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350 Radfahrer demonstrieren in Mainz für bessere Radinfrastruktur

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Mainz | Als buntes, klingelndes Band zogen 350 Teilnehmer*innen am Sonntagmittag (28.02.2021) am Dom entlang, vorbei am Theater über die Kaiserstraße bis zum Goetheplatz in der Mainzer Neustadt. Unter Auflage der aktuellen Corona-Verordnung trafen sich auf Einladung der Bürgerinitiative ‚MainzZero‘ gestern Fahrradfahrer*innen aller Altersstufen am Fischtorplatz, um mit dieser Fahrraddemo auf die Dringlichkeit der Umsetzung einer Mobilitätswende zugunsten des Klimaschutzes aufmerksam zu machen.


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Eine Teilnehmerin mit Einrad dabei

Punkt 12 Uhr wurde mit einer Ansprache der Startschuss gegeben, anschließend machte sich die altersgemischte Menge Richtung Dom auf – immer dem gelben Klimaentscheid-Fahrrad mit der großen Fahne folgend und begleitet von einer Fahrradstaffel der Polizei.

Viele Familien mit Kindern waren dem Aufruf gefolgt. Entweder in Anhängern sitzend oder schon alleine auf dem Rad wie zum Beispiel die dreijährige Elise. Eine junge Dame fuhr sogar die ganze Strecke auf ihrem Einrad.

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Älteste Teilnehmerin über 80

Der älteste Teilnehmer war über 80 Jahre alt. Zwischendrin zahlreiche Aktive des Mainzer Klimaentscheids in ihren gelben T-Shirts auf gelben Rädern. Diese Räder stehen mit den Klimaentscheid-Flyern und Briefkästen ausgestattet in fast allen Mainzer Vororten und Stadtbezirken, um kontaktlos Stimmen für das Bürgerbegehren zu sammeln.

350 radfahrer demonstrieren in mainz für bessere radinfrastruktur
Foto: MainzZero

Mit Abstand und Maske wurden zum Abschluss im Goethepark Forderungen nach u.a. sicheren Radwegen sowie Grünachsen in der Stadt – von Radklingeln untermalt – laut. Aktionen wie gestern zeigen, dass vielen Mainzer*innen aller Altersklassen das sichere Fahrradfahren und der Klimaschutz am Herzen liegen.

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Fördermittel nur bis 2023 zur Verfügung

Caterina Wolfangel, Vertrauensperson des Mainzer Klimaentscheids, wies darauf hin, dass erhöhte Fördermittel für den Radwegebau nur bis 2023 zur Verfügung stünden und Mainz daher zügig aktiv werden müsse, um diese Fördermittel für Mainz zu schöpfen.

Laut MainzZero wird es weitere Aktionen dieser Art geben, damit der Ausbau der Radinfrastruktur weiter vorangebracht und die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 in Mainz erfolgreich umgesetzt wird.

Die detaillierten Forderungen und Ziele von ‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz‘ und weitere Infos zum Bürgerbegehren sind unter www.klimaentscheid-mainz.de zu finden.

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Klimaentscheid Mainz: Wer wir sind

‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz` ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen und versteht sich als überparteiliche Initiative, in der auch Mitglieder verschiedener Parteien aktiv sind. Der Klimaentscheid wird – insbesondere auch bei der kommenden Landtagswahl – keine Empfehlung für bestimmte Parteien, Listenverbindungen oder einzelne Kandidat*innen abgeben.

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Vermisstensuche in Worms – Bürger beschwerten sich über Rettungshubschrauber

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Worms | Bereits am Samstagabend (27.02.2021) wurde durch die Polizei Worms der 62-jährige an Alzheimer-Demenzerkranke Wormser nach eingegangener Vermisstenanzeige durch dessen Frau gesucht. Der Mann war seit Samstagmittag mit dem Rad in Richtung Rhein unterwegs gewesen.


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Umfangreiche Suchmaßnahmen auch mit Rettungshubschrauber

Umfangreiche Suchmaßnahmen auch mit Hilfe von Mitteilungen durch Bürger führten nicht zum Auffinden des Mannes, so dass die Suchmaßnahmen den gesamten Sonntag bis in die Nacht fortgeführt werden mussten.

Hierzu kamen, neben den Polizeikräften, sowohl Flächenspürhunde, Personenspürhunde und Drohnen sowie der Polizeihubschrauber zum Einsatz.

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Beschwerden über lauten Hubschrauber

Dies führte leider auch zu einigen Unmutsbekundungen via Telefon vereinzelter Bürger bei der Polizei, die sich über den lauten Hubschrauber teilweise sogar beschwerten.

Dies spiegelt jedoch Glücklicherweise keinesfalls das Gros der Wormser Bürger wieder, welche mit unzähligen Hinweisen und Mitteilungen auf die, von den Angehörigen des Vermissten initiierten Suche in den Sozialen Medien, reagierten.

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Vermisster in Speyer wohl auf gefunden worden

Letztlich konnte der 62-jährige in Speyer von einer Polizeistreife festgestellt und auf die dortige Wache gebracht werden. Wo er wohl auf und in einer, den Umständen entsprechend, guten Verfassung der Ehefrau und dem Sohn übergeben werden konnte.

 

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15-jähriger Jugendlicher spurlos verschwunden – Wer kann Hinweise geben?

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Hattersheim. Seit Donnerstagmittag (25. Februar 2021) wird der 15-jährige Alvaro Josue Palencia Vargas aus Hattersheim (Hessen) vermisst. Der 15-jährige verließ gegen 13.00 Uhr ohne Abmeldung die elterliche Wohnung und ist seit diesem Zeitpunkt verschwunden. Konkrete Anhaltspunkte auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort liegen momentan nicht vor. Alle durchgeführten polizeilichen Such- und Ermittlungsmaßnahmen verliefen bisher ergebnislos. Ermittlungen ergaben, dass private Probleme des Jugendlichen ursächlich für sein Verschwinden sein könnten.


Personenbeschreibung von Alvaro Josue Palencia Vargas

  • 1,75 Meter groß
  • schlank
  • dunkle kurze Haare
  • spricht deutsch mit spanischem Akzent
  • Kapuzenpullover
  • dunkelblaue Jacke
  • weiße Turnschuhen der Marke Fila
  • schwarze Basecap
  • Er führt vermutlich eine schwarze Sporttasche mit Bekleidung und einen grauen Rucksack mit sich.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Jugendlichen nimmt die Hofheimer Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (06192) 2079-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Mainz soll Fahrradstadt werden! Schwung für die Verkehrswende

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Mainzer Radfahrforum. In Mainz wird viel über den Fahrradverkehr gesprochen. Trotz der vorhandenen Bemühungen landet die Stadt bei Untersuchungen zur Qualität des Radfahrens aber regelmäßig in den Bewertungen auf den hinteren Rängen. Um Mainz zur Fahrradstadt zu machen, haben Mainzer NGO-s (Nicht-Regierungsorganisationen) das Mainzer Radfahrforum gegründet.


Mainz benötigt eine moderne komfortable Radinfrastruktur

Mainz muss mutig ins Handeln kommen, wenn es um den Fahrradverkehr geht. Die Stadt benötigt eine moderne komfortable Radinfrastruktur, damit jeder mit dem Fahrrad alle Orte der Stadt direkt und sicher erreichen kann. Nur so kann eine notwendige Verkehrswende in Zeiten des Klimawandels eingeleitet werden. Das ist die Position des neu gegründeten Mainzer Radfahrforums.

Um Mainz zur Fahrradstadt zu machen, haben sich zum Start sechs Mainzer Verkehrs- und Umweltorganisationen zum Mainzer Radfahrforum zusammengefunden. Mit dabei sind die Verkehrsverbände Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Mainz-Bingen e.V. und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Rheinhessen e.V. sowie die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mainz-Stadt, Greenpeace Mainz-Wiesbaden, der NABU – Naturschutzbund Mainz und Umgebung e.V., und Parents for Future. Mit weiteren NGO-s gibt es Gespräche über eine Teilnahme.

Das Mainzer Radfahrforum hat ein Visionspapier erarbeitet, in dem die NGO-s ihre
Vorstellungen für eine Fahrradstadt Mainz beschreiben. Die Ausgangsüberlegung ist dabei die Errichtung „eines umfangreichen, lückenlosen und komfortablen Radwegenetz in Mainz mit einer systematischen Radverkehrsinfrastruktur. Der Verkehrsraum ist so gestaltet, dass für die Radfahrenden, für Fußgänger*innen, sowie mit dem ÖPNV eine sichere, zügige und attraktive Zielerreichung möglich ist.“

Diese Vorstellung haben die NGO-s in ihrem Visionspapier mit einer Vielzahl von einzelnen Maßnahmen konkretisiert wie zum Beispiel:

  • Umwidmung von Flächen (Flächengerechtigkeit),
  • direkte, komfortable und schnelle Verbindung aller Stadtteile – kreis- und sternförmig,
  • sichere, barrierefreie und schnelle Rheinüberquerungen,
  • Einsatz intelligenter Technologien, damit sich Radfahrer und Fußgänger mit Vorrang
    zügig und sicher bewegen können,
  • schnelle Verbindungen für Radpendler, öffentlich verfügbare und sichere
    Fahrradabstellanlagen,
  • gepflegte und gereinigte Radwege,
  • deutlich bessere Ausstattung der Stadt Mainz mit Personal und Finanzmitteln, um die
    Mobilitätswende ernsthaft umzusetzen. Mit den aktuell zur Verfügung stehenden
    Fördertöpfen sind die Geldmittel vorhanden.

Klimafreundlich, mit schnellen sicheren Radwegen

Das Mainzer Radfahrforum weist darauf hin, dass die beschriebenen Maßnahmen keine Utopie sind, sondern in vielen europäischen Städten bereits realisiert sind – zum Beispiel Kopenhagen, Amsterdam, Barcelona, Utrecht. Über Aktionen und Informationen will das Mainzer Radfahrforum, wie es in seinem Visionspapier heißt, „in Mainz eine Stimmung fördern, nach der eine fahrradfreundliche Stadt von allen Bürger*innen als eine ruhige, saubere, umwelt- und menschenfreundliche Stadt empfunden wird: klimafreundlich, mit schnellen sicheren Radwegen, mit hoher Lebensqualität“

Das MRF hat bereits mehrere Themen und Projekte in Vorbereitung. So soll in diesem Jahr das grundsätzlich vom fahrRad Büro der Stadt organisierte Stadtradeln (1. – 21. Mai 2021) von den Organisationen des MRF begleitet werden. Eine weitere Aktivität ist die Erfassung und Beschreibung von Gefahrenstellen für Radfahrende im Stadtgebiet. Im Endergebnis wird das MRF eine Open Street Map vorlegen, in der Gefahrenstellen verortet, beschrieben und fotografisch dokumentiert sind.

Aktuell läuft als weiteres Projekt die Durchführung eines Mapathon. Das ist ein vom ADFC aufgegriffenes und für die hiesigen Zwecke angepasstes Verfahren, auf dessen Basis ein Mainzer Radwegenetz konzipiert werden soll. Das Projekt läuft jetzt mit breiter Unterstützung durch das MRF.

Der erreichte Arbeitsstand soll am 10. März 2021, 18:00 – 20:00 in einer
Webkonferenz vorgestellt und gemeinsam mit weiterentwickelt werden. Ziel dieser Webkonferenz ist, Wünsche und Feedback von den Teilnehmenden aufzunehmen. Das Ergebnis wird festgehalten, aufbereitet und der Stadtverwaltung zur Umsetzung übermittelt. Alle interessierten Bürger*innen sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Dafür wird um formlose Anmeldung unter „amelie.doeres@adfc-mainz.de“ gebeten. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://mapathon.adfc-mainz.de/.

Corona-Kontrollen am Wochenende: „Die Akzeptanz hat abgenommen“

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Polizei und Ordnungsämter führten am Sonntag einen landesweiten „Corona-Kontrolltag“ durch. Bei der Aktion wurden über 900 Verstöße gegen die geltende Verordnung geahndet, teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium mit. Die Kräfte seien vor Ort auf Verständnis gestoßen – aber auch auf abnehmende Akzeptanz.

Sonne schon am frühen Morgen. Den ganzen Tag über kaum Wolken am blauen Himmel. Die Menschen drängte es an diesem Sonntag ganz offensichtlich nach draußen. Dazu passte es, dass genau für diesen Tag Polizei und Ordnungsämter einen Kontrolltag durchführten. Es gehe darum, „die Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung durchzusetzen“, teilt Innenminister Roger Lewentz (SPD) mit.

Und so boten sich Bilder wie zum Beispiel dieses am Mainzer Rheinufer, kurz vor dem Kaisertor: Fünf Polizisten parieren die gut besuchte Promenade entlang. Schulter an Schulter. Die Polizisten tragen schwere Westen. Eine solche Präsenz ist sonst nur an Spieltagen der Bundesliga zu spüren, wenn über den Main Fans der Eintracht aus Frankfurt anreisen.

Nicht alle Verstöße geahndet

Die Strategie der Polizei erschließt sich den Besuchern auf den ersten Blick nicht. Nur eins ist sicher: Auf eine möglichst hohe Zahl an Bußgeldern können sie nicht gezielt haben. Denn dafür hätten sich jede Menge Möglichkeiten geboten. Auf den Wiesen-Beeten verweilen die Besucher. Der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern wird eingehalten. Auch. Manchmal. Aber dann eher zufällig.

Dafür dass Streifenpolizei, Ordnungsämter und zusätzlich 100 Mann der Bereitschaftspolizei unterwegs waren, fällt die Bilanz denn auch nicht all zu dramatisch aus: 1830 Personenkontrollen habe es gegeben, teilt das Innenministerium mit. In nicht einmal der Hälfte der Fälle seien Verstöße geahndet worden.

Nun sind in Rheinland-Pfalz die Regeln auch nicht so streng wie anderswo in Deutschland. Etwa in Düsseldorf. Dort gibt es am Rheinufer ein „Verweilverbot“. Passanten dürfen nicht einmal mehr stehen bleiben, geschweige denn sich hinsetzen. Ein Lautsprecherwagen fährt die Promenade entlang, verkündet das – und weckt eher unangenehme Verknüpfungen im Kopf.

Rheinland-Pfalz kein Hardliner

Nun ist Rheinland-Pfalz kein Hardliner in Sachen Corona. Im Gegenteil. Laut einem Bericht der Bild gehört es zu den SPD geführten Ländern, die an diesem Mittwoch in der Runde mit der Bundeskanzlerin einen Ausweg aus dem Lockdown aufzeigen wollen.

Nun werfen Kritiker Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor, dies sei Wahlkampf. Doch schon im ersten Lockdown sorgte sie für eine mildere Auslegung der Regeln als etwa das benachbarte Saarland. Dort wurden empfindliche Bußgelder ausgestellt, wenn Menschen sich ohne triftigen Grund mehr als zwei Orte von ihrer Wohnung entfernten. Begründet hatte dies Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mit der Nähe zur französischen Region Grand Est. An die grenzt auch Rheinland-Pfalz.

So erklären auch die großzügigeren Regeln die eher niedrigen Zahlen bei den Verstößen: 294 mal wurden „Personenansammlungen im öffentlichen Raum“ geahndet, 278 mal das Weglassen einer Maske und 203 mal das Fehlen eines Mindestabstands. 119 vollstreckten Kräfte das Alkoholverbot im öffentlichen Raum.

Kiosk als Besucher-Magnet

Dann zeigten sich Sondereffekte. Im Kreis Bitburg-Prüm kam es am Stausee Biersdorf zu größeren Gruppen. Ein Kiosk hatte dort geöffnet und die Menschen hätten sich mit ihren Getränken niedergelassen und den Mindestabstand nicht mehr eingehalten. Daraufhin habe die Kreisverwaltung die Stufenterrassen gesperrt, teilte das Ministerium mit. Im Kreis Germersheim herrscht eine nächtliche Ausgangssperre, gegen die verstoßen wurde.

15 Verordnungen zur Bekämpfung von Corona hat es in Rheinland-Pfalz innerhalb eines Jahres gegeben. Der Minister bemüht sich um eine positive Bilanz: Mehrheitlich zeigten die Bürger Verständnis für die Kontrollen. Doch man müsse schon feststellen, sagt Lewentz, „dass im Vergleich zum letzten Kontrolltag die Akzeptanz abgenommen hat“.

Mainz-Bingen: Politiker macht Großfamilien für Anstieg von Corona-Zahlen verantwortlich

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Mainz-Bingen. Der Anteil der mit dem Corona-Infizierten ist im Landkreis Mainz-Bingen über die Woche gestiegen. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Der für das Gesundheitsamt zuständige Dezernent Erwin Malkmus (FWG) spricht von Großfamilien als Hauptverursacher.

18 neue Corona-Fälle sind im Kreis Mainz-Bingen übers Wochenende dazu gekommen, in der Stadt Mainz waren es 19 Fälle, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Im Kreis sei die „Inzidenz“ damit wieder angestiegen, sagt Malkmus, Dritter Beigeordneter im Kreis. Gemeint ist damit die Höhe der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner gerechnet.

Nach Angaben des Landes beträgt diese „Inzidenz“ im Kreis an diesem Montag 40,2. In der Stadt Mainz sind es 28,3. Der Landesschnitt liegt bei 49,1. Die extremsten Werte in Rheinland-Pfalz haben die Stadt Kaiserslautern mit 12,2 und der Kreis Germersheim mit 117,8.

Hoffen auf Lockerungen

In Mainz-Bingen sind über die Woche rund 90 neue Fälle dazu gekommen: Malkmus sieht einen Grund dafür: „Leider gibt es immer noch einige (Groß-) Familien die sich offensichtlich nicht an die Corona Regeln halten“, lässt er sich in einer Pressemitteilung des Kreises zitieren. Das Gesundheitsamt könne diese These nachverfolgen, indem das Amt darauf achte, wo die Ausbrüche entstehen.

Dieses Fehlverhalten wird laut Malkmus Folgen haben: „Solange wir das nicht in den Griff bekommen beziehungsweise die Menschen sich nicht alle an die Regeln halten, wird es immer wieder neue Infektionen geben.“

Malkmus sieht aber auch eine positive Nachricht: In Altenheimen sei es zu keinen großen Ausbrüchen mehr gekommen: „Denn diese sind alle durchgeimpft.“ Auch verzeichneten die Krankenhäuser weniger Fälle: „Sodass wir alle auf Lockerungen hoffen“, wie Malkmus sagt. Dafür sei aber wichtig, dass sich die Menschen an die Vorgaben und Regeln hielten.

Polizisten überraschen 4-Jährigen in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Strahlende Kinderaugen und den „besten Geburtstag“ bescherten zwei Polizeibeamte aus Bischofsheim an diesem Samstagmorgen (27. Februar 2021) einem Jungen aus Ginsheim-Gustavsburg zu seinem vierten Geburtstag.


Ein besonderer Tag für das Geburtstagskind

Die beiden Polizisten waren während ihrer Streifenfahrt bei dem 4-jährigen Younes zu Hause vorbeigefahren und hatten ihn zu seinem Geburtstag überrascht. Auch ein paar kleine Geschenke brachten die Polizisten mit. Zur Krönung des ganzen durfte der junge Polizei-Fan sich dann auch noch in den Streifenwagen setzen und diesen von innen bewundern. Natürlich wurde dabei auch das Blaulicht eingeschaltet und das Geburtstagskind konnte noch einige Bilder mit den Beamten zur Erinnerung machen.

Malblöcke und Buntstifte für das Geburtstagskind

Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, war die Mutter einige Tage zuvor auf die Dienststelle in Bischofsheim gekommen und hatte erklärt, dass ihr Sohn ein leidenschaftlicher Fan der Polizei sei. Sie fragte, ob es nicht ausnahmsweise möglich wäre, dass Polizisten, im Rahmen ihrer Streife wenn sie einen Moment Zeit haben, kurz vorbei kommen könnten, um ihn zum Geburtstag zu überraschen. Die beiden jungen Polizisten, hatten sich daraufhin dazu bereiterklärt, während ihrer Streife bei der Familie vorbei zu fahren.

„Ich wollte ihm eine Freude machen“

BYC-News hatte auch mit Ouarda Fouta, der Mutter des Geburtstagskindes gesprochen. Sie erklärte, wie sie auf die Idee kam: „Younes ist ein großer Fan der Polizei und hat sich deshalb eine Motto-Party zu diesem Thema gewünscht. Weil wir wegen Corona aber natürlich nicht groß mit Freunden feiern konnten, war er etwas geknickt und ich habe überlegt, wie ich ihm eine Freude machen kann“, erklärte sie. Also entschied sich Ouarda Fouta dazu, den ganzen Geburtstag entsprechend dem Motto vorzubereiten, mit einer Polizei-Torte, Luftballons und Kinderspielen passend zum Thema Polizei.

Sie überlegte sich dann, dass es doch toll wäre, wenn die echte Polizei vorbei käme, um dem Geburtstagskind das Geschenk zu überreichen. „Als ich am Donnerstag auf der Polizeidienststelle war und gefragt hatte, ob das möglich sei, haben sich sofort zwei Polizisten bereiterklärt. Ich habe also Zuhause das Geschenk von uns, ein Playmobil-Polizeiauto, verpackt und zur Polizeidienststelle nach Bischofsheim gebracht“, erzählte die Mutter. Am Samstagmorgen haben die beiden Polizeibeamten dann bei der Familie geklingelt und nach dem Geburtstagskind gefragt. „Younes war total überrascht und hat sich riesig gefreut. Das Geschenk hatte die Polizei vorher noch mit einem Polizei-Button, einem Schlüsselanhänger und einer Postkarte von Playmobil passend zum Polizei-Motto geschmückt und ihm dann überreicht. Dazu gab es noch ein Quizheftchen von der Polizei“, erzählte sie.

Anschließend durfte Younes noch mit den beiden Polizisten nach draußen zum Polizeiauto und dort seine Fragen an die Polizisten stellen. Die Beamten erklärten ihm kindgerecht, welche Ausrüstung sie mit sich tragen. Auch wofür das Pfefferspray am Gürtel der Polizisten genutzt wird, weiß der 4-Jährige nun. „Er hat den ganzen Tag lang gestrahlt und mir gesagt es sei der beste Geburtstag, den er hatte. Ganz stolz hat er auch allen seinen Freunden von dem Besuch der netten Polizisten erzählt“, sagte Ouarda Fouta abschließend.

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Der Dicke und der Don: Eifersucht ist mir fremd

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Eifersüchtig? Wer? Ich? Auf den Dicken! So weit kommt es noch. Der redet sich was ein. Der Spinner!


Das Internet tut Menschen nicht gut. Und dem Dicken auch nicht. Neulich stieß er auf YouTube auf ein Video mit einem Retriever, der eifersüchtig wird, weil sein Mensch ein Stofftier streichelt.

Nun sind Retriever sowieso die Herrchen-Versteher und Unbeobachtete-Leckerli-Liegenlasser unter den Hunden. Also hat sich diese Schande unter uns Hunden betrübt gezeigt und um die Aufmerksamkeit seines Menschen förmlich gebettelt. Wie würdelos.

Keine fünf Minuten vergingen und der Dicke meinte, das mit mir nachstellen zu wollen: Vor meinen Augen streichelte er einen Stoffbären, der in einem Eagles-Trikot steckt. Natürlich hab‘ ich ganz cool reagiert. Ihr könnt Euch vorstellen, was ich getan habe.

Betteln würde ich nie

Das könnt Ihr nicht. Ok. Also ich habe zuerst so getan, als sehe ich das Ganze nicht. Dann habe ich mit der Schnauze den Bären aus der Hand des Dicken gedrängelt und den Kopf so nachgeschoben, dass er mich streicheln musste. Betteln darum würde ich indes nie.

Und eifersüchtig war ich erst recht nicht. Als der Dicke am nächsten Tag weg war, habe ich den Bären zerrissen. Aber das hatte ich ohnehin vor. Mit Eifersucht hat das nun wirklich nichts zu tun. Nicht bei mir.

Es ist auch keine Eifersucht, wenn ich nicht zulasse, dass der Dicke andere Hunde streichelt. Das ist eine Frage des Rangs. Und wir Hunde denken seit Jahrtausenden in Rudeln. Das hat sich bewährt. Als Alpha-Hund steht mir diese Ehrenbezeugung zu. Auch wenn sie mir eigentlich nicht wichtig.

Futterneider

Wenn er seine Schimpftiraden loslässt, heißt mich der Dicke gerne mal einen „Futterneider“. Unsinn. Das hat doch mit Neid nichts zu tun. Neid ist subjektiv. Objektiv ist indes, dass ich auf kein Leckerli verzichten kann. Nicht auf ein einziges. Chronisch unterernährt wie ich bin. Daher ist es eine zutiefst rationale Entscheidung, keinem anderen Hund ein Leckerli zu überlassen.

In einem Anflug von Gutmenschenwahn hat der Dicke mal gemeint, meine Leckerli-Schublade sei zu gut gefüllt. Bis dahin waren wir ja noch einer Meinung. Ich dachte auch, er könne sie leeren – aber indem er mir das Zeug gibt.

Was tut der Dicke? Der Verrückte packt eine Tüte und gibt sie David mit. Als Spende für das Tierheim. Ich habe alles versucht, um diese Wahnsinnstat zu stoppen. Ich wollte mich sogar mit der Tüte aus dem Haus tragen lassen. Vergebens.

Doch am Ende, so lautet die wichtigste Dramaturgie in meinem Leben, gewinnt immer der Don. Der Eagles-Bär? Mittlerweile war die Müllabfuhr da. Und auch die Tüte kam eine Woche später zurück. Das Zeug sei zu ungesund. Mag sein. Weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht. Lecker war es. Das zählt.

Hier findet Ihr weitere Artikel zur Serie.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don

Zwei Männer ziehen randalierend durch Worms und greifen Autofahrer an

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Messerangriff in Pfaffen-Schwabenheim
Polizei Mainz

Zwei Männer haben am Sonntagvormittag in Worms Verkehrsteilnehmer attackiert. Einer der beiden hörte nicht mal auf, aggressiv zu sein, als die Polizei eintraf. Er kam in Gewahrsam. Weitere Attacken auf Autos sind ungeklärt.

Jochen Capalo: „Der gesunde Menschenverstand prägt mein politisches Handeln“

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Jochen Capalo
Jochen Capalo

Leitartikel zu Jochen Capalo (Freie Wähler) | Am 14. März finden in Ginsheim-Gustavsburg die Kommunalwahlen statt. Jochen Capalo steht auf Listenplatz 3 der freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg. BYC-News hat im Rahmen des Politikspecials zur  Kommunalwahl mit dem Kandidaten der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg darüber gesprochen, wie er zur Politik kam.


Jochen Capalo ist in Ginsheim aufgewachsen

Der 38-jährige Polizeihauptkommissar ist in Ginsheim groß geworden und lebte dort bis zum Jahr 2007. Anschließend ist er umgezogen und hat bis 2011 in Rheinhessen gelebt und ist dann nach Bischofsheim gezogen. Im Jahr 2014 zog er schließlich wieder zurück nach Ginsheim, wo er bis heute lebt. Jochen Capalo ist verheiratet und hat zwei Kinder.

„Politisch interessiert bin ich solange ich mich zurückerinnern kann. Bei uns zu Hause und mit meinem Vater konnte und kann man leidenschaftlich über Politik reden. Es gab da aber nie eine Prägung in eine bestimmte Richtung“, erklärte Capalo. Durch enge Verwandte in der ehemaligen DDR und die Reisen dorthin sowie die Wende 1989/90 wurde Capalo im demokratischen Sinne sehr gestärkt. „Aus der Schule habe ich vor allem den jahrhundertelangen Kampf für unsere Grundrechte mitgenommen, was mich zu einem überzeugten Verfechter unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung gemacht hat“, sagt Capalo.

2014 kam er zu den Freien Wählern

Durch den damaligen Wochenblick und die Zeitungen sei er immer auf dem neuesten Stand gewesen, was die Ortspolitik angehe. Dadurch wurde er auch darauf aufmerksam, dass im Jahr 2014 die damalige Große Koalition aus SPD und CDU in Ginsheim-Gustavsburg die Gastronomie im Bootshaus dauerhaft verhindern wollte. Das habe ihn, so wie viele andere auch, extrem geärgert. Die Freien Wähler seien die einzigen gewesen, die auch gesagt haben: Wie kann man das denn bitte nicht wollen? „Die Freien Wähler kannte ich natürlich schon vorher und habe mich da oft auch mit meiner Meinung wiedergefunden“, erklärt er.

Daraufhin hat er sich mit Rolf Leinz (Listenplatz 1, Freie Wähler Ginsheim-Gustavsburg) getroffen und im Gespräch schnell festgestellt, dass die Chemie stimmt. Nicht nur politisch, sondern auch zwischenmenschlich. Bei einigen Sitzungen und Fraktionssitzungen durfte Capalo teilnehmen und ist schließlich dem Verein beigetreten. „Was mich beeindruckt hat, waren vor allem, wie professionell ehrenamtlich gearbeitet wird. Wie gestritten und gerungen wird, ohne dass es persönlich wird. Die Freien Wähler sind ein bunter demokratischer Haufen. Fraktionszwang oder Abstimmungszwang gibt es nicht. Wir finden meistens eine gemeinsame Linie und die spiegelt dann nicht nur die Meinung der Fraktion oder eine ideologisch geprägte Weltansicht, sondern die breite Meinung der Bürgerinnen und Bürger.“, sagt Capalo dazu.

Zeitnah wurde er stellvertretender Vereinsvorsitzender

Durch die Fürsprache einiger Vorgänger sei er dann schnell stellvertretender Vereinsvorsitzender geworden und habe mit Rolf Leinz zusammen seinen Bürgermeisterwahlkampf organisiert. Sein äußerst knappes Scheitern sei teilweise enttäuschend gewesen, habe allerdings auch dem Kommunalwahlkampf der Freien Wähler Schwung gegeben und das Potential offengelegt. „Die 30,5 Prozent im März 2016 waren der Wahnsinn und natürlich auch ein klarer Auftrag der Wähler“, erklärt der 38-Jährige.

Als Neuling in der Stadtverordnetenversammlung hatte er ein bis zwei Jahre gebraucht, um sich dort zu orientieren, erklärte er. Auch für die Freien Wähler sei es zum Teil neu gewesen, plötzlich in der Verantwortung stehen. Die Opposition sei da ein Stück weit einfacher. „Gelernt habe ich dabei, dass jahrzehntelange Politikerfahrung nicht unbedingt ein guter Ratgeber sein muss. Der gesunde Menschenverstand, an dem sich auch die Freien Wähler nach wie vor orientieren, prägt mein politisches Handeln“, sagte Capalo abschließend.

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Demonstration mit grüner Spitzenkandidatin Anne Spiegel für die Pflege in Mainz

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MFFJV 1
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Ein Bündnis für die Pflege demonstriert am Samstag in Mainz. Wegen der Pandemie wird es keine Massenveranstaltung. Jeweils nur ein Vertreter der 55 Bündnispartner geht für seine jeweilige Organisation auf die Straße. Zu den Forderungen zählen mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für Pfleger.

Drei tote Hunde in Rüsselsheim-Königstädten gefunden

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Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Samstagmittag (27. Februar 2021) wurden drei tote Hunde auf dem Feld bei Königstädten im Bereich des Beinesgraben gefunden. Die Tiere waren in eine Decke eingehüllt und zeigten bereits fortgeschrittene Verwesungserscheinungen.


Eine Spaziergängerin fand die Kadaver

Eine Frau war dort mit ihrem Hund spazieren, als ihr Hund zu den Tierkadavern lief und dort anfing zu bellen. Als sie daraufhin nachschaute, entdeckte sie die toten Hunde und informierte daraufhin die Polizei. Wie die Polizei mitteilt, waren die Tierkörper etwa 50 Zentimeter groß, weshalb es sich um Junghunde handeln könnte.

Die Polizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Polizei zu melden.

Rätsel um The Masked Singer: Ist der Leopard blind?

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Willi Weber scaled
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Ein spannender Hinweis oder nur ein Ablenkungsmanöver von Pro7: Jedenfalls hat es für Spekulationen gesorgt, dass der Leopard sich nicht selbst über die Bühne bewegt. Steckt hinter der Maske vielleicht die blinde Sängerin Joana Zimmer? Das wird sich vermutlich erst spät klären: Denn der Leopard dürfte es wohl bis ins Finale schaffen.

THW Wörrstadt freut sich über neuen Mannschaftswagen

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Wörrstadt. Das Technische Hilfswerk (THW) Wörrstadt hat einen Neuzugang zu vermelden: einen Volkswagen T6 mit acht Sitzplätzen. Das Fahrzeug beendet ein Stück Geschichte, das in die Zeit vor dem Mauerfall zurückreicht.

Zwei Helferinnen des THW durften am Samstag nach Elze in Niedersachsen fahren und dort den VW beim Aufbauhersteller Freytag Karosseriebau abholen. Im Mannschaftswagen finden acht Leute Platz. Das Fahrzeug ist mit Funk und einer Sondersignalanlage ausgestattet.

Kein LKW-Führerschein mehr nötig

Der Wagen soll vor allem in der Jugendarbeit des THW-Ortsverbandes eingesetzt werden. Auch erwachsene Kräfte können zu lokalen Einsätzen oder an den Flughafen für Auslandseinsätze mit dem VW gefahren werden.

Der neue Wagen löst einen Daimler Benz ab, der noch aus dem Jahr 1989 stammte. Aufgrund seines Gewichts konnten ihn nur THW-Kräfte fahren, die einen LKW-Führerschein haben.

Das THW sucht neue Helfer. Kontaktdaten finden sich unter anderem auf der Homepage des THW.

Feuerwehreinsatz im Kaiser-Wilhelm-Ring in Mainz

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Nachrichten Mainz | An diesem Sonntagabend (28. Februar 2021) gegen 20:00 Uhr kam es in der Neustadt in Mainz zu einem Feuerwehreinsatz. Auf einem Balkon im vierten Obergeschoss im Kaiser-Wilhelm-Ring war ein Feuer ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.


Bewohner hatten das Feuer gelöscht

Wie Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, hatte eine Anwohnerin die Feuerwehr alarmiert. Sie teilte am Notruf mit, dass die Bewohner bereits versuchten, das Feuer zu löschen. Weil die Situation zunächst nicht ganz klar war, wurden beide Löschzüge der Feuerwehr Mainz alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war es den Bewohnern dann glücklicherweise doch gelungen, die Flammen zu löschen. Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten und konnte den Einsatz anschließend gegen 20:20 Uhr beenden. Wie es zu dem Brand kam, ist bislang noch unklar. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Gegen 20:20 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr Mainz mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, die Polizei Mainz mit drei Fahrzeugen sowie das Deutsche Rote Kreuz mit zwei Notfallsanitätern und einem Rettungswagen.