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Audi stellt Entwicklung von Verbrennungsmotoren ein und setzt auf E-Mobilität

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Audi Elektro
Audi Elektro

Automobil. Der Audi-Chef Markus Duesmann hat einen Entwicklungsstopp über neue Verbrennungsmotoren von Audi verkündet. In Zukunft sollen nur noch vorhandene Motoren fortgeführt werden und es soll keine neuen Varianten folgen. Er hat den Verbrennermotor als Auslaufmodell erklärt.


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In fünf Jahren gibt es 20 E-Modelle

„Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein. Wir werden keinen neuen Verbrennungsmotor mehr entwickeln, sondern unsere bestehenden Verbrennungsmotoren an neue Emissionsrichtlinien anpassen.“, sagte Markus Duesmann am Dienstag gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Audi plant in den nächsten fünf Jahren insgesamt 20 Elektro-Modelle auf den Markt zu bringen. Nach dem großen SUV E-Tron und dem teuren Sportwagen E-Tron GT soll im April 2021 der kleine Geländewagen Q4 E-Tron folgen. Mit dem kleinen SUV will Audi den Käufern ein erschwingliches Einstiegsmodell anbieten.

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Investitionen in die Zukunft und Ausbildung

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Wenn man das Wort „Investitionen“ hört, hat man gewöhnlich nur Assoziationen mit Geld oder den finanziellen Einlagen mit dem Ziel, einen Gewinn zu bekommen. Kann man aber behaupten, dass es nicht nur die Investitionen in Geschäfte, sondern auch in die Ausbildung gibt? Um diese Frage zu beantworten, soll man die Bedeutung dieses Wortes verstehen. Unter einer Investition versteht man das Kapital, welches man in ein Geschäft einlegt, um in der Zukunft einen Gewinn davon zu bekommen. Das Kapital soll sich nicht unbedingt in einer Geldäquivalente ausdrücken, um seinem Besitzer einen Gewinn zu bringen.


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Warum soll man investieren?

In der modernen Welt wird das System des sozialen Schutzes immer schwächer. Millionen von Menschen können nicht mehr sicher sagen, dass sich der Staat um sie in der Zukunft kümmern wird. Viele geben sich damit zufrieden und leben, das Beste erhoffend. Es gibt aber die Menschen, die sich entscheiden, für sich selbst zu sorgen, und denken nach, welche Investitionen in der Zukunft am effizientesten sein werden.

Jeder Mensch hat sein eigenes Ziel und die treibende Kraft auf dem Wege zum Erfolg. Zu den Grundlagen, die die Menschen auf dem Investitionsweg motivieren zählt man aber folgende Bestrebungen:

  1. Träume verwirklichen
  2. Die Möglichkeit haben, den Verwandten zu helfen
  3. Finanziell gesichert sein in jeder künftigen Situation
  4. Den Ruhestand finanziell abzusichern

Nachdem die Entscheidung über die Notwendigkeit der Investitionen in die Zukunft getroffen ist, soll man analysieren, welche Ziele wie zu erreichen sind. Die beste Variante ist die, bei der die Ziele, natürliche Neigungen und Sympathien des Menschen in Einklang stehen. Das heißt, es ist besser sich mit der Sache zu beschäftigen, die man mag.

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In die Geschäfte oder das Wissen investieren?

Das Wissen ist das grundlegende Fundament in jedem Tätigkeitsbereich und die Investitionen in die Geschäfte stellen keine Ausnahme davon dar. Bei der Auswahl jedes Berufes soll man zuerst den Beruf erlernen. Das Studium selbst ist die Investition in die Ausbildung. Zuerst investiert man Zeit und Geldmittel, um einen Beruf zu erlernen, später bringt dieser Beruf den Menschen einen Gewinn.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Beruf zu erlernen. Man kann den Beruf in einer Universität oder Berufsschule erlernen oder das selbständig machen. In beiden Fällen braucht man einige Arten von Ressourcen. Dazu zählen:

–        Die Zeit, die man für das Erlernen der Spezialisation benötigt;

–        Das Geld, das man für das Studium zahlt;

–        Bemühungen, die für die Erarbeitung des Lehrmaterials nötig sind.

Das Erreichen des besten Effektes setzt das Vorhandensein von alle drei Ressourcen voraus. Diese Investitionen in die Ausbildung helfen den Menschen, die neuen Kenntnisse zu erwerben und das Wissen zu erweitern. Als Ergebnis dieser Prozesse bekommt man neue, einzigartige Ideen, das erneuerte Verständnis des Lerngegenstandes. Und das alles hilft dem Menschen die bessere Position im Vergleich mit den Konkurrenten einzunehmen.

Wenn Sie z.B. die Zeit sparen möchten und einen bestimmten Text für Ihr Studium, Start-Up oder Instagram-Blog brauchen, können Sie ihn jederzeit unter https://grademiners.com/ gerne bestellen. Beste Writers, zahlreiche Services und vieljährige Erfahrung werden für das beste Ergebnis in Ihrer Aufgabe sorgen.

Welche Investitionen in sich selbst gibt es noch?

Für die vielseitige persönliche Entwicklung empfiehlt man nicht, sich nur auf den professionellen Bereich zu konzentrieren. Heutzutage ist es schon selbstverständlich, dass der Mensch einige Fremdsprachen beherrscht. Vielleicht haben Sie momentan keinen konkreten Bedarf an einer Fremdsprache, morgen kann sie Ihnen helfen, einen Schritt näher zu Ihrem Erfolg zu kommen.

Und natürlich soll man sich um seine Gesundheit kümmern. Kein Erfolg bringt Ihnen viel Glück, wenn Sie unter den gesundheitlichen Problemen leiden. Die gesunde Ernährung und die regelmäßigen Sportaktivitäten haben einen guten Einfluss auf den Organismus, stärken ihn und verbessern das Befinden.

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Ein wichtiger Aspekt in der Selbstbildung

Es sei hervorzuheben, dass die Selbstbildung kein chaotischer Prozess sein muss. Für das Erreichen der maximalen Effizienz soll man sich ständig seinem Ziel nähern. Die erfolgreichen Menschen sagen, dass es viel besser ist, jeden Tag einen kleinen Schritt zu machen, statt nur selten die großen Volumen von Informationen zu verarbeiten. Diese langsame, aber unentwegte Methode der Zielerreichung ist sehr effizient und kann Sie sicher zum Erfolg bringen.

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Die ersten Rehkitze sind da – Appell an Spaziergänger und Hundehalter

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Bingen | Bei Hasen, zahlreichen Bodenbrütern wie Kiebitz, Fasan oder Rebhuhn sowie beim Rehwild ist die Setz-, Brut- und Aufzuchtzeit voll im Gange


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Nur gucken – nicht anfassen

Es gilt das Motto: nur gucken, nicht anfassen! Denn beispielsweise Rehe lassen ihre Jungtiere zum Schutz vor Fressfeinden, wie dem Fuchs, gut getarnt und nahezu geruchlos im hohen Gras zurück. Nur zum Säugen erscheint die Mutter.

In keinem Fall sollten Spaziergängerinnen und Spaziergänger vermeintlich allein gelassenes Jungwild anfassen. Das schreckt die Muttertiere ab und macht den Nachwuchs tatsächlich zu Waisen.

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Elterntiere beobachten aus der Entfernung

Die Folge: Die Tierkinder müssen verhungern. In der Regel sind Elterntiere nie weit weg. Aus sicherer Entfernung beobachten sie ihren Nachwuchs, um keine Beutegreifer anzulocken. Sobald die vermeintliche Gefahr vorbei ist, holen die Elterntiere ihren Nachwuchs ab und bringen ihn an einen sicheren Ort.

Die Stadt Bingen am Rhein bittet alle erholungssuchenden Naturliebhaber und insbesondere auch die Hundehalter, in der Setz-, Brut- und Aufzuchtzeit bis etwa Mitte Juli, auf den Wegen zu bleiben und die vierbeinigen Familienmitglieder stets angeleint zu lassen.

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Vermisster 15-Jähriger aus Wiesbaden wohlbehalten angetroffen

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Wiesbaden | Update vom 17. März 2021 um 09:00 Uhr: Der seit Sonntag, dem 14.03.2021, aus Wiesbaden vermisste 15-Jährige konnte am Dienstagabend wohlbehalten in Wiesbaden angetroffen werden.


Erstmeldung vom 16. März 2021:

Seit vergangenem Sonntag (14.03.2021) wird der 15-Jährige Calvin A. aus Wiesbaden vermisst. Der Jugendliche war zuletzt in Rüsselsheim am Main unterwegs und sollte dann am Sonntagabend wieder in seiner Jugendeinrichtung in Wiesbaden erscheinen. Konkrete Anhaltspunkte auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort liegen nicht vor.

Personenbeschreibung des Vermissten

  • ist ca. 170-175 cm groß
  • hat eine schlanke Statur
  • dunkle Haare (an den Seiten rasiert)
  • und trägt meist eine Basecap.

Bekleidet ist er

  • mit einer schwarzen Winterjacke
  • einem schwarzen Nike Pullover
  • blauen Jeans
  • und er führt einen schwarzen Nike Rucksack mit sich.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des 15-Jährigen geben kann, wird gebeten sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345 – 3333 zu melden.

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Mit 1,52 Promille spektakulären Unfall in Bad Kreuznach verursacht

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Unfall Kreuznach Audi
Unfall Kreuznach Audi

Bad Kreuznach | Spektakulär verlief ein Verkehrsunfall am gestrigen späten Dienstagabend (16.03.2021) im Bad Kreuznacher Salinental, bei dem der 35-jährige Fahrer mit leichten Verletzungen davonkam.


PKW schoss durch Bushaltestellenhäuschen

Der 35-Jährige befuhr von Bad Münster am Stein aus kommend die Saline Theodorshalle (B48) in Bad Kreuznach. Gegen 21.45 Uhr kam er in Höhe des Freibades nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach das sich dort befindliche Wartehaus einer Bushaltestell.

Bevor er mit seinem Fahrzeug den Abhang zum Naheradweg herunterschleuderte, „fällte“ er zuvor noch eine Straßenlaterne. Total beschädigt, kam er mit seinem PKW letztendlich dort auf dem liegend zum Stillstand.

Mit 1,52 promille spektakulären unfall in bad kreuznach verursacht
Der Pkw in der Endposition. | Foto: Polizei Bad Kreuznach

1,52 Promille

Während der Unfallaufnahme konnten die Beamten bei dem leicht verletzten 35-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein Test ergab einen Wert von 1,52 Promille. Dem 35-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt.

Die Saline Theodorshalle musste im Zuge der Bergungs- und Aufräumarbeiten zeitweise voll gesperrt werden.

Glücklicherweise wurden keine weiteren Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wurde auf 35.000EUR geschätzt.

Kreis Groß-Gerau ändert die Allgemeinverfügung für Alten- und Pflegeheime

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Nachrichten Kreis Groß-Gerau

Nachrichten Groß-Gerau | Wer Freunde und Angehörige in den Alten- und Pflegeheimen im Kreis Groß-Gerau besuchen möchte, muss dafür einen negativen Corona-POC-Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als zwölf Stunden sein darf. Allerdings wird es eine Ausnahme von dieser Regelung geben.


Allgemeinverfügung gilt ab dem 17. März

Von der Regelung ausgenommen sind nun allerdings Ärzte sowie Personen zur Versorgung medizinischer Notfälle. Eine entsprechende Allgemeinverfügung, die wie üblich auf der Homepage des Kreises veröffentlicht ist, tritt am Mittwoch 17. März 2021, um 0 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis zum 1. April 2021.

Gelockert hat der Kreisausschuss in der neuen Allgemeinverfügung auch die bisherige Testpflicht durch die Leitungen unmittelbar vor dem Besuch. Stattdessen wird es den Betreiber*innen oder Leitungen nun empfohlen, die PoC-Antigen-Tests anzubieten. Ein positiver Antigentest, der im Übrigen eine umgehende häusliche Quarantäne nach sich zieht, ist nach wie vor dem Gesundheitsamt durch die Leitung der Einrichtung mitzuteilen. „Mittlerweile gibt es im Kreis Groß-Gerau vielfältige kostenfreie Schnelltest-Angebote. Da können wir die Einrichtungen mit der neuen Regelung etwas entlasten“, betonen Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer.

Walter Astheimer appelliert an die Bürger

„Die Menschen im Kreis wissen heute, wie wichtig Testungen sind. Vor dem Besuch der Alten- und Pflegeheimen appelliere ich an die Eigenverantwortung der Menschen, an die Bereitschaft, für das eigene Handeln Verantwortung zu übernehmen“, sagt Astheimer. Nach wie vor sei es wichtig, dass wir das Risiko, dass zum Beispiel durch Besucher Erreger in die Einrichtung hineingetragen werden, minimieren. Wenn der Erreger erst einmal in der Einrichtung sei, breite sich die Erkrankung sehr schnell aus.



Ältere Menschen besonders schützen

In der Begründung heißt es: „Gerade die Alten- und Pflegeheime sind aus zweierlei Sicht hinsichtlich der zu treffenden Maßnahmen besonders zu beachten: Einerseits leben hier Personen, die aufgrund ihres Alters und der damit in der Regel einhergehenden chronischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung haben. Andererseits ist es im Rahmen der Pflege nicht möglich, einen Abstand von mindestens 1,5 m ständig einzuhalten.“

Ärzte sind von dieser Pflicht befreit

Der Kreisausschuss hat jetzt die Ärzteschaft aus der Verpflichtung eines direkt vorangegangenen PoC-Antigentests ausgenommen. Bei dieser Personengruppe könne davon ausgegangen werden, dass diese bei einem berufsbezogenen Besuch die erforderlichen Schutzmaßnahmen treffen werde und dies bereits aus der medizinischen Expertise heraus umsetzen könne. Bei einem medizinischen Notfall gelte dies auch für Rettungssanitäter, so Will und Astheimer.

Die getroffene Anordnung verfolge insbesondere auch das Ziel die Infektionszahlen signifikant zu verringern und auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren, um gerade auch Behandlungskapazitäten in medizinischen Einrichtungen und medizinischen Versorgungsstrukturen aufrechterhalten zu können.

Bundesregierung verlängert Steuerstundungen für Unternehmen

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Wirtschaft. Die Bundesregierung versucht den Unternehmern in Deutschland irgendwie unter die Arme zu greifen. Deshalb wurden weitere drei Monate mit Steuerstundungen beschlossen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagte am Dienstag, der Schritt verbessere die Liquidität der Firmen und schütze Arbeitsplätze. Der Mittelstandsverband BVMW erklärte, eine noch weitergehende Regelung wäre besser gewesen.

Erneute Vermüllung in der Hermann-Löns-Allee in Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Dienstagmittag (16. März 2021) wurden wir von einer Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass neben den Häusern Hermann-Löns-Allee 84-86 im Stadtteil Gustavsburg erneut viel Müll und Sperrmüll liegt. BYC-News war vor Ort.


Putzmittel, alte Kleidung und Abfälle

Auf der Rasenfläche neben dem Wohnhaus mit mehreren Parteien liegen unter anderem zwei Sofas und eine Matratze aber auch Elektroschrott wie zwei Kühlschränke und eine Fritteuse. Zudem wurde dort Kinderspielzeug, Kleidung und weitere Abfälle wie Bierflaschen, zahlreiche Kronkorken und Putzmittel-Verpackungen entsorgt. Der Grünstreifen gegenüber der Häuser, der zum Gelände der Deutschen Bahn gehört, ist noch relativ frei von Müll. Lediglich ein paar Papiertüten und ein Fußball liegen dort verteilt.

Unsere Redaktion hat die Stadtverwaltung an diesem Dienstag per E-Mail auf das Müll-Problem in der Hermann-Löns-Allee aufmerksam gemacht.

Erneute vermüllung in der hermann-löns-allee in gustavsburg 1

Der zweite Fall in kürzester Zeit

In diesem Bereich kam es bereits Ende Februar zu starken Vermüllungen. Zu diesem Zeitpunkt standen dort ebenfalls unter anderem zwei Kühlschränke auf dem Bürgersteig direkt vor den Wohnhäusern. Einer der beiden war leer, der andere bis oben hin voll mit Lebensmitteln, die bereits bis zur Unkenntlichkeit verschimmelt waren. Zudem war der Grünstreifen gegenüber der Wohnhäuser, der zum Gelände der Deutschen Bahn gehört, komplett vermüllt.

Damals hatte die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg auf mehrere Hinweise von Bürgern und Anwohnern zunächst nicht reagiert. Erst nach einem Beitrag auf Facebook von einer verärgerten Bürgerin hatte die Stadtverwaltung reagiert und die Abfälle vor den Häusern und auf dem gegenüberliegenden Grünstreifen entfernen lassen.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

An diesem Mittwoch (17. März 2021) teilte der Bürgermeister, Thies Puttnins-von Trotha, auf unsere Anfrage hin mit: „Ja, die Stadt ist über die Situation vor Ort informiert, auch in dem von Ihnen erwähnten, aktuellen Fall. Die Sperrmüllabfuhr war für den 12. März 2021 bestellt. Warum der Sperrmüll nicht zeitgerecht herausgestellt worden ist, kann ich nicht beurteilen. Die Bewohner*innen des Hauses werden darüber informiert, wie sie den Müll zu entsorgen haben. Auf dem Platz neben dem Haus wird aber leider auch immer wieder von Unbekannten Müll abgelagert“

Bund und Länder fördern über 300 Kultureinrichtungen auf dem Weg der digitalen Transformation

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Mit dem Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN werden mehr als 300 Kultureinrichtungen und Projektträger im Bereich Kultur bei der Umsetzung jeweils zweier digitaler Projekte gefördert. Das hat jetzt eine Jury entschieden, die entsprechende Förderempfehlungen ausgesprochen hat.


Digitale Transformation

Das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN zielt auf die digitale Transformation von Kultureinrichtungen und Kulturträgern. Finanziert wird es vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und der Kulturstiftung der Länder.

Dazu Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Die Förderung zeitgemäßer Vermittlungs- und Ausstellungsformate ist ein wichtiger Baustein der Digitalisierungsoffensive des Bundes und unserer NEUSTART KULTUR-Hilfen. Gerade in Zeiten der Pandemie wollen und müssen insbesondere kleinere Kultureinrichtungen auf intelligente Weise im Austausch mit ihrem Publikum bleiben.

Große Resonanz

Die große Resonanz und die Bandbreite der Bewerbungen auf das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN zeigen eindrucksvoll die Kreativität und den Innovationsgeist in der Kulturszene. Von unserer guten Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder und den ausgewählten Ideen verspreche ich mir Ausstrahlungswirkung für viele Akteure überall in Deutschland.“

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Vorsitzender des Stiftungsrates der Kulturstiftung der Länder: „Mit Freude habe ich vernommen, welch große Zahl an Bewerbungen von Kultureinrichtungen aus allen Bundesländern und aus allen Kultursparten eingegangen ist.

KULTUR.GEMEINSCHAFTEN ist ein wichtiges Förderinstrument. Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Kultureinrichtungen auf dem Weg der Digitalisierung vorangehen. Ich danke Kulturstaatsministerin Monika Grütters für ihren großzügigen Förderanteil.“

Schaffung digitaler oder hybrider Formate

Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „Die große Zahl an Bewerbungen hat gezeigt, dass gerade auch kleinere Kultureinrichtungen in Deutschland einen enormen Gestaltungs- und Transformationswillen bei der Schaffung digitaler oder hybrider Formate haben. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie groß der Bedarf an Beratung, Qualifizierung, sowie Aus- und Weiterbildung ist.

Denn auch die digitale Transformation beginnt in den Köpfen. Ich bin gewiss, dass KULTUR.GEMEINSCHAFTEN die Digitalisierung der Kultureinrichtungen einen großen Schritt voranbringen wird und vielen Menschen kulturelle Teilhabe ermöglicht wird, die bislang nicht erreicht werden konnten. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse!“

11 Millionen Fördermittel

Aufgrund der hohen Zahl der Bewerbungen konnten nicht alle Anträge berücksichtigt werden. Für das Programm stehen insgesamt elf Millionen Euro zur Verfügung, davon zehn Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR des Bundes, sowie eine Million Euro von der Kulturstiftung der Länder. Beworben hatten sich 677 Einrichtungen und kulturelle Träger um Projektförderungen in Höhe von insgesamt mehr als 20 Millionen Euro. In den kommenden Tagen erhalten die von der Jury ausgewählten Kultureinrichtungen und kulturellen Träger eine Benachrichtigung.

Bundesweite Unterstützung von Kultureinrichtungen

Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN unterstützt Kultureinrichtungen und Projektträger in ganz Deutschland bei der Anschaffung der notwendigen Technik zur Produktion digitaler Formate. Darüber hinaus werden Projekte zum Wissenstransfer und zur Vernetzung der Einrichtungen gefördert ebenso wie die Verbreitung der entstandenen Produktionen im Internet und in Sozialen Medien. Die geförderten Einrichtungen können hierfür auch externe Dienstleister mit der Produktion oder Umsetzung ihrer Projekte beauftragen.

Zudem sollen mithilfe des Förderprogramms neue Beratungs-, Schulungs- und Weiterbildungsangebote entwickelt oder vermittelt werden. Der bereits jetzt schon stark nachgefragte und bei der Kulturstiftung der Länder angesiedelte Helpdesk der KULTUR.GEMEINSCHAFTEN bietet zusätzliche Leistungen in Form von Beratung, Workshops und anderen Vermittlungsformaten sowie abrufbaren Tutorials, Software- und Ausstattungsempfehlungen, um die Digitalkompetenz in der Kultur weiter zu stärken.

Flucht vor Polizei endete im Gefängnis

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Symbolbild Polizei
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Worms | Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung wegen Verdacht des Drogenhandels, wurde am vergangenen Freitagnachmittag der Bereich Herrmannstraße durch die Wormser Kripo überwacht.


Bei Kontrolle flüchtete der 20-Jährige

Hierbei konnten die Ermittler einen 20-Jährigen bei einem vermeintlichen Drogengeschäft beobachten. Bei dem anschließenden Kontrollversuch flüchtete der Mann, konnte aber nach einer kurzen Verfolgung durch die Fahnder eingeholt und vorläufig festgenommen werden.

Hierbei leistete er Widerstand, indem er versuchte sich gewaltsam der Festnahme zu entziehen, wodurch ein Ermittler leicht verletzt wurde. Bei der anschließenden Personendurchsuchung wurden bei dem Tatverdächtigen Marihuana in mehreren verkaufsfertigen Portionen, 1530 Euro „Dealgeld“ und drei Handys sichergestellt.

Ermittlungsrichter schickte Tatverdächtigen in Haft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz erfolgte eine Vorführung vor dem Ermittlungsrichter. Durch diesen wurde ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen, welcher anschließend in Haft kam.

Für die polizeiliche Arbeit sind Hinweise aus der Bevölkerung, wie in diesem Fall, oft sehr hilfreich. Haben Sie Beobachtungen gemacht, die von polizeilichem Interesse sein könnten, nimmt die Polizei Worms gerne Hinweise unter der Rufnummer 06241/852-0 oder auch per E-Mail unter kiworms@polizei.rlp.de entgegen.

Bad Kreuznach: Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Praxis

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Bad Kreuznach – In der Nacht von Montag (15. März 2021) auf Dienstag (16. März 2021) wurde zwischen 19:00 Uhr und 07:15 Uhr in der Rüdesheimer Straße in Bad Kreuznach in eine Naturheilpraxis eingebrochen. Durch ein Fenster verschafften sich die unbekannten Täter gewaltsam Zutritt in das Tatobjekt und entwendeten Bargeld aus der Praxis. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf über 1.000,- Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion Bad Kreuznach sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.

Zeugen werden gebeten, sich an die Kriminalinspektion Bad Kreuznach, Ringstraße 3, 55543 Bad Kreuznach, Tel.: 0671 8811-100 zu wenden.


 

Richtigstellung bzgl. Bauunternehmung Gemünden

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In dem Bericht „Die Informationspolitik in Budenheim ist unübersichtlich“ vom 5. März 2021 finden sich einige sachlich falsche Aussagen, die die Bauunternehmung Karl Gemünden GmbH & Co. KG betreffen. BYC-News bittet die fehlerhafte Berichterstattung zu entschuldigen.


Hierzu folgende Richtigstellungen:

Die Firma Gemünden hat den Golfplatz in Budenheim nicht gebaut. Die Firma Gemünden war zu keinem Zeitpunkt in die Sanierung oder Erdentsorgung der süddeutschen Deponie Hirschacker involviert. Die vorgenannten Feststellungen gelten auch für alle anderen Unternehmen der Gemünden-Gruppe. Der Betrieb und die Überwachung der Deponie in Budenheim fielen in die Zuständigkeit des Entsorgungsbetriebs der Stadt Mainz.

Zu einer Online-Informationsveranstaltung der Gemeinde Budenheim am 21. Oktober 2020 erklärt Gemünden, dass der Investor umfassend über das geplante Vorhaben berichtet habe: „Im Vorfeld konnten die Bürger Fragen stellen, die im Rahmen der Veranstaltung nacheinander beantwortet wurden. Zudem gab es für die Teilnehmer im letzten Drittel der Veranstaltung die Möglichkeit, live Fragen zu stellen. Es wurden sämtliche Wortmeldungen berücksichtigt und beantwortet, bis es keine Wortmeldungen mehr gab. Die Behauptung, Fragen hätten während der Veranstaltung nur von ausgewählten Personen gestellt werden können, ist falsch.“

Auch die Behauptung, im Zusammenhang mit der Umwandlung der früheren Deponie in einen Golfplatz sei seitens der nicht am Bau beteiligten Firma Gemünden ein Freizeitpark versprochen worden, trifft  nicht zu. Darüber hinaus stellt Gemünden fest: „Das im Flächennutzungsplan vorgesehene Freizeit- und Sportgelände ist realisiert. Mit seinem Sportangebot und mit den öffentlich nutzbaren Spazierwegen durch landschaftsarchitektonisch reizvoll gestaltetes Gelände entspricht der Golfplatz der im Flächennutzungsplan vorgesehenen Nutzung als Sondergebiet SO Freizeit/Sport/Erholung Lenneberg. Für das Dyckerhoffgelände ist gemäß dem geltenden Flächennutzungsplan keine Umwandlung in ein Freizeitgelände vorgesehen. Das Dyckerhoffgelände grenzt lediglich an den vorgenannten Freizeitbereich an.“

In dem Artikel wurde auf den ehemaligen Bürgermeister Rainer Becker Bezug genommen. Hierzu stellt die Firma Gemünden fest: „Herr Bürgermeister a.D. Becker steht in keinem Beschäftigungsverhältnis mit einem Unternehmen der Firmengruppe Gemünden / Molitor. Es gibt keinen Beratervertrag zwischen Herrn Bürgermeister a.D. Becker und einem Unternehmen unserer Firmengruppe.“

Mit Johannes Klomann geht ein blasser Platzhalter als Mainzer SPD-Vorsitzender

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Johannes Klomann gibt sein Amt als Vorsitzender der SPD Mainz ab. Das hat die Allgemeine Zeitung gemeldet. Die Entscheidung und der Weg der Verkündung sind Teil des Niedergangs der Sozialdemokraten in einer ihrer Hochburgen.

Eine Hochburg der SPD ist Mainz. Seit der Gründung der Bundesrepublik stellt sie hier ununterbrochen den Oberbürgermeister, bis 1989 bildete sie im Stadtrat die größte Fraktion.

Doch Mainz ist eine SPD-Hochburg, die gerade geschliffen wird. Seit der letzten Kommunalwahlen stellen die Grünen die größte Fraktion im Stadtrat. Mit 20,5 Prozent im Rücken belegen die Sozialdemokraten hier mittlerweile den dritten Platz.

Schaulaufen im Stadtrat

Allerdings ist der Stadtrat ohnehin eher ein Platz fürs politische Schaulaufen statt ein ernst zu nehmendes Machtzentrum. An den Vorlagen der Verwaltung ändert der Rat so gut wie nie etwas. Und die meisten Entscheidungen sind ohnehin an die stadtnahen Unternehmen ausgelagert.

Über dieses eigentliche Machtzentrum sichert sich die SPD ihre tatsächliche Macht. Die reale Macht der Stadtpolitik besteht darin, über die Gesellschaften Jobs, Werbeanzeigen und Aufträge vergeben zu können. Und den entscheidenden Verwaltungsräten steht Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) vor.

Der hat sich zwischenzeitlich in kommunalpolitischen Vereinigungen engagiert. Das galt als Schritt in die Landespolitik. Ebling wurde im Regierungsviertel als möglicher Nachfolger von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gehandelt. Doch die Direktwahl 2019 hat gezeigt: Ohne den beliebten und charismatischen Ebling, droht der SPD ein Verlust zweier entscheidender Machtzentren – des Mainzer Rathauses und den Verwaltungsräten der stadtnahen Gesellschaften.

Niederlagen gegen die Grünen

Ebling sollte entlastet werden. Deswegen legte er 2017 den Vorsitz der SPD Mainz nieder. Das ersparte ihm Arbeit und, so die Idee, ein anderer Vorsitzender könnte die Aufgabe übernehmen, hart dazwischen zu schlagen, wenn ein Stadtoberhaupt diplomatische Rücksicht nehmen muss.

Das übernahm im Dezember 2019 dann nach einer gescheiterten Zwischenlösung Klomann – und war damit die denkbar falscheste Besetzung. Klomann ist nett. Mit ihm einen Schoppen zu trinken, macht Spaß. Er war der ideale Ortsvorsteher. Denn neben dem Gesellschaftlichen lag ihm auch die Fürsorge. Wandte sich ein Einwohner an ihn, kümmerte sich Klomann darum.

Doch der Wähler wollte das nicht mehr. 2019 entschieden sich die Bewohner der Mainzer Neustadt für einen Grünen als Ortsvorsteher. So wie jetzt die Bewohner der Mainzer Innenstadt eine Grüne als direkt gewählte Abgeordnete für den Landtag wollten.

Zwei Niederlagen, die Klomann in der SPD angelastet wurden. Dass die Partei den Vorsitzenden in der Landeshauptstadt nur auf Platz 36 der Landesliste setzte, war eine deutliche Botschaft. Über diesen Weg schaffte Klomann den Weg in den Landtag nicht mehr.

Anfrage nicht beantwortet

BYC-News meldete das am Wahlabend als Erster. Die Allgemeine Zeitung berichtete in der Nacht, Klomann sei drin. Wir fragten noch in der Wahlnacht bei ihm nach. Er antwortete uns, dass er seiner Information nach draußen sei. Eine Information, die dann später der Landeswahlleiter offiziell bestätigte.

BYC-News fragte Klomann auch am Montag nach, wie es denn mit der SPD in Mainz weitergehe. Dieses mal antwortete er nicht. Stattdessen gab er die Informationen der Allgemeinen Zeitung, die diese nun im Netz hinter einer Bezahlschranke verkauft.

Das ist zum einen Teil unser Problem. BYC-News hätte sich gefreut, wenn Klomann Auskunft gegeben hätte. Oder wenigstens den Anstand gehabt hätte, eine Anfrage überhaupt zu beantworten. Es ist aber auch Teil des Problems, wegen dem die SPD in Mainz nur noch die Nummer drei ist. Tendenz fallend.

Klüngelmentalität

Die SPD ist das Herz einer Klüngelmentalität, die diese Stadt beherrscht. Die Aufträge gehen immer an die selben Firmen, die Jobs immer an die eigenen Leute und die Informationen immer an die selbe Zeitung: „Des hamma immer schon so gemacht, man kennt sich, man hilft sich, es geht doch dabei allen gut.“ Teil dieser weinseligen Bräsigkeit ist auch Klomann.

Als Platzhalter blieb Klomann blass. Keine Rede von ihm wird in Erinnerung bleiben. Keine Initiative. Nur seine beiden Niederlagen gegen die Grünen. Er sollte der Lautsprecher der Mainzer SPD sein und hat doch nicht das Gehör der Bürger erreicht. Um die Partei neu aufzustellen, war er viel zu sehr Teil alter Seilschaften.

BYC-News wird weiter berichten, wenn die SPD uns mitteilt, wie sie in dieser Stadt wieder zu alter Kraft kommen will. Tut sie das nicht, ist das auch nicht schlimm. Wie sie in alten Fehlerroutinen verhaftet ist, sehen wir und wir berichten ebenfalls weiter darüber.

Vorläufiges Endergebnis der Ausländerbeiratswahl in Ginsheim-Gustavsburg

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Ginsheim-Gustavsburg. Der Ausländerbeirat besteht aus 7 Personen. Somit sind die ersten sieben Personen gewählt. Herr Yaser Kahloon und Herr Muneeb Mubashir stehen gegebenenfalls als Nachrücker zur Verfügung.


Vorläufiges Endergebnis Ausländerbeiratswahl

Das Wahlamt teilt nach Auszählung aller Stimmen mit, dass die Kandidaten die folgende Anzahl der Stimmen erhielten:

  • Rashid, Rehan – 77
  • Kahloon, Muhammad Abu Bakar – 71
  • Khan, Hafeez – 69
  • Imran Aneel – 68
  • Kahloon, Tariq Ahmad – 64
  • Rasheed, Hassan – 58
  • Kahloon, Muhammad – 48
  • Kahloon, Yaser – 41
  • Mubashir, Munee –  38

Sterbefallzahlen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig

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Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind in der ersten Märzwoche (1. bis 7. März 2021) in Deutschland 18.557 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 14 % (3 133 Fälle) unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor. Durch ein Hochrechnungsverfahren unvollständiger Meldungen können die ersten Sterbefallzahlen für Deutschland bereits nach etwa einer Woche veröffentlicht werden.


Zahl der COVID-19-Todesfälle geht weiter zurück

Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten COVID-19-Todesfälle ist derzeit bis einschließlich der 7. Kalenderwoche 2021 (15. bis 21. Februar) möglich. In dieser Woche gab es laut dem RKI 1.834 COVID-19-Todesfälle. Die Zahl ist damit gegenüber der Vorwoche um 638 Fälle gesunken.

Die gesamten Sterbefallzahlen gingen in der 7. Kalenderwoche weiter zurück und lagen 515 Fälle beziehungsweise 2 % unter dem Durchschnitt der vier Vorjahre.

Äußerst milde Grippewelle erklärt unterdurchschnittliche Sterbefallzahlen

Laut aktuellem Influenza-Wochenbericht des RKI ist die Aktivität anderer Atemwegserkrankungen, die normalerweise mit einem Anstieg der Sterbefallzahlen am Jahresanfang zusammenhängt, in dieser Wintersaison auf einem vorher nie erreichten, niedrigen Niveau. Insbesondere in den Jahren 2017 und 2018 waren die Sterbefallzahlen durch starke Grippewellen in den ersten Monaten des Jahres deutlich erhöht. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch im Durchschnitt der gesamten Sterbefallzahlen für die Vorjahre wider. Sie erklären, warum im Laufe des Februars die gesamten Sterbefallzahlen trotz der neu auftretenden COVID-19-Todesfälle unter den Durchschnitt der Vorjahre gefallen sind.

Deutliche Ost-West-Unterschiede in der zweiten Februarwoche erkennbar

Auf Länderebene lassen sich die Sterbefallzahlen derzeit bis einschließlich der 6. Kalenderwoche (8. bis 14. Februar 2021) abbilden. In dieser zweiten Februarwoche lagen die Sterbefallzahlen in allen ostdeutschen Flächenländern mehr als 10 % über dem Durchschnitt der Vorjahre – bei weiter sinkender Tendenz. In Sachsen-Anhalt lagen die Sterbefallzahlen 21 % oder 144 Fälle über dem Durchschnitt, in Mecklenburg-Vorpommern 20 % oder 85 Fälle, in Sachsen 13 % oder 156 Fälle, in Brandenburg 12 % oder 82 Fälle und in Thüringen 11 % oder 71 Fälle. In allen westdeutschen Bundesländern und in Berlin waren die Abstände zum Durchschnitt in dieser zweiten Februarwoche geringer als 10 %.



Methodische Hinweise zu den Sterbefallzahlen für Deutschland:

Grundlage der Sonderauswertung für die Jahre 2020 und 2021 sind erste vorläufige Daten (Rohdaten). Dabei handelt es sich zunächst um eine reine Fallzahlauszählung der eingegangenen Sterbefallmeldungen aus den Standesämtern ohne die übliche Plausibilisierung und Vollständigkeitskontrolle der Daten. Durch gesetzliche Regelungen zur Meldung von Sterbefällen beim Standesamt und Unterschiede im Meldeverhalten der Standesämter an die amtliche Statistik sind diese Daten noch unvollständig.

Schätzmodel entwickelt

Aufgrund der hohen Relevanz aktueller Sterbefallzahlen in der Corona-Pandemie hat das Statistische Bundesamt ein Schätzmodell zur Hochrechnung der unvollständigen Daten entwickelt. Mit diesem Modell lassen sich bundesweite Sterbefallzahlen bereits nach etwa einer Woche bereitstellen.

Dabei werden die Sterbefallzahlen der letzten neun dargestellten Wochen auf Basis der bislang eingegangenen Meldungen aus den Standesämtern hochgerechnet. Die Zahlen können deshalb zu einem späteren Zeitpunkt geringfügig höher oder geringfügig niedriger sein. Die Schätzung basiert auf in der Vergangenheit beobachteten Mustern im Meldeverzug, die sich regional zum Teil deutlich unterscheiden. Miteinander vergleichbare Ergebnisse für die Bundesländer liegen deshalb erst nach etwa vier Wochen vor.

Phasen der Übersterblichkeit

Anhand der vorläufigen Sterbefallzahlen lassen sich Phasen der Übersterblichkeit im Laufe eines Jahres identifizieren. So werden direkte und indirekte Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Sterbefallzahlen zeitnah sichtbar. Hierfür wird – wie auch von der europäischen Statistikbehörde Eurostat – ein Vergleich zu einem Durchschnitt von vier Vorjahren herangezogen, um das unterschiedliche Ausmaß von saisonal wiederkehrenden Effekten (z. B. durch Grippe- oder Hitzewellen) zu berücksichtigen.

Für Sterbefälle im Jahr 2020 wird folglich der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 verwendet und für Fälle im Jahr 2021 der Durchschnitt 2017 bis 2020. Der Effekt der steigenden Lebenserwartung und des steigenden Anteils älterer Menschen auf die zu erwartende Zahl an Sterbefällen kann in diesen Vergleich nicht einberechnet werden.

Mehrere Gründe für den Rückgang

Ab März 2020 lassen sich die Zahlen nur vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie interpretieren. Neben der Vermeidung von COVID-19-Todesfällen können die Maßnahmen und Verhaltensänderungen auch dafür gesorgt haben, dass weniger Sterbefälle durch andere Infektionskrankheiten wie beispielsweise die Grippe verursacht werden, was sich ebenfalls auf die Differenz zum Durchschnitt auswirkt.

Rückgänge oder Anstiege bei anderen Todesursachen können ebenfalls einen Effekt auf die gesamten Sterbefallzahlen haben. Über die Häufigkeit einzelner Todesursachen können die Sterbefallzahlen jedoch keine Auskunft geben.

Für die abschließende Einordnung der Sterblichkeitsentwicklung werden die Sterbefälle noch ins tatsächliche Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt, um beispielsweise auch den Alterungsprozess der Bevölkerung adäquat einzubeziehen. Die dafür erforderlichen endgültigen Ergebnisse inklusive aller Nachmeldungen liegen turnusgemäß zur Mitte des Folgejahres vor – für das Jahr 2020 also Mitte 2021.

Zahlen beziehen sich auf den Sterbetag

Die vorläufigen Sterbefallzahlen beziehen sich auf den Sterbetag, nicht auf das Meldedatum. Da die gemeldeten COVID-19-Todesfälle vom RKI nach Sterbedatum derzeit bis zur 7. Kalenderwoche 2021 veröffentlicht werden, ist ein zeitlicher Vergleich mit den vorläufigen Gesamtsterbefallzahlen aktuell bis zu dieser Woche möglich.

Bei dieser Auswertung des RKI handelt es sich um die Anzahl verstorbener Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Fälle, für die keine oder unplausible Angaben zum Sterbedatum übermittelt wurden, sind nicht enthalten. Diese Ergebnisse sind noch nicht für den Meldeverzug korrigiert und werden sich voraussichtlich durch Nachmeldungen noch weiter erhöhen.