BYC-News Blog Seite 1343

Rüsselsheim: Mehrere Gullideckel von Brücke geworfen

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Donnerstag bemerkte ein Autofahrer gegen 4.30 Uhr, dass auf dem Dr.-Kurt-Schumacher-Ring in Fahrtrichtung Bischofsheim mehrere Gullideckel entfernt wurden. Die Gullideckel wurden von den Unbekannten Tatverdächtigen neben die Fahrbahn geworfen. Der Autofahrer setzte drei Gullideckel gleich selbst wieder ein und informierte die Polizei.


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Gullideckel von Brücke geworfen

Eine Polizeistreife entdeckte bei der Überprüfung anschließend zwei weitere entfernte Kanalabdeckungen in der Kupferstraße. Die Unbekannten warfen diese beiden Gullideckel von einer in der Nähe befindlichen Brücke auf den Kurt-Schumacher-Ring. Einer davon ging hierbei zu Bruch.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/6960.

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Unbekannte zerkratzen mehrere Fahrzeuge in Rüsselsheim

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Mittwoch in der Zeit zwischen 7:00 Uhr und 17:30 Uhr wurden in der Donaustraße, in Höhe eines Einkaufsmarktes zehn Fahrzeuge zerkratzt. Die bislang noch unbekannten Täter nutzten dafür offenbar einen spitzen Gegenstand.

Die Polizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden.


 

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Brandserie in Ginsheim-Gustavsburg beschäftigt die Polizei

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Mittwoch wurde der Leitstelle erneut ein Flächenbrand im Bereich der Integrativen Gesamtschule (IGS) nahe der Dresdener Straße zwischen Ginsheim und Gustavsburg gemeldet. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, die Flammen, die sich über einige Quadratmeter verteilten, zügig zu löschen.

Bereits am 19. und 20. Juli kam es zu mehreren Bränden in diesem Bereich (wir berichteten). Die Polizei in Bischofsheim geht daher von einer vorsätzlichen Brandlegung aus und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06144 – 966 60 zu melden.


 

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Mit Strom durch die Stadt – E-Bike besser kaufen oder leasen?

Nachrichten Automobil & Zweirad – E-Bikes sind eine umweltschonende Alternative zum Auto. Sie haben sich in den letzten Jahren zu einem neuen Trend entwickelt, der angesichts der Klimaproblematik immer mehr Anhänger findet. Mit einem E-Bike kommt jeder schnell und an der frischen Luft an sein Ziel, ohne sich zu überanstrengen. In überladenen Städten ist dieses Gefährt eine sinnvolle Alternative zum Auto. Vor dem Kauf gilt: erst schlau machen und dann kaufen. Die Auswahl an Modellen ist mittlerweile sehr groß. Günstige Bikes gibt es schon ab 700 Euro. Diese sind oftmals mit mittelmäßiger Elektronik und mit einem schwachen Akku ausgestattet. Häufig lässt auch die Verarbeitung zu wünschen übrig. Wer ein E-Bike kauft, sollte sich schon vorher im Klaren darüber sein, welches Modell infrage kommt, welche Akkuleistung es bringen sollte und wie hoch der Preis sein darf. Für ein hochwertiges E-Bike ist eine Investition von 1500 bis 3000 Euro erforderlich. Dieser Betrag lässt sich auf verschiedene Weise finanzieren.


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Vor- und Nachteile beim E-Bike-Kauf

Wer das Geld auf der Seite liegen hat, kann das E-Bike einfach kaufen und bezahlen. Dadurch entstehen keine langfristigen Zahlungsverpflichtungen. Allerdings ist damit auf einen Schlag ziemlich viel Geld weg. Auf der anderen Seite hat der Käufer die freie Wahl und kann sich sein Traumbike und die gewünschte Sonderausstattung einfach kaufen. Häufig bieten Händler Finanzierungsmöglichkeiten an, haben dann allerdings vielleicht nicht das gewünschte Modell vorrätig. Dann muss der Käufer Abstriche machen.

Wer nach einiger Zeit feststellt, dass das Traumbike doch nicht so traumhaft ist oder dass das E-Bike grundsätzlich einfach nicht passt, dann lässt sich das so gekaufte Bike meist schnell wieder verkaufen. Die Nachfrage nach E-Bikes, auch nach gebrauchten, ist sehr groß. Wenn das Elektrofahrrad gut gepflegt ist, lässt sich beim Weiterverkauf in der Regel ein guter Preis erzielen.

Ein gutes und sicheres E-Bike ist nicht zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Deshalb lohnt es sich, hier auch im Internet die Preise zu vergleichen. Ein zuverlässiges Elektrobike ist mit mindestens 1500 Euro zu veranschlagen. Kleiner Tipp: Vorführräder oder Vorjahresmodelle der bekannten Markenhersteller sind häufig günstiger. Es handelt sich dabei nicht um die neusten Modelle, doch in Sachen Qualität stehen sie diesen in nichts nach.

Im Schadensfall oder wenn sich die ersten Verschleißerscheinungen nach Ablauf der Garantie bemerkbar machen, ist der Käufer für die Reparaturen selbst verantwortlich. Diese Kosten muss er dann selbst tragen.

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Für wen ist E-Bike-Leasing sinnvoll?

Viele haben das notwendige Kapital für die Anschaffung eines E-Bikes nicht auf der Seite. Dann sind die Finanzierung über eine Bank oder das Leasing zwei Möglichkeiten, dennoch ein E-Bike zu fahren. Das funktioniert ähnlich wie beim Auto-Leasing. Der Leasingnehmer darf das Fahrgerät des Leasinggebers für eine bestimmte Vertragslaufzeit nutzen. Dafür zahlt er die vereinbarte monatliche Leasingrate. Zum Ende der Laufzeit des Vertrages kann der Leasingnehmer zwischen zwei Optionen wählen: das Elektrorad zu einem geringen Restbetrag kaufen oder das E-Bike zurückgeben und ein neues leasen.

Ein E-Bike können Privatpersonen, Selbstständige, Gewerbetreibende, Freiberufler und Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter leasen.

  • Leasing für Privatpersonen

Für Privatpersonen ist Leasing nur bedingt sinnvoll. Die hohen Anschaffungskosten sind damit nicht sofort fällig, sondern können in überschaubaren monatlichen Raten gezahlt werden. Privatpersonen sollten lieber beim Händler nach einer Finanzierungsmöglichkeit fragen oder bei einer Bank eventuell einen Kleinkredit beantragen. Denn am Ende der Vertragslaufzeit ist entweder ein Betrag für den Restkaufpreis fällig oder der Nutzer muss das Bike zurückgeben. In letzterem Fall sind die über die Laufzeit gezahlten Raten einfach futsch.

  • Leasing für Selbstständige und Co

Für Unternehmer lohnt sich Leasing, denn sie haben durch die monatlichen Raten einen steuerlichen Vorteil, weil sie die Leasingraten vollständig geltend machen können.

  • Leasing für Arbeitgeber

Die meisten Leasing-Angebote sind auf Arbeitgeber zugeschnitten. Sie können die E-Bikes leasen und in Form einer Gehaltsumwandlung ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Der Arbeitgeber zahlt die Leasingrate und kürzt das Bruttogehalt des Mitarbeiters um diese Rate. Dabei profitieren beide von dieser Variante. Der Arbeitgeber hat Betriebsausgaben und der Arbeitnehmer zahlt weniger Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben.

Bild: pixabay. Für viele Arbeitnehmer ist es wesentlich stressfreier morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Das E-Bike macht dies weniger anstrengend.
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Vorteile beim E-Bike-Leasing

Aus finanzieller Sicht ist das E-Bike-Leasing für Arbeitgeber besonders sinnvoll. Je nach Anschaffungspreis, Arbeitgeberanteil, Steuerklasse und Höhe des Einkommens lassen sich damit zwischen 15 und 40 Prozent gegenüber dem Neukaufpreis sparen. Bei vielen Leasinggebern sind Wartung und Verschleißteile im Vertrag inbegriffen. Der Vertragspartner bietet kostenlose Hilfe in einer Partnerwerkstatt, beispielsweise wenn die Bremsen defekt sind oder der Antrieb Probleme macht.

Am Ende der Vertragslaufzeit können die Mitarbeiter dann entscheiden, ob sie das aktuelle Bike zu einem geringen Restwert kaufen oder sich ein neues E-Bike aussuchen, das technisch up to date ist.

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Nachteile beim E-Bike-Leasing

Mit dem einmal abgeschlossenen Leasingvertrag geht der Leasingnehmer eine finanzielle Verpflichtung ein. Er muss über einen längeren Zeitraum die monatliche Leasingrate bezahlen. Beim Leasing über den Arbeitgeber ist der Mitarbeiter quasi an seinen Arbeitgeber gebunden. Wer dann kündigen will, muss sich auch von seinem E-Bike trennen, wenn der neue Arbeitgeber den Vertrag nicht übernimmt.

Arbeitgeber kooperieren meist mit einem bestimmten Partnerhändler, sodass für die Mitarbeiter die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Möglicherweise ist dann das Traum-E-Bike nicht dabei.

Bild: pixabay
Ein alter Akku gehört auf keinen Fall in den Hausmüll. E-Bike-Händler sind per Gesetz dazu verpflichtet, die ausgedienten Akkus zurückzunehmen.
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Ein Tipp zur Nachhaltigkeit als Anschaffungskriterium

E-Bikes sind in Herstellung, Nutzung und Entsorgung nicht absolut unbedenklich. Die Auswirkungen auf die Umwelt hängen teilweise vom Nutzer ab. Deshalb sollten Nutzer ein paar Dinge beachten.

 

 

  • Der Akku sollte eine möglichst lange Lebensdauer haben.
  • Es sollte lange möglich sein, einen Ersatz-Akku oder andere Ersatzteile zu beschaffen.
  • Das E-Bike sollte eine langlebige Konstruktion haben, die recyclinggerecht aufgebaut ist.
  • Der ausgediente Akku ist bei einem Wertstoffhof oder der entsprechenden Sammelstelle in der Gemeinde abzugeben.
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Eltville am Rhein: Hecke gerät in Brand

Nachrichten Kurzmeldung | (ots) In der Nacht zu diesem Mittwoch ist in der“Weinhohle“ in Eltville am Rhein eine Hecke in Brand geraten. Zeugen hatten den Brand gegen 02.15 Uhr auf der Grünfläche eines Umspannwerkes sowie eines angrenzenden Einkaufsmarktes bemerkt und die Feuerwehr informiert. Der Eltviller Feuerwehr gelang es schließlich die Flammen zu löschen. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt. Wie es zu dem Brand kam, steht derzeit noch nicht fest. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer (0611) 345 – 0 zu melden.


 

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„Beats & Wine“ auf der Rheinhessen Alm in Heidesheim

Nachrichten Rheinhessen | Sie möchten mal wieder einen tollen und entspannten Abend mit Freunden, Kollegen oder der Familie verbringen? Auf der Rheinhessen-Alm, der Eventlocation in Heidesheim können Sie am Samstag, den 01. August ab 17:30 Uhr den Abend entspannt in „lässisch Rhoihessischer Atmosphäre“ genießen.


Die teilweise überdachte Terrasse der Rheinhessen Alm bietet ein besonderes Ambiente und lädt zum Verweilen ein. Der Abend wird musikalisch begleitet von DJ DNS, der den Gästen die besten Beats der vergangenen 30 Jahre servieren wird.

Pro Tisch ist außerdem eine Flasche Rosé Wein, eine Flasche Silvaner, eine Flasche Mineralwasser und eine Portion Alm Vesperjause mit Spundekäs, Brezeln und Käsewürfeln im Ticketpreis inklusive. Alle Weine, die auf der Alm serviert werden, sind regional und stammen vom rheinhessischen Weingut Rump. Zudem sind natürlich auch weitere Getränke und Snacks auf der Rheinhessen Alm erhältlich.

An den Sitzplätzen herrscht keine Maskenpflicht, diese wird jedoch zum Betreten der Rheinhessen Alm benötigt. Aufgrund der aktuell eingeschränkten Besucherzahlen wird zudem eine Reservierung vorab empfohlen, um sich einen Platz zu sichern.

Ein Ticket für vier Personen ist für 55 Euro nach telefonischer Absprache im Vorverkauf auf der Rheinhessen Alm erhältlich.

Adresse:
Budenheimer Weg 31a
55262 Heidesheim
Tel.: 0170 / 2878718

Zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg sind in diesem Jahr besonders gefordert. Seit Beginn diesen Jahres ist es bereits zu mehr als 100 Einsätzen gekommen.


Mehrfach zu Großeinsätzen ausgerückt

Die Einsätze teilten sich zur Hälfte in Brandeinsätze und in Technische Hilfeleistungen auf. Großeinsätze gab es mehrfach. So wurde die Feuerwehr gleich am 11. Januar zu einem Brand in einem Entsorgungsunternehmen im Gewerbegebiet „Am Flurgraben/Haagweg“ gerufen. Dort war Elektroschrott in Brand geraten und hatte eine massive Rauchwolke ausgelöst. Mit Hilfe der benachbarten Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch viele Stunden an.

Mit einem noch größeren Aufgebot musste am 2. Mai ein Großbrand einer Lagerhalle im Gewerbegebiet „Im Weiherfeld“ unter Kontrolle gebracht werden. Über 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem weiten Umkreis waren hier mit stundenlangen Löscharbeiten beschäftigt. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute von Ginsheim-Gustavsburg dauerten die Nachlöscharbeiten das gesamte Wochenende an.

An vielen anderen Tagen gab es ebenfalls Brandeinsätze, wie zuletzt bei einem Brand in einer Auto- und Lackierwerkstatt oder bei einem Dachstuhlbrand eines Wohnhauses. Aber auch, als ein Lagerfeuer nicht ausgelöscht wurde, ein Baum oder eine Grasfläche brannte, Mülltonnen in Brand gerieten, als Rauch aus einem Linienbus herauskam oder eine Gartenhütte in Flammen stand, wurde die Feuerwehr gerufen. Hinzu kamen zahlreiche Alarmierungen durch Heimrauchmelder in Häusern oder Brandmeldeanlagen in Firmen, die sich meist als harmlos oder als Fehlalarm herausstellten. Dennoch mussten die ehrenamtlichen Kräfte präsent sein, oftmals auch nachts.



Mehr als 50 technische Hilfeleistungen

Viel Zeit in Anspruch nahmen die mehr als 50 technischen Hilfeleistungen. Von der Absicherung bei Verkehrsunfällen, der Entfernung von Ölspuren, der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, dem Auspumpen von Wasser in Häusern über Notfallöffnungen von Türen oder die Rettung von Tieren bis hin zu der aktuell immer häufiger notwendigen Rettung von Personen im Rhein und im Main, musste die Feuerwehr eine Reihe von Hilfeleistungen abdecken.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

„Die unermüdliche Arbeit unserer Freiwilligen Feuerwehr zu Tages- und Nachtzeiten wird von der Bevölkerung und dem Gewerbe oft als selbstverständlich hingenommen“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha angesichts der hohen Zahl an Einsätzen. Dabei werde nicht nur erhebliche freie Zeit für die Einsätze aufgewendet, sondern zusätzlich auch Zeit für die regelmäßigen Übungen und Weiterbildungen. Das verdiene höchsten Respekt und Anerkennung, so der Bürgermeister.

Er selbst habe sich vor Ort bei Einsätzen von der hervorragenden Arbeit der Feuerwehrleute, ihrer Ausbildung, dem Teamgeist und den technologisch hochentwickelten Geräten, für deren Handhabung die aktiven Mitglieder gut geschult sein müssen, überzeugen können. Damit diese wichtige Arbeit auch zukünftig ehrenamtlich geleistet werden kann, werden Männer und Frauen gesucht, die bereit sind, die interessanten und vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr wahrzunehmen und die Einsatzabteilung der Stadtteilfeuerwehren Ginsheim oder Gustavsburg zu verstärken.

Bischofsheim: Umbau und Modernisierung des Wertstoffhofes

Nachrichten Bischofsheim | An diesem Montagnachmittag wurde der erste Spatenstich für den Umbau und die Modernisierung des Wertstoffhofs Sonnenwerk in Bischofsheim gemacht. Bis Mitte des kommenden Jahres soll dort alles moderner, digitaler und für die Kundschaft komfortabler werden. Rund zwei Millionen Euro investiert die Abfall-Wirtschafts-Service GmbH (AWS), hundertprozentige Tochtergesellschaft der Riedwerke Kreis Groß-Gerau, in das Vorhaben.


Neue und großzügige Fahrspuren

Nach dem Abbruch von Altgebäuden auf dem Sonnenwerk-Areal am Schindberg, die früher der Kompostaufbereitung dienten, ist die Fläche gut zu erkennen, auf der die Container und Boxen für die Wertstoffe Platz finden sollen. Es wird neue, großzügige Fahrspuren zum Hof geben, um den Anlieferverkehr zu entzerren. Der Weg führt dabei künftig direkt aufs ehemalige Müllumschlagsgebäude zu. Die Autos werden dann ohne Begegnungsverkehr um die Container herum gelenkt.

Die Anlage orientiert sich an der bereits von der AWS modernisierten in Büttelborn. Auch dort wurde so gebaut, dass niemand mehr Gegenstände über eine steile Treppe tragen und dann in die Behälter wuchten muss. Die Containerkante wird nicht mehr so hoch sein wie bisher.

Zwei neue Waagen und ein Sozial-/Bürogebäude

Gebaut werden zudem zwei neue Waagen und ein Sozial-/Bürogebäude für die Mitarbeitenden. Mindestens zwei werden immer zeitgleich anwesend sein, je nach Zuspruch können es auch mehr werden. Die Öffnungszeiten jedenfalls sollen auf 45 Wochenstunden ausgeweitet werden. Die Fläche des bisherigen Wertstoffhofs wird der Firma Holzwerk Bischofsheim GmbH zugeschlagen, die ihrerseits eine andere Ecke des Geländes an den neuen Wertstoffhof abgibt.



Landrat Thomas Will dazu

Landrat Thomas Will, selbst aus Bischofsheim, erinnerte sich gut an die Entwicklung, die das Areal am Schindberg genommen hat – von der benachbarten früheren Mülldeponie über die Kompostierungsanlage von Mitte der siebziger bis Ende der neunziger Jahre zum Sonnenwerk, das sich zu einem Zentrum für erneuerbare Energien entwickelte. „Aus der Müllentsorgung früherer Zeiten wurde die Abfallwirtschaft“, sagte Thomas Will. Die Bedeutung solcher Einrichtungen habe sich gerade in den vergangenen Monaten wieder gezeigt. Auf den Hochbetrieb im Sonnenwerk müsse man „mit zeitgemäßen und barrierefreien“ Entsorgungsangeboten reagieren.

2000 Anlieferer pro Woche

Im Wertstoffhof können rund 15 verschiedene Abfallarten angeliefert werden. Die aktuelle Zahl der Anlieferer liegt bei rund 2000 pro Woche. Davon kommen 70 Prozent aus der Gemeinde Bischofsheim und rund 15 Prozent aus der Stadt Rüsselsheim am Main. Die AWS betreibt neben dem Sonnenwerk, das auch während des Corona-Shutdowns geöffnet war, Wertstoffhöfe in Büttelborn, Trebur, Stockstadt, Riedstadt-Erfelden und bald zusätzlich in Mörfelden-Walldorf.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall im Rheingau

Nachrichten Rheingau | An diesem Mittwochmorgen gegen 4:50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B42 in Höhe der Ausfahrt Eltville-Erbach. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt.


Ein 22 Jahre alter Mann und seine 41 Jahre alte Beifahrerin waren mit einem Opel Combo auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Rüdesheim unterwegs. Plötzlich kam der Fahrer von der Spur ab, woraufhin sich sein Fahrzeug überschlug und schließlich auf der Seite zum Stillstand kam. Ein 60 Jahre alter Mann war mit seinem Opel Zafira in die gleiche Richtung unterwegs. Er sah das vor ihm verunfallte Fahrzeug vermutlich aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse zu spät und prallte gegen den PKW.

Alle drei Fahrzeuginsassen wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab zudem bei dem 22-jährigen Fahrer einen Wert von 2,7 Promille. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Ingelheim: Ausgabe der Schulbücher für die Grundschulen

Nachrichten Ingelheim | Die Schulbücher der Klassen 1 bis 4 für das Schuljahr 2020/2021 werden im Bürgerraum Ober-Ingelheim, Bahnhofstraße 121, 55218 Ingelheim ausgegeben. Vom 10. August bis 14. August in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr können die Bücher abgeholt werden.


Abholung auch mit Vollmacht möglich

Die Abholung kann auch durch schriftlich bevollmächtigte Dritte erfolgen. Die Stadt Ingelheim weist darauf hin, dass die Ausgabe der Bücher nur an den genannten Terminen stattfinden kann.

Die Eingabe der Bücherausleihe ist bereits beendet. Aufgrund von zahlreichen Nachfragen schaltet die Stadt Ingelheim das Ausleihportal am 24. Juli nochmals frei. Eltern die bis dato noch keine Schulbuchausleihe beantragt haben, tun dies bitte an diesem Tag. Eine nochmalige Freischaltung ist dann nicht mehr möglich.

Für Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Schuljahr auf eine weiterführende Schule wechseln, gelten die Termine der Ausgabe nicht. Hier müssen bei der neuen Schule die Termine erfragt werden.

Für weitere Fragen steht Ulrike Bender vom Amt für Familien, Bildung und Soziales telefonisch unter 06132 782-177 oder per E-Mail unter ulrike.bender@ingelheim.de zur Verfügung.

Fahndung: 18-Jähriger aus Vollzug abgehauen

Blaulicht Rheinland-Pfalz – Ein 18-jähriger junger Mann ist bereits seit dem 12.07.2020 aus dem Pfalzklinikum in Klingenmünster abgehauen. Dort ist er im Maßregelvollzug untergebracht. Da die bisher durchgeführten Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg hatten, bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Einigen Hinweisen zufolge hat der junge Mann vor, über Köln in die Niederlande zu reisen.


Personenbeschreibung:

Am Tag seines Verschwindens trug er ein bordeauxfarbenes Langarmshirt, schwarze Jogginghosen und weiße Turnschuhe.

  • 160-165 cm groß,
  • auffallend schlank (48 Kilogramm)
  • spricht akzentfreies Deutsch
  • kurz rasierte Haare
  • trägt gewöhnlich eine Hornbrille mit einem gebrochenen Bügel, der notdürftig mit Klebeband repariert wurde

Der 18-Jährige wirkt allgemein hektisch und nervös. Außerdem ist er auf Medikamente angewiesen. Die behandelnden Mediziner gehen aktuell nicht von einer akuten Eigen- oder Fremdgefährdung aus. Sollte der Flüchtige angetroffen werden, bitte umgehend die Polizei verständigen. Hinweise nimmt die Polizei Landau unter der Telefonnummer 06341/287-0 entgegen.

Rheinland-Pfalz Ausstellung 2020 ist abgesagt

Nachrichten Mainz | Seit Jahrzehnten ist die Rheinland-Pfalz Ausstellung eine feste Größe im Jahreskalender der Landeshauptstadt Mainz, des Bundeslandes und auch des Rhein-Main-Gebietes. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn es wird ohne die beliebte Verbrauchermesse vorübergehen. Sebastian Kreuser, Geschäftsführer des Messeveranstalters RAM, sieht sich aufgrund der aktuellen Situation veranlasst, die Rheinland-Pfalz Ausstellung in diesem Jahr abzusagen.


Die Messe wäre mit starken Qualitätseinbußen verbunden

Ursprünglich war die Messe vom 28. März bis 5. April auf dem Mainzer Messegelände geplant. Nach dem Lockdown wurde jedoch der 5. bis 13. September als Ersatztermin festgelegt, denn ab September waren Messen deutschlandweit wieder erlaubt. Somit wäre die Rheinland-Pfalz Ausstellung die erste Messe nach dem Lockdown gewesen und sollte das zweite Messehalbjahr einläuten, doch daraus wird nun nichts.

Auch wenn dem Geschäftsführer die Entscheidung nicht leicht fiel, zwang ihn eine Welle von Stornierungen, die nach der Aufhebung des Lockdowns über die RAM hereinbrach, dazu. „Bis heute haben mehr als 200 Aussteller ihre Anmeldung zurückgezogen“, berichtet Kreuser. In den letzten acht Tagen häuften sich die Stornos. Außerdem rechnet er damit, dass weitere folgen werden. Für ihn steht daher fest: Würde er die Messe durchführen, wäre dies mit starken Qualitätseinbußen verbunden. „Mit der Hälfte der Aussteller könnten wir die gewohnte Vielfalt nicht mehr bieten.“ Keinesfalls aber will er die Messebesucher enttäuschen. Kreuser: „Wir haben hier eine Verantwortung.“



Die Begründungen für die Absagen sind vielfältig

Die Zurückhaltung der Aussteller zieht sich durch alle Branchen, betrifft kleine wie große Unternehmen, Erstaussteller wie Stammkunden. Die Begründungen für die Absagen sind vielfältig, lassen sich jedoch alle auf die aktuelle Pandemie zurückführen. Dabei schienen die Voraussetzungen für den Neustart nach der Aufhebung des Lockdowns zunächst perfekt. Die RAM hatte ein überzeugendes Hygienekonzept ausgearbeitet, welches auch von der Stadt Mainz akzeptiert wurde. Umso größer war bei der RAM die Enttäuschung, als die Absagen eintrafen, denn die Veranstalter hatten damit gerechnet.

Im nächsten Jahr soll die Messe stattfinden

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Im kommenden Jahr soll es die Messe wieder geben. Sie soll dann vom 10. bis 18. April stattfinden. Kreuser hofft zuversichtlich, dass sich die Lage bis dahin normalisiert hat. Am Konzept mit drei Erlebniswelten, Messen in der Messe und Sonderschauen soll sich auch nichts ändern. Auch die Mischung der beliebten Themen von Bauen über Wohnen, Haushalt, Ernährung, Mode, Garten und Gesundheit bleibt den Besuchern erhalten.

Bad Kreuznach: Krankenhaus auf zweite Corona-Welle vorbereitet

Nachrichten Bad-Kreuznach | Während über die Abschaffung der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht heftig diskutiert wird, laufen am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach im Hintergrund weitere Präventionsmaßnahmen, um bei einer plötzlichen Verschlimmerung der COVID-19-Pandemie schnell handlungsfähig zu bleiben. Eine der Maßnahmen: Die Schulung von 13 Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie, die im Ernstfall auf der Intensivstation die Fachleute bei der Pflege unterstützen.


Schulungsprogramm auf die Beine gestellt

Marion Bauer, Leiterin der Intensivstation, Judith Schmidt, ihre Stellvertreterin und Jutta Magmer-Melaas, stellvertretende Pflegedirektorin, haben ein zweitägiges Schulungsprogramm auf die Beine gestellt. Während das Krankenhaus zum Normalbetrieb zurückgekehrt ist, wurden parallel daran gearbeitet, sich auf eine zweite Welle vorzubereiten, ohne dann wieder in den „Krisenmodus“ gehen zu müssen. Deshalb haben sie aus anderen Bereichen Freiwillige gesucht, die zwar eine pflegerische Ausbildung haben, aber derzeit nicht direkt im Krankenhaus Dienst tun. Kerstin Fennel aus dem „Erlösmanagement“ und Diakon Frank Folchert von der Mitarbeitervertretung sind solche Beispiele. Sie wollen helfen. Dafür lassen sie sich fortbilden in Sachen Hygienemaßnahmen im Umgang mit COVID-19-Patienten, Überwachung, Pflege, Lagerung und Transport beatmeter Menschen sowie zum Thema Selbstschutz.

Die Fernsehbilder aus Italien aus dem März sind jedem noch präsent. „Das darf es bei uns nicht geben“, war die einhellige Meinung der verantwortlich Handelnden in der Politik und in der Medizin in Deutschland, in Bad Kreuznach und auch am Diakonie Krankenhaus. Entsprechende Sofort-Maßnahmen wurden im März ergriffen und hatten Erfolg. Eine Katastrophe wie in Italien konnte durch umsichtiges Handeln verhindert werden. „Auf diesem Weg werden wir weiter gehen“, so Jutta Magmer-Melaas.

Die anderen Stationen sollen weiterarbeiten können, während die jetzt ausgebildete „Taskforce“ aus anderen Bereichen des Hauses, die Mitarbeiter der Intensiv- und COVID-19-Station unterstützt.

Kerstin Fennel ist gelernte Krankenschwester

Seit 1996 arbeitet sie in der Stiftung kreuznacher diakonie, seit mehr als zehn Jahren jedoch nicht mehr direkt auf Station. Sie ist für die Abrechnung mit den Krankenkassen zuständig. Als sie die Bilder vor Monaten im Fernsehen gesehen hat, war ihr Entschluss klar: „Wenn die Kollegen auf der Intensivstation Unterstützung brauchen, bin ich da!“ Auch Frank Folchert, bis vor einem Jahr OP-Pfleger macht die Schulung freiwillig mit. Er ist seit 1984 Diakonie-Mitarbeiter, derzeit Mitarbeitervertreter mit voller Freistellung – also nicht „auf“ Station. Der bald 54Jährige will seine Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus nicht alleine lassen, wenn „Not am Mann ist“. „Wir haben nun mal einen Job gelernt, bei dem es dazugehört, auch dort und dann zu arbeiten, wenn es unangenehm wird“, so Folchert. „Damit fasst er eine Haltung zusammen, die wir bei den Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie in dieser Pandemie immer wieder erlebt haben“, sind sich Jutta Magmer-Melaas, Marion Bauer und Judith Schmidt einig.

Dr. Joe Weingarten hat sich mit der Schausteller- und Eventbranche getroffen

Nachrichten Rheinhessen | Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat sich mit Vertretern der Schausteller-Branche und des Veranstaltungsgewerbes getroffen: Peter Geiger, Inhaber von Event-Protector; Tim Sandrock, Geschäftsführer von Flo-Service; Maximilian Dick, Geschäftsführer von Mecovent; Sascha Barth, Inhaber von Barth-Kinderfahrgeschäften und Marco Sottile von den Schaustellerbetrieben Sottile & Barth. Zum Ergebnis des Gesprächs sagen sie:


Wir brauchen mehr Mut

Die Branche der Schaustellerinnen und Schausteller sowie der Veranstalter und Veranstalterinnen ist unverschuldet in Not geraten. In Folge der saisonüblichen Pause und den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sind sie in diesem Jahr nahezu ohne selbst verdiente Einnahmen geblieben. Dass selbst gesündeste Betriebe allmählich in Schwierigkeiten geraten, ist allzu natürlich.

Das Gespräch behandelte die Frage, wie die Schausteller-Branche durch die Krise kommen kann. „Das Geld aus den Konjunkturpaketen der Bundesregierung hat in der Krise geholfen“, sagt Schausteller Marco Sottile. „Doch es ist nicht unser Ziel, von staatlichen Mitteln abhängig zu sein“, sagt Tim Sandrock, Geschäftsführer von Flo-Service. Das dringende Ziel sei es, durch Veranstaltungen wieder zu eigenen Einnahmen zu kommen.

Sicherheitsexperte Peter Geiger

„Das ist machbar.“ Es gebe Sicherheitskonzepte. Die Schausteller müssten nur die Gelegenheit bekommen, diese auch anzuwenden: „Wenn eine Branche Erfahrung darin hat, das Zusammentreffen von vielen Menschen in geordneten Bahnen zu halten, dann sind das die Schausteller.“

Vor dem Hintergrund der Bilder aus Mallorca, vom Frankfurter Opernplatz oder dem Mainzer Rheinufer sagt der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten: „Die Politik muss realistisch bleiben. Die Menschen wollen im Sommer zusammenkommen und feiern. Wenn wir das nicht in geordneten Bahnen ermöglichen, dann suchen sich die Menschen ihren Weg und es entstehen unkontrollierte Zusammentreffen wie an jedem Wochenende auf verschiedenen Plätzen zu beobachten ist.“

Die Schausteller berichteten, dass Initiativen derzeit häufig an den Ordnungsbehörden scheiterten. Selbst kleine Weinfeste könnten nicht zustande kommen, weil in den Ämtern niemand die Verantwortung tragen wolle. So entstehe ein Ungleichgewicht: Auf der einen Stelle dürften Menschen zu tausenden zusammenkommen und ungeordnet feiern. An anderer Stelle dürften sich nicht mal hunderte Menschen treffen, um geordnet zu feiern. Gleichzeitig bedeute das Verbot für die Schausteller und die Veranstaltungsbranche faktisch ein Berufsverbot.



Wir brauchen die Sicherheitsmaßnahmen noch für eine lange Zeit

Joe Weingarten sagte zu, die Gemeinden in seinem Verantwortungsbereich anzuschreiben und die Verantwortlichen anzusprechen: „Wir brauchen die Sicherheitsmaßnahmen noch für eine lange Zeit. Aber gerade deswegen sollten wir die Zusammentreffen ermöglichen, die geordnet stattfinden.“ Das bedeute für die Verwaltungen, Verantwortung zu übernehmen. „Ich habe aus meiner langen Verwaltungserfahrung viel Verständnis dafür, wie viel Druck in dieser Frage bei den Kommunen und Mitarbeitenden liegt. Aber nur so können wir den Corona-Virus klein halten und gleichzeitig so viel normales Leben wie möglich leben.“

Zum Hintergrund: Hilfen des Bundes

Für kleine und mittelständische Unternehmen stellt der Bund 25 Milliarden Euro bereit. Einen erfolgreichen Antrag stellen können Unternehmen, deren Umsätze in Folge der Corona-Krise im April und Mai um mindestens 60 Prozent unter den Ergebnissen der Vergleichsmonate im Jahr 2019 lagen. Außerdem müssen sie für die Monate Juni bis August mit einem Rückgang des Umsatzes rechnen, der mindestens 50 Prozent zu den Monaten Juni bis August 2019 beträgt. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet wurden, gelten der November und der Dezember 2019 als Vergleichsmonate.

Der Bund erstattet bis zur Hälfte der fixen Betriebskosten. Wobei der maximale Erstattungsbeitrag 150 000 für drei Monate nicht überschreiten darf. Die Beträge sind nach Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestaffelt. Anträge können bis zum 31. August gestellt werden.

Ginsheim-Gustavsburg: Transporter landet im Altrhein

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Mittwochvormittag gegen 10:55 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz am Altrheinufer bei der Dammstraße im Stadtteil Ginsheim. Ein Transporter war in den Rhein gerollt und dort unter gegangen.


Die Feuerwehr wurde alarmiert wegen eines silberfarbenen Transporters, der bei Ginsheim in den Altrhein gerollt war. Die Einsatzkräfte wussten zunächst nicht, ob Insassen im Fahrzeug waren. Durch den Einsatz von Tauchern der Feuerwehr konnte dies ausgeschlossen werden. Der Fahrer des Transporters konnte in einem nahegelegenen Hotel angetroffen und zum Unfall befragt werden. Scheinbar hatte der Mann vergessen, die Handbremse anzuziehen.

Bevor das Fahrzeug im Rhein landete, rollte es noch gegen eine am Rheinufer stehende Sitzbank und beschädigte diese. Ein Radfahrer hatte zuvor gerade sein Fahrrad an diese Parkbank gelehnt. Der Radler sah das Unheil gerade noch rechtzeitig kommen, konnte ausweichen und wurde nicht verletzt.

Der Transporter soll nun von Tauchern unter Wasser stabilisiert werden. So soll es dem Abschleppdienst im Anschluss ermöglicht werden, das Fahrzeug dann aus dem Altrhein zu bergen. Vor Ort waren rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, der Deutschen Lebens-Rettungs Gesellschaft (DLRG), vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Polizei.