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Einbrecher machen Beute in Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Donnerstagabend (14.01.2021) zwischen 16:00 und 21:50 Uhr wurde in eine Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Coutandinstraße in Mörfelden-Waldorf eingebrochen. Die Täter hatten die Terrassentür aufgehebelt und sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Im Inneren durchsuchten sie dann die Räume und flüchteten im Anschluss mit drei Winterjacken und ein Tablet mitgehen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.


 

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Unterwegs mit der Polizei Worms – Kontrollen der Ausgangssperre

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Symbolbild Polizei RLP
Symbolbild Polizei RLP

Nachrichten Worms | An diesem Donnerstagabend (14.01.2021) fanden in Worms erneut Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht, der Ausgangssperre sowie des 15-Kilometer-Radius statt. Zusätzlich waren am Ortseingang und -ausgang Kontrollstellen aufgebaut um auch hier die Einhaltung der Maßnahmen zu kontrollieren. Wie an diesem Mittwochabend war Boost your City war bei den Kontrollen ab 21:00 Uhr vor Ort und hat diese begleitet. Auch der Wormser Oberbürgermeister, Adolf Kessel (CDU), der Dienststellengruppenleiter der Polizei, Thomas Lebküchen, und Angelika Zimmermann von der Pressestelle der Stadt Worms waren vor Ort.


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Stationäre Kontrollen am Willy-Brandt-Ring

Ab 21:00 Uhr hatte die Polizei eine stationäre Kontrollstelle an der Kreuzung Willy-Brandt-Ring / Schönauer Straße aufgebaut. Insgesamt 12 Polizisten haben die Kontrollen dort durchgeführt. Acht Polizeibeamte hatten die Fahrer beziehungsweise die entsprechenden Bescheinigungen zunächst kontrolliert. Hatte jemand keine Bescheinigung dabei, wurde derjenige rund 20 Meter weiter zu vier anderen Polizeibeamten geleitet, die dann die Personalien aufgenommen haben. Die Kontrollen verliefen ruhig und zügig. Ein Großteil der kontrollierten Personen zeigte Verständnis für die Überprüfung und hatte auch Bescheinigungen dabei. Nur Wenige waren ohne die benötigte Bescheinigung unterwegs. Personen in den Stadt- und Linienbussen wurden nicht von der Polizei kontrolliert.

Gegen 22:35 Uhr wurde die stationäre Kontrollstelle abgebaut, damit die Polizisten im Rahmen von Streifenfahrten weitere Kontrollen im Stadtgebiet bis in die frühen Morgenstunden durchführen konnten. In der Innenstadt wird dann ebenfalls die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert.

Rund eine halbe Stunde später, gegen 23:05 Uhr, waren die Straßen in Worms bereits menschenleer und kaum jemand befand sich noch draußen.

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Bußgelder in Höhe von 500 Euro für Verstöße

Die Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen wurden in dieser Nacht von insgesamt 30 Polizisten durchgeführt. Wer eine offizielle Bescheinigung des Arbeitgebers mit Briefkopf, Unterschrift und Stempel dabei hatte, durfte problemlos weiter fahren oder laufen.

Wie der Oberbürgermeister der Stadt Worms mitteilte, wurden Personen ohne Bescheinigung in der Innenstadt und an den Kontrollstellen lediglich gefragt, ob sie einen triftigen Grund haben, sich dort aufzuhalten beziehungsweise in das Stadtgebiet rein zu fahren. Der Grund selbst musste dabei nicht genannt genannt werden. Die Polizei wird in diesen Fällen dann eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit stellen. Im Nachgang erhalten die Personen dann per Post einen Anhörungsbogen, in dem sie den genauen Grund angeben müssen und auch die Bescheinigung nachreichen können. Aufgrund dieser Angaben wird dann entweder ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro verhängt oder die Anzeige fallen gelassen. Sollte daraus ein Verfahren entstehen, kann es sogar bis zur Gerichtsverhandlung kommen.

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Fazit der Kontrollen in der Nacht

Insgesamt wurden in dieser Nacht 1.152 Personen und 916 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei konnten 53 Verstöße gegen die geltenden Corona-Maßnahmen festgestellt werden. 26 Personen trugen keine Alltagsmaske. Zudem wurden 20 Ordnungswidrigkeiten wegen dem Verstoße gegen die Ausgangssperre und ein Verstoß gegen den 15-Kilometer-Radius sowie sechs sonstige Verstöße gegen die 15. CoBeLVO erfasst.

In einem Fall wurden Polizeibeamte auch aus einem vorbeifahrenden Auto heraus beleidigt. Das Fahrzeug konnte später im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten werden. Gegen den 20-jährigen Beifahrer aus Worms wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Ein 37-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Recklinghausen zeigte sich bei einer Kontrolle in der Alzeyer Straße aufbrausend und deutete die Maßnahme als reine Schikane. Weiter machte er keine Angaben. In diesem Fall wird nun wegen dem Verdacht eines Verstoßes gegen den 15-Kilometer-Radius eine Ordnungswidrigkeit erfasst.


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Bildergalerie

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Resümee nach einer Woche Impfzentrum Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | Seit einer Woche ist das Impfzentrum des Kreises Mainz-Bingen in der ehemaligen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) in Ingelheim aktiv: „Der Start lief reibungslos. Wir haben viel Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger erfahren“, sagte der Leiter des Zentrums, Mathias Hirsch.


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Kapazitäten in Ingelheim sind gut ausgelastet

Rund 900 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wurden bisher in Ingelheim geimpft. Dazu kommen nochmal über 1000 Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen leben oder arbeiten und von mobilen Impfteams aufgesucht wurden, die den Impfstoff vom Impfzentrum erhalten haben. Landrätin Dorothea Schäfer freut es: „Das nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Ich danke allen Beteiligten für Ihren Einsatz im Kampf gegen die Pandemie.“

Die Kapazitäten in Ingelheim sind damit gut ausgelastet – entsprechend der Impfstoffmengen, die vom Land geliefert werden. Zu den Terminen, die über das Land zu buchen sind und bis Februar vergeben sind, werden zum Beispiel am heutigen Donnerstag auch noch rund 40 Mitarbeiter des Rettungsdienstes geimpft: „Besonders die Besatzung der Leitstellen sind als systemrelevant eingestuft“, sagt Hirsch. Bisher wird in Ingelheim nur das Serum von Biontech genutzt, ob hier später weitere Impfstoffe zum Einsatz kommen, ist bisher noch unklar.

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Die zweite Impfstraße wird gestartet

Ende Januar, Anfang Februar geht die Arbeit an der Konrad-Adenauer-Straße in die nächste Stufe: Die zweite Impfstraße wird gestartet. Dann werden täglich bis zu 450 Impfwillige das Zentrum durchlaufen – zur Hälfte für die Erstimpfung, zur anderen Hälfte für die Nachimpfung, die in Ingelheim ebenfalls zu diesem Zeitpunkt beginnt. In einigen Alten- und Pflegeheimen machen die mobilen Impfteams bereits in den nächsten Tagen zum zweiten Mal Station, zum Beispiel im Seniorenzentrum Nieder-Olm, wo bereits im Dezember erstmals geimpft wurde.

Im Ingelheimer Impfzentrum arbeiten derzeit täglich rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehend aus Ärzten, Apothekern, medizinischem Fachpersonal, Verwaltungsangestellten und Security im Ein-Schicht-Betrieb. Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 16 Uhr. Mit der erwarteten sukzessiven Erhöhung der Liefermenge soll ab Ende Januar in zwei Schichten von 6.30 bis 22.30 Uhr geimpft werden. Wenn später noch mehr Impfstoff geliefert wird, ist der Ausbau auf mehr als 1000 Impfungen pro Tag möglich. Platz ist in der AfA genug: Das 1600 Quadratmeter große Gelände bietet genügend Möglichkeiten, die Impfungen sicher und problemlos vorzunehmen. Die vorhandene kleinteilige Raumaufteilung ermöglicht den Parallelbetrieb mehrerer Impfkabinen. Die Hygieneregeln können dabei gut eingehalten und die Intimsphäre gewährleistet werden.

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Straßensperrung über mehrere Monate in Mainz

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Nachrichten Kurzmeldung | Im Bereich der Ortsteile Mainz-Neustadt und Hartenberg-Münchfeld erfolgt in der Ostein-Unterführung ab Montag, den 25.01.2021 bis voraussichtlich Freitag, den 30.04.2021 die halbseitige Straßensperrung. Dabei wird auf einer Länge von rund 85 Metern eine Einbahnführung im Wechsel zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Mombacher Straße eingerichtet. Die Sperrung erfolgt aufgrund von Bauarbeiten unterhalb der Eisenbahnbrücke durch die DB Netz AG.


 

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PKW katapultiert sich von der Autobahn – Mehrere Schwerverletzte bei Unfall auf der A63

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Biebelnheim | Zu einem Unfall mit mehreren Schwerverletzten kam es am heutigen Donnerstagnachmittag (14.01.2021) auf der A63 zwischen den Anschlussstellen Biebelnheim und Wörrstadt.


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20 Meter durch die Luft geflogen

Gegen 14:55 Uhr fuhr ein 26-Jähriger mit seinem mit drei weiteren Insassen besetzten VW Golf die A63 in Fahrtrichtung Mainz. Aus noch ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überquerte erst den Standstreifen, bevor er nach weiteren 50 Metern durch einen Hang durch die Luft katapultiert wurde. Hierdurch überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und kam erst etwa 20 Meter in einem benachbarten Feld zum Stehen.

Pkw katapultiert sich von der autobahn - mehrere schwerverletzte bei unfall auf der a63
Foto: Thorsten Lüttringhaus

Alle vier Insassen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Nach erster medizinischer Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurden alle in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

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Polizei sucht Zeugen

Während der Rettungsmaßnahmen und dem Einsatz eines Rettungshubschrauber musste die A63 kurzzeitig voll gesperrt werden, so dass es zu einem Rückstau bis kurz vor das Kreuz Alzey kam.

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet Zeugen, die Angaben zum genannten Unfallgeschehen machen können, sich unter 06132/950-0 auf der dortigen Wache zu melden.

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Die Unternehmen des Jahres im Landkreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Ingelheim | Bereits zum achten Mal wurden mehrere „Unternehmen des Jahres im Landkreis Mainz-Bingen“ mit einem Geldpreis in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Durch die Vergabe dieses Preises sollen herausragende unternehmerische Leistungen, die in hohem Maße zum weiteren Ausbau und zur Attraktivität des Standortes Mainz-Bingen beitragen, gewürdigt und die Bedeutung der Unternehmen für den Landkreis unterstrichen werden. Prämierte Betriebe erhalten die Berechtigung, als „Unternehmen des Jahres im Landkreis Mainz-Bingen 2021“ für sich zu werben.


Kategorie „Nachhaltigkeit“

Die ADIS Plastics UG aus Nierstein wurde im Jahre 2014 von Herrn Jan Schaar gegründet und zeichnet sich seit jeher durch kontinuierliches Wachstum sowohl bei den verwendeten Plastikmaterialien als auch im Kundenstamm aus. Aufgrund ihrer Transparenz gegenüber Lieferanten in Bezug auf Verarbeitung, Marktpreise und Wiederverwendung ihrer Kunststoffe schafft das Unternehmen Vertrauen und baute langfristige Partnerschaften auf.

Spezialisiert hat sich die Firma ADIS Plastics UG darauf, Kunststoffabfälle zu sortenreinem Kunststoffmahlgut (Recyclat) aufzubereiten, welches im Anschluss wieder zu Verarbeitern oder Compoundeuren geliefert wird. Jährlich werden circa 1000 Tonnen Kunststoffabfälle so zu hochwertigen wiedereinsetzbarem Mahlgut verarbeitet. Durch zukünftige Investitionen plant das Unternehmen weitere 200 Tonnen jährlich durch einen Multifunktions-Farbsortierer recyceln zu können und somit seine Effektivität im Bereich des Kunststoffrecyclings und Umweltschutzes weiter zu steigern.

Aufgrund dieses vorbildlichen Ressourcenrecyclings wird die Firma ADIS Plastics UG in der Kategorie Nachhaltigkeit mit dem Unternehmenspreis 2021 ausgezeichnet.

Kategorie „Veranstaltungstechnik“

Seit 2014 ist Jan Römer, besser bekannt unter seinem Firmennamen „Aurora Eventtechnik“, im Veranstaltungsbereich als Dienstleister fest verankert. Bei zahlreichen Veranstaltungen jeglicher Art, seien es Konferenzen, Weinfeste, Konzerte oder Abibälle, wird das Material und Know-how der Firma zur Verfügung gestellt. Seit Beginn der Coronakrise hat Aurora an alternativen Konzepten gearbeitet, um Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu geben, Corona-konforme Konzerte zu veranstalten. Waren es zu Beginn noch Livestreams, die durchgeführt wurden, errichtete man im Niersteiner Stadtpark sowie im Hotel „Altes Amtsgericht Oppenheim“ Kleinkunstbühnen und bot so Musik- und Kulturteilhabe an.

Bereits seit der Gründung des Unternehmens werden von der Aurora Veranstaltungstechnik zahlreiche ehrenamtliche Initiativen unterstützt, von vergünstigten Konditionen bis zur kostenfreien Vermietung von Veranstaltungstechnik. Jan Römer entlastet gerade die kleinen Ortsvereine, um so das kulturelle Leben, vor allem in seiner Heimat-Verbandsgemeinde Rhein-Selz, zu stärken. Zusätzlich wurde zusammen mit einem lokalen Musiker ein Konzept für einen Livestream entwickelt, bei welchem insgesamt mehr als 10.000 Euro an Spendengeldern für die Oppenheimer Tafel gesammelt wurden.

Dieses soziale und kulturelle Engagement, vor allem während der Coronakrise, ist für die Kreisverwaltung Mainz-Bingen auszeichnungswürdig.

Kategorie „Unternehmensnachfolge im Handwerk“

Ursprünglich gründete im Jahre 1988 Seniorchef Karl Stöckle zusammen mit seiner Frau Kirsten Stöckle einen Antiquitätenhandel. 2017 erfolgte aus drei Einzelfirmen (Schreinerei, Ausstellung Gutshof, Concept Store Mainz) eine GmbH & Co KG die nun zu 100 Prozent in der zweiten Generation liegt.

Die Firma steht für „Erbstücke made in Rheinhessen“ wie sie gerne selbst zu sagen pflegen. Aus den 30 Jahren Erfahrung sind nicht nur jede Menge handgefertigte, individuelle Möbelstücke hervorgegangen, sondern vor allem Beständigkeit, Nachhaltigkeit und die Wertschätzung ihrer Produkte. In der Schreinerei in Ober-Hilbersheim arbeitet ein Team stetig daran, aus individuellen Ideen das perfekte Zuhause zu bauen.

Das Unternehmen bringt sich in mehreren Bereichen ein und versucht damit Themen voranzubringen. So ist der Geschäftsführer zum Beispiel im örtlichen Gemeinderat vertreten und Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Rheinland-Pfalz. Besonders engagiert ist das Inhaberpaar im Bereich Unternehmensneugründung und -nachfolge. So war der Mainzer Laden eine Location im Rahmen der Mainzer Gründerwoche 2019. Hier wurde gemeinsam mit Industrie- und Handelskammer sowie der Investitions- und Strukturbank ein Informationsabend zum Thema „Unternehmensnachfolge“ abgehalten. Auch ist das Inhaberpaar Teil einer Arbeitsgruppe des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz zum Thema „Gründerportal RLP“.

Mit den Geschäftsführern und Inhabern der „zweiten Generation“, Christian und Laura Ludwig, ist das Unternehmen bestens für die kommenden Jahre aufgestellt. Mit einer Mischung aus klassischer Handwerkskunst, gepaart mit modernem Marketing und Vertriebsstrategien sowie individuellen Design ist Ihnen eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelungen, die für den Landkreis auszeichnungswürdig ist.

Sonderpreis Kategorie „Problemlöser in der Coronakrise“

Gegründet wurde die ECOS Technology GmbH 1999 in Oppenheim. Als IT-Softwarehersteller der „ersten Stunde“ konzentrierten sich die Gründer zu Beginn der Geschäftstätigkeit auf die Sicherheit von Daten. Unter den Leitsätzen „We protect IT“ & „We connect IT“ ist das Unternehmen mittlerweile zu einem großen Player im Bereich IT-Sicherheit geworden. ECOS bietet eine einzigartige Geräteabsicherung und -verschlüsselung im Bereich der klassischen Büro-IT als auch die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Sensoren und Steuergeräten im Bereich „Internet of Things“(IoT).

Vor einigen Jahren wurde der Schwerpunkt des Unternehmens auf die beiden Säulen der Leitsätze gestellt. Die Säule, welche zum Leitsatz „We connect IT“ gehört, beschäftigt sich mit dem Anbieten von Lösungen, wie man Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Behörden, Einrichtungen und Unternehmen einen hochsicheren mobilen Datenzugriff ermöglich kann. Hier bietet die Firma ECOS Produkte mit BSI-Zulassung für den Geheimhaltungsgrad VS-NfD (Verschlusssache- nur für den Dienstgebrauch) zur Nutzung am privaten PC an. Damit sind die Daten sicher und somit konnte erst mobiles Arbeiten in bestimmten öffentlichen Institutionen ermöglicht werden. Den Arbeitgebern stehen durch die Lösungen von ECOS erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zur Verfügung. Durch diese Lösung ist für das Arbeiten keine physische Anwesenheit mehr notwendig, wodurch auch während der Corona-Pandemie der Arbeitsalltag bei Arbeitgebern gesichert werden kann. Aus diesem Grund wird die Firma ECOS als Problemlöser in der Coronakrise mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Landrätin Dorothea Schäfer

„Durch den Wettbewerb wurde wieder einmal sichtbar, auf welch hohem Niveau unsere Betriebe arbeiten. Leider können wir nicht alle guten Bewerbungen zur Auszeichnung vorsehen. Die nun prämierten Betriebe stehen stellvertretend für unsere hervorragenden Unternehmen.“ Weiterhin ergänzt Landrätin Schäfer: „Insbesondere auch im Hinblick auf die aktuell sehr schwierige Situation danke ich unseren Betrieben für ihr tolles Engagement“.

Aufgrund der aktuellen Lage musste die Kreisverwaltung Mainz-Bingen leider auf die sonst übliche Feierstunde mit Preisverleihung verzichten, sodass die Glückwünsche und Urkunden den Unternehmen persönlich via Boten übergeben wurden.

Insgesamt haben sich bisher seit der erstmaligen Auslobung des Preises 104 Unternehmen für die Auszeichnung beworben. „Der Wettbewerb hat sich während der Zeit als toller Erfolg herausgestellt und schon einige „hidden champions“ hervorgebracht“, so die Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Angela Schneider-Braun.

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Polizeikontrolle zur Ausgangssperre in Worms auf der B9

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Nachrichten Worms | An diesem Mittwochabend (13.01.2021) in der Zeit zwischen 21:00 und 03:00 Uhr führte die Polizei Worms und das Ordnungsamt Kontrollen im Stadtgebiet durch. Dabei wurde die Einhaltung der Maskenpflicht, der Ausgangssperre sowie des 15-Kilometer-Radius überprüft. Boost your City war in der Nacht vor Ort.


Kontrollen am Ortseingang und am Ortsausgang

Gegen 21:00 Uhr wurde am Ortseingang aus Fahrtrichtung Mainz kommend auf der Bundesstraße B9 auf Höhe der Hausnummer 118 eine Kontrollstelle der Polizei aufgebaut. Vor Ort waren rund 8 Polizeibeamte mit zwei Polizeifahrzeugen, die Autofahrer, Fahrradfahrer sowie LKW-Fahrer, die in die Stadt Worms rein fuhren, aus dem Verkehr gewunken und kontrolliert haben. Die Überprüfungen liefen zügig ab und die meisten kontrollierten Personen zeigten Verständnis für die Maßnahmen. Auch in der Kolpingstraße, bei der Ortsausfahrt von Worms, Hatte die Polizei eine solche Kontrollstelle aufgebaut und führte die Kontrollen durch.

Für den Verkehr aus der Stadt Worms heraus fanden keine Kontrollen statt.

Insgesamt wurden in dieser Nacht 1296 Personen und 958 Fahrzeuge im Rahmen der Kontrollen überprüft. Davon konnten 28 Verstöße gegen die Ausgangssperre festgestellt werden und vier Personen trugen keine Alltagsmaske. Drei Personengruppen waren aufgefallen, da sie größer als erlaubt waren. Gegen den 15-Kilometer-Radius konnte lediglich ein Verstoß festgestellt werden

Ideen Aufwertung der Stadtteile Lerchenberg, Mombach und Neustadt gesucht

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Nachrichten Mainz | Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt werden große und kleine Projekte umgesetzt, die der Aufwertung der drei Quartiere Lerchenberg, Mombach und Neustadt sowie dem Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner dienen. Bei Fragen zu den Maßnahmen bietet das Quartiermanagement auch die Möglichkeit zum digitalen Austausch.


Ideen und Anregungen können vorgeschlagen werden

Bewohnerinnen und Bewohner der Fördergebiete Lerchenberg, Mombach und Neustadt, die Ideen für investive Maßnahmen oder kleinere Projekte im Rahmen des Verfügungsfonds haben, können noch bis spätestens Montag, den 15. Februar 2021, einen Antrag beim Quartiermanagement stellen.

Aufgrund der aktuell verschärften Kontaktbeschränkungen sind persönliche Sprechstunden und eine persönliche Hilfestellung bei der Antragstellung mit dem Quartiermanagement für Lerchenberg, Mombach und Neustadt bis auf Weiteres nicht möglich.

Es besteht aber die Möglichkeit, mit dem Quartiermanagement telefonisch beziehungsweise per Mail Kontakt aufzunehmen. Nach vorheriger (Termin-)Absprache bietet das Quartiermanagement auch eine Online-Sprechstunde per Videokonferenz an.
Die Mitarbeiterinnen des Quartiermanagements freuen sich auf Ihre allgemeinen Anfragen zu den Baumaßnahmen sowie Ihre Ideen und Anregungen zur aktuellen Ausschreibung des Verfügungsfonds 2021.

Soziale Stadt Mainz – Quartiermanagement

Lerchenberg:
Saskia Ferretti Tel. 06131-12 4120
Mombach:
Stefanie Lehrmann
Tel. 06131-12 4195

Neustadt: Johanna Fuchs
Tel. 06131-12 4115

Kaiserstr. 3-5 (Stadthaus)
55118 Mainz
Fax 06131 – 12 35 68
Quartiermanagement@stadt.mainz.de

Weitere Infos zum Verfügungsfonds:

Der Verfügungsfonds dient dazu, kleinere Maßnahmen und Kooperationsprojekte von Vereinen und Institutionen, aber auch Ideen von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und finanziell zu unterstützen. Alle Ideen und Vorschläge müssen dabei einen direkten Bezug zum jeweiligen Quartier haben, niedrigschwellig angeboten werden und für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers zugänglich sein. Dabei ist es wichtig, dass es sich um eine neue, innovative Idee handelt, die nicht über andere Mittel finanziert werden kann.

Solche Maßnahmen können beispielsweise Spiel- und Klettergeräte, Materialien und Anschaffungen für Vereine und Einrichtungen des Quartiers und vieles mehr sein. Als ein Beispiel ist hier die für alle zugängliche Fahrradreparatur- und Aufpumpstation vor der Eltern-Kinder-Initiative Wundertüte e.V. in der Neustadt zu nennen. Ein mobiles “Café-Bike” des Caritas Haus St. Rochus mit aufklappbarer kleiner Theke dient der aufsuchenden Arbeit in Mombach. Für die Ausweitung digitaler Angebote wurde im Lerchenberg unter anderem eine Spiegelreflexkamera angeschafft.

Im Anschluss an die Antragstellung wird geprüft, ob die Projektideen mit Mitteln der Sozialen Stadt finanziert werden können. Das Bürgergremium des Quartiers entscheidet daraufhin unabhängig über die Anträge.

Die Corona-Situation im Kreis Mainz-Bingen ist weiterhin ernst

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Nachrichten Ingelheim | Die Lage in der Corona-Pandemie ist im Landkreis Mainz-Bingen weiterhin ernst. Gesundheitsamtsleiter Dr. Dietmar Hofmann sieht aber erste Hoffnungsschimmer am Horizont. „Wir hoffen, jetzt den Höhepunkt überschritten zu haben und vertrauen auch ein Stück weit darauf, dass sich die einschneidenden Vorgaben des Lockdowns auch in den Fallzahlen niederschlagen.“ Bereits jetzt sei erkennbar, dass die Ansteckungszahlen seit Mitte Dezember tendenziell leicht gesunken seien.


Fehlende Möglichkeiten zur Testung

Auch in Mainz-Bingen sind in den beiden Wochen über Weihnachten und Silvester die Zahlen der gemeldeten Neuinfektionen zunächst stark zurückgegangen, in der ersten Januarwoche gingen sie dann wieder nach oben.

„Wir gehen davon aus, dass der vermeintliche Fallzahlanstieg zum Anfang dieses Jahres in erster Linie auf einen Verzug beziehungsweise die fehlenden Möglichkeiten zur Testung zurückzuführen ist. Das war zu erwarten, da um die Feiertage viele Labore nur eingeschränkt arbeiteten und Arztpraxen geschlossen waren“, sagte Dr. Hoffmann weiter. Dies sei auch das Ergebnis der Kontaktierung der Indexpersonen durch das Gesundheitsamt, der Befragung zum möglichen Ansteckungsort, Ansteckungszeitpunkt und zum Zeitpunkt, wann die ersten Symptome auftaten.

Gründe für die nur langsam sinkenden Zahlen

Wieso der Rückgang der Zahlen nur langsam vor sich geht, erklärt der Gesundheitsamtsleiter wie folgt: „Bei den registrierten Fällen um Weihnachten und Silvester gibt es einige Infektionen in größeren Familienverbänden, die innerhalb einer Wohngemeinschaft leben. Es gab aber auch Familien, die sich über die Feiertage zwar gesetzeskonform in kleinen Gruppen gegenseitig besuchten, aber durch die Wechsel von Tag zu Tag leider auch viele Kontakte pflegten. Die Ansteckungen konnten sich damit ausbreiten“.

Ein weiterer Grund sind laut Gesundheitsamt die Infektionen in den Pflegeheimen, welche für einen großen Teil der Infektionen verantwortlich sind, sowohl bei den Bewohnern als auch beim Personal. Da in den Heimen derzeit allerdings zügig geimpft wird, ist auch hier eine baldige Entspannung zu erwarten.

Sabine Flegel zum Impfstart in Mainz: „Wir hätten uns einen anderen Standort gewünscht“

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Nachrichten Mainz | In Mainz-Gonsenheim hat an diesem Mittwoch (13.01.2021) die Prävention mit dem Impfstart in Mainz begonnen. „Endlich geht das Impfen in Mainz los“, so Sabine Flegel, CDU Kreisvorsitzende in Mainz. Ich bin erleichtert, dass seit Mittwoch, den 06.01.2021, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Stadt geimpft werden können“, so Flegel weiter.


„Standort ist unglücklich gewählt“

In Vorbereitung auf die Einrichtung des Impfzentrums gab es intensive Gespräche. „Wir hätten uns einen anderen Standort gewünscht, an dem mehr Bürgerinnen und Bürger geimpft werden können und der nicht direkt neben mehreren Schulen liegt“, so die CDU Kreisvorsitzende: „In Gesprächen mit Verantwortlichen der Schulen wurde uns sehr deutlich artikuliert, dass der gewählte Standort, gerade wenn ein regulärer Schulbetrieb wiederaufgenommen wird, sehr unglücklich ist. Das habe ich an Oberbürgermeister Ebling und das Land weitergegeben – leider hat man darauf keine Rücksicht genommen. Nichtsdestotrotz begleiten wir das Impfen vor Ort konstruktiv und helfen mit, wo wir können“, meint Flegel.

Ein weiteres Problem der ersten Tage

„Ich bekomme als Ortsvorsteherin in Gonsenheim sehr viele Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, die telefonisch nicht durchkommen und keinen Termin vereinbaren können. Auch andere Ortsvorsteherkolleginnen und -kollegen berichten mir von solchen Fällen. Da wollen wir helfen und hoffen, dass die Hotline zeitnah erweitert wird,“ erwähnt Flegel.

Sabine Flegel schlägt vor, hier weitere Ehrenamtliche vor Ort und freiwillige, sich in Kurzarbeit befindliche Mitbürger einzusetzen. Sabine Flegel kündigt an, sobald wie möglich, den ehrenamtlichen Helfern vor Ort danke zu sagen. „Die Menschen im Impfzentrum machen einen tollen Job, ohne sie und ihr solidarisches Handeln würden wir die Krise nicht überstehen“, erwähnt Flegel lobend.

Stadtratsfraktion Piraten & Volt plant Bürgerbudgets in Mainz

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Rathaus Mainz
Rathaus Mainz

Nachrichten Mainz | Bürgerbudgets haben viele Vorteile und sind ein wichtiges Mittel zur Stärkung demokratischer Strukturen. Sie schaffen Vertrauen in Verwaltung und Politik, indem sie Transparenz herstellen. Sie schaffen Identifikation der Bürger mit ihrem Gemeinwesen, indem Sie Möglichkeiten zur Mitbestimmung bieten. Sie sind ein Mittel zur Modernisierung der Verwaltungsstrukturen und sie stärken das politische Engagement.


Digitales Gespräch mit Bürgern und Experten

Die Stadtratsfraktion PIRATEN & VOLT möchte dies auch in Mainz umsetzen und deshalb vorher mit Experten zu dem Thema sprechen: Was genau sind Bürgerbudgets, welche Projekte können im Rahmen eines Bürgerbudgets angestoßen und verwirklicht werden? Wer kann Ideen wie einbringen und sollte es so etwas auch in Mainz geben? Worauf kommt es bei der Initiierung solcher Budgets an und was kostet das Ganze?

Die Stadt Wuppertal hat vor drei Jahren EU-Fördergelder für die Einführung eines solchen Budgets erhalten und führt es seitdem, neben vielen weiteren Kommunen, erfolgreich fort. Daher freuen wir uns, dass Clara Leonie Utsch von der Stadt Wuppertal uns aus dem Projekt “Talbeteiligung” berichten wird. Außerdem berichten Martina Rumpel und Roman Poplawski vom Verein mitMachen e.V. von Projekten in Brandenburg und Polen. Zudem beleuchten Sie den Aspekt der Jugendbeteiligung bei Bürgerbudgets

Piraten & Volt wollen nach eigenen Angaben von den gemachten Erfahrungen lernen, mit interessierten Bürgern darüber diskutieren und einen entsprechenden Antrag in den Mainzer Stadtrat einbringen. Das digitale Gespräch wird am 21. Januar 2021 ab 18:55 Uhr live auf dem YouTube-Kanal von „Volt Deutschland“ übertragen.

Bürgerbudget für Mainz wünschenswert

Fraktionsvorsitzender Tim Scharmann dazu: ”In vielen deutschen Kommunen ist das Bürgerbudget bereits zum festen Bestandteil bürgerlicher Partizipation geworden. Dort, wo es bereits realisiert ist, können Bürger, unabhängig von politischen Akteuren, als Experten ihrer Städte und Stadtteile eigene Ideen, Vorschläge und Projekte einbringen – das stärkt die demokratische Einflussnahme. Auch für Mainz ist ein Bürgerbudget durchaus wünschenswert, denn wer wenn nicht Mainzer selbst, weiß besser um Probleme aber auch Möglichkeiten im Mainzer Stadtgebiet bescheid.”

Mitglied im Schulträgerausschuss, Bodo Noeske, dazu:

“Solche Budgets werden häufig über digitale Plattformen realisiert, auf denen Bürger Projekte einreichen, bewerben und über diese abstimmen können. Ein Nebeneffekt ist eine digitale Beteiligungsplattform, die über die Budgets hinaus als Kommunikationsplattform zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft dienen kann.”

Polizei stoppt Lastwagen mit vier LKW auf der Ladefläche

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Nachrichten Alzey-Worms | An diesem Dienstagnachmittag (12.01.2021) erregte ein stark nach rechts geneigter Sattelzug auf der Autobahn A61 bei Westhofen die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife aus Wörrstadt.


Verdacht der illegalen Entsorgung

In dem Auflieger des Lastwagens fanden die Polizeibeamten insgesamt vier schrottreife Sattelzugmaschinen. Damit diese in den Auflieger passten, wurden zuvor die Dächer der Sattelzugmaschinen bereits abgeflext. Ermittlungen der Polizei zufolge, sollten die Sattelzugmaschinen allesamt in den Irak ausgeführt werden. Eine Abfalltransportgenehmigung lag dabei allerdings nicht vor, wodurch für die Polizei der Verdacht einer illegalen Entsorgung entstand. Neben diversen Anzeigen prüfen die Abfallbehörden nun den Rücktransport an den Versender in Münster.

 

Feuerwehreinsatz wegen Rauchgas im Dachstuhl in Harxheim

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Nachrichten Harxheim | An diesem Montagabend (11.01.2021) gegen 19:50 Uhr kam es zu einer Rauchgasentwicklung in der Bahnhofstraße in Harxheim. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße gesperrt werden.


Eine Polizeistreife hatte den Rauch entdeckt

Wie die Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, hatte eine Polizeistreife den Kaminbrand bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert sowie die Besitzer des Hauses verständigt. Vor Ort eingetroffen, stellte die Feuerwehr fest, dass der Kamin noch nicht brannte. Allerdings war der Zug des Kamins im Querschnitt durch den sogenannten Glanzruß komplett zugesetzt, sodass sich die Rauchgase bereits im Dachstuhl ausgebreitet hatten.

Mittels Drehleiter haben die Einsatzkräfte den Kamin von oben mit einem Kaminkehrersatz über die komplette Länge ausgekehrt und gereinigt. Im Inneren des Wohngebäudes überwachten Feuerwehrleute unter Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera die oberste Reinigungstüre im Dachstuhl. Zudem wurde der durchgestoßenen Glanzruß über sogenannte Mulden nach Draußen transportiert. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

In der Zwischenzeit wurde auch der Bezirksschornsteinfeger zur Einsatzstelle gerufen, der den Kamin anschließend für die Nacht stilllegte. Am darauffolgenden Tag wurde der gesamte Kamin erneut gereinigt.

Vollsperrung der Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße musste für die gesamte Dauer des Einsatzes im oberen Bereich vollgesperrt werden, was auch zu Verspätungen im Busverkehr der ORN führte. Im Einsatz insgesamt 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr Harxheim, Bodenheim und Nackenheim sowie zwei Polizeistreifen und zwei Rettungswagen.

Vorsicht: Hundeköder mit Schrauben in Kelsterbach ausgelegt

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Nachrichten Kelsterbach | An diesem Montagvormittag (11. Januar 2021) bemerkte eine Frau beim Spazierengehen mit ihrem Hund einen präparierten Hundeköder, der im Amelspfad in Kelsterbach ausgelegt war.


Die Polizei bittet um Vorsicht

Bei den Ködern handelte es sich um ein gebratenes Stück Hühnchen, in dem sich zwei Schrauben befanden. Die Besitzerin des Hundes konnte rechtzeitig verhindern, dass ihr Hund den Köder frisst. Anschließend nahm die das Stück Hähnchen an sich und meldete den Fund bei der Polizei. Wie die Polizei mitteilt, ist nicht auszuschließen, dass in dem Bereich weitere Hundeköder ausgelegt wurden. Hundebesitzer werden deshalb um Vorsicht gebeten.

Die Polizei Kelsterbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben darum, sich unter der Rufnummer 06107 – 71980 zu melden.

Crashtest-Debakel: Der ADAC warnt vor billig Elektro-Auto

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Nachrichten Automobil | Ein Neuwagen für knapp über 10.000 Euro und dann noch mit elektrischen Antrieb. Was auf den ersten Blick attraktiv klingt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als großes Sicherheitsrisiko. Das ist das Ergebnis eines Checks sowie eines Crashtests des Suda SA01 durch den ADAC. Das erste Elektro-Auto des Herstellers aus China für den deutschen Markt ist seit Ende 2020 verfügbar und kostet abzüglich der staatlichen Förderungen nur 10.390 Euro. Die Untersuchung des Clubs zeigt: Die allgemeine Verarbeitung, die Fahreigenschaften und vor allem die Sicherheitsausstattung sind mehr als dürftig.


Keine Sicherheitsausstattung an Bord

Der Suda SA01 verfügt weder über Airbags oder ESP noch über Sicherheitssysteme wie einen Notbrems- oder Spurhalteassistenten. Das Fahrzeug darf in der EU nur verkauft werden, weil es im Rahmen einer Kleinserien-Zulassung auf den Markt kommt.

Die nahezu gänzlich fehlende passive Sicherheitsausstattung macht sich besonders im Crashtest bemerkbar. Bei einem versetzten Frontaufprall mit 64 km/h schlugen der Kopf und die Brust des Fahrers hart auf das Lenkrad, was im Ernstfall zu schwersten Verletzungen geführt hätte. Beim Beifahrer führten ferner Bauteile unter der Armaturentafel zu Verletzungen an Knie und Oberschenkel. Neben den fehlenden Airbags bei Fahrer- und Beifahrersitz machten sich im Crash auch die nicht vorhandenen Gurtstraffer negativ bemerkbar.

Enorme Beschädigungen nach Crashtest

Die Beschädigungen am Fahrzeug waren nach dem Crash so groß, dass sich die Tür zum Fahrer nicht öffnen ließ. Der Suda verfügt außerdem über keine Schutzvorrichtungen, mit welchen Rettungskräfte das Hochvoltsystem des Autos spannungsfrei schalten können. Im Ernstfall wären wertvolle Minuten bei der Rettung der Insassen verloren gegangen, hinzu kommt das Risiko eines elektrischen Schlags.

Nicht nur die Ergebnisse des Crashtests, sondern auch das Fahrverhalten des Suda sieht der ADAC kritisch. Bereits ab etwa 70 km/h ist das Fahrzeug beim Ausweichtest aufgrund des fehlenden ESP ins Schleudern gekommen und ließ sich nicht mehr abfangen. Moderne Autos mit ESP meistern den Test mit über 90 km/h problemlos. Eine gefühllose Lenkung und ein langer Bremsweg von durchschnittlich 42 Metern aus 100 km/h zahlen ebenfalls nicht gerade auf die Sicherheit ein. Auffällig waren außerdem die nachlässige Verarbeitung und die billigen Materialien: Das untersuchte Modell hatte zum Beispiel zahlreiche Lackfehler. Heckklappe und Handschuhfach waren schlecht eingepasst.

Im Hinblick auf die Ladeeigenschaften ist der Suda SA01 selbst für seine Preisklasse weit vom aktuellen Stand der Technik entfernt. Die 40 kWh große Antriebsbatterie verspricht zwar eine akzeptable Reichweite von rund 200 Kilometern, die geringe Ladeleistung von nur 3 kW AC bzw. 22 kW DC sorgt jedoch für unzumutbar lange Ladezeiten. Da das Laden der Batterie an öffentlichen DC-Ladesäulen wegen Kommunikationsproblemen zwischen Fahrzeug und Säule in unseren Tests vielfach nicht funktioniert hat, ist das Überwinden größerer Distanzen so gut wie ausgeschlossen.

Crashtest-debakel: der adac warnt vor billig elektro-auto 1
Suda SA01 ohne Airbags, ESP und Gurtstraffer im Verkauf

Typgenehmigung für Kleinwagen

Die wenigen positiven Eigenschaften konnten den ADAC in der Gesamtbetrachtung am Ende dennoch nicht überzeugen: Der Suda SA01 verfügt über ein insgesamt ordentliches Platzangebot für Insassen und Gepäck. Das zentrale Infotainment-Display in der Mittelkonsole reagiert gut auf Befehle, das Kombiinstrument mit dem Tacho ist gut ablesbar. Auffallend ist ferner die grundsätzlich unkomplizierte Bedienung des Fahrzeugs und die ordentliche Beschleunigung des Elektromotors.

Der ADAC kritisiert, dass der Hersteller die vereinfachte Typgenehmigung für Kleinserien ausnutzt, um ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, das deutliche Defizite bei der aktiven wie passiven Sicherheit aufweist. Auch die Hersteller von Kleinserienfahrzeugen sollten sich stets am aktuellen Stand der Technik orientieren. Aus Sicht des Clubs ist im Zweifelsfall der Gesetzgeber gefordert, die Gesetzeslücke durch eine Nachbesserung im Typgenehmigungsverfahren zu schließen. Die staatliche Förderprämie für ein Fahrzeug auf dem Sicherheitsniveau des Suda hält der Club für wenig