Nachrichten Rheinhessen | An diesem Freitag (19. Februar 2021) gegen 17:30 Uhr kam es zu einer Vollsperrung der Autobahn A63. Grund dafür waren gemeldete Steinewerfer. Die Polizei sperrte die Strecke zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm in beide Fahrtrichtungen. Nach erfolgloser Nahbereichsfahndung wurde die Sperrung gegen 18:30 Uhr wieder aufgehoben.
Nach bisherigem Sachstand der Polizei wurde ein Auto in Höhe der Fußgängerbrücke zwischen den Anschlussstellen Klein-Winternheim und Nieder-Olm, von einem Stein getroffen. Dabei wurde die Windschutzscheibe und Motorhaube beschädigt. Zu einem Durchschlag ist es jedoch nicht gekommen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Fußgängerbrücke gemacht oder kann Angaben zu verdächtigen Personen machen? Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation Heidesheim. Diese kann unter der Rufnummer 06132 950-0
Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. In letzter Zeit hat das Gassigehen gelitten. Das Wetter ist schuld. Und ein Stück weit – nein, nicht der Dicke – sondern ich. Dabei habe ich sogar eines meiner eigenen Tabus gebrochen.
Heute morgen hatte ich Bock. Ich weiß auch nicht warum. War halt so. Es war kalt und dunkel. Der Dicke wollte schon mehrfach Richtung Körbchen umschwenken, ließ sich aber von mir überzeugen, weiter zum Rhein zu laufen. Bis wir da waren. Ich konnte sogar noch mit einigen anderen Hunden spielen, bevor wir schließlich heim sind.
Zwei Stunden waren wir unterwegs. Noch vor zehn Uhr. Am Dicken liegt‘s nicht. Der meint, was zu tun ist, könne genau so gut abends erledigt werden. Ob er jetzt die xte DVD auflege oder Papierkram abarbeite, sei ihm eigentlich egal. Gassi spendiert er momentan reichlich.
Nur: Ich will gar nicht mehr so unbedingt. Also nicht immer. Oder immer öfters nicht. Vor allem morgens ist es mir eigentlich zu kalt. Oder zu nass. Manchmal kommt sogar beides zusammen. Dann laufen wir bis zur nächsten Wiese, ich erledige das Nötigste und danach kehren wir sofort zurück.
Garten zur Toilette umfunktioniert
So war es zumindest, bis das mit dem Schneeregen angefangen hat. Den fand ich so blöd, dass ich mit einem Tabu gebrochen habe. Ich habe eine Zeit meines Lebens in einem engen Käfig verbracht, den ich nicht mal zum Kacken verlassen durfte. Da habe ich mir angewöhnt, den eigenen Lebensraum sauber zu halten. Das ging sogar so weit, dass ich mich mit dem Bobbes an das Gitter gestellt habe, damit der Kot aus dem Käfig raus gefallen ist.
In der Zeit habe ich mir angewöhnt, mein Geschäft nicht im eigenen Garten zu lassen. Bis zum benachbarten Park laufen wir mindestens. Sogar an Silvester. Nur dieser Schneeregen. Da wollte ich so gar nicht mehr und habe den Garten zur Toilette gemacht. Desto schneller waren wir zuhause.
Morgens um halb Acht ist das dem Dicken auch durchaus recht. Er redet was von früher zum Schreibtisch zu kommen. Aber das wäre mir neu, dass der in dem Raum steht, den ich nur ungern betrete, weil mir da auch die Dusche droht.
Der Dicke würde gerne länger
Nachmittags ist es dem Dicken gar nicht mehr so recht, wenn wir früher heimgehen. Corona und das Fernsehprogramm seien so schlimm, dass er lieber länger spazieren wolle, um dann abends länger am Schreibtisch zu sitzen. Doch selbst wenn das Wetter besser ist, mag ich nicht mehr so lange gehen wie früher. Also zwei Stunden sind schon ok. Aber was drüber hinausgeht, dauert mir zu lange. Mittlerweile.
Früher war das anders. Ich bin ein Terrier und eigentlich konnte mir kein Spaziergang zu lang sein. Nach drei Stunden Feld bin ich nur missmutig ins Auto gestiegen. An Ostern war der Dicke mal mit Torsten und mir sechseinhalb Stunden unterwegs. Da wollte ich dann doch irgendwann nach Hause und hatte am nächsten Morgen Muskelkater. Aber alles was drunter war, war damals cool.
Hoffen auf den Sommer
Im Sommer ist es besser. Da nimmt der Dicke ein Buch mit und wir machen öfters mal ein Päuschen. Auf einer Bank zum Beispiel. Mit Gras drunter für mich. Wobei sie auf unserem Lieblingsfeld jetzt die Rückenlehnen von den Bänken demontiert haben. Corona-Prävention. Meine Frage, wer denn da wen anstecken solle, wenn wir da hocken würden, konnte der Dicke mir nicht beantworten.
In anderen Ländern habe man gar nicht mehr vor die Tür gedurft, meint der Dicke. Ohne Hund. Deswegen hätten sich die Nachbarn so manchen Terrier, Pudel oder Gott bewahre Dackel ausgeliehen, um wenigstens einmal am Tag das Haus verlassen zu können. Ich hoffe, dass das hier nicht passiert. So viel Gassi mag ich gar nicht mehr gehen.
PS.: Für Euch Jüngere: DVD waren auf CD-Rohlinge gespeichertes Netflix. CD-Rohlinge waren ein Datenträger. Und Netflix… – … ach was, googelt selber!
Nachrichten Mainz | Im November letzten Jahres wurde in der Saarstraße die neue Fußgängerbrücke am Kisselberg eingehoben. Dafür wurde ein provisorischer Mittelpfeiler eingesetzt, der nun – nachdem der Beton seine endgültige Festigkeit im Bereich der Widerlager erreicht hat, wieder entfernt wird. Daher wird es in der Zeit ab Montag, 22. Februar bis zum 05. März 2021 im Bereich der Baustelle zu einer für beide Richtungen geltenden einspurigen Verkehrsführung kommen.
Nachrichten Mainz | Die für den Mainzer Stadtteil Mombach wichtige und zentrale Einkaufsstraße, die Mombacher Hauptstraße, wird in mehreren Bauabschnitten umgestaltet. Die Umgestaltung wird mit Hilfe des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt seit 2014 kontinuierlich forciert.
Es erfolgte eine Unterteilung in vier Bauabschnitte. Der dritte und vorletzte Bauabschnitt konnte im November 2020 fertiggestellt werden. Der vierte Bauabschnitt soll im Sommer beginnen. Zuvor werden die Mainzer Netze Strom- und Wasserleitungen in der Haupt- sowie Liebigstraße verlegen. Der Grund für die Baumaßnahme von Montag, 22. Februar bis Mitte Mai 2021 in der Hauptstraße ist der zeitnahe Anschluss der Mombacher Schulen an das Breitbandkabelnetz.
Die Stromleitung, die durch die Liebigstraße verläuft und erneuert werden muss, liegt ab der Wöhlerstraße in Richtung Industriestraße auf einer Wasserleitung aus dem Jahre 1920. Im Zuge dessen wird diese ebenfalls ausgetauscht. Die Besonderheit hierbei ist, dass die neue Wasserleitung aus duktilem Gusseisen besteht und das 3 Meter lange Stück 1,5 Tonnen wiegt. Sobald diese Baumaßnahmen beendet sind, geht es im Anschluss mit dem 4. Bauabschnitt der Hauptstraße weiter, der im Sommer beginnen soll.
Aufgrund der Leitungsarbeiten wird es in der Hauptstraße ab Montag, 22.02. zwischen der Albert-Knoll- und der Hauptstraße in Höhe Hausnummer 25 zu einer einspurigen Verkehrsführung mit Ampelregelung kommen. Radfahrende werden mit dem Verkehr geführt. Mittels einer mobilen Ampelanlage, werden Fußgängerinnen und Fußgänger sicher auf die andere Straßenseite geführt. Zur Bearbeitung des Kreuzungsbereichs Haupt-/Liebigstraße wird zudem die Liebigstraße ebenfalls ab Montag, 22. Februar zu einer Einbahnstraße in Richtung Industriestraße.
Die Umleitung für den Kraftverkehr führt über die Industriestraße – Rheinallee – Zwerchallee – Hattenbergstraße. Radfahrende können vorerst noch durch die Liebigstraße fahren.
Ab Montag, 01.03.2021 werden Radfahrende, die aus Richtung Industriestraße kommen dann über die Nestlestraße und Kleiststraße in Richtung Hauptstraße geleitet. Radfahrende in Richtung Industriestraße können die Liebigstraße passieren.
Nachrichten Mainz | An diesem Freitagnachmittag (19. Februar 2021) gegen 15:55 Uhr wurden die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst zur Nato-Rampe im Mainzer Stadtteil Laubenheim alarmiert.
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Passanten wählten den Notruf
Passanten hatten dort vermeintlich den nackten Unterkörper einer Frau gefunden und den Notruf gewählt. Als die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass es sich dabei nicht um den Unterkörper einer echten Frau handelte. Stattdessen fand man dort eine Sexpuppe.
Nachdem klar war, dass es sich dabei nicht um eine menschliche Leiche handelt, konnte der Einsatz zeitnah wieder beendet werden. Die Gummipuppe wurde von den Einsatzkräften entsorgt. Vor Ort im Einsatz waren mehrere Polizeistreifen, die Kriminalpolizei, die Wasserschutzpolizei, der Rettungsdienst und ein Notarzt sowie die Berufsfeuerwehr Mainz.
Sexpuppe an der Nato-Rampe in Mainz-Laubenheim Foto: Polizei
Der Duden hat die gegenderte Sprache übernommen. Bisher gab es Begriffe, in denen der männliche Ausdruck in der Bedeutung auch die Frauen einschloss: Gast zum Bespiel. Der Duden schlägt nun Gästin vor. Frauen, so die Idee, sollen sprachlich nicht mehr versteckt werden. BYC-News wird weiterhin nicht gendern. Letztlich orientieren wir uns dabei an den Lesern – und auch an den Leserinnen.
Römische Händler, jüdische Ärzte oder schwedische Soldaten. Sie alle haben am Rhein gelebt, wie es der Nackenheimer Carl Zuckmayer in „Des Teufels General“ beschreibt. In der Mitte Europas haben sie gegessen, getrunken, Kinder gezeugt – und geredet haben sie auch. So hat jeder von ihnen etwas zu der Sprache beigetragen, die sich heute Deutsch nennt.
Sprechen wir über das Recht oder die Medizin, kommen wir am Lateinischen kaum vorbei. Geht es um das Bankenwesen, verwenden wir Begriffe aus dem Italienischen. Die Etikette oder das Ballett zu beschreiben, ist heute immer noch kaum möglich, ohne auf Französisches zurückzugreifen. Und gleichzeitig fluchen und charmant sein, lässt sich am Besten mit Wörtern des Jiddischen.
Deswegen sind wir auf Boostyourcity auch weniger streng als andere, wenn es um den Einsatz von Wörtern aus dem Angelsächsischen geht. Die Mail werden wir niemals elektronische Post nennen, nur um vaterländische Gefühle zu bedienen. Umgekehrt bleibt der Infopoint bei uns die Auskunft.
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Das Wort haben Sie
BYC-News orientiert sich an der Sprache seiner Leser. So wie sie reden und so wie sie verstehen, so wollen wir schreiben. Dabei bedienen wir uns Mitteln wie der Wahrnehmungspsychologie oder Untersuchungen zu Aufmerksamkeitsspannen oder Leseverhalten. Doch als fehlbare Menschen sind wir fehlbar. Und wenn bei uns sprachliche Marotten einreißen, denen Sie uns nicht folgen können oder wollen, dann machen Sie uns bitte darauf aufmerksam.
Denn letztlich gibt es nichts, was so demokratisch ist, wie die Sprache. Sie entscheiden darüber. Nicht nur bei BYC-News. Sondern jeden Tag: Auf der Straße, im Büro oder in den Gaststätten – wenn sie denn mal wieder geöffnet werden – sprechen Sie und legen damit fest, was Sprache ist. Das letzte Wort über den richtigen Begriff haben keine Redakteure, keine Politiker oder ihre Mitarbeiter und auch keine Wissenschaftler oder Studenten. Das Wort haben Sie.
So hat auch der Dudenverlag gehandelt. Bisher. „Der Duden“ – das war eine Sammlung dessen, was tatsächlich gesprochen wurde. Wer eine Ausgabe von vor einem Jahr mit einer vergleicht von vor 50 Jahren, der merkt, wie sich das mitunter wandelt. Die Sprache selbst prägen zu wollen, war bisher nicht die Absicht des Dudenverlags. Seine Geschäftspolitik zu verändern, muss der Verlag verantworten – das Tragen der Folgen gehört dazu.
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Keine Gästin bei BYC-News
BYC-News macht da nicht mit. Ein Wort wie Gästin hat von uns noch niemand gehört – außer im Zusammenhang mit der Diskussion um den Duden. Und außerhalb dieses Zusammenhangs werden wir es daher in unserer Berichterstattung nicht verwenden.
Benutzt ein Gesprächspartner gegenderte Sprache im Interview geben wir das so wieder. BYC-News will seinen Lesern ein Bild der Gesprächspartner zeigen, das möglichst realistisch ist. Welche Meinung sie sich dann dazu bilden, ist ihre Sache.
Nun haben alle neuen Begriffe die Sprache auch reicher gemacht. Wenn wir einen Begriff als Chance sehen, um unsere Möglichkeiten uns auszudrücken, zu erweitern, werden wir das nutzen. Handelt zum Beispiel ein Text von den schwierigen Arbeitsbedingungen von Ärzten oder Pflegern, wäre für uns ein „Ärzte und Ärztinnen“ oder „Ärzt:innen“ denkbar.
Dann hätte der Begriff einen Mehrwert. Er würde daran erinnern, dass diese Berufe mittlerweile stark weiblich dominiert sind, ohne dass dieser Punkt eigens abgehandelt werden müsste. Das würde den Text schneller machen und wäre somit ein Gewinn. „83 Millionen Deutschinnen“ wird es indes bei uns nicht geben. In der Heimat Zuckmayers weiß ein jeder, was für eine Vielfalt sich dahinter versteckt.
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Nachrichten Wiesbaden | Ab diesem Montag (22. Februar 2021) kann es im Fahrplan der ESWE in Wiesbaden zu Fahrtausfällen kommen. Grund dafür ist ein aktueller Fahrzeugrückruf von dem Hersteller einiger Busse.
Betroffen ist der Montag-bis-Freitag-Fahrplan
Wegen dem Fahrzeugrückrufs des Herstellers EvoBus/Mercedes Busses bezüglich der neuesten Batteriebusse mit Festkörperbatterie kann ESWE Verkehr die betroffenen Busse bis auf Weiteres nur eingeschränkt einsetzen.
Dadurch kann in den Morgenstunden im regulären Montag-bis-Freitag-Fahrplan zu vereinzelten Fahrtausfällen auf den Verstärkungsfahrten kommen. Davon betroffen sind lediglich die sogenannten Einsatz-Wagen. Die Fahrten an den Wochenenden sind davon nicht betroffen.
Wie ESWE Verkehr mitteilt, versucht das Verkehrsunternehmen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Fahrgäste werden um Verständnis für die Ausfälle gebeten. Der Bushersteller habe versichert, mit Hochdruck an der Lösung des Problems zu arbeiten, schreibt ESWE Verkehr dazu.
Budenheim | Auf dem Grundstück der Firma Dyckerhoff befinden sich zwei Altlasten. Dieses Grundstück soll wieder nutzbar gemacht und bebaut werden. Zum Plan gehört eine Bodenaufbereitungsanlage, gegen deren geplante Laufzeit sich eine Bürgerinitiative wehrt. Der Budenheimer Bürgermeister, Stephan Hinz, will am Donnerstag, den 25.02.2021, in einer online-Sprechstunde einen Sachstandsbericht abgegeben.
Auf der belasteten Industriebrache soll gebaut werden
Die Gemeinde Budenheim möchte wachsen und weitere Fläche zur Bebauung ausweisen können. Ziel ist es auf dem circa 6,15 Hektar großen Gebiet 275 Wohneinheiten zu bauen sowie 50 Meter daneben eine Anlage zur Bodenaufbereitung. Dieses Grundstück ist aus früheren Zeiten jedoch belastet und mit zwei Standorten im Altlastenkataster eingetragen. Südöstlich auf dem Grundstück befindet sich eine sogenannte Bürgermeisterdeponie.
Hier wurde nach dem zweiten Weltkrieg ein Loch vermutlich zunächst mit Bauschutt, später mit Hausmüll gefüllt. Auch die Ablagerung von Gewerbemüll ist hier nicht ausgeschlossen. Der zweite Standort ist der frühere Steinbruch der Bonner Zement, deren Nachfolger Dyckerhoff ist. Hier besteht die Belastung vermutlich aus Arsen, was hier geogen sein oder aus Schädlingsbekämpfung stammen könnte sowie Schwermetallen mit technischem Hintergrund (Eisen, Nickel, Zink, Blei, Cadmium) und polyaromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK), die zum Beispiel als Holzschutzmittel dienten oder zur Imprägnierung der Gleise und Anstrich der Loks. Ebenfalls werden Mineralölrückstände vermutet. Genaue Analyseergebnisse wurden von der SGD Süd nicht bekannt gegeben, da es sich um ein Privatgrundstück handelt.
Verhandlungen laufen seit zwei Jahren
Bereits über zwei Jahre gehen die Verhandlungen über die belastete Industriebrache zwischen der Gemeinde Budenheim und der BG Grundbesitz (BG), eine Gesellschaft aus J. Molitor Immobilien GmbH und Orgentec Holding GmbH. Für den Investor ist Tim Gemünden der Verhandlungsführer, der Geschäftsführer etlicher Firmen rund um die Gemünden / Molitor-Gruppe ist. Auf der anderen Seite verhandelt die Gemeinde Budenheim.
Eigentümer des Grundstücks ist die Firma Dyckerhoff. Dyckerhoff hat mit der BG einen Vertrag mit Verkaufsoption abgeschlossen, welche laut BG im April 2021 ausläuft. Dieser Vertrag enthält auch eine Geheimhaltungsvereinbarung, auf die sich der Eigentümer Dyckerhoff bei Anfragen bezüglich des Grundstücks beruft. Die BG Grundbesitz gibt gegenüber BYC ebenfalls keine Auskünfte.
Übersicht aufgrund von Messungen vermuteter Einbauklassen auf dem Dyckerhoff-Gelände in Budenheim | Screenshot & Bearbeitung Carolin Schnarr
Streitpunkt ist die Laufzeit der Bodenaufbereitungsanlage
In der Bodenaufbereitungsanlage soll belasteter Boden und vermutlich Bauschutt gesiebt und gebrochen werden. Ob es sich hierbei um gefährliche Abfälle nach Kreislaufwirtschaftsgesetz handeln wird, wurde gegenüber BYC nicht beantwortet. Da der Boden auf dem Grundstück jedoch nach eigener Aussage von Tim Gemünden mit großer Wahrscheinlichkeit auch über der Einbauklasse Z2 klassifiziert werden wird, ist diese Annahme naheliegend. Boden, der mehr als 10% Steine enthält, wovon hier auszugehen ist, ist gesetzlich definiert als Bauschutt. Des weiteren liegt Bauschutt bereits abgerissener Gebäude auf und im Boden.
Die Anlage soll für eine tägliche Maximalkapazität von 1.500 Tonnen und einer jährlichen Kapazität von 200.000 Tonnen ausgelegt werden. Das Material soll erst gesiebt und die Steinfraktion anschließend gebrochen werden. Die durch das Sieben entstehende Feinfraktion enthält eine höhere Schadstoffdichte, wodurch beim zurück bleibenden, groberen Material die gemessene Schadstoffbelastung geringer ist. Der ausgesiebte Teil könnte je nach Belastung in einer Bodenbehandlungsanlage chemisch, thermisch oder biologisch behandelt, deponiert oder in einem technischen Bauwerk eingebaut werden. Ob es sich bei den geplanten Lärmschutzwällen um solche technischen Bauwerke handeln wird, ist nicht bekannt bisher.
Die Anlage soll nicht nur die belasteten Böden vor Ort aufbereiten, sondern zum Auffüllen und Terrassieren des Grundstücks soll weiterer Abfall von außen angeliefert werden. Über den Bauzeitraum von etwa 5 Jahren hinaus soll die Anlage aus wirtschaftlichen Gründen mindestens weitere 10 Jahre betrieben werden.
Die Bürgerinitiative Dyckerhoff wehrt sich gegen die Pläne
Mitte 2020 gründete sich die Bürgerinitiative (BI) Dyckerhoff, welche die Laufzeit der Anlage über den eigentlichen Bauzeitraum hinaus verhindern will. Ein Argument der BI ist der sehr geringe Abstand von nur circa 50 Metern zwischen der Industrieanlage und der geplanten Wohnbebauung. Auch bereits jetzt in unmittelbarer Nähe der geplanten Anlage wohnende Menschen würden nicht berücksichtigt. Ebenfalls wird durch die Masse des zu transportierenden Materials eine Beeinträchtigung durch viele LKWs befürchtet.
Die Aussagen der BG, dass hier keine schädlichen Immissionen zu erwarten sind, werden angezweifelt. Die Bürgerinitiative hat bereits über 1.400 Unterschriften gesammelt, in einer Gemeinde mit nur etwa 6.300 Wahlberechtigten. In der Heimatzeitung Budenheim (HZB) finden sich seit Monaten Artikel, Stellungnahmen von Parteien, einzelner Gemeinderatsmitglieder und mittlerweile unzählige Leserbriefe.
Information durch den Bürgermeister
Nach einer Online-Info-Veranstaltung der Gemeinde Budenheim am 21.10.20, die maßgeblich von Tim Gemünden gehalten wurde, wurden in Leserbriefen in der HZB viele weitere Fragen gestellt, die in dieser Veranstaltung nicht beantwortet oder hierdurch erst aufgeworfen wurden.
Nun lädt der Budenheimer Bürgermeister Stephan Hinz am Donnerstag, den 25.02.2021, um 18 Uhr online zur Abendsprechstunde ein. Als Themenpunkt wird auch zum Dyckerhoff–Projekt ein Sachstandsbericht abgegeben. Fragen können vorab per Email an cornelia.gethoeffer@budenheim.de gesendet werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird die virtuelle Abendsprechstunde durch einen Moderator geleitet.
Den Link zur Teilnahme mit dem Programm Microsoft Teams finden Sie auf der Seite der Gemeinde Budenheim.
Folgebericht: Pressemitteilung der GRÜNEN Budenheim vom 18.03.2021 zur Haftung für eine der Altlasten.
Selzen | Am heutigen Freitagmittag (19.02.2021) wurden die Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Rhein-Selz um kurz nach 12:00 Uhr zu einem Küchenbrand in die Kirchstraße nach Selzen alarmiert.
Große Rauchsäule über dem alten Ortskern
Schon auf Anfahrt war eine große Rauchsäule über dem alten Ortskern zu sehen, worauf weitere Einheiten nachalarmiert wurden. Mit drei Trupps im Innenangriff konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Räume des Gebäudes ausbreiten konnte.
Schon vor Eintreffen der ersten Einheiten, konnten sich die Bewohner in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst, 43 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Selzen, Hahnheim, Mommenheim und Oppenheim sowie die Führungsunterstützung der VG Rhein-Selz.
Nachrichten Groß-Gerau | Am 11. Februar 2021 lag der Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau bei lediglich 56,6. Seitdem steigen die Zahlen allerdings wieder an. An diesem Freitag (19. Februar 2021) stieg der Wert sogar auf über 70.
Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau
Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.
Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 9.084 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 221 Todesfälle und 8.279 genesene Fälle. 584 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 19. Februar 2021)
Aktuelle Infektionszahlen | Quelle: Kreis Groß-Gerau
Nachrichten Mörfelden-Walldorf | An diesem Donnerstagmittag (18. Februar 2021) erhielt eine 87 Jahre alte Frau aus Mörfelden-Walldorf einen besonders perfiden Anruf. Betrüger wollten mit der Masche an das Geld der Seniorin.
15.000 Euro Kaution für den Enkel
Am Telefon erklärte der Betrüger, er heiße Friedrich Weber und sei Kriminalkommissar. Er erzählte der Frau, dass ihr Enkel einen schweren Autounfall gehabt hätte, bei der er eine hochschwangere Frau angefahren habe. Das ungeborene Kind sei daraufhin verstorben und die Frau habe schwere Verletzungen erlitten. Der Enkel müsse nun ins Gefängnis, es sei denn, es würden 15.000 Euro Kaution gezahlt werden.
Um die Geschichte glaubwürdiger zu gestalten, meldete sich anschließend der angebliche Enkel am Telefon. Weinend bettelte er um die Zahlung der genannten Kaution. Diese sollte im Anschluss daran von einem Polizisten und einem Staatsanwalt persönlich bei der Frau abgeholt werden. Weil die Seniorin nicht über den geforderten Geldbetrag verfügte und dieses dem Anrufer auch mitteilte, scheiterte der fiese Betrugsversuch.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Hinweise auf die Täter liegen allerdings bislang noch nicht vor.
Hinweis der Polizei
Die echte Polizei rät allen Bürgern zur Wachsamkeit und gibt Verhaltenshinweise: Geben Sie am Telefon keine Auskunft finanziellen oder persönlichen Verhältnissen und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Bei dem geringsten Zweifel sollte man umgehend die Polizei verständigen und mit den nächsten Angehörigen über den Anruf sprechen. In Notfällen wählen Sie die 110.
Seit gut einem Jahr herrscht für rheinland-pfälzische Schüler bereits Chaos. Immer wieder Wechsel von Homeschooling auf Wechselunterricht und umgekehrt. An einen normalen Schulunterricht ist wohl noch lange nicht zu denken. Jetzt kommt noch hinzu, dass ein beliebtes und auch gut funktionierendes Programm für den Distanzunterricht im Sommer wohl eingestellt werden muss.
Aus für „MS-Teams“ im Sommer
Aus datenschutzrechtlichen Gründen soll das Videokonferenzprogramm „Teams“ von Microsoft an den Schulen in Rheinland-Pfalz verboten werden.
Das dieses, im Gegensatz zu der Lernplattform des Landes „Moodle“, stabil laufende Programm „MS-Teams“ nun vor dem Aus steht, sorgt bei dem Vorsitzenden der Landesschülervertretung für Unmut. Max Schmitt sagte dem SWR gegenüber: „Teams“ sei eine gute Alternative, die funktioniere. Die Lernplattform des Landes, „Moodle“, sei dagegen instabil. Ebenso verhalte es sich mit dem erlaubten Videokonferenzsystem „BigBlueButton“. Gerade mit „Moodle“ hatte es zu Beginn des Distanzunterrichtes im zweiten Lockdown massive Probleme in Rheinland-Pfalz gegeben“
Gefahr des Datenmissbrauchs in den USA
Daten von Schülerinnen und Schülern können bei Nutzung von „Teams“ in die USA abgeleitet werden, so dass ein Konzern wie Microsoft sensible Daten zu Profilen zusammenführen könne, so Landesdatenschutzbeauftragter Dieter Kugelmann.
Gerade wenn Schüler ein Stipendium für die USA anstreben, könne dieses eventuell zum Nachteil für diese sein. Wie Kugelmann gegenüber dem SWR weiter argumentierte, wäre nicht auszuschließen, dass solche Datensammlungen auch dazu führen können, dass Stipendien abgelehnt werden können. „Dass ein Schüler eben ein Stipendium in den USA nicht bekommt, weil er eben vor zehn Jahren in der Hausarbeit dies und jenes gesagt hat.“
Gefahr des Rechtsbruchs bei Datenabfluss
In einem Papier, welches dem SWR exklusiv vorliegt, heißt es, dass die Gefahr des Rechtsbruchs besteht, wenn Daten in die USA abfließen, die weder Schulen noch Schülerinnen und Schüler darüber Auskunft geben können, wie ihre Daten dort verarbeitet werden.
„Es geht nicht um die Einstellungen am System, sondern es geht darum, dass es sich um ein US-amerikanisches Produkt handelt und die amerikanischen Datenschutzregeln mit dem europäischen Recht in bestimmten Bereichen nicht vereinbar sind. Das hat der Europäische Gerichtshof so entschieden“, so die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), die die Bedenken des obersten Datenschützers teilt.
Bad Kreuznach | Aus bisher noch ungeklärter Ursache ist in der heutigen Freitagnacht (19.02.2021) ein PKW in Höhe der Bad Kreuznacher Taxizentrale am Europaplatz in Brand geraten.
Verdacht auf Brandstiftung
Gegen 00:54 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Kreuznach über die integrierte Leitstelle zu einem PKW-Brand alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der dort abgestellte PKW im Frontbereich bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Gebäude verhindert werden.
ausgebrannter PKW | Foto: Polizei Bad Kreuznach
Nach ersten Ermittlungen besteht für die Brandermittler der Verdacht auf Brandstiftung durch unbekannte Täter.
Die Polizei Bad Kreuznacht bittet darum, wer heute Nacht gegen 00:50 Uhr verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Europaplatzes oder der angrenzenden Straßen gemacht hat, sich bei der Dienststelle unter Telefon: 0671-8811100 oder per mail pibadkreuznach@polizei.rlp.de bei der Polizei zu melden.
Die Ergebnisse der aktuellen IKW-Umfrage zeigen, in welchen Abständen Frauen und Männer – normalerweise – zum Friseur gehen. Besonders eine Gruppe wird es kaum erwarten können, dass die Salons wieder aufmachen.
Männer gehen deutlich öfter zum Friseur
Die Vorfreude wächst: Am 1. März öffnen die Friseursalons wieder. Wer glaubt, dass Frauen nach dem Lockdown als erstes wieder auf dem Friseurstuhl Platz nehmen werden, wird sich wundern. Die aktuelle Umfrage* des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) belegt, dass Männer deutlich häufiger zum Friseur gehen als Frauen.
Die Mehrheit der Männer, nämlich 56 Prozent, wartet höchstens 8 Wochen bis zum nächsten Termin. Frauen scheinen da ein längeres Durchhaltevermögen zu haben: Nur 39 Prozent gehen innerhalb von 8 Wochen wieder zu ihrem Haarexperten. Ein Viertel der Frauen nimmt sich sogar viel länger Zeit und vereinbart seltener als alle 12 Wochen einen Termin.
Am eiligsten werden es die jüngeren Männer mit einer Terminvereinbarung nach dem Lockdown haben. 54 Prozent der Jungs zwischen 18 und 29 Jahren suchen normalerweise spätestens nach 6 Wochen ihren Friseur auf, um sich Spitzen schneiden und Kanten trimmen zu lassen. | Quelle: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW)
Junge Männer gehen alle 6 Wochen
Am eiligsten werden es die jüngeren Männer mit einer Terminvereinbarung nach dem Lockdown haben. 54 Prozent der Jungs zwischen 18 und 29 Jahren suchen normalerweise spätestens nach 6 Wochen ihren Friseur auf, um sich Spitzen schneiden und Kanten trimmen zu lassen.
Nach 10 Wochen Friseurabstinenz werden sie es kaum erwarten können, ihren Haarschopf in Form bringen zu lassen. Bei den jüngeren Frauen ist es hingegen genau umgekehrt: 60 Prozent warten mindestens 8 Wochen zwischen ihren Terminen im Salon, ein Drittel geht sogar seltener als alle 12 Wochen.
Aber – keine Regel ohne Ausnahme: Frauen über 50 gehen deutlich häufiger zum Friseur als ihre jüngeren Geschlechtsgenossinnen. 25 Prozent halten es höchstens 6 Wochen aus, bis sie sich die Haare wieder schneiden oder färben lassen.
Schon längst sind nicht nur Kleinwagen vom Abgasskandal der deutschen Autoindustrie betroffen. Sogar stärker motorisierte und höherpreisige Fahrzeuge – etwa von VW-Tochter Audi – enthalten eine illegale Manipulationssoftware, die sich negativ auf die Abgasreinigung auswirkt. Auch im Audi 3,0 TDI wurde eine unerlaubte Schummelsoftware entdeckt.
TDI-Motor nicht nur in AUDI-Fahrzeugen verbaut
Der 3,0 Liter-TDI-Motor von Audi wird in Oberklasse-Dieselfahrzeugen der Marken Audi, VW und Porsche verbaut – unter anderem im Porsche Cayenne und Macan sowie im VW Touareg und Amarok. Die Abkürzung TDI im Namen steht für Turbocharged Direct Injection oder Turbocharged Diesel Injection. Volkswagen bezeichnet so alle Dieselmotoren, die vom VW-Konzern hergestellt werden. Konzernintern trägt der leistungsstarke V6-Motor die Bezeichnung EA897 und wird von Audi in Ungarn produziert.
KBA ordnet Rückrufe für Audi 3,0 TDI im Abgasskandal an
In den 3,0 TDI-Motoren hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine unzulässige Abschalteinrichtung gefunden und daher verpflichtende Rückrufe für die betroffenen Modelle angeordnet. Die Behörde ist für die Typenzulassung von Fahrzeugen in Deutschland zuständig.
Die amtliche Rückrufaktion umfasst rund 200.000 Fahrzeuge von Audi, Volkswagen und Porsche mit dem Dieselmotor mit 3,0 Litern Hubraum. Die folgenden Audi 3,0 TDI-Modelle aus den Baujahren ab 2009 der Abgasnorm Euro 6 sind vom Rückruf betroffen und müssen in eine Werkstatt gebracht werden:
Audi A4 3,0 TDI
Audi A5 3,0 TDI
Audi A6 3,0 TDI
Audi A7 3,0 TDI
Audi A8 3,0 TDI
Audi Q5 3,0 TDI
Audi Q7 3,0 TDI
Audi SQ5 3,0 TDI
In der Werkstatt wird auf die vom Abgasskandal betroffenen Audi 3,0 ein Softwareupdate aufgespielt. Damit soll die illegale Abschalteinrichtung im Dieselmotor deaktiviert werden. Denn: Die Abschalteinrichtung bewirkt, dass der Audi 3,0 die Abgase aus dem Motor nur auf dem Prüfstand umfassend reinigt.
Im Normalbetrieb auf der Straße wird die Reinigung heruntergefahren oder verringert. Damit überschreitet das Dieselfahrzeug die gesetzlichen Grenzwerte und stößt weit mehr umwelt- und gesundheitsschädliche Stickoxide (NOx) aus als erlaubt.
Allerdings ist nicht sicher, ob das Softwareupdate die Abschalteirichtung vollständig deaktiviert und der Audi 3,0 TDI danach tatsächlich sauberer fährt. Messungen von Umwelt- und Verbraucherschützern haben ergeben, dass einige Fahrzeuge nach einem Update weiterhin zu hohe Emissionswerte aufweisen – teilweise noch höhere als vor dem Softwareupdate.
Audi 3,0 TDI: Wertverlust durch Dieselskandal nimmt zu
Für Fahrer eines Audi 3,0 TDI ist der Abgasskandal gleich doppelt ärgerlich: Zum einen hält der Hersteller seine Angaben zum Emissionsausstoß des Autos nicht ein, was zur Beeinträchtigung der Luftqualität und später zu möglichen Dieselfahrverboten führt. Zum anderen erleiden die hochpreisigen Fahrzeuge der Oberklasse – zu denen auch der Audi 3,0 TDI zählt – einen massiven Wertverlust.
Die für viel Geld gekauften Dieselfahrzeuge erreichen bei einem Wiederverkauf oftmals nur einen Bruchteil dessen, was der Audi vor dem Dieselskandal wert war. Fahrzeugbesitzer, die einen Oberklassewagen gekauft und gepflegt haben, um ihn später zu einem angemessenen Preis wieder zu verkaufen, haben nun das Nachsehen.
Fahrzeughaltern steht Entschädigung zu
Wer den Wertverlust des Audi 3,0 TDI nicht hinnehmen möchte, sollte sich zu einer möglichen Klage im Abgasskandal anwaltlich beraten lassen. Zahlreiche Gerichte haben bereits für Recht erkannt, dass die Autobauer mit dem Einbau einer Abschalteinrichtung die Verbraucher vorsätzlich sittenwidriggeschädigt haben.
Laut § 826 BGB steht den Fahrzeughaltern eine Entschädigung zu. In der Regel verklagen Audi-Halter den Hersteller auf Rückgabe des Fahrzeugs und Erstattung des Kaufpreises. Vom gezahlten Kaufpreis wird lediglich eine Nutzungsentschädigung abgezogen, die aber geringer ausfällt als der Wertverlust, den der Audi 3,0 TDI im Zuge des Dieselskandals verzeichnet.
Berliner Kanzlei vertritt bereits 14.000 Kunden
Die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN berät Dieselfahrer bundesweit im Abgasskandal – so auch Halter eines Audi 3,0 TDI. In einer kostenlosen Erstberatung prüfen die Kanzlei, ob das Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist und erklärt die rechtlichen Optionen des Dieselbesitzers. Die Berliner Kanzlei vertritt bereits mehr als 14.000 Mandanten im Dieselskandal gegen die deutschen Autoersteller.
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