BYC-News Blog Seite 1389

Im Drogenrausch mit Pistole ins Bein geschossen

Nachrichten Taunusstein | An diesem Freitag auf Samstagnacht gerieten drei Männer in Taunusstein-Neuhof in der dortigen Aarstraße in eine körperliche Auseinandersetzung mit Schusswaffengebrauch. Der Vorfall ereignete sich gegen 00:30 Uhr, wie die Polizei Westhessen mitteilt.


Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Wiesbaden haben die drei Männer zunächst gemeinsam Drogen und Alkohol zu sich genommen. Durch bislang unbekannte Gründe kam es anschließend zu einem Streit zwischen den alkoholisierten Männern. Die Auseinandersetzung eskalierte kurze Zeit darauf und es kam zum Schusswaffengebrauch. Ein 33-Jähriger soll nach Angaben der Kriminalpolizei mit seiner kleinkalibrigen Pistole einem 38-jährigen aus Taunusstein in das rechte Bein geschossen haben.

Der 33-jährige Schütze konnte durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Die Pistole wurde durch die Beamten sichergestellt und das 38-jährige Opfer mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Lebensgefährliche Verletzungen sollen nicht bestehen.

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Kreis Groß-Gerau | Mann flieht vor Polizei in Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Sonntagabend gegen 23:10 Uhr fiel der Polizei ein junger Mann auf. Der 20-Jährige hielt sich in der Mozartstraße im Stadtteil Gustavsburg auf und sollte einer polizeilichen Kontrolle unterzogen werden.


Als er die Polizeibeamten entdeckte ergriff der junge Mann sofort zu Fuß die Flucht und versuchte sich so der Kontrolle durch die Ordnungshüter zu entziehen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und rannten dem Flüchtigen hinterher. Kurze Zeit später konnte dieser gefasst werden.

Im Verlauf der Verfolgung und der Festnahme zog sich der 20-Jährige Mann nach ersten Erkenntnissen der Polizei leichte Verletzungen zu. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen stießen die Polizeibeamten auf Betäubungsmittel bei dem jungen Mann. Es handelte sich um rund 17 Gramm Marihuana sowie eine kleine Menge Haschisch. Die Drogen wurden  sichergestellt.

Dem 20-Jährigen droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Kreis Groß-Gerau | Auto mit Feuerwerkskörper in Rüsselsheim beschossen

Nachrichten Kurzmeldung | In der Zeit von diesem Samstag auf Sonntag beschädigten bislang unbekannte Tatverdächtige in Rüsselsheim ein Fahrzeug. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen blauen Opel, der im Hessenring abgestellt war. Anhand der Beschädigungen am Fahrzeug kann davon ausgegangen werden, dass mit einem Feuerwerkskörper der Außenspiegel am Fahrzeug abgeschossen oder abgesprengt wurde. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bei der Polizei Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/696-0.


 

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Auch in Corona-Zeiten sind Arztbesuche wichtig

Landesärztekammer Rheinland-Pfalz | Womit sollte ich zum Arzt gehen, was kann warten? Diese Fragen stellen sich derzeit immer mehr Patientinnen und Patienten, weil sie sich scheuen, mit ihren akuten Beschwerden Arztpraxen, Bereitschaftsdienstzentralen oder Notaufnahmen aufzusuchen.


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Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

„Wir geben in diesen Zeiten besonders aufeinander acht und schützen uns gegenseitig mit Abstandhalten, um das Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen. Das ist wichtig und richtig; doch darf dabei die eigene Gesundheit nicht vergessen werden. Diese Rücksicht kann aber auch gefährlich werden, denn Erkrankungen warten nicht, bis Corona vorbei ist. Bei starken Schmerzen oder Anzeichen auf akute Erkrankungen sollte unbedingt immer ein Arzt konsultiert werden. Auch in Corona-Zeiten.“

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Das gilt ganz besonders für akute Symptome, die auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hindeuten könnten.

„Es ist lebensrettend bei diesen Symptomen sofort zu handeln und nicht wertvolle Zeit verstreichen zu lassen“, so der Landesärztekammer-Präsident. Auch für andere Krankheiten gilt: Sie dürfen nicht unerkannt bleiben, sondern müssen behandelt werden, um Spätfolgen oder Komplikationen zu vermeiden.

Auch bei chronischen Krankheiten „ist es wichtig, regelmäßige Arztbesuche nicht aufzuschieben“, appelliert Matheis an die Patientinnen und Patienten. Gleiches gilt für Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen. Auch diese sind für den eigenen Gesundheitsschutz wichtig.

„Und wer dennoch unsicher ist, ob er zum Arzt gehen soll, der kann im Zweifelsfall immer zuerst in der Praxis anrufen“, rät Matheis. Der Arzt kann dann entscheiden, ob der Patient tatsächlich in seine Praxis oder zu einem Spezialisten muss, oder ob vielleicht eine telefonische Beratung oder – falls möglich – eine Videosprechstunde reicht

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Deutsche Umwelthilfe fordert weitere Verbote

Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die von Bundesumweltministerin Svenja Schulze geplante Verbotsregelung von Plastiktüten als richtigen Schritt zur Vermeidung von unnötigem Plastikmüll. In der Sitzung des Umweltausschusses im Bundestag am 6. Mai zur Änderung des Verpackungsgesetzes bekräftigte der Umwelt- und Verbraucherschutzverband die Richtigkeit und das wichtige politische Signal des Tütenverbots.


Angebot von Plastiktüten nicht länger vertretbar

Angesichts der negativen Auswirkungen unnötiger Einweg-Plastikverpackungen auf das Klima und die Umwelt, ist das Angebot von ressourcenvergeudenden Plastiktüten nicht länger vertretbar. Über das Plastiktütenverbot stimmt im nächsten Schritt der Bundestag ab. Die DUH fordert daher die Parteien im Bundestag auf, der geplanten Verbotsregelung zuzustimmen.

Nachdem das Bundesumweltministerium jahrelang eine Verbotsregelung von Plastiktüten verweigerte und lieber auf industriefreundliche freiwillige Selbstverpflichtungen setzte, wurde nach Einschätzung der DUH mit dem geplanten Plastiktütenverbot von Umweltministerin Schulze endlich ein konsequenter Schritt in Richtung Abfallvermeidung getan.

Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH Barbara Metz dazu

„Es ist richtig, Plastiktüten zu verbieten. Pro Jahr werden in Deutschland zwei Milliarden Einweg-Plastiktüten verbraucht. Für deren Herstellung werden nicht nur begrenzt vorhandene fossile Ressourcen vergeudet und das Klima belastet, sondern sie werden auch vielfach in der Umwelt entsorgt und verschmutzen diese. Aus diesem Grund erlaubt die Europäische Kommission den EU-Mitgliedstaaten in der Plastiktütenrichtlinie ausdrücklich das Verbot des Einwegprodukts. Weltweit haben bereits 61 Länder Plastiktüten verboten und gezeigt, dass es auch ohne geht. Die Plastiktüte steht wie kaum ein anderes Einweg-Produkt für Ressourcenverschwendung und Umweltvermüllung. Deshalb sollte der Bundestag diesem längst überfälligen Verbot zustimmen“, so Metz.



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Leben ohne Einwegprodukte ist möglich

Tagtäglich zeigen Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher, dass ein Leben ohne das Einwegprodukt möglich ist. Es wird alles genutzt: Mehrwegtragetaschen, Einkaufsnetze, Rucksäcke, Klappkisten, Körbe, Fahrradtaschen oder Trolleys. Auch für unterschiedliche Einkaufssituationen gibt es die geräumige Permanenttragetasche mit Standboden oder den faltbaren Polyesterbeutel für den Spontaneinkauf. Es ist für Jeden eine Mehrweg-Alternative verfügbar.

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Thomas Fischer, Leiter für Kreislaufwirtschaft der DUH

„Auch, wenn Plastiktüten nur einen Bruchteil des deutschen Abfallaufkommens ausmachen, so kann das keine Begründung dafür sein, sich tagtäglich mit unnötigem Plastikmüll abzufinden. Irgendwo muss mit dem Umweltschutz begonnen werden. Die Plastiktüte ist ein Türöffner, das eigene Einkaufsverhalten kritisch zu hinterfragen“, so Fischer.

Zur bisherigen freiwilligen Selbstverpflichtung des Handels erklärt er: „Wenn Teile des Handels argumentieren, dass mit der bisherigen freiwilligen Selbstverpflichtung der Plastiktütenverbrauch in Deutschland gesenkt worden sei, so zeigt das doch vor allem eines: Plastiktüten sind verzichtbar. Supermarktketten und einige Handelshäuser haben Plastiktüten bereits vor dem geplanten Verbot aus dem Sortiment genommen und die Kundinnen und Kunden kommen trotzdem wieder. Deshalb wird das Plastiktütenverbot dem Handel keine Probleme verursachen.“

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Einweg-Papiertüten sollen teurer werden

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher nicht unnötigerweise von Einweg-Plastiktüten auf Einweg-Papiertüten wechseln, sollten diese in jedem Fall ausreichend hoch bepreist werden. Mindestens 20 Cent sollten für jede Tüte fällig werden. Hier steht die Bundesregierung in der Verantwortung, dass eine Abgabe für Einweg-Papiertüten und auch für kleinformatige Tütchen für Bedienware verpflichtend festgelegt wird.

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Verkehrsunfall mit Rettungswagen und 250.000 Euro Sachschaden in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montagmittag gegen 14:40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem PKW. Der Unfall ereignete sich auf der Dotzheimer Straße in Wiesbaden. Dabei wurden drei Personen verletzt.


Ein Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Dotzheim Mitte unterwegs zu einem Einsatz. An der Kreuzung kam eine schwarze Mercedes E-Klasse aus der Carl-von-Linde-Straße. Der 47 Jahre alte Fahrer aus Kriftel übersah den Rettungswagen scheinbar, woraufhin die beiden Fahrzeuge zusammen prallten. Der Mercedesfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und mit einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-jährige Fahrer des Rettungswagens zog sich eine Verletzung an der Hand zu und seine 20 Jahre alte Beifahrerin erlitt aufgrund des Unfalls einen Schock.

An dem Rettungswagen, der erst seit diesem Samstag im Einsatz war, entstand ein Totalschaden in Höhe von 170.000 Euro. Auch an dem Mercedes, ebenfalls ein Neuwagen, entstand ein Totalschaden in Höhe von 80.000 Euro.

Die Dotzheimer Straße musst in Richtung stadtauswärts für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Verkehrsüberwachung der Stadt Wiesbaden umgeleitet. Nachdem beide Fahrzeuge abgeschleppt wurden, konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Hausschweine verursachen Unfall zwischen Alzey und Bad Kreuznach

Nachrichten Alzey – An diesem Sonntag gegen 15 Uhr war ein 61-jähriger Kölner mit seinem PKW und einem Anhänger  auf der Landstraße L 409 aus Bad Kreuznach kommend in Fahrtrichtung Alzey unterwegs. In seinem Anhänger hatte er vier Hausschweine aufgeladen.


Während der Fahrt sprangen alle vier Schweine vom Anhänger, der nicht für einen Viehtransport geeignet war. Eine Zeugin konnte beobachten, dass eines der Schweine frontal mit einem Fahrzeug kollidierte. Der Unfallbeteiligte entfernte sich allerdings im Anschluss von der Unfallstelle. Die Zeugin sicherte das freilaufende Tier ab, damit es nicht nochmal auf die Fahrbahn laufen konnte und verständigte die Polizei. Ein ihr entgegenkommendes Fahrzeug verlangsamte aufgrund der unklaren Lage seine Geschwindigkeit, was jedoch eine nachfolgende 27-jährige Wendelsheimerin zu spät bemerkte und auf das Fahrzeug auffuhr.

Durch den Auffahrunfall wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Von den vier entlaufenen Schweine konnten zwei wieder eingefangen werden. Die beiden anderen mussten aufgrund ihrer Verletzungen vor Ort erlöst werden.

Arthur Spooner von King of Queens ist verstorben

Nachrichten Überregional | Der Schauspieler und Komiker Jerry Stiller ist tot. Er verstarb im Alter von 92 Jahren, wie sein Sohn, der Schauspieler Ben Stiller auf Twitter bestätigte. Als Darsteller in der TV-Comedy Serie „King of Queens“ wurde Jerry Stiller international bekannt.


Sein Sohn schrieb auf Twitter: „Ich bin so traurig, sagen zu müssen, dass mein Vater, Jerry Stiller, eines natürlichen Todes gestorben ist. Er war ein großartiger Vater und Großvater und seit ungefähr 62 Jahren der engagierteste Ehemann von Anne. Er wird sehr vermisst werden. Ich liebe dich, Dad!“

Mehrere Feuer im Südosten des Landes

Im Südosten des Saarlandes ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren Feuern gekommen, bei denen der Verdacht auf Brandstiftung besteht. Gebrannt haben Altkleider, Altpapier und Müllsäcke.

Fahrgast in Mainzer Straßenbahn durch Glassplitter verletzt

Nachrichten Mainz | An diesem Samstagnachmittag wurde ein 29 Jahre alter Mann aus Mainz in einer Straßenbahn durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Die Straßenbahn befand sich im Bereich der Mainzer Oberstadt, als ein bislang noch unbekannter Mann die Trennscheibe in der Bahn eintrat.


Der Täter war mit seinem Fahrrad in der Straßenbahn und wollte an der Haltestelle „An der Phillipsschanze“ aussteigen. Jedoch war die Tür bereits wieder verschlossen, was den Mann scheinbar so sehr verärgerte, dass er gegen die Trennschreibe trat. Daraufhin zerspringt die Glasscheibe und der Mainzer, der hinter der Scheibe saß wurde dadurch leicht an der Hand verletzt. An der Haltestelle „Pariser Tor“ verließ der Täter dann die Straßenbahn. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den Mann vor Ort nicht mehr auffinden.

Täterbeschreibung:

  • 20 bis 25 Jahre alt
  • 185 cm groß
  • braune Haaren
  • 3-Tage-Bart
  • blaues Oberteil
  • Strohhut
  • silbernes Fahrrad mit zwei Satteltaschen

Zeugen werden gebeten sich bei der Mainzer Polizei unter der Telefonnummer 06131 – 654110 zu melden.

Jedes fünfte Unternehmen plant Entlassungen

Nachrichten Überregional | Ein Großteil der Unternehmen ist schwer von der Corona-Krise betroffen. Viele befinden sich derzeit aufgrund der wochenlangen Schließungen in einer finanziellen Notlage. Laut einer an diesem Montag veröffentlichten Studie des IFO-Instituts planen zahlreiche Unternehmen in unterschiedlichen Branchen, Angestellte zu entlassen oder auch befristete Verträge nicht zu verlängern.


Besonders betroffen sind Gastronomiebetriebe

„Die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor“, fasste das Münchener Forschungsinstitut das Ergebnis einer Umfrage zusammen. Laut der Studie planten im April 58 Prozent der Gastronomiebetriebe, 50 Prozent der Hotels und 43 Prozent der Reisebüros und 39 Prozent der Unternehmen in der Automobilbranche Entlassungen.

Auch in Unternehmen, die Arbeitskräfte vermitteln, werden mit 57 Prozent viele Kündigungen ausgesprochen. 48 Prozent sind es bei Herstellern von Leder, Lederwaren und Schuhen. Insgesamt 18 Prozent der Unternehmen haben laut der Studie bereits Entlassungen vorgenommen.

Regionale Unterschiede

Bei den Streichungen der Arbeitsplätze gibt es vor allem regional große Unterschiede.In Baden-Württemberg streichen mit 22 Prozent der größte Teil der Firmen Stellen und auch in Bayern sind es 20 Prozent der Firmen. Im Saarland und Rheinland-Pfalz sind mit jeweils elf Prozent am wenigsten Unternehmen betroffen.

Durch die Obergrenze und Widerstand 2020 droht erneut ein Lockdown

Nachrichten Überregional | Ob Corona-Maßnahmen weiter gelockert oder verschärft werden, hängt künftig von der Zahl der Neuinfektionen ab. Die Bundesländer können nach eigenen Vorstellungen die Maßnahmen lockern. Wenn in einer Stadt oder einem Kreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 neue Infizierungen pro 100 000 Einwohner gemeldet werden, dann muss diese Kommune zu den Maßnahmen zurückkehren, die vor dem 20. April gegolten haben. (Merkel betonte dieses auf einer Pressekonferenz)


Kontaktpersonen isolieren und Obergrenze einhalten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit dem ZDF Heute Journal: „Wir brauchen das beherzte, umfassende Vorgehen vor Ort. Es ist sehr wichtig, alle Infektionen schnell nachzuvollziehen und Kontaktpersonen zu isolieren.“

Nur wenn in den Landkreisen sofort gehandelt wird, kann verhindert werden, dass die Zahlen auch bundesweit wieder ansteigen. Inzwischen sind nach der kurzen Zeit fünf Orte in Deutschland bekannt, in denen die Obergrenze bereits überschritten wurde.

Die Daten der Neuinfektionen kommen von Risklayer. Zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sammelt das Unternehmen Risklayer mehrmals täglich Zahlen direkt aus den Gesundheitsämtern der Städte. Wegen einer veralteten und langen Meldekette hinkt das Robert-Koch Institut dem Infektionsgeschehen in der Regel um mehrere Tage hinterher.

Die Obergrenze überschritten hatten zunächst die Stadt Rosenheim und der Landkreis Greiz. An diesem Donnerstag kam dann Coesfeld dazu. An diesem Freitag der Kreis Steinburg und am Samstag Sonneberg.



Widerstand 2020 Versammlungen bringen uns einen Schritt näher zum Lockdown

Die angekündigten und bereits durchgeführten Widerstand 2020 Versammlungen werden diese zusätzlich beschleunigen. Gerade in den Städten Berlin und Stuttgart wird eine hohe Infektionsrate die nächsten Tage erwartet. Dort waren zuletzt gemeinsam tausende Menschen, ohne ausreichenden Schutz und Abstand, bei einer Widerstand 2020 Versammlung aufgelaufen.

Was ist der Widerstand 2020

„Widerstand 2020“ ist eine Protestbewegung gegen das bestehende System in der Bundesrepublik Deutschland. Als Anlass nimmt die Bewegung die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen. Nach Angaben auf der Homepage von „Widerstand 2020“ hat die Bewegung mittlerweile über 100.000 Mitglieder.

„Anders denken ist kein Fehler, sondern Freiheit!“ ist der Slogan der sogenannten Mitmachpartei „Widerstand 2020“. Es wird behauptet, dass das Coronavirus nicht so schlimm sei, wie es dargestellt werde. Die Gründer von Widerstand 2020 kritisieren das Außerkraftsetzen des Grundgesetze in der Bundesrepublik Deutschland. Sie werfen der Bundesregierung vor, ihre Macht auszunutzen. Die Zeit für einen „Widerstand gegen den politischen Umgang“ sei gekommen.

Ingelheim gibt Finanzhilfen für Unternehmen und Soloselbstständige

Nachrichten Ingelheim | Die Corona-Krise stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar, die oftmals ohne finanzielle Unterstützung nicht zu meistern ist. Daher hat die Stadt Ingelheim am Rhein in den letzten Wochen an einer Möglichkeit gearbeitet, die Unternehmen zu unterstützen.


Ergänzend zu den Soforthilfen von Bund und Ländern

„Dieses städtische Förderprogramm ergänzt die Corona-Soforthilfe von Bund und Land“, erklärte Oberbürgermeister Ralf Claus. Der Ingelheimer Stadtrat habe dies bereits am 20. April beschlossen. „Da die Entwicklung der Pandemie sehr dynamisch ist und Bund und Länder sehr flexibel auf sich ergebende Änderungen reagierten, unterlag auch die Arbeit an der Richtlinie ständigen Änderungen und Ergänzungen. Ebenso musste eine sorgfältige rechtliche Prüfung erfolgen, um maximale Sicherheit für Zuschussgeber und Antragsteller sicherzustellen“, so Claus.

Weitere Informationen zu den Anträgen

Die Förderung richtet sich an Kleinunternehmen und Soloselbständige mit Firmensitz in Ingelheim. Die entsprechende Richtlinie mit den Anträgen ist auf der Homepage www.ingelheim.de/corona/foerderprogramm zu finden.

Es können folgende Zuschüsse beantragt werden: 

  • Eine Aufstockung des Zuschusses der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) oder
  • ein Zuschuss zur Tilgung von Corona-spezifischen Darlehensprogrammen von ISB oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Voraussetzung für die Ingelheimer Förderung ist ein Förderbescheid der ISB. Zudem muss innerhalb eines Jahres die Verwendung der Mittel nachgewiesen werden, denn die Ingelheimer Förderung unterliegt einer Zweckbindung.

Für die Ingelheimer Förderungen stehen der Stadt insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, um möglichst viele Firmen zu unterstützen. Bis Ende Juni 2020 können die Anträge eingereicht werden.

Weitere Fragen können an Jens Ackermann von der städtischen Wirtschaftsförderung per E-Mail unter jens.ackermann@ingelheim.de oder telefonisch unter 06132 – 782 310 gerichtet werden.

Forderungspapier der deutschen Schausteller für finanzielle Hilfe

Nachrichten überregional | Die Corona-Krise ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Die Schaustellerbranche ist davon allerdings mit am schwersten betroffen, denn die letzten Einnahmen konnten Schausteller auf den Weihnachtsmärkten im vergangenen Jahr erzielen. Neben den tausenden Schaustellerbetrieben sind auch deutschlands Volksfeste in ihrer Existenz bedroht.


Forderungen der Schausteller

Daher macht der Deutsche Schausteller Bund e.V. in einem Forderungsschreiben darauf aufmerksam, dass die von Bund und Ländern in Aussicht gestellten Liquiditätshilfen dringend erforderlich sind und sofort umgesetzt werden müssen.

Die Schausteller fordern auch, der zuständigen Marktverwaltung nicht für jedes Fest eine schriftliche Bestätigung über den Ausfall vorlegen zu müssen. Aufgrund der aktuellen Situation fielen alle Feste aus, eine Bestätigung für jedes einzelne Fest sei also überflüssig. Es solle stattdessen ein Hinweis auf die diesbezüglichen Allgemeinverfügungen der Landesregierungen ausreichen. Genauso sei es auch bei den entsprechenden Anträge an das Finanzamt für die Aussetzung der Vorauszahlung der Einkommensteuer, beziehungsweise für die Stundung von Nachzahlungen.

Zudem müssen weiterhin die Beschickerverträge versendet werden, um vor allem den Banken belegen zu können, dass diese Betriebe regulär über Engagements verfügen. Diese Verträge können dann auch mit Vorbehaltsklauseln versehen sein, welche im Fall weitergehender Absagen eine Vertragsauflösung regeln.

Schaustellerbetriebe müssen differenziert betrachtet werden

Für diese Umsetzung ist es jedoch wichtig, die zahlreichen Schaustellerbetriebe nicht über einen Kamm zu scheren, denn es bestehen gravierende Unterschiede. Die Branche könne man in drei wesentliche Gruppen einteilen:

Gruppe 1:

Kleine Geschäfte, die entweder alleine, mit einem Ehepartner und maximal einem Angestellten betrieben werden. Es handelt sich dabei beispielsweise um den klassischen Ballwurf, das Fadenziehen, den Crêpe Stand und ähnliche. Mit ihrem Inventar kann diese Gruppe nur äußerst geringe Sicherheiten bieten. Die derzeitige Situation ermöglicht auch keinen Handelsmarkt, um derartige Geschäfte und Ausstattungen zur Rettung der wirtschaftlichen Existenz der Familie verkaufen zu können.

Die Schausteller sind daher auf schnelle und unbürokratische Hilfe angewiesen.
Auch Darlehen sind zwar eine Unterstützung, doch in der momentanen Notsituation werden Möglichkeiten zur Existenz- und Grundsicherung der Familien benötigt.


 


Gruppe 2:

Zu der zweiten Gruppe gehören mittelgroße Betriebe mit einem Personalbestand von bis zu zehn Personen. Sie bewegen größere Geschäfte mit teilweise aufwändiger Technik, wie beispielsweise Imbiss- und Ausschankbetriebe mit Bier- und Kaffeegärten, kleinere Fahr- und Laufgeschäfte.

Diese Schaustellerbetriebe haben einen deutlich höheren logistischen Aufwand. Sie besitzen einen Fuhrpark, haben einen hohen Materialeinsatz und sind von ihrem Personal abhängig.
Diesen Familien ist nur mit einer Grundsicherung nicht geholfen, denn sie müssen umgehend finanzielle Mittel erhalten, um ihre betrieblichen Verbindlichkeiten erfüllen zu können.

Gruppe 3:

Zu der dritten Gruppe gehören große Fahrgeschäfte wie Achterbahnen, Riesenräder, Wasserbahnen und ähnliche. Allein der Transport dieser Fahrgeschäfte kostet mehrere Tausend Euro, bevor das erste Geld dann überhaupt verdient werden kann.
Ohne Stammpersonal ist der fachgerechte Aufbau dieser Anlagen nicht möglich. Zudem erfordert das auch einen großen Spezial-Fuhrpark und einen festen Bestand von Fahrern.

Hier fallen zusätzliche Kosten für beispielsweise Versicherungen, Treibstoff, technische Überprüfung, Wartung und Instandsetzung an. Diese Fahrgeschäfte machen jede Kirmes und jedes Volksfest aus, ohne sie wäre es nicht das Gleiche. Sie haben einen hohen finanziellen Bedarf, doch die meisten dieser Betriebe sind nicht in bestehende Ratingsysteme einzuordnen. Trotzdem benötigen sie umgehend finanzielle Unterstützung.



Schaustellerbetriebe haben besondere Voraussetzungen

Schaustellerbetriebe haben keine Struktur, wie sie größere Unternehmen oder Konzerne haben. Oftmals handelt es sich um kleine Familienbetriebe, deren administrative Arbeit meist in den eigenen vier Wänden oder im Wohnwagen erfolgt.

Eine 1200-jährige Kultur steht auf dem Spiel

Für alle Familienbetriebe der Schaustellerbranche gilt, dass sie ausschließlich auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten ihr Geld verdienen können. Jedoch werden Volksfeste aber auch nur durch sie möglich. Wenn also keine Schaustellerbetriebe mehr existieren, wird es auch keine Volksfeste mehr geben. Damit steht eine Kultur auf dem Spiel, die in der Zwischenzeit rund 1.200 Jahre alt ist.

Feste müssen wieder möglich werden

Nach der Normalisierung der Verhältnisse muss es für die Schausteller unbedingt wieder möglich sein, die Feste beschicken zu können, denn sie müssen Geld verdienen. Aber auch die Bevölkerung wird sich nach Monaten der Krise, der Einschränkung sozialer Kontakte, der Verängstigung und Isolation ein Signal der Rückkehr zur Normalität wünschen.

„Die Menschen wollen wieder unbeschwert lachen, wollen fröhlich und zuversichtlich sein, wieder gemeinsam Zeit verbringen. Kein Ort ist dafür besser geeignet als eine bunte Kirmes, ein Volksfest oder ein Jahrmarkt!“, schreibt der Deutsche Schaustellerverbund abschließend.

Körperverletzung am Wormser Dom bei Einlasskontrolle

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Sonntagmorgen kam es vor dem Dom St. Peter zu Worms zu Handgreiflichkeiten. Grund hierfür waren die Einlasskontrollen, die im Rahmen der Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus durchgeführt werden. Die Teilnahme an Gottesdiensten im Wormser Dom ist zur Zeit nur nach vorheriger Online-Anmeldung auf der Homepage des Bistum Mainz möglich. So soll das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus reduziert werden.


Einem Paar das sich zuvor nicht für den Besuch im Dom in Worms angemeldet hatte, wurde daher bei der Einlasskontrolle der Zutritt verwehrt. Diese Tatsache verärgerte den abgewiesenen Mann offenbar so sehr, dass er das Opfer, das zuvor die Eingangskontrollen durchgeführt hatte am Hals packte und würgte. Das Opfer konnte sich befreien und im Dom in Sicherheit bringen.

Beschreibung des bislang noch unbekannten Täters: 

  • 40-50 Jahre alt
  • kräftige Statur
  • runde Brille
  • kurze, graue Haare
  • orangene Schutzmaske

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Worms unter der Telefonnummer 06241 – 8520 zu melden.