Nachrichten Bischofsheim | An diesem Montag kam es im Bus der Linie 58 in Fahrtrichtung Bischofsheim zu einer Körperverletzung. Auslöser der Streitigkeit war ein Telefonat und ein abgenommener Mundschutz.
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Der abgenommene Mundschutz war der Grund
Gegen 15:45 Uhr fuhren zwei männliche Personen mit der Buslinie 58. Um einen Telefonanruf anzunehmen, nahm ein 19-Jahre alter Bischofsheimer seinen Mund und Nasenschutz ab. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei bat ein 44-jähriger Mann ihn darum diesen wieder ordnungsgemäß anzuziehen. Es kam daraufhin zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden.
Kurz nach der verbalen Streitigkeit soll der Ältere seinen Kontrahenten am Hals gepackt haben und wurde nach Zeugenaussagen vom 19-Jährigen in der folgenden handfesten Auseinandersetzung ins Gesicht getreten. Hierbei erlitt er eine Platzwunde. Ein Alkoholtest ergab bei dem 44 Jahre alten Mann einen Wert von 1,03 Promille. Die Beamten leiteten gegen beide Tatverdächtigen Verfahren ein.
Nachrichten Wiesbaden | Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden bekommt ein neues Museum. Im Jahr 2022 soll das „Museum Reinhard Ernst“ in der Wilhelmstraße 1 der Wiesbadener Innenstadt eröffnen. Darin werden zahlreiche Werke abstrakter Kunst zu finden sein.
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Werke aus der Kunstsammlung eines Unternehmers
In dem Museum werden Werke aus der umfangreichen Kunstsammlung des Unternehmers Reinhard Ernst gezeigt. Schwerpunkte der Sammlungen werden sein:
Abstrakte deutsche und europäische Nachkriegskunst
abstrakte japanische Kunst
abstrakter amerikanischer Expressionismus
Die Baumaßnahmen sind bereits in vollem Gange. Geplant wurde das Museum von dem berühmten japanischen Architekt Fumihiko Maki. Das Gebäude wird dann in unmittelbarer Nähe zum Museum Wiesbaden errichtet.
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Wechselnde Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen
In dem Museum wird es dann neben wechselnden Ausstellungen auch öffentliche Veranstaltungen und kunstpädagogische Angebote für Kinder geben. Das Museum Reinhard Ernst wird dann auch über ein Museumsshop und eine Gastronomie mit Außenterrasse verfügen, um den Besuchern ein Rundum-Paket zu bieten.
Das neue Museum wird dann die fußläufige Kulturachse erweitern, zu der bereits diese Gebäude gehören:
das Murnau-Filmtheater
der Schlachthof
das RheinMain CongressCenter
das Landesmuseum
der Nassauische Kunstverein
das Literaturhaus Villa Clementine
das hessische Staatstheater
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Mehr über den Architekten Fumihiko Maki
Fumihiko Maki wurde am 6. September 1928 in Tokio geboren und ist ein japanischer Architekt. Bis 1952 studierte er an der Universität Tokio, später an der Harvard Graduate School of Design. Er arbeitete für ein Architekturbüro in New York City und wurde dann für einige Jahre Professor an der Harvard-Universität. 1965 kehrte Maki nach Japan zurück und machte sich selbständig.
Im Jahr 1993 erhielt er den Pritzker-Preis für seine Arbeit am Tokyo Metropolitan Gymnasium. 1997 wurde ihm dann die Ehrenmitgliedschaft im Bund Deutscher Architekten verliehen. Seine architektonischen Werke stehen in zahlreichen Ländern und auch in Deutschland sind bereits einige seiner Werke zu finden: Der Büropark Isar bei München, das Ensemble Global Gate in Düsseldorf und das Bürogebäude Solitaire in Düsseldorf sind von Maki.
Nachrichten Alzey – An diesem Dienstag hat nach langen Wochen der Schließung das Alzeyer Museum wieder seine Türen geöffnet. Durch die aktuelle Corona-Pandemie musste vieles abgesagt oder verschoben werden. So auch die Reihe der Museumsnachtische am Dienstagmittag.
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Die Sonderausstellung wird verlängert
Doch schon am nächsten Dienstag, den 19. Mai 2020 soll von 13.00 bis 13.20 Uhr wieder ein erstes Museumsdessert gereicht werden. Aus gegebenem Anlass wurde jedoch das Angebot geändert. Statt einer keltischen Schere wird nun die letzte große Pandemie vor 100 Jahren, die sogenannte Spanische Grippe, aus lokaler Perspektive in den Blick genommen. Die Sonderausstellung „Strandspaziergänge in Alzey und anderswo …“ konnte wegen der Schließung nur eine Woche gezeigt werden. Nun wird die Ausstellung bis zum 2. August 2020 verlängert, um weiterhin ausgedehnte Strandspaziergänge und damit auch Strandfunde zu ermöglichen.
Auch die Sonderausstellung begleitende Mitmach-Aktion wird selbstverständlich fortgeführt. Wer möchte, kann auch weiterhin die Ausstellung mit seinen persönlichen Strandfunden bereichern. Die Art der Funde und das Material spielen dabei keine Rolle. Ein Stück Treibholz ist ebenso willkommen wie eine Muschel oder eine angeschwemmte Flasche. Schön wäre es, wenn Hinweise auf den Fundort und die Fundumstände angegeben werden könnten. Außerdem sollten die Kontaktdaten hinzugefügt werden um die Rückgabe der Objekte zu ermöglichen.
Um einen gesundheitlich unbedenklichen und angenehmen Museumsbesuch zu gewährleisten, wird es auch in nächster Zukunft notwendig sein, sich an die mittlerweile selbstverständlichen Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus zu halten. Das gilt auch für einen Besuch im Museum Alzey. Daher wird gebeten, die aushängenden „Museumsregeln in Corona-Zeiten“ zu beachten.
Nachrichten Hessen | Im vergangenen Jahr wurden von der hessischen Polizei insgesamt 149.440 Verkehrsunfälle in Hessen registriert. Das ist verglichen mit dem Jahr 2018, in dem es 146.941 Verkehrsunfälle waren, ein Anstieg von 1,7 Prozent. Im Jahr 2019 kamen 224 Verkehrsteilnehmer bei Unfällen ums Leben. Das sind trotz der gestiegenen Anzahl an Unfällen 15 Menschen weniger als im Vorjahr.
Peter Beuth, hessischer Innenminister dazu
„Der Rückgang der Unfalltoten in Hessen zeigt, wie wichtig die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der hessischen Polizei auf unseren Straßen ist. Gute Verkehrssicherheitsarbeit rettet Leben. Ich danke allen Polizeibeamtinnen und -beamten für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr. Mit moderner technischer Ausstattung und digitalen Innovationen werden wir auch künftig weiter daran arbeiten, die Sicherheit im Straßenverkehr kontinuierlich zu verbessern“.
Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs
Bei den Radfahrern ist die Anzahl der Schwerverletzten um 4,8 Prozent auf 671 gestiegen. Die Zahl der tödlich Verunglückten und die Gesamtzahl der Unfälle sind allerdings rückläufig. Insgesamt kamen 18 Radfahrer im Jahr 2019 ums Leben, das sind 35,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Aufgrund der Zunahme von Pedelecs (Pedal Electric Cycles) im Straßenverkehr ist hier auch die Zahl der Verkehrsunfällen gestiegen. Pedelecs waren an 522 Verkehrsunfällen beteiligt, das sind 41 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei den Schwerverletzten stieg die Anzahl um 43,4 Prozent, bei den Leichtverletzten um 36,6 Prozent. Die Zahl der tödlich verletzten Pedelecs-Fahrer blieb gleich.
Auch die Anzahl der Motorradunfälle auf hessens Straßen ist im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr gesunken (wir berichteten).
Für E-Scooter ist noch kein Vergleich zum Vorjahr möglich
Sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge, zu denen auch E-Scooter zählen, sind seit Juni 2019 im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Daher ist ein Vergleich zum Vorjahr nicht möglich. Doch die hessische Polizei verzeichnete nach einer ersten Sonderauswertung 99 Verkehrsunfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen. 98 davon innerorts und einer außerorts. Tödlich verletzt wurde keiner der Fahrer, allerdings wurden 13 schwer und 62 leicht verletzt.
Wildunfälle mit einer App reduzieren
Die Anzahl der Wildunfälle stieg im Jahr 2019 um 1.155, was einer Steigerung von rund sechs Prozent entspricht. Die Anzahl der insgesamt verletzten Personen ist trotzdem gesunken. Doch jüngste Fälle in diesem Jahr, wie zum Beispiel der Tod eines 56-Jährigen infolge eines Wildunfalls zwischen Grebenstein und Hofgeismar zeigen, dass auch hier möglichst vorgebeugt werden muss. Hierzu sollten auch, wo immer es möglich ist, digitale Techniken genutzt werden.
Die Sicherheits-App hessenWARN ist bundesweit einmalig. Mit ihr können sich Hessinnen und Hessen seit Ende November 2019 individuelle Alarmmeldungen auf dem Handy einstellen. Mitte 2020 soll die App ein weiteres Update erhalten, um Wildunfälle zu reduzieren. Nutzer haben dann die Möglichkeit, die App über Bluetooth mit dem Auto zu verbinden und sich über die Lautsprechereinrichtung des Fahrzeugs Hinweise zu möglichen Wildwechseln auf dem Streckenabschnitt geben zu lassen. Dafür wird die App verschiedene Parameter nutzen, wie beispielsweise die Jahreszeit, Uhrzeit und zuletzt gemeldete Unfälle.
„Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Informationen zu ihrer persönlichen Sicherheit ist so groß, wie schon lange nicht mehr. Mittlerweile erreichen wir mit hessenWARN fast eine Million Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Mit dem innovativen Wildwarner wollen wir dazu beitragen, die Verkehrssicherheit in Hessen weiter zu erhöhen“, so Peter Beuth.
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Geringeres Verkehrsaufkommen in 2020 wegen Coronavirus
Aufgrund der Corona-Pandemie wurden im März zahlreiche Einschränkungen eingeführt. Dies führte zu einem deutlich geringeren Verkehrsaufkommen auf den Straßen in Hessen. So kommt es beispielsweise zu weniger Staus im Berufsverkehr. In den ersten statistischen Erhebungen zeichnet sich daher auch ein Rückgang der Unfallzahlen, vor allem mit Verletzten und Verkehrsunfallfluchten ab. Aufgrund des für Verkehrsstatistiken sehr kurzen Zeitraums können diese Tendenzen jedoch noch nicht valide mit den Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie in Zusammenhang gebracht werden.
„Es sind aktuell deutlich weniger Fahrzeuge auf Hessens Straßen unterwegs und die meisten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer nehmen merkbar Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Raser und Drängler, die meinen sich auf leereren und freien Straßen nicht an die Verkehrsregeln insbesondere die Geschwindigkeit halten zu müssen, werden von der Polizei deshalb aktuell mit erhöhter Aufmerksamkeit bedacht“, erklärte Beuth.
Nachrichten Groß-Gerau | Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen dürfen bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden. Daher muss auch das Street-Food-Festival ausfallen, das für das dritte Juni-Wochenende vom 19. bis zum 21. Juni auf dem Marktplatz in Groß-Gerau geplant war.
Mehr als 40 Aussteller laden zum Schlemmen ein
Mehr als 40 Aussteller wollen nun am zweiten Oktoberwochenende mit all Ihren schmackhaften Köstlichkeiten aus aller Welt zum Schlemmen, Staunen und Ausprobieren einladen. Die Besucher erwarten saftige Burger, vegetarische und vegane Leckereien und süße Sünden. Abgesehen von den Leckereien wird es auch ein Unterhaltungsprogramm mit Kinderland und Live-Musik geben. Der Eintritt ist, wie in den vergangenen Jahren kostenfrei.
Die Organisatoren der Stadtleben GmbH und die Stadt Groß-Gerau freuen sich, wenn sie am zweiten Oktoberwochenende zahlreiche Besucher begrüßen dürfen, die neue Trends der Street-Food- und Küchenkultur entdecken und probieren möchten.
Nachrichten Frankfurt | Trotz der noch andauernden Corona-Pandemie bereitet sich der Fughafenbetreiber Fraport auf den Wiederanlauf des Flugbetriebs vor. Dabei wurden bereits umfangreiche Maßnahmen zum Infektionsschutz umgesetzt. Die Bereiche im Terminal 1, die in Betrieb sind erfüllen mit den Maßnahmen alle Auflagen.
Sicherheit und Gesundheit haben oberste Priorität
„Für uns haben die Sicherheit und die Gesundheit unserer Passagiere und Beschäftigten höchste Priorität“, sagt Alexander Laukenmann, Leiter Flug- und Terminalbetrieb und Unternehmenssicherheit bei Fraport. „Mit den getroffenen Maßnahmen halten wir das Infektionsrisiko so gering wie möglich, sodass Fluggäste sicher über den Flughafen Frankfurt reisen können.“
Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt
Zur Zeit stimmt sich die gesamte Luftfahrtbranche ab, um einheitliche Regelungen zu finden. Am Flughafen Frankfurt wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt:
Die Wartebereiche vor Check-in-Schaltern, an der Bordkarten- und Sicherheitskontrolle und an den Gepäckausgabebändern sind alle auf de Mindestabstand von 1,5 Metern ausgerichtet. Markierungen am Boden zeigen diesen an. Das gilt auch in allen anderen Bereichen, an denen es möglicherweise zu Wartezeiten kommt.
In den Aufenthaltsbereichen kann nur jeder zweite Sitz genutzt werden.
Plakate, digitale Anzeigen und mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen alle fünf Minuten weisen zusätzlich auf die geltenden Abstandsregeln hin.
Wo sich Fluggäste und Beschäftigte unmittelbar miteinander austauschen müssen, dienen nun Scheiben aus Plexiglas dem gegenseitigen Schutz.
Zudem ist geschultes Personal vor Ort, das falls nötig auf den Mindestabstand aufmerksam macht.
Weitere Schutzmaßnahmen
Aufgrund ihrer Aufgaben können nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die geltenden Abstandsregelungen einhalten. Das ist beispielsweise an den Sicherheitskontrollstellen der Fall. Diese Mitarbeitenden werden daher eine Schutzmaske tragen, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Zudem gilt in Passagierbussen und in Shops am Flughafen für Passagiere eine Maskenpflicht. Eine solche Maskenpflicht wird perspektivisch für alle Passagiere, Gäste und Beschäftigte beim Betreten des Terminals angeordnet. Spender mit Handdesinfektionsmittel stehen in zahlreichen Bereichen bereit und Oberflächen, die häufig angefasst werden, werden öfter durch das Personal desinfiziert.
Alexander Laukenmann appelliert an das Verantwortungsbewusstsein
„Damit der Infektionsschutz aber auch wirklich greift, müssen alle mitziehen und den vorgegebenen Abstand einhalten. Da setzen wir auf das Verantwortungsbewusstsein aller Reisenden und Beschäftigten“, ergänzt Laukenmann. „Wir haben die Vorkehrungen in allen Bereichen getroffen, die derzeit in Betrieb sind oder demnächst in Betrieb genommen werden. Für die übrigen Bereiche arbeiten wir mit Hochdruck daran, auch diese entsprechend vorzubereiten.“
Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie ist für die Gastronomie eine große Herausforderung. Gastronomen dürfen zwar zum Teil wieder öffnen, doch sie stehen vor zahlreichen Problemen. Die Hygiene- und Abstandsregelungen sind nur einige davon. Boost your City hat an diesem Montag ausgiebig mit Michael Vogt telefoniert. Er ist vielen Mainzerinnen und Mainzern als „Sweaty“ und als Besitzer des Rockclubs Alexander the Great und der Kneipe Good Time bekannt.
Mainzer Kneipenwirt seit 20 Jahren
Michael Vogt engagiert sich für obdachlose Menschen in Mainz, kennt viele von ihnen gut und ist wann er nur kann zur Stelle, um zu helfen. Gemeinsam mit seinen Angestellten bietet er im Good Time während der Corona-Pandemie einen Einkaufservice an für Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Mainzer SPD. Auch in der Partei setzt er sich für faire Verhältnisse in Mainz ein und besonders für die Menschen, die von den meisten vergessen werden.
Michael Vogt ist bereits seit 20 Jahren Gastronom in Mainz und und lebt für seine Kneipe und den Rockkeller, die sich beide in der Hinteren Bleiche in der Mainzer Altstadt befinden. Er beschäftigt fünf Festangestellte und weitere Aushilfen und schafft damit wichtige Arbeitsplätze in Mainz. Seinen Mitarbeitern zahlt er mehr als den gesetzlichen Mindestlohn und unterstützt sie finanziell auch in der aktuellen Situation. Er ist ein fester Bestandteil der Stadt Mainz, von der er allerdings zur Zeit keine Untersützung erhält.
Von der Stadt kommt keine Unterstützung
Von der Stadt Mainz kommt keinerlei Unterstützung, berichtet Vogt. Die Gastronomen werden fallen gelassen. „Letztendlich scheint es der Stadt egal zu sein. Es scheint so als wäre man sich sicher, dass sich schon ein Nachmieter für die Kneipe finden wird, wenn der Vorgänger insolvent ist und schließen muss. Auch wer hinter der Theke steht, scheint unwichtig zu sein“, kritisiert Michael Vogt, obwohl er selbst zum Vorstand der Mainzer SPD gehört. „Fast alle anderen Bundesländer und auch zahlreiche Städte wie beispielsweise Ingelheim zahlen weitere Gelder, um die Unternehmen zu unterstützen. Das macht Rheinland-Pfalz nicht und Mainz auch nicht.“ Stattdessen räumt Mainz die Parkplätze, um langfristig mehr Platz für die Außengastronomie zu schaffen (wir berichteten). Doch das hilft nur wenigen und verschärft ganz nebenbei die sowieso schon angespannte Parkplatzsituation noch zusätzlich.
Brief an den Oberbürgermeister Michael Ebling
Bereits am 6. Mai wandte sich Michael Vogt in einem Brief an den Mainzer Oberbürgermeister, um auf die derzeitige Situation aufmerksam zu machen: „Hallo Michael, mit der heutigen Vorstellung der Lockerung in der Gastronomie wurde bei vielen der letzte Sargnagel eingeschlagen. Das betrifft auch sehr viele Gastronomen in der Altstadt. Gastronomen mit einer Aussengastronomie werden mehr Plätze zugeteilt. Wer dies nicht hat, bekommt Minuspunkte. Wer es sich erlauben kann, auf fast 75 Prozent seiner Gäste in der Innengastronomie zu verzichten, der sei wohl gesonnen, wer nicht, der hat halt Pech. Dieses auch noch als revolutionären Alleingang zu verkaufen ist ein Arschtritt für die Hälfte der Gastronomen in Mainz, prozentual weit über 50 Prozent in der Altstadt. Hier wurde heute eine Dreiklassengesellschaft geschaffen.“, beginnt er den Brief. Weiter schreibt er: „Man hat nichts gelernt. Außer es als eine super Sache zu verkaufen.“, kritisiert Michael Vogt.
Bislang hat der Kneipenwirt allerdings noch keine Rückmeldung von Michael Ebling auf seinen Brief erhalten.
Probleme, die die meisten nicht sehen
Das beantragte Kurzarbeitergeld für seine Mitarbeiter hat lange Zeit auf sich warten lassen. Nach rund drei Monaten kam das Geld erst an diesem Montag an. „Bisher habe ich die Beträge aus eigener Tasche bezahlt. Einer Tasche die langsam leer ist.“, so Sweaty. „Ein Gastronom, entgegen allem Irrglauben dass er reich ist, streicht über das Jahr vielleicht 7-13 Prozent Gewinn ein. Vor der Steuer.“, erklärt er. „Ich kann aber meine Mitarbeiter nicht einfach hängen lassen. Sie bekommen sowieso schon weniger durch das Kurzarbeitergeld und ihnen fällt ja dann auch das Trinkgeld weg, was auch rund 1/3 des Lohnes ausmacht.“
Allein für den Strom im Rockkeller und der Kneipe zahlt Vogt monatlich insgesamt 700 Euro. Hinzu kommen GEMA-Gebühren von rund 600 Euro monatlich. Für die Krankenversicherung werden weitere 800 Euro im Monat fällig. Das sind nur eine der vielen Ausgaben, die jeden Monat auf ihn zukommen. Alleine im Alexander the Great belaufen sich die Kosten, die an einem einzigen Abend anfallen auf rund 800 Euro.
Er berichtet, dass Strom, Wasser, Gas und Sozialabgaben bis Ende Mai gestundet wurden. Die Pacht für das Alexander the Great ist zur Zeit vollständig gestundet, für das Good Time zur Hälfte. Doch schlussendlich wird er alles irgendwann zurückzahlen müssen. Je länger die Situation andauert, umso mehr wird das dann sein. Wenn er dann den Betrag nicht zurückzahlen kann, steht er als nächstes ohne Strom da. „Diese Stundungen sind nur Aufputschmittel, aber keine Hilfen. Sie zögern nur ein Sterben etwas nach hinten raus.“, so Vogt. „In dem Moment wo ich wieder öffne, stehen alle mit ausgestreckten Händen vor mir. Jeder will, was auch berechtigt ist, sein Geld das aussteht und fällig ist.“, berichtet Vogt. Hier liegt eines der größten Probleme. Das Alexanter the Great muss noch geschlossen bleiben, denn es gilt als Diskothek. Das Good Time dürfte er eigentlich öffnen, doch dann würden wie von ihm beschrieben alle Kosten schlagartig anfallen.
Das Problem dabei
Das Problem: Er könnte das Good Time zwar öffnen, doch er müsste den Mindestabstand in dem Lokal gewährleisten und an die Theke darf aufgrund der aktuellen Auflagen auch kein Gast. Das bedeutet, dass er nur rund 5 Gäste gleichzeitig in die Kneipe lassen könnte. Eine Rechnung, die nicht aufgeht, denn er müsste Personal für die Einlasskontrollen und die Theke abstellen. Mit diesen fünf Gästen wäre es nicht möglich, alle dann wieder anfallenden Kosten zu stemmen. So ist es für ihn derzeit wirtschaftlicher, die Kneipe vorerst noch geschlossen zu lassen, bis es weitere Lockerungen gibt und er dann auch wieder mehr Gäste gleichzeitig bewirten kann. „In dem Moment wo ich auf mache, mache ich zur Zeit mehr Minus, als wenn ich zu lasse. Wenn ich den Laden geschlossen lasse, reichen die finanziellen Mittel noch rund zwei Monate. Öffne ich jetzt, ist das Geld in wenigen Wochen weg“, erklärt Sweaty. „Warum soll ich also die Gesundheit meiner Gäste und meiner Mitarbeiter aufs Spiel setzen dafür, dass ich im Monat tausende Euro verliere?“
Good Time | Quelle: Michael Vogt
Der Gutscheinkauf ist nur eine kurzfristige Lösung
Von der aktuell beliebten Unterstützungsmöglichkeit in Form von Gutscheinkäufen hält Michael Vogt nicht viel. Er begründet: „Gutscheinkäufe würden mir jetzt natürlich zunächst helfen. Doch in dem Moment wo ich wieder öffne, und jeder nur mit Gutscheinen zahlt, fehlt mir dann wieder das Geld, um im Anschluss neue Getränke zu kaufen und meine Mieten zu zahlen.“
Zudem sieht Vogt ein Problem darin, Gutscheine zu verkaufen, welche die Gäste vielleicht nie einlösen können. „Die Frage ist doch, wie das rechtlich ist. Wenn ich den Laden zu machen muss und die Leute dann auf ihren Gutscheinen sitzen bleiben, muss dann das Geld zurück erstattet werden? Wer macht das dann? Wenn ich pleite bin, kann ich es nicht mehr.“
Spenden möchte Sweaty eigentlich nicht annehmen
Von zahlreichen Gästen bekam er Hilfe in Form von Spenden angeboten „Das ehrt mich natürlich und zeigt, was für tolle Gäste ich habe und auch, dass ich scheinbar einiges richtig mache. Doch für mich ist das nicht die Lösung, ich bekomme das nicht über’s Herz.“
Er möchte im Nachgang auch unangenehme Situationen vermeiden: „Ich möchte nicht, dass hier irgendwann die Situation entsteht, dass Gäste in zwei Klassen eingeteilt werden oder anders behandelt werden wollen, nur weil sie einem durch die Krise geholfen haben. Es soll sich auch keiner, der über die Stränge schlägt, darauf berufen können oder denken er hätte nun Sonderrechte hier. Da möchte ich meine Gäste nicht differenziert behandeln.“
Quelle: Michael Vogt
Soforthilfen nur bedingt hilfreich
Die Soforthilfen sind nicht allen eine Hilfe, denn man darf sie nur für Ausgaben nutzen, die das Geschäft betreffen. Das bringt Unternehmern aber nichts, die nicht wissen, von was sie die Miete ihrer Privatwohnung zahlen sollen. „Die 9.000 oder 15.000 Euro Soforthilfe, die ja abhängig von der Mitarbeiteranzahl ist, ist oft viel zu schnell aufgebraucht. Beispielsweise wären in meinem Fall die 15.000 Euro nur für die Fixkosten der beiden Läden innerhalb von einem Monat weg. Andere Gastronomen mit kleinen Kneipen können von den Soforthilfen sicherlich länger zehren. Diese Pauschalisierung war nicht gut, denn es gibt Unternehmen, die brauchen mehr und es gibt welche, die brauchen weniger.“, erklärt Vogt.
Das wäre eine mögliche Lösung
Eine mögliche und gute Lösung wäre laut Michael Vogt, dass Unternehmer anhand einer Liste monatlich die Summe beantragen können, die sie wirklich unbedingt brauchen, um die Existenz des Unternehmens zu sichern. Er erklärt, man könne beispielsweise darlegen, wie viel Kosten man für Pacht, Strom, GEMA und andere Fixkosten hat. Dann solle es entsprechend dieser Liste möglich sein, beispielsweise ein zinsloses Darlehen zu erhalten. Möglich sei dann natürlich auch vorab zu prüfen, ob bereits vor der Krise eine Verschuldung vorlag. So sei die Verteilung für jeden gerecht und jeder hätte genug, um die Krise wirtschaftlich zu überleben. Das würde den Staat vermutlich auch nicht so viel kosten wie die zahlreichen Arbeitslosen, die ansonsten auf Arbeitslosengeld angewiesen sind.
„Diese monatliche Hilfe sollte auch noch nach den Öffnungen weiter aufrecht erhalten werden. Denn wenn weniger Gäste da sind, macht der Unternehmer weniger Umsatz, die Kosten bleiben allerdings zum Großteil gleich. Ich brauche eine Thekenkraft und den gleichen Strom, egal ob ich fünf Leute im Laden habe oder 20.“
Alles ohne Hirn und Verstand
Die Pandemie einfach so verschwinden zu lassen ist nicht möglich, das ist ihm klar. „Allerdings wäre es Sinnvoll, wenn diejenigen, die die Lockerungen beschließen, diese auch etwas mehr hinterfragen. Mal recherchieren und nachdenken, was das überhaupt bringt oder ob es das für den einzelnen nur schlimmer macht. Dass sich die Verantwortlichen die Zeit nehmen und sich mit Betroffenen unterhalten. Es gibt genug renommierte Leute zu dem Thema. Damit meine ich nicht mich.“, erklärt er und übt weitere Kritik: „Der letzte Akt für die Lockerungen war doch nichts weiter als ein Buhlen um Stimmen der einzelnen Länder. Jeder wollte mehr erlauben als der andere. Alles ohne Hirn und Verstand. Wie einer der bei einer Quizshow zu früh auf den Button haut und als erster die Antwort sagen darf. Nur in diesem Fall war sie falsch, quer durch die Reihe.“
Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montagabend gegen 21:45 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Bleichstraße in Wiesbaden. Grund dafür war eine 15 Jahre alte Jugendliche, die stark betrunken war und auffällig wurde. Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen zeigte sie sich äußerst aggressiv und griff die Polizeibeamten mehrfach an.
Die 15-Jährige war in Begleitung eines 59 Jahre alten Mannes. Aufgrund des Verhaltens der Jugendlichen wollten die Polizisten die beiden Personen kontrollieren. Allerdings wurden sie daraufhin von der unkooperativen Jugendlichen massiv beleidigt und bespuckt, weswegen die Ordnungshüter sie festnehmen wollten. Daraufhin mischte sich ihr Begleiter ein und versuchte dies zu verhindern, was letztlich auch zu seiner Festnahme führte.
Die beiden wurden zur Dienststelle gebracht, wo die 15-Jährige ihren Widerstand fortsetzte. Sie beließ es allerdings nicht mehr bei wüsten Beschimpfungen und Spuckattacken, sondern schlug und trat dann auch um sich, sodass ein Beamter von einem der Tritte getroffen wurde.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurde die Jugendliche ihren zuständigen Betreuern übergeben. Auch dabei leistete sie erneut Widerstand. Aufgrund ihres Verhaltens wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die 15-Jährige eingeleitet.
Nachrichten Hessen | Besonders für Motorradfahrer enden Verkehrsunfälle häufig mit schweren oder sogar tödlichen Verletzungen. Hinzu kommt, dass die motorisierten Zweiräder leichter von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden als Autos. Die Gefahr für Motorradfahrer ist im Straßenverkehr also wesentlich höher.
Polizeikontrollen zeigten Erfolge
Die hessische Polizei hat aufgrund der hohen Unfall- und Verunglücktenzahlen unter Beteiligung von Motorrädern besonders Maschinen mit mehr als 125 Kubikzentimeter Hubraum kontrolliert. Diese Kontrollen zeigten deutliche Erfolge. Im Jahr 2019 sind die Unfallzahlen aller motorisierten Zweiräder um 12,6 Prozent auf 3.878 gesunken. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 4.437. Die Zahl der Verunglückten sank im gleichen Zeitraum von 3.252 um 11,9 Prozent auf 2.866.
Der hessische Innenminister Peter Beuth dazu
„Für Motorradfahrer ist das Risiko bei einem Unfall zu Schaden zu kommen mit Abstand am größten. Deshalb ist es für Biker besonders wichtig, sich an die Regeln zu halten und achtsam zu fahren. Die hessische Polizei setzt neben zahlreichen Präventionsmaßnahmen auch gezielt auf Motorradstreifen, um das Fahrverhalten einzelner Motorradfahrender zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Wir werden der Polizei fünf weitere mit Video-Aufzeichnungstechnik ausgestattete Motorräder zur Verfügung stellen, sodass insgesamt zehn dieser Motorräder auf unseren Straßen unterwegs sein werden.“
Nachrichten Ingelheim – Aufgrund der Verlegung von Glasfaserleitungen der Telekom muss die Heerstraße in Wackernheim von Montag, 18. Mai, bis Sonntag, 24. Mai, voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Kirchstraße (K18) umgeleitet und durch Ampelschaltungen geregelt. Die ORN Haltestelle Rathausplatz wird an die TSV-Halle verlegt.
Nach Abschluss der Arbeiten in der Heerstraße erfolgt dann die halbseitige Sperrung in der Großen Hohl ab der Einmündung Bruchstraße bis zur Einmündung Kleine Hohl in Fahrtrichtung der Landstraße L 419. Diese Arbeiten sind bis 5. Juni 2020 angesetzt.
Vollsperrung der Großen Hohl besteht weiterhin
Seit Ende August 2019 besteht in der Großen Hohl (K18), zwischen der Jahnstraße und der Kleinen Hohl, eine Vollsperrung wegen Baumaßnahmen. Diese wurde erst kürzlich bis voraussichtlich Ende Juli 2020 verlängert, wie die Landesmobilität Worms mitteilte. Wegen des nicht vorhersehbaren Umfangs an den Versorgungsleitungen und zusätzlichen Arbeiten an einer vorhandenen Stützwand kann die Baumaßnahme voraussichtlich bis Mitte Juli abgeschlossen werden.
Ursprünglich waren die Arbeiten bis Ende Februar 2020 angesetzt. Im Laufe des Februars wurde die Beschilderung dann auf den 30. April 2020 geändert. Bereits im Februar teilten die Bauarbeiter unserer Redaktion mit, dass die Baustelle bis mindestens Juli 2020 bestehen bleiben würde.
Aufgrund der nun anstehenden Arbeiten kann es gelegentlich zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.
Nachrichten Frankfurt | Die Frankfurter Staatsanwaltschaft und Polizei konnten einen Ermittlungserfolg in einem bereits älteren Mordfall verzeichnen. An diesem Mittwoch gelang es der Frankfurter und Darmstädter Kriminalpolizei, einen lange gesuchten Mann festzunehmen. Der Festgenommene steht im dringenden Verdacht, die 56 Jahre alte Martina Lange aus Frankfurt-Nieder-Eschbach am 10. August 2016 getötet zu haben.
Es handelt sich bei dem Tatverdächtigen um einen 23 Jahre alten Mann aus Büttelborn, vermutlich aus dem persönlichen Umfeld der Verstorbenen. Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte einem Haftrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.
Da der Verdächtige zum Tatzeitpunkt noch als Heranwachsender galt, richtet sich die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft nach dem Wohnort des Beschuldigten. Aus diesem Grund hat dann die Staatsanwaltschaft Darmstadt das Verfahren übernommen und die Ermittlungen mit der Frankfurter Kriminalpolizei fortgeführt. Weitere Details kann die Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen noch nicht bekannt geben.
Mittwoch, der 10. August 2016: Gegen 8:25 Uhr wurde die Leiche einer Frau bei Mäharbeiten im Graben der Züricher Straße gefunden. Schnell ergab sich der Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Damals wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt, für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen.
Nachrichten Mainz | „Der Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai gewann in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Seit Beginn der Pandemie ist Kinderbetreuung in der bisherigen Form nicht mehr möglich und alle merken, dass damit ein ganz wichtiger Teil unseres bisherigen Alltagslebens fehlt“, stellt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch in seinem Grußwort.
Das Grußwort richtete er an die Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagepflegekräfte, die seit Beginn der Pandemie für die Notbetreuung der Kinder zur Verfügung stehen und denen er für ihre hervorragende Arbeit dankte.
Jetzt werde deutlich, wie wichtig die Kinderbetreuung für die Familien sei. Insbesondere zur Aufrechterhaltung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch für die Entwicklung der Kinder, die die sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen und ihren Erzieherinnen und Erzieher brauchen. Und nicht zuletzt als Voraussetzung dafür, dass unsere gesellschaftlichen Systeme funktionieren.
Nachrichten Mainz | In dieser Dienstagnacht gegen 00:50 Uhr wurde ein 77 Jahre alter Mann aus Mainz-Gonsenheim von vier Jugendlichen ausgeraubt. Die Tat ereignete sich in der Mainzer Neustadt an einer Bushaltestelle im Bereich des Hindenburgplatzes.
Der Geschädigte wartete an der Bushaltestelle, als vier Personen auf ihn zukamen. Die zunächst unbekannten Personen brachten den Mann zu Fall und klauten ihm dann seine Geldbörse. Im Anschluss daran flüchteten die Täter zu Fuß. Bei dem Sturz zog sich das Opfer leichte Verletzungen zu.
Eine Zeugin hatte die Tat jedoch beobachtet und umgehend die Polizei informiert. Sie konnte die Täter genau beschreiben, was der Polizei die anschließende Suche nach den Tatverdächtigen erheblich erleichterte. Als die Tätergruppe die Polizisten entdeckten, flüchteten sie zunächst. Doch nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten, die Flüchtigen einzuholen und festzunehmen.
Es handelt sich bei den Tatverdächtigen um zwei männliche und zwei weibliche Jugendliche. Alle vier Verdächtigen werden sich nun strafrechtlich für ihr Verhalten verantworten müssen. Nach Angaben der Polizei war es ihnen nur dank dem Anruf der Zeugin und der detaillierten Personenbeschreibung möglich, die Täter festzunehmen. Ein Teil der Beute konnte ebenfalls durch die Beamten sichergestellt werden.
Nachrichten Wiesbaden | An diesem Samstag kam es im Sauerlandpark in Wiesbaden-Biebrich zu einem Übergriff auf zwei 17-jährige Mädchen durch eine südländische Tätergruppe. Gegen 22:55 Uhr saßen die beiden 17-jährigen Mädchen im Sauerlandpark und hörten Songs über einen transportablen Musikplayer.
Mit der Faust in das Gesicht geschlagen
Während die beiden Musik hörten sollen dann 5-6 Männer auf sie zugekommen sein, berichtet die Polizei Westhessen. Ihnen wurde durch einen Tatverdächtgen aus der Gruppe die Musikbox abgenommen und anschließend ausgeschaltet. Als die beiden Mädchen sich daraufhin bei dem Mann beschwerten, habe der bislang Unbekannte einer der Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dem anderen Mädchen hat er ins Gesicht gefasst und sie mit Gewalt weggedrückt. Den Musikplayer erhielten die beiden 17-jährigen Opfer nach dem körperlichen Angriff wieder zurück.
Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:
ca. 1,80 Meter groß
südländisches Erscheinungsbild
Bartansatz
Zeugen des werden gebeten, sich mit der Polizei Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen.
Nachrichten Mainz | „Global denken – lokal handeln – Mainz denkt global“. Im Rahmen der Fair Trade-Stadt Kampagne und des AGENDA-Prozesses sollen die Themen der Nachhaltigkeit nun für alle Mainzerinnen und Mainzer auch erlebbar werden. Mit einem nachhaltigen Stadtplan für Mainz. Diesen erstellt das Agenda-Büro beim Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung in Kooperation mit dem Grün- und Umweltamt.
Sabine Gresch vom Agenda-Büro
„Wir erreichen eine zukunftsfähige, gerechte und nachhaltige Welt nur, wenn sich der Lebensstil rund um den Globus ändert und vor allem das Konsumverhalten und der Umgang mit natürlichen Ressourcen schonender und nachhaltiger werden. Wir wollen in Mainz einen Beitrag leisten, die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 vor Ort umzusetzen. Dabei soll der nachhaltige Stadtplan helfen“
Hinweise für die Ergänzung der Karte
Zahlreiche Geschäfte und Gastronomen, die im Bereich öko/fair engagiert sind, sind bereits auf www.fairtrade-stadt-mainz.de gelistet. Im nachhaltigen Stadtplan sollen nun Orte des nachhaltigen Konsums aufgeführt werden.
Bio
Regional
Plastikfrei
Unverpackt/refill
Sharing-Modelle
Foodsharing
Carsharing
Upcycling
Gemeinschaftsgärten
Bücherschränke
Hinweise können gepostet werden auf der Facebookseite der Fairtrade-Stadt Mainz
Viele dieser Möglichkeiten sind schon seit Jahren alteingesessen, andere vielleicht erst seit kurzem in der Stadt vertreten und noch nicht allzu bekannt. Dazu bittet das Agenda-Büro der Stadt die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung und freut sich über jeden Hinweis zu Orten und Läden, die für alternative Lebensweisen stehen. Hinweise können gepostet werden auf der Facebookseite der Fairtrade-Stadt Mainz oder per Mail an agenda21@stadt.mainz.de geschickt werden.
Ergänzt werden kann eine kleine Begründung, was den jeweiligen Betrieb im Sinne der Agenda 2030 auszeichnet.
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