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Polizeipräsidium Mainz zieht Unfallbilanz für 2020 – Weniger Unfälle dank Corona

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Mainz | 3782 Verkehrsunfälle weniger als im Vorjahr 2019. Auf einen Rückgang von 15,3 % auf 20.957 Verkehrsunfälle, kann das Polizeipräsidium Mainz in seinen Zuständigkeitsbereich im Jahr 2020 zurückblicken.


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Positiver Trend dank Corona

Das Polizeipräsidium umfasst die Gebiete der Landeshauptstadt Mainz, die Stadt Worms sowie die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach. Ebenfalls zählen Teile des Donnersbergkreises sowie des Landkreises Birkenfeld hinzu. Hier leben 800.000 Menschen auf einer Fläche von 2.500 Quadratkilometern.

Der positive Trend ist vor allem auf Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mit einem geringeren Verkehrsaufkommen und damit einhergehend einem geringeren Unfallrisiko zurückzuführen. Vergleichbarkeiten zu vorangegangen Jahren sind dadurch jedoch erschwert.

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Bei Verkehrsunfällen wurden:

  • 14 Menschen getötet (2019: 19 / -26,3 %)
  • 498 Menschen erlitten schwere Verletzungen (612/-18,6 %)
  • 2347 Menschen galten als leichtverletzt (2812 / -16,5%).

Drei der getöteten Personen starben auf einer Bundesautobahn, zwei davon durch „Falschfahrer“.

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Hauptunfallursachen

  • Fehlerhaftes Abstandsverhalten (8.210 Unfälle / -19,5 %)
  • Falsches Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren (3.281 / -17,4 %)
  • Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. des Vorranges (1.235 / -15,8 %)
  • Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit (890 / -7,7 %)
  • Fehlerhaftes Vorbeifahren / Nebeneinanderfahren (580 / -27,5 %)

Darüber hinaus kam es zu 2810 Wildunfällen, bei welchen kein menschliches Fehlverhalten unfallursächlich war.

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Alkohol und Drogen

Unfälle unter Alkoholeinfluss gingen um 48 auf 360 Unfälle zurück.
Dabei wurden zwei Personen getötet und 41 schwer verletzt.
Bei den alkoholisierten Unfallverursachenden ist wie im Vorjahr die Gruppe der 45- bis 64-Jährigen (107 Unfälle) am stärksten vertreten.

Die Zahl der Unfälle unter Drogeneinwirkung stieg um 25 auf 89 Unfälle. Neun Personen wurden dabei schwer, 34 Personen leicht verletzt.

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Risikogruppen

Bei den Risikogruppen ist die Zahl der Unfälle mit Kinderbeteiligung gegenüber dem Vorjahr um 32 Unfälle gesunken. Die Zahl der verletzten Kinder ist um 29,2 % auf 150 zurückgegangen und damit auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren.

Jugendliche und junge Erwachsene (15-24 J.) waren an 4.344 Unfällen beteiligt. Ein Rückgang um 13,9 %. Verletzt wurden dabei 616 Personen, eine Person wurde getötet (2019: 4).

Senioren waren an 3998 Verkehrsunfällen beteiligt. Ein Rückgang um 19,9 % oder 992 Unfälle. Dabei verunglückten 370 Personen, 14,2 % weniger als im Vorjahr, fünf verstarben dabei (-2).

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Unfälle mit Beteiligung von LKW

Unfälle unter Beteiligung von LKW gingen um 11,7 % auf 2.565 Verkehrsunfälle zurück. Hier sind drei Menschen ums Leben gekommen und 193 erlitten Verletzungen

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Zweiradunfälle

Bei motorisierten Zweirädern war ein Rückgang um 6,2 % auf 546 Unfälle zu verzeichnen. Vier Zweiradfahrer kamen bei den Unfällen ums Leben und 384 wurden verletzt.

Verkehrsunfälle mit Radfahrenden haben gegen den Trend, um 9,98 % zugenommen. Bei insgesamt 793 Verkehrsunfällen wurden 602 Menschen verletzt und zwei getötet. Bei rund 75 % der Fahrradunfälle kommt es demnach zu Verletzungen. In 46,5 % der Fälle sind andere Verkehrsteilnehmer Hauptunfallverursacher. An 82 dieser Unfälle oder 10,3 % waren Pedelecs beteiligt.

Um 73,3 % Prozent auf 26 stiegen die Unfälle mit E-Scootern (Elektrokleinstfahrzeugen). In zwölf Fällen wurden Personen verletzt.

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Landtagsabgeordnete Nina Klinkel kocht für Obdachlose in Mainz

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Nachrichten Rheinhessen | An diesem Donnerstagabend (18. Februar 2021) hat Nina Klinkel (SPD), die Landtagsabgeordnete der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Ingelheim und Budenheim, für Obdachlose in Mainz gekocht. Boost your City war vor Ort und sprach mit der 37 Jahre alten Landtagsabgeordneten darüber.


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Unterstützung für den Verein Rheinhessen hilft

Gegen 19:00 Uhr stand Nina Klinkel in der Küche vom Il Padrino in Mainz-Hechtsheim und kochte einen Nudelauflauf sowie Reis mit Hähnchenbrustfilet. Nachdem das Essen dann in einzelne Schälchen abgefüllt wurde, konnte sie die Mahlzeiten an Marcio Demel, den ersten Vorsitzenden vom Verein #Rheinhessenhilft übergeben. Der Vorsitzende lud die große Thermobox mit dem Essen in den Kältebus des Vereins und machte sich damit auf den Weg zu den Wintercontainern am Fort Hauptstein in Mainz. Dort verteilten er und ein weiteres Vereinsmitglied die Portionen an die Obdachlosen.

„Das ist jetzt nochmal eine kleine Aufmerksamkeit. Aber klar, wir müssen da auch politisch dran gehen. Der Verein braucht Unterstützung für den Kältebus. Das war wichtig, da auch mal mit den Leuten zu reden, die das machen. Denn sind wir mal ehrlich, ganz viel von dem was sie da draußen machen, bekommen wir gar nicht mit.“, so Nina Klinkel. Die Landtagsabgeordnete appelliert an die Bürger, die Augen offen zu halten und Hilfe zu holen, sollte diese benötigt werden. „Wir glauben immer, dass auf dem Dorf noch alles in Ordnung ist. Aber das ist nicht der Fall auch da brauchen ganz viele Menschen Hilfe“, betont sie abschließend.

Hier geht es zum Video bei Youtube: Landtagsabgeordnete Nina Klinkel kocht für Obdachlose in Mainz

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Illegal entsorgte Autoreifen an der Panzerstraße in Ginsheim

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Donnerstagmittag (18. Februar 2021) gegen 12:00 Uhr wurden an der Panzerstraße in Ginsheim illegal entsorgte Autoreifen von einem Passanten entdeckt. Der Passant hatte davon ein Bild auf Facebook geteilt. Durch diesen Beitrag konnte das Problem schnell behoben werden.


Innerhalb weniger Stunden wurden die Reifen abgeholt

Der Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg, Thies Puttnins-von Trotha, wurde durch den Eintrag des Passanten bei Facebook auf das Problem aufmerksam. Nach eigenen Angaben leitete er den Hinweis umgehend an das Umweltbüro als zuständige Stelle weiter. Die Mitarbeiter handelten daraufhin sehr zeitnah, sodass die Reifen noch am gleichen Tag entfernt wurden.

Bereits um 16:16 Uhr teilte der Bürgermeister mit, dass die Reifen abgeholt wurden und dankte für den schnellen Einsatz der Zuständigen. Thies Puttnins-von Trotha appelliert außerdem an die Bürger: „Gebt uns doch direkt an umweltbuero@gigu.de einen Hinweis, denn dann liegt es gleich bei uns innerhalb der Verwaltung vor.“

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Rolex: Die Entstehungsgeschichte einer Marke

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Urlaub & Freizeit – Mittlerweile blickt die Uhrenmanufaktur Rolex auf eine über hundertjährige Firmengeschichte zurück. Die Präzision, Funktionssicherheit und Langlebigkeit der Uhren sowie die Materialverarbeitung wird international von Uhrensammlern und Anlegern, die in Sachwerte investieren, geschätzt. Einige von dem Unternehmen eingebrachten Innovationen stellen heutzutage nichts Ungewöhnliches dar. Beispielsweise brachte Rolex erstmalig einen Markennamen auf dem Ziffernblatt eines Zeitmessers auf. Die nähere Betrachtung der Firmengeschichte verdeutlicht und erklärt das internationale Ansehen.


Die Gründung in London im Jahre 1905

Die Begegnung des im Jahre 1881 in Kulmbach geborenen Hans Eberhard Wilhelm Wilsdorf mit einem Schweizer in einem Internat in Coburg legte den Grundstein für die Entstehung der Uhrenmanufaktur. Die Lebensgeschichte von Wilsdorf führte über diesen Kontakt nach La Chaux-de-Fonds. Dort arbeitete er zunächst als Fremdsprachenkorrespondent in dem Uhren-Exportgeschäft von Cuno Kourten. Der Export von Taschenuhren, die mit einem Ganggenauigkeitszeugnis des Observatoriums Neuenburg versehen waren, nach Großbritannien, stellte den ersten persönlichen Erfolg des Rolex-Gründers dar. Die hohe Nachfrage führte bei Hans Wilsdorf schließlich zu dem Entschluss, nach London auszuwandern und dort ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Firma Wilsdorf & Davis entstand im Jahre 1905 und war zunächst als Gemeinschaftsprojekt mit seinem Schwager Alfred Davis ausgelegt. Wilsdorf & Davis importierte Schweizer Uhrwerke nach Großbritannien, ließ dort die Endfertigung vollziehen und verkaufte die Zeitmesser als Original Schweizer Uhren. Bis zu der Entstehung der Sinn-Uhr war es seinerzeit noch ein weiter Weg. Heutzutage können Sinn-Uhren neu u. gebraucht bei CHRONEXT erworben werden.

Der Name als Erfolgsfaktor

Anfang der 1900er-Jahre wiesen die Ziffernblätter von Taschenuhren keine Hersteller- oder Markenangaben auf. Die junge Firma Wilsdorf & Davis stemmte sich gegen diese gängige Praxis und verewigte den Namen Rolex auf dem Ziffernblatt, um den Bekanntheitsgrad auszubauen und ein Markenbewusstsein zu schaffen. Hans Wilsdorf gab hinsichtlich der Namensfindung an, dass ihm auf dem Oberdeck eines Pferdeomnibusses ein guter Geist den Namen zugeflüstert habe. Im Jahre 1908 erfolgte die patentrechtliche Eintragung des Markennamens. Die weltweite Verbreitung der Rolex-Uhren war mitunter der Tatsache geschuldet, dass der Markenname in nahezu allen europäischen Sprachen gleich ausgesprochen wird.

Die hohen Einfuhrzölle während des Ersten Weltkrieges führten im Jahre 1915 zur Verlegung des Unternehmenssitzes von Großbritannien nach Biel in der Schweiz. Eine neue Firma Montres Rolex SA wurde von Wilsdorf im Jahre 1920 in Genf gegründet. In den 1920er Jahren wurden Armbanduhren von Frauen tendenziell als hübsches Schmuck-Accessoires betrachtet und Männer bevorzugten Taschenuhren. Der Geschäftspartner Herrmann Aegler unterstützte den Rolex-Gründer bei der Schaffung einer Armbanduhr für jedermann. Die Uhrwerke wurden in den Folgejahren verkleinert und optimiert, um den Tragekomfort und die Einsatzmöglichkeiten zu erhöhen.

Die erste Innovation mit weltweiter Wirkung

Rolex stellte im Jahre 1926 die erste wasserdichte Uhr der Welt vor. Der Engländerin Mercedes Gleitze, die am 07.10.1927 den Ärmelkanal durchschwimmen wollte, stellte Wilsdorf ein Exemplar der wasserdichten Oyster kostenlos zur Verfügung. Einzige Bedingung war das Mitführen des Zeitmessers bei dem sportlichen Versuch. Gleichwohl Mercedes aufgrund widriger Wetterverhältnisse scheiterte, ging die Uhr international als „Die Wunderuhr, die den Elementen trotzt“ ein. Auf diesem Marketingerfolg baute Rolex auf und die Marke wuchs die nachfolgenden Jahrzehnte unaufhörlich. Gleichwohl Aktien langfristig rentabel bleiben, werden die wertbeständigen Rolex-Uhren von zahlreichen Investoren zur Aufwertung und Diversifikation des Portfolios verwendet.

Mainspitze: Aufdringlicher Mann sammelt Spenden für Zirkus in Gustavsburg

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Nachrichten Kostheim | An diesem Donnerstagmittag (18. Februar 2021) gegen 12:00 Uhr wurde in den sozialen Medien vor einem Mann gewarnt, der aktuell und in den vergangenen Tagen in Kostheim, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg unterwegs sein sollte, um dort bei Wohnhäusern zu klingeln und Spenden zu sammeln.


Beim Ordnungsamt ist kein Zirkus bekannt

Laut dem Beitrag soll der Mann an den Haustüren geklingelt und um Spenden für einen angeblichen Zirkus in Gustavsburg gebeten haben. Wenn er kein Geld von den Hausbewohnern bekäme, werde er „sehr unangenehm“, heißt es in einem der Beiträge. In den Kommentaren wurden von den Nutzern schnell wilde Spekulationen angestellt.

Boost your City hat gegen 15:00 Uhr bei der Stadt Ginsheim-Gustavsburg nachgefragt, ob dort bekannt ist, dass ein Zirkus in Gustavsburg ist oder dort in nächster Zeit einer hausieren wird. Nach kurzer Rücksprache mit dem Ordnungsamt teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung uns mit, dass dort nichts bekannt und auch in nächster Zeit nichts geplant sei.

Die Polizei hat den Mann in Kostheim angetroffen

Zudem hat BYC-News auch bei der Polizei Westhessen nachgefragt, ob dort etwas zu dem Mann bekannt ist. Der Sprecher der Polizei hatte zunächst keine Informationen dazu, versprach jedoch, sich zu erkundigen und sich zurückzumelden. Gegen 15:45 Uhr erhielten wir die Rückmeldung der Polizei. Der Sprecher bestätigte gegenüber Boost your City zunächst die Aussage, dass bei dem Ordnungsamt kein Zirkus angemeldet ist. Zudem teilte er mit, dass in der Mittagszeit eine Meldung eingegangen war, woraufhin die Polizei eine Streife losgeschickt hat, um nach dem Mann zu schauen. Die Polizeibeamten konnten den Mann daraufhin auch in Kostheim antreffen und ihn kontrollieren. Seine Personalien wurden aufgenommen und dem Mann wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Sollte es in diesem Zusammenhang zu weiteren Ermittlungen kommen, werden diese von der Polizei in Kostheim durchgeführt.

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Rheinland-Pfalz: Land der verschuldeten Städte und Kreise

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Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat Gespräche mit den Städten und Kreise begonnen. Die Finanzen sollen neu geregelt werden. Das ist nötig, weil die alte Regelung gegen die Verfassung verstoßen hat – und die rheinland-pfälzischen Kommunen zu den meist verschuldeten in Deutschland gehören.

Stadt Rüsselsheim verhängt weiteres Aufenthaltsverbot

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Nachrichten Rüsselsheim | Die Stadt Rüsselsheim hat ein weiteres Aufenthaltsverbot ausgesprochen. Dieses gilt für den Parkplatz Landungsplatz am Mainufer in Rüsselsheim. Der Ordnungsdezernent Udo Bausch hat das erweiterte Verbot nun auf Bitten der Landespolizei angewiesen.


Busgelder in Höhe von 200 Euro möglich

Bislang galt ein solches Verbot für den Parkplatz an der Großsporthalle inklusive der Parkplätze an der Georg-Jung-Straße. Doch offensichtlich haben sich Personen, die sich bisher in den Abend- und Nachtstunden an der Großsporthalle aufgehalten haben, ihre Treffen nun auf den Parkplatz Landungsplatz verlagert. Weil sie hier auch dort den Bereich vermüllen und gegen die geltenden Corona-Regelungen verstoßen, tritt ab diesem Donnerstag (18. Februar 2021) bis zum 7. März ein Aufenthaltsverbot in Kraft.

Wer sich in den beiden Bereichen mit anderen trifft und länger aufhält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro rechnen. Analog zu den Regelungen im Frühjahr 2020 wird jetzt kein Aufenthalt mehr von Gruppen und Jugendlichen geduldet. Den Bereich zu durchqueren oder das Auto dort abzustellen, ist allerdings weiterhin erlaubt. Die Stadtpolizei wird den Bereich sowie das gesamte Stadtgebiet in Absprache mit der Landespolizei regelmäßig kontrollieren.

Reallöhne in Rheinland-Pfalz um 0,9 Prozent gesunken

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Nachrichten Mainz | In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr die Reallöhne gesunken – erstmals seit 2008. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 0,9 Prozent niedriger als im Jahr 2019 (Deutschland: minus 1,0 Prozent). In den zurückliegenden zehn Jahren (2010 bis 2019) waren die Reallöhne im Durchschnitt jährlich um 1,4 Prozent gestiegen. 

 


Verbraucherpreise im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent gestiegen

Die Entwicklung des Reallohnindex hängt von der Entwicklung der Verdienste und der Entwicklung der Verbraucherpreise ab. Der Index der Bruttomonatsverdienste der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich sank 2020 um 0,4 Prozent; das war der erste Rückgang seit Einführung der Vierteljährlichen Verdiensterhebung im Jahr 2007. Ein Grund dürfte die Corona-Krise sein, wegen der viele Unternehmen Kurzarbeit anmelden mussten. Die den Berechnungen zugrundeliegenden Bruttoverdienste beinhalten ausschließlich die Zahlungen der Arbeitgeberseite. Kurzarbeitergeld ist eine sogenannte Lohnersatzleistung, die von der Bundesagentur für Arbeit ausgezahlt wird. Sie ist in den Zahlen nicht enthalten, so dass die Bruttomonatsverdienste 2020 niedriger ausfallen. Zwischen 2010 und 2019 stiegen die nominalen Verdienste jährlich um durchschnittlich 2,7 Prozent.

Da der Anstieg der Verbraucherpreise im vergangenen Jahr bei 0,6 Prozent lag, sanken die realen Löhne um 0,9 Prozent. Ein Preisniveauanstieg wie in den vorhergehenden Jahren hätte – bei gleichbleibender Entwicklung der Bruttomonatsverdienste – einen höheren Rückgang des Reallohnindex zur Folge gehabt. Zwischen 2010 und 2019 legten die Verbraucherpreise um durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr zu.

Zur Statistik

Die Reallöhne entsprechen dem preisbereinigten Bruttomonatsverdienst einschließlich Sonderzahlungen (wie Leistungsprämien oder Weihnachtsgeld) der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich. Bei einer positiven Veränderungsrate des Reallohnindex sind die Verdienste stärker gestiegen als die Verbraucherpreise, bei einer negativen Veränderungsrate ist es umgekehrt.

Die statistische Grundlage bildet die Vierteljährliche Verdiensterhebung in Rheinland-Pfalz. Hierbei werden etwa 2.200 Betriebe aus dem Produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungsbereich zu den Verdiensten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt. Das hier dargestellte Jahresergebnis basiert auf den Ergebnissen der ersten drei Quartale 2020 sowie auf den vorläufigen Ergebnissen für das vierte Quartal. Endgültige Ergebnisse in detaillierter Darstellung werden voraussichtlich im März 2021 veröffentlicht.

Mainzer Kriminalpolizei nimmt mehrere Personen fest

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Auseinandersetzung in Mainz-Mombach
Polizei Mainz

Nachrichten Mainz | Die Mainzer Kriminaldirektion ermittelt schon seit Herbst letzten Jahres gegen eine mehrköpfige Tätergruppierung. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Mainz wurden gegen die Täter Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz, sowie wegen banden- und gewerbsmäßigem Handel mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge eröffnet.


Bei den Durchsuchungen konnten neben Drogen, Waffen und Bargeld auch zwei hochpreisige Fahrzeuge sichergestellt werden

Nach intensiven und umfangreichen Ermittlungen konnten die Kriminalbeamten gestern mehrere Personen festnehmen und unzählige Waffen, Drogen und Bargeld sicherstellen.

Bei einem Drogengeschäft am Mittwochnachmittag (17.02.2021) wurden zunächst drei Personen im Alter von 24 bis 30 Jahren von Spezialkräften der Rheinland-Pfälzischen Polizei vorläufig festgenommen. Im Anschluss an das Drogengeschäft, bei dem 50Kg Amphetamin verkauft wurden, konnten drei weitere Beschuldigte an unterschiedlichen Orten in Rheinland-Pfalz und Hessen vorläufig festgenommen werden. Die drei Beschuldigten sind allesamt 32 Jahre alt und die Festnahmen erfolgten ebenfalls unter Beteiligung von polizeilichen Spezialeinheiten.

In der Folge wurden von den Ermittlern an insgesamt neun Örtlichkeiten Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Bei den Durchsuchungen konnten neben Drogen, Waffen und Bargeld auch zwei hochpreisige Fahrzeuge sichergestellt werden.

Im Einzelnen konnten die Beamten rund 110 kg Marihuana, 57 kg Amphetamin, 4 kg Haschisch, 140 g Kokain, sowie Chemikalien und Utensilien zur Drogenherstellung auffinden und sicherstellen. Bei den beschlagnahmten Waffen handelt es sich um fünf scharfe Schusswaffen, jeweils mit Munition, zwei Schreckschusswaffen, diverse Hieb- und Stichwaffen, drei Elektroschocker, zwei Schlagringe, zwei Wurfsterne sowie etwa 200 Schuss Munition für eine 357er Magnum (großer Revolver). Darüber hinaus wurden rund 34 000 Euro Bargeld sichergestellt.

Auf Anordnung der sachleitenden Staatsanwaltschaft Mainz wurde ein Beschuldigter nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Fünf Beschuldigte wurden am Donnerstagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen alle Fünf wurde Untersuchungshaft angeordnet und die Beschuldigten anschließend in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Ein Fall von sogenannter „Clankriminalität“ liegt nicht vor.

Die Immobilienpreise in Rheinland-Pfalz – Zahlen, Daten und Fakten

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Christuskirche Mainz Luftaufnahme
Christuskirche Mainz Luftaufnahme

169 Quadratmeter groß, Mitte der Sechzigerjahre gebaut, Kostenpunkt 327.522 Euro – so sieht ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Rheinland-Pfalz aktuell aus. Wer derzeit eine Wohnung sucht, muss mit etwa 168.776 Euro für eine durchschnittlich 73 Quadratmeter große Wohnung von 1966 rechnen.


Das zeigt eine exemplarische Auswertung des Immobilienvormarktes Scoperty von mehr als 1,7 Millionen aktuellen Objekt-, Lage- und Preisdaten aus Rheinland-Pfalz. Die Daten zeigen ebenso einen deutlichen Anstieg der Immobilienschätzwerte seit dem Jahr 2018 in den meisten Landkreisen. Der kostenlose Online-Service macht nicht nur erstmals den gesamten Immobilienmarkt in Rheinland-Pfalz für Eigentümer und Käufer virtuell zugänglich, sondern veröffentlicht Daten zu rund 35 Mio. Wohnimmobilien in ganz Deutschland und bildet damit fast den gesamten Markt der Bundesrepublik ab.

Laut Scoperty lag der durchschnittliche Quadratmeterschätzwert über alle Objekte hinweg in Rheinland-Pfalz im vierten Quartal 2020 bei 2.098  Euro und damit rund 24 Prozent über den Schätzwerten vom ersten Quartal 2018 (1.687 Euro). Die teuersten Gegenden sind dabei die Hauptstadt Mainz (3.761 Euro/m2), der Landkreis Speyer (3.097 Euro/m2) sowie die kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz (2.903 Euro/m2). Besonders günstig kommen Immobilieninteressenten hingegen in Pirmasens zu Eigentum. Dort kostet der Quadratmeter aktuell 990 Euro. Auch die Gemeinde Einöllen zählt mit ihren 789 Euro pro Quadratmeter zu den günstigsten Gemeinden des Landes. Platz zwei und drei der günstigsten Orte belegen Ginsweiler (791 Euro/m2) und Niederalben (796 Euro/m2).

Immobilienpreise in ganz Rheinland-Pfalz seit 2018 konstant gestiegen

Im Schnitt stiegen die Immobilienpreise seit Anfang 2018 um rund 24 Prozent. Verteilt über die Landkreise gibt es dabei teils große Abweichungen. So liegt der Wertzuwachs in der Südwestpfalz beispielsweise nur bei rund 12,5 Prozent. In Ensheim (32,3 Prozent) und Monzernheim (31,3 Prozent) im Kreis Alzey-Worms konnten Eigentümer dagegen einen höheren Wertzuwachs als im Landesdurchschnitt verzeichnen. Die geringsten Preissteigerungen verzeichnen hingegen die Gemeinden Saalstadt (7,4 Prozent) und Weselberg (8,2 Prozent).

Verlag der Allgemeinen Zeitung baut seine journalistische Führungsebene um

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Der Verlag VRM organisiert seine journalistische Führungsebene neu. Der Unternehmensberater Jochen Bohle leitet künftig den Nachrichtenbereich. Die VRM vertreibt vor allem Zeitungen in Hessen und bringt in Rheinland-Pfalz die Allgemeine Zeitung heraus.


Für Pressemitteilungen gilt eine Faustregel: Kommunizieren Kommunikationsunternehmen kann’ste kaum was verstehen. Dabei kommen dann Sätze heraus, wie sie in der jüngsten VRM-Pressemitteilung zu genießen sind: „Der 54-jährige steuert künftig den sogenannten Nachrichtenhub und ist in dieser Funktion für die Content-Kanalisierung der Newsportale und Printtitel des Unternehmens (Allgemeine Zeitung, Wiesbadener Kurier, Echo Medien, Wetzlarer Neue Zeitung und Gießener Anzeiger) verantwortlich.“

Gemeint ist Jochen Bohle. Er arbeitete laut VRM in Führungspositionen für T-Online und das Handelsblatt. Zuletzt sei er selbstständiger Unternehmensberater gewesen. Er trägt ab dem 1. April bei der VRM den Titel „stellvertretender Chefredakteur“ und verantwortet die Kanalisierung des „Nachrichtenhub“.

Was heißt das? Ein Beispiel, fiktiv: Morgens um 6 Uhr kopiert ein Mitarbeiter eine Polizeigeschichte ins System, veröffentlicht sie und schreibt sie um. Zwischen 10 und 15 Uhr beraten dann mehrere Verantwortliche darüber, ob diese Polizeigeschichte auch am nächsten Tag in der Zeitung stehen soll. Der Chef dieser Runden wird Bohle sein.

Riege an Stellvertretern

Als stellvertretender Chefredakteur ist er nicht alleine. Diesen Titel trägt auch Alexandra Eisen. Sie verantwortet unter anderem die „Reportereinheit“. Diese ist zuständig für die Geschichten im Mantelteil der Zeitungen, die nicht von Presseagenturen stammen. Eine weitere stellvertretende Chefredakteurin ist Julia Lumma, die unter anderem für das Digitale Storytelling zuständig ist. Also die Aufarbeitung redaktioneller Inhalte im Internet.

Unter den stellvertretenden Chefredakteuren ist Friedrich Roeingh der Chefredakteur. Er verantwortet laut VRM die Ausgaben der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen des Verlags. Der Stellvertreter des Chefredakteurs ist keiner der Stellvertretenden Chefredakteure – sondern Dennis Rink.

Über den Stellvertretenden Chefredakteuren, Stellvertretern und Chefredakteuren thront Lutz Eberhard. Das Mitglied der Geschäftsleitung war unter anderem als Sportchef der Allgemeinen Zeitung zuständig für den Qualitätswettbewerb gegen den Sportteil der Mainzer Rhein-Zeitung. Außerdem verantwortet er die digitalen Erfolge der VRM.

Als Eberhard Mitglied der Geschäftsleitung wurde, beschrieb die VRM seine Qualitäten wie folgt: „Mit Lutz Eberhard haben wir einen ausgewiesenen Digitalexperten mit einem großen Netzwerk und einer hohen Kommunikationsfähigkeit in den eigenen Reihen.“

Neuer Standplatz für den Problemmüllbus in Mommenheim

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Nachrichten Rheinhessen | Der Problemmüllbus in Mommenheim hält ab Freitag, 5. März 2021 am „Parkplatz Gemeindehalle, Niersteiner Straße“. Der bisherige Standplatz entfällt. Die Termine und Standzeiten können im Abfallkalender 2021 und auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) unter www.awb-mainz-bingen.de nachgelesen werden. Der AWB bittet um Beachtung. Weitere Informationen gibt die Abfallberatung auch telefonisch unter 06132 – 787 70 80.


 

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | An diesem Mittwochnachmittag (17. Februar 2021) gegen 16:10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 an der Rastanlage Gräfenhausen bei Mörfelden-Walldorf.


Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt

An dem Unfall beteiligt waren ein Opel und ein Autotransporter aus Litauen. Der Opel hatte sich bei dem Unfall überschlagen und war auf dem Dach liegen geblieben. Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde gegen 16:15 Uhr alarmiert und erhielt dabei die Information, dass eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten Ersthelfer den Fahrer bereits aus dem Opel befreit. Der Mann wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik nach Darmstadt gebracht.

An dem Opel entstand ein Totalschaden und auch der Autotransporter wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Die Unfallursache sowie der genaue Hergang sind noch unklar und werden von der Polizei ermittelt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten mussten zwei der vier Fahrspuren durch die Feuerwehr vollgesperrt werden. Die Feuerwehrleute stellten außerdem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Im Einsatz war die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit insgesamt 27 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

Das Impfzentrum in Ingelheim wird bunter

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Nachrichten Ingelheim | Worauf freuen wir uns nach Corona am meisten? Wie soll unser Leben danach aussehen? Was würden wir als Erstes tun? Diese Fragen sollen die Grundidee der kreativen Kunstwerke sein, die das Impfzentrum in Ingelheim bunter machen werden.


In einem Malwettbewerb ruft die Kreisverwaltung Mainz-Bingen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dazu auf, farbenfrohe Bilder zu malen, die anschließend in den Impfkabinen und Wartebereichen aufgehängt werden können.

Damit die Zeichnungen entsprechend gerahmt und aufgehängt werden können, soll ein weißes Blatt im Format DIN A4 verwendet werden. Auf die Rückseite der Bilder soll deutlich Name, Alter und Adresse der jungen Künstlerinnen und Künstler geschrieben werden. Einsendeschluss ist Sonntag, 14. März 2021.

Bitte senden an:
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Medien- und Kommunikationsbüro
Georg-Rückert-Str.11
55218 Ingelheim
Stichwort: Malwettbewerb.

Schulsozialarbeit in der Stadt Mainz wird mit 313.650 Euro gefördert

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Nachrichten Mainz | Wie der Landtagsabgeordnete Johannes Klomann mitteilt, fördert das Land Rheinland-Pfalz die Schulsozialarbeit in der Landeshauptstadt Mainz in diesem Jahr mit insgesamt 313.650 Euro.


Damit können mehr als 10 Stellen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen finanziert werden, so Klomann. „Ich freue mich, dass die Schulsozialarbeit in Mainz auch in diesem Jahr von der Landesförderung profitiert. Das ist eine gute und richtige Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“

Das Land fördert die Schulsozialarbeit an Allgemeinbildenden Schulen sowie an Berufsschulen. Als Teil der Kinder- und Jugendhilfe ist die Schulsozialarbeit eine kommunale Aufgabe, an der sich das Land jährlich mit rund 10 Millionen Euro beteiligt. „Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter leisten wichtige Arbeit an unseren Schulen. Sie begleiten Kinder und Jugendliche während ihrer schulischen Laufbahn, helfen bei der Vernetzung von Elternhaus und Schule oder unterstützen in Krisensituationen. Sie sind damit auch eine unmittelbare Unterstützung und Entlastung für die Lehrkräfte“, so Klomann.