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Vermisste Kinder in Oppenheim wohlbehalten gefunden

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Nachrichten Oppenheim | An diesem Mittwochmittag (3. März 2021) in der Zeit zwischen 11:00 und 15:30 Uhr kam es zu einer großangelegten Suchaktion in Rheinhessen. Zwei junge Mädchen im Alter von 10 Jahren waren verschwunden.


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Eltern hatten die Mädchen als vermisst gemeldet

Die zwei 10-jährigen Mädchen aus Dexheim und Nierstein-Schwabsburg hatten sich mit ihren Fahrrädern und einem Rucksack und einer Katze unbemerkt auf den Weg nach Oppenheim gemacht. Kurze Zeit später bemerkten die Eltern das Verschwinden der Mädchen und meldeten sich daraufhin gegen 11:00 Uhr bei der Polizei.

Nachdem die wenigen möglichen Aufenthaltsorte und Kontakte der beiden Kinder abgeklärt wurden und sie dort nicht waren, wurden groß angelegte Suchmaßnahmen eingeleitet. Daran beteiligt waren unter anderem mehrere Diensthunde, ein Polizeihubschrauber sowie die Schutz- und Kriminalpolizei Oppenheim. Auch zahlreiche Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik in Mainz (Bereitschaftspolizei) halfen bei der Suche in den umliegenden Weinbergen, Feldern, dem Oppenheimer Wäldchen und anderen Bereichen.

Nach rund 4,5 Stunden konnten die Kinder gegen 15:30 Uhr schließlich nahe des Oppenheimer Hafens aufgefunden werden. Auf der Dienststelle in Oppenheim wurden sie dann wohlbehalten an ihre Eltern übergeben.

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Sparkasse legt Bilanz vor: Wegen Lockdowns sparen die Menschen mehr

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Sparkasse Mainz Eingang Hauptstelle scaled e1614855489929
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Das Frühjahr 2020 wird auch Thorsten Mühl vermutlich nicht so schnell vergessen: Keine 24 Stunden seien vergangenen gewesen, erinnert sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainz, und sein Haus habe die ersten Anträge von Unternehmenskunden bearbeitet, die sich um das Geld aus den vom Bund beschlossenen Hilfsprogrammen beworben haben. Nach 72 Stunden sei das erste Geld geflossen.

Die Pandemie hat den Banker vor allem in der ersten Jahreshälfte beschäftigt. Die Sparkasse Mainz sieht er dabei als „regionalen Stabilitätsanker für eine verlässliche Versorgung der Bevölkerung und des heimischen Mittelstands mit Finanzdienstleistungen“. Liquidität war dabei das Schlüsselwort.

Sein Haus selbst sei mit einem „stabilen“ Ergebnis durch das Pandemiejahr gekommen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung überschreite mit 18,3 Millionen Euro das „zufriedenstellende Niveau“ des Vorjahres um rund 100 000 Euro. Die Durchschnittsbilanzsumme steige um 11,6 Prozent auf jetzt 2,621 Milliarden Euro.

12,3 Prozent mehr an Ersparnissen

Pandemie und Lockdown haben das Geschäft aber verändert. Die Kundeneinlage ist um 12,3 Prozent größer geworden. Eine direkte Folge des Lockdowns. Viele haben weiter so gut verdient wie vorher, hatten aber keine Möglichkeit es für Konsum auszugeben. Also sparen sie es.

Sparkasse legt bilanz vor: wegen lockdowns sparen die menschen mehr
Thorstand Mühl, Chef des Vorstands der Sparkasse Mainz. Foto: Sparkasse Mainz

Klingt erstmal gut für eine Bank. Sie verfügt über mehr Geld, um Geschäfte zu machen. Doch angesichts der Nullzinspolitik ist es auch eine Herausforderung, anvertrautes Geld zu vermehren. Entsprechend ist der Provisionsüberschuss der Sparkasse Mainz um 1,4 zurückgegangen – liegt aber immer noch über dem Ergebnis von 2018.

Kreditgeschäfte sind aber weiter möglich, teilt die Sparkasse mit. Der Bereich sei um 6,0 Prozent gewachsen. Wobei der Wohnungsbau und die Mittelstandsfinanzierung die Treiber seien. Diese Bereiche hätten vor allem in der zweiten Jahreshälfte eine wichtige Rolle gespielt.

Warten auf Insolvenzen

Für das angebrochene Jahr sieht Mühl Aufgaben auf die Sparkasse Mainz zukommen: Der digitale Service müsse ausgebaut werden, Investitionen ins Filialnetz liefen. Doch vor allem das Geschäft werde es sein, das schwerer wird: „Es wird im Nachgang der Pandemie verstärkt zu Insolvenzen kommen“, sagt Mühl.

Wie stark die Insolvenzwelle werde, sei noch nicht absehbar. Wobei es nicht nur Grund zu Pessimismus gebe: Viele Unternehmen der Region hätten sich einen finanziellen Puffer erarbeitet, der ihnen durch die Krise helfen könnte. Auch hänge viel davon ab, wie lange die Maßnahmen noch anhielten: „Wir begleiten diesen Prozess bereits jetzt sehr intensiv“, sagt Mühl.

Möglich ist, dass die Sparkasse Mainz mit der aus Worms-Alzey-Ried stärker zusammenarbeiten wird. Am Ende dieses Prozesses könne auch eine Fusion stehen: „Die Entscheidung hierüber obliegt naturgemäß den Trägern der Institute und wird derzeit in konstruktiven Gesprächen für die Verwaltungsräte vorbereitet“, sagt Mühl.

Gelebte Solidarität

Insgesamt sind die Zeiten für Banken schwierig. Das gelte für das Haus auch in seiner Funktion als Arbeitgeber: „Im gesamten Jahr 2020 mussten wir die Abläufe in unserem Geschäftsbetrieb immer wieder der sich schnell verändernden Lage anpassen“, berichtet Michael Weil vom Vorstand der Sparkasse. Home Office oder Hygienekonzepte hätten den Alltag bestimmt. Wobei Weil eine „gelebte Solidarität zwischen Kundschaft und Belegschaft“ sieht, die geholfen habe, die Zeit zu überstehen.

Sparkasse legt bilanz vor: wegen lockdowns sparen die menschen mehr 1
Michael Weil vom Vorstand der Sparkasse Mainz. Foto: Sparkasse Mainz

Insgesamt muss die Sparkasse sparen. Das gelinge auch, berichtet Weil. Die Sachkosten habe das Haus um 3,1 Prozent senken können, die Personalkosten um 2,4 Prozent. So seien die Verwaltungskosten insgesamt um 2,6 Prozent zurückgegangen.

Am Ende steht ein Jahresüberschuss von 2 Millionen Euro. Das bedeutet allerdings ein Rückgang von 4,8 Prozent. Wobei die Eigenkapitalquote am Ende des Jahres bei 15,8 Prozent stand. „Das ermöglicht uns auch in den Folgejahren ein stabiles Wachstum im Kreditgeschäft“, teilt Mühl mit.

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PKW auf der B9 bei Speyer komplett ausgebrannt

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Speyer | Voll gesperrt werden musste am heutigen Mittwochnachmittag (03.03.2021) die Bundesstraße B9 in Fahrtrichtung Germersheim, nachdem ein PKW in Höhe der Abfahrt Speyer-Zentrum in Brand geraten ist.


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PKW brannte komplett aus

Gegen 13:30 Uhr bemerkte der Fahrer eine Rauchentwicklung am Fahrzeug und konnte dieses noch an den Anfang der Abbiegespur manövrieren. Dort fing der PKW dann sofort an zu brennen.

Die alarmierte Feuerwehr musste für die Löscharbeiten beide Fahrspuren in Richtung Germersheim für gut eine halbe Stunde komplett sperren. Während des Einsatzes wurde der Verkehr über die B39 abgeleitet.

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Technischer Defekt als Ursache

Das Fahrzeug brannte komplett aus. Als Brandursache konnte die Polizei einen technischen Defekt ermitteln. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro.

Nachdem das Fahrzeug abgelöscht war, konnte der Verkehr wieder einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.

 

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Süße Leckereien auf dem Rewe-Parkplatz in Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Seit einigen Wochen befindet sich auf dem Rewe-Parkplatz in Gustavsburg ein Süßwarenstand. BYC-News war vor Ort und hat mit der Betreiberin und Schaustellerin, Angelina Schramm-Ramminger, gesprochen.


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Ein Mix aus Klassikern und neuen Kreationen

Weil noch immer alle Volksfeste und die Kirmes untersagt sind, bietet Angelina Schramm-Ramminger ihre Süßspeisen nun auf dem Rewe-Parkplatz in Gustavsburg an. Seit Kurzem gibt es dort neben den Klassikern wir Crepes, gebrannten Mandeln, Magenbrot und Schaumküssen nun auch kunstvoll gestaltete Donuts, glasierte Milchschnitten und Fruchtspieße.

„Die Idee entstand spontan als mein Mann für uns Donuts geholt hatte. Wir fanden den Preis von fünf Euro pro Stück sehr teuer und so kam ich auf die Idee, das mal selbst zu versuchen. Das hat auch wirklich gut geklappt, also haben wir uns entschieden, diese auch anzubieten. Seit März haben wir auch einen Stand in Hanau, bei dem es die Donuts ebenfalls gibt“, erklärt die Betreiberin.

Süße leckereien auf dem rewe-parkplatz in gustavsburg 2

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Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Die Donuts gibt es in zahlreichen Varianten mit unterschiedlichen Toppings und Füllungen. Es liegen vor Ort immer einige Donuts zur Auswahl bereit. Größere Mengen sollten allerdings vorab telefonisch bestellt werden. Die süßen Leckereien können dann vor Ort abgeholt oder auf Anfrage auch geliefert werden.

Hier geht es zum Video auf YouTube: Süße Leckereien auf dem Rewe-Parkplatz in Gustavsburg

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Diese Süßspeisen sind erhältlich:

  • Süße & Herzhafte Crepes
  • Gebrannte Mandeln
  • Magenbrot
  • Popcorn
  • Schaumküsse
  • Lebkuchenherzen
  • Donuts mit Topping (mit und ohne Füllung)
  • Glasierte Milchschnitten mit Topping
  • Glasierte Fruchtspieße
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Adresse:

Jersey’s Dream Donuts
Darmstädter Landstraße 66 (Auf dem Rewe-Parkplatz)
65462 Ginsheim-Gustavsburg
Bestellungen telefonisch unter der Rufnummer 0178 – 4507731

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Neue Regelung zu den Kita-Gebühren in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Der Magistrat der Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat in seiner Sitzung am 24. Februar die Regelungen für Kita-Gebühren angepasst, um der andauernden Corona-Situation gerecht zu werden. Das teilte die Stadtverwaltung an diesem Dienstag (2. März 2021) mit.


Abrechnung in drei verschiedenen Gruppen

Ab März werden weiterhin die Gebühren rückwirkend erhoben. Die Abrechnung erfolgt jedoch in drei verschiedenen Gruppen, um die Kita-Verwaltung zu entlasten. Die neuen Regelungen gelten bis auf Weiteres:

  • Für Kinder, die weiterhin gar nicht in die Betreuung gebracht werden, werden auch weiterhin keine Gebühren erhoben.
  • Für Kinder, die bis zu zehn Tage pro Monat in die Betreuung gebracht werden, wird die Hälfte der jeweiligen Monatsgebühr erhoben.
  • Für Kinder, die mehr als zehn Tage im Monat in die Betreuung gebracht werden, wird die volle Monatsgebühr erhoben.

Kreis Mainz-Bingen beschließt neues Förderprogramm „Klimafit – Durchstarten“

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Mainz-Bingen | Der Landkreis Mainz-Bingen vergibt künftig auch Zuschüsse für die Anschaffung von Lastenrädern oder die Installation eines Batteriespeichers für Strom aus Photovoltaik-Anlagen. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.


Programm tritt ab 15. März in Kraft

Hintergrund ist das neue Förderprogramm „Klimafit – Durchstarten“, das ab dem 15. März 2021 in Kraft tritt und neue zukunftsorientierte Ansätze vorsieht. Dieses vereint zudem erfolgreiche Projekte aus der ehemaligen Richtlinie „Energieeffiziente Gebäudesanierung“ von 2014 sowie „Elektromobilitäts-Ladeinfrastruktur“ von 2018 unter einem Dach.

„Klimafit – Durchstarten“ bezieht aktuelle Themen und Entwicklungen ein, enthält wichtige Fördersätze und setzt neue Schwerpunkte.

Bürger sollen bei Investitionen entlastet werden

Das Ziel: die Bürgerinnen und Bürger bei geplanten nachhaltigen Investitionen entlasten sowie den Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß verringern. Zu den Förderschwerpunkten zählen die Aspekte Gebäude, Mobilität, Klimaanpassung und Unternehmen.

Der Bereich Gebäude umfasst zum Beispiel Dämmvorhaben von Gebäuden oder die Montage von Photovoltaik-Anlagen.
Beim Thema Mobilität geht es um Zuschüsse für Ladeeinrichtungen mit Ökostrom oder das Anschaffen von Lastenrädern. Dachbegrünungen, die klimaschützende Anbaumethode „Dynamischer Agroforst“ oder der Einsatz von Zisternen zur Regenwassernutzung umfassen den Aspekt Klimaanpassung.

Antragsverfahren besteht aus zwei Stufen

Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, am Projekt „ÖKOPROFIT“ teilzunehmen, um eigene Betriebskosten zu senken und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Das Antragsverfahren besteht aus zwei Stufen. Das bedeutet: Der erste Antrag ist prinzipiell zu stellen, bevor ein Projekt umgesetzt wird. Dieses wird als Onlineverfahren durchgeführt. Alle Unterlagen und Informationen zu Förderhöhen und Voraussetzungen gibt es auf der Homepage des Kreises www.klimaschutz.mainz-bingen.de im Bereich „Förderung“ und dann „Förderprogramm Landkreis“. Weitere Informationen gibt es auch beim Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung unter 06132- 787-2173.

Hintergrund:

2019 hat der Mainz-Binger Kreistag die Kreisverwaltung damit beauftragt, einen „Masterplan Klimaschutz“ für den Landkreis umzusetzen. Ziel ist es, innerhalb vorgegebener Zeiträume Schritt für Schritt zu einem klimaneutralen Landkreis und einer klimaneutralen Verwaltung zu werden. Hierzu zählt auch das Zusammenlegen der beiden Förderrichtlinien zu einem neuen, angepassten Programm.

Bereits seit 2014 bezuschusst der Landkreis energetische Sanierungsvorhaben an Bestandsgebäuden sowie seit 2018 den Ausbau der Mobilitätsladeinfrastruktur. Beide Programme wurden von den Bürgerinnen und Bürgern bislang intensiv genutzt.

Neuer Radweg entlang der L426 zwischen Stadecken-Elsheim und Mainz-Lerchenberg geplant

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Rheinhessen | Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms plant zwischen dem Ortsausgang von Stadecken-Elsheim, über Essenheim nördlich Ober-Olm bis zur Kreuzung L 426 / L 427 südlich Mainz-Lerchenberg, parallel entlang der Landesstraße L 426 einen kombinierten Rad-, Geh- und Wirtschaftsweg. Die Trasse hat eine Gesamtlänge von rund 4.100 Meter.


Live-Stream als öffentliche Information

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet gemeinsam mit Vertretern der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, der Ortsgemeinden Stadecken-Elsheim, Essenheim und Ober-Olm, sowie den Vertretern der regionalen Landwirtschaft und dem zuständigen DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück am Mittwoch, 3. März, ab 19:00 Uhr, eine öffentliche Information zum Stand der Planung erstmals als „Livestream“ statt.

Das bedeutet, über den auf der Webseite des LBM eingestellten Link können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger von Zuhause aus in die laufende Echtzeitübertragung der Präsentation des LBM Worms und in die sich anschließende Fragen- und Antworten-Runde einloggen.

Von technischer Radwegplanung bis Baurecht

Der LBM erläutert anhand einer Präsentation den Inhalt und den Umfang der technischen Radwegeplanung. Ebenso werden die planerischen Abläufe bis zum Baurecht und der baulichen Umsetzung vorgestellt. Das Vorhaben berührt die Gemarkungen der Ortsgemeinden Stadecken-Elsheim, Essenheim und Ober-Olm.

Die Vorstellung der Planung beginnt um 19:00 Uhr und endet um 21:00 Uhr. Die Präsentation kann am Mittwoch, 3. März 2021, ab 20 Uhr, unter www.lbm.rlp.de heruntergeladen werden. Auch die etwa 30-minütige Vorstellung der Präsentation kann ab Donnerstag, 4. März auf www.lbm.rlp.de abgerufen werden.

Die FDP hat die Wissing-Wende geschafft

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Verheerende Umfragen, Aufmerksamkeit nur auf einer Person und die war dem Sturm so hilflos ausgesetzt wie eine Fahne, die vom Mast gerissen wurde. Noch im Herbst hat die FDP bundesweit ein schlechtes Bild abgegeben. Doch nach einem verpatzten Start hat der neue Generalsekretär die Partei auf den richtigen Kurs eingestimmt: Volker Wissing. Noch zwei Monate auch Wirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz.

Es ist der Spätsommer 2013. Die FDP kämpft um ihr Überleben im Bundestag. Und es zeichnet sich immer stärker ab, dass dieser Kampf aussichtslos ist. Volker Wissing ist Spitzenkandidat auf der rheinland-pfälzischen Landesliste. Zwei Jahre zuvor hat er auch den Landesvorsitz der FDP übernommen, nachdem diese aus dem Landtag geflogen war.

Wissing reißt in diesem für die FDP trüben Spätsommer ein unfassbares Programm ab: Podien, Fachgespräche, Wahlveranstaltungen – überall hält Wissing die gelbe Fahne hoch. Überall ist er besser vorbereitet und argumentiert schärfer, als die Vertreter der anderen Parteien. Er kann sogar schlagfertig sein, was man ihm angesichts seiner etwas steifen Art nicht sofort zutraut. Doch letztlich ist alles vergebens. Die Fehler der anderen waren zu groß, als dass sie Wissing hätte ausbügeln können.

Wut auf Merkel

Wut und Frust ist aus dieser Zeit übrig geblieben. Doch die richtet Volker Wissing nicht gegen seine eigene Partei. Sondern gegen die CDU und vor allem deren Bundeskanzlerin, Angela Merkel. Sie hat mit ihrer Taktik dazu beigetragen, den Koalitionspartner in die Außerparlamentarische Opposition zu treiben – vielleicht in der Hoffnung, den einzigen Konkurrenten im bürgerlichen Lager los zu werden. Seitdem ist die Kanzlerin für Wissing der „Endgegner“.

An diesem Comeback arbeitet Wissing. Hart. Wie immer. Und der ehemalige Richter führt die FDP 2016 zurück in den rheinland-pfälzischen Landtag. Auch in eine Regierung, in der die FDP mit SPD und Grünen zusammenarbeitet. Die heftigsten Attacken gegen die CDU kommen nun in Rheinland-Pfalz nicht mehr von der SPD, nicht einmal von der AfD – der sonst so beherrschte Protestant fährt harte Attacken gegen CDU, Landeschefin Julia Klöckner und vor allem gegen die Kanzlerin Angela Merkel.

Ob es wieder zum Duell Merkel gegen Wissing kommt, er zurück in die Bundespolitik geht. Gerüchte über diese Option reißen in Rheinland-Pfalz nie ab. Vor allem, als auch die Rückkehr in den Bundestag gelingt. Als 2017 Christian Lindner über den Eintritt in eine Jamaika-Koalition verhandelt, gilt Wissing als möglicher Minister. Doch dann wird aus dem einen nichts und folglich auch nicht aus dem anderen.

Krise nach gescheiterten Verhandlungen

Mit diesen gescheiterten Verhandlungen gerät die FDP in eine Krise. Erst allmählich. Dann rasant. In der Partei gibt es viele einflussreiche Mitglieder, deren Einfluss zu einem guten Teil auf ihrer Mitgliedschaft beruht. Eine FDP in der Opposition bringt sie nicht weiter und macht sie folglich missmutig. So weit Lindners Probleme nach innen.

Doch nach außen sind Lindners Probleme viel größer. Er sagt, es sei besser nicht zu regieren, als schlecht. Und damit meint er, mit Merkel zu regieren. Doch so deutlich sagt er es eben nicht. Noch schlimmer: Lindner begründet die geplatzten Verhandlungen überhaupt nicht inhaltlich. Mit verheerenden Folgen. Spät räumt er das selbst als Fehler ein.

Bedenkenkönig Lindner

Hätte Lindner offen gesagt, dass er die Rechtsbrüche in der Merkelchen Einwanderungspolitik nicht mittragen will, hätte er damit in die politische Auseinandersetzung gehen kännen. Doch ausgerechnet der Mann, der „Bedenken second“ plakatieren ließ, wird zum ungekrönten Bedenkenkönig.

Lindner kritisiert die Bewegung FFF wegen ihrer unrealistischen Forderungen, kriegt Gegenwind und entschuldigt sich. Forderung, Entschuldigung und affektierte PR-Aktion zur Übertünchung der Entschuldigungs-Haltung werden zum liberalen Dreisatz. Das gipfelt im Frühjahr 2020 in der Wahl eines von der FDP gestellten Ministerpräsidenten in Thüringen, der zum Rücktritt gezwungen wird, weil seine Wahl nur durch Tolerierung der AfD möglich war.

Erst lässt Lindner alles laufen, dann korrigiert er es und nimmt dabei die Haltung eines Chihuahuas ein, der wegen seines Kläffens mit der Zeitung auf die Nase geschlagen wurde. Die FDP rutscht in den Umfragen Richtung Fünf Prozent ab, Lindner wirkt erbärmlich und die liberale Bewegung in Deutschland steht ohne Selbstvertrauen da.

Liberale Stimme fehlt in Pandemie

Ausgerechnet jetzt steht die liberale Bewegung in Deutschland ohne Selbstvertrauen da. Die Corona-Pandemie bricht aus und der Staat greift in einer Tiefe ins Leben seiner Bürger ein, wie es das in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben hatte. Anfangs mit überwältigenden Zustimmungswerten von bis zu 90 Prozent. Eine liberale Gegenstimme gibt es nicht.

Lindner erkennt das Dilemma an, in dem die FDP steckt. Im September hebt er Wissing auf das Schild des Generalsekretärs. Erst einmal will das nicht passen. Eigentlich ist der Generalsekretär eine Funktion für einen jungen Mann. Eine Nachwuchs-Hoffnung. Einer der verbal gut ist. Abteilung Attacke. Strukturell denken muss er nicht unbedingt können. Wissing ist so ziemlich genau das Gegenteil.

Dann ist auch Wissings Bewerbungsrede ein Flop. Als Thema bringt der Rheinland-Pfälzer die Initiative Wahlrecht ab 16 auf den Parteitag mit. Im heimischen Landtag ein Dauerbrenner, auf Bundesebene verpufft wie der Start eines 33 Jahre alten Fiat Uno. In der Schublade liegt eine Initiative, den Tierschutz zum Grundgesetz erheben zu wollen. Die FDP als Lifestyle-Partei.

Gegen einen zweiten Lockdown

Doch Wissing greift auch Themen auf, die im September 2020 noch keine sind. Aber sehr bald werden: Er mahnt, dass die Bundesrepublik der Pandemie geschwächten Wirtschaft wieder auf die Beine helfen müsse. Und er malt das drohende Szenario eines zweiten Lockdowns an die Wand – den es zu verhindern gelte.

Zwei Monate später geht die Republik in diesen Lockdown. Es ist nur ein Wellenbrecher. Einer, um ein längeres Aus zu verhindern. Hieß es. Vor vier Monaten. Der Lockdown hält noch immer an. Auch weil Deutschland nicht annähernd das Impftempo Israels, der USA oder Großbritanniens erreicht. Oder eine Teststrategie hat. Oder die Altersheime geschützt hätte. Oder eine funktionierende App entwickelt hätte.

Auch gibt es keinen Wumms und keine Bazooka mehr, mit der die Wirtschaft gerettet wird. Dafür ist die Rede von Novemberhilfen, die im Februar noch nicht ausgezahlt sind. Na ja, es hätte ja erst einmal die Software entwickelt werden müssen, rechtfertigt sich der zuständige Minister Peter Altmaier (CDU) – mit der bräsigen Gleichgültigkeit eines Ehemanns, der lediglich vergessen hat, die Klobrille runter zu machen.

Stunde der Opposition

Zugegeben. Bei einer Regierung, die bei einem derart wichtigen Thema so viele schwerwiegende Fehler macht, ist es leicht, Opposition zu sein. Doch dazu hat auch ein Rheinland-Pfälzer in einem anderen Zusammenhang das Richtige gesagt, nämlich Kurt Beck: „Es war ein Elfmeter. Aber auch der braucht einen, der ihn verwandelt.“

Anfangs gelingt das Wissing nicht. Seine Juristen-Mentalität ist ihm im Weg. Er formuliert wie ein Bauamtsleiter. Der Historiker und Buchautor Dr. Dr. Rainer Zitelmann kritisiert ihn: Zu verkopft, zu unverständlich sei Wissings Kritik an der Bundesregierung. Die müsse so unmissverständlich und auf den Punkt formuliert sein, wie es auch die Bild tue. Dann käme sie auch bei den Menschen an.

Auf wen Wissing gehört hat, ist nicht bekannt. Aber es gelingt ihm, immer besser die Bundesregierung zu stellen. Vor allem mit Kritik – was legitim ist für eine Oppositionspartei. Aber die FDP weist unter ihm auch Alternativen auf: Gezielte Prävention statt alle wegsperren, Einsatz moderner Technologie und unbürokratisch helfen, wo Hilfe notwendig werde.

Herausforderung an die Endgegnerin

In den jüngsten Umfragen marschierte die FDP Richtung 10 Prozent. In Rheinland-Pfalz scheint ihr Einzug in den Landtag sicher. Vor allem aber ist liberales Selbstvertrauen zurückgekehrt: Maßnahmen werden in der öffentlichen Debatte nach ihrer Effektivität hinterfragt, statt sie als Selbstzweck zu akzeptieren. Angesichts eines Staates, der acht Polizisten losschickt, um einen Kochabend von zwei Freunden zu stürmen, der einen Jungen mit zwei Autos durch einen Park hetzen lässt oder alte Frauen von Parkbänken vertreibt, findet eine liberale Stimme Gehör.

Wissing steht im Duell mit seiner Endgegnerin. Jede Kritik am Lockdown ist eine Kritik an der Kanzlerin. Die genießt den Ruf, uneitel zu sein. Was eine absolute Fehleinschätzung ist. Die Anerkennung ihrer Politik ist für sie oberstes Staatsziel. Bisher mit Erfolg. Doch nun gibt es einen Herausforderer.

Zoos fordern: Schluss mit Gleichmacherei und bundesweite Öffnung der Zoos

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Der Verband der Zoologischen Gärten fordert vor der nächsten Beratung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten ein Ende der Gleichmacherei.


Zoos bieten sichere Bewegungsräume

„Ich halte es für absolut enttäuschend und unverständlich, wenn wir laut Vorlage für die heutige Runde weiterhin mit dem Einzelhandel und den Museen in einen Topf geworfen werden“, sagt Prof. Jörg Junhold, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten.

„Wie will man denn begründen, dass in unseren Freiluftanlagen, zu denen wir den Zugang streng regulieren können, angeblich dieselbe Ansteckungsgefahr wie in Geschäften oder Einkaufszentren herrscht? Das entbehrt doch jeder fachlichen Grundlage.“ Die Zoos bieten sichere Bewegungsräume für Familien unter freiem Himmel. „Einen Ausflugstourismus in geöffnete Läden und Märkte aufgrund mangelnder Alternativen kann wirklich niemand wollen.“

Flickenteppich bei Öffnungen von Zoos

Nach dem Bekanntwerden der Vorlage für die Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs wurde auch Kritik an der Ungleichbehandlung in den verschiedenen Bundesländern laut.

„Jetzt sollen tatsächlich bundesweit einheitlich alle Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkte aufmachen, aber bei den Zoos soll der bestehende Flickenteppich zementiert werden?“, sagt Junhold. „Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass diese Maßnahme auf relativ wenig Verständnis bei uns stoßen wird, denn inzwischen haben fast die Hälfte aller Bundesländer ihre Zoos wieder öffnen lassen beziehungsweise hatten sie nie geschlossen.“

Zoos sind vorbereitet

Dazu zählen Berlin, Sachsen-Anhalt und das Saarland, die ihre zoologischen Einrichtungen seit dem späten Frühling 2020 kontinuierlich offengehalten hatten; in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durften die Zoos vor wenigen Tagen öffnen beziehungsweise stehen Anfang kommender Woche vor diesem Schritt. Die Zoos sind vorbereitet und der soziale Druck in den heimischen vier Wänden ist enorm.

Bereits mehrfach hatten die organisierten Zoos des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) auf die pandemiebedingten Schwierigkeiten hingewiesen, die die bei vielen Mitgliedern nunmehr vier Monate andauernde Schließung verursachen.

Annähernd gleichbleibende Kosten

„Anders als in anderen Branchen können wir unsere Zoos eben nicht ‚runterfahren‘: Die Tiere müssen weiterhin vollumfänglich durch Pfleger und Veterinäre versorgt werden, ihre Unterkünfte geheizt und gesäubert werden“, sagt der VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. „Das heißt, dass wir bei annähernd gleichbleibenden Kosten mit keinerlei Einnahmen auskommen sollen. Und Homeoffice mit Löwe ist nun mal keine Lösung.“

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum.

Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

SEK-Einsatz nach Schüssen in einer Wohnung in Bingen

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Symbolbild Polizei SE

Zu einem Großeinsatz der Polizei und Spezialeinheiten kam es am gestrigen späten Dienstagnachmittag (02.03.2021) in der Salzstraße in Bingen.


Zeugen meldeten Schüsse aus einer Wohnung

Um 15:51 Uhr wurde der Polizei durch einen Zeugen gemeldet, dass in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses Schüsse gefallen seien. Die beschriebene Wohnung konnte direkt einem bereits polizeibekannten 49-jährigen Mann zugeordnet werden. Hinsichtlich dieser Person musste die Polizei zurückliegend schon mehrfach einschreiten.

Zur Gefahrenabwehr wurde der Bereich um das Anwesen großräumig abgesperrt. Durch eine Spezialeinheit erfolgte der Zugriff, bei dem niemand verletzt wurde.

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Foto: Privat

Beim Zugriff des Tatverdächtigen trug dieser ein griffbereites Messer an seinem Gürtel. In der Wohnung konnte eine Schreckschusswaffe sichergestellt werden. Der 39-Jährige wurde in eine Fachklinik eingeliefert.

22-Jähriger beleidigte Beamten aufs Übelste

Verärgert und enttäuscht zeigte sich der Dienstellenleiter Bernd Gemünden über das Verhalten eines 22-jährigen Mannes aus Bingen, der zuerst eine Beamtin und kurze Zeit später einen Beamten, die beide als Absperrkräfte eingesetzt waren, auf Übelste Beleidigte. Gegen den 22-jährigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Frühjahrsputz in der Innenstadt von Rüsselsheim

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Nachrichten Rüsselsheim | Beim jährlichen Frühjahrsputz bringen nicht nur viele Menschen privat ihr Wohnumfeld auf Vordermann, auch die Stadt Rüsselsheim am Main hat sich in den vergangenen Wochen Teile der Innenstadt vorgenommen und an der Sauberkeit gearbeitet.


Aufenthaltsqualität soll gesteigert werden

„Wir treiben das Thema Sauberkeit in der Innenstadt kontinuierlich voran, um die Aufenthaltsqualität zu steigern“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Gleich an mehreren Tagen war der Graffiti-Express des Städteservice Rüsselsheim Raunheim auf Anregung der Stabsstelle „Sichere Innenstadt“ unterwegs und hat sich um unterschiedliche Verschmutzungen gekümmert. Im Fokus stand die Infrastruktur des Städteservice wie Abfallbehälter und Pflanzkübel, zudem wurden unter anderem die schwarzen Infostelen des Fachbereichs Umwelt und Planung gesäubert.

Neben dem Hochdruckreiniger hatte der Städteservice dieses Mal auch Spachtel und Kratzer im Einsatz. Denn zusammen mit Farbschmierereien sind, wie auch in vielen anderen Städten, Aufkleber und die sogenannten „Spuckies“ aktuell eines der auffälligsten Probleme für die Sauberkeit in der Rüsselsheimer Innenstadt. Spuckies sind kleine Zettel mit teilweise politischen Botschaften, die angefeuchtet werden beispielsweise durch Anlecken, damit sie kleben. Anlass für die Aktion der Stabsstelle war vor allem die illegale Beklebung durch großflächige politische Aufkleber, die an unterschiedlichen Stellen am Marktplatz beispielsweise an Versorgungskästen, an einer elektronischen Stele und auch an Bushäuschen angebracht wurden. Dank der Arbeit des Städteservice sind die Aufkleber schnell entfernt worden.

Weitere Säuberungsaktionen sind geplant

Aufkleber und „Spuckies“ werden auch weiterhin im Fokus der Stabsstelle bleiben, weitere Säuberungsaktionen sind geplant und auch eine strengere Verfolgung der Verursacher wird geprüft. Der Aufwand zur Entfernung der Aufkleber ist immens und diese beschädigen oft auch die Oberfläche. „Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass das wilde Kleben von Aufklebern wie auch Schmierereien massiv zum Bild einer ungepflegten Innenstadt beiträgt. Deswegen werden wir die Innenstadt weiter im Blick behalten. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen und die Innenstadt sauber zu halten“ bekräftigt Oberbürgermeister Udo Bausch, zufrieden mit den Ergebnissen der Reinigungsaktion.

BYC-News zu Besuch im Test-Zentrum vom DRK in Groß-Gerau

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Nachrichten Groß-Gerau | Seit dem 16. Februar werden im Kreis Groß-Gerau kostenfreie Corona-Tests angeboten. BYC-News war bei der Teststation in Groß-Gerau bei dem All-in-One Center und hat mit Hans Reinheimer, dem Präsident vom DRK Kreisverband Groß-Gerau und mit Thorsten Bonifer, von der DRK Ortsvereinigung Groß-Gerau gesprochen.


Rund ein Prozent der Tests sind positiv

An nur einem Tag werden bei der Teststation in Groß-Gerau 90 bis 130 Tests durchgeführt. So kamen an den insgesamt sechs Terminen in den ersten beiden Wochen insgesamt 1760 Tests zustande, von denen 1,3 Prozent positiv ausgefallen waren.

In Rüsselsheim werden die Tests an der früheren Zulassungsstelle in der Hans-Sachs-Straße durchgeführt, in Groß-Gerau am All-in-One-Center auf dem Parkplatz des Landratsamts und in Riedstadt-Goddelau an der Sporthalle der Martin-Niemöller-Schule. Die Tests finden dienstags und donnerstags jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr statt. In Mörfelden-Walldorf werden die Tests sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr im DRK-Heim durchgeführt.

Jeder Corona-Schnelltest erzeugt Kosten von rund zehn Euro. In dieser Kalkulation ist neben dem Test selbst auch beispielsweise die Schutzkleidung für die über 70 ehrenamtlichen Helfer enthalten. Finanziert werden die Testzentren über Spenden, sowohl von Firmen als auch von Privatpersonen, welche die ganze Sache unterstützen möchten.

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Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei auf dem Mainzer Lerchenberg – Bewohner auf der Flucht

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Mainz – Am späten Dienstagabend kam es zu einem Feuerwehreinsatz auf dem Mainzer Lerchenberg im 13. Stock eines Hochhauses in der Regerstraße. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Polizei sowie ein Notarzt waren vor Ort. Gegen 23:40 Uhr hatten mehrere Anwohner die Feuerwehr über den Notruf alarmiert.


Der polizeibekannte Bewohner war auf der Flucht

Wie die Einsatzkräfte vor Ort gegenüber BYC-News mitteilten, wird der Einsatz noch längere Zeit andauern. In der Wohnung und auf dem Balkon im 13. Stock kam es zu einem größeren Brand. Die Flammen waren schon von Weitem zu sehen. Durch die starke Rauch- und Hitzeentwicklung musste ein Teil der Anwohner seine Wohnungen verlassen.

Erst am 10. Februar 2021 kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in diesem Hochhaus. Nach Informationen von BYC-News vor Ort war der Bewohner der Wohnung nach Ausbruch des Feuers flüchtig. Bei einer Nahbereichsfahndung durch die Polizei konnte der polizeibekannte Mann in der Nähe des ZDF-Geländes gefasst werden. Bei dem Mann handelt es sich um die gleiche Person, die bereits den SEK-Einsatz am 10. Februar ausgelöst hatte. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Vernehmung auf eine Polizeidienststelle gebracht.

Anwohner und Nachbarn haben Angst

Wie Anwohner gegenüber BYC-News berichten, gibt es seit langer Zeit Probleme mit dem Mann. Er habe bereits mehrfach in der Gegend randaliert und auch die Kinder, die dort wohnen hätten Angst vor ihm.

„Sehr oft kommt es vor, das lautstarke Rufe aus der Wohnung kommen oder er pöbelt vom Balkon aus die Menschen an und schreit lauthals herum. Es kam auch schon vor, dass er Gegenstände aus dem 13.Stock geworfen hat oder anderen mit körperlicher Gewalt bedroht hat.“, berichtet ein Nachbar dieser Online-Zeitung.

„Wir hoffen alle in der Siedlung das er für lange Zeit nicht mehr auftaucht, wir möchten einfach nur in Ruhe hier Leben ohne Angst und ein mulmiges Gefühl. Ich traue mich teilweise gar nicht alleine auf die Straße.“ erzählt eine Anwohnerin dieser Online-Zeitung.



Der Einsatzleiter berichtet gegenüber BYC-News

Wie der Einsatzleiter von der Feuerwache 2 um 01:10 Uhr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, war bereits bei Anfahrt ein Flammenschein sichtbar. Die Einsatzkräfte sind unter Atemschutz in die Wohnung und haben den Löschangriff dort vorgenommen. Das Feuer konnte recht schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, sodass ein Übergreifen auf andere Wohnungen verhindert werden konnte. Durch den Brand ist die Wohnung im 13.Stock nicht mehr bewohnbar. Im inneren fanden die Einsatzkräfte größere Müllberge und die Fensterfront ist komplett durch das Feuer geschmolzen. An der Hausfassade entstand durch das Feuer und die Rauchentwicklung ein größerer Schaden. Nach aktuellem Stand gab es drei leicht verletzte Personen. Für die Bewohner des 13. Stocks wurde ein Stadtbus zur vorübergehenden Unterbringung bereitgestellt, da das komplette Stockwerk aktuell nicht begehbar ist. Alle weiteren Bewohner des Hochhauses konnten zurück in ihre Wohnungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Vor Ort im Einsatz waren:

  • die Berufsfeuerwehr Mainz Wache 1
  • die Berufsfeuerwehr Mainz Wache 2
  • die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen
  • die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais
  • der Johanniter Rettungsdienst
  • der Malteser Hilfsdienst
  • die Polizei Mainz
  • die Mainzer Mobilität
  • die Stadtwerke Mainz
  • ein Notarzt
  • die Kriminalpolizei Mainz
  • der Vollzugsdienst der Stadt Mainz

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Mit 5,55 Euro Einsatz Lotto-Jackpot von fast 12 Millionen Euro geknackt

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Lottogewinn1 e1614670739856
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Die letzte Ziehung von LOTTO 6aus49 im Monat Februar brachte den großen Millionengewinn: Ein Spielteilnehmer aus Westfalen wird am Samstag (27. Februar) zum Multi-Millionär. Er traf als Einziger die Gewinnklasse 1.


Millionär bei LOTTO 6aus49

Dieses Ereignis setzt Emotionen frei: Für einen Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen war das vergangene Wochenende von besonderen Gefühlen bestimmt. Mit seinem Tipp für LOTTO 6aus49 landete er in der Gewinnklasse 1.

Die Zahlen 2, 4, 9, 19, 23 und 47 und die richtige Superzahl 7 bedeuten einen Gewinn von 11.779.146,70 Euro. Der Glückspilz aus dem Münsterland war bundesweit der einzige Spielteilnehmer, der die oberste Gewinnklasse treffen konnte. Der auf über elf Millionen Euro angewachsene Jackpot war vorher drei Ziehungen in Folge nicht geknackt worden.

Spieleinsatz 5,55 Euro

Der neue Lotto-Millionär kommt aus dem Raum Münster. Ein Spieleinsatz von nur 5,55 Euro reichte zum Millionen-Glück. Da der Spielteilnehmer per WestLotto-Karte gespielt hat, ist er WestLotto bereits namentlich bekannt. Seine Glückszahlen hatte der frisch gebackene Millionär selbst auf dem Tippschein ausgewählt. Bereits am 23. Februar wurde der Spielauftrag in einer WestLotto-Annahmestelle abgegeben.

Städte-Vergleich: Wie schneidet der Breitbandausbau in Mainz ab?

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Nachrichten Mainz | In den letzten drei Jahren wurden in Rheinland-Pfalz bei der Breitbandversorgung große Schritte nach vorne gemacht. Bei der Versorgung von Internet mit mindestens 50 Mbit/s konnte in dem Bundesland eine Versorgung von 90 Prozent der Haushalte sichergestellt werden. Gigabit-Internet kann bereits jeder zweite Haushalt nutzen. Doch wo steht Mainz im Vergleich? Ein Vergleich der zehn größten Städte zeigt es.


Rheinland-Pfalz für Breitbandanbieter eher weniger attraktiv

Rheinland-Pfalz hat eine geringe Bevölkerungsdichte und ist daher für die Breitbandanbieter eher weniger attraktiv. Dennoch konnten diese im ländlichen Raum zwei von drei Haushalten mit einem Breitbandanschluss versorgen, der mindestens 50 Mbit/s schnell ist. Damit sind HD-Streaming für bis zu 4 Personen möglich. Home-Office und Videokonferenzen lassen sich dadurch mit angemessener Geschwindigkeit bewerkstelligen.

DSL-Ausbau in Mainz: Internet für jedermann

Noch immer gilt der auf Kupfer basierende DSL-Anschluss als Standard in Deutschland. Ländlich haben immer noch viele Haushalte keine Alternative. Dabei bietet die DSL-Technologie viele Nachteile. So ist die maximale Geschwindigkeit derzeit auf 250 Mbit/s begrenzt und selbst die steht nicht allen Teilnehmern zur Verfügung. In Mainz etwa können nur 59% der Haushalte SuperVectoring-DSL (max. 250 Mbit/s) schnelle Tarife bei der Deutschen Telekom bzw. Mitbewerbern buchen. Besser sieht es bei DSL 50 aus: Hier können immerhin 93 % der Haushalte einen solchen Breitbandanschluss über die Telefondose erhalten.

Info: Was ist SuperVectoring?

Den besten DSL-Ausbau der größten Städte in Rheinland-Pfalz haben Koblenz und Speyer. Hier können 76 % der Haushalte einen Internetzugang mit mindestens 200 Mbit/s bestellen. Dagegen kann in Bad Kreuznach nur jeder zweite Haushalt (46 %) einen vergleichbaren Internetanschluss beantragen.

Glasfaserausbau gestartet – Mainz hinkt noch hinterher

In Rheinland-Pfalz wurden bis Oktober 2020 bereits 12.483 km Glasfaser neu verlegt. Viele Landkreise und kreisfreie Städte befinden sich in Breitbandinfrastrukturprojekten, um weiter ausgebaut zu werden. Die Phasen der Umsetzung sind unterschiedlich. Bund und Land sind dabei Kommunen zu unterstützen die unterversorgten Gebiete flächendeckend mit Breitband zu versorgen.

Tatsächlich können Stand Februar 2021 immer mehr Haushalte auch FTTB/H-Anschlüsse buchen. Spitzenreiter mit den meisten Glasfaserhaushalten ist Koblenz. In der Stadt können bereits 34 % einen Glasfaseranschluss bestellen. Fortgeschritten ist die Glasfaserversorgung auch in Ludwigshafen (15%). In Mainz können lediglich einige wenige Haushalte (5 %) einen FTTH-Anschluss nutzen.

Als Breitbandanbieter ist vor allem „Mainzer Breitband“ aktiv. Als 100-prozentige Tochter der „Mainzer Stadtwerke AG“ baut diese das Glasfasernetz aus. 130 km umfasst das Glasfasernetz, die vor allem Unternehmen bereitgestellt werden sollen. Die Glasfaser-Power erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s. Gewerbekunden können Daten genau so schnell versenden wie empfangen.

Kabel-Internet in Mainz bringt Gigabit-Speed

In den 10 größten Städten von Rheinland-Pfalz ist die Internetverfügbarkeit über CAT4 besonders hoch. Gemeint sind damit die Internetanschlüsse über das Kabelnetz von Vodafone und anderen regionalen Kabelnetzbetreibern. Bestehende TV-Kabelanschlüsse wurden in den vergangenen Jahren umgebaut, so dass viele Haushalte auch Internet darüber nutzen können.

Im Städte-Vergleich schneidet Mainz gut ab. So können 9 von 10 Haushalten (90 %) über den Kabelanschluss im Internet surfen. Die maximale Geschwindigkeit kann 1.000 Mbit/s betragen und ist damit 4-mal so schnell wie DSL. Einen besseren Gigabit-Kabelausbau haben nur Ludwigshafen (95 %) und Speyer (91 %). In Bad Kreuznach wurde das Kabelnetz noch nicht modernisiert. Dort können zwar 76 % der Haushalte Kabel-Internet mit 200 Mbit/s buchen, allerdings steht Gigabit-Internet noch nicht zur Verfügung.

Als Kabelanbieter führt Tarifexperte Konstantin Matern von DSLregional sowohl eazy als auch Vodafone in Mainz auf. Als regionale Anbieter sind der Ökostromanbieter Entega (DSL) und „Mainzer Breitband“ (Glasfaser) aktiv.

Zukunft vom Internet in Rheinland-Pfalz

Laut Ministerpräsidentin Malu Dreyer werden bis zum Jahr 2025 die Voraussetzungen für Gigabit-Netze geschaffen. Auf Grundlage von hochleistungsfähigen Glasfasernetzen sollen alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bis dann einen gigabitfähigen Anschluss nutzen können. Erreicht werden soll dies durch einen flächendeckenden Wechsel von Kupfer zu Glasfaser. Aber auch die Mobilfunkversorgung soll flächendeckend verbessert werden. Hier spielt auch 5G bei den Mobilfunkanbietern eine große Rolle.

Für die Internetversorgung im Land sollen auch WLAN-Hotspots sorgen. In 1.000 Kommunen werden mindestens 1.000 freie Hotspots der Marke „Wifi4rlp“ eingesetzt. Bis 2021 soll das Projekt abgeschlossen sein, heißt es auf Rheinland-Pfalz Digital.

Selbst Lichtmasten werden digitalisiert. Eine Förderung des Bundeslands kann genutzt werden, wenn LED-Lichtmasten als Träger für WLAN dienen. In den LED-Lichtmasten können Sensoren eingebaut werden, die den Verkehr lenken (freie Parkplätze) oder aber Umweltdaten erfassen. Möglich sind sogar integrierte Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, die im Rahmen des EV-Hypes interessant werden.