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Mainz kocht global: Fair Trade Stadt gibt Rezeptbuch heraus

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Marktplatz Mainz
Marktplatz Mainz

Nachrichten Mainz | Die Landeshauptstadt Mainz engagiert sich seit vielen Jahren unter dem Motto „Global denken –lokal handeln -Mainz denkt global“. Im Rahmen der Fair Trade-Stadt Kampagne und des AGENDA-Prozesses sollen die Themen der Nachhaltigkeit nun für alle Mainzerinnen und Mainzer auch genießbar werden –mit dem Rezeptbuch „Mainz kocht global“.


„Die Idee für ein Rezeptbuch kam aus Münster in Nordrhein-Westfalen,“ so Sabine Gresch, die Koordinatorin des Fair Trade Lenkungskreises. „Essen bedeutet Genuss und ist ein Stück Lebensfreude. Wir möchten den Menschen aufzeigen, dass nachhaltiger Konsum Spaß machen kann. Alle Rezepte können mit regionalen, saisonalen Produkten sowie bio und fair gekocht werden. Dafür gibt es so viele Einkaufsmöglichkeiten in unserer Stadt –angefangen vom Wochenmarkt bis hin zum Fachhandel für den Fairen Handel, dem Weltladen.“

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Salaten, Suppen, Hauptspeisen und Süßspeisen

Unterteilt nach Salaten, Suppen, Hauptspeisen und Süßspeisen macht das Rezeptheft einfach Lust aufs Kochen und Essen. Von Internationalen Speisen bis zum lokal typischen ist alles dabei. Und dazu gibt es Informationen zu den Gruppen und Vereine, die diese köstlichen Rezepte eingereicht haben.

„Mainz kocht global“ erhalten Sie im Umweltladen der Stadt Mainz in der Steingasse, sowie im „Weltladen Unterwegs“ (Christofsstraße), gerne gegen eine Spende. Die Spenden werden an die engagierten Gruppen und Initiativen der Fair Trade Stadt-Kampagne weitergeben.Mainz ist seit 2013 Fair Trade Stadt. Im sogenannten Lenkungskreis engagieren sich zahlreiche Akteure dieser Stadt. Der Prozess ist offen für alle, jeder kann mitmachen.

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Lebensmittelrückruf von Markenprodukt bei Lidl

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Nachrichten Überregional | Der Lebensmittelhersteller Homann Feinkost GmbH ruft das Produkt „Chicken Teriyaki Style Salat (150 g)“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde ein zu hoher Gehalt an Rückständen von Pflanzenschutzmittel (Ethylenoxid) auf den Sesamsamen festgestellt, welche im Produkt in geringer Menge enthalten sind. Das Produkt wurde als Aktionsartikel ab 19. Oktober 2020 in den Handelsfilialen von Lidl verkauft.


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Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • Produkt: Chicken Teriyaki Style Salat
  • Inhalt: 150 g
  • Marke: Homann Feinkost GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 15.11.2020 und 17.11.2020
  • Charge: 10583314 und 10591367
  • EAN: 4030800050710
Produktabbildung: Homann Feinkost GmbH
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Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet

Andere Produkte oder Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht von dem Rückruf betroffen. Verbraucher werden gebeten, das Produkt nicht zu verzehren sondern es im jeweiligen Markt zurück zu geben. Der Kaufpreis wird den Kundinnen und Kunden auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

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Land Rheinland-Pfalz unterstützt ehemalige Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof

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Nachrichten Mainz | Rheinland-Pfalz richtet sich mit einer besonderen Hilfe an die Beschäftigten, die von der Schließung der Warenhäuser der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH betroffen sind. Mit sogenannten „Kümmerern“ finanziert das Land ein spezielles Angebot, das über die Dienstleistungen der Bundesagentur für Arbeit hinausgeht.


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Freiwilliges und kostenloses Angebot für die Beschäftigten

Die „Kümmerer“ sollen neben den Arbeitsvermittlern der Agenturen für Arbeit die betroffenen Beschäftigten mit ihren speziellen Belangen betreuen. Es handelt sich hierbei um ein freiwilliges und kostenloses Angebot, das sich sowohl an die Beschäftigten, die in die Transfergesellschaft wechseln, als auch an die, die sich arbeitslos melden, richtet. Betroffen sind in Rheinland-Pfalz Beschäftigte der Warenhäuser in Mainz, Landau, Worms und Trier.

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Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung

„Mit dieser ergänzenden und individuellen Hilfestellung über die Kümmerer wollen wir die betroffenen Beschäftigten bei ihrer beruflichen Neuorientierung unterstützen und sie auf ihrem Weg in eine neue Beschäftigung begleiten“, sagte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Betriebsvertretung der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH sowie die Gewerkschaft ver.di unterstützen und bewerben das Angebot der Landesregierung. Die ver.di-Landesfachbereichsleiterin für den Handel Monika Di Silvestre sieht das rundum positiv: „Auch, wenn die zeitliche Aufstockung der Transfergesellschaft aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, wird dieses Projekt für die Kolleginnen und Kollegen von Galeria eine zusätzliche Chance sein. Diese gute Sache hatte sich schon bei den damals betroffenen Kolleginnen von Schlecker bewährt.“



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Kosten trägt das Land

Die Kosten für die „Kümmerer“ werden vom Land übernommen. Die Beratung kann bis einschließlich 31. Juli 2021 in Anspruch genommen werden. Umgesetzt wird das persönliche Beratungsangebot für die Regionen Mainz, Worms und Landau vom Zentrum für Arbeit und Bildung gGmbH in Frankenthal. In der Region Trier können sich die Beschäftigten an die Bürgerservice gGmbH wenden.

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Situation des Unternehmens zusätzlich verschärft

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof GmbH hatte bereits im Sommer bekanntgegeben, dass der Konjunkturabschwung sowie die erforderlichen temporären Ladenschließungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die bereits prekäre Situation des Unternehmens zusätzlich verschärft haben. Allen von den endgültigen Warenhausschließungen betroffenen Beschäftigten wurde die Möglichkeit eröffnet, zum 1. November 2020 in eine sechsmonatige Transfergesellschaft zu wechseln.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hatte sich auf Bundesebene für eine längere Laufzeit der Transfergesellschaft eingesetzt. Eine Verlängerungsoption gab es allerdings nicht. Deshalb hat die Landesregierung mit den handelnden Akteuren nach zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Beschäftigten gesucht, die auch über die Laufzeit der Transfergesellschaft hinausgehen und so längere Zeit Unterstützung anbieten.

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Kontaktdaten

Das Beraterteam ist für die Region Mainz, Worms, Landau erreichbar per Telefon unter der Rufnummer 06233 – 318 271 oder per E-Mail unter wir-kuemmern-uns@zab-frankenthal.de. Für die Region Trier steht das Beraterteam unter der Rufnummer 0651 – 8250 195 oder per E-Mail unter wir-kuemmern-uns@bues-trier.de zur Verfügung.

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Mainz-Hechtsheim | Sottiles Imbiss liefert leckere Menüs auch nach Hause

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Nachrichten Mainz | Der Schausteller Marco Sottile bietet gegenüber dem Berufsbildungszentrum II der Handwerkskammer Rheinhessen im Hechtsheimer Gewerbegebiet in der Robert-Koch-Straße 2 einen besonderen Service. Hungrige können sich nicht nur direkt am Imbiss ihre Speisen abholen, sondern sich diese auch nach Hause liefern lassen. BYC-News hat mit dem Inhaber und Schausteller Marco Sottile darüber gesprochen.

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Marco Sottile dazu

„Der Imbisswagen steht schon länger in Hechtsheim. Aufgrund der aktuellen Situation und des immer noch anhaltenden Verbots für Volksfeste haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschieden unser Angebot auf einen Mittagstisch auszuweiten auch einen Lieferservice anzubieten.“, berichtet Marco Sottile. Seitdem liefert Sottiles Imbiss die Speisen auch in Hechtsheim, Weisenau und Laubenheim aus.

Mainz-hechtsheim | sottiles imbiss liefert leckere menüs auch nach hause
Der Imbiss von Marco Sottile Hechtsheimer Gewerbegebiet bietet täglich wechselnde Gerichte | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Mittagstisch mit täglich wechselnden Gerichten

Beim Mittagstisch werden täglich frische Gerichte wie beispielsweise Nudeln mit Haschee und Gurkensalat, Rindergulasch mit Spätzle, Eintöpfe oder frischer Fisch angeboten. So gilt zum Beispiel für die kommenden beiden Wochen vom 24. Mai bis zum 4. Juni folgendes Angebot:

  • 24. Mai: Geschlossen (Pfingstmontag)
  • 25. Mai: Grobe hausmacher Bratwürste mit Rotkraut und Kartoffelpüree
  • 26. Mai: Puten-Curry mit Reis und Nachtisch
  • 27. Mai: Käsespätzle mit Gurkensalat
  • 28. Mai: Pastagericht mit Fisch // Calamaris oder Backfisch mit Kartoffeln oder Kartoffelsalat
  • 31. Mai: Schnitzeltag
  • 1. Juni: Hausgemachte Frikadellen mit Kartoffeln sowie Erbsen und Möhren
  • 2. Juni: Haschee mit Nudeln und hausgemachtem Gurkensalat
  • 3. Juni: Geschlossen (Fronleichnam)
  • 4. Juni: Pastagericht mit Fisch // Calamaris oder Backfisch mit Kartoffeln oder Kartoffelsalat

Welche Speisen in der jeweiligen Woche auf der Karte stehen, veröffentlicht Marco Sottile in seiner Facebookgruppe Sottile´s Imbiss.

Täglich frische Grillspezialitäten genießen

Zusätzlich zu dem Mittagstisch werden täglich die altbekannten Grillspezialitäten wie beispielsweise frische Nierenspieße, Chili-Cheese-Pommes, Steakteller sowie Premium Burger und Pommes mit Chicken Nuggets oder Bratwurst angeboten. Natürlich sind auch Getränke dort erhältlich. Zur Auswahl stehen Wasser, Cola und Fanta.

Kontakt 
Sottile’s Imbiss
Robert-Koch-Straße 2
Mainz-Hechtsheim
Rufnummer: 0160 – 8040171

Montags bis freitags von 11:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr sowie nach Absprache kann dann das Essen dort abgeholt oder ab einem Mindestbestellwert von 20 Euro zur Hauslieferung bestellt werden. Die Bestellungen (Lieferung & Abholung) können unter der Rufnummer 0160 – 8040171 telefonisch oder per WhatsApp erfolgen. Geliefert wird nach Hechtsheim, Weisenau und Laubenheim.

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Kassenärztliche Vereinigung Hessen appelliert an Jens Spahn

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Nachrichten Frankfurt | Auf ihrer ersten digitalen Sitzung haben die Mitglieder der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen am Samstag in Frankfurt eindringlich an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn appelliert, die Corona-Krise nicht noch zusätzlich durch zusätzliche Bürokratie in den Praxen der Ärzte und Psychotherapeuten zu verschärfen. So sind allein die Abrechnungskonstellationen, die sich aus der neuen Testverordnung ergeben, hochkomplex und in den Praxen kaum umsetzbar. Auch neue Vorgaben zu Dosierungen auf Rezepten sorgen für zusätzlichen Aufwand und Unmut.


In einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Resolution heißt es im Wortlaut:

„Die neue, nationale Teststrategie ist grundsätzlich der richtige Weg. Es besteht aber im Moment die Gefahr, die Niedergelassenen im Kampf gegen das Coronavirus durch zusätzliche Bürokratisierung zu verlieren. Die Umsetzung der verschiedenen Testvarianten sind kaum mehr vermittelbar, geschweige denn umzusetzen. Auch führen aktuelle Gesetzesänderungen, die sich beispielsweise rund um Dosierungsangaben auf Rezepten drehen, zu zusätzlichen Aufwänden in den Praxen.“, so heißt es.

Und weiter: „Ihnen, Herr Minister Spahn, muss klar sein, dass die Zeit, die dafür aufgewendet wird, in der Patientenversorgung fehlt, obwohl sie im Moment dringender denn je gebraucht wird. Das Gegenteil ist deshalb das Gebot der Stunde: Wir brauchen – wie im Frühjahr – eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten. Die Bewältigung der ersten Welle war nur deshalb möglich, weil sich die Niedergelassenen allen Widrigkeiten zum Trotz über die Maßen engagiert haben. Als Vertreter der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Hessen appellieren wir an Sie: Lassen Sie uns ohne immer neuere Regelungen die aktuelle gesundheitliche Notlage bekämpfen, Herr Minister! Wir haben alle Hände damit zu tun, die Normalversorgung zu sichern. Die Covid-Versorgung und zusätzlich die notwendige Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind herausfordernd genug, mehr Bürokratie ist deshalb kontraproduktiv. Unterstützen Sie die Kolleginnen und Kolleginnen stattdessen in den Praxen, wo Sie nur können. Denken Sie dabei auch an unsere medizinischen Fachangestellten in unseren Praxen und sorgen Sie bitte an dieser Stelle für die längst überfällige, wertschätzende und finanzielle Anerkennung, die Sie anderen, vergleichbaren Berufsgruppen längst gewährt haben.“

Deutsche unter den Todesopfern vom Terroranschlag in Wien

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Nachrichten Überregional | Am heutigen Montagabend (02.11.2020) waren in der Innenstadt in Wien mehrere Schüsse gefallen. Gegenüber dem OFR sagte der Österreichische Innenminister, Karl Nehammer, dass es sich scheinbar um einen Terroranschlag handeln soll (Newsticker unten im Artikel).


Ein Polizist soll angeschossen worden sein

Die Polizei hatte auf Twitter mitgeteilt, dass es einen Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt geben soll. Kurz darauf hieß es, dass es mehrere Schusswechsel sowie mehrere Verletzte gegeben hat. Zudem bittet sie Bürger darum, öffentliche Plätze im Stadtgebiet zu meiden. Die Polizei bittet außerdem darum, keine Videos oder Fotos von dem Polizeieinsatz in sozialen Medien zu veröffentlichen. Dies gefährdet sowohl Einsatzkräfte als auch Zivilbevölkerung.

Die „Kronen Zeitung“ berichtet sogar von einem angeschossenen Polizisten, der in Lebensgefahr schweben soll. In dem Bericht heißt es, der Angriff soll sich gegen eine Synagoge gerichtet haben.

Medienberichten zufolge ist die Lage in Wien noch unklar. Es soll allerdings in der Zwischenzeit eine Festnahme gegeben haben. Weitere Täter könnten auf der Flucht sein. Gegenüber der Nachrichtenagentur APA erklärte das Innenministerium, es würde sich entweder um einen Terroranschlag oder einen Amoklauf handeln.



Update 22:32 Uhr: Das Gebiet ist komplett abgeriegelt. Bürgerinnen und Bürger werden von der Polizei aufgehalten und weg geschickt. Der Bereich soll so frei wie möglich gehalten werden.

Update 22:44 Uhr: Die Polizei spricht von mehreren Tätern mit Langwaffen und insgesamt sechs Tatorten. Die Täter sollen wahllos in mehrere Lokale geschossen haben. Die Polizei soll in der Zwischenzeit einen der Täter erschossen haben.

Update 22:51 Uhr: Die Polizei sucht aktuell noch nach weiteren Tätern. Gegenüber Medien berichtet ein Augenzeuge, dass sich die Situation in der Innenstadt zumindest etwas beruhigt hat.

Update 22:56 Uhr: Laut Medienberichten sollen sich vier mutmaßliche Täter in einem Restaurant ergeben haben. Zudem soll sich einer der Täter mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt haben. Die Polizei bestätigte lediglich, dass einer der Täter einen Sprengstoffgürtel getragen haben soll.

Update 23:05 Uhr: Die Polizei spricht aktuell von zwei Toten (Ein Passant und ein Täter). Zudem soll es 15 Verletzte geben, davon sieben Personen schwer verletzt. Unter den Schwerverletzten soll sich auch ein Polizist befinden.

Update 23:22 Uhr: Noch immer ist unklar, um wie viele Täter es sich handelt.

Update 23:43 Uhr: Um 23:16 Uhr twitterte der Bundeskanzler Sebastian Kurz: „Wir erleben gerade schwere Stunden in unserer Republik. Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die insbesondere heute für unsere Sicherheit ihr Leben riskieren. Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen.“

Update 23:48 Uhr: Die Polizei ist auch außerhalb der Innenstadt im Einsatz. Die Täter sind vermutlich auf unterschiedlichen Routen in Wien auf der Flucht.

Update 09:50 Uhr: Bei der Tat wurden mindestens vier Menschen getötet. Dabei handelt es sich augenscheinlich um wahllos ausgewählte Passanten, darunter zwei Frauen und zwei Männer. Es gibt 15 Verletzte, davon sind sieben schwer verletzt. Der schwerverletzte Polizist befindet sich nach einer Operation nicht mehr in Lebensgefahr, berichtete der Chef der Wiener Hospitäler, Dr. Michael Binder. Alle Opfer sollen durch Schüsse getroffen worden sein.

Über den oder die Täter

Österreichs Innenminister Karl Nehammer sprach am heutigen Dienstagmorgen von mindestens einem Täter, der mit einem Sturmgewehr bewaffnet war. Laut Wiens Bürgermeister Michael Ludwig war der Täter auch noch mit einer Pistole und einer Machete bewaffnet. Außerdem habe laut dem Innenminister er eine Attrappe eines Sprengstoffgürtels getragen. Dass sich der Mann mit dem Gürtel in die Luft gesprengt hat, hat sich als falsch erwiesen. Dieser Täter wurde von der Polizei getötet. Ob es weitere Täter gibt, die noch auf der Flucht sind, ist aktuell unklar. „Wir können derzeit nicht ausschließen, dass es noch andere Täter gibt“, sagte Nehammer. Die Ermittlungen laufen noch immer auf Hochtouren.

Nehammer bestätigte außerdem, dass der getötete Attentäter ein Sympathisant des IS gewesen sei. Außerdem wurde die Wohnung des Verdächtigen durchsucht, über ein Bekennerschreiben oder -video ist zur Zeit noch nichts bekannt.



Über den Tathergang

Bislang wird der Tathergang von Experten wie folgt rekonstruiert: Gegen 20:00 Uhr soll der Täter in der Seitenstettengasse, einem gut besuchten Ausgehviertel, in der Innenstadt das Feuer eröffnet haben. In dieser Straße befindet sich auch eine Synagoge, welche zum Tatzeitpunkt allerdings geschlossen war. Ob für den Täter die Nähe zur Synagoge oder das gut besuchte Ausgehviertel entscheidend für die Wahl des Ortes war, ist bislang noch unklar.

Wie auf Videos zu erkennen ist, zielte der Mann auf überwiegend junge Passanten, welche sich im Außenbereich von Restaurants aufhielten. Um 20:09 Uhr wird der Mann von der Polizei erschossen. Im Einsatz waren rund 1.000 Polizeibeamte.

Weitere von der Polizei bestätigten Tatorte im Zentrum Wiens: 

  • Salzgries
  • Morzinplatz
  • Schwedenplatz
  • Fleischmarkt
  • Bauernmarkt
  • Graben

Über die aktuelle Situation

Zur Zeit prüft die Polizei, ob die aktuell bekannten Tatorte auf einen einzelnen Täter zurückgeführt werden können. Ob es sich um eine größere Gruppe von Tätern handelte, die gleichzeitig an mehreren Tatorten zugeschlagen hatte, ist bislang noch nicht bestätigt.

Noch immer kann nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Täter gibt. Die Polizei empfiehlt daher weiterhin, möglichst zu Hause zu bleiben und öffentliche Plätze sowie Verkehrsmittel in Wien zu meiden. Die Schulpflicht ist ausgesetzt. Schüler können entschuldigt zu Hause bleiben. Da dies allerdings nicht für alle Kinder möglich ist, sind die Schulen trotzdem geöffnet.

Die Polizei hat die Kontrollen verschärft und auch an dem Grenzen finden strengere Kontrollen statt, um mögliche Mittäter ausfindig zu machen.

Zu den Anschlägen in Wien äußert sich Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

„Der islamistische Terroranschlag in Wien ist ein Anschlag auf die Menschlichkeit überhaupt. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sich beim Morden auf Gott zu berufen, ist zynisch und die schlimmste Form des Missbrauchs von Religion. Der Glaube an Gott steht für Liebe und Barmherzigkeit. Fundamentalistische Gewalttäter versuchen, Gift zu streuen, indem sie Hass schüren und Angst und Schrecken verbreiten. Aber es wird ihnen nicht gelingen. Wir werden weiter konsequent für wechselseitige Achtung und Toleranz zwischen den Religionen und Weltanschauungen eintreten. Das ist das beste Mittel gegen die Saat der Gewalt, die Terroristen zu streuen versuchen.“

Update 17:30 Uhr: Wie der Bundesaußenminister Heiko Maas am heutigen Dienstag bekannt gab befand sich unter den Todesopfern des Attentats in Wien auch eine Deutsche. „Wir haben jetzt die traurige Gewissheit, dass auch eine deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Angriffs in #Wien ist. Unsere Anteilnahme und unser Beileid gelten ihren Angehörigen und Freunden“, schrieb Maas auf Twitter.

DUH instrumentalisiert Covid-19-Pandemie, um gegen Feuerwerk zu wettern

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Silvester, Feuerwerk, Mainz
Silvester, Feuerwerk, Mainz

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) kritisiert den Instrumentalisierungsversuch der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die Corona-Pandemie als Hebel für die erneute Forderung von Feuerwerksverboten zu nutzen.


„Es war absehbar, dass die DUH den Versuch wagt, die Angst der Menschen in diesen schweren Zeiten auszunutzen und mit diesen Halbwahrheiten weitere Ängste zu schüren“, sagt Thomas Schreiber, Vorstandsvorsitzender des VPI. „Wenn es auf normalem Wege nicht klappt, die eigene Agenda durchzusetzen, ist Angst für manche eben ein bewährtes Mittel, in der Hoffnung doch noch seine Ziele zu erreichen.“

DUH versucht Zusammenhänge zu konstruieren

Wohlwissend, dass sich bisherige Studien lediglich auf Gebiete mit permanent hohen Feinstaubbelastungen bezogen, versucht die DUH hier Zusammenhänge zu konstruieren, die nicht vorhanden sind. „Bei den Untersuchungen ging es im Wesentlichen darum zu ermitteln, ob Personen in Ballungsgebieten mit einer permanent hohen Feinstaubbelastung durch Industrie, Verkehr und Feuerungsanlagen in der Folge prozentual schwerer erkranken, als in Gebieten, in denen über einen großen Zeitraum hinweg die Feinstaubemissionen geringer sind“, erklärt Dr. Fritz Keller, Experte des VPI.

„Feinstaub durch Silvester-Feuerwerk tritt nur einmalig und dazu nur sehr kurz im Jahr auf und damit ist der Einfluss auf die Gesundheit stark begrenzt. Dabei spielt dann die Höhe der Werte in wenigen Stunden des Jahres nicht mehr die entscheidende Rolle – nur selten werden zu Silvester die Tagesmittelwerte überschritten – sondern eher die Dauerbelastung durch die anderen Feinstaubquellen. Zwischen Verläufen der COVID-19-Erkrankung und der kurzfristigen Erhöhung der Feinstaubwerte – wie es an Silvester der Fall ist – wurden keinerlei Zusammenhänge identifiziert.“

Darüber hinaus wird in der Wissenschaft derzeit die Wechselwirkung zwischen Luftqualität und COVID-19 aus verschiedensten Blickwinkeln diskutiert. Klare Zusammenhänge in Richtung Ansteckungswahrscheinlichkeit durch Feinstaub sind nicht existent

Feinstaubmenge deutlich geringer als DUH darstellt

Zudem ist die Menge an Feinstaub PM10 nach wie vor deutlich geringer als es die DUH darstellt. Die Emission durch Silvesterfeuerwerk betrug 2019 1.477 t statt den propagierten 5.000 Tonnen. Die zugrundeliegende Berechnung hat auch das Umweltbundesamt öffentlich längst als valide eingestuft.

Die DUH bezieht sich hier jedoch weiter lieber auf veraltete Schätzwerte. Den Zusammenhang zwischen den temporären Feinstaubemissionen durch Feuerwerk und COVID-19-Erkrankungen sieht auch der deutsche Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht als „Schmarrn“ an. Dies sagte er unlängst in einer Berichterstattung von RTL.

Auch die Äußerungen und die Kritik auf Basis der angeblichen Händlerbefragung hält der VPI für überzogen. „Die Befragung der DUH zielt rein darauf ab, den Handel unter Druck zu setzen. Jeder, der Feuerwerk verkauft, bekommt eine Rote Karte. Dieses Mittel ist ja kein neues und zeigt einfach, dass die DUH nach ihren subjektiven Kriterien Bewertungen vornimmt, sofern sie nicht ihren Forderungen und Vorstellungen entsprechen. Das hat nichts mit einer objektiven Bewertung des Handels zu tun“, kritisiert Thomas Schreiber weiter. Diese sollte man jedoch von einer seriösen Verbraucherschutzorganisation erwarten dürfen.

Der Verband der pyrotechnischen Industrie

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) ist das Sprachorgan für 21 Mitgliedsunternehmen aus Deutschland. Der VPI betreut Hersteller von Silvester-, Groß- und Bühnenfeuerwerken sowie Hersteller von pyrotechnischer Munition. Diese sind im gesamten Bundesgebiet ansässig. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Rüsselsheim: Neue Verkehrsregelung in der Marktstraße

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Nachrichten Rüsselsheim | Die Verkehrsführung in der Marktstraße in Fahrtrichtung Bahnhof wird in Rüsselsheim neu gestaltet. In Zukunft soll ab der Weisenauer Straße ein Halteverbot eingerichtet werden und es wird Tempo 10 gelten.


Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Die bisherigen Spielstraßen Schilder werden entfernt und die neuen Verkehrsschilder werden von der Stadt aufgebaut. Die Fußgänger werden durch die Maßnahmen auch wieder vom fließenden Autoverkehr getrennt. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann beide Seitenbereiche der Marktstraße nutzen. Mit Ausnahme einer neuen Ladezone für die Andienung der Geschäfte und Unternehmen gilt in der Marktstraße entlang des Opel-Altwerks Halteverbot.

Notwendig wurde die Neuordnung unter anderem, weil der ziellose Ringverkehr und die Missachtung des Halteverbots zugenommen haben. Die neue Regelung ist vorläufig, weil die Stadt stadtplanerisch die weitere Entwicklung des Opel-Altwerks auch bezüglich der Verkehre im Blick behalten will, um mit einer verkehrsrechtlichen Regelung schnell reagieren zu können.

25-Jährige in Mainzer Park brutal überfallen und ausgeraubt

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Polizei Sprinter Bus
Polizei Sprinter Bus

Eine 25-Jährige wurde am gestrigen Montagabend (02.11.2020) im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld Opfer eines brutalen Raubüberfalls.


Während eines Spazierganges in der Parkanlage nahe der Dijonstraße setzte sie sich kurz auf eine Bank, um eine Pause zu machen. Anschließend läuft sie in Richtung eines nahen Supermarktes weiter.

Währenddessen bemerkt sie, dass sich ihr ein Mann von hinten nähert, der kurz darauf versucht ihr die Handtasche zu entreißen. Die Frau versucht mit beiden Händen ihre Handtasche festzuhalten. Während von beiden Seiten an der Tasche gezogen wird, schlägt der Täter die Frau mit der flachen Hand ins Gesicht und schubst sie so, dass sie zu Boden fällt.

Der Täter flüchtet mit ihrer Handtasche, in der sich neben persönlichen Gegenständen auch eine Geldbörse mit einem dreistelligen Geldbetrag befindet. Die 25-Jährige wird leicht verletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung verläuft negativ.

Personenbeschreibung:

  • Mann
  • auffällig groß und dünn
  • circa 18-20 Jahre
  • trug weißes Oberteil, Atemschutzmaske und Basecap

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Naturland-Produkte von Familie Hebermehl aus unserer Region

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Nachrichten Groß-Gerau | Wenn sich drei staatlich geprüfte Betriebswirte der Fachrichtung Agrarwirtschaft der Biolandwirtschaft verschrieben haben, dann ist davon auszugehen, dass sie sich ausgerechnet haben, dass es dafür einen wachsenden Markt gibt. Die Familie Hebermehl vom Werrngässer Hof in Riedstadt gehört zu den Bio-Pionieren im Kreis Groß-Gerau. Bereits im Jahr 2005 haben sie mit der Umstellung begonnen. Zunächst nur auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche. 15 Jahre später sind daraus stolze 132 Hektar geworden.


Alles ohne Chemie produziert

Der Anstoß für die Umwandlung von konventioneller zur Bio-Landwirtschaft kam von der Erzeugergemeinschaft, der sich die Eheleute Claudia und Volker angeschlossen hatten. Diese hatte festgestellt, dass es einen Bedarf an Kräutern gibt – und der wurde dann von Hebermehls gedeckt. Bis heute gehören Kresse, Schnittlauch, Schnittknoblauch und die Winterheckenzwiebel zu den Spezialitäten des Hofes – alles produziert ohne Chemie, dafür mit viel Handarbeit bei der Bodenbearbeitung. Das Unkraut wird nicht weggeduscht, sondern weggehackt. Von April bis September helfen dabei auch Saisonarbeiter. Außerdem werden auf dem Werrngässer Hof noch Buschbohnen, Kartoffeln, verschiedene Getreidesorten, Zuckerrüben, Luzerne und der hübsche blaue Bienenfreund (Phacelia) angebaut.

Offizielles Siegel des Landes „Bio aus Hessen“

Die Betriebsleitung haben die Eltern vor einem Jahr ihrem Sohn Tobias übertragen. Der hat schon während seiner Ausbildung in einem Biobetrieb gearbeitet und ist in dieser Zeit in seiner Überzeugung gestärkt worden, dass dies auch in seiner Region der richtige Weg ist. Seine Eltern unterstützen ihn dabei. Beide Familien leben in enger Nachbarschaft zu den neuen Betriebsgebäuden, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Früher war das Unternehmen mitten im Riedstädter Stadtteil Crumstadt angesiedelt. Jetzt hat es die Adresse Werrngässer Hof 1 und ist im Umkreis gut bekannt.

Gearbeitet wird nach den Richtlinien von „Naturland“, die viel strenger sind als die Bionormen, die in der EU verlangt werden. Zudem tragen die Produkte der Hebermehls das offizielle Siegel des Landes „Bio aus Hessen“.



Konsumenten die Vorteile ökologischer Landwirtschaft näherbringen

Aus all diesen Gründen ist für das etablierte Unternehmen die Ökolandbau Modellregion Süd als Aufbauhilfe nicht mehr so wichtig wie für Betriebe, die erst am Anfang der Umstellung stehen oder Entscheidungshilfe brauchen. Dennoch wünschen sich die Bio-Landwirte aus Crumstadt, dass Bund, Land und das Projektteam der Ökomodellregion Aufklärung betreiben und den Konsumenten die Vorteile ökologischer Landwirtschaft für die Natur im Allgemeinen und für die Region im Besonderen immer wieder deutlich machen.

Angesichts des Klimawandels mit zunehmender Trockenheit ist verstärkte Bewässerung der Anbauflächen nötig, was die Kosten – wie in der konventionellen Landwirtschaft auch – nach oben treibt. Wenn die Produkte dann ein paar Cent mehr kosten, sei es umso wichtiger, dass die Verbraucher den Nutzen der ökologischen Bewirtschaftung kennen.

Hebermehls setzen sich zudem für die Biologische Landwirtschaft ein, weil sie hoffen, dass auch andere Landwirte einen ähnlichen Weg einschlagen – und damit der Umwelt wie auch dem Boden Gutes tun. „Durch die organische Düngung sowie konsequenten Zwischenfruchtanbau steigt der Humusanteil im Boden. Dies führt zu einer verbesserten Wasserspeicherfähigkeit und einer erhöhten Kohlendioxid-Speicherung im Boden“, sagt Tobias Hebermehl.

Umstieg von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft nicht leicht

Landwirtschaftlichen Betrieben, die darüber nachdenken, auf Bio umzustellen, rät er: „Wenn jemand biologisch wirtschaften will, muss er selbst voll und ganz davon überzeugt sein. Wichtig ist, dass man sich vor der Umstellung schon um die Vermarktung kümmert und sich einen Verband sucht, der den Betrieb auf dem Weg in die Umstellung begleitet. Der Umstieg von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft ist nicht leicht. Es ist ein langwieriger Prozess, der vollste Aufmerksamkeit und großes Engagement erfordert.“ Für Familie Hebermehl hat sich dieser Prozess bisher gelohnt.

Schlag gegen professionelle Geldautomatensprenger

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Am frühen Samstagmorgen (31.10.2020), konnten Ermittler des LKA Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Spezialeinheiten nach intensiv geführten Ermittlungen zwei Männer festnehmen, die zuvor versucht hatten, in Nordrhein-Westfalen einen Geldautomaten zu sprengen.


Nachdem die beiden Männer gegen 05:15 Uhr in Neheim (Hochsauerlandkreis) den Geldautomaten einer Commerzbank-Filiale sprengen wollten, aber scheiterten, konnte die Beiden nach kurzer Flucht gestoppt und festgenommen werden.

Das LKA Rheinland-Pfalz bearbeitet in diesem Zusammenhang seit Mitte Juni ein bei der Staatsanwaltschaft Mainz geführtes Ermittlungsverfahren gegen eine niederländische Tätergruppierung, die im Verdacht steht, mehrere Sprengangriffe auf Geldautomaten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen begangen zu haben. Gegen die Beschuldigten wurde noch am Sonntag die Untersuchungshaft angeordnet.

Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 30-jährigen Mann mit niederländischer Staatsangehörigkeit sowie um einen 26-jährigen Mann mit niederländisch-marokkanisch-spanischer Staatsangehörigkeit. Im Rahmen der operativen Maßnahmen konnten in Nordrhein-Westfalen und in den Niederlanden umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden, darunter Spreng- und Kommunikationsmittel.

Der Zugriff wurde durch die akribische Arbeit der Ermittler, den professionellen Einsatz der Spezialkräfte sowie der engen Zusammenarbeit mit den anderen Bundesländern und den Niederlanden ermöglicht. Trotz des Ermittlungserfolges wird das Phänomen Geldautomatensprengungen das LKA weiter beschäftigen.

Im Jahr 2020 gab es allein in Rheinland-Pfalz bislang 27 Fälle von Geldautomatensprengungen. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordjahr 2018 waren es insgesamt 26 Fälle. Bei den Tätern handelt es sich meist um niederländische Staatsangehörige. Da es sich um ein europaweites Phänomen handelt, von dem nicht nur Rheinland-Pfalz, sondern auch die nationalen und internationalen Nachbarländer betroffen sind, haben das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und die Staatsanwaltschaft Mainz seit September 2019 die zentrale Ermittlungsarbeit für das Land übernommen.

Angriff vor der Anne-Frank Schule Mainz – Tatverdächtiger in Haft

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Nachrichten Mainz | Erstmeldung vom 30. Oktober 2020 um 14:30 Uhr: Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei in Mainz. Bei einem Messerangriff unter Schülern ist eine Person verletzt worden. Über die schwere der Verletzung ist noch nichts bekannt.


Polizei Mainz fahndet nach dem Täter

Der Tatort befindet sich direkt vor der Anne-Frank Schule Mainz (Petersplatz 2). Die Polizei ist mit einem großen Aufgebot ebenfalls an der Großen Bleiche und der Kaiserstraße. Wie die Polizei gegenüber Boost your City vor Ort mitteilte, ist der Angreifer nicht mehr bewaffnet aber auf der Flucht.

Update vom 30. Oktober 2020 um 21:00 Uhr: Aus bislang noch unbekannter Ursache waren zwei Jugendliche in Streit geraten, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Ein weiterer Jugendlicher versuchte den Streit zu schlichten und wurde dabei leicht verletzt. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte der Täter auch am Freitagabend noch nicht aufgegriffen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Update vom 02. November 2020 um 17:25 Uhr: Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen geriet ein 18-jähriger Schüler der Realschule Plus, nach Verlassens des Schulgeländes, mit einem vor der Schule wartenden 15-jährigen in eine körperliche Auseinandersetzung. Hintergrund waren bereits länger bestehende Unstimmigkeiten.

Während der Auseinandersetzung zog der 15-Jährige ein Messer und versuchte den 18-Jährigen hiermit zu verletzten. Ein 16-jähriger Schüler wurde auf die Situation aufmerksam und stellte sich zwischen die beiden Kontrahenten. Hierbei wurde der 16-Jährige mit dem Messer getroffen und leicht verletzt. Der 18-Jährige rannte weg und wurde vom 15-jährigen Angreifer zunächst verfolgt, bis dieser die Verfolgung abgebrochen hatte und selbst flüchtete.

Zeugin entdeckte den Flüchtigen am Sonntag

Die Kriminaldirektion Mainz hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz die weiteren Ermittlungen übernommen. Von der zuständigen Bereitschaftsrichterin wurde am vergangenen Samstag (31.10.2020) Haftbefehl gegen den bis dato noch flüchtigen 15-Jährigen erlassen. Am Sonntagmittag (01.11.2020) konnte der 15-Jährige durch eine Zeugin in einem Hinterhof in der Mainzer Neustadt festgestellt und von Funkstreifen der Polizei vorläufig festgenommen werden.

Nach einer Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz wurde eine Untersuchungshaft angeordnet und der 15-Jährige in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert.

Angriff vor der anne-frank schule mainz - tatverdächtiger in haft 1
Polizeieinsatz in Mainz | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Mainz: Nachbarn lösen Polizeieinsatz auf dem Großberg aus

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Nachrichten Mainz | An diesem Samstag (31.Oktober 2020) kam es gegen 08:20 Uhr zu einem Polizeieinsatz auf dem Großberg in Mainz. Ein Anwohner im Alter von 38 Jahren betritt den Gemeinschaftsgarten des Wohnanwesens und ist in Begleitung von seinem Hund. Der Hund war an der Leine.


Dies missfällt einem 26-jährigen Anwohner, da der Hund nicht in den Garten machen dürfe. Nachdem der 26-Jährige den 38-Jährigen filmt, kommt es zu einem Streitgespräch. Im Laufe des Gesprächs bewerfen sich die Streitparteien gegenseitig mit einem Kinderfahrrad und der 26-Jährige geht zudem mit einem Laubbesen auf den 38-Jährigen los.

Von den alarmierten Polizeibeamten des Altstadtreviers musste der Streit geschlichtet werden. Darüber hinaus müssen sich nun beide Parteien strafrechtlich verantworten.

ALDI setzt sich für mehr Tierwohl bei Hühnerhaltung ein

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Nachrichten Überregional | ALDI Nord und ALDI SÜD haben heute eine weitreichende Entscheidung zur Verbesserung des Tierwohls getroffen. ALDI bekennt sich als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland dazu, die Europäische Masthuhn-Initiative zu unterstützen, um die Haltungsbedingungen von Masthühnern deutlich zu verbessern.


Strenge Anforderungen an die Masthühnerhaltung

Die Europäische Masthuhn-Initiative ist eine Selbstverpflichtung für mehr Tierwohl, die von europäischen Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen wurde. Sie enthält strenge Anforderungen an die Masthühnerhaltung, wie etwa geringere Besatzdichten und Sitzstangen. Zudem soll die Zucht auf langsam wachsende Rassen umgestellt werden.

ALDI wird mit seinen Partnern und Zulieferern zusammenarbeiten, um die Standards der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen und die dafür notwendigen Schritte unternehmen. Zunächst wird der Fokus auf der vollständigen Umstellung des gesamten Hühner-Frischfleisch-Sortiments sowie gefrorener Natur-Hühnerprodukte liegen. Damit die Tierschutzstandards in der Breite angehoben werden können, ist es essenziell, dass sich weitere Marktteilnehmer ebenfalls der Europäischen Masthuhn-Initiative anschließen und dass sich die Anforderungen im Einklang mit den künftigen politischen Rahmenbedingungen bewegen.

Gemeinsam für mehr Tierwohl

Tobias Heinbockel, Managing Director Category Management bei ALDI Nord sagt: „Die Europäische Masthuhn-Initiative stellt hohe Anforderungen an die Haltungsbedingungen, die wir im Sinne des Tierwohls gerne unterstützen. Wir werden nun gemeinsam mit allen Akteuren entlang der Lieferkette daran arbeiten, die strengen Vorgaben der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen.“

Erik Döbele, Managing Director Corporate Buying bei ALDI SÜD, verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility, ergänzt: „Mit unserem Bekenntnis zur Europäischen Masthuhn-Initiative geben wir ein klares Signal in den Markt. Wir freuen uns, wenn andere Marktteilnehmer aus Handel und der Gastronomie unserem Beispiel folgen, um auf diese Weise mehr Tierwohl in der Breite zu erreichen. Nur wenn alle mit anpacken, kann uns diese Aufgabe gelingen.“

Neue Maßstäbe im Tierschutz angestrebt

„Wir freuen uns, ALDI bei diesem wichtigen Schritt für den Tierschutz zu begleiten und gratulieren den Verantwortlichen zu der Entscheidung! Da wir aus dem Lebensmitteleinzelhandel bereits positive Signale erhalten haben, rechnen wir damit, dass sich bald weitere Unternehmen anschließen werden“, so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. „Gemeinsam kann der Handel hier neue Maßstäbe im Tierschutz erreichen. In Europa und Nordamerika haben sich bislang rund 350 Unternehmen der Masthuhn-Initiative angeschlossen. Davon ist ALDI eines der größten und wichtigsten“.

Bingen: Autohof Nahetal liefert Burger, Steaks und Vieles mehr nach Hause

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Nachrichten Bingen | Auch beim Autohof Nahetal in Bingen an der Autobahn A60 ist es  aufgrund der Auflagen zur Zeit nicht möglich ist, vor Ort zu essen. Trotzdem bleibt ROSI’S Gastronomie weiterhin geöffnet, denn ab sofort wird ein Außer-Haus-Verkauf sowie ein Lieferservice für viele warme Gerichte angeboten.


Alle Gerichte zum Abholen oder Liefern

Es können alle Gerichte wie zum Beispiel unsere beliebten ROSI’S Trucker oder der Western Burger mit Steakhouse Fries sowie Schnitzel, Steaks und Salate frisch zum Mitnehmen oder Liefern bestellt werden.

Geliefert wird montags bis freitags von 11:00 bis 21:30 sowie samstags und sonntags von 16:00 bis 21:30 Uhr im Umkreis von 10 Kilometern, also in Bingen, Gensingen und Langenlonsheim. Die Bestellungen können unter Lieferando.de oder telefonisch unter der Rufnummer 06721 – 9628623 erfolgen. Der Mindestbestellwert beträgt 15 Euro, wobei Lieferkosten von 1,50 Euro hinzukommen. Ab einem Bestellwert von 25 Euro ist die Lieferung kostenfrei.

Sanitäranlagen und Tankshop weiterhin geöffnet

Duschen ist rund um die Uhr in den gepflegten und sauberen Sanitäranlagen möglich. Der Tankshop hat zudem auch weiterhin rund um die Uhr geöffnet und bietet vieles, was das Truckerherz begehrt.

Adresse: 
Autohof Nahetal
Gustav-Stresemann-Straße 2
55411 Bingen am Rhein

Hier geht’s zur Speisekarte:

Quelle: Daniel Volz – Autohof Nahetal