BYC-News Blog Seite 1341

Rüsselsheim: Stadtradeln für ein gutes Klima

Nachrichten Rüsselsheim | Vom 17. August bis 6. September findet die diesjährige Kampagne „Stadtradeln“ in Rüsselsheim am Main statt. Radbegeisterte können sich daran beteiligen und Radkilometer für den Klimaschutz sammeln. Bereits zum elften Mal beteiligt sich die Stadt Rüsselsheim am Main an der deutschlandweiten Aktion „Stadtradeln für ein gutes Klima“ des Klima-Bündnisses.


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Möglichst viele Fahrradkilometer sammeln

Alle, die in Rüsselsheim wohnen, arbeiten, studieren oder in die Schule gehen, sind herzlich eingeladen, beim „Stadtradeln“ mitzumachen. Während des dreiwöchigen Aktionszeitraumes gilt es, kräftig in die Pedale zu treten und dabei möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. Ob die Strecken beruflich oder privat gefahren werden, spielt keine Rolle. Ursprünglich war die Aktion, bei der sich in diesem Jahr alle Kommunen des Kreises Groß-Gerau beteiligen, für den 17. Mai bis 6. Juni geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung verschoben.

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Das Fahrrad bringt ein Stück Normalität in turbulente Zeiten

„Das Fahrrad ist derzeit das sinnvollste Verkehrsmittel, um die verbleibenden Wege mit möglichst geringem Infektionsrisiko zurückzulegen oder einfach mal den eigenen vier Wänden zu entkommen und an der frischen Luft etwas für die Gesundheit zu tun – kurz: Das Fahrrad bringt ein Stück Normalität in turbulente Zeiten!“ Mit diesen Worten und Preisen wirbt das Klima-Bündnis, um die fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern und das fahrradaktivste Kommunalparlament zu werden.



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Geradelt wird im Team

Mit der Teilnahme am Stadtradeln leisten die Radfahrerinnen und -fahrer gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützen Rüsselsheim am Main auf dem Weg zu einem verbesserten Fahrradklima. Geradelt wird in Teams, hierzu können sich Radel-Interessierte registrieren. Zusammen mit dem Freundeskreis, Kolleginnen und Kollegen oder der Familie haben sie dann die Möglichkeit, ihre gefahrenen Kilometer zu sammeln. Man kann sich in einem bereits bestehenden Team anmelden, beispielsweise dem „Offenes Team-Rüsselsheim“, oder als Teamkapitänin und Teamkapitän mit dem eigenen Team.

Im Online-Radel-Kalender können dann täglich oder wöchentlich die gefahrenen Kilometer eingetragen werden. Hilfreich ist auch die Stadtradel-App, bei der automatisch die gefahrenen Kilometer registriert werden können. Bislang haben sich 30 Teams angemeldet, sieben davon sind aus Rüsselsheimer Schulen dabei.

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Stadträtin Marianne Flörsheimer dazu

„Wir freuen uns, wenn sich weitere Teams mit Spaß am und beim Fahrradfahren beteiligen. Aber vor allem geht es darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Stadträtin Marianne Flörsheimer.

Alle sind zur Teilnahme aufgerufen, denn jeder geradelte Kilometer vom 17. August bis 6. September zählt, egal ob die Fahrt zur Schule, zur Arbeit, zum Treffen mit Freundinnen, Freunden oder in den Supermarkt geht.

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Für nachhaltigen ÖPNV gibt es keine reine „Binger-Lösung“

Nachrichten Bingen | Wie schafft es Bingen, nachhaltiger zu werden? „Nur gemeinsam“, sagt der Landtagskandidat für den Wahlkreis Bingen und Stadtverbandsvorsitzende der CDU Bingen Stefan Bastiné. Er ergänzt, dass „bei diesem Thema alle an einem Strang ziehen müssen, um eingefahrene Wege zu verlassen.“


Bastiné ist sich sicher, dass vieles im Bereich Nachhaltigkeit auch innerhalb der jeweiligen Kommunen angegangen werden kann. „Gerade bei größeren Projekten ist es jedoch wichtig zu schauen, wie anfallende Lasten auf mehrere Schultern verteilt werden können. So steigen die Chancen für eine nachhaltige und für die einzelne Kommune ökonomischere Lösung.“

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Wasserstoff als nachhaltiges Antriebskonzept für den ÖPNV

Ein anschauliches Beispiel ist hier der ÖPNV. Bereits im Januar dieses Jahres (Anfrage 07/ 06-2020) wurde von der CDU wiederholt das Thema Wasserstoff als nachhaltiges Antriebskonzept für den ÖPNV ins Spiel gebracht. Die CDU ist überzeugt, dass der Wasserstoffantrieb für Busse langfristig sinnvoller als der vom Dezernat favorisierte e-Antrieb ist. Mit dem Wissen, dass beispielsweise die Kosten einer Wasserstofftankstelle hoch und für Bingen alleine zu teuer sind, sollte das Dezernat mit den umliegenden Nachbarkommunen Gesprächen führen.

„Für uns ist es nicht verständlich, warum wir auf unseren Antrag im Januar keine verwertbare Reaktion des zuständigen Dezernates erhalten haben,“ fragt sich der Fraktionsvorsitzende Michael Stein. Denn eine Reaktion gab es schon: „Eine weitere Beschäftigung mit dem Thema [fand] noch nicht statt.“

Dabei liegen die Vorteile für Wasserstoff auf der Hand: Hohe Reichweite, kurze Tankzeiten und im elektrolyseverfahren ist Wasserstoff faktisch in unendlichen Mengen verfügbar. Auch wichtig: in heißen Sommer- oder kalten Wintermonaten bleibt die Reichweite der Fahrzeuge trotz Nutzung der Heizung oder Klimaanlage gleich.

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Gebietsübergreifende Lösung im ÖPNV muss her

„Wir appellieren mit Nachdruck an das zuständige Dezernat, die Anregungen der CDU-Fraktion aufzunehmen und mit den Nachbarkommunen eine gemeinsame Lösung im Sinne der Nachhaltigkeit anzupacken,“ so der Fraktionsvorsitzende Stein abschließend.

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Hilfe und Orientierung in Fragen der Suchtprävention bei Kindern

Nachrichten Frankfurt | Wie können Eltern ihre Kinder selbständig erziehen und gleichzeitig stärken, wenn diese ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol, Drogen oder digitalen Medien machen? Zwei Ratgeber der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) geben Eltern und Erziehenden konkrete Hilfestellungen und Orientierung in Fragen der Suchtprävention. Gefördert wurden diese durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und realisiert mit Mitteln aus der Selbsthilfe der BARMER Landesvertretung in Hessen.


„Kinder frühzeitig stärken!“

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass psychisch gesunde, selbstbewusste und zufriedene Kinder später ein geringeres Suchtrisiko haben. Umgekehrt zeigen Kinder, lange bevor sie süchtig werden, deutliche Warnsignale. Auf diese Erkenntnisse baut die frühe Suchtprävention mit dem Ratgeber „Kinder frühzeitig stärken!“. Da Erwachsene prägende Vorbilder sind und von den Kindern sehr genau beobachtet werden, versucht diese Broschüre mit anschaulichen Beispielen aus dem Erziehungsalltag aufzuzeigen, wie Kinder gefördert und unterstützt werden können, damit sie sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln.

Hilfe und Orientierung in Fragen der Suchtprävention

Der andere Ratgeber „Kinder und Jugendliche vor riskantem Umgang mit Alkohol, Cannabis oder Handy schützen“ richtet sich an Eltern und Erziehende, deren Kinder bereits in der Pubertät sind. Der Ratgeber beschreibt, was es heißt, Jugendliche durch die Pubertät zu begleiten. Er gibt Tipps, wie Eltern ihr Kind im Umgang mit Suchtmittel- und Medienkonsum stärken können. Anhand von Beispielen erhalten Erziehende Hilfestellungen für den Fall erster Rauscherfahrungen mit Alkohol oder Cannabisprodukten sowie übermäßiger Mediennutzung. Die beiden Elternratgeber stehen ab sofort kostenlos zur Verfügung. Sie können auf der Homepage der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (www.hls-online.de) heruntergeladen oder in der Printversion bestellt werden.

Darüber hinaus sind die Broschüren in den hessischen Fachstellen für Suchtprävention in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt erhältlich. Bei Fragen rund um das Thema Suchtprävention können sich Ratsuchende an die hessischen Fachstellen für Suchtprävention sowie die Suchtberatungsstellen der Träger der freien Wohlfahrtspflege wenden. Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. ist erreichbar unter der Telefonnummer 069-7137 6777 oder per E-Mail: hls@hls-online.org.



Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration:

„Das Gespräch suchen und miteinander im Gespräch bleiben: Das ist für Eltern und Kinder besonders wichtig, wenn es darum geht, Suchtverhalten vorzubeugen. Der vorliegende Ratgeber bietet Eltern praktische Hinweise und Hilfestellung, wie dies gelingen kann. Deshalb haben wir seine Erstellung gerne unterstützt.“

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Susanne Schmitt, Geschäftsführerin der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.:

„Es gibt kein Patentrezept gegen Sucht. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass der Einfluss der Eltern in jeder Lebensphase ihrer Kinder sehr wichtig ist. Die Jüngeren senden, lange bevor sie süchtig werden, deutliche Warnsignale. Die entsprechende Präventionsarbeit sollte von daher bereits frühzeitig einsetzen. In der Pubertät wollen Jugendliche sich ausprobieren, Neues wagen und Grenzen überschreiten. Auch in dieser Phase sollten Eltern und Erziehende vertrauensvoll an ihrer Seite stehen und das Gespräch suchen.“

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Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen:

„Suchtprävention baut auf Vertrauen, Kommunikation und starke Partnerschaften. In herausfordernden Lebensphasen müssen wir deshalb unterstützend an der Seite junger Menschen und ihrer Erziehenden stehen, um den Folgen von Sucht vorzubeugen.“

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Sommerferienangebote kommen in Mainz-Bingen gut an

Nachrichten Mainz-Bingen | Wenn die Schule Pause macht, fällt für Kinder im Landkreis Mainz-Bingen der Startschuss für besondere Bildungsangebote. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) bietet in Kooperation mit vielen Bündnispartnern in den Sommerferien Bildungsprogramme flächendeckend im Landkreis an – so auch beispielsweise den „talentCAMPus kompakt“ in Budenheim.


„Wir kommen wieder“

34 Kinder hatten dort in Kleingruppen die Möglichkeit in den ersten beiden Sommerferienwochen zu lesen, zu experimentieren und zu lernen. Aus Salzteig wurden Buchstaben geformt, mit Kartoffeln wurde gedruckt, Pflanzen bahnten sich ihren Weg durch Labyrinthe und schließlich wurde alles in kleinen Tagebüchern kreativ festgehalten. Die Kinder waren sich einig: „Wir kommen wieder!“

Daniele Darmstadt von der Kreisvolkshochschule und Dr. Heike Schiener vom Kooperationspartner „Kommunales Bildungsbüro“ der Kreisverwaltung überzeugten sich vom Erfolg des Sommerferienprojekts: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Ferienangebote so gut ankommen. Die Kinder haben uns ganz stolz jedes einzelne ihrer Werke vorgestellt.“

Neben dem „talentCAMPus kompakt“ bietet die KVHS mit ihren Bündnispartnern weitere Projektformate an. In den Sommerferien 2020 erreichen diese über 1.000 Kinder. In Projekten wie dem „talentCAMPUS“, dem Leseprojekt „Komm wir lesen gemeinsam“ und den Feriensprachkursen erweitern die Kinder ihre sprachlichen, kognitiven und kreativen Kompetenzen. Das Lernen in der digitalen Welt wird anhand von iPads und Kameras vertieft. „Wir wollen keinen direkten Schulersatz, sondern bieten Ferienbildungsprojekte, die entwicklungs- und bedarfsorientiert konzipiert sind“ führt Projektleiterin Daniele Darmstadt an.

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 – 18 Jahren im Landkreis Mainz-Bingen. Alle Dozentinnen und Dozenten sind Studierende aus Lehrämtern im Hauptstudium, Sprachlehrende und Lehrkräfte für alle Schulformen. Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler, Kunst-, Musik- und Medienpädagoginnen und –Pädagogen sowie Grafikdesigner und -Designerinnen mit abgeschlossenem Hochschulstudium werden ebenfalls eingesetzt. Finanziert werden die Projekte vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Mainz-Bingen.

Zwei schwere Fahrradunfälle in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Freitagmittag kam es gleich zu zwei Unfällen von Radfahrern im Stadtteil Gustavsburg. In beiden Fällen zogen sich die Radfahrenden Kopfverletzungen zu.


Fall 1: Gegen 11:45 Uhr befuhr ein 25 Jahre alter Mann aus Hochheim mit seinem Fahrrad die Eisenbahnbrücke von Gustavsburg kommend in Richtung Mainz. Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte der Mann. Er erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Nachdem der Mann dann durch den Rettungsdienst und einen Notarzt vor Ort erstversorgt wurde, wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Am Unfallort erklärte der Mann gegenüber den Rettungskräften, dass er alleine zu Fall gekommen sei. Zur Zeit sind der Polizei keine Augenzeugen des Vorfalls bekannt. Um den Hergang des Sturzes klären zu können, werden daher Zeugen gebeten, sich mit der Polizeistation Bischofsheim unter der Telefonnummer 06144 / 9666-0 in Verbindung zu setzen.

Fall 2: Gegen 13:15 Uhr war eine 69 Jahre alte Frau auf der Landdammstraße unterwegs. Auch sie stürzte ohne Fremdverschulden und auch sie erlitt eine Kopfverletzung, die jedoch weniger schwerwiegend war. Auch sie wurde zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Rheingau: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Nachrichten Rheingau | An diesem Donnerstagmittag gegen 13:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3033 bei Lorch. Bei dem Unfall wurde ein Motorradfahrer verletzt, der Unfallverursacher flüchtete vom Ort des Geschehens.


Der 55 Jahre alte Mann war mit seinem Motorrad auf der Landstraße unterwegs. Zeitgleich wollte auf der Gegenspur ein Motorradfahrer ein Pannenfahrzeug überholen. Beim Überholvorgang geriet der Motorradfahrer auf die Fahrspur des 55-Jährigen, der daraufhin stürzte und sich verletzte.

Der entgegenkommende Biker soll daraufhin weitergefahren sein und hat sich nicht um den verletzten Mann gekümmert. Der Flüchtige soll eine blaue Maschine der Marke BMW gefahren sein.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer 06722 – 91120 zu melden.

Mainz: Sperrung der Mombacher Hochbrücke

Nachrichten Kurzmeldung | Wie die Landeshauptstadt Mainz mitteilt: Von Montag, 27.07.2020 bis zum Samstag, 01.08.2020 erfolgt jeweils in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, auf der K 17 Hochbrücke Mombacher Straße eine wechselweise halbseitige Sperrung der Fahrspuren sowohl stadtaus- als auch einwärts. Grund für die Sperrung sind Brückenprüfungsarbeiten durch das Stadtplanungsamt Straßenbetrieb (Amt 61.3).


 

Dalheim: Rebstöcke am Weinberg beschädigt

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht vom 17. Juli auf den 18. Juli 2020 wurden „Im Ostertal“ in Dalheim mehrere Rebstöcke an einem Weinberg mutwillig beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 250 Euro. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei in Oppenheim nach Hinweisen. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Oppenheim unter der Rufnummer: 06133-933100.


 

Zeugen gesucht nach tödlichem S-Bahn-Unfall

Nachrichten Kurzmeldung | Am Samstag, den 18. Juli gegen 5:18 Uhr kam es im Bahnhof Eschborn-Süd im Bereich des Bahnsteigs zu einem tragischen Vorfall. Ein 24 Jahre alter Mann wurde von der S-Bahn Linie S4, in Richtung Frankfurt am Main erfasst und kam ums Leben. Der Zugverkehr musste aufgrund dessen für mehrere Stunden gestoppt werden.

Die Polizei geht von einem Unfall aus. Um den genauen Ablauf ermitteln zu können, werden Zeugen gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


 

Schwere Kopfverletzung nach Angriff am Badesee

Nachrichten Worms | An diesem Donnerstagabend kam es am Gimbsheimer Badesee „Im Abel“ zu einem massiven Angriff auf einen Mann. Der Geschädigte erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen im Kopfbereich.


Eine Gruppe junger Männer hatte dort zuvor reichlich Alkohol getrunken und die anderen Badegäste zudem mit lauter Musik und rücksichtslosem Verhalten gestört. Als sie dann eine 44 Jahre alte Frau aus dem Altrheingebiet beleidigte, rief diese ihren 52-Jährigen Ehemann an. Dieser traf kurze Zeit später am Badesee ein und wollte die Situation mit der Gruppe verbal klären. Plötzlich eskalierte die Situation völlig.

Der 52-Jährige wurde von zwei Männern aus der Gruppe angegriffen. Die bewarfen ihn mit Steinen und schlugen ihm eine Glasflasche auf den Kopf. Der Geschädigte wollte daraufhin die Flucht ergreifen, jedoch folgten ihm die beiden Angreifer. Dem nicht genug, besprühten sie den Mann auch noch mit Pfefferspray. Bei dem Angriff wurde das Opfer schwer verletzt und erlitt unter anderem eine Platzwunde am Kopf, die im Krankenhaus versorgt werden musste.



Im Anschluss an die Tat flüchteten die beiden Angreifer mit einem Auto vom Tatort. Wie die Polizei mitteilt, liegt ihnen das Kennzeichen des Wagens vor. Zudem verlor einer der beiden Angreifer bei der Flucht sein Smartphone. Einer der Schläger konnte daher bereits ermittelt werden. Es handelt sich um einen 35 Jahre alten Deutschen aus Worms.

Der zweite Angreifer hingegen konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr aufgegriffen werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06241-8520 bei der Wormser Polizei zu melden.

Betrüger im Stadtgebiet Hochheim unterwegs

Nachrichten Hochheim am Main | Wie die Stadtverwaltung Hochheim mitteilt, ist derzeit ein Betrüger im Stadtgebiet Hochheim unterwegs. Darüber wurde die Stadtverwaltung von der Polizei informiert.


Wie der Stadtverwaltung Hochheim durch die Polizei mitgeteilt wurde, hat sich eine männliche Person im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit schwarzen Haaren und blauen Augen in einem Friseursalon in der Weiherstraße als Ordnungsamtsmitarbeiter ausgegeben. Er gab an, dort eine Corona-Kontrolle durchführen zu wollen.

Auf die Frage der Mitarbeiter des Friseursalons nach einem Dienstausweis hat der vermeintliche Betrüger die Flucht ergriffen.

Die Stadtverwaltung teilt hierzu mit, dass Kontrollen entweder durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter Vorlage eines Dienstausweises (ohne Aufforderung) oder den Beamten der Stadtpolizei in Uniform durchgeführt werden.

Wiesbaden: Ärztin der Asklepios Klinik in Ärztebestenliste 2020 aufgenommen

Nachrichten Wiesbaden | Mit Prof. Dr. Andrea May ist eine national und international anerkannte Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie in die Ärztebestenliste 2020 der Zeitschrift Focus Gesundheit aufgenommen worden. Sie leitet als Chefärztin die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie und Pneumologie an der Asklepios Paulinen Klinik (APK) in Wiesbaden.


400.000 Patienten wurden befragt

Auf der Suche nach den besten Ärzten Deutschlands kooperiert die Zeitschrift „Focus Gesundheit“ mit dem unabhängigen Recherche-Institut „MINQ“ (Munich Inquire Media). Das Institut befragt Haus-, Fach-, und Chefärzte nach ihren Erfahrungen. Darüber hinaus werden fast 400.000 Patienten zu ihrer Zufriedenheit mit dem Klinikaufenthalt interviewt.

Verschiedene Kriterien haben eine Rolle gespielt

Bei der Auswahl von Prof. May als eine der besten Gastroenterologinnen des Rhein-Main-Gebietes haben verschiedene Kriterien eine Rolle gespielt. So wird sie überdurchschnittlich häufig von Kollegen und auch von Patienten empfohlen. Außerdem sind Prof. May und ihr Spezialisten-Team an vielen klinischen Studien und Veröffentlichungen beteiligt und sind so immer auch auf wissenschaftlicher Ebene am Puls der Zeit. Hervorgehoben wird auch die Tatsache, dass sie sehr häufig Endoskopien des oberen Verdauungstraktes und des Dünndarms vornimmt. Auch bei der endoskopischen Entfernung von Polypen und Karzinomen im Dickdarm und der Therapie von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse / Gallenwege wird ihre große Expertise betont.

Mit ihrem eingespielten Team nimmt Prof. May sowohl die Diagnose wie die operative endoskopische Therapie vor. Das bedeutet, dass sie mit Hilfe des Endoskops viele Erkrankungen minimal-invasiv heilen oder verbessern kann, ohne im klassischen Sinne chirurgisch operieren zu müssen. So werden die Patienten bei endoskopischen Eingriffen weniger als bei der herkömmlichen Chirurgie belastet, da natürliche Körperöffnungen wie Mund und After genutzt werden, um in den eigentlichen Behandlungsbereich vorzudringen. Daher haben Patienten, die so operiert werden, oft weniger Schmerzen und werden schneller wieder gesund.

Sperrung in der Wormser Straße in Mainz

Nachrichten Kurzmeldung | Von Montag, dem 3. August bis Freitag, den 14. August wird jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Fahrspur stadtauswärts in der Wormser Straße auf Höhe der Hausnummer 151 gesperrt.

Im Bereich der Baustelle wird der Verkehr unter Nutzung der Busspur weiterhin zweispurig vorbeigeführt. Grund für die Sperrung sind Tiefbauarbeiten zur Abtrennung eines Hausanschlusses durch die Mainzer Netze.


 

Deutsche Umwelthilfe sieht Onlinehändler in der Pflicht

Nachrichten überregional | Obwohl der Onlinehandel in Deutschland im Marktsegment Elektronik im Jahr 2019 über 14,3 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet und einen Marktanteil von über 33 Prozent auf sich vereint hat, sind die Rücknahmemengen an Elektroschrott verschwindend gering. Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist der Onlinehandel demnach einer der hauptverantwortlichen Akteure für die überwiegend illegale Entsorgung von Elektroschrott in Deutschland.


Komplizierte oder keine Rückgabemöglichkeiten für Altgeräte

Obwohl die Branche seit genau vier Jahren zur Rücknahme und Information verpflichtet ist, werden Verbraucherinnen und Verbrauchern oft nur komplizierte oder keine Rückgabemöglichkeiten für Altgeräte angeboten. Unter anderem aus diesem Grund hat Deutschland die EU-Sammelvorgabe für Elektroaltgeräte von 45 Prozent für das Jahr 2018 verfehlt.

Trotz der zuletzt erneut stark gestiegenen Umsätze und Marktanteile stellt der Gesetzgeber den Onlinehandel bei der Rückgabe von Altgeräten besser als den stationären Handel. Die DUH fordert Umweltministerin Svenja Schulze auf, dies zu beenden und eine wirksame Rückgabe- und Informationspraxis im Versand- und Internethandel durchzusetzen. Anders wird Deutschland die neue ab 2019 geltende EU-Sammelvorgabe von 65 Prozent nicht einhalten können.

Mehr als die Hälfte des Elektroschrotts illegal entsorgt oder exportiert

Es kann nicht sein, dass der Onlinehandel beim Verkauf von Elektrogeräten massiv von der Corona-Krise profitiert, aber kaum zur Sammlung der Altgeräte beiträgt. Noch immer wird mehr als die Hälfte des oft mit Schadstoffen belasteten Elektroschrotts in Deutschland illegal entsorgt oder exportiert„, sagt der Stellvertretende DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Philipp Sommer.

Gleichzeitig müssen Onlinehändler kaum Kontrollen der Behörden befürchten, da sie erst ab einer Versand- und Lagerfläche für Elektrogeräte von mindestens 400 Quadratmetern unter die Rücknahme- und Informationspflichten fallen. Aufgrund der täglich wechselnden Lagerstände im Onlinehandel ist es den Behörden kaum möglich, dieses Kriterium zu überprüfen.



Viele Altgeräte eignen sich nicht für einen Postversand

Derzeit ist nur der Filialhandel dazu verpflichtet, bei Lieferung eines neuen Geräts ein entsprechendes Altgerät am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe zurückzunehmen. Die DUH fordert, dass die gleichen Regeln auch für Onlinehändler gelten und zwar unabhängig von deren Versand- und Lagerfläche. Große Onlinehändler mit mindestens 100 Quadratmetern Lager- und Versandfläche sollten auch ohne den Verkauf neuer Geräte Elektrokleingeräte kostenlos zurücknehmen müssen. Zugunsten einer verbraucherfreundlichen Rückgabe sollten sie sich an flächendeckenden stationären Rücknahmesystemen beteiligen. Über einen Paketversand konnten bisher nur geringe Mengen erfasst werden, da mit diesem Datenschutz- und Versicherungsbedenken sowie ein hoher Aufwand für die Verpackung der Geräte einhergehen. Zudem eignen sich viele Altgeräte aufgrund enthaltener Schadstoffe oder gegebener Brandgefahr nicht für einen Postversand.

Da über die angebotenen Rückgabemöglichkeiten oft nur unzureichend informiert wird, sollten Onlinehändler auf jeder Produktwebseite einen gut sichtbaren Link zu den kostenlosen Rückgabeoptionen platzieren müssen. Genau wie eine verweigerte Rücknahme sollte auch ein Verstoß der Informationspflicht als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden. Die einzelnen Filial- und Onlinehändler sollten zur Quoteneinhaltung und Veröffentlichung der gesammelten Elektroschrottmengen verpflichtet werden.

Wenig verbraucherfreundliche Rückgabemöglichkeiten

Bei unseren Tests stellen wir leider gerade im Onlinehandel besonders oft wenig verbraucherfreundliche Rückgabemöglichkeiten für Elektroaltgeräte oder sogar Rechtsverstöße fest. Gerade bei großen Onlinehändlern wie Saturn, Cyberport oder Netto Online konnten wir eine verbraucherfreundliche Rückgabe bestimmter Elektrogeräte erst per Gerichtsurteil durchsetzen„, kritisiert Sommer. Die von den Landgerichten zu Gunsten der DUH entschiedenen Urteile zu Saturn und Netto Online sind noch nicht rechtskräftig und befinden sich derzeit in Berufung vor den Oberlandesgerichten.



Zum Hintergrund

In Deutschland wurden im Jahr 2018 853.000 Tonnen Elektroaltgeräte gesammelt. Das entspricht einer Sammelquote von lediglich 43,1 Prozent. Die Bundesrepublik verfehlt damit das seit 2016 geltende EU-Sammelziel von 45 Prozent. Während der größte Anteil über die kommunalen Wertstoffhöfe erfasst wurde, sammelte der Handel in 2018 lediglich 101.943 Tonnen ein.

Der Onlinehandel profitiert von einer Regelung im Elektrogesetz. Anders als der Filialhandel muss er bei Lieferung eines Elektrogeräts ein entsprechendes Altgerät nicht in „unmittelbarer Nähe“, sondern lediglich in „zumutbarer Entfernung“ zurücknehmen. Dieser unbestimmte Rechtsbegriff wird von der Branche immer wieder missbräuchlich ausgenutzt, so dass Verbraucher oft Wege von 50 Kilometern und mehr für die Altgeräterückgabe zurücklegen müssen.

Nach einer aktuellen Branchenstudie wuchs aufgrund der Corona-Krise der Umsatz von Elektrogeräten im Onlinehandel im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich. Während der Umsatz im Bereich E-Commerce im Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt um 16,5 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro stieg, legten Warengruppen wie „Computer, Zubehör und Spiele“ um 15,5 Prozent oder „Haushaltswaren und Geräte“ um 25,5 Prozent zu.

Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall zwischen Schornsheim und Undenheim

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Donnerstag kam es gegen 18:55 Uhr auf der Bundesstraße B420 von Schornsheim in Fahrtrichtung Undenheim zu einem Verkehrsunfall auf Höhe vom Aussiedlerhof.


Wie die Polizei Oppenheim an diesem Freitag telefonisch gegenüber Boost your City mittelte, war ein Opel Corsa aus Richtung Schornsheim kommend auf der B420 in Fahrtrichtung Undenheim unterwegs. Zeitgleich wollte ein VW Golf aus einer Parkbucht ebenfalls in Richtung Undenheim auf die B420 auffahren und nahm dabei dem Corsa die Vorfahrt. Es kam dadurch zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Bei dem Unfall wurden drei von vier Insassen des VW Golf leicht verletzt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus in Bad Kreuznach gebracht. Außerdem wurden zwei Personen aus dem Opel Corsa leicht verletzt und in die Universitätsmedizin Mainz gebracht.

Die Unfallfahrzeuge waren nicht mehr Fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Einsatz waren vier Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber. Außerdem waren Einsatzkräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt vor Ort. Es kam durch den Unfall zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.