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Stefan Raab produziert den „FREE EUROPEAN SONG CONTEST“ 2021

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free european song contest 2021 stefan raab und prosieben feiern den freien europ ischen songwettbe
free european song contest 2021 stefan raab und prosieben feiern den freien europ ischen songwettbe

Unterhaltung. Zeit für gute Musik. Zeit für einen besonderen Wettbewerb. Stefan Raab und ProSieben feiern im Frühjahr 2021 den zweiten „FREE EUROPEAN SONG CONTEST“ – kurz: #FreeESC. Dieser freie, europäische Songwettbewerb vereint am Samstag, 15. Mai 2021, um 20:15 Uhr das musikalische Europa und feiert internationale Künstlerinnen und Künstler. Wer kann sich über „12 points“ freuen? Welche Performance überzeugt? Wer gewinnt den zweiten #FreeESC?


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ProSieben-Chef Daniel Rosemann

„Der erste ‚FREE EUROPEAN SONG CONTEST‘ hat gezeigt, wie sehr Stefan Raab, ProSieben und unsere Zuschauer gute Musik und eine gute Show lieben. Das verbindet uns alle. Dieser neue Songwettbewerb hat 2020 eine wundervolle Note gesetzt und war der Auftakt für eine hoffentlich lange, jährliche Tradition. In diesem Jahr freuen wir uns auf den nächsten musikalischen Feiertag – made by Stefan Raab.“

Stefan Raab: „Mit Nico Santos hat im ersten Jahr ein herausragender Musiker den #FreeESC gewonnen. Und für Deutschland war mit Helge Schneider eine echte Legende am Start. Beide stehen für die besondere musikalische Qualität dieses neuen, freien Wettbewerbs. In diesem Jahr wird der ‚FREE EUROPEAN SONG CONTEST‘ mindestens ebenso hochkarätig besetzt sein. Genauso hochkarätig, wie man es von einem internationalen Wettbewerb erwarten kann.“

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Erfolgreich. International. Jung.

Dieses Showevent gibt den guten Ton an: Der erste „FREE EUROPEAN SONG CONTEST“ vereint im Mai 2020 mit sensationellen 19,4 Prozent Marktanteil (14-49 J.) die Zuschauer zur Prime Time. Nico Santos ging vergangenes Jahr für Spanien als Sieger des ersten neuen Songwettbewerbs von Stefan Raab hervor.

Produziert wird der #FreeESC von Raab TV im Auftrag von ProSieben. „FREE EUROPEAN SONG CONTEST“ am Samstag, 15. Mai 2021, live, um 20:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn

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Vollsperrung in Wiesbaden-Delkenheim

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Hochheim
Symbolbild Baustelle Absperrung

Wiesbaden. Im Rahmen der Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen im Auftrag der ESWE Versorgungs AG wird die Römerstraße zwischen Hausnummer 94 und Rosenheimer Straße in Delkenheim von Donnerstag, 18. März, bis voraussichtlich Freitag, 30. April, voll gesperrt. Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbehinderungen gebeten.


 

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Falschfahrer auf der Autobahn A67 bei Büttelborn flüchtet vor der Polizei

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Nachrichten Büttelborn | An diesem Mittwochnachmittag (17. März 2021) gegen 14:15 Uhr kam einer Polizeistreife auf der Autobahn A67 bei Büttelborn ein Falschfahrer auf einem Motorroller entgegen. Als er den Streifenwagen entdeckte, ergriff der Mann die Flucht


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Der Falschfahrer flüchtete zu Fuß über die Autobahn

Die Polizei befuhr die Autobahn A67, als ihnen der Rollerfahrer entgegen kam. Als der Mann den Streifenwagen sah, hielt er an, stieg von seinem Motorroller und ließ diesen an Ort und Stelle liegen. Der Fahrer flüchtete indes zu Fuß über die Autobahn in den angrenzenden Wald.

Die Polizei warnte andere Verkehrsteilnehmer zunächst über eine Meldung im Radio und leitete dann eine Fahndung mit mehreren Streifen nach dem Flüchtigen ein. Eine der Polizeistreifen konnte den Gesuchten schließlich in einem kleinen See in der Nähe der „Neuen Schneise“, in den er zuvor geflüchtet war, ausfindig machen. Die Polizisten nahmen den 16 Jahre alten Jugendlichen vorläufig fest.

Grund für die Flucht des Jugendlichen dürfte das gefälschte Kennzeichen am Motorroller gewesen sein und die Tatsache, dass das Gefährt nicht zugelassen war. Er wird sich nun in einem Strafverfahren für seine Tat verantworten müssen. „Die Polizei ist zudem heilfroh, dass ihm bei der filmreifen Flucht nichts passiert ist“, teilt die Polizei abschließend mit.

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Ein Sieg für die Meinungsfreiheit: Niederlage für Facebook und Instagram

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Der gestern erlassene Beschluss des Landgerichts Flensburg im Rechtsstreit zwischen Amed Sherwan und „Facebook Limited“ setzt ein klares Zeichen für Meinungsfreiheit und gegen das unberechtigte Löschen von Inhalten auf Instagram und Facebook. „Scheinbare“ Verstöße gegen die „Gemeinschaftsregeln“ reichen, so die Richter, nicht aus, um Posts zu löschen oder Profile zu deaktivieren. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.


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Ein angedeuteter Kuss sorgte für Wirbel

Auslöser des Rechtsstreits war eine Fotoserie, die einen angedeuteten Kuss zwischen Amed Sherwan und dem ägyptischen Atheisten Mohamed Hisham vor verschiedenen Hintergründen zeigt, etwa vor dem Petersplatz in Rom oder der Kaaba in Mekka. Während die anderen Motive eher Erheiterung hervorriefen, sorgte das Bild vor der Kaaba für einen gewaltigen Shitstorm, bei dem zahlreiche Kritiker vor offenen Morddrohungen nicht zurückschreckten. Allerdings wurden nicht diese Drohungen gelöscht, sondern vielmehr das Instagram-Profil von Ahmed Sherwan gesperrt sowie zeitweilig auch dessen Facebook-Account.

Nach der Entsperrung bei Facebook war einer seiner Facebook-Beiträge zu der Debatte nicht mehr zu sehen, da er angeblich gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen habe. Amed Sherwan hatte nämlich seine „Pakastani-Brüder“, welche ihn bedrohten, ironisch darüber aufgeklärt, dass sie lernen müssten, „mit der Liebe in all ihren bunten Varianten umzugehen“ und dass „selbst Allah“ seinen Account nicht „hacken“ könnte. Hiergegen forderte Sherwan am 31. Dezember 2020 Facebook Ltd. zur Abgabe eine strafbewehrten Unterlassungserklärung auf. Da das Unternehmen die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnen wollte, kam es zum Rechtsstreit, der mit dem bemerkenswerten Beschluss des Landgerichts Flensburg vom 17. März endete.

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Ist Facebook homophob?

Wie sehr sich Facebook gegen die Unterlassungserklärung sträubte, zeigt die Tatsache, dass die Klageerwiderung von Facebook Ltd. mit allen Anlagen deutlich mehr als 2000 Seiten umfasste. Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, der Amed Sherwan vor Gericht vertrat, ließ sich davon aber nicht beeindrucken, sondern ging in die Offensive. In einem Video mit dem Titel „Ist Facebook homophob?“, welches er am Vorabend des Prozesses auf YouTube veröffentlichte, machte Steinhöfel öffentlich, dass Facebook vor militanten Islamisten eingeknickt war und die Löschungen wegen des „scheinbaren“ Vorliegen eines Fake-Accounts bzw. einer „scheinbaren“ Hassrede unzulässig waren.

Besondere Aufmerksamkeit schenkte Steinhöfel dabei der Randnotiz 111 der Klageerwiderung, in der die Anwälte von Facebook LtD. darlegen, dass Menschenrechtsverletzungen gegen Homosexuelle zwar ein „ernstes Problem“ darstellen, aber Aktivisten nicht darauf angewiesen seien, dies auf Facebook oder Instagram zu artikulieren, da es dafür zahlreiche „alternative Online-Plattformen“ gäbe. Im Prinzip sagt Facebook damit, wie Joachim Steinhöfel in seinem Video ausführt: „Schert euch weg! Macht euren schwulen Kram doch bitte auf YouTube oder Twitter! – Das ist in seiner ganzen Arroganz und Doppelmoral eigentlich nur noch sprachlosmachend!“

Erfreulicherweise haben die Flensburger Richter diese Einschätzung Steinhöfels geteilt und Facebook zur Übernahme der Kosten des Verfahrens verurteilt. Die Richter rügten dabei, dass Facebook seine Fehleinschätzung nicht eingesteht, sondern weiterhin auf seiner Meinung beharrt. Klar ist nach der Entscheidung aber immerhin, dass „scheinbare“ Verstöße gegen Gemeinschaftsregeln keineswegs ausreichen, um auf Social Media-Plattformen Inhalte zu löschen oder Profile zu deaktivieren. Damit ist – zumindest im Zuständigkeitsbereich des entscheidenden Gerichts – der bisherigen löschfreudigen Praxis von Facebook/Instagram ein Riegel vorgeschoben worden. Vergleichbare Entscheidungen gibt es inzwischen auch von anderen Land- und Oberlandesgerichten.

Wie auch auf Facebook und YouTube können Sie sich bei Instagram Follower kaufen. Es gibt mehrere Webseiten die sich auf diesen Service spezialisiert haben. Genauso verhält es sich auch, wenn man auf Instagram Likes kaufen möchte.

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Falsche Prioritäten

Die Giordano-Bruno-Stiftung und das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) haben den Rechtsstreit von Amed Sherwan unterstützt und neben der „Initiative für Meinungsfreiheit im Netz“ einen erheblichen Teil der Kosten übernommen, um damit einer gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken. Denn schon seit geraumer Zeit versuchen islamistische Netzwerke, kritische Stimmen in den sozialen Netzwerken mundtot zu machen. Darunter fallen nicht nur Morddrohungen und Beleidigungen, sondern auch gezielte und orchestrierte Meldeaktionen, die zur Sperrung von Profilen führen. Betroffen sind davon insbesondere Accounts von Ex-Muslimen und Islamkritikern.

In diesem Zusammenhang ist nicht zuletzt auch das 2017 von CDU/CSU und SPD eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zu kritisieren. Hierzu heißt es in der 2018 erschienen gbs-Broschüre „Wie muss Technik? Zur Verteidigung der Menschenrechte im Zeitalter der Digitalisierung“: „Der Staat muss und darf nur dort eingreifen, wo Gesetze eindeutig gebrochen und persönliche Rechte verletzt werden. Denn dies ist die Grundvoraussetzung jedes liberalen Rechtsstaats: In einer offenen Gesellschaft ist nicht die Freiheit begründungsbedürftig, sondern jegliche Einschränkung der Freiheit!“

Die gbs plädiert daher dafür, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz dahingehend zu revidieren, dass die übereifrige Löschung oder Sperrung rechtskonformer Inhalte mit ebenso empfindlichen Strafen belegt wird wie die ausgebliebene Löschung oder Sperrung rechtswidriger Inhalte: „Denn solange die Betreiber von Social-Media-Plattformen nur dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie zu wenig löschen, besteht ein Anreiz ‚im Zweifel gegen den Angeklagten‘ zu entscheiden, was jeder soliden Rechtspraxis und den Prinzipien der offenen Gesellschaft zuwiderläuft.“

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Verärgerung über die Besetzung des Aufsichtsrats der „BUGA 2029 GmbH“

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Ingelheim. Das Verfahren zur Besetzung des Aufsichtsrats der „BUGA 2029 GmbH“ sorgte im Landkreis Mainz-Bingen für Verwunderung und Verärgerung. Weder der Kreis noch die Stadt Bingen oder die Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Nahe sind als Mitglieder des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal vorab über die Besetzung des Gremiums informiert worden.


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Erst aus der Presse erfahren

Erst aus der Presse habe man nun erfahren, dass die konstituierende Sitzung bereits begangen und die Aufsichtsratsmitglieder schon benannt worden sind, sagte Landrätin Dorothea Schäfer: „Das ist kein guter Stil und kein Umgang unter Partnern, die mit der Organisation der Bundesgartenschau schließlich ein gemeinsames, großes Ziel vor Augen haben.“ Hier seien Einigkeit und Vertrauen gefragt, wo jetzt Verärgerung Platz findet.

Das Problem liegt in der regionalen Verteilung in den Gremien

An der „BUGA 2029 GmbH“ sind der Landkreis Mainz-Bingen sowie die Stadt Bingen und die VG Rhein-Nahe nicht direkt, sondern über den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal beteiligt, der über zwei Drittel der Gesellschaftsanteile verfügt. Weiterer Gesellschafter ist zu einem Drittel die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft. In der Buga-Gesellschafterversammlung wird der Zweckverband durch dessen Vorstand vertreten, der aus den Landräten Frank Puchtler (Rhein-Lahn) und Marlon Bröhr (Rhein-Hunsrück) sowie dem Beigeordneten des Rheingau-Taunus-Kreises, Karl Ottes, besteht. Für die vom Zweckverband zu besetzenden Aufsichtsratsplätze haben diese nun Personen vorgeschlagen, die zum großen Teil aus den Landkreisen stammen, aus denen auch die Vorsitzenden selbst kommen: Mike Weiland (Bürgermeister der VG Loreley), Thomas Bungert (ehem. Bürgermeister der VG St Goar-Oberwesel), Klaus Zapp (Bürgermeister der Stadt Rüdesheim) und David Langner (Oberbürgermeister der Stadt Koblenz).

Der Landkreis Mainz-Bingen und seine Kommunen sind dagegen in keiner der beiden Gremien vertreten

„Das können wir so nicht akzeptieren. Schließlich werden in diesen Gremien die wichtigen Entscheidungen zur Bundesgartenschau getroffen“, kritisierte der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Mainz-Bingen, Steffen Wolf, die ungleiche regionale Verteilung. Der Landkreis bilde gemeinsam mit der Stadt Bingen und der VG Rhein-Nahe immerhin das südliche Eingangstor zur Gartenschau. „Wir wollen daher frühzeitig mitentscheiden können.“ Allein über die Mitgliedschaft des ebenfalls geplanten Beirats der Kommunen sei dies nicht möglich, da dieser nur eine beratende Funktion habe: „Das reicht nicht“, sagte auch Landrätin Dorothea Schäfer. Gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten fordert sie nun von der Spitze des Zweckverbandes einen Lösungsvorschlag, der es dem Landkreis Mainz-Bingen ermöglicht, dem offiziell noch notwendigen Beschluss über die Besetzung des Aufsichtsrates auch zustimmen zu können. Denn eines ist klar: „Die Bundesgartenschau 2029 ist eine riesige Chance für die Region und den Landkreis, der sich daher in die Planung und Organisation auf jeden Fall aktiv einbringen wird“, sagte die Landrätin abschließend.

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Die Bücherei in Bischofsheim öffnet wieder

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Bücherei Bischofsheim
Bücherei Bischofsheim

Nachrichten Bischofsheim | Die Bücherei in der Schulstraße 32 in Bischofsheim öffnet wieder für den Publikumsverkehr. Ab Dienstag, den 23. März 2021 können Lesefreudige also endlich wieder die Bücherei besuchen. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten.


Folgende Regelungen gelten:

Die Besucher werden angehalten, sich vor Betreten der Bücherei die Hände zu desinfizieren und einen Mund- und Nasenschutz während des gesamten Aufenthaltes zu tragen. Personen mit Erkältungssymptomen sollten daheim bleiben und auf den Besuch in der Bücherei verzichten. Des Weiteren ist eine Dokumentation der Leserdaten mit Uhrzeit des Ein- und Austritts verpflichtend.

Maximal zehn Leser dürfen sich gleichzeitig in der Bücherei aufhalten, was über die Anzahl der Körbe geregelt wird. Während des Aufenthaltes sollte der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Ebenso sollte sich der Aufenthalt auf maximal 15 Minuten beschränken. Der Online-Katalog (OPAC) und der Internet-PC bleiben vorerst aus.

Das Büchereiteam bittet um Verständnis und Rücksichtnahme, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wird. Bei Rückfragen helfen die Mitarbeiterinnen der Bücherei gerne weiter. Die Bücherei hat während der Corona-Pandemie folgende eingeschränkte Öffnungszeiten:

  • Montag und Mittwoch geschlossen
  • Dienstag 15:00 – 18:00 Uhr
  • Donnerstag 15:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag von 10:00 – 13:00 Uhr

Per Haftbefehl gesuchter Mann rammt Streifenwagen und flüchtet

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Symbolbild Polizei
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Nachrichten Taunusstein | An diesem Dienstagvormittag (16. März 2021) gegen 10:25 Uhr kam es zu einem außergewöhnlichen Polizeieinsatz und einer Verfolgungsjagd in Taunusstein. Abschließend gelang es den Polizisten jedoch, einen per Haftbefehl gesuchten Mann festzunehmen.


Zivilpolizisten hatten den Gesuchten erkannt

Zivilbeamte der Polizei in Wiesbaden befuhren zunächst die Bundesstraße B417, als ihnen ein verdächtiges Fahrzeug entgegen kam. Den Fahrer des Wagens erkannten sie und bemerkten, dass dieser per Haftbefehl gesucht wird. Die Polizisten wendeten und konnten den Mann schließlich an einer roten Ampel an der Abfahrt der B417 auf die B275 einholen. Sie fuhren vor den Wagen des Gesuchten und blockierten ihm dadurch den Weg. Zeitgleich traf ein Streifenwagen ein, der zuvor von den Polizeibeamten hinzugerufen wurde, und stellte sich hinter das Fahrzeug des Mannes.

Als einer der Zivilpolizisten aus dem Fahrzeug ausstieg, schaltete der Gesuchte den Rückwärtsgang ein und beschleunigte, sodass er den Streifenwagen hinter ihm rammte. Anschließend fuhr der Tatverdächtige vorwärts und steuerte gerade auf den Polizisten zu der zuvor das Fahrzeug verlassen hatte. Der Beamte konnte sich gerade noch so mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Der Tatverdächtige flüchtete in Richtung Wald

Der Gesuchte flüchtete anschließend an den Polizeifahrzeugen vorbei über die B275 in Richtung Idstein. Er fuhr allerdings nur einige hundert Meter weit. Dann hielt er an, stieg aus und rannte in Richtung des nahegelegenen Waldes. Dabei vergaß er, die Handbremse des Wagens anzuziehen, woraufhin dieser die dortige Böschung herunter rollte und schließlich neben der Straße zum Stillstand kam. Der 33 Jahre alte Tatverdächtige konnte nur kurze Zeit später durch eine weitere Streife festgenommen werden.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Allerdings kam es zu einem hohen Sachschaden an den beteiligten Autos.

Auf den Mann kommt Einiges zu

Der Festgenommene wird sich nun seinem offenen Haftbefehl stellen müssen. Zudem ist noch ungeklärt, ob das Fluchtfahrzeug dem Verdächtigen gehörte, weswegen er sich in einem weiteren Ermittlungsverfahren verantworten muss. Auch einen Führerschein besitzt der Mann zudem nicht. Doch damit noch nicht genug. Nach der Festnahme wurde dem Mann noch eine Blutprobe entnommen, da dieser während seiner Flucht scheinbar unter Einfluss von Drogen stand. In der Zwischenzeit wurde der 33-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt in Frankfurt eingeliefert.

Schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten in Mainz-Mombach

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Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochabend (17. März 2021) gegen 19:30 Uhr kam es Am Schützenweg / Ecke Hauptstraße in Mainz-Mombach zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.


Drei Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt

An dem Verkehrsunfall in Mainz-Mombach waren ein Volkswagen Polo, ein Audi A3 und ein Mercedes GLC beteiligt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber BYC-News mitteilte, waren die drei Fahrzeuge aus bislang noch ungeklärter Ursache ineinander gekracht, wobei sich die Airbags vom Mercedes und dem Audi durch den Aufprall öffneten.

Wie Zeugen des Unfalls gegenüber der Polizei mitteilten, soll die Ampel für den VW und den Audi, die beide auf der Hauptstraße fuhren, grün angezeigt haben. Der 54-jährige Mercedes-Fahrer aus Wiesbaden, der die Straße Am Schützenweg befuhr, ist demnach vermutlich über die rote Ampel gefahren.

Bei dem Verkehrsunfall wurden zwei Personen verletzt, die im Anschluss vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurden. Über die Schwere der Verletzungen ist bislang nichts bekannt.

Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet

An den drei verunfallten Fahrzeugen entstanden massive Schäden, sodass diese vom Abschleppdienst Reuter von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten. Durch den Unfall waren Betriebsmittel (Öl, Wasser, Kühlflüssigkeit) aus den Fahrzeugen ausgelaufen, die von der Feuerwehr Mainz entfernt wurden. Aufgrund des Unfalls und der Sperrung wurde ein Schienenersatzverkehr mit drei Bussen durch die Mainzer Mobilität eingerichtet, der zwischen dem Bismarckplatz in der Mainzer Neustadt und der Elbestraße in Mainz-Gonsenheim fuhr.

Zeugen, die Angaben zu dem Verkehrsunfall und insbesondere der Ampelschaltung machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Mainz unter der Rufnummer 06131 – 654 210 in Verbindung zu setzen.

Vor Ort im Einsatz waren:

  • zwei Rettungsfahrzeuge vom ASB mit jeweils zwei Notfallsanitätern
  • ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des DRK, besetzt mit einem Notarzt der Mainzer Universitätsmedizin und einem Nofallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes
  • die Polizei Mainz mit zwei Fahrzeugen und fünf Beamten
  • 14 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz
  • Mainzer Mobilität mit zwei Mitarbeitern
  • Mainzer Netze mit einem Mitarbeiter

46-Jähriger zog laut pöbelnd mit Beil bewaffnet durch Fußgängerzone in Bingen

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Polizei Symbolbild 4
Polizei Symbolbild 4

Bingen | Ein Betrunkener, der laut pöbelnd und mit einem Messer bewaffnet durch die Binger Fußgängerzone laufen würde, so war die Mitteilung einer anonymen Anruferin am gestrigen Dienstagabend (16.03.2021) gegen 18:30 Uhr bei der Binger Polizei.


Der stark alkoholisierte trug ein Beil mit sich

Nach dem Hinweis begab sich umgehend ein Streifenwagen in die Basilikastraße, wo der merklich alkoholisierte Mann auch noch angetroffen und einer Personenkontrolle unterzogen werden konnte.

Vor Ort händigte er den Beamten ein kleines Beil aus, welches er mit sich trug. Vorsorglich zur Gefahrenabwehr wurden dem 46-jährigen Mann Handschellen angelegt. Eine Überprüfung ergab, dass bereits ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Zwecks Vorführung am Folgetag wurde er auf die Polizeiinspektion Bad Kreuznach gebracht.

Neubau der BBS in Ingelheim liegt voll im Zeitplan

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Ingelheim | Die Wände wachsen in die Höhe, die Arbeiten liegen im Zeitplan: Der Neubau der Berufsbildenden Schule in Ingelheim geht mit großen Schritten voran.


Rohbau soll bis Mai fertig sein

Bis zum Mai dieses Jahres soll der Rohbau des 15-Millionen-Euro-Projektes fertig sein, danach sind Dach- und Fensterbau an der Reihe, ehe in der zweiten Jahreshälfte mit dem Innenausbau begonnen werden soll. Geht es mit dem Bau wie geplant weiter, wird die Schule im Mai 2022 fertig sein. Der Umzug vom alten BBS-Standort in der Wilhelm-Leuschner-Straße und Neustart neben der Realschule plus ist dann zum Schuljahreswechsel 2022/2023 vorgesehen.

Begeisternder Baufortschritt

Landrätin Dorothea Schäfer und der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf machten sich jetzt vor Ort ein Bild von der Baustelle, auf der seit September 2020 gearbeitet wird. Beide waren begeistert von dem Fortschritt: „Ich freue mich, dass wir hier bald ein tolles neues Gebäude für die berufliche Bildung präsentieren können. Unser Status als Bildungslandkreis wird damit bestätigt“, sagte die Landrätin. Der Kreisbeigeordnete fügte hinzu: „Die Schülerinnen und Schüler können hier künftig auf ganz modernem Niveau lernen und sich beruflich entwickeln. Das ist ein wichtiger Baustein in unserer Bildungslandschaft.“

Neubau der bbs in ingelheim liegt voll im zeitplan
Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Bardo Faust

Größte Baustelle des Kreises

Der U-förmige, barrierefrei zugängliche Neubau wird neben der Kaiserpfalz-Realschule plus gebaut und ist die derzeit noch größte Baustelle des Kreises. Überbaut wird ein Teil der östlichen Schulhoffläche, dafür werden auf der Süd- und Westseite neue Flächen für die Pausen und zur Regeneration angelegt. Das dreigeschossige

Fachklassen für verschiedene Ausbildungsgänge

Gebäude wird nicht unterkellert und beinhaltet neben den allgemeinen Unterrichts- und Verwaltungsräumen in den oberen Geschossen auch Fachklassen für die Ausbildungsgänge Anlagenmechaniker, im Kfz- und Metallbereich, eine Kfz-Werkstatt, Holz- und Metallwerkstätten, ein Automatisierungslabor, eine Lehrküche sowie ein Pflegelabor – alles im Erdgeschoss untergebracht. Die 15 Unterrichtsräume, die der BBS bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 in der Realschule zur Verfügung stehen, werden auch künftig noch von der BBS genutzt werden.

Inclusive Parkdeck

Hinzu kommt noch ein Parkdeck für rund 1,7 Millionen Euro. Um die für die BBS erforderlichen Parkplätze nachzuweisen wird der vorhandene Parkplatz unterhalb des Schulgeländes mit einem Parkdeck für ca. 145 Stellplätze überbaut. Im Endzustand werden etwa 258 Stellplätze für das Schulzentrum, das Kulturzentrum Yellow und die TG-Sporthalle zur Verfügung stehen.

Fakten:

  • Das gesamte Schulgelände verfügt über eine Fläche von 21.469 Quadratmeter.
  • Im Bestand sind die Realschule plus mit rund 3300 Quadratmeter und die Schulsporthalle mit ca. 2020 Quadratmeter vorhanden.
  • Der neue Baukörper hat eine Brutto-Grundfläche/Geschoss von etwas mehr als 2100 Quadratmetern.
  • Der Neubau überragt das benachbarte Realschulgebäude um rund drei Meter und die Sporthalle um über sechs Meter.
  • Der Haupteingang des BBS-Neubaus ist an der Ostseite angeordnet und führt durch die historische Bruchsteinmauer in das Foyer.
  • In vier Klassenräumen sind mobile Trennwandsysteme für flexiblere Nutzungsmöglichkeiten vorgesehen.
  • Die Bodenbeläge werden abhängig vom jeweiligen Nutzungsbereich als Industrieestrich, Fliesen, Naturstein oder Linoleum ausgeführt.
  • Die Decken werden überwiegend mit abgehängten, akustisch wirksamen Deckensystemen verkleidet, in welche die Beleuchtung integriert wird.
  • Die natürliche Belichtung und Belüftung erfolgt durch Dreh-Kipp-Fenster mit außenliegendem Sonnenschutz.
  • Der Neubau wird an die bestehende Heizzentrale der RS plus angeschlossen.
  • Die einzelnen Räume werden über regelbare Plattenheizkörper temperiert.
  • Die Heizzentrale, sowie die Hauptverteilungen in der Heizzentrale werden durch die EDG (Energiedienstleistungs-gesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH) geplant und errichtet.
  • Die Elektroversorgung wird an die bestehende Trafostation angeschlossen.

Christian Baldauf bleibt Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz

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Die CDU Rheinland-Pfalz hat am Mittwoch (17. März 2021) bekannt gegeben, dass Christian Baldauf einstimmig wieder gewählt wurde, und damit weiterhin Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer bleibt. Julia Klöckner gratulierte auf Twitter „Gute Entscheidung der Abgeordneten in der cdufraktionrlp! Herzlichen Glückwunsch, Christian! Baldauf wird mit seiner Erfahrung die neue Fraktion führen.“


 

Serie zerkratzter Autos in Mainz-Hechtsheim – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

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Polizeieinsatz in Mainz
Polizei Mainz

Mainz – Nachdem in den vergangenen Tagen im Mainzer Stadtteil Hechstheim über 100 Fahrzeuge zerkratzt wurden (wir berichteten), konnte die Mainzer Polizei nun einen ersten Erfolg vermelden.


Zeugin beobachtet Tatverdächtigen

Dank einer aufmerksamen Zeugin konnten Zivilpolizisten in der Nacht von Montag (15.03.2021) auf Dienstag (16.03.2021) einen Tatverdächtigen fast auf frischer Tat festnehmen.

Die Zeugin beobachtet zu später nächtlicher Zeit einen älteren Mann, der gerade in der Neuen Mainzer Straße ein dort abgestelltes Fahrzeug zerkratzte. Durch die schnelle Verständigung mit der Zeugin konnten Zivilpolizisten den Verdächtigen noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes antreffen und kontrollieren. Ein mögliches Tatwerkzeug konnte in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt werden.

108 Fahrzeuge zerkratzt

Der Tatverdächtige wurde nach einer Vernehmung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung aus der polizeilichen Obhut entlassen.

Mit dieser Tat sind der Polizei mittlerweile 108 Fälle von Sachbeschädigungen an Fahrzeugen im Stadtteil Hechtsheim, bekannt geworden.

Anwohner sollen weiter aufmerksam bleiben

Die Polizei bittet Anwohner der betroffenen Straßenzüge, weiterhin aufmerksam zu bleiben und verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Polizei-Notruf mitzuteilen. Zur Anzeigenerstattung kann die Polizeiinspektion Mainz 3, Tel.: 06131 – 65 4310 kontaktiert werden.

Keine weitere Öffnung der Schulen im Kreis Groß-Gerau

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schule
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Nachrichten Groß-Gerau | Das Infektionsgeschehen im Kreis Groß-Gerau erlaubt keine weitere Öffnung der Schulen. Das Land Hessen hatte vorbehaltlich der Infektionszahlen geplant, dass ab Montag, den 22. März, die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 aus dem Distanzunterricht in den Wechselunterricht kommen und an mindestens einem Tag pro Woche Präsenzzeit haben. Das hatte das Kultusministerium mit Schreiben vom 9. März angekündigt.


Inzidenzwert über 100

„Angesichts der Tatsache, dass seit ein paar Tagen die Inzidenz bei uns im Kreis wieder über 100 liegt, wird dieser Schritt zur Rückkehr in den Unterricht nicht gegangen“, sagt Landrat Thomas Will.

Mit ein Grund für die höheren Fallzahlen ist das Infektionsgeschehen an Schulen. Aktuell gibt es dort insgesamt 26 Fälle. Auch wenn es sich nicht um größere Corona-Ausbrüche handelt, so tragen doch auch die Fälle an den Schulen im Kreis zum Anstieg der Sieben-Tages-Inzidenz bei, so das Kreisgesundheitsamt.

Für die Schüler im Kreis Groß-Gerau gilt deshalb zunächst bis zu den Osterferien:

  • Klasse 1 bis 6 haben Wechselunterricht plus Notbetreuung
  • ab Klasse 7 gilt Distanzunterricht mit Ausnahme der Abschlussklassen
  • die Abschlussklassen sind im Präsenzunterricht

„Schonungslose Aufarbeitung“ des sexuellen Missbrauchs im Erzbistum

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Köln | Am morgigen Donnerstag wird das zweite Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum Köln veröffentlicht. Seit dem heutigen Mittwoch demonstrieren das „Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen“ und die Giordano-Bruno-Stiftung vor dem Kölner Dom, um zu verhindern, dass der öffentliche Druck nachlässt. Zudem will die gbs „Amtshilfe“ leisten, damit die überforderten Kirchenaustrittsstellen ihrer Aufgabe nachkommen können.


Provokante Skulptur vor dem Kölner Dom

Nach der aufsehenerregenden Protestaktion mit dem „Eichelbischof“ vor 3 Wochen bringen die Organisatoren erneut eine provokante Skulptur auf die Kölner Domplatte: Der „Hängemattenbischof“ des Düsseldorfer Wagenbauers Jacques Tilly liegt zufrieden grinsend in seiner goldenen Schlafkoje, die an zwei Kreuzen befestigt ist, welche sich unter dem Gewicht des untätigen Amtsträgers so sehr verbiegen, dass sie vollends zu zerbrechen drohen.

Matthias Katsch vom Eckigen Tisch e.V. erklärt, weshalb die Organisatoren nach so kurzer Zeit schon wieder in Köln demonstrieren: „Wir wollen verhindern, dass der öffentliche Druck nach der Veröffentlichung des zweiten Gutachtens nachlässt. Ganz Deutschland blickt auf Köln, und die Kirche wird sich danach auf die Schulter klopfen und betonen, man tue ja etwas. Doch die Gutachten sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Auch in mehreren anderen Bistümern wurden Gutachten erstellt. Doch teilweise sind sie geschwärzt, Rücktritte von Klerikern gibt es immer noch nicht und vor allem: Den Opfern wird damit allein auch nicht geholfen.“

Das Versagen des Staates

David Farago von der Giordano-Bruno-Stiftung nimmt daher die Staatsanwaltschaften in die Pflicht und sagt mit Blick auf die Skulptur des „Hängemattenbischofs“: „Eigentlich müsste neben dem Bischof ein Staatsanwalt liegen. Es kann nicht sein, dass private Gutachter die Aufgaben der Ermittlungsbehörden übernehmen. Spätestens seit der sogenannten MHG-Studie aus 2018 war den Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland bekannt, dass sich in den Kirchenarchiven Belege für Straftaten finden, die noch nicht verjährt sind. Gleichwohl wurde kein einziges Kirchenarchiv durch die Staatsanwaltschaften selbst durchsucht.“

Dem steht nicht entgegen, dass die Staatsanwaltschaft Köln vergangene Woche rechtliche Gründe anführte, aufgrund derer sie keine Ermittlungen gegen Erzbischof Rainer Maria Woelki aufnehmen dürfe: „Wie bei allen anderen Arbeitgebern“, so hieß es, müsse angeblich „auch ein Erzbischof“ keine „Dinge“ über seine Angestellten preisgeben. Dieses Argument jedoch verkennt, wie gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon erläutert, „dass ein Bischof kein gewöhnlicher Arbeitgeber ist, sondern ein Vertreter einer ‚Körperschaft des öffentlichen Rechts‘, was nach herrschender Rechtsmeinung mit einer ‚gesteigerten Verantwortung‘ sowie der ‚Wahrung eines angemessenen Grades an Sorgfalt, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit‘ einhergehen muss. Bischof Woelki wird sich daher durch den Vergleich mit normalen Arbeitgebern nicht aus der Affäre ziehen können. Nun sind die Vertreter des Staates gefordert, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen!“

gbs leistet „Amtshilfe“ beim Kirchenaustritt

In den letzten Monaten haben sich viele Bürgerinnen und Bürger dazu entschlossen, den Druck auf die Kirchen zu erhöhen, indem sie massenhaft aus der Kirche austraten. Doch selbst das ist zurzeit in vielen deutschen Großstädten nicht möglich, da die zuständigen Behörden überlastet sind und keine zeitnahen Termine vergeben können. Damit niemand länger Kirchensteuer zahlen muss, als es erforderlich ist, hat die gbs ein Kirchenaustritts-Formular entworfen, das man am Computer ausfüllen und ausdrucken kann.

Es ist noch unklar, wie die Behörden mit diesem Schreiben umgehen. Wahrscheinlich werden sie das vorgezogene Datum für den Kirchenaustritt nicht anerkennen wollen. Die Giordano-Bruno-Stiftung und das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) sind allerdings gerne bereit, einen Musterprozess in dieser Angelegenheit zu führen. Denn es kann nicht sein, dass man zwangsweise Kirchenmitglied bleiben muss – nur weil der Gesetzgeber es versäumt hat, das Kirchensteuerrecht an die Rechtswirklichkeit anzupassen und die Möglichkeit zu schaffen, unkompliziert und zeitnah (beispielsweise auf digitalem Weg) aus der Kirche auszutreten.

(Quelle: Pressemeldung Giordano Bruno Stiftung)

Schiff Ahoi – Spielplatz in Nieder-Olm mit neuen Spiel- und Klettergeräten

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Ganz konsequent wird in Nieder-Olm das beschlossene Vorhaben zur Instandsetzung der städtischen Spiel- und Bolzplätze Schritt für Schritt umgesetzt. Das Spielgelände am Ende der Straße „Auf der Gans“ ist innerhalb kurzer Zeit bereits das dritte, auf dem sich die Kinder über neue Spielgeräte freuen können.


Holzgerüst in Form eines Schiffbugs

Im Mittelpunkt steht nun ein neues massives Holzgerüst in Form eines Schiffbugs mit vielfältigen Spielmöglichkeiten. „Hier konnten wir einen längst in die Jahre gekommenen Kletterturm mit etwas tollem Neuen ersetzen“, freut sich Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss.

Für den Platz wurde außerdem ein neues Wipptier angeschafft und eine stabile Rutsche verbaut, die jetzt die mittlere Spielebene mit dem tiefer gelegenen Bolzplatz verbindet. Ein Handlauf, um nach dem Rutschvergnügen das Wiedererklimmen der mittleren Ebene zu erleichtern, werde demnächst zusätzlich noch installiert“, versprechen der Bürgermeister und Beate Berschneider, Beigeordnete der Stadt.

Gesamter Sand ausgetauscht

„Selbstverständlich haben wir auf dem gesamten Areal auch den Sand und Kies ausgetauscht“, betont Bauhofchef Markus Ludwig. Dazu seien allein 35 Kubikmeter Sand bewegt worden, konkretisiert Ludwig die vollbrachte Arbeit. Die schon vorhandenen Reckstangen, Schaukeln und der Sandkasten ergänzen das attraktive Ensemble und machen den Spielplatz nun sicher bald wieder zu einem begehrten Ziel von Eltern und Kindern.

(Quelle: Stadt Nieder-Olm)