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Warnstreik in Mainz, Rheinhessen und Bad Kreuznach

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streik vlexx
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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat ihre bei der vlexx beschäftigten Mitglieder am Montag, den 8. März 2021, zu einem Warnstreik aufgerufen, das teilt das Unternehmen in der Nacht zum Montag um 00:05 Uhr mit.


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Streik betrifft ganz Rheinhessen und Mainz

Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen. „In den drei bisherigen Verhandlungsrunden hat der Arbeitgeber sein Angebot verschlechtert, seit dem 3. Februar wird gar nicht mehre verhandelt, insofern bleibt uns jetzt nur dem Arbeitgeber mit einem Warnstreik deutlich zu machen, uns ein verbessertes Angebot vorzulegen“, so der EVG-Verhandlungsführer Pierre Reyer.

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Davon betroffen sein werden die Städte Saarbrücken, Neunkirchen, Homburg Saar, Mainz, Alzey, Idar-Oberstein und Bad Kreuznach.

Die EVG fordert in der aktuellen Tarifrunde unter anderem die Verbesserung der Einkommen um 7,6 Prozent inklusive einer weiteren Vereinbarung zum EVG-Wahlmodell sowie den Abschluss eines Zeitguthabenkontos. Die Möglichkeit Arbeitszeit anzusparen, um dieses Mehr an freier Zeit individuell planen zu können, wird vom Arbeitgeber abgelehnt, die angebotene Tariferhöhung liegt mit insgesamt 2,6 Prozent bei einer sehr lange Laufzeit weit unter der Forderung der EVG. „Wir wollen verhindern, dass unsere Kolleginnen und Kollegen bei der vlexx von der Einkommensentwicklung in der Branche abgehängt werden, insofern müssen wir hier dringend nachsteuern“, so der EVG-Verhandlungsführer.

Die Weigerung der vlexx, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, sei umso verwunderlicher, da bei der erixx, einem ebenfalls zum Dachkonzern Netinera gehörendes Eisenbahnverkehrsunternehmen, jüngst erst ein Abschluss erzielt werden konnte. Dort konnte neben einer Lohnerhöhung unter anderem eine Corona-Beihilfe und ein Zeitguthaben-Tarifvertrag abgeschlossen werden.

„Wir fordern den Arbeitgeber auf, seine Verweigerungshaltung aufzugeben und konstruktive Verhandlungen mit uns zu führen. Wir bedauern, dass dazu ein Warnstreik nötig ist, sehen aber angesichts der augenblicklichen Situation keine andere Möglichkeit als den Arbeitskampf“.

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Alte Daten vom Android Smartphone löschen – so geht’s richtig

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Elektronik & Technik – Unsere Smartphones sind ständige Begleiter in unserem Alltag und überall dabei. Neben ihrer Funktion als persönlicher Fotograf tritt das Handy heute auch als eine Art digitaler Sekretär auf, und kümmert sich um Termine, Notizen und alle möglichen Kommunikationen mit anderen Menschen, seien sie nun beruflich oder privat. Durch diese vielen einzelnen Aufgaben sammeln unsere Handys eine unglaubliche Anzahl von Daten über ihre Besitzer, und werden somit zu wahren Schätzen an privater Information.


Wer sich also darauf vorbereitet, ein altes Android Smartphone zu verkaufen, zu verschenken oder selbst nur zu entsorgen, der sollte äußerst gründlich mit der Löschung von alten Daten vorgehen, damit diese nicht in die falschen Hände fallen, wo sie zu einem Problem werden könnten. Wie sich Log In Daten und Fotos richtig löschen lassen, und wie ein VPN dabei helfen kann Hackern das Leben schwer zu machen, lässt sich hier nachlesen.

1. SD Karten löschen
Je nachdem welches Android Smartphone genutzt wird, befindet sich eine externe SD Karte im Gehäuse des Handys. SD Karten sind eine praktische Erweiterung des begrenzten internen Speichers von Smartphones, aber auch eine ziemliche Sicherheitsschwachstelle wenn sie in die falschen Hände geraten, da sie einfach abzulesen sind, und nur in den allerwenigsten Fällen durch ein eigenes Passwort geschützt sind. SD Karten lassen sich über das Smartphone bereinigen, sollten aber im besten Fall sollten sie nochmal über einen externen Kartenleser eingelesen werden. An einem Desktop oder Laptop lassen sich SD Karten neu formatieren und können direkt überprüft werden. Wenn die SD Karte im neuen Handy genutzt werden soll, kann sie natürlich auch ohne eine vorherige Formatierung eingebaut werden.

2. Daten Verschlüsseln
Viele Android Nutzer wissen wahrscheinlich gar nicht, dass ihr Betriebssystem die Verschlüsselung von Daten möglich macht, obwohl dies ein wichtiges Werkzeug in der Datensicherheit ist. Um es stark vereinfacht zu erklären, bedeutet Verschlüsselung in etwa, dass alle auf einem Gerät enthaltenen Informationen durch eine Art Häcksler gedreht werden, der die hinterbliebenen Teilchen danach hinter tausenden von einzelnen Passwörtern schützt. Sind Daten erstmal richtig verschlüsselt, ist es quasi unmöglich, sie wieder herzustellen und zu lesen. Um den Verschlüsselungsprozess bei einem Android Gerät zu beginnen, sollte dieses zunächst an den Strom angeschlossen sein, da dieser Ablauf ziemlich intensiv für den Akku ist. “Verschlüsseln” findet sich im Menü>Einstellungen<Sicherheit, und kann mehr als eine Stunde dauern.

3. Grundeinstellungen
Dieser dritte und letzte Schritt zu einer ordentlichen und sicheren Löschung alter Daten auf dem Android ist leider für die meisten Nutzer nach wie vor der einzige. Viele Leute sind fälschlicherweise davon überzeugt, dass eine Rücksetzung auf die Werkseinstellungen ausreicht, um alte Daten zu löschen, obwohl das so nicht ganz stimmt. Wer aber Schritte 1 und 2 befolgt hat, sollte an dieser Stelle ohnehin nur noch verschlüsselte Daten auf dem Gerät haben, die nicht mehr zugänglich sind. Trotzdem ist auch die Rücksetzung auf die Werkseinstellungen wichtig, damit auch alle Accounts und verbliebenen Login Informationen vom Handy verschwinden. Auch dieser Prozess kann einige Minuten dauern. Wenn das Android neu startet, und das Menü für die Einrichtung eines Benutzerkontos und Sprachauswahl erscheint, ist auch dieser Prozess abgeschlossen, und das Smartphone kann verkauft, verschenkt oder fachgerecht entsorgt werden, ohne dass man sich Sorgen um persönliche Restdaten machen muss.

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Ein paar Tipps, für die sichere Einrichtung eines neuens Android Gerätes

In den allermeisten Fällen folgt auf die Entsorgung eines alten Smartphones die Einrichtung eines neuen. Genau wie bei der Löschung von Daten gilt es auch hier ein paar Regeln einzuhalten, um das Risiko durch Hacker und andere Missetäter zu minimieren.

1. Einen VPN bei der Einrichtung benutzen
VPN steht für Virtual Private Network, und wie der Name schon vermuten lässt, stellen diese für ihre Nutzer eine Art privater Internetverbindung her. Durch die IP-Adressen, die Internetprovider ihren Kunden zuweisen, sind diese identifizierbar und leicht zu orten. Ein VPN wiederum ermöglicht es Nutzern, sich virtuell von anderen Orten aus einzuloggen. VPNs sind bei der Einrichtung und Verwaltung von neuen Geräten besonders praktisch, da sie zum Beispiel die Installation von Apps zulassen, die nur in bestimmten Regionen verfügbar sind, und den Standort ihrer Nutzer verschleiern.

2. Verschlüsselte Backups
Android Nutzer haben es besonders einfach, wenn es darum geht ihre Daten zu sichern, da sich diese automatisch über ihr Google Konto tun lässt. Wichtig ist hierbei, dass das Google Konto selber durch die sogenannte 2-Step Verification geschützt ist, damit der Zugang zu den Smartphonedaten ausreichend gesichert ist.  Wer sich lieber nicht durch das Cloud Angebot von Google absichern möchte, sollte die Daten vom alten Smartphone auf einer verschlüsselten Festplatte zwischenlagern, und von dort aus auf das neue Gerät laden.

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Mainz bekommt neue Kunsthalle – Galerie Gutleut startet im Lulu

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Mainz | „Unter dem Schatten“ des Doms entsteht aktuell im Untergeschoss des ehemaligen Karstadtgebäudes eine neue Mainzer Kunsthalle auf knapp 1.500qm Ausstellungsfläche. Sollte die Coronaverordnung es zulassen, wird Anfang April eröffnet.


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Eine neue Galerie entsteht in Mainz

Im früheren Feinkostbereich des Karstadt wird seit zwei Monaten fleißig gewerkelt. Auf der großen Fläche im Untergeschoss und in 25 unterschiedlich großen Nebenräumen, die bisher als Lager-, Kühl- oder Sozialräume dienten, wird in Schwarz und Weiß grundiert und Lichtinstallationen vorbereitet. Diese sollen zukünftig die etwa 500 Exponate der ersten Ausstellung ins rechte Licht setzen.

Mainz bekommt neue kunsthalle - galerie gutleut startet im lulu
Installation: Tomislav Topic von Quintessenz | Foto: Carolin Schnarr

26 Künstler:innen aus ganz Deutschland, die fast alle auch international tätig sind, werden hier Gemälde, Fotografien, Installationen, grafische Arbeiten und Plastiken ausstellen. Darunter sind unter anderem Hera von Herakut, Christian Böhmer, Tomislav Topic von Quintessenz, Sebastian Wandl (Wandal Art), Kai „Semor“ Niederhausen und Sabrina Glimm um nur einige zu nennen. Die Ausstellung wird eher wenige Kleinformate und überwiegend Mittel- und Großformat plus einzelne Skulpturen zeigen. Sollte die Corona-Verordnung es zulassen, so ist die Eröffnung für den 01. April geplant. Ab da kann die Ausstellung dann donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr besucht werden.

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Erfahrung aus Bar, Galerie und Zwischennutzung

Auf die Beine gestellt wird das Galerie-Projekt im Untergeschoss des ehemaligen Karstadt von der Gutleut GbR, dahinter stecken Victor Anta Munoz, Dr. Victor Bergmann und Fabian Heubel. Im ersten Stock der Bar Gutleut, die sich ebenfalls auf der „Lu“ befindet, wurden in den letzten vier Jahren bereits 30 Ausstellungen realisiert, die im Jahr von etwa 10.000 Besuchern angesehen wurden. Erfahrung bei Interimslösungen konnten sie sammeln im alten Postlager, das hoffentlich ebenfalls bald wieder als Streetfoodmarkt und Eventlocation mit einzigartiger Atmosphäre direkt hinter dem Mainzer Hauptbahnhof öffnen wird.

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Victor Anta Munoz der Gutleut GbR in der neuen Galerie
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Unterstützung von Investor und engagiertem Lulu-Team

Möglich wurde das gesamte Projekt durch den Investor und Projektentwickler des ehemaligen Karstadt-Gebäudes, die Boulevard Lu GmbH & Co. KG, hinter der im Wesentlichen die Sparkasse Rhein-Nahe und die J. Molitor Immobilien GmbH stehen. Gemeinsam haben die beiden Partner beschlossen, das Interims-Projekt Lulu, zu der die Galerie im Keller gehört, zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit Marco Friedmann, Inhaber der Hier&Jetzt Event Services und Management, die das Projekt Lulu leitet, dem ehemaligen Citymanager Dominique Liggins und Ata Delbasteh wurden Ideen zur Interims-Flächennutzung entwickelt. Die Unterstützung umfasst neben der Bereitstellung der Flächen unter anderem auch eine Anschubfinanzierung.

„Kulturelle Zwischennutzungen ermöglichen wir bei unseren Projekten oft – gerade wenn es um Bestandsimmobilien in der Innenstadt geht. Aktuelle Beispiele sind das Postlager (Streetfoodmarkt und Eventlocation) oder der Karstadt Sport (FILIALE Staatstheater Mainz). Aus unserer Sicht wertet es einen Standort auf, wenn er in der Zwischenphase kulturell bespielt wird. Wir finden es immer wieder spannend, was unsere Partner aus der Kulturszene daraus machen. Gerade weil es Interimsflächen sind, haben die Akteure ja auch ganz andere Freiheiten mit den Standorten umzugehen.

Bei Lulu kommt allerdings noch eine andere spannende Komponente hinzu: Lulu ist eine ideale Experimentierfläche für die spätere große Lu. Wir wollen mit der Neugestaltung an der Ludwigsstraße die Lu wieder zu einem Ort mit Strahlkraft machen. Geplant ist ein spannender Mix aus Handel, Gastronomie und Kultur unter anderem mit einer Pop up-Halle. Lulu bietet die Chance, schon jetzt auszuprobieren, was bei den Leuten auf Akzeptanz stößt. Schließlich kann ein Standort nur erfolgreich sein, wenn Angebot, Gestaltung und Erlebnisfaktor bei potenziellen Kunden gut ankommen“, so Tim Gemünden, Geschäftsführer der J. Molitor Immobilien GmbH.

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Kommentar: Man kann sich nicht auf die aktuelle Bundesregierung verlassen

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demokartie Kommentar
demokartie Kommentar

Kommentar. Während die Politik streitet und es in der Union zu einer Vielzahl von Ungereimtheiten kommt, werfen Supermarktketten die Schnelltests auf den Markt. Die Wirtschaft versteht es schnell zu handeln und den Bürgerinnen und Bürgern die benötigten Produkte anzubieten. Die Wirtschaft liefert in der Krisenzeit und versteht es geschickt einzukaufen. Die Menschen kümmern sich selbst in der Krisenzeit. Die Bundesregierung bekommt es erneut nicht auf die Reihe. Das fatale Signal an die Bürger: Sie können sich nicht auf den deutschen Staat verlassen.


Ein Schaden für die Demokratie

Politische Verantwortung und Fachwissen muss in einer Krise vom Staat zu erwarten sein. Für Fehler geradestehen und diese auch ansprechen. Das alles ist nicht die Stärke der aktuellen Bundesregierung. Unter enormem Druck nach der Maskenaffäre hat Nikolas Löbel (CDU) am Sonntag (07. März 2021) seinen Austritt aus der Unionsfraktion erklärt. Sein Mandat will er jedoch noch bis Ende August behalten. Verantwortung und Einsicht sieht anders aus. Löbel möchte noch ein halbes Jahr weiter machen! Der ebenfalls in eine Maskenaffäre verwickelte Georg Nüßlein (CSU) geht davon aus, dass er sogar den Rest der Legislaturperiode im Parlament und in seiner Fraktion bleiben kann. Der angerichtete Schaden für die Demokratie und den Staat ist gewaltig.

Gerade in einer Krisenzeit benötigen die Bürger starke Persönlichkeiten an der Regierungsspitze und keine Taschen voll machenden Anzugträger ohne Gewissen und Rückgrat, denen das Geschwätz von gestern egal ist.

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Personen mit Maschinenpistolen in der Nähe vom Flughafen Frankfurt

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Flughafen Frankfurt. Am Samstag (06. März 2021) kam es gegen 10.15 Uhr am Flughafen Frankfurt zu einem Großeinsatz der Polizei Frankfurt. Eine Zeugin meldete der Polizei im Bereich des Flughafen an der Autobahn A3 vier Personen, davon sollen 2 Personen mit Maschinenpistolen hantiert haben.


Die 54-jährige Augenzeugin alarmierte umgehend über den Notruf die Polizei. Sofort wurden mehrere Polizeibeamte zu der Örtlichkeit abgesendet. Im Bereich einer Unterführung des Hugo-Eckner-Ring konnten vier Personen mit zwei dazugehörigen Fahrzeugen angetroffen und durch die Polizei ausgiebig kontrolliert werden.

Bei der durchgeführten Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei den vier Personen um sogenannte „Planespotter“ handelt. Planespotter fotografieren Flugzeuge und haben zu diesem Zweck Fotoausrüstungen bei sich. Darunter befanden sich auch mehrere lange Fotoobjektive und Stative. Diese hatte die Zeugin aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt.

Nach erfolgter Personalienfeststellung wurden alle vier Personen wieder entlassen, da keine Straftat festgestellt werden konnte. Die 54-jährige Zeugin hat richtig gehandelt. Wenn Sie eine Straftat vermuten, zögern Sie nicht und wählen Sie den Notruf.

Melanie Wegling: „Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen“

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Melanie Wegling SPD Ginsheim-Gustavsburg
Melanie Wegling SPD Ginsheim-Gustavsburg

Leitartikel zu Melanie Wegling (SPD Ginsheim-Gustavsburg) | Am 14. März finden in Ginsheim-Gustavsburg die Kommunalwahlen statt. Melanie Wegling steht auf Listenplatz 1 des SPD Ginsheim-Gustavsburg. BYC-News hat im Rahmen des Politikspecials Ginsheim-Gustavsburg zur Kommunalwahl mit der SPD-Kandidatin darüber gesprochen, wie sie zur Politik kam.


„Mir wurde es in die Wiege gelegt mich selbst um Dinge zu kümmern“

Melanie Wegling ist 31 Jahre alt und lebt in Ginsheim. Sie arbeitet bei der Firma Brita in Taunusstein im strategischen Vertrieb im Online-Geschäft und kümmert sich dort um die Vermarktung von Wasserfiltern in ganz Europa.

Die SPD-Kandidatin ist in einem Mehrgenerationenhaushalt mit ihren Eltern und Großeltern aufgewachsen. Es sei in dem Haushalt schon immer darum gegangen, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur an sich selbst zu denken, erklärt sie. „Meine Großeltern waren der SPD schon sehr verbunden und es wurde immer schon sehr kontrovers über die Politik diskutiert. Mir wurde es also in die Wiege gelegt, sich selbst um etwas zu kümmern, wenn man etwas verändern möchte“, sagte Wegling.

Während sie ihr Abitur machte, hatte sie dann überlegt, was sie studieren möchte. Schließlich kam die SPD-Kandidatin zu dem Entschluss, dass sie gerne Politikwissenschaft und Sinologie studieren möchte. „Als ich das meinen Eltern vorschlug, haben sie erst einmal kritisch hinterfragt, was ich denn damit anfangen kann. Zur ersten Orientierung, habe ich dann ein Praktikum bei dem damaligen Bundestagsabgeordneten der SPD, Gerold Reichenbach, gemacht. Das war 2009. Durch glückliche Zufälle wurde dort dann eine Vollzeitstelle frei, die ich dann auch bekam“, so Melanie Wegling. So kam es, dass sie zu Beginn des Studiums bereits Vollzeit im Wahlkreisbüro mitgearbeitet hatte, denn im gleichen Jahr standen auch die Bundestagswahlen an. Bei den Vorbereitungen dazu war sie stark involviert.

Melanie wegling: "ich habe früh gelernt, verantwortung zu übernehmen" 2

Die Arbeit der Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker hatte sie beeindruckt

„Zuerst hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, mich auch parteipolitisch zu engagieren, bin dann aber über den Job mit der SPD hier vor Ort in Kontakt gekommen. Mich hatte es sofort beeindruckt, wie sich Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich zusammenfinden und sich um Themen zu kümmern, die die Allgemeinheit betreffen. Ich habe dann erstmal bei den Jusos (Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD) mitgemacht und bin so in die Politik heran gekommen“, erklärt die SPD-Kandidatin. Im Jahr 2011 ist sie dann erstmalig bei der Wahl für die Stadtverordnetenversammlung angetreten und wurde dann auch ins Stadtparlament gewählt. Bei der darauffolgenden Kommunalwahl, war sie wieder weit vorne mit dabei und konnte dann auch die Verantwortung als Fraktionsvorsitzende der SPD Ginsheim-Gustavsburg übernehmen.

Der Politische Weg von Melanie Wegling hört allerdings keinesfalls in Ginsheim-Gustavsburg auf. Im vergangenen Jahr entschied sie sich, für den Deutschen Bundestag zu kandidieren. Die Nominierungsreise durch den Kreis Groß-Gerau hat sie erfolgreich gemeistert und wurde im November 2020 mit großer Mehrheit von der SPD im Kreis Groß-Gerau aufgestellt. Nun ist sie die Direktkandidaten der SPD für die Bundestagswahl. „Für mich geht es also nach der Kommunalwahl direkt weiter, weil ich alles gebe, damit der Kreis wieder durch eine direkt gewählte SPD-Abgeordnete in Berlin vertreten wird. Ich baue auf meine Erfahrung aus der Kommunalpolitik, um eine bessere Finanzausstattung für Städte und Gemeinden zu erreichen, und eine laute Stimme für Steuergerechtigkeit und Klimaschutz in Berlin zu sein“, sagt Melanie Wegling abschließend.

Der 20. „Dreck Weg-Tag“ in Mainz findet statt

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Nachrichten Mainz | Etwas anders als sonst findet auch dieses Jahr wieder der Dreck weg-Tag in Mainz statt. Die Aktion für den Frühjahrsputz feiert mit einem Jahr Verspätung ihr 20-jähriges Jubiläum. Am Samstag, den 20. März können sich alle Mainzer Bürger in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr als Einzelpersonen, zu zweit oder als gemeinsamer Haushalt an der Aktion für eine saubere Stadt beteiligen.


Gleichzeitig findet die „Junior-Dreck weg-Woche“ statt

Die stets begleitende – in diesem Jahr digitale – „Junior-Dreck weg-Woche“ findet dann vom 15. bis 20. März 2021 statt, um schon die Kleinsten für das Abfall vermeiden im Alltag zu begeistern. KITAs, Schulen und Jugendgruppen sind dazu aufgerufen digitale Projekte zum Thema „Müll vermeiden digital“ einzureichen. Die kreativsten Projekte erhalten Geldpreise von 75 bis 150 Euro und werden auf der Homepage des Entsorgungsbetriebs der Stadt Mainz veröffentlicht.

Interessierte erhalten die speziellen Sammelsäcke an der Pforte des Entsorgungsbetriebes, Zwerchallee 24, bei den jeweiligen Wertstoffhöfen zu den Öffnungszeiten oder nach Voranmeldung unter der Rufnummer 06131 – 122121 auch am Umweltladen in der Steingasse 3-9.

Entsorgung der Müllsäcke

Nach der Sammelaktion können die Säcke am Mülltonnenstandplatz auf dem Privatgrundstück oder neben die herausgestellte Restabfalltonne am Abfuhrtag abgestellt werden. Alternativ können die Teilnehmenden bei einer größeren Anzahl befüllter Sammelsäcke die Abfallberatung bis spätestens 12. März 2021 per Telefon oder Mail über den genauen Abstellplatzes der Säcke informieren.

Vergiftungsgefahr: Bundesweiter Rückruf von Mandelkernen und Studentenfutter

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Lebensmittelwarnung
Lebensmittelwarnung

Lebensmittelwarnung | Die Carl Wilhelm Clasen GmbH informiert über den Rückruf verschiedener Artikel die Mandeln enthalten. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Bittermandeln in den Packungen der betreffenden Mindesthaltbarkeitsdaten befinden können. Bittermandeln besitzen von Natur aus einen erhöhten Gehalt an Amygdalin. Aus Amygdalin wird während des Verzehrs und bei der Verdauung Blausäure freigesetzt, die zu starken Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit und weiteren Vergiftungserscheinungen führen kann.


Betroffen sind folgende Produkte:

Clasen Bio Mandelkerne 200g
Charge 70108662
Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.12.2021

Edeka Bio Mandeln 200g
Mindesthaltbarkeitsdatum: 23.11.2021

Edeka Bio Studentenfutter, 200g
Mindesthaltbarkeitsdatum: 23.01.2022

Clasen Bio Nusskernmischung 200g
Charge 70110732
Mindesthaltbarkeitsdatum: 27.10.2021

Clasen Bio Premium Studentenfutter 125g
Charge 70109372
Mindesthaltbarkeitsdatum: 25.09.2021

Vergiftungsgefahr: bundesweiter rückruf von mandelkernen und studentenfutter 3
Diese Produkte werden zurückgerufen

Betroffene Lebensmittelhändler:

Die oben genannten Artikel wurden bundesweit, bei den folgenden Lebensmitteleinzelhandelsketten angeboten:

  • akzenta GmbH & Co KG
  • Citti Märkte GmbH & Co KG
  • Edeka
  • Famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co KG
  • FrischeParadies GmbH & Co. KG
  • HIT Handelsgruppe GmbH & Co KG
  • Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG
  • Real GmbH
  • Rewe Markt GmbH
  • Transgourmet Deutschland GmbH & Co OHG

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Kunden, welche die entsprechenden Produkte gekauft haben, können dieses gegen in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück.

Das Ofenhaus Mainspitze in Ginsheim

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Samstag (6. März 2021) war Torsten Molter, der Inhaber vom Ofenhaus Mainspitze, mit einem mobilen Messestand auf einem PKW-Anhänger vor dem Rewe-Markt in Gustavsburg und präsentierte dort einige Kaminöfen der Marke Heta sowie Kaminzubehör. BYC-News war vor Ort und sprach mit Torsten Motler darüber.


Öfen von renommierten Herstellern

Das Ofenhaus Mainspitze hat seinen Sitz im Stadtteil Ginsheim. „Wir bieten überwiegend Öfen von renommierten dänischen, skandinavischen oder norwegischen Herstellern an. Ich habe aber auch Öfen von den beiden deutschen Herstellern „Drooff“ und „Koppe“ im Programm, die auch tatsächlich noch hier in Deutschland produzieren. Zudem sind wir auch noch im Bereich Schornsteinbau und Küchenbrandschutz tätig“, erklärt Molter, der früher als Bezirksschornsteinfeger tätig war.

Doch Torsten Molter ist nicht nur in der Rhein-Main-Region unterwegs. Er arbeitet international und ist immer wieder auch für Aufträge im Ausland tätig. Als Fachbetrieb für Küchen-Löschsysteme mit dem entsprechenden Angebot an gewerblichen Backöfen und Gastro-Grills ist seine Arbeit besonders in Gastronomiebetrieben, Hotels oder auch auf Kreuzfahrtschiffen gefragt.

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„Christian Märker hat direkt zugesagt“

Schon seit Dezember vergangenen Jahres ist das Ladengeschäft von Torsten Molter in Ginsheim aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen geschlossen. Wann er wieder öffnen kann, weiß er zur Zeit noch nicht, erklärt Molter.

„Mit einem geschlossenen Geschäft ist es natürlich schwierig, etwas zu verkaufen. Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich die Kaminöfen anderweitig präsentieren kann. Ich habe dann hier bei REWE nachgefragt und Christian Märker hat direkt zugesagt, was natürlich wirklich super war“, sagt Torsten Molter.

Hier geht es zum Video auf YouTube: Das Ofenhaus Mainspitze in Ginsheim

Das wird im Ofenhaus Mainspitze angeboten:

Heizöfen
Pelletöfen
Pizzaöfen
Gastro-Grills
Backöfen
Zubehör
Schornsteinbau
Löschanlagen / Küchenbrandschutz

Adresse:
Ofenhaus Mainspitze
Neckarstraße 47A
65462 Ginsheim-Gustavsburg

Bauernbrücke Ginsheim: „Ein solches Vorgehen ist völlig unprofessionell“

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Ginsheim-Gustavsburg. Die Sperrung der Bauernbrücke hat in den vergangenen Wochen und Tagen die Gemüter erregt (Bericht: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau). Der CDU-Stadtverband Ginsheim-Gustavsburg hat den Bericht zur Kenntnis genommen und am 5. März eine Stellungnahme dazu abgegeben (Bericht: “Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl”).


Der Bürgermeister wendet sich über Facebook an die Bürgerinnen und Bürger

Die neueste Aussage des Bürgermeisters Thies Puttnins-von Trotha in den sozialen Medien vom 5. März um 16:28 Uhr sorgte für Aufregung bei den Freien Wählern Ginsheim-Gustavsburg und für Verwirrung bei einigen Bürgerinnen und Bürgern. In einer Facebook-Gruppe wurde der Beitrag des Bürgermeisters geteilt und nach kurzer Zeit waren dort mehrere Kommentare, die aber auch kurze Zeit später gelöscht bzw. zensiert wurden. Dieses Vorgehen ist seit mehreren Wochen erkennbar – wer diese Kommentare zensiert ist bislang nicht bekannt. Bei einem Termin im Rathaus am 01. März 2021 wurde dies beim Bürgermeister von unserer Redaktion angesprochen. Dieses Problem war auch bei der Thematik „Müllablagerung und vergammelte Lebensmittel in der Hermann-Löns-Allee“ aufgetreten. Nach Angaben von Puttnins-von Trotha sei ihm da in der Vergangenheit nichts aufgefallen und auch nichts bekannt, weiter wollte er auf diese Frage nicht eingehen. Wir berichten weiter…

Bringen Beiträge in den sozialen Medien mehr als die direkte Kommunikation mit der Stadtverwaltung?

Zur Bauernbrücke liegt unserer Redaktion keine aktuelle Stellungnahme der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg vor, lediglich das Statement auf dem privaten Facebook-Profil des Bürgermeisters. Über diese Vorgehensweise gab es in den letzten Wochen ebenfalls Kritik in den sozialen Medien und bei Gesprächen mit Medienkollegen. Trotz mehrerer Anrufe und auch Schreiben mit Hinweis auf den Zustand in der Hermann-Löns-Allee wurde vonseiten der Stadtverwaltung nicht gehandelt. Erst nach einem Facebook-Posting reagierte der Bürgermeister selbst und handelte nach seinen Angaben schnell. Auch in diesem Fall wurden sehr zügig kritische Kommentare unter dem Facebook-Beitrag gelöscht.

Die Situation wurde bei dem Termin am 01. März im Rathaus angesprochen. Der Bürgermeister antwortete kurz und knapp, dass ihm bis zum heutigen Stand (01. März 2021) kein Problem in Bezug auf die interne Kommunikation in der Stadtverwaltung bekannt ist. Auf die Frage, ob die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft lieber die sozialen Medien nutzen sollten, um Reaktionen von der Stadtverwaltung zu erhalten, teilte der Bürgermeister mit: „Mir ist bis zum heutigen Tag kein Kommunikationsproblem in der Stadtverwaltung bekannt.“.


Stellungnahme der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg zur Bauernbrücke

Nach Angaben des Bürgermeisters musste die Brücke nach der letzten Untersuchung im Jahr 2019 für den PKW und den landwirtschaftlichen Verkehr gesperrt werden.
Tatsächlich wurde die Brücke aber erst im Jahr 2020 für den Verkehr gesperrt. In der Zwischenzeit wurde der kritische Zustand offenbar ignoriert oder toleriert.

Im September 2020 legte der Bürgermeister einen Beschluss vor, der entweder die Planung und den Neubau einer Brücke über den Schwarzbach oder die Prüfung des Rechtsweges vorsah. Zu diesem Zeitpunkt war ungeklärt, ob die Klage gegen die Stadt, zum Bau einer Brücke überhaupt zulässig ist, da die Stadt Ginsheim-Gustavsburg nicht der Eigentümer des dortigen Geländes und in der Folge auch nicht der Brücke ist.

Vor dieser unklaren Rechtslage kann auch nicht ohne weiteres dem Bau einer Brücke für eine geschätzte Summe von 600.000 € zugestimmt werden. Ein solches Vorgehen ist völlig unprofessionell, teilen die Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg mit.

Durch Sigi Nachtmann waren die Freien Wähler bereits seit 2016 mit verschiedenen Fachfirmen im Gespräch, um praktische Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung einer zumindest begrenzten Befahrbarkeit zu erreichen. Entsprechende Vorschläge wurden von Sigi Nachtmann auch unmittelbar in die Verwaltung eingebracht und weitergegeben. An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, dass das Engagement von Sigi Nachtmann unserer Stadtkasse in der Vergangenheit viele 100.000 Euro gespart hat.

Unter den Firmen befand sich auch die nun vom Bürgermeister beauftragte Firma Donges aus Darmstadt. Hier hätte die Verwaltung bereits 2017 entsprechende Prüfungen und Maßnahmen beauftragen können, um die Befahrbarkeit zu prüfen und zu erhalten! Diese Aktivitäten wurden jedoch ignoriert und einfach abgetan – bis es nun gar nicht mehr ging.

Bauernbrücke ginsheim: "ein solches vorgehen ist völlig unprofessionell" 5

Dieses Versagen der Verwaltung soll nun den ehrenamtlich tätigen Stadtverordneten zugeschoben werden – aber so nicht! Nicht mit den Freien Wählern!

Durch die Politik wurde die Brücke auch nicht in dieser Form abgesperrt – dies war eine Maßnahme der Verwaltung, die durch eigene jahrelange Untätigkeit ausgelöst wurde. Bereits im Jahr 2018 hätten entsprechende Belastungsprüfungen durchgeführt werden können, um zumindest die Zufahrt für Pkw bis 3,5to zu gewährleisten.

Stattdessen wird ein Monolith vor der Brücke eingelassen und behauptet die Politik habe versagt. Nein, die Ehrenamtlichen und hier besonders Sigi Nachtmann haben ihre Aufgaben erledigt, man muss solche Hinweise halt eben auch mal ernst nehmen und zeitnah umsetzen.

Plötzlich – unter dem Druck der Medien wird der Bürgermeister aktiv und nimmt nun Kontakt mit Fachfirmen auf. Warum ist das nicht früher geschehen? Hinweise und Kontakte lagen der Verwaltung vor, teilen die Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg abschließend mit.


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05. März: Ginsheim: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau

06. März: CDU “Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl”

07. März: Stellungnahme der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg

09. März: Bauernbrücke Ginsheim | Die Stadt handelte erst unter dem Druck der Medien

Mainz: Verletzter Schwan wird mit Polizeiboot gerettet

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Nachrichten Mainz – Am Samstagnachmittag (06. März 2021) wurde der Wasserschutzpolizei gegen 16:00 Uhr ein verletzter Schwan im Bereich des Mainzer Rheinufers gemeldet. Private Tierschützer, die vor Ort waren, hatten sich der Sache bereits angenommen und weitere Unterstützung angefordert.


Das Tier konnte sich nicht selbst befreien

Nicht nur Angelschnurreste, sondern auch ein sogenannter Wobbler (Kunstköder) hatten sich im Schnabel des sichtlich geschwächten Schwans verhakt. Es war offensichtlich, dass das Tier sich nicht selbstständig von den Gegenständen befreien konnte, sodass Hilfe gefordert war.

Die Wasserschutzpolizei versperrte dem Schwan daraufhin mit dem Polizeiboot kurzerhand den Wasserweg zur Mitte der Fahrrinne. So konnte das geschwächte Tier mit Hilfe eines Netzes gefangen und an Land gebracht werden, wo die auf Wasservögel spezialisierten Tierschützer sich umgehend um dem Schwan kümmerten. Sie konnten das Tier verletzungsfrei von den Gegenständen befreien und wieder zurück in seine gewohnte Umgebung entlassen.

Wichtige Information zur Anleinpflicht in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Am 15. März beginnt in Ginsheim-Gustavsburg die Brut- und Setzzeit. Das bedeutet dann wieder Anleinpflicht für Hunde in bestimmten Bereichen der Stadt. Die “Satzung über das Führen von Hunden während der Brut- und Setzzeit” und damit auch die Leinenpflicht gilt vom 15. März bis zum 15. Juli.


Die Vorschriften gelten zum Schutz der Wildtiere

Von Mitte März bis Mitte Juli bringen Wildtiere ihre Jungen zur Welt und ziehen sie auf. Während dieser sogenannten „Brut- und Setzzeit“ ist das Wild in seinen Bewegungsmöglichkeiten beschränkt und kann somit nicht vor freilaufenden Hunden flüchten. Rehkitze haben in ihren ersten Lebenstagen keinen Eigengeruch. Werden sie von Menschen berührt oder von Hunden beschnuppert, nehmen sie den fremden Geruch an. Die Muttertiere lehnen ihre Kitze dann ab und überlassen sie sich selbst. Auch Vögel sind durch freilaufende Hunde gefährdet. Werden Bodenbrüter von ihren Nestern vertrieben, sind deren Eier oder Küken ungeschützt und werden zur leichten Beute von Rabenvögeln.

In diesen Gebieten müssen Hunde an die Leine

  • Neuaue
  • Langenau
  • Unteraue
  • Oberau
  • Rabenwörth
  • Kreuzlache
  • Deichkrone am Althrein/Rhein
  • “Auf das Kostheimer Klauer”
  • “Durch die Löcher”
  • “Die kurze Gewann”

Die Anleinpflicht gilt außerdem in dem Gebiet zwischen der Kreuzlache, dem Bleiauweg, Altrhein, Rhein und der Deichkrone. Die genannten Gebiete sind auf Hinweisschildern in der Gemarkung bildlich dargestellt.

Auch das restliche Jahr gelten bestimmte Regeln

Gemäß der „Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden“ dürfen Hunde auch außerhalb der genannten Gebiete und Zeiten im Freien nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen werden. Die für den Hund verantwortliche Person muss jederzeit in der Lage sein, auf den Hund einzuwirken, zum Beispiel um den Hund abzurufen. Außerdem müssen alle Hunde ein Halsband tragen, sobald man mit ihnen das eigene Grundstück verlässt. Darauf muss der Name, die Anschrift und der Telefonanschluss des Halter angegeben sein.

In der Pflicht sind die Hundehalter und die Personen, die mit dem Hund spazieren gehen. Verstöße gegen die Satzung und die Gefahrenabwehrverordnung, die von der Stadtpolizei überwacht werden, können mit Verwarn- und Bußgeldern geahndet werden. Die Stadtverwaltung bittet deshalb alle Hundehalter darum, durch rücksichtsvolles Verhalten mitzuhelfen, die heimische Tierwelt zu schützen und zu erhalten.

Mainz: Spendenübergabe an Hilfsvereine durch Semai Akale und Johannes Klomann

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Nachrichten Mainz | Am Fastnachtssamstag, den 13. Februar 2021 veranstaltete der REWE Semai Akale am Zollhafen gemeinsam mit Johannes Klomann eine Spendenaktion zu Gunsten Mainzer Einrichtungen. Dabei hatte Johannes Klomann (SPD) eine Stunde lang an einer der Kassen des Marktes die Einkäufe der Kundinnen und Kunden kassiert.


Der Erlös geht an zwei Vereine aus Mainz

Der Erlös dieser Stunde lag bei über 1.800 Euro. Im Zeichen dieser Fastnachtsaktion haben Frau Akale und Herr Klomann zusammen auf einen Betrag von jeweils 1.111,11 € für beide begünstigten Einrichtungen aufgerundet. Der Erlös geht an zwei sehr wichtige Einrichtungen in Mainz: Der Wendepunk – Haus für Frauen in Wohnungsnot in der Mainzer Neustadt und der Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz. Beide Institutionen sind für ihre so wichtige Arbeit auf Spenden angewiesen.

Die Leiterin des Wendepunkt, Ute Thorwarth und der geschäftsführende Vorstand des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz, Kai Leimig freuten sich über die große Summe. Das Geld wird in der täglichen Arbeit eingesetzt und kommt damit wohnungslosen Frauen und krebskranken Kindern zu Gute.

Dazu sagen Johannes Klomann und Semai Akale: „Uns war es ganz wichtig soziale und regionale Einrichtungen zu fördern bei denen wir wissen, dass die Spenden an der richtigen Stelle ankommen.“

Hier geht es zum Youtube Video: Mainz: Spendenübergabe an Hilfsvereine durch Semai Akale und Johannes Klomann

Feuerwehreinsatz am Flugplatz Worms

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Feuerwehr Absperrung
Feuerwehr Absperrung

Nachrichten Worms – Am Samstagvormittag (06.03.2021) kam es am Verkehrslandeplatz Worms zu einem Feuerwehreinsatz. Die Feuerwehr Worms wurde gegen 13:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort: „Flächenbrand“ am Flugplatz Worms alarmiert. Vorort stellte sich heraus, dass ca. 300 Quadratmeter Schilf brannten. Der Flugverkehr wurde umgehend eingestellt. Um 13:15 hieß es „Feuer aus“. Wieso es zu dem Feuer kam, ist noch unklar.

Lebensgefährlich: Verrückter spannt Klebeband über Fahrbahn – Polizei Worms sucht Zeugen

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worms landstrasse
worms landstrasse

Polizei Worms. In der Nacht von Freitag auf Samstag (6. März 2021) gegen 00:40 Uhr wurde die Polizei Worms durch mehrere Anrufer alarmiert. Der Polizei wurde durch die Melder ein Klebeband auf der Kreisstraße K37 gemeldet, das über die gesamte Fahrbahn gespannt wurde.


Die Polizei Worms bittet um Mithilfe

An der Ausfahrt des Kreisels bei Mörstadt in Fahrtrichtung Flörsheim-Dalsheim hat eine unbekannte Person über beide Fahrspuren ein Gewebeband gespannt, welches vor allem für Motorradfahrer hätte lebensgefährlich werden können. Glücklicherweise ist lediglich ein Autofahrer in das Band gefahren. Es kam glücklicherweise zu keinem Schaden und der Fahrer konnte seine Fahrt unbeschadet fortsetzen. Es wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Die Polizei Worms bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer hat eine verdächtige Person im Bereich des Kreisverkehrs gesehen oder bei der Tathandlung beobachtet? Gibt es weitere Verkehrsteilnehmer, die durch das Gewebeband verletzt oder gefährdet wurden?