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Fridays For Future plant Fahrraddemo durch Mainz

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Fridays For Future planen an diesem Freitag eine Fahrrad-Demonstration durch Mainz. Diese startet um 14 Uhr an der Theodor-Heuss-Brücke und führt von dort im Berufsverkehr über Knotenpunkte der Stadt. Die Aktion ist Teil eines weltweiten Streiks unter dem Titel „No more empty promises“ – also keine leeren Versprechungen mehr.

Massendemos wie 2019 kann Fridays For Future wegen der Pandemie nicht durchführen. Deswegen sei man gezwungen, auf kreative Aktionen umzusteigen, teilt das Mainzer FFF-Team mit.

Start an der Heuss-Brücke

Die Raddemo startet laut FFF am Freitag um 14 Uhr an der Theodor-Heuss-Brücke. Von dort führt sie über die Rheinallee bis zur Goethestraße, zurück über den Ring, am Hauptbahnhof vorbei, durch das Bleichenviertel über die Ludwigsstraße am Südbahnhof vorbei und dann über die Rheinstraße zurück zur Heuss-Brücke. Dort endet die Aktion dann mit einer Kundgebung.

Laut Fridays For Future richtet sich die Aktion an die zukünftige Landesregierung. Diese solle sich „verstärkt für eine gerechte und konsequente Klimapolitik“ einsetzen. „Die Politikerinnen und Politiker müssen nun endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und
eine effektive und gerechte Klimapolitik betreiben”, fordert Mitorganisatorin Freya Hiemenz.

“Die Erderhitzung ist weiterhin nahezu unaufhaltbar, was mich sehr besorgt”, fügt Nando
Spicker, Student aus Mainz hinzu. Deswegen sei es jetzt Zeit für „radikale Maßnahmen“. Zonen, in denen Tempo 30 gilt, genügten nicht als Schritt in Richtung „Klimaneutralität“.

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Über 100 Autos in Mainz-Hechtsheim zerkratzt

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Autofahrer müssen sich in Mainz-Hechtsheim sorgen. Ein oder mehrere Täter sind unterwegs und zerkratzen abgestellte Wagen. 107 Fälle sind der Polizei bereits bekannt. Der Sachschaden ist entsprechend hoch.

Sonntag vergangene Woche ging die Serie los. Der oder die Täter zerkratzten Autos. Meist sind sie im Gebiet rund um die Neue Mainzer Straße unterwegs – auch am Bahnweg, in de Falkensteiner Straße, der Lorscher Straße und der Büdinger Straße kam es zu Vorfällen.

Vierstellige Schäden im Schnitt

Im Schnitt entstehen den Besitzern vierstellige Sachschäden. Auf rund 150 000 Euro schätzt die Polizei den Gesamtschaden. Wobei es möglich ist, dass es Betroffene gibt, die sich noch nicht gemeldet haben. Sie können das bei der Polizeiinspektion Mainz 3 nachholen. Deren Nummer lautet 06131/ 65 43 10.

Auch bittet die Polizei die Anwohner um Wachsamkeit. Wer dem oder den Täter bei einer Tat zusieht, soll sich melden. Das gilt auch für die, die schon etwas beobachtet haben.

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Stimmen zum vorläufigen Wahlergebnis in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Sonntag (14. März 2021) fanden die Kommunalwahlen statt. In der Zwischenzeit sind die Trendergebnisse der Gemeindewahl Ginsheim-Gustavsburg veröffentlicht. BYC-News sprach im Anschluss mit einigen Vertretern der Parteien über das vorläufige Ergebnis.


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CDU Ginsheim-Gustavsburg

„Ich lege auf diese Zwischenmeldung noch keinen sehr großen Wert darauf, auch wenn es natürlich für uns aktuell recht schön aussieht. Unsere Verluste sind aktuell sehr wenig obwohl uns der Bund dabei nicht wirklich geholfen hat. Die Affäre ist natürlich sehr schlimm aber da haben wir, die Leute, die ihre Freizeit dafür aufbringen und das ehrenamtlich machen, nichts mit zu tun. Trotzdem schlägt sich das natürlich auf die Stimmung der Bürger wieder, wofür ich sogar volles Verständnis habe“, sagt der Vorsitzende Franz-Josef Eichhorn. Grundsätzlich sei er aber bis jetzt schon mal sehr zufrieden. Er hoffe natürlich oder gehe sogar davon aus, dass die CDU Ginsheim-Gustavsburg bei den weiteren Auszählungen mindestens noch den neunten Platz wieder bekommen.

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Freie Wähler Ginsheim-Gustavsburg

„Mit unserem aktuellen Ergebnis sind wir zufrieden. Wir hatten uns als Ziel gesetzt 25 Prozent und neun Sitze zu erreichen. Das hätten wir aktuell erreicht. Natürlich muss man da aber noch das Endergebnis abwarten“, sagt Jochen Capalo von den Freien Wählern Ginsheim-Gustavsburg. Im Vergleich zur Wahl im Jahr 2016 haben die Freien Wähler über sechs Prozent der Wählerstimmen verloren. Jochen Capalo erklärt, dass er dies nicht zwangsläufig als Verlust ansieht. Die Freien Wähler hätten lediglich im Jahr 2016 ein enorm gutes Ergebnis erreicht. „Dass das nicht mehr realistisch war, das war uns durchaus auch bewusst. Wie schauen natürlich optimistisch auf die weitere Auszählung und sind dankbar für jede Stimme, die wir bis jetzt bekommen haben“, sagt Capalo abschließend.

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Die Grünen Ginsheim-Gustavsburg

„Wenn man nach dem Trendergebnis geht, sind wir die Partei, die die meisten Gewinne zu verzeichnen hat und somit auch der Wahlsieger. Das Ergebnis haben wir ohne einen externen Effekt erzielt, wie beispielsweise Fukushima im Jahr 2011. Das lag dieses Mal alleine an unserer Politik. Der klare Auftrag der Wähler der nun erteilt worden ist, ist eine klare und faktengestützte Sachpolitik mit dem Schwerpunkt Klimaschutz“, sagt der Claus Rethorn, Vorsitzender der Grünen Ginsheim-Gustavsburg. Was bestimmt auch zu dem sehr erfreulichen Ergebnis beigetragen habe, so Rethorn, seien die vielen jungen Menschen, welche die Partei dazugewinnen konnte und die sich sehr engagiert eingebracht haben. „Wir können damit von einem neuen personellen Fundament arbeiten. Deshalb werden wir in der nächsten Stadtverordnetenversammlung eine bestimmende Kraft sein“, sagt Rethorn zuversichtlich.

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Bundesweiter Rückruf von Camembert bei Kaufland

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Lebensmittelwarnung
Lebensmittelwarnung

Lebensmittelwarnung | Die Münnich fromage GmbH & Co. KG ruft Camembert zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Käse den pathogenen Keim E.coli (VTEC) enthält. Das Produkt wurde bundesweit bei Kaufland, von dem Käsespezialitäten-Großhändler Heiderbeck GmbH Olching und von der akzenta-Supermarkt-Filiale in Wuppertal-Barmen verkauft.


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Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: CAMEMBERT GRAINDORGE 250G
  • Identitätskennzeichen: FR 14.371.001 CE
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 07.04.2021
Foto: Münnich fromage GmbH & Co. KG
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Dramatische Folgen des Verzehrs sind möglich

Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen verursachen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich vor allem bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen wie beispielsweise der Bauchspeicheldrüse oder dem Herz auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

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Kunden erhalten ihr Geld zurück

Kunden, die das oben genannte Produkt gekauft haben, können dieses in den Verkaufsstätten zurück geben. Sie bekommen dann Ersatz oder den Kaufbetrag zurück erstattet.

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Streit mit Körperverletzung auf offener Straße in Budenheim

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Budenheim | Am Samstagabend, den 13.03.2021, wurden Polizei und Rettungsdienst per Notruf über eine Körperverletzung in der Heidesheimer Straße in Budenheim informiert.


Gegen 21:40 Uhr gerieten dort ein 26-jähriger Budenheimer und ein 37-jähriger auf der offenen Straße in Streit. Hintergrund ist nach ersten Erkenntnissen eine vorausgegangene Unterhaltung des 37-Jährigen mit der ebenfalls anwesenden Freundin des 26-Jährigen. Bei der Auseinandersetzung kam es zu einer Schlägerei, bei der der 37-jährige zu Boden fiel und im Gesicht derart verletzt wurde, dass er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen. Der 26-jährige Täter muss sich nun strafrechtlich verantworten.

 

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Autoknacker in Ginsheim-Gustavsburg unterwegs

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von diesem Samstag (13. März 2021) auf Sonntag wurde in der Erzberger Straße im Stadtteil Gustavsburg ein Mercedes aufgebrochen. Die Täter schlugen zunächst eine Scheibe des Wagens ein und klauten eine auf dem Beifahrersitz abgelegte Geldbörse samt persönlichen Dokumenten. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden.


 

Der Kaiserschnitt liegt wieder im Trend

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Den Weg durch den Geburtskanal nehmen immer weniger Kinder. Drei von zehn Neugeborenen kommen in deutschen Krankenhäusern per Kaiserschnitt zur Welt. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Drei von tausend Kindern werden tot geboren.

Kehrtwende im Trend

748 500 Frauen haben im Jahr 2019 rund 763 000 Kinder in deutschen Krankenhäusern zur Welt gebracht, wie das statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Das sind etwa 10 000 weniger als im Jahr davor. Das bedeutet eine Kehrtwende:

Knapp 30 Prozent der Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt. Das ist zwar etwa doppelt so viel wie noch vor 30 Jahren. Aber etwas weniger als 2011. Damals waren 32,2 Prozent der Entbindungen Kaiserschnitte. Danach ging der Trend bergab. 2019 war er erstmals wieder höher als im Jahr davor.

Wobei es regionale Unterschiede gibt: Im Saarland kam es bei 34,8 Prozent der Geburten zu Kaiserschnitten. In Sachsen war das nur in 24,5 Prozent der Fälle so, in Berlin war es mit 24,7 Prozent ein kaum höherer Anteil.

Festangestellte Hebammen

Bei 5,9 Prozent der Geburten wurden Saugglocken eingesetzt und in 0,3 Prozent der Fälle die Geburtszange. Die restlichen Geburten gingen den natürlichen Weg. Bei 99,7 Prozent aller Geburten kamen die Kinder lebendig zur Welt.

Laut Statistischem Bundesamt gab es 2019 in Deutschland 11 433 Hebammen und Entbindungspfleger. 622 mehr als im Jahr davor. Über 10 000 sind fest angestellt.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

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Der Landeswahlleiter hat das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl vorgestellt. Demnach reicht es bequem für eine Fortsetzung der Ampel-Koalition. Den Freien Wählern ist zum ersten mal der Einzug ins Parlament geglückt.

Nach den Angaben holten:

SPD: 35,7 Prozent (Minus 0,5 Prozent im Vergleich zu 2016)

CDU: 27,7 Prozent (Minus 4,1)

Grüne: 9,3 Prozent (Plus 4,0)

AfD: 8,3 Prozent (Minus 4,3)

FDP: 5,5 Prozent (Minus 0,7)

Freie Wähler: 5,4 Prozent (Plus 3,2 Prozent)

Sonstige: 8,2 Prozent (Plus 2,6 Prozent)

Die Frage, ob der Mainzer Johannes Klomann über die Landesliste in das Parlament kommt ist noch nicht geklärt. Der Landeswahlleiter teilt mit, dass die Liste der gewählten Abgeordneten noch nicht vorliegt. Klomann steht auf Listenplatz 36. Aber die Sitzverteilung liegt ebenfalls noch nicht vor. Auch werden direkt gewählte Abgeordnete von der Zahl derer abgezogen, die insgesamt für eine Partei ins Parlament zieht.

Mann in Biebesheim ausgeraubt und zusammengeschlagen

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Polizei Symbolbild Nachts
Polizei Symbolbild Nachts

Nachrichten Biebesheim | In dieser Montagnacht (15. März 2021) gegen 1:30 Uhr wurde ein 26 Jahre alter Mann in der Burgundenstraße in Biebesheim von mehreren Personen attackiert und ausgeraubt.


Vier bis fünf dunkel gekleidete Täter

Wie der Mann gegenüber der Polizei mitteilte, war dieser zu Fuß in der Burgundenstraße unterwegs, als vier bis fünf dunkel gekleidete Männer ihn von hinten angriffen. Die Angreifer schlugen den Mann und traten auf ihn ein, wobei sich das Opfer mehrere Blessuren zuzog. Im Anschluss daran sollen die Täter die Geldbörse mit einem Inhalt von mehreren hundert Euro und das Handy des 26-Jährigen gestohlen haben.

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei den Ermittlern der Kriminalpolizei zu melden.

Katharina Binz gewinnt als erste Grüne ein Direktmandat für den Landtag

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Die Mainzerin Katharina Binz hat den Wahlkreis Mainz I gewonnen. Damit ist sie die erste Grüne, der es in Rheinland-Pfalz gelungen ist, ein Direktmandat zu ergattern. Für den bisherigen Abgeordneten Johannes Klomann (44) bedeutet es das vorläufige Ende seiner Landtagskarriere.

Binz und Klomann lieferten sich ein spannendes Rennen – Kopf an Kopf. Zu Beginn der Auszählung lag Klomann noch in der Innenstadt vorne. Doch als gut zweidrittel der Stimmbezirke ausgezählt waren, überholte ihn Binz. Aber es blieb bis zum Schluss knapp.

Am Ende hieß es 29,6 Prozent für Katharina Binz und 29,2 Prozent für Johannes Klomann. Real waren das nicht mal 200 Stimmen. Binz rückte 2017 für Eveline Lemke in den Landtag nach. Da sie mit einem guten Listenplatz ausgestattet war, wäre sie 2021 auch ohne das Direktmandat wieder in den Landtag gekommen.

Zittern für Klomann

Update, 145.3.2021, 8.55 Uhr:

Das gilt zuerst nicht für Johannes Klomann. Er ist für die nächsten fünf Jahre raus. Auf der Landesliste hatte der Vorsitzende der SPD Mainz den wenig aussichtsreichen Listenplatz 36. Der Landeswahlleiter hat mittlerweile die Liste der gewählten Abgeordneten veröffentlicht. Demnach ist Klomann nicht mehr im Landtag vertreten.

Ende Update

2014 war Klomann Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt geworden. Dort folgte er auf seinen Bruder Nico. Der war wiederum 2009 der erste grüne Ortsvorsteher in Rheinland-Pfalz geworden. 2019 war dann Schluss für Johannes Klomann – er unterlag wieder einem Grünen, Christoph Hand.

Alle vier Stadtteile, die den Wahlkreis Mainz I bilden, werden von grünen Ortsvorsteher:innen geführt. Deswegen war Binz im BYC-Interview auch optimistisch, das Direktmandat erobern zu können.

Binz die Steherin

Binz ist 38 Jahre alt und stammt aus Zell an der Mosel. Ihr politischer Weg war von Umwegen geprägt. Nach der Wahl 2011 stand sie zwischenzeitlich als erste Nachrückerin auf der Landesliste, doch keiner schied mehr aus. Sie kandidierte um den Landesvorsitz, wurde aber im ersten Versuch abgelehnt.

Sie verlor gegen den Koblenzer Uwe Diederichs-Seidel. Die Partei meuterte. Binz bekam es ab. Zu viele Kompromisse waren aus Sicht der Basis in der Koalitionsbildung mit der SPD gemacht worden. Außerdem hatte die Partei drei von drei Ministerämtern mit Frauen besetzt. Wäre Binz gewählt worden, hätten auch der Partei drei Frauen vorgestanden – offenkundig war das den Männern zu viel.

Diederichs-Seidel galt 2013 als gescheitert. Jetzt wählte die Partei Binz. Doch das schlechte Ergebnis 2016 wurde in der Folge auch ihr angeheftet. Doch Binz ist eine Steherin, eine gute Organisatorin und eher leise. Große Töne hat sie sich im Vorfeld verkniffen. Obwohl ihr historischer Sieg in der Luft lag.

Illegaler Transport von Hundewelpen an der Anschlussstelle zu Autobahn A61

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Symbolbild PASt Heidesheim
Symbolbild PASt Heidesheim

Polizei Mainz. Am Sonntag (14. März 2021) wurde im Rahmen einer polizeilichen Kontrollstelle auf der Landstraße L400 bei Gau-Bickelheim in Höhe der Anschlussstelle zur Autobahn A61 ein Mercedes-Transporter aus Bulgarien in die Kontrollstelle gezogen.


Die Welpen wurden sichergestellt

Neben den beiden bulgarischen Insassen fanden sich im Laderaum des Fahrzeuges auch fünf Stahlgitter-Boxen mit insgesamt sechs Welpen. Die aus unterschiedlichen Rassen stammenden Hunde befanden sich teils in einem bedenklichen gesundheitlichen Zustand. Auf Grund der Gesamtumstände wird von einem illegalen Welpen-Transport ausgegangen.

Die Welpen wurden sichergestellt und nach einer tierärztlichen Untersuchung vorerst in einem Tierheim untergebracht. Gegen die beiden Insassen wird nun u.a. wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Ergebnisse Ginsheim-Gustavsburg | Grüne großer Wahlsieger in Hessen

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Ginsheim-Gustavsburg. Bei der Kommunalwahlen am Sonntag konnten rund 4,7 Millionen Hessinnen und Hessen ihre Kommunalvertreter neu bestimmen. Die Auszählung der Kommunalwahlstimmen braucht bekanntermaßen besonders lange Zeit. Die bislang bekannten Ergebnisse zeigen ein klares Bild. Die Grünen könnten in der Kommunalwahl 2021 in Hessen landesweit auf den zweiten Platz kommen.


Die Aktuellen Ergebnisse für Ginsheim-Gustavsburg sehen wie folgt aus. (Stand 13:00 Uhr – 15. März 2021)

  • Auszählungsgrad: 49.5 %
  • CDU – 21% (Minus 1,8 Prozent im Vergleich zu 2016)
  • SPD – 26,9 % (Minus 8,6%)
  • Grüne – 19,9 % (Plus 12,1%)
  • FDP – 5,1% (Plus +1,7%)
  • Linke – 3,2%
  • Freie Wähler – 23,8% (Minus 6,7%)

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne)

„Die Grünen sind jetzt keine kleine Partei mehr, sondern eine Mittelpartei. Wenn wir es wirklich landesweit schaffen, zum dritten Mal in Folge nach der Landtags- und Europawahl zweitstärkste Kraft zu werden, dann glaube ich, hat sich grundsätzlich etwas im Parteiensystem verändert.“

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU)

„Die letzten Tage waren für uns als CDU eine Katastrophe. Die Bürger haben von den Corona-Beschränkungen die Schnauze voll. Die Korruptionsvorwürfe gegen einen CSU- und diverse CDU-Abgeordnete im Bundestag haben uns sicher auch nicht geholfen.“

Die Gründe für die Niederlage der CDU liegen in Mainz

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Corona, Maskenaffäre, Rückenwind – die Suche nach den Gründen für die Niederlage der CDU bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat begonnen. Doch diese Suche lässt sich zu Fuß unternehmen – denn die Gründe für die Niederlage in Mainz liegen in Mainz.

Es war der Trierer Landtags-Abgeordnete Sven Teuber (SPD), der die Luft aus den Sprachregelungen der rheinland-pfälzischen CDU ließ: „Wenn die CDURLP keinen Rückenwind aus Berlin spürte, was sind denn die 16 Prozent der Umfragen der SPD im Bund für die SPDRLP“, fragte er über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Und so stehen an dem ersten Wahlabend 2021 zwei Trends nebeneinander: Ja, die CDU hat bundesweit ein Problem. Das zeigt auch das Ergebnis in Baden-Württemberg, wo die CDU am gleichen Abend ebenfalls ihr historisch schlechtestes Ergebnis erreichte. Nein, die rheinland-pfälzischen Christdemokraten hatten mehr als einfach nur Pech – sie hatten Probleme an Bord, die jetzt seit 30 Jahren nicht gelöst sind.

Kandidat von Klöckners Gnaden

Die CDU hat schon einen Generationenwechsel hinter sich. Daran erinnert Julia Klöckner am Wahlabend, dass die Partei mit einer der jüngsten Liste angetreten sei. Eine „verlorene Generation“ an potentiellen Ministern und Staatssekretären ist schon abgetreten, ohne zum Zug gekommen zu sein. Die Bundesministerin für Landwirtschaft ist übrigens Landesvorsitzende der CDU.

Warum ist das so? Die Frage führt ins Herz des Desasters der Landes-CDU: 2006 folgte Christian Baldauf als Landesvorsitzender auf den zwei mal krachend gescheiterten Christoph Böhr – er galt als Hoffnungsträger. Doch die Kanzlerin kürte Klöckner zum großen Talent. Baldauf machte Platz, worauf Klöckner zwei mal bei Wahlen scheiterte.

Klöckner ging nach Berlin. Der ehemalige Hoffnungsträger war wieder der künftige Hoffnungsträger. Doch obwohl allen Beobachtern klar war, dass es auf Baldauf als Spitzenkandidat zuläuft, ließ Klöckner ihn zappeln. Jedem sollte klar sein, dass er ein Kandidat von ihren Gnaden sein würde. Und wer das jetzt alles nicht verstanden hat, ist bei den knapp 75 Prozent der Wähler, die das alles ganz offensichtlich auch nicht verstanden haben.

Böhrs alte Texte aufgetragen

Am Wahlabend vermeiden die Christdemokraten konkret zu werden. Stattdessen lassen sie das Phrasenschwein klingeln: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagt Baldauf. Klöckner spricht von „nicht gewinnen“, um das Wort „verlieren“ zu vermeiden. Lustig: Nach 2001 sprach Böhr davon, dass der erste Tag nach der Wahl der erste Tag vor der Wahl sei und die Partei leider nicht gewonnen habe.

20 Jahre danach ist die CDU Rheinland-Pfalz über die Rhetorik des Doppelverlierers Böhr nicht hinaus. Außer Gerd Schreiner. Der Generalsekretär ist im Wahlkampfmodus. Nach der Wahl. Im Wortduell mit SPD-Landeschef Roger Lewentz spricht er von Beförderungen nach Gutsherrenart.

Aggressiv. Deutlich. Einprägsam. All das jetzt. Doch warum nicht während des Wahlkampfs? Die CDU hat in Rheinland-Pfalz die gleichen Fehler gemacht, die sie in den letzten 30 Jahren schon gemacht hat. Dass ihre Verantwortlichen sich am Wahlabend der Böhr-Rhetorik bedienen, ist die Kirsche auf der Torte.

SPD mit höherer Kompetenz

Der SWR präsentiert eine Umfrage, die mit einem Blick offenlegt, warum die CDU 2021 verloren hat: In allen wichtigen Politikfeldern außer der Kriminalitätsbekämpfung missen die Wähler der CDU niedrigere Kompetenzwerte bei als der SPD. In den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsplätze hat die CDU bei den Kompetenzwerten zweistellig verloren.

Die Wahl 2021 ist eben mehr als nur Bundestrend. Sie ist sogar mehr als ein flügellahmer Wahlkampf. Vor allem ist sie das Ergebnis der Arbeit der letzten fünf Jahren: Der CDU ist es in dieser Zeit nicht gelungen, inhaltliches Profil zu entwickeln. Sie verfolgte die Strategie des Bauchladens.

Jenseits von hochtrabender PR-Sprache bedeutet Bauchladen: Das wichtigste Thema der CDU war immer das aktuelle. Mal war Baldauf Vorreiter in Sachen Umweltschutz, dann Kümmerer in der Bildungspolitik und zuletzt Kritiker der Merkelschen Corona-Politik. So konnte er kein inhaltliches Profil gewinnen. Schlechtere Werte in der Bekanntheit und Beliebtheit sind für einen Herausforderer bei einer Landtagswahl zudem normal. Zumal wenn die Amtsinhaberin so beliebt ist wie Dreyer.

Wer soll’s denn machen?

Die CDU hat schon einen Generationenwechsel hinter sich. Der Ruf nach neuen Gesichtern verhallt daher im „Wer soll’s denn machen“-Nirwana. Es wäre auch egal, wer die alten Böhr-Sprüche aufträgt. Die Inhalte müssen sich ändern.

Im BYC-Interview hat Gerd Schreiner gesagt, dass es auf die Kompetenzwerte ankommt. Damit hat er recht behalten. Doch die sind nach den SWR-Daten nun bei der SPD.

Bleibt Baldauf nach der Wahl der Spitzenmann der rheinland-pfälzischen CDU, muss er sich profilieren: Wenn er sich schon in der CDU nicht als Landeschef durchsetzt, wie will er es dann im Landtag machen? Partei- und Fraktionsvorsitz gehören in eine Hand. In der Mediendemokratie hat es ein Herausforderer im Landtag schon schwer genug, präsent zu sein. Und dann muss der Bauchladen endlich geschlossen werden.

Malu Dreyer bleibt voraussichtlich Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz

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Malu Dreyer
Malu Dreyer

Die erste Prognose im ZDF hat eine klare Tendenz aufgezeigt: Die Ampel hat weiterhin eine Mehrheit in Rheinland-Pfalz, damit bleibt Malu Dreyer (SPD) voraussichtlich Ministerpräsidentin. Den Freien Wählern könnte erstmals der Einzug in den Landtag gelingen.

Die SPD hat zwar laut der Prognose mit 33,5 Prozent leicht an Stimmen verloren, bleibt aber stärkste Kraft. Damit stellen die Sozialdemokraten weiterhin den Landtagspräsidenten. Die Grünen haben sich mit 9,5 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl deutlich verbessert – bleiben aber hinter den Werten zurück, die ihnen zwischenzeitlich in den Umfragen zugestanden wurden. Die Vertreter von SPD, Grünen und FDP ließen vor der Wahl erkennen, dass sie die Ampel fortführen wollen, wenn diese wieder eine Mehrheit erreicht.

Baldauf zu nett?

Überraschend kommt das Ergebnis der FDP. Die hatte im Wahlkampf lange bangen müssen, ob sie überhaupt wieder in das Parlament einzieht. Nun steht sie mit Prognosen in den Umfragen mit 6,5 Prozent gut dar und wird den Wiedereinzug wohl leicht schaffen.

Herausforderer Christian Baldauf wurde von manchen Medien ein zu lascher Wahlkampf attestiert. Bleibt es bei dem Ergebnis der Prognose von 25,5 Prozent, würde er das historisch schlechteste Ergebnis der CDU holen. Die CDU-Kampagne war überschattet von dem Maskenskandal in Reihen der Bundestagsfraktion sowie zahlreichen Pannen rund um das Management der Pandemie.

Bedingte Aussagekraft

Bangen müssen die Freien Wähler. In der Umfrage kamen sie auf 5,5 Prozent. Damit ist der erstmalige Einzug in den Landtag möglich, aber noch nicht sicher. Die AfD steht mit 10,5 Prozent besser da, als es die Umfragen scheinen ließen, wird aber wohl Stimmen verlieren.

Die Prognose beruht auf Befragungen vor den Wahllokalen. Die Aussagekraft könnte dieses mal geringer sein, warnt die Süddeutsche Zeitung. Denn in Folge der Pandemie ist der Anteil der Briefwähler deutlich höher. Deren Stimmungsbild spiegelt die Prognose nicht wider.

Der Dicke und der Don: Ich bin auf Spenden angewiesen

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Der Kolumnist
Der Kolumnist

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Meine Interessen haben sich verschoben. Früher war es mir beim Gassigehen wichtig, Fährten zu lesen oder zu jagen – wenn es der Dicke denn mal zugelassen hätte. Doch mittlerweile habe ich einen anderen Schwerpunkt entdeckt: die Säckeltaschen anderer Herrchen und Frauchen.


Neulich wollte ich nicht mehr weg. Ein Frauchen hatte eine Tüte dabei. Voll mit Leckerlis. Den guten. Und das beste daran: Ihr Hund wollte nichts. Der lief lieber in der Gegend rum. Wahnsinn. Alles für mich.

Sie hat es mir auch gegeben. Nach jedem Leckerli meinte der Dicke: „Das langt dann jetzt aber.“ Nach jedem einzelnen Leckerli. Doch sie hat mir immer wieder das nächste gegeben. Es war herrlich. All die „Das langt dann jetzt aber“ waren so lecker wie die Leckerlis. Also fast.

Frauchen sind spendabler geworden

Irgendwie sind die Frauchen und Herrchen spendabler geworden. Ich weiß nicht, woran das liegt. Vielleicht freuen sie sich mehr über uns Hunde, weil sie öfters und länger zuhause bleiben. Der Dicke meinte, die Leute hätten auch weniger Gelegenheit Geld auszugeben. Aber in schweren Zeiten sei genau das tröstlich. Also suchten sie sich etwas, für das sie es ausgeben können.

So recht verstehe ich das nicht. Allerdings geht mir das öfters so, wenn der Dicke redet. Doch ich kann mir meinen eigenen Reim drauf machen. Wenn es lange und viel regnet, gehen wir weniger Gassi. Das ist ok. Ich will dann auch gar nicht.

Aber mein Hunger ist dann größer. Ich langweile mich. Und weil all das herrliche Draußensein wegfällt, esse ich mehr. Oder ich versuche wenigstens, den Dicken davon zu überzeugen, dass ich Hunger habe. Allerdings schlägt ein Herz aus Stein in seiner Brust. Oder es schlägt eben nicht. Ich habe es nicht so mit Metaphern. Auf jeden Fall weigert er sich, meine Ration zu erhöhen.

Spenden heißen Donation

Ich bin also auf Spenden angewiesen. Engländer und Amerikaner scheinen das zu wissen und haben das Wort nach mir benannt: Donation. Die müssen den Dicken kennen.

So ziehe ich denn über die Straßen, werfe Blicke in Tüten, schnuppere an Müll und vor allem setze ich mein schärfstes Schwert ein: meinen Blick. Wenn ich in Habacht vor jemandem mit einer Leckerlitüte sitze, bleibt die nur selten verschlossen.

Bildet also eine Donnation und spendet armen ausgehungerten Hunden. Am besten live, am zweitbesten in Form von Gutscheinen. Denn wenn ich erst mit dem Dicken um Essen konkurriere, ist mein Blick ein stumpfes Schwert.