Start Blog Seite 1289

Das Herbstfest in Hochheim ist abgesagt

0

Nachrichten Hochheim | Nach Rücksprache mit der Gesundheitsdezernentin des Main-Taunus-Kreises, Madlen Overdick, und der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis hat der Magistrat der Stadt Hochheim am Main schweren Herzens entschieden, den Hochheimer Herbst-Markt am kommenden Wochenende abzusagen.


-Werbeanzeige-

Der Markt soll nachgeholt werden

Die 7-Tage-Inzidenz ist innerhalb eines Tages von gestern 79 auf den heutigen Stand von 85 (21. Oktober 2020) weiter in die Höhe gestiegen. Es ist wahrscheinlich, dass auch die Marke 100 über das Wochenende erreicht werden kann. Dies würde sicherlich weitere, schärfere Regelungen des Landes oder Bundes auslösen. Von Seiten der Stadt Hochheim am Main soll vermieden werden, dass der Hochheimer Herbst-Markt im laufenden Betrieb geschlossen werden muss.

Da das Gesundheitskonzept schlüssig und gut durchdacht ist, ist es nicht ausgeschlossen, dass der geplante Spezialmarkt eventuell im Frühjahr oder Frühsommer des kommenden Jahres nachgeholt werden kann.

-Werbeanzeige-

Corona: Strengere Maßnahmen in der Landeshauptstadt Mainz

0
Rathaus Mainz
Rathaus Mainz

Nachrichten Mainz | Die aktuellen Infektionszahlen am gestrigen Dienstag (20.10.2020) lagen bei 35 Neuinfektionen für Mainz. Die Lage in Mainz bleibt damit angespannt. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt liegt aktuell bei 85 und erreicht damit einen Rekordwert.


-Werbeanzeige-

Mögliche Gefahrenquellen für Infektionen reduzieren

Der Verwaltungsstab tagte am heutigen Mittwoch unter der Leitung von Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und unter Beteiligung des Gesundheitsamtes. Hierbei wurden aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ergänzende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen Coronavirus-Infektionen beschlossen, die die aktuellen Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) flankieren.

Die Corona-Warn-Ampel für Mainz steht seit dem 13. Oktober 2020 in Mainz auf „Gefahrenstufe Rot“. Der „Corona Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz“ empfiehlt, dass diese Stufe dann erreicht wird, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten wird. Da die Überschreitung des 50er-Schwellenwertes – aktuell liegt dieser in Mainz bei 85 – derzeit auf einem hohen Level verharrt und davon auszugehen ist, dass die Fallzahlen in den nächsten Tagen auf hohem Niveau und damit deutlich oberhalb dieses Warnwertes verbleiben dürften, hat der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz entschieden, die bislang gültigen Einschränkungen und Maßnahmen um einige weitere Schritte zu ergänzen. Auf diesem Weg sollen mögliche Gefahrenquellen für Infektionen weiter reduziert werden.

-Werbeanzeige-

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch dazu

„Die Infektionslage bleibt angespannt. Wir verbleiben auf einem sehr hohen Infektionsniveau. Die Situation muss daher weiterhin als sehr ernst bezeichnet werden. Wir müssen der dynamischen Infektionslage mit weiteren Maßnahmen entgegenwirken, die ab heute Nacht um 0.00 Uhr in Kraft treten werden. Wir setzen nach der Analyse der vorherrschenden Situation weitere Angleichungen unserer Corona-Vorgaben dort um, wo es uns als zwingend und sinnvoll erscheint: Bei Feierlichkeiten, bei Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich, als auch absehbar in den Schulen. Auf Vorschlag der Schulaufsicht und des Bildungsministeriums in der gemeinsamen Task-Force haben wir deshalb auch die Maskenpflicht an Schulen nach den Herbstferien als geeignete Maßnahme beschlossen, um Risiken zum Schulstart weiter zu minimieren.“, so Lensch: „Um Herr des Geschehens zu bleiben, müssen wir in Begleitung des Infektionsgeschehens zudem in der Lage bleiben, die Kontakte der Infizierten weiterhin nachverfolgen zu können. Dies ist von großer Bedeutung. Mit den ergänzenden Regelungen appelliere ich erneut an die Mainzerinnen und Mainzer. Halten Sie sich an die Vorgaben, nehmen Sie Rücksicht auf Ihr Umfeld, halten Sie Abstand, vermeiden Sie größere Zusammenkünfte und reduzieren Sie weit möglichst Kontakte. Denn nur so schützen wir uns selbst, unsere nächsten Angehörigen und Familien sowie jene, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung besonders gefährdet sind. Wir sind alle zu verantwortungsvollem Handeln aufgerufen, helfen Sie mit, das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Wir haben es alle weiterhin gemeinsam in der Hand!“



Ab dem morgigen Donnerstag gelten folgende Maßnahmen:

  • Veranstaltungen im Freien sind anstatt wie bisher mit 250 Personen nur noch mit bis zu 100 gleichzeitig anwesenden Personen zulässig.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur noch mit bis zu 50 gleichzeitig anwesenden Personen unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig. Die Möglichkeit der erhöhten Personenanzahl bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen wurde aufgehoben.
  • Privatveranstaltungen, zum Beispiel Hochzeiten oder Geburtstage, sind statt wie bisher mit 20 Personen nur noch mit bis zu 10 gleichzeitig anwesenden Personen auch in angemieteten/zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen zulässig.
  • Von dem weiterhin grundsätzlich vorhandenen Prostitutionsverbot kann eine Befreiung erteilt werden, wenn tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass die in § 6a der 11. CoBeLVO festgelegten Pflichten und Gebote erfüllt werden und ein individuelles Hygienekonzept vorgelegt wird.
-Werbeanzeige-

Maskenpflicht in Schulen

An allen Schulen in der Stadt Mainz gilt während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Grundschulen, die Primarstufe an Förderschulen sowie Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder motorische Entwicklung.

-Werbeanzeige-

Martinsumzüge

Unabhängig von diesen per Allgemeinverfügung vorgeschriebenen Maßnahmen, appelliert der Verwaltungsstab der Stadt Mainz auch an die Veranstalterinnen und Veranstalter von St. Martins- oder Laternenumzügen, diese in diesem Jahr auf Grund des sehr dynamischen Infektionsgeschehens und der sehr hohen Infektionszahlen nicht durchzuführen, zumal dies unter den derzeit geltenden Regelungen auch nur schwer möglich wäre.

-Werbeanzeige-

Freisportanlagen im Stadtgebiet

Weiterhin hat der Verwaltungsstab festgelegt, dass „Freisportanlagen“ wie städtische Bolzplätze, Basketballplätze, Bouleplätze oder ähnlichen nur noch von maximal 5 Personen oder max. zwei Hausständen zeitgleich benutzt werden dürfen.



-Werbeanzeige-

Entwicklung bei der Infektions-Ausbreitung wird weiterhin beobachtet

Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, in Abstimmung mit der Task-Force des Landes RLP und dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt, erlässt die Landeshauptstadt Mainz daher für die genannten Maßnahmen eine entsprechende Allgemeinverfügung, die noch am Mittwoch, 21. Oktober 2020 veröffentlicht wird und damit ab dem morgigen Donnerstag (22.10.2020) um 0.00 Uhr gültig ist.

Die Maßnahmen wurden mit der Corona-Task Force, die auf Grundlage des Warn- und Aktionsplans Rheinland-Pfalz den städtischen Verwaltungsstab berät und Empfehlungen ausspricht, abgestimmt und fand deren ausdrückliche Zustimmung. Die Task Force setzt sich zusammen aus Vertretern der Stadtverwaltung Mainz, des zuständigen Gesundheitsamts Mainz-Bingen, des Gesundheitsministeriums, des Innenministeriums, des Bildungsministeriums, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, des Städtetags Rheinland-Pfalz, der Polizei und tagt unter der Leitung des Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung.

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz wird die Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen weiterhin kontinuierlich beobachten und die beschlossenen Maßnahmen entsprechend anpassen. Der Verwaltungsstab wird dazu in engen zeitlichen Abständen zusammentreten. Seit März dieses Jahres tagt der Stab regelmäßig und trifft sich ein bis dreimal die Woche.

-Werbeanzeige-

Wiesbaden: Gesundheitsamt appelliert an Bürgerinnen und Bürger

0
wiesbaden marktkirche
wiesbaden marktkirche

Nachrichten Wiesbaden | Das Gesundheitsamt der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, persönliche Kontakte weitestgehend einzuschränken. Zudem sollten Personen, die sich auf das Corona-Virus haben testen lassen möglichst permanent erreichbar sein und Zuhause auf das Ergebnis zu warten. Nur so könne das Testergebnis möglichst schnell mitgeteilt werden.


-Werbeanzeige-

Zahl der infizierten Personen hat sich verdoppelt

In den vergangenen Wochen hat sich die Zahl der infizierten Personen in Wiesbaden verdoppelt. Täglich werden rund vierzig neue Fälle von dem Gesundheitsamt bearbeitet. Dabei müssen sämtliche Kontaktpersonen nachvollzogen und ermittelt werden. In der Zwischenzeit bemerken auch Krankenhäuser wieder, dass sich die Situation verschärft.

„Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Kontakte so weit wie möglich reduzieren, um einer Überlastung des Gesundheitssystems entgegenzuwirken. Dazu ist die Mithilfe aller Wiesbadenerinnen und Wiesbadener erforderlich“, appelliert die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Kaschlin Butt.

Rasanter Anstieg von Corona-Patienten in Krankenhäusern

In der Sitzung der Arbeitsgruppe Kliniken am heutigen Mittwoch (21.10.2020), sei deutlich geworden, dass auch die Kliniken einen schnellen Anstieg von Corona-Patienten auf den Stationen verzeichnen. „Wir möchten nicht in die Situation kommen, dass Kliniken Patientinnen und Patienten nicht mehr aufnehmen können“, sagt Dr. Butt: „Dabei geht es nicht nur um Corona-Patienten, sondern auch um Menschen mit anderen Erkrankungen, die gegebenenfalls nicht mehr behandelt werden könnten.“

Aufgrund der hohen Fallzahlen und der vielen Kontakte sei die Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Gesundheitsamt so aufwendig, dass man dort an seine Grenzen stößt. „Infizierte Personen werden sofort nach Eintreffen des positiven Laborergebnisses informiert. Die weitere Fallbearbeitung kann aktuell jedoch einige Zeit dauern. Das trifft vor allem dann zu, wenn wir Personen oder Familien ihr positives Testergebnis nicht direkt mitteilen können, weil wir sie weder telefonisch erreichen noch die Polizei sie in den Wohnungen antrifft“, erläutert Dr. Butt.



Alle anderen Dienstleistungen des Gesundheitsamtes eingeschränkt

„Wir haben wieder alle anderen Dienstleistungen des Gesundheitsamtes eingeschränkt, um die Corona-Fallbearbeitung möglichst innerhalb von einem bis zwei Tagen abwickeln zu können“, sagt Dr. Butt. Dabei wird das Gesundheitsamt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Dezernaten und Ämtern unterstützen. Es wurden außerdem Kräfte der Bundeswehr zur Mithilfe angefordert.

„Viele Fragen, die uns gestellt werden, werden auch unter www.wiesbaden.de/coronavirus, www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen und www.rki.de beantwortet. Dort erfährt man zum Beispiel auch, dass die fünftägige Pflichtquarantäne nach Reiserückkehr aus einem Risikogebiet ohne Möglichkeit der Befreiung durch einen negativen Test erst ab dem 8. November gilt.“

Kontakt zum Gesundheitsamt und zur Corona-Hotline

Das Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie an den Wochenenden von 9:00 bis 13:00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0611 – 312 828 erreichbar.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessenweiten Corona-Hotline beantworten unter der Rufnummer 0800 – 5554 666 täglich von 9:00 bis 15:00 Uhr Fragen zur Gesundheit und Quarantäne. Weitere Fragen, Anliegen und Informationen zum Corona-Virus werden montags bis donnerstags von 8:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr beantwortet.

-Werbeanzeige-

FDP: „Mainz-Wahn“ der Deutschen Umwelthilfe muss enden

0
Rheinstraße Mainz
Rheinstraße Mainz

Nachrichten Mainz | „Die Fokussierung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt nimmt mittlerweile groteske Züge an,“ findet der Fraktionsvorsitzende der Mainzer Freidemokraten, David Dietz. „Während unsere hessischen Nachbarn in Wiesbaden seit geraumer Zeit Ruhe vor der DUH finden, geht der Verfahrensmarathon mit Mainz in die nächste Runde.“ Insbesondere vor dem Hintergrund gesunkener Messwerte sei dies nicht mehr nachvollziehbar.


Aktuelle Messwerte seien sehr gut

Im gesamten Stadtgebiet seien die aktuellen Messwerte sehr, sehr gut. Der sogenannte gleitende Mittelwert sehe von Oktober 2019 bis September 2020 an einer letzten Messtelle eine Überschreitung des Stickstoffdioxidgrenzwertes von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft vor. „Die Messtelle vor der Stadtbibliothek weist 41 Mikrogramm aus. Wer bei einer Überschreitung von 1 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an einer letzten Messtelle von nicht ausreichenden Maßnahmen spricht, verabschiedet sich offensichtlich aus dem Kreis ernst zu nehmender Akteure“, so Dietz.

Fahrverbote wären völlig unverhältnismäßig

Die Ergebnisse der Messstationen in Mainz belegen, dass die in Mainz getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität Früchte tragen. „Angesichts sinkender NO-Werte in Mainz wären Fahrverbote völlig unverhältnismäßig“, betont Dietz.

Mainz habe viel getan, um die Qualität der Luft zu verbessern. Dieser Umstand sei auch gerichtlich bestätigt. „Daher lehnen wir die Einführung von Fahrverboten als vollkommen unverhältnismäßig ab und gehen davon aus, dass die Verbote abgewendet werden können. Insbesondere in der aktuellen Phase der Pandemie und der wirtschaftlichen Konsequenzen daraus ist eine weitere Belastung in Form von Fahrverboten aberwitzig“, betont Dietz.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem Corona-Virus infiziert

0

Nachrichten Kurzmeldung | Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Das teilte das Ministerium am heutigen Mittwoch mit. Jens Spahn hat sich nach Angaben des Ministeriums umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Bislang zeige der Gesundheitsminister lediglich Erkältungssymptome. Alle Kontaktpersonen sollen nun über über die Corona-Infektion von Spahn informiert werden.


 

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41

0

Nachrichten Bad Kreuznach | Am heutigen Mittwochmittag (21.10.2020) kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41 zwischen Monzingen und der Abfahrt Weiler (Landkreis Bad Kreuznach).


Beide Unfallbeteiligten waren in den Fahrzeugen eingeklemmt

Wie die Polizei vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, waren beide Unfallopfer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit werden. Bei dem Verkehrsunfall erlag ein Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Unfallursache war ersten Kenntnissen nach vermutlich ein medizinischer Notfall.

Die B41 musste in beide Richtungen für über zwei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Insgesamt 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz und auch Soldaten der Bundeswehr halfen bei dem Einsatz. Zusätzlich waren zwei Rettungshubschrauber vor Ort sowie ein Polizeihubschrauber, der Luftbildaufnahmen von der Unfallstelle fertigte.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Wiesbaden: Pinke Masken für Brustkrebs-Patientinnen in der Asklepios Klinik

0

Nachrichten Wiesbaden | Mit 100 selbstgefertigten pinkfarbenen Mund-Nase-Schutzmasken im Gepäck sind heute Marion Kaiser und Karin Struck, Gruppenleitung der Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Wiesbaden-Ost, in die Frauenklinik der Asklepios Paulinen Klinik (APK) gekommen. Die farbenfrohen Masken sollen an Brustkrebs-Patientinnen der APK verteilt werden.


Chefärztin bedankte sich mit einer Spende

Neben den Masken hatten die Frauen auch noch jede Menge selbstgenähte „Port-Schütze“ mit dabei. Sie helfen, die empfindlichen Stellen rund um einen dauerhaft gelegten Zugang zum Gefäßsystem vor Druck durch Handtaschen oder Sicherheitsgurte im Auto zu schützen. Besonders gefreut über die Geschenke für ihre Patientinnen hat sich Dr. Stefanie Buchen. Sie ist Chefärztin der Frauenklinik und des zertifizierten Brustzentrums an der APK. Mit einer Spende über 1.000 Euro bedankte sich Buchen bei der Selbsthilfegruppe für das Engagement.

Damit wird auch der Heilungsprozess unterstützt

Jährlich erhalten in Deutschland rund 60.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Viel hat sich bei der Behandlung in den letzten Jahren getan. Neue Medikamente und Therapieformen haben der Krankheit ihren Schrecken genommen. Schon seit Jahren arbeitet die Chefärztin Dr. Stefanie Buchen mit der Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Wiesbaden-Ost zusammen. Der Brustkrebsmonat Oktober, der Frauen für das Thema Brustkrebs sensibilisieren soll, ist jährlich ein fester Termin für eine gemeinsame Aktion. In diesem Jahr freute sich Dr. Buchen über die selbstgenähten Masken der Selbsthilfegruppe:

„Gerade für unsere Patientinnen, die während einer Krebstherapie besonders empfindsam sind, stellen solche wundervollen Gesten eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Hilfestellung dar. Jede positive Zuwendung hilft etwas, die Krankheit psychisch besser zu verkraften. Damit wird auch der Heilungsprozess unterstützt, denn positiv gestimmte Patientinnen werden schneller wieder gesund. Ich freue mich, dass ich mit der 1.000-Euro-Spende der Selbsthilfegruppe bei ihrer so wichtigen Aufgabe helfen kann“, so Dr. Buchen.



Pinke Masken sollen Zuversicht verbreiten

„Uns von der Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Wiesbaden-Ost hat es großen Spaß bereitet, die Masken und auch die Port-Schütze selbst herzustellen. Wir wollen damit zeigen, dass wir auch an die Frauen denken, die zurzeit in der Klinik sind und mit den pinken Masken ein bisschen Zuversicht verbreiten“, sagt Karin Struck.

Einfühlsamer Umgang mit den Patientinnen von größter Bedeutung

Dr. Buchen ist Chefärztin der Frauenklinik und des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Brustzentrums an der APK. Buchen ist Expertin für die operative und konservative Therapie auf den Gebieten der gynäkologischen Onkologie und der Brustkrebstherapie. Ihr besonderes Interesse gilt den plastisch und rekonstruktiven Eingriffen an Brust und Bauch. Dazu gehören auch Fehlbildungsoperationen an der Brust. Dr. Buchen legt bei Brustkrebsoperationen besonderen Wert auf das perfekte Aussehen der operierten Brüste, ohne das medizinisch Notwendige aus den Augen zu verlieren. Darüber hinaus ist für Dr. Buchen neben der rein medizinischen Therapie auch der einfühlsame Umgang mit den Patientinnen von größter Bedeutung. So entsteht Vertrauen, dass die Therapie signifikant unterstützt.

„Die meisten Frauen, die zu uns kommen, schätzen es sehr, sich mit ein und derselben Person sowohl über die Entfernung des Tumors als auch über die Möglichkeiten des Brustaufbaus einschließlich der Ästhetischen Chirurgie zu beraten. Ich als Brustoperateurin kann den Eingriff von Anfang an so planen, dass wir für die gewünschte Rekonstruktion der Brust das bestmögliche Ergebnis erzielen“, sagt Dr. Buchen.

Mit dem Auto sicher durch den Winter

0
Schnee
Schnee

Automobil & Zweirad – Die kalte Jahreszeit bringt insbesondere im Straßenverkehr vielerlei Risiken mit sich. Sobald die Temperaturen sich dem Gefrierpunkt neigen und Schneefall einsetzt, müssen nicht nur Fahrer und Fahrerinnen mehr Aufmerksamkeit an den Tag legen – auch das Fahrzeug muss auf die Gegebenheiten vorbereitet sein. Dabei gilt es unterschiedliche Aspekte zu beachten, um die Sicherheit beim Fahren im Winter bestmöglich gewährleisten zu können.


Das Auto rechtzeitig auf den Winter vorbereiten

Bereits im Herbst kann es zu empfindlichen Temperatureinbrüchen kommen. Wer in solchen Momenten noch nicht aktiv wurde und noch immer mit Sommerreifen unterwegs ist, der geht nicht nur ein hohes Risiko ein, sondern verstößt auch gegen Gesetze. Was viele nicht wissen: Für die ordnungsgemäße Bereifung von Fahrzeugen gibt es keinen Stichtag. Jeder Fahrzeugbesitzer ist daher dafür verantwortlich, dass die Bereifung den Witterungsbedingungen entspricht. Folglich ist es ratsam, dass Fahrzeug bereits Ende September, spätestens jedoch im Oktober auf den Winter vorzubereiten und die Winter- oder Allwetterreifen aufzuziehen. Parallel dazu empfiehlt sich ein Blick in die Scheibenwaschanlage, um bei Bedarf Frostschutzmittel hinzuzugeben.

Umfang und Kosten der Versicherung prüfen

Insbesondere während der Winterzeit sind Ereignisse im Straßenverkehr nicht immer vorherzusehen und schon gar nicht zu beeinflussen. Daraus resultiert ein erhöhtes Unfallrisiko. Im Schadensfall ist es dann immer gut, wenn die Kfz-Versicherung möglichst umfangreich ist. Je umfangreicher der Versicherungsschutz ist, desto teurer wird er oftmals auch. Neben der Sicherheit des Fahrzeugs ist es daher ratsam, sich zudem ausgiebig mit der eigenen Versicherung zu beschäftigen und den Umfang sowie die damit verbundenen Kosten genau zu überprüfen und mit anderen Angeboten zu vergleichen. Ein Versicherungswechsel bei Anbietern wie diesen kann somit zu niedrigeren laufenden Kosten führen, während der Versicherungsschutz gegebenenfalls sogar erhöht wird.

Fahrstil den Witterungsbedingungen anpassen

Wer das Fahrzeug bereits auf den Winter vorbereitet hat und zudem über eine umfangreiche Versicherung verfügt, ist grundlegend gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Trotzdem bleibt ein gewisses Risiko, das sich nur durch richtiges Fahren zumindest etwas verringern lässt. Neben Glätte und Schneefall spielen auch die Lichtverhältnisse eine große Rolle. Zusammengefasst handelt es sich hierbei um Faktoren, die eine angemessene Geschwindigkeit erfordern. Wer gewissenhaft fährt, wird zwar auch bei guten Bedingungen nur selten Tempolimits überschreiten, doch sollte dies gerade im Winter unbedingt vermieden werden. Zu groß ist die Gefahr, dass das Fahrzeug bei Glätte ausbricht oder Tiere in der Dunkelheit bei zu hoher Geschwindigkeit nicht rechtzeitig erkannt werden. Um auch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen, sollte das Auto zudem vor jeder Fahrt von Schnee und Eis befreit werden. Geschieht dies nicht, so können sich Schnee oder Eis während der Fahrt lösen und zu einer enormen Gefahr werden.

Corona-Fälle in drei rheinhessischen Altersheimen

0

Ingelheim. Altersheime in Waldalgesheim, Sörgenloch und Gau-Algesheim haben Corona-Infektionen gemeldet. Damit droht der Kreis Mainz-Bingen zum Risikogebiet zu werden.

Riedstadt: Freiwillige Helfer unterstützen die Risikogruppe

0

Nachrichten Riedstadt | Seit März hat das Helfernetzwerk für Riedstadt insgesamt 348 Aufträge übernommen und 27 Haushalte unterstützt (Stand 19. Oktober). „Wir haben Abläufe, die sich hervorragend eingespielt haben. Mit den sinkenden Infektionszahlen im Sommer wurden die Anfragen zwar weniger, aber auch da haben wir wöchentlich fünf bis sechs Haushalte mit Einkäufen unterstützt“, berichtet Regine Lehmann.


Erledigungen für die Risikogruppe werden übernommen

Die evangelische Gemeindepädagogin für Riedstadt ist die Koordinatorin des ehrenamtlichen „Helfernetzwerk für Riedstadt“ und vermittelt Menschen aus Risikogruppen und in Quarantäne Helfende, die für sie Einkaufen gehen und andere wichtige Besorgungen übernehmen, wie ein Rezept beim Arzt abzuholen oder den Gang zur Apotheke.

Grundsätzlich gibt die Koordinatorin eine Anfrage anonymisiert in die Helfergruppe. Erst, wenn sie konkrete Helfer gefunden hat, gibt sie die genauen Angaben heraus. Ebenfalls wichtig: es werden ein bis höchstens drei Helfer einem hilfesuchenden Haushalt zugeordnet. So bleiben die Bezugspersonen immer dieselben. „So sind schon tolle Kontakte entstanden, die weiter Bestand haben. Es gibt viel gegenseitige Wertschätzung“, berichtet Lehmann.

Die Planung benötigt Zeit

Die Koordinatorin bittet um Verständnis, dass sie zur Organisation einen kleinen Vorlauf von rund einen halben Tag braucht. „Wir hatten unmittelbar vor dem 1. Mai auch Anfragen, die sofort noch jemandem zum Einkaufen brauchten. So etwas schaffen wir dann nicht“, erklärt sie. Auch Anfragen wie etwa nach Krankentransporten musste sie bereits ablehnen. „Wir sind ja kein Pflegedienst“, betont sie.

Gegründet hatte sich das Helfernetzwerk bereits im März, als die Wucht der Corona-Pandemie auch Deutschland erreichte. „Ganz viele Vereine und Organisationen in Riedstadt wie zum Beispiel die Feuerwehr, DRLG und Deutsches Rotes Kreuz, die evangelischen und katholischen Gemeinden, die Ahmadiyyas und die Stadt hatten die gleiche Idee, zu helfen“, erinnert sich Lehmann. Da sie Zeit hatte – schließlich war zu dem Zeitpunkt kaum pädagogische Gemeindearbeit möglich – und die evangelischen Gemeinden in Riedstadt es unterstützten, dass sie ihre Arbeitszeit für das Helfernetzwerk einsetzte, übernahm die Gemeindepädagogin die Koordination.



Über 100 Helfer beteiligten sich

Sie ist immer noch beeindruckt, wie viele Hilfswillige sich in kürzester Zeit zusammenfanden. „Riedstadt ist hervorragend vernetzt. Wir hatten ganz schnell um die 120 Helfer zusammen“, berichtet Lehmann. Nach dem Ende des Lockdowns wurden es weniger, weil viele nun beruflich wieder mehr eingespannt waren und sind. „Das ist auch völlig okay so. Viele haben mir auch gesagt, dass sie bei Bedarf gerne wieder aktiv werden. Und wir haben immer noch um die 100 Helfer“, betont die Koordinatorin. Seit der Gründung des Netzwerks wurden 348 Aufträge erledigt und konnte 27 Haushalten geholfen werden. Auch Telefonpatenschaften vermittelt Lehmann, wenn einfach Redebedarf besteht. Denn viele Hilfesuchende sind Alleinstehende, die in der Corona-Pandemie mit den Kontakteinschränkungen zu vereinsamen drohen.

„Es kostet Menschen unglaublich Überwindung, um Hilfe zu bitten“, hat die Gemeindepädagogin beobachtet. Dabei gilt eine andere Beobachtung ganz genauso: „Für die Ehrenamtlichen ist es ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden“, betont Lehmann. Sie hofft nun darauf, dass viele Menschen aus den Risikogruppen die das Angebot des Helfernetzwerkes im Frühjahr genutzt hatten, sich wieder daran erinnern, wie gut es funktioniert hat. „Es würde nottun“, sagt die Koordinatorin mit Blick auf die hohen Infektionszahlen.

Der zentrale Kontakt läuft über die evangelische Gemeindepädagogin Regine Lehmann unter 01517 – 3066235, E-Mail: Regine.Lehmann@ekhn.de. Es können aber auch die Gemeindebüros, beziehungsweise das Pfarramt angerufen werden, die das Anliegen dann weiterleiten. Die Telefonnummern lauten:

  • Gemeindebüro Crumstadt: 06158 – 83531
  • Gemeindebüro Goddelau: 06158 – 5020
  • Gemeindebüro Erfelden: 06158 – 2381
  • Gemeindebüro Leeheim: 06158 – 72538
  • Gemeindebüro Wolfskehlen: 06158 – 72503
  • Kath. Pfarramt St. Bonifatius: 06158 – 2564

Stottern bei Kindern verursacht Scham und soziale Ängste

0

Nachrichten Gesundheit | Kinder, die stottern, leiden häufig – nicht nur wegen des nicht flüssigen Sprechens, also der unfreiwilligen Pausen, Dehnungen und Wiederholungen, sondern auch wegen möglicher Folgen wie Scham, soziale Ängste bis hin zu Mobbing. Aufmerksamkeit für die Schwierigkeiten, die Stotternde bewältigen müssen, will auch der Welttag des Stotterns am Donnerstag (22. Oktober) schaffen.


Kinder, die selbstbewusst mit dem Stottern umgehen, greifen auf Schutzfaktoren zurück

Denn die Herausforderungen, denen stotternde Kinder im Alltag begegnen, sind groß, und viele sind dadurch belastet. Doch nicht jedes Kind fühlt sich durch sein Stottern beeinträchtigt. Manche verfügen über eine so große psychische Widerstandsfähigkeit, in der Fachsprache Resilienz genannt, dass sie die Herausforderung des Stotterns bewältigen, selbstbewusst damit umgehen und sogar gestärkt daraus hervorgehen. Wie genau Resilienz und Stottern zusammenhängen, untersucht Sabrina Heiler am Fachbereich Gesundheit der FH Münster, der Münster School of Health (MSH), in ihrem Promotionsvorhaben.

„Kinder, die selbstbewusst mit dem Stottern umgehen, greifen auf Schutzfaktoren zurück. Das sind Ressourcen wie zum Beispiel Empathie oder Optimismus. Genauso wichtig ist aber auch die elterliche Unterstützung“, sagt Heiler. Eltern stotternder Kinder seien häufig besorgt über die Auswirkungen des Stotterns auf das Kind und seine Entwicklung. „Sie machen sich Selbstvorwürfe. Manche tabuisieren sogar das Stottern, um ihr Kind zu schützen. Das kann dazu führen, dass dieses dadurch noch mehr verunsichert ist.“

Es gibt schon viele tolle Ansätze

In ihrer Promotion untersucht Heiler, wie betroffene Kinder die Situation selbst erleben und wie Eltern ihre Schützlinge wahrnehmen – noch bevor eine Stottertherapie beginnt. „Mein Ziel ist es, die Ressourcen der Kinder direkt am Anfang zu untersuchen, um diesen Status Quo gezielt in die Therapie einbinden zu können.“ Denn wie diese ablaufe, sei auch stark abhängig von Maßnahmen, die zu den Bedürfnissen des Kindes passen müssen. „Es gibt schon viele tolle Ansätze in diesem Bereich, die auch die Ressourcen berücksichtigen. Ein differenziertes Wissen über diese Faktoren speziell bei Kindern kann deshalb die Planung einer Therapie optimieren und so das Kind in seiner Resilienz stärken.“ Ein niedriges Selbstbewusstsein lasse sich zum Beispiel gezielt fördern.

Eine Herausforderung sei, dass das Störungsbild des Stotterns sehr vielfältig ist. „Der Stotterschweregrad ist unterschiedlich, die Therapieansätze sind es auch, und es lässt sich nicht eindeutig vorhersagen, bei welchen Kindern sich das Stottern im Laufe der Entwicklung zurückbildet.“ Die Chancen für diese spontane Rückbildung seien bis zum Schuleintritt am höchsten, und eine Therapie begünstige diesen Effekt. Mit zunehmendem Alter sinke die Wahrscheinlichkeit allerdings. „Eine frühzeitige Therapie ist also wichtig. Und dazu zählt auch, dass mit dem Stottern offensiv umgegangen wird. Die Enttabuisierung ist ein wichtiger Punkt. Besonders für die Eltern ist auch die Beratung im Rahmen der Stottertherapie sehr entlastend, was sich dann wieder positiv auf das Kind auswirken kann.“



Heiler weiß ganz genau, wovon sie spricht

Die Klinische Linguistin hat sich auf das Stottern spezialisiert und selbst schon viele Kinder und Jugendliche in der logopädischen Praxis behandelt. Dann kam der Wunsch, wissenschaftlich zu arbeiten. „So bin ich auf Prof. Dr. Anke Kohmäscher und ihr Forschungsvorhaben PMS KIDS aufmerksam geworden und arbeite jetzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in ihrem Team.“ Kohmäscher erforscht zusammen mit Prof. Dr. Stefan Heim, Universitätsklinikum Aachen, die Wirksamkeit des Verfahrens „Kinder Dürfen Stottern“ (KIDS). Dieses ist in der ambulanten Therapie weit verbreitet. „Wir untersuchen unter Alltagsbedingungen, wie sich der Ansatz KIDS bei stotternden Grundschulkindern zwischen sieben und elf Jahren auf das Befinden und das Sprechen auswirkt“, erklärt Kohmäscher.

Seit Oktober 2018 arbeiten sie daran, bis zum Frühjahr 2022 läuft die PMS KIDS Studie – und das Promotionsprojekt von Sabrina Heiler, deren fachliche Betreuerin Kohmäscher ist, deckt einen Teilaspekt ab. Für ihre Studie sucht die Promovendin noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer: stotternde Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren, die in Deutschland leben und derzeit nicht in sprachtherapeutischer Behandlung sind. „Die Ergebnisse meiner Untersuchungen stelle ich den Eltern natürlich anschließend zur Verfügung.“ Wer Interesse hat, meldet sich per Mail an sabrina.heiler@fh-muenster.de oder telefonisch unter 0251 83-65893.

Zum Thema: Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Anke Kohmäscher und Prof. Dr. Stefan Heim heißt PMS KIDS – gemeint ist damit prospektive multizentrische Studie zur Wirksamkeit ambulanter Stottertherapie nach dem Stottermodifikationsansatz KIDS. Die Versorgungsstudie wird über den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) finanziert, und der Förderzeitraum geht über dreieinhalb Jahre: von Oktober 2018 bis März 2022.

Informationen zum Forschungsprojekt PMS KIDS: https://www.pms-kids.de/


 

ID Logistics eröffnet neuen Standort in Ginsheim-Gustavsburg

0

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Der internationale Kontraktlogistiker ID Logistics hat einen weiteren hochleistungsfähigen E-Commerce-Standort in Ginsheim-Gustavsburg eröffnet. Bereits 6. Oktober 2020 nahm das Unternehmen sein erstes Sortier- und Verteilzentrum in Deutschland für den Online-Handel für Waren des täglichen Bedarfs in Betrieb. Innerhalb von nur zehn Wochen hat ID Logistics in enger Abstimmung mit den Behörden alle erforderlichen Voraussetzungen geschaffen.


16.000 Quadratmeter große Bestandsimmobilie

Das weltweit agierende Unternehmen erweitert damit sein Arbeits- und Angebotsspektrum für den E-Commerce. Während die Lieferketten immer komplexer werden, haben sich Logistikzentren zu einer Schlüsselfigur entwickelt. Sie dienen der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger. ID Logistics betreibt in Deutschland an unterschiedlichen Standorten Logistikzentren. Diese sind auf die effiziente Kommissioniermethoden von Versandpaketen von Onlinehändlern an die Endkunden spezialisiert.

ID Logistics nutzt für die Errichtung des regionenspezifischen Sortier- und Verteilzentrums eine rund 16.000 Quadratmeter große Bestandsimmobilie, die vorher von einem Unternehmen aus der Automotive-Branche genutzt wurde. Die RLI Investors GmbH, ein auf Logistikimmobilien spezialisierter Investment- und Asset-Manager aus München, hat die Logistikimmobilie aufgrund ihrer hohen Drittverwendungsfähigkeit und der zentralen Lage für den offenen Immobilien Spezial-AIF „RLI Logistics Fund–Germany II“ gekauft. Gemeinsam mit dem Mieter vom Automobilstandort hat RLI die Immobilie zu einem E-Commerce Verteilzentrum entwickelt.

Ein optimaler Standort

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg ist über die Autobahnen A60 (Mainz-Frankfurt) und A671 mit Zugang zu A3, A5 und A61 an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Für ein Verteilzentrum ist dieser Standort daher optimal. Das Immobilienberatungsunternehmen CBRE war bei der Suche nach dem geeigneten Standort beratend und vermittelnd tätig.

Der Standort ermöglicht ID Logistics mit bis zu 300 Mitarbeitern in der Spitze im 3-Schicht-Betrieb von Montag bis Samstag (24/6) bis zu 100.000 Päckchen täglich abzuwickeln. Zum Start investiert das Unternehmen über eine Million Euro für spezifische Sortiertechnologien und eine leistungsfähige IT.



Robin Otto, Commercial Vice Präsident bei ID Logistics dazu

„Unser neues Sortier- und Verteilzentrum ist in Rekordzeit entstanden und befindet sich mitten in einem gut angebundenen Industriegebiet. Die Immobilie bietet uns einerseits viele Sozialräume, andererseits ausreichend Pkw-Flächen für unsere Mitarbeiter und Lkw-Flächen zur Andienung. Wir danken den Behörden in Ginsheim-Gustavsburg für die sehr gute Unterstützung, um innerhalb von wenigen Wochen an diesem Standort rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft handlungsfähig zu sein und in der Region Hunderte neue Arbeitsplätze zu schaffen“, kommentiert Robin Otto, Commercial Vice President bei ID Logistics.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

„Über die Ansiedlung von ID Logistics sind wir als Stadt Ginsheim-Gustavsburg sehr froh. Von Anfang an standen wir mit ID Logistics in sehr gutem Austausch und waren sehr froh darüber, dass 300 Arbeitsplätze an dem Standort geschaffen werden sollen. Das bedeutet Sicherheit und ein geregeltes Einkommen für rund 300 Familien. Gerade in der derzeitigen Corona-Pandemie ist es nicht selbstverständlich, dass Firmen sich neu ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen. Ich wünsche der Firma einen guten Start und freue mich über einen engen Austausch. Willkommen in Ginsheim-Gustavsburg“, sagt Thies Puttnins-von Trotha, Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg.

Mörfelden-Walldorf: Bewaffneter Mann löst Polizei-Großeinsatz aus

0

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Am gestrigen Dienstagabend (20.10.2020) gegen 19:00 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Polizei im Bereich des Bahnhofes in Walldorf. Ausgelöst wurde der Einsatz von einem 24-Jährigen Mann mit einer Waffe.


Waffe und Drogen gefunden

Mehrere Anrufer hatten die Polizei über einen Mann mit einer Waffe informiert. Umgehend machten sich zahlreiche Polizeibeamte auf den Weg und leiteten eine Fahndung nach dem Mann ein. Kurze Zeit später konnten Beamte in der Farmstraße einen 24 Jahre alten Mann antreffen, der augenscheinlich mit einer Nachbildung einer Maschinenpistole unterwegs war. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und durchsucht. Dabei kamen unter anderem mehrere Ecstasy Pillen zum Vorschein, die ebenso wie die Waffen-Attrappe beschlagnahmt wurden.

Der Beschuldigte wurde mit auf das Polizeirevier genommen, um dort seine Identität festzustellen. Da sich der Mann zudem äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten verhielt, durfte er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Der Verdächtige wird sich wegen dem Verstoß gegen das Waffengesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe im Kreis Mainz-Bingen

0
Müll, Sperrmüll
Müll, Sperrmüll

Nachrichten Mainz-Bingen | Vom 1. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 gelten auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen wieder die Winteröffnungszeiten. Damit verschieben sich die bisher bekannten Öffnungszeiten.


Neue Öffnungszeiten

Ab November sind die Wertstoffhöfe am Freitag von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am Samstag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Zusätzlich sind die aufgelisteten Wertstoffhöfe von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr offen

  • Bingen-Büdesheim
  • Bodenheim
  • Guntersblum
  • Heidesheim
  • Ingelheim
  • Nieder-Olm
  • Oppenheim
  • Sprendlingen
  • Undenheim

Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter Telefon 0 61 32- 787 70 80.

Illegales Autorennen über die A66 und durch die Innenstadt

0
Kriminalpolizei
Kriminalpolizei

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstag alarmierte ein Zeuge über den Notruf die Polizei. Gegen 16:35 Uhr hätten ein schwarzer Volkswagen Amarok und ein weißer Skoda Oktavia Kombi auf der Autobahn A66 ein illegales Autorennen ausgetragen.


Die Polizei sucht Zeugen

Die beiden Fahrzeuge waren auf der Autobahn A66 zwischen Nordenstadt und der Abfahrt Mainzer Straße im dichten Berufsverkehr zunächst unterwegs. Die beiden Autofahrer nutzten nach Angaben vom Anrufer beide Fahrstreifen und den Seitenstreifen für Ihr Autorennen.

Nach der Autobahnausfahrt Mainzer Straße hielten die beiden Fahrzeuge an der Ampel an. Als die Rotphase an der Ampel beendet war, starteten die beiden Fahrzeugführer mit Vollgas in Fahrtrichtung der Wiesbadener Innenstadt. Kurz vor der Radaranlage an der Ecke Welfenstraße bremsten die Raser ihre Fahrzeuge kurz ab.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen die beiden gesuchten Fahrzeuge aufgefallen sind und die Angaben zu den Kennzeichen machen, sowie Beschreibungen der Fahrzeugführer abgeben können. Zeugen melden sich bitte bei der Autobahnpolizei in Medenbach unter der Telefonnummer 0611 345-4140.