Schreiben in die Briefkästen einwarf.


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Folgender Inhalt steht in dem Schreiben, das uns vorliegt

Finden Sie es nicht komisch, dass aufgrund eines Virus der ähnlich gefährlich ist wie eine Grippe, uns so viele Rechte genommen und Zwänge aufgedrückt werden? Ängste werden bewusst geschürt, um die Menschen gefügig zu machen. Viele Menschen haben den Virus, gestorben sind alle an schweren Vorerkrankungen und im Schnitt mit 79 Jahren. In Hamburg wurden alle angeblichen Corona-Toten obduziert. Keiner starb an Corona. Dies ist erwiesen! Wir sollen alle geimpft werden, ob wir wollen oder nicht. Und der Impfstoff soll im Schnellverfahren entwickelt werden ohne lange Probe. Daran verdienen die Mächtigen wieder Milliarden.

Manipulierte Medien machen es möglich. Wer viele Milliarden hat, hat genau das in der Hand. Bill Gates bezahlt die WHO, das Robert-Koch-Institut, Herr Drosten, die Charité, die Politiker und die Medien. Das ist dokumentiert. Klar, dass alle Dasselbe sagen. Habt ihr Bill Gates gewählt ?

Stellen Sie sich eine Seuche vor: Mehrere Menschen in Ihrem Bekanntenkreis sind schwer erkrankt und sterben. Menschen tauschen sich verzweifelt über all die Verstorbenen aus …
Kennen Sie jemanden oder gar viele? Fällt Ihnen etwas auf? Ich kann die angebliche Pandemie nur an den Medienberichten feststellen. Die Krankenhäuser sind so gut wie leer. Fragen Sie Ihre Bekannten die dort arbeiten.



Dafür wird unser tägliches Leben massiv eingeschränkt, die gesamte Wirtschaft zerstört. Wir werden erst in Zukunft die fatale Auswirkung spüren. Es ist dringend notwendig, dass wir uns über andere Kanäle informieren, solange dies noch möglich ist. Vor allem müssen wir unseren gesunden Menschenverstand einsetzen. Masken sind nutzlos, das sagt sogar der Chef-Virologe Drosten. Immer wieder gibt es Grippewellen mit 20.000 und mehr Toten im Jahr, 15.000 Tote, die am Krankenhauskeim sterben, Tausende, die durch Impfungen Schaden nehmen und auch sterben. Warum lesen wir darüber nicht täglich?

Wir werden immer mehr unserer Rechte beraubt und für viele ist es in Ordnung, weil sie Angst haben. Angst, die man ihnen über die Medien macht – unbegründet. Es wird Zeit, dass wir alle aufwachen und nicht alles glauben, was man uns vorsetzt. Je mehr Menschen das bewusst ist, umso schwerer ist der perfide Plan durchzusetzen. Reden Sie mit Freunden und Verwandten darüber. Die letzte Macht liegt immer noch beim Volk.

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Wer hat diese Schreiben verfasst?

Um mehr über die Hintergründe und Gründe dieses Schreibens zu erfahren, möchten wir den Verfasser oder die Verfasserin bitten, sich bei unserer Redaktion unter redaktion@boostyourcity.de zu melden. Auch Personen, die das Schreiben nicht verfasst haben, aber Hintergründe dazu kennen oder selbst ein solches Schreiben erhalten haben, können sich gerne bei uns melden. Die Informationen werden wir selbstverständlich vertraulich behandeln.

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Besondere Live Aktion in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Seit 59 Tagen spielt Gernot Siehr gemeinsam mit seiner Ziehtochter Lea täglich kleine Konzerte auf ihrem Dachbalkon in der Hochheimer Straße im Stadtteil Gustavsburg. Pünktlich um 19 Uhr erklingt die „Ode an die Freude“, gespielt von einer Trompete und einem Tenorhorn.


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Gernot Siehr dazu

„Die Idee kam mir eigentlich schon recht früh“, erklärte Gernot Siehr. „Ich weiß, wie wichtig in einer solchen Zeit Rituale sind und mit welch einfachen Dingen man als Hobbymusiker Menschen eine Freude machen kann. Den letzten Anstoß und Mut dazu gab mir eine Mail der EKD, die Musiker dazu aufgerufen hatte, an festen Tagen in diesen Lockdown- Zeiten von Corona „Der Mond ist aufgegangen“ von den Balkonen aus zu spielen.“

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Die Nachbarn sind begeistert

Seit dem 20. März spielen die beiden jeweils für etwa eine viertel bis halbe Stunde kleine Konzerte. Mal solistisch, mal im Duett und mal mit Playback. An diesem Dienstag spielen sie zum 60. Mal in treuer Kontinuität. Für die Konzerte gehen täglich in der Nachbarschaft die Fenster auf. Die Menschen gehen auf ihre Balkone und unter den geltenden Abstandsregelungen einzeln oder paarweise auf die Straße, viele singen mit, ein Paar tanzte sogar dazu.

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Mit einem Plakat bedankten sich die Nachbarn

„Wo solch’ Musik ertönt, da kannst Du dich getrost niederlassen“, sagte ein Zuhörer, der regelmäßig mit seinem Fahrrad zu den Konzerten kommt. Auch die Nachbarn aus den umliegenden Gärten sind begeistert und zeigen sich für die musikalische Abwechslung in diesen schwierigen Zeiten dankbar. Als Dankeschön wurde für auch ein Plakat gestaltet und aufgehängt.

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Mit 3,47 Promille auf der Bundesstraße 44 bei Bürstadt unterwegs

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstag wurde ein 58-jähriger Mann von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Es bestand der Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis mit einem Fahrzeug unterwegs ist. Zeugen hatten gegen kurz nach 8:00 Uhr über den Notruf die Polizei alarmiert.

Sie hatten einen Autofahrer gemeldet, der in Schlangenlinien auf der Bundesstraße 44 unterwegs war. Im Bereich Bürstadt (Hessen) konnte das beschriebene Fahrzeug mit dem Alkoholisierten schließlich kontrolliert werden. Ein Alkoholtest bei dem 58-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von sagenhaften 3,47 Promille.

Der Mann wurde festgenommen und eine Blutentnahme auf der Polizeiwache angeordnet. Ermittlungen ergaben zudem, dass der Ertappte nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.


 

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Zeuge beobachtet Männer die mit Schusswaffe hantieren

Nachrichten Worms | An diesem Sonntagnachmittag kam es zu einer Polizeikontrolle in der Rudolf-Heiligers-Straße in Worms. Zuvor meldete ein Zeuge den Beamten drei junge Männer auf einer Sitzbank, die mit einem Gegenstand hantierten, der für den Zeugen wie eine Schusswaffe aussah.


Die Beamten der Polizei machten sich umgehend auf den Weg zu der genannten Örtlichkeit. Dort angekommen trafen sie die drei Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren an und führten eine Kontrolle durch. In dem Rucksack des 20-Jährigen fanden die Beamten eine Softairpistole, die eine täuschende Ähnlichkeit mit einer scharfen Schusswaffe hatte. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Anscheinwaffe. Zudem wurde eine modifizierte Handsäge und ein Karambit gefunden, wobei es sich es sich um ein Messer mit einer klauenförmigen Klinge handelt.

Die Beamten stellten die gefundenen Gegenstände sicher. Der 20-Jährige gab gegenüber der Polizei an, er habe seinen Freunden die Waffen lediglich zeigen wollen. Das Führen solcher Waffen ist gesetzlich verboten.

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Deutschlands erste Onlinemesse für Oldtimer, Youngtimer & Co

Nachrichten Automobil | Zum ersten Mal findet eine Messe für Old- und Youngtimer komplett online statt. Die Classics to Click öffnet mit einem umfangreichen Liveprogramm und digitalen Messeständen ihre virtuellen Tore und ist im Anschluss für drei Wochen zugänglich. Die OCC Assekuradeur GmbH ist Veranstalter der digitalen Leistungsschau rund um das Thema klassische Fahrzeuge. Der Lübecker Spezialist für Oldtimer-Versicherungen konnte hochkarätige Aussteller wie die BMW Group Classic und den TÜV SÜD für die Messe gewinnen.


Désirée Mettraux, Vorsitzende der OCC-Geschäftsführung

„Mit Classics to Click wollen wir demonstrieren, dass die Oldtimer-Community auch in so einer großen Krise, in der seit Monaten fast alle Szeneveranstaltungen ausgefallen sind, zusammenhält, zusammen bleibt – und sehr wohl in der Lage ist, dieses analoge Produkt auch digital zu entdecken.“

Was erwartet die Besucher bei der Classics to Click?

Echtes Messe-Feeling, das man aber bequem vom Wohnzimmer aus genießen kann. Auch unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet ist die Teilnahme an der Veranstaltung möglich. Die Onlinemesse mit virtuellem Foyer und virtuellen Ständen hat nach dem Live-Tag am 19. Juni für drei Wochen rund um die Uhr geöffnet.

Am 19. Juni können Besucher online in Echtzeit mit renommierten Ausstellern am digitalen Messestand in Kontakt treten und mit anderen Teilnehmern per Chat und virtuellen Räumen kommunizieren. Es gibt Live-Einblicke in Oldtimer-Werkstätten und für Messegäste die Möglichkeit, einen Fahrzeug-Gutachter direkt zu befragen.

Für den Messebummel haben die Besucher nach dem 19. Juni noch drei Wochen lang 24 Stunden am Tag Zeit – Classics to Click hat durchgehend geöffnet. Zeitlich begrenzt sind nur die Live-Vorträge per Video und die Chat-Betreuung der Stände. Der Eintritt zu Classics to Click ist für Besucher frei.

Große Chance für Aussteller

Für Aussteller ist die Onlinemesse Classics to Click die große Chance, sich auch in Corona-Zeiten einer oldtimerbegeisterten Community zu präsentieren. Folgende Unternehmen sind ab 19. Juni dabei:

  • BMW Group Classic
  • TÜV SÜD
  • AvD
  • Classic Analytics
  • Classic Data
  • Classic Trader
  • PS Speicher Einbeck
  • MICARE PS – Missing Car Register GmbH
  • COMCO Leasing GmbH
  • CLASSIC CAR DIARY.
  • Deutsche Oldtimer Club (DOC)
  • Oldtimer-Netzwerk

Als Medienpartner begleiten OLDTIMER Markt, Zwischengas.com, Radio Oldtimer und Classic Trader die erste deutsche Online-Messe für Oldtimer. Mehr Infos unter: Classic to Click

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Verkehrsunfallflucht in Groß-Gerau

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstag zwischen 16:30 Uhr und 17.35 Uhr, beschädigte ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer ein schwarzes Fahrzeug der Marke Opel. Das Auto war ordnungsgemäß in der Mainzer Straße 50 auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes abgestellt. Der PKW wurde an der hinteren Tür sowie am hinteren Kotflügel beschädigt stark beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro. Zeugen, die etwas beobachtet hatten, melden sich bitte bei der Polizei in Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06152/1750


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Illegales Straßenrennen in der Wiesbadener Innenstadt

Nachrichten Wiesbaden | In dieser Sonntagnacht gegen 1:20 Uhr kam es in der Wiesbadener Innenstadt in den Straßen Taunusstraße, Wilhelmstraße und Friedrich-Ebert-Allee zu einem illegalen Straßenrennen zwischen zwei Fahrzeugen.


Das Rennen lieferten sich eine 21-jährige BMW-Fahrerin und ein 23-jähriger Fahrer eines Mercedes AMG. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit fielen die beiden Fahrzeuge in der Taunusstraße einer Zivilstreife der Polizei auf, die daraufhin die Verfolgung aufnahm. Die Fahrzeuge fuhren in Richtung Kureck und bogen dann in die Wilhelmstraße ab. Dort missachteten beide eine rote Ampel. Die BMW-Fahrerin nutzte die Busspur während der Fahrer des Mercedes links von ihr fuhr. Anschließend fuhren sie in Richtung Friedrich-Ebert-Allee, wo sie eine Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern erreichten.

Im Bereich des Bahnhofplatzes gelang es den Polizisten, die Fahrzeuge zu stoppen. Neben der Fahrerin des BMW befanden sich in dem Fahrzeug noch drei weitere Personen. Die Beamten stellten die Fahrzeuge und die Führerscheine der beiden Fahrer sowie die Handys aller Beteiligten sicher. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten entlassen. Bei dem Straßenrennen wurden keine Personen verletzt.

Das neue Leserforum für Mainz und Rheinhessen

Nachrichten Mainz & Rheinhessen | Boost your City erhält immer wieder Leserzuschriften mit Fragen zu bestimmten Themen oder Einsätzen, die unsere Leserinnen und Leser interessieren. Um euch eine Plattform zu bieten, auf der ihr alle Themenvorschläge machen oder Fragen stellen könnt, haben wir eine Facebook Gruppe für unsere Leserinnen und Leser erstellt.


Themenvorschläge und Fragen

Wir möchten von euch wissen, was Ihr spannend und interessant findet. Du hast etwas in Mainz oder der Umgebung beobachtet oder du möchtest Antworten auf bestimmte Themen oder aktuelle Einsätze? Schreib es in unsere gemeinsame Gruppe, dann kann unsere Redaktion und andere Leser dir gemeinsam helfen.

Angebote und Gewinnspiele

Außerdem werden wir in der Gruppe regelmäßig über ausgewählte Angebote sowie Gutschein- und Rabattaktionen in Mainz und Rheinhessen informieren. Zudem werden exklusiv in dieser Gruppe Gewinnspiele von Boost your City stattfinden, bei denen es für unsere Leser, die Mitglied dieser Gruppe sind, tolle Preise zu gewinnen gibt.

Der direkte Kontakt ist uns wichtig

Unserer Redaktion ist es wichtig, mit unseren Leserinnen und Lesern in direktem Kontakt zu stehen. Der direkte Kontakt mit der Redaktion beziehungsweise den Redakteuren und Redakteurinnen ist in der Gruppe schnell und unkompliziert möglich. Wir stehen euch dort gerne für Fragen oder Anliegen zur Verfügung und kümmern uns um die Themen, die euch interessieren.

Hier geht es zur Facebook Gruppe

Bedeutung interner Links in der SEO-Optimierung wird oft unterschätzt

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein breit gefächertes und komplexes Feld ist, welches sich im stetigen Wandel befindet. Dementsprechend variieren auch die SEO-Faktoren, die in Summe für eine bessere Positionierung sorgen. Der Anforderungskatalog an den Webauftritt ist vielfältig: Von hochwertigen Inhalten über ein schnelles Ladeverhalten bis hin zur optimalen Darstellung auf allen Endgeräten und weit darüber hinaus. Seit jeher stellt auch der Linkaufbau ein elementares Kriterium dar, wenn es um den Erfolg in den Suchergebnissen geht. Während Backlinks von anderen relevanten Webseiten ein starkes Rankingsignal sind, sollten auch die internen Links bei der Optimierung berücksichtigt werden. Einerseits, um das vorhandene SEO-Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, andererseits, um die User Experience und Usability langfristig zu verbessern.

Eine gute Linkstruktur schafft Klarheit für User und Suchmaschinen

Generell lassen sich Links auf der eigenen Webseite in zwei übergeordnete Kategorien einteilen. Während die sogenannten „Outbound Links“ auf externe Webseiten verweisen, leiten „Internal Links“ zu einer Seite auf derselben Domain weiter. Dabei kann es sich um Links zu Produkt- oder Dienstleistungsseiten, zur Hauptnavigation, innerhalb von Artikeln zu verwandten Inhalten und dergleichen mehr handeln. Viele Webmaster befürchten, dass Outbound Links ihre eigene Seite schwächen. Jedoch ist oftmals das Gegenteil der Fall: Für eine natürliche Linkstruktur ist es wichtig, dass beide Link-Kategorien adäquate Anwendung finden. Stets mit dem Ziel im Blick, den Besuchern an den passenden Stellen einen Mehrwert zu bieten. In Bezug auf interne Links erleichtert eine durchdachte Linkstruktur die Navigation. Damit erhöht sich nicht zuletzt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher länger auf der Webseite verweilen.

Die bessere Navigierbarkeit betrifft dabei nicht nur die User, sondern auch die Suchmaschinen-Crawler, welche die Webseite automatisch untersuchen und indexieren. Sobald solch ein Bot eine Website besucht, folgt er der zugrundeliegenden Seitenstruktur. Auch die Ankertexte – sprich Link-Titel – der internen Links werden analysiert. Sie geben dem Crawler wichtige Informationen und ermöglichen ihm eine bessere Interpretation der thematischen Verknüpfung von Unterseiten innerhalb einer Domain. Auf diesem Wege kann der Bot beispielsweise erkennen, warum eine bestimmte Unterseite für einen Suchbegriff relevant ist. Dementsprechend lassen sich mit Hilfe von internen Links zahlreiche Kernbereiche der Suchmaschinenoptimierung stärken. Darunter die Crawlbarkeit, Nutzererfahrung, Keyword-bezogene Optimierung und gezielte Steuerung der Seitengewichtung.

Best Practices in der internen Verlinkung

In der Praxis eröffnen sich zahlreiche Methoden und Herangehensweisen, um das größtmögliche Potenzial aus internen Links zu schöpfen. Da jede Webseite unterschiedlich ist – sowohl im Hinblick auf ihren Aufbau, ihren Inhalt, ihr Angebot und die Zielerreichung – gibt es keine universelle Musterlösung. Hier kommt es viel mehr auf eine maßgeschneiderte Strategie an. Wer bei der Suchmaschinenoptimierung auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich die Unterstützung einer Online Marketing Agentur mit umfassender SEO-Kompetenz sichern. Nichtsdestotrotz haben sich einige Best Practices etabliert, dank derer sich die Performance in den Suchergebnissen verbessern lassen kann. Zunächst ist es empfehlenswert, jedem Link – ob Outbound oder Internal – einen aussagekräftigen Ankertext zu verleihen. Dieser Titel sollte einerseits den Inhalt der verlinkten Seite wiederspiegeln, andererseits kann an dieser Stelle auch ein relevanter Suchbegriff integriert werden. Jedoch nur dann, wenn es im Kontext der Verlinkung und der Inhalte sinnvoll ist. Gleichzeitig erhöhen Linktitel die Lesbarkeit und tragen zu einer barrierefreien Webgestaltung bei.

Was die Platzierung und Häufigkeit der internen Links betrifft, bleibt es wichtig, dass der Mehrwert für die User im Vordergrund stehen sollte. Ähnlich wie bei der Verwendung von Keywords im Ankertext sollte ein interner Link daher nur dann gesetzt werden, wenn er an der entsprechenden Stelle Sinn ergibt. In diesem Zusammenhang spielt auch die Hierarchie der einzelnen Seiten untereinander eine entscheidende Rolle. Wichtigere Unterseiten sollten daher beim Aufbau einer internen Linkstruktur vermehrt Berücksichtigung finden. Nicht zuletzt sollten die Links auch als solche erkennbar sein, da eine absichtliche Verschleierung als Täuschung interpretiert und negative Folgen mit sich ziehen kann.

Die neue Mainzer Einkaufsstraße in der Ludwigsstraße

Nachrichten Mainz | Der Wettbewerb bezüglich der Einkaufstraße in der Ludwigsstraße Mainz ist abgeschlossen. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Karstadt-Areals zum Einkaufsquartier Ludwigsstraße erreicht. Für das künftige Einkaufsquartier wurden viele ausgezeichnete Gestaltungsideen aufgezeigt.


Ergebnisse wurden am 15. Mai prämiert

Am 15. Mai 2020 wurden in einer Preisgerichtssitzung die Wettbewerbsarbeiten von einer Jury bestehend aus Fachexperten aus ganz Deutschland sowie Vertretern der Stadt Mainz und des Vorhabenträgers bewertet und prämiert. Unter anderem beurteilt wurden:

  • die städtebauliche, architektonische und freiräumliche Qualität
  • die Einhaltung des städtebaulichen Grundkonzepts
  • die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit
  • die Vereinbarkeit mit den Empfehlungen aus der Bürgerbeteiligung

Sieger in den Bereichen Fuststraße und Karstadt

Die Bürogemeinschaft aus Faerber Architekten GbR (Mainz), Jestaedt + Partner Stadtplaner (Mainz) und Bierbaum.Aichele Landschaftsarchitekten (Mainz) zeichnete sich für die zwei Realisierungsteile als klarer Sieger ab. Die Bürogemeinschaft hatte herausragende Lösungen für die komplexe Gestaltung entlang der Ludwigsstraße entwickelt. In den Realisierungsteilen Karstadt und Fuststraße wurde das Team jeweils mit dem ersten Platz prämiert.

Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse dazu

“Ich bin glücklich über die mit Spannung erwartete Entscheidung, die von der Jury einstimmig getroffen wurde. Die Struktur der bisherigen Pavillons wird neu interpretiert und in die heutige Zeit überführt. Entlang der Fuststraße, die endlich wieder himmelsoffen ist, entsteht ein sehr differenziertes Fassadenbild. Insbesondere der Übergang zu den benachbarten Gebäuden der Altstadt ist durch die Wahl eines Satteldaches sehr geglückt. Das Hotel wird in Richtung Bischofsplatz als moderner Akzent auf das Parkhaus gesetzt und wertet diesen Bereich erheblich auf“, so Grosse.

„Der Gewinnerentwurf setzt konsequent das Nutzungskonzept von Einzelhandel, Kultur, Gastronomie und hoher Erlebnisqualität um“, so Tina Badrot von der Wettbewerbsausloberin Boulevard Lu GmbH & Co. KG.

Tim Gemünden, ebenfalls Boulevard Lu, ergänzt: „Insbesondere der Gedanke, mitten in der Stadt eine grüne Oase auf dem Dachgarten zu schaffen, wurde durch den prämierten Entwurf in hervorragender Weise herausgearbeitet.“



Sieger für das Städtebauliche Gesamtkonzept

Für den städtebaulichen Ideenteil wurde das Büro AS+P Albert Speer + Partner GmbH (Frankfurt/Main) mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Deren Konzept mit einer verbreiterten Vorderen Präsenzgasse und der Platzgestaltung im Bereich Schillerplatz (ehemals Foto Oehling) stieß auf große Zustimmung. Die hochkarätigen Siegerentwürfe werden nun die Arbeitsgrundlage für die Gestaltung und Baurechtschaffung an der Ludwigsstraße bilden.

Das Büro Promontorio aus Lissabon wurde mit einem Sonderpreis prämiert. Die ideenreiche Konzeption der Platzgestaltungen wurde damit als wichtige Inspiration gewürdigt.

 

Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

Er begrüßt die neugeschaffene Perspektive für die Ludwigsstraße: „Wir werden die Ludwigsstraße mit den Plänen des Investors und den Gestaltungsideen des Wettbewerbs in die Zukunft führen und zu einem modernen Einzelhandelsstandort machen. Ich freue mich sowohl für den Handel und die Gastronomie als auch für die Kunden über diese neue Chance, die City aufwerten zu können. Die Neugestaltung der Ludwigsstraße bietet die große Chance diesen Bereich der Innenstadt einer nachhaltigen Entwicklung zuzuführen. Schon vor der Corona-Pandemie war es wichtig in die Aufwertung der Ludwigsstraße zu investieren. Heute, wo der Handel erheblich leidet, ist diese Investition ein Schlüssel, um die Innenstadt wieder aufblühen zu lassen. Auf Basis des Nutzungskonzepts der Boulevard Lu GmbH & Co. KG, den Ergebnissen der beiden Bürgerbeteiligungsveranstaltungen und den jetzt vorliegenden Wettbewerbsergebnissen muss deshalb das Projekt schnell umgesetzt werden.“

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz dazu

„Ich freue mich sehr, dass es beim Einkaufsquartier Ludwigsstraße weiter vorangeht. Das ist gerade in dieser schwierigen Zeit eine gute Nachricht für den Einkaufsstandort Mainz. Trotz der aktuellen Probleme aufgrund der Corona-Pandemie ist unsere Innenstadt mit ihren unterschiedlichen Angeboten schon jetzt attraktiv. Wir wollen aber, dass zukünftig noch mehr Menschen in unsere schöne Stadt kommen. Das ist gerade auch für den Einzelhandel und die Gastronomie überaus wichtig. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Aufwertung dieses Areals bzw. die Entwicklung der Ludwigsstraße von großer Bedeutung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir am Ende ein Konzept haben, das perfekt zum Standort passt und die Menschen anspricht.“



Wettbewerbsergebnisse werden ausgestellt

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab diesem Montag im Rahmen einer Ausstellung bis zum 1. Juni in der Lidwigsstraße in den Schaufenstern des Vorbaus der Deutschen Bank präsentiert.

Der Auslobungstext und weitere Informationen zu dem Projekt sind online unter www.lu.mainz.de und unter www.lu-erleben.de zu finden.

Ziele, Prozesse und Abläufe

Schon viele Jahre wird eine Neuordnung der städtebaulichen Situation angestrebt. Der vielschichtige Planungsprozess ist seither weit vorangeschritten. In die Wettbewerbsauslobung, die der Stadtrat am 25. September 2019 beschlossen hat, sind eingeflossen:

  • die Leitlinien und Empfehlungen im Rahmen der Ludwigsstraßenforen
  • der Rahmenplan sowie
  • die zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen

Ziel ist ein Entwurf für eine qualitativ hochwertige Bebauung. Diese sollte eine hohe architektonische und freiräumliche Qualität bieten und den vielfältigen Nutzungen wie Einkauf, Gastronomie, Kultur, Hotel und Wohnen gerecht werden. Zudem sollte sie sich in die Umgebung einfügen. Insgesamt Sieben Büros haben Ende Februar ihre Entwürfe eingereicht.

 

Der Wettbewerb wurde als einphasiger Wettbewerb durchgeführt und bestand aus drei Teilen:

Das städtebauliche Gesamtkonzept vom Gutenbergplatz bis zum Schillerplatz dient als Grundlage für die künftige Entwicklung in der Ludwigsstraße und als Basis für die jeweiligen Realisierungsteile. Generelle Vorschläge zu Baukörpern, Gebäudehöhen, Freiflächen, Wegeverbindungen und erste Aussagen zur Fassade wurden hierbei präsentiert.

Der Realisierungsteil Fuststraße umfasst den Rückbau und Neuentwicklung des Gebäudekomplexes. Als Ideenteil wurde das Gebäude auf dem Grundstück Gutenbergplatz 2 bearbeitet und in das Gesamtkonzept integriert.

Der Realisierungsteil Karstadt besteht aus dem ehemaligen Karstadt-Areal von Ludwigsstraße bis Eppichmauergasse. Basierend auf dem städtebaulichen Gesamtkonzept wurden in den Realisierungsteilen mit Lageplänen, Ansichten und Visualisierungen genaue Aussagen unter anderem zu Gebäudehöhen, Grundrissen, Fassaden, Freiraumgestaltungen sowie zum Erschließungskonzept getroffen.

Ergebnisse

Ideenteil Städtebauliches Gesamtkonzept

  • 1. Preis AS+P Albert Speer – Partner GmbH (Frankfurt/Main)

Realisierungsteil Fuststraße

  • 1. Preis: Bürogemeinschaft Faerber Architekten GbR (Mainz) mit Jestaedt + Partner Stadtplaner (Mainz) und Bierbaum.Aichele Landschaftsarchitekten (Mainz)

Realisierungsteil Karstadt

  • 1. Preis: Bürogemeinschaft Faerber Architekten GbR (Mainz) mit Jestaedt + Partner Stadtplaner (Mainz) und Bierbaum.Aichele Landschaftsarchitekten (Mainz)
  • 3. Preis geteilt: AS+P Albert Speer + Partner GmbH (Frankfurt/Main) und Blocher Partners (Stuttgart) mit Landschaftsarchitekt TOPOS (Berlin)

Sonderpreis

  • Promontorio GmbH (Lissabon / Berlin)

Weitere Teilnehmer

  • gmp International GmbH (Hamburg) mit WES LandschaftsArchitektur (Hamburg)
  • Hille Architekten und Stadtplaner BDA (Ingelheim) und Michel + Wolf Architekten, Stuttgart mit Preuss Freiraumplanung (Weil der Stadt)
  • KSP Jürgen Engel Architekten GmbH (Frankfurt/Main) mit nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner (Hannover)
  • Schoyerer Architekten_Syra, Mainz mit Becker Torsten Stadtplaner (Frankfurt/Main) und AOLandschaftsarchitekten GmbH (Mainz)

Nieder-Olm bekommt einen Event Acker | Live Events und mehr

Nachrichten Nieder-Olm | In Nieder-Olm wird es demnächst eine neue Drive-in Eventlocation geben. Auftritte von Bands, Singer-Songwritern, Stand-Up Comedians und Filme werden dort zu sehen sein. Boost your City hat an diesem Samstag mit Tim Köhler alias DJ Big Tim und Christian Jedek, den Veranstaltern von „Event Acker“ darüber gesprochen.


Wie die Drive-in Eventlocation funktioniert

Die Location mit einer 6×8 Meter großen Bühne wird auf der sogenannten Bikerwiese in Saulheim, die dem Weingut Eulenmühle gehört, aufgebaut. Im Prinzip wird die Drive-in Eventlocation funktionieren wie ein Autokino. Die Autos fahren herein und der Ton wird dann über das Autoradio wiedergegeben, erklären die Veranstalter. Die Menschen können gemeinsam – natürlich in den Autos – die Shows genießen, lachen und erhalten damit ein kleines Stückchen Normalität wieder. „Auf der Fläche finden 65 Fahrzeuge Platz und theoretisch können fünf Personen pro Fahrzeug die Show sehen, die dürfen aktuell natürlich auch nur aus zwei Hausständen sein.“, erklärt Tim Köhler

Vier Shows sind bereits geplant

„Am Freitag um 19 Uhr wird der Singer-Songwriter Pasi der Pogo auftreten. Im Anschluss daran werde ich auftreten ab 22:30 Uhr mit einem DJ Set-Up. Am Samstag wird es einen Auftritt von Julianna Townsand geben. Die weiteren Auftritte stehen noch nicht genau fest, doch es haben schon einige Künstlerinnen und Künstler zugesagt.“, teilen die Veranstalter mit

„Für die Auftritte nutzen wir unter anderem Lasershows und Pyrotechnik, um den Gästen ein besonderes Erlebnis zu bieten. Wir werden außerdem auch Lichter für in die Autos verteilen. Die Menschen sollen feiern können, auch wenn sie in den Autos bleiben müssen.“, so Tim Köhler.



Tickets werden pro Person verkauft

Pro Abend können zwei Shows stattfinden, für die separat Tickets verkauft werden. Wer für beide Shows Tickets kauft, muss das Gelände zwischen den Auftritten verlassen und dann für die zweite Show wieder herein fahren. Nur so ist es den Veranstaltern möglich, eine erneute Kontrolle der Tickets durchzuführen.

Anders als beim Autokino werden die Tickets pro Person verkauft, nicht pro Fahrzeug. Grund dafür ist, dass die Künstler ein Großteil der Ticketpreise erhalten. Für ihre Shows erhalten sie die branchenübliche Gage. Die Veranstalter betonten: „Uns war es wichtig, dass die Künstler für ihre Auftritte auch bezahlt werden. Aber natürlich sind uns auch enorme Kosten dadurch entstanden, die gedeckt werden müssen.“

„Die Ticketpreise sind in zwei Kategorien gegliedert. Die Karten im vorderen Bereich mit der besseren Sicht kosten 19 Euro, etwas weiter hinten kosten die Tickets dann nur noch 15 Euro pro Person. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Eintritt frei.“, so Christian Jedek. Die Tickets können über ticket-regional.de gekauft werden. „Wir wollten hier auf einen regionalen Ticketverkäufer zurückgreifen. Den genauen Link findet man in den Veranstaltungen auf Facebook, die auf der Seite des Event Acker verlinkt sind.“, erklärte Tim Köhler weiter.

Regionale Künstler und regionale Gastronomen werden unterstützt

„Natürlich bevorzugen wir regionale Künstler, denn in erster Linie wollen wir sie damit natürlich unterstützen. Außerdem möchten wir auch regionale Gastronomen unterstützen. Deshalb sind alle Getränke, die bei uns angeboten werden von Gastronomen aus der Region. Sobald es die Auflagen zulassen, dass wir auch frisch zubereitetes Essen verkaufen, werden wir natürlich auch hier auf regionale Gastronomen zurückgreifen, die dann vor Ort beispielsweise einen Imbissstand hinstellen können. Dann könnten wir den Leuten das Essen ans Auto bringen, denn aussteigen dürfen sie ja nicht.“, so die Veranstalter.

Prinzipiell können sich die Besucherinnen und Besucher das Essen sowie Getränke selbst mitbringen. „Wir kontrollieren das nicht, es kann sich jeder mitbringen was er möchte. Allerdings möchten wir betonen, dass mit den hier gekauften Getränken regionale Gastronomen unterstützt werden.“, betonten die Veranstalter .

Auch Filmvorstellungen soll es geben

Da nicht jeden Abend ein Live-Act auftreten können wird, soll es an einigen Tagen auch Filmvorführungen geben. Die Lizenzen dafür haben die Veranstalter bereits. „Wir wollen natürlich Abwechslung bieten und werden daher zwischendrin auch Filme zeigen. Natürlich auch mal Kinderfilme für die ganze Familie. Wir haben für bestimmte Filme schon die Lizenzen. Doch wann es dann auch mit den Filmvorstellungen starten wird, ist noch nicht ganz sicher, weshalb es auch noch kein genaues Programm gibt.“, erklärt Christian Jedek

Die Filme sollen eher sporadisch gezeigt werden. „Es ist alles vorbereitet für die Filme. Natürlich wollen wir aber zunächst regionale Künstler unterstützen und buchen deshalb lieber Live-Acts aus der Region, anstatt nur Filme zu zeigen.“, so die Veranstalter.



Wie die Idee entstand

Die Idee dazu hatte Tim Köhler. Er ist DJ und den meisten besser unter seinem Künstlernamen Big Tim bekannt. „Mein letzter Auftritt war in Ischgl. Als ich wieder zurück nach Deutschland kam, war wegen Corona bereits alles geschlossen.“, erzählte Tim Köhler. Ihm kam daher die Idee, eine Eventlocation zu schaffen, um weiter auflegen zu können. Er berichtete seinem Mitbewohner Christian Jedek davon, der sofort begeistert war. „Wir wollten dann auch Künstlerinnen und Künstlern eine Perspektive geben, die durch fehlende Auftritte in eine finanzielle Notlage geraten sind“, erklärt Christian Jedek. Das war vor rund vier Wochen. In der Zwischenzeit ist alles vorbereitet worden, sodass der erste Auftritt an diesem Freitag stattfinden kann.

„Wir möchten den Menschen der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der aktuellen Zeit trotz der vorhandenen Ausgangsbeschränkungen wieder die Möglichkeit bieten diversen Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Dabei wird das Projekt von der Stadt Nieder-Olm gefördert. Ohne die Untersützung der Stadt und des Bürgermeisters wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Zudem werden wir von dem Weingut Eulenmühle unterstützt und bekommen die Fläche und ein Stromaggregat gestellt“, erklärte Tim Köhler.

Sponsoren werden gesucht

Aufgrund der hohen Kosten, die durch die Eventlocation und die Lizenzen für die Filme entstehen, suchen die Veranstalter noch einige Sponsoren. „Hier könnten wir beispielsweise vor den Filmen Werbung des Sponsors laufen lassen oder Flyermaterial am Eingang in die Fahrzeuge verteilen.“, erklärten die Veranstalter abschließend.

Fliegen mit Sonnenlicht | Lufthansa investiert in neue Flugkraftstoffe

Nachrichten Wirtschaft | Vertreter der Lufthansa Group und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) mit ihren Spin-offs Climeworks und Synhelion haben eine gemeinsame Absichtserklärung für eine mögliche Kooperation unterzeichnet. Diese soll zur Beschleunigung der Markteinführung nachhaltiger Flugkraftstoffe beitragen. Die Forschenden und Ingenieure an der ETH Zürich haben innovative Verfahren entwickelt, die es ermöglichen, CO2 aus der Atmosphäre zu entziehen und es gemeinsam mit Wasser und mit Hilfe von konzentriertem Sonnenlicht in ein Synthesegas zu überführen, das zur Kraftstofferzeugung genutzt werden kann. Ein solcher Kraftstoff setzt nur so viel CO2 frei, wie zuvor aus der Atmosphäre entnommen wurde. Gemeinsames Ziel der Unterzeichner ist es, diese vielversprechenden Technologien für eine spätere Produktion auf industriellen Maßstab vorzubereiten.


Eine Investition in die Zukunft

Die von den Lufthansa Group Tochtergesellschaften SWISS und Edelweiss initiierte Partnerschaft soll unter anderem die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie und Wirtschaftlichkeit umfassen. Zudem besteht die Absicht, zu einem späteren Zeitpunkt Abnahmekontingente von nachhaltigen Treibstoffen zu vereinbaren, um künftige Demonstrationsprojekte der Partner zu unterstützen. Weitere Inhalte der Kooperation sollen bis Ende 2020 ausgearbeitet werden.

Synhelion entstand 2016 an der ETH Zürich und arbeitet daran, solare Kraftstoffe auf den Markt zu bringen. Das 2009 an der ETH Zürich gegründete Unternehmen Climeworks verfolgt die CO2-Luftabscheidung, um den für die Kraftstoffsynthese benötigten Kohlenstoff nachhaltig bereitzustellen. Beide Unternehmen entwickeln somit Schlüsseltechnologien für die Erzeugung nachhaltiger Flugkraftstoffe.

Prof. Dr. Aldo Steinfeld, Professor für Erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich

„Im Gegensatz zu anderen Verkehrsträgern ist der Luftverkehr in der absehbaren Zukunft auf nachhaltige Flüssigkraftstoffe angewiesen. Deren Markteinführung erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Kraftstoffherstellern und Fluggesellschaften. Dieser Letter of Intent markiert die Absicht einer solchen Kooperation zwischen der ETH Zürich, den ETH-Spin-offs Climeworks und Synhelion sowie den Lufthansa Group Airlines, um zusammen die damit verbundenen Herausforderungen zu adressieren. Dadurch soll die Energiewende in der Luftfahrt unterstützt werden.“



Christina Foerster, Vorstand Customer & Corporate Responsibility der Deutschen Lufthansa AG

„Mit der geplanten Kooperation unterstreichen wir einmal mehr die Bedeutung nachhaltiger Flugkraftstoffe für das Ziel einer Luftfahrt mit ausgeglichener CO2-Bilanz. Die Lufthansa Group setzt sich seit Jahren mit Nachdruck dafür ein, das Fliegen immer nachhaltiger zu gestalten. Dank der zukunftsweisenden Technologien und den Kooperationen mit innovativen Partnern in bereits zwei unserer Heimatmärkte sind wir auf einem guten Weg,“

Weltweit erste Langzeiterprobung für Biokerosin

Die Lufthansa Group hat sich im letzten Jahrzehnt intensiv mit der Erforschung, Erprobung und Nutzung nachhaltiger alternativer Flugkraftstoffe befasst und 2011 mit der weltweit ersten Langzeiterprobung von Biokerosin im regulären Flugbetrieb Pionierarbeit geleistet. Später engagierte sich das Unternehmen in der Grundlagenforschung zum Mischungsverhalten alternativen und konventionellen Kerosins und setzte selektiv Kraftstoffe aus neuartigen Syntheseverfahren ein.

Über gezielte Kooperationen treibt die Lufthansa Group seither Schlüsseltechnologien zur Erzeugung nachhaltiger Flugkraftstoffe voran. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigen Kraftstoffen auf Basis von Reststoffen, holzartiger Biomasse und erneuerbarer elektrischer Energie (Power-to-Liquid). Diesbezüglich hatte die Deutsche Lufthansa AG 2019 eine Absichtserklärung mit der Raffinerie Heide unterzeichnet. Mit der vom Lufthansa Innovation Hub entwickelten Online-Plattform „Compensaid“ ermöglicht der Konzern seit August 2019 darüber hinaus Reisenden unabhängig von der Wahl der Fluggesellschaft, die CO2-Emissionen eines Fluges durch nachhaltige Flugkraftstoffe zu kompensieren.



CO2-neutraler Treibstoff aus Luft und Sonnenlicht

Forschende der ETH Zürich haben die Technologie entwickelt, die aus Sonnenlicht und Luft flüssige Treibstoffe herstellt. Zum ersten Mal weltweit demonstrieren sie die gesamte thermochemische Prozesskette unter realen Bedingungen. Die neue solare Mini-​Raffinerie steht auf dem Dach des Maschinenlaboratoriums der ETH Zürich.

CO2-​neutrale Treibstoffe sind für eine nachhaltigere Luft-​ und Schifffahrt von zentraler Bedeutung. ETH-​Forschende haben eine solare Anlage gebaut, mit der sich synthetische flüssige Treibstoffe herstellen lassen, die bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzen, wie zuvor der Luft entnommen wurde. CO2 und Wasser werden direkt aus der Umgebungsluft abgeschieden und mit Solarenergie aufgespalten. Das Produkt ist Syngas, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, welches anschliessend zu Kerosin, Methanol oder anderen Kohlenwasserstoffen verarbeitet wird. Diese können direkt in der bestehenden globalen Transportinfrastruktur verwendet werden.

„Mit dieser Anlage beweisen wir, dass die Herstellung von nachhaltigem Treibstoff aus Sonnenlicht und Luft auch unter realen Bedingungen funktioniert“, erklärt Aldo Steinfeld, Professor für Erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich, der die Technologie mit seiner Forschungsgruppe entwickelt hat, und betont die Besonderheit der Anlage: «Das thermochemische Verfahren nutzt das gesamte Sonnenspektrum und läuft bei hohen Temperaturen ab. Dies ermöglicht schnelle Reaktionsgeschwindigkeiten und einen hohen Wirkungsgrad.» Die Forschungsanlage steht mitten in Zürich und dient der ETH Zürich dazu, die Forschung an nachhaltigen Treibstoffen vor Ort voranzutreiben.

Fliegen mit sonnenlicht | lufthansa investiert in neue flugkraftstoffe
Die Forschungsanlage steht auf dem Dach des ETH-​Gebäudes an der Sonneggstrasse. (Bild: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)

Kleine Demonstrationsanlage – grosses Potential

Die solare Mini-​Raffinerie auf dem Dach der ETH beweist die Umsetzbarkeit der Technologie – selbst unter den klimatischen Verhältnissen in Zürich – und produziert rund einen Deziliter Treibstoff pro Tag. Steinfeld und seine Gruppe sind bereits daran, den Solarreaktor im grossen Massstab im Rahmen des EU-​Projekts sun-​to-liquid in der Nähe von Madrid zu testen. Zeitgleich mit der Zürcher Mini-​Raffinerie wird die Madrider Solarturm-​Anlage heute der Öffentlichkeit präsentiert.

Das nächste Ziel ist, die Technologie auf industrielle Grösse zu skalieren und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. «Eine Solaranlage von einem Quadratkilometer Fläche könnte pro Tag 20‘000 Liter Kerosin produzieren. Theoretisch kann man mit einer Anlage auf der Fläche der Schweiz oder eines Drittels der Mojave-​Wüste in Kalifornien den Kerosin-​Bedarf der gesamten Luftfahrt decken. «Ziel ist, dass wir in Zukunft mit unserer Technologie effizient nachhaltige Treibstoffe produzieren und so zur Verringerung des weltweiten CO2-​Ausstosses beitragen», sagt Philipp Furler, Direktor (CTO) von Synhelion und ehemaliger Doktorand in Steinfelds Gruppe.

So funktioniert die neue solare Mini-​Raffinerie

Die Prozesskette der neuen Anlage integriert drei thermochemische Umwandlungsprozesse: Erstens die Abscheidung von CO2 und Wasser aus der Luft, zweitens die solar-​thermochemische Spaltung von CO2 und Wasser und drittens die anschliessende Verflüssigung in Kohlenwasserstoffe. Durch einen Adsorption-​Desorption-Prozess werden CO2 und Wasser direkt aus der Umgebungsluft entnommen. Beides wird dem Solarreaktor im Fokus eines Parabolspiegels zugeführt. Die Solarstrahlung wird durch den Parabolspiegel 3000-​mal konzertiert, im Innern des Reaktors eingefangen und in Prozesswärme mit einer Temperatur von 1500 Grad Celsius umgewandelt. Im Herzen des Reaktors befindet sich eine spezielle keramische Struktur aus Ceriumoxid. Dort werden in einer zweistufigen Reaktion – dem sogenannten Redox-​Zyklus  – Wasser und CO2 gespalten und Syngas hergestellt. Die Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid kann mittels konventioneller Methanol-​ oder Fischer-​Tropsch-Synthese in flüssige Treibstoffe weiterverarbeitet werden.

Gustavsburg | Camping Center Vöpel spendet an krebskranke Kinder Mainz

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Michael Vöpel ist Geschäftsführer der Camping Center Vöpel GmbH in Gustavsburg. Zuletzt wurde er auf den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz aufmerksam und entschied sich dazu, dem Förderverein eine größzügige Spende zukommen zu lassen.


Aufmerksam wurde er durch eine Bekannte

Michael Vöpel wurde durch einen Beitrag auf Facebook von der ihm persönlich bekannten Nina Nikolic auf den Verein aufmerksam. Nikolic überreichte dem Förderverein in der vergangenen Woche den Spendenerlös, den sie aus ihren selbst genähten Alltagsmasken erzielte. Daraufhin entschied sich Michael Vöpel, den Verein mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro ebenfalls zu unterstützen. „Ich habe schon die Kinderkrebsstation besucht und weiß, dass auch Ihr dort einem sehr anspruchsvollen Job nachgeht.“ sagt Michael Vöpel gegenüber dem Förderverein.

Mehr über die Camping Center Vöpel GmbH

Die Camping Center Vöpel GmbH hat ihren Geschäftssitz in Ginsheim-Gustavsburg im Stadtteil Gustavsburg. Seit über 35 Jahren werden dort gebrauchte und neu Wohnmobile verkauft. Doch bei dem Camping Center Vöpel ist man auch an der Richtigen Adresse, wenn man nicht direkt einen Wohnwagen kaufen möchte, denn auf dem Hof steht eine anschauliche Flotte an Wohnmobilen zum Mieten für einen Abenteuerurlaub bereit.

Mehr über den Förderverein:

Schausteller Mainz & Rheinhessen: „Wir brauchen jetzt dringend Unterstützung“

Nachrichten Mainz | Kaum eine andere Branche ist von der Corona-Pandemie so stark betroffen wie die der Schausteller und Marktbeschicker. Viele der Betriebe stehen bereits jetzt vor dem Aus. Neben den Schaustellerbetrieben in Mainz und Rheinhessen sind auch die Volksfeste in ihrer Existenz bedroht. Boost your City hat darüber mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) sowie Sascha Barth, dem zweiten Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Rheinhessen gesprochen.


Zahlreiche Existenzen stehen auf dem Spiel

Rund 120 Schaustellerbetriebe sind Mitglied im IMSM und dem Schaustellerverband Rheinhessen. Laut Marco Sottile und Sascha Barth sind damit rund 400 Mitarbeiter betroffen, die vor dem Aus stehen. Und das nur in Rheinhessen und Mainz. „Deutschlandweit stehen hier sogar rund 5.000 Schaustellerbetriebe mit etwa 50.000 Mitarbeitern auf dem Spiel.“, betont Sascha Barth.

Die Bundesregierung hat oftmals von Rettungsschirmen für Schausteller, Messebauer, Künstler und weiteren gesprochen, doch wirklich passiert ist nichts. „Momentan weiß natürlich keiner wie es weiter geht. Der Deutsche Schaustellerbund hat einen Rettungsschirm gefordert, da passiert allerdings auch zu wenig bis gar nichts.“, erklärt Marco Sottile. Das Problem der Schausteller ist natürlich auch die im Vergleich zu anderen Branchen enorm lange Zeit in der gar keine Umsätze generiert wurden „Natürlich haben Gastronomiebetriebe auch seit Wochen keinen Umsatz, bei den Schaustellern sind es schon Monate.“

Ein Leben ohne Volksfeste

Sascha Barth und Marco Sottile befürchten, dass auch die Volksfestkultur in Deutschland enden wird, wenn keine staatliche Hilfe kommt. „Den Rheinfrühling in Mainz gibt es seit 650 Jahren, es wäre schade wenn diese Traditionen wegen der Krise den Bach runter gehen würden, weil die Schaustellerbetriebe nicht aufrecht erhalten werden können. Viele Volksfeste haben zudem einen kirchlichen Hintergrund. Das Wort Kirmes bedeutet zum Beispiel Kirchweihe. Das wissen die wenigsten, doch auch deshalb sollte diese Tradition unbedingt weiter geführt werden.“

Schon jetzt steht rund 20 bis 30 Prozent der Schaustellerbetrieben das Wasser nicht nur bis zum Hals sondern weit darüber, berichten Sascha Barth und Marco Sottile. Es müsse jetzt finanzielle Hilfe kommen, ansonsten werden es viele nicht schaffen. Bis zum 31. August werden es noch wesentlich mehr sein.

„Das ist ja auch alles recht schön und gut, dass man den Schaustellerinnen und Schaustellern bei den kommenden Volksfesten und Kirmessen die Standgebühren reduzieren oder sogar erlassen möchte, aber das bringt uns in der aktuell schwierigen Situation rein garnichts. Bis es soweit ist, wird es viele Schaustellerbetriebe in Rheinhessen und ganz Deutschland bereits nicht mehr geben.“, erklärt Sascha Barth.

Auch Marco Sottile findet deutliche Worte: „Wir brauchen das Geld jetzt dringender als alles andere. Denn wenn das Geld jetzt nicht kommt und wir das bis zum 31. August durchhalten sollen, dann gibt es die Tradition Volksfest nicht mehr“.

Die Landesregierung äußert sich nicht

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat in der Zwischenzeit zahlreiche Pressekonferenzen gegeben. Freizeitparks und Flohmärkte dürfen öffnen, Kinos auch. Die Branchen, die mit der Öffnung noch etwas warten müssen, wurden zumindest erwähnt. Man wolle ihnen ja einen Ausblick und Planungssicherheit geben, hieß es in der letzten Pressekonferenz mit Malu Dreyer. Doch in keiner dieser Konferenzen wurden bislang die Schausteller erwähnt. Es scheint, als würden sie einfach hinten runter fallen und es kaum jemand bemerken, außer die Betroffenen selbst.

Die Schausteller haben bislang vergeblich auf den groß angekündigten Rettungsschirm des Bundes gewartet und die Landesregierung scheint sich nicht für die Schausteller und die daran hängenden Existenzen zu interessieren.

Deshalb wünschen die Schaustellerinnen und Schausteller sich, dass das Bundesland Rheinland-Pfalz mit ihnen Gespräche führt, um zu verstehen, wie schwierig die Situation wirklich ist.



Es kommt keine zusätzliche finanzielle Hilfe

Bis auf die Soforthilfen, die für viele Schausteller ein Tropfen auf den heißen Stein waren, haben sie bislang keine weitere finanzielle Unterstützung erhalten. „Großkonzerne wie Adidas waren vor Wochen schon in den Medien mit Millionen, die sie bekommen haben. Das verstehe ich nicht, denn Adidas konnte weiter produzieren und sie konnten ihre Sachen auch online verkaufen. Das geht bei uns nicht. Kirmes und Volksfeste geht nicht online.“, kritisiert Marco Sottile.

Ob die Politik begriffen hat, wie stark betroffen die Schausteller, Künstler, Bühnenbauer und alle weiteren sind, daran zweifelt Marco Sottile. „Wir wissen natürlich, dass wir in den Monaten Januar bis März keine Umsätze haben. Diese Zeit benötigen wir auch für Instandsetzungsarbeiten. Doch wenn dann danach noch immer keine Umsätze kommen und das über Monate, dann wird es wirklich schwierig.“

Klar ist: Die Schausteller benötigen sofort finanzielle Unterstützung. „Die Förderungen müssen so lange laufen, bis die Feste wieder möglich sind. Bis zum 31. August haben sie die Feste mindestens abgesagt. So lange müssen sie uns dann auch unterstützen. Danach muss man dann sehen, wie es weiter geht und eventuell neu verhandeln“, erklärt Marco Sottile.

Soforthilfen wurden „grob mit der Gießkanne verteilt“

Auch die Schausteller haben Soforthilfen erhalten. Je nach Anzahl der Mitarbeiter entweder 9.000 oder 15.000 Euro. Das reicht Schaustellerbetrieben mit einem kleinen Stand, die beispielsweise von einem Ehepaar ohne Angestellte geführt werden für ein paar Wochen oder sogar Monate. Doch für viele größere Schaustellerbetriebe waren die Soforthilfen ein Tropfen auf den heißen Stein.

„Bei den Soforthilfen ist einiges schief gelaufen, die wurden einfach grob mit der Gießkanne verteilt. Ein Freund von mir, der in Worms ansässig ist, hat rund 15 Mitarbeiter und sieben Riesenräder. Davon sind drei nagelneu und eines ist das größte Riesenrad Europas. Allein in der Anschaffung hat das größte Riesenrad 7 Millionen Euro gekostet. Die haben 15.000 Euro bekommen. Wenn die morgens nur das Tor aufschließen kostet das mehr als 15.000 Euro. Bei solchen Betrieben kommt es zu monatlichen Kosten von rund 200.000 Euro.“, so Marco Sottile.

Einige Kosten wurden aufgrund der Corona-Krise gestundet, doch Versicherungen wie beispielsweise Brandschutz- oder Diebstahlversicherungen müssen weiterhin gezahlt werden. „Diese Kosten laufen weiter, denn es kann ja trotz Corona anfangen zu brennen oder etwas gestohlen werden.“, erklären die Schausteller.

Flohmärkte und Freizeitparks dürfen öffnen

Auf Flohmärkten herrscht bekanntlich viel Betrieb. Es wird gedrängelt und gedrückt, um Schnäppchen zu ergattern oder einfach nur zu stöbern. Hier ist der Betrieb ab dem 27. Mai beziehungsweise ab dem 10. Juni wieder erlaubt, damit Privatpersonen ihren Krempel verkaufen können. Doch Schausteller und Winzer dürfen in Rheinland-Pfalz jedoch weiterhin keine Märkte stattfinden lassen, um wenigstens ein paar Einnahmen zu erzielen und damit irgendwie über die Runden zu kommen. „Ich kenne einige Flohmärkte in der Umgebung und weiß, wie stark die frequentiert sind. Ich weiß nicht, wie man die Abstands- und Hygieneregeln auf Flohmärkten regulieren will, das sind Flächen, die frei zugänglich sind.“, so Sottile.

In Hessen werden Weinstände wieder erlaubt. Sottile kritisiert: „Ich sehe hier die Logik nicht dahinter. Hessen und Rheinland-Pfalz trennt nur ein Fluss.“ Was in Hessen möglich ist, dürfte dann auch in Rheinland-Pfalz theoretisch umsetzbar sein.

Auch dass Freizeitparks öffnen und die Schausteller weiterhin keine Möglichkeit haben, Geld zu verdienen verstehen die beiden nicht. „Um nicht falsch verstanden zu werden: Wir verstehen es dass die Freizeitparks wieder öffnen dürfen. Was wir allerdings nicht verstehen ist, dass wir es noch nicht dürfen. Die Menschen brauchen jetzt dringend Freizeitbeschäftigungen.“



Imbissstände vor den Einkaufsmärkten

Da Volksfeste noch bis mindestens zum 31. August nicht stattfinden werden, versuchen die Schaustellerinnen und Schausteller sich natürlich anderweitig über Wasser zu halten. Einige Schaustellerbetriebe mit kleinen Imbissständen helfen sich mit Stellplätzen vor Supermärkten aus und verkaufen dort ihre Speisen. Die Einnahmen sind natürlich wesentlich geringer und auch nicht alle Schaustellerbetriebe haben diese Möglichkeit.

Schaustellerbetriebe mit Fahrgeschäften haben es da um einiges schwerer, denn es lässt sich nicht eben mal ein Riesenrad vor dem nächsten Lebensmittelgeschäft aufbauen. Die Dimensionen sind hier ganz andere und natürlich sind hier auch die Kosten höher wenn man allein mal die Anfahrt und das Personal bedenkt.

Gutscheinverkäufe sind zur Zeit keine Option

In vielen Branchen werden zur Zeit Gutscheine verkauft, um den Unternehmen finanziell zu helfen. Auch die Schausteller haben bereits mit dem Gedanken gespielt, Gutscheine zu verkaufen. Doch zur Zeit sehen sie darin keine gute Lösung, da es hierfür noch zu früh sei und die Situation noch zu unsicher. Zudem können wir noch nicht absehen, ob die Betriebe bei der nächsten Kirmes noch existieren. Dann stellt sich die Frage, wer den Käufern die Gutscheinpreise zurück erstattet, wenn die Betriebe nicht mehr vorhanden sind.

„Außerdem haben wir 50.000 hochwertige Gutscheinhefte drucken lassen mit Rabattaktionen und Gratisfahrten für alle Kirmesse in der Umgebung. Die Gutscheinhefte werden dann, sobald die Feste wieder erlaubt sind, kostenfrei an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. Damit will man dann den Menschen einen Anreiz geben, die Veranstaltungen wieder zu besuchen, sobald das möglich ist. Wir können nicht den Einen Gutscheinhefte schenken und den Anderen welche verkaufen. Doch dadurch sind natürlich auch Kosten entstanden.“, erklärt Marco Sottile.

Die Stadt Mainz hat Gespräche gesucht

Die Stadt Mainz hat mehrfach Kontakt mit den Schaustellern gesucht und ihnen zu verstehen gegeben, dass sie gerne helfen würden. Auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling hat mehrfach Gespräche gesucht. Doch zu helfen ist allerdings mit den aktuell geltenden Regelungen nicht ganz einfach für die Stadt. Es gibt kaum eine Möglichkeit, die den Schaustellern aktuell helfen würde außer die finanzielle Hilfe. Diese kann die Stadt Mainz nicht zur Verfügung stellen, das müsste vom Bundesland Rheinland-Pfalz kommen.

Marco Sottile ist aber fest davon überzeugt, dass die Stadt Mainz den Schaustellern helfen wird, sobald es dafür einen Weg gibt. „Im Moment sind denen aber natürlich auch die Hände gebunden.“, so der Schausteller.



Die angebotene Winterkirmes ist nicht möglich

Die Stadt Mainz hat den Schaustellern angeboten eine Winterkirmes zu veranstalten, allerdings ist das für die Schausteller keine Lösung. „Uns wurde eine Winterkirmes angeboten, die dann im Januar stattfinden könnte. Das kommt für uns allerdings nicht in Frage, denn die ganzen Attraktionen sind so technisch versiert mit Hydraulik und Pneumatik, dass sie für die kalten Temperaturen nicht ausgelegt sind und dann auch nicht störungsfrei funktioniert.“

Zudem gebe es wahrscheinlich sowieso Probleme für die Fahrgeschäfte. Sich im Winter in ein Riesenrad zu setzen oder auf einem anderen Fahrgeschäft durch die kalte Luft zu sausen, das ist für viele wohl nicht so ansprechend wie das Gleiche bei sommerlichen Temperaturen. Die Angebote würden vermutlich nicht so gut angenommen werden wie im Sommer.

Drive-In Kirmes ist keine Option

In vielen Städten wurde in der Zwischenzeit eine Drive-In Kirmes aufgebaut. Die Menschen können hier mit den Autos vorbei fahren und sich Currywurst, Crepes & Co. kaufen. Doch Marco Sottile und Sascha Barth sind sich sicher, dass das schlussendlich nichts bringen würde. „Die Einnahmen, die dabei erzielt werden, werden nicht mal ausreichen, um die dadurch entstandenen Kosten zu decken. Wir würden Geld verpulvern anstatt welches zu verdienen.“

Zudem hat er von Schaustellerkolleginnen und -kollegen auch schon gehört, dass die Menschen sich oft nicht daran halten und auch zu Fuß die Drive-In Kirmes nutzen. „Das ist dann natürlich auch nicht Sinn der Sache. Zumal sich alles nur wiederholen würde: Currywurst, Crepes, Flammkuchen, XL-Currywurst und so weiter. Lauter Imbissstände hintereinander bringen nicht viel.“, erklärte Sascha Barth.

Konzept wie in München auch in Mainz

In München haben Schausteller die Möglichkeit, ihre Imbissstände und die Fahrgeschäfte an verschiedenen Orten in der Stadt aufzubauen und dadurch Einnahmen zu erzielen. Ähnlich wäre das auch in Mainz vorstellbar gewesen, denn die Stadt hätte einige geeignete Flächen zu bieten.

„Wir haben bei der Stadt Mainz ein Konzept vorgelegt. Demnach könnten mehrere Fahrgeschäfte und Imbissstände in der Stadt verteilt werden. So könnten die Schausteller zumindest einige Einnahmen erzielen. Allerdings hat hier bereits die Gastronomie die Sondernutzungsrechte zur Verfügung gestellt bekommen, das verstehe ich auch.“, erklärte Marco Sottile.



Mobile Kirmes auf dem Messegelände Hechtsheim

Der IMSM und der Schaustellerverband Rheinhessen haben bereits einen Vorschlag an die Stadt Mainz übermittelt für eine mobile Kirmes. Die Idee dahinter ist, dass es wie in einem Freizeitpark einen abgegrenzten Bereich gibt, auf dem es keinen Alkohol gibt und keine Bestuhlung. Die Mainzer SPD Stadtratsfraktion begrüßt diese Idee.

„Für so eine mobile Kirmes müssen noch einige grundlegende Dinge geklärt werden. Wie viel Platz ist da? Wie viele Menschen dürfen auf ein Karussell? Wie viele Personen dürfen auf das Messegelände? Es bringt natürlich nichts, wenn wir einen riesen Aufwand betreiben und es dann heißt es dürfen nur 100 Menschen rein. Dann verpulvern wir nur das Geld. Aber wenn alles geklärt und umsetzbar sein sollte, dann sind wir in der Lage schnell zu handeln. Innerhalb von zehn bis zwölf Tagen wäre dann alles organisiert und wir wären startklar.“, erklärt Sascha Barth.

„Wir sind das Antidepressiva Deutschlands“

Wer sich nicht mehr mit Freunden treffen kann, keine bunten Kirmeslichter mehr sieht und keine persönlichen Kontakte hat, verfällt früher oder später in Depressionen. Kein Wunder also, dass die Zahl der depressiven Menschen in Corona-Zeiten steigen. „Wir sind das Antidepressiva Deutschlands und genau das brauchen die Leute jetzt, denn die Stimmung wird zunehmend schlechter. Dazu kommt, dass die Leute bei uns über eine Kirmes laufen können, ohne einen Cent ausgeben zu müssen. Das Gefühl, das Beisammensein und die Lebensfreude ist völlig kostenlos und daher auch keine Frage des Wohlstandes oder der finanziellen Situation der Leute. Wir müssen jetzt schauen, dass die Welt sich wieder anfängt zu drehen. Wir möchten die Menschen bespaßen und Lebensfreude vermitteln.“, so Sascha Barth.

Schausteller helfen, wo sie nur können

Trotz der aktuell schweren Situation für die Schausteller helfen sie ehrenamtlich. In Hochheim wurden beispielsweise zahlreiche Schilder montiert, die auf die Abstandsregeln hinweisen. Auch vor Altersheimen waren die Schausteller und haben mit Orgeln für die älteren Menschen gespielt, die zu diesem Zeitpunkt unter der starken Isolation litten.

Zudem hatten viele Schausteller noch Kühlwaren auf Lager, die sie eigentlich auf Volksfesten zubereitet und verkauft hätten. Aufgrund der Absagen, hatten sie jedoch nicht die Möglichkeit, diese zu verkaufen. Deshalb haben sich viele dazu entschieden, die Lebensmittel an bedürftige Menschen zu spenden. Mehrfach haben die Schausteller bewiesen, dass sie zusammen stehen und auch in schwierigen Zeiten anderen helfen.

Wichtig ist nun, dass auch die Schausteller schnelle Hilfe erhalten. „Uns wäre es auch lieber wenn wir es nicht bräuchten. Eigentlich möchten wir nur unsere Arbeit machen können und unser Geld verdienen.“, erklärt Sascha Barth.

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Gerichtsentscheidung zu Euro 5 Dieselfahrverbot

Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt den klaren Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg, das die vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart in der Zwangsvollstreckung von Dieselfahrverboten in Stuttgart bestätigt.


Dieselfahrverbote wird weiter ausgedehnt

Damit werden die Dieselfahrverbote bis einschließlich Euro 5 auf das gesamte Stuttgarter Stadtgebiet ab 1. Juli 2020 ausgedehnt. Der Beschluss von diesem Freitag ist rechtskräftig. Außerdem muss die Landesregierung Baden-Württemberg ein Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebsstiftung zahlen, weil sie sich seit zwei Jahren weigert, ein höchstrichterliches Urteil für die Saubere Luft und ein flächendeckendes Dieselfahrverbot umzusetzen. Im Jahresmittel 2019 wurde der seit 2010 rechtlich geltende Grenzwert für das gesundheitsschädliche Dieselabgasgift mit 53 µg NO2/m3 massiv überschritten. Im 1. Quartal 2020 wurde der NO2-Grenzwert an der Pragstraße mit 49 µg/m3 ebenfalls noch stark überschritten.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Wir erwarten ein Ende des rechtsstaatswidrigen Verhaltens der Landesregierung und eine termingerechte Umsetzung des Richterspruchs. Die Beschwerde der Landesregierung gegen das Vollstreckungsurteil des Verwaltungsgerichts wurde zu Recht zurückgewiesen. Auch der Antrag des Landes auf ein Ruhen des Verfahrens – ausgerechnet mit der Corona-Pandemie begründet – ist inhaltlich absurd und war nicht erfolgreich. Dieselfahrverbote für Saubere Luft jetzt zu verzögern, ist angesichts schwererer Krankheitsverläufe von Covid-19 in Regionen mit hoher Luftbelastung blanker Hohn. Wir gehen daher davon aus, dass das Land nun das seit 2018 rechtskräftige Urteil umsetzt. Erfreulicherweise hat der VGH nicht ausgeschlossen, ansonsten in einem nächsten Schritt das Zwangsgeld persönlich gegen den Ministerpräsidenten Kretschmann zu verhängen. Wir freuen uns zudem, dass der VGH bestätigt hat, dass erstmals in Deutschland ein Zwangsgeld einer Landesregierung wegen erfolgter Rechtsbeugung nicht an das eigene Finanzministerium, sondern an eine NGO zu zahlen ist, in diesem Fall die Deutsche Kinderkrebsstiftung.“



Verwaltungsgerichtshof weist Zwangsvollstreckungsbeschluss zurück

Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat am 28. Juni 2019 die Beschwerde des Landes Baden-Württemberg gegen einen Zwangsvollstreckungsbeschluss des Verwaltungsgerichts (VG) Stuttgart vom 26. April 2019 vollumfänglich zurückgewiesen. Das VG Stuttgart kam zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Februar 2018 verstößt. Der Beschluss des VG Stuttgart aus April 2019 ist damit rechtskräftig und muss umgesetzt werden. Dazu gehört auch die Aufnahme von Fahrverboten für Euro 5 Diesel-Pkw in den Luftreinhalteplan ab dem 1. Juli 2019.

Antrag auf höheres Zwangsgeld oder Beugehaft

Die DUH hat daraufhin das Land Baden-Württemberg aufgefordert, zonale Fahrverbote für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5/V in einen neunen Luftreinhalteplan aufzunehmen. Dieser Aufforderung kam das Land nicht nach, weshalb die DUH Anfang August 2019 beim VG Stuttgart einen Antrag auf ein höheres Zwangsgeld oder Beugehaft zur Vollstreckung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts eingereicht hat.

Das VG Stuttgart hat im Januar 2020 dem Antrag der DUH auf Zwangsvollstreckung stattgegeben. Mit dem Beschluss wurde erstmals in Deutschland ein Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro verhängt, das zudem an einen dritten Begünstigten, in diesem Fall an die Deutsche Kinderkrebsstiftung, zu zahlen ist. Der Verwaltungsgerichtshof hat diesen Beschluss nun bestätigt.