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Rund 1000 Personen greifen Polizei in Hessen an

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Nachrichten Frankfurt | In der Nacht vom vergangenen Samstag (31. Oktober 2020) gegen 22:45 Uhr kam es in Frankfurt erneut zu Randalen gegen Polizeibeamte. Die Beamten wurden mit Flaschen, Eiern und Böllern angegriffen. Einige Personen konnten festgenommen werden.


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500 bis 800 Personen waren beteiligt

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr eine Streife über die Einkaufsstraße und wurde plötzlich und ohne Anlass oder Vorwarnung mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen. Im Anschluss sollen sich 500 bis 800 Menschen an der Hauptwache versammelt haben, ohne dabei die aktuellen Corona-Maßnahmen einzuhalten. Dort seien weitere Polizisten mit Flaschen und Eiern beworfen worden. Ob und wie viele Personen dabei verletzt wurden, teilt die Polizei nicht mit.

Insgesamt hat die Polizei neun Tatverdächtige vorübergehend festgenommen, von denen allerdings acht aufgrund fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß kamen. Ein polizeibekannter 17-jähriger wurde noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete laut Medienberichten Untersuchungshaft für den Jugendlichen an.

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Schon in der Nacht zuvor wurden Polizisten Angegriffen

Bereits in der Nacht zum Samstag wurden Polizisten in der Innenstadt von mehr als 20 Jugendlichen mit Flaschen, Steinen und Pfefferspray angegriffen. Ein 27-jähriger Polizist wurde dabei durch Schläge verletzt und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Erst als weitere Polizeistreifen vor Ort eintrafen, flüchteten die Jugendlichen. Der Polizei gelang es in der Zwischenzeit einen 18 Jahre alten Tatverdächtigen zu ermitteln.



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Angriffe gegen die Polizei auch in Darmstadt

Doch nicht nur in Frankfurt wurden an Halloween Polizisten angegriffen. Auch in Darmstadt-Eberstadt kam es zu Angriffen gegen die Polizei. Dort hatten Anwohner am Samstagnachmittag bei der Polizei Personen gemeldet, die Böller zündeten. Als eine Streife vor Ort eintraf, fanden die Beamten eine Gruppe von über 100 Jugendlicher vor, welche gegen Corona-Maßnahmen verstießen.

Über die Lautsprecher des Streifenwagens sprachen die Beamten die Jugendlichen an. Daraufhin sollen diese Böller auf das Polizeifahrzeug geworfen haben. Die Polizisten riefen daraufhin Verstärkung. Als diese eintraf, sollen sich die Jugendlichen in kleineren Gruppen im Wohngebiet verteilt haben. In diesem Zusammenhang konnte die Polizei insgesamt 23 Tatverdächtige festnehmen, bei denen es sich überwiegend um minderjährige Personen handelt. Die Personalien der Festgenommenen wurden festgestellt, anschließend wurden die Verdächtigen wieder entlassen. Verletzt wurde bei der Tat niemand.

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Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill dazu

„Für mich ist es unerträglich, wenn sich Personen gegen die Polizei spontan zusammenrotten. Die Kolleginnen und Kollegen setzen sich tagtäglich für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein. Dass sich Personen zusammentun, um die Kolleginnen und Kollegen massiv tätlich anzugehen und billigend in Kauf nehmen, dass sie eventuell schwere Verletzungen davontragen, verurteile ich auf das Schärfste!“, so Bereswill: „Die Kolleginnen und Kollegen setzen sich tagtäglich für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein.“, so Bereswill. Man werde alles tun, um weitere Täter zu ermitteln.

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Innenminister Peter Beuth fordert Freiheitsstrafen

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) zeigte sich ebenfalls schockiert über die Angriffe. „Ich verurteile diese feigen Attacken auf unsere Polizei“, sagte er. Dutzende Menschen hätten dabei schwere Verletzungen von Polizisten in Kauf genommen. „Die Gewalt gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften steigt immer weiter.“, erklärt der Innenminister. Aus diesem Grund fordert er eine Mindeststraße von sechs Monaten. „Künftig muss gelten: Wer Einsatzkräfte angreift, kommt nicht mit einer Geldstrafe davon, sondern geht in den Knast.“, fordert er.

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Kostheim: Kostenfreier Fitness-Parcours von Essity für die Allgemeinheit

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Nachrichten Kostheim | Der Flößerpark vor dem Mainz-Kostheimer Essity-Werk hat eine neue Attraktion: Seit Ende Oktober bietet hier ein Trimm-Dich-Pfad sowohl den Werksangehörigen als auch den Kostheimern die Möglichkeit, sich im Freien fit zu halten.


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Unterstützt vom Kostheimer Ortsbeirat und der Siemens-Betriebskrankenkasse

Die Idee dazu stammt von Mitgliedern des werkseigenen Fitness-Studios „Pumpwerk“, allen voran von dessen Mitbegründer Nico Schäfgen sowie dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Huth und Werkleiter Thorsten Becherer, die dort in ihrer Freizeit zusammen mit anderen trainieren. Mit Unterstützung des Kostheimer Ortsbeirats und der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) konnte sie jetzt verwirklicht werden.

„Den Wunsch, auch im Freien trainieren zu können, haben wir im Pumpwerk schon länger. Uns war aber sofort klar, dass wir dabei auch etwas schaffen wollen, von dem möglichst viele profitieren können – eine Art Begegnungsstätte oder einen Mehrgenerationenpark. Und wir wussten, dass wir für die Anschaffung hochwertiger Geräte die Hilfe von Sponsoren benötigen würden. Deshalb sind wir sehr froh und dankbar, dass wir mit unserem Projekt auf so viele offene Ohren gestoßen sind“, berichtet Klaus Huth.

Kostheim: kostenfreier fitness-parcours von essity für die allgemeinheit
Eröffnung des Fitness-Parcours in Kostheim | Foto: Chiara Forg
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Engagement für die Menschen vor Ort

Die Pumpwerk-Mitglieder unterstützen das Projekt mit ihren Mitgliedsbeiträgen. Darüber hinaus spendeten sowohl der Kostheimer Ortsbeirat als auch die SBK eine große Summe, um den Kauf der einzelnen Fitness-Geräte zu ermöglichen. Deren regelmäßige Pflege sowie alle anfallenden Wartungsarbeiten wird künftig das Essity-Werk übernehmen.

„Der neue Fitness-Parcours ist eine tolle Sache für ganz Kostheim und macht den Flößerpark zu einem attraktiven Anziehungsort für Jung und Alt. Das haben wir gerne unterstützt“, sagt der Vorsitzende des Kostheimer Ortsbeirats Stephan Lauer und lobt dabei insbesondere das Engagement der Essity-Mitarbeiter: „Bei einem solchen Projekt merkt man: Essity ist nicht nur ein großer und wichtiger Arbeitgeber für unseren Ort, sondern tut auch etwas für die Menschen vor Ort. Das ganze Projekt wurde erst möglich durch die Initiative von Mitarbeitern der Firma Essity, die sich dafür stark gemacht haben. Vielen Dank dafür, auch im Namen aller Kostheimer Bürgerinnen und Bürger.“



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Wichtiger Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung

„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung gelebt: dort wo sie arbeiten, leben, lieben und ihre sozialen Kontakte pflegen. Für uns ist dieser Parcours deshalb ein gemeinsames Herzensprojekt mit Essity“, berichtet Kornelia Diehm-Ottawa von der Siemens-Betriebskrankenkasse. „Indem er zum Mitmachen animiert und sowohl ein gesundheitsorientiertes Bewegungsangebot als auch die Möglichkeit zur Unterhaltung und Kontaktpflege bieten, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung. Das wird gerade in der heutigen Zeit, in der durch Bewegungsmangel mit verursachte chronische Krankheiten zunehmen, immer wichtiger.“

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Für jedes Fitnesslevel etwas dabei

Auf dem neuen Fitness-Parcours können bewegungsbegeisterte Menschen an insgesamt acht Stationen angepasst an ihre individuellen Fähigkeiten verschiedene Muskelgruppen stärken. Es gibt eine Trimmfit-Trainingszone und eine Sit-Up Beinheber-Kombi. Hinzu kommen Stationen für Kniebeugen, Liegestütze, Arm- und Klimmzüge. An großen Tafeln wird außerdem genau erklärt, wie die einzelnen Übungen auszuführen sind.

„In der Belegschaft kommt der neue Parcours jetzt schon großartig an. Spätestens im Frühjahr wollen wir dort dann nach Möglichkeit auch Betriebssportkurse im Freien anbieten“, berichtet Nico Schaefgen.

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Gustavsburg: Täter erbeuten Bargeld und Schmuck bei Wohnungseinbruch

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Nachrichten Kurzmeldung | An vergangenen Freitagmorgen (30.10.2020) zwischen 7:30 und 8:30 Uhr kam es zu einem Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Merianstraße in Gustavsburg. Die bislang noch unbekannten Kriminellen hatten sich Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft und diese durchsucht. Die erbeuteten eine Armbanduhr sowie rund 400 Euro Bargeld und flüchteten im Anschluss daran. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 01642 – 6960 zu melden.


 

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Wiesbadener stimmen mit Mehrheit gegen Citybahn

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Nachrichten Wiesbaden | In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden stimmten nach dem amtlichen Endergebnis 62,1 Prozent der Bürger gegen den Bau einer Citybahn. Das ergibt 59.829 Nein-Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 46,2 Prozent. Das Quorum von 31.500 Stimmen (15 Prozent der Wahlberechtigten) wurde damit erfüllt.


Johannes Klomann, Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags

„Ich bedauere diesen Ausgang außerordentlich, denn er bedeutet den teilweisen Stillstand beim Ausbau des ÖPNV in unserer Region. Dass unsere Innenstädte vom Autoverkehr entlastet werden müssen, betonen alle in Sonntagsreden. Aber diesen Lippenbekenntnissen müssen auch Taten folgen. Dies hat die Mehrheit der Menschen in Wiesbaden leider nicht so gesehen und damit eine große Chance verpasst. Das liegt wohl auch an der suboptimalen Vorbereitung und Begleitung durch dortigen Verkehrsdezernenten Kowol. Bedanken muss man sich hingegen bei Oberbürgermeister Mende, der das Projekt von Anfang an und bis zuletzt öffentlich unterstützt hat.

Auch die Landeshauptstadt Mainz hat sich stets zu dem zukunftsweisenden Projekt bekannt. Ein Dank gebührt dabei der Mainzer Mobilität, die vorbildlich Workshops unter Beteiligung von Interessensgruppen und Bürgerinnen und Bürgern bei der Ermittlung der optimalen Trasse in Mainz organisiert hat.

Auch eine Chance zur schnelleren Anbindung der rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile an die Innenstadt wurde mit diesem „Nein“ verpasst. Dennoch: Auf unserer Rheinseite bedeutet das Ergebnis, dass der Ausbau eines modernen ÖPNV in Mainz weiter geht, wenn auch anders als erhofft. Mit der Trasse zwischen Münsterplatz und Hauptbahnhof West zur Entlastung des Hauptbahnhofs sowie möglichen neuen Routen in der Innenstadt und zur besseren Anbindung der Vororte gehen wir weiter den Weg hin zu einem modernen öffentlichen Verkehr. Wir als SPD werden diesen Ausbau mit voller Kraft mit vorantreiben.“

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Corona | Bessere technische Ausstattung für Frauenhäuser und Fachberatungsstellen

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In der Sondersituation der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, dass gewaltbetroffene Frauen mit ihren Kindern schnell, unbürokratisch und zuverlässig Schutz und Beratung bekommen. Frauen, die zu Hause Gewalt erfahren, brauchen Rettungsanker wie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen oder einen sicheren Zufluchtsort.


Die rund 350 Frauenhäuser und über 600 Frauenberatungsstellen stehen durch die Corona-Auswirkungen wie viele andere soziale Dienste vor besonderen Herausforderungen und Belastungen. Ein besonderer Fokus der Maßnahmen des Bundesfrauenministeriums liegt deshalb darauf, die Erreichbarkeit der bestehenden Hilfsangebote auch unter den Bedingungen der COVID-19-Situation zu erhalten und zu verbessern.

Hilfesystem 2.0

Damit die Unterstützungseinrichtungen in der Coronazeit verstärkt Telefon-, Online- und Videoberatung anbieten können, hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey sich bereits zu Beginn der Pandemie mit Vertreterinnen des Hilfesystems für gewaltbetroffene Frauen ausgetauscht und Unterstützung zugesagt. Entstanden ist daraus das Projekt „Nachhaltiges technisches Empowerment von Fachberatungsstellen und Frauenhäusern in der Corona-Pandemie – Hilfesystem 2.0“, das von der Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) umgesetzt wird. Das Bundesfrauenministerium fördert dabei eine bessere technische Ausstattung in Frauenhäusern und Fachberatungsstellen sowie Qualifizierungs- und Dolmetschleistungen. Dafür stehen mehr als drei Millionen Euro bereit. Die Förderung erfolgt im Bundesprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“.

Bundesfrauenministerin Giffey: „Die letzten Wochen und Monate haben deutlich gemacht, dass Frauenhäuser und Fachberatungsstellen neue und moderne Mittel brauchen, um gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie Schutz und Hilfe zukommen zu lassen. Gemeinsam mit der Frauenhauskoordinierung e.V. knüpfen wir mit dem Projekt ‚Hilfesystem 2.0‘ an diese Anforderungen an. Wir bringen damit den Gewaltschutz ins digitale Zeitalter und machen ihn krisenfest. Die mehr als drei Millionen Euro, die im Rahmen des Bundesförderprogramms ‚Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen‘ zum Beispiel für eine bessere technische Ausstattung zur Verfügung stehen, sind ein echter Innovationsschub für die Beratungsstellen und Frauenhäuser, die nun verstärkt auf digitalen Kontakt setzen können. Damit leisten wir als Bund einen wesentlichen Beitrag dazu, dass das Hilfesystem auch in Krisenzeiten funktioniert. Ich möchte die Mitarbeitenden in den Frauenhäusern und Fachberatungsstellen ausdrücklich ermuntern, die entsprechenden Anträge einzureichen.“

Heike Herold, Geschäftsführerin der Frauenhauskoordinierung: „Trotz Corona-Lockdown haben die Frauenhäuser und Fachberatungsstellen seit Beginn der Pandemie verlässlich ihre Schutz- und Unterstützungsmöglichkeiten für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder aufrechterhalten. Sie haben Lösungen für umfangreiche Auflagen zum Infektionsschutz und teils vermehrte Hilfegesuche gefunden. Dafür gebührt ihnen hohe Anerkennung und eine Verbesserung ihrer oft desolaten Arbeitsbedingungen. Wir begrüßen sehr, dass diese systemrelevanten Einrichtungen mit dem Projekt ‚Hilfesystem 2.0‘ nun aus Bundesmittelen Unterstützung in dieser schwierigen Pandemie-Situation erhalten. Und zwar an einer Stelle, wo es angesichts der aktuellen Lage besonders wichtig ist: bei Ausstattung und Know-how für digitale Unterstützungsangebote.“

Anträge können ab sofort gestellt werden

Seit dem 15. Oktober können Frauenhäuser und Fachberatungsstellen über das Web-Portal ‚ProDaBa2020‘ nach einer Registrierung Förderanträge einreichen. Zuwendungsfähig sind Anschaffungen zur Verbesserung der technischen Ausstattung in Frauenhäusern, Frauenschutzwohnungen und Fachberatungsstellen, die aufgrund der Corona-Pandemie notwendig sind, Ausgaben für Maßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die digitalen Herausforderungen durch die Pandemie sowie Honorare für die Nutzung professioneller Dolmetschdienste für die Unterstützung und Beratung von gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen während der Corona-Pandemie. Förderanträge für die Finanzierung von technischer Ausstattung können bis zum 16. November 2020 übermittelt werden. Wird die Finanzierung von Qualifizierungs- und/oder Dolmetschleistungen beantragt, können Anträge bis zum 26. Februar 2021 eingereicht werden.

Das Projekt wird umgesetzt in enger Abstimmung mit dem Bundesverband Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen e.V. und der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser. Weitere Informationen enthalten die Dokumente mit den Zuwendungskriterien und den Fragen und Antworten zum Projekt. Rückfragen zum Projekt beantworten die Mitarbeiterinnen der Frauenhauskoordinierung.

Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

Das Projekt „Hilfesystem 2.0“ wird aus dem Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ finanziert, mit dem der Bund im Rahmen seiner Förderkompetenzen Länder und Kommunen bei der bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Hilfesystems unterstützt. Insgesamt 120 Millionen Euro stehen für den Ausbau und die Modernisierung von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen in den nächsten vier Jahren zur Verfügung. Das Bundesinnovationsprogramm ist 2019 mit der Förderung von fünf Projekten auf Bundesebene gestartet. Das Bundesfrauenministerium plant, bis 2022 jährlich zusätzlich fünf Millionen Euro für die Förderung innovativer Projekte zur Verfügung zu stellen.

Informationen zum Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ finden sich auf der Website: www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de

 

Halloween-Horror | Drei Tote bei Auseinandersetzungen

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Halloween – Die Nacht des Horrors: Bundesweit kam es zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen drei Menschen ihr Leben lassen mussten. Das jüngste Opfer ist ein 13-jähriger Junge in Berlin.


Nach Medienangaben, die sich auf Informationen der Staatsanwaltschaft berufen, soll es im Monbijou-Park in Berlin Mitte zu einer Auseinandersetzung zwischen einer siebenköpfigen Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit einem Erwachsenen gekommen sein, wobei dieser auf den Jungen einstach. Trotz noch am Tatort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, verstarb der 13-Jährige noch im Park. Auch ein 22-Jähriger dieser Gruppe musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach der Tat sei der Täter geflüchtet. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter, der ca. 45 Jahre alt sein und eine Oberkopfglatze haben soll.

In der Halloween-Nacht kommt es in Deutschland zu mehreren Gewalttaten mit Todesopfern. In Berlin wird ein 13-Jähriger bei einem Streit tödlich verletzt. In Nordrhein-Westfalen stirbt ein Mann ebenfalls bei einem Messerangriff. In Alsdorf stirbt ein 32-Jähriger durch einen Schuss.

Dortmund: 41-Jähriger Vater erstochen

Am Dortmunder Hauptbahnhof gerieten ein 41-jähriger Vater gemeinsam mit seinem 24-jährigen Sohn mit zwei jungen Männern in Streit. Hierbei wurde der Vater nach einem Messerangriff tödlich verletzt. Auch der 24-jährie Sohn musste mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Für ihn besteht jedoch keine Lebensgefahr. Ob Täter und Opfer sich kannten, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar. Kurze Zeit nach der Tat, stellten sich die Tatverdächtigen auf einer Polizeiwache und wurden dort in Gewahrsam genommen.

Alsdorf: 32-Jähriger erschossen

Ein weiteres Todesopfer gab es im nordrhein-westfälischen Alsdorf, nahe der niederländischen Grenze. Nach ersten Ermittlungen haben sich am Tatort zuvor mehrere Menschen getroffen und seien dort in Streit geraten. Hierbei wurde ein 32-jähriger Mann durch einen Schuss getroffen. Der 32-jährige starb wenig später in einem Krankenhaus, so die Polizei Aachen. Laut Staatsanwaltschaft sind die Hintergründe der Tat noch völlig unklar. Staatsanwaltschaft und Mordkommission prüfen auch mögliche Bezüge der Beteiligten zum Rockermilieu. Derzeit wird nach mindestens einem dringend Tatverdächtigen gefahndet.

Gau-Algesheim | 33-jähriger sorgte für größeren Polizeieinsatz

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Am gestrigen späten Samstagabend (31.10.2020), sorgte ein 33-Jähriger Mann in Gau-Algesheim, nachdem mehrere Notrufe eingingen, für einen größeren Polizeieinsatz.


Die Anrufer meldeten, dass ein Mann durch die Langgasse laufe und auf Autos und Hauswände einschlagen würde. Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, begab sich der 33-Jährige in ein Mehrfamilienhaus. Dort gelangte er auf einen Balkon, wo er die Fensterscheibe einschlug. Von dort drang er in das Wohnzimmer ein und schrie dort die Hausbewohnerin an. Diese und ihr ebenfalls anwesender Mann, konnten sich jedoch in Sicherheit bringen.

Alkohol und BTM

Als die ersten Polizeikräfte an dem Haus eintrafen, konnten sie den Mann durch Androhung des Gebrauchs der Schusswaffe bzw. des Distanz-Elektroimpulsgerätes dazu bringen, mehrere Utensilien fallen zu lassen, welche als Waffen hätten eingesetzt werden können.

Der Mann, welcher unter erheblichem Alkohol-und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde schließlich zur Versorgung seiner Verletzungen, welche er beim Eindringen in das Haus erlitt, in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Glücklicherweise wurde beim eigentlichen Polizeieinsatz niemand verletzt. Es wurden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung gefertigt.

Corona-Regeln ab November | Was hat offen – was hat geschlossen?

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Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder Mitte Oktober vereinbart hatten, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentieller Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahlreichen Gesundheitsämtern eine vollständige Kontaktnachverfolgung nicht mehr gewährleistet werden kann, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt.


Um die Infektions-Welle zu brechen, müssen wir unsere Kontakte drastisch einschränken. Kitas und Schulen sollen offen bleiben und die Wirtschaft aufrechterhalten werden. Deshalb gelten vom 2. bis zum 30. November deutschlandweit strengere Maßnahmen.

Denn: Bund und Länder tragen Verantwortung dafür, dass nicht Millionen erkranken und Tausende sterben. Bund und Länder sind sich auch darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung und zur Abwendung noch umfangreicherer wirtschaftlicher Schäden im Falle einer unkontrollierten pandemischen Entwicklung verhältnismäßig.

Wenn es gelingt, die Infektionsdynamik im November zu unterbrechen, dann können Schulen und Kindergärten verlässlich geöffnet bleiben und in der Weihnachtszeit möglicherweise weitreichende Beschränkungen im Hinblick auf persönliche Kontakte und wirtschaftliche Tätigkeit vermieden werden.

Ab dem 2. November gilt:

  • Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands plus eines weiteren Hausstands (maximal 10 Personen)
  • Arbeitgeber sollen, wo immer umsetzbar, Homeoffice ermöglichen.
  • Hygienekonzepte sind in jedem Fall notwendig, um Kontakte auch auf der Arbeit zu vermeiden.
  • Verzicht nicht notwendiger privater Reisen und Besuche. Übernachtungsangebote im Inland bleiben nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.
  • Schließung von Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios, Freizeitparks, Kinos, Konzerthäusern, Museen, Saunen, Spielbanken, Spielhallen, Schwimm- und Spaßbädern, Theatern sowie Wettannahmestellen. Möglich bleibt der Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
  • Schließung von Gastronomiebetrieben sowie Bars, Kneipen, Clubs und ähnlichen Einrichtungen. Lieferungen und Abholungen bleiben möglich.
  • Schulen und Kitas bleiben, je nach Infektionsgeschehen, geöffnet.
  • Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen geöffnet: Maximal ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche.

Geschlossen werden: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios. Geöffnet bleiben: Physio-, Ergo-, und Logotherapien sowie medizinische Fußpflege und Friseursalons.

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden.

 

Von A-Z: Was ist offen – was ist geschlossen

Antiquitätenhandel offen
Angeln gestattet
Archive offen
Ateliers geschlossen
Autobahnraststätten offen
Autohäuser offen (Verkauf und Reparatur)
Autovermietung/Carsharing gestattet
Autowaschanlage gestattet
Ausflugsschiffe untersagt, da touristisch und Unterhaltung
Babyausstattungsmärkte, Kinderläden offen
Bäckereien gestattet, kein Verzehr vor Ort
Bandprobe untersagt, außer mit dem eigenen Hausstand
Bars geschlossen
Bestattungen gestattet
Betonverarbeitende Betriebe gestattet
Betriebskantine offen
Bibliotheken offen
Blasmusik untersagt
Blumenläden offen
Blutspendetermine gestattet
Bordelle und Prostitutionsgewerbe geschlossen und untersagt
Boxsport und Kampfsport untersagt
Brautmodengeschäfte offen
Brennstoffhandel offen
Büchereien offen
Bürofachmarkt offen
Cafés geschlossen, Straßenverkauf ist erlaubt
Campingplätze geschlossen
Chorprobe und Chorgesang untersagt
Copyshops offen
Demonstrationen erlaubt unter Auflagen (u.a. Maskenpflicht)
Einkaufscenter offen
Eisdielen geschlossen, Straßenverkauf ist erlaubt
Elektrohandel offen
Ergo-/Lerntherapie gestattet
E-Zigaretten-Geschäft offen
Fahrgemeinschaften gestattet, AHA-Regeln beachten
Fahrschulen offen
Fährverkehr gestattet
Ferienhäuser Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
Freizeitparks geschlossen
Friseur offen
Fußpflege Medizinische Fußpflege zulässig
Kosmetische Fußpflege geschlossen
Gärtnerei offen
Geburtsvorbereitung und -nachbereitung gestattet
Gedenkstätten geschlossen
Golfen gestattet
Gottesdienste gestattet (Maske am Platz, kein Gesang)
Hochzeit gestattet
Hörakustiker gestattet
Hotels Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
Hundeausführer gestattet
Hundesalon gestattet
Hundeschule gestattet
Hundesport gestattet
Imbiss offen nur mit Außenverkauf
Jugendherbergen Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
Kanuverleih offen
Kinos geschlossen
Kioske offen, kein Verzehr vor Ort
Kletterparks (indoor und outdoor) geschlossen
Kosmetikstudio geschlossen
Krabbelkreise und Pekip-Kurse für Kleinkinder untersagt
LKW-Waschanlage offen
Logopädie gestattet
Lottoannahmestelle offen
Massagesalons geschlossen

Medizinische Massagen sind erlaubt.

Möbelabholdienst offen
Museen geschlossen
Musikschulen offen unter Beachtung des Hygienekonzepts
Musiktherapie gestattet
Opernhäuser geschlossen
Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker gestattet
Osteopathie offen
Paketannahme-Ausgabestelle offen
Pendlerverkehre gestattet
Personal Training gestattet im Freien, Einzelunterricht
Pfandhäuser offen
Physiotherapie gestattet
Psychotherapie gestattet, Gruppentherapie unter Einhaltung der AHA-Regeln
Private Feiern im privaten Raum Auch im privaten Bereich sollen Zusammenkünfte nur mit einem weiteren Hausstand stattfinden, jedenfalls maximal 10 Personen. Es wird dringend empfohlen, auf private Feiern auch im privaten Raum zu verzichten. Partys sind angesichts des Infektionsgeschehens inakzeptabel.
Reisebüro offen
Reitkurse gestattet
Rehasport gestattet
Reparaturbetrieb für Fahrräder gestattet
Restpostenmärkte offen
Sanitätshaus offen
Sauna geschlossen
Schießsport und Schießsportanlagen geschlossen

Ausnahme: Erbringen von Schießnachweisen

Schlüsseldienste gestattet
Schmuckladen mit Beratung zum Goldwert offen
Schreibwarenhandlung offen
Schwimm- und Spaßbäder geschlossen
Seilbahn geschlossen
Shisha-Bars geschlossen
Sitzungen kommunaler Gremien gestattet unter Auflagen
Sonnenstudio / Solarium geschlossen
Souvenirläden offen
Soziokulturelle Zentren geschlossen
Spielbanken, Spielhallen und Wettannahmestellen geschlossen
Spielplätze offen
Spirituosenhandel offen
Tabakgeschäft offen
Tafeln offen
Tanzschule geschlossen
Tattoo-Studios geschlossen
Tennis gestattet

Tennis-Doppel ist untersagt.

Theater geschlossen
Taxigewerbe gestattet
Umzug in eine andere Wohnung gestattet
Weiterbildungseinrichtungen (beispielsweise VHS) offen unter Einhaltung der AHA-Regeln
Wettkampfsport und -training untersagt
Wochenmärkte gestattet
Yogastunden gestattet als Einzelstunde im Freien
Zirkus geschlossen
Zoos und Tierparks geschlossen

 

Quelle: Land Rheinland-Pfalz

B9 | Mit 1,74 Promille und Kleinkind an Bord Unfall verursacht

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Nicht nur dass die 39-jährige Bad-Kreuznacherin stark alkoholisiert mit ihrem Fahrzeug einen Unfall verursachte, sie hatte zu dem Zeitpunkt auch noch ihren 3-jährigen Sohn mit an Bord.


Das Ganze ereignete sich in der vergangenen Nacht zum heutigen Sonntag (01.11.2020) gegen 03.48 Uhr auf der B9 bei Worms in Höhe einer Tankstelle. Dort wollte ein vor ihr fahrender PKW auf das Tankstellengelände abbiegen, was die 39-jährige, die hinter dem PKW fuhr nicht registrierte und nahezu ungebremst auf das Fahrzeug auffuhr. Glücklicherweise haben alle Unfallbeteiligten, auch das 3-jähirge Kind, den Unfall unverletzt überstanden.

Während der Unfallaufnahme konnte bei der Fahrerin Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Der Führerschein der Fahrerin wurde beschlagnahmt und ihr wurde im Nachgang eine Blutprobe entnommen.

Freund der Unfallverusacherin wurde Handgreiflich

Doch nicht genug: Der 37-jährige Freund der Unfallverursacherin geriet im Nachgang mit der anderen Unfallpartei in Streit, in dessen Folge er einem Fahrzeuginsassen des anderen Unfallfahrzeuges mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Geschädigte erlitt eine kleine Platzwunde. Auch bei dem Täter wurde ein stark erhöhter Alkoholwert von 1,86 Promille festgestellt. Nach Fertigung einer Anzeige wurde ihm ein Platzverweis erteilt.

Beschädigter PKW des Geschädigten| Foto: Polizei

Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft in Zeiten des zweiten Lockdowns

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In Europa hat die Zahl der Fälle aufgrund der Coronavirus-Pandemie wieder zugenommen. Diese Ausbreitung hat man auch in Deutschland beobachten können, etwa in den Gebieten von Rheinland-Pfalz und Hessen. In weiten Teilen der Welt wurde anfangs ein Lockdown durchgesetzt und es konnten Verbesserungen beobachtet werden. Es schien, als könnte alles eine Sache der Vergangenheit bleiben. Leider ist dem nicht der Fall – und Unternehmen brauchen mehr und mehr Unterstützung, um diese unglaublich schwierige Zeit zu überstehen.


Dies hat nun dazu geführt, dass sich Deutschland bei den Maßnahmen Frankreich angeschlossen hat und ebenfalls einen zweiten nationalen Lockdown angekündigt hat, den andere Teile Europas bereits durchgesetzt haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, dass einen Monat lang ein neuer nationaler Teil-Lockdown durchgesetzt wird, den viele Deutsche nicht begrüßen werden. Und was werden die Auswirkungen auf die ohnehin schon geschädigte deutsche Wirtschaft sein?

Die neuen Beschränkungen, die eingeführt werden, umfassen etwa alle Restaurants und Bars, die schließen müssen, außer sie können ihr Angebot zum Mitnehmen anbieten. Großveranstaltungen werden wieder abgesagt und es werden keine Zuschauer an Sportveranstaltungen teilnehmen können. Freizeiteinrichtungen wie Kinos sowie auch Schwimmbäder und Fitnessstudios werden wieder schließen müssen. Die Grenzen werden jedoch offen bleiben und Geschäfte werden auch ihre Pforten öffnen können, solange sie sicherstellen, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmeter im Geschäft befindet. Diese neuen Beschränkungsmaßnahmen werden große Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung haben und Unternehmen werden versuchen, einfach nur zu überleben.

Weitere wirtschaftliche Unterstützung wird angeboten, wobei Selbstständige 75 % ihres üblichen Einkommens als Unterstützung erhalten. Dies wird auch für Unternehmen gelten, die bis zu 50 Mitarbeiter haben. Größere Unternehmen werden sich die EU-Vorschriften für Förderungen unter die Lupe nehmen müssen. Die deutsche Wirtschaft hat bereits den tiefsten Rückgang in der Geschichte erlebt – und zwar so schnell wie noch nie. Dies wird wohl nur noch schlimmer werden mit dem neuen zweiten nationalen Lockdown.

Auch bedeutet dies, dass nun viele Menschen erneut mehr Zeit in ihren eigenen vier Wänden verbringen müssen und die Bedeutung von Online-Unterhaltung so groß wie noch nie ist. Dies wird erneut ein Wachstum für viele Unternehmen in diesem Bereich bedeuten – sie sind die wenigen, die in diesen seltsamen Zeiten Erfolg hatten. So haben etwa Streaming-Plattformen wie Netflix im Jahr 2020 immer wieder Rekordzahlen verzeichnen können. Diese Bereiche werden jetzt aufgrund der neuen Lockdown-Maßnahmen, die in Deutschland umgesetzt werden, wohl wieder ein Wachstum verzeichnen können.

Erfolg haben diese Unternehmen, weil ihre Dienste online verfügbar sind und sie etwas bieten, wonach viele andere gesucht haben. Indem die Unternehmen in die Online-Welt gewechselt sind, haben viele die Türen offen gehalten und darum kämpfen können, in dieser schwierigen Zeit zu überleben. Es besteht kein Zweifel, dass dies das Leben, wie wir es kennen, in Zukunft verändern wird. Büromitarbeiter arbeiten nun von zu Hause aus und wir können dies auf der ganzen Welt beobachten, was wohl auch für unbestimmte Zeit so bleiben wird.

Deutschland scheint sich durchaus in einer günstigeren Position zu befinden als viele andere Länder in Europa. Voraussagen deuten zudem darauf hin, dass sich Deutschland auch schneller erholen wird. Die Aktien haben sich seit Juli mit einer positiven Rate erholt, wie der DAX-Index an der Frankfurter Börse zeigt. Dieser hatte sich seit der ersten Periode des Lockdowns weiter erholt, so dass es interessant wird zu sehen, ob sich dies trotz dieser neuen Beschränkungen fortsetzen kann. Eine weitere Branche, die sich ebenfalls positiv erholt hat, ist die Produktion, die auch eine Schlüsselrolle in der weltweiten Wirtschaft spielt. Deutschland bleibt an der Spitze, wenn es um Autos geht. Die Nachfrage ist nach wie vor hoch, wobei ein Großteil davon vom wiederauflebenden chinesischen Markt kommt. Bei steigender Nachfrage bedeutet dies, dass die Branche weiterhin wachsen kann, um Zahlen wie vor COVID zu erreichen. Das Jahr 2020 wird definitiv ein faszinierendes Ende finden und es wird sich zeigen, wie die deutsche Wirtschaft von diesem zweiten Lockdown betroffen sein wird.

Gustavsburg-Special: Angebote entdecken und lokal kaufen

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Unternehmen Gustavsburg
Unternehmen Gustavsburg

Gesponserte Artikel | Der wöchentliche Einkauf aber auch das monatliche Wellnessprogramm können im Stadtteil Gustavsburg bequem erledigt werden. Fahrzeuge können vor Ort gekauft, aber auch repariert werden. Und für die Bücherwürmer oder Musik-Begeisterten findet sich ebenfalls genau das Richtige in den lokalen Geschäften. Für die rund 8.000 Einwohner in Gustavsburg aber auch für Besucher steht damit eine große Bandbreite an Dienstleistungen direkt vor Ort zur Verfügung. Der Vorteil: Mit lokalen Käufen fördert man nicht nur die Vielfalt des Stadtteils, sondern unterstützt auch die heimische Wirtschaft. Einige lokale Geschäfte stellen sich, sowie ihre Angebote und Dienstleistungen hier vor:

Rewe Markt Christian Märker

Gustavsburg-special: angebote entdecken und lokal kaufen 1
Quelle: Rewe Christian Märker

Im Herzen des Stadtteils Gustavsburg befindet sich bereits seit Mai 2017 der Rewe Markt von Christian Märker. Er und sein Team geben montags bis samstags von 7:00 bis 21:30 Uhr alles für die Zufriedenheit ihrer Kundinnen und Kunden. Sowohl das große Sortiment als auch das freundliche und hilfsbereite Team rund um Christian Märker sind nur zwei von vielen guten Gründen, dort seine Einkäufe zu erledigen. „Mein Team und Ich freuen uns über euren Besuch. Das Angebot ist groß, ob frisches Obst und Gemüse, fangfrischer Fisch oder etwas herzhaftes aus unserer heißen Theke, hier bleiben keine Wünsche offen.“, so Christian Märker. Er und sein Team stehen für Fragen und Anregungen natürlich persönlich vor Ort aber auch über die sozialen Medien auf Facebook, Instagram und TikTok zur Verfügung.

Kontakt
REWE Markt Christian Märker
Darmstädter Landstraße 66-70
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Telefon: 06134 – 2961633
Facebook: REWE Christian Märker Gustavsburg

Akkordeon-Fachgeschäft Acmuton

Gustavsburg-special: angebote entdecken und lokal kaufen 2
Akkordeon-Fachgeschäft „Acmuton“ in Gustavsburg | Foto: Chiara Forg

Das Akkordeon-Fachgeschäft „Acmuton“ in Gustavsburg ist eines der drei größten in ganz Deutschland. Am 1. April 2020 feierte der Familienbetrieb sein 20-jähriges Jubiläum. Das geplante Fest zum Jubiläum musste jedoch leider aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Instrumente wie beispielsweise Gitarren und natürlich Akkordeons sowie das entsprechende Zubehör wird in dem inhabergeführten Geschäft mit integrierter Akkordeon-Fachwerkstatt angeboten. Kundinnen und Kunden können sich dabei ganz auf die professionelle und fachkundige Beratung verlassen. Neben den Instrumenten finden Interessierte dort auch jede Menge Kunsthandwerk. In liebevoller Handarbeit gefertigte Präsente oder Grußkarten sind optimale Geschenke zu Weihnachten oder jedem anderen Anlass. Aktuell gibt es bei Acmuton 25 Prozent Rabatt auf alle Gitarren. Das Angebot gilt noch bis Weihnachten – eine tolle Möglichkeit, ein besonderes Geschenk für seine Liebsten zu finden.

Kontakt: 
Acmuton GbR
Darmstädter Landstraße 47
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Telefon: 06134 – 9541 310
E-Mail: vertrieb@acmuton.de
Facebook: Musikhaus Acmuton

Camping Center Vöpel GmbH

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Quelle: Camping Vöpel Center GmbH

Seit nun 38 Jahren ist Camping Vöpel der Freizeitpartner für Caravaning und Camping in der Rhein-Main-Region. Im Jahre 1982 verwirklichte die Familie Vöpel ihre Camper-Leidenschaft auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern. Diese Fläche ist in der Zwischenzeit auf über 20.000 Quadratmeter angewachsen. Seit dem Jahr 2003 wird das Unternehmen in der zweiten Generation von Michael Vöpel geführt. Mittlerweile zählt es zu den größten Anbietern von Wohnmobilen und Wohnwagen in Mainz, Wiesbaden und der Umgebung. Das Team rund um Michael Vöpel steht Kundinnen und Kunden gerne beratend zur Seite und gibt ihnen einen Einblick in das Gesamtprogramm an Wohnmobilen und Wohnwagen der Firmen Fendt, Hobby, Knaus, Weinsberg und Tabbert, sowie der Fahrzeugvermietung und der Fachwerkstatt.

Kontakt
Camping Center Vöpel GmbH
Am Flurgraben 38-42
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Telefon: 06134 – 2106100
Homepage: http://www.camping-voepel.de/
Facebook: Camping Center Vöpel GmbH

Friseursalon Maria Spano

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Quelle: Maria Spano

Das Friseursalon von Maria Spano ist die Anlaufstelle in Gustavsburg für alle, die Wert auf hochwertige Friseurarbeit legen. Sie und ihr junges und motiviertes Team wissen genau, was aktuell im Trend liegt und verstehen ihr Handwerk. Das gemischte Publikum kann sich in dem Salon rundum wohlfühlen und den Alltagsstress hinter sich lassen. Ob Blond, Braun, Schwarz oder etwas ganz anderes – In dem Friseursalon von Maria Spano wird mit hochwertigen und modernen Farben und Produkten gearbeitet. Und mindestens genauso modern wie die Farben sind auch die Methoden, mit denen sie und ihr Team ihre Kundeninnen und Kunden immer wieder aufs Neue glücklich machen. Immer beliebter werden auch die Echthaarverlängerungen mit Tape Extensions, die besonders schonend für die eigenen Haare sind. Maria Spano arbeitet dabei mit hochwertigen Echthaar-Extensions von Seamless One, die besonders natürlich aussehen.

Kontakt: 
Friseursalon Maria Spano
Nürnberger Straße 7
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Telefon: 06134 – 5715 333
Facebook: Friseursalon Maria Spano

Meisterwerkstatt Kemal-Kfz GmbH

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Der Kfz-Meisterbetrieb Kemal Kfz GmbH ist bereits seit 1997 in Gustavsburg und bietet zahlreiche Serviceleistungen rund um das Auto an. Dazu zählen unter anderem die Reparatur von Personenkraftwagen und Nutzkraftwagen aller Hersteller, sowie die Inspektion nach den entsprechenden Herstellervorgaben. Auch die Tüv- und Abgasuntersuchungen werden dort von einem TÜV Unternehmen durchgeführt. Zudem werden professionelle Gutachten ausgestellt. Die Fahrzeug- und Elektrikdiagnose, sowie Arbeiten an Karosserie und Lack sind mit Terminvereinbarungen möglich. Besonders im Herbst steht natürlich bei vielen der Reifenwechsel an. Dieser wird bei Kemal Kfz schnell und unkompliziert erledigt. Gleiches gilt auch für den Klimaservice, wenn es wieder auf die wärmere Jahreszeit zugeht. Alles in allem wird in dem Familienbetrieb ein Rundum-Paket für die Kundinnen und Kunden angeboten.

Kontakt
Kemal Kfz GmbH
Steinhaag 5
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Tel. 06134 – 757603
E-Mail: info@kemal-kfz.de

Naildesign by D&H

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Quelle: Naildesign by D&H

Das Nagelstudio Naildesign by D&H ist bereits seit drei Jahren fester Bestandteil in Gustavsburg. Neben Gel- und Acrylnägeln werden auch Dienstleistungen wie die Maniküre und die Pediküre angeboten. Kundinnen aber auch Kunden können sich dort wohlfühlen und während der Behandlung entspannen. Bei den Produkten achten die Nageldesigner auf eine hohe Qualität, was sich auch im Endergebnis ihrer Arbeit widerspiegelt. Hygiene wird dort groß geschrieben, weshalb jeder Kunde eine eigene Box mit einer Feile erhält, die nur für den jeweiligen Kunden verwendet wird. Mit der Kundenkarte wird Treue ebenfalls belohnt, denn sobald man die zehn Stempel auf der Karte voll hat, erhält man beim nächsten Besuch einen Rabatt von 50 Prozent. Bei der Neujahrsaktion erhalten Schüler und Auszubildende von 01.01.2021 bis zum 01.06.2021 nach Vorlage des Schülerausweises zusätzlich 5 Euro Rabatt.

Kontakt: 
Naildesign by D&H
Rudolf-Diesel-Straße 4
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Telefon: 0176 – 84002265
Facebook: Naildesign by D&H

Wortreich GmbH – Buchhandlung in der Villa Herrmann

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Quelle: Buchhandlung Villa Herrmann

Die inhabergeführte Buchhandlung Wortreich GmbH – Buchhandlung in der Villa Herrmann ist vielseitig aufgestellt. Das Angebot reicht von Kinderbüchern ab 0 Jahren über Jugendbücher, Fantasy-Romane bis hin zur Erwachsenenliteratur und Krimis. Sollte ein Buch nicht auf Lager sein, kann dies über die Homepage, per Telefon oder aber auch per E-Mail von heute auf morgen bestellt werden. Fest im Angebot sind auch Lesungen, wie zum Beispiel ein monatlicher Vorstellungsabend „Neues aus der Villa“, der am 30. eines jeden Monats stattfindet. Momentan können coronabedingt leider keine weiteren Lesungen angeboten werden, die aber ab Frühjahr 2021 hoffentlich wieder stattfinden können. Bei Fragen stehen Christina Müllender und Wibke Simon jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Kontakt
Wortreich GmbH – Buchhandlung in der Villa Herrmann
Mozartstraße 3
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Tel. 06134-566960
E-Mail: buchhandlung@villa-herrmann.de
Homepage: www.villa-herrmann.buchkatalog.de/
Facebook: Buchhandlung in der Villa Herrmann


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Sie möchten bei einem unserer nächsten lokalen Specials im Rhein-Main Gebiet dabei sein und Ihre Angebote und Dienstleistungen vorstellen? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail unter redaktion@boostyourcity-wiesbaden.de oder per Telefon unter der Rufnummer 06132 – 972 3031. Telefonisch erreichbar sind wir montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr. Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen bei Interesse ein individuelles Angebot.

Kreis Mainz-Bingen reagiert auf beengte Verhältnisse in Schulbussen

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Nachrichten Mainz-Bingen | Der Landkreis Mainz-Bingen steuert nochmal bei den Schulbussen nach: Auf mittlerweile sechs Buslinien gibt es zu besonders frequentierten Zeiten die sogenannten Verstärkerfahrten. Insgesamt gibt es damit aktuell elf Verstärkerfahrten.


Es geht um die Linien 620, 640, 657, 660, 662 und 75

Damit sollen die sehr beengten Verhältnisse in den Bussen entzerrt werden. Bereits im August dieses Jahres hatte der Kreis seine Schulbusse aufgrund der Corona-Situation aufgestockt.

Konkret geht es um die Linien 620, 640, 657, 660, 662 und 75, an denen zu bestimmten Zeiten mehr Busse eingesetzt werden, als zu normalen Zeiten. „Wir möchten damit nochmals für eine Entlastung sorgen“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer. Alle Fahrten sind zunächst bis zu den Winterferien beauftragt.

Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch in diesen Bussen der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht unbedingt gewahrt werden kann – was laut den Hygieneplänen des Landes auch ausdrücklich nicht gefordert sei. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Kinder und Jugendlichen in den Zügen und Bussen sowie an den Haltestellen unbedingt Masken tragen.

Die Lage wird auch weiterhin im Landkreis beobachtet, um im Bedarfsfall schnell reagieren und weitere Verstärkerfahrten akquirieren zu können.

Übersicht der Verstärkerfahrten

Linie                 Uhrzeit:           Von/Nach:

640                   06:50               Partenheim Hauptstraße – Ingelheim Bahnhof

657                   12:40               Nieder-Olm Schulzentrum – Sprendlingen

640                   11:43               Ingelheim Bahnhof – Nieder-Olm Schulzentrum

620                   07:10               Heidesheim Freierplatz – Ingelheim Bahnhof

620                   08:00               Uhlerborn – Heidesheim Am Rehkampf (Grundschule)

660                   11:35               Mainz Hbf – Mommenheim

662                   13:15               Oppenheim Realschule – Hahnheim

657                   13:25               Nieder-Olm – Ober-Olm

660                   06:55               Harxheim Mitte – Mainz HBF (Ab dem 02.11.2020)

657                   07:25               Essenheim Finther Str. – Nieder-Olm Schulzentrum

0075                 07:54               Essenheim Rathaus – Mainz HBF über IGS Mainz

Kreis Groß-Gerau: Einrichtung von einem Kadaversammelplatz

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Nachrichten Groß-Gerau | Eine gute halbe Stunde dauerte es, dann war mit vereinten Kräften ein Sammelplatz für tote Wildschweine neben dem Kreisverwaltungsgebäude Wilhelm-Seipp-Straße 9 in Groß-Gerau aufgebaut.


Die Übung am Mittwochvormittag diente der Vorbereitung des Ernstfalls

„Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)“ im Kreis Groß-Gerau. Ein Zelt auf einer Plane, zwei Mülltonnen für die Tierkadaver, ein mobiles Waschbecken, eine Schleuse zum Desinfizieren der Autos, Labormaterial – all das musste herangeschafft, aufgebaut, eingerichtet und platziert werden.

Eingeladen hatte der Kreis Groß-Gerau; Veterinäramt und Gefahrenabwehr organisierten die Übung, die eine der ersten dieser Art in Hessen war. Auch Vertreter aus Darmstadt (Veterinäramt, Grünflächenamt, Untere Jagdbehörde, Feuerwehr) nahmen teil. Der Kreis Darmstadt-Dieburg und das Regierungspräsidium, die ebenfalls eingeladen waren, hatten wegen der Corona-Lage abgesagt.

Es ging darum, Erfahrung zu sammeln, was im Fall der Fälle benötigt und wie rasch zur Verfügung gestellt wird. Der ausgewählte Sammelplatz hat den Vorteil, dass er sich direkt neben dem Veterinäramt des Kreises befindet. „Es ist gut zu wissen, dass der Kreis Groß-Gerau gewappnet ist“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer, der sich bei der Übung ebenfalls informierte.

Einrichtung Kadaversammelplatz

Die Einrichtung eines Kadaversammelplatzes ist eine der zahlreichen Aufgaben, die bei einem Ausbruch der ASP zu leisten sind. Nachdem aktuell (Stand 27.10.2020) 91 infizierte Wildschweine in Brandenburg in drei Landkreisen gefunden worden sind, ist die Gefahr der Verschleppung der ASP innerhalb von Deutschland wesentlich gestiegen.

Zur Vorbeugung werden aktuell auch die Schweine haltenden Betriebe vom Veterinäramt auf Einhaltung der Hygienevorgaben kontrolliert. Zudem hat die Behörde bereits in den Kreiskommunen Ansprechpartner gesucht, die die Bergeteams anleiten werden und als Multiplikatoren dienen, falls es zum Ausbruch der Schweinepest im Kreis Groß-Gerau kommen sollte. Ein regelmäßiger Austausch findet auch mit der Unteren Jagdbehörde und Vertretern der Jägerschaft statt.

Herzkatheterlabor der Diakonie in Bad Kreuznach wieder einsatzbereit

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Nachrichten Bad Kreuznach | Das Herzkatheterlabor des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach hat seit dem 1.Oktober wieder den Tagesbetrieb aufgenommen und wird ab dem 2. November auch wieder rund um die Uhr für die Versorgung von Notfällen verfügbar sein.


Dr. Mathias Elsner, Kardiologe und Chefarzt der Inneren Medizin

Mit der Neuverpflichtung von drei erfahrenen Herzspezialisten kann die Abteilung alle Leistungen der invasiven Kardiologie wieder in vollem Umfang erbringen. Das bedeutet konkret, dass der vor 13 Jahren von ihm begründete Schwerpunkt wieder rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche einsatzbereit ist.

Zum Juli hatte der Chefarzt gemeinsam mit der Krankenhausdirektion die Haus- und Fachärzte in Bad Kreuznach und Umgebung darüber informiert, dass aufgrund von Fachärztemangel der Betrieb vorübergehend eingestellt werden musste. Bereits zum 1. Oktober wurden drei vakante Stellen wiederbesetzt: Neben Oberärztin Dr. Tanja Brenzel sind nun der langjährige Oberarzt und Herzschrittmacher-Spezialist Babatunde Omogbehin, der von der Universitätsmedizin Mainz an die Nahe zurückgekehrt ist und Oberarzt Dr. Driss Bourakkadi Zarrouki, der in Göttingen studiert und bislang Oberarzt in Lippstadt war, im Herzkatheterlabor tätig. Die oberärztliche Leitung des Herzkatheterlabors (HKL) hat Ghassan Nouh übernommen, der seine kardiologische Weiterbildung unter anderem am Herzzentrum Saar in Völklingen absolviert und bereits als Leiter des HKL in Bitburg gearbeitet hat.#

Gewohnte Versorgungsqualität für die Akut-Patienten

„Damit haben wir die im Sommer plötzlich entstandene Personallücke wieder vollständig mit sehr gut qualifizierten Kollegen geschlossen, so dass wir die gewohnte
Versorgungsqualität für die Akut-Patienten wiederherstellen können. Die fachlichen Expertisen unserer Spezialistinnen ergänzen einander hervorragend“, so Chefarzt Dr. Mathias Elsner. Herzkatheter, Stent-Eingriffe, Herzschrittmacher, Defibrillator- und CRT-Implantationen sowie Vorhofseptum und Vorhofohr-Verschlüsse können wieder routinemäßig in vollem Umfang angeboten werden.

Darüber hinaus ist es ihm wichtig zu betonen, dass die COVID-19-Pandemie nicht dazu führen darf, dass dringend erforderliche Krankenhausaufenthalte aufgeschoben werden und ein Risiko vermeidbarer Spätfolgen eingegangen wird. Im Hinblick auf die bevorstehende Fertigstellung der beiden neuen Herzkatheterlabore am Diakonie Krankenhaus stehen für ihn weitere Neuverpflichtungen in seinem Ärzteteam auf der Agenda.

Die Stiftung kreuznacher diakonie

Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen  sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund  6.800 Mitarbeitende.

Firmenerweiterung von Reh Kendermann in Bingen-Kempten

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Nachrichten Bingen | Die Grundsteinlegung am Mittwoch war ein weiterer Schritt, um die Erweiterung von Reh Kendermann am Firmensitz im Gewerbegebiet Bingen-Ost voranzubringen. Deutschlands größte Exportkellerei errichtet auf einer Fläche von rund 26.000 Quadratmeter ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine große Kelleranlage.


Oberbürgermeister Thomas Feser in seinem Grußwort

„Sie bauen Zukunft. Sie verfügen über Mut, unternehmerische Tatkraft und Kreativität und haben Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit“, hob Oberbürgermeister Thomas Feser in seinem Grußwort hervor. „Und das zurecht, denn Sie haben Erfolgsgeschichte geschrieben, über 100 Jahre hinweg, seit 1992 auch in Bingen.“

Das Unternehmen mache stets Werbung für Bingen, denn die Weine, gehen vom Rhein-Nahe-Eck hinaus in die ganze Welt. „Es ist ein großartiges Aushängeschild für unsere Stadt, wenn Reh Kendermann in seinen Standort Bingen investiert und hier mit Beschäftigten aus Stadt und Region nach modernsten Maßstäben produziert“, so der Oberbürgermeister und wünschte dem Team rund um Inhaber Carl Reh und Geschäftsführer Alexander Rittlinger alles Gute damit das Projekt ohne Schwierigkeiten ausgeführt werden könne.

Bis Sommer 2021 entsteht eine Tankanlage mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5,5 Millionen Liter Wein, die später auf zehn Millionen Liter erweitert werden soll. In einem zweiten Bauabschnitt wird das Verwaltungsgebäude modernisiert. Die Fertigstellung ist bis Ende 2023 geplant. Investiert wird hierbei eine zweistellige Millionensumme.