BYC-News Blog Seite 1361

Polizei erhöht am Wochenende Präsenz in Mainz

Nachrichten Mainz | Aufgrund der erst kürzlichen Randale in Stuttgart und einer Vielzahl angemeldeter Versammlungen in Rheinland-Pfalz zum Thema Diskriminierung und Rassismus wird die Polizei in Rheinland-Pfalz am kommenden Wochenende ihre Präsenz erhöhen. Besonders an bekannten Treffpunkten im innerstädtischen Bereich werden verstärkt Kontrollen durchgeführt.


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Roger Lewentz, Innenminister von Rheinland-Pfalz

„Vergleichbares wie die erschreckenden Bilder vom vergangenen Wochenende in Stuttgart hat es im Land bislang nicht gegeben. Gleichwohl wird die Polizei in bestimmten Bereichen verstärkte Präsenz zeigen und signalisieren, dass nur friedliche Versammlungen akzeptiert werden“

Die Polizeipräsidien werden daher am Wochenende durch Kräfte der Bereitschaftspolizei verstärkt. Angemeldete Versammlungen finden am Wochenende unter anderem in Kaiserslautern und Mainz statt. Auch bei größeren Demonstrationslagen in Baden-Württemberg und Bremen werden Einsatzkräfte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei am Wochenende unterstützen.

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Erste Ingelheimer bei Ausgrabungen im Gertrudenhof entdeckt

Nachrichten Ingelheim | Im Rahmen archäologischer Ausgrabungen im Gertrudenhof wurden wohl die ersten Ingelheimer entdeckt. Die Ausgrabungen dort sind seit dem 5. Juni beendet. Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Eveline Breyer berichtet: „Die erhofften frühmittelalterlichen Grubenhäuser oder Baukonstruktionen kamen dabei zwar nicht ans Tageslicht, dafür aber eine kleine wissenschaftliche Sensation.“


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Gertrudenhof wohl Zentrum des mittelalterlichen Lebens in Ingelheim

Der Gertrudenhof liegt zwischen der Pfalzanlage und der St.Remigiuskirche. Das Areal ist 0,37 Hektar groß und war bis 2019 ein Weinberg. Die Arbeiten dort sind inzwischen beendet, nun soll dort eine Wohnanlage entstehen. Bereits im Zeitraum von 1994 – 2019 sind hier und in unmittelbarer Nähe immer wieder archäologische Funde aufgetaucht. Die Funde stammen aus dem Früh,- bis Spätmittelalter wie zum Beispiel der merowingischen Epoche (500 – 700 n.Chr.). Ein Beispiel für diese Funde ist der Goldsolidius mit dem Bildnis von Karl dem Großen. Bürgermeisterin Breyer erklärt: „Hier spielte sich also seit langem das Leben in Ingelheim ab. All dies ließ die Forscher vermuten, auf dem Gertrudenhof weitere Puzzleteile des mittelalterlichen Ingelheim aufdecken zu können.“

Im Rahmen des archäologischen Stadtkatasters werden verschiedene Gelände in Ingelheim untersucht um Spuren alter Geschichtsepochen zu entdecken und zu erfassen. Die erfassten Daten ermöglichen es Wissenschaftlern, zu erwartende Funde zu erforschen. Dies geschieht natürlich in Absprache mit den jeweiligen Bauherren und Grundstückseigentümern. Man möchte nicht, dass Relikte vergangener Zeiten verloren gehen oder übersehen werden.

Unterstützung erfolgt durch die Bauunternehmung Karl Gemünden GmbH & Co.KG. Sowohl finanzielle Mittel als auch ein Bagger wurden bereitgestellt. Der Bagger trägt die obersten Erdschichten ab bevor die Archäologen mit feineren Werkzeugen weiter arbeiten können. Mit Kameras und Drohne werden nach der Freilegung der Funde Fotos gemacht. Die Bilder werden als Grundlage genutzt um später am Computer genaue Modelle des Geländes und der Funde zu erstellen. Insgesamt wurden auf diese Weise bereits 21 Grabungsabschnitte mit einer Fläche von 2500 Quadratmetern untersucht.

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Archäologischer Stadtkataster rettet Ingelheimer Geschichte

Nicht immer sind die Funde und Entdeckungen der Ausgrabungsarbeiten übermäßig spektakulär. Meist finden sich Drainagen zur Entwässerung oder Fundamentreste. Diese Reste und Gräben deuten auf eine Zeit aus dem 19. Jahrhundert hin. Im südlichen Bereich wurden dann jedoch insgesamt drei Grabstellen entdeckt. Sie stammen vermutlich aus einer Zeit die sich Schnurkeramik nennt. Sie beginnt am Ende der Jungsteinzeit um etwa 2800 vor Christus und bedeutet den Übergang zur Bronzezeit. Über diese Zeit gibt es nur sehr wenige Dokumentationen aus Rheinhessen.

Die Bestattungsform deutet dennoch sehr auf diese Zeit. Ein besonders gut erhaltenes Skelett wurde in Hocklage bestattet, diese Form ist typisch für diese Zeit. Die Vermutung des Archäologen muss nun durch eine genauere Untersuchung der Knochen bestätigt werden. Ohne die Daten des bereits erfassten Katasters wären die Spuren vermutlich unentdeckt geblieben und im Rahmen einer Neubebauung dem Bagger zum Opfer gefallen. Das Kataster hat auch im Neubaugebiet „Am Gänsberg“ auf Funde aus der Bronzezeit, Römerzeit und dem frühen Mittelalter gedeutet. Dort wurden insgesamt 195 Befunde und Einzelfunde auf einer Fläche von etwa zwei Fußballfeldern durch die Archäologen entdeckt. Inzwischen ist dort ein Neubaugebiet entstanden.

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Ausgrabungen in der Rotweinstraße sollen fortgesetzt werden

Auf dem Reihengräberfeld in der Rotweinstraße wurden bereits interessante Funde gemacht. In zwei Gräbern aus der Merowingerzeit wurden goldene beziehungsweise vergoldete Münzen gefunden. Diese Münzen und Gräber sollen nun weiter untersucht werden um mehr über das Alter der Gräber und den sozialen Status der darin bestatteten  Personen machen zu können.

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Gutenberg-Museum Mainz: Entscheidung der Arbeitswerkstatt ist gefallen

Nachrichten Mainz | Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrer ersten Sitzung, hat die Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ in ihrer vorerst letzten Sitzung an diesem Donnerstag die Empfehlung für die Zukunft des Gutenberg-Museums formuliert. Das Ergebnis wurde in einer Pressekonferenz an diesem Freitagvormittag mitgeteilt.


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Diese Empfehlung wurden an den Stadtrat formuliert

  • Das bereits vom Büro Brückner und dem Museum erarbeitete Szenografiekonzept soll die Grundlage für die inhaltliche Weiterentwicklung des Gutenberg-Museums bilden.
  • Die Trägerschaft des Gutenberg-Museums soll als Stiftung privaten Rechts, einer sogenannten Zuwendungsstiftung ausgeführt werden.
  • Die Kostenprognose soll die Grundlage für den weiteren Projektlauf bilden.
  • Die bauliche Hülle des Gutenberg-Museums soll durch einen Neubau am alten historischen Standort realisiert werden. Nach intensiver Diskussion, bei der auch anderslautende Präferenzen deutlich wurden, hat sich die Arbeitswerkstatt mit großer Mehrheit entschieden, dem Stadtrat diesen Standort zu empfehlen und gemeinsam mit aller Kraft für eine Realisierung am alten Standort einzutreten. Das umstrittene Baufeld F (Blumenbeet am Liebfrauenplatz) soll inklusive der Platanen ausdrücklich von der Bebauung freigehalten werden.
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Die Arbeitswerkstatt wird den Weg des Museums weiter begleiten

Damit hat die Arbeitswerkstatt den vom Stadtrat erhaltenen Auftrag erfolgreich erfüllt. Frau Grosse bedankte sich noch in der Sitzung bei allen Mitgliedern und dem externen Moderationsteam von Plankom für ihre ständige Bereitschaft, Teilnahme und konstruktive Mitarbeit in der Arbeitswerkstatt und überreichte jeder Person zum Abschluss eine vom Gutenberg-Museum entworfene und gedruckte Urkunde.

Der gemeinsame Weg der Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum wird mit der Sitzung aber nicht beendet sein. Gemeinsam wurde vereinbart, dass die Mitglieder den weiteren Weg des Museum begleiten werden, sich in regelmäßigen Treffen informieren und damit den Gremien und der Verwaltung im weiteren Verlauf beratend zur Seite stehen werden.

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Jahrelange Spaziergänge und schlechte Bezahlung im Gesundheitsdienst

Nachrichten Mainz | Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) braucht mehr Unterstützung; gerade während der aktuellen Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig der ÖGD ist. Aber auch unabhängig davon haben sich in den vergangenen Jahren die vielen ÖGD-Aufgaben parallel zur Weiterentwicklung der Medizin ständig mitentwickelt. Doch die personelle Ausstattung hat bei dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Darauf weist Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, hin.


Nachwuchsgewinnung ist schwierig

Jahrelange Sparzwänge, schlechte Bezahlung und daraus resultierende Nachwuchssorgen im ÖGD haben diesen in die Knie gezwungen, kritisiert Matheis. Eine Angleichung der Tarifgehälter der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern an die Gehälter der Klinikärzte hält er für unverzichtbar. „Denn Nachwuchsgewinnung im ÖGD ist schwierig, wenn die Gehälter der Kollegen dort um rund 1.000 Euro brutto im Monat niedriger liegen als in der Klinik“, fügt er hinzu.

Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern ist in den vergangenen 20 Jahren bundesweit um rund ein Drittel zurückgegangen. Derzeit gibt es rund 2.500 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Gesundheitsämtern.

Rückgang um 70 Prozent

Diese Entwicklung zeigt sich auch in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2000 waren 55 berufstätige Ärzte für Öffentliches Gesundheitswesen registriert gewesen. Im vergangenen Jahr gab es in Rheinland-Pfalz 52 berufstätige Ärzte für Öffentliches Gesundheitswesen. Und der Blick in die Altersstruktur zeigt überdeutlich, dass der Nachwuchs ausbleibt. Im Jahr 2000 waren 32 der 55 berufstätigen Ärzte für Öffentliches Gesundheitswesen jünger als 50 Jahre. Im vergangenen Jahr sank diese Zahl auf zehn. Das bedeutet einen Rückgang beim Nachwuchs innerhalb von 19 Jahren um rund 70 Prozent.

Der Landesärztekammer-Präsident ist zwar erfreut über die Wertschätzung des rheinland-pfälzischen Ministerrats für die wichtige und zentrale Rolle des ÖGD für den gesundheitlichen Schutz der Menschen: „Doch den Worten müssen nun auch Taten folgen.“ Zu hoffen, dass allein durch die neue ÖGD-Vorabquote bei der Vergabe der Medizinstudienplätze genügend Nachwuchs für den ÖGD gewonnen werden kann, reicht nicht aus.

Hinzu kommt, dass die kommunalen Arbeitgeber den Ärztinnen und Ärzten im ÖGD einen eigenen Tarifvertrag verweigern. Sie konterkarieren damit den im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossenen „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst“. Die „einzige verlässliche und dauerhaft wirksame Strategie zur Gewinnung ärztlichen Personals in den Gesundheitsämtern ist ein arztspezifischer Tarifvertrag wie er in Krankenhäusern, im Medizinischen Dienst der Krankenkassen und anderen Bereichen des Gesundheitswesens längst gang und gäbe ist“, fordert Matheis.

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Diensthunde sollen Coronavirus im Speichel erschnüffeln

Nachrichten überregional | Donnie dreht sich noch einmal kurz um und wartet auf seinen Befehl. Dann läuft er los. Er braucht nur einen kleinen Moment, um die Situation in der großen Halle zu erfassen bis sein Ziel klar ist. Systematisch schnüffelt er alles nacheinander ab, was ihm vor die Nase kommt. Er steckt seine Nase in eine Öffnung und verharrt für rund zwei Sekunden in dieser Position. So zeigt er an, dass er etwas gefunden hat. So hat er es gelernt. Seine Belohnung ist ein kleiner gelber Spielball. Donnie ist ein Spürhund bei der Bundeswehr und nimmt in Ulmen an einem Forschungsprojekt teil. Ziel ist es, Coronaviren von ausgebildeten Hunden erschnüffeln zu lassen.


Hunde können verschiedene Krankheiten riechen

Schon länger ist bekannt, dass Spürhunde neben Drogen und Sprengstoff auch Krankheiten aufspüren können. Entscheidend dabei ist die molekulare Zusammensetzung eines Geruchs. So können die ausgebildeten Hunde auch diverse Krebserkrankungen oder die drohende Unterzuckerung von Diabetikern riechen. Dadurch entstand die Idee für ein Forschungsprojekt in einer Kooperation der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen. Dr. med. vet. Esther Schalke, die als Oberstabsveterinär und Fachtierärztin für Tierverhalten leitet das Projekt. Sie sieht in dieser Forschung das „ideale Zusammenspiel von Wissenschaft und praktischer Anwendung“.

Belastbare Ergebnisse in drei bis vier Wochen

Insgesamt zehn Hunde der Bundeswehr sollen darin ausgebildet werden, das Coronavirus zu erschnüffeln – darunter Schäferhunde, Spaniel und Retriever. Der dreijährige belgische Schäferhund Donnie (Malinois) ist einer davon. Donnie hat gemeinsam mit seinem Hundeführer bereits eine duale Ausbildung zum Sprengstoffspürhund und Schutzdiensthund absolviert.

Aktuell liegt die Trefferquote beim Erschnüffeln des Coronavirus bei rund 80 Prozent. Damit sind die Forscher in Ulmen auf dem besten Weg, das Projekt erfolgreich weiterzuführen. „Wir brauchen noch etwa drei bis vier Wochen, bis uns belastbare Ergebnisse vorliegen. Dann werden wir ziemlich genau sagen können, ob unsere Hunde in der Lage sind, die neuartigen Coronaviren aufzuspüren“, so die Leiterin des Projektes Dr. Schalke.



Forschungsprojekt als Doktorarbeit

Auch in Großbritannien, Finnland und Frankreich befassen sich Expertinnen und Experten damit, Hunde auf das Erschnüffeln des Virus zu trainieren. „Im Gegensatz zu den europäischen Kollegen nutzen wir den Speichel von infizierten Personen, in dem zunächst die Viren chemisch inaktiviert, also unschädlich gemacht werden. Speichel hat den Vorteil der schnellen und ortsunabhängigen Verfügbarkeit, wenn viele Menschen getestet werden sollen“, so Paula Jendrny. Sie begleitet das laufende Forschungsprojekt als Doktorandin der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Der Inspekteur der Streitkräftebasis ist beeindruckt

Generalleutnant Martin Schelleis ist Inspekteur der Streitkräftebasis. Im Juni hatte er der Dienststelle in der Eifel einen Besuch abgestattet, um sich über den Fortschritt in der Forschung zu informieren, denn die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr gehört zur Streitkräftebasis. „Ich bin sehr beeindruckt, auch von der zivil-militärischen Zusammenarbeit und kann diese Forschung nur absolut unterstützen“, sagte der General bei seinem letzten Besuch in Ulmen. Er sei mit dem aktuellen Stand der Forschung zufrieden, denn zur Zeit deute Vieles darauf hin, dass es möglich ist, die Hunde so auszubilden, dass sie das Coronavirus erkennen können.

Wie es dann weiter geht, muss noch geklärt werden

Aktuell läuft eine Versuchsreihe mit inaktiven Viren. Sollte diese erfolgreich beendet werden, erwartet die Hunde und die Ausbilder die nächste Hürde. Das Ganze muss dann nämlich noch mit aktiven Viren im Speichel getestet werden. „Das muss dann unter ganz anderen Bedingungen stattfinden, schließlich müssen wir sicher sein, dass sich niemand an den hochinfektiösen Proben anstecken kann“, sagt die Doktorandin Paula Jendrny.

Bis die Vierbeiner dann also wirklich einsatzfähig sind, ist es also noch ein langer Weg. Wenn es soweit ist, muss dann noch geklärt werden, in welchen zivilen und militärischen Bereichen diese Hunde ihren Dienst verrichten sollen. Bei all den Unsicherheiten ist doch eins gewiss: Donnie und seine vierbeinigen Kameraden hätten dann wirklich viel zu tun.

Neues Bündnis aus Mainz „Klimaliste RLP“ kündigt sich für Landtagswahl 2021 an

Nachrichten Mainz | Das Bündnis Klimaliste RLP möchte bei der nächsten Landtagswahl in Rheinland-Pfalz antreten. Zahlreiche Aktivisten aus der Klimaschutzbewegung haben sich in den vergangenen sieben Monaten mit Wissenschaftlern vernetzt und die Organisation und Aufstellung einer Klimaliste zur rheinland-pfälzischen Landtagswahl 2021 zusammengetragen.


Ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Akteure

Die Organisatoren betonen, dass es sich bei einer Klimaliste nicht um eine Partei, sondern um einen offenen und freien Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Akteure zu einer gemeinsamen Liste handele.

„Wir wollen selbstverständlich keine Partei mit Karrierewegen und Substrukturen gründen, sondern ein Bündnis, welches wissenschaftliche Forderungen im Bereich des Klimaschutzes ergebnisorientiert in die Landespolitik bringt.”, so Greta Waltenberg, Pressesprechende und  Vorsitzende der Klimaliste RLP.

Ein Teil des bundesweiten Netzwerkes „Klimaliste Deutschland“

Die Klimaliste RLP sieht sich als Teil des bundesweiten Netzwerkes „Klimaliste Deutschland“. Sie orientieren sich dabei an der Zielsetzung und Arbeitsweise der bisherigen Klimalisten. Zivilgesellschaftliche Akteure und Nichtregierungsorganisation wie German Zero oder die Scientists For Future wollen eine wissenschaftskonforme Ausarbeitung der Pariser Klimaziele für die Landespolitik erreichen. Ihr Anspruch an wissenschaftliche Validität mit dem Abkommen von Paris sei einzigartig, betonen die Organisatoren.

„Alle aktuellen politischen Angebote sind weit von dem entfernt, was einer Einhaltung des Pariser Klimaabkommens nah kommen würde. Die Klimaliste RLP ist politische Notwehr all derer, für die das Abkommen von Paris nicht nur eine Postkarte ist.”, so Maurice Conrad, Pressesprecher der Klimaliste RLP.

Wahlprogramm über den Klimaschutz hinaus

Nach eigenen Angaben befindet sich die Klimaliste RLP noch im Aufbau und wünscht sich daher weiterhin Input durch zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure. Zudem soll das Wahlprogramm der Klimaliste deutlich über den Klimaschutz hinausgehen. Die Organisatoren wollen soziale Themen mit den wissenschaftlichen Zielen Pariser Abkommens verbinden. Das Leitmotiv des Programms soll daher vor allem der wissenschaftlichen Kenntnislage entsprechen.

“Wir setzen uns intensiv mit Klimaschutz in Rheinland-Pfalz auseinander und sammeln guten und kompetenten Input von Expertinnen und Experten in allen Bereichen rund um Klimaschutz, aber auch in sozialen Fragen, um den Bogen zwischen Klimagerechtigkeit und den Zielen von Paris spannen zu können.”, so Mikio, Sprecher.

Vorstellen möchte sich das Bündnis rund um die Klimaliste am 2. Juli bei einer Pressekonferenz. Dann wollen die Organisatoren weitere Informationen geben und Fragen beantworten.

Büttelborn-Worfelden: BMW beschädigt und abgehauen

Nachrichten Kurzmeldung | In der Zeit zwischen diesem Mittwoch und diesen Donnerstagnachmittag kam es zu einer Unfallflucht in der Straße „An der großen Tanne“ in Büttelborn-Worfelden (Kreis Groß-Gerau). Ein bislang noch unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte einen dort geparkten dunklen PKW der Marke BMW an der hinteren Stoßstange und entfernte sich dann vom Unfallort. Seinen Namen hinterließ der Unbekannte nicht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Groß-Gerau unter Rufnummer 06152 – 1750 zu melden.

Bärweiler: Frau fährt mit Mofa in den Gegenverkehr

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Donnerstag geriet eine Mofafahrerin gegen 16:00 Uhr auf der Landstraße L375 bei Bärweiler in den Gegenverkehr. Die Frau war in einer engen Rechtskurve vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Auto verunfallt. Durch den Aufprall wurde die Zweiradfahrerin zum Glück nur leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in bislang nicht bekannter Höhe.

Büchereien in Mainz erweitern ihr Service-Angebot

Nachrichten Mainz | Seit Mitte Mai sind die öffentliche Bücherei Anna Seghers, die Stadtteilbüchereien und die Wissenschaftliche Stadtbibliothek in Mainz wieder geöffnet. Schritt für Schritt soll nun auch das zunächst sehr eingeschränkte Service-Angebot wieder erweitert werden.


Arbeits- und Leseplätze können wieder genutzt werden

Die digitalen Angebote können weiterhin nach Online-Anmeldung in der Zentrale der öffentlichen Bücherei (befristet bis 15. August 2020) genutzt werden. Zudem bietet das Team nach wie vor Überraschungstaschen für Kinder zum Abholen an. Nun dürfen auch Arbeits- und Leseplätze zeitlich begrenzt und mit Anmeldung vor Ort wieder genutzt werden. Außerdem ist dort auch die Internetnutzung möglich.

Die Stadtteilbüchereien stehen mit reduzierten Öffnungszeiten – auch während der kompletten Sommerferien – zur Verfügung.

Kulturdezernentin Marianne Grosse dazu

Sie freut sich, dass alle Standorte wieder verfügbar sind: „Unsere Bibliotheken sind ein wesentlicher Anlaufpunkt für so viele verschiedene Menschen in Mainz. Es ist uns wichtig, für alle Interessierten da zu sein – und wir erweitern die Angebote nach und nach in solide geplanten Schritten.“

Mit den Öffnungszeiten für den Lesesaal nähert sich die Wissenschaftliche Stadtbibliothek den „Vor-Corona-Zeiten“. Das Reservierungssystem für Arbeitsplätze im Lesesaal, das am 18. Mai eingeführt wurde, bleibt zwar bestehen, allerdings können Nutzer nun auch nachmittags kommen. Reserviert werden kann also:

  • für montags und mittwochs von 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
  • für freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr

Außerdem ist die Nutzung des Mikrofilmlesegeräts in der Ausleihe (in Selbstbedienung) nach vorheriger Terminvereinbarung nun wieder möglich.

Mainz A60: Vollsperrung wegen Unfall zwischen Lastwagen und Transporter

Nachrichten Mainz | An diesem Donnerstagabend gegen 18:10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 zwischen Mainz-Finthen und Mainz-Lerchenberg in Fahrtrichtung Mainz-Hechtsheim. Beteiligt waren ein Lastwagen und ein Sprinter.


Nach aktuellem Kenntnisstand wollte der Fahrer eines PKW bei Mainz-Finthen auf die Autobahn A60 fahren und übersah dabei den Lastwagen. Um nicht gegen das Auto zu prallen, fuhr der 60-jährige LKW-Fahrer nach links aus und drückte dabei den Transporter in die Mittelleitplanke. Nach aktuellem Kenntnisstand teilte die Polizei vor Ort gegenüber Boostyourcity mit, dass der PKW-Fahrer weiterfuhr und nicht anhielt. Die drei Perrsonen, die sich im Transporter befanden und der LKW-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Die beiden Fahrzeuge sind verkeilt. Um die Fahrzeuge zu trennen ist schweres Gerät notwendig und die Feuerwehr hinzugezogen. Die Einsatzkräfte versuchen aktuell mit einem Spreizer und einer Rettungsschere die Fahrzeuge voneinander zu lösen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt musste rund 90 Minuten komplett gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Der Verkehr staute sich dadurch bis zum Autobahndreieck Mainz zurück.

Update 21:00 Uhr: Die Polizei konnte den flüchtigen Unfallverursacher im Rahmen einer umgehenden eingeleiteten Fahndung bei der Halteranschrift des Wagens antreffen. Ihm droht ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht und wegen fahrlässiger Körperverletzung in vier Fällen.

Einige Einsatzkräfte wurden vor Ort nicht benötigt und kontrollierten daher die Rettungsgasse. Dabei fielen mehrere Fahrzeuge auf, die auf der Fahrbahn wendeten und offenbar zur letzten Anschlussstelle zurückfahren wollten, um nicht länger im Stau zu stehen. Den entsprechenden Fahrern droht nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer hatte sich jedoch an die Rettungsgasse gehalten und den Einsatzkräften ein zügiges Vorankommen ermöglicht.

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Das Kloppo-Auto kommt am Freitag nach Ingelheim

Nachrichten Ingelheim – An diesem Freitag um 12 Uhr macht das „Kloppocar“ auf seiner Tour nach Liverpool Halt in Ingelheim. Der Mini, der einst Jürgen Klopp gehörte und zu seiner Zeit in Mainz von ihm gefahren wurde, wurde ihm zu Ehren von einem Dresdner Künstler lackiert.


Ex-Mainz 05 Spieler Fabrizio Hayer und Team werden zusammen mit dem Fahrzeug an der Pizzeria von Markus Kreuz in Ingelheim vorbeikommen. Markus Kreuz, der von 1995 bis 1997 zusammen mit Jürgen Klopp beim 1. FSV Mainz 05 gespielt hat, wird sich mit seiner Unterschrift auf dem „Kloppocar“ verewigen. Dort kann das Kunstwerk dann auch bestaunt werden.

Der Mini von Jürgen Klopp reist quer durch Deutschland

Die „Kloppocar“-Tour startete in Dresden vom Dynamo-Stadion aus und wird in mehreren Etappen durch Deutschland nach Liverpool fahren. Der Ex-Mini von Jürgen Klopp, der mittlerweile fast 20 Jahre alt ist und den Klopp zu seiner Zeit in Mainz fuhr, wurde von mehreren Kloppo-Fans im vergangenen Jahr ersteigert und vom Dresdner Künstler TrafficArt mit verschiedenen Motiven der Fußballgeschichte, Freunden, Wegbegleiter und Klopp-Motiven bemalt. Aber auch Themen wie Gleichberechtigung, Homosexualität und auch die Situation aufgrund des Coronaviruses finden Platz auf dem Kunstwerk.

Zusammen mit Fußballfreunden haben die neuen Besitzer des Minis die Tour ins Leben gerufen und werden von Klopp-Fans in der ganzen Welt unterstützt. Für die letzte Etappe nach Liverpool kann dann der Beifahrerplatz in einer Online-Auktion für einen guten Zweck ersteigert werden. Weitere Infos hierzu gibt es auf der Facebook-Seite „KloppoCar“.

Treffpunkt: Freitag, 26. Juni 2020 ab 12 Uhr bei MaNi – Pizza Passion, Binger Straße 91, 55218 Ingelheim

Nächste Fleischproduktion wird zum Corona-Hotspot

Nachrichten Überregional | Nach Tönnies und Wiesenhof wird nun wieder ein Unternehmen der Fleischproduktion in Nordrhein-Westfalen zum Corona-Hotspot. Dieses Mal traf es die Öztas Dönerproduktion GmbH & Co KG in Moers bei Duisburg.


Ein großer Anteil der ausgewerteten Tests ist positiv

Kürzlich wurde eine Nachtestung der vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW erlassenen Reihentestungen aller Schlachtbetrieb-Mitarbeiter in NRW Anfang Mai durchgeführt. Diese Nachtestung ergab bei Öztas zunächst 17 positive Testergebnisse. Das teilte der Kreis Wesel an diesem Mittwoch mit.

Nachdem 17 der insgesamt 275 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden, seien an diesem Mittwoch dann alle anwesenden Mitarbeiter getestet worden. Wie der Kreis an diesem Donnerstag mitteilte, wurden in der Zwischenzeit rund 80 der am Mittwoch durchgeführten Tests ausgewertet, davon sind 62 positiv.

Damit steigt die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Mitarbeitenden in dem Betrieb auf 79. Insgesamt wurden bei rund 200 Mitarbeitenden Abstriche vorgenommen, von denen etwa 120 Ergebnisse noch ausstehen.

Landrat Dr. Ansgar Müller dazu

„Die bisher vorliegenden Ergebnisse der Reihentestungen bei Öztas führen zu einem deutlichen und noch nicht dagewesenen Anstieg der Infektionszahlen im Kreis Wesel. Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus im Kreis Wesel zu verhindern, empfehle ich dringend allen Bürgerinnen und Bürgern, sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln zu halten und Sozialkontakte möglichst einzuschränken.“, so Dr. Müller.

Zum weiteren Vorgehen des Kreises Wesel sagte der Landrat: „Unser wichtigstes Instrument ist und bleibt die Kontaktnachverfolgung, um mögliche Infektionsketten innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu stoppen.“

„Der vorliegende Fall zeigt auch, wie wichtig es ist, mit mobilen, anlassbezogenen Reihentestungen schnell zu reagieren, wenn sich ein Ausbruchsverdacht ergibt.“, betonte er abschließend.

Betrieb wird vorläufig geschlossen

An diesem Freitag wird die Verarbeitung des noch vorhandenen Rohfleischs durch eine kleine Kernmannschaft bei Öztas unter strengsten Hygienebedingungen abgeschlossen. Danach wird der Betrieb zunächst komplett geschlossen.

Die Mitarbeitenden von Öztas sind direkt beim Unternehmen und nicht über Werkverträge angestellt. Sie leben außerdem nicht in Sammelunterkünften.

 

Deutsche Umwelthilfe gewinnt vor dem Oberverwaltungsgericht

Nachrichten überregional | Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Schleswig-Holstein für die Saubere Luft in Kiel hat das Oberverwaltungsgericht Schleswig der Klage der DUH am gestrigen späten Abend stattgegeben.


Grenzwert am Theodor-Heuss-Ring seit Jahren deutlich überschritten

In der Landeshauptstadt Kiel wird der Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m3 im Jahresmittel am Theodor-Heuss-Ring seit Jahren deutlich überschritten. Das Land Schleswig-Holstein hatte daher nach Klageeinreichung der DUH den für Kiel geltenden Luftreinhalteplan im Januar 2020 fortgeschrieben. Es hat darin vorgesehen, im Oktober 2020 kettenartig sechs riesige Luftfilteranlagen auf dem dortigen Radweg aufzustellen. Der Radweg würde dadurch an dieser Stelle unbenutzbar.

Angeblich sollen diese bisher nirgendwo erprobten Filter in der Lage sein, die Luftbelastung an jedem Punkt der betroffenen Häuserzeile um mindestens 20 % zu reduzieren. Die DUH hat im Verfahren detailliert vorgetragen, warum diese Annahmen nicht plausibel sind. Für den Fall, dass die Luftfilter nicht die versprochene Wirkung haben, sieht der Luftreinhalteplan die unverzügliche Einführung eines Dieselfahrverbots vor. Die Landesregierung sieht Diesel-Fahrverbote für Fahrzeuge bis einschließlich der Abgasstufe Euro 5/V als geeignet an, die NO2-Grenzwerte einzuhalten.

Luftreinhalteplan erreicht die Wirkung nicht

In seinem Urteil teilt das Gericht die Kritik der DUH und sieht es ausweislich des zu prüfenden Luftreinhalteplans als nicht erwiesen an, dass die Luftfilteranlagen die benötigte und versprochene Reinigungswirkung beim Dieselabgasgift NO2 haben. Die der Behörde seinerzeit vorliegenden Gutachten haben vielmehr festgestellt, dass die Wirkung nicht erreicht wird.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

Heute ist ein guter Tag für die Saubere Luft in Kiel. Erneut hat ein oberstes Landesgericht die Luftreinhaltepolitik diesmal der schleswig-holsteinischen Landesregierung für unzureichend bewertet. Auch angesichts der sich aktuell wieder verschärfenden Covid-19 Pandemie erwarten wir von Umweltminister Albrecht, sich von Placebo-Maßnahmen endgültig zu verabschieden und zum Schutz der Atemwege Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge anzuordnen.

Zum Urteil erklärt Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren anwaltlich vertritt: „Die Einhaltung von Luftgrenzwerten ist keine Spielwiese für Experimente. Es geht auch nicht an, sich zu diesem Zweck in die Hand von Unternehmen zu begeben, die einem die gewünschte Wirkung ihrer Filteranlagen versprechen. In Kiel muss gehandelt, nicht experimentiert werden.

Wegen 24,99 Euro Verkäuferin und Polizist angegriffen

Nachrichten Worms – An diesem Mittwochmorgen um 09:00 Uhr kam es in einem Schuhgeschäft in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Worms zu einem Ladendiebstahl, bei dem der Dieb gewalttätig wurde, um seine Beute zu verteidigen.


Der 53-jährige Beschuldigte betrat die Ladenfiliale ohne Mund-/Nasenschutz und wurde hierauf von einer Verkäuferin angesprochen. Obwohl die Verkäuferin die Ansprache mehrfach wiederholte, reagierte der Mann nicht und wollte anschließend das Geschäft mit einem Paar neuer Schuhe verlassen. Die Angestellte versuchte dem Mann die nicht bezahlten Schuhe aus der Hand zu nehmen, woraufhin der 53-Jährige die Verkäuferin von sich weg schubste und mit seiner Beute in Richtung Bahnhof flüchtete.

Ein zufällig privat vor Ort anwesender Polizeibeamter der das Geschehen beobachtete, folgte dem Mann. Als er den Dieb ansprach und sich als Polizist zu erkennen gab, schlug und trat der Täter in Richtung des Beamten. Dieser wurde hierdurch glücklicherweise nicht verletzt. Bis zum Eintreffen einer Polizeistreife konnte er den Mann festhalten. Das Diebesgut war ein Paar Schuhe im Wert von 24,99 Euro.

Der neue Elektro Opel Vivaro für umweltfreundliches Transportieren

Nachrichten Rüsselsheim | Der neue Opel Vivaro-e ist der erste rein batterie-elektrische Transporter des deutschen Automobilherstellers. Das leichte Nutzfahrzeug (LCV) kommt zur rechten Zeit, da immer mehr Kommunen die Auslieferung von Waren auf der so genannten „letzten Meile“ emissionsfrei wünschen. Der Vivaro-e wird in drei Fahrzeuglängen und verschiedenen Karosserievarianten angeboten.


Ein Arbeitsgerät für höchste Ansprüche

Der Stromer ermöglicht den uneingeschränkten Einsatz in Handel und Handwerk weit über die „letzte Meile“ hinaus. Der neue Opel Vivaro-e ist ein Arbeitsgerät für höchste Ansprüche – ohne Kompromisse im Vergleich zu Transportern mit konventionellem Antrieb. Der Stromer wird bereits ab Sommer bestellbar sein und im Laufe des Jahres zu den ersten Kunden kommen.

„Der neue Opel Vivaro-e ist das erste rein elektrische Nutzfahrzeug, das im Van-D-Segment der mittelgroßen Transporter startet und eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern nach WLTP bietet. Er setzt Maßstäbe bei der Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und der professionellen Ausstattung“, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller.

Variabel und flexibel

Der neue E-Transporter ist genauso variabel und flexibel einsetzbar wie jeder andere Vivaro auch. Die maximale Zuladung liegt nur knapp unter der von vergleichbaren konventionellen LCVs. Mit bis zu 1.275 Kilogramm schleppt der Vivaro-e fast so viele Lasten weg wie sein Bruder Vivaro Cargo S mit Zweiliter-Dieselmotor (bis zu 1.405 Kilogramm Zuladung). Außerdem ist der Vivaro-e der einzige Stromer in seinem Segment, der ab Werk mit einer Anhängerkupplung bestellbar ist und Anhängelasten von bis zu 1.000 Kilogramm ziehen kann.

Kunden können zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien wählen. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 75 kWh für eine Reichweite bis zu 330 Kilometer und eine 50 kWh-Batterie für maximal 230 Kilometer nach WLTP zur Verfügung.

Die Batterien bestehen aus 18 respektive 27 Modulen. Da von Anfang an eine batterie-elektrische Version geplant war, sind die Batterien so unter dem Laderaum verbaut, dass sie das Ladevolumen nicht einschränken. Der neue Vivaro-e ist besonders effizient, auch weil er in der Schubphase oder beim Bremsen Energie rekuperieren kann.

Ein starker Motor

Mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmeter ist der Vivaro-e stärker motorisiert als die meisten anderen E‑Transporter in seinem Segment. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt, was die elektrische Reichweite schont und zugleich der Autobahnrichtgeschwindigkeit in Deutschland entspricht. Die Batterie befindet sich unter dem Ladeabteil und senkt den Schwerpunkt. Damit verbessern sich die Fahreigenschaften – besonders wertvoll, wenn der Vivaro-e voll beladen ist.

E-Mobilität ganz einfach: verschiedene Ladeoptionen, E-Services von OpelConnect

Der neue Vivaro-e ist der ideale Partner für Handwerk und Handel, genauso wie für Künstler und Kuriere, für große und kleine Flotten. Dabei ist der Umgang mit dem Stromer ganz “e” wie einfach. Seine Batterien lassen sich über eine Wallbox zu Hause, Fast Charger unterwegs oder über jede beliebige Steckdose laden. Jeder Vivaro-e verfügt über die Möglichkeit, an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom geladen zu werden. Damit lässt sich beispielsweise die 50 kWh-Batterie in nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen. Beim großen 75 kWh-Akku werden dafür lediglich 45 Minuten benötigt.

Wer eher kleine Kreise zieht, kann mit dem serienmäßigen 7,4 kW-Ladeanschluss an jeder Steckdose, bei jedem Zwischenstopp einphasigen Wechselstrom “tanken”. Als Option gibt es zudem einen 11 kW-On-Board-Charger für dreiphasigen Wechselstrom, so genannten Drehstrom. Alle Ladevorgänge finden effizient und schonend statt, so dass Opel für die Batterie eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometer Laufleistung gibt.

Der Umgang mit dem Vivaro-e ist komplett digitalisiert

Mit OpelConnect, der myOpel App und der Free2Move Services App2 gibt es eine Reihe von Services und Bedienmöglichkeiten via Smartphone. Die „Charge My Car“-Funktion der Free2Move Services App ermöglicht die Nutzung von über 140.000 Ladepunkten europaweit – inklusive der Bezahlung. Der Ladepunkt-Finder listet auf einer Karte alle registrierten Ladesäulen auf. Darüber hinaus bietet er neben der genauen Adresse auch eine Auskunft darüber, ob der Ladepunkt zum Zeitpunkt der Anfrage frei oder besetzt ist, informiert über Ladegeschwindigkeit sowie den aktuellen Preis.

Dank der neuen Funktionen von OpelConnect kann der Kunde ebenfalls über das Smartphone den Ladezustand der Batterie prüfen, die Innenraumtemperatur vor Fahrtantritt sowie die Ladezeiten programmieren. Darüber hinaus bietet OpelConnect den automatischen Notruf und einen direkten Draht zur Pannenhilfe. Mit der LIVE Navigation3 lassen sich Verkehrsereignisse in Echtzeit erfassen und Staus dynamisch umfahren.

Einer für alle Fälle: Transporter, Doppelkabine, Kombi oder Plattform für Aufbauten

Opel hat den Vivaro-e für die allermeisten Kundenwünsche maßgeschneidert. Es gibt den Stromer wahlweise als klassischen Transporter, als Doppelkabine mit zusätzlich viel Platz für Werkzeug oder Ersatzteile, als Kombi fürs Montageteam oder als Basis für Sonderaufbauten. Bei Fahrzeuggewichten zwischen 2,8 und 3,1 Tonnen trägt der Vivaro-e noch Nutzlasten bis zu 1.275 Kilogramm – trotz der Batterien an Bord. Der mit 4,60 Meter Länge besonders kompakte Vivaro-e S (Small) schließt dabei die Lücke zwischen Hochdachvans wie dem Opel Combo und dem Transporter-Segment. Mit einem Wendekreis von nur 11,30 Meter ist der „Kleine“ besonders wendig und für den innerstädtischen Einsatz prädestiniert. Wie die meisten anderen Varianten auch ist er mit 1,90 Meter Höhe voll tiefgaragentauglich.

Dank der cleveren FlexCargo-Durchlademöglichkeit auf der Beifahrerseite lässt sich beim S das Ladevolumen im Handumdrehen von 4,6 Kubikmeter sogar auf 5,1 Kubikmeter steigern. Damit kann dann Fracht von bis zu 3,32 Meter Länge transportiert werden.

Auch größere Modelle verfügbar

Die weiteren Versionen heißen M (Medium) und L (Large) mit Fahrzeuglängen von 4,95 Meter und 5,30 Meter. Die beiden „Großen“ bieten dann Ladevolumina von 5,8 respektive 6,6 Kubikmeter. Hier können Leitern oder Bauholz von bis zu 3,67 oder sogar 4,02 Meter Länge sicher verstaut werden. Im Cockpit finden sich Ablagemöglichkeiten für beinahe jeden Zweck. Außerdem gibt es eine elektrische Parkbremse, die sich mit nur einem Finger komfortabel anziehen oder lösen lässt.

Die weit öffnenden Heck- und Seitentüren erleichtern das Beladen genauso wie das Ein- und Aussteigen der Passagiere. Besonders praktisch sind dabei die sensorgesteuerten Schiebetüren. Eine Fußbewegung neben dem Vivaro-e reicht, damit die Türen sich automatisch öffnen oder wieder schließen.

Assistenzsysteme an Bord: Vom Notbremsassistenten bis zur Müdigkeitswarnung

Der neue Vivaro-e bietet wie seine Brüder mit konventionellen Antrieben eine Vielzahl von Fahrerassistenzsystemen – für ein Plus an professioneller Sicherheit. Neben einem Head-up-Display verfügt der Vivaro-e über Spurhalteassistenten, Erweiterte Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarnung, semiadaptive Geschwindigkeitskontrolle, Frontkollisionswarner und Notbremsassistenten. Ultraschallsensoren an Front und Heck warnen den Fahrer vor Hindernissen beim Einparken und überwachen zudem den toten Winkel. Die 180-Grad-Heckkamera überträgt ihre Bilder auf den Sieben-Zoll-Touchscreen im Cockpit.

Das Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro Infotainment kommen in Kombination mit dem Sieben-Zoll-Farbmonitor. Beide Systeme synchronisieren sich via Apple CarPlay und Android Auto mit dem Smartphone. Zusätzlich bietet das Multimedia Navi Pro die komplette Europa-Navigation in 3D-Ansicht.

Opel setzt die Erfolgsgeschichte des Vivaro fort

Mit dem neuen Stromer setzt Opel die Erfolgsgeschichte des Vivaro fort, die 2001 mit der ersten Generation begann. Zudem ist der Transporter Teil der Elektrooffensive des Herstellers. Auf den Vivaro-e folgt bei den leichten Nutzfahrzeugen bereits im kommenden Jahr der rein batterie-elektrische Opel Combo-e. Opel wird bis zum Jahr 2024 alle Pkw- und LCV-Baureihen elektrifiziert haben.

Weitere Informationen zu den neuen Modellen erhalten Sie bei den Filialen von Autohaus Honrath oder auf www.honrath.de

Bingen
Autohaus H. Honrath Kfz GmbH
In der Weide 5
55411 Bingen am Rhein

Bad Kreuznach
Autohaus H. Honrath Kfz GmbH
Siemensstraße 6
55543 Bad Kreuznach

Ingelheim
Autohaus Ingelheim GmbH
Hermann-Bopp-Straße 2
55218 Ingelheim am Rhein