BYC-News Blog Seite 1387

Stadt Mainz will gegen unerlaubte Demonstrationen vorgehen

Nachrichten Mainz | In der letzten Zeit kam es in der Mainzer Innenstadt zu mehreren unangemeldeten Demonstrationen. Zudem kam es an diesem Samstag zu Konflikten am Staatstheater auf dem Gutenbergplatz. Grund dafür war, dass eine unangemeldete Versammlung dort abgehalten wurde, wo zum gleichen Zeitpunkt eine ordnungsgemäß angemeldete Versammlung stattfand. Daher wurde mehrfach die Räumung der Fläche durch die Polizei angemahnt und angeordnet.


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Problematisch sind unangemeldete Versammlungen

„Als problematisch erwies sich im Nachgang zudem, das vor Ort kein erkennbarer Versammlungsleiter für die stattfindende Demonstration, zu der zuvor auf Messengerdiensten und im Netz aufgerufen wurde, auszumachen war, mit dem wir diese Situation hätten besprechen und klären können“, betont der Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes, Ulrich Helleberg.

In den Gesprächen gehe es aber keiner Weise um eine Be- oder Einschränkung der Versammlungsfreiheit, sondern um deren Stärkung. Angemeldete Versammlungen stehen nämlich unter dem besonderen Schutz der Ordnungsbehörden. Beispielsweise wird darauf geachtet, dass störende Personen von der Versammlung ferngehalten werden und dass die Versammlung möglichst auf dem angemeldeten Platz zu der angemeldeten Uhrzeit durchgeführt werden kann. Um die Versammlungsfreiheit im öffentlichen Raum auch weiterhin zu ermöglichen, müsse man sich natürlich trotzdem an bestimmte Vorgaben halten.

Daher werde man in Mainz keine Veransammlungen mehr dulden, die ohne Einhaltung von gültigen Normen und ohne jede Vorabstimmung mit den Behörden stattfinden, betonte Helleberg.

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Ordnungsdezernentin Manuela Matz dazu

„Bei offenkundiger und willentlicher Missachtung grundlegender Prinzipien des Versammlungsrechts und des derzeit geltenden Rechts auf Grund der Coronabekämpfungsverordnungen des Landes und selbst eingeräumten ,Rechten‘ oder der Missachtung elementarer Grundsätze werden die Behörden künftig vor Ort weniger duldsam agieren. Dabei wissen wir die Polizei an unserer Seite. Es mag vereinzelt auf Unkenntnis fußen, daher weisen wir gern nochmals auf die Grundzüge des Versammlungsrechtes – und deren Grenzen – hin. Wir informieren hierzu immer gern.“

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Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut

Laut dem Artikel 8 des Grundgesetzes haben alle Deutschen das Recht, sich unangemeldet und ohne Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Dieses Gesetz kann für Versammlungen unter freiem Himmel beschränkt werden. Laut dem Bundesverfassungsgericht ist eine Versammlung eine „örtliche Zusammenkunft mehrerer Personen zur gemeinschaftlichen Erörterung oder Kundgebung mit dem Ziel der Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung“.

Das Versammlungsgesetz betrifft daher grundsätzlich alle Versammlungen unter freiem Himmel und „Aufzüge“, wie beispielsweise Demonstrationszüge.



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Anmeldepflicht als zentrales Element

Die Anmeldepflicht ist dabei ein zentrales Element. Die Versammlung oder der Aufzug muss demnach bei den zuständigen Behörden angemeldet werden 48 Stunden bevor anderweitig dazu aufgerufen wird. In Mainz müssen die Versammlungen beim Standes-, Rechts- und Ordnungsamt angemeldet werden. Dabei müssen vor allem der Versammlungsort beziehungsweise die Aufzugstrecke und andere wichtige Eckpunkte mitgeteilt werden. Dabei muss auch schon der Versammlungsleiter oder die Versammlungsleiterin benannt werden, denn ohne eine Leitung darf keine Versammlung stattfinden. Nach vorheriger Genehmigung können auch ehrenamtliche Ordner bestimmt werden, um Auflagen zu überwachen und umzusetzen.

Die Versammlungsbehörde koordiniert dann mit der Polizei oder anderen zuständigen Behörden alle nötigen Maßnahmen zur Durchführung und zum Schutz der Versammlung. Bei Bedarf kann zuvor auch ein Kooperationsgespräch mit den Veranstaltern stattfinden.

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Versammlungen im Einzelfall zulässig

Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung wird jedoch auch das Versammlungsrecht eingeschränkt.
Demnach sind Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen grundsätzlich verboten. Allerdings können Versammlungen unter freiem Himmel unter Auflagen von der Versammlungsbehörde genehmigt werden, sollte das infektionsschutzrechtlich vertretbar sein.

Im Einzelfall hängt diese Vertretbarkeit und die zulässige Teilnehmerzahl unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Versammlungsort
  • Wochentag
  • Uhrzeit
  • Art der Versammlung
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Als Auflagen werden hierbei regelmäßig unter anderem erlassen:

  • eine Begrenzung der Teilnehmerzahl
  • Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten
  • Maskenpflicht während der gesamten Versammlung
  • Personen mit Symptomen wie Husten, Fieber oder Atembeschwerden dürfen nicht an der Versammlung teilnehmen
  • Das Auslegen oder Verteilen von Informationsmaterial ist unzulässig
  • die Einhaltung der Auflagen ist durch die Versammlungsleitung zu überwachen.

„Zur Einhaltung solcher unabdingbarer Auflagen kommt jedoch der vorherigen Kommunikation mit dem Veranstalter oder Versammlungsleiter eine essentielle und unverzichtbare Bedeutung zu, damit diese Person die notwendigen Vorkehrungen treffen und kommunizieren kann, um die Durchführung der Versammlung im Einzelfall zu ermöglichen“, betont Helleberg.

Diese Schutzmaßnahmen wurden bei der unangemeldeten Versammlung am vergangenen Wochenende vollständig ignoriert. Da an Samstagen der Mainzer Wochenmarkt bekanntermaßen räumlich zur Einhaltung der notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen erweitert wurde, sind absprachen bezüglich des Versammlungsortes besonders wichtig. Grundsätzlich seien nämlich Veransammlungen im Bereich von Wochenmarktflächen nicht gestattet und auch nicht möglich.



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Spontanversammlungen von der Anmeldepflicht ausgenommen

Lediglich sogenannte „Spontanversammlungen“ sind von der oben beschriebenen Anmeldepflicht ausgenommen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um spontane Versammlungen. Dies ist oft aus aktuellen Anlässen heraus der Fall, sodass keine Planung oder Vorbereitung möglich ist.

Bei Veranstaltungen, die vorher von den Initiatoren abgesprochen wurden aber bewusst nicht angemeldet wurden, handelt es sich nicht um Spontanversammlungen. Vielmehr handelt es sich dabei um vorgetäuschte Spontanaktionen, die als absichtlich nicht angemeldete Versammlung behandelt werden.

Ulrich Helleberg: „Um eine solche Versammlung handelte es sich zweifelsfrei auch bei der Aktion jener Personengruppen, die sich am Samstag, 09.05.2020 ab 15.00 Uhr auf dem Gutenbergplatz versammelt haben.“

Manuela Matz: „Es gibt in unserer demokratischen Verfassung vielfältige Möglichkeiten, mit Versammlungen eigene Sichtweisen mit Nachdruck zu vertreten. Dies begleiten und unterstützen wir stets gern, da das Versammlungsrecht eines der höchsten Güter in unserer Verfassung ist. Wir legen als Ordnungsbehörde – in enger Abstimmung mit der Polizei – aber auch klar dar, dass die Landeshauptstadt Mainz bewusst widerrechtliche Auslegungen der Versammlungsfreiheit dauerhaft nicht hinnehmen wird“

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Deutsche Umwelthilfe: Covid-19 Erkrankungen und Dieselabgasgifte

Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das 13-seitige Positionspapier der Bundestagsfraktion von CDU/ CSU als „Frontalangriff auf den Klimaschutz im Windschatten der Corona-Pandemie“.


Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Selten wurde die Fernsteuerung einer ganzen Bundestagsfraktion einer Regierungspartei durch alte Auto- und Energiekonzerne so deutlich wie bei diesem Gruselpapier der Unionsfraktion. Bereits Ende März mehrten sich die Zeichen, dass die Firmen, die bis zuletzt klimafeindliche sowie Luft und Wasser belastende Produkte erzeugen, im Windschatten der Corona-Pandemie eine Zeitreise zurück in die Vor-Klimaschutz-Welt planen. Die nationale wie europäische Klimaschutzpolitik wird mit Vorschlägen verhöhnt, wie anstelle eines generellen Tempolimits Bäume in Peru zu pflanzen. Selbst die bereits für 2030 beschlossenen Pkw-Flottengrenzwerte sollen nach dieser Wunschliste aus den Konzernzentralen der alten Auto- und Energiekonzerne durch ineffizienten Emissionshandel ersetzt werden. US-Präsident Trump hat den Widerstand gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO vorgemacht, nun will auch die CDU/CSU Grenzwertverschärfungen bei Dieselabgasgift NO2 und Partikeln auf Basis von WHO-Vorgaben verhindern.“

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Das ist eine Frontalattacke auf das europäische Klimaziel und damit auf Kommissionspräsidentin von der Leyen. Damit wird das zentrale Projekt der neuen EU-Kommission in Frage gestellt. Der EU Green Deal muss auch der Kompass für alle nationalen und europäischen Konjunkturhilfen sein. Wer wie die Unionsfraktion auf dem angeblichen Widerspruch von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit verharrt, denkt offensichtlich nicht an die Zukunft. Deutschland muss einen substantiellen Beitrag zum Klimaschutz leisten und wieder das Land der Energiewende werden. Die Unionsfraktion hat offenbar nichts aus den monatelangen Streiks der Jugendlichen von Fridays for Future gelernt. Unionschef Brinkhaus muss hier die Notbremse ziehen und dafür sorgen, dass das europa- und umweltfeindliche Papier seiner Fraktion zurückgezogen wird.“

Verkehr und CO2-Werte 

Die DUH kennt bisher kein vergleichbares Positionspapier einer Regierungspartei, in dem praktisch vollumfänglich die Wünsche der seit Mitte März im Windschatten der Corona-Krise ausgeschwärmten Lobbyisten der alten Vor-Klimaschutz Unternehmen erfüllt werden. Anstelle eines überfälligen, beschleunigten Ausstiegs aus dem Verbrennungsmotor wollen die Unionsparteien mit Steuergeldern sogar Diesel-Stadtpanzer mit Kaufprämien in Milliardenhöhe fördern. Regenwald-Zerstörungskraftstoffe oder so genannte E-Fuels sollen gar mit reinen Elektroantrieben gleichgesetzt werden und in die Berechnungen als „negative Emissionen“ eingehen.



Anstatt Tempo 120 auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und innerstädtisch Tempo 30 einzuführen und damit das Klima zu schützen, soll in Drittländern CO2 kompensiert werden. Die EU hat für 2021 endlich eine Verschärfung der viel zu laxen Grenzwerte für die gerade auch für den Verlauf von Covid-19 Erkrankungen relevanten Dieselabgasgifte Stickstoffdioxid und Partikel angekündigt. Nicht überraschend, dass sich die Autokonzerne hierfür nun ganz ungeniert der ihr nahestehenden Abgeordneten bedienen, nachdem ihr Fake-Science Institut EuGT im Rahmen des Diesel-Abgasskandals geschlossen werden musste.

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Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Erneuerbare Energien und Effizienz spielen im Positionspapier der Unionsfraktion quasi keine Rolle – das Wort „erneuerbar“ taucht genau einmal auf. Statt den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik zu fördern, fordern CDU/CSU mehr Ausnahmen für die Industrie. Der Ausbau der Stromnetze spielt ebenso wenig eine Rolle wie der Ausstieg aus Erdgas oder Erdöl. Im für den Klimaschutz enorm wichtigen Gebäudesektor sollen hingegen explizit höhere Sanierungsstandards vermieden werden.

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Kreislaufwirtschaft

Auch im Bereich Kreislaufwirtschaft ist das Papier ein Rückfall in die 80er Jahre. Statt einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft werden die von der EU-Kommission auf den Weg gebrachten Verbote von Einweg-Kunststoffartikeln, die besonders häufig in der Umwelt landen, in Frage gestellt. Weder Abfallvermeidung noch die Förderung von Mehrweg, Wiederverwendung und Reparaturfähigkeit sind der Unionsfraktion eine Erwähnung wert. Auch das Recycling und der Einsatz von Rezyklaten spielt im Unionspapier kaum eine Rolle. Das große Potential der Kreislaufwirtschaft für eine wirksame Klimaschutzstrategie wird vollkommen ignoriert.

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Mainz: Das neue H45.tv Programm im Überblick

Nachrichten Mainz | Schon seit Mitte April bietet die Halle 45 zusammen mit ihrem Technikpartner Soundline die Streaming-Plattform H45.tv an. Sie haben es damit geschafft, ein kostenfreies Kulturprogramm auf die heimischen Bildschirme zu bringen. Nun steht auch das Programm für die kommenden Tage.


14. Mai 20:15 Uhr | Die Kandidaten im Live Talk – Filmgespräch

Zu Gast:

  • Misbah Khan (Bündnis 90/Die Grünen)
  • David Dietz (FDP)
  • Michael Schwarz (Regisseur/Autor)

Mittlerweile gilt die Bundestagswahl aus dem Jahr 2017 als historisch. Sie wirkt sich nach wie vor noch stark auf das heutige Politgeschehen aus. Doch während der Wahlkampf der Spitzenkandidaten Merkel, Schulz & Co medial vollkommen ausgeschlachtet wurde, fehlt ein konzentrierter Blick auf die Basis des Wahlkampfes.

„Die Kandidaten“ begleitet sechs Jungpolitiker der größten Parteien aus Rheinland-Pfalz während der Wahlkampfphase: Jan Metzler (CDU, 36), Thomas Hitschler (SPD, 34), David Dietz (FDP, 35), Misbah Khan (Grüne, 27), Max Keck (Linke, 19) und Sebastian Münzenmaier (AfD, 28).

Zwischen Podiumsdiskussionen, Tür-zu-Tür-Aktionen, Kerwebesuchen und Interviewterminen erleben die Jungpolitiker auch immer wieder, was Wahlkampfalltag „im Kleinen“ wirklich bedeutet und welche vielfältigen Herausforderungen es zu bewältigen gibt. Sie werden gefeiert, kritisiert oder abgelehnt. Doch trotzdem gilt: immer weiterkämpfen.

Moderation: Urs Spörri, Festspielleiter der HEIMAT EUROPA Filmfestspiele und Kurator des Deutschen Filmmuseum Frankfurt

15. Mai 20:15 Uhr | Philip Bölter Live-Konzert – Organic Folk & Blues

Philip Bölter ist ein 31 Jahre alter Singer/Songwriter, Gitarrist und ein hervorragender Live-Künstler. Jährlich spielt er bis zu 100 Konzerte, die er seit Jahren selbst organisiert. Er beweist, dass handgemachte Musik existiert ohne alten Sound imitieren zu müssen. Americana, Folk & Blues sind die Genres, die Bölter für seinen Sound erweitert und ausbaut.

Bölter tritt die Bass-Drum auf seiner Stompbox, schlägt die Snare auf den Saiten, spielt den Bass, die Akkorde und die Melodie alles auf einmal. Wenn man die Augen schließt, könnte man meinen, es spiele eine Band und kein Solokünstler. Bölter benötigt bei seinen Auftritten nur wenige Takte, um die Zuhörer mit seinem natürlichen Auftreten und einer einzigartigen Mischung aus Charme, Esprit und Können auf seine Seite zu ziehen.

In Sachen New Folk, Rock & Blues gilt er als einer der originellsten Gitarristen seiner Generation. Er teilte sich die Bühne unter anderem mit Ryan Sheridan, Tom Walker, Tito & Tarantula, Django3000, Fiddlers Green, Nazareth und U.F.O.. Er spielte insgesamt mehr als 1.000 Konzerte und veröffentlichte 10 Alben. Bei ihm wird jedes Konzerte zum Unikat und das einzige was dabei abgedroschen ist, ist seine Gitarre.



16. Mai 20:15 Uhr | Gear Down Live-Konzert – Rock

Gear Down ist eine der vielseitigsten Rock-Coverbands im Rhein-Main Gebiet. Die drei Jungs Behzad Shababi, Mario Keute und Robert Neuber sind in der Lage, das gesamte Spektrum der Rockmusik abzudecken, ohne auch nur an einer einzigen Stelle aufgesetzt zu wirken. Dabei sind sie immer ganz nah am Original.

Unter anderem haben sie Songs von Tracy Chapman, Rage Against The Machine, Bob Dylan und den Beastie Boys drauf. Die drei Vollblut-Musiker leben und lieben die Rock-Musik und sind allesamt durch und durch Rockmusiker vom alten Schlag.

„Gear down“ existiert bereits seit 10 Jahren. Die Band zeichnet sich aus durch Rockmusik, die man kennt, die aber nicht von jeder Cover-Band zu hören sein wird. Dabei lassen sie sich auch von Stilrichtungen wie Blues und Country beeinflussen. Songs von AC/DC, The Rolling Stones, Thin Lizzy, Tom Petty bis hin zu Songs von weniger bekannten Künstlern wie Julian Dawson, Danko Jones, Third Eye Blind haben sie in ihrem Repertoire. Damit treffen sie in einer unglaublichen Bandbreite die Stimmung jeder Veranstaltung.

22. Mai 18:00 Uhr | Was die Bundespolitik bewegt – Live-Talk

Die Corona-Pandemie stellt uns alle jeden Tag aufs Neue vor noch nie erlebte Herausforderungen. Dabei ist die heimische Wirtschaft natürlich einer der wichtigsten Aspekte. Bei dem Spagat zwischen der Gesundheit und der Überlebensfähigkeit der Unternehmen stellen sich viele spannende Fragen und es ergeben sich dadurch auch zahlreiche Diskussionen.

Um diese Fragen zu besprechen, sind Bundestagsabgeordnete aus der Region zu einer Gesprächsrunde in die Halle 45 eingeladen.

Zu Gast:

  • Tabea Rößner (Grüne)
  • Ursula Groden-Kranich (CDU)
  • Manuel Höferlin (FDP)
  • Jan Metzler (CDU)
  • Dr. Joe Weingarten (SPD)

Thema der Gesprächsrunde ist: „Was die Bundespolitik bewegt“. Dabei geht es zum Einen um das persönliche Erleben dieser Krise und der eigenen Meinung zu den damit verbundenen Fragen. Zum Anderen geht es aber auch um die politische Verantwortung und den damit verbundenen Gestaltungsrahmen, damit alle möglichst gut durch diese Krise kommen. Vorab können Fragen an die Abgeordneten oder die ganze Runde gestellt werden. Diese können per E-Mail an horst.schneider@bvmw.de eingereicht werden.

Moderation: Volker Pietzsch von Antenne Mainz und Guido Augustin, Pressesprecher BVMW Rheinhessen-Nahe

29. Mai 20:15 Uhr | The Ron Lemons feat. Andreas Kümmert – Live-Konzert

Schon im Sommer 2016 waren sie auf Deutschlands Bühnen unterwegs. In diesem Jahr kommen sie als „The Ron Lemons“ mit Andi (Gesang und Gitarre), Tobias (Gitarre), Ulli (Schlagzeug) and Asbjörn (Bass) zurück.

Aus der „Backband“ zum neuen Projekt. Zusammen mit Andreas Kümmert als Frontmann kommen sie jetzt auf die Bühnen der Nation – als „The Ron Lemons“. Andreas Kümmert ist ehemaliger Voice-of-Germany Sieger. Mit seiner unverkennbaren Stimme begeistert er jedes Mal das Publikum. Sie widmen sich gemeinsam dem Sound der 60er und 70er Jahre, als Künstler wie The Rolling Stones, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Cream oder Joe Cocker, die Rock-Musik noch lebten. Auch The Ron Lemons leben für diese Art von Musik und nehmen die Zuschauer zuhause an den Bildschirmen mit auf eine Reise zurück zu den Wurzeln des Rock.



2. Juni 20:15 | Literarisches Quartett – Live-Talk und Literatur-Diskussion

Am 2. Juni gibt es die in dieser Spielzeit vierte Ausgabe des Literaturtalks des Staatstheaters Mainz. Dieses Mal werden vier kürzlich erschienene Bücher besprochen. Wie auch im gleichnamigen Fernsehformat geht es in der Gesprächsrunde hauptsächlich um Worte, Worte, Worte – Streitgespräch inklusive.

Klaus Köhler, der spiritus rector des Formates, und Boris C. Motzki (Moderation) empfangen diesmal die Mainzer Verlegerin Donata Kinzelbach und den Darmstädter Satiriker Heinz-Maria Lavendel. Ausgewählte Bücher entführen die Gäste und Zuschauer dann mit ungeahnten Zwischenstopps von Algerien nach Norwegen.

3. Juni 20:15 Uhr | Konekt Live-Talk

Auch für die erfolgreiche Unternehmermesse KONEKT Deutschland, die in diesem Jahr um drei weitere Städte und Regionen gewachsen wäre, gilt es in Corona-Zeiten umzudenken. Ein Format, das so stark auf die persönlichen Beziehungen baut, weiß derzeit nicht, ob diese „von Mensch-zu-Mensch“ Begegnungen in diesem Rahmen dieses Jahr noch möglich ist.

Daher kommt es am 3. Juni zum ersten KONEKT-Talk mit einem spannenden Panel aus Unternehmern, die der KONEKT Messe bislang ihr Gesicht gegeben haben. Es wird darum gehen, wie die Wirtschaft mit der Situation fertig wird aber auch um die Erfahrungen und die persönlichen Gedanken und wie sie mit der derzeitigen Situation umgehen.

4. Juni 20:15 Uhr | Frank Fischer Live-Comedy – „Meschugge“

Meschugge steht umgangssprachlich für verrückt. Alle, die sich jetzt fragen, wer oder was denn verrückt ist bekommen einen kleinen Tipp: Schalten Sie mal die Nachrichten ein oder fahren Sie mit dem Zug. Laufen Sie durch die Fußgängerzone, den Supermarkt oder setzen Sie sich in ein Café.

Frank Fischer hat in der vergangenen Zeit viel beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kam er mit zahlreichen Menschen ins Gespräch. In seinem Programm berichtet er daher über ungewöhnliche Menschen und verrückte Situationen. Ganz nebenbei bekommen die Zuschauer auch noch wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis für sich und andere machen kann.

Abschließend bleibt dann nur noch die Frage zu klären: Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind auch wir meschugge?

 

Schwerer Verkehrsunfall in Bodenheim mit Verletzten

Nachrichten Bodenheim – An diesem Mittwoch gegen 16:20 Uhr ereignete sich auf der Ortsrandstraße Bodenheim ein Verkehrsunfall. Ein 82-jähriger Nackenheimer übersah bei einem Abbiegevorgang ein heranfahrendes Fahrzeuge, wobei es zum Unfall kam.


Der 82-Jährige wollte aus der Hermann-Weber-Straße nach links auf die Ortsrandstraße in Richtung Nackenheim einbiegen. Dabei übersah er das aus Richtung Nackenheim kommende Fahrzeug. Hierbei handelte es sich um einen 20-Jährigen PKW-Fahrer aus Harxheim. Der junge Mann konnte nicht mehr ausweichen, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Der Pkw des 82-jährigen Fahrers wurde bei dem Zusammenstoß in den Graben geschleudert. Beide Beteiligten wurden durch den Unfall leicht verletzt und wurden zur Abklärung nach Mainz ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge erlitten beide einen wirtschaftlichen Totalschaden. Zwischen 16:20 Uhr und 18:30 Uhr war die Straße für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge komplett gesperrt.

Mobile Radaranlagen in ganz Hessen unterwegs

Nachrichten Hessen | Oftmals sind Verkehrsunfälle vermeidbar. Die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind mit 16 Prozent ein zu geringer Sicherheitsabstand, mit 14 Prozent Verstöße gegen die Vorfahrtsregeln und mit 12 Prozent eine überhöhte Geschwindigkeit.


Zahl der Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit stark gestiegen

Im Jahr 2018 gab es zunächst einen leichten Rückgang der Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. Doch im Jahr 2019 sind die Zahlen um 15,2 Prozent wieder stark angestiegen. Im Zusammenhang mit geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfällen mit schwerverletzten Personen wurde ein starker Anstieg um 184 Fälle verzeichnet.

Die Polizei in Hessen nutzt modernste Blitzer, um diese Unfallursache möglichst stark zu reduzieren. Daher steht jedem Polizeipräsidium in Hessen ein Geschwindigkeitsmessanhänger des Typs „Enforcement-Trailer“ zur Verfügung.

Hessens Innenminister Peter Beuth dazu

„Wer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und ungenügendem Sicherheitsabstand unterwegs ist, stellt eine Gefahr für sich und alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Mit den Geschwindigkeitsmessanhängern und zivilen Einsatzfahrzeugen, die mit gerichtsfester Messtechnik ausgestattet sind, wird die hessische Polizei auch weiterhin einen Schwerpunkt ihrer verkehrspolizeilichen Kontrollmaßnahmen auf den Bereichen der überhöhten Geschwindigkeiten sowie des Sicherheitsabstandes legen“

Mainzer Ampelkoalition steht fest hinter der CityBahn

Nachrichten Mainz | Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN | SPD-Stadtratsfraktion und die FDP-Stadtratsfraktion teilen gemeinsam in einer Pressemitteilung mit. Am Wochenende gab es Diskussionen rund um die Fortführung des Projektes „CityBahn“. Eine Verringerung des Mainzer Engagements für das Projekt war kolportiert worden. Dazu äußern sich die verkehrspolitischen Sprecher der Mainzer Ampelkoalition.


David Nierhoff, Corinne Herbst und Werner Rehn äußern sich wie folgt:

„Die Ampelkoalition steht weiter voll hinter diesem Länder- und Hauptstadt-übergreifenden Großprojekt. Auch wenn in Mainz ein zur Gesamtstrecke relativ kleiner Prozentsatz der CityBahnstrecke liegt, steht die Mehrheit der Mainzerinnen und Mainzer hinter dem weiteren Straßenbahnausbau. Mainz ist seit Jahrzehnten Straßenbahnstadt – und nicht zuletzt durch die Erweiterung des Netzes um die Mainzelbahn ist sie ein wichtiger Teil des gesamten Öffentlichen Personennahverkehrs.“

„Hier geht es nicht um die verschiedenen diskutierten Trassenführungen innerhalb von Mainz“, betonen die Sprecher, „sondern um die Überzeugung, dass Straßenbahnen grundsätzlich zu einer Verbesserung und Beschleunigung des ÖPNV führen. Aus diesem Grund hat sich die Ampel in Ihrem Koalitionsvertrag klar zum Straßenbahnausbau und ebenso zur Citybahn bekannt.“

„Deshalb begrüßen wir das klare Bekenntnis sowohl der Mainzer als auch der Wiesbadener Stadtspitze (Michael Ebling und Gert-Uwe Mende) zur Citybahn. Auch die Mainzer Stadtwerke sind nach wie vor große Verfechter dieses Projekts. Allerdings liegt aktuell das ‚Heft des Handelns‘ auf der hessischen Seite. Hier erhoffen wir uns Klarheit über die Vorgehensweise und die Zeitschiene. Bis es zu einer Entscheidung in Wiesbaden kommt, plant die Stadt Mainz bereits den Ausbau des eigenen Straßenbahnnetzes mit dem Abzweig Binger Straße, welcher später auch Teil der Citybahn werden könnte“, so die Sprecher abschließend.

Tablets für alle Schülerinnen und Schüler im Kreis Mainz-Bingen

Der Landkreis Mainz-Bingen geht in der Corona-Krise einen weiteren großen Schritt in der optimalen Ausstattung für den digitalen Unterricht. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreisausschuss beschlossen, sämtliche Schüler in den weiterführenden Schulen des Landkreises zeitnah mit Tablets auszustatten.


„Wir gehen davon aus, dass der Unterricht an den Schulen eine längere Zeit nur mit Einschränkungen stattfinden wird“, sagte der zuständige 1. Beigeordnete Steffen Wolf. Deshalb müssen die Kinder auch zu Hause gut unterrichtet werden können. Dafür wolle man nun die Voraussetzungen schaffen. 17.388 Tablets werden angeschafft, die für den Ausleihzeitraum von vier Jahren 8,1 Millionen Euro kosten. Davon entfallen auf den Kreis 1,03 Millionen Euro. Erwartet werden zudem Zuschüsse von Land und Bund und es gibt ein Elternbeteiligungsmodell mit sozialer Komponente.

Die Basis ist dabei die Lernmittelfreiheit

Der Verwaltung und auch dem Kreisausschuss war die soziale Komponente dabei enorm wichtig. So sollen diejenigen Kinder, deren Familien finanziell nicht so gut gestellt sind, als erstes zum Zug kommen. „Damit sollen auch schnell die Kinder gut beschult werden können, die vielleicht zu Hause bisher kein Tablet zur Verfügung haben“, sagte Steffen Wolf. Und Landrätin Dorothea Schäfer fügte hinzu: „Es ist gut, dass wir diese soziale Ungerechtigkeit ausgleichen können.“ Die Basis ist dabei die Lernmittelfreiheit: Wer also nichts für die Schulbücher zahlen muss, muss auch für das Tablet nichts zahlen.

Für alle anderen Eltern fallen monatliche Kosten in Höhe von sieben Euro an. Dafür sind dann neben dem Endgerät auch die Software, der Service, Schulungen und der Austausch der Geräte in aktuellere Modelle nach vier Jahren inbegriffen: „Das ist ein guter Gegenwert“, sagte Steffen Wolf: „Die Bildung wird digital.“

Mainz-Bingen ist der Bildungslandkreis Nummer eins

Während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass der Landkreis Mainz-Bingen seine Schulen hervorragend ausgestattet hat und damit einen sehr guten Einstieg ins sogenannte „Homeschooling“ ermöglichen konnte, bemerkt der 1. Kreisbeigeordnete. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte hätten nunmehr hautnah erlebt, wie notwendig die Digitalisierung für den Schulunterricht sei. Diese Erfahrungen und das tolle Engagement der Lehrkräfte und Schüler soll nun fortgeführt werden und so sei es nur konsequent, die ursprünglich auf vier Jahre geplante Ausstattung der Schülerschaft in den Kreisschulen mit Tablets nun schneller vorzunehmen. Die Nutzung hängt von den Planungen in den einzelnen Schulen ab: „Der Kreis setzt die Medienkonzepte gemeinsam mit den Schulen um. Die Technik folgt also immer der Pädagogik“, sagt Steffen Wolf. Auch der Tabletpool für die Lehrkräfte wird angemessen ausgestattet, um eine möglichst flexible Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen. Diese Tablets können über den Digitalpakt „Schule“ erworben werden. „Damit bestätigt sich wieder einmal: Mainz-Bingen ist der Bildungslandkreis Nummer eins. Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Landrätin Dorothea Schäfer abschließend.

So viele Saarländer wie noch nie haben Rücken

Erkrankungen am Muskel-Skelett-System sind im Saarland 2019 auf ein Rekordhoch gestiegen. Das hat die Barmer mitgeteilt. Rückenschmerzen sind generell der häufigste Grund für Krankschreibungen.

St. Wendel sagt Zauberfestival ab

St. Wendel. Die Stadt hat das Zauberfestival „Zauberhaftes St. Wendel“ abgesagt. Bis zum 31. August seien Großveranstaltungen ohnehin verboten. Es zu verschieben, sei nicht möglich. Zum einen ließe sich kaum ein Termin finden, zu dem die Teilnehmer kommen können, von denen viele aus dem Ausland stammen. Zum anderen sei zu wenig klar, wie es nach dem August mit der Corona-Krise weitergeht.

Mann fährt auf Zugkupplung eines Regionalexpress mit

Nachrichten Leipzig – An diesem Montagabend hatte ein 39-jähriger Syrer noch einmal richtig Glück gehabt. Er fuhr mit dem Regionalexpress von Leipzig in Richtung Chemnitz und verließ scheinbar in Liebertwolkwitz den Zug.


Der Zugbegleiter entdeckte den 39-Jährigen jedoch kurze Zeit später zwischen zwei Abteilen auf der Zugkupplung. Offensichtlich hatte der Mann den Halt des Zuges in Liebertwolkwitz genutzt, um diese lebensgefährliche Sitzposition einzunehmen. In Belgershain stoppte der Regionalexpress und die Bundespolizei holte den Syrer von der Zugkupplung.

Im Anschluss stellten die Beamten die Personalien des Mannes fest und belehrten ihn eindringlich über die Gefahren seines Handelns. Warum der Syrer diese lebensgefährliche Sitzposition einnahm, konnte er den Polizisten nicht erklären. Die Einsicht des 39-Jährigen hielt allerdings nicht lange an, denn schon kurz darauf stand er erneut auf einer Kupplung und verhinderte so die Weiterfahrt des Zuges.

Der Zugbegleiter holte den Mann zu sich ins Abteil und übergab ihn in Bad Lausick erneut an die Bundespolizei. Da der Syrer sich unerlaubt in Deutschland aufhält, wurde er durch die Beamten in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz gebracht. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gemäß Eisenbahnbetriebsordnung.

Neue stufenweise Lockerungen in Rheinland-Pfalz

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein Konzept für weitere schrittweise Lockerungen erarbeitet. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (FDP) und Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) haben an diesem Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Mainz den Stufenplan „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ vorgestellt.


Ein neues Vier-Phasen-Modell

Malu Dreyer betonte zu Beginn, dass man, sollten die Infektionszahlen wieder steigen, die Möglichkeit hat, einzelne Phasen zurückzunehmen oder zeitlich nach hinten zu verschieben. Dreyer stellte dann das Vier-Phasen-Modell vor:

Phase 1: Die erste Phase beginnt an diesem Mittwoch. Hier wurden die Lockerungen bereits in der letzten Pressekonferenz bekannt gegeben (wir berichteten).

Phase 2: Die Lockerungen der zweiten Phase greifen ab dem 27. Mai. Ab dann ist Sport in Innensportanlagen, wie beispielsweise Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Auch Freibäder und Flohmärkte in Außenbereichen dürfen ab diesem Zeitpunkt wieder öffnen. Theater, Konzerthäuser, Kleinkunstbühnen und Kinos können den Betrieb ebenfalls wieder aufnehmen. Allerdings müssen laut Dreyer in einigen Bereichen noch Absprachen auf Bundesebene getroffen werden. Dementsprechend seien Chorauftritte bislang noch nicht geklärt.

Phase 3: Die Lockerungen der dritten Phase greifen ab dem 10. Juni. Dann dürfen Innenbereiche in Zoos, Freizeitparks und Zirkusse wieder öffnen. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Flohmärkte in Innenbereichen wieder möglich. Auch Messen dürfen dann wieder stattfinden. Campingplätze werden auch für Campingwagen ohne eigene Sanitäranlagen geöffnet und Hallenbäder sowie Saunen dürfen den Betrieb wieder aufnehmen.

4. Phase: Die Lockerungen der vierten Phase greifen ab dem 24. Juni. Reisebusangebote und Touristische Angebote werden ab dem 24. Juni wieder möglich werden.

Weitere Maßnahmen

Für die weitere Öffnung der Kindertagesstätten wird das Bildungsministerium am 20. Mai Leitlinien für einen eingeschränkten Regelbetrieb ab Anfang Juni vorlegen.

Diskotheken und Bordelle bleiben weiterhin geschlossen, da hier die Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden können.

Die Themen Gäste bei Hochzeiten und Beerdigungen sollen neu besprochen werden. Hier sollen die zulässigen Gästezahlen nach der Größe der Räumlichkeiten geregelt werden. Eine klare Regelung ist bis zum kommenden Wochenende angestrebt.

Miese Unterhaltung während der Corona-Krise

Kneipen geschlossen. Theater und Kinos auch. Freunde dürfen nicht besucht werden. In einigen Bundesländer wie dem Saarland strenge Ausgangssperren. Also bleibt man zuhause und hat nichts zu tun: Eigentlich hätte die Corona-Krise das Comeback des Fernsehens sein können. Im Nachrichtenbereich hat das auch funktioniert. Die Einschaltquoten belegen, dass die Deutschen sich während der Krise informieren wollen. Doch im Unterhaltungsbereich haben die Sender versagt – vor allem die öffentlich-rechtlichen.

Mainz: Kultkneipe Zur Andau schließt doch nicht

Nachrichten Mainz | Die Mainzer Kultkneipe „zur Andau“ schließt dauerhaft seine Türen, das teilten die Betreiber auf Ihrere Facebook-Seite heute mit. Die zahlreichen Corona-Verordnungen lassen den Betreibern keine andere Wahl. Die Traditionskneipe “Zur Andau” ist seit 1977 der „Spezialausschank der Bitburger Brauerei“  in der Landeshauptstadt Mainz gewesen. Mittlerweile wurde der Facebook Eintrag auf der Seite „zur Andau“wieder gelöscht.


Update 15:30 Uhr:  „Andau schließt doch nicht“:

heute erster tag der öffnung bei restaurants. mit günter jertz von der ihk war ich unterwegs – und da traf uns die nachricht von der meenzer kultkneipe „zur andau“ aus heiterem himmel. hört selbst⬇️⬇️⬇️

Gepostet von Michael Ebling am Mittwoch, 13. Mai 2020


Erstmeldung von 13:00 Uhr (Der Betreiber hat das Posting mittlerweile gelöscht)

Die Betreiber schrieben auf Ihrer Facebook-Seite heute: Liebe Andau-Gäste, Bierliebhaber und Freunde eines guten Tropfens ! Die Kultkneipe „Zur Andau“ wird wegen der zahlreichen Corona-Maßregeln schließen müssen. Die unternommenen Anstrengungen und Umbauarbeiten für einen Neustart sind nicht regelkonform. Barhocker zählen nicht als Stuhl, eingezogene Spuckschutzwände sind nicht erlaubt. Alle bis heute erfolgten Reservierungen sind leider hinfällig. Wir starten ab heute 16 Uhr einen Abverkauf mit gezapftem Bitburger Pils, Benediktiner Weizenbier und auch Helles vom Fass. Auch Weine im Glas werden ausgeschenkt, das Küchenprogramm reduzieren wir auf das Minimalste.

Ab heute sind Gruppe à 4 Personen gestattet (ich habe den Überblick bei der Anzahl der Haushalte im Wirrwarr der Anordnungen verloren), ihr müsst nur Abstand wahren. Auch verfällt heute die Regelung mit dem Mindestabstand von 50 m ab Straßenverkauf. Es darf – natürlich mit gebührender Distanz zueinander – geschleckt und getrunken werden. Nutzt unsere Korbstühle, nehmt sie mit an der Fastnachtsbrunnen, hockt euch unter die Markise und beendet gemeinsam mit uns eine enzigartige Kneipenkultur, die ausstirbt. Der Abverkauf von Getränken, Gläsern und Souvenirs aus unserem Klimbim-Wohnzimmer dauert so lange an, bis wir die Flügeltüren für immer schließen. Lasst uns noch einen gemeinsam heben…ein letztes Glas im Stehen ! Montags – freitags von 16 – 22 Uhr, samstags von ? (wahrscheinlich ab 13 Uhr, Corona hat mich völlig kirre gemacht) bis 22 Uhr.


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Groß-Gerau | Einbrecher flüchtet auf Damenrad

Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Dienstagmittag gegen 13 Uhr kam es zu einem Einbruch in einem Einfamilienhaus. Die Tat ereignete sich in der Prager Straße in der Kreisstadt Groß-Gerau. Der Einbrecher wurde dabei von der Bewohnerin des Hauses auf frischer Tat ertappt.


Vermutlich hatte sich der bislang noch unbekannte Täter über die Terrassentür Zugang zu dem Anwesen verschafft. Er nahm den Geldbeutel der Bewohnerin, in dem sich rund 100 Euro befanden an sich. Allerdings wurde er dann von der Frau um Flur überrascht und flüchtete mit seiner Beute auf einem orangefarbenen Damenrad in Richtung Fasanerie.

Täterbeschreibung: 

  • Zwischen 14 und 20 Jahre alt
  • circa 1,80 bis 1,90 Meter groß
  • westeuropäisches Aussehen
  • hagere Statur
  • Jeans
  • dunkles T-Shirt
  • dunkle Basecap

Die Polizei in Groß-Gerau hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und hofft auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 06152 – 1750 zu melden.

Reisekonzern TUI baut 8000 Stellen ab | Weitere Prognosen nicht möglich

Nachrichten Wirtschaft | Die erhaltenen Kredite müssen in einem kurzen Zeitraum zurückgezahlt und die hohe Verschuldung zügig wieder abgebaut werden. Damit sich die operativ starke Entwicklung auch in einem nach der Pandemie global geschwächten Markt fortsetzen kann, setzt der Konzern nun ein globales Programm mit umfangreichen Kostensenkungsmaßnahmen um. Damit wird die bereits eingeleitete Transformation zu einem digitalen Plattform-Unternehmen weiter beschleunigt.


Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen

„Die TUI soll gestärkt aus der Krise hervorgehen. Aber sie wird eine andere TUI sein und ein anderes Marktumfeld vorfinden als vor der Pandemie. Das macht Einschnitte erforderlich: bei Investitionen, bei Kosten, unserer Größe und unserer Präsenz in aller Welt. Wir müssen schlanker sein als vorher, effizienter, schneller und digitaler. Unsere 2019 gestartete „Asset right“ Strategie werden wir noch zielgerichteter und schneller umsetzen. Wir werden auf allen Ebenen digitaler – insbesondere der Ausbau der digitalen Plattformen in den neuen Märkten und für unsere Aktivitäten in den Urlaubsregionen wird beschleunigt.

Unsere so genannten Overhead-Kosten wollen wir dauerhaft über den gesamten Konzern um 30 Prozent reduzieren. Weltweit wird das Auswirkungen auf rund 8.000 Stellen haben, die wir nicht besetzen oder abbauen. Damit wir auch nach der Krise zur erfolgreichen Entwicklung der vergangenen Jahre zurückfinden, müssen wir die Neuaufstellung jetzt zügig umsetzen.“

Überbrückungskredit sichert Liquidität

Unmittelbar nachdem TUI in Folge der weltweiten Reisebeschränkungen gezwungen war, das Geschäft weitgehend einzustellen, hatte sich der Konzern entschieden, einen KfW-Überbrückungskredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zu beantragen. Damit sollen die beispiellosen Auswirkungen der Pandemie abgefedert werden, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Die deutsche Bundesregierung genehmigte den Kredit am 27. März. Am 8. April gaben auch die Banken, die die bestehende Kreditlinie der TUI in Höhe von 1,75 Milliarden Euro („Revolving Credit Facility“) zur Verfügung stellen, ihre Zustimmung zur vertraglichen Integration des neuen Kredits. Das schnelle Handeln des TUI-Vorstands ermöglichte somit eine kurzfristige Sicherung zusätzlicher Liquidität. Zum 10. Mai 2020 verfügte der Konzern über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in Höhe von ca. 2,1 Milliarden Euro.

Prognose für Gesamtjahr noch nicht möglich

Der Vorstand hatte am 15. März die für das Gesamtjahr 2020 abgegebene Prognose zurückgezogen. Aufgrund der andauernden Pandemie und der weiter bestehenden weltweiten Reisebeschränkungen sieht der Vorstand unter den gegenwärtigen Umständen auch davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. Derzeit ist das Sommerprogramm 2020 noch zu 35 Prozent gebucht.