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Junge Union: Stadt Mainz braucht ein Dezernat für Digitalisierung

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Nachrichten Mainz | Im kürzlich erschienenen “Smart City Index 2020” des Digitalverbands Bitkom landete Mainz bei der Frage “Wie digital sind Deutschlands Städte?” nur auf Platz 36. Das ist im Vergleich zum vergangenen Jahr zwar ein Fortschritt, doch für die Junge Union Mainz (JU) gibt es aber weiterhin deutlichen Verbesserungsbedarf.


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Mainz zu einer Smart City weiterentwickeln

Der Kreisvorsitzende der JU, Torsten Rohe, formuliert das Bestreben: „Das Ziel muss sein, Mainz zu einer Smart City weiterzuentwickeln.“ Die JU Mainz hat den Vorschlag von Volt und Piraten, statt eines zweiten Wirtschaftsdezernats ein ehrenamtliches Dezernat für Digitalisierung einzuführen, mit Interesse verfolgt: „Wir freuen uns, dass auch Volt und die Piratenpartei erkannt haben, dass die Stadt Mainz dank der hervorragenden Arbeit der Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) keinen zusätzlichen ehrenamtlichen Wirtschaftsdezernenten benötigt und dass es der Ampelkoalition hierbei lediglich um Postengeschacher geht. Der Absprung eines zweiten FDP-Kandidaten für dieses Amt ist ein starkes Indiz für die aktuelle Verfassung der FDP in Mainz.“

Eine konstruktive Ergänzung des Stadtvorstandes in Fragen der Digitalisierung kann sich die Junge Union gut vorstellen. Denn insbesondere in den Teilbereichen IT und Kommunikation, Energie und Umwelt sowie Gesellschaft hat die Stadt Mainz unbefriedigend abgeschnitten und sich im Vergleich zum letzten Jahr zum Teil sogar noch verschlechtert.

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Jan Stausberg, Mitglied der JU Mainz dazu

Die JU will im Bereich der digitalen Verwaltung führend werden und digitale Bürgerservices wie Online-Terminvergabe, Online-Dienstleistungen, Website der Stadt, Online-Marketing und Kommunikations-Tools (Chatbot etc.) weiter ausbauen. „Ein weiteres großes Anliegen ist für uns der Breitband-, Glasfaser- und Mobilfunkausbau mit 4G- und 5G-Verfügbarkeit genauso wie Public WLAN. Hierzu benötigt es Anstrengungen von allen Seiten!“, so Jan Stausberg.

Die JU Mainz fordert die Ampelkoalition auf, hierzu konstruktiv mit den anderen Parteien zusammenzuarbeiten und die Sache vor die Personen zu stellen. „Wir wünschen uns ein ganzheitliches, transparentes Change Management, was von der Stadtspitze gelebt, gewollt und unterstützt wird“, so die Rohe und Stausberg abschließend.

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Corona: Strengere Maßnahmen im Kreis Groß-Gerau

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Nachrichten Groß-Gerau | Wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen gelten im Kreis Groß-Gerau weiterhin Kontaktbeschränkungen. Mit zwei Allgemeinverfügungen reagiert der Kreis auf diese Entwicklung.


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Personenzahl in öffentlichen und privaten Räumen begrenzt

So bleibt wie bisher die Zahl der Gäste bei privaten Feiern in öffentlichen und privaten Räumen auf 25 Personen begrenzt. Neu ist, dass die Zahl der Gäste bei Partys im Freien statt auf 100 auf 50 beschränkt ist. Ferner wurde das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung für den Präsenzunterricht ab Klasse 5 nach den Herbstferien angeordnet. „Wir müssen die Pandemie im Kreis noch ein Stück ernster nehmen“, sagten Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer am Dienstag.

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Die Kurve der Infektionszahlen zeigt nach oben

Am Sonntag hatte der Kreis die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag vor zwei Tagen bei 51,1/100.000 Einwohner und hat sich heute bei 55,1 verfestigt. Damit ist der Kreis der Stufe 4 (rot) des Eskalationskonzepts des Landes Hessen zugeordnet. Der Kreis hatte als einziger Flächenkreis in Hessen am vergangenen Wochenende diese Stufe überschritten. „Wir müssen leider aktuell davon ausgehen, dass die Zahl der Infektionsfälle weiter ansteigen wird. Die Lage ist alarmierend, weil sich das Virus so schnell ausbreitet“, so Will und Astheimer.

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Teilnehmerzahl für Privatfeste reduziert

Der Landkreis hat die vor zwei Wochen erlassene Allgemeinverfügung nun verlängert. Da hatte der Kreis bereits Vorgaben gemacht, um die Verbreitung der Pandemie einzudämmen – und die Teilnehmerzahl für Privatfeste reduziert. Die neue Verfügung tritt am morgigen Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 1. November 2020.

Weiterhin gilt: Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen sowie kulturellen Angeboten im öffentlichen Raum ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, außer auf dem eigenen Sitzplatz. Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt eine Obergrenze von 50 Zuschauern in geschlossenen Räumen und 100 Zuschauern im Freien und die Pflicht, außerhalb des eigenen Platzes eine Alltagsmaske zu tragen. Eine Mund-Nasenbedeckung muss in den Gaststätten beim Betreten und Verlassen und beim Weg aufs WC angelegt werden.



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Schulen sind ein gefährdeter Bereich

Nach Abstimmung mit dem Schulamt, den weiteren Schulträgern sowie den Schulleitungen tritt eine weitere Verfügung, in der unter anderem die Maskenpflicht festgelegt ist, mit dem Ende der Herbstferien am 19. Oktober an den Schulen des Kreises Groß-Gerau in Kraft. „Schulen sind als Ort der Begegnungen ein besonders geeigneter Bereich, in dem sich Infektionen leicht ausbreiten können“, so heißt es in der Begründung: „Daher ist es notwendig, in diesem Bereich besondere Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren.“

Weil bereits vor den Herbstferien auch Infektionen in mehreren (weiterführenden) Schulen zu einem Anstieg der Inzidenz beigetragen haben, erlässt der Kreis auch die Allgemeinverfügung im schulischen Bereich. Sie gilt, ebenso wie die andere Verfügung, vorerst bis zum 1. November 2020. In der Verfügung wird geregelt, dass ab der fünften Klasse in den Schulen im Kreis Groß-Gerau Maskenpflicht auch im Unterricht besteht. „Damit wollen wir verhindern, dass sich Schulen bei uns – auch durch Reiserückkehrer – zu Hotspots entwickeln“, betonen Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer. Die Grundschulen, in denen es bislang kaum Infektionsgeschehen gab, sind von dieser Maskenpflicht ausgenommen.

Dort könnte es allerdings zu einer anderen Maßnahme kommen, je nachdem, wie sich die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis und an den Schulen entwickelt. „In der Mitte der zweiten Woche nach den Herbstferien werden wir uns zusammensetzen, die Lage analysieren und dann gegebenenfalls weitere Entscheidungen treffen“, sagt Landrat Will. Dann solle entschieden werden, ob die Allgemeinverfügung nach den ersten zwei Wochen verlängert werden müsse. „Dann müssen wir aber auch darüber befinden, ob die Klassen an den Grundschulen dann geteilt und zeitversetzt unterrichtet werden – bei einer maximalen Klassengröße von 15 Schülerinnen und Schülern“, so Will.

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Bevölkerung muss sich engagieren und solidarisch zeigen

„Im Kreis Groß-Gerau beobachten wir gegenwärtig einen starken Anstieg der Übertragungen“, gibt Dr. Angela Carstens, die Leiterin des Gesundheitsamts des Kreises Groß-Gerau, zu bedenken. „Es ist daher dringend notwendig, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz und gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Infektionen engagiert und sich solidarisch zeigt mit denen, die einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung befürchten müssen“, sagt Dr. Carstens. Zusammen mit Will und Astheimer richtet sie den dringenden Appell an die Menschen im Kreis: „Halten Sie Abstand, befolgen Sie die Hygieneregeln und tragen Sie eine Alltagsmaske. Gehen Sie Menschenansammlungen aus dem Weg und denken Sie in geschlossenen Räumen ans häufige Lüften.“

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Schwerer Verkehrsunfall zwischen Zornheim und Mainz-Ebersheim

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Nachrichten Rheinhessen | Am gestrigen Dienstagabend (13.10.2020) gegen 20:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K15 zwischen Zornheim und Mainz-Ebersheim. Eine Person wurde dabei verletzt.


Zwei Fahrzeuge waren beteiligt

Wie die Polizei auf Anfrage von Boost your City mitteilte, waren zwei Fahrzeuge an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein BMW und ein Volkswagen befuhren die Kreisstraße in entgegengesetzter Richtung, als eines der beiden Fahrzeuge plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Autos. Der BMW verlor durch die Wucht des Aufpralls die Vorderachse.

Bei dem Verkehrsunfall wurde einer der Fahrer leicht verletzt. Zur Sicherheit brachte der Rettungsdienst trotzdem beide Autofahrer in ein Krankenhaus, wo festgestellt wurde, dass der Unfallverursacher alkoholisiert war. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die K15 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen kurzzeitig gesperrt werden.

Quelle: Privat

Rüsselsheim: Udo Bausch erschüttert über gesprengte Geldautomaten

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Nachrichten Rüsselsheim | Am gestrigen Mittwoch (14.10.2020) gegen 3:10 Uhr sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten. Der gesprengte Geldautomat befindet sich in der Mainzer Straße 2 bei der Deutschen Bank Filiale.


Fahndung nach einem dunklen Audi

Nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten gelangten die unbekannten Täter an mehrere Geldbehälter aus dem Geldautomat. Über die Höhe der Beute ist derzeit noch nichts bekannt. Nach Zeugenangaben flüchteten die Täter vermutlich mit einem dunkelfarbenen Audi in Fahrtrichtung Rugbyring. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang ohne Erfolg. Der Polizeihubschrauber ist zur Unterstützung im Einsatz.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Rüsselsheim oder jeder anderen Dienststelle zu melden.

Oberbürgermeister Udo Bausch dazu

Der Oberbürgermeister ist erschüttert über das brutale Vorgehen der Täter, das unschuldige Menschen in Gefahr gebracht hat. „Die erheblichen Schäden zeigen, dass die Täter mit hoher krimineller Energie vorgegangen sind.“ Er vertraut bei den Ermittlungen auf die hervorragende Arbeit der Polizei.

Weiter bedacht sich Bausch bei allen Einsatzkräften, die unmittelbar nach der Tat in Rüsselsheim im Einsatz waren. Neben der Polizei war auch das Technische Hilfswerk Rüsselsheim mit Unterstützung aus Südhessen, das Diakonische Werk und die Feuerwehr der Stadt Rüsselsheim vor Ort.

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Tänze zum Mitmachen in Bad Kreuznach – Tanzfolklore und „Sacred Dance“

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Nachrichten Bad Kreuznach | Tänze aus aller Welt zum Mitmachen werden an drei Freitagen in der Begegnungsstätte Vielfalt in Bad Kreuznach angeboten. Unter der Leitung von Rafaela Stein findet das Angebot am 23. Oktober, am 27. November und am 18. Dezember jeweils von 17:30 bis 19:00 Uhr statt.


Freude haben an den Rhythmen und Schritten

Eingeladen sind alle Interessierte zum gemeinsamen Tanzen, Freude haben an den Rhythmen und Schritten, die einfach sind und verbinden. Wichtig dabei sind Achtsamkeit und Lebendigkeit in der Bewegung und Begegnung in einer distanzreichen Zeit. Die Teilnehmer werden gebeten, ein buntes Tuch mitzubringen.

Kontaktdaten:

Stadtteilbüro Bad Münster am Stein-Ebernburg
Begegnungsstätte Vielfalt
Kurhausstr. 43
55583 Bad Kreuznach
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten

Die Anmeldung wird erbeten bei Rafaela Stein unter der Teleofnnummer 0163 – 4615878 oder im Stadtteilbüro Bad Münster am Stein-Ebernburg unter der Telefonnummer 06708 – 6693300. Alternativ kann die Anmeldung auch per E-Mail unter kh-bme@franziskanerbrueder.org erfolgen.

Wiesbaden: Infoveranstaltung der Asklepios Klinik zu Adipositas

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Nachrichten Wiesbaden | Im Rahmen der Reihe „Medizin Bürgernah“ findet am Dienstag, den 20. Oktober, im Bistro der Asklepios Paulinen Klinik (APK) von 18.00 bis 19.00 Uhr, ein Patientenforum zum Thema „Adipositas – Therapie und Selbsthilfe bei einer Volkskrankheit“ statt.


Der Eintritt ist frei

Unter Adipositas versteht die Medizin die ernährungs- und stoffwechselbedingte Fettleibigkeit. Als Referenten sind Prof. Dr. med. Martin Hoffmann, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie an der APK und Heidi Reimer von der Adipositas Selbsthilfegruppe Wiesbaden vor Ort. Der Eintritt ist frei.

Die wegen der Corona-Pandemie erlassenen Hygieneregeln schreiben das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes vor. Da auch die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden müssen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung vorab per Mail an marketing.wiesbaden@asklepios.com ist erforderlich. Für die Händedesinfektion vor und nach der Veranstaltung ist gesorgt.

Immer mehr Deutsche betroffen

Unter Adipositas leiden immer mehr Deutsche, darunter auch bereits viele Kinder und Jugendliche. Neben einem erhöhten Risiko an Bluthochdruck, Diabetes Typ II oder Arthrose zu erkranken, sinkt auch die Lebensqualität und es leidet die Psyche der Patienten. In den vergangenen Jahrzehnen haben die Menschen oft verlernt, intuitiv zu essen und sind immer mehr zu ungesunden Essgewohnheiten übergegangen. Doch das Essen nach Bedarf kann man wieder neu lernen, wobei Plattformen wie beispielsweise Intueat helfen können.

Wenn konservative Methoden keinen Erfolg versprechen, hilft oft nur ein chirurgischer Eingriff. Alle Operationen werden an der APK mit minimalinvasiven Techniken, der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie, durchgeführt. Wie die Operation abläuft und was alles vor und nach einer Operation zu beachten ist, darüber spricht Prof. Hoffmann. Heidi Reimer von der Adipositas Selbsthilfegruppe Wiesbaden informiert darüber, welche Unterstützungen Patienten zusätzlich zu den rein medizinischen Maßnahmen erhalten können. Im Anschluss stehen beide Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Arbeitnehmer fühlen sich nicht gut auf die Zukunft vorbereitet

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Nachrichten Überregional | Digitale Kompetenzen, Selbstdisziplin, Einfühlungsvermögen – diese Fähigkeiten sind nicht erst seit Corona als Zukunftskompetenzen bekannt. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer fühlt sich jedoch nicht für künftige Herausforderungen gerüstet, wie das Randstad Arbeitsbarometer zeigt.


Digitale Skills gewinnen weiter an Bedeutung

57 Prozent der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich laut Randstad Arbeitsbarometer durch die Qualifizierungsmaßnahmen ihrer Arbeitgeber nicht auf die Zukunft vorbereitet. Die gegenwärtige Situation wirkt wie ein Katalysator für die Digitalisierung. Digitale Skills gewinnen weiter an Bedeutung, um den Arbeitsalltag 4.0 zu meistern. Um Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, benötigt es jedoch auch Soft-Skills: Aufgeschlossenheit, agiles Handeln, Empathie und ein gutes Zeitmanagement erleichtern den Umgang mit neuen Prozessen.

Weiterbildung zur Mitarbeiterbindung

Wer auf Fortbildung setzt, stellt sich nicht nur zukunftsfähig auf, sondern bindet auch Mitarbeiter an das Unternehmen. 36 Prozent der Arbeitnehmer sind laut aktuellem Arbeitsbarometer der Meinung, dass sie nicht ihr volles Potenzial im derzeitigen Job entfalten.

Besonders ältere Mitarbeiter haben beispielsweise häufig Probleme mit neuen Methoden und Systemen und fühlen sich nicht ausreichend geschult. Schulungen könnten dabei schnell Abhilfe schaffen und die Mitarbeiter beispielsweise in Sachen Organisation, IT oder auch Präsentationstechniken fit für den sich verändernden Arbeitsalltag machen. Wichtig: Wenn älteren Arbeitnehmern im Job-Alltag bestimmte Aufgaben schwer fallen, sollten sie sich nicht scheuen dies zu kommunizieren. Besonders Angebote für das e-learning spielen bieten einige Vorteile. Je nach Kenntnisstand und Lernstil bieten die passenden Schulungen jedem Einzelnen eine individuelle und auf sie zugeschnittene Förderung und sind damit häufig sehr effizient.

Corona: Mainz-Bingen nähert sich dem roten Bereich

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Zwei Kreise und die Landeshauptstadt sind in Rheinland-Pfalz bereits über der Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Ab diesem Grenzwert müssen Städte und Kreise Schutzmaßnahmen einführen. Nun nähert sich auch Mainz-Bingen mit 41 Neuinfektionen diesem Wert – und das obwohl der Tageswert leicht rückläufig ist.

Ein Dreivierteljahrhundert Kriminalgeschichte – 75 Jahre LKA Hessen

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35 Frauen und Männer machten den Anfang: Sie legten wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs den Grundstein für das Hessische Landeskriminalamt – heute eine Landesbehörde mit über 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zentrale Dienststelle der Kriminalpolizei des Landes.


Anlässlich des Jubiläums wurde eine 120 Seiten umfassende HLKA-Chronik verfasst, die ab sofort für alle Interessierten zum Download zur Verfügung steht.

Ein dreivierteljahrhundert kriminalgeschichte - 75 jahre lka hessen
Für die Chronik des Hessischen Landeskriminalamts wurde in eigener Sache „ermittelt“ – in alten Unterlagen, Zeitungsarchiven, Fotobänden, Jahresberichten und mehr.

„Das HLKA übernimmt seit einem Dreivierteljahrhundert eine herausragende Verantwortung für unser demokratisches Gemeinwesen und für die Rechte sowie die Freiheiten, die in unserer Verfassung konstituiert sind. Seine Mitarbeiter leisteten heute mehr denn je einen herausragenden Beitrag für die Sicherheit Hessens. Für das erfolgreiche Engagement und den Einsatz für unser Land danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des HLKA sehr herzlich. Die heute vorgestellte Chronik gibt einen bislang einmaligen Einblick in die Geschichte der Behörde. Ich wünsche unterhaltsame und informative Stunden mit diesem Werk“, so Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport.

120 Seiten starke Chronik

Sabine Thurau, Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamts, sagt: „Wir freuen uns, in diesem Jahr unser 75-jähriges Bestehen feiern zu können und sind sehr stolz auf das Erreichte. Die heute vorgestellte Chronik nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Zeitreise durch die Historie des Amtes und die jüngere Kriminalgeschichte Hessens.“

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Heute arbeiten im Hessischen Landeskriminalamt auf dem Schiersteiner Berg in Wiesbaden knapp 1000 Menschen.

Das 120 Seiten starke Werk ist eine der Aktionen rund um das 75-jährige Jubiläum, die ein engagiertes Organisationsteam des Hessischen Landeskriminalamts geplant und vorbereitet hatten: Neben einem Festakt im Biebricher Schloss mit geladenen Gästen sollten Bürgerinnen und Bürger an mehreren Wochenenden bei geführten Krimi-Touren durch das Amt die Möglichkeit haben, einen fiktiven Mordfall zu klären und dabei die Behörde, ihre Aufgaben- und ihr Leistungsspektrum kennenzulernen. Zudem war eine behördeninterne Feier geplant. Dann kam die COVID-19-Pandemie und damit auch Veranstaltungsverbote und Abstandsregelungen.

Sabine Thurau, Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamts, sagt: „Natürlich ist es sehr schade, dass wir das 75-jährige Bestehen unserer Behörde nicht wie geplant feiern können. Wir blicken jedoch nach vorne und hoffen, die Veranstaltungen nachholen zu können, sobald dies bedenkenlos möglich ist.“

In der Zwischenzeit wird mit der Chronik an das Jubiläum des Hessischen Landeskriminalamts erinnert. Für die Chronik wurde in eigener Sache ermittelt: in alten Unterlagen, Fotobänden und Jahresberichten, in Zeitungen, Bibliotheken und Archiven. Zeitzeugen und heutige Mitarbeiter kommen zu Wort. Organisation und Aufgaben des Hessischen Landeskriminalamts veränderten sich in den vergangenen 75 Jahren stetig, immer angepasst an die Kriminalitätsentwicklung und den technischen und wissenschaftlichen Kenntnisstand – wesentliche Einschnitte und Neuerungen werden in der Chronik kurzweilig skizziert. Aber es wird auch an spektakuläre Kriminalfälle erinnert, an deren Aufklärung das Hessische Landeskriminalamt maßgeblich mitgewirkt hat.

Turbulente Zeit zur Gründung

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1945 waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hessischen Landeskriminalamts in einem Altbau in der Wiesbadener Rheinstraße 22 untergebracht.

Die Gründung des Hessischen Landeskriminalamts – deutschlandweit das erste Amt seiner Art – fiel in eine turbulente Zeit: Der Polizeiapparat musste nach Ende des Zweiten Weltkriegs neu organisiert werden, den amerikanischen Besatzern war es wichtig, eine Machtkonzentration zu vermeiden. Gleich mehrfach wurde das junge Amt in den ersten Jahren umbenannt – hieß zunächst „Zentralstelle zur Bekämpfung von Kapitalverbrechen“, kurz darauf dann „Landeskriminalpolizeiamt“ und nur wenig später „Landeskriminalbüro“. Erst 1956 erhielt die Behörde ihren heutigen Namen. 1965 trat das Hessische Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Kraft und schuf einen bis heute geltenden Rechtsrahmen: Das Hessische Landeskriminalamt ist demnach die „zentrale Dienststelle der Kriminalpolizei des Landes“ und bearbeitet Strafsachen, wenn es der Innenminister allgemein oder im Einzelfall anordnet, die zuständige Polizeidienstelle darum ersucht oder wenn es dies wegen der Bedeutung der Tat für erforderlich hält.

Hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hessischen Landeskriminalamts anfangs vielfach mit Nachkriegskriminalität – etwa Fälschungen von Lebensmittelmarken – und mit dem Sammeln von polizeilich relevanten Informationen zu tun, sind sie heute in den Bereichen Schwere und Organisierte Kriminalität, Polizeilicher Staatsschutz und Cybercrime-Ermittlungen tätig. Die Behörde unterstützt zudem die hessischen Polizeipräsidien bei Ermittlungen und Einsätzen, im Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Institut arbeiten Vollzugsbeamtinnen und -beamte mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Hand in Hand. Die Behörde ist Dienstleister und Servicestelle der hessischen Polizei, Informations- und Kommunikationszentrale, Impulsgeber und mehr. Sie arbeitet in enger Kooperation mit dem Bundeskriminalamt und den Landeskriminalämtern der Bundesländer zusammen, ist international vernetzt. All das ist Thema in der lesefreundlich aufbereiteten Chronik, die mit zeitgeschichtlichen Bildern garniert ist.

„Braune Wurzeln“ ehemaliger Mitarbeiter

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Einblick in das chemische Labor des Hessischen Landeskriminalamts. Bereits 1951 wurde der erste Chemiker eingestellt.

Doch nicht nur die Sternstunden des Hessischen Landeskriminalamts finden in der Chronik Erwähnung. Im Rahmen der Recherche tauchte unter anderem die Frage nach möglichen „braunen Wurzeln“ ehemaliger Mitarbeiter auf. „Wir lassen diesen Aspekt nicht unangesprochen, möchten dem Thema allerdings breitere Aufmerksamkeit schenken, als es im Rahmen der Chronik möglich ist“, sagt Präsidentin Sabine Thurau. Es sei entschieden worden, den Komplex extern aufarbeiten zu lassen. „Wir wollen Licht in diesen Teil der Geschichte unserer Behörde bringen“, betont die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamts.

Die Chronik steht Interessierten ab sofort auf mehreren Wegen zur Verfügung. Interessierte wenden Sie sich hierzu per E-Mail an 75jahre.hlka@polizei.hessen.de.

Erfolgreicher Start der Herbstschule im Landkreis Mainz-Bingen

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Die Herbstschule im Landkreis Mainz-Bingen ist erfolgreich gestartet. Insgesamt haben sich 532 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen eins bis acht angemeldet. Die fünften bis achten Klassen werden vom Bildungsbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen betreut – die Grundschulkinder von den jeweiligen Verbandsgemeinden und Städten.


„Mit den Erfahrungen aus der Sommerschule konnten wir jetzt sogar ein paar Dinge verbessern, wie zum Beispiel die Vorabinformation der Freiwilligen sowie der Eltern. Wir freuen uns, dass bisher alles reibungslos verläuft“, sagt Jaqueline Brossart vom Bildungsbüro. In zwei digitalen Konferenzen wurden die insgesamt 72 Freiwilligen bereits vorab in die Organisation mit eingebunden und besonders über geltende Hygienevorschriften informiert.

Herbstschule als Nachhilfeangebot

Auch diese zeigten sich motiviert: „Schon die Sommerschule hat mir als Lehrkraft viel gebracht. Das Projekt ist nicht nur toll, um den Schülerinnen und Schülern in meiner Heimatregion zu helfen, sondern bringt uns Studierenden auch ein gutes Stück Praxiserfahrung. Für mich war also sofort klar, dass ich auch bei der Herbstschule wieder unterstützen möchte“, sagt Alina Heimen, die damals selbst Schülerin am Stefan-George-Gymnasium in Bingen war und nun als Studentin die Herbstschule mitbetreut.

Die Herbstschule ist ein Nachhilfeangebot in den Fächern Mathe und Deutsch, das durch beispielsweise Lehramtsstudierende oder Abiturientinnen und Abiturienten betreut wird. Der Unterricht findet an folgenden Schulen statt:

  • IGS Ingelheim
  • Gymnasium Nackenheim
  • Selztalschule Nieder-Olm
  • SGG Bingen
  • Grundschule Dienheim
  • Grundschule Bingen-Büdesheim
  • Grundschule Gensingen

Das Programm ist für beide Ferienwochen geplant: vom 12. Oktober bis 16. Oktober 2020 sowie vom 19. bis 23. Oktober 2020, täglich von 9 Uhr bis 12 Uhr. Jedes Kind kann eine Woche daran teilnehmen.

Banneraktion Friday for Future in Mainz

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Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future in Mainz machte am heutigen Dienstag (13.10.2020) im Rahmen einer bundesweiten Aktion mit einer Banneraktion auf dem Mainzer Domplatz auf die an diesem Tag veröffentliche Studie „CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze“ aufmerksam.


Fridays for Future Deutschland gab diese Studie Anfang diesen Jahres mit finanzieller Unterstützung der GLS Bank beim renommierten Wuppertal Institut in Auftrag. Ziel war es, die in Deutschland notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels zu erforschen. Diese Ergebnisse liegen nun vor und wurden am Morgen in Berlin vorgestellt.

„Die Bundestagswahlen 2021 rücken stetig näher und immer noch fehlt es bei allen Parteien an einem ausreichenden Plan, wie das 1,5°-Ziel eingehalten werden kann. Jedoch ist die nächste Wahlperiode entscheidend für die Erreichung dieses Ziels und ist somit für die Zukunft der heutigen und zukünftigen Generationen von größter Bedeutung“, teilte Theresa Gemke, Pressesprecherin von Fridays for Future Mainz mit.

Zielsetzung gleichmäßige, lineare Minderung bis 2035

,Die Studie zeigt, dass selbst bei einer Zielsetzung von Netto-Null-CO2-Emissionen bis 2035 eine gleichmäßige, lineare Minderung bis 2035 nicht ausreichend wäre. Die deutschen Emissionen müssten also insbesondere in den kommenden fünf Jahren der nächsten Legislaturperiode dramatisch abnehmen.

Des Weiteren beschäftigt sich die Studie mit möglichen Maßnahmen in den Bereichen Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr und Gebäudewirtschaft, um eine derartige Senkung der Emissionen zu ermöglichen. Außerdem wird hervorgehoben, dass eine gerechte und soziale Aspekte berücksichtigende Gestaltung der nötigen politischen Handlungen von zentraler Bedeutung für das Gelingen dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung ist.

„Die Studie zeigt, dass wir Handlungsoptionen haben. Aber es wird auch deutlich, dass es eine große Herausforderung darstellt. Wir müssen uns dieser Herausforderung jetzt alle gemeinsam stellen, um eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen“, meint Theresa Gemke.

MVB unterstützt Schnelleinsatztruppe der Johanniter Rheinhessen

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„Wir helfen!“ Das ist das Motto der jüngsten Aktion der Mainzer Volksbank, die sich an gemeinnützige Vereine und Einrichtungen richtet, die von der Corona-Pandemie finanziell besonders betroffen sind.


„Wir wollen damit einen Beitrag leisten, die Einnahmeausfälle der vielen ehrenamtlich Engagierten abzufangen“, erklärt Steffen Hassemer, MVB-Regionalcenterdirektor in Mainz-Bretzenheim. Die letzten Monate haben gezeigt, wie schwer es für viele aufgrund der abgesagten Veranstaltungen sei, Gelder für Vereine zu akquirieren.

Engpässe und Kostensteigerung bei Schutzausrüstung

„Die MVB will deshalb sehr konkret die ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützen. Denn diese ist durch nichts zu ersetzen“, so Hassemer. „Bei uns sind die Einnahmen gerade aus den Sanitätsdiensten, die die Schnelleinsatztruppe absichert, komplett weggebrochen. Die allermeisten Großveranstaltungen sind ausgefallen, so sind wir sehr dankbar, dass die MVB die Not sieht und freuen uns über die Spende“, sagt Johanniter-Regionalvorstand Stefan Jörg. „Zudem gab es gerade bei der Anschaffung von Schutzausrüstung Engpässe und eine enorme Kostensteigerung, die wir auffangen mussten. Wir sind deshalb mehr denn je auf Spenden angewiesen. Nur dann können wir auch zukünftig die wichtige Aufgabe im Katastrophenschutz vollumfänglich erfüllen“, verdeutlicht Stefan Jörg.

Die Johanniter Rheinhessen gehören mit ihrer Schnelleinsatztruppe zu den ersten Ausgewählten der Spendenausschüttung. Insgesamt werden von der MVB bis Jahresende bis zu 180 000 € verteilt. Jeden Monat wählt eine Jury aus den eingereichten Bewerbung verschiedene Vereine und Einrichtungen aus.

Worms | Jugendliche treten Polizeibeamten gewaltbereit gegenüber

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Polizei Sprinter Bus
Polizei Sprinter Bus

In der Nacht auf den heutigen Dienstag (13.10.2020) wird der Polizei Worms eine Gruppe Jugendlicher in der Stephansgasse gemeldet, die versucht einen massiven Holztisch in Brand zu setzten.


Bei Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung flüchtet die Gruppe zunächst, kann jedoch durch die nacheilenden Polizeibeamten eingeholt und einer Personenkontrolle unterzogen werden.
Im Rahmen der Personenkontrolle kann festgestellt werden, dass es sich um minderjährige Jugendliche handelt, die in der Vergangenheit bereits des Öfteren wegen verschiedenster Delikte polizeilich in Erscheinung getreten sind.

17-Jährige wehrt sich mit Tritten gegen die Beamten

Eine 17-jährige Wormserin verhält sich gegenüber den Polizeibeamten durchweg aggressiv und unkooperativ, sodass sie zwecks Übergabe an eine erziehungsberechtigte Person, zur Dienststelle verbracht werden muss. Um sich der Maßnahme zu entziehen, wehrt sie sich jedoch mit Tritten gegen die Beine der eingesetzten Beamte.

Sie wird schließlich gefesselt und auf der Dienststelle ihrem Vater übergeben. Gegen die 17-Jährige wird nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die getretenen Polizeibeamten wurden durch die Tritte nicht ernsthaft verletzt.

18-Jähriger mit mutmaßlichem BTM

Ein 18-jähriger Angehöriger der Gruppe tituliert die eingesetzten Beamten fortwährend mit diversen Beleidigungen. Im Rahmen der Personendurchsuchung kann in seiner Jackentasche eine Plastikdose aufgefunden werden, in welcher sich augenscheinlich Betäubungsmittel befinden.

Diese werden sichergestellt und Strafverfahren wegen Beleidigung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz werden eingeleitet. An dem angezündeten Holztisch können außer Rußanhaftungen keine Schäden festgestellt werden.

20-Jähriger prallt gegen Baumgruppe und wird Schwerstverletzt

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Am heutigen Dienstagmorgen (13.10.2020) wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstrasse 37 im Kreis Bad Kreuznach ein junger Autofahrer schwerstverletzt.


Der 20-Jährige fuhr gegen 08:30 Uhr mit seinem Opel Corsa die K37 von Daxweiler aus kommen in Richtung Warmsroth.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in einer abschüssigen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer am Fahrbahnrand stehenden Baumgruppe.

Infolge der Kollision wurde der Fahrer in seinem PKW eingeklemmt und musste durch die hinzukommenden Einsatzkräfte der Feuerwehr aus diesem gerettet werden. Der 20-Jährige wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus gebracht, an dem PKW entstand Totalschaden.

„Mach Karriere als Mensch!“ – Neue Kampagne für Pflegeberufe

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Wie begeistert man Jugendliche angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs für eine Ausbildung in der Pflege? Das Bundesfamilienministerium geht neue Wege – mit der fiktiven Miniserie „Ehrenpflegas“. Sie soll auf unkonventionelle und unterhaltsame Weise über den Pflegeberuf und die neue Pflegeausbildung informieren und die Jugendlichen auf den Kanälen erreichen, die sie auch wirklich nutzen.


Die fünfteilige Serie ist Bestandteil der Kampagne „Mach Karriere als Mensch!“, mit der das Bundesfamilienministerium über die Chancen und die Vielfalt der 2020 gestarteten vollvergüteten Pflegeausbildung aufmerksam macht.

Die Serie „Ehrenpflegas“ erzählt die Geschichte von drei Jugendlichen, die die neue generalistische Ausbildung in der Pflege beginnen. Die Hauptrollen spielen Lena Klenke und Danilo Kamperidis, die beide unter anderem aus der Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ bekannt sind, sowie „Dark“-Darstellerin Lisa Vicari. Alle drei waren bei der Premiere am gestrigen Montag (12.10.2020) mit dabei. Produziert wurden die Folgen von Constantin Film. Die Filme werden digital in zielgruppenrelevanten Kanälen beworben und auf dem YouTube-Kanal des Bundesfamilienministeriums ausgespielt.

Pflegeberufe sollen attraktiver gemacht werden

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Viele Jugendliche stehen nach bestandenen Abschlussprüfungen in der Schule vor der schwierigen Entscheidung, welche Ausbildung sie machen und welchen Beruf sie ergreifen möchten. Mit der Miniserie „Ehrenpflegas“ wollen wir die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholen und genau dort erreichen, wo sie sich Informationen holen: in den sozialen Netzwerken. Ansprechen wollen wir aber genauso Menschen mit dem Wunsch nach beruflicher Neuorientierung. Als Familienministerin arbeite ich gemeinsam mit dem Bundesgesundheits- und dem Bundesarbeitsministerium kontinuierlich daran, den Pflegeberuf attraktiver zu machen – durch bessere Arbeitsbedingungen, eine umfassendere Ausbildung und durch eine höhere Bezahlung. Nur so können wir dem Fachkräftemangel in dieser Branche begegnen. Einen großen Schritt haben wir schon mit der neuen Pflegeausbildung geschafft. Mit der generalistischen Ausbildung können die Fachkräfte in allen Pflegebereichen von der Kinderkrankenpflege bis zur Altenpflege arbeiten. Wichtig ist auch, dass das Schulgeld abgeschafft und überall in Deutschland eine angemessene Ausbildungsvergütung sichergestellt wurde. Dafür wollen wir jetzt Menschen begeistern und gewinnen. Die „Ehrenpflegas“-Serie ist ein weiterer Baustein in unserer Kampagne „Mach Karriere als Mensch“, mit der wir junge Menschen erreichen und über die neue Pflegeausbildung informieren wollen.“

Die Serie ist Teil der Kampagne „Mach Karriere als Mensch!“ Die Öffentlichkeitskampagne „Mach Karriere als Mensch!“ hat das BMFSFJ im Oktober 2019 im Rahmen der Ausbildungsoffensive Pflege gestartet. Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche in der Berufsorientierungsphase und Erwachsene mit dem Wunsch nach beruflicher Neuorientierung für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen. Für „Mach Karriere als Mensch!“ wurde auch die Pflegeporträtserie „Frühspätnachtdienst“ produziert, in der junge Pflegfachkräfte erzählen, warum sie ihren Beruf gewählt haben und wie ihr Arbeitsalltag aussieht. Diese Porträts sind ebenfalls auf YouTube zu sehen.

Die einzelnen Filme der Serie findet ihr hier: Ehrenpflegas

Weitere Informationen zur neuen Pflegeausbildung

Am 1. Januar 2020 ist die neue Pflegeausbildung zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ gestartet, in der erstmals alle Bereiche der Pflege von der Kinderkrankenpflege über die Krankenpflege bis zur Altenpflege vermittelt werden.

Für die Ausbildung muss nun kein Schulgeld mehr bezahlt werden, die Auszubildenden erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung, die derzeit nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes

  • 1.140,69 Euro (1. Ausbildungsjahr)
  • 1.207,07 Euro (2. Ausbildungsjahr)
  • und 1.303,38 Euro (3. Ausbildungsjahr)

beträgt. Außerdem ist eine Ausbildung an einer Hochschule mit Bachelor-Niveau möglich. Der generalistische Abschluss wird automatisch EU-weit anerkannt. Damit wurden die Ausbildungsbedingungen verbessert, die Attraktivität des Berufsfeldes Pflege gesteigert sowie der Berufsbereich der Pflege insgesamt aufgewertet.

Um die Einführung der neuen Pflegeausbildungen zu unterstützen, hat das BMFSFJ gemeinsam mit BMG und BMAS die Ausbildungsoffensive Pflege mit insgesamt 111 Maßnahmen gestartet, die im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege entwickelt wurde. Ein Ziel der Offensive ist, die Zahl der Azubis und der ausbildenden Einrichtungen bis 2023 um 10% zu steigern.

Weitere Informationen unter: www.pflegeausbildung.net