Start Blog Seite 1201

Der Steinbruch in Trechtingshausen darf erweitern

0
Steinbruch Trechtingshausen
Steinbruch Trechtingshausen

Nachrichten Trechtingshausen | Der Steinbruch Sooneck bei Trechtingshausen am Rhein darf erweitern. Die Zulassung zur „Erweiterung des Geltungsbereichs der Hauptbetriebszulassung für den Quarzittagebau Sooneck“ um rund 6.000 Quadratmeter und des weiteren Betriebs bis ins Jahr 2025 hinein, wurde erteilt. Das teilte die Hartsteinwerke Sooneck GmbH als Betreiber des Steinbruchs mit.


-Werbeanzeige-

Die Arbeiten sollen zügig beginnen

„Wir haben diese Entscheidung erwartet und werden die Rodungsarbeiten nach der noch aus­stehenden Genehmigung durch das Forstamt Boppard zur Waldumwandlung zügig angehen“, sagt Bergbau-Ingenieur Dr. Willem Douw, Betriebsleiter des Steinbruchs Sooneck. Als Ausgleichsmaßnahme wurden in den vergangenen Tagen Flächen um die Ortslage Trechtingshausen gemulcht und verbuschte Obstbäume wieder freigestellt.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens durch das Landesamt für Geologie und Bergbau des Landes Rheinland-Pfalz kamen begünstigende Stellungnahmen von der Struktur- und Genehmigungsd­irektion Süd, der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, der Orts­gemeinde Trechtings­hausen und dem Forstamt Boppard.

Das Ministerium für Wirtschaft, Weiterbildung und Kultur wurde durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens beziehungsweise Scoping-Termins beteiligt.

Serie über die Hartsteinwerke Sooneck GmbH:
Teil 1: Hartsteinwerke Sooneck: Die Geschichte vom Steinbruch Trechtingshausen
Teil 2: Erweiterungen vom Steinbruch Trechtingshausen sind notwendig
Teil 3: Steinbruch Trechtingshausen soll Touristenattraktion werden

Teil 4: Steinbruch Trechtingshausen als Attraktion der Buga2029 geplant
Teil 5: Hartsteinwerke Sooneck: Steinbruch Trechtingshausen wird leiser und sauberer

Hier geht es zum Youtube-Video: Zu Besuch bei Hartsteinwerke Sooneck – Steinbruch Trechtingshausen

-Werbeanzeige-

Vollsperrung: Mercedes kracht in Lastwagen auf der Landstraße L400

0
GrafikAl e1614932997131
GrafikAl e1614932997131

Nachrichten Bingen | An diesem Freitagmorgen (5. März 2021) gegen 5:15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L400 bei Badenheim im Landkreis Mainz-Bingen.


-Werbeanzeige-

Der LKW-Fahrer rangierte und stand quer auf der Landstraße

Ein 59 Jahre alter LKW-Fahrer aus der Slowakei befuhr die L400 vom Autohof kommend und wollte auf die Autobahn A61 auffahren. Weil der Fahrer die neue Kreiselanbindung zur A61 scheinbar nicht kannte, fuhr er weiter in Richtung Gensingen und wollte dort auf die Autobahn auffahren, woraufhin er bemerkte, dass dies nicht möglich war.

Er versuchte daraufhin, die Auffahrt aus Richtung Badenheim kommend zu nutzen, um endlich auf die A61 zu gelangen. Dafür musste er mit dem Lastwagen rangieren, um ihn in die richtige Fahrtrichtung zu bringen. In dem Moment, als der Auflieger quer auf der Fahrbahn stand, befuhr ein 77 Jahre alter Autofahrer die L400 von Badenheim kommend und krachte frontal in den Auflieger.

-Werbeanzeige-

Die Vollsperrung dauert noch an

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Autofahrer lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Mann umgehend in ein Krankenhaus. Zur Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs, hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter beauftragt. Die Landstraße ist in im Bereich der Unfallstelle noch immer vollgesperrt (Stand 9:45 Uhr)

Vollsperrung: mercedes kracht in lastwagen auf der landstraße l400
Unfallschaden am LKW | Bild: Polizei
-Werbeanzeige-

Zwölf tote Schwäne im Kreis Groß-Gerau aufgefunden – Untersuchungen laufen

0
shutterstock 1826472797 scaled e1614934089731
shutterstock 1826472797 scaled e1614934089731

Nachrichten Groß-Gerau | Rund um den Wechselsee in Biebesheim wurden insgesamt zwölf tote Schwäne und ein toter Wasservogel aufgefunden. Das Veterinäramt des Kreises hat daraufhin am Donnerstag ein Betretungsverbot rund um den Fundort der tot aufgefundenen Wildvögel erlassen. Bei den sieben Schwänen, die am Montag dort geborgen wurden, hat der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) bereits den Geflügelpest-Virus Influenza A-Virus, Subtyp H5 festgestellt. „Die Befunde des Friedrich-Loeffler-Instituts für die toten Schwäne stehen aktuell noch aus und werden für den Freitag, 5. März 2021 erwartet“, sagte Amtstierärztin Dr. Katrin Stein.


-Werbeanzeige-

Geflügelpest ist eine hoch ansteckende Erkrankung

„Sollte das Friedrich-Loeffler-Institut den Ausbruch der Geflügelgrippe bestätigen, werden sowohl ein Sperrgebiet mit einem Radius von mindestens einem Kilometer um den Fundort sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern amtlich angeordnet werden“, so Dr. Stein. „Der Verdacht einer Tierseuche“, erläutert sie weiter, „ergibt sich nach dem gehäuften Auffinden von toten Wildvögeln zusammen mit dem Laborbefund des LHL. Der Ausbruch einer Tierseuche kann durch das Veterinäramt allerdings erst nach Bestätigung des Laborbefunds durch das Friedrich-Loeffler-Institut erfolgen.“ Das Betretungsverbot umfasst den Wechselsee, Weideteich und Ellenloch in Biebesheim.

„Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine hoch ansteckende Erkrankung, die neben Tierverlusten hohe wirtschaftliche Einbußen für die betroffenen Haltungen zur Folge hat“, heißt es in der Begründung der Allgemeinverfügung, die im Wortlaut auf der Homepage des Kreises Groß-Gerau veröffentlicht ist. „Um sicher auszuschließen, dass zukünftig eine Verschleppung des Virus stattfindet, ist es angemessen und erforderlich, ein Betretungsverbot in der angeführten Größe anzuordnen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer. „Nur wenn die getroffenen Maßnahmen sofort greifen, kann die Tierseuche wirksam bekämpft werden“, so Dr. Stein. Das verfügte Betretungsverbot tritt deshalb auch bereits schon am Freitag, 5. März 2021, in Kraft.

Zwölf tote schwäne im kreis groß-gerau aufgefunden - untersuchungen laufen 1
Gebiet mit Betretungsverbot | Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau
-Werbeanzeige-

Die Kreisverwaltung hatte schnell reagiert

Der Kreis Groß-Gerau hatte im vergangenen Dezember als erster Kreis in Hessen nach dem Nachweis des Geflügelpest-Virus im Vogelsbergkreis alle privaten und gewerblichen Tierhalter angewiesen, ihr Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer besonders geschützten Vorrichtung zu halten. Die sogenannte Aufstallung des Geflügels war kreisweit ebenfalls in einer Allgemeinverfügung geregelt. „Wir müssen bei dem Thema sehr vorsichtig sein. Schließlich ist der Kreis Groß-Gerau als Überwinterungsquartier bei Gänsen und Schwänen sehr beliebt“, sagte Astheimer. „Der Kreis Groß-Gerau besitzt flächenmäßig sehr große ornithologische Risikogebiete.“

Auf der Homepage des Kreises finden sich Informationen zur aktuellen Situation. Unter anderem sind ein Merkblatt für Geflügelhalter sowie Erläuterungen zum Seuchengeschehen vom Friedrich-Loeffler Institut abrufbar.

-Werbeanzeige-

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Rüsselsheim

0
Rettungsdienst Osthessen
Rettungsdienst

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Mittwochmittag (3. März 2021) gegen 13:05 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Rüsselsheim am Main. Zwei Personen wurden dabei verletzt.


-Werbeanzeige-

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Ein 85 Jahre alter Autofahrer aus Rüsselsheim war auf der L.-Cranach-Straße unterwegs. Als er links in die Varkausstraße abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einer 59-Jährigen Autofahrerin aus Rüsselsheim. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Beteieligten verletzt und anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr Fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Gegenüber der Polizei gaben die beiden Fahrer an, bei grün über die Ampel an der Kreuzung gefahren zu sein. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich bei der Dienststelle in Rüsselsheim zu melden.

-Werbeanzeige-

BYC-News im Kreis Groß-Gerau – Erfolgsbilanz

0
117035915 305760500866050 5770820275119841180 o e1614872659466
117035915 305760500866050 5770820275119841180 o e1614872659466

BYC-NEWS in eigener Sache. BYC-News wächst. Wir verbessern permanent unser Angebot für unsere Leser. Aus Südhessen können wir eine Erfolgsgeschichte melden:


Die BYC-News Lokalredaktion für den Kreis Groß-Gerau unter Leitung von Frau Chiara Forg startete am 01. August 2020 mit der Berichterstattung. Bereits in den ersten 3 Monaten mit Unterstützung der Redaktion Rhein-Main und der Reichweite konnten monatlich 45.000 Artikelaufrufe für den Kreis Groß-Gerau erzielt werden.

Im Zeitraum vom 01. November 2020 bis zum 01. Februar 2021 konnte die Lokalredaktion bereits im Schnitt 100.000 Artikelaufrufe pro Monat erzielen. Das macht einen BYC-Gesamtanteil im Rhein-Main Gebiet von rund 9% aus. Das Ziel ist es bis Ende 2021 eine durchschnittliche Artikellesung von 200.000 pro Monat zu erreichen.

Mehr über BYC-News Rhein-Main

Als Nachrichtenportal verpflichtet sich Boostyourcity den Regeln des angelsächsischen Journalismus: Fakten vor Meinung. Recherche vor Skandalisierung. Boostyourcity versorgt seine Leser mit Inhalten und sieht sich als Dienstleister. Wir informieren unsere Leser. Wir bekehren sie nicht.

BYC-NEWS ist ein Familienbetrieb, der wächst. Zuhause ist Boostyourcity im Rhein-Main-Gebiet. Doch innerhalb kurzer Zeit haben wir unser Gebiet stetig erweitert. Wir bereiten vor, unsere Berichterstattung in naher Zukunft auf weitere Region auszudehnen. Immer mit dem gleichen Anspruch: Informieren aus dem Internet fürs Internet.

BoostYourCity ist nach 2 Jahren zu einem der größten und bedeutendsten Onlinemagazine im Rhein-Main-Gebiet geworden. Mit durchschnittlich 1,2 Millionen Seitenvisits pro Monat und einer Social-Media Reichweite von rund 12 Millionen pro Monat über die eigenen Seiten und Gruppen.

Kontakt:

Redaktion Hessen
Telefon: 06134 – 5870 100
Mail: redaktion@boostyourcity-wiesbaden.de

Facebook: Groß-Gerau Nachrichten
Facebook: Rhein-Main Nachrichten
Instagram: BoostyourCity

Stadt Oppenheim sagt die Keller-Revue ab

0
Oppenheim
Oppenheim

OPPENHEIM. Die Stadt Oppenheim hat die Keller-Revue abgesagt. Grund dafür seien „unzureichende Perspektiven mit Hinblick auf die Corona-Pandemie“. Kartenbesitzer erhalten ihr Geld zurück.

Im ursprünglich geplanten Rahmen könne die Veranstaltung nicht stattfinden, teilt die Stadt mit. Deswegen habe man sich zur endgültigen Absage entschlossen. Die Entscheidung sei gemeinsam mit den Künstlern gefallen, die bei der Revue auftreten sollten.

Wer Karten gekauft habe, erhalte sein Geld zurück. Das Ticket müsse im Rathaus abgegeben und die Bankdaten dort angegeben werden. Dann werde das Geld vollständig überwiesen.

Hygieneauflagen im Rathaus

Allerdings erinnert die Stadt an die Hygieneauflagen, die für den Besuch des Rathauses gelten: Besucher müssten sich telefonisch anmelden. Das ist unter der Nummer 06133/ 49 09 24 möglich. Statt der 24 gehe auch die 22 als Durchwahl.

Beim Besuch müssten die Antragsteller dann eine medizinische Maske tragen und sich am Eingang des Rathauses die Hände desinfizieren. Fragen zum Verfahren beantworte das Tourismusbüro über die Mailadresse: tourismus@stadtoppenheim.de

Ampel könnte die Zeit der Union im Kanzleramt beenden

0
Ampel e1614869760694
Ampel e1614869760694

Rheinland-Pfalz ist kleiner und wirtschaftlich weniger bedeutend als Baden-Württemberg. Trotzdem richtet sich der bundesweite Fokus am Sonntag in acht Tagen eher auf Mainz als auf Stuttgart. Das liegt nicht daran, dass der Ausgang offen wäre – im Gegenteil.

Nimmt man die Umfragen, entscheidet sich der Wähler am 14. März wieder für die Regierung aus SPD, FDP und Grünen. Es wäre die erste Ampelkoalition in Deutschland, die bestätigt würde und vermutlich auch weiter regieren will. Das liegt vor allem am bisherigen Wirtschaftsminister Volker Wissing, mit dem ein Wechsel zur CDU ausgeschlossen ist – auch wenn der rechnerisch möglich würde.

Dieser absehbare Erfolg für die Ampel in Rheinland-Pfalz ist von bundesweiter Bedeutung. Denn er könnte dafür sorgen, dass im September nicht nur die Amtszeit von Merkel endet. Dann könnte auch die Ära der Union im Kanzleramt zu Ende gehen. Sowohl SPD als auch Grüne erhielten eine echte Option, selbst den nächsten Kanzler zu stellen. Als Generalsekretär seiner Partei sitzt Wissing in Berlin an der entscheidenden Weiche.

FDP würde besser zu Scholz passen

Vor allem die SPD sucht eine Option, selbst den Kanzler stellen zu können. In der Rolle des Juniorpartners in der großen Koalition mussten die Sozialdemokraten zu viel Staub schlucken. Ihr Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat Signale gesetzt, dass er sogar für eine Zusammenarbeit mit den Linken als zweiter Partner neben den Grünen bereit sei – nur um die Juniorpartnerschaft mit der Union zu beenden.

Doch Scholz ist ein Realo, ein Wirtschaftspolitiker, ein Vertreter des rechten Flügels der SPD. Ein Wahlkampf mit der FDP als einer möglichen Option anstatt der Linken würde viel mehr zu seinem Image und seinen Positionen passen.

Nach einer INSA-Umfrage standen SPD und Grüne jüngst beide jeweils bei 17 Prozent, die FDP kam demnach auf 10 Prozent, die Linke auf 8 Prozent. Es fehlen der Ampel also noch drei bis fünf Prozentpunkte zur Mehrheit, Rot-Rot-Grün fünf bis sieben Prozentpunkte.  Damit es reicht, müssten die Parteien Stimmen in der Mitte dazu gewinnen. Das könnten FDP und SPD in einer Ampel eher schaffen, als einer der drei anderen in einer rot-rot-grünen Konstellation.

Mehr Selbstbewusstsein für die FDP

Der FDP würde die Ampelkoalition einen selbstbewussten Wahlkampf ermöglichen. In der Ära Kohl sowie in der Schröder-Zeit gab es die „Lager-Wahlkämpfe“: Rot-Grün gegen CDU-FDP. Diese Konstellation machte aus der FDP den Blinddarm der CDU, den die Wähler 2013 entfernten.

Mit der Option einer Ampel braucht die FDP im Wahlkampf keinerlei Rücksicht auf die CDU zu nehmen. Sie könnte Minister wie Jens Spahn, Peter Altmaier oder Andy Scheuer offen wegen deren schweren Fehlern angreifen. Auch könnte sie in Sachen Corona angriffslustig bleiben.

Mit der Rückgewinnung der Freiheitsrechte hätte die FDP zudem wieder ein Thema, das sie näher an ihre Wurzeln bringt. Zu sehr haftete nach Führungskräften wie Martin Bangemann, Otto Graf Lambsdorff oder Guido Westerwelle das Image der neoliberalen Wirtschafts-Lobbyisten an der Partei. Neben Wirtschaftsliberalen gäbe es dann auch wieder den Rechtsliberalismus.

Erzrivale der Grünen

Die Grünen haben unter Robert Habeck und Annalena Baerbock ohnehin den Weg des Koalitions-Pragmatismus eingeschlagen. Außer mit der AfD schließen sie keine Zusammenarbeit aus. Die Ampel böte den Grünen einen klaren Vorteil: Mit ihr käme sogar ein grünes Kanzleramt in Sicht. Laut Insa trennen die Grünen 15,5 Prozentpunkte von der Union. Ein nur schwer aufzuholender Rückstand. Mit der SPD befinden sich die Grünen auf Augenhöhe.

Zwar waren Grüne und FDP lange Zeit Erzrivalen. Aber eine Ampelkoalition mit der FDP wäre der grünen Basis auch nicht schwerer zu erklären, als eine Zusammenarbeit mit Bundeskanzler Markus Söder.

Als die INSA-Umfrage rauskam, hat eine Nutzerin auf Twitter auf einen Fun Fact hingewiesen: Käme die Ampel, dann ist die FDP nur noch sieben Prozentpunkte von einer Kanzlerschaft entfernt.

Zwischen Lockdown und Lockerungen – Das gilt ab Montag in Hessen

0
bouffier
bouffier

Nachrichten Wiesbaden | Die Hessische Landesregierung hat an diesem Donnerstag (4. März 2021) in einer Kabinettssitzung über die Ergebnisse der gestrigen Bund-Länder-Konferenz beraten und entsprechende Beschlüsse gefasst.


Ministerpräsident Volker Bouffier dazu

„Worauf wir uns von Seiten der Länder in den langen Verhandlungen mit dem Bund verständigt haben, ist ein Kompromiss. Denn wir müssen weiterhin vorsichtig sein, um das Erreichte nicht zu gefährden. Wichtige Teile des hessischen Perspektivplans finden sich in dem Beschluss wieder. Die möglichen Öffnungsstufen sind nun definiert. Und die Instrumente Impfen und Testen werden helfen, den Weg aus dem Lockdown behutsam und Schritt für Schritt zu gehen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier im Anschluss an die Kabinettsitzung.

Ein Test für jeden Bürger pro Woche

Ab Montag besteht zudem für alle Bürger der Anspruch, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen zu lassen, auch wenn sie keine Symptome haben. „Die ausreichende Verfügbarkeit von Schnelltests sowie die Zulassung erster Produkte zur Selbstanwendung ermöglichen, den Baustein „Testen“ weiter auszubauen. Zwingende Voraussetzung ist, dass der Bund die nationale Teststrategie – wie angekündigt – entsprechend anpasst“, erläuterte Gesundheitsminister Kai Klose.

Was gilt ab Montag in Hessen? Die Regelungen im Einzelnen:

Die bestehenden Maßnahmen und Beschränkungen bleiben vorerst noch bis zum 28. März 2021 bestehen. Darüber hinaus wurden nun die folgenden Lockerungen ab dem 8. März 2021 vereinbart:

Private Treffen

Kontakte einzuschränken und zu verringern bleibt ein wichtiges Instrument, um die Pandemie einzugrenzen. Deshalb sind auch weiterhin Beschränkungen notwendig, auch wenn die pandemische Entwicklung Lockerungen zulässt. Entsprechend sind ab Montag Treffen von zwei Haushalten mit höchstens fünf Personen möglich. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.

Einkaufen / Einzelhandel

Baumärkte, Gartenmärkte, Baumschulen sowie Buchhandlungen dürfen öffnen.

Alle weiteren Geschäfte dürfen „Click & Meet“ anbieten, also Beratung und Verkauf mit vorheriger Terminvereinbarung und Datenerfassung. Es gelten zudem Zugangsbeschränkungen: Eine Person je angefangener 40 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Sport und Freizeit

Freizeit- und Amateursport ist entsprechend der erweiterten Kontaktregeln möglich, also mit bis zu zwei Haushalten mit höchstens fünf Personen.

Kinder unter 14 Jahren dürfen Sport unter freiem Himmel auch in Gruppen machen. Sportanlagen können vor Ort auch weiterhin geöffnet werden.

In Fitnessstudios kann – bei entsprechenden Hygienevorkehrungen – mit Einzelterminen trainiert werden. Erlaubt ist nur eine Person je 40 Quadratmetern Trainingsfläche (Datenerfassung).

Freizeit und Kultur

Museen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und botanische Gärten dürfen mit umfassendem Hygienekonzept öffnen. Eine Terminvereinbarung ist notwendig. Dabei müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden, um Kontakte nachverfolgen zu können.

Dienstleistungen / Körperpflege

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege dürfen unter strengen Auflagen öffnen. Dazu zählen Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung. Wenn bei der Behandlung nicht durchgehend eine Maske getragen werden kann, soll ein tagesaktueller Schnelltest vorliegen oder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden.

Quarantäne:

Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen.

Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test ist nicht möglich.

Die Vorgaben gelten auch für geimpfte Personen.

„Impfen tötet?!“ – Aufkleber in Ginsheim beschäftigen die Polizei

0
WhatsApp Image 2021 03 04 at 13.10.50 900x600 1
WhatsApp Image 2021 03 04 at 13.10.50 900x600 1

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In den vergangenen Tagen sind im Stadtteil Ginsheim zahlreiche Aufkleber mit der Aufschrift „Impfen tötet?!“ aufgetaucht. Diese wurden vermutlich von Impfgegnern flächendeckend verteilt.


Rund 50 Aufkleber wurden bereits entfernt

Die grellgelben Aufkleber wurden unter anderem auf Wahlplakaten, Glascontainern, Straßenlaternen und Verkehrsschildern angebracht. Vermehrt zu finden waren sie vor allem im Wohngebiet, aber auch auf Spielplätzen und an der Rheinschiffsmühle.

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber BYC-News mitteilte, hatte ein aufmerksamer Bürger die Aufkleber entdeckt und die Polizei informiert. Mitarbeiter vom Bauhof seien bereits mehrere Stunden unterwegs gewesen und haben die Aufkleber, die sie finden konnten, entfernt. Dabei handelte es sich um rund 50 Aufkleber. Dass noch Weitere in dem Stadtteil verteilt wurden, könne natürlich nicht ausgeschlossen werden, so der Sprecher.

Hinweise auf die Täter gibt es bislang noch nicht. Die Polizei Bischofsheim hat die Ermittlungen in der Angelegenheit aufgenommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 06144 96660 zu melden.

Hinweis der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Bekleben und Besprühen von Verkehrszeichen den Straftatbestand der Sachbeschädigung erfüllt. Sachdienliche Hinweise, die dazu führen, die Täter ausfindig zu machen, nimmt neben der Polizei auch die Straßenverkehrsbehörde der Stadt unter der Rufnummer 06134 – 585-340 entgegen.

Ärzte schlagen Alarm: Kinder mit Entwicklungsverzögerungen müssen zu lange auf Behandlung warten

0
04 03 2021 SOZ SPZ KUH Dr. Zundel Dr. von Buch scaled e1614864094932
04 03 2021 SOZ SPZ KUH Dr. Zundel Dr. von Buch scaled e1614864094932

Bad Kreuznach. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und anderen schweren Krankheiten müssen oft lange warten, bevor sie beraten, betreut und begleitet werden können Deswegen haben die Kinder- und Hausärzte aus Bad Kreuznach nun eine Petition gestartet. Sie wollen damit auf die Missstände aufmerksam machen. Derzeit müssen Kinder mindestens ein Jahr auf die erste Behandlung warten.


„Die meisten Sozialpädiatrischen Zentren im Land sind seit Jahren unterfinanziert“, teilt die Stiftung Kreuznacher Diakonie mit. Folglich können nicht genügend Ärzte bezahlt werden und es fehlt an Behandlungsplätzen. Corona verschärfe das Problem noch, wie die Stiftung Kreuznacher Diakonie mitteilt.

Die Lage sei mittlerweile auch für die Träger problematisch, meint die Stiftung. Im vergangenen Jahr habe sie ein Defizit von 1,3 Millionen Euro hinnehmen müssen. Deswegen ist sie nun aktiv geworden und hat ein Bündnis mit den betroffenen Ärzten geschlossen.

Im Schnitt ein Jahr Wartezeit

Das Bündnis fordert mehr Geld für die Sozialpädiatrischen Zentren. Die Verhandlungen mit den Kostenträgern zu der Frage zögen sich mittlerweile seit über einem Jahr hin. Und es stehe viel auf dem Spiel: „Jede Woche ohne Versorgung für die betroffenen Kinder kann mit erheblichen Konsequenzen verbunden sein“, sagt Dr. Christoph von Buch, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach.

Es gehe darum, die Kinder vor einem langfristen Verlust an Chancen zu bewahren, meint von Buch. Letztlich spare das sogar Geld. Denn erhielten die Kinder nicht rechtzeitig ihre Behandlung, stiegen die Chancen auf den Besuch einer Sondereinrichtung – was entsprechend teurer sei.

Das Sozialpädiatrische Zentrum Bad Kreuznach betreut jährlich 3500 Kinder und Jugendliche, teilt die Ärztliche Leiterin Dr. Dorothee Zundel mit: „Wir wollen die Warteliste nicht noch länger werden lassen.“ Derzeit vergehe mindestens ein Jahr, bis es zum ersten Gespräch mit dem Kind komme.

Trierer Zentrum zwischenzeitlich insolvent

Zundel sorgt sich vor allem um Kinder mit Epilepsien. Für sie gebe es keine andere Anlaufstelle. Das Zentrum betreut nicht nur Kinder aus Bad Kreuznach. Das Einzugsgebiet reicht von Kusel über den Donnersbergkreis bis in den Rhein-Hunsrück-Kreis.

Die Situation belaste auch das Personal. „Keiner will die Kinder und ihre Eltern im Stich lassen“, sagt Zundel. Deswegen will das Haus trotz der angespannten Lage weitere Fachkräfte einstellen.

Das ist nicht ungefährlich. In Trier musste das Sozialpädiatrische Zentrum vor zwei Jahren vorübergehend in die Insolvenz. „Keine guten Aussichten“, kommentiert die Kreuznacher Stiftung.

Unfall zwischen BMW und Tanklastzug auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

0
156758377 3795269087218396 4447886044470873096 o 900x600 1 e1614857689717
156758377 3795269087218396 4447886044470873096 o 900x600 1 e1614857689717

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | An diesem Donnerstagmorgen (4. März 2021) gegen 8:15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 auf Höhe der Badestelle Walldorf. Eine Person wurde dabei verletzt.


Ein Tanklastzug war in einen BMW gekracht

Ein Fahrer eines BMW war auf der Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Er fuhr auf der linken Spur, als ein beladener Tanklastzug mit Gefahrgut in den BMW gefahren war. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte vor Ort hatte sich der Fahrer bereits aus dem Auto befreit. Der Fahrer wurde durch den Aufprall verletzt und zur Behandlung in eine Klinik nach Frankfurt gebracht. Der Lastwagenfahrer war betrunken, woraufhin ein Atemakoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von 0,86 Promille. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab und klemmte die Batterie des BMW ab. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt bis etwa 9:30 Uhr vollgesperrt werden, wodurch ein Rückstau von bis zu acht Kilometern entstand. Im Einsatz waren insgesamt 26 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt und die Polizei.

Unfall zwischen bmw und tanklastzug auf der autobahn a5 bei mörfelden-walldorf 2
Unfall auf der A5 | Quelle: Feuerwehr Walldorf

Die Öffnungsschritte der Corona-Maßnahmen in einer Übersicht

0

Lockerungen der Maßnahmen gegen die Pandemie starten an diesem Montag. Es ist die zweite Phase eines Systems, das wie ein Leiterspiel funktioniert: Bleiben die Infektionszahlen niedrig, wird in fünf Schritten und im Zwei-Wochen-Rhythmus gelockert. Gehen die Zahlen hoch, startet alles wieder von vorne.


Die unten genannten Regelungen gelten jeweils für eine Stadt oder einen Landkreis. Entwickeln sich die Fallzahlen unterschiedlich, können zum Beispiel in einer Stadt die Maßnahmen greifen, im benachbarten Landkreis aber nicht. Wie die Schritte im Idealfall aussehen, hat BYC-News in einer Übersicht zusammengestellt:

Als erster Öffnungsschritt gelten die Rückkehr der Friseure und der Start des Wechselunterrichts, der in Rheinland-Pfalz am 22. Februar begann.

Öffnung der Gartenmärkte

Der zweite Öffnungsschritt startet an diesem Montag, 8. März.

Private dürfen sich dann wieder Menschen aus zwei Haushalten treffen. Das ist allerdings begrenzt auf fünf Personen über 14 Jahre. Kinder werden nicht mitgezählt.

Gartenmärkte, Blumengeschäfte und Buchhandlungen werden geöffnet. Ebenso die körpernahen Dienstleistungen und Fahrschulen. Angebote, bei denen keine Masken getragen werden können, dürfen nur angenommen werden, wenn vorher ein negativer Test vorliegt. Das betrifft zum Beispiel Kosmetik oder Rasuren.

Der dritte Öffnungsschritt startet ebenfalls am 8. März, ist aber abhängig von den Infektionszahlen

Der Einzelhandel öffnet, wenn in einer Stadt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche unter 50 Fällen pro 100 000 Einwohner liegt. Dann dürfen die Läden je nach Verkaufsfläche einen Kunden auf 10 oder 20 Quadratmeter hineinlassen.

Liegt der Inzidenzwert zwischen 50 und 100 Fällen, ist Einkaufen nur mit einem Termin möglich.

Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten dürfen bei einer „Inzidenz“ unter 50 Fällen öffnen. Liegen die Fallzahlen zwischen 50 und 100 ist ein Besuch nur mit Termin möglich.

Draußen darf kontaktfreier Sport mit bis zu 10 Teilnehmern stattfinden, wenn die Fallzahlen unter 50 liegen. Liegen sie zwischen 50 und 100 Fällen, dürfen draußen bis zu fünf Leuten aus nur zwei Haushalten Sport treiben. Bei Kindern ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt.

Öffnung der Biergärten

Der vier Öffnungsschritt startet am 22. März:

Der „vierte Öffnungsschritt“ soll die Öffnung der Außengastronomie mit sich bringen. Liegen die Fallzahlen zwischen 50 und 100, brauchen Gäste einen negativen Schnelltest.

Das Gleiche gilt für Kinos, Theater sowie Konzert- und Opernhäuser.

Kontaktfreier Sport könnte dann auch wieder drinnen möglich sein. Bei einer „Inzidenz“ über 50 nur, wenn negative Schnelltests vorliegen. Kontaktsport wäre unter den gleichen Bedingungen draußen wieder möglich.

Der fünfte Öffnungsschritt startet am 5. April

Der Teil des Einzelhandel öffnet, der bei einer „Inzidenz“ zwischen 50 und 100 geschlossen bleiben musste.

Bei Fallzahlen unter 50 wären draußen wieder Veranstaltungen möglich mit bis zu 50 Teilnehmern.

Bei unter 50 Infektionen dürfte Kontaktsport auch wieder drinnen stattfinden.

Drinnen dürfte bei zwischen 50 und 100 Fällen wieder kontaktfreier Sport auch ohne vorliegenden Test stattfinden. Kontaktsport wäre außen weiter möglich.

Mario A. Bach steht der Sport- und Kulturhalle mit gemischten Gefühlen gegenüber

0

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Pandemie hat die Stadt Ginsheim-Gustavsburg auch finanziell belastet. Zudem stehen in der Kommenden Zeit einige größere Ausgaben an. Welche das sind, darüber hat BYC-News mit dem CDU-Kandidaten Mario A. Bach gesprochen.


Die Stadt kam gut durch die Pandemie

Wir waren mit der Stadt auf einem ganz guten Weg, was die Finanzen angeht. Die Pandemie hat uns da zwar etwas zurückgeworfen, aber grundsätzlich haben wir die Zeit bis jetzt doch ganz gut überstanden. Einige größere Ausgaben stehen in der kommenden Zeit an“, sagt Bach.

Sport- und Kulturhalle

Den neuen Erkenntnissen zur neuen Sport- und Kulturhalle, die hinter dem TIGZ gebaut werden soll, steht Mario A. Bach mit gemischten Gefühlen gegenüber. Laut einer Studie, die erstellt wurde, wird die Sport- und Kulturhalle für überörtliche Veranstalter eher nicht interessant sein, weil es in der näheren Umgebung bereits viele Veranstaltungsorte gibt und der Gustavsburger Halle Größe und Alleinstellungsmerkmale fehlen, erklärt er im Interview. „Dadurch werden keine Mieteinnahmen zu erwarten sein, die den Neubau mitfinanzieren könnten. Wir müssen uns Wohl oder Übel nach der Decke strecken müssen, sollen uns die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.“, so Bach

Auf der anderen Seite ist Mario A. Bach nach eigenen Abgaben der klaren Überzeugung, dass man einen Veranstaltungsort benötigt. „Mit dem Bürgerzentrum und der Sport- und Kulturhalle in Gustavsburg sowie dem Bürgerhaus Ginsheim sind wir insgesamt gut aufgestellt. Was uns zu schaffen macht, ist die zu erwartende geringe Auslastung, denen hohe Kosten in der Investition, aber auch in der laufenden Unterhaltung gegenüberstehen.“

„Für die Bürgerinnen und Bürger und die Vereine bedarf es der sogenannten Zwei-Standorte-Lösung mit Sport- und Kulturhalle hinter dem TIGZ und Haus der Zukunft in der Ortsmitte, weshalb an praktikablen Wegen zur Umsetzung zu arbeiten ist,“ so Mario A. Bach.

Die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr

Was die Ausstattung der Feuerwehr angeht, ist Mario A. Bach durchaus zufrieden. Was allerdings notwendig sei, sei ein neues Gebäude für die Feuerwehr Gustavsburg. Dies könne allerdings erst gebaut werden, wenn die Bahnunterführen komplett fertiggestellt ist. Er schätzt, dass der Bau rund 8 bis 10 Millionen Euro kosten könnte. Ansonsten sei die technische Ausstattung aber in Ordnung. Die Feuerwehr in Gustavsburg habe vor rund drei Jahren erst ein neues Fahrzeug erhalten. Natürlich gebe es immer wieder Forderungen oder Wünsche der Feuerwehren. Nicht alle davon seien kurz – oder mittelfristig notwendig, hier gilt es ggfls. nach kostengünstigen Alternativen zu suchen. Wie hoch die Zuschüsse für eine Finanzierung sein werden, hängt von den Vorgaben des Landes und den jeweiligen Notwendigkeiten ab.

Geänderte Öffnungszeiten beim Wertstoffhof in Mörfelden-Walldorf

0

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Seit dem 1. März gelten für den Wertstoffhof am neuen Standort, in der Nähe der Bertha-von-Suttner Schule in Mörfelden-Walldorf geänderte Öffnungszeiten.


Flexiblere Zeiten für Bürger

Den Bürgern soll es damit ermöglicht werden, ihre Abfälle noch flexibler beim Wertstoffhof abzugeben. Seit dem 1. März bis einschließlich zum 31. Oktober gelten die folgenden Öffnungszeiten:

  • Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:30 Uhr – 12:00 Uhr und 12:30 Uhr – 16:30 Uhr
  • Mittwoch, Freitag: 12:00 Uhr – 18:00 Uhr
  • Samstag (wöchentlich): 09:00 Uhr – 14:00 Uhr

Die Benutzungs- und Gebührenordnung ist auf der Homepage der Stadt Mörfelden-Walldorf und in der Abfallbroschüre zu finden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Amt für Umwelt – Abfallberatung
Telefon: 06105 – 938 333
E-Mail: abfallberatung@moerfelden-walldorf.de

Kanzlerin und Ministerpräsidenten öffnen Weg für Lockerungen

0

Die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten hat einen Stufenplan in Sachen Ausstieg aus dem Lockdown beschlossen. Ab Montag soll es zu weiteren Öffnungen kommen. Es startet mit Teilen des Einzelhandels. Allerdings hat die „Ministerpräsidentenkonferenz“ eine Bremse eingebaut.


Die Älteren werden sich noch an die Flirtshow „Geld oder Liebe“ erinnern. Die Regeln waren ein wenig kompliziert, Moderator Jürgen von de Lippe erklärte sie mehrfach und versah das mit dem sich wiederholenden Gag: „Für alle, die es immer noch nicht verstanden haben:“ Es wird Zeit, diesen Gag auszukramen. Denn die Regeln zu den Öffnungen sind kompliziert.

Geöffnet wird in fünf Stufen. Wobei die Kanzlerin die Rückkehr der Friseure schon als erste Stufe mitrechnet. Diesen Montag sollen Teile des Einzelhandels dann als Stufe zwei wieder ihrem Geschäft nachgehen dürfen. Vielleicht mit, vielleicht ohne vorherige Anmeldung. Das hängt von der „Inzidenz“ ab.

Die Inzidenz ist der Wert, wie viele Menschen sich innerhalb von sieben Tagen neu infizieren. Beziehungsweise wie viele solcher Infektionen gemeldet werden. Bezogen auf 100 000 Einwohner. Rutscht dieser Wert in einer Stadt oder einem Kreis unter 50 Fälle, dürfen die Öffnungen weniger Auflagen enthalten. Liegt der Wert unter 100, gibt es mehr Auflagen.

Bremse eingebaut

Allerdings hat die Ministerpräsidentenkonferenz eine Bremse eingebaut: Steigt der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, müssen die Verantwortlichen am zweiten Tag einen Stopp vorbereiten. Dann gelten wieder die jetzigen Regelungen.

Wer das immer noch nicht verstanden hat: Die Öffnungen werden zu einer Art Leiterspiel. Kommt eine Stadt reibungslos durch, kann sie am 22. März Außen-Gastronomie und Kinos öffnen, am 5. April Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen und am 19. April weitere Bereiche der Gastronomie.

Es sei denn, die „Inzidenz“ steigt auf über 100. Dann rutscht die Stadt das Leiterspiel runter und startet wieder am 3. März und das Spiel beginnt von Neuem. Immer mit einer 50er und einer 100er Variante.

Dem Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) muss geschwant haben, dass diese Regelung als kompliziert betrachtet werden könnte. Das sei sie nicht, weißt er zurück. Die Regelungen passten auf ein Blatt Papier – und zwar Din A 4. Allerdings sagt er nichts über Schriftgröße und Zeilenabstand.

Zumal: Wenn die Inzidenz unter 35 rutscht, erhalten die Städte und Kreise nochmal zusätzliche Kompetenzen, was sie öffnen wollen und was nicht.



Impfen ist der Weg aus der Pandemie

Die Öffnungen will die Ministerpräsidentenkonferenz mit Impfungen und Schnelltests flankieren. „Impfen ist der Weg raus aus der Pandemie“, sagt Merkel. Deswegen sollen Zweitimpfungen soweit nach hinten geschoben werden wie möglich, um mehr Erstimpfungen zu ermöglichen. AstraSeneca soll auch für höhere Altersstufen zugelassen werden. Impfzentren sollen in Mehrschicht-Systemen arbeiten und auch am Wochenende. Und in einigen Wochen sollen auch Hausärzte impfen.

Derzeit gibt es das Problem, dass Impfstoff liegen bleibt, weil diejenigen, die an der Reihe wären, ihren Termin nicht wahrnehmen. Merkel verspricht ein „Nachrücker-Management“. In diesem solle auch „Flexibilität angewandt werden“.

Flexibilität solle es auch bei Schnelltests geben. Die verspricht Merkel schon für den nächsten Montag: Bis dahin solle es Testzentren geben und jeder Bürger einen kostenlosen Test pro Woche erhalten. Um das sicher zu stellen, soll es eine „Task Force“ aus Bund und Ländern geben. Man könnte es auch Arbeitskreis nennen.

Doch damit die Tests wirklich kommen, sollen „Plattform-Anbieter“ einbezogen werden, kündigt Merkel an. Also private Dienstleister. Nach der Verzögerung der „Novemberhilfen“ für die Wirtschaft, scheint das Vertrauen der Kanzlerin in den öffentlichen Dienst zu sinken.

Rapper hilft Regierung bei App

Stehen wir also vor einer Rückkehr in die Normalität? Tendenziell nein, sagt die Kanzlerin. Durch die Mutation seien wir immer noch in einer „sehr heiklen Phase“. Kontaktbeschränkungen müssten nach wie vor eingehalten werden, private Kontaktverbote bleiben. Bilder von Polizeiautos, die einen Jungen mit einem Auto durch einen Park jagen oder Streifen, die ältere Frauen von Parkbänken vertreiben, gehören also weiter zum Möglichen.

Die Gesundheitsämter müssten die Infizierungsketten nachvollziehen können, stellt Merkel als Bedingung für Öffnungen. Eine App soll dabei helfen. Eine solche App hat der Bund bereits im Sommer entwickelt. Die wird es nicht sein. Denn die kann das nicht. Stattdessen sollen die Ämter auf eine App zurückgreifen, die der Rapper Smudo (Gib mir deinen Saft, ich geb‘ dir meinen) hat entwickeln lassen.

Warum das die vom Bund entwickelte App nicht leisten kann? Es hat keiner der Journalisten nachgefragt, die jene Pressekonferenz begleiteten, auf der die Beschlüsse vorgestellt wurden. Dafür haben Merkel und Müller von sich aus betont, wie viel wie gut in den letzten Wochen gelaufen sei. Es blieb unkommentiert im Raum stehen.