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Kriminalfall aus dem Rhein-Main-Gebiet bei „Aktenzeichen XY“

Ein schweres Raubdelikt aus Weiterstadt steht am kommenden Mittwoch, den 8. April, im Fokus der bundesweiten Öffentlichkeit. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ greift ab 20:15 Uhr den Fall eines 66-jährigen Mannes auf, der im März 2024 in seiner eigenen Wohnung Opfer eines gewaltsamen Übergriffs wurde. Ein Ermittler des Darmstädter Fachkommissariats 10 wird im Studio gemeinsam mit Moderator Rudi Cerne Details zum aktuellen Ermittlungsstand erläutern.

Als Polizisten getarnt: Die Tat im Detail bei „Aktenzeichen XY ungelöst“

Die Tat ereignete sich am späten Abend des 18. März in der Straße „Im Weißen Tal“. Gegen 22:45 Uhr öffnete der 66-jährige Bewohner seine Tür, nachdem zwei Männer vorgaben, Polizeibeamte zu sein. Die Täter trugen dabei Westen mit der Aufschrift „Polizei“, Halstücher vor dem Gesicht und helle Gummihandschuhe.

Unmittelbar nach dem Öffnen der Tür schlugen die Unbekannten dem Mann mehrfach ins Gesicht und drängten ihn in die Wohnung. Dort wurde das Opfer gefesselt und mit einem Messer bedroht. Trotz der Gewalt verweigerte der Mann zunächst die Herausgabe von Wertsachen, woraufhin die Täter weiter auf ihn einschlugen. Schließlich raubten sie eine wertvolle Armbanduhr sowie Bargeld und flüchteten unerkannt. Der Bewohner erlitt nicht unerhebliche Verletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Zeugenaufruf und Hinweistelefon

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Darmstadt erhoffen sich durch die TV-Ausstrahlung entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders im Fokus steht der Bereich im Westen Weiterstadts rund um die Auffahrt zur Bundesstraße 42.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat am Tatabend auffällige Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in Weiterstadt gemacht?

  • Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tätern (ca. 20 bis 30 Jahre alt, dunkel gekleidet) machen?

Eigens für „Aktenzeichen XY ungelöst“ hat die Kripo Darmstadt unter der Rufnummer 06151/969 – 53666 ein Hinweistelefon eingerichtet. Dieses ist insbesondere am Mittwochabend während der Sendezeit durchgehend besetzt. Außerhalb der Sendezeit nimmt das Kommissariat 10 Hinweise unter der Telefonnummer 06151/969-0 entgegen.

Senioren verlieren in Bingen ihr Zuhause

Für das traditionsreiche Seniorenstift St. Martin Bingen gibt es keine Zukunft mehr. Wie die Carl Puricelli’sche Stiftung als Träger nun offiziell bestätigte, wird die Einrichtung zum 30. Juni 2026 endgültig geschlossen. Trotz intensiver Bemühungen während der seit Ende 2025 laufenden Insolvenz in Eigenverwaltung konnte kein Investor gefunden werden, der den Betrieb dauerhaft übernimmt.

Investorensuche für den Seniorenstift St. Martin ohne Erfolg

Lange Zeit hatten die Verantwortlichen gehofft, einen Retter für das Haus zu finden. Laut der Stiftung reichten zwei vorliegende, unverbindliche Absichtserklärungen potenzieller Interessenten letztlich nicht aus, um eine tragfähige Fortführung zu garantieren. „Die finanziellen Mittel der Stiftung sind aufgebraucht“, erklärte Pfarrer Markus Lerchl, Vorsitzender des Kuratoriums. Man müsse nun die rechtlichen und organisatorischen Schritte für die Abwicklung einleiten.

Herausforderung für Bewohner und Angehörige

Die Nachricht trifft vor allem die verbliebenen Bewohner hart. Während viele Senioren bereits in andere Einrichtungen umgezogen sind, müssen die aktuell noch etwa 20 verbliebenen Personen bis Ende Juni eine neue Bleibe finden. Für die Senioren bedeutet dies nicht nur einen logistischen Kraftakt, sondern vor allem den Verlust ihres vertrauten sozialen Umfelds und ihrer gewohnten Sicherheit.

60 Arbeitsplätze fallen weg

Auch für die Belegschaft hat das Aus gravierende Folgen. Rund 60 verbliebene Beschäftigte verlieren durch die Schließung des Seniorenstift St. Martin Bingen ihren Arbeitsplatz. Die Stiftung kündigte an, zeitnah einen Sozialplan mit der Mitarbeitervertretung auszuhandeln, um die wirtschaftlichen Folgen für die Angestellten abzufedern.

Hoffnung auf zukünftige Nutzung

Obwohl die Schließung nun feststeht, bleibt es der ausdrückliche Wunsch des Kuratoriums, dass das Gebäude auch in Zukunft als Einrichtung für Binger Seniorinnen und Senioren genutzt werden kann. Man sei weiterhin offen für Übernahmeangebote, müsse jedoch parallel die Schließung zum Stichtag im Sommer vorbereiten. Pfarrer Lerchl betonte, wie bedauerlich die Entwicklung sei, da sich alle Beteiligten ein anderes Ergebnis für das Haus erhofft hatten.

Mehrere Verletzte nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

Am Montagabend (30. März 2026) kam es zu einem Unfall im Kurt-Schumacher-Ring und der Klarenthaler Straße in Wiesbaden. Mehrere Fahrzeuge kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache miteinander, was einen umfassenden Rettungseinsatz in dem Kreuzungsbereich zur Folge hatte.

Rettung mit schwerem Gerät nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

Zunächst waren zwei Pkw im Kreuzungsbereich zusammengestoßen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass einer der Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt wurde. Nach einer ersten medizinischen Sichtung stuften die Notärzte den Mann als schwer verletzt ein. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden (Wachen 1 und 2) setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Mann aus dem Wrack zu befreien. Parallel dazu übernahmen weitere Kräfte die Erstversorgung der übrigen Beteiligten.

Drei Personen in Krankenhäuser transportiert

Zwei Insassen des zweiten beteiligten Fahrzeugs erlitten bei dem Unfall am Kurt-Schumacher-Ring leichte Verletzungen. Insgesamt versorgte der Rettungsdienst, der mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, drei Personen. Alle Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.

Ein dritter Pkw wurde von einem der verunfallten Fahrzeuge leicht gerammt. Die Fahrerin dieses Wagens kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Umfassende Sicherungsmaßnahmen und Vollsperrung

Da aus einem der Wracks Betriebsstoffe ausliefen, streute die Feuerwehr Wiesbaden diese ab und fing die Flüssigkeiten auf, um eine Umweltgefährdung und weitere Rutschgefahr zu verhindern. Zudem wurde die Unfallstelle weiträumig abgesichert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei musste der gesamte Kreuzungsbereich vollständig gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Behinderungen im Stadtgebiet. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Feuer in Mainz-Ebersheim droht auf Gebäude überzugreifen

Ein Feuer in Mainz-Ebersheim in der Straße „Hinter der Kirche“ beschäftigte am frühen Dienstagmorgen (31. März 2026) gegen 4:00 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Grund für den Einsatz war eine Thuja Hecke zwischen zwei Wohngebäuden, welche in Brand geraten war. BYC-News war vor Ort.

Feuer in Mainz-Ebersheim

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, gingen am frühen Morgen mehrere Notrufe ein. Die Anrufer berichteten von einem Flammenschein und einer Rauchentwicklung, welche jedoch nicht genau lokalisiert werden konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schließlich feststellen, dass das Feuer in der Straße „Hinter der Kirche“ ausgebrochen war und dort eine Thuja Hecke bereits auf voller Länge brannte. Das Feuer drohte aufgrund der enormen Hitzeentwicklung unmittelbar auf die beiden direkt angrenzenden Wohnhäuser überzugreifen.

Durch den sofortigen Löschangriff mit zwei Strahlrohren gelang es den Wehrleuten, die Flammen schnell unter Kontrolle zu bringen. Das Brandausmaß konnte so erfolgreich auf das Grüngewächs beschränkt werden, bevor die Fassaden der Gebäude Feuer fangen konnten.

Sachschaden an der Außenfassade

Trotz des schnellen Löscherfolgs hinterließ das Feuer in Mainz-Ebersheim Spuren: An einem der betroffenen Gebäude entstand durch die starke Hitzeeinwirkung Sachschaden an der Außenfassade. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung kontrollierten die Trupps beide Wohnhäuser akribisch. Glücklicherweise waren die Fenster und Türen geschlossen, sodass kein Brandrauch in das Innere der Wohnungen drang.

Polizei ermittelt zur Ursache

Nachdem die Brandstelle umfangreich bewässert und kontrolliert worden war, konnten die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Einsatz nach rund einer Stunde beenden. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Christian Kanka zur Verschmutzung an der Rheinallee in Mombach

Der Mainzer Stadtteil Mombach sieht sich mit einer chronischen Verschmutzung konfrontiert, die insbesondere den Bereich der Rheinallee und das Mombacher Unterfeld betrifft. Nach Berichten über eine zunehmende Müllschneise in der Rheinallee hat sich nun der zuständige Ortsvorsteher Christian Kanka zu Wort gemeldet und die strukturellen Defizite sowie die Belastung für die Allgemeinheit kritisiert. (Zwischen Fast-Food-Müll und Exkrementen in Mombach)

Illegale Müllentsorgung rund um LKW-Parkplatz und Mombacher Unterfeld

„Die illegale Entsorgung von Müll ist in diesem Bereich (LKW-Parkplatz/Jawoll) und im Bereich des Mombacher Unterfelds kein neues und kein unbekanntes Problem. Seitens des Ortsbeirates und auch meinerseits wurde das Thema immer wieder an die Verwaltung herangetragen. Bei Meldungen über abgelagerten Müll in diesen Bereichen hat die Verwaltung dann auch immer reagiert und diesen Müll entfernt.“

Christian Kanka hatte Gespräche mit der Stadtverwaltung

Christian kanka
Christian Kanka

„Wir hatten seitens des Ortsbeirates im Jahr 2021 einen Termin mit Dezernentin Manuela Matz, damals noch Ordnungsdezernentin, an dem LKW-Parkplatz und haben die Probleme vorgetragen. Wir haben auch darauf aufmerksam gemacht, dass die LKW-Fahrer, die dort parken und Rast machen müssen, regelmäßig auf der Suche nach Toiletten sind. Da es dort keine öffentlichen Toiletten gibt, verrichten einige LKW-Fahrer ihre Notdurft in der Umgebung. Leider sieht die Stadt bis heute keine Möglichkeit, dort eine öffentliche Toilette zu errichten – aus Kostengründen.“

„Auch bezüglich des illegal abgelegten Mülls in diesen Bereichen reagiert die Stadt nur auf Meldungen und entsorgt diesen dann. Vorkehrungen, wie zum Beispiel einen Müllsammelplatz für die dortigen Schrebergärten, wurden bisher nicht geschaffen – ebenso wenig wie das Aufstellen von Schildern oder anderen Maßnahmen an den bekannten Punkten, an denen regelmäßig Müll abgelegt wird.“, so Christian Kanka weiter.

Engagement Ehrenamtlicher und fehlendes Verantwortungsbewusstsein

„Es lässt einen leider etwas ratlos zurück, da hier ehrenamtliche Bürger wie zum Beispiel der Angelsportverein, der Arbeitskreis Umwelt und die Initiative „Sauberes Mombach“ regelmäßig den Müll wegräumen – oder der illegal entsorgte Müll seitens der Stadt auf Kosten der Allgemeinheit abgeholt wird. Ich halte es für respektlos, dass einige Mitbürger anscheinend der Auffassung sind, ihren Müll an Stellen zu entsorgen, die nicht dafür vorgesehen sind – insbesondere natürlich in Naturschutzgebieten. Es ist ja nicht so, dass es keine Möglichkeiten gäbe, den Müll legal zu entsorgen, sei es als angemeldeter Sperrmüll oder auf den Wertstoffhöfen.“

Es wäre natürlich wünschenswert, wenn die Verursacher ausfindig gemacht werden könnten, damit diese zur Rechenschaft gezogen werden können – und nicht die Allgemeinheit dafür aufkommen muss.  Ob die Stadt Mainz dort regelmäßige Kontrollen durchführt oder andere Vorkehrungen trifft, entzieht sich der Kenntnis von Christian Kanka, teilt er abschließend mit.

Amtsgericht eröffnet Insolvenz der Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH

Mit Beschluss vom 27. März 2026 um 09:29 Uhr hat das Amtsgericht Bad Kreuznach das offizielle Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH (Geschäfts-Nr.: 3 IN 8/26) eingeleitet. Die Gesellschaft mit Sitz am Maasberg 1 in 55566 Bad Sobernheim, im Handelsregister unter HRB 24828 geführt und vertreten durch Geschäftsführer D. Demirtas, unterliegt damit der gerichtlichen Abwicklung. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald aus Bad Kreuznach bestellt, ein Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Fristen für Gläubiger und Forderungsanmeldung der Parkhotel Maasberg Betriebsgesellschaft mbH

Im Rahmen vom Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg wurden wichtige Fristen für alle Beteiligten festgesetzt. Gläubiger des Hotels werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen nach § 38 InsO schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Hierfür wurde eine Frist bis zum 20. Mai 2026 bestimmt. Zudem sind Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich dem Verwalter mitzuteilen. Wer diese Mitteilung schuldhaft verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden. Personen, die noch Verpflichtungen gegenüber dem Hotelbetrieb haben, dürfen ab sofort nur noch an den Insolvenzverwalter leisten.

Durchführung des schriftlichen Verfahrens

Das Bad Kreuznacher Gericht hat angeordnet, dass das Insolvenzverfahren Parkhotel Maasberg im schriftlichen Verfahren durchgeführt wird. Der Stichtag, welcher dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde auf den 10. Juni 2026 gelegt. Bis zu diesem Datum kann die Insolvenztabelle in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingesehen werden. Einwendungen gegen angemeldete Forderungen müssen schriftlich eingereicht werden und genau bezeichnen, ob sie sich gegen den Grund, den Betrag oder den Rang der Forderung richten. Erfolgt kein Widerspruch durch andere Gläubiger oder den Insolvenzverwalter, gelten die Forderungen nach Ablauf der Frist als festgestellt.

Zwei Verletzte nach Unfall in Mainz-Hechtsheim

Am frühen Montagabend (30. März 2026) ereignete sich ein Unfall in Mainz-Hechtsheim im Gewerbegebiet, der einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst nach sich zog. In der August-Horch-Straße stießen zwei Pkw frontal zusammen. BYC-News war vor Ort. Gegenverkehr beim Vorbeifahren übersehen Nach er...


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Neue Regelung an Tankstellen ab 1. April

Für Autofahrer in Deutschland steht eine massive Umstellung bevor. Ab dem kommenden Mittwoch greift die neue 12-Uhr-Regelung an Tankstellen, die das bisherige System der mehrfachen täglichen Preisschwankungen beendet. Tankstellen dürfen ihre Preise künftig nur noch ein einziges Mal am Tag anheben – und zwar exakt um 12:00 Uhr mittags. Danach sind bis zum nächsten Tag ausschließlich Senkungen erlaubt.

Experten warnen vor „Preispuffern“ durch die neue Regelung an Tankstellen

Was auf den ersten Blick nach mehr Transparenz klingt, könnte für Verbraucher teurer werden. Eine ADAC-Sprecherin weist darauf hin, dass Konzerne die Preise um 12:00 Uhr möglicherweise höher ansetzen als eigentlich notwendig, um einen Puffer für den restlichen Tag zu haben. Da Erhöhungen nach der Mittagsfrist gesetzlich ausgeschlossen sind, besteht die Sorge, dass die Unternehmen Sicherheitsaufschläge einplanen.

Der neue Tagesrhythmus an der Zapfsäule

Die neue Regelung an Tankstellen teilt den Tag in zwei klare Phasen:

  • 0:00 Uhr bis 11:59 Uhr: In diesem Zeitraum darf der Preis nicht steigen. Experten gehen davon aus, dass der günstigste Zeitpunkt für eine Tankfüllung perspektivisch kurz vor der Mittagsfrist liegen wird.

  • Ab 12:00 Uhr: Dies ist der einzige Moment des Tages, an dem die Preise nach oben schnellen dürfen. Unmittelbar nach 12:00 Uhr ist somit mit dem Tageshöchststand zu rechnen.

  • Nachmittag und Abend: Ab hier sind nur noch Preissenkungen möglich. Ob und in welchem Maße die Konzerne die Preise im Tagesverlauf reduzieren, bleibt jedoch abzuwarten.

Keine Garantie für billigen Sprit

Zwar soll das Gesetz die Kontrolle durch das Kartellamt erleichtern, eine automatische Entlastung der Autofahrer bedeutet es jedoch nicht. Da die Regelung lediglich den Zeitpunkt, nicht aber die Höhe der Anpassung begrenzt, bleibt der Spritpreis weiterhin stark vom Ölmarkt abhängig. Kritiker befürchten zudem, dass Ölpreissteigerungen sofort um 12:00 Uhr weitergegeben werden, während Senkungen nur zögerlich im Tagesverlauf folgen könnten.

Tipps für Autofahrer

Um trotz der Umstellung nicht zu viel zu bezahlen, raten Automobilclubs zu einer angepassten Strategie:

  1. Vermeiden Sie das Tanken direkt nach 12:00 Uhr.

  2. Nutzen Sie das Fenster kurz vor Mittag, um von den Tiefstpreisen der vorangegangenen 24 Stunden zu profitieren.

  3. Vergleichen Sie Preise konsequent per App, da die Dynamik am Nachmittag und Abend noch schwer einzuschätzen ist.

Die neue Regelung an Tankstellen wird zunächst wie ein Testlauf wirken. Wie sich das Marktverhalten langfristig entwickelt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Neues HobbyLabor in Bad Kreuznach öffnet Türen für Jugendliche

Die Stadtjugendförderung Bad Kreuznach setzt ein Zeichen für Chancengleichheit und Freizeitgestaltung. Mit dem Projekt „HobbyLabor – Alles kann, nix muss“ erhalten junge Menschen die Gelegenheit, in verschiedenste Hobbys hineinzuschnuppern und neue Interessen zu entwickeln – völlig ohne finanzielle Hürden. Schauplatz für die vielfältigen Angebote ist das Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle“ in der Mühlenstraße 23.

Kreativität und Sport ohne Kosten im HobbyLabor Bad Kreuznach

Das ganzjährige Projekt umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten aus den Bereichen Kreativität, Musik, Handwerk und Sport. Ziel des HobbyLabor Bad Kreuznach ist es, Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 21 Jahren einen Raum zu bieten, in dem sie sich ausprobieren können.

Besonders hervorzuheben ist der niederschwellige Zugang: Sämtliche Materialien, Instrumente und Werkzeuge werden vor Ort kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auch nach den spezifischen Workshop-Terminen können die Teilnehmenden ihren neu entdeckten Leidenschaften während der regulären Öffnungszeiten im offenen Bereich der „Mühle“ weiterhin nachgehen.

Förderung der Teilhabe und Vermittlung in Vereine

Das Projekt wird durch das Land gefördert und richtet sich explizit an alle jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem finanziellen Hintergrund. Damit sollen insbesondere Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die für Familien mit geringerem Einkommen sonst oft schwer umsetzbar sind.

Wer über das Schnuppern hinaus feststellt, dass ein bestimmtes Hobby zur echten Passion wird, erhält Unterstützung bei der Vermittlung in lokale Vereine, um das Interesse langfristig zu vertiefen.

Kontakt für Interessierte

Für Fragen zum Programm des HobbyLabor Bad Kreuznach steht Danielle Schulz von der Stadtjugendförderung als Ansprechpartnerin zur Verfügung:

  • E-Mail: danielle.schulz@bad-kreuznach.de

  • Telefon: 0671 / 888 091 0035

Egal ob Handwerk, Musik oder Sport – im HobbyLabor ist der Name Programm: Alles kann, nix muss.

Einsatz am Industriehafen Mainz: Hausboot droht zu sinken

Am Industriehafen Mainz läuft derzeit ein Einsatz der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei. Grund dafür ist ein etwa sieben Meter langes Hausboot, das aus bislang ungeklärter Ursache ein Leck aufweist. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sind vor Ort, um eine weitere Verschlechterung der Lage zu ...


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Polizei stoppt Autokorso nach Schussabgabe in Mainz

Am frühen Samstagnachmittag kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in Mainz. Gegen 14:00 Uhr gingen bei der Dienststelle mehrere Zeugenmeldungen über einen Korso aus hochwertigen, dunklen Fahrzeugen ein, die die Rheinstraße in Richtung Holzturm befuhren. Laut den Meldungen wurden aus den Wagen heraus Fahnen geschwenkt, zudem soll mindestens ein Schuss in die Luft abgegeben worden sein.

Intensive Fahndung und Polizeieinsatz in Mainz

Die Polizei reagierte sofort und leitete einen umfassenden Polizeieinsatz in Mainz ein. Mehrere Streifenwagen bestreiften den Nahbereich, darunter die Rheinstraße, die Wormser Straße (B9) bis nach Nackenheim sowie weite Teile der Oberstadt und angrenzende Straßenzüge wie die Pariser Straße und die Geschwister-Scholl-Straße.

Zunächst verlief die Suche ergebnislos und es gingen keine weiteren Notrufe ein. Erst auf der Rückfahrt entdeckte eine Besatzung die gesuchte Kolonne in der Wormser Straße und konnte diese stoppen.

Kontrolle der Hochzeitsgesellschaft

Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um eine Hochzeitsgesellschaft mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 25 Personen handelte, die auf dem Weg zu ihrer Feierlichkeit war. Bei der Überprüfung der Teilnehmer machten die Beamten jedoch einen Fund.

Bei einer männlichen Person konnte eine geladene Schreckschusswaffe inklusive zehn Patronen aufgefunden werden. Die Waffe, die über ein PTB-Zulassungszeichen verfügte, wurde zugriffsbereit mitgeführt. Die Beamten der Polizei Mainz stellten die Waffe sowie die Munition umgehend sicher.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Der Vorfall hat für den Schützen rechtliche Konsequenzen. Dieser räumte gegenüber den Beamten ein, mit der Waffe geschossen zu haben. Daraufhin wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen durfte die restliche Gesellschaft ihre Fahrt zur Eventlocation in Mainz-Hechtsheim fortsetzen. Der Polizeieinsatz in Mainz konnte damit ohne weitere Störungen beendet werden.

Uniklinik Mainz: Neue Behandlung der Lungenembolie rettet Leben

Ein internationales Forschungsteam unter der wissenschaftlichen Leitung der Universitätsmedizin Mainz hat einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung akuter Lungenembolien erzielt. Die Ergebnisse der sogenannten HI-PEITHO-Studie belegen, dass eine gezielte ultraschallunterstützte und kathetergesteuerte Lungenembolie-Therapie das Risiko für tödliche Komplikationen im Vergleich zur Standardbehandlung drastisch reduziert.

Minimalinvasives Verfahren gegen Gerinnsel

Bei einer akuten Lungenembolie verstopft ein Blutgerinnsel die Gefäße der Lunge, was die Herzfunktion massiv beeinträchtigen kann. Die untersuchte Therapie setzt auf ein hochmodernes, minimalinvasives Verfahren. Dabei wird ein dünner Katheter über die Leiste direkt bis in die Lungenarterie geführt.

Über diesen Zugang wird ein Medikament zur Auflösung des Gerinnsels verabreicht, während gleichzeitig Ultraschallenergie eingesetzt wird. Diese Kombination beschleunigt den Abbau des Verschlusses, wodurch die benötigte Medikamentendosis gesenkt und die Behandlungszeit verkürzt werden kann.

Sterblichkeitsrisiko um 61 Prozent gesenkt

Die Studie, an der 544 Patienten aus Europa und den USA teilnahmen, liefert beeindruckende Zahlen. Innerhalb der ersten sieben Tage nach der Behandlung lag die Rate von Todesfällen oder Kreislaufzusammenbrüchen in der Katheter-Gruppe bei lediglich 4 Prozent. In der Kontrollgruppe, die nur die herkömmliche Standardtherapie erhielt, lag dieser Wert bei 10,3 Prozent.

„Die HI-PEITHO-Studie ist die bisher größte und erste ihrer Art auf dem Gebiet der Lungenembolie. Sie zeigt, dass ein Kathetereingriff wirksam sein kann und die Prognose für bestimmte Patienten und Patientinnen mit schwerer Lungenembolie bei einem niedrigen Risiko für Blutungskomplikationen verbessern kann“, sagt Professor Konstantinides, Ärztlicher Direktor am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz.

Sicherheit im Fokus der Forschung

Ein entscheidender Vorteil der neuen Therapie ist die Sicherheit. Da herkömmliche blutverdünnende Medikamente in hohen Dosen oft das Risiko für schwere Blutungen erhöhen, wurden sie bisher nur in extremen Notfällen eingesetzt. In der aktuellen Studie traten schwere Komplikationen jedoch insgesamt selten auf; Hirnblutungen wurden in keiner der untersuchten Gruppen beobachtet.

Die Universitätsmedizin Mainz festigt mit dieser Studie ihre Position als führender Standort für die Erforschung und Behandlung von Gefäßerkrankungen. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht und könnten den klinischen Alltag weltweit nachhaltig verändern.

Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Mainz-Ebersheim

Am Montagvormittag (30. März 2026) kam es zu einem Brand in Mainz-Ebersheim. In der Konrad-Adenauer-Straße war im Kellergeschoss eines Gebäudes ein Feuer ausgebrochen, was zu einer Rauchentwicklung führte. BYC-News war vor Ort. Wohnung bei Eintreffen durch Brand in Mainz-Ebersheim verraucht Wie der ...


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Diebstahl in Mainz-Finthen: Goldkette und Ringe gestohlen

Am Sonntagvormittag (29. März 2026) kam es in der Kirchgasse im Mainzer Stadtteil Finthen zu einem Diebstahl, bei dem eine 89-jährige Frau gezielt angegangen wurde. Gegen 11:30 Uhr hielt ein Fahrzeug neben der Seniorin, woraufhin eine unbekannte Frau ausstieg und unmittelbar körperliche Nähe suchte.

Vorgetäuschte Herzlichkeit als Ablenkung für einen Diebstahl in Mainz-Finthen

Die Unbekannte umarmte die Seniorin mehrfach, drückte und küsste sie auf die Wangen. Währenddessen erzählte sie eine wirre Geschichte über den Geburtstag ihrer im Krankenhaus liegenden Mutter und gab vor, der 89-Jährigen aus Tradition ein Geschenk überreichen zu wollen.

Dieser physische Kontakt wurde gezielt für den Diebstahl in Mainz-Finthen genutzt. Während die Täterin der Seniorin eine minderwertige Goldkette um den Hals legte, entfernte sie unbemerkt deren echten Goldschmuck. Durch wiederholtes Festhalten und Streicheln der Hände gelang es der Frau zudem, der Geschädigten mehrere Ringe von den Fingern zu ziehen.

Flucht in Richtung Uhlerborner Straße

Nachdem die Täterin der Seniorin zusätzlich unechten Goldschmuck in deren Stofftasche gesteckt hatte, stieg sie zurück in den bereitstehenden Pkw. Das Fahrzeug entfernte sich unmittelbar nach der Tat in Richtung Uhlerborner Straße.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dieser Masche, bei der gezielt ältere Menschen angesprochen werden. Bürger sollten bei unerwarteten Kontaktaufnahmen durch Fremde vorsichtig sein und keine körperliche Nähe zulassen. Zudem rät die Polizei dazu, Schmuck und Wertgegenstände möglichst verdeckt zu tragen.

Zeugen gesucht

Die Ermittler bitten nun um Mithilfe aus der Bevölkerung, um den Diebstahl in Mainz-Finthen aufzuklären. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Massive Einschränkungen im ÖPNV

Die Deutsche Bahn macht einen weiteren Schritt in die Zukunft des ÖPNV: Bis zum Jahr 2030 wird im Rahmen einer umfassenden Modernisierung am Eisenbahnknoten Mainz die gesamte Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Ein Kernstück der Arbeiten ist die Errichtung des digitalen Stellwerks (DSTW) Mainz. Doch der Weg zur Hightech-Schiene ist für Pendler steinig: In den kommenden Wochen kommt es zu massiven Einschränkungen zwischen Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt.

Phase 1: Einschränkungen im ÖPNV bis zum 3. April 2026

  • S8, S9 (14. März bis 3. April)
    Die Linie S8 entfällt tagsüber von 05:00 bis etwa 21:00 Uhr zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Mainz Hauptbahnhof“.
    Die Linie S8 entfällt nachts von circa 21:00 bis 05:00 Uhr zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Kelsterbach Bahnhof“, die Linie S9 entfällt auf demselben Abschnitt von etwa 21:00 bis 05:00 Uhr. Ersatzweise verkehren Busse.
  • RE3, RB33 (14. März bis 3. April)
    Nächtliche Teilausfälle bei den Fahrten der Linien RE3 und RB33 zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ und „Mainz Hauptbahnhof“. Der Halt am Frankfurter Flughafen entfällt ebenfalls.
  • RE4, RE14 (14. März bis 3. April)
    Teilausfall der Linien RE4, RE14 zwischen „Mainz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“.

Phase 2: Fortsetzung der Bauarbeiten und weitere Behinderungen im ÖPNV bis 24. April 2026

  • RB75 (14. März bis 2. April)
    Zwischen Wiesbaden und Mainz-Bischofsheim verkehrt die RB75 nur im Stundentakt und wird über Mainz-Kastel umgeleitet. Die Haltestellen „Ginsheim-Gustavsburg Mainz-Gustavsburg Bahnhof“, „Mainz Bahnhof Römisches Theater“ und „Mainz Hauptbahnhof“ entfallen.