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Alle 31 Impfzentren in Rheinland-Pfalz sind startklar

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Nachrichten Mainz | In Rheinland-Pfalz sind alle 31 Impfzentren sowie mobile Impfteams startklar. „Wir haben damit in einem gemeinsamen Kraftakt mit den Kommunen die notwendige, völlig neue Struktur geschaffen, um mit dem Impfen starten zu können, sobald ein zugelassener Impfstoff vorliegt.“, teilte der Landes­impfkoordinator und Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm mit.


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Staatssekretär Dr. Wilhelm ermutigt die Rheinland-Pfälzer ausdrücklich, sich impfen zu lassen, sobald sie zur Impfung priorisiert sind

„Der Aufbau der Impfzentren innerhalb nur weniger Wochen ist eine fantastische Leistung, für die ich mich bei den Kommunen, der Landeskoordinationsstelle Impfen sowie allen weiteren Beteiligten ausdrücklich bedanke. Der nahende Beginn der Schutzimpfungen gibt Hoffnung, dass wir vor einer Wende im Kampf gegen die Pandemie stehen.“

Staatssekretär Dr. Wilhelm ermutigte die Rheinland-Pfälzer ausdrücklich, sich impfen zu lassen, sobald sie zur Impfung priorisiert sind. Zunächst sollen Menschen mit sehr hohem und hohem Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, vordringlich geimpft werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, Personen mit hohem Risiko sich anzustecken, zu impfen – insbesondere medizinisches Personal. „Der Kampf gegen Corona ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das zeigt sich auch bei den Impfungen“, betonte der Staatssekretär. „Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto stärker ist der Schutz für die Gesellschaft. Je mehr Menschen die Möglichkeit nutzen, desto größer ist die Chance, dass wir vieles, auf das wir aktuell verzichten müssen, bald wieder genießen können.“

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Damit ist ein Meilenstein auf dem Weg zu den Schutzimpfungen erreicht

„Mit den 31 Impfzentren sowie den mobilen Impfteams sind die zwei tragenden Säulen der dreigliedrigen Impfstruktur des Landes startbereit“, so Dr. Wilhelm. Ergänzt werden diese durch die Möglichkeit der Impfung der eigenen Belegschaft durch die Betriebsärzte beispielsweise in Krankenhäusern. „Damit ist ein Meilenstein auf dem Weg zu den Schutzimpfungen erreicht, auch wenn noch einige Fragen offen sind – vor allem, weil weiterhin kein Impfstoff zugelassen ist“, sagte Dr. Wilhelm. „Dieser Erfolg stimmt uns optimistisch, dass wir auch die noch kommenden Aufgaben bewältigen werden.“

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Polizei bringt Hündin und Besitzer wieder zusammen

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Nachrichten Hofheim | Ein glücklicherweise gutes Ende nahm die Geschichte, die die Polizei Westhessen an diesem Freitag (18.12.2020) in den sozialen Medien veröffentlichte. Mit viel Humor begannen sie mit den Worten: „Wir haben gehört Polizisten und Hunde auf einem Bild bringen richtig viele Likes! Also haben wir einen süßen Hund entführt und….. Ein Witz. Wirklich!“. Schließlich gab es die Auflösung, was wirklich geschehen war:


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Ein Tierheim-Aufenthalt konnte gerade noch verhindert werden

Wie die Polizei mitteilte, wurde die kleine Hündin neulich ganz allein in Hattersheim angetroffen. Die Polizeibeamten nahmen die Hündin daraufhin zunächst mit auf das Polizeirevier nach Hofheim, wo sie versuchten, den Halter des Tieres zu ermitteln. Da sich jedoch zunächst kein Eigentümer ermitteln ließ, sollte die Hündin wie in solchen Fällen üblich in ein Tierheim gebracht werden.

Glücklicherweise musste es nicht dazu kommen, denn der Finder der Hündin hatte in der Zwischenzeit einen Beitrag in einer örtlichen Facebook-Gruppe verfasst und über den Fund der Hündin informiert. Der Besitzer hatte auf den Beitrag reagiert und konnte dadurch seine 10 Jahre alte Hündin mit dem Namen „Leyla“ schließlich auf dem Polizeirevier in Hofheim wieder abholen.

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Auto überschlägt sich auf der K31 zwischen Nieder-Olm und Essenheim

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Nachrichten Rheinhessen | An diesem Freitagabend (18.12.2020) gegen 21:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße K31 zwischen Essenheim und der Kreuzung zur Landstraße L413 in Fahrtrichtung Nieder-Olm.


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Der Wagen kam auf den Rädern wieder zum Stehen

Nach ersten Erkenntnissen vor Ort, war eine Frau mit ihrem Mitsubishi Space Star auf der Kreisstraße K31 von Essenheim kommend in Fahrtrichtung Nieder-Olm unterwegs. Ein Zeuge hatte gegenüber der Polizei erklärt, dass der Frau in einer leichten Rechtskurve ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit entgegen kam. Durch das schnell entgegenkommende Fahrzeug fuhr die Frau in der Kurve weiter nach rechts und kam dabei auf den unbefestigten Grünstreifen, woraufhin sie die Kontrolle über ihren Pkw verlor. Im Anschluss hat sie sich mit ihrem Wagen überschlagen und der Pkw kam auf dem angrenzenden Feld auf den Rädern wieder zum Stehen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort, war die Frau bereits eigenständig aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen und wurde schon durch einen Ersthelfer betreut. Durch den Unfall entstand an dem Fahrzeug ein Totalschaden.

Die Kreisstraße K31 war bis etwa 22:15 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

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Der Dicke und der Don: Ich möchte keine Kleidung tragen

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An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Ich besitze zwei Kleidungsstücke. Das eine ist mein Geschirr, über das andere rede ich nicht gerne. Der Dicke hat es mir bisher zweimal angezogen – danach hat er es aufgegeben. Seitdem bin ich die Ursache für den Klimawandel.

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Ohne THW und andere Hilfsorganisationen geht es nicht

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Autorin: Anna Weimann | Mit Flexibilität hat Albrecht Broemme Erfahrung: In mehr als einem Jahrzehnt als Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) hat er bereits manchen unkonventionellen Lösungsvorschlag erleben dürfen. Als einige THW-Mitarbeiter in einem Flüchtlingslager ohne Strom oder Wasserversorgung nach einer Möglichkeit suchten, die hungernden Bewohner mit warmen Mahlzeiten zu versorgen, kamen sie auf eine einfache, aber praktikable Idee: Sie füllten wie üblich einen Topf mit Reis und Wasser. Als spontanen Herdersatz kleideten sie einen Schuhkarton mit Alufolie aus, stellten den Topf in den Karton und ließen die Konstruktion für zwei Stunden in der Sonne stehen. Nach zwei Stunden war der Reis tatsächlich gar.


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Das THW in der Pandemie

Vielleicht erklären Anekdoten wie diese, wieso Hilfsorganisationen wie das THW so überraschend gut auf die Corona-Krise vorbereitet waren. Schließlich ist die Krise für sie nicht die Ausnahme, sondern das alltägliche Geschäft. Hierdurch hatten sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Politik, die sich zu Beginn der Pandemie erst noch an den Gedanken einer wohlmöglich lebensgefährlichen Bedrohung gewöhnen musste. Entsprechend dankbar zeigten sich Bundes- und Landesregierungen für die Hilfe von THW, DRK und Co: Ohne diese wäre die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Desinfektionsmitteln, Corona-Schnelltests und Schutzmasken wohl kaum möglich gewesen. Während es in der Politik zu Beginn der Krise vereinzelt an Handlungsbereitschaft und Plänen mangelte, stampfte das THW innerhalb von einem Monat ein komplettes Corona-Behandlungszentrum aus dem Boden. Normalerweise nimmt ein solcher Vorgang laut Broemme fünf Jahre in Anspruch – allerdings wird wohl keiner behaupten, dass die aktuelle Pandemie eine normale Situation sei.

Bundesfreiwilligendienst beim Ortsverband

Auch außerhalb der Corona-Bewältigung sind die THWler aktiv. Dies findet auf regionaler Ebene insbesondere in Ortsverbänden statt. Diese sind stets auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen, um operieren zu können. Insoweit hat der Geisenheimer Ortsverein einen Glücksgriff erzielt, als sie mit Henning Raßmann (17) und Larissa Emami (19) gleich zwei Bundesfreiwilligendienstleistende („Bufdis“) für sich gewinnen konnte. Beide haben sich dazu entschlossen, nach ihrem diesjährigen Abitur nicht zu studieren oder zu reisen, sondern in ihrem Heimatort das Technische Hilfswerk zu unterstützen. Die Motivation hierfür war für Henning in erster Linie sein vorausgegangenes Engagement: „Tatsächlich war ich schon vor dem BFD beim THW tätig und habe den BFD als Orientierungs- und Überbrückungsjahr nach der Schule begonnen, nachdem man mir im Ortsverband davon erzählt hat.“ Mike Göttert, der die beiden Bufdis betreut, freut sich über den Erfolg der Nachwuchsarbeit: „Beide sind bei uns groß geworden, schließlich haben wir bei den THW-Minis schon Sechsjährige.“ Das Bufdi-Programm selbst gebe es erst seit zwei Jahren.

Wenig Anerkennung für Engagement

Schade findet THW-Ehrenpräsident Broemme nur, dass gesellschaftliches Engagement im Sinne eines Bundesfreiwilligendienstes „nicht allzu hoch geschätzt zu werden scheint“. Die vermehrte Aufmerksamkeit, die der Einsatz von Henning und Larissa durch Corona hoffentlich erhält, ist wohl eine der wenigen positiven Auswirkungen der Pandemie.

Zum Hintergrund:

Dieser Artikel entstand im Nachgang zum 172. „jugend presse Kongress“ der „young leaders GmbH“ für Nachwuchsjournalisten. Für die Veranstaltung können sich engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland bewerben. Beim Kongress erhalten sie die Möglichkeit, an journalistischen Workshops teilzunehmen, mit Führungskräften in Kontakt zu treten und sich untereinander zu vernetzen.

Die Autorin, Anna Weimann, ist 18 Jahre alt und kommt aus Oestrich-Winkel im Rheingau. Sie hatte vor rund zwei Monaten die Möglichkeit an dem Kongress teilzunehmen. Dort kam sie ins Gespräch mit Albrecht Brömme, wodurch die Idee entstand, dieses Thema zu nutzen, um an dem Wettbewerb teilzunehmen, der im Rahmen des Kongresses veranstaltet wird. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 15. Januar 2021. In die Entscheidung, wer den Wettbewerb gewinnt, wird die Qualität des Beitrags sowie die Anzahl der Veröffentlichungen mit einfließen.

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Asklepios Klinik Wiesbaden spendet für bedürftige Menschen

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Nachrichten Kurzmeldung | Im Rahmen ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion hat die Asklepios Paulinen Klinik (APK) an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Decken verschenkt. Bei der Planung der Geschenkaktion hat die Geschäftsleitung der Klinik jedoch nicht nur an die eigenen Kolleginnen und Kollegen gedacht, sondern gleich 100 Decken mehr bestellt. Sie wurden an Ruth Friedrich-Wurzel, erste Vorsitzende der Tafel Wiesbaden e.V., übergeben, um sie an Bedürftige weiter zu reichen.


 

Michael Ebling: Impfstoff eine weltverändernde Entwicklung aus Mainz

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Nachrichten Mainz | Die BioNTech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci sind von der Wirtschaftszeitung Financial Times als Menschen des Jahres ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Michael Ebling zeigt sich erfreut darüber.


Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

„Ich gratuliere dem Mainzer Forscherpaar ganz herzlich zu dieser absolut verdienten Auszeichnung. Die beiden sind großartige Wissenschaftler und sympathische Menschen. Die Entwicklung des Coronavirus-Impfstoffs ist eine Erfindung, die die Welt verändert, denn damit wird es uns gelingen die Pandemie zu beenden. Bezüglich Erfindungen, die die Welt verändern, hat Mainz ja schon seit einigen Jahrhunderten weltweit einen guten Ruf. Gutenberg, der „Man of the Millennium“, und seine Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern sind rund um den Globus jedem Schulkind ein Begriff. Und in diesem Jahr kommt mit dem Coronavirus-Impfstoff eine weltverändernde Entwicklung aus Mainz hinzu.“, so der Oberbürgermeister.

Wichtiger Wissenschafts- und Forschungsstandort

„Die Auszeichnung der beiden Forscher macht mich auch deshalb stolz, weil unsere Stadt damit einmal mehr bewiesen hat, dass wir ein wichtiger Wissenschafts- und Forschungsstandort im Rhein-Main-Gebiet sind. Die Welt schaut in diesen Tagen voller Hoffnung auf die Landeshauptstadt Mainz, denn hier ist ein bedeutendes Zentrum für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie.“, erklärt Ebling abschließend.

Einbrecher verwüsten das Tierheim in Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | In der Nacht von diesem Dienstag (15.12.2020) auf Mittwoch wurde im Tierheim in Ingelheim eingebrochen, wie das Tierheim in den sozialen Medien mitteilt.


Alle Metallschränke wurden aufgebrochen

Die bislang noch unbekannten Täter sollen sich in der Nacht Zutritt zum Tierheim verschafft haben. Im Inneren des Tierheims haben sie sämtliche Metallschränke aufgebrochen, wobei sie jedoch kein Bargeld finden konnten.

Da ansonsten scheinbar nichts zu finden war, schnappten sie Einbrecher sich die Kaffeevorräte, plünderten den Kühlschrank und die Süßigkeiten der Tierheim-Angestellten. Das alles packten sie in eine Papiertüte der Drogerie Rossmann, auf der handschriftlich mit schwarzem Edding geschrieben war: „Frohe Weihnachten Kemal“. Wie das Tierheim mitteilt, wurden glücklicherweise keine Tiere verletzt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Ingelheim unter der Rufnummer 06132 65510 zu melden.

Quelle: Tierheim Ingelheim

Menschen mit Beeinträchtigung unterstützen den Tierschutz Bingen

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Nachrichten Bingen | Menschen mit Behinderung haben meist einen außergewöhnlichen Zugang zu Tieren. Da liegt eine Zusammenarbeit zwischen der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration aus Mainz und dem Binger Tierschutzverein Mensch und Tier (M.u.T.) Rheinhessen-Naheland e.V. förmlich auf der Hand. So unterschrieben am Freitag, 04.12.2020, die zwei Projektpartnern eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. Beide freuen sich nun auf die Umsetzung dieses schönen Vorhabens.


Doch wie sieht die besagte Kooperation eigentlich aus?

M.u.T. arbeitet derzeit an der Realisierung eines innovativen Gesamtkonzepts für ein modernes Tierschutzzentrum auf dem Grundstück im Gewerbe- und Industriepark Bingen-Sponsheim/Grolsheim. „Wir sehen das Tierschutzzentrum als integrativ arbeitenden Betrieb mit Bildungsauftrag an. Insofern ist in.betrieb für uns die ideale Projektpartnerin,“ sagt Monika Göttler, 1. Vorsitzende im Vorstand von M.u.T. Es sind folgende Kooperationsfelder vorgesehen: Zum einen stellt M.u.T. in Absprache mit in.betrieb Praktikumsplätze für Werkstattbeschäftigte zur Verfügung. Langfristig können auch dauerhafte Außenarbeitsplätze daraus entstehen. Dabei unterstützen die Werkstattbeschäftigten das Personal von M.u.T. bei der Versorgung und Beschäftigung von Tieren und bei der Tierpflege.

Weiterhin werden Klientinnen und Klienten des Ambulanten Wohnens der in.betrieb in ihrer Freizeit Aktivitäten im Zusammenhang mit den Tieren wahrnehmen können und so die Tiere kennenlernen oder Kontaktbarrieren abbauen.

Dritter Pfeiler der Kooperation stellt die interne Bildungsarbeit von in.betrieb dar. Das Thema „Tierschutz, Tierpflege und Naturschutz“ soll hier integriert und von M.u.T. in Theorie und Praxis unterschützt werden. Die Konzeption eines Arbeitsbegleitenden Angebots, das die Werkstattbeschäftigten zum Entspannen und als Ausgleich zur Arbeit wahrnehmen können, schließt sich hier ebenso an.

Begegnungen mit Tieren haben oft eine therapeutische Wirkung

„Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Projekts zu sein und damit unseren Menschen mit Behinderung ein vollkommen neues Angebot bieten zu können. Hier entsteht eine wunderbare Symbiose für Mensch und Tier. Die Begegnung mit dem Tier hat oft eine therapeutische Wirkung auf den beeinträchtigten Menschen. Zur Umsetzung unserer Kooperationsfelder und Ziele möchten wir auch weitere Netzwerkpartner und -partnerinnen in der Region gewinnen,“ sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb.

Landrätin Dorothea Schäfer dazu

„M.u.T. ist schon seit vielen Jahren in unserem Landkreis für den Tierschutz aktiv und wir sind ihnen sehr dankbar für ihr großes Engagement. Dass nun auch in.betrieb mit im Boot ist, ist eine große Bereicherung für das Vorhaben des neuen Tierschutzzentrums. Beide Seiten werden mit Sicherheit von der besonderen Verbindung zwischen Mensch mit Behinderung und Tier profitieren.“



in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden 581 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung. Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 168 Bewohner in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

55 Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag. Im „zeit.raum für Senior mit Beeinträchtigungen“ finden derzeit 8 Rentner eine gemeinsame Tagesstruktur. In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

Tierschutzverein Mensch und Tier (M.u.T.) Bingen am Rhein, Rheinhessen-Naheland e.V.

M.u.T. betreibt aktuell eine Notaufnahmestation für Tiere auf dem Gelände der Kläranlage in Bingen-Büdesheim sowie einen 24-Stunden-Notdienst zur Tierrettung. Die Stadt Bingen, die Verbandsgemeinden Rhein-Nahe sowie Sprendlingen-Gensingen können ebenfalls dank einer Kooperation darauf vertrauen, dass sich M.u.T. um dortige Fundtiere kümmert, Polizei und Feuerwehr bei Bergungsaktionen unterstützt und sich um die medizinische Versorgung der Tiere bemüht. Aus Platzmangel und ständig wachsendem Bedarf wird nun ein neues Tierschutzzentrum auf einem 2 ha großem Gelände in Sponsheim gebaut.

Informationen zu den Besuchsregelungen im Katholischen Klinikum Mainz

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Nachrichten Mainz | Aufgrund der aktuellen Situation hat das Direktorium des Katholischen Klinikum Mainz die Aufhebung des Besuchsrechts beschlossen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres, doch es gibt wenige Ausnahmen. So dürfen Patienten im Sterbeprozess weiterhin Besuch empfangen und auch für werdende Eltern gilt das Besuchsverbot nicht.


Weitere Regelungen, die zu beachten sind

Neben dem Besuchsverbot gelten weitere Regelungen zum Schutz der Patienten und der Mitarbeiter. Wer Gepäck für einen Patienten im Krankenhaus abgeben möchte, hat dazu lediglich in der Zeit zwischen 13:00 und 18:00 Uhr am Haupteingang der Klinik die Möglichkeit. Die Sachen dürfen vom Besucher nicht auf das Zimmer des Patienten gebracht werden. Aus diesem Grund wird auch darum gebeten, alle Utensilien zu beschriften und keine Wertsachen mit abzugeben. Der Bargeldbetrag sollte auf maximal 20 Euro beschränkt sein.

Außerdem gelten natürlich die generellen Regelungen, dass vor Ort eine Alltagsmaske getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Auch auf die Hand-Hygiene, also das Niesen in die Armbeuge und das Desinfizieren der Hände sollte geachtet werden.

Das Klinikum gibt außerdem Tipps zum richtigen Umgang mit der Maske: 

  • Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände immer bevor und nachdem Sie die Maske anlegen oder ablegen
  • Die Maske sitzt richtig oben unterhalb der Augen und unten unterhalb des Kinns. Mund und Nase sind dabei vollständig bedeckt.
  • Die Maske nicht zwischendrin anfassen oder abziehen, ansonsten die Hände zuvor und anschließend waschen oder desinfizieren.
  • Auch wenn die Maske getragen wird, sollte in die Armbeuge geniest und gehustet werden.
  • Einwegmasken sollten so entsorgt werden, dass sie direkt im Mülleimer landen und keine anderen Oberflächen berühren.

 

124.250 Euro bei Weihnachtsaktion der Mitarbeiter gesammelt

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Nachrichten Wiesbaden | Einen neuen Rekord haben die R+V-Mitarbeiter bei ihrer traditionellen Weihnachtsspendenaktion aufgestellt. In diesem Jahr kamen genau 124.250 Euro bei der Sammelaktion zugunsten benachteiligter Menschen zusammen.


Zwölf gemeinnützige Vereine und Initiativen

Das Geld erhalten zwölf gemeinnützige Vereine und Initiativen in verschiedenen Städten in Deutschland. Die R+V STIFTUNG, in der die R+V ihr soziales Engagement gebündelt hat, veranstaltet die Aktion jedes Jahr. Die Hälfte des Spendengeldes stammt aus der Sammelaktion der R+V-Beschäftigten in ganz Deutschland. Die andere Hälfte steuert die R+V Versicherung bei, die traditionell jeden von ihren Mitarbeitern gespendeten Euro verdoppelt.

Die Aktion findet seit 1994 jeweils zwei Wochen lang in der Adventszeit statt. Ursprünglich gab es die Aktion zunächst ausschließlich am R+V-Hauptsitz in Wiesbaden. Im vergangenen Jahr kamen die Standorte Hamburg und Frankfurt hinzu, 2020 veranstaltete die R+V STIFTUNG die Sammlung erstmals bundesweit unter allen R+V-Mitarbeitern. Bei der Spendenaktion kamen seit ihrem Start bereits rund 800.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Die Spenden gehen an:

  • Frankfurt: Frankfurter Tafel
  • Hamburg: KulturistenHoch2
  • Hannover: Kita Dunantstraße
  • Karlsruhe: Siebenstein
  • Münster: Pelikanhaus
  • Stuttgart: Helfende Hände
  • Wiesbaden: Aktion Kinder-Unfallhilfe, Albatros, Die Clown Doktoren, Barrierefrei starten, Känguru, Zwerg Nase

Einbrecher machen Beute in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In der Zeit zwischen diesem Dienstagabend (15.12.2020) und diesem Donnerstagabend (17.12.2020) wurde in ein Wohnhaus in der Laubenheimer Straße im Stadtteil Ginsheim eingebrochen.


Schmuck im Wert von 3.000 Euro erbeutet

Die bislang noch unbekannten Täter hatten zunächst die Tür des Wohnhauses aufgehebelt und sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Im Inneren des Hauses durchsuchten sie die Räume dann nach Wertgegenständen. Dabei erbeuteten sie diverse  Schmuckgegenstände im Wert von rund 3.000 Euro. Die Einbrecher konnten anschließend unerkannt vom Tatort flüchten.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 06142 6960 bei den Ermittlern der Kriminalpolizei in Rüsselsheim zu melden.

Wie zufrieden sind Unternehmen mit der Stadt Mainz als Standort?

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Nachrichten Mainz | Die Nähe zu den eigenen Kundinnen und Kunden, die Lebensqualität vor Ort, das Angebot an Arbeitskräften und die Nähe zu Forschung und Wissenschaft sind die fundamentalen Stärken des Unternehmensstandorts Mainz. Aber auch viele Unternehmen sind mit Nachfragerückgängen aufgrund der aktuellen Situation und den damit einhergehenden Herausforderungen konfrontiert. So lassen sich die Ergebnisse der Mainzer Unternehmensbefragung 2020 zusammenfassen.


450 Unternehmen nahmen teil

Die Befragung umfasste eine ausführliche Abfrage der Bewertung des Unternehmensstandorts insgesamt sowie verschiedener Standortfaktoren im Detail, ebenso wie von Einstellungen gegenüber der Stadtverwaltung und zu den Zukunftserwartungen der Unternehmen. Sie fand im Kontext der Corona-Krise statt, auf die auch Bezug genommen wurde. Neben der Messung langfristiger Ansichten und Meinungen wurden daher auch Fragen konkret zur Betroffenheit der Unternehmen von dieser Situation aufgenommen. Die Befragung wurde sowohl online als auch telefonisch durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich vom 25. September bis zum 23. Oktober 2020 rund 450 Mainzer Unternehmen.

Um zu erfahren, wie es den Mainzer Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie – geht und um Daten zur wirtschaftlichen Lage und zu den Anliegen der Betriebe zu erhalten, haben das Wirtschaftsdezernat und die Abteilung Wirtschaftsförderung bei der Mainzer LQM Marktforschung GmbH eine umfangreiche Unternehmensbefragung in Auftrag gegeben. Umfragen zur Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Standort und den Erwartungen an diesen wurden vorher auch bereits in den Jahren 2014, 2015 und 2018 umgesetzt. Daher ist eine gute Vergleichbarkeit gegeben.

Gezielt den Wirtschaftsstandort Mainz voranbringen

Für Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz ist die Unternehmensbefragung ein wichtiger Baustein, um gezielt den Wirtschaftsstandort Mainz voranzubringen, Anliegen zu erfassen und auf Verbesserungsvorschläge zu reagieren. „Uns ist es wichtig zu erfahren, wie sich die Situation und die Einstellungen der Unternehmen im Laufe der Jahre entwickelt haben, wo der Schuh drückt, welche Erwartungen sie haben und in welchem Maße die Corona-Krise wirkt“, so die Dezernentin. Die Antworten seien interessant und aufschlussreich und würden helfen, jetzt gezielt zu agieren. Sie danke der LQM Marktforschung GmbH für die hervorragende Zusammenarbeit und die kompetente Durchführung der Studie.



Zuwachs: 70 Prozent der Unternehmen am Standort zufrieden

Erfreulich sei, dass sich die Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Standort Mainz in den letzten Jahren verbessert habe. Waren 2015 noch 64 Prozent der Unternehmen zufrieden, seien es jetzt fast 70 Prozent. „Diese Entwicklung ist sehr positiv. Unser klares Ziel muss es aber sein, dass dieser Wert bei der nächsten Befragung nochmal höher liegt. Wir werden alles dafür tun, um dies auch zu erreichen“, erklärt Matz. Besonders gut wird von den teilnehmenden Unternehmen die Lebensqualität am Standort bewertet. Hier erreicht die Stadt aktuell 82 von 100 Punkten. „Dieser Wert ist sehr erfreulich und zeigt letztlich, dass sich die Menschen hier wohlfühlen und wie gerne sie hier leben. Der Faktor Lebensqualität ist ein echtes Pfund, mit dem wir und unsere Unternehmen wuchern können. Wir werden alles dafür tun, dass das auch so bleibt“, betont die Dezernentin. Insgesamt könne man in vielen Punkten zufrieden sei. So punkte der Standort Mainz mit der Nähe zu den eigenen Kundinnen und Kunden, der Lebensqualität vor Ort, dem Angebot an Arbeitskräften und der Nähe zu Forschung und Wissenschaft. Auch gebe es eine hohe Loyalität zum Standort.

Interessant sei zugleich, dass Mainz nach wie vor sehr stark als Medienstandort wahrgenommen werde und erst mit deutlichem Abstand als Standort der Gesundheitswirtschaft. „Selbstverständlich wollen wir weiter ein starker Medienstandort bleiben und unsere Stärken hier ausspielen. Es ist aber auch unser klares Ziel, Mainz als Standort der Gesundheitswirtschaft und der Biotechnologie voranzubringen und zu stärken. Das Beispiel BioNTech zeigt, was hier bei uns möglich ist, und mit welch großer Fachkompetenz wir hier aufwarten können. Deshalb wollen wir diesen Bereich noch weiter ausbauen“, sagt Manuela Matz.

Keine Branche bleibt von Corona-Pandemie verschont

Die Befragung belegt zugleich, dass auch in Mainz ein Großteil der Unternehmen von der Corona-Pandemie betroffen sind und mit den Folgen kämpfen. Nur etwa ein Viertel sieht keine Beeinträchtigungen. Bei der Frage, wie sich die Pandemie ausgewirkt habe, berichteten 59 Prozent von einem Nachfragerückgang, 39 Prozent von Kurzarbeit und 27 Prozent mussten oder müssen mit Liquiditätsengpässen kämpfen. Schaut man auf die Branchen, dann sind ganz besonders das Gastgewerbe, der Handel, die Bereiche Kultur und Kreatives sowie die Medien betroffen. „Es ist aufschlussreich und bedrückend zugleich, dass keine Branche von der derzeitigen Krise vollständig verschont geblieben ist. Dieses Ergebnis zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die Unternehmen in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und an ihrer Seite zu stehen. Essentiell ist auch, dass versprochene staatliche Hilfen und Unterstützungsleistungen jetzt schnell fließen“, betont die Dezernentin.



Digitalisierung ist das zentrale Thema

Bezüglich der Erwartungen an die städtische Wirtschaftsförderung sehen 85 Prozent die Förderung der Digitalisierung als sehr wichtige bzw. wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderung an. Werte von über bzw. knapp 80 Prozent erreichen auch die Punkte

  • „Zentrale Anlaufstelle/Lotsenfunktion“
  • „Vermittlung von Kontakten“
  • „Beratung von Existenzgründern“
  • “Förderung der Innenstadt und der Stadtteilzentren und des Einkaufsstandorts“.

„An diesen Antworten erkennt man sehr gut, welch großen Stellenwert mittlerweile der gesamte Bereich der Digitalisierung einnimmt“, so Matz. Auffallend sei, dass bei der Frage nach konkreten Unterstützungsmaßnahmen neben dem Breitbandausbau auch sehr oft der Wunsch nach Schulungen zu den Themen Digitalisierung und digitalem Marketing genannt wurde. Auf dieses Anliegen habe man bereits reagiert. Simone Ritter, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung, berichtet, dass seit Juni 2020 bereits sehr erfolgreich Online-Seminare in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Digital Hub angeboten werden. „Wir werden diesen Weg konsequent fortführen und weitere Angebote für Betriebe schaffen. Neben dem Gutenberg Digital Hub kooperieren wir im Jahr 2021 auch mit der Volkshochschule“, erklären Matz und Ritter.

Auch der Breitbandausbau werde von Seiten der Stadt weiter konsequent vorangetrieben. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der Mainzer Breitband laufe hervorragend. Schnelles Internet sei in der heutigen Zeit unverzichtbar und für den Erfolg eines Wirtschaftsstandorts von großer Bedeutung.

Unternehmen fühlen sich mit Mainz verbunden

Manuela Matz bewertet es als sehr positiv, dass fast alle Unternehmen, die an der Befragung teilgenommen haben, der Aussage „mit Mainz sehr verbunden zu sein“ zustimmen und die große Mehrheit auch zukünftig in Mainz investieren möchten. „Das sind gute Voraussetzungen, um die Bedingungen für die Unternehmen weiter zu verbessern.“ Die Resultate zeigten, dass die im Spätsommer vorgestellte Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung mit den Schwerpunktthemen richtig und notwendig war und damit sowohl die Zukunftsthemen als auch der konkrete Bedarf der Mainzer Wirtschaft abgedeckt werde.

„Anlaufstelle und verlässlicher Partner für Unternehmen sein“

„Mit Blick auf die Ergebnisse und Anregungen aus den direkten Rückmeldungen sowie den bisherigen Erfahrungen der Corona-Situation werden wir im Jahr 2021 unter anderem folgende Schwerpunkte setzen: Intensivierung der direkten Unternehmensbetreuung, Schärfung der Cluster-Aktivitäten vor allem mit Blick auf ein BioTech/MedTech-Cluster sowie die Umsetzung der Erfahrungen der Pandemie in konkrete Projekte – insbesondere zum Thema Digitalisierung. Zu jeder Zeit und in jeder Lage ist unsere stete Motivation, eine kompetente Anlaufstelle und ein verlässlicher Partner für die Mainzer Unternehmen zu sein“, sagt Manuela Matz.

Frankfurter Gaming Führer – Hotspots für Gamer

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Urlaub & Freizeit – Das Angebot an Gamer-Hotspots und E-Sport-Events in Frankfurt und Umgebung wurde in den Zeiten der Pandemie vorübergehend eingeschränkt, ist jedoch nicht vollständig erlahmt. Wäre nicht Corona, so würde Frankfurt all das bieten, was Gamer-Herzen höher schlagen lässt, denn sowohl in der Stadt als auch in der Umgebung sind zahlreiche Firmen aus der Gaming- und E-Sport-Branche angesiedelt. Egal, ob man in der Stadt seinen festen Wohnsitz hat, bei einer Studienkollegin zu Besuch weilt oder Frankfurt zum Urlaubsziel wählt, man findet hier großartige Möglichkeiten, um seiner Spielleidenschaft nachzugehen.


Gamer aufgepasst!

Obwohl Köln in letzter Zeit im E-Sport deutlich aufholte, findet man unter den Gamer-Adressen in Frankfurt all das, wonach man sucht: sei es einen Raum für ein Team-Training bzw. eine LAN-Party oder indem man einfach in einem Internet Café direkt am weltweit größten kommerziellen Internet Hub der Welt benötigte Daten anzapft. Doch das ist nicht alles. In Frankfurt sind viele Firmen und Organisationen aus der Gaming-Industrie angesiedelt: der Spieleentwickler Crytek, einige Dienstleister für Game-Lokalisierung, der E-Sport Club 1.EC Frankfurt, das Eintracht E-Sport-Trainingszentrum am Riederwald und andere. Die Gaming-Landschaft wird durch spannende Bildungsangebote aus der Gaming-Branche ergänzt, was Frankfurt zu einem guten Ort auch für jene macht, die ihre Laufbahnplanung mit Spiele-Entwicklung, -Produktion oder E-Sport verbinden möchten.

Hotspots in der Corona-Zeit

Deutschlandweit haben die pandemiebedingten Einschränkungen viele Betreiber von Gamer-Treffpunkten in eine schwierige Lage versetzt. Während man sich noch kürzlich über neu geschaffene Angebote freute, steht heute deren Zukunft in den Sternen, wie im Fall des Frankfurter Bootcamp 1337. Noch vor ca. anderthalb Jahren erfreute sich die Frankfurter Gamer-Community an der Neueröffnung des Esport-Pubs an der Burgstraße 82. Das Angebot war vielfältig und interessant, die Stimmung großartig. Für Gaming-Fans wurde ein Begegnungsort geschaffen, an dem man Spieler für seine Teams finden oder sich bei einem Glas Bier und einem Burger über die Neuigkeiten aus der Gaming- und E-Sport-Szene unterhalten konnte. Es wurden so genannte Scrimms (Freundschaftsspiele), Trainingslager für E-Sport Teams, Turniere und LAN-Partys veranstaltet.

Man konnte sich aber auch alleine dem PC-Gaming an leistungsstarken Computern und Konsolen hingeben. Denjenigen, die eine professionell eingerichtete Streaming-Ecke brauchten, stand eine voll ausgestattete Station zur Verfügung. 1337 bot genügend Raum, eine Ruhezone und eine Büro-Küche für seine Community. Alles in einem gefiel das Angebot und der Betreiber hatte alle Hände voll zu tun. Die ersten Twitch-Streamer kamen hinzu. Die Idee des Geschäftsführers, Marvin Seifert, aus einem Gaming Pub heraus die Frankfurter Gaming Szene aufzurütteln, schien zu funktionieren. Bald entstanden hauseigene E-Sport Teams und 1337 hat nun eine eigene 99Damage Liga, die es selbst castet.

Die angebahnte Zusammenarbeit mit hessischen E-Sport-Organisationen wie 1.EC Frankfurt, Night Wolve Clan und Gaming Community Competitive E-Sports, sah ebenfalls vielversprechend aus. Bis die Pandemie ausbrach. Diverse Anti-Covid-Maßnahmen führten dazu, dass die erwarteten Einnahmen ausblieben. Die Umsatzzahlen fielen um 50% und es galt einen wichtigen Sponsoren Vertrag zu verlängern und eine Mietreduktion zu verhandeln. Ende 2020 kündigte 1337 seinen Wegzug aus den bisher gemieteten Räumen an.

Ein echter Gamer gibt jedoch nicht so schnell auf. Für das E-Camp wurde eine neue Location an der Schmidtstraße 12 gefunden.  Der Redakteur der Frankfurter Rundschau, Steven Micksch, berichtete kürzlich von seinem Besuch am neuen Ort. Laut seinem Bericht hatte ein Gesellschafter der 1337 Frankfurt GmbH ihr neue Räume zur Verfügung gestellt. In seinem neuen Geschäftskonzept möchte der Geschäftsführer auf den aufwendigen Barbetrieb verzichten und sich ausschließlich dem E-Sport widmen. Das Ziel soll sein 25 Plätze anzubieten, damit Turniere möglich sein können. Die Spielerteams würden professionalisiert werden. Die Umsetzung der Ideen sei in der Corona-Krise immer noch schwer planbar, doch die Unterstützung aus den Community-Reihen bleibe anhaltend groß.

Gaming unterwegs

Während der Pandemie wurde der Betrieb vieler E-Sport-Arenas eingeschränkt, Turniere wurden online verlegt, E-Sport ist jedoch nicht eingestellt. Es finden immer wieder spannende Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel der baldige Weihnachtscup 2020 von Night Wolve. Trotzdem wäre es erfreulich, wenn die gesamte E-Sport-Infrastruktur wieder hochgefahren werden würde.

Für Spieler, die zu Corona-Zeit reisen und dadurch darauf angewiesen sind, fremde Computer zu nutzen, empfiehlt es sich, eigene Maus, Tastatur und Headset mitzunehmen. Und speziell für leidenschaftliche CS: GO Spieler noch ein Tipp: da unterwegs nicht alles planbar ist und man manchmal einfach das Spiel abbrechen muss, freut man sich vielleicht über Tricks aus verschiedenen Artikeln aus dem Internet.

Die aktuellen Corona-Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 60.738 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 1.000 Todesfälle und 40.846 genesene Fälle. 18.892 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 17.12.2020 um 14:10 Uhr)

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz