BYC-News Blog Seite 1371

Sporthallen in Bingen bleiben weiterhin geschlossen

Nachrichten Bingen – Aufgrund des vorgegebenen Hygienekonzeptes bleiben die Sportstätten in Bingen auch weiterhin bis mindestens 16. August 2020 gesperrt. Hierzu gehören alle Sporthallen inklusive der Nebenräume. Auch die Nutzungen der Räumlichkeiten im Rahmen des Vereinsangebotes in den Binger Grundschulen sind von der Sperrung betroffen.


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Entscheidung der Öffnung liegt beim Träger

In der 9. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, die ab dem 10. Juni 2020 gültig ist, wird die Möglichkeit eingeräumt, auch für die außerschulische Nutzung Sporthallen wieder zu öffnen. Die aktuellste Verordnung enthält erneut ein Hygienekonzept mit Abstands- und Hygieneauflagen, ähnlich der 8. Bekämpfungsverordnung.

Dieses vorgegebene Hygienekonzept kann allerdings zur Zeit in den Binger Sportstätten nicht gewährleistet werden. Aufgrund dessen sieht sich die Stadt Bingen am Rhein gezwungen, bis mindestens 16. August 2020, also bis zum Ende der Sommerferien die Hallensperrungen zu verlängern und für die außerschulische Nutzung nicht freizugeben. Gemäß geltender Landesvorgabe liegt die Entscheidung über die Öffnung der Sportstätten bei dem Träger.

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Unfall auf der Bundesstraße B420 bei Dexheim

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Dienstagabend gegen 21:20 Uhr kam es im Kreisel auf der Bundesstraße B420 in Höhe Dexheim zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad.


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Der Motorradfahrer wurde durch den Unfall verletzt

Die 24 Jahre alte Fahrerin eines weißen VW Golf befand sich im Kreisel, als ein 17-jähriger Motorradfahrer von der B420 aus Richtung Nierstein ebenfalls in den Kreisverkehr einfahren wollte. Dabei übersah der Motorradfahrer das im Kreisel befindliche Fahrzeug und fuhr frontal in die Seite des PKW, sodass die Seitenairbags auslösten.

Der Motorradfahrer verletzte sich bei dem Sturz am Arm. Zudem hatte er Nasenbluten und wurde mit einem Rettungswagen zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht werden. Der VW-Fahrer stand aufgrund des Unfalls unter Schock und wurde von den Einsatzkräften des Rettungsdienstes vor Ort behandelt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, am Motorrad entstand ein Totalschaden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 17.000 Euro. Zudem sind bei dem Unfall Betriebsstoffe ausgelaufen, weswegen die Straße gereinigt werden musste. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sind im Einsatz gewesen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße im Teilabschnitt gesperrt werden.

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Brandursache zum Feuer im Staatstheater Mainz

Nachrichten Kurzmeldung – An diesem Dienstag kam es im Staatstheater Mainz zu einem Brand im Kleinen Haus in einer Werkstatt (wir berichteten). Die polizeilichen Ermittlungen dazu konnten nun eingestellt werden. Als Brandursache wurde ein technischer Defekt an einem Elektrogerät nachgewiesen. Das Verschulden durch eine Person kann ausgeschlossen werden.


 

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„Der geplante Corona-Etat des Landes Hessen birgt erhebliche Risiken“

Nachrichten Wiesbaden | Mit schwindelerregenden Summen jongliert die hessische Landesregierung, um die Folgen der Corona-Pandemie finanziell abzufedern. 12 Milliarden Euro sollen dafür in einem Sondervermögen für die nächsten drei Jahre zur Verfügung gestellt werden. Geld, das das Land Hessen sich leihen muss und nicht weiß, ob es das jemals wieder wird zurückzahlen können.


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Der dbb Hessen ist die Interessenvertretung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst und privaten Dienstleistungssektor in Hessen.

„Der geplante Corona-Etat des Landes Hessen birgt erhebliche Risiken“, sagt der Landesvorsitzende des dbb Hessen, Heini Schmitt. „Und er wirft einige Fragen auf.“

Warum 12 Milliarden Euro auf einen Schlag?

Die Summe entspricht beinahe einem Drittel eines normalen Landeshaushalts und würde den derzeitigen Schuldenberg von 40 Mrd. Euro deutlich erhöhen. „Das sind enorme Summen, die vom Land kaum zu erwirtschaften sein werden“, mahnt Heini Schmitt.

Die Regierung rechnet mit einer jährlichen Tilgung von 400 Mio. Euro – über die nächsten 30 Jahre. „Eine solche Tilgungsrate war schon in den vergangenen Jahren, als die Steuereinnahmen sprudelten, nicht möglich. Wie soll das über einen langen Zeitraum von 30 Jahre funktionieren?“ fragt Schmitt.

Warum als Schattenhaushalt oder Sondervermögen?

„Es ist nicht ersichtlich, warum der Corona-Etat parallel zum normalen Landeshaushalt als Schattenhaus aufgestellt werden soll“, sagt Heini Schmitt. „Es wäre seriöser und vernünftiger, den tatsächlichen Bedarf abzuwarten und dies in den normalen Haushalt mit einzubeziehen, als nun eine solche Pauschale abzurufen. Die tatsächliche Höhe der Folgekosten ist gegenwärtig doch noch gar nicht abzusehen“, mahnt Schmitt dazu Maß zu halten und die kommenden Jahre auf Sicht zu fahren. „Die Wirkungen der Maßnahmen müssen ja auch überprüft werden, um ggf. nachsteuern zu können.“

Warum eine Vermischung der Maßnahmen?

Für den Steuerzahler muss erkennbar sein, was tatsächlich notwendig ist, um die unmittelbaren Folgen des Lockdowns abzufedern. Eine Vermischung mit ohnehin vorhandenen oder neu hinzugekommenen politischen Schwerpunktsetzungen verhindert eine klar abzugrenzende Nachvollziehbarkeit. Darunter leidet die Akzeptanz erheblich.

Warum über drei Jahre?

Drei Jahre sind eine lange Zeit. Vor allem dann, wenn sich der Zeitraum über die nächste anstehende Landtagswahl hinwegzieht. „Mit einem solchen Nachtrag würde nicht nur der aktuellen Regierung der Handlungsspielraum praktisch genommen. Auch für die Nachfolgeregierungen wäre das Paket eine gewaltige Hypothek“, warnt Schmitt.

Warum wird der Öffentliche Dienst nicht mit einer Silbe erwähnt?

„Für den Öffentlichen Dienst fordern wir vor allem klare Aussage, dass dieser nicht erneut zu Sonderopfern herangezogen wird und nicht helfen muss, die erwartbar riesigen Haushaltslöcher zu stopfen“, sagt Schmitt.

In der vergangenen Legislaturperiode mussten die Beamten mit Nullrunde, Beihilfekürzung und Besoldungsdeckelung einen erheblichen Beitrag zur Haushaltkonsolidierung leisten. Damit spart das Land fortlaufend riesige Summen ein, weil dafür nach wie vor kein Ausgleich herbeigeführt wurde.

„Wollen nicht erneut feststellen müssen, dass für alles Geld da ist, nur nicht im erforderlichen Umfang für den Öffentlichen Dienst!“

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Einbruch in Gaststätte in Schwabenheim an der Selz

Nachrichten Kurzmeldung – In der Nacht von diesem Montag 0:00 Uhr und Dienstag 08:45 Uhr kam es zu einem Einbruch in ein Lokal in Schwabenheim an der Selz. Unbekannte Täter verschafften sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt und durchwühlten den Gastraum. Der oder die Täter entwendeten unter anderem Sprituosen und Elektrogeräte. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Ingelheim unter der Rufnummer 06132/6551-0 in Verbindung zu setzen.


 

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Medienbericht: Sondereinsatzkommando verfolgt Flüchtigen in Mainz-Finthen

Nachrichten Mainz | An diesem Dienstagnachmittag kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in Mainz-Finthen. Dabei wurde ein Mann von Spezialeinsatzkräften der Polizei festgenommen. In der Zwischenzeit wurde allerdings ein privater Zeugenaufruf bei Facebook gestartet.


Wie der SWR berichtet, wurde laut Augenzeugen das Auto eines Verdächtigen gestoppt indem die Polizei es ausbremste. Der Verdächtige sei dann zunächst geflüchtet, konnte dann aber von den Beamten gestellt und festgenommen werden.

In einer Facebook Gruppe wurde einige Zeit später ein Zeugenaufruf von einer Frau gestartet, die nach eigenen Aussagen die Schwester und den Vater des Festgenommenen „bei sich sitzen hat“. Laut ihr sei der Bericht des SWR „erstunken und erlogen“, weswegen sie nun nach Augenzeugen sucht.

Die Polizeisprecherin Anna Dexheimer konnte gegenüber Boost your City aufgrund laufender Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei nicht mehr zu dem Vorfall sagen. Zu dem Zeugenaufruf konnte sie sich ebenfalls nicht äußern „Da haben wir keinen Einfluss drauf und ob da was dran ist oder nicht kann ich so auch nicht sagen.“, so Anna Dexheimer.

Richtigstellung von Boost your City: Die Polizeisprecherin bestätigte nicht die Festnahme des flüchtigen Mannes. Boost your City entschuldigt sich für den Fehler in dem Artikel bei den Lesern und der Polizei Mainz.

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Masken-Bausatz sorgt für Ärger in Kindertagesstätten

Nachrichten Überregional | Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat 3 Millionen Masken an rund 10.000 Kitas verschickt. Diese Masken wurden allerdings in Einzelteilen geliefert und müssen noch zusammen gebaut werden. Das soll nun die Aufgabe der Erzieher sein. In ihrer Freizeit sollen sie die Einzelteile zu Masken zusammen bauen.


Foto der Bausätze sorgt für Aufsehen

Eine der Erzieherin in Nordrhein-Westfalen postete daraufhin ein Foto der Bausätze auf Twitter auf, das für viel Kritik sorgte. Einige hielten es für einen Scherz, die meisten aber für eine Unverschämtheit. Auf dem Foto zu sehen ist ein Karton mit Gummibändern, Vlies und Metallklammern. Die Bausätze wurden so in Kartons an die Kitas verteilt.

„Eine echte Ohrfeige“

Eine Einrichtung in Soest erhielt die Materialien sogar in einem Müllsack. „Das Bastelangebot im Müllsack geht an das Ministerium zurück.“, sagte eine Erzieherin des Kindergartens in Soest gegenüber dem Westfäler Anzeiger. „Ich bin entsetzt, dass die ja angeblich so hohe Wichtigkeit der Kinderbetreuung eine so geringe Wertschätzung erfährt. Für uns im Kindergarten, ist das mehr als ein schlechter Scherz. Wir finden das schon dreist. Eine echte Ohrfeige.“, berichtet sie weiter.

Nachdem mehrere Leiterinnen von Kindertagesstätten öffentlich Kritik geübt hatten, hat die SPD nun einen schriftlichen Bericht der Regierung im Familienausschuss beantragt. Außerdem will die SPD im Familienausschuss am 18. Juni erfahren, aus welchen Beständen die Masken für die Kitas kamen.

Das Sozialministerium äußert sich auf Twitter

Die Pressestelle des Ministeriums in Nordrhein-Westfalen antwortete auf den Tweet: „Es wurden je Mitarbeiter/in 20 KN95-Masken zum sofortigen Gebrauch ausgegeben (fertig montiert, entsprechend der europäischen FFP2-Maske). Diese weiteren Masken wurden zusätzlich geliefert als zusätzliche Unterstützung sowie für Besucher, z. B. in der Bring- und Abholstation.“

Weiter heißt es: „Die Masken sind nicht untauglich. Natürlich gilt Maskenpflicht und Besucher sollen Ihre eigene Maske mitbringen. Diese hier sind für den Notfall bei Besuchern (z. B. Maske vergessen) und können auch von den Erzieherinnen und Erziehern zusätzlich genutzt werden“

An diesem Montag hatte das Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass zum Start des Regelbetriebs in den Kitas rund 2 Millionen gebrauchsfertige FFP2-Masken und 3 Millionen OP-Masken zum Montieren an die Kitas geliefert wurden, bei denen lediglich noch die Gummibänder am Schutzstoff befestigt werden müssen.

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Mainz: Zehn neue positive Corona-Fälle im Allianzhaus

Nachrichten Mainz | Im Allianzhaus Mainz und der Housing Area in Mainz-Gonsenheim sind am Wochenende 56 weitere Personen auf das Corona-Virus getestet worden. An diesem Dienstag hat das Gesundheitsamt Mainz-Bingen die Ergebnisse bekanntgegeben. Demnach sind von den 56 Tests 10 positiv und 46 negativ. Erst am Freitag waren 13 positive Fälle aus Testungen in der Housing Area bekannt geworden.


Quarantäne ab diesem Mittwoch aufgehoben

Um nun den Personen, die bereits vor mehr als 14 Tagen positiv auf das Virus getestet wurden, endlich wieder Bewegungsfreiheit zu geben, sind nun mehrere Umzüge vorgesehen. Ziel der Aktion: Für das Allianzhaus wird ab morgen die Quarantäne aufgehoben, die Bewohner dürfen das Haus wieder uneingeschränkt verlassen. Dazu ziehen die inzwischen Genesenen aus der Housing Area wieder zurück ins Allianzhaus in der Innenstadt.

In Gonsenheim verbleiben in einem Haus die erst kürzlich positiv getesteten Personen, in dem anderen Haus diejenigen Personen, die aufgrund ihrer Nähe zu aktuell positiven Fällen in Quarantäne bleiben müssen. „Wir wollen mit diesem Schritt erreichen, dass möglichst viele Menschen nach durchstandener Quarantäne und Genesung sich wieder frei bewegen können“, erläuterte Dr. Christian Mülthei, stellvertretender Abteilungsleiter des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen.

Nach den jetzigen Umzügen leben im Allianzhaus 73 Personen, in einem Haus in der Housing Area 25 Personen ( Positive in Quarantäne) und in einem anderen Haus 39 Personen (derzeit negativ, aber enger Kontakt zu frisch Positiven).

Mehrere Graffiti in Bingen am Rhein | Polizei sucht Zeugen

Nachrichten Bingen | Bereits über das Pfingstwochenende zwischen dem 29. Mai und dem 1. Juni kam es zu Schmierereinen in den Ortslagen Rheindiebach und Bacharach. Auf der Strecke des Radwegs am Rhein zwischen den oben genannten Ortschaften tauchten unzählige Graffiti-Schmierereien in Form von sogenannten „Tags“ auf.


Es wurden mehrere Objekte mit Graffiti beschmiert

Die Schmierereien wurden in den Farben schwarz, rot und blau gefertigt. Diese wurden an Hauswänden, Schaukästen, Verkehrsschildern, Hinweistafeln, Unterführungen, Spielplatzgeräten, an der Kläranlage oder anderen öffentlichen Gebäuden hinterlassen.

Bei der Polizei wurden mehrere Strafanzeigen gestellt. Der geschätzte Gesamtschaden befindet sich im fünfstelligen Bereich. Die zuständige Polizei Bingen ermittelt in diesen Fällen bereits. Die Polizei bittet um entsprechende Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 06721/9050.

Groß-Gerau: Mann beschädigt mehrere Fahrzeuge und attackiert Polizisten

Nachrichten Groß-Gerau | In der Nacht von diesem Dienstag auf Mittwoch beschädigte ein Mann mehrere Fahrzeuge in der Gernsheimer Straße in Groß-Gerau. Zeugen meldeten dies gegen 00:20 Uhr bei der Polizei.


Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die Polizeibeamten einen betrunkenen 22-jährigen Mann feststellen, der im Verdacht steht, für die Beschädigungen verantwortlich zu sein. Als die Polizisten den Mann festnehmen wollten trat dieser nach den Beamten und beleidigte diese.

Um weitere Straftaten zu vermeiden nahmen die Polizeibeamten den Mann in Polizeigewahrsam. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem wird er sich künftig wegen Sachbeschädigung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung verantworten müssen. Bislang konnten drei Autos festgestellt werden, an denen die Außenspiegel beschädigt sind.

Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06152 – 1750 mit der Polizeistation Groß-Gerau in Verbindung zu setzen.

Brand in einer Schreinerei in Zotzenheim gemeldet

Nachrichten Bingen | An diesem Dienstag gegen 05:21 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr ein Feuer in einer Schreinerei in Zotzenheim. Bei Eintreffen der Beamten war die Feuerwehr Sprendlingen bereits vor Ort. Es war kein Gebäudebrand festzustellen, lediglich ein Haufen Sägespäne im Hof der Schreinerei glimmte. Hervorgerufen wurde das Feuer durch überspringende Funken des durchgeschmorten Pumpenkabels eines naheliegenden Teiches.


 

Flughafen Frankfurt setzt Klimaschutzziele konsequent um

Nachrichten Frankfurt – Der Flughafenbetreiber Fraport will künftig einen großen Teil des Strombedarfs durch Windenergie decken, um seine Klimaschutzziele weiter konsequent umzusetzen. Mit einem Betreiber eines Offshore-Windparks will die Fraport AG deshalb vereinbaren, ab spätestens 2025 eine jährliche Mindestmenge Grünstrom abzunehmen.


Herausforderung Klimaschutz fest im Blick

„Auch in der aktuell sehr schwierigen Situation behalten wir die Herausforderung Klimaschutz fest im Blick. Allein aus diesem Windenergie-Projekt planen wir ab 2025 etwa 85 Prozent unseres Strombedarfs am Flughafen Frankfurt aus regenerativen Quellen zu beziehen“, betont Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. Bis 2030 soll der Strombedarf am Flughafen Frankfurt größtenteils aus regenerativen Energien bezogen werden, so das Ziel der Fraport AG.

Ein wesentlicher Baustein um die selbst gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen, ist die Nutzung regenerativer Energien. Fraport will seine CO2-Emissionen in Frankfurt bis 2030 von derzeit rund 170.000 Tonnen im Jahr auf 80.000 Tonnen verringern. Und ab 2050 will das Unternehmen CO2-frei sein, also keine Emissionen mehr ausstoßen.

Erneuerbare Energien vorantreiben

Fraport beabsichtigt, sich im Rahmen eines „Power Purchase Agreements“ mit dem Betreiber eines Offshore-Windparks auf eine Liefermenge von bis zu 350 Gigawattstunden Grünstrom pro Jahr zu einigen. „Wir wollen erneuerbare Energien vorantreiben und suchen dafür einen kompetenten Partner. Mit einem solchen Vertrag können wir für die Zukunft sicher planen, ohne selbst in die Projektrealisierung einsteigen zu müssen“, erklärt Schulte.

Sonnenenergie am Flughafen

Auf einer neuen Frachthalle in der CargoCity Süd entsteht aktuell die erste großflächige Photovoltaik-Anlage am Flughafen Frankfurt, um auch eigenen Strom zu erzeugen. Hier sollen künfitg mehr als 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Dies entspricht einer Strommenge, die mehr als 450 Haushalte mit vier Personen für ein Jahr lang versorgen könnte. Und Fraport hält auch am Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Parkhaus des neuen Terminals 3 fest. Nach aktueller Planung wird durch diese und weitere Maßnahmen der Grünstromanteil am Flughafen Frankfurt bereits 2030 bei etwa 94 Prozent liegen.

Fahndung der Polizei Mainz | Opfer ist 93 Jahre alt gewesen

Nachrichten Mainz | An diesem Dienstag wird eine 93-jährige Mainzerin Opfer eines Trickdiebstahls. Der Tatort befindet sich im Mainzer Ortsteil Hartenberg-Münchfeld. Ein Mann klingelte gegen 14:05 Uhr an der Haustür der Frau und gibt sich als Elektriker aus. Er müsse die Steckdosen dringend überprüfen.


Die Frau lässt den Mann in ihre Wohnung. Während er vorgibt die Steckdosen zu kontrollieren, fordert der Tatverdächtige sie auf in die Küche zu gehen. In der Küche soll sie dort mehrfach den Lichtschalter betätigen. Nachdem der angebliche Elektriker die Wohnung verlassen hat, stellt sie fest, dass Schmuck entwendet wurde.

Täterbeschreibung:

  • männlich
  • circa 45 – 55 Jahre
  • heller Teint
  • kurze unauffällige Haare
  • trug hellblaue Jeans
  • unauffällige Jacke
  • Shirt mit großem orangefarbenen Dreieck und Schriftzug „USA“

Zeugen werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Joko Winterscheidt supported Mainz 05

Nachrichten Mainz | In den vergangenen Tagen erreichte den 1. FSV Mainz 05 eine schriftliche Kündigung eines Mitglieds, die für Ärger bei dem Verein sorgte. Denn die Begründung war durchzogen von rassistischen Äußerungen, weshalb der Verein sich entschied, öffentlich dazu Stellung zu nehmen. „Nicht jede Kündigung eines Mitglieds bekümmert uns, manchmal sind wir sogar erleichtert“, heißt es unter anderem in der Pressemeldung des Fußballvereins.


Inhalte des Kündigungsschreibens

Der 1. FSV Mainz 05 veröffentlichte Ausschnitte des Kündigungsschreibens die wie folgt lauten: „Ich kann mich mit diesem Verein (Profifußball) schon seit Monaten nicht mehr identifizieren! Mittlerweile bekomme ich den Eindruck vermittelt, dass ich beim Africa-Cup bin, anstatt in der deutschen Bundesliga. Ich weiß was jetzt kommt, aber nein, ich bin auf keinen Fall rassistisch veranlagt – das verbitte ich mir. Nur, was zuviel ist, ist zuviel.“

„Aber wenn seit Wochen in der Startformation neun (!!!) dunkelhäutige Spieler auflaufen und deutschen Talenten kaum noch eine Chance gegeben wird, dann ist das nicht mehr mein über die Jahre liebgewonnener Verein.“, heißt es weiter.

Ein eher fragwürdiges Lob ist dann aber auch in dem Brief zu finden: „Ein Noveski, Bungert, Rose, Babatz, Weiland, Bell usw standen für Werte und Mentalität. Das waren Kerle, die mit Herzblut dabei waren.“

Der Verein äußert sich dazu

Der 1. FSV Mainz 05 findet deutliche Worte für die Aussagen in dem Schreiben: „Auch wenn wir normalerweise Kündigungen bedauern und um jedes Mitglied leidenschaftlich kämpfen, können wir unser Bedauern in Ihrem Fall nicht ansatzweise ausdrücken.“

Der Verein betont, dass die Hautfarbe für ihn keinerlei Rolle spielt. Vielmehr zähle, dass diese Person die gleichen Werte wie der Verein teile. Da dies nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Mitglieder gelte, freue sich der Verein sogar über die Kündigung. Denn die Begründung zeige, dass die Werte des Ex-Mitglieds nicht zum Verein passen. Die Haltung des Vereins sei zudem sowohl in der Satzung als auch im Leitbild deutlich formuliert.

Auch Joko Winterscheidt bezieht klar Stellung

Auf Instagram postet Winterscheidt in seiner Story: „Guten Morgen Zusammen. Lese gerade was der 1. FSV Mainz 05 einem Ex-Mitglied geschrieben hat. Dieser Mensch tritt aus dem Verein aus, weil er das Gefühl habe, beim Afrika Cup, aber nicht in der Bundesliga zu sein. Ich bin mit Haut und Haaren Fan meiner Borussia aber seit heute bin ich auch Fan vom 1. FSV Mainz 05 – für diese Aktion liebe ich euch!!! Danke!!!“ In einem Beitrag auf Facebook bedankten sich die 05er dafür bei Joko Winterscheidt.

Reisewarnungen sollen für mehr als 160 Länder verlängert werden

Nachrichten Überregional – In der vergangenen Woche wurde im Bundeskabinett entschieden, die Reisewarnungen für die EU-Länder und einige weitere europäische Staaten ab dem 15. Juni 2020 aufzuheben. Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen die Reisewarnungen für Reisen außerhalb Europas noch bis zum 31. August 2020 verlängert werden. Ein entsprechender Beschluss soll an diesem Mittwoch im Bundeskabinett gefasst werden.


Individuelle Reisehinweise in den EU-Ländern

Am 17. März 2020 hatte Außenminister Heiko Maas (SPD) aufgrund der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für alle rund 200 Länder der Welt ausgesprochen. Am 03. Juni wurde nun durch die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung für viele europäische Staaten aufgehoben. Für die Mitgliedsstaaten der EU, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein gelten ab dem 15. Juni individuelle Reisehinweise. Die Länder entscheiden selbst über mögliche Einreiseverbote. Beispielsweise gilt für Personen, die nach Großbritannien einreisen eine 14-tägige Quarantäne. Eine Einreisesperre auch nach dem 15. Juni wird es voraussichtlich für Norwegen geben.

Für Reisen in die anderen mehr als 160 Staaten außerhalb Europas bleibt die Reisewarnung wohl bis zum 31. August 2020 vorerst weiter bestehen. In vielen Ländern ist noch immer mit Quarantänemaßnahmen und starken Einschränkungen im Luft- und Reiseverkehr zu rechnen. Weltweit haben Staaten das öffentliche Leben eingeschränkt und Einreisebeschränkungen erlassen. Das Risiko, dass Reisende ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Ländern derzeit hoch. Einzelne Ausnahmen könnte es im Laufe des Sommers geben. Hierfür soll es ein Beurteilungsverfahren geben.