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E-Fahrzeug der Post brannte im Verteilerzentrum komplett aus

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Offenburg | Vermutlich ein technischer Defekt war am gestrigen Montag (15.03.2021) die Ursache für einen Fahrzeugbrand auf dem Gelände eines Post- und Paketzentrums in Offenburg.


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E-Fahrzeug brannte komplett aus

Ein dort abgestelltes Elektro-Verteilerfahrzeug brannte komplett aus. Durch den Brand wurden durch die entstandene Hitze zwei weitere, in der Nähe geparkte Fahrzeuge, zum Teil schwer beschädigt.

E-fahrzeug der post brannte im verteilerzentrum komplett aus
Foto: Feuerwehr Offenburg

Mit sieben Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften mussten die Akkus des ausgebrannten Fahrzeuges immer wieder gekühlt werden, um eine Wiederentzündung zu verhindern. Im Anschluss sicherte die Feuerwehr den Abtransport zu einem Bergungsunternehmen, das eine notwendige Reaktionsunterbrechung der betroffenen Akkus durch Dauerkühlung und Luftabschluss sicherstellt.

An den drei Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand

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Kreisverwaltung Mainz-Bingen informiert zu Impfungen mit AstraZeneca

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Ingelheim | Im Ingelheimer Impfzentrum werden vorerst keine Impfungen mehr mit dem Vakzin von AstraZeneca durchgeführt. Bürgerinnen und Bürger, die einen entsprechenden Termin haben, werden gebeten, nicht im Impfzentrum zu erscheinen – bis es weitere Informationen zum weiteren Vorgehen gibt.


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Impfstoff ist auf Einladung ersichtlich

Der vorgesehene Impfstoff ist auf dem Einladungsschreiben ersichtlich. Wann die Termine nachgeholt werden können, steht derzeit noch nicht fest. Informationen von Bund und Land über die weitere Vorgehensweise stehen noch aus.

Die geplanten Termine für Biontech und Moderna sind davon nicht betroffen. Beide Impfstoffe kommen weiter zum Einsatz.

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Vorerst bis zum 21. März ausgesetzt

Das Ingelheimer Impfzentrum folgt damit der Entscheidung von Bund und Land: Demnach wurden gestern auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts die Corona-Impfungen mit AstraZeneca deutschlandweit ausgesetzt – vorerst bis zum 21. März 2021.

Diese Entscheidung betrifft sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen. Bis zum 21. März waren rund 600 Impftermine mit AstraZeneca im Mainz-Binger Impfzentrum vorgesehen.

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Run auf Mallorca startet – Unmut in Spanien ist groß

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Nachdem bekannt wurde, dass einige beliebte Urlaubsziele wieder ohne Quarantäne erlaubt sind, stieg die Zahl der Reisebuchungen sprunghaft an.


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Run auf Flüge

Kaum wurde die Reisewarnung für des deutschen liebste Urlaubsinsel Mallorca aufgehoben, startet auch der Run auf die Flüge nach Palma.
Durch die gesunkenen Infektionszahlen (Stand Freitag, 12. März 2021) ist es wieder möglich ziemlich problemlos auf die Mittelmeerinsel zu kommen. Urlauber unterliegen weder einer Testpflicht noch müssen sie in Quarantäne. Das Einzige was sie benötigen, ist einen negativen Test bei der Einreise nach Spanien.

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Keine Einladung zum Reisen

„Das Fehlen einer Reisewarnung ist keine Einladung zum Reisen“, so Maria Adebahr, Sprecherin des Auswärtigen Amtes, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Auch die Bundesregierung reagiert auf den sprunghaften Anstieg auf die Urlaubsbuchungen für die Balearen mit dem Hinweis, dass während der Corona-Pandemie generell freiwillig auf touristische Reisen verzichtet werden sollte. Die Entscheidung müsse aber jeder für sich selbst treffen.

Neben Mallorca wurden weite Regionen Spaniens, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen. Somit wurden auch die bis Freitag bestehenden Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes aufgehoben.

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300 zusätzliche Flüge

Rechtzeitig vor dem Beginn der Osterferien will der Reiseanbieter TUI bereits am kommenden Wochenende Hotels auf der Urlaubsinsel wieder öffnen. Auch Eurowings als größter Fluganbieter für die Urlaubsinsel hat bereits reagiert und für die Osterzeit 300 zusätzliche Flüge auf die Insel aufgelegt.

Während sich hierzulande die Reisenden freuen, sorgte nach dpa-Informationen die Öffnung der Insel in Spanien für großen Unmut.

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Scharfe Kritik aus Spanien

Die spanische Zeitung „ABC“ titelte am Wochenende in ihrer Ausgabe: „Spanien wird zu Ostern ein Bunker für die Spanier und eine Oase für die Touristen aus dem Ausland sein. Auch die Inselzeitung „Mallorca Zeitung“ kritisierte: „Osterferien auf Mallorca: für Deutsche Ja, für Spanier Nein“.

Regierungssprecherin Anke Pösken betonte, dass jeder Reisende wissen müsse, dass er sich einem gewissen Risiko aussetze. Gegenüber dpa warnte der Mainzer Virologe Bodo Plachter: „Wenn die Reiseaktivität steigt, dann werden auch die Inzidenzraten steigen. Das ist relativ klar“

Da sich auf der Insel Menschen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern aus ganz Europa treffen, besteht die Gefahr einer Infektionsverbreitung. Ein am Flughafen negativer PCR-Test bedeute nicht, dass der Reisende das Virus nicht bereits in sich trage. „Man holt sich da sehenden Auges ein richtiges Problem ins Land“, so die Regierungssprecherin Pörksen weiter.

Keine kostenlose Stornierungen möglich

Fakt ist, dass durch die Aufhebung der Reisewarnung eine kostenlose Stornierung der Reisebuchung nicht mehr möglich ist.  Der Hinweis des Auswärtigen Amtes, dennoch weiterhin von „nicht notwendigen touristischen Reisen“ abzusehen, ist lediglich eine Empfehlung ohne rechtliche Folgen.

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Ausstellung „Wir Juden“ – Wir Juden sind anders als anders

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Eine unkonventionelle Online-Ausstellung zum Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.“ 1.000 Bilder und Texte zeigen Juden auf allen Kontinenten: geniale Erfinder, sexy Models oder furchterregende Piraten.


Juden mit herausragenden Leistungen

Berühmte Boxer, gefeierte Kriegshelden oder bekannte Schauspieler. Die Ausstellung präsentiert selbstbewusst die herausragenden Leistungen von Juden in Deutschland und anderen Ländern – und führt antisemitische Vorurteile ad absurdum.

Entwickelt wurde „Wir Juden“ vom Münchner Politologen und Kommunikationspsychologen Leo Sucharewicz, Vorsitzender des Trägervereins „Demokratie und Information e.V.“ Seine Haltung bringt er auf eine klare Formel: „Antijüdische Vorurteile wurden und werden produziert – manchmal richtig industriell – und verbreitet. Von skrupellosen Herrschenden, dummen Menschen oder gehässigen Medien. Die Ausstellung „Wir Juden“ entlarvt die Vorurteile als das, was sie sind: blanker Unsinn.“

Richtet sich an Bildungsbeauftragte

Die Ausstellung wird flankiert durch ein breites Spektrum an Vorträgen und Seminaren. Sie richten sich vor allem an Bildungsbeauftragte in Polizei und Bundeswehr, Journalisten, Lehrer und Bildungseinrichtungen.

Der Online Launch von www.wir-juden.com erfolgt mit 14 Kapiteln, die inhaltlich laufend erweitert werden. Monatlich kommen drei weitere Kapitel hinzu. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert.

Einbahnstraßenregelung in der Webergasse in Wiesbaden

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Wiesbaden. Aufgrund der Einbahnstraßenregelung wird die Haltestelle „Kochbrunnen“ ab Montag, 15. März, ab 8 Uhr, bis voraussichtlich Ende März 2021, stadteinwärts in die Taunusstraße verlegt. Die Haltestelle „Webergasse“ entfällt in diesem Zeitraum ersatzlos. Nächste Zusteigemöglichkeit für die Fahrgäste besteht an der Haltestelle „Kurhaus/Theater“ in der Wilhelmstraße. Von dieser Maßnahme betroffen sind die Linien 1, 8 sowie die Schulbusse und Einsatzwagen von ESWE Verkehr. Stadtauswärts fahren die Busse auf dem regulären Fahrweg.

 

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 450 22-450.

 

Ingelheim öffnet wieder seine Denkmäler

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Ingelheim | Ab dem heutigen Dienstag (16.03.2021) öffnet die Stadt Ingelheim ihre Denkmäler wieder für Besucher. Dabei gilt neben den Abstandsregeln und der Maskenpflicht (Medizinische Gesichtsmasken) eine Personenbegrenzung von 20 Quadratmetern pro Person. Ebenso dürfen sich nur fünf Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten gemeinsam treffen.


Öffnung mit Auflagen

Die Denkmäler haben täglich von 10:00 bis 16:00 geöffnet. Ab April gilt sind diese sogar eine Stunde länger bis 17:00 geöffnet.

Geöffnete Denkmäler mit zugelassenen Personen:

  • Aula regia (max. 30 Personen)
  • Heidesheimer Tor (max. 15 Personen)
  • Nordflügel (max. 5 Personen)

Die Flügeltüren zu diesen Bereichen müssen immer vollständig geöffnet sein, damit beim Betreten und Verlassen der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden kann. Die Rampe am Heidesheimer Tor bleibt geschlossen.

Die Bereiche Warmluftheizung, Präsentationshaus und Jüdischer Friedhof bleiben weiterhin geschlossen, da hier der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann.

Auch die Saalkirche bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Hinweis für Geimpfte mit AstraZeneca – Bei anhaltenden Kopfschmerzen Arzt aufsuchen

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Gesundheitsministerium RLP. Rheinland-Pfalz hat unmittelbar nach der Information durch das Bundesgesundheitsministerium die Koordinatoren der 32 Impfzentren sowie die Krankenhäuser und Polizei und Justizvollzug informiert, die ihre Beschäftigten in Eigenorganisation impfen. Ebenfalls informiert wurden die mobilen Teams, die aktuell vorrangig in der Eingliederungshilfe impfen. Der Stopp gilt unverzüglich.


In einer Pressekonferenz hat Jens Spahn erklärt, dass diejenigen als nicht geimpft gelten, die mit AstraZeneca geimpft wurden.

Das Virus beherrscht die Analyse vor und nach der Wahl

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Die Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben einen Vorgeschmack auf das Wahljahr 2021 gegeben. Sowohl in den äußeren Umständen als auch als Thema wird es von einem Virus beherrscht. Wobei die Analytiker ihn unterschiedlich interpretieren.

Die Regierenden sind wiedergewählt worden. Das zeige, dass die Bürger grundsätzlich zufrieden sind mit der Corona-Politik. Zumal der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wie er selbst Befürworter eines harten Kurses war. Für den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ist die Lage am Tag danach eindeutig: Die Wahlen haben ihn bestätigt.

Söder folgt damit dem Ersten Gesetz der Wahlanalyse: Die Ergebnisse geben immer dem recht, der sie analysiert. Die zweite Regel lautet: Aspekte, die dem nicht entsprechen, lässt man weg. So wie Söder auslässt, dass Dreyer vorangeschritten ist mit Öffnungen – und auch eindrucksvoll im Amt bestätigt wurde.

Erschwerte Prognosen

Doch gerade diese Wahlanalyse nötigt zum genauen Hinsehen: So waren in Rheinland-Pfalz mit FDP, AfD und Freien Wähler in der Prognose die Parteien stärker als im Endergebnis, die in unterschiedlicher Weise für eine andere Corona-Politik stehen. Dazu muss man wissen, dass die Prognose durch Umfragen zustande kommen, die Demoskopen vor den Wahllokalen vornehmen.

Doch zwei Drittel der Stimmen wurden laut Landeswahlleiter Marcel Hürter dieses mal per Briefwahl abgegeben. Das erschwerte den Demoskopen die Prognose. Und es lässt darauf schließen: Von den Wochen vor der Wahl bis hin zum Wahltag änderte sich die Stimmung zugunsten der Parteien, die eine andere Corona-Politik als den Lockdown vertreten.

Dieses Wissen scheint schon längst in der CDU angekommen zu sein. In der Elefantenrunde versuchte Christian Baldauf noch mal das Blatt zu drehen und sagte, die Inzidenz, also die Fallzahlen, taugten nicht als einziger Maßstab in der Bekämpfung der Pandemie. Doch für diese Erkenntnis gilt nun das Dritte Gesetz der Wahlanalyse: Verlierer haben nie recht.

Inzidenz im Mittelpunkt

Die Zeichen stehen auf Rücknahme der Lockerungen. In der Stadt Mainz passiert das bereits. Auch die Nachrichtenlage lässt darauf schließen. Zwar ist die Todeszahl heute mit 47 Fällen eher niedrig und noch immer wird auch mit und nicht ausschließlich durch Corona gestorben – doch das sind Feinheiten, die überhört werden wie Baldauf. Die Inzidenz steht alleine im Mittelpunkt.

Geht also alles nach den Wahlen weiter wie vorher? Das nicht. Das sagt selbst Söder. Das Management müsse besser werden. Engpässe bei Impfstoff und Schnelltests, nicht oder falsch ausgezahlte Hilfen für die Wirtschaft, die App eines Rappers, der mehr vertraut wird als der staatlichen App – das alles müsse besser werden, fordert Söder.

Von allen Stimmen am Tag nach den Wahlen ist seine die spannendste. Er warnt vor den Folgen. Den unterschiedlichen. Den wirtschaftlichen und geopolitischen zum Beispiel: „Corona schwächt Europa im internationalen Kontext, mehr als wir denken.“ Und auch vor den Folgen für seine Partei: Wenn im Sommer Corona gemanagt sei, dürfe die sich nicht so erschöpft haben, dass sie nicht mehr in den Wahlkampf im September ziehen könne. Diese Bemerkung ist gleich in zweierlei Hinsicht spannend.

Zwischenzeile

Zum einen glaubt Söder, dass sich die Pandemie bis zum Sommer managen lässt. „Zero Covid“ scheint sich erledigt zu haben. Also die Idee, dass sich der Virus komplett auslöschen lasse. Eine Idee, der unter anderem Berater:innen der Kanzlerin anhängen.

Zum anderen weiß Söder: Die Wahlen haben seine Partei nach unten gezogen. Die Beschlüsse seien richtig, verteidigt er sich. Aber das Management müsse besser werden, greift er andere an. Etwa Wirtschaftsminister Peter Altmaier oder Gesundheitsminister Jens Spahn, der in Sachen Kanzlerkandidatur ein Duo mit Armin Laschet bildet.

Es sind parteipolitische Fragen, die jetzt im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen: Wer kandidiert? Welche Koalitionen sind wahrscheinlich? Wer profitiert? Das folgt den Gesetzen der Wahlanalyse. Doch seit es den Virus gibt, sind viele Gesetze außer Kraft gesetzt – und die Analysten täten daher besser, ihren Fokus auf einen anderen Punkt zu richten.

Rückläufige Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung ist zurückgegangen. In Rheinland-Pfalz von 70,4 auf 64,4 Prozent. In Zeiten, in denen Politik sich wie lange nicht auf den Alltag der Menschen auswirkt, bleiben die von der Wahl fern. Wieso?

Analytiker tun gut dran, sich nicht an die Gesetze der Wahlanalyse zu halten. Und nicht so zu tun, als ob sich diese entscheidende Frage sicher beantworten ließe. Denn es gibt mehrere mögliche Gründe für die rückläufige Beteiligung. Keiner davon ist gut:

Vertrauensverlust in die Parteien aber auch Ratlosigkeit gegenüber der Pandemie bieten sich als mögliche Antworten an. Dafür spräche, dass die CDU die meisten Stimmen an das Lager der Nichtwähler verloren hat. Wie es Söder sagt, hätten die Wähler also das Vertrauen in das Management verloren – wüssten aber auch nicht, wem sie es sonst schenken sollten.

Ende der Pandemie verschoben

Der Sommer als Ende der Pandemie? Nachdem schon der Lockdown nur ein „Wellenbrecher“ war für den November? Fragen. Alles nur Fragen. Real ist der Impfstopp für AstraZeneca. Und der hat das Ende der Pandemie wieder nach hinten verschoben.

Nur wenn er die Feinheiten außer acht lässt, hat Söder recht damit, dass es an der Corona-Strategie keinen Zweifel gebe. Sicher hingegen ist, dass weitere Konsequenzen drohen, wenn wir die Pandemie nicht besser in den Griff bekommen. Für Europa im internationalen Vergleich. Und für die Union im nationalen.

Sperrung der Tiefgarage Gartenfeldstraße in Ingelheim

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Ingelheim. Die Tiefgarage in der Ingelheimer Gartenfeldstraße wird vom 22. März bis zum 28. März gesperrt. Grund für die Sperrung sind Beschichtungsarbeiten und eine neue Wegeführung zur Einfahrt in den Neubau des Lavendelkreisel. Für die Mieter der Stellplätze werden Ausweichplätze zur Verfügung gestellt.

Aufnahmestopp bei den Anmeldungen für Restimpfstoffe im Kreis Groß-Gerau

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Nachrichten Groß-Gerau | In der vergangenen Woche gestartete Impfbörse des im Kreis Groß-Gerau, über die Restdosen von Impfstoff verwertet werden können. Diese hat eine riesige Resonanz, weshalb nun erstmal ein Aufnahmestopp für die Anmeldungen gilt.


Über 2.000 Anmeldungen für die Impfbörse

Bislang sind weit über 2000 Anmeldungen für die Impfbörse des Landkreises eingegangen. Da abends im Impfzentrum aber maximal ein bis zwei Handvoll dieser ansonsten nicht mehr verwertbaren Dosen für Kurzentschlossene zur Verfügung stehen, wird die Anmeldemöglichkeit zunächst einmal ausgesetzt. Wie der Kreis mitteilt, will man zunächst die aktuell prallvolle Liste abarbeiten. Das Organisationsteam bittet daher darum, aktuell keine Anmeldungen mehr über die Homepage des Kreises abzusenden. Wenn der Annahmestopp endet, wird es eine erneute Mitteilung geben.

Für alle auf der Warteliste gilt:

Für diejenigen aus der Anspruchsgruppe 2, die bereits auf die Warteliste der Impfbörse aufgenommen wurden, gilt, dass sie abends ab 22:00 Uhr angerufen werden können, wenn für sie eine Impfung möglich ist. Sie müssen dann innerhalb einer halben Stunde am Impfzentrum in Groß-Gerau in den Sporthallen der Martin-Buber-Schule sein.

Die organisatorischen Gesamtleiter des Impfzentrums weisen bei dieser Gelegenheit nochmals darauf hin, dass aus Platzgründen Impflinge bitte nur dann in Begleitung zu ihrem Termin erscheinen sollten, wenn dies unbedingt erforderlich ist.

Großeinsatz der Polizei am Flughafen Frankfurt

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Flughafen Frankfurt Bundespolizei
Flughafen Frankfurt Bundespolizei

Nachrichten Frankfurt am Main | An diesem Montagmorgen (15. März 2021) gegen 9:30 Uhr kam es am Flughafen Fraport in Frankfurt am Main zu einem Großeinsatz der Landes- und Bundespolizei.


Teile des Terminal 1 wurden gesperrt

Ein Zeuge hatte am Flughafen Frankfurt einen Mann entdeckt, der einen verdächtigen Gegenstand in der Hand hielt, bei dem es sich um eine Schusswaffe gehandelt haben könnte. Umgehend hatte er die Polizei informiert, welche nur kurz darauf mit einem Großaufgebot vor Ort war.

Wie die Polizei mitteilt, leiteten die Einsatzkräfte alle erforderlichen Maßnahmen ein, um dem Hinweis nachzugehen und eine Gefahr für die Bürger auszuschließen. Hierzu wurden auch Spezialkräfte der Polizei zur Unterstützung zum Flughafen geschickt. Die Polizei sperrte einen Teil des Terminal 1 und fahndete nach dem Verdächtigen. Zusätzlich wurde der öffentliche Personennahverkehr vorübergehend eingestellt.

Der Verdächtige war mit einer Frau und einem Kind unterwegs

Gleichzeitig sichteten Einsatzkräfte die Bilder eines Überwachungsvideos, auf denen der Gesuchte zu sehen war. Ebenfalls darauf zu erkennen war der verdächtige Gegenstand, bei dem es sich um eine Waffe handeln sollte. Gegen 12:30 konnte den Überwachungsaufnahmen entnommen werden, dass der Mann in Begleitung einer Frau und eines Kindes das Terminal bereits verlassen hatte. Zudem konnte man erkennen, dass es sich bei der gemeldeten Waffe offensichtlich um eine Spielzeugpistole des Kindes handelte. Die Ermittlungen dauern an.

Vier Verletzte in Bermersheim – Feuerwehreinsatz mit Alarmierung „Menschenrettung“

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Nachrichten Rheinhessen | An diesem Montagnachmittag (15. März 2021) gegen 15:00 Uhr kam es zu einem größeren Feuerwehreinsatz in einem Weingut in Bermersheim (Verbandsgemeinde Wonnegau). In der dortigen Arbeitsküche innerhalb Scheune kam es zu einer starken Rauchentwicklung. BYC-News war vor Ort.


Eine Person wurde zunächst vermisst

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, wurden die Einsatzkräfte zu dem Weingut alarmiert. Noch während der Anfahrt der Feuerwehr wurde der Alarm auf „B3 – Menschenrettung“ erhöht, weil noch eine Person in dem Anwesen vermisst wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich die zunächst vermisste Person allerdings bereits draußen in Sicherheit. Die Feuerwehr startete den Löschangriff unter Atemschutz und schaltete den Strom ab. Nur kurze Zeit später gelang es den Einsatzkräften, das Feuer zu bekämpfen, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert wurde.

Anschließend entdeckte die Feuerwehr den Elektroherd in der Arbeitsküche, der als mögliche Brandursache in Betracht gezogen wird. Die Feuerwehr brachte den Herd nach draußen und löste die Verkleidung um sicherzustellen, dass sich dahinter keine Glutnester mehr befinden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Vier Personen wurden leicht verletzt

Bei dem Brand hatten sich insgesamt vier Personen eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen, die von dem Rettungsdienst vor Ort behandelt wurde. Die Küchenzeile in der Arbeitsküche ist vollständig zerstört und nicht mehr nutzbar. Über die genaue Höhe des Sachschadens ist allerdings noch nichts bekannt.

Vor Ort im Einsatz waren insgesamt 50 Feuerwehrkräfte aus:

  • Gundersheim
  • Berkersheim
  • Gundheim
  • Westhofen
  • Osthofen mit dem Teleskopgelenkmast
  • Der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Wonsheim
Vier verletzte in bermersheim - feuerwehreinsatz mit alarmierung "menschenrettung" 1
Feuerwehreinsatz in Bermersheim | Foto: BYC-News | T. Lüttringhaus

Deutschland setzt Impfungen mit AstraZeneca aus

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Deutschland setzt die Impfungen mit AstraZeneca aus. Das haben mehrere Medien darunter die Bild berichtet. Sie berufen sich auf das Bundesgesundheitsministerium, das diesen Schritt auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts vornehme. Berichte über Thrombosen der Hirnvenen machten diesen Schritt notwendig.


Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA solle nun entscheiden, ob der Impfstoff die Zulassung behalte. Dänemark hatte am Donnerstag als erstes Land die Impfungen ausgesetzt. Danach folgten Norwegen, Island, Bulgarien, Irland und die Niederlande.

Auf der Internetseite des Ministeriums sind noch keine Informationen zu dem Thema zu finden. Dafür ein schlecht gealtertes Interview mit Minister Jens Spahn (CDU) aus dem Februar. Überschrift: „Alle zugelassenen Impfstoffe sind sicher und wirksam.“

Update, 15. März, 18.02 Uhr:

In einer Pressekonferenz hat Jens Spahn erklärt, dass diejenigen als nicht geimpft gelten, die mit AstraZeneca geimpft wurden.

Stadt Mainz nimmt Lockerungen teilweise zurück und führt Maskenpflicht am Rhein ein

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Ganztagsschulen in Mainz
Mainz

Die Stadt Mainz nimmt vergangene Woche eingeführte Lockerungen teilweise wieder zurück. Grund dafür ist die „Inzidenz“, die in zwei der letzten drei Tage über 50 gelegen hat. Für den Einzelhandel brauchen Kunden nun wieder einen Termin, Sport ist nur unter strengen Auflagen möglich. Für das Rheinufer kommt eine Maskenpflicht.

Die „Inzidenz“ ist die Zahl der Neuinfektionen, die innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner kommen. Diese habe laut dem Leiter des Gesundheitsamts Dr. Dietmar Hoffmann in Mainz lange zwischen 20 und 30 gelegen – sei aber jetzt wieder auf über 50 gestiegen. Schuld sei die britische Mutation des Virus, die bereits jetzt etwa dreiviertel aller Fälle ausmachten.

Ausbreitung frühzeitig entgegen wirken

Der Schritt folgt der Logik der Beschlüsse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz. Die hatte eine Fahrplan festgelegt. Wie bei einem Leiterspiel sollten Lockerungen durchgeführt werden – aber bei steigenden Zahlen auch wieder zurückgenommen werden. „Wir müssen, wir wollen aber auch“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) auf einer digitalen Pressekonferenz. Es gelte der Ausbreitung des Virus frühzeitig entgegen zu wirken.

Folgende Regeln gelten ab dem morgigen Dienstag:

– In den Einzelhandel dürfen Kunden nur noch mit Termin. Dann darf ein Kunde pro 40 Quadratmeter in den Laden.

– Die Anmelde-Regel gilt auch für Büchereien und Archive.

– Ausgenommen sind nach wie vor Supermärkte, Tankstellen, Baumärkte, Läden für Tierfutter und Drogerien.

– Sport ist in Einzelsportarten möglich: Im Freien, mit maximal fünf Menschen aus zwei Hausständen sowie für bis zu 20 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren.

– Proben sind untersagt.

– Die Maskenpflicht in der Altstadt und rund um den Hauptbahnhof wird verlängert auf 8 bis 18 Uhr.

– Die Maskenpflicht wird erweitert auf das Rheinufer. Sie gilt jeweils von 12 bis 22 Uhr von der Eisenbahnbrücke Süd bis zur Drehbrücke am Zollhafen.

– Friseure, Kosmetik- und Tattoostudios bleiben offen.

Virus richtet sich nicht nach Wahlen

Die Öffnungen orientierten sich nur an dem Fahrplan, den die Ministerpräsidentenkonferenz vorgegeben hat, sagt Ebling: „Das ist der gültige Rechtsrahmen.“ Es werde Debatten geben, auch über die Frage, warum der Einzelhandel teilweise geschlossen werde, obwohl er nicht zwingend der Herd für die Verbreitung des Virus sein müsse.

Doch der Virus richte sich nicht nach Wahlen, sagt Ebling: „Er wird sich auch nicht an der Bundestagswahl orientieren.“ Und es gelte nun Kontakte zu reduzieren. Der Einzelhandel sei eine Möglichkeit dazu, andere sollten vermieden werden: „Wir wollen Kitas und Schulen nicht mehr zumachen.“

Fahndung nach Exhibitionist in Mainz-Kostheim

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Nachrichten Wiesbaden | In dieser Sonntagnacht (14. März 2021) gegen 2:15 Uhr wurde eine 32 Jahre alte Frau in der Bischofsheimer Straße in Mainz-Kostheim von einem Mann sexuell belästigt.


Der Mann stand vor ihrem Fenster

Die Frau hatte den unbekannten Mann vor ihrem Schlafzimmerfenster bemerkt und sprach ihn daraufhin an. Als sie ihn aufforderte sofort zu gehen, bemerkte sie, dass sich der Mann entblößt hatte. Der Unbekannte flüchtete daraufhin. Die Frau verständigte die Polizei, welche umgehend eine Fahndung nach dem Mann einleitete, die jedoch erfolglos verlief.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: 

  • männlich
  • vermutlich eine Glatze
  • dunkel gekleidet

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 0611 – 3450 zu melden.