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Malu Dreyer gewinnt das TV-Duell gegen Christian Baldauf

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Im Football gibt es eine Grundregel: Bleib mit der Offensive auf dem Feld! Das macht die gegnerische Defensive müde und die gegnerische Offensive mürbe. Ob Malu Dreyer Football-Fan ist, ist nicht überliefert. Aber mit der Regel gewinnt die Ministerpräsidentin das TV-Duell gegen Christian Baldauf. Der präsentiert sich als gut informierter Fachmann. Aber nicht als aussichtsreicher Herausforderer bei der anstehenden Landtagswahl.

„Wenn ich das sagen darf. Gucken wir jetzt nicht zurück!“ Nach knapp 40 Minuten greift Moderator Fritz Frey ins TV-Duell ein. Frey trägt die Verantwortung für die Sendung. Und es scheint, als sei ein derart unterlegener Kontrahent nicht in seinem Sinn.

Im Hintergrund des TV-Duells läuft die Uhr. Unbestechlich sagt diese, dass Malu Dreyer mehr redet als Christian Baldauf. Doch es kommt einem anders vor. Baldauf bildet Sätze ohne Anfang und Ende. Zwischendrin kommt die Wasserstoffstrategie vor, der Stadtrat von Frankenthal oder Unternehmerlohn.

Würde man Baldaufs Rede als Text lesen, wäre da manch kluger Gedanke drin. Doch es ist kein schriftlicher Text. Sondern ein TV-Duell. Da muss ein Kandidat Themen auf den Punkt bringen, vor allem wenn er wie Baldauf in den Umfragen zurückliegt. Er muss im Gedächtnis bleiben. Auch und gerade im Kurzzeitgedächtnis. Doch was hat Baldauf jetzt nochmal gesagt?

Reden über die Vergangenheit

Zur Erinnerung: Frey hatte Baldauf aufgefordert, nicht über die Vergangenheit zu reden. Es geht um Digitales. Und was passiert? Baldauf zählt Fehler aus der Vergangenheit auf. Fordere er nicht einen Digitalminister, hakt Frey nach, baut dem CDU-Kandidaten eine Brücke, etwas prägnantes zu sagen. Doch der geht nicht drauf ein:

„Ich will einen Digitalminister!“ „Rheinland-Pfalz muss digital besser werden.“ So redet Baldauf nicht. Er erklärt umständlich, was für ihn Innovation ist und dass es schön wäre, wenn ein solches Projekt am Hahn realisiert würde. Was das noch mal war?

Es wäre hilfreich, wenn man es nachlesen könnte. Aber es ist nun mal ein TV-Duell. Was dem Zuschauer nicht im Gedächtnis bleibt, ist nicht gesagt worden. Und Baldauf bleibt nicht im Gedächtnis.

Dreyer ist solide

Malu Dreyer ist alles andere als eine Zauberin. Sie ist solide. Und das reicht in diesem TV-Duell. Kritische Punkte lächelt sie weg. Das wirkt sympathisch. Auch wenn es eigentlich zynisch ist.

Und die Ministerpräsident beherrscht die Regeln. Sie sagt einen Satz wie „Wir brauchen sehr viel Erneuerbare Energien.“ Danach folgt auch bei ihr ein Wust an Worten, bei dem Aufmerksamkeiten wegrutschen. Würde man es als Text nachlesen, würde man sich die Haare raufen. Aber das tut niemand. Es ist ein TV-Duell.

Die Kombination aus Kernsätzen und Unverständlichem ist kein Missgeschick. Sie hilft Dreyer doppelt. Die Aufmerksamkeit bleibt auf dem Kernsatz. Hier: Wir brauchen Erneuerbare Energien. Den hat sie verkauft. Dass der Rest unverstanden bleibt, ist egal. Es klingt nach Kompetenz. Den Eindruck kompetent zu sein, will Dreyer vermitteln. Auch das ist damit geglückt.

Freys verlorener Kampf

Frey kämpft um das TV-Duell. Er stellt die entscheidende Frage: In welchen Punkten unterscheiden sich SPD und CDU in Rheinland-Pfalz eigentlich? Das haben sich in einem äußerst müden Wahlkampf so manche gefragt. Auch während des TV-Duells erhalten sie keine richtige Antwort darauf.

Allerdings scheitert halt auch gerade Frey. Richtig dazwischen geht er nicht. Seine Fragen spitzen nicht zu, zwingen die Kandidaten nicht, auf den Punkt zu kommen. Die Fragen sind Steilvorlagen zum breiten Labern. Immer wieder erinnert er den Zuschauer an das Zeitbudget. Keiner der Kandidaten soll mehr reden als der andere. Das ist so sexy wie ein Finanzbeamter, der beim Junggesellenabschied darüber sinniert, wie Formulare richtig ausgefüllt werden.

Aber noch nicht mal die Zeitverwaltung funktioniert. Am Ende hat Dreyer fünf Minuten mehr geredet als Baldauf. Nun hätte der Sender auch überziehen können und Baldauf zum Ausgleich fünf Minuten am Stück reden lassen. Doch man weiß nicht, für wen das ein Gefallen gewesen wäre.

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Der Dicke und der Don: Ich vertraue den Menschen

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. 56 Jahre sind es jetzt beim Dicken, 59 Jahre bin ich in Deutschland. Und auch wenn ich permanent hungere, um meine Couch kämpfen und Spottnamen vom Dicken ertragen muss. Letztlich ist es doch nicht ganz schlecht hier.


„Stinkeviech“. Das ist der neueste Spitzname, mit dem der Dicke mich versieht. Er weiß es nicht besser, denke ich mir. Er kann es nicht besser, bin ich mir sicher. In 56 Jahren mit dem Dicken habe ich gelernt zu resignieren. Erwartest du gar nichts mehr von jemandem, kann er dich nur noch positiv überraschen.

Das gilt nicht auch für den Dicken. Das wurde für ihn erfunden. Und für mich. Denn mir hat es geholfen, 56 Jahre mit ihm zu ertragen, die diese Woche vollständig wurden. Gefeiert haben wir mit Leckerlis und ausführlichem Gassigehen. Darauf ist bei ihm Verlass. Da überrascht er mich dann positiv. Zum Beispiel.

Ich liebe Deutschland

Zumal die Latte niedrig liegt. Eigentlich. Denn bevor ich zu dem Dicken kam, lagen drei eher unerfreuliche Jahre hinter mir. Das fing damit an, dass ich in Bosnien in den Knast kam. Ohne Hofgang. Mit karger Verpflegung. Dann passierte Überraschendes.

Eine Pfote voll Menschen machte sich auf den fast 1300 Kilometer langen Weg. Sie holten mich aus dem Knast, gaben mir zu Essen, führten mich Gassi, ließen mich medizinisch verpflegen und flogen mit mir nach Deutschland. Ich meine. Die kannten mich ja nicht einmal. Da ist das doch schon erstaunlich.

Als noch Leute zum Dicken kamen, hieß es oft, wie kalt dieses Land sei. Das keiner dem anderen helfe. Also ich kann das nicht bestätigen. Zu mir waren hier immer alle gut. Auf der Straße treffen wir Leute, die den Dicken kritisieren, weil ich zu viel wiegen würde – und mir dann Leckerlis zustechen. Ich liebe Deutschland.

Vermisse meine Freunde

Viele, die für mich zu meiner Heimat gehören, vermisse ich. Seit Jahren sehen wir sie nicht mehr. Das gehe nicht wegen dem Virus, meint der Dicke. Mein Verdacht ist ja eher, dass sie ihn nicht mehr sehen wollen. Aber was weiß ich schon.

Der Dicke hat selten recht. Doch in dem Fall wünsche ich es mir, wie nichts anderes. Denn letztlich sind es doch Deine Freunde, die Dein Leben ausmachen. So war es in den letzten 56 Jahre immer.

Ich bin ein optimistischer Hund. Wenn der Dicke mal weggeht und ich zu Hause bleiben muss, weine ich nicht. Die Zeit im Knast hat mich gelehrt, nicht zu verzweifeln. Die Menschen sind gut. Und früher oder später kommen sie, holen Dich da raus, geben Dir zu Essen und vor allem: eine Heimat.

Hier findet Ihr weitere Folgen der Serie.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don
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Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen brauchen Seelsorge

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Bad Kreuznach. In den sozialen Netzwerken kursiert seit Monaten das Bild einer Pflegekraft aus Italien, die völlig erschöpft an einer Hauswand lehnt. Seit nunmehr fast einem Jahr dauert die COVID-19-Pandemie an. Für die, die in der Pflege von Kranken, Senioren und Menschen mit Behinderung arbeiten, ist der Ausnahmezustand zum Dauerzustand geworden. Die Seelsorger der Stiftung kreuznacher diakonie stehen in dieser Zeit nicht nur für Patienten und Bewohner und deren Angehörige bereit. Sie sind auch für die eigenen Mitarbeitenden da. Der Bedarf ist groß.


Pfarrerin Edeltraud Lenz in rheinland-pfälzischen Einrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie tätig und ihr Kollege Pfarrer Jörg Heidmann im Saarland versuchen, für die Mitarbeitenden da zu sein: „COVID legt sich langsam auf unsere Seelen wie ein dunkler Schleier!“, formuliert Lenz, was sie beobachtet. „Müdigkeit, das Gefühl ausgebrannt zu sein, Aggressionen. Es ist die lange Zeit, die wir in der Pandemie feststecken.“

Seelsorge ist ein leises „Gewerbe“. Es lebt davon, dass der, der sie in Anspruch nimmt, darauf vertrauen kann, dass das, was er erzählt, vertraulich behandelt wird. Deshalb gehen Lenz und Heidmann nicht auf konkrete Fälle ein. „Wir bieten uns den Kolleginnen und Kollegen zum Gespräch an: Wer in einem helfenden Beruf arbeitet, hat sich bewusst dafür entschieden. Er weiß worauf er sich einlässt, und arbeitet oft mit großer Hingabe“, erklärt Pfarrerin Lenz. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit und der, der eigenen Familie, kommt die Dauerbelastung bei der Arbeit dazu. „Auf den Intensivstationen sind die hohen Hygienebedingungen in Vollschutzkleidung das Eine, aber zu erleben, dass man trotz aufwändigster Pflege oft nicht helfen kann, ist das zweite“, erklärt Heidmann. „Ich will doch, dass die Menschen wieder gesund werden“, zitiert Lenz eine Mitarbeitende. Auch in den Senioreneinrichtungen und den Häusern für Menschen mit Behinderung sind gerade zu Zeiten von Kontaktbeschränkungen die Gespräche mit den Angehörigen besonders wichtig, aber eben auch nicht immer frei von Vorwürfen und Ängsten. Auch das bekommen Mitarbeitende zu spüren.

Was raten Lenz, Heidmann und ihre KollegInnen in Bad Kreuznach den Mitarbeitenden? Das Gespräch suchen, sich selbst etwas Gutes tun, sich eine Freude machen, ausreichend schlafen, Sport, gute Ernährung, Rituale, feste Tagesabläufe, reden, reden reden. Beide Seelsorger sehen sich als Ansprechpartner für alle, die in den Häusern arbeiten und sich belastet fühlen. Ihre Schweigepflicht ist dabei eine wichtige Vertrauensgrundlage.

So bieten Heidmann, Lenz und ihre KollegInnen in Simmern, im Saarland und in Bad Kreuznach den Mitarbeitenden ihre Hilfe an und sie wird gebraucht – immer öfter.

Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen  sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen.
Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund  6.800 Mitarbeitende.

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Kritik an Bundesregierung für Missachtung der ambulanten Versorgung

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Wiesbaden. Die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, zeigen sich angesichts des gestrigen Beschlusses im Deutschen Bundestag entsetzt. Im Zuge der Beschlussfassung zur Fortsetzung der epidemischen Lage in Deutschland wurden Regelungen zum Schutzschirm für die ambulante Versorgung geschaffen, die jeder Beschreibung spotten. Die Konsequenz: Während Niedergelassene ab sofort die Verluste für wichtige Versorgungsleistungen wie ambulante Operationen und Vorsorgeleistungen selbst tragen sollen, werden börsennotierte Klinikkonzerne und angeblich systemrelevante Großkonzerne weiterhin großzügigst alimentiert.


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Dazu erklärten die Vorstandsvorsitzenden heute in Frankfurt:

„Wir sind entsetzt, mit welcher Ignoranz der Gesetzgeber die existenzielle Bedrohung der ambulanten Versorgung nicht nur einfach wegwischt, sondern sehenden Auges mit seinem Beschluss nun sogar beschleunigt. Denn anders können wir das, was gestern in Berlin beschlossen wurde, nicht mehr verstehen. Dieser angebliche Schutzschirm ist eine Bankrotterklärung für das eigentlich unstrittige Ziel, die ambulante Versorgung und ihre Strukturen vor den Pandemiefolgen zu schützen und damit viele Arbeitsplätze junger und älterer, oft alleinerziehender Mütter zu erhalten. Wer so entscheidet, macht klar, dass er die ambulanten Strukturen gar nicht schützen will – weder in Hessen noch bundesweit.

Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz wird unterstellt, die KVen hätten Millionen auf irgendwelchen Konten zur freien Verfügung herumliegen und damit genug Geld, um pandemiebedingte Verluste auszugleichen. Offenbar weiß das Bundesgesundheitsministerium selbst nicht, wie Honorarverteilung funktioniert, obwohl es die dafür verbindlichen Vorgaben selbst formuliert und anwendet. Die Rückstellungen, aus denen nun Verluste ausgeglichen werden sollen, bilden KVen, weil sie zum Beispiel dazu verpflichtet sind für sogenannte schwebende Verfahren solche zu bilden. Dies sind sozialgerichtliche Verfahren, aus denen KVen teils erhebliche finanzielle Risiken entstehen können.

Das gestern in Berlin beschlossene Gesetz reiht sich nahtlos in fortgesetzte Provokationen und die unglaubliche Missachtung dessen ein, was die ambulante Versorgung in den vergangenen zwölf Monaten in der Pandemiebekämpfung geleistet hat. Wer so agiert, sollte und kann sich seine Sonntagsreden in Zukunft sparen. Wir haben verstanden! Dass damit junge Kolleginnen und Kollegen noch mehr und immer wieder ‚Nein, danke’ zur ambulanten Versorgung sagen werden, ist sonnenklar.

Gesetzgeber und Krankenkassen stehlen sich nun erneut aus ihrer Verantwortung für die ambulanten Versorgungsstrukturen. Und wer gleichzeitig den Schutzschirm über börsennotierte Klinikkonzerne mit nach wie vor dreistelligen Millionengewinnen umso üppiger ausgestaltet, legt gleichzeitig fest, wer dafür die Zeche zahlen muss: die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.“

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Leckere Fischspezialitäten am Atrium in Nauheim

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Nachrichten Nauheim | Seit dem 1. Februar gibt es am Einkaufzentrum „Atrium“ in Nauheim leckere Fischspezialitäten von der Reisegastronomie Henke. BYC-News war vor Ort und hat mit dem Betreiber und Schausteller, Christoph Henke gesprochen.

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Leckere Fischbrötchen und frittierte Fischspezialitäten

Der Schausteller beschickt normalerweise die Volksfeste im Kreis Groß-Gerau und der Rhein-Main-Region. Weil aber noch immer alle Volksfeste und auch die Kirmes wegen der Corona-Pandemie untersagt sind, bietet Christoph Henke seine Fischspezialitäten aktuell in Nauheim an.

„Wir sind in der Zwischenzeit ein Schaustellerbetrieb in der dritten Generation und bieten hier leckere Fischbrötchen und frittierte Fischspezialitäten an. Im vergangenen Jahr November und Dezember waren wir mit unserem Stand schon mal hier am Atrium, hatten dann aber eine kurze Unterbrechung gemacht. Jetzt sind wir aber wieder donnerstags bis samstags hier vor Ort.“, sagt Christoph Henke.

Jeden Freitag gibt es bei dem Stand der Reisegastronomie Henke wechselnde Angebote. „Wir wollen damit etwas Abwechslung rein bringen und den Kunden damit natürlich auch etwas bieten“, erklärt der Schausteller.

Hier geht es zum Video auf YouTube: Leckere Fischspezialitäten am Atrium in Nauheim

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Diese Spezialitäten sind erhältlich:

Belegte Fischbrötchen
Matjes
Bismarckhering
Räucherlachs
Lachsersatz
Krabbenbrötchen
Bremer Fischfrikadelle

Frittiertes
Backfisch – mit Brötchen, Pommes oder Kartoffelsalat
Calamari
Garnelen im Teigmantel
Knoblauchgarnelen im Teigmantel
Knusper Garnelensticks

Pommes
Kartoffelsalat

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Adresse:

Reisegastronomie Henke
Georg-Mischlich-Platz 1-5
64596 Nauheim

Donnerstag und Freitag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 11:00 bis 16:00 Uhr

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113.000 Masken für soziale Einrichtungen im Landkreis Mainz-Bingen

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Mainz-Bingen. Rund 113.000 Masken verteilt der Landkreis Mainz-Bingen derzeit an ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und soziale Einrichtungen. Auch Kitas und Schulen werden beliefert. Die ersten Spenden sind nun bei der Obdachloseninitiative, den Tafeln, der Wohnungslosenherberge und dem Hebammen-Kreisverband angekommen und wurden mit Freude entgegengenommen.


„Ich bin froh, dass wir einen Teil dazu beitragen können, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis gut versorgt fühlen“, so Landrätin Dorothea Schäfer. „Bei unseren Besuchen hat sich gezeigt, dass die Hilfen hier genau an der richtigen Stelle ankommen“, ergänzt Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham.

Die 113.000 Schutzmasken stammen von Spenden der Sparkasse Rhein-Nahe und werden wie folgt aufgeteilt: 50.000 gehen an Schülerinnen und Schüler der Trägerschulen des Landkreises Mainz-Bingen. 25.000 werden an den Katastrophenschutz und die Feuerwehren vergeben. Weitere 25.000 Masken werden in Altenheimen verteilt sowie an Brotkörbe, Kleiderkammern und die Eingliederungshilfe vergeben. Zusätzliche 4000 Masken gehen an Obdachlosenheime wie „Die Platte“ sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Betreuungseinrichtungen. Die übrigen rund 9000 Mundschutze werden zu einem Teil an Fahrerinnen und Fahrer der örtlich organisierten Bürgerbusse zum Impfzentrum verteilt. Der andere Teil kommt Erzieherinnen und Erziehern von Kitas und der Kindertagespflege zugute.

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Raucher haben ein höheres Risiko für schwere Covid-19-Verläufe

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Rauchen, Zigaretten, Aschenbecher
Rauchen, Zigaretten, Aschenbecher

Nachrichten Frankfurt | Rund 293.000 Menschen in Hessen leiden an der Chronischen Obstruktiven Lungenkrankheit (COPD). Die COPD steht nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall an dritter Stelle der Todesursachen –  als maßgeblicher Auslöser der Erkrankung gilt das Rauchen.


Nicht nur ein harmloser husten

Zunächst macht sich COPD durch einen scheinbar harmlosen Husten bemerkbar. Im weiteren Verlauf folgt Atemnot, durch die alltägliche Verrichtungen wie Putzen oder Treppensteigen zu großen Anstrengungen werden können. In fortgeschrittenem Stadium tritt Atemnot auch im Ruhezustand auf.

„Patientinnen und Patienten mit COPD sollten jetzt besonders auf sich achtgeben, da sie zur Risikogruppe für besonders schwere COVID-19-Verläufe gehören,“ sagt Martin Till Landesgeschäftsführer der BARMER Hessen.

Schleichender Verlust der Lungenfunktion

Das tückische an der COPD sei, dass sich der Verlust der Lungenfunktion schleichend vollziehe, so dass Betroffene zunächst nichts bemerkten. Bei der COPD sind die Bronchien dauerhaft entzündet. Dadurch werden die Flimmerhärchen zerstört, die die Innenwand der Bronchien wie einen Teppich auskleiden. In gesundem Zustand sind die Flimmerhärchen beweglich und von einer dünnen Schleimschicht bedeckt. Staub und Krankheitskeime aus der Atemluft bleiben kleben und werden so unschädlich gemacht. Sind die Flimmerhärchen zerstört, kann der Schleim nicht mehr richtig abtransportiert werden und die Bronchien verstopfen. Schadstoffe wie Tabakrauch, Staub oder Gase können dann zur Entzündung der Bronchien führen. „Ein erstes Anzeichen für eine COPD kann langwieriger Husten ohne Infektionszeichen sein. Im weiteren Verlauf kommt dann Auswurf hinzu“, sagt Till. Spätestens dann sollte der Arzt oder die Ärztin aufgesucht werden. Wer das Rauchen aufgebe, könne bereits kurzfristig Gesundheits- und Infektionsrisiken senken. Die COPD ist nicht heilbar – mit entsprechender Behandlung können aber Beschwerden gelindert und die Lebensqualität verbessert werden.

Jochen Capalo: „Für das Altrheinufer braucht es eine Komplettlösung“

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Das Altrheinufer in Ginsheim gehört zu einem der schönsten Orte im Stadtteil. Trotzdem gibt es auch dort noch einiges zu tun. Mit der Sperrung des Bereichs für Autofahrer wurde bereits ein erster Schritt getan. BYC-News sprach mit Jochen Capalo, dem Kandidaten der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg darüber, welche Schritte dort nun folgen könnten und wie er sich das vorstellt.


„Es wurde jahrelang nur darüber gesprochen etwas zu tun“

„Das Altrheinufer ist ja sehr lange schon Thema. Man sagte immer man müsste dort etwas machen, weil es das Filetstück von Ginsheim sei. Gemacht hat man allerdings nicht. Der erste der da etwas gemacht hatte waren Michael Kaesberger und Klaus Faber, die den Yachthafen und das Bootshaus komplett saniert hat.“, sagt Capalo.

Dann habe man jahrelang nur darüber gesprochen aber passiert ist nichts wirklich. Schließlich wurde dann eine Arbeitsgruppe zu dem Thema ins Leben gerufen, wo Jochen Capalo dann auch den Vorsitz übernahm. Schnell hat er dann gemerkt, dass man es am Altrheinufer nie jedem recht machen kann. „Im Nachgang habe ich dann auch verstanden, warum da niemand die Verantwortung übernehmen wollte“, sagt Capalo.

Jochen capalo: "für das altrheinufer braucht es eine komplettlösung"

Eine Komplettlösung mit voneinander unabhängigen Modulen

Die jetzige Sperrung der Parkplätze ist nach Ansicht von Capalo schon ein Schritt in die richtige Richtung allerdings müsse noch viel mehr dort geschehen. „Jetzt müssen wir schauen, was wir mit der Fläche machen. Denn einfach absperren und die Parkplätze lassen, das wäre zu schade. Zudem müssen wir auch die Radfahrer und Fußgänger noch irgendwie etwas mehr trennen, denn da gibt es immernoch Konflikte“, sagt Capalo.

Er strebt für das Altrheinufer eine Komplettlösung an, die im Laufe der kommenden Jahre umgesetzt werden kann. Die 10.000 Euro Planungsgeld, die aktuell im Haushalt an Planungsgeld festgesetzt sind, seien etwas zu wenig, erklärt der Kandidat der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg. Wie man dafür etwas mehr Geld nutzen könnte erklärt er: „Die Regionalpark Südwest GmbH wollte uns bei der Verkehrszählung am Altrhein eigentlich finanziell unterstützen. Da war die Stadt dann aber schneller, sodass wir dort an Geldern noch etwas gut haben.“ Das seien in etwa 25.000 Euro. Zudem sei es erstrebenswert, die Umgestaltung nicht auf einen Schlag umzusetzen. Stattdessen sollte man Module entwickeln, die unabhängig voneinander umgesetzt werden können und dann Jahr für Jahr einen bestimmten Bereich umgestalten. „Da muss man dann natürlich einen Bereich abschließen bevor man einen anderen beginnt, damit man am Ende nicht eine große Baustelle hat. So könnte man Stück für Stück vorankommen und die Bürger würden sehen, dass es am Altrheinufer voran geht“, sagt er abschließend.

CDU GiGu: „Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl“

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Der CDU-Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg hat den Bericht „Übergangslösung zur Standfestigkeit der Bauernbrücke“ zur Kenntnis genommen. Für pragmatische Lösung ist die CDU grundsätzlich offen und wird diese im Magistrat wohlwollend unterstützen. Allerdings ist dieser Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl schon erstaunlich, teilt die CDU in einer Pressemitteilung am 05. März mit.


Die CDU Ginsheim-Gustavsburg

Bis auf die Vertreterin der FDP haben nämliche alle anderen Fraktionen einen früheren CDU-Antrag für eine dauerhafte Lösung zur Bauernbrücke abgelehnt. Der CDU-Antrag (Vorl.-Nr. 2020/0282 – Bezug: 20200126) sah nämlich vor mit der Stadt Mainz in Verhandlungen zu treten, um die kostenlose Übertragung der im Eigentum der Stadt Mainz befindlichen Grundstücke auf der Neuau inkl. der für den Neubau der Brücke benötigten Grundstücke an die Stadt Ginsheim-Gustavsburg zu erreichen.

Hätte die Stadt Mainz dem zugestimmt, hätte im Nachgang die Frage über einen Neubau der Bauernbrücke durch die Stadt Ginsheim-Gustavsburg der Stadtverordnetenversammlung zur erneuten Beratung vorgelegt werden sollen.

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Der CDU Antrag wurde abgelehnt

Die CDU wollte also eine Lösung des Problems, die damals auch von allen anderen politischen Mitstreiten bis auf die FDP abgelehnt wurde. Wie auch aus dem Sitzungsprotokoll ersichtlich wird, hat Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha mitgeteilt, dass die Stadt Mainz die Übertragung der Neuau und des Grundstücks der Bauernbrücke in Aussicht gestellt hat. Zudem wies er darauf hin, dass die Überfahrt über die Brücke zeitnah physisch gesperrt und dieses den Grundstückseigentümern auch schriftlich mitgeteilt wird. Wenn sich nun der ein oder andere politische Mitstreiter über die Situation beschwert, muss er sich gefallen lassen, politische Entscheidungen im Wissen dieser Sperrung getroffen zu haben. Da der CDU-Antrag abgelehnt wurde, verblieb der CDU im Sinne der Stadt keine andere Möglichkeit, als der Weiterverfolgung des Klagewegs zuzustimmen

Natürlich kann der CDU vorgeworfen werden, dass sie damit Geld für die Sanierung ausgeben wollte, die möglicherweise bei einem günstigen Ausgang des rechtshängigen Klageverfahrens nicht entstehen. Das ist allerdings zu kurz gedacht. Es stehen unter Umständen Schadensersatzforderungen der Eigentümer und Landwirte im Raum, sollte der möglicherweise langjährige Prozess durch die Stadt verloren gehen. Zudem ist die landwirtschaftliche Fläche auf der Neuau derzeit nicht nutzbar, die einen großen Anteil der gesamten landwirtschaftlichen Fläche der Stadt ausmacht. Weiter haben wir auch gefordert, dass die Stadt Mainz nicht nur die unmittelbar betroffenen Grundstücke auf der Neuau überträgt, sondern alle. So sollte eine gewisse finanzielle Kompensation für die Übernahme der Brückenunterhaltung erreicht werden. Nicht zuletzt ging es um eine Lösung im Sinne der Eigentümer.

Da der CDU-Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg für Sachpolitik steht, stehen wir Übergangslösungen offen gegenüber, mit denen letztlich das erreicht werden soll, wofür die CDU eine dauerhafte Lösung vorgeschlagen hatte.


05. März: Ginsheim: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau

06. März: CDU “Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl”

07. März: Stellungnahme der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg

09. März: Bauernbrücke Ginsheim | Die Stadt handelte erst unter dem Druck der Medien

In Rheinland-Pfalz öffnen am Montag wieder die Geschäfte

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Rheinland-Pfalz überspringt im Corona-Fahrplan einen Schritt. Schon am Montag wird der dritte Schritt gegangen, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer mitgeteilt hat. Das bedeutet, die Geschäfte dürfen wieder öffnen, ebenso Museen, Zoos und botanische Gärten. Kontaktfreier Sport darf wieder stattfinden. Draußen und mit bis zu zehn Teilnehmern. Allerdings steht alles unter Vorbehalt.

Das rheinland-pfälzische Kabinett hat heute getagt. Danach ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die Presse gegangen und hat verkündet: „Rheinland-Pfalz liegt nun in Folge sieben Tage unter der Inzidenz von 50.“ Das bedeute, entsprechend den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz vom Mittwoch, könne Rheinland-Pfalz bereits am Montag den dritten Öffnungsschritt gehen.

Entscheidend bleibt die Inzidenz. Das ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen und bezogen auf 100 000 Einwohner. Liegt eine Stadt oder ein Kreis unter der Inzidenz 50, darf sie den Öffnungsschritt mitgehen. Überschreitet sie ihn, muss sie im Öffnungs-Leiterspiel wieder zurück.

Rheinhessen ist bei Öffnungen dabei

Mainz, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen und Alzey-Worms liegen unter dieser 50er-Grenze. Sie dürfen also die Öffnungsschritte am Montag mitgehen: Geschäfte des Einzelhandels dürfen öffnen. Je nach Geschäft darf ein Kunde pro zehn oder 20 Quadratmeter ins Geschäft.

Auch Musseen, Zoos, Galerien und botanische Gärten dürfen wieder öffnen. Sport ist draußen mit bis zu zehn Teilnehmern möglich. Allerdings nur draußen und auch nur kontaktfreier Sport.

Liegt eine Stadt oder ein Kreis bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100, gelten dort schärfere Regeln. Dann darf der Einzelhandel nur Kunden mit Termin reinlassen. Museen und andere öffentliche Richtungen dürfen ebenfalls nur angemeldete Besucher empfangen. Sport wäre draußen nur möglich für bis zu fünf Teilnehmern aus zwei Haushalten.

Und auch das steht unter einem Vorbehalt, sagt Dreyer: Steigen die Werte landesweit über 50, gelten wieder die Regeln, wie sie heute in Kraft sind. Wobei Städte und Kreise, die dann trotzdem unter dem Wert 50 liegen, selbst entscheiden dürfen.

Über 400 Schnelltest-Stellen eingerichtet

Die Öffnungen werden durch Schnelltests begleitet. So soll der Handel eigene Tests aufbauen. Aber auch das Land liefere seinen Beitrag. Schon jetzt gebe es in Rheinland-Pfalz über 400 Stellen, teilt Dreyer mit. Für diese hätten sich rund 3700 Helfer gemeldet. Vor allem aus Einrichtungen wie THW oder Feuerwehr.

Auf Nachfrage sagte Dreyer, dass es durchaus zu „Reisetourismus“ kommen könne. Also Einwohner aus einem Kreis mit geschlossenen Geschäften zum Einkaufen in einen Kreis mit geöffneten Geschäften fahren. Dreyer appellierte an die Bürger, das nicht zu tun. Aber es sei im Rahmen der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz eben nicht zu vermeiden. Die Situation werde sich bundesweit so abspielen. Allerdings griffen weiterhin die Hygieneregeln und die Behörden würden darauf achten, diese einzuhalten.

Eine Nachfrage stellt ein Journalist: Sei denn nicht mit einer steigenden Inzidenz zu rechnen, wenn die Zahl der durchgeführten Tests deutlich steige? Dreyer weicht dieser Frage aus: Wenn die Inzidenz steige, müsse halt darauf reagiert werden. Das sei halt so.

 

Weitere Maßnahmen und Verordnungen im Kreis Groß-Gerau

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KREIS GROSS-GERAU – Der Kreisausschuss hat seine Allgemeinverfügung, mit der er am 27. Februar 2021 eine Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen an verschiedenen Orten im Kreisgebiet angeordnet hat, auf weitere Orte im Kreisgebiet ausgedehnt. Mit dieser Maßnahme soll erreicht werden, dass die hohe Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus nicht weiter ansteigt. „Trotz der leicht rückläufigen Inzidenz in den vergangenen Tagen müssen wir weiter vorsichtig sein, damit sich der Trend auch stabilisiert“, sagte Landrat Thomas Will. Im Zuge der Umsetzung hat der Kreis großformatige Banner drucken lassen, die nun in den jeweiligen Kommunen aufgestellt werden können.


Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht für Fußgänger*innen im Zeitraum von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr auf den nachfolgend benannten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen:

Gernsheim

  • Rheinstraße (ab Hausnummer 32 – „Fischerfesthaus“ – bis zum Fähranleger)
  • Alle Parkflächen angrenzend an „Fischerfesthaus“, „Fährstübchen“ und „Fährhaus“
  • Gesamte Schifferstraße einschließlich Obere Schifferstraße entlang des Rheins, Parkplatz, Hafenspitze sowie den angrenzenden Grünflächen
  • Fußgängerweg „Sommerdamm“ von Rheinstraße bis Winkelbachbrücke einschließlich der angrenzenden Parkflächen zur Fähre
  • Gesamte Grünfläche zwischen „Fischerfesthaus“ und Wasserschutzpolizeistation einschließlich der Skater-Anlage
  • Gesamter Kohlenweg

Stadt Groß-Gerau

  • Fasanerie (gesamtes Gelände)
  • Sandböhlplatz (gesamte Fläche zwischen Darmstädter Straße und der Straße am Sandböhl)
  • Marktplatz (gesamte Fläche zwischen Darmstädter Straße, Elisabethenstraße und Am Marktplatz)
  • Parkplatz am Hegbachsee, Zufahrt zum Parkplatz, Parkplätze entlang der „Hartmannshasloch-Schneise“ sowie auf dem Rundweg um den Hegbachsee

Kelsterbach

  • Graf de Chardonnet Platz
  • Sandhügelplatz
  • Mainanlage (Mündung Kelster bis Höhe Sindlinger Straße)
  • Südpark (gesamte Fläche)

Gemeinde Nauheim

  • Ortsausfahrt Ende Berzallee bis zum Beginn der Autobahnbrücke
  • Freizeitfläche im Regionalpark (gesamtes Gelände)
  • Ende „Seeweg“ über die Parkplatzfläche bis zu den Wegen entlang des Hegbachsees

Riedstadt

  • Richthofenplatz in Erfelden (gesamter Platz) einschließlich Martin-Roth-Brücke (Kühkopfbrücke)
  • Rathausplatz in Goddelau (vor dem Rathaus) einschließlich Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Hospitalstraße/Starkenburger Straße
  • Am Roseneck in Crumstadt, Kreuzungsbereich Nibelungenstraße/Friedhofstraße/Friedrich-Ebert-Straße bis Hausnummer 52 bzw. 65

Die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase für die in Ziffer 1. dieser Anordnung benannten Örtlichkeiten besteht nicht für Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Die Verfügung tritt am 6. März 2021 um 0 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis zum 1. April 2021.

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Stottern, Schwitzen, Rauchen und Einschüchtern – Manche TV-Duelle haben es ins Geschichtsbuch geschafft

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Das TV-Duell startet in Rheinland-Pfalz heute um 20.15 Uhr. Solche Duelle haben schon oft Wahlen entschieden. BYC-News stellt einige legendäre Duelle vor:

1960: John F. Kennedy gegen Richard Nixon:

Nixon war als Favorit in den Wahlkampf gegangen. Er war Vize-Präsident unter dem über Parteigrenzen beliebten Dwight D. Eisenhower. Doch dann kam das TV-Duell und die große Stunde des katholischen Charismatikers: Kennedy wirkte jung, fröhlich und hart, Nixon stotterte und schwitzte – und verlor am Ende die Wahl. Gut, dass die Mafia in Illinois ein wenig nachgeholfen haben soll… Aber hier geht es um TV-Duelle.

TV-Duell freie Zone Deutschland

Direkte TV-Duelle gab es in Deutschland bis 2002 nicht. Helmut Kohl war dagegen. In den 70ern kam es zu legendären Runden, in denen sich der Pfälzer mit Franz Josef Strauß an seiner Seite unter Austausch von Beleidigungen mit Helmut Schmidt und Willy Brandt zoffte. Und geraucht wurde auch noch. Unterhaltsamer war Politik selten. Wie das aussah? Selber schauen.

2002: Gerd Schröder gegen Edmund Stoiber

Für den Showman Gerhard „Gerd“ Schröder war es keine Frage, einem TV-Duell zuzustimmen. Wie Kennedy war er in den Wahlkampf mit einem Rückstand gezogen. Im März sah es noch nach einer sicheren Sache für CDU und FDP aus. Im TV-Duell ließ Schröder Stoiber dann brutal auflaufen. Der Herausforderer war als bayerischer Ministerpräsident extrem erfolgreich und er war das, was man bei ihm zu Hause einen Gschaftlhuber nennt. Ein überehrgeiziger Mensch, der mit seiner Aktivität und seinem Erfolg auch gerne mal prahlt.

Stoiber Strategie im TV-Duell war es denn auch, Schröder mit seiner bayerischen Erfolgsbilanz zu quälen. Als Stoiber unsympathisch sein gutes Zeugnis runterratterte, fertigte ihn Schröder ab: „Hier geht es aber nicht um Bayern, hier geht es um Deutschland.“ Zack. Treffer. Versenkt. Der Streber hatte verloren, der Klassenclown blieb noch drei Jahre im Amt.

2016: Alle gegen Dreyer

Man muss bei einem TV-Duell nicht dabei sein, um es zu gewinnen. Diesen Erfolg schaffte Malu Dreyer 2016. Es war ein Zufallstreffer. Dreyer hatte sich medienwirksam festgelegt, öffentlich nicht mit AfD-Vertretern aufzutreten. Auf einer Pressekonferenz kam die Frage auf, ob das auch für die Elefantenrunde gelte. Derart überrumpelt war die Partei auf ein Ja festgelegt. Das gelte auch für die Elefantenrunde.

Der SWR bietet vor der Wahl zwei Duelle an: In einem treffen die Spitzenkandidaten der beiden aussichtsreichen Parteien aufeinander, im anderen treten die Spitzenkandidaten aller Parteien an, die eine Chance auf den Einzug in den Landtag haben. Das ist die Elefantenrunde. 2016 waren das neben CDU und SPD auch noch FDP, Grüne, AfD und Linke. Dreyer verzichtete auf diese Runde und schickte Parteichef Roger Lewentz.

Der gab kein gutes Bild ab. Alle anderen aber auch nicht. Zu viele Teilnehmer, zu viel Dazwischengerede und zu wenig Ordnung durch den SWR. Das Ganze wirkte hektisch wie ein Basar. Und während Julia Klöckner sich diesem Treiben stellte, blieb Dreyer ihm fern. Demokratisch aufrichtig war das vielleicht nicht. Aber erfolgreich. Denn die Ministerpräsidentin konnte so ihr Image pflegen, über den Dingen zu schweben.

2016: Donald Trump gegen Hillary Clinton

Der Baumillionär und Party-Löwe Donald Trump hatte schon früh in Interviews gesagt, dass er vielleicht mal Präsident werden wolle. Shows wie die Simpsons haben das parodiert – aber ernst genommen hat es zwei Jahrzehnte lang so recht niemand. Dabei hatte Trump bei all seinen offensichtlichen Schwächen etwas, was im Medienzeitalter eine wichtige Rolle spielt. Show-Qualitäten. Mit The Apprentice hatte er ein eigenes Format, das so erfolgreich war, dass man es versuchte in Deutschland mit Reiner Calmund in Trumps Rolle zu covern. Auch in Formaten wie dem Roast von Comedy Central punktete Trump.

Das TV-Duell war gruselig. Während Clinton in der Mitte der Bühne dozierte, umschritt Trump sie mit verschränkten Armen. Das wirkte wie ein Tiger, der seine Beute umschleicht. Wie ein zorniger Lehrer, der die unfähige Schülerin abfragt. Und vor allem extrem unsympathisch. Aber: Es zeugte auch von Stärke gegen Unsicherheit. Ein Effekt, der in den USA bei Wahlentscheidungen eine weit größere Rolle spielt als in Deutschland.

2017: Angela Merkel gegen Martin Schulz

Man muss nicht bei einem TV-Duell dabei sein, um es zu gewinnen. Ebenso können beide als Verlierer vom Platz gehen. 2017 startete der Wahlkampf von Martin Schulz furios. So furios, dass sich das Willy-Brandt-Haus im Siegestaumel wähnte und einen „Schulz-Zug“ kreieren ließ. Ein Computerspiel, bei dem der Held aus Würselen einfach alle Gegner überfuhr. Subtil.

Merkel konzentrierte sich auf die SPD als Hauptgegner im Wahlkampf. Erfolgreich. Der Schulz-Zug krachte bei drei Landtagswahlen in die Bahnhofs-Absperrung. Und auch im TV-Duell konnte Schulz nicht punkten. Direkt angreifen konnte er die Koalitionspartnerin nur schlecht, also versuchte der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments mit seiner Weltläufigkeit zu punkten. Das gipfelte in der Peinlichkeit, dass beide Debattierer darum wetteiferten, wer häufiger mit dem französischen Hoffnungsträger Emmanuel Macron telefoniert habe.

Dem Titelträger reicht ein Unentschieden im TV-Duell zum Weiterkommen. Nach dem TV-Duell war klar, dass Schulz Merkel nicht ablösen würde. Die Kanzlerin war also erfolgreich.

Zu erfolgreich. Da die Kanzlerfrage schon als entschieden galt, fiel die Polarisierung weg. Die Wähler überlegten, ob sie nicht eine anderen Parteien wählten, um ein inhaltliches Statement zu setzen. Die Umfragen für SPD und Union gingen zurück und am Ende reichte es für beide Volksparteien zusammen nicht einmal mehr für 60 Prozent.

Immer: Journalisten gegen TV-Duelle

TV-Duelle sind für Journalisten nicht immer einfach. Legen sie sich auf einen Sieger fest, machen sie sich angreifbar. Auch intern. Zwar sind die Kollegen immer solidarisch und würden sich nie wie feige Heckenschützen verhalten. Aber manchmal wird Aber groß geschrieben. Ärger gehen Journalisten gerne aus dem Weg. Deswegen enden die meisten TV-Duelle mit einem Unentschieden. Im Fazit.

Ginsheim: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau

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Ginsheim-Gustavsburg. Die Sperrung der Bauernbrücke hat in den vergangenen Wochen und Tagen die Gemüter erregt. Grund ist ein Pfosten, den die Stadt Ginsheim-Gustavsburg vor die Bauernbrücke zur Insel Neuau gesetzt hat. Die Brücke ist der einzige Weg zum Haus der Familie Ittner und dieser ist nun für Fahrzeuge nicht mehr nutzbar.


Zufahrt für Rettungskräfte nicht möglich

In einem Interview mit der Hessenschau vom 2. März 2021 erklärte der Hausbesitzer: „Ich kann keine Handwerker zu mir nach Hause bestellen, wenn die Heizung – wie aktuell – defekt ist. Schlimmer noch ist die Tatsache, dass keine Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr über die Bauernbrücke rollen können.“ Im Falle eines Feuers, sagt Helmut Ittner, hoffe er, mit einem der beiden Feuerlöscher im Haus das Schlimmste verhindern zu können.

Vertreter der Freien Wähler im Magistrat

Die Bauernbrücke und ihre Statik und fragliche Standfestigkeit begleitet die Stadtpolitik bereits viele Jahre. Im September wurde von allen Fraktionen einstimmig beschlossen, dass vor der Sanierung oder dem Neubau einer Brücke zunächst die Eigentumsverhältnisse geklärt werden müssen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass dies ein langjähriges Verfahren sein wird.

Nach der aktuell vorgenommenen Sperrung haben die Freien Wähler in einer Besprechung mit einem Planungsbüro für Straßen- und Brückenbau nochmal intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Gemeinsam wurde eine eventuelle Übergangslösung gefunden.

Die Vertreter der Freien Wähler im Magistrat werden einen entsprechenden Antrag zur Beauftragung einer Hauptprüfung und Setzungsmessung gemäß DIN1076 einbringen.

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Fahrzeuge bis evtl. 6,5 Tonnen

Auf Grund an der Brücke angebrachter Höhenbolzen kann man eine erneute Vermessung der Brücke durchführen und aktuelle Setzungen oder Verschiebungen feststellen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse könnte man die Brücke für kleinere Fahrzeuge bis evtl. 6,5 Tonnen wieder freigeben und so zumindest dem Anwohner des Guts Rockenwörth die Zufahrt ermöglichen. Auch eine Pflege der Streuobstwiese wäre in diesem Fall wieder eingeschränkt möglich. Verwaltungsrechtlich wäre dies eine Mindermaßnahme. Die geschätzten Kosten für die Messungen lägen bei etwa 2.600 Euro.

Da die nächste reguläre Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung erst im Juni 2021 stattfindet – und dann von Haushaltsberatungen geprägt sein dürfte, beschreiten die Freien Wähler den schnelleren Weg über den Magistrat.


05. März: Ginsheim: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau

06. März: CDU “Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl”

07. März: Stellungnahme der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg

09. März: Bauernbrücke Ginsheim | Die Stadt handelte erst unter dem Druck der Medien

Christian Baldauf geht mit Rückstand ins TV-Duell

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TV-Duelle sind oft der dramatische Höhepunkt eines Wahlkampfs. Doch in Rheinland-Pfalz ist es ein Rückspiel im UEFA-Cup, in das Herausforderer Christian Baldauf (CDU) mit einem 0:4-Rückstand reingeht. Das neue Politbarometer des ZDF spricht für Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

33 Prozent für die SPD, 29 für die CDU – laut dem neuesten ZDF-Politbarometer ist die Wahl am 14. März schon entschieden. Zumal die Koalitionspartner der SPD auf 11 Prozent (Grüne) und 7 Prozent (FDP) kommen. Eine Unzufriedenheit mit der Landesregierung ist demnach auch nicht auszumachen: 59 Prozent wünschen sich Dreyer als Ministerpräsidentin, 28 Prozent Baldauf.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag muss also einen deutlichen Rückstand aufholen. Das TV-Duell ist Baldaufs letzte Chance. Doch es ist nur eine kleine. Zum einen läuft die Wahl bereits. Ein Drittel hat laut der Süddeutschen Zeitung schon die Unterlagen zur Briefwahl angefordert.

Anwalt fürs Arbeitsrecht

Zum anderen – ohne Christian Baldauf zu Nahe treten zu wollen – vorsichtig ausgedrückt – bei allem Respekt – also wirklich sehr vorsichtig ausgedrückt: Ein Volkstribun ist er nicht gerade. Baldauf ist Rechtsanwalt. Doch keiner dieser wortgewandten amerikanischen Strafverteidiger, die wir aus Filmen und Serien kennen, sondern ein Experte fürs Arbeitsrecht, dessen Welt versäumte Kündigungsfristen und Angemessenheits-Überprüfungen sind.

Trotzdem hätte Baldauf der richtige Kandidat für Rheinland-Pfalz sein können. Vor fünf Jahren ist die CDU hier krachend gescheitert, hat einen zweistelligen Vorsprung innerhalb weniger Wochen verspielt. Julia Klöckner hatte die offene Konfrontation zu Dreyer gesucht und ihr so geholfen, die eigenen Anhänger erfolgreich zu mobilisieren.

Diesen Fehler hat die CDU dieses mal vermieden. Baldauf präsentierte sich seriös, freundlich und staatstragend. Dreyers Anhänger sollten nicht zum Wahlkampf ermutigt werden. Und davon abgesehen setzte Baldauf auf eine Geheimwaffe. Doch die schlägt jetzt im eigenen Lager ein: die Kanzlerin.

Kanzlerin belastet Wahlkampf

Armin Laschet und Daniel Günther traten 2017, im Jahr der letzten Bundestagswahl, als Herausforderer an. Dank Merkels Beliebtheit schafften sie es in die Staatskanzleien in Kiel und Düsseldorf. Auf diesen Effekt durfte Baldauf auch hoffen. 2020 war auch noch das Jahr der Rekordwerte für die Kanzlerin – in sämtlichen Beliebtheits-Umfragen.

Doch nun ist der Lockdown bereits in seinem fünften Monat. Und es ist nicht mal mehr eine Frage, ob man für oder gegen diese Maßnahme ist. Das Krisenmanagement der Kanzlerin ist es, das die Beliebtheitswerte der CDU durch die Decke gehen lassen – nur halt durch die Kellerdecke. Laut ZDF-Politbarometer ist die Union in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg um 4 Prozentpunkte abgerutscht seit der letzten Umfrage.

Eine Task Force, die berät, wie man Schnelltests einkauft, die es zeitgleich bei Aldi gibt. Eine Millionen teure staatliche Warn-App, die nicht funktioniert – und deswegen von einer App abgelöst wird, die ein Rapper entwickeln ließ. Das Versagen der Bundesregierung in der Pandemie erreicht absurde Ausmaße. Merkel ist so nicht mehr ein Fuß auf dem Gaspedal der Wahlkämpfer, sondern zwei Füße auf ihrer Bremse.

Der Bauchladen

Also alles Merkels Schuld? So einfach ist es natürlich auch nicht. Baldauf hatte gute Gründe auf sie in seiner Strategie zu setzen. Doch sich alleine auf sie zu verlassen, ist halt auch zu wenig, für jemanden der Ministerpräsident werden will. Zumal es im Team Baldauf ein Kardinalversäumnis gegeben hat.

Dieses Versäumnis besteht darin, dass sein Team es nicht geschafft hat, ein eigenes Profil für ihn zu entwickeln. Erst spät wurde er aufs Schild gehoben. Zu sehr legte die CDU-Landesvorsitzende Klöckner wert darauf, allen klar zu machen, dass er nur ein Kandidat von ihren Gnaden ist.

Doch neben dieser politischen Entscheidung gab es auch handwerkliche Fehler, die eine Profilbildung verhindert haben. Die CDU betreibt seit Jahren eine Strategie des Bauchladens. Die Idee: Die Partei müsse auf alle Themen reagieren können, dürfe sich nicht zu sehr festlegen, um nicht zu polarisieren.

Der Jim Belushi der Landespolitik

Das Ergebnis: Beliebigkeit. Das wichtigste Thema der CDU Rheinland-Pfalz ist immer das nächste. Oberster Umweltschützer, Kümmerer in der Bildungspolitik oder Stichwortgeber in der Pandemie-Bekämpfung. Baldauf hat schon alle Rollen gespielt. In der letzten wurde es dann schon peinlich, roch nach Verzweiflung. So geht Baldauf als Jim Belushi der Landespolitik ins Gedächtnis ein. Man weiß, dass er in unzähligen Filmen mitgespielt hat, aber man kann sich an keinen einzigen erinnern.

Baldaufs Versäumnis ist, dass er die Politik des Bauchladens nicht beendet hat. Und dass er auf Leute gesetzt hat, die schon vor fünf Jahren gezeigt haben, dass sie zur Abteilung Verbocken gehören. Bei mancher Führungskraft stellt sich die Frage, wie viele Gelegenheiten sie noch erhalten, das unter Beweis zu stellen?

In den nächsten fünf Jahren wird es Baldaufs Aufgabe sein, den Laden so aufzustellen, dass er in einem ehemaligen Stammland Wahlen gewinnen kann. Auch ohne die Hilfe einer Kanzlerin. Oder er dreht heute Abend ein 0:4. Hat’s ja alles schon gegeben. Zumindest im UEFA-Cup.


Das TV-Duell beginnt um 20.15 Uhr und ist im SWR zu sehen. BYC-News streamt es hier.

Kirche für Künstler – Weisenauer Kultursommer hilft in der Pandemie

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5000 Flyer des Projekts „Kirche für Künstler“ haben Mitglieder der Finther SPD verteilt, um damit das Projekt in Finthen bekannt zu machen und zu unterstützen.


Hilfe für Soloselbstständige

Die Evangelische Kirchengemeinde Weisenau hatte die Initiative ergriffen, freiberuflichen Musikern, Schauspielern und Künstlern im Großraum Mainz in der durch die Pandemie verursachten schwierigen Situation unter die Arme zu greifen.

Den Soloselbstständigen soll geholfen werden, die derzeitige Notlage zu überstehen, und gleichzeitig zielt die Aktion darauf, die kulturelle Welt am Leben zu erhalten.

Weisenauer Kultursommer

Im Rahmen des Weisenauer Kultursommers sind Veranstaltungen geplant, bei denen betroffene Künstler auftreten können. Dazu sollten sie sich mit einem Demovideo bewerben, das an Thomas Mann unter der Adresse kirche-fuer-kuenstler-mainz@t-online.de zu übermitteln ist.

Auch finanzielle Zuwendungen sind für bedürftige Kunstschaffende vorgesehen und teilweise bereits geleistet. Deshalb bitten die Initiatoren um Spenden, die mit dem Betreff „Künstler“ auf das Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Weisenau zu überweisen sind. IBAN: DE85 5519 0000 0560 6640 13.