BYC-News Blog Seite 1345

A61: Frau fährt ins Heck von einem Sattelzug

Nachrichten Worms | An diesem Montag gegen 18:15 Uhr fuhr eine 60-jährige Frau auf der Autobahn A61 bei Worms in Fahrtrichtung Ludwigshafen auf das Heck eines Sattelzuges. Bei dem Unfall wurde die Frau glücklicherweise nur leicht verletzt. An ihrem Fahrzeug entstand allerdings ein hoher Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.


Die Frau erlitt einen Schock durch den Unfall und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus nach Worms gebracht gebracht. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 37-jährige Fahrer des Lastwagen blieb unverletzt. An seinem Auflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro.

Da weder die 60-Jährige noch der Fahrer des Sattelzuges Angaben zum Unfallhergang machen konnten, bittet die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim um Zeugenhinweise unter 06701-9190.

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Horror-Goofy fordert Kinder zu gefährlichen Mutproben auf

Nachrichten Überregional | Zur Zeit werden Kinder und Jugendliche bei WhatsApp, TikTok, Instagram und Co. zu gefährlichen Mutproben oder sogar zum Selbstmord aufgerufen. Der Absender fordert seine Opfer unter dem Namen „Grusel-Goofy“ zu gefährlichen Spielen oder Mutproben auf.


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Besonders Kinder und Teenager werden geködert

Das Profilbild des Absenders lässt darauf schließen, dass es sich dabei um eine Horror-Version der Disney-Figur „Goofy“ handeln soll. Der Name des Profils lautet „Jonathan Galindo“. Bei WhatsApp, Instagram, TikTok und Co. verschickt der Unbekannte Freundschaftsanfragen. Vorwiegend nimmt er dabei Kontakt mit Kindern und Jugendlichen auf.

Wenn die Freundschaftsanfragen dann bestätigt werden, bekommt das Opfer einen Link zugeschickt, in dem bestimmte Aufgaben stehen, die zu erledigen sind. In seinen Nachrichten droht der bösartige Goofy den Empfängern sogar mit dem Tod, wenn die Aufgaben nicht erfüllt werden.

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Gefährliche Mutproben oder sogar Selbstmord

Die Kinder erhalten von dem Horror-Goofy dann Anleitungen für gefährliche Mutproben und werden sogar zum Selbstmord aufgerufen. Eine betroffene Mutter aus Italien berichtet gegenüber der Zeitung „IlResto del Carlino“ auch von schweren Selbstverletzungen: „Meine Tochter hat mir erzählt, dass es in einer Mutprobe darin ging, die eigenen Initialen in die Haut zu ritzen und dazu die Teufelszahl 666.“, so die Mutter.

Noch ist unklar, wer hinter den erschreckenden Nachrichten steckt und auch wenn die Betreiber von Tiktok, Instagram und Co. immer versuchen, die gefährlichen Profile zu sperren, tauchen in den sozialen Medien permanent wieder neue Horror-Goofys auf.



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Das können Eltern tun:

Freundschaftsanfragen von Jonathan Galindo oder anderen unbekannten Personen sollten in keinem Fall angenommen werden. Zudem sollten Eltern die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder jederzeit genau im Auge haben.

Sollte Eltern dabei etwas merkwürdig vorkommen oder entsprechende Kettenbriefe des Horror-Goofys auffallen, sollten diese sofort beim Netzwerk und der Polizei gemeldet werden. Wichtig ist es dann vor allem das Gespräch mit den Kindern zu suchen.

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Taunus: Wildpinkler angesprochen und im Krankenhaus gelandet

Nachrichten Taunus | In dieser Samstagnacht gegen 1:15 Uhr kam es in der Obergasse in Idstein zu einem massiven Angriff auf einen 35 Jahre alten Mann. Dieser wurde dabei erheblich verletzt.


Der 35-Jährige Idsteiner wurde zuvor auf zwei junge Männer im Alter von 23 und 25 Jahren aufmerksam, die dort in der Öffentlichkeit pinkelten. Er sprach die beiden Männer daraufhin an und hinterfragte deren Verhalten.

Der 23-Jährige schlug dem Mann daraufhin mehrfach ins Gesicht und flüchtete anschließend mit seinem Begleiter zu Fuß. Das Opfer wurde bei dem Angriff schwer im Gesicht verletzt und musste in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen ein. Wegen der genauen Beschreibung der Männer konnten diese zeitnah identifiziert und durch die Polizei festgenommen werden.

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Pools und Teiche – Gefahren für Katzen

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Das bedeutet auch viele Stunden im Freien. In vielen Gärten entstehen auch in diesem Jahr wieder wahre Wohlfühloasen mit Lounge-Möbeln, Grills und Pools. 


Letztere bieten uns Menschen eine willkommene Gelegenheit zur Abkühlung, sie können aber unter Umständen für unsere und fremde Katzen gefährlich werden. Gleiches gilt für Teiche und Regentonnen. Wenn die neugierigen Tiere in die Wasserbassins hineinfallen, ist es oft schwierig für sie wieder herauszukommen. Die glatten und abgerundeten Wände von Pools verhindern beispielsweise, dass die Katze den notwendigen Halt findet, um aus dem Wasser zu kommen. 

Grundsätzlich können Katzen zwar schwimmen, doch wenn es kein Entkommen gibt, verlassen sie nach einiger Zeit die Kräfte und sie ertrinken. 

Die Lösung für dieses Dilemma ist so simpel wie wirksam: Legen Sie einfach ein Brett oder Ähnliches in den Pool, über das die Tiere wieder hinausklettern können. Gleiches gilt für Regentonnen. Zusätzlich bietet sich natürlich auch eine Abdeckung für Tonne und Teich an, damit die Tiere gar nicht erst hineinfallen können. Im Gartenteich helfen flache Ausstiege Katzen dabei, wieder aus dem Wasser herauszuklettern. 

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Mit dem Hund sicher durch die heißen Tage

In den kommenden Tagen soll das Thermometer wieder an der 30 Grad Marke kratzen. Viele unserer Vierbeiner genießen den Sommer in vollen Zügen. Da jedoch der Grat zwischen Wohlfühltemperatur und Hitze für Hunde recht schmal ist, gilt es für Hundehalter in der heißen Jahreszeit einiges zu beachten. Einige Tipps und Hinweise für die warmen Tage haben wir hier zusammengestellt. 


Hunde schwitzen nicht wie wir Menschen

Es besteht daher schneller die Gefahr, dass sie überhitzen. Daher dürfen sie keinesfalls im Sommer alleine im Auto zurückbleiben.

Aber auch beim Spaziergang und im heimischen Garten sollte Rücksicht auf sie genommen werden. Überanstrengen Sie Ihren Hund bei Hitze nicht. Lange Spaziergänge sollten nicht unbedingt in der Mittagshitze durch das Feld führen. Im Wald ist es in der Regel deutlich angenehmer. Auch bieten sich die frühen Morgen- und späten Abendstunden für ausgiebigere Gassirunden an. 

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Heißer Asphalt und empfindliche Pfoten

Richten Sie im Garten oder auf dem Balkon auch Schattenplätze her, auf die sich der Vierbeiner zurückziehen kann. Viele Hunde lieben kleine Planschbecken um sich abzukühlen, andere legen sich gerne auf spezielle Kühlmatten. Bedenken Sie auch, dass der Asphalt tagsüber bei mehr als 30 Grad Außentemperatur häufig kurz vor dem Kochen steht. Das kann für die empfindlichen Hundepfoten schnell zu heiß werden.  

Machen Sie daher vorher den Selbsttest: Legen Sie Ihre Handfläche auf den Boden. Müssen Sie Ihre Hand nach wenigen Sekunden zurückziehen, ist der Untergrund in jedem Fall zu heiß für die empfindlichen Ballen Ihres tierischen Begleiters. Vorsicht beim Radfahren! Vergessen Sie nicht: Jeden Meter, den Sie entspannt radeln, muss Ihr Hund aus eigener Kraft laufen. 

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Verletzungsgefahr an Bächen und Flüssen

Auch ein Bad im See, im Bach oder im Fluss erfrischt viele Vierbeiner effektiv. Doch auch hier sollten Sie Vorsicht walten lassen. Für viele Hunde ist es das größte Vergnügen, sich in die kalten Fluten zu stürzen. Sie denken dabei nicht darüber nach, ob alles sicher ist.  

Das ist Ihr Job. Achten Sie darauf, dass Ihr Tier sich am Ufer nicht verletzen kann und nicht zu weit hinausschwimmt. Bedenken Sie Strömungen, die im Meer, aber auch an Flüssen und sogar in manchen Seen herrschen, und lassen Sie Ihren Hund beim Baden nicht aus den Augen. 

Quelle: Tasso e.V.

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Die Faszination des Bösen im ZDF

Mord und Totschlag ziehen. Krimis und Reportagen über tatsächlich begangene Verbrechen erzielen beste Einschaltquoten. Dem Trend folgend hat das ZDF eine neue Reihe ins Leben gerufen: „Das Böse im Menschen“ beschäftigt sich mit außergewöhnlichen Kriminalfällen – doch die Mainzer Fernsehmacher müssen sich dazu Fragen stellen lassen.

ZDF-Fernsehgarten lässt wieder Besucher zu

Der ZDF-Fernsehgarten lässt wieder Besucher zu. Am Sonntag, 9. August, dürfen erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder Besucher auf das Gelände. Das sei, so der Sender, wegen weiter bestehender Auflagen nur für „eine sehr geringe Anzahl an Gästen“ möglich. Bewerben um die begehrten Tickets können sich die Besucher online ab Montag, 27. Juli unter:

81 Jahre alte Frau auf Friedhof sexuell belästigt

St. Ingbert. Eine 81 Jahre alte Frau arbeitet am Grab ihres Mannes. Dann kommt von hinten ein Mann und belästigt sie sexuell. Nicht der erste Fall dieser Art auf dem Friedhof, wie die Polizei mitteilt.

Tablets helfen Heimbewohnern gegen die Einsamkeit

Laubach. Keine Kontakte zu Menschen außerhalb. Auch nicht zu engen Verwandten. Für Bewohner von Heimen war die Kontaktsperre im März und April mit am härtesten. Die IKK Südwest unterstützte daher ein digitales Projekt, das helfen sollte, die Einsamkeit so weit wie möglich zu lindern.

Exhibitionist in Ginsheim-Gustavsburg unterwegs

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | Ein circa 50 Jahre alter unbekannter Mann entblößte sich an diesem Samstag (18. Juli), gegen 11.50 Uhr, auf der Mainspitze vor einem 17 Jahre alten Mädchen und zeigte sich anschließend in schamverletzender Weise. Der Mann flüchtete anschließend mit einem auffälligen roten dreirädrigen Liegefahrrad.


Personenbeschreibung:

  • Circa 50 Jahre alt
  • korpulente Figur
  • graue Haare
  • blaues Polohemd
  • Rote kurze Shorts

Hinweise werden erbeten an die Polizeistation Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144/9666-0.

So kommen Kleintiere sicher durch die Hitze

Die hohen Sommertemperaturen können sowohl Kaninchen als auch Meerschweinchen große Probleme bereiten. „Sie müssen unbedingt vor zu hohen Temperaturen geschützt werden“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt.  

Kleintiere, die im Freigehege leben, benötigen dort auf jeden Fall ausreichend schattige Rückzugsorte. „Ideal wäre es, wenn sich die Tiere in Erdbauten verkriechen könnten“, empfiehlt Dr. Bettina Schmidt. 

Auf keinen Fall auf dem Balkon

Auf keinen Fall sollten die Kleintiere an den heißen Sommertagen auf dem Balkon im Käfig stehen. Dort staut sich die Hitze und das ist lebensgefährlich für die tierischen Mitbewohner. Wenn Tiere in der Wohnung gehalten werden, ist es wichtig, dass die Räume möglichst kühl gehalten werden. 

Lüften Sie in den frühen Morgenstunden sowie am Abend, wenn es kühler wird. Schließen Sie tagsüber Rollos und Vorhänge. Vorsicht mit Ventilatoren. Die Zugluft kann für Kaninchen und Meerschweinchen gesundheitliche Folgen haben. Sie können zum Beispiel eine Bindehautentzündung bekommen. Sie können einen Raum etwas angenehmer temperieren, indem sie feuchte Handtücher oder Ihre Wäsche aufhängen. Diese bringen zusätzliche Luftfeuchtigkeit. 

Richtige Hygiene gerade im Sommer wichtig

Achten Sie an Hochsommertagen auch besonders bewusst auf die richtige Hygiene, da sich bei den hohen Temperaturen Keime und Bakterien besonders leicht verbreiten können.
Sollte es in dieser Zeit notwendig werden, einen Tierarzt aufzusuchen, vereinbaren Sie einen Termin so früh oder so spät wie möglich, damit die Kleintiere nicht zusätzlich zu der Aufregung, die ein Tierarztbesuch mit sich bringt, durch die hohen Temperaturen belastet werden. 

Quelle: Tasso e.V.

Wegen den falschen Blicken: Kopf blutig geschlagen

Püttlingen. Ein 17-Jähriger ist in der Nacht zum Montag ins Krankenhaus eingeliefert worden. Mit einer Platzwunde am Kopf. Der Grund für die Schläge: Er soll einem Mädchen nachgeschaut haben.

Rentner um nahezu 70.000 Euro betrogen – Polizei warnt vor „Shouldersurfings“

In jüngster Zeit kommt es im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz zu einer Häufung der Fälle des sogenannten „Shouldersurfings„. Bei diesem Phänomen werden die Geschädigten bei der Eingabe der PIN an einem Geldausgabeautomaten durch die Täter beobachtet. Nachdem die Täter die PIN kennen, werden die Geschädigten unter einem Vorwand angesprochen und im günstigen Moment entwenden die Täter unbemerkt die Bankkarte der Geschädigten. So wurde am vergangenen Samstag (11.07.2020) ein 84-jähriger Rentner Opfer dieser Masche und um mehrere Tausend Euro betrogen.  


84-Jähriger auf dem Lerchenberg geschädigt

Der Rentner wurde, während er an einem Geldautomaten im Mainzer Stadtteil Lerchenberg Geld abheben wollte, gegen 14:10 Uhr von einem unbekannten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.Während des Gesprächs nimmt der Täter die noch im Geldautomaten steckende Bankkarte des 84-Jährigen heraus und tauscht diese mit einer falschen, zum Verwechseln ähnlich aussehenden Karte aus. Zuvor hatte der unbekannte Täter dem 84-Jährigen über die Schulter geschaut und dessen PIN Nummer ausgespäht.  

Im Nachhinein erfolgen Abbuchungen vom Konto des 84-Jährigen, im unteren fünfstelligen Bereich. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

79-Jährige in Worms um mehrere Tausend Euro betrogen

Auch in Worms wurde eine 79-jährige Rentnerin mit derselben Masche um mehrere Tausend Euro betrogen. Hier wollte die Dame am Dienstag (14.07.2020) in einer Bankfiliale in der Hagenstraße sich Geld an einem Geldautomaten holen.  

Gegen 17:30 Uhr trat dann plötzlich eine männliche Person an die Frau heran und spricht diese an. und verbirgt nebenbei mit einer blauen Karte den Ausgabeschlitz der Debitkarte. Gleich darauf begibt sich dieser zum Geldautomaten nebenan, tätigt einen Geschäftsvorgang und entfernt sich unmittelbar.  

Die Geschädigte nimmt noch ihr Bargeld aus dem Ausgabefach des Automaten und bemerkt, dass ihre Karte verschwunden ist. Daraufhin veranlasst sie umgehend die Sperrung der Karte. Am Abend, beim Online-Banking stellt die Wormserin dann fest, dass der Täter mit der zuvor entwendeten Debitkarte einen mittleren, vierstelligen Betrag am Automaten abgehoben hat. Dies eine Minute nachdem sie selbst am Automaten über Bargeld verfügt hat. Es ist anzunehmen, dass der Täter zuvor die PIN der Karte ausgespäht hat. 

Täterbeschreibung

Die männliche Person wird wie folgt beschrieben: Ca. 180 cm, schlank, südländisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare, trug eine Basecap und einen dunklen Mundschutz. 

Der Gesamtschaden der jüngst bekanntgewordenen Fälle beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand für den Bereich des Polizeipräsidiums Mainz auf nahezu 70.000.- EUR. 

Die Mainzer Polizei rät: 

  • Achten sie darauf, dass Ihnen niemand zum Geldautomaten folgt oder sich unmittelbar hinter ihnen befindet, wenn Sie Ihre persönlichen Daten eingeben.
  • Bestehen sie auf einen Sicherheitsabstand
  • Lassen sie Ihre EC-Karte nicht aus den Augen und nehmen sie diese direkt wieder an sich.
  • Bewahren sie niemals ihre PIN zusammen mit ihrer EC-Karte auf.
  • Bei dem Verdacht, dass ihre Kartendaten ausgelesen oder ihre Karte gestohlen wurde, lassen sie ihre Karte über ihre Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116116 sperren und erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei. 

Initiative „Land in Bewegung“ soll gesunden Lebensstil fördern

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Ausreichende Bewegung und Sport stärken die Gesundheit, das Wohlbefinden, aber auch die Teilhabe. Diese Ziele verfolgt auch die Initiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“. Landesweite Mitmach-Angebote sollen breite Teile der Bevölkerung zu mehr Bewegung und Sport motivieren und so einen gesunden Lebensstil fördern.


Sportminister Roger Lewentz

„Ob in kurzen Alltagspausen oder bei regelmäßigem Sport, Bewegung bringt den Körper in Schwung und belebt auch den Geist. Umso wichtiger sind daher Bewegungsangebote für Jung und Alt. Die Lockerungen im Sportbereich in den letzten Tagen und die vielen positiven Reaktionen haben gezeigt, welche Bedeutung dem gemeinsamen Sport im Team und der Bewegung über alle Altersgruppen hinweg zukommt“.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ergänzte

„Gemeinsame Bewegung und Sport sind nicht nur wichtig für unsere Gesundheit und helfen chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus (die sogenannte Zuckerkrankheit) vorzubeugen, sie helfen auch das Miteinander, soziale Kontakte und damit Teilhabe zu stärken“.

Die Landesinitiative, die eigentlich im Frühling starten sollte, aber aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich geschoben wurde, wird getragen von Bewegungsmanagerinnen und -managern vor Ort. Sie organisieren regelmäßige Bewegungs- und Sportangebote, vernetzen bestehende Angebote von Vereinen und anderen Initiativen mit neuen Angeboten, machen sie so bekannter und sollen damit auch neue Zugangswege zu diesen Bewegungs- und Sportangeboten eröffnen. Jede und jeder soll mitmachen können, weshalb die Bewegungs- und Sportangebote überwiegend im öffentlichen Raum, auf Plätzen, Grünflächen, Freizeit- und Spielflächen sowie in Sport- und Freizeiteinrichtungen stattfinden und kostenfrei zugänglich sind.

„21 Bewegungsmanagerinnen und -manager aus 14 Landkreisen und sieben kreisfreien Städten engagieren sich bereits im Rahmen der landesweiten Initiative als Ansprechpartner und Kümmerer vor Ort, haben bereits Kooperationspartner für ein breites Netzwerk und kreative Bewegungs- und Sportangebote gefunden und freuen sich, jetzt richtig loslegen zu können“ betonte Lewentz. Die aktuellen Angebote reichen von Trimm-Dich-Pfaden und Bewegungsparcours für Senioren in Ludwigshafen über Walking im Skiverband Rheinland bis hin zu Wald-Fitness in Cochem.

„Gerade während der letzten Monate der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen weniger bewegt und hatten weniger soziale Kontakte. Auch wenn wir gerade in besonderen Zeiten leben, ist und bleibt ausreichend Bewegung wichtig. Deshalb bin ich froh, dass unsere Landesinitiative nun an Schwung gewinnt und die ersten Aktivitäten bereits umgesetzt werden – natürlich immer unter Berücksichtigung der so wichtigen Abstands- und Hygieneregeln“ betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Initiative soll weiterer wichtiger Baustein für ein gesundes Rheinland-Pfalz sein. Die Bewegungsmanagerinnen und -manager sind das Herz der Initiative, brauchen aber starke Partner zur gemeinsamen Umsetzung. Ziel ist es daher weiterhin, Kommunen, Schulen und Kindertageseinrichtungen, Sportvereine, Einrichtungen für Familien und für ältere Menschen, Kirchen und viele weitere zum Mitmachen zu begeistern.

Initiativen, Vereine und Einrichtungen, die Teil der Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ werden wollen, finden Informationen zu allen Angeboten auf der Website www.land-in-bewegung.rlp.de, wo sie sich kundig machen und sich mit weiteren Ideen und Angeboten einbringen können. Besonders der Einstieg bzw. Wiedereinstieg in ein aktives Leben mit Bewegung und Sport soll erleichtert werden, um so einen Beitrag für einen gesünderen Lebensstil zu leisten. Die Landesinitiative soll alle Bürgerinnen und Bürger animieren, zu einem aktiven Alltag zu finden und Neues auszuprobieren. Alle Bewegungsangebote entsprechen stets der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Oppenheim: Nachruf auf Landrat a.D. Gerulf Herzog

Nachrichten Oppenheim | In ihrem Nachruf auf den verstorbenen Landrat a.D. Gerulf Herzog würdigt die Stadt Oppenheim ihn als „höchst engagierten Freund und Förderer der Stadt“.


Sowohl Stadtbürgermeister Walter Jertz als auch die städtischen Beigeordneten Rainer Ebling (AL), Susanne Pohl (CDU) und Ulrike Franz (WfO) loben Herzog als einen „Mann der Tat“, der Oppenheim, wo er aufwuchs, auf besondere Weise verbunden war. „Er hat sich, besonders seit den 2000er Jahren geschichtlichen Ereignissen in der Region zugewandt und sich für den Erhalt, die Pflege und Sanierung von einzigartigen Kulturdenkmälern stark gemacht“, so die Verwaltungsspitze in ihrer gemeinsamen Erklärung. So sei ihm, als Vorsitzender des 2012 gegründeten „Fördervereins Ruprechtsturm“ ein kleines Wunder gelungen.

Mit der Sanierung des erhabenen Aussichtsturms in der Dalbergerstraße konnte nicht nur ein lebendiges Stück Stadtgeschichte konserviert werden – vielmehr erreichten die emsigen Ehrenamtlichen neben der Renovierung auch eine Begehbarkeit für Interessierte, die die Aussicht über das Rheintal vom Taunus bis zum südlichen Odenwald genießen möchten. „Gerulf Herzog und sein Team haben sich unseren größten Dank und Lob verdient.

Hier wurde mehr als Beachtliches geleistet. Angesichts der Gesamtkosten von knapp über 100 000 Euro grenzt das für einen verhältnismäßig kleinen Verein an eine übermenschliche Leistung, mit der Geschichte in der Geschichte geschrieben wurde“, so der Stadtchef und die Beigeordneten, die damit auch die stets gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis unterstreichen möchten.

„Wir bedauern sehr, dass Gerulf Herzog die offizielle Eröffnung des Turmes im September nicht miterleben kann, freuen uns jedoch gleichwohl darüber, dass die fast zehn Jahre währende Sanierung unter seiner Ägide unserer Stadt eine wunderbare Visitenkarte geschenkt hat. Wir werden Gerulf Herzog immer ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seinen Angehörigen viel Kraft und alles erdenklich Gute für die Zukunft“, so das Team der Stadt abschließend.