BYC-News Blog Seite 1358

Rheingau: Fahrradfahrer stürzt Hang herab und verletzt sich schwer

Nachrichten Rheingau | An diesem Montag kam es in Geisenheim zu einem schweren Unfall. Der Unfall ereignete sich „An der Sommerau“ gegen 19:00 Uhr. Ein Fahrradfahrer im Alter von 78 Jahren verlor auf dem Weg „An der Sommerau“ aus nicht bekannter Ursache plötzlich die Kontrolle über sein Fahrrad. Er fiel von seinem Zweirad und stürzte einen Hang hinunter. Hierbei wurde der 78-jährige Mann schwer verletzt. Er wurde durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.


 

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Autohaus Honrath GmbH: „Wir stellen uns völlig neu auf“

Nachrichten Bad Kreuznach | Die Heinrich Honrath Kfz GmbH mit Sitz in Bingen und einem Autohaus in Bad Kreuznach hat beim Amtsgericht Bingen am Rhein eine Sanierung in Eigenverwaltung beantragt. Geschäftsführer Sven Groetzner blickt trotz der Krise „hoffnungsfroh in die Zukunft. Wir sanieren das Unternehmen und stellen uns völlig neu auf. Wir werden gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Dies ist der beste Weg, um die begonnene Sanierung mit ganzer Kraft zu Ende zu führen.“


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Die Autohaus Honrath Gruppe

Die Honrath Gruppe beschäftigt insgesamt 106 Mitarbeiter an ihren 3 Standorten. Bei dem Traditionsunternehmen Honrath (Historie Honrath) werden die Fahrzeugmarken Opel, Fiat, Hyundai und Chevrolet angeboten. Am Standort Bingen sind 62 Beschäftigte, Bad Kreuznach 19 Beschäftigte und in Ingelheim 12 Beschäftigte. Dazu bildet das Traditionsunternehmen aktuell 13 Auszubildene aus.

Die Heinrich Honrath Kfz GmbH wurde 1973 gegründet. Sitz und auch Mittelpunkt des Unternehmens ist Bingen am Rhein. Honrath ist ein autorisierter Vertragshändler für die Vertragsmarken Opel, Fiat und Hyundai. An beiden Standorten wird eine Werkstatt für die Servicepartner Opel, Fiat, Hyundai und Chevrolet betrieben. Seit der Gründung durch Heinrich Honrath hat sich die Unternehmensgruppe zu einem der großen Autohändler der Region entwickelt. Honrath erzielte im Geschäftsjahr 2018 rund 44 Millionen Euro Umsatz. 4,8 Millionen davon entfielen auf das Autohaus Ingelheim.

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Die Corona-Krise hat die Automobilbranche hart getroffen

Die Störung von Lieferketten, Produktionsstillstand und die Schließung der Verkaufsflächen habe das Hauptgeschäft der Automobilhersteller im März 2020 um circa 38% einbrechen lassen. Verkaufsschließungen in der Hauptsaison von Mitte März bis Mitte April sowie die geringe Nutzung der Werkstatt-Serviceleistungen hätten nun zu einem erheblichen Verlust und zu Liquiditätsengpässen geführt. Dem wolle man nun konsequent begegnen. Dazu habe man den Weg der Sanierung in Eigenverwaltung gewählt.

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Ein Sanierungsexperte unterstützt die Honrath GmbH

„Der gesamte Geschäftsbetrieb geht weiter, vom Fahrzeugverkauf bis zum Werkstattbetrieb“, so Groetzner. Die Finanzierung der Löhne und Gehälter wolle man nun über die Insolvenzgeldvorfinanzierung als erstes sicherstellen. „Ich hoffe natürlich, dass die Kunden uns treu bleiben“, so Groetzner. Als Sanierungsexperten habe man sich mit Dr. Harald Schwartz den Inhaber der Nürnberger Kanzlei SRI an Bord geholt. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Jens Lieser.

SRI Schwartz Rechtsanwälte Insolvenzverwalter gehört gemäß INDat zu den führenden, auf das Insolvenzrecht spezialisierten Kanzleien in Süddeutschland. Die Kanzlei zählt ca. 100 Mitarbeiter, darunter 22 Rechtsanwälte – davon sind wiederum zehn Verwalter, die neben dem Insolvenzrecht die Bereiche Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Steuerrecht als Fachanwälte abdecken. Standorte sind Nürnberg, München, Regensburg, Amberg, Augsburg, Ingolstadt, Landshut, Weiden und Würzburg.

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Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung

Trotz konstanten Umsatzwachstums 2015 bis 2017 verbesserte sich die Ertragssituation nicht. „Die Fixkosten waren einfach zu hoch“, so Sven Groetzner, der seit 2018 als Geschäftsführer an Bord ist. 2018 schenkte die Opel AG Honrath im Zuge der Neuausrichtung des Händlernetzes erneut ihr Vertrauen. „Wir haben einige Sanierungsmaßnahmen wie den Abbau von Gebrauchtwagenbeständen sowie neue Vertriebskonzepte bereits umgesetzt und waren auf einem guten Weg. Corona macht uns jetzt einen Strich durch die Rechnung“.

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Fiesta-Fahrer gefährdet Fußgänger in Lebach

Lebach. Zu einem riskanten Manöver hat der Fahrer eines Ford Fiestas am Montag in der Lebacher Heeresstraße angesetzt – und dabei mehrere Menschen gefährdet. Den Fahrer hat die Polizei. Nun sucht sie nach Zeugen.

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Bahnübergänge in Gustavsburg acht Wochen lang gesperrt

Nachrichten Gustavsburg | Die Baumaßnahmen an der neuen Bahnunterführung im Stadtteil Gustavsburg (Hessen) gehen in die nächste Bauphase. Dafür muss der Bahnübergang für etwa acht Wochen gesperrt werden, das teilt die Stadt Ginsheim-Gustavsburg mit.


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Ab dem 6. Juli 2020 wird ein Abschnitt südlich der Gleise gebaut.

Der Bauabschnitt liegt in der Ginsheimer Straße zwischen dem TIGZ (Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH) und dem Hafengleis. Da dieser Abschnitt der Straße aufgegraben werden muss und im Anschluss neu gebaut wird, ist der Fahrzeugzeugverkehr über die Bahngleise nicht mehr möglich.

Nördlich der Gleise beginnt die Vollsperrung an der Kreuzung Pestalozzistraße / Hermann-Löns-Allee. Auch die Dr.-Herrmann-Straße muss vor ihrer Einmündung in die Pestalozzistraße gesperrt werden, da das Baufeld über die Pestalozzistraße angedient wird.

Südlich der Bahngleise beginnt die Sperrung in Höhe der Straße Im Weiherfeld. Die Ginsheimer Straße wird dann in Richtung der Bahnübergänge zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit für Lkw.

Die Landdammstraße wird in Richtung Ginsheimer Straße ab der Hafenstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Der Kraftfahrzeugverkehr, der üblicherweise über die Bahnübergänge fährt, wird während der Sperrungen über das Gewerbegebiet „Am Flurgraben/Am Kupferwerk“ geleitet.

Der Fuß- und Fahrradverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen. Er wird am Baufeld vorbei über die Bahnübergänge geführt. Eventuell müssen Fahrräder über kurze Strecken geschoben werden.

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Falscher Energieversorger in Ingelheim unterwegs

Nachrichten Ingelheim | An diesem Montag gegen 12:15 Uhr klingelte ein vermeintlicher Mitarbeiter eines örtlichen Energieversorgers bei einer 91-Jährigen Frau. Er würde wegen anstehenden Baumaßnahmen in der Taunusstraße einige Dinge überprüfen müssen. Als erstes müsste er nachsehen ob das Licht im Anwesen noch funktioniert. Dafür müsste er durch jedes Zimmer im Haus und die Dame soll die Lichtschalter im Flur betätigen. Dabei durchsuchte der angebliche Energieversorger die Schränke und Schubladen in dem Anwesen. Anschließend entfernt er sich in unbekannte Richtung.


Beschreibung des Tatverdächtigen

  • ca. 40 Jahre alt
  • spricht deutsch
  • helle/rötliche Haare
  • ca. 175 cm groß
  • normale Statur
  • rote Trainingsjacke
  • große schwarze Plastiktasche (in dieser befand sich das „Gerät zur Überprüfung der Lichtschalter“).

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Ingelheim unter der Rufnummer 06132/6551-0 in Verbindung zu setzen.

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E-Bike-Fahrer bestiehlt neun Jahre altes Mädchen in Niederwürzbach

Niederwürzbach. Ein Diebstahl, den die Polizei als „dreist“ bezeichnet, ist auf dem Feldweg zwischen Biesingen und Niederwürzbach passiert. Ein E-Bike-Fahrer hat einem neun Jahre alten Mädchen dessen Haustürschlüssel geklaut. Nun sucht die Polizei den Mann in der türkisfarbenen Hose.

Weitere Festnahme im Fall Messerstecherei in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | Update 30. Juni 11 Uhr: An diesem Sonntagabend stellte sich auch der zweite gesuchte Tatverdächtige bei der Polizei. Dieser soll an der Messerattacke am 19. Juni in der Rüsselsheimer Innenstadt beteiligt gewesen sein.


An diesem Montag hat das Amtsgericht Darmstadt gegen den 23 Jahre alten Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft angeordnet. Beide Tatverdächtige befinden sich also nun in Haft. Die beiden Beschuldigten werden anwaltlich vertreten. Beide Verdächtigen machen zur Zeit keine Angaben zu der Tat.

Die Ermittler vermuten auch weiterhin, dass die Tat möglicherweise im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft steht.

Update 22. Juni um 16:45 Uhr: An diesem Sonntagabend hat sich ein 25 Jahre alter Tatverdächtiger bei der Polizei gestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde der Mann an diesem Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete aufgrund des Verdachts des versuchten Totschlags die Untersuchungshaft an, woraufhin der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Zur Zeit prüfen die Beamten der Rüsselsheimer Kriminalpolizei, ob Drogengeschäfte ein Hintergrund für die Tat gewesen sein könnten. Nach dem zweiten Täter wird weiterhin mit Hochdruck gefahndet.

Update 20. Juni um 16:50 Uhr: Wie die Polizei berichtet, sollen bei dem Angriff in Rüsselsheim zwei Täter involviert gewesen sein. Die groß angelegten Fahndungsmaßnahmen blieben allerdings bislang erfolglos. Zeugen werden daher weiterhin gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 bei der Rüsselsheimer Polizei zu melden.

Erstmeldung 19. Juni um 22:32 Uhr: An diesem Freitagabend gegen 17:50 Uhr kam es in der Löwenstraße in Rüsselsheim am Main zu einer Auseinandersetzung bei der zwei Personen mit einem Messer verletzt wurden.

Auf offener Straße waren zuvor drei Personen aneinander geraten. Dabei handelte es sich um einen 20-jährigen Mann, eine 25-jährige Frau und den bislang noch unbekannten Täter. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der 20 Jahre alte Mann durch Messerstiche schwer verletzt und auch die Frau erlitt Stichverletzungen. Im Anschluss daran flüchtete der Täter.

Die daraufhin alarmierten Polizeibeamten leiteten umgehend eine Fahndung ein, wobei sie kurzzeitig auch von einem Hubschrauber unterstützt wurden. Der Täter konnte allerdings bislang noch nicht gefunden werden.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar, allerdings haben die Staatsanwaltschaft in Darmstadt und die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und gehen aktuell von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Ingelheim: Mehrgenerationenhaus unterstützt auch in Coronazeiten tatkräftig

Nachrichten Ingelheim | Die Corona-Pandemie hat auch das Team des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Ingelheim vor große Herausforderungen gestellt. Zu Beginn der Schließung waren persönliche Kontakte dort nicht möglich, doch inzwischen hat man sich mit der Situation arrangiert. Die Mitarbeiter waren die ganze Zeit als Ansprechpartner für die Ängste und Sorgen erreichbar und haben über die Angebote informiert. Kooperationen wurden gebildet und die Homepage an die neuen Bedürfnisse angepasst.


Organisation von Nachbarschaftshilfe

Die Bürgermeisterin und Familiendezernentin Eveline Breyer zieht eine positive Zwischenbilanz: „Auch während der offiziellen Schließung war das MGH-Team mit seinen vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern immer aktiv. Ging es anfangs vorrangig darum die Nachbarschaftshilfe zu organisieren, so wird jetzt die schrittweise Öffnung des Hauses geplant, was aufgrund der geltenden Hygieneregeln nicht einfach ist. Dafür danke ich allen ehren- und hauptamtlichen Aktiven im MGH sehr.“

Mit einer speziell eingerichteten Datenbank zur Organisation von Nachbarschaftshilfe wurde das MGH zum Corona-Call-Center. Hierfür hat sich das MGH mit über 100 Gemeinden bundesweit zusammengetan. Allein in Ingelheim haben sich über 150 Helfer gemeldet, die das Team des MGH zusätzlich unterstützen wollten. Besonders im Bereich von Einkaufsservice oder Botengängen war der Bedarf sehr hoch. Aber nicht nur hier, sondern auch in Form von Telefongesprächen wurde versucht, den bedürftigen Menschen wenigstens ein wenig Gesellschaft zu leisten. Hier sind tatsächlich wildfremde Menschen zu Vertrauenspersonen geworden, indem sie ein offenes Ohr hatten und zugehört haben. Gerade ältere Menschen hatten allerhand Fragen zu den Corona-Maßnahmen und später auch zu den Lockerungen. Sie waren verunsichert und wollten wissen, was die einzelnen Vorschriften für sie bedeuten und was denn nun noch erlaubt ist und was nicht. Kleingeräte wie Fernseher, Smartphone oder Computer wurden zu wichtigen Begleitern, auch hier wurde bei allen Fragen und Problemen eine gute Lösung gefunden.

Kooperation des MGH mit der katholischen Kirche und der MütZE

In Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und dem Mütterzentrum (MütZe) Ingelheim haben viele ehrenamtliche Helfer Mund-Nasen-Bedeckungen genäht. Insgesamt wurden über 3000 Stück an das MGH gespendet und konnte so an bedürftige Menschen verteilt werden. Aber auch im Bereich der Fahrrad und Computerwerkstatt und des Repaircafés musste sich arrangiert werden, da die Räumlichkeiten des MGH nicht mehr genutzt werden konnten. So haben die vielen Ehrenamtlichen kurzerhand ihre eigenen Gärten, Garagen und Keller umfunktioniert, um weiter aktiv helfen zu können. Unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Regeln konnte sogar der Gemeinschaftsgarten gepflegt werden.

Gemeinsam mit den diversen Organisationen zur Lebensmittelversorgung in Ingelheim wurden leistungsberechtigte Ingelheimer versorgt. In Kooperation mit der Tafel, dem Brotkorb, der Caritas und dem Foodsharing-Programm wurde sogar ein Lieferservice arrangiert. Dieser hat die Menschen, die selbst nicht in der Lage waren die Einrichtungen zu besuchen, mit fertig gepackten Lebensmitteltüten, Büchern und Zeitschriften versorgt.



Aktion Herzengrüße – Soziale Isolation ist ein großes Problem

Gerade die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen in den Corona-Zeiten haben die soziale Isolation vieler Mitbürger zu einem großen Problem werden lassen. Nicht jeder hat Familie und Freunde, auf die er zählen kann. Hier hat man gemeinsam mit dem Seniorenbüro, dem Sozialamt und dem Pflegestützpunkt versucht zu ermitteln, wo der Bedarf am größten ist. Durch die Helfer von Essen auf Rädern konnten kleine gespendete Osterpräsente an die Nutzer des Lieferservice und Bewohner von Altenheimen verteilt werden.

Mit der Aktion „Herzengrüße“ haben zahlreiche ehrenamtliche Helfer insgesamt fast 2000 Päckchen per Zufallsprinzip in allen Ingelheimer Stadtteilen verteilt. In den Päckchen waren kleine Kreativsets zum Selbstbasteln oder aber auch zum Verschenken. Auch ein paar aufmunternde Worte waren Bestandteil der Aktion.

Homepage an das neue Angebot angepasst

Inzwischen ist auch die Homepage des MGH an die neue Situation angepasst. Dort sind alle Angebote, aber auch Informationen über und zu Corona zu finden. Sogar kleine Ausstellungen können dort digital besucht werden. Durch die Plattform „Kunst in Corona Zeiten“ können Profi- und Hobbykünstler jeden Alters ihre Werke zeigen, die sonst im Haus selbst ausgestellt worden wären.

Kleinere Anregungen für das Leben in Zeiten von Corona werden dort bereitgestellt. Inzwischen gibt es aber auch wieder vereinzelte Angebote im Café vor Ort oder Sport und Fitnessangebote im Freien. Auch einzelne Beratungen finden wieder statt. Das Personal arbeitet natürlich weiter mit Hochdruck daran, dass wieder möglichst viele Menschen die Angebote vor Ort nutzen können.

Tagungshotel im Rheingau zählt zu den Besten in Deutschland

Nachrichten Oestrich-Winkel | Im Rheingau macht man gerne Urlaub. Aber auch Business People haben die Region in Deutschlands Mitte für sich entdeckt und kommen gerne an den Rhein, um hier zu tagen. Im Herzen des Rheingaus, in der Weinbau-Gemeinde Oestrich-Winkel, punktet das „Nägler’s“ mit einem großen Angebot für die Ausrichtung von Seminaren und Klausuren, Konferenzen und Events. Jetzt wurde das engagiert geführte Haus als eines der besten Tagungshotels in Deutschland ausgezeichnet. Es gehört damit zu den „Top 250 Germany“ und steht für geprüfte Qualität auf höchstem Niveau.


Ziel ist die Qualifizierung des Tagungsmarktes

Nach eingehender Beurteilung durch ein erfahrenes Team erfolgt die Veröffentlichung in dem Nachschlagewerk „Top 250 Germany. Die besten Tagungshotels in Deutschland“ sowie auf der Internetplattform www.top250tagungshotels.de. Beide Publikationen gehören seit 2002 zum Handwerkszeug von Tagungsentscheidern und Ausrichtern. Ziel ist die Qualifizierung des Tagungsmarktes über alle Angebotssparten hinweg.

Vielfältige und anspruchsvolle Voraussetzungen

Die zu erfüllenden Voraussetzungen, um mit zum Kreis der Besten zu gehören, sind vielfältig und anspruchsvoll. Sie reichen von der zeitgemäßen technischen Ausstattung über die ergonomische Möblierung bis hin zur Möglichkeit der individuellen Pausengestaltung. Tageslicht und ein professionelles Beleuchtungskonzept fließen in die Beurteilung mit ein. Tradierte Sitzordnungen müssen aufgebrochen und weitere Räume für Arbeitsgruppen zur Verfügung gestellt werden können. Ein wesentlicher Faktor ist schließlich auch die verkehrstechnische Anbindung.

Besonders erwähnenswert erschien den Autoren „die ufernahe Eins-a-Lage des Hotels mit prächtigem Ausblick“. Hinzu kommt „eine Designkomposition mit viel persönlicher Note: Das ganze Hotel ist mit spürbarer Wohnlichkeit wie ein Zuhause gestaltet, wobei viele Hingucker, hier wie dort dekorative Signale senden“. Auch die großzügige Lounge mit ihrem „zwanglosem Verweilambiente“ und die große Rheinterrasse gefallen und werden als gemütliches „Wohnzimmer im Wohlfühlhotel“ beschrieben.

Video zum Internationalen Jazzfestival in Bingen

Nachrichten Bingen | Am 26. Juni und 27. Juni 2020 konnte das Internationale Jazzfestival „Bingen swingt“ sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Obwohl oder gerade weil die Konzerte in einem ungewohnten Rahmen stattfanden, war das Jubiläum etwas ganz Besonderes.


20 Konzerte „auf Bestellung“

Es wurde nicht wie gewohnt auf sechs Open Air Bühnen mit mehr als 30 Bands und vor tausenden von Zuschauern gespielt, sondern im privaten, kleineren Rahmen. Insgesamt 20 Konzerte wurden „auf Bestellung“ in Gärten, Hinterhöfen, Einfahrten und Straßenbuchten gespielt. Zehn Stunden beste Jazzmusik von Binger Jazzbands sorgten für gute Stimmung am traditionellen Festivalwochenende.

Unter anderem dabei waren die Künstler: 

  • Laika´s Journey
  • Röben´s Rheinjazz Rudel
  • The Tenor Badness
  • SoulSisters
  • Thomas Bachmann Group

Ein Zusammenschnitt des besonderen Festivals „Bingen swingt auf Bestellung“ 2020 ist im Beitragsvideo zu finden.

Worms: Fahrradfahrer fährt ungebremst in Fahrzeug

Nachrichten Worms | An diesem Sonntag wurde ein Jugendlicher im Alter von 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Worms verletzt. Der Jugendliche war gegen 15:45 Uhr auf seinem BMX-Fahrrad auf einem Feldweg in Fahrtrichtung Pfrimmtal Realschule unterwegs.


Der junge Mann wollte dann nach rechts im Straßenbereich auf die Nievergoltstraße in Fahrtrichtung Leiselheim abbiegen und übersah dabei einen Fahrzeug, das zu diesem Zeitpunkt ordnungsgemäß die Straße befuhr. Er fuhr mit seinem Fahrrad ungebremst in das hintere rechte Seitenteil von dem Fahrzeug und verletzte sich dabei am Kopf.

Das Fahrrad wurde durch den Aufprall in mehrere Teile zerlegt. Durch einen Rettungsdienst konnte die Platzwunde am Kopf und mehrere Schürfwunden Erstversorgt werden. Wie die Beamten vor Ort feststellten, verfügte das Fahrrad des Jungen über keine Bremsen.

Live Veranstaltungen auf der Zitadelle Mainz

Nachrichten Mainz | Die Kultureinrichtungen dürfen schrittweise wieder öffnen. Veranstaltungen können mit strengen Auflagen wieder stattfinden. Doch stellt die Corona-Krise die Eventbranche noch immer vor große Herausforderungen.


Ein spezielles Freiluft-Bühnen-Konzept für die Zitadelle

Um die Kulturschaffenden in der Landeshauptstadt Mainz in dieser Situation zu unterstützen, hat das Kulturdezernat in enger Kooperation mit dem Frankfurter Hof und dem Kulturzentrum Mainz ein spezielles Freiluft-Bühnen-Konzept für die Zitadelle in Mainz entworfen.

„Die Mainzer Kulturschaffenden haben in der Krise ihre Kreativität und Flexibilität unter Beweis gestellt. Aber noch mehr freut mich, dass in der Kultur eine überaus große Solidarität herrscht. Aus dieser Solidarität wird jetzt ein gemeinsames Projekt – das finde ich großartig.“ so Kulturdezernentin Marianne Grosse.

Unter dem Titel „Kultur verbindet – Zitadelle live!“

Vom 10. Juli bis zum 30. August 2020 werden jedes Wochenende Veranstaltungen aus unterschiedlichen Sparten auf der Zitadelle stattfinden.

  • Den Auftakt gibt am 10. und 11. Juli 2020 die Musikszene Mainz
  • Den 17. und 18. Juli gestaltet Norbert Schön mit dem Team des Schon Schön
  • Den 24. und 25. Juli organisiert das Team des KUZ Kulturzentrums Mainz

Das weitere Programm wird noch mit weiteren lokalen Kulturschaffenden abgestimmt. Einige der Veranstaltungen werden kostenfrei sein. Es wird auch Veranstaltungsformate geben, bei denen ein Eintrittsentgeld erhoben wird. Die Tickets können dann im Vorverkauf erworben werden. Ein gastronomisches Angebot mit lokalen und regionalen Partnern und Foodtrucks ergänzt das Programm. Alle Informationen zu den Veranstaltungen und den jeweiligen Konditionen sind zeitnah unter www.mainz.de/kultur-verbindet abrufbar.

Wiesbaden: Mann mit Schusswaffe löst Polizei-Großeinsatz aus

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montagabend gegen 19:00 Uhr kam es in der Langgasse in der Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem Großeinsatz der Wiesbadener Polizei. Grund dafür war ein Mann, der dort in einem Gastronomiebetrieb in der Fußgängerzone mehrfach eine Pistole abfeuerte.


Nachdem die Polizei über den Notruf alarmiert wurde, machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg. Während die Polizeieamten auf Anfahrt waren erhielten sie die Information, dass Angestellte des Gastronomiebetriebes den Mann bereits überwältigt hätten. Ihnen wurde außerdem mitgeteilt, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handeln solle.

Der Sachverhalt bestätigte sich. Als die Beamten vor Ort eintrafen, wurde der Mann bereits am Boden festgehalten und einer der Angestellten hatte die Schreckschusspistole an sich genommen. Zeugen berichteten gegenüber der Polizei, dass der Mann mit der Waffe die Gastronomie betreten und dann drei Mal geschossen habe. Zwei von drei Mal habe er in Richtung eines Mitarbeiters gezielt, ein weiteres Mal in die Luft. Als die Angestellten den Mann überwältigten, habe dieser keinen Widerstand geleistet.

Bei der Tat wurde niemand verletzt. Der 20 Jahre alte Mann, der die Pistole abgefeuert hatte, wurde festgenommen und wird zunächst in polizeilichem Gewahrsam bleiben. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, für die keine Erlaubnis benötigt wird.

Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Wiesbaden übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Gustavsburg: Polizei zieht Motorrad aus dem Verkehr

Nachrichten Gustavsburg | Bereits am 26. Juni zog die Polizei einen 65 Jahre alten Motorradfahrer auf der Darmstädter Landstraße aus dem Verkehr. Die Polizeibeamten bemerkten schnell, dass die Maschine vermutlich viel zu laut war. Es erweckte den Anschein, dass der sogenannte db-Killer am Auspuff entfernt wurde.


Ein Gutachten bestätigte den Verdacht der Polizeibeamten

Das Motorrad wurde daraufhin durch die Polizeibeamten vor Ort noch sichergestellt. Ein Geräuschgutachten durch einen Sachverständigen ergab dann später einen Messwert von rund 99 Dezibel. Erlaubt ist ein Höchstwert von 89 Dezibel.

Dem Motorradfahrer droht nun ein Bußgeldverfahren. Die Kosten des Gutachtens sowie die  Abschleppkosten und die erneute Zulassung des Motorrads werden dem Fahrer ebenfalls auferlegt.

 

Jobverlust wegen Corona: Was ist wenn die Miete nicht mehr gezahlt werden kann?

Nachrichten Wirtschaft – Nach dem Ausbruch des Coronavirus wurden drastische Maßnahmen beschlossen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu gehörten nicht nur Kontaktverbote, sondern auch die Schließung von Läden, Fabriken, Bars, Restaurants, Kinos, Theater und in vielen anderen Bereichen. Die Folge: Viele Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Andere wurden entlassen und auslaufende Arbeitsverträge wurden vielfach nicht verlängert.

Besonders hart hat die Corona-Krise auch Kleinselbständige getroffen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Nicht wenige Betroffene haben kaum Rücklagen, um die laufenden Kosten bestreiten zu können. Doch was ist, wenn die Miete nicht mehr bezahlt werden kann? Welche Hilfen gibt es?

Private Mietverträge sind besonders geschützt

Eines vorweg: Die laufende Miete für eine Wohnung oder ein anderes angemietetes Objekt muss trotz der Corona-Krise weitergezahlt werden. Günstige Immobilien findet man auf immoperlen.com. Selbst ohne Corona genießen private Mieter einen weitreichenden Kündigungsschutz. Das gilt sogar für den Fall, dass einmal die Miete nicht gezahlt werden kann. Grundsätzlich gilt, dass der Vermieter nicht kündigen darf, solange der Mieter einmal in zwei Jahren mit nicht mehr als zwei Monatsmieten in Rückstand geraten ist. Werden mehr als zwei Mieten nicht gezahlt, kann der Vermieter allerdings fristlos kündigen.

Wegen der Corona-Pandemie mit seinen ökonomischen Auswirkungen hat der Gesetzgeber für die Zeit ab dem 1. April bis zum 30. Juni 2020 beschlossen, dass keine Kündigung wegen Mietrückständen erfolgen darf. Mieter bekommen die Gelegenheit, die rückständige Miete innerhalb von zwei Jahren zu begleichen. Am besten ist es, wenn Mieter ihren Vermieter rechtzeitig ansprechen, um eine Vereinbarung mit ihm hierüber zu schließen.

Mieter müssen jedoch beachten, dass der Vermieter weiter einen Zahlungsanspruch hat. Darüber hinaus können die Mietrückstände mit 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz verzinst werden. Der reale Zinssatz liegt derzeit bei 4,12 %.

Wohngeldanspruch

Darüber hinaus gibt es das Wohngeld, dass Mieter beantragen können, wenn sie nun auf einmal wegen Kurzarbeit oder anderer Lohneinbußen einen Teil der Miete nicht bezahlen können. Die Bundesregierung hat als Nothilfe das sogenannte vereinfachte Wohngeld beschlossen. Das Wohngeld kann sogar formlos beantragt werden und wird gegebenenfalls mit einem Darlehen als Vorschuss ausgezahlt. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Behörden nicht voll besetzt sind und Anträge deshalb nicht zeitnah bearbeitet werden können.

Auch Selbständige genießen in der Krise ebenfalls mehr Schutz

Selbständige hatten, beziehungsweise haben auch die Möglichkeit sich über Zuschüsse und Darlehen, die durch die Bundesregierung oder die Kommune verbürgt werden, zusätzliche Liquidität zu verschaffen.

Normalerweise kann der Vermieter einem Gewerbemieter bereits kündigen, wenn dieser mit nur einer Monatsmiete in Verzug ist. Unter besonderen Umständen muss der Vermieter nicht einmal auf den Ausfall einer zweiten Miete warten.

Während der Einschränkungen für Betriebe durch Corona greift die Bundesregierung jedoch auch Selbständigen mit einer Sonderregelung unter die Arme: Wer als Selbständiger seine Miete seit dem 1. April 2020 nicht bezahlen kann muss keine Kündigung befürchten.

Gewerbetreibende müssen also nicht befürchten, dass ihnen die angemieteten Räume als Grundlage der selbständigen Existenz wegen Corona entzogen werden. Die Regelung ist zunächst nur bis zum 30. Juni 2020 befristet. Auch sie haben dann zwei Jahre Zeit ihre Mietrückstände zu tilgen.