BYC-News Blog Seite 1359

Mit der Axt in den Stadtpark – Großeinsatz in Saarlouis

Saarlouis. Die Polizei hat am Wochenende eine Gruppenschlägerei im Stadtpark aufgelöst. Einer der Teilnehmer hatte eine Axt bei sich. Sieben Jugendliche wurden als mutmaßlich Beteiligte der Schlägerei ermittelt – vier stehen unter Tatverdacht.

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Fahrerin eines E-Bikes stürzt über Bordsteinkante

Niederlinxweiler. Eine 55 Jahre alte Frau hatte in der Ottweiler Straße einen Unfall mit ihrem E-Bike. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus – es sei denn, man macht den Bordstein verantwortlich.

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Radfahrer sieht sich als zu „privilegiert“ für Verkehrsregeln

Saarbrücken. Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag einen Radfahrer kontrolliert, der ohne Licht über eine rote Ampel gefahren war. Sein Fehlverhalten habe er bei der Kontrolle nicht eingesehen, teilt die Polizei mit. Stattdessen habe er die Beamten beleidigt.

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Mainz: Großaufgebot der Feuerwehr in der Innenstadt

Nachrichten Mainz | An diesem Montag kam es gegen 15:15 Uhr in der Stadthausstraße in der Landeshauptstadt Mainz zu einer starken Rauchentwicklung in einem Gebäude. Die Feuerwehr Mainz sowie Rettungsdienste und die Polizei Mainz sind mit einem Großaufgebot aktuell im Einsatz.


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Boost your City ist für euch vor Ort

Die Polizei hat den Bereich weiträumig abgesperrt. Vor dem C&A Gebäude steht aktuell der Drehleiterwagen der Mainzer Feuerwehr. Nach Aussagen von Augenzeugen soll es in der benachbarten Schusterei mit Schlüsselladen eine Brandentwicklung gegeben haben.

Wie die Polizei gegenüber Boost your City vor Ort mitteilte, war im Inneren eine Maschine in Brand geraten. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Zur Brandursache konnte man noch keine Angaben machen.

Neben dem Johanniter Rettungsdienst ist ebenfalls das Deutsche Rote Kreuz am Einsatzort. Nach Angaben der Einsatzkräfte gegenüber Boost your City gibt es bislang keine Verletzten.

 

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Sperrung der Hans-Fluck-Straße in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim | Aufgrund eines Rohrbruchs müssen in der Ingelheimer Hans-Fluck-Straße Notgrabungen erfolgen. Wegen der Bauarbeiten in Höhe der Hausnummer 11 muss die Hans-Fluck-Straße vom 30. Juni bis 7. Juli voll gesperrt werden.


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Der Verkehr wird umgeleitet

Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Bahnhofstraße, Am Mühlborn und In der Dörrwies umgeleitet. In dieser Zeit herrscht dort absolutes Park und Halteverbot auch in den gekennzeichneten Parkflächen.

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Bushaltestellen werden nicht angefahren

Die Hans-Fluck-Straße kann in dieser Zeit auch nicht als Umleitungsstrecke für die bereits einseitig gesperrte Gartenfeldstraße genutzt werden. Daher werden die Bushaltestellen Gartenfeldstraße und Taunusstraße von den Buslinien 75, 640 und 643 in diesem Zeitraum nicht angefahren.

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Mainz-Gonsenheim: Explosion und Feuer in einem Wohnhaus

Nachrichten Mainz – 12:58 Uhr | An diesem Montagmorgen gegen 4:55 Uhr kam es zu einem Brand in der Canisiusstraße 25 in Mainz-Gonsenheim. Wie eine Sprecherin der Mainzer Polizei telefonisch gegenüber BoostyourCity mitteilte, waren umfangreiche Löschmaßnahmen der Feuerwehr notwendig. Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen mithilfe von Löschschaum.


Kriminaltechnische Untersuchungen laufen

Einsatzkräfte der Kriminaltechnischen Untersuchung waren vor Ort und haben mit den Ermittlungen begonnen. Zum genauen Hergang oder der Brandursache kann die Polizei derzeit noch keine Auskunft geben.

Vor Ort teilte ein Beamter der Kriminalpolizei gegenüber BoostyourCity mit, dass es sich um einen sehr lokalen Brand gehandelt hatte. „Der Bewohner der Wohnung ist vor kurzem ausgezogen, es gab also nicht viel was hätte brennen können.“, erklärte er.

Mehrere Augenzeugen berichteten zudem gegenüber BoostyourCity, dass es zwischen 4:50 Uhr und 4:55 Uhr einen lauten Knall gegeben habe. Die Feuerwehr sei dann innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebot vor Ort gewesen. Im Einsatz waren auch der Rettungsdienst und die Polizei Mainz. In dem Haus seien 35 Personen gemeldet, um 5:12 Uhr hätten sich allerdings nur 34 Personen vor dem Haus versammelt gehabt. Eine Person sei vermisst worden.

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Starke Schäden im inneren der Wohnung

Die Fensterscheiben waren nach dem Einsatz von innen abgehängt, zudem ist das Glas der Scheiben gesplittert. Ob das Glas aufgrund der Hitzeentwicklung oder durch eine Explosion gesplittert war, wurde uns vor Ort von dem Beamten nicht mitgeteilt.

Aufgrund der Schäden im Inneren der Wohnung, konnten die Brandermittler sowie die Kriminalpolizei die Räume zunächst nicht betreten. Nach Informationen von BoostyourCity wurde noch ein Sachverständiger hinzugezogen. Zur Unterstützung ist das Technische Hilfswerk (THW) mit im Einsatz. Da die Untersuchungen der Kriminalpolizei und der Feuerwehr noch nicht abgeschlossen sind, können zur Zeit noch keine weiteren Informationen mitgeteilt werden. Auch ob es Verletzte oder Personenschäden gab, konnte die Polizei Mainz auf Anfrage von BoostyourCity noch nicht mitteilen.

Update 13:29 Uhr: Im inneren der Wohnung hat es eine Explosion mit Personenschaden gegeben. Dies bestätigten Einsatzkräfte vor Ort gegenüber Boost your City. Zudem ist das Technische Hilfswerk vor Ort und stützt die Decken und Wände ab, welche durch die Explosion stark beschädigt wurden, um die weiteren Arbeiten der Kriminaltechnischen Untersuchung zu ermöglichen. Weitere Details werden von Seiten unserer Redaktion nicht mehr veröffentlicht.


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Wichtiger Hinweis

Normalerweise zieht es die Redaktion vor, nicht über Suizide zu berichten. Da sich die Erkenntnisse jedoch erst nach unserer Erstberichterstattung ergaben, konnten wir vorab nicht absehen, dass es sich eventuell um einen Suizid handelte.

Solltet ihr selbst von Selbstmordgedanken betroffen sein, findet ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr unter den kostenlosen Rufnummern 0800 – 111 011 1 oder 0800 – 111 022 2 oder 0800 – 111 011 612 3 Ansprechpartner. Natürlich auch anonym.

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Groß-Gerau: Feuer in Flüchtlingsunterkunft

Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Samstagnachmittag gegen 17:20 Uhr kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in der Straße „Am Hallenbad“ in Groß-Gerau zu einem Brand. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen zeitnah löschen, sodass kein größerer Schaden entstand.

Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei hatte ein 38 Jahre alter Bewohner in seinem Zimmer Zeitungen angezündet. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Bund zahlt Hilfen an Betriebe, die ausbilden

Die Sommerferien sind die Zeit der Suche: Schulabgänger schauen nach möglichen Ausbildungsplätzen. In Zeiten des Fachkräftemangels suchen aber auch Betriebe nach geeigneten Bewerbern. Damit in der Corona-Krise die Zahl der Ausbildungsplätze nicht einbricht, hat die große Koalition ein Paket aus Hilfen für die Betriebe geschnürt.

LKW Kontrolle in Rheinhessen – Spitzenreiter hatte 1,97 Promille

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Sonntag führte die Autobahnpolizei erneut auf der Autobahn A61 Kontrollen im LKW-Verkehr durch. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag an den  an den Tank- und Rastanlagen Wonnegau Ost und West an der Autobahn.


Der Spitzenreiter hatte 1,97 Promille

Die Polizeibeamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim kontrollierten insgesamt 56 Lastwagen. Das Sonntagsfahrverbot endet um 22:00 Uhr und kurz vor Antritt der Weiterfahrt wurden die Trucker durch die Beamten kontrolliert.

Bei acht Fahrzeugführern wurden aufgrund Alkoholkonsum die Führerscheine präventiv eingezogen und die Abfahrt untersagt. Der Spitzenreiter hatte 1,97 Promille beim Atemalkoholtest. Insgesamt hatten vier Fahrer deutlich über 1,1 Promille, vier weitere lagen im Bereich möglicher Ordnungswidrigkeiten.

Schneller Fahndungserfolg der Polizei Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | In der Nacht von diesem Sonntag auf Montag konnte die Polizei Westhessen einen Exhibitionisten festnehmen. Der Mann entblößte sich gegen 2:20 Uhr gegenüber einer Frau in der Blumenthalstraße in Wiesbaden. Die Frau alarmierte die Polizei über den Notruf, das teilte die Polizei Westhessen mit.

Die belästigte Frau gab den Polizeibeamten eine genaue Personenbeschreibung. Durch den Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen konnte der Exhibitionist durch die Beamten festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde in unmittelbarer Nähe des Tatortes aufgefunden. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde durch die Polizei eingeleitet.


 

Undercover-Aufnahmen: Milchkühe getreten und geprügelt

Nachrichten Überregional | Dem Deutschen Tierschutzbüro e.V. wurde nach eigenen Angaben Videomaterial aus einem Milchbetrieb in Wees bei Flensburg (Schleswig-Holstein) zugespielt. Die Videoaufnahmen zeigen, wie brutal man in dem Milchbetrieb mit Milchkühen im sogenannten Melkstand umgeht. Auf den Videos ist auch zu sehen, wie die Tiere mehrfach mit Faustschlägen oder mit einem Besenstiel misshandelt werden. Das ist vor allem dann der Fall wenn die Tiere nicht schnell genug in den oder aus dem Melkstand gehen. Zudem sind viele der Tiere abgemagert oder humpeln stark, einige von ihnen weisen Verletzungen auf.


Ein Insider berichtet

Ein Insider, der den Betrieb sehr gut kennt, berichtete gegenüber dem Deutschen Tierschutzbüro, dass auch verletzte und abgemagerte Kühe weiter gemolken werden. Grund dafür sei, dass die Schlachtung nicht ausreichend Geld bringen würde und eine tierärztliche Behandlung zu teuer wäre. Auch außerhalb des Melkstalls ist der Umgang äußerst gewaltvoll und gnadenlos. Die Aufnahmen zeigen, dass mindestens einer Kuh ins Gesicht getreten wurde, während das Tier fixiert war. „Mehrere Mitarbeitende gehen extrem grausam mit den Kühen um, der brutale Umgang ist jedoch offenbar völlig normal in dem angezeigten Betrieb und gehört zur Tagesordnung“ kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. Vor allem der Sohn des Betreibers sei immer wieder auf den versteckten Aufnahmen zu sehen.

Der Betreiber selbst ist CDU-Mitglied

Bei dem Milchbetrieb handelt es sich um einen kleinen und regionalen Betrieb mit nur wenigen hundert Tieren, quasi ein Familienbetrieb. „Genau solche Betriebe werden immer als Vorzeigebetriebe genannt, die man fördern müsste, eben keine klassische Massentierhaltung, sondern die sogenannten Bauern um die Ecke“ so Peifer. Der Betreiber selbst sei CDU-Mitglied und in der Regionalpolitik sehr aktiv.

Laut dem Insider und nach telefonischer Auskunft der Frau des Betreibers wird die Milch an die Firma „Deutsches Milchkontor“ (DMK) in Nordhackstedt (Schleswig-Holstein) geliefert. DMK ist der größte Milcherzeuger Deutschlands. Dazu gehören Marken wie beispielsweise Milram, Humana und Alete. DMK hat nach Angaben des Deutschen Tierschutzbüros schriftlich bestätigt, dass von dem betroffenen Betrieb Milch bezogen wird. Dabei präsentiert sich die Firma in der Öffentlichkeit oft als besonders transparent und wirbt mit einer artgerechten und kleinbäuerlichen Tierhaltung. „Doch die uns vorliegenden Aufnahmen zeigen deutlich, wie Tiere gequält werden und das passt so gar nicht zu der vorgegaukelten Werbewelt“ kritisiert Peifer.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat nach eigener Aussage Strafanzeige gegen die Verantwortlichen bei der Staatsanwaltschaft Flensburg gestellt. Dort habe man die Ermittlungen bereits aufgenommen.



Die Fälle häufen sich

Die Aufnahmen von misshandelten Kühen häufen sich in letzter Zeit. Immer wieder dokumentieren Tierrechtler, wie Kühe in der Milchindustrie misshandelt werden und immer wieder spricht die Agrarindustrie und die Lobby von einem „bedauerlichen Einzelfall“. Dabei sind die dokumentierten Zustände auch in kleinen Betrieben Alltag. „Auf diese brutale Art und Weise wird Milch heutzutage produziert. Wer Milch trinkt und andere Molkereiprodukte wie Käse oder Joghurt isst, muss sich bewusst machen, dass durch das Kaufverhalten auch Tierquälerei unterstützt wird“ mahnt Peifer, der die pflanzliche Lebensweise als Alternative empfiehlt.

Kühe werden immer wieder künstlich besamt

Die Kühe werden dabei auf verschiedenen Ebenen ausgebeutet. Es wissen beispielsweise nur wenige, dass eine Kuh nur Milch gibt, wenn sie gekalbt hat. Die Kühe werden daher immer wieder künstlich besamt, damit sie durchweg Milch geben. Meist unmittelbar nach der Geburt wird das Neugeborene Kalb dann der Mutter weggenommen, damit es nicht die „kostbare“ Milch trinkt. Mit einem sogenannten Milchaustauscher wird das Kalb dann aufgezogen, bevor es dann selbst in den Kreislauf der Milchproduktion geht oder zur Mast ins Ausland verkauft wird. „Mit der Undercover-Recherche „Das Leiden der Kühe – Geprügelt für Milch“ wollen wir den Menschen aufzeigen, wie Kühe heutzutage gehalten werden und dass Milch alles andere als ein natürliches Produkt ist“ so Peifer abschließend.

Eine gesetzliche Haltungsverordnung gibt es in Deutschland nicht

Über 4 Millionen Milchkühe leben derzeit in deutschen Milchbetrieben. Oftmals müssen sie ihr gesamtes oder den Großteil ihres Lebens in riesigen Stallanlagen und auf Spaltenböden verbringen. Eine gesetzliche Haltungsverordnung gibt es in Deutschland nicht. Es gibt nur einige Rahmenbedingungen in der Tierschutznutztierverordnung und im Tierschutzgesetz. Rund 33 Millionen Tonnen Milch werden jedes Jahr von den deutschen Milchkühen produziert. Das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtmenge in der Europäischen Union.

Range Rover mutwillig zerkratzt in Mörfelden-Walldorf

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | In Mörfelden-Walldorf wurde im Zeitraum vom 27. Juni bis zum 28. Juni ein Fahrzeug in der Dieselstraße beschädigt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen SUV der Marke Range Rover. Das Fahrzeug wurde rundherum mutwillig zerkratzt. Der Polizei liegen aktuell keine weiteren Informationen vor. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Mörfelden-Walldorf unter der Telefonnummer 06105-400 60.


 

Mainz-Bingen: Förderprogramm für Grundschüler in den Sommerferien

Nachrichten Mainz-Bingen | Ein Großteil des regulären Schulunterrichts ist in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Viele Kinder wurden dadurch besonders benachteiligt. Daher bietet die Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen für die Sommerferien ein entsprechendes Förderprogramm an.


Fehlende Unterstützung hat weitreichende Konsequenzen

In den ersten beiden Klassen der Grundschule können zahlreiche Kinder den Schulalltag bereits heute nur mit zusätzlicher Unterstützung bewältigen. Der Sprachunterricht in Deutsch oder auch die Lernförderung im Rahmen von Bildung und Teilhabe, die von Mitarbeitern der Kreisvolkshochschule (KVHS) geleistet werden, spielen dabei eine wichtige Rolle. Ein entsprechendes Förderprogramm für die Sommerferien bietet daher die KVHS an.

Kinder mit Nachholbedarf bei der Lese- und Schreibkompetenz können nicht wie gewohnt in den Schulen unterstützt werden. Für die weitere Schullaufbahn hat das weitreichende Konsequenzen. Das Förderprogramm der KVHS in den Sommerferien hat zum Ziel, den Kindern zu helfen, die vorgegebenen Unterrichtsziele für die 1. und 2. Klassen zu erreichen. Vorallem die Schlüsselkompetenzen im Bereich Sprechen, Lesen und Schreiben werden in Kleingruppen spielerisch gefördert. Dabei werden die während der Pandemie geltenden Schutzverordnungen zu jederzeit berücksichtigt. Aus den frei gewordenen Kreismitteln zur Sprachförderung in den Schulen werden die Projekte finanziert.

Weitere Informationen dazu gibt Slobodanka Trojer telefonisch unter 06132 7 87 7109 oder per E-Mail an trojer.slobodanka@mainz-bingen.de.

Wiesbaden: Unverständnis zur Entscheidung von Michael Ebling

Nachrichten Wiesbaden | Bereits Anfang des Jahres 2020 hatte der Stadtentwicklungsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden Hans-Martin Kessler kritisiert, dass die Mainzer Ampel-Koalition die Signale für eine zusätzliche Rheinquerung auf rot stellte, noch bevor die Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchungen bekannt waren.


Hans-Martin Kessler, Stadtentwicklungsdezernent von Wiesbaden

„Und dies auch noch entgegen anderslautenden Beschlüssen in Mainz und in Wiesbaden sowie im gemeinsamen Städteausschuss, in dem der Mainzer Oberbürgermeister Ebling noch erklärt hatte, dass er eine weitere Rheinbrücke unterstütze. Mit dem einseitigen politischen Nein der Mainzer Rathaus-Koalition gegen eine weitere Rheinbrücke ist das Thema noch lange nicht erledigt. Manche mögen den Elan verloren haben, das Wiesbadener Stadtentwicklungsdezernat hält sich an die bisher getroffenen Vereinbarungen und treibt die neue Rheinbrücke weiterhin voran. Wir brauchen eine weitere Rheinbrücke – aus dieser für die Zukunftsfähigkeit der beiden Landeshauptstädte wichtigen Entscheidung wird sich niemand in Mainz oder Wiesbaden heimlich verabschieden können.“

Mainz lenkt die Last auf die Stadt Wiesbaden um

Mit Blick auf umfassende städtebauliche Entwicklungen auf beiden Seiten des Rheins, wie den Mainzer Zollhafen, die Entwicklungsachse Wiesbadener Straße in Kastel, das Lindequartier in Kostheim, dazu noch den neuen Stadtteil Ostfeld, betont Kessler:

„Das alles seien Entwicklungen, die eine neue Rheinbrücke längst überfällig machten. Die linksrheinische Politik mache sich zu den kommunalen wie regionalen Individual- und Gewerbeverkehren einen „schlanken Fuß“ und lenke die Last ungebremst über die Schiersteiner und die Theodor-Heuss-Brücke zulasten Wiesbadens, nämlich auf die Autobahnen A 66 und A 671.“

Mainz: Mittelstreifen an Straßenbahngleisen für Fuß- und Radverkehr freigeben

Nachrichten Mainz | Die Neustadt-SPD sieht sich nach einem Rundgang des Ortsbeirats gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung am vergangenen Montag darin bestätigt, dass es dringend eine deutliche Aufwertung des Mittelstreifens der Kaiser-Ringe braucht.


Erik Donner, Vorsitzender der Neustadt-SPD

„Der Mittelstreifen zwischen den Straßenbahngleisen bietet genügend Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer – damit er für beide Gruppen sicherer wird, muss er dringend aufgewertet werden. Wichtig ist uns, dass die Verwaltung hier endlich brauchbare Planungen vorlegt. Gute und sinnvolle Vorschläge gibt es genug“

Schätzungsweise 90 Prozent aller Radfahrerinnen und Radfahrer – insbesondere Eltern mit ihren Kindern und Seniorinnen und Senioren – nutzen den Mittelstreifen. Diese Realität dürfe die Verwaltung bei den weiteren Planungen nicht ignorieren und sie auf eine vergleichsweise gefährliche Straße mit Tempo 50 drängen. Erik Donner dazu: „Ein neuer, einheitlich gehaltener Belag und an einigen Stellen abgesenkte Bordsteine zum Mittelstreifen würden mit einem Schlag die Attraktivität und Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöhen.“ Dies käme auch Fußgängerinnen und Fußgängern zugute, die zwar auf dem Mittelstreifen bevorrechtigt sind, aber meist aufgrund des unterschiedlichen Untergrunds nicht wüssten, wohin sie sollen.

Für die SPD sei außerdem wichtig, dass die Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Sitzbänke, weniger Müll und weitere Bepflanzungen gesteigert wird. Auch weitere Fahrradbügel seien dort vorstellbar, wodurch auch das zunehmend illegale Halten und Wenden von Autos eingedämmt werden könnte.