Kurzmeldung. Im Zeitraum von Sonntag, den 07.03.2021, ca. 20 Uhr bis Montag, den 08.03.2021, ca. 11 Uhr kam es an der Radreparaturstation in der Rheinstraße in Oppenheim (am Sportplatz des Gymnasiums) zu einer Sachbeschädigung. Bislang unbekannte Täter beschädigten hierbei eine festverschraubte Fahrradpumpe. Der Schaden beträgt ca. 80 EUR. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Oppenheim unter der Telefonnummer 06133 / 933 – 0 entgegen.
Vollsperrung der Homburger Straße in Wiesbaden
Nachrichten Kurzmeldung | Aufgrund der Vollsperrung der Homburger Straße, Höhe Carla-Henius-Straße, wird ab sofort, bis voraussichtlich Ende März 2021, die Haltestelle „Künstlerviertel“ in der Homburger Straße aufgehoben. Als Ersatz dient die Haltestelle „Polizeipräsidium für Technik“ in der Willi-Brandt-Allee (stadteinwärts) und in der Homburger Straße (stadtauswärts). Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer 0611 – 4502 2450.
Verkehrsunfallflucht in der Opelstraße in Mörfelden-Walldorf
Am Sonntag den (14. März) und dem Montag (15. März) kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in Mörfelden-Walldorf. Ein in der Opelstraße ordnungsgemäß abgestellter Dacia wurde an der rechten Fahrzeugseite beschädigt. Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Walldorf unter der Rufnummer 06105/40060.
BARMER-Landesvertretung verlegt ihren Sitz in den Zollhafen Mainz
Mainz. Die BARMER hat den Sitz ihrer Landesvertretung für Rheinland-Pfalz und das Saarland vom Gutenbergplatz in das Gebäude „Rheinkontor“ im Zollhafen verlegt. „Das Rheinkontor bietet uns auf 500 Quadratmetern moderne Räume, die ein zeitgemäßes Arbeiten viel besser ermöglichen, als dies am alten Standort möglich war“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Mainz bleibe für die BARMER ein unverzichtbarer Standort für die Dialogarbeit mit Verbänden und der Politik.
BARMER-Geschäftsstelle bleibt in Markthäusern
Zu den Aufgaben der Landesvertretung zählt die Arbeit in politischen Ausschüssen und Gremien sowie das Gestalten von Verträgen mit Leistungserbringern aus dem Gesundheitsbereich in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Mainzer Geschäftsstelle der gesetzlichen Krankenkasse, an die sich Versicherte und Arbeitgeber bei Fragen zur Sozialversicherung wenden können, bleibt indes in den Markthäusern beheimatet. Sie war bereits im Dezember des Vorjahres vom Gutenbergplatz dorthin gezogen.
Die BARMER zählt bundesweit knapp neun Millionen Versicherte, davon rund 450.000 in Rheinland-Pfalz. Das ist jeder achte gesetzlich Versicherte in dem Bundesland. Von der barrierefreien Geschäftsstelle in den Markthäusern betreut die gesetzliche Krankenkasse 30.000 Versicherte in Mainz, Ingelheim, Budenheim und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Die BARMER ist schon seit 102 Jahren mit einer Geschäftsstelle in der Landeshauptstadt vertreten. Den Sitz ihrer Landesvertretung hatte die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2016 von Koblenz nach Mainz verlegt.
Umgeht eine neue Corona-Variante den PCR-Test?
Trotz negativem PCR-Test mit dem Coronavirus infiziert. Zu diesem erschreckenden Ergebnis sind jetzt nach Berichten der BILD die Behörden in Frankreich gekommen. Grund hierfür ist allen Anschein nach eine neue Variante des Covid-19-Virus.
7 Verstorbene via PCR-Test zuvor negativ
Nachdem in einem Krankenhaus in Lannion nach einem dortigen Ausbruch des Virus acht ältere Menschen verstarben, die zuvor mit einem PCR-Test negativ getestet waren, wurden die Gesundheitsbehörden hellhörig. Ein nachträglich durchgeführter Antikörper-Test ergab einen positiven Befund, obwohl bei sieben erkrankten der PCR-Test zuvor keine Infektion mit dem Virus anzeigte.
Weiter eingehende Untersuchungen
Ob diese neue Variante gefährlicher oder übertragbarer ist als das ursprüngliche Virus ist noch nicht klar. Erste Analysen kommen jedenfalls nicht zu diesem Schluss.
Die neue Variante wird von den Behörden als „variant under investigation“ eingestuft und genau beobachtet. So seien auch diesbezüglich weitere eingehende Untersuchungen im Gang und entsprechende Systeme zur Überwachung installiert worden.
„Die öffentliche Verwaltung ist an vielen Stellen zu stark verklumpt“
Die Pandemie zeigt auf, welche Bereiche in Deutschland nicht richtig funktionieren. Dazu gehört für David Dietz die öffentliche Verwaltung. Der Vorsitzende der FDP Mainz fordert im BYC-Interview einfachere und schnellere Verfahren. Dafür müsse den Mitarbeitern mehr zugetraut werden. Denn sie seien nicht das Problem.
Die Wahlbeteiligung ist in Rheinland-Pfalz zurückgegangen, obwohl die Politik Themen behandelt, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen. In den Umfragen geht das Vertrauen in deren Lösungskompetenz leicht zurück – in manchen Äußerungen auf der Straße oder im Netz sind die Bekundungen des Misstrauens lauter. Erleben wir einen Vertrauensverlust, Herr Dietz?
Zumindest gibt es eine offensichtliche Unzufriedenheit mit weiten Teilen der Corona-Politik.
Woher kommt die?
Die Bürokratie erweist sich in Deutschland derzeit an zu vielen Stellen als zu sklerotisch.
Sorry, was bedeutet sklerotisch?
Es ist ein Begriff aus der Medizin. Ist ein System zu verhärtet, zu stark verklumpt, dann kann es nicht mehr funktionieren. Zumindest nicht gesund. Dann spricht man von sklerotisch.
Liegt nicht an den Mitarbeitern
Muss die öffentliche Verwaltung also entklumpt werden?
Es liegt nicht an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich kenne viele Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten. Das sind herausragend kluge und kompetente Menschen. Es ist das System, das sie einengt.
Wie?
Kein Mitarbeiter erledigt mehr einen Vorgang, ohne sich drei mal bei seinem Chef abzusichern. Der Chef wiederum tut nichts mehr, ohne sich an anderer Stelle drei mal abzusichern. Zu viele Einzelfälle sollen geregelt werden, zu viele Paragraphen widersprechen sich so. Und so geraten Vorgänge immer wieder in eine neue Runde, ohne dass wirklich was passiert. Entscheidungen fallen nicht, Prozesse verlangsamen sich dadurch derart, dass die öffentliche Verwaltung am Ende faktisch zu wenig handlungsfähig ist – also sklerotisch. Das gilt meines Erachtens besonders in dieser Phase der Pandemie.
Lässt sich so erklären, dass die Bundesregierung die Pandemie derart schlecht managt? Dass es so ist, gibt ja mittlerweile sogar der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu.
Am Anfang war es ok. Da haben die Menschen auch akzeptiert, dass manche Maßnahme einen Widerspruch bedeutet hat. Es gab keine Blaupause für die Pandemie und es musste reagiert werden. Fehler wurden akzeptiert. Und dann lief es ja auch gut: Die Infektionszahlen sind nach zwei Monaten zurückgegangen und den von den Maßnahmen betroffenen Unternehmen wurde vom Staat geholfen.
Den Sommer verschlafen
Wann fing es an, schief zu laufen?
Wir haben den Sommer verschlafen und waren im Herbst zu zögerlich. Vieles wurde unterlassen, was geholfen hätte, mit einer erwartbaren zweiten oder dritten Welle besser fertig zu werden: Luftfilter für die Schulen kaufen, Schnelltestung organisieren, Gesundheitsämter besser ausstatten und natürlich vor allem: Impfstoff bestellen. Das letzte vor allem in ausreichenden Mengen.
War es ein Fehler, den Einkauf des Impfstoffs der EU zu überlassen?
Nein. Es war nicht der Fehler, dass die EU den Einkauf verantwortet hat. Der lag darin, wie die EU den Einkauf organisiert hat. Das hätte Chefsache sein müssen. Oder in dem Fall Chefinnensache. Dass Ursula von der Leyen diesen Einkauf delegiert und dann darauf vertraut hat, es werde schon gut gehen, ist meines Erachtens ein schwerer Fehler gewesen.
Ist die Bürokratie in der EU auch zu sklerotisch?
Es scheint zumindest in dieser Frage erst recht so zu sein.
Zu geringe Leistungsfähigkeit
Die Folgen sind dramatisch. Während Israel anfängt, die Corona-Stationen in den Krankenhäusern zu schließen, werden wir wohl den Lockdown verlängern. In Mainz wird er gerade verschärft, indem die Maskenpflicht auch am Rheinufer eingeführt wird.
Die Verlängerung des Lockdowns ist schlimm. Aber noch schlimmer ist, dass es Leib und Leben von Menschen gefährdet.
Sie sind selbst politisch engagiert. Ehrenamtlich sitzen Sie für die FDP im Mainzer Stadtrat und sind Vorsitzender der Partei in der Stadt. Wie steht es um Ihr Vertrauen in die öffentliche Verwaltung?
Die Leistungsfähigkeit ist momentan zu gering. Nach einem Jahr Pandemie passieren Dinge, die nach einem Jahr Pandemie nicht mehr zu akzeptieren sind.
Zum Beispiel?
Wir haben über unseren Dezernenten Volker Hans versucht, in Mainz ein Modellprojekt mit der App Luca zu initiieren. Dabei handelt es sich um eine digitale Möglichkeit, Infektionen nachverfolgen zu können. Der Vorteil dabei wäre für Pflegeeinrichtungen, Gastrobetriebe und Einzelhandelsgeschäfte, dass sie ohne lästige Zettelwirtschaft sofort das Gesundheitsamt über Besucherinnen und Besucher informieren können. Das entlastet natürlich auch das Gesundheitsamt. Das nach über einem Jahr Pandemie in vielen Gesundheitsämtern die passende Software nicht zur Verfügung steht, zeigt sehr deutlich, welche Chancen wir gerade verpassen.
Reines Dichtmachen funktioniert nicht
Wie muss es weitergehen?
Das reine „Dichtmachen“ funktioniert nicht. Es kann auch nicht funktionieren, wenn immer weniger Menschen bereit sind, mitzumachen. Wir brauchen daher flankierende Mittel: Eine gescheite Schnellteststrategie, digitale Kontaktnachverfolgung, besser ausgestattete Gesundheitsämter. Wenn wir den Virus nachverfolgen können, können wir auch mehr Kontakte zulassen und dann zum Beispiel auch den Einzelhandel mit seinen Hygiene- und Präventionskonzepten wieder besser öffnen. Und natürlich müssen wir impfen, impfen, impfen.
Scheitert aber nicht genau das an der sklerotischen öffentlichen Verwaltung?
Wir brauchen eine andere Kultur in der öffentlichen Verwaltung. Wir müssen uns wieder trauen, auch Fehler zuzulassen. Wenn wir bereit sind, Fehler zuzulassen, dann machen wir auch wieder mehr richtig. Das klingt paradox. Aber Leben bedeutet immer Risiko und Dinge einfach auszusetzen, funktioniert nicht. Zumindest nicht in einer Krise.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Entscheidungsprozesse vereinfachen. Dazu gehört auch, sie konsequent zu digitalisieren. Dann müssen die Kompetenzen Einzelner erhöht werden. Und wer verantwortlich ist, muss auch einfach mal die Ärmel hochkrempeln und loslegen.
Psychotherapeuten warnen: Kinder leiden unter Corona seelisch
„Die psychische Gesundheit junger Menschen in der Corona-Pandemie muss stärker in den Fokus rücken!“ Das hat die Landeskammer der Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz gefordert. Die Forderung ist ein Ergebnis einer Online-Veranstaltung der Kammer, an der unter anderem die Vertreter rheinland-pfälzischer Schüler teilnahmen.
Die Pandemie legt Schwächen offen. Zum Beispiel die Digitalisierung an den Schulen. Pressemitteilungen dazu gab und gibt es viele. Deren Tenor lautete, dass die Schulen auf dem Weg in neue Galaxien seien. Der reale Hintergrund waren oft genug veraltete Rechner, die in Keller-Räumen für IT-Arbeitsgemeinschaften eingerichtet wurden.
Ein Konzept, wie Unterricht auch digital gehalten werden kann, gab es zu Beginn der Pandemie nicht. Und auch ein Jahr später berichten Schüler Unterschiedliches aus ihrem neuen Alltag: Viele Lehrer nutzen das Netz, um Aufgaben zu verteilen und Erledigtes einzusammeln. Gegenüber BYC-News berichten Eltern aber auch Abenteuerliches: etwa von Lehrern, die digitale Unterrichtsstunden einberufen, um mal quatschen zu können. Wenn es ein stringentes Konzept zum Digitalunterricht gibt, wird es zumindest nicht im Alltag gelebt.
Leistungsdruck auf Schüler hoch
Das wirkt sich auf die Schüler aus: Der Leistungsdruck sei unvermindert hoch. Gleichzeitig erhalten sie zu wenig Feedback. Das berichtet die Landeskammer der Psychotherapeuten aus dem Inhalt der Gespräche, die sie online mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und den Vertretern der Schüler geführt hat.
Diese unbefriedigende Situation trifft auf Umstände, die durch die Pandemie auch und gerade für junge Menschen schwer ist: „Das lange Andauern der Einschränkungen und die weiterhin unsichere Perspektive verstärken die psychischen Belastungen“, teilt die Kammer mit. Der zweite Lockdown sei dadurch schwerer zu ertragen als der erste.
Krankheiten nehmen zu
Die Psychotherapeuten bekommen das in ihrer Arbeit zu spüren: Zwänge, Depressionen und andere psychische Erkrankungen nähmen in den Praxen zu. Patienten, die ihre Therapie eigentlich schon erfolgreich beendet hatten, würden nun Rückfälle erleiden. Der Lockdown erschwere zudem die Arbeit: „Wichtige therapeutische Interventionen“ seien zurzeit „nicht oder nur eingeschränkt möglich“.
Wie bei der Digitalisierung in Schulen gilt auch für die Psychotherapie: Die Pandemie legt Schwächen offen. Die Praxen hätten schon vorher kaum freie Plätze zu vergeben gehabt, teilt die Kammer mit.
Forschung fördern
Die Kammer-Präsidentin Sabine Maur fordert nun: Den Kindern und Jugendlichen müsse der Zugang zur Therapie erleichtert werden. Dazu gehöre, dass die Kostenerstattung geregelt würde. Auch müsse es mehr Angebote durch Schulsozialarbeit und Schulpsychologische Dienste geben. Das gilt auch für Angebote der Jugendhilfe in den Familien oder der gemeindenahen Freizeitangeboten.
Die Kammer spricht mittlerweile von „LongCovid“. Das bedeutet: Was Kanzlerin und Ministerpräsidentenkonferenz als kurzfristigen „Wellenbrecher“ eingeführt haben, ist in einen Dauerzustand übergangen. Nun müsse die Forschung gefördert werden, sagt Maur, um zu untersuchen, welche Folgen LongCovid auf die „psychischen und neuropsychologischen Symptome und Folgen bei Kindern und Jugendlichen“ hat.
Gewalt gegen Einsatzkräfte – 23-Jähriger in Alzey in Gewahrsam genommen
Alzey | Gewalt gegen Einsatzkräfte sollte eigentlich ein absolutes Tabu sein, doch nicht für einen 23-Jährigen in Alzey. Er ging am gestrigen Dienstagnachmittag (16.03.2021) nicht nur Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt tätlich an auch hinzugerufene Polizeibeamte bekamen seine Aggressivität zu spüren.
Stark betrunken umhergetorkelt
Um 15:12 Uhr wurde der Polizei ein stark betrunkener Mann gemeldet, der im Bereich der Bereich Margit-Manz-Straße auf dem Gehweg und der Straße umhertorkeln würde.
Nachdem sich zuerst Mitarbeiter des Vollzugsdienst der Stadt Alzey um den Betrunkenen kümmerten, mussten diese kurze Zeit später die Polizei um dringende Unterstützung bitten.
Mitarbeiter von Ordnungsamt und Polizei tätlich angegriffen
Nachdem der 23-Jährige auf einem geparkten PKW herumgesprungen ist und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes tätlich angegriffen hatte, hatte diese den Kontrahenten gefesselt.
Die hinzugerufenen Polizeikräfte wurden direkt von dem Mann beleidigt. Beim Verbringen in den Streifenwagen zur Durchführung der Gewahrsamnahme trat der Alzeyer nach den eingesetzten Polizisten und gegen den rechten Außenspiegel des Funkstreifenwagens.
Selbst auf der Dienststelle und in der Gewahrsamszelle zeigte sich der 23-jährige noch sehr aggressiv. Auf richterliche Anordnung verblieb die Person bis zum Morgen des heutigen Mittwoch im Gewahrsam.
Zufahrt zum Impfzentrum Ingelheim geändert
Ingelheim – In Abstimmung mit der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA), der Polizei sowie der Stadt Ingelheim wurde per Eilverfahren eine neue Verkehrsführung angeordnet. Da lange Staus auf der Konrad-Adenauer-Straße die Geländezufahrt und auch Rettungswagen und Einsatzfahrzeuge behinderten, wurde die Zufahrt zum Impfzentrum geändert. Ab sofort ist das Linksabbiegen aus Richtung Autohaus Senger (Ost) nicht mehr möglich, um Warteschlangen zu vermeiden, die beide Fahrtrichtungen blockieren. Der Verkehr wird nun über den Otto-Hahn-Kreisel geführt und linksspurig zurück zum Impfzentrum geleitet. Somit bleibt die rechte Spur für Rettungswagen, Einsatzfahrzeuge und für Mitarbeitende, die zum Gelände müssen, frei. Mit entsprechenden Wegweisern wurde die geänderte Verkehrsführung ausgeschildert. Für Personen die zum Impfen kommen, wurde auf dem Gelände eine Wartezone ausgewiesen.
Schwimmweltmeister Marco Koch trainiert im Lachebach in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | Noch immer sind keine Lockerungen für den Schwimmbadbetrieb in Sicht, der aufgrund der Corona-Pandemie derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt. Der Schwimmweltmeister Marco Koch ist jedoch einer der wenigen, der aktuell in das Schwimmbecken im Lachebad Rüsselsheim darf.
Training für die Teilnahme an den Olympischen Spielen
Für ihn sind es gute Bedingungen, ergänzend zu seinem Haupttrainingsort im Landessportbund Hessen in Frankfurt, um für seine Teilnahme an den olympischen Spielen zu trainieren. Bis zu drei Mal pro Woche besucht er das Schwimmbad an der Lache, zusätzlich zu seinem Training beim Landessportbund. „Ich bin froh, dass ich hier trainieren kann und bin mir dieses Privilegs bewusst. Für mich ist das Training aber auch unabdingbar, schließlich verdiene ich als Profisportler damit meine Brötchen“, sagte der Schwimmer, der bereits seine Olympiaqualifikation in der Tasche hat.
Oberbürgermeister Udo Bausch dazu
„Als Stadt sind wir auf jeden Fall stolz, dass Rüsselsheim sozusagen einen kleinen Beitrag zu Olympia leisten kann. Natürlich hoffen aber auch wir, dass bald weitere Lockerungen möglich sein werden und wir unser Schwimmbad für alle öffnen können“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch.
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr sind insbesondere die Hallenbäder für die Öffentlichkeit geschlossen. Ausnahmen gibt es nur für Kadersportlerinnen und Kadersportler, die sich auf nationale und internationale Wettkämpfe vorbereiten. Zudem können noch Berufsschwimmer wie Rettungsschwimmer und Schwimmmeister trainieren und Sportprüfungen beispielsweise für das Abitur oder die Polizeilaufbahn im Hallenbad abgenommen und der Rehasport durchgeführt werden.
Positive Erinnerungen an das Lachebad in Rüsselsheim
Wie überall werde auch beim Bundeskader darauf geachtet, dass zum Schutz vor Corona bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten und das Training der Athleten entzerrt wird. Dafür steht dann Marco Koch während seiner Trainingszeiten in Rüsselsheim das Schwimmbecken ganz allein zur Verfügung. „Ich schwimme gern im Rüsselsheimer Lachebad, es ist ein schnelles Becken und ich verknüpfe positive Erinnerungen mit dem Ort. Ich habe, damals noch im alten Schwimmbad, hier meine ersten Hessenmeisterschaften gewonnen“, sagt Koch, der 2015 die Weltmeisterschaft im 200-Meter-Brustschwimmen gewonnen hat.
Sorge um die Nachwuchs-Schwimmer und den Schwimmunterricht für Kinder
Für ihn habe es jedoch ebenso einen faden Beigeschmack, dass der Schwimmbetrieb noch eingestellt ist. So mache er sich derzeit um den Nachwuchs im Schwimmsport und den Schwimmunterricht für Kinder Gedanken, der ebenfalls nicht stattfinden kann.
„Wenn an der Basis niemand trainieren kann, kommt auch im Spitzensport langfristig nichts nach. Die Vereine leisten in diesen schwierigen Zeiten außergewöhnlich gute Arbeit, damit die Schwimmer motiviert bleiben“ ergänzt Shila Sheth, Landestrainerin des Hessischen Schwimm-Verbandes und Trainerin von Marco Koch. Sie hoffen daher wie alle auf weitere Lockerungen. „Ich versuche derweil, die ganzen Probleme um Corona auszublenden und mich auf meine sportlichen Ziele zu fokussieren“, sagt Koch.
Jedoch werden wahrscheinlich auch die Wettbewerbe etwas anders als gewohnt mit keinem oder nur wenig Publikum stattfinden. Für diesen Fall wünscht sich Marco Koch, dass dann die anderen Teilnehmende und Trainerteams für Stimmung in den Sportstätten sorgen müssen. Die Stadt Rüsselsheim drückt Marco Koch in jedem Fall für die nächsten Olympischen Spiele in Japan und Europameisterschaften in Ungarn im Mai die Daumen.

Kritik zur Maskenpflicht und dem Alkoholverbot am Mainzer Rheinufer
Mainz. Seit Dienstag (16. März 2021) gilt am Mainzer Rheinufer eine Maskenpflicht von der südlichen Eisenbahnbrücke bis zur Fußgängerbrücke am Mainzer Zollhafen. Grund dafür ist die “Inzidenz”, die in zwei der letzten drei Tage über 50 gelegen hat. Volt Mainz sieht diese generelle Maskenpflicht äußerst kritisch und fordert die Stadt Mainz auf, diese auf einzelne Bereiche zu beschränken.
Maskenpflicht auf einzelne Bereiche am Rheinufer beschränken
Gegen die generelle Maskenpflicht am Rheinufer sprechen verschiedene Argumente. Ein erhöhtes Risiko zur Infektion mit dem Coronavirus im Freien besteht nur dann, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können oder es zu Gruppenansammlungen mit Gesprächssituationen kommt (Quelle: BzgA). Diese Ansammlungen sind bereits durch Kontaktbeschränkungen begrenzt, hierfür bedarf es deshalb keiner weiteren Regelungen für das Rheinufer. Zudem können fast überall am Mainzer Rheinufer, auch bei viel Betrieb, die Mindestabstände eingehalten werden. Lediglich an einzelnen Bereichen, wie beispielsweise im Baustellenbereich am Hilton-Hotel oder an der Fußgängerbrücke der Nordmole, ist das nicht möglich. Deshalb muss die Maskenpflicht auf diese Bereiche beschränkt werden. Am restlichen Rheinufer ist eine Maskenpflicht sinnlos und kontraproduktiv.
„Durch die Maskenpflicht am Rheinufer wird dort de facto der Sport verboten und die Pflicht wirkt sich möglicherweise kontraproduktiv auf das Infektionsgeschehen aus. Nun werden die Menschen auf den Bürgersteigen der Neu- und Altstadt joggen/spazieren und kommen anderen Menschen ohne Maske viel näher als am Rhein. Am Rheinufer ist deutlich mehr Platz als auf den Bürgersteigen.“ Forian Köhler-Langes, City-Lead Volt Mainz
Die Menschen kommen sich auf Bürgersteigen näher als am Rhein
Da die Pflicht ebenfalls für Jogger*innen und Radfahrer*innen gilt, hat die Stadt Mainz de facto ein Sportverbot für das Mainzer Rheinufer erklärt, denn Joggen mit Maske ist mehr als abenteuerlich, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend. Dies ist nicht gerechtfertigt und kann den Bürger*innen nicht vermittelt werden. Das Problem wird hiermit nicht nur verlagert sondern Konflikte im öffentlichen Raum verschärfen sich. Fahrradfahrer*innen und Jogger*innen müssen nun auf andere Bereiche der Stadt ausweichen, sodass es beispielsweise auf Bürgersteigen viel enger wird und vermehrt Konflikte auftreten. Die sowieso schon angespannte Lage für die städtischen Freiräume wird weiter verschärft und zeigt ein generelles Problem in Mainz: Wir brauchen mehr Freiräume für die Menschen in der Stadt.
„In der aktuellen Situation müssen wir in der Politik endlich an den Punkt kommen, an dem wir sinnvolle und effektive Regelungen mit Augenmaß ergreifen, anstatt in einen Aktionismus mit willkürlichen Regeln zu verfallen.“ Tilman Schweitzer Volt Mainz; Mitglied im Verkehrsausschuss Mainz
Alkoholverbot aufheben und to-go-Verkauf wieder erlauben
Außerdem steht Volt in Mainz auch weiterhin hinter der Forderung vom Landesverband Volt Rheinland-Pfalz, das Alkoholverbot im Freien unverzüglich aufzuheben. Denn auch dies wurde mit Begründung zur Vermeidung von Gruppenansammlungen eingeführt, obwohl diese ebenfalls bereits durch die Kontaktbeschränkungen reglementiert werden. Deshalb fordert Volt Mainz auch das Verkaufsverbot von Alkohol „to-go“ unverzüglich aufzuheben. In der aktuellen Situation müssen die Menschen eher dazu animiert werden sich an der frischen Luft zu treffen, anstatt aufgrund unsinniger Regelungen in geschlossenen Räumen zu bleiben und sich somit einem höheren Infektionsrisiko auszusetzen. Solche unsinnigen Maßnahmen gefährden neben dem schlechten Impfmanagement der Bundes- und Landesregierungen die Akzeptanz in der Bevölkerung für wirkliche sinnvolle Maßnahmen und tragen nicht zur Beruhigung des Infektionsgeschehens bei.
Folgende Regeln gelten seit Dienstag:
- In den Einzelhandel dürfen Kunden nur noch mit Termin. Dann darf ein Kunde pro 40 Quadratmeter in den Laden.
- Die Anmelde-Regel gilt auch für Büchereien und Archive.
- Ausgenommen sind nach wie vor Supermärkte, Tankstellen, Baumärkte, Läden für Tierfutter und Drogerien.
- Sport ist in Einzelsportarten möglich: Im Freien, mit maximal fünf Menschen aus zwei Hausständen sowie für bis zu 20 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren.
- Proben sind untersagt.
- Die Maskenpflicht in der Altstadt und rund um den Hauptbahnhof wird verlängert auf 8 bis 18 Uhr.
- Die Maskenpflicht wird erweitert auf das Rheinufer. Sie gilt jeweils von 12 bis 22 Uhr von der Eisenbahnbrücke Süd bis zur Drehbrücke am Zollhafen.
- Friseure, Kosmetik- und Tattoostudios bleiben offen.
Zwei Verletzte nach Wohnungsbrand in Mainz-Finthen
Mainz | Am heutigen frühen Mittwochmorgen (17.03.2021) wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand in den Mainzer Stadtteil Finthen alarmiert. Durch den Brand wurden zwei Menschen verletzt.
Zimmer brannte in voller Ausdehnung
Um 06:17 Uhr ging bei der Leitstelle der Notruf ein, dass in der Straße „Am Weisel“ in einem Mehrfamilienhaus, in dem acht Menschen leben, ein Zimmer im ersten Stock in voller Ausdehnung brennt.
Am Einsatzort begannen die Einsatzkräfte sofort mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz die Flammen im Innenangriff zu bekämpfen. „Wir hatten den Brand nach 15 Minuten unter Kontrolle“, so Einsatzleiter Rüdiger Zeuner-Christ gegenüber BYC-News.
Vater und Sohn verletzt
Ausgebrochen ist der Brand im „Kinderzimmer“ der Wohnung, die von drei Menschen bewohnt war. Der 28-jährige Sohn, der das Kinderzimmer bewohnte, musste vom Rettungsdienst mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Vater, der ebenfalls verletzt wurde, konnte an der Einsatzstelle ambulant behandelt werden und verzichtete auf eigenen Wunsch auf einen Transport ins Krankenhaus.
Nachdem die Feuerwehr die Nachlöscharbeiten nach zwei Stunden beendet und den Spitzboden kontrolliert hatte, konnte das Mehrfamilienhaus für die restlichen Wohnungen wieder freigegeben werden. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner sind bei Familienangehörigen untergekommen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.
Im Einsatz waren neben der Polizei der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen, die Berufsfeuerwehr Mainz mit 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen mit 9 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Einbrecher machen Beute in Ginsheim
Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Dienstag (16. März 2021) zwischen 7:30 und 16:30 Uhr wurde in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Hertz-Straße im Stadtteil Ginsheim eingebrochen.
Schmuck und Bargeld erbeutet
Die Kriminellen hatten zunächst ein Fenster der Wohnung aufgehebelt und sich dadurch Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Bei der Durchsuchung der Räume fanden sie Schmuck und Bargeld, welches die mitgehen ließen. Im Anschluss daran konnten die Täter unerkannt flüchten.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim am Main hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.
Fahndung nach Raubüberfall auf Tankstelle in Rüsselsheim
Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Dienstagabend (16. März 2021) gegen 23:00 Uhr wurde eine Tankstelle im Hessenring in Rüsselsheim am Main überfallen. Der Täter ist flüchtig und wird gesucht.
Der Täter bedrohte den Tankstellen-Mitarbeiter
Ein bislang noch unbekannter Mann betrat gegen 23:00 Uhr die Tankstelle und ging in den Kassenraum. Dort drohte er dem 27 Jahre alten Tankstellen-Mitarbeiter, auf ihn zu schießen, wenn er ihm die Tageseinnahmen nicht übergibt. Gleichzeitig deutete der Täter an, eine Pistole in der Hand unter seinem Pullover zu halten und diese auf den Angestellten zu richten. Der Kassierer überreichte dem Räuber daraufhin mehrere hundert Euro, woraufhin dieser die Flucht ergriff und sich zu Fuß in die linke Richtung vom Tankstellengelände davon machte.
Nachdem die Polizei darüber informiert wurde, leitete diese umgehend eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Trotz dieser umfangreichen Suchmaßnahmen konnte die Polizei den Verdächtige nicht mehr ausfindig machen.
Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:
- männlich
- südländisches Aussehen
- 20- 30 Jahre alt
- sprach gebrochen deutsch
- schwarze Winterjacke
- schwarze Jogginghose
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Zeugen werden darum gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.
Ausgebüchster Antilopenbulle hielt Einsatzkräfte in Darmstadt stundenlang auf Trab
Darmstadt | Am gestrigen späten Dienstagabend (15.03.2021) hielt ein, aus einem Zirkus ausgebüchster, rund 160 Kilogramm schwerer Antilopenbulle die Darmstädter Polizei auf Trab.
Erste Sichtung um 18:30 Uhr
Gegen 18:30 Uhr meldeten erste Verkehrsteilnehmer das Tier im Bereich des Darmstädter Rhönrings. Von dort aus ging es weiter in Richtung des Darmstädter Stadtteils Arheilgen. Als die Antilope letztendlich die dortigen Bahngleise als neue Route auswählte, musste die Bahnstrecke von der Bundespolizei komplette gesperrt werden.
Mit Hilfe der Tierrettung eingefangen
Die mittlerweile informierte Berufstiernotrettung Rhein-Neckar konnte den ungewöhnlichen Ausreißer nach zwei Narkosemittelverabreichungen unter Kontrolle bringen. In einem benommenen Zustand, in dem das Tier noch laufen konnte, war es den Mitarbeitern des Zirkus und Unterstützung der Tierrettung möglich, das Tier in einen Transportwagen zu führen.
Einsatz nach 5 Stunden beendet
Die zuvor durch den Notfallmanager der Bahn und die Berufsfeuerwehr Darmstadt aufwendig organisierten und bereitgestellten Schienentransportwagen kamen nicht zum Einsatz. Der gesperrte Bahnstrecke konnte schließlich um 23.30 Uhr wieder freigegeben werden.
















































