Start Blog Seite 1254

Feuer und starke Rauchentwicklung im Wohngebiet in Frei-Weinheim

0

Nachrichten Ingelheim | An diesem Mittwochabend (16.12.2020) gegen 19:00 Uhr war in einem Wohngebiet in Frei-Weinheim ein Müllcontainer für Papierabfälle in Brand geraten. Bürger hatten das Feuer über den Notruf gemeldet.


-Werbeanzeige-

Brandbekämpfung unter Atemschutz

Wie die Feuerwehr Ingelheim mitteilt, stand der Müllcontainer mit einem Volumen von 1.100 Litern beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand, wodurch eine starke Rauchentwicklung entstand. Da der Container direkt unter einem Baum stand, war zunächst nicht auszuschließen, dass die Flammen übergreifen. Unter Atemschutz bekämpften die Einsatzkräfte den Brand und konnten die Flammen dadurch zügig unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde das Brandgut mit einem sogenannten Dunghaken auseinander gezogen und Glutnester gezielt bekämpft. Im Einsatz war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei.

-Werbeanzeige-

10 Tipps von der Feuerwehr zu Weihnachten

0

Nachrichten Kurzmeldung | Dieses Weihnachtsfest ist anders. Damit wenigstens die gemütliche Feier im kleinsten Familienkreis von bösen Überraschungen verschont bleibt, gibt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zehn Tipps für sichere Weihnachten:

  1. Auch wenn Sie das Weihnachtsfest durch die aktuelle Lage nicht im großen Kreise feiern können: Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offener Flamme alleine. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim zusätzlichen Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.
  4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab. Arbeiten Sie vor allem aufmerksam, wenn Sie aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen zum ersten Mal daheim den Baum mit echten Kerzen bestücken – nicht, dass aus Gemütlichkeit dann Panik wird.
  6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes

-Werbeanzeige-

Pflegeheime in der Pandemie: „Das Limit ist tatsächlich erreicht“

0

Die Lage in den Pflegeheimen ist kritisch, das Personal in Folge der Pandemie stark belastet. Auch aufgrund von Entwicklungen, die es schon vor Corona gab. Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Mainz-Bingen, David Dietz, erzählt im BYC-Interview, wie den Heimen geholfen werden könnte, wenn der Fokus des Schutzes auf sie gelegt würden.

Die Situation rund um die Corona-Pandemie spitzt sich zu: Erste Krankenhäuser melden, dass sie die so genannte Triage anwenden müssen – also aufgrund der starken Belastung entscheiden, wen sie noch behandeln können und wen nicht. Wie sieht die Situation in Pflegeheimen aus?

Es ist richtig. Wir sehen fast täglich in zahlreichen Einrichtungen des Gesundheitswesen: Das Limit ist tatsächlich erreicht. Und das ist in sehr, sehr kurzer Zeit passiert. Bis Mitte November waren wir noch in der glücklichen Lage, in unseren Einrichtungen nicht einen Fall einer Corona-Infektion melden zu müssen. Mittlerweile steht eine Einrichtung komplett unter Quarantäne und in einer unserer Außenwohnstätten konnte die Quarantäne wieder beendet werden. Das stellt uns Verantwortliche vor Fragen, die nicht gerade einfach sind.

Welche?

Bei uns ist es nicht die Triage. Bei uns geht es nicht darum, ob jemand versorgt wird oder nicht.. Aber es stellt sich die Frage nach der Strategie: Durchmischen wir die Nicht-Infizierten mit den Infizierten, um eine Quarantäne schneller hinter uns zu haben, allerdings um den Preis das Geschehen nicht mehr kontrollieren zu können und damit die Versorgungslage zu gefährden? Oder entscheiden wir uns für den Weg, den wir am Ende gegangen sind: Wir versuchen eine Streuung des Virus, so weit es geht, zu verhindern. Das bedeutet zwar, dass die Quarantäne länger dauert. Es ermöglicht uns aber, die Situation unter Kontrolle zu halten – Dienste weiter zu besetzen und somit Bewohner weiter versorgen zu können.

Unversehrtheit ist gefährdet

Nun sagen Sie, nachvollziehbar, es gehe nicht um Leben und Tod bei Ihnen. Nicht unmittelbar. Aber ab wann ist der Punkt erreicht, dass schlecht oder gar nicht mehr leistbare Betreuung zur Lebensgefahr wird?

Das kommt auf den Unterstützungsbedarf an, den der jeweilige Bewohner hat – auch außerhalb von Corona. Wenn wir Dienste nicht besetzen könnten, hätten wir diese Gefahr immer. Jetzt wird sie halt noch durch einen aggressiven und letztlich tödlichen Virus ergänzt. Wenn du dann die Betreuung nicht gewährleisten kannst, ist die körperliche Unversehrtheit mit Sicherheit gefährdet.

Nun gibt es Vorschläge wie den des Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, statt auf allgemeine Kontaktsperren darauf zu setzen, die gefährdeten Gruppen gezielter zu schützen. Dazu gehören auch die Pflegeheime. Hat Palmer recht?

Ja und nein. Die Fixierung auf diese Gruppen halte ich für relevant und wichtig. Per se. Aber du darfst dabei auch nicht vergessen, dass du in den Heimen auch Leute hast, die nicht da leben. Das sind nicht nur die Pfleger. Das sind auch Ärzte, Friseure, Physiotherapeuten oder medizinische Fußpfleger. Diese Menschen können natürlich auch Infektionsbrücken sein. Trotzdem ist es absolut notwendig, einen besonderen Fokus auf den Schutz der Heime zu legen.

Wie sähe das dann aus?

Es geht etwa um die Teststrategie. Für diese brauchst du geschultes Personal. Das Rote Kreuz oder die Diakonie sagen schon jetzt, dass das Testen für sie nicht zu stemmen ist. Denn dafür braucht es staatlich examinierte Krankenpfleger. Die haben wir in unseren Einrichtungen nicht. Und so droht eine massive Lücke – es gibt sie auch tatsächlich schon.

Prostituierte in die Pflege

Wie ließe sich diese Lücke füllen?

Wir brauchen einen Pool aus Pflegekräften, die nicht im Dienst sind – etwa weil sie schon im Ruhestand sind – und die sich jetzt freiwillig melden. Solche Pools werden jetzt auch schon gebildet. Nur: Corona ist ja nicht das einzige Problem. Der Fachkräftemangel, den es vor der Pandemie gab, den gibt es ja immer noch. Schon jetzt ist die eigentliche Pflegeleistung schwer zu stemmen, wenn jetzt noch das Testen dazu kommt, dann kommt die Belastungsgrenze schneller als uns lieb ist..

Sehr beliebt ist der Vorschlag, irgendwelche Gruppen einfach in die Pflege zu schicken und so die Unterversorgung mit einem Schlag zu beheben. Den Vorschlag gab es schon mit Flüchtlingen, Inhaftierten, Mitarbeitern der Gastronomie und besonders hübsch: Prostituierten. Ist es so einfach? Müssen wir einfach nur Prostituierte zum Pflegedienst einberufen?

Wir müssen differenzieren. Es gab in Mainz den Vorschlag, Mitarbeiter der Gastronomie zur Unterstützung in der hauswirtschaftlichen Unterstützung zu rekrutieren. Doch ist das nicht die Stelle, an der der Fachkräftemangel das Riesenthema ist. Für diesen Bereich gibt es eigentlich genug Menschen, deren Job das auch ist.

Also keine Prostituierten in die Pflege?

Es gibt Gründe, warum examinierte Pflegekräfte eine dreijährige Ausbildung absolviert haben – mit entsprechend anspruchsvollem Abschluss. Gerade das Testen ist keine einfache Aufgabe: Du gehst mit einem Stäbchen weit in den Rachen rein. Wenn das Menschen machen, die nicht geschult sind, ist das Risiko relativ hoch, den Bewohner zu verletzen. Das wäre ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Und deswegen braucht es dafür professionell qualifizierte Fachpersonen.

„Wir haben im Sommer viel Zeit verschlafen“

Gibt es denn überhaupt eine Reserve, die groß genug wäre, wenn sich deren Mitglieder freiwillig melden würden?

Aufgrund des oben beschriebenen Aufwands, die Betreuung auch ohne Virus zu organisieren, muss man sagen: Wenn jetzt noch die Testung oben drauf kommt, wird es verdammt schwer.

Sie haben den Pool an Hilfskräften erwähnt, der aufgebaut wird. Hätte der nicht – wie vieles andere – schon im Sommer aufgebaut werden können?

Das wurde ja durchaus versucht. Doch leider muss man generell sagen: Wir haben im Sommer viel Zeit verschlafen. Im Frühjahr waren wir noch erfolgreich mit der Strategie, die Infektionskurve abzuflachen, um Kapazitäten in den Intensivbereichen der Krankenhäuser freizuhalten. Dafür brauchst du aber auch eine Nachvollziehung der Infektionsketten. Und damit waren die Gesundheitsämter schon im Sommer überfordert. In den Jahren vor der Pandemie ist in diesen Ämtern zu viel Personal eingespart worden – und jetzt waren wir nicht schnell genug in der Lage, es wieder aufzufüllen.

Auch Pfleger müssen mal raus

Sie haben gesagt, dass Mitarbeiter die Brücke aus dem Leben draußen in die Heime sind. Reicht es denn jetzt, wenn wir nach der Gastronomie auch die Geschäfte schließen. Mit Bussen, privaten Feiern, Supermärkten oder Gottesdiensten bleiben doch noch genug Ansteckungsquellen übrig?

Ich teile die Intention, die Kontakte zu reduzieren, um die Gefahr von Infektionsbrücken zu verringern. Diese Absicht ist nachvollziehbar. Und in der Pflegebranche arbeiten Profis. Sie wissen um die Gefährdung und sie verhalten sich sicher verantwortlicher als manch anderer. Aber auch sie müssen irgendwann mal Einkaufen gehen oder zum Arzt – das übrigens deutlich häufiger als andere. Etwa wenn sie Bewohner begleiten müssen. Und bei aller – gegebenen – Professionalität: Du kannst als Pfleger auch nicht aufhören, zu leben. Deswegen kriegst du die Gefahren nicht ganz abgestellt.

Nun hat in Berlin eine grüne Politikerin den Pflegern vorgeschlagen, sie könnten ja statt dem Bus das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit nehmen. Das wurde zurecht als zynisch empfunden. Aber der Gedanke, Pflegern in ihrer wertvollen Arbeit zu helfen, ist ja an sich nicht abwegig. Könnte man etwa für Pfleger Shuttle-Busse einsetzen, damit sie der Gefahr der Ansteckung im Stadtbus entgehen?

Wir können ja über alles reden. Und wenn Pflegekräfte entlastet werden können, sollten wir uns das wirklich auch überlegen. Doch am Ende bleiben sie Menschen. Und wenn du den ganzen Tag arbeitest, dann musst du mal raus. Und sei es zum Einkaufen. Die Arbeit von Pflegern ist so schon eine mentale Belastung. Mit Regelungen, die diese Menschen noch in gesonderter Weise aussondieren würden, wäre nichts gewonnen. Das geht nicht. Ich kann Pflegern anbieten, ihnen Einkäufe oder andere Wege abzunehmen. Ja. Aber du musst Pflegern auch mal die Möglichkeit geben, raus zu kommen und dich darauf verlassen, dass es Profis sind, die wissen, wie sich Profis verhalten.

-Werbeanzeige-

PMG schließt das Parkhaus Theater in Mainz

0
Parkhaus Theater
Parkhaus Theater

Nachrichten Mainz | Aufgrund der zu erwartenden geringen Auslastung und der damit verbundenen Umsatzrückgänge wird die PMG Parken in Mainz GmbH ab diesem Freitag (18.12.2020) das Parkhaus Theater in Mainz schließen.


-Werbeanzeige-

Parksituation soll täglich überprüft werden

Während dem Shutdown soll das Parkhaus dann vorübergehend geschlossen bleiben. Die Parksituation soll allerdings täglich überprüft und die Maßnahmen gegebenenfalls angepasst werden. Als Ausweichmöglichkeit dient das nur wenige Meter entfernte Parkhaus Kronberger Hof. Alle anderen Parkhäuser bleiben nach aktuellem Stand vorerst geöffnet.

Die PMG wird die Kundinnen und Kunden über Aushänge an den Kassenautomaten und Hinweise an den Einfahrten des Parkhauses Theater über informieren. „Wir bedauern diesen Schritt sehr“, so Nils Teske, PMG-Geschäftsführer: „In jedem Fall werden wir sicherstellen, dass für alle Dauerparker und etwaige Kurzparker ausreichend Parkraum im Kronberger Hof zur Verfügung steht.“

-Werbeanzeige-

Frau aus dem Rhein-Main Gebiet seit Wochen verschwunden

0

Nachrichten Frankfurt | Die 42 Jahre alte Dzenita Nozinovic ist verschwunden. Nun hat sich die Kriminalpolizei mit einem Bild der Vermissten an die Öffentlichkeit gewendet und bittet um Mithilfe bei der Suche.


-Werbeanzeige-

Die Vermisste benötigt dringend Medikamente

Nach ersten Erkenntnissen verließ Dzenita Nozinovic am Montag, den 30. November 2020 ihre Wohnung in Steinau an der Straße. Dabei nahm sie einige Einrichtungsgegenstände mit. Einen Tag später wurde die Vermisse im Bereich der Innenstadt gesehen, seitdem fehlt von ihr jede Spur. Frau Nozinovic wird derzeit betreut und ist auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen.

Hinweise zum Aufenthaltsort von der 42-Jährigen nimmt die Polizei in Gelnhausen unter der Rufnummer 06051 – 8270 entgegen. Alternativ können Hinweise auch bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.

-Werbeanzeige-

Aktuell: Bundesweite Störung bei der Deutschen Telekom

0

Nachrichten Kurzmeldung | Zur Zeit (02:10 Uhr) dürften viele Menschen beim Blick auf den Router lediglich ein rotes Lämpchen blinken sehen. Seit circa 01:40 Uhr kommt es bundesweit zu technischen Störungen bei der Deutschen Telekom. Über die Ursache der Störung kann das Unternehmen aktuell noch keine genaue Aussage treffen. Die aktuelle Störung soll den Empfang der Fernseher, als auch zum Teil die Internet- und Telefonverbindung betreffen.


 

-Werbeanzeige-

SPD-Stadtratsfraktion Mainz: Unterstützung für Einzelhandel und Gastronomie

0

Nachrichten Mainz | Trotz kurzzeitiger Besserung über den Sommer und einem erneuten Teil-Lockdown bestimmt die Corona-Pandemie nun wieder mit voller Wucht das Leben aller. Für die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion sind die für den restlichen Dezember beschlossenen harten Einschnitte sehr bedauerlich, aber insbesondere zum weiteren Schutz älterer und gefährdeter Mitmenschen absolut notwendig.


-Werbeanzeige-

Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers und der wirtschaftspolitische Sprecher Martin Kinzelbach

„Gerade in Anbetracht des wegfallenden Weihnachtsgeschäfts begrüßen wir ausdrücklich die nun beschlossenen Hilfsmaßnahmen des Bundes für den Einzelhandel“, erklären die Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers und der wirtschaftspolitische Sprecher Martin Kinzelbach.

„Die Hilfen müssen jetzt aber auch durch das Bundeswirtschaftsministerium schnellstmöglich auf unbürokratischem Wege bei den Betroffenen aus den verschiedenen Bereichen ankommen“, fordern die beiden, „und das idealerweise in Höhe des benötigten Betrages und nicht erst scheibchenweise.“ Das Schließen der Gastronomie und der meisten Geschäfte, die ausbleibende Nachfrage nach vielen Produkten und Dienstleistungen im lokalen Handel sowie das Einstellen jeglichen kulturellen Lebens, führe für viele Menschen zu existentiellen Sorgen, die es zu lösen gelte.

„Auf kommunaler Ebene werden mit Blick auf eine lebendige (Innen-)Stadt bereits unzählige Maßnahmen umgesetzt, viele davon auch schon vor der Pandemie. Angefangen bei der Aufwertung der zentralen Innenstadtachsen über das Zentrenkonzept und LEAP bis hin zu der jetzt im Sommer erweiterten Außengastronomie im Rahmen des Hilfsprogramms ‚Mainz hilft sofort!‘ aufgrund der Corona-Situation. Die SPD-Stadtratsfraktion ist auch weiterhin bereit, den eingeschlagenen Investitionsweg fortzuführen und zugleich weitere Erleichterungen bzw. Hilfen für betroffene Bereiche zu unterstützen.“, so die Fraktionsvorsitzende und der wirtschaftspolitische Sprecher.

Die gewachsenen Strukturen aus Gastroszene, lokalem Einzelhandel und der vielen Kulturschaffenden sowie Solo-Selbständigen müssten im Jetzt für die Zeit nach der Pandemie auf jeden Fall erhalten werden. „Alle Mainzerinnen und Mainzer können ebenfalls etwas tun, indem wir auch im Internet unter dem Motto ‚shop local‘ Weihnachtsgeschenke oder Gutscheine bei unseren Einzelhändler vor Ort bestellen oder die Vermieter die Ladenmieten der schwierigen Situation anpassen“, schlagen Alexandra Gill-Gers und Martin Kinzelbach zudem vor.

-Werbeanzeige-

Weitere Fördergelder für die Entwicklung in Heidesheim

0
Heidesheim
Heidesheim

Nachrichten Heidesheim | Die Stadt Ingelheim erhält dieses Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ weitere 600.000 Euro Städtebaufördermittel für die laufende Entwicklung des Ortskerns in Heidesheim. Land und Bund unterstützen seit 2016 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither rund 1,1 Millionen Euro bereitgestellt.


-Werbeanzeige-

Finanzierung von städtebaulichen Maßnahmen

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet finanzieren. „Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für weitere Ordnungsmaßnahmen, private Modernisierungsvorhaben und den Ankauf der Markthalle einsetzen“, so der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine
nachlassende Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

-Werbeanzeige-

Attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme. Mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren zur Verfügung. Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten, Wohnquartiere attraktiver zu gestalten und sozial wie wirtschaftlich zu stabilisieren“, so der Minister. Lewentz hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zur Seite stehe.

Im Programmjahr 2020 sollen in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

-Werbeanzeige-

Mainz-Bingen: Emotionale Worte von einem Veranstaltungstechniker

0

Nachrichten Mainz-Bingen | Das Unternehmen Aurora Eventtechnik ist vom Landkreis Mainz-Bingen als „Unternehmen des Jahres 2021“ ausgezeichnet worden. Jan Römer, Geschäftsführer von Aurora Eventtechnik, zeigt sich mächtig stolz und überglücklich über diese Auszeichnung und resümiert in sehr persönlichen Worten.


Kulturprogramm erschaffen in der schwierigen Zeit

„WOW. Ich bin überwältigt. Ich habe mir nie erträumt, dass mein Team und ich einmal so eine Auszeichnung erhalten würden, insbesondere nicht in dieser schwierigen Zeit für Unternehmen in der Veranstaltungsbranche. Es ist meinem Team und mir sehr wichtig, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und von unserem Erfolg der letzten Jahre unserer Heimatregion Etwas zurückgeben. Dies haben wir 2020 fulminant bewiesen, indem wir in dieser schwierigen Zeit ein Kulturprogramm mit unseren Partnern erschaffen haben und somit einen großen Teil dazu beigetragen haben die Kultur in Rhein-Selz zu erhalten.“

Aurora Eventtechnik führte bereits im März einen Spendenlivestream mit dem Niersteiner Künstler Toby Bieker durch und sammelte über 10.000 Euro für die Tafel Oppenheim.

„Wir haben die letzten Jahre sehr gut gewirtschaftet, haben ein natürliches Wachstum hingelegt ohne große finanzielle Risiken einzugehen und unseren Gewinn stets investiert oder angelegt. Wir sind uns bewusst in welch privilegierter Situation wir uns damit befinden und uns war direkt klar, dass wir nun dran sind den Menschen Etwas zurückzugeben, denen es nicht möglich ist mit so einem positiven Ausblick in diese Krise zu starten. Es war eine Selbstverständlichkeit, dass wir so viel Mühe und Herzblut in die Spendensammlung gesteckt haben!“



Die ganze Veranstaltungsbranche steht aber nun seit Monaten vor großen Hürden

„Das Jahr war trotz unserer wirtschaftlichen Situation wirklich kein Einfaches und hat auch bei uns zu harten Veränderungen geführt. Wir haben unseren Mietpark im Bereich Video- und Livestreamtechnik extrem ausgebaut und bieten die entsprechende Dienstleistung von Beratung über Durchführung an. Weiterhin haben wir durch die Erweiterung unserer Festinstallationssparte im Bereich Ton- und Mikrofonanlagen, Architekturbeleuchtung sowie die Einrichtung von Tagungsräumen und Videoregieplätzen ein weiteres Standbein geschaffen.“

Aurora Eventtechnik kündigt an auch in Zukunft eigene Veranstaltungen und Konzepte umzusetzen. Das große Licht- und Feuerspektakel „Feuerkrone“ auf der Burgruine Landskron in Oppenheim soll fortgeführt werden, ebenso wie es eine Neuauflage des in diesem Jahr durchgeführten „Rieslingleuchten“ an den Hängen des Roten Hangs in Nierstein geben soll. Die Lichtkunstaktion „RheinSelz wird bunt“ wird auch neu aufleben lassen, wenn die Situation rundum die Covid-19-Pandemie dies zulässt.

Gemeinsam, herzlich, bei uns mit Freunden feiern!

„Das hängt natürlich davon ab wie sich die Pandemie weiter entwickelt. Wir befinden uns bereits in den Planungen und Voranfragen bei Behörden und sind im Gespräch mit vielen Partnern. Wir sind da eher defensiv und sind an der Ausarbeitung von entsprechenden Hygienekonzepten. Und wenn alles gut läuft, dann können wir diese einfach in die Schublade legen, die Personenzahl und Sicherheits- und Hygienemaßnahmen öffnen und wieder wie gewohnt mit Allen gemeinsam feiern. Denn das ist das was diese Region ausmacht: Gemeinsam, herzlich, bei uns mit Freunden feiern!“

Aurora Eventtechnik wird auch 2021 sein Know-How in der Beschallungs- und Lichttechnik, Bühnenbau und Medienausstattung im gesamten Landkreis Mainz-Bingen sowie überregional und deutschlandweit anbieten und der Region als ein technisch-kultureller Vorantreiber mit vielen weiteren Projekten erhalten bleiben.

Aurora Eventtechnik
Geschäftsführer: Jan Römer
Wormser Straße 12
55278 Ludwigshöhe
Mail: info@aurora-eventtechnik.de

-Werbeanzeige-

Das Kaufland in Bad Kreuznach wurde zur Tanzfläche „Jerusalema Challenge“

0

Nachrichten Kurzmeldung | Die sogenannte Jerusalema-Challenge ist nun auch im Kaufland-Markt in Bad Kreuznach angekommen. Für die Teilnahme an Trend haben die Mitarbeiter die Verkaufsflächen kurzerhand als Tanzfläche genutzt und auch einige Kunden haben an der Challenge teilgenommen.


Mit Abstand gemeinsam tanzen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weltweit zu spüren. In dieser Situation wurde das Lied „Jerusalema“ des südafrikanischen Musikers Kgaogelo Moagi (DJ Master KG) zusammen mit der Sängerin Nomcebo Zikode zum Sommerhit des Jahres. Kaum auf der Plattform TikTok gelandet, startete auch schon die #Jerusalema Dance-Challenge, die millionen Menschen dazu gebracht hat, während der Pandemie mit Abstand gemeinsam zu tanzen. Ziel des Trends ist es, in den sozialen Netzwerken mit dem Videos gute Laune und Zuversicht zu verbreiten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kaufland in Bad Kreuznach haben die Challenge nun ebenfalls angenommen, eine eigene Version aufgenommen und diese im Netz veröffentlicht. Für einen kurzen Moment den Alltagsstress vergessen und das Miteinander zum Ausdruck bringen, das wollen die Mitarbeiter des Kaufland-Teams mit dem Video vermitteln.

Neue Technik am Flughafen Frankfurt für mehr Sicherheit

0

Nachrichten Frankfurt | An diesem Montag (14.12.2020) hat die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main mit der Erprobung von neuen Geräten für die Kontrolle von Handgepäck begonnen. Dabei werden Gepäckstücke mit einem aus der Medizin bekannten Computertomographie-Röntgen-Verfahren (CT) durchleuchtet.


Möglicher Mehrwert für Kontrolleure und Passagiere

In den kommenden Monaten wird die Bundespolizei nun testen, ob die Geräte den Anforderungen für ein modernes Kontrollgerät mit automatischen Erkennungsmöglichkeiten erfüllen. Zudem muss erprobt werden, wie sich die Geräte in bestehende Luftsicherheitskontrollen integriert lassen und ob für die Kontrollkräfte und Passagiere ein Mehrwert entsteht. Neben dem Sicherheitsaspekt sollen auch mögliche Erleichterungen für die Fluggäste durch den Einsatz der neuen Gerätschaften geprüft werden. So könnte es beispielsweise sein, dass dann nicht mehr alle Gegenstände vor Beginn der Kontrolle ausgepackt werden müssen, wie es derzeit der Fall ist.

Die praktische Erprobung wird ergebnissoffen durchgeführt. Noch ist unklar, ob sich dadurch die Sicherheitskontrollen effizienter und kontaktärmer gestalten lassen. Das sollen die Erprobungen zeigen. Im Hinblick auf die Corona-Pandemie könnte die Kontaktreduzierung einen wünschenswerten Nebeneffekt für die Zukunft darstellen.

Neue technik am flughafen frankfurt für mehr sicherheit
Foto: Bundespolizei

Deutsche Umwelthilfe kündigt neue Kampagnen für 2021 an

0

Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Bundesregierung Versagen und Rückschritte in der Umwelt- und Klimaschutzpolitik in diesem Jahr vor. Die verfehlte Politik müsse 2021 dringend korrigiert werden, fordert die Bundesgeschäftsführung der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation auf ihrer Jahresbilanzpressekonferenz und kündigt neue Kampagnen an. Im Windschatten der Covid-19-Pandemie wurden massiv klimaschädliche und die Luft verschmutzende Industrien geschützt und gefördert.


Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

„Zum Ende ihrer 16-jährigen Regierungszeit mutierte die ehemalige Klimakanzlerin endgültig zur Schutzheiligen der Dieselkonzerne. Während andere EU-Staaten und an der Spitze die EU-Kommission aus dem Verbrennungsmotor aussteigen und für 2025 strenge und notwendige Grenzwerte für Autoabgase fordern, kämpft sie in einer offiziellen Task Force gemeinsam mit dem Betrugskartell von BMW, Daimler und VW dagegen an. Und beim Klimaschutz erhalten dieselben Autokonzerne sogar noch Subventionen für besonders spritdurstige Verbrenner, solange sie theoretisch wenige Kilometer elektrisch fahren können“

Tempolimit, schärfere Grenzwerte und ein dauerhaftes Böllerverbot

Erfolge für Saubere Luft gingen auch in diesem Jahr nie von der Regierung aus, sondern mussten von der DUH vor Gericht durchgesetzt werden. Von den insgesamt 40 Klagen auf Saubere Luft sind heute 80 Prozent entschieden – kein einziges Verfahren wurde von der DUH verloren. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband rechnet damit, in 2021 die letzten Verfahren abschließen und für alle Städte den Einstieg in die Verkehrswende und die Erreichung der Sauberen Luft feiern zu können. Dabei kümmert man sich nicht nur um Autoabgase. Mit dem von der DUH durchgesetzten Blauen Engel für Holzöfen ist für die aktuell größte Feinstaubquelle ein Standard festgelegt, mit dem sich Verbrennungs-Feinstäube um 90 Prozent verringern lassen. Mit 93 Anträgen auf Pop-Up-Radwege hat die DUH den Ausbau separater Fahrradwege beschleunigt. Und schließlich sieht der Verband im durchgesetzten Verkaufsstopp für Feuerwerkskörper eine Chance, zukünftig ohne tausende teils schwer Verletzte Silvester zu feiern.

Für 2021 nimmt die Deutsche Umwelthilfe im Bereich Verkehr und Luftreinhaltung drei zentrale Themen ins Visier: Die Absenkung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub-Partikel in der Luft auf europäischer Ebene, ein Tempolimit auf Autobahnen verbunden mit der Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außer- und innerorts sowie das dauerhafte Verbot von Pyrotechnik zu Silvester.

Jürgen Resch dazu: „Würde Frau Merkel vor der Wahl noch ein Tempolimit auf Autobahnen und eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit außerorts und in den Städten beschließen, so lässt sich mit dieser Maßnahme allein bis 2034 bis zu 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Abgesenkte Grenzwerte bei Luftschadstoffen können tausende vorzeitige Todesfälle verhindern und Verkehrswende und lebenswerte Städte entscheidend voranbringen. Und ein Verbot von Pyrotechnik rettet ebenso Leben. Diese Entscheidungen für Vernunft, Umwelt und Gesundheit sind längst überfällig und müssen 2021 fallen.“



Fossile Projekte wie Nord Stream 2 und Fracking-Gas-Terminals stoppen

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der DUH 2021 wird der Kampf gegen die Klimakrise sein, vor allem in der Energiepolitik.

„Wir wollen die Bundestagswahl 2021 zur Klimawahl machen. In den kommenden vier Jahren entscheidet es sich, ob Deutschland auf den 1,5 Grad Pfad kommt oder weiterhin Klimaschutz nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner macht. Die kommende Bundesregierung muss den Kohleausstieg auf das Jahr 2030 vorziehen und den Bau neuer Fracking-Gas-Terminals an der norddeutschen Küste stoppen. In ihren ersten 100 Tagen muss die neue Bundesregierung ein Klimaschutz-Sofortprogramm beschließen, das den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien auf mindestens 75 Prozent der Stromproduktion bis 2030 beinhaltet“, sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien fordert die Deutsche Umwelthilfe eine Anhebung der Ausbaupfade für Windenergie an Land und Offshore, sowie der Photovoltaik sowohl auf Freiflächen als auch auf Gebäuden. Insgesamt soll der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bis 2030 auf mindestens 75 Prozent anwachsen. Mit einem neuen „Wind-an-Land-Gesetz“ sollen dringend benötigte Flächen für den Windenergieausbau zur Verfügung gestellt, Genehmigungsverfahren beschleunigt und Impulse für Mieterstrom und Bürgerenergie gesetzt werden. Für Neubauten soll zukünftig die Pflicht zur Errichtung einer Dach-Photovoltaik-Anlage gelten.

Dagegen sollen Investitionen in neue Gasinfrastruktur, die die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom fossilen Pfad weiter verfestigen würde, sofort gestoppt werden. Die DUH kündigt hiermit weitere politische und juristische Schritte gegen die geplanten Flüssigerdgas-Terminals an der norddeutschen Küste und die Nord Stream 2 Pipeline an.



Industrielle Landwirtschaft und Fleischindustrie ins Visier nehmen

Als unverzichtbaren Beitrag zum besseren Natur-, Tier- und Klimaschutz fordert die Deutsche Umwelthilfe außerdem einen Neustart bei der europäischen Agrarpolitik und einen Umbau der tier- und menschenfeindlichen Fleischindustrie.

Sascha Müller-Kraenner: „Wir brauchen eine Agrarreform, die zum Klimaschutz beiträgt und die natürlichen Lebensgrundlagen schützt. Der Green Deal der EU-Kommission bietet dazu die Blaupause. Wenn im Trilog mit Agrarministern und Europaparlament über die nächste Förderphase der EU-Agrarpolitik kein Kompromiss erreicht werden kann, der mit den Zielen des Green Deal vereinbar ist, dann sollte die Kommission ihren ursprünglichen Vorschlag zur Agrarreform zurückziehen, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Lieber ein Ende mit Schrecken als eine weitere siebenjährige Agrarförderperiode, die das kontraproduktive System der Direktzahlungen auf Kosten von Steuerzahler und Natur fortführt.“

Die DUH fordert außerdem, dass der deutsche Plan zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarförderung für die nächste Förderperiode erst nach der Bundestagswahl beschlossen wird. Sie fordert die Bundesländer dazu auf, einem nationalen Umsetzungsplan, der das bisherige System der Direktzahlungen ohne Umwelt- und Klimaschutzbindung fortsetzt, im Bundesrat abzulehnen.

Als wichtige Konsequenz aus der jahrzehntelangen Verschmutzung des Grundwassers durch zu hohe Nitratbelastung und zahllosen weiteren Skandalen in der Massentierhaltung, fordert die Deutsche Umwelthilfe einen Umbau der Fleischindustrie und die Verabschiedung eines „Gute-Fleisch-Gesetzes“ sofort nach der Bundestagswahl.

„Wir müssen weg vom System Billigfleisch und hin zu einer naturnahen Tierhaltung, die gesunde Lebensmittel in einer gesunden Landschaft produziert. Deshalb benötigen wir eine Bindung der Tierhaltung an die Fläche, tiergerechte Stallanlagen, die Abkehr von zerstörerischen Futtermittelimporten und eine Beendigung des routinemäßigen Antibiotikaeinsatzes in der Massentierhaltung“, fordert Müller-Kraenner.



Kampf gegen Plastik-, Einweg- und to-go-Müll: Strafabgaben und Verbote

Ein weiteres Umweltproblem hat sich in diesem Jahr noch einmal verschärft: Verpackungsmüll. Während der Corona-Pandemie ist das Plastikmüllaufkommen in den gelben Säcken um rund elf Prozent angestiegen. Gleichzeitig hat das Umweltbundesamt mit mehr als 19 Millionen Tonnen Verpackungsmüll für das Jahr 2018 einen neuen Rekordwert gemeldet. Die gesetzlich festgelegte Mehrwegzielquote für Getränkeverpackungen von 70 Prozent wird von Marktakteuren wie Aldi und Lidl konsequent missachtet und liegt bei nur noch 41 Prozent. Statt auf umweltfreundliche Mehrwegverpackungen zu setzen, versuchen Coca-Cola, Pepsi und Discounter mit Desinformationskampagnen die immer größer werdenden Plastikmüllberge durch den Einsatz von Rezyklaten als umweltfreundlich darzustellen. Politikversagen war nie offenkundiger und bedarf dringend eines gezielten Gegensteuerns durch verbindliche Mehrwegquoten, Abgaben auf unnötige Einwegverpackungen oder sogar durch deren Verbot.

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Unfassbar, wie von der Einwegindustrie Wegwerfverpackungen durch Greenwashing-Kampagnen als Lösung unserer Umweltprobleme angepriesen werden, während die immer größer werdenden Müllberge die Umwelt belasten und den Klimawandel anheizen. Umweltlügen über Einweg-Plastikflaschen werden wir nicht hinnehmen, sondern gezielt dagegen vorgehen. Besorgniserregend ist auch die deutliche Zunahme von to-go-Verpackungen, wie Einweg-Kaffeebechern, -Essensboxen oder Pizzakartons. Diese Symbole der Wegwerfgesellschaft müssen weg! Denn inzwischen gibt es praxistaugliche und preiswerte Mehrwegalternativen. Gegenüber sinnlosen Einwegverpackungen brauchen wir eine Nulltoleranzpolitik. Wir fordern, dass diese Klimakiller-Produkte mit Abgaben belegt oder ganz verboten werden.“

Kampf für Energieeffizienz und Verbraucherrechte

Die Deutsche Umwelthilfe wird außerdem dafür sorgen, dass das Thema Energieeffizienz bei Gebäuden in den Fokus rückt. Aktuell ist über die Hälfte des Gebäudebestands energetisch sanierungsbedürftig. Die Sanierungsrate von derzeit unter 1 Prozent pro Jahr muss auf mindestens 3 Prozent ansteigen, um die Klimaziele zu erreichen.

„Die Bundesregierung vernachlässigt den Gebäudesektor sträflich – trotz des unglaublichen Potentials für weniger CO2. Wir brauchen eine klare politische Haltung der Regierungsparteien in Sachen Gebäudeeffizienz. Dazu gehört an erster Stelle die Festlegung zielkompatibler energetischer Anforderungen von KfW-Effizienzhaus 40 Standard für Neubauten sowie der KfW-Effizienzhaus 55 Standard für Bestandsgebäude. Außerdem muss es einen sofortigen Stopp des Neueinbaus von Ölheizungen sowie ein Verbot von neuen Gasheizungen ab 2025 geben. Das schafft Planbarkeit und Orientierung für die Industrie und Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Barbara Metz.

Die DUH fordert ein kluges Ordnungsrecht, flankiert durch ausreichend Förderung, das weitere Sanierungsanreize bei Bestandsgebäuden setzt. Die Organisation schlägt dafür die Einteilung der bestehenden Gebäude in Klassen von A-F vor, auf Basis eines zwingend zu erstellenden Energiebedarfsausweises. Je früher der Eigentümer eine Maßnahme durchführt und je schlechter die Gebäudeklasse, desto höher der Zuschuss. Ab einem bestimmten Zeitpunkt muss die energetische Sanierung zwingend erfolgen. Die Kosten müssen zudem gerecht zwischen Eigentümern, Mieterinnen und Mietern sowie dem Staat verteilt werden.

„Wir brauchen Konzepte für eine sozialverträgliche Sanierung, sonst bekommen wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: die Reichen im schön sanierten Prachtbau und die Armen im zugigen Altgebäude, bei denen die Heizkosten mehr als eine zweite Miete sind“, so Barbara Metz.



DUH kontrolliert die Einhaltung umweltbezogener Verbraucherschutzvorschriften

Seit 15 Jahren kontrolliert die DUH zudem als Verbraucherschutzverband die Einhaltung umweltbezogener Verbraucherschutzvorschriften durch Handel und Industrie. Sie hat dabei viele grundsätzliche Rechte von Mietern auf Transparenz bei den Energieangaben und damit Nebenkosten durchgesetzt, erreicht, dass der Onlinehandel Elektroaltgeräte zurücknehmen muss und Getränke keine giftigen Substanzen enthalten dürfen. Von den 20 stichprobenhaft überwachten Produktbereichen sticht aber einer heraus: Seit Anbeginn wehren sich die Autokonzerne, nicht durch die DUH kontrolliert zu werden.

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Beim Staat ist es ihnen gelungen, dass sie bis heute nicht kontrolliert beziehungsweise bei festgestelltem Betrug nicht zu Strafzahlungen verurteilt werden. Erfreulicherweise teilen die Gerichte bis hinauf zum Bundesgerichtshof unsere Rechtsauffassung, dass die Ökologische Marktüberwachung der DUH wichtig und richtig ist. Aktuell kämpfen wir um die Offenlegung entscheidender VW-Dieselgate-Unterlagen, die Verkehrsminister Scheuer uns entgegen rechtskräftiger Gerichtsurteile nicht aushändigt. Wir hoffen sehr auf den Entscheid des Europäischen Gerichtshofs über die Erweiterung der Klagerechte der DUH bei Fahrzeugzulassungen und der Feststellung, dass die Software Updates illegal sind.“

Nach 15 Jahren Kontrolle hat die Deutsche Umwelthilfe im Herbst eine neue Studie veröffentlicht, in wieweit die behördlichen Kontrolleinrichtungen bei festgestellten Verstößen Geldauflagen verfügen. Ganze zwei von 16 Landesbehörden wagen es, zumindest außerhalb der Autohersteller Bußgelder zu verfügen. Die DUH hat deshalb einen Antrag an die EU auf Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gestellt, da in Deutschland der Staat auch weiterhin nicht kontrolliert.

„Wir werden daher auch weiter Betrug aufdecken, anprangern und verhindern. Mit der Ökologischen Marktüberwachung und auch durch unser Emissions-Kontroll-Institut, mit dem wir Manipulationen bei Abgas und CO2 entlarven“, so Jürgen Resch.

Aktuell: LKW bleibt mit Kran an Brücke in Mainz hängen

0

Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochnachmittag (16.12.2020) gegen 15:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Zwerchallee in Mainz. Ein LKW aus dem Kreis Groß-Gerau war an der Brücke hängen geblieben.


Der Zugverkehr musste eingestellt werden

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City berichtet, war der LKW-Fahrer auf der Zwerchallee unterwegs und hatte den Kran nicht vollständig eingefahren. Als er unter der Brücke durch fahren wollte, blieb er mit dem Kran an der Brücke hängen, wodurch dieser aufklappte und sich verkeilte. Das Geländer auf der Brücke wurde dabei beschädigt und ist auf die dahinterliegenden Bahngleisen gefallen. Der Zugverkehr wurde deshalb vorübergehend eingestellt.

Die Feuerwehr hatte zunächst große Schwierigkeiten, das Fahrzeug von der Unfallstelle zu entfernen. Der LKW konnte nicht ohne Weiteres nach hinten gefahren werden, da dies möglicherweise die Bahngleisen beschädigt hätte. Aus diesem Grund musste die Feuerwehr den Kran des LKW zunächst mit einer Motorflex aus dem Brückengeländer schneiden. Anschließend konnte der LKW nach nach zurück gesetzt werden.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Zwerchallee ist in beide Fahrtrichtungen vollständig für den Verkehr gesperrt. Da die Gefahr besteht, dass Teile der Brücke herunterfallen, ist die Unfallstelle auch für Passanten gesperrt.

 

Frau attackiert 16-Jährige in Wiesbaden

0
Polizei Symbolbild Nachts
Polizei Symbolbild Nachts

Nachrichten Wiesbaden | An diesen Dienstagmittag (15.12.2020) wurde gegen 13:35 Uhr eine 16 Jahre alte Jungendliche in einem Linienbus in der Idsteiner Straße in Wiesbaden von einer Unbekannten angegriffen und beleidigt.


Aufforderungen des Busfahrers kam die Angreiferin nicht nach

Zuvor hatte eine Frau ohne Alltagsmaske den Bus, in dem sich auch die 16-Jährige befand, an der Haltestelle in der Idsteiner Straße betreten. Der Fahrer forderte die Frau daraufhin auf, eine Alltagsmaske aufzusetzen. Da die Frau der Aufforderung nicht nachkam, forderte der Busfahrer die Frau auf, auszusteigen. Die Maskenverweigerin zückte daraufhin ihr Handy und begann, die Insassen des Busses zu filmen.

Als die 16-Jährige die Frau bat, mit dem Filmen aufzuhören, schlug und trat sie nach der Jugendlichen und beleidigte diese. Anschließend soll die Angreiferin ausgestiegen und in Richtung Innenstadt gelaufen sein.

Personenbeschreibung der Tatverdächtigen

  • etwa 43 Jahre alt
  • rund 160 cm groß sein
  • braune, schulterlange Haare
  • braune Lederjacke
  • braune Hose
  • weißes Top
  • schwarze Schuhe

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 345 2140 bei der Polizei Wiesbaden zu melden.

Die besten Weihnachtsgeschenke rund um Groß-Gerau

0

Gesponserter Artikel | Weihnachten rückt immer näher und die meisten Menschen sind aktuell auf der Suche nach den passenden Geschenken für die Liebsten. Etwas persönliches und ist dabei immer eine gute Idee. Wir stellen euch einige Artikel vor, die sich perfekt als Geschenk eignen für Menschen, die in Groß-Gerau leben, gelebt haben oder arbeiten:



Groß Gerau Wandkalender 2021

Petrus Bodenstaff ist eigentlich Taxifahrer. Doch auf seine Touren durch Groß-Gerau sammelt er nicht nur Kilometer, sondern hält die schönsten Stellen in Bildern fest. Aus seinen Fotos von Wiesbaden gestaltet er Bildkalender. Der hochwertige Kalender mit insgesamt 14 Seiten ist als Geschenk zu Weihnachten für jung und alt bestens geeignet.

Hier geht’s zum Artikel: Groß Gerau Wandkalender 2021

Die besten weihnachtsgeschenke rund um groß-gerau 1
Quelle: Amazon Shopping

Elektro-Schock: Groß-Gerau-Krimi

Tödlicher Unfall in Groß-Gerau. Maxim Wills, Manager eines US-Autokonzerns, verunglückt mit seinem Elektro-Flitzer. Regenasse Fahrbahn, überhöhte Geschwindigkeit – ein Raser-Schicksal von vielen. Doch Polizeioberkommissarin Johanna ‚Joe‘ Kramer glaubt, dass mehr hinter dem Crash steckt. Hatte die Konkurrenz die Finger im Spiel? Will die wütende Groß-Gerauer Bürgerinitiative den Bau einer E-Fahrzeug-Fabrik verhindern? Und welche Rolle spielt die verführerische Französin Jeanne, mit der Maxim mehr als nur geschäftliche Kontakte pflegte? Um das Geheimnis zu lüften, muss Joe Kramer ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Autorin: Viola Haas

Hier geht’s zum Artikel: Elektro-Schock: Groß-Gerau-Krimi

Die besten weihnachtsgeschenke rund um groß-gerau 2
Quelle: Amazon Shopping

Groß-Gerau Kaffeebecher mit winterlichen Weihnachtsgrüßen

Die Tasse zeigt den Spruch: „Winterliche Weihnachtsgrüße aus Groß-Gerau“ und ein schönes Wimmelbild mit vielen kleinen Szenen um sich schnell in echte Weihnachtsstimmung zu bringen. Die Wichtel mit ihren grünen Zipfelmützen verpacken die Geschenke und beladen den Schlitten des Weihnachtsmannes. Die Rentiere freuen sich auf die lange Reise mit dem Weihnachtsmann nach Groß-Gerau um die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Ein Schäfer hütet seine Schafe. Die Kinder tollen im Schnee, fahren Ski und Schlitten oder vergnügen sich bei der Runde Schlittschuh auf dem zugefrorenen See. Dieser Kaffeebecher ist ein wunderschönes Geschenk zu Weihnachten oder zum Nikolaustag.

Hier geht‘ zum Artikel: Groß-Gerau Kaffeebecher mit winterlichen Weihnachtsgrüßen

Die besten weihnachtsgeschenke rund um groß-gerau 3
Quelle: Amazon Shopping

Jutetasche Groß-Gerau

Der praktische Begleiter auf dem zum Einkaufen oder in die Stadt. Packt alle sieben Sachen einfach in die persönliche Einkaufstasche aus 100 Prozent Baumwolle. Die stabilen Griffe und das robuste Material machen den Einkauf zum Kinderspiel und garantieren einen sicheren Transport. Auch schwere Einkäufe sind für deine persönliche Tragetasche kein Problem. Zusammen mit dem Aufdruck „Groß-Gerau “ ist die Stofftasche ein echter Hingucker. Eine kreative Geschenkidee zum Geburtstag, Jubiläum, Ostern, Weihnachten, Valentinstag oder einfach mal so.

Hier geht’s zum Artikel: Jutetasche Groß-Gerau

Die besten weihnachtsgeschenke rund um groß-gerau 4
Quelle: Amazon Shopping

Groß-Gerau in alten Ansichten

In dem Buch ist festgehalten, wie die Stadt Groß-Gerau zu `Großvaters Zeiten‘, das heißt in der Zeit etwa zwischen 1880 und 1930, aussah. Frühere und spätere Abbildungen sind möglich. Das Buch gibt dem Leser Einblicke von Momentaufnahmen aus der schönen Stadt und zeigt meist Ansichtskarten oder alte Fotos vom Alltagsleben. Durch die Texte werden Information der jüngsten Historie des betreffenden Ortes im Zusammenhang mit den damaligen Einwohnern und Zeitgenossen vermittelt.

Hier geht’s zum Artikel: Groß-Gerau in alten Ansichten

Die besten weihnachtsgeschenke rund um groß-gerau 5
Quelle: Amazon Shopping

Weitere empfohlene Artikel:

Ginsheim-Gustavsburg: Ideen für das perfekte Weihnachtsgeschenk

Die besten Kriminalromane mit Handlung in Mainz für die Feiertage

Geschenkideen rund um die Landeshauptstadt Wiesbaden