Unfallflucht bei Sprendlingen – Am Morgen des 7. November 2025 kam es auf der Kreisstraße 26 in Sprendlingen zu einem gefährlichen Verkehrsvorgang mit anschließender Unfallflucht. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem Kreisverkehr K26/K6 in Richtung Zotzenheim und dem Kreisverkehr K26/L415 an der IGS Sprendlingen.
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Wie die Polizei berichtet
Gegen 06:54 Uhr überholte ein bislang unbekannter Autofahrer in einer Rechtskurve einen vorausfahrenden Traktor, obwohl die Strecke an dieser Stelle unübersichtlich ist. Ein entgegenkommendes Fahrzeug musste eine Vollbremsung einleiten und in den Grünstreifen ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Dabei kam es dennoch zum Zusammenstoß der Außenspiegel beider Fahrzeuge.
Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne anzuhalten oder sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizeiinspektion Bingen bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen können, sich unter den bekannten Kontaktmöglichkeiten zu melden.
Im Anschluss an die jüngsten Berichte über die Situation rund um die Christuskirche hat BYC-News mit Giovanni Rappa gesprochen. Rappa ist 34 Jahre alt, hauptberuflich Polizeibeamter in Mainz und sitzt für die SPD im Mainzer Stadtrat. Zudem ist er stellvertretender Ortsvorsteher in Mainz-Gonsenheim. BYC-News berichtete: Drogen, Lärm und Angst in der Kaiserstraße.
Giovanni Rappa – Foto BYC-News
Innerhalb der SPD-Stadtratsfraktion verantwortet Giovanni Rappa die Themen Sicherheit und Ordnung, Sauberkeit, Katastrophenschutz, Feuerwehr, Umwelt, Klima sowie Bürgerbeteiligung. Sein erklärtes Ziel ist es, das Thema Sicherheit in Mainz stärker in den politischen Fokus zu rücken:
„Wir müssen Sicherheit in Mainz stärker in den Fokus rücken.“
Das Interview führte BYC-News am späten Abend direkt vor Ort mit Giovanni Rappa in der Mainzer Kaiserstraße. Während des Gesprächs zeigte Rappa die betroffenen Bereiche und machte auf konkrete Punkte aufmerksam, die aus seiner Sicht dringend angegangen werden müssen. Immer wieder blieb er stehen, deutete auf dunkle Ecken, auf vermüllte Grünflächen und auf Bereiche, in denen sich Personengruppen aufhalten. Die Situation ist für viele Anwohner seit Monaten belastend – und genau darüber wurde offen gesprochen.
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Bisherige Maßnahmen der Behörden
Rappa betont, dass in den vergangenen Monaten bereits intensive Maßnahmen stattgefunden haben. Laut einem Bericht der Allgemeinen Zeitung vom 23. August 2025 führte die Mainzer Polizei zwischen dem 5. Mai und dem 18. August rund 2.500 Personenkontrollen durch, sprach Platzverweise aus und vollstreckte Haftbefehle. Zivile Polizeikräfte arbeiteten dabei eng mit der Schutzpolizei und dem städtischen Vollzugsdienst zusammen.
„Die Polizei und der Vollzugsdienst sind präsent und machen einen guten Job“, sagt Rappa. „Doch die Politik und die Verwaltung müssen zusätzlich handeln. Alleine durch Kontrollen lässt sich die Situation nicht dauerhaft verbessern.“
Foto: BYC-News
Beleuchtung, Sichtbarkeit und Pflege des öffentlichen Raums
Während des Rundgangs erläutert er, wo er sofortigen Handlungsbedarf sieht. Die Beleuchtung entlang des Grünstreifens sei unzureichend. Viele Bereiche seien schlecht einsehbar, was das Sicherheitsgefühl beeinträchtige und Rückzugsorte begünstige.
Auch der Zustand der Flächen spiele eine Rolle: Gebrochene Flaschen, Müll und liegen gelassene Verpackungen prägten regelmäßig das Bild.
„Wenn der Platz sauber, gepflegt und hell ist, ändert sich auch das Umfeld“, sagt er. „Ein offener, einsehbarer Bereich wirkt anders als ein verwilderter, dunkler Raum.“ Dazu gehöre auch, Hecken und Gebüsch zurückzuschneiden. „Das ist keine kosmetische Maßnahme. Es geht darum, Versteckmöglichkeiten zu reduzieren und den Raum wieder sichtbar, kontrollierbar und nutzbar zu machen.“
Rundgang mit Anwohnerinnen und Anwohnern
Foto: Meikel Dachs – BYC-News
Rappa beschäftigt das Thema rund um die Kaiserstraße schon seit Monaten. In persönlichen Gesprächen und bei einem Rundgang mit Anwohnerinnen und Anwohnern kam er mit vielen ins Gespräch. Die Bürgerinnen und Bürger erklärten ihm dabei die Situation vor Ort, zeigten problematische Bereiche und schilderten ihre Eindrücke.
„Es ist wichtig, mit den Menschen zu reden und ihre Sorgen ernst zu nehmen“, sagt Rappa. „Mir ist das Thema sehr wichtig. Ich denke schon länger darüber nach, wie wir hier gemeinsam etwas verbessern können.“
Prüfung von Regeln und Einschränkungen
Zusätzlich müsse die Stadt nach seiner Einschätzung die Gefahrenabwehrverordnung und die Grünanlagensatzung prüfen. Möglich seien ein Glasverbot oder ein zeitlich begrenztes Musikverbot, um Belastungen für Anwohner zu reduzieren. Auch ein Alkoholkonsumverbot in bestimmten Bereichen sei denkbar, wenn rechtlich umsetzbar.
Entscheidend sei, dass die Verwaltung diese Punkte prüfe und nicht nur darüber gesprochen werde.
Sozialpolitische Ansätze statt reiner Kontrolle
Gleichzeitig macht er deutlich, dass rein ordnungspolitische Maßnahmen nicht ausreichen. Er spricht davon, jungen Männern, die dort Drogen verkaufen, Perspektiven zu geben.
„Viele versuchen, schnell Geld zu verdienen, weil sie keinen anderen Weg sehen. Wir müssen hier sozialpolitisch ansetzen. Wenn wir wollen, dass sich die Lage ändert, brauchen wir Angebote, Ausstiege und Begleitung. Sicherheit entsteht nicht nur durch Kontrolle, sondern durch Alternativen.“
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Kooperation von Stadt und Behörden
Die Forderung vieler Anwohner nach mehr sichtbarer Präsenz von Ordnungskräften kann er nachvollziehen. Er plädiert dafür, die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Vollzugsdienst strukturell zu stärken.
Er schlägt vor, einen Beirat für Sicherheitsfragen einzurichten, in dem Stadtrat, Ordnungsbehörden und Polizei gemeinsam Strategien entwickeln.
„Kontrollen in Zivil, in Uniform oder in Kombination sind wichtig. Aber die Behörden müssen aufeinander abgestimmt handeln. Es reicht nicht, wenn jeder sein eigenes Konzept verfolgt.“
Foto: Meikel Dachs – BYC-News
Belastung der Anwohner und subjektives Sicherheitsgefühl
Anwohner berichten seit Monaten von Schlägereien innerhalb bestimmter Gruppen, lautstarken Auseinandersetzungen, offenem Drogenhandel und aggressivem Auftreten.
Rappa betont, dass bei diesen Beobachtungen nicht die Herkunft im Vordergrund steht:
„Mir geht es nicht um Herkunft, sondern darum, wie sich Menschen verhalten und wie sich dieses Verhalten auf das Sicherheitsgefühl anderer auswirkt. Darauf müssen wir reagieren.“
Viele Menschen trauen sich nach eigenen Aussagen nachts nicht mehr vor die Tür. Sie meiden den Bereich bewusst, besonders bei Dunkelheit.
Konkrete Schritte für die kommenden Monate
Für die kommenden Monate wünscht sich Rappa, dass zunächst drei Maßnahmen umgesetzt werden:
Verbesserung der Sauberkeit,
Zurückschneiden der Grünflächen,
Optimierung der Beleuchtung.
Parallel dazu müssten Kontrollen regelmäßig fortgeführt und sozialpolitische Angebote ausgebaut werden.
„Sicherheit bedeutet, dass Menschen sich wieder wohlfühlen“
Am Ende des Gesprächs wird deutlich, worum es ihm zentral geht:
„Sicherheit bedeutet nicht nur, dass Kriminalität nachweisbar bekämpft wird, sondern dass Menschen sich in ihrem Wohnumfeld wieder wohl und sicher fühlen. Genau das haben mir auch viele Anwohner beim Rundgang gesagt – sie wollen ihre Straße wieder mit einem guten Gefühl nutzen können. Erst wenn die Menschen ihre Straße wieder ohne Angst nutzen, haben wir etwas erreicht.“
Am Donnerstag, den 20. November 2025, um 19:30 Uhr findet im Kulturheim Mainz-Weisenau (Friedrich-Ebert-Straße 61) eine weitere Veranstaltung der Reihe Tod.Endlich.Leben. statt. Veranstalter ist der Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V.
Die Berliner Illustratorin und Kinderbuchautorin Melanie Garanin liest an diesem Abend aus ihrer autobiografischen Graphic Novel „NILS: Von Tod und Wut. Und vom Mut.“, die 2020 erschienen ist. In dem Buch erzählt sie die Geschichte ihres dreijährigen Sohnes Nils, der infolge einer nicht erkannten Bauchspeicheldrüsenentzündung während einer Leukämietherapie verstarb.
Mit eindrucksvollen, teils humorvollen Illustrationen setzt sich die Autorin mit Themen wie Tod, Trauer und Wut auseinander und schafft es, das Unsagbare auf berührende Weise sichtbar zu machen.
Im Anschluss an die Lesung steht Melanie Garanin für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Ebenso können Bücher erworben werden.
Der Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. möchte mit der Veranstaltungsreihe Tod.Endlich.Leben. Räume öffnen, in denen über Verlust, Trauer und das Weiterleben gesprochen werden darf – offen, ehrlich und mutig.
Der Abend richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Erlös kommt der Trauerarbeit des Vereins zugute.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung via Eventbrite gebeten: ZUR ANMELDUNG
Hintergrund: Der Verein, der 2022 sein 25-jähriges Jubiläum beging, bietet Eltern, Geschwistern, Jugendlichen und Kindern aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet intensive Trauerbegleitung an und ist zu über 90 % spendenfinanziert. In der Geschäftsstelle des Vereins (Carl-Zeiss-Str. 32) nehmen pro Jahr über 400 Trauernde die dortigen Angebote in Anspruch. Der Verein ist Mitglied im Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (www.veid.de)
Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür, und die Vorfreude in Mainz steigt täglich. Am 11.11. um 11:11 Uhr läuten die Närrinnen und Narren traditionell die neue Fastnachtskampagne ein und die Stadt verwandelt sich in ein buntes Treiben voller Musik, Kostüme und guter Laune. Doch wer nach der großen Eröffnungsparty am Schillerplatz noch nicht genug hat, darf sich freuen: Nur wenige Stunden später öffnet das KUZ – Kulturzentrum Mainz seine Türen zur größten Indoor-Fastnachtsparty des Abends: „EISKALT ELEVEN“.
Die Eiskalten Brüder Gonsenheim laden zu ihrer närrischen After-Work-Party ein und versprechen ein buntes, abwechslungsreiches Programm für alle Fastnachtsfans.
Der Treffpunkt für alle, die die Meenzer Fastnacht feiern wollen
Wer kein Ticket für den Schillerplatz ergattern konnte oder nach der Open-Air-Eröffnung im Warmen weiterfeiern möchte – das KUZ bietet die perfekte Bühne für den gelungenen Start in die närrische Saison. Gäste erwartet eine Party voller Musik, Tanz und Unterhaltung, die den Kampagnenstart stimmungsvoll fortsetzt.
Einlass ist ab 18:11 Uhr, das Programm beginnt um 19:11 Uhr
Live-Programm: Premiere, Party und echte Mainzer Fastnacht
Das abwechslungsreiche Programm wird von Moderator Frank Brunswig, Sitzungspräsident der Eiskalten Brüder, humorvoll begleitet. Auf die Gäste wartet eine Mischung aus Live-Acts und DJ-Sets, sodass die Stimmung stets hoch bleibt und die Tanzfläche in Bewegung ist.
Für musikalische Vielfalt und ausgelassene Stimmung ist an diesem Abend gesorgt. Die Eisbären Mainz feiern ihre Premiere und stellen zum ersten Mal ihren eigenen Song vor – ein Höhepunkt, auf den Fans gespannt sein dürfen. Mit Amigos del Sol kommt die Party richtig in Schwung: Laut, bunt und mitreißend sorgt die Band für Rock’n’Roll-Stimmung und beschreibt sich selbst als wahre „Konfetti-Kanone“ der Fastnacht.
Ebenfalls mit von der Partie ist das Vater-Sohn-Duo Paco & Paco, das mit Meenzer Blues, Rock’n’Roll und humorvollen Parodien das Publikum begeistert. Für rockige Nächte sorgt das Duo Die KapellMainzer, bekannt für kraftvolle Live-Auftritte und das rockigste Repertoire der Mainzer Fastnacht.
Wer es lieber etwas schrill und humorvoll mag, darf sich auf die Goldisch Meenzer Bube freuen. Was vor einem Jahr als spontaner Männerchor in einer Kneipe begann, hat sich zu einer fast 50-köpfigen Formation entwickelt – nach eigener Aussage „wo keiner singe kann, aber jeder Spaß hat“. Für tänzerische Höhepunkte sorgt Fairytale, die Showtanzgruppe und das Ballett der Eiskalten Brüder, mit energiegeladenen und kreativen Choreografien.
Nicht fehlen darf Fastnachtssänger Pit Rösch, der mit seinen Kult-Hits für Mitsing-Momente sorgt. Zwischendurch sorgt DJ Bernd Frank, bekannt auch als Jägergarde – die einzige Einmanngarde in der Mainzer Fastnacht, für die passende Mischung aus Fastnachtshymnen, Klassikern und Partytracks, die das Publikum auf der Tanzfläche hält.
Veranstaltungsdetails auf einen Blick:
Termin: 11.11.2025, Einlass ab 18:11 Uhr, Beginn ab 19:11 Uhr
Ort: KUZ (Kulturzentrum Mainz), Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz
Tickets: erhältlich online im Ticketshop oder an der Abendkasse
Der deutsche Schauspieler Udo Kier ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Lebensgefährte Delbert McBride dem US-Magazin „Variety“. Demnach starb Kier am Sonntag. Mit seinem unverwechselbaren Blick und einer Karriere über mehr als fünf Jahrzehnte zählte er zu den wenigen deutschen Darstellern, die dauerhaft in Hollywood Fuß fassten. Mehr als 250 Filme tragen seine Handschrift.
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Vom Kölner Kaufmann zum Weltstar
Udo Kier wurde in Köln geboren und absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Um Englisch zu lernen, zog er später nach London, wo er eine Schauspielschule besuchte. Ganz wie in einem Film wurde er schließlich auf der Straße entdeckt – der Startschuss für eine außergewöhnliche Karriere.
International bekannt wurde Kier 1973 durch seine ikonische Rolle als Baron Frankenstein in Andy Warhols Kultfilm „Frankenstein“. Ein Jahr später folgte der nächste Erfolg mit „Blood for Dracula“. Die beiden Rollen machten ihn schlagartig zum internationalen Gesicht des experimentellen und avantgardistischen Kinos.
Zusammenarbeit mit Fassbinder, Warhol und Lars von Trier
In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte Kier zu den gefragtesten Charakterdarstellern. Er arbeitete mehrfach mit Regie-Ikone Rainer Werner Fassbinder, unter anderem für die Filme „Lola“ und „Die dritte Generation“. Eine besonders enge und langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit dem dänischen Starregisseur Lars von Trier, in dessen Filmen „Medea“, „Europa“, „Dancer in the Dark“, „Dogville“ und „Melancholia“ Kier prägenden Szenen hinterließ.
Hollywood-Karriere mit Kultstatus
Ab den 1990er-Jahren verlagerte Kier seinen Lebensmittelpunkt nach Hollywood. Dort spielte er in Gus Van Sants „My Private Idaho“, übernahm exzentrische Nebenrollen in Blockbustern wie „Armageddon“ und „Blade“ und zeigte humoristische Talente in „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“. Zudem wirkte er in Produktionen von Werner Herzog und Christoph Schlingensief mit.
Seit den frühen Neunzigern lebte Udo Kier in Palm Springs, Kalifornien. Laut der Filmdatenbank IMDb sollen im Jahr 2025 noch drei neue Produktionen mit ihm erscheinen – ein Zeichen dafür, dass Kier bis zuletzt aktiv war.
Mit seinem Tod verliert die Filmwelt einen Ausnahmekünstler, dessen Werk weit über Deutschland hinaus Wirkung zeigt.
Im Rahmen der ganzjährigen Veranstaltungsreihe „oppenheim365°“ gastiert die Autorin Sarah Beicht mit ihrem jüngsten Werk „Mainz Makaber“ am Freitag, 12. Dezember, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) im Rathauskeller (Merianstraße 2).
Kennen Sie die Geschichte des Goldschädels im Beinhaus der Michaelskapelle? Wussten Sie, dass der Mainzer Hauptfriedhof als Vorbild für den weltberühmten Pariser Friedhof Père-Lachaise gehandelt wird? Oder warum die rheinland-pfälzische Guillotine nie zum Einsatz kam? Mainz Makaber nimmt sich den Schattenseiten dieser sonst so vierfarbbunten Fastnachtsstadt an und macht dabei mit Oppenheim auch Abstecher nach Rheinhessen. Das Buch führt an Spukorte, erzählt von gruseligen Legenden mit historischem Bezug und lässt den Schinderhannes durch die Altstadt wandeln – humorvoll und informativ aufbereitet von einem echten „Meenzer Mädche“.
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Sarah Beicht ist freie Autorin und Moderatorin
2021 erschien mit Ein Kreis aus Salz ihr erster Erzählband, 2023 folgte die Novelle Weiße Kreidekreuze. 2023 erhielt sie den Martha-Saalfeld-Förderpreis, 2024 wurde ihr das Landeskind-Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben zugesprochen. Zudem ist sie im Jahrgang 2024/2025 der Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert. Seit 2025 ist sie Mit-Herausgeberin der Anthologie Gegend Entwürfe des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration RLP und wurde in den Beirat des Künstlerhauses Edenkoben berufen. Daneben gibt sie literarische Workshops für Kinder und Jugendliche in ganz Rhein-Main.
Die Karten im Vorverkauf sind ab sofort zu je 12,00 € (freie Platzwahl) unter stadt-oppenheim.de/buchen. und in der Tourist-Info der Stadt Oppenheim, Merianstraße 2a (Do-Sa 10.30 – 15.30 Uhr, 06133 4909 14/-19, tourismus@stadt-oppenheim.de) erhältlich – Abendkasse: 14,00 €.
Nach einer Serie von Raubüberfällen und Körperverletzungen in Darmstadt konnten Staatsanwaltschaft und Polizei Südhessen einen Ermittlungserfolg verbuchen. Im Fokus der Kriminalpolizei standen fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 37 Jahren. Den Ermittlungen zufolge sollen die Beschuldigten insbesondere im Bereich des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt Menschen angegriffen und ihnen gewaltsam Wertgegenstände entwendet haben.
Am Freitag, den 31. Oktober, vollzog das Fachkommissariat 35 der Darmstädter Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Südhessen mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Darmstadt, Fürth und Reichelsheim. Dabei wurden die fünf Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
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Die Tatverdächtigen
Zwei der Beschuldigten, 15 und 16 Jahre alt, wurden noch am Freitag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Gericht Untersuchungshaft wegen vier mutmaßlicher Taten an. Die Jugendlichen wurden daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die übrigen Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Ob die fünf Beschuldigten für weitere, ähnliche Straftaten verantwortlich sind, wird derzeit noch ermittelt.
Zum 1. Mai 2025 wurde die bundesweit gültige Bioabfallverordnung verschärft. Demnach darf der gesamte Bioabfall nur noch 1 Prozent Störstoffe enthalten. Stark verunreinigter Biomüll kann in einer Vergärungsanlage nicht zu Kompost verarbeitet werden. Solch kontaminierter Bioabfall kann dann nur noch teuer und unökologisch verbrannt werden, da eine nachträgliche Sortierung nicht mehr möglich ist. Die Kosten für diese teuren Folgen tragen letztendlich alle Gebührenzahlenden.
Vor diesem Hintergrund kontrolliert die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR (KAW) sowohl im Mainzer Stadtgebiet als auch im Landkreis Mainz-Bingen Biotonnen, die im Rahmen der Regelsammeltouren entsprechend auffallen. Fehl befüllte Biotonnen müssen dann auf den betroffenen Grundstücken von privater Hand nachsortiert werden.
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Was sind Störstoffe?
Als Störstoffe bezeichnet man Materialien, die in der Vergärungsanlage nicht verwertet werden können – und daher grundsätzlich nicht in die Biotonne gehören.
Dazu zählen unter anderem:
Kunststofftüten und andere Kunststoffteile
Kunststofftüten aus sogenanntem kompostierbarem Plastik
Holz (z. B. Teile des Gartenzauns oder Möbelteile)
Schadstoffe (z. B. Batterien, Knopfzellen und andere gefährliche Abfälle)
Kleidung u. v. m.
Warum sind Störstoffe so problematisch?
Der Bioabfall wird in der Biomasseanlage Essenheim verwertet. Durch Vergärung und Kompostierung entsteht bereits nach mehreren Wochen wertvoller Kompost, der von Landwirten aus der Umgebung auf den Feldern ausgebracht wird und auch von Hobbygärtnern entweder direkt als Kompost oder als aufbereitete Gartenerde käuflich erworben werden kann.
Auch wenn grobe Störstoffe im Verwertungsprozess zwar zum großen Teil getrennt werden können, verbleiben weiterhin Kleinstteile in Form von Mikroschadstoffen oder Mikroplastik, welche später auf Äckern – und damit wiederum in unseren Lebensmitteln – landen können.
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Was passiert mit auffällig gewordenen Biotonnen?
Falsch befüllte Biotonnen werden im ersten Schritt stehen gelassen. Ein Aufkleber deutet dann auf die Fehlbefüllung hin. Nur so kann gewährleistet werden, dass unser Kompost und letztlich unsere Lebensmittel sauber bleiben.
Die Betroffenen haben nun die Möglichkeit, die Tonnen selbst nachzusortieren. Sonderfahrten wegen falsch befüllter Biotonnen finden nicht statt.
Zu guter Letzt: Tipps für die Biotonne
Die KAW hat für jede Jahreszeit Tipps parat:
Es empfiehlt sich, Bioabfälle schon in der Küche in einem Vorsortiergefäß separat zu sammeln, wobei die Bioabfälle möglichst von Flüssigkeiten befreit werden sollten.
Flüssigkeiten sollen nicht eingefüllt werden, unter anderem damit im Winter die Abfälle nicht gefrieren.
Bioabfälle dürfen nur in Papiertüten (diese sind übrigens preiswerter als sogenannte kompostierbare Bioplastiktüten) oder in Zeitungspapier eingepackt werden.
Die Biotonne sollte immer trocken gehalten werden. Dazu die Biotonne am Boden mit Eierkartons oder Zeitungspapier auslegen.
Um im Sommer Madenbefall zu verhindern, hilft z. B. ein Fliegennetz über der Biotonne, denn so können Fliegen keine Eier im Abfall legen. Dieses sollte natürlich unmittelbar vor der Leerung entfernt werden. Spezielle Netze für 60-, 80- und 120-Liter-Tonnen gibt es im Mainzer Umweltladen für 9,50 Euro käuflich zu erwerben. Diese sind aus ehemaligen 1. FSV Mainz 05-Bannern genäht worden.
Um ein Festfrieren der Abfälle im Winter in der Abfalltonne zu vermeiden, sollten die Abfälle mit Hilfe eines Spatens o. Ä. vor der Leerung gelockert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung unter 06131 - 12 140 780 oder 06131 - 12 34 56 sowie auf der Homepage der KAW unter KAW Mainz-Bingen.
Der Mainzer Carneval-Verein 1838 e. V. trauert um Elisabeth Klöver, die am vergangenen Sonntag im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Mit ihr verliert der MCV eine Frau, die über Jahrzehnte hinweg zu den prägenden Persönlichkeiten der Mainzer Fastnacht und insbesondere des MCV gehörte – auf und hinter der Bühne, mit Energie, Eleganz und einer unerschütterlichen Leidenschaft für den Tanz.
Über 30 Jahre lang leitete Elisabeth Klöver das MCV-Hofballett, das unter ihrer Führung zum tänzerischen Aushängeschild der Saalfastnacht wurde. Mit Meenzer Herz, eiserner Disziplin und einem feinen Gespür für Ausdruck und Choreographie formte sie Generationen junger Tänzerinnen und stand selbst bis ins hohe Alter für die Verbindung von tänzerischer Perfektion und echter Mainzer Lebensfreude.
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Schon als Kind war Elisabeth Klöver eng mit dem MCV verbunden
Früh entdeckte sie ihre Liebe zum Ballett, tanzte im MCV-Kinderballett, später im Hofballett und stand bereits 1958 bei der ersten Fernsehübertragung von Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht im Kurfürstlichen Schloss als Stammtänzerin auf der Bühne.
Nach der Gründung ihrer eigenen Tanzschule in Budenheim – die sich schon bald mit gelungenen Auftritten in Budenheim, Finthen, Gonsenheim oder anderen Mainzer Stadtteilen einen guten Ruf erarbeitet hatte – war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der MCV an die Ballettmeisterin Elisabeth Klöver herantrat. In der Kampagne 1981/82 war es dann so weit. Elisabeth Klöver trat als Leiterin des Hofballetts in die Fußstapfen von Aenne Willius-Senzer, jener Frau, die ihre erste Balletttrainerin war.
Unvergessen bleibt ihre Hingabe, mit der sie unzählige Kampagnen geprägt hat. Ob bei den Sitzungen in der Rheingoldhalle oder auf dem Rosenmontagszug – das Hofballett unter ihrer Leitung war stets Inbegriff von Anmut und närrischer Begeisterung. Für Elisabeth Klöver war Tanz weit mehr als Bewegung – er war Ausdruck von Lebensfreude, Teamgeist und Liebe zur Mainzer Fastnacht.
2013, zur 175-Jahr-Feier des Mainzer Carneval-Vereins, verabschiedete sich Elisabeth Klöver mit der Jubiläumskampagne von der MCV-Bühne – ein emotionaler Abschied nach mehr als drei Jahrzehnten als Leiterin des Hofballetts. Ihre Nachfolge trat Cornelia Brinkmann an; heute wird das Ensemble von Anne Karkowski und Elisabeth Seel trainiert – geprägt von der Schule Klöver, die bis zuletzt ihr Wissen und ihre Leidenschaft weitergab.
Elisabeth Klöver war ein echtes Meenzer Mädchen, ein Energiebündel mit Herz, das für die Fastnacht und den Tanz gelebt hat. Der MCV verneigt sich in tiefer Dankbarkeit vor einer Frau, die Generationen inspiriert und das Bild der Mainzer Saalfastnacht entscheidend mitgeprägt hat. Vom MCV wurde sie 2019 mit dem großen Bajazz geehrt.
„Wir werden Elisabeth Klöver als großartige Tänzerin, engagierte Lehrerin, prägende Persönlichkeit und Leiterin unseres MCV-Hofballetts in Erinnerung behalten“, so MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig.
Drei junge Männer haben am Freitagmittag in Idstein mehrere Mobiltelefone aus einem Geschäft gestohlen und anschließend versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Die anschließende Flucht führte über die Autobahnen 3 und 67 und endete in Raunheim.
Nach Angaben der Polizei Südhessen betraten die Tatverdächtigen gegen 12:50 Uhr den Laden, nahmen mehrere Handys an sich und flüchteten in einem Audi. Auf der Flucht überschritten sie mehrfach die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und missachteten weitere Verkehrsregeln. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, beendeten die eingesetzten Streifenwagen die Verfolgung vorübergehend.
In Raunheim verunfallte das Fahrzeug der Flüchtigen. Polizeikräfte entdeckten die drei Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren in der Nähe des Unfallwagens und nahmen sie fest. Sowohl das Auto als auch die sichergestellten Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.
Das Trio wurde anschließend zur Polizeistation in Taunusstein gebracht. Gegen die jungen Männer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch vor Ort wieder entlassen.
In der Nacht zu Freitag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 0:20 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in die Richarda-Huch-Straße im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte das Piepen des Geräts bemerkt und daraufhin den Notruf gewählt.
Beim Eintreffen der Mainzer Einsatzkräfte war von außen weder Feuer noch Rauch sichtbar. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür gewaltsam. Gleichzeitig wurde die Drehleiter an der Rückseite des Gebäudes in Stellung gebracht.
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In der leicht verrauchten Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine schlafende Person
Sie wurde geweckt, ins Freie gebracht und überprüft. Die Rauchentwicklung entstand durch Plastikteile einer Kaffeemaschine, die auf dem eingeschalteten Herd geschmort hatten. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Küche und lüfteten die Wohnung maschinell.
Die betroffene Person war ansprechbar und unverletzt, wurde jedoch aufgrund einer bereits bestehenden Verletzung vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren zehn Kräfte der Feuerwehr Mainz, unterstützt von zwei Rettungsdienst-Mitarbeitenden und zwei Mainzer Polizeibeamtinnen. Die Feuerwehr lobte das schnelle und aufmerksame Handeln des Nachbarn, das Schlimmeres verhindert habe.
„Shape the Future with Confidence“ – unter diesem Motto stand die 29. Verleihung des EY Entrepreneur of the Year, bei der Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider als Gewinner in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Mit dem renommierten Wirtschaftspreis werden visionäre inhabergeführte Unternehmen prämiert, die mutig neue Wege gehen und die Zukunft aktiv gestalten. Die Auszeichnung wird von einer unabhängigen Experten-Jury in den Kategorien Familienunternehmen, Innovation, Nachhaltigkeit sowie Junge Unternehmen vergeben. 20 Unternehmen haben es 2025 ins Finale des Wettbewerbs geschafft.
Zudem wurde in diesem Jahr zum fünften Mal der EY Entrepreneur Of The Year Audience Award vergeben – ein Publikumspreis, der von Lesern des manager magazin sowie öffentlich per Online-Abstimmung vergeben wird. Auch hier konnte sich der Mainzer Öko-Pionier durchsetzen und erzielte mit Abstand die meisten Stimmen.
„Dieser Award ist für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und für mich eine eindrucksvolle Bestätigung unseres richtigen Weges. Insbesondere der Audience Award zeigt dafür eine breite, positive Resonanz in der Gesellschaft“, freute sich Reinhard Schneider nach der Preisverleihung am Donnerstagabend in München. Die Laudatorin Christina Diem-Puello, Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen, würdigte die Leistung des Preisträgers für sein Unternehmen.
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Werner & Mertz überzeugt in allen vier Schlüsselkriterien
Entscheidend für die Auszeichnungen waren vier Schlüsselkriterien: „Entrepreneurship“ (unternehmerisches Denken und Handeln), „Purpose“ (Unternehmenszweck und Vision), „Growth“ (Wachstum und Zukunftspotenzial) sowie „Impact“ (positive Wirkung und unternehmerische Verantwortung). Werner & Mertz hat in allen vier Kategorien außergewöhnliche Leistungen vorzuweisen.
Entrepreneurship
Die maßgeblichste Weichenstellung war die systematische Umsetzung des Primats der Nachhaltigkeit bei allen unternehmerischen Entscheidungen – und zwar bewusst gegen den damals vorherrschenden Trend der Imitation der Großkonzerne in der Branche. Bei Rezeptur, Verpackung und Produktionsumständen gilt es seitdem, mindestens eine Entwicklungsgeneration vor der bisherigen ökologischen Benchmark zu liegen – ohne Leistungseinbuße. Das prominenteste Einzelbeispiel dieser Haltung ist die umfassende Erarbeitung mehrerer Weltrekorde in der hochwertigen Kreislaufführung von Kunststoff-Verpackungen für den Massenmarkt.
Das außergewöhnlich hohe Maß der Sinnstiftung im Unternehmen wirkt sich in zwei Richtungen aus: Zum einen zum Nutzen der Gesellschaft, indem das Unternehmen einen vorbildlichen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen leistet, und darüber hinaus über seinen Open-Innovation-Ansatz das Know-how dazu mit anderen teilt. Zum anderen zum Nutzen der Arbeitswelt, indem Werner & Mertz vorbildliche Mitarbeiterbefähigung, -Motivation und -Bindung erreicht. Das mittelständische Reinigungsmittelunternehmen wird regelmäßig unter die Top-Arbeitgeber von Mainz und Süddeutschland gewählt.
Purpose
Die Entwicklung und Bindung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ans Unternehmen erfolgt über alle Merkmale der Wertschöpfungskultur: Ein erlebbar starker Sinnbeitrag der Arbeit wird über die direkte Beteiligung an vielfältigen Nachhaltigkeits-Leuchtturmprojekten erreicht.
Growth
Der Weltmarktführer der ökologischen Reinigung und Familienunternehmen in der fünften Generation strebt den weiteren internationalen Rollout der europäischen Marktdurchdringung an. Dabei konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf das organische Wachstum seiner Vertrauensmarken.
Wenn Schiedsrichter Stefan Molnár aus Hilsbach am Samstag (8.11.2025) um 18:30 Uhr die Pokal-Achtelfinalpartie des VC Wiesbaden in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit anpfeift, wird es aus mehreren Gründen spannend.
Mit den Ladies in Black Aachen trifft man in diesem Jahr zu diesem Zeitpunkt auf ein Team auf Augenhöhe. Und: Die letzte Begegnung beider Mannschaften liegt gerade mal vier Wochen zurück. Zur Erinnerung: 127 Minuten lang hatten Hessinnen und Aachenerinnen am 11.10.2025 verbissen um den ersten Saisonsieg in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gekämpft – mit dem besseren Ende für den Gastgeber aus Nordrhein-Westfalen (Tiebreak, 15:12).
Auf welchen Gegner der Sieger im Viertelfinale trifft, wird am Sonntagabend (9.11.2025) ausgelost. Ein Vertreter steht freilich schon fest: Die Skurios Volleys Borken sind kampflos eine Runde weiter, weil sich der SC Potsdam wegen finanzieller Probleme aus dem Erstligabetrieb und damit auch aus dem DVV-Pokalgeschehen verabschieden musste.
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Saisonbilanz und aktuelle Form
Der VCW kehrte zum Auftakt der Bundesligasaison 2025/2026 mit einem Punkt aus Aachen heim und offenbarte bei durchaus guter Leistung noch Luft nach oben. Inzwischen haben beide Teams im Oberhaus der Liga drei von fünf Partien gewonnen. Wiesbaden hat auf Platz 4 einen Zähler mehr auf dem Konto (9; 11:8 Satzverhältnis) als Aachen auf Platz 6 (8; 10:10), wobei die Ladies in Black das eindeutig schwerere Anfangsprogramm zu absolvieren hatten.
Am vergangenen Spieltag holte sich die Truppe von VCW-Chefcoach Tigin Yağlioğlu beim ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht viel Selbstvertrauen. Das traf allerdings auch auf die Mannschaft von Mareike Hindriksen zu: Ihre Ladies in Black gewannen überraschend mit 3:1 beim USC Münster, dem DVV-Pokalfinalisten der vergangenen Saison.
Statistik und Personalien
Gegen Flacht holte sich VCW-Zuspielerin Sanne Konijnenberg (Niederlande) die MVP-Medaille in Gold. Nach Aachens Triumpf in Münster wurde – wie schon im Oktober-Match gegen den VCW – Celine Jebens als beste Spielerin geehrt. Die Diagonale bestritt zuvor zwei Saisons für Wiesbaden.
Jebens hat in den fünf Liga-Spielen 94 Punkte erzielt und liegt damit auf dem zweiten Platz des Liga-Rankings „Top Scorer, alle Spielelemente“. An der Spitze rangiert Wiesbadens spanische Diagonale Jimena Fernández Gayoso (95 Punkte) gemeinsam mit Suhls Diagonale Monika Brancuská (Tschechien), die zwar weniger punktet (78), bei ihren Angriffen aber bedeutend weniger Fehler macht. Jimena Fernández Gayoso ist auch bei den Aufschlägen mit Wirkung oft eine Bank und liegt in dieser Wertung auf Platz 4.
Gute Werte weist auch VCW-Mittelblockerin Laura Broekstra auf: Platz 2 bei den Blockpunkten und Platz 5 bei der Angriffseffizienz.
Bei Aachen sind außerdem zu beachten: Nationalmannschaftszuspielerin Corina Glaab (kam aus Frankreich von Terville-Florange OC) und Außenangreiferin Ilieva Tsvetelina (Bulgarien), die zuvor in der Türkei bei Çanakkale Belediyespor spielte.
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Statements
Tigin Yağlioğlu: „Wir haben zum Wochenbeginn zunächst an uns gearbeitet, an Stärken und an Abläufen, die wir noch besser machen wollen. Wir lernen mit dem jungen Team jeden Tag dazu. Ab der Wochenmitte liegt der Fokus dann mehr auf dem kommenden Gegner. Wir orientieren uns ein Stück weit an unserem Bundesligaauftakt in Aachen, denn da lief trotz der knappen Niederlage einiges sehr gut. Wir wollen dieses Mal das Momentum nutzen, wenn sich die Chancen dazu eröffnen, ganz klar. Das will Aachen aber auch, ich erwarte ein intensives Spiel. Ein Heimspiel im Pokal ist immer etwas Besonderes – für Spieler und für die Fans. Bei einer ‚Do or Die‘-Konstellation sprühen die Funken, das motiviert ungemein.“
Sanne Konijnenberg (Zuspiel): „Aachen ist ein sehr kämpferisches Team. Es wird darauf ankommen, fokussiert zu bleiben und unser System konstant durchzudrücken. Es gilt auch dann ruhig zu bleiben, wenn man mehrere Punkte in Serie abgibt. Das ist ein mentaler Aspekt, an dem wir natürlich auch arbeiten. Wir freuen uns sehr auf das Pokalheimspiel und sind zuversichtlich, dass die Reise für unseren VCW weitergeht.“
Thomas Utsch (Co-Geschäftsführer): „Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze – und genau das macht ihn so spannend. Nach dem knappen Bundesliga-Auftakt bei den Ladies in Black Aachen wollen wir zeigen, wie sehr sich unser Team seitdem weiterentwickelt hat. Dieser Wettbewerb bietet uns die Chance auf zusätzliche Spiele, vielleicht sogar weitere Heimspiele, und das ist Motivation pur. Jetzt gilt es, die Halle zu füllen, unsere Mannschaft lautstark zu unterstützen und mit der Energie von den Rängen ein echtes Wiesbadener Volleyballfest zu feiern.“
Termine – 1. Volleyball Bundesliga Frauen
DVV-Pokal, Achtelfinale 8.11.2025 (Samstag, 18:30 Uhr) VCW – Ladies in Black Aachen Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
6.12.2025 (Samstag, 18:00 Uhr) VCW – USC Münster Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Neue Information zu zwei weiteren VCW-Doppelspieltagen, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit 11.1.2025 (Sonntag) 17:30 Uhr: VCW (Profis) – Ladies in Black Aachen 14:00 Uhr: VCW 2 – proWIN Volleys TV Holz
Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt.
Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024.
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga sowie des Hessischen Volleyballverbands. Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung.
Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich.
Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.
Am Donnerstagnachmittag, dem 6. November 2025, kam es in der Regionalbahn RB 75 am Hauptbahnhof Mainz zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 20-jähriger Deutscher ohne gültigen Fahrausweis in der 1. Klasse unterwegs war.
Der 20-Jährige zeigte sich unkooperativ und griff die Beamten an
Gegen 16:00 Uhr bemerkte ein Zugbegleiter den Mann und forderte ihn auf, einen gültigen Fahrschein vorzuzeigen – doch dieser verweigerte sowohl die Herausgabe seiner Personalien als auch das Verlassen des Zuges.
Daraufhin informierte der Zugbegleiter die Bundespolizeiinspektion Mainz. Eine Streife erwartete den Zug bei dessen Einfahrt in den Hauptbahnhof Mainz und traf den Mann dort weiterhin in der 1. Klasse sitzend an. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 20-Jährige unkooperativ und ignorierte die Aufforderung, den Zug zu verlassen.
Um die Situation zu klären, setzten die Polizisten einfache körperliche Gewalt ein, um den Mann aus dem Zug zu bewegen. Dabei wehrte sich der 20-Jährige heftig, trat um sich und warf sich auf die umliegenden Sitze – ohne Rücksicht auf mitfahrende Kinder. Zur eigenen Sicherheit und zur Wahrung der öffentlichen Ordnung legten ihm die Beamten daraufhin Handfesseln an.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Mann wurde anschließend zur Dienststelle gebracht, wo seine Identität festgestellt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen (§ 265a StGB) sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 StGB) eingeleitet.
Der Aufsichtsrat der SCHOTT Pharma Management AG hat Christian Mias zum neuen CEO von SCHOTT Pharma ernannt. Er tritt am 1. Mai 2026 die Nachfolge von Andreas Reisse an, der wie geplant im April 2026 in den Ruhestand geht. Reisse wird die Übergangszeit aktiv begleiten, um einen reibungslosen Führungswechsel und Stabilität für das Unternehmen zu gewährleisten.
Erfahrene Führungspersönlichkeit mit globalem Hintergrund
Christian Mias, Jahrgang 1974, stammt aus Iserlohn und ist promovierter Wirtschaftsingenieur. Er bringt über 20 Jahre internationale Führungserfahrung mit – davon mehr als 18 Jahre innerhalb der SCHOTT Gruppe. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Siemens AG als Commercial Project Manager, bevor er zu SCHOTT Tubing wechselte, wo er erste Erfahrungen in der Pharmaindustrie sammelte.
Im Laufe seiner Karriere übernahm Mias verschiedene Führungspositionen in mehreren Geschäftsbereichen und auf verschiedenen Kontinenten – darunter als Geschäftsführer in Brasilien und Chief Operating Officer in den USA. In diesen Funktionen trieb er das profitables Wachstum durch Prozessoptimierung, Produktivitätssteigerung und Qualitätsverbesserung erfolgreich voran. Seit 2016 ist Mias Vice President, seit 2018 Executive Vice President, und aktuell leitet er die Business Unit Electronic Packaging.
„Wir freuen uns sehr, Christian Mias als neuen CEO von SCHOTT Pharma begrüßen zu dürfen“, sagte Peter Goldschmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA. „Seine nachgewiesenen Erfolge innerhalb der SCHOTT Gruppe, gepaart mit strategischer Expertise und starker Umsetzungskraft – demonstriert durch integrativen, leistungsorientierten und partizipativen Führungsstil – machen ihn zur idealen Besetzung, um SCHOTT Pharma in die nächste Phase profitablen Wachstums zu führen. Wir sind zuversichtlich, dass Christian gemeinsam mit CFO Reinhard Mayer das Wachstum weiter vorantreiben und die Position von SCHOTT Pharma als weltweit führendes Unternehmen für pharmazeutische Verpackungs- und Applikationssysteme stärken wird.“
„Ich freue mich darauf, SCHOTT Pharma in die Zukunft zu führen“
Zu seiner Ernennung erklärte Christian Mias: „Ich fühle mich geehrt, SCHOTT Pharma in einer so spannenden Phase der Unternehmensentwicklung zu übernehmen. SCHOTT Pharma hat sich einen hervorragenden Ruf für Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit in der Pharmaindustrie erarbeitet. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem großartigen Team von SCHOTT Pharma auf dieser starken Basis aufzubauen und weiteres Wachstum zu fördern, während wir unsere Mission zur Verbesserung der globalen Gesundheitsversorgung vorantreiben. Mein besonderer Dank gilt Andreas Reisse für seine herausragende Führung und sein langjähriges Engagement. Seine Vision und sein Einsatz waren entscheidend für den Erfolg von SCHOTT Pharma.“
Andreas Reisse verabschiedet sich nach fast vier Jahrzehnten
Andreas Reisse, der seit 1987 Teil der SCHOTT Gruppe ist, leitete seit 2010 den Bereich Pharmaceutical Systems, der seit 2023 als SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA an der Frankfurter Börse notiert ist. Nach fast vier Jahrzehnten erfolgreicher Tätigkeit tritt er mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.
Peter Goldschmidt würdigte seine Verdienste:
„Andreas Reisse hat eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von SCHOTT Pharma zu einem weltweit führenden Unternehmen für pharmazeutische Verpackungslösungen und Applikationssysteme gespielt. Unter seiner Führung hat das Unternehmen bemerkenswertes Wachstum erzielt, branchenführende Innovationen hervorgebracht und erfolgreich den Börsengang vollzogen. Wir danken ihm für seine außergewöhnlichen Leistungen und wünschen ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.“
Auch Reisse selbst blickte dankbar auf seine Zeit im Unternehmen zurück:
„Es war ein Privileg, so viele Jahre bei SCHOTT Pharma und innerhalb der SCHOTT Gruppe tätig zu sein. Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Gemeinsam mit einem engagierten Managementteam haben wir SCHOTT Pharma als wichtigen Partner der Pharmaindustrie etabliert und bedeutende Meilensteine erreicht – darunter den erfolgreichen Börsengang. Während ich mich auf den Ruhestand vorbereite, bin ich überzeugt, dass das Unternehmen bestens für weiteren Erfolg und Innovation aufgestellt ist. SCHOTT Pharma wird bei Christian Mias, den ich seit fast zwei Jahrzehnten kenne und schätze, in besten Händen sein.“
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