BYC-News Blog Seite 1370

Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden erhält neue Fahrzeuge

Nachrichten Wiesbaden | Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden erhält drei neue Mannschaftstransportfahrzeuge. Diese wurden von dem Oberbürgermeister und Feuerwehrdezernent Gert-Uwe Mende an diesem Dienstag an die Feuerwehren in Schierstein, Auringen und Kastel übergeben.


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Mannschaftswagen waren alt und kaputt

Die Mannschaftstransportwagen (MTW) der Freiwilligen Feuerwehren Auringen und Schierstein waren nach 20 Jahren im Einsatz in die Jahre gekommen. Der MTW aus Kastel war zwar mit 12 Jahren noch etwas neuer, musste aber aufgrund eines Totalschadens ersetzt werden.

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Stadt Wiesbaden stellte 216.000 Euro zur Verfügung

Durch die Stadt Wiesbaden wurden insgesamt 216.000 Euro zur Verfügung gestellt, um hochwertigen Ersatz zu beschaffen. Das Budget kam vollständig aus dem städtischen Haushalt. Der Endausbau der Mercedes Benz Sprinter erfolgte durch die Firma Schäfer in Bruchsal.

Die Fahrzeuge sind multifunktional ausgestattet und verfügen über einen großen Laderaum. Damit sind sie neben dem Personentransport auch für logistische Transportaufgaben bestens geeignet. In erster Linie sollen die Fahrzeuge zur Beförderung von Einsatzkräften dienen, können aber auch zur Vereins- und Jugendarbeit genutzt werden.

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Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende dazu

„Die Transportfahrzeuge dienen im Einsatz, aber auch bei Ausbildung, Übung und der gesamten Aktivität im Alltag einer Feuerwehr, zur vielseitigen Unterstützung. Gerade das ist für die Funktionsfähigkeit und für die Gemeinschaft der Feuerwehr wichtig. Diese Gemeinschaft zeigt sich nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit zwischen den Wehren nach dem Ausfall eines Fahrzeuges nach dem Unfall.“

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Rotary Club Mainz-Rheinhessen spendet 3.500 Euro an trauernde Eltern

Nachrichten Mainz & Rheinhessen | Vor einiger Zeit wurde bei einem Treffen des Rotary-Clubs Mainz-Rheinhessen der Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. und die konkreten Trauerangebote vorgestellt.


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Auch Erzieher, Lehrkräfte und Führungskräfte werden informiert

Die Club-Mitglieder zeigten damals schon große Anteilnahme an der schwierigen Thematik, wenn Eltern ein Kind verlieren. Besonders begeisterte die Teilnehmer des Treffens, dass Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. nicht nur Trauerbegleitung in den eigenen Räumen anbietet, sondern auch Erzieher, Lehrkräfte und Führungskräfte in Kindergärten, Schulen oder Unternehmen über den Umgang mit Trauer informiert.

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Spende in Höhe von 3.500 Euro

Die Club-Mitglieder haben sich nun dazu entschlossen, den ehrenamtlich geführten Verein und die Trauerbegleiter zu unterstützen und spendeten 3.500 Euro an den Verein. Für diesen kommt die Spende gerade richtig, da seit Beginn der Corona-Krise die Spenden eingebrochen sind.

Dank der Spende kann die Trauerbegleitung im Rhein-Main Gebiet auch weiterhin ermöglicht werden. Neben der Einzel-Trauerbegleitung bietet der Verein vor allem für trauernde Eltern Paargespräche an. Verschiedene Gruppenangebote und Seminare ergänzen das Angebot des Vereins.

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Geplantes Familien-Wochenende dank der Spende möglich

Mit einem Teil der Spende kann die Finanzierung eines geplanten Familien-Wochenendes für trauernde Familien sichergestellt werden. Dieses ist mittlerweile unter den geltenden Auflagen in der Corona-Krise umsetzbar und schenkt den Trauernden wichtige Zeit für ihre Trauer.

Neben der Spendenhöhe war der Verein bei der Spendenübergabe auch über den Besuch von Matthias Neubert, dem Präsidenten des Rotary-Clubs überrascht. Dieser kündigte zur Überraschung der Vereinsvorsitzenden Nicole Sieben auch die weitere Unterstützung in den kommenden Jahren an.

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Vermisstes Kind aus dem Rheingau wieder zurück

Nachrichten Rheingau | Update 12. Juni 09:40 Uhr: Nach intensiven polizeilichen Ermittlungen konnte der vermisste 10-Jährige an diesem Donnerstag von der Polizei wohlbehalten aufgefunden werden. Er befand sich im familiären Umfeld. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe seines vorübergehendes Verschwindens.


Erstmeldung 4. Juni 16:55 Uhr: Seit diesem Mittwoch wird der 10 Jahre alte Michael D. aus Eltville-Erbach im Rheingau vermisst. Das Kind befindet sich vermutlich unberechtigt in Begleitung eines Familienangehörigen. Michael D. kam nach der Schule nicht in in die Betreuungseinrichtung. Der Junge lebt aktuell in dieser Einrichtung.

Beschreibung des Vermissten: 

  • ca 1,40 Meter groß
  • kurze Haare
  • kurze blaue Hose
  • blaues T-Shirt
  • graue Sweatjacke

Bis jetzt konnte das Kind im Rahmen der Suche nicht aufgefunden werden. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Jungen geben kann, wird gebeten sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter 0611 – 345 33 33 in Verbindung zu setzen.

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Vollsperrung der Rheinallee in Mainz

Nachrichten Mainz | Von Samstag, den 13. Juni um 22 Uhr bis Sonntag, den 14. Juni um 10 Uhr wird es in der Rheinallee in der Mainzer Neustadt zu mehrfachen vorübergehenden Vollsperrungen in Höhe der Feldbergschule kommen. Für den Neubau der Turnhalle der Feldbergschule muss ein Kran zum Verheben von Dachbindern aufgestellt werden.


Ein Kran wird drei Fahrspuren blockieren

Als Vorbereitung auf die Baumaßnahmen an der Turnhalle müssen acht schwere Dachbinder angehoben werden, die jeweils 17 Meter lang und 12 Tonnen schwer sind. Dafür wird ein Kran benötigt, der wegen seiner Breite drei Fahrspuren blockieren wird. Der Gesamtaufbau des Krans wird 250 Tonnen wiegen. Allerdings wird die Vollsperrung auch nur in der Zeit zum Tragen kommen, in der die Dachbinder angehoben werden. Diese Maßnahmen werden acht mal rund 20 bis 30 Minuten dauern. Auch Fußgänger und Radfahrer können während der Vollsperrung auf beiden Seiten nicht vorbei laufen beziehungsweise fahren.

Außerhalb der Vollsperrungen wird der Verkehr mithilfe von provisorischen Ampeln einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet. Dafür werden die Ampeln in der Rheinallee, Ecke Frauenlobstraße und Grüne Brücke ausgeschaltet werden. Fußgänger und Radfahrer werden von Sicherungsposten beziehungsweise Lotsen vorbei geleitet.

Das sind die Umleitungsstrecken, die auch ausgeschildert werden

Für PKWs, die in Richtung Altstadt fahren geht es über die:

  • Rheinallee
  • Josefsstraße
  • Hindenburgstraße
  • Bauhofstraße
  • Große Bleiche
  • Peter-Altmeier-Allee

PKWs in Richtung Zollhafen fahren über die Straßen:

  • Rheinallee
  • Frauenlobstraße
  • Taunusstraße
  • Am Zollhafen

LKWs kommend aus Mombach werden weiträumig umgeleitet über die:

  • Zwerchallee
  • Mombacher Straße
  • Am Linsenberg
  • Binger Straße
  • Parcusstraße
  • Kaiserstraße
  • Rheinallee

Die selbe Umleitungsstecke gilt für LKWs , die aus der Peter-Altmeier-Allee kommen, abgesehen davon, dass es aus der Binger Straße über die Wallstraße in die Mombacher Straße geht.

Nach Rücksprache mit der Mainzer Mobilität werden die Buslinien während der Arbeiten über die Neustadt umgeleitet über:

  • Rheinallee
  • Nahestraße
  • Goethestraße
  • Sömmeringstraße
  • Sömmeringplatz
  • Gabelsbergerstraße
  • Hindenburgstraße
  • Kaiserstraße
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Normalbetrieb an Schulen in Rheinland-Pfalz wird vorbereitet

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Nach den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz wieder regulär an den Schulen unterrichtet werden. Das kündigte die Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) an diesem Mittwoch in Mainz an.


Zahl der Neuinfektionen darf nicht massiv steigen

Neben den Schulen ist auch für die Kitas in Rheinland-Pfalz der Regelbetrieb nach den Sommerschließzeiten geplant. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Zahl der Neuinfektionen nicht massiv steigt.

„Unsere Expertinnen und Experten aus den Bereichen Pädiatrie, Virologie, Psychologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie sind sich einig, dass der Verzicht auf Abstandsregeln perspektivisch möglich ist.“, so Hubig. Es komme allerdings weiterhin auf Maßnahmen des Gesundheits- und Infektionsschutzes an.

Maßnahmen in den Schulen

In den Schulen gehört zu diesen Maßnahmen unter anderem eine feste Gruppenkonstellation, die Nachverfolgbarkeit im Infektionsfall und regelmäßiges Lüften der Räume, sowie weitere Hygienemaßnahmen.

Diesen Schritt werde man zusammen mit allen Beteiligten gehen. Man habe die Schulen bereits umfassend informiert. „Bis zur vorletzten Schulwoche werden sie weitere schulartspezifische Leitlinien, klare Vorgaben für den Präsenz- wie Fernunterricht in Corona-Zeiten sowie ein überarbeitetes Hygienekonzept für die Organisation des Schuljahres 2020/2021 erhalten.“, erklärt Hubig. Auch die Eltern und Schüler werde man detailliert über den Infektions- und Gesundheitsschutz informieren.

Regelbetrieb auch für Kitas vorgesehen

In der kommenden Woche soll ein weiterer Fahrplan für Kindertagesstätten festgelegt werden, um beispielsweise größere Gruppen und damit eine Ausweitung des Betriebs zu ermöglichen.

Nur wenn alles gründlich vorbereitet ist, sei ein geregelter Kita- und Schulalltag in Zeiten von Corona möglich. Dazu gehöre es auch, auf alle Situationen vorbereitet zu sein. Geklärt werden müssten Dinge wie die Frage nach der Beförderung, die Frage des Mittagessens und die Planung und Organisation des Kita- beziehungsweise des Schultags, betonte Hubig: „Ich verspreche Ihnen allen: Wir tun alle alles dafür, dass es nach den Sommerferien beziehungsweise nach den Sommerschließzeiten losgeht, mit allen und für alle!“

Rock’n’Soul mit Menna, Gear Down und Mallet zum Staffelfinale von H45.tv

Nachrichten Mainz | Nach 35 Shows und über 50 Stunden Live-Streaming feiert die Mainzer Eventlocation Halle 45 mit ihrer Streaming-Plattform H45.tv an diesem Freitag ein Finale der Extraklasse. Insgesamt haben mehr als 25.000 Zuschauer zugesehen und es kamen über 30.000 Euro Spendenerlös zusammen. Gleich drei der erfolgreichsten Bands von H45.TV rocken beim Staffelfinale zusammen die Bühne.


Soundline Geschäftsführer Alex Ott dazu

Mit der 35. Live-Show innerhalb der letzten acht Wochen wird an diesem Freitag der vorerst letzte öffentliche Livestream über H45.tv ausgestrahlt. „Nach all der Zeit sind wir sehr glücklich, dass wir diesen unfassbaren Zuspruch hatten. Es liegen viele Stunden Arbeit hinter uns als Team und entsprechend werden wir das Staffelfinale noch einmal richtig zelebrieren“, freut sich Soundline Geschäftsführer Alex Ott.

Drei Bands – Eine gemeinsame Bühne

Zum Start ins Wochenende teilen sich nun die drei Bands eine gemeinsame Bühne. Dabei trifft stimmgewaltiger Soul auf pure Rocksounds. Stellvertretend für alle Bands und Künstler, die in der Halle45 aufgetreten sind, rocken an diesem Abend die Soulsängerin Menna Mulugeta mit den beiden Rockbands Gear Down und Mallet die Bühne. Die Zuschauer vor Ort und zuhause vor den Bildschirmen dürfen sich auf ganz besonderes Line-Up in der Halle45 freuen.

Bereits nach kurzer Zeit waren die Sitzplätze des Pop-Up-Pubs für das Finale ausverkauft. „Die Eröffnung unseres Pop-Up-Pubs am 23. Mai zum Konzert von Extraordinary war das i-Tüpfelchen in dieser verrückten Zeit. In die glücklichen Gesichter der Gäste zu schauen, dieses Gefühl von es wird alles wieder gut, das hat uns allen klar gemacht, wie richtig unsere Entscheidung war“, unterstreicht Ilka Waßmann, Head of Communications der Halle 45, die Entwicklungen der zurückliegenden zwei Monate.

Ideen und Konzepte für die Zukunft

„Mit unseren Erfahrungen, die wir in den vergangenen 35 Sendungen mit H45.tv sehr intensiv gemacht haben, erarbeiten wir aktuell mit unseren Kunden aus dem Konferenz- und Tagungsbereich neuartige Veranstaltungsformate. Die Kombination aus Live- und Digitalpublikum, was allgemein als Hybridveranstaltung bezeichnet wird, wird das zukünftige Gesicht von Konferenzen, Tagungen und Firmenevents prägen“, so der Geschäftsführer der Halle 45 Dr. Hanns-Christian von Stockhausen: „Selbstverständlich werden wir weiterhin hochkarätige Liveevents unter Beachtung der jeweils geltenden Hygieneanforderungen durchführen, aber die aktuelle Herausforderung ist es, gerade die Kunden und Mitarbeiter, die nicht vor Ort sein können, aktiv einzubinden – ein bloßes Abfilmen reicht hierfür nicht aus.“

H45.tv selbst wird eines dieser Best-Practice-Beispiele sein. Quadrolux, die Mainzer Agentur für Bewegtbild, begleitet das Projekt seit den ersten Shows. Das Ergebnis wird eine Mittendrin-Dokumentation, erklärt Geschäftsführer Marcus Stiehl-Bruch: „Unsere Freunde aus der Halle 45 und von Soundline haben ein ganz besonderes Format auf die Beine gestellt. Ganz nach dem Motto Ärmel hochkrempeln und kreativ werden. Uns als Filmemacher inspiriert dieser Tatendrang und dem wollten wir unbedingt auf die Spur gehen! Gerade jetzt ist es eine Zeit besonderer Schicksale, die emotional erzählt werden müssen. Also haben wir unsere Kamera geschnappt und begleiteten seitdem die spannenden Geschichten, die außerhalb der Livestreams unbedingt festgehalten werden wollten“, wie er noch hinzufügt.

Somit wird auch das kommende Staffelfinale zu einem Highlight der Mainzer Filmemacher und der Geschichte von H45.tv.

Fazit zu H45.tv

Die Veranstaltungsbranche ist seit Mitte März im totalen Lockdown und wurde in einem nie dagewesenen Ausmaß von der Krise getroffen. Doch nun zeichnen sich erste Lockerungen ab. Die Halle 45 hatte gemeinsam mit ihrem Technikpartner Soundline aufgrund der weitreichenden Einschränkungen Anfang April beschlossen, ein Livestreaming-Portal ins Leben zu rufen. So entstand die Plattform H45.tv. Am 17. April weihte Lars Reichow die Bühne ein. Den fast 2.000 Zuschauern an den Endgeräten bot er mit „Best of Krise“ einen unterhaltsamen Abend und zeigte, wie das Kulturwohnzimmer für die nächsten 33 Shows „on air“ funktionieren sollte. Auf H45.tv fanden neben der Live-Übertragung von Konzerten und Shows auch Talkrunden, Wein-Tastings und interaktive Kochkurse statt.

Neue Details zum versuchten Mordanschlag in München

Nachrichten Überregional | Nach ersten Angaben der Polizei ereignete sich an diesem Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr in München ein gezielter Angriff. Ein dunkler Van ist im Bereich Ungererstrasse / Domagkstrasse in eine Menschenmenge gefahren. Zeugen hatten daraufhin die Polizei alarmiert.


Nachdem der Van in die Menschengruppe gefahren war, stiegen die sechs Insassen aus und prügelten auf vier männliche Personen aus der Gruppe ein. Dabei soll auch ein Schnittwerkzeug, vermutlich ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Nach der Prügel-Attacke flüchteten die Täter dann mit dem Kleintransporter und zwei weiteren Fahrzeugen. Die Polizei leitete umgehend eine Großfahnung nach dem Fahrzeug und den Tätern ein, die aktuell noch läuft. Mehr als 40 Streifenwagen und insgesamt über hundert Polizisten in Schutzausrüstung sowie ein Polizeihubschrauber waren vor Ort im Einsatz.

Es wurden drei Personen schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr soll jedoch keine bestehen. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei Männer aus München im Alter von 42 und 56 Jahren und um einen 45 Jahre alten Mann aus dem Landkreis München.

Bei den Tätern soll es sich um Mitglieder der Hells Angels handeln. Der Angriff soll zudem nur einem der drei verletzten Personen gegolten haben, bei dem es sich um ein ehemaliges Mitglied der Black Jackets handelt. Dabei soll die klare Absicht bestanden haben, den Mann zu töten. Zur Zeit geht die Polizei davon aus, dass die Täter die Opfer zuvor bereits gekannt haben, weshalb nach nach Einschätzung der Beamten auch keine Gefahr für andere besteht.

Die Polizei sperrte den Bereich um den Tatort weiträumig ab, weshalb es im gesamten Bereich rund um die Ungererstrasse/Domagkstrasse (alte Heide) zu deutlichen Verkehrsbehinderungen kam.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 – 29100 mit der Polizei in München oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Taunusstein: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Nachrichten Bad Schwalbach | An diesem Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr kam es zu einem Unfall auf einem Feldweg zwischen Taunusstein-Seitzenhahn und Bleidenstadt. Dabei zog sich eine 80 Jahre alte Radfahrerin schwere Verletzungen zu.


Die Frau war mit ihrem Elektrofahrrad in Richtung Bleidenstadt unterwegs, als sie wegen dem nassen Gras in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor. Sie stürzte daraufhin eine Böschung herunter und verletzte sich dabei schwer.

Eine Spaziergängerin, die zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, fand die 80-Jährige und verständigte umgehend den Rettungsdienst. Von diesem wurde die Schwerverletzte dann in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen sowie die Spaziergängerin, welche die Verunfallte gefunden hatte, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 06124 – 70780 mit der Polizei in Bad Schwalbach in Verbindung zu setzen.

Zeugen Gesucht – Hauskatze auf der Bundesstraße 41 überfahren

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Donnerstag wurde in den frühen Morgenstunden auf der Bundesstraße 41 etwa 200 Meter vor der Abfahrt Kirn-Mitte in Fahrtrichtung Bad Kreuznach eine braun-grau-getigerte Hauskatze überfahren. Sie starb noch an Ort und Stelle. Die Polizeiinspektion Kirn erbittet Hinweise über das noch unbekannte beteiligte Fahrzeug und die Herkunft der Katze, die ein markantes Halsband trug.


 

Mainz: Umleitungen und Haltestellenverlegungen ab Samstag

Nachrichten Mainz | An diesem Samstag, 13.Juni bis zum 16. August 2020 wird die Mainzer Mobilität neue Straßenbahngleise in der Hattenbergstraße verlegen. Insgesamt werden ab Höhe Rheingauwall bis zur Einmündung in die Hauptstraße 2000 Meter Gleise und 5.700m² Oberfläche erneuert. Der Verkehr in der Hattenbergstraße/Am Schützenweg wird daher in dieser Zeit zwischen der Turmstraße und Kaiser-Karl-Ring jeweils einspurig geführt.


Umleitung für Radfahrer

Radfahrende werden stadtauswärts vom Kaiser-Karl-Ring kommend auf der Fahrbahn bis zum Rheingauwall geführt um danach auf die Umleitung, die auf Grund der Baumaßnahme „Bahnüberführung“ weiter über den Rheingauwall – Mombacher Straße eingerichtet ist, weiter zu fahren. Die Radfahrenden aus Richtung Mainz-Gonsenheim werden ab der Einmündung Turmstraße ebenfalls auf der Fahrbahn mitgeführt.  Hierzu wird dort die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt.

Von Samstag, 04. Juli bis zum 28. Juli 2020 wird die Überfahrt Zwerchallee sowie von Mittwoch, 29. Juli bis zum 16. August 2020 die Überfahrt Rheingauwall gesperrt sein. Über die dann jeweilige Verkehrsführung wird noch gesondert informiert.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.
Mit der Einrichtung der Baustelle wird ab Freitag, 14. Juni 2020 begonnen.

Alle Umleitungen und Haltestellenverlegungen erhalten sie direkt bei der Mainzer Mobilität unter:

Mainz: 1100 Aktive waren beim Virtuellen Gutenberg Marathon dabei

Nachrichten Mainz | Vor wenigen Wochen hätte eigentlich der 21. Gutenberg Marathon Mainz steigen sollen – mit Läufermesse, Pasta-Party und der großen Laufveranstaltung am Sonntag, 10. Mai 2020, als Krönung. Dann kam im März die Corona-Pandemie mit Shutdown – und damit weltweit Absagen von Großveranstaltungen und Sportevents. Auch der Mainzer Gutenberg Marathon 2020 fiel neben zahllosen weiteren bundesweiten Laufveranstaltungen der Krise zum Opfer und musste abgesagt werden.


„Geht nicht – gibt’s nicht“

Daher kam im Marathon-Team die Idee auf, den Lauf auf eine „andere Art und Weise“ dennoch durchzuführen – und diese Idee schlug großartig ein. Nach dem Motto der letzten 20 Jahre „Geht nicht – gibt’s nicht“ entstand der Gedanke, den vielen trainierenden Laufsportfans, die nun in Mainz leider keinen Startschuss erleben konnten, die Gelegenheit zu bieten, dennoch im Geiste des Gutenberg Marathon den Halben oder gar vollen Marathon zu absolvieren. Unter dem Slogan „ALLEINE ZUSAMMEN“ bot das Team daher die „etwas andere „Gelegenheit“, dennoch das Lauf-Feeling zu erleben.

Die Aktion „ALLEINE ZUSAMMEN“ bedeutete ganz schlicht, im Zeitraum vom 17. Mai bis 01. Juni 2020 zu einem frei gewählten Zeitpunkt an irgendeinem Ort den virtuellen Gutenberg (Halb)Marathon auf der Lieblingsstrecke oder auf dem Laufband real zu absolvieren. All dies, um den Spirit der Laufveranstaltung präsent zu halten, denn auch wenn die Begleitumstände 2020 widrig waren: gelaufen wird weiterhin allenthalben – auf den Straßen, im Wald, im Ortsteil, am Rhein.

Für diese 14 Tage konnte sich daher jede(r) kostenlos – aber wenn möglich gegen eine kleine Spende an die „Aktion Herzenssache“ (0,25 Euro pro Marathon-Kilometer, 0,50 Euro pro gelaufenem Kilometer beim „Halben“) – auf freiwilliger Basis und völlig unverbindlich anmelden und zudem eine eigene Startnummer herunterladen. Final erhalten dann alle Teilnehmenden sogar eine Urkunde, die wohl in der Mainzer Marathon-Geschichte wiederum ein „absolutes Unikat“ darstellen dürfte. Marathon 2020 mal vollkommen anders – aber die Laufszene ist bestens dafür bekannt, auch gern einmal „der etwas anderen Idee“ zu folgen.

Und dies taten Viele mit Verve: Stolze 1100 (!) Sportler/innen nahmen an dieser virtuellen Form des (Halb-)Marathons teil – und es liefen nicht allein Aktive in Mainz oder in Mainzelmännchen-Montur (Gunnar Thaysen, Tobias Schott) in Bodenheim, es kamen Signale aus dem weiteren bundesweiten Umfeld bis hin nach Sylt – und einige Aktive schnürten die Laufschuhe gar in weit entfernten Destinationen wie Melbourne, Shanghai und Idaho.

Dabei kam zudem insgesamt die stolze Spendensumme von 2550 Euro für die „Aktion Herzenssache“ zusammen.

Besondere Geschichten

Dem Wunsch nach „Originalatmosphäre“ folgend inszenierten viele Aktive den virtuellen Marathon als reales Ereignis: mit Start- und Ziellinie, familiär organisierten Verpflegungsständen, mancherorts durfte auch das Laufshirt von 2020 nicht fehlen, zudem das Ziel-Bierchen und Pappschilder zur Aufmunterung nebst Medaille.
Andere ließen sich vor Sehenswürdigkeiten ablichten, hüben wurden UNO-Spielkarten als km-Schilder genutzt, ein Ehepaar wiederum feierte den 10. Jahrestag der Eheschließung beim Halbmarathon laufend – selbst ein 81-jähriger machte sich in Laufschuhen auf den Weg… Chapeau!

Facebook-Zitate:

„Super tolle Idee und es hat alles ganz einfach geklappt. Schade, dass mein erster Marathon virtuell stattgefunden hat, aber die Urkunde entschädigt und das Shirt hab ich mir als Erinnerungsstück auch gleich bestellt.“

„Erledigt ✅ herzlichen Dank für die tolle Idee ☺“

„Danke für die Umsetzung der Idee !!!“

„Wie toll!!! Das ist eine so tolle Idee. Da bekomm ich direkt Lust zu laufen und werde mich auch anmelden.“

„Wenn du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn du eine andere Welt kennenlernen willst, lauf einen Marathon.“ (Emil Zatopek)

Gebeten wurden alle Teilnehmer/innen vom Marathon-Team zudem, den eigenen individuellen Lauf mit der Startnummer fotografisch festzuhalten: „Drückt in den Bildern Eure Stimmung aus, habt Spaß, postet die Bilder und Kommentare in den sozialen Medien und zeigt, dass Ihr Teil der großen ,Gutenberg Marathon Mainz-Familie‘ seid und aus der Not eine Lauftugend macht.“

Dem kamen viele Aktive nach – das Marathon-Team prämiiert die drei schönsten Einsendungen mit je einem Paar hochwertiger Laufschuhe.

Blutverluste und unnötige Transfusionen bei planbaren Operationen vermeiden

Nachrichten Frankfurt | Die Kliniken kehren mit den planbaren operativen Eingriffen, die seit dem 16. März 2020 auf Basis des Infektionsschutzgesetzes ausgesetzt waren, allmählich zum Normalbetrieb zurück. Das dürfte auch den Bedarf an Spenderblut erhöhen. Gleichzeitig ist die Versorgungslage mit Spenderblut aufgrund der Corona-Krise eher angespannt.


Blut ist eine kostbare Ressource

Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen, weist anlässlich des Weltblutspendetag am 14. Juni darauf hin: „Blut ist eine kostbare Ressource, mit der sorgsam umgegangen werden muss. Eine Möglichkeit, um Blutverluste und unnötige Transfusionen bei Krankenhausbehandlungen zu vermeiden und gleichzeitig die Patientensicherheit zu erhöhen, ist das Patient Blood Management“

Das Patient Blood Management (PBM) beruht auf drei Säulen:

  • der Anwendung von blutsparenden Operationstechniken
  • einem rationalen Umgang mit Blutkonserven
  • der Diagnose und Behandlung einer Blutarmut (Anämie) vor einem geplanten Eingriff

25 Prozent der Weltbevölkerung zeitweise von Blutarmut betroffen

Laut einer aktuellen Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa 25 Prozent der Weltbevölkerung zeitweise von Blutarmut, der sogenannten Anämie, betroffen. Folgt man der Einschätzung, so wären in Hessen 1,5 Millionen Menschen zumindest phasenweise betroffen. Da die Anämie weitgehend unspezifische Symptome aufweist wird sie häufig nur in Verbindung mit anderen Erkrankungen diagnostiziert. Die genaue Zahl der Betroffenen bleibt damit nicht nur in Deutschland im Dunkeln. Der BARMER Krankenhausreport 2019 zeigt allerdings, dass Blutarmut insbesondere in Verbindung mit planbaren chirurgischen Eingriffen erhebliche Risiken mit sich bringt.

Anämie vermindert Behandlungserfolge

„Wird eine Anämieerkrankung vor einer planbaren Operation erkannt und behandelt, sind bessere Behandlungsergebnisse, kürzere Krankenhausaufenthalte, eine niedrigere Sterblichkeitsrate, geringere Kosten und ein verminderter Verbrauch an Blutkonserven die Folge. Planbare Operationen sollten gerade jetzt nur nach einer Behandlung der Blutarmut erfolgen“, schlussfolgert Prof. Dr. Kai Zacharowski, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Frankfurt und Mitbegründer Deutsches Netzwerk Patient Blood Management.

Fremdbluttransfusionen mit erheblichem Gesundheitsrisiko

Bei Anämie-Betroffenen kann der Blutverlust während einer Operation den Bedarf an Fremdbluttransfusionen signifikant erhöhen. So erhielten im Untersuchungszeitraum von 2005 bis 2016 bundesweit rund 67 Prozent der Anämie-Betroffenen bei einer Herzkranzgefäß-Operation eine Bluttransfusion, während es bei den Patientinnen und Patienten ohne Anämie nur 49 Prozent waren. Bei Operationen am Knie erhielten knapp 19 Prozent der Anämiepatienten eine Transfusion, unter den Operierten ohne Anämie waren es nur knapp 10 Prozent. Bei Darmkrebsoperationen lag das entsprechende Verhältnis bei 41 zu 27 Prozent. Bluttransfusionen bringen Risiken und Nebenwirkungen mit sich, die erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse medizinischer Eingriffe haben. Während HIV und Hepatitis-Infektionen weitgehend ausgeschlossen werden können, ist bereits die Gabe einer Transfusionseinheit mit einem mehr als doppelt so hohen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert. Immunschäden, Thrombose, Embolie, Nieren- und Lungenversagen sind weitere mögliche Negativfolgen einer Bluttransfusion.

Hoher Blutverbrauch in Hessen

Laut BARMER Report wurden im Jahr 2017 in Hessen über 240.000 Bluttransfusionen aufgewendet, der Verbrauch lag bei 38,9 Einheiten je 1000 Einwohner. Zum Vergleich: In den Niederlanden liegt der Verbrauch bei nur 23,8 Einheiten je 1000 Einwohner. 2009 wurden in Hessen noch bei 8,2 Prozent der Operationen Transfusionen verabreicht. 2017 ist der Wert auf 6,8 Prozent zurückgegangen; er liegt aber damit über dem Bundeswert von 6,6. In Hessen beliefen sich in 2017 die Gesamtkosten für die Verabreichung von Bluttransfusionen auf über 35.700.000 Euro.

„Die Lage im deutschen Gesundheitswesen ist derzeit angespannt. Um aktuelle und kommende Herausforderungen zu meistern, ist es wichtiger denn je, dass effiziente, ressourcenschonende Systeme wie das Patient Blood Management zum Tragen kommen. Es erhöht die Patientensicherheit und schont kritische Ressourcen“, stellt Martin Till fest.

Badeseen in Hessen dürfen wieder öffnen – Was nun zu beachten ist

Nachrichten Hessen | In Hessen dürfen neben den Freibädern auch Badeseen ab dem 15. Juni wieder genutzt werden. Das teilte die hessische Landesregierung an diesem Mittwoch in einer Pressekonferenz mit. Die Entscheidung über die Öffnung obliegt dabei den Betreibern der Bäder und Badeseen selbst. Das sind in der Regel die Kommunen, die dann – in Abstimmung mit dem jeweiligen Gesundheitsamt – entscheiden, ob sie schon am 15. Juni öffnen oder erst später.


Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen

Natürlich müssen dabei auch die allgemein geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Zudem muss der jeweilige Betreiber zuvor ein anlagenbezogenes Infektionsschutz- und Zugangskonzept vorgelegt haben.

Außerdem gelten folgende Vorschriften:

  • Im Wasser und außerhalb, etwa auf der Liegewiese, darf sich nur eine Person pro fünf Quadratmeter aufhalten
  • Warteschlangen sollen vermieden werden
  • Umkleiden, Spinde und sanitäre Anlagen dürfen nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts genutzt werden

Hygienische Qualität überwiegend „ausgezeichnet“

Schon lange erfreuen sich hessische Badeseen großer Beliebtheit. Anfang dieser Woche wurde nun die Einstufung nach der EU-Badegewässerverordnung veröffentlicht und zeigt: Die Badeseen sind zurecht beliebt. Die Bewertung der hygienischen Qualität von mehr als 60 hessischen EU-Badestellen war im Bewertungszeitraum 2016-2019 überwiegend „ausgezeichnet“.

Drei Badestellen weisen eine „gute“ hygienische Qualität auf, lediglich eine Badestelle wird als „ausreichend“ eingestuft. Zwei sanierte Badestellen wurden nicht eingestuft und die Badestellen „FKK-Orplid“ und „Meinhardsee“ wurden zu Beginn der Saison aufgrund einer Nutzungsänderung abgemeldet.

Diese Parameter werden untersucht

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) und den zuständigen Gesundheitsämtern wird die hygienische Qualität überprüft. Entsprechend der EU-Verordnung werden die Badeseen auf die Parameter Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Dabei handelt es sich um Indikatorkeime für fäkale Verunreinigungen, die Krankheitserreger enthalten könnten. Außerdem wird beobachtet, ob es zur Massenvermehrung von sogenannten Blaualgen kommt. Sollte dies der Fall sein, kann vom Baden in dem See abgeraten werden.

Wo man generell nicht baden sollte

Vom Baden in Fließgewässern, sprich Flüssen und Bächen wird generell abgeraten. Grund dafür ist, dass eingeleitete Abwässer mit Krankheitserregern belastet sein können, selbst wenn sie einen Reinigungsprozess in der Kläranlage durchlaufen haben. Gegebenenfalls könnten sich darunter auch multiresistente Keime befinden.

Offizielle EU-Badestellen an Seen und Talsperren werden hingegen nach der EU-Badegewässer-Richtlinie und der hessischen Badegewässer-Verordnung streng überprüft. So soll eine unbedenkliche Nutzung sichergestellt werden. Vor Beginn der individuell festgelegten Badesaison und danach mindestens ein Mal im Monat werden diese von den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern der Landkreise auf Indikatorkeime untersucht.

Förderprogramm für erlebnisreiche Ferien in Rheinland-Pfalz

Nachrichten Überregional – Schon bald beginnen in Rheinland-Pfalz die Sommerferien. Durch die Corona-Pandemie wird die Urlaubszeit dieses Jahr besonders beeinflusst. Viele Eltern haben kaum noch Urlaubstage oder sie müssen sparen, weil sie vielleicht von Kurzarbeit betroffen sind. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat deshalb eine Reihe von Maßnahmen erarbeitet, um möglichst vielen Familien mit Kindern sowie Jugendlichen vielfältige und erlebnisreiche Ferien zu ermöglichen.


Fördermittel für mehr Ferienangebote

Unter dem Leitmotto „MiteinanderGutLeben – Familiensommer Rheinland-Pfalz“ wurden diese Maßnahmen erarbeitet und nun nach und nach vorgestellt. Um mehr Ferienangebote zu schaffen, stellt das Ministerium rund 1,5 Millionen Euro an zusätzlichen Fördermitteln bereit. Das Programm für Kinder, Familien und Jugendliche hat an diesem Dienstag gestartet.

„Familien, Kinder und Jugendliche waren und sind von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Deswegen liegt es mir besonders am Herzen, dass wir ihnen ein starkes Angebot machen können, sodass sie eine schöne und möglichst unbeschwerte Ferienzeit erleben“, erklärte Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel. „Wir nehmen zusätzlich viel Geld in die Hand, um ein breites Angebot zu unterstützen.“

Das Ferienprogramm des Jugend- und Familienministeriums umfasst drei Säulen

1)    Förderung von Familieneinrichtungen
Jede der rund 70 Familieneinrichtungen in Rheinland-Pfalz hat ab sofort die Möglichkeit einen zusätzlichen Förderantrag in Höhe von 5.000 Euro zu stellen. Die zusätzlichen Mittel können etwa für Tagesausflüge für Familien oder Angebote in den Bereichen Erlebnis, Natur, Theater oder auch Handwerk in den Sommer- und Herbstferien genutzt werden. Insgesamt stehen in diesem Bereich 350.000 Euro zusätzlich bereit. Die Anträge müssen bis spätestens 15. September 2020 beim Familienministerium eingereicht werden.

2)    Förderung von Jugendfreizeiten
Die Förderbedingungen für Jugendfreizeiten (soziale Bildungsmaßnahmen) nach der Verwaltungsvorschrift zum Jugendförderungsgesetz werden für die Träger der kommunalen und verbandlichen Jugendarbeit verbessert, um möglichst viele Ferienangebote auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie realisieren zu können. Das Programm sieht etwa die Erhöhung der Fördersätze von bisher 3 auf 4 Euro pro Teilnehmenden und Tag vor. Zudem wird der Betreuungsschlüssel verbessert. Das bewirkt, dass in den Maßnahmen ehrenamtliche Kräfte bereits ab der Betreuung von fünf Jugendlichen gefördert werden, vorher lag die Anzahl bei sieben. Des Weiteren wird auch die Förderung der ehrenamtlichen Kräfte bereits ab dem zweiten Tag ermöglicht. Alleine für diesen Bereich wird die Fördersumme von 2 Mio. Euro um 1,1 Mio. Euro erhöht.

3)    Landeszuschuss für Familien in Jugendherbergen oder Familienferienstätten
Um Familien mit niedrigem Familieneinkommen sowie Familien mit einem Familienmitglied mit einer Behinderung zu unterstützen, hat Rheinland-Pfalz schon vor längerem eine besondere Förderung eingeführt. Bezuschusst werden hier gemeinsame Ferien in Familienferienstätten (nur gemeinnützige Träger) oder in familiengeeigneten Jugendherbergen sowie auf Winzer- und Bauernhöfen in Rheinland-Pfalz. Die Förderung ist abhängig vom Einkommen. Insgesamt stehen hierfür in diesem Jahr 600.000 Euro zur Verfügung. Nähere Informationen, insbesondere zu den Einkommensgrenzen finden sich unter: ratgeberfamilie.rlp.de/de/themen/freizeit-und-erholung/familienurlaub/

„Mit diesem umfangreichen Förderpaket hoffen wir, dass Familien, Kinder und Jugendliche auch in schwierigen Zeiten viel Freude und Erholung in den Ferien haben werden“, erklärte Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel. „Gerade angesichts der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, dass Kinder, Jugendliche und Familien in den Ferien auftanken und gemeinsam eine schöne Zeit genießen können.“

Digitaler Tag der Ausbildung bei Boehringer Ingelheim

Nachrichten Ingelheim | Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Warum lohnt sich eine Ausbildung bei Boehringer Ingelheim? Und wie bewirbt man sich richtig? Diese und weitere Fragen werden am Freitag, den 19. Juni zum „Tag der Ausbildung“ in diesem Jahr zum ersten Mal digital von dem forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim beantwortet.


Einfach und bequem übers Internet

Schüler und Eltern können einfach und bequem übers Internet mit Azubis und Ausbildern in Kontakt treten. In Live-Streams und Video-Chats werden dann von 16:00 bis 20:00 Uhr Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten am Standort Ingelheim ermöglicht. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist ein persönlicher Besuch auf dem Werksgelände derzeit nicht möglich.

Neben den Einblicken in die Ausbildungsmöglichkeiten erhalten Schüler in Kurzvorträgen auch praktische Tipps zur Bewerbung und erfahren viel Interessantes zum Bewerbungsverfahren.

Professionelles Fotoshooting gewinnen

Zudem haben Schüler die Chance, ein professionelles Fotoshooting für das Bewerbungsfoto zu gewinnen. Alles was man dafür tun muss, ist während des Livestreams öffentlich ein Bild auf Instagram hochzuladen. Dieses muss mit dem Hashtag #ausbildung und der Verlinkung @boehringer_ingelheim_azubi versehen sein. Zudem sollte kurz in einem Kommentar erläutert werden, was die Person mit dem Wunschberuf verbindet. Interessierte sollen durch das virtuelle Angebot auch die Möglichkeit erhalten, direkt Fragen zu stellen oder ein persönliches Beratungsgespräch am Telefon zu vereinbaren.

Wer dann weiterhin interessiert ist, kann ein persönlichen Beratungstermin vereinbaren oder sich zu einem Schnupperpraktikumsplatz anmelden. Die Plätze für ein Schnupperpraktikum werden dann entsprechend der gültigen Corona-Verordnung terminiert. Bewerbungsgespräche und die entsprechenden Auswahlverfahren werden planmäßig stattfinden und gegebenenfalls virtuell durchgeführt.

Angebot an Berufen und Studiengängen

Die Ausbildungsmöglichkeiten bei Boehringer Ingelheim sind vielfältig. Allein am Standort Ingelheim werden über 20 verschiedene Ausbildungsberufe und duale Studiengänge angeboten. Die Angebote reichen von technischen Berufen, wie Industriemechaniker/in oder Mechatroniker/in, über Labor- und Produktionsberufe, wie Chemikant/in oder Pharmakant/in, bis hin zu unterschiedlichen kaufmännischen Berufen. Aber auch als Koch/Köchin oder Restaurantfachmann/- frau im gastronomischen Bereich ist eine Ausbildung bei Boehringer Ingelheim möglich. Zudem können duale Studiengänge in verschiedenen Fachrichtungen wie beispielsweise Bio- und Pharmatechnik, Elektrotechnik oder Wirtschaftsinformatik belegt werden.

Eines der größten Ausbildungsunternehmen in der Region

Mit rund 305 Auszubildenden am Standort Ingelheim und 567 Azubis deutschlandweit zählt das Pharmaunternehmen zu den größten Ausbildern der Region. Interessierte finden das vollständige Ausbildungsangebot auf der Karriereseite des Unternehmens. Dort findet am 19. Juni auch der digitale Tag der Ausbildung statt.