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Markus Söder will weiter Bundeskanzler werden

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Das Präsidium der CSU hat sich für Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. Nun soll intern beraten werden, ob der bayerische Ministerpräsident als Kanzlerkandidat antritt oder doch der Vorsitzende der CDU, Armin Laschet. „Heute ist nicht der Tag der Entscheidung, heute ist der Beginn der Beratungen“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume auf einer Pressekonferenz. In der verkündete Blume, dass das Präsidium der CSU sich einstimmig für Söder ausgesprochen haben. Sowohl Söder und Blume betonten die besseren Beliebtheitswerte, die Söder in der Bevölkerung habe. Söder erinnerte auch an Umfragen, nach denen die Union in der nächsten Bundesregierung gegebenenfalls nicht mehr vertreten ist. Eine parteiinterne Direktwahl des Kanzlerkandidaten will die CSU nicht.

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Neue Ausrüstung für die Feuerwehr Mörfelden

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Der Verein „Freiwillige Feuerwehr Mörfelden e.V.“ überreichte der Einsatzabteilung zu Ostern neue Hohlstrahlrohre. Bereits im März konnten die Mitglieder der Einsatzabteilung in kleinen Gruppen unter Einhalt der Abstands- und Hygieneregeln die Funktion und Bedienung der Strahlrohre testen.


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Neue Rohre bringen einige Vorteile

Nachdem das Urteil überwiegend sehr positiv ausfiel, wurden nun drei neue Hohlstrahlrohre beschafft und durch den Verein bezahlt. Vor allem für den Innenangriff unter Atemschutz sind diese Rohre, durch ihren ergonomischen Schnitt, gut geeignet und liegen fest in der Hand. Weiter kann es alleine ebenso gut gehandhabt und bedient werden, wie truppweise. Durch die schnelle und einhändig einstellbare Sprüheinstellung, lässt sich der Angriffstrupp mittels „Mannschutzbrause“ vor den Flammen schützen.

Aber auch bei Bränden außerhalb von Gebäuden, wie beispielsweise Flächenbränden zeigt es sein Können. Durch einen Feststellhebel lässt sich eine kontinuierliche Wasserabgabe erzielen, ohne es fehlerhaft geöffnet zu lassen. Wurfweite und Wasserabgabe lassen sich gut und variabel einstellen und die etwas flachere Bauweise sorgt für eine schnelle Entnahme aus den Geräteräumen.

„Wir freuen uns sehr über die Spende des Vereins und sagen nochmals „Danke!“ Auch, wenn wir hoffen es selten einsetzen zu müssen, so freuen wir uns erste Erfahrungen unter realen Bedingungen machen zu können“, schreibt die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf.

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CDU will Armin Laschet als Kanzlerkandidaten

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Das Präsidium der CDU hat getagt. Danach hat Generalsekretär Paul Ziemiak in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass sich die Christdemokraten für ihren Vorsitzenden Armin Laschet als Kanzlerkandidaten ausgesprochen haben. Der Vorsitzende der CSU, Markus Söder, hat am gestrigen Sonntag erklärt, dass er zur Kandidatur bereit sei. Wer nun tatsächlich kandidiert, ist weiterhin offen.

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Dubiose Anrufe wegen Corona-Impfungen im Kreis Mainz-Bingen

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Die Kreisverwaltung warnt vor Trickbetrügern, die verstärkt im Kreis Mainz-Bingen unterwegs sind. Ihre Masche: Sie rufen Bürger an und setzen sie mit Drohungen zum Thema Corona-Impfungen unter Druck.


Demnach geben sich die Betrüger als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Sie fordern die potentiellen Opfer auf, ihre Impfung im Amt wahrzunehmen. Äußern die Angerufenen Zweifel oder stellen Fragen, erhöhen die Anrufer den Druck. Dann sprechen sie von Bußgeldern, die fällig würden, falls sich die Angerufenen nicht entsprechend verhalten würden.

Keine Impfungen im Gesundheitsamt

Die Kreisverwaltung warnt davor, auf diese Masche einzugehen. Auf keinen Fall sollten die Angerufenen am Telefon sensible Daten preisgeben – etwa die Angaben zum Bankkonto. Im Zweifelsfall sollen sie sich die Namen des Anrufes geben lassen und beim Gesundheitsamt anrufen, um diesen Namen zu überprüfen.

Zudem würden die Impfungen nicht im Gesundheitsamt vorgenommen, erinnert der Kreis. Das geschehe derzeit in den Praxen der Hausärzte und in den Impfzentren. Für Nachfragen gibt es die Covid-Hotline des Gesundheitsamtes. Sie ist zu erreichen unter der Nummer 06131/ 69 333 42 75.

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Der Dicke und der Don: Er redet von meiner „Zerstörungswut“

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Es ist passiert. Schon wieder. Der Dicke regt sich auf. Und all das nur weil ich ein wenig umdekoriert habe. Von blinder Zerstörungswut redet der Dicke – die Dramaqueen. Ich finde es so einfach nur bequemer.


Zu den großen Schwächen des Dicken gehört, dass er nicht so gut planen kann wie ich. Mir zum Beispiel ist völlig klar, dass ein Kissen mehr Fläche bietet, wenn man Teile des Innenfutters nach draußen verteilt. Folglich muss man nur die Naht aufbeißen und schon hat man einen Gewinn für alle. Logisch, oder?

Nicht für den Dicken. Er redet davon, dass ich ein Kissen zerstört hätte. Mutwillig. In reiner Zerstörungswut. Doch zum einen handelt es sich bei der Kissen um die schwedische Linie des Delfter Barocks. Und zum anderen macht es das Zimmer viel gemütlicher. Finde ich.

Neben dem Kissen findet sich jetzt ein Federhaufen. Auf dem ruht mein Körper. Der Rest des Kissens bildet eine kleine Erhebung. Wie gemacht für meinen Kopf. Mir gefällt es. Und schließlich hat der Dicke das Kissen für mich gekauft. Gut. Schon bevor ich zu ihm gezogen bin – doch eindeutig bereits mit der Intention, dass dazu der Kopf eines Jagdterriers passen würde.

Der Dicke framt

Doch der Dicke lässt das nicht gelten. Scheinbar führt er Liste darüber, was an seinen Einrichtungsgegenständen ich bereits zerstört hätte. Schon die Wortwahl ist Framing. Zerstört? Verbessert muss es heißen. Verbessert!

Da war zum Beispiel der urtzharte Sessel, den er vorm Fernseher und später auf dem Balkon stehen hatte. Das Später war, nachdem ich den Sessel umgebaut habe. Durch das Loch im Futter hat sich ein ganz neuer Komfort für mich ergeben. Ich lag direkt auf den Federn, was natürlich bequemer ist – und ich lag tiefer und rundum geschützt, was die ideale Position ist, um meine Feinde zu beobachten.

Im Wohnzimmer hätte ich keine Feinde, meint der Dicke. Außer vielleicht ihn. Eben. Das reicht doch schon. Gerade wenn er nach Hause kommt, ist es wichtig, eine Position einzunehmen, aus der erst ich ihn beobachten kann. Denn er kann nach den ersten Blicken in die Wohnung zu einer schrecklichen Diva werden.

Ich weiß es, ich war dabei

Don, du hast den Müll durchstöbert. Don, du hast den Osterhasen vom Regal geklaut. Don, du hast die Tüte mit den Leckerlis geklaut. Ja, ich weiß das. Ich war ja schließlich dabei. Es ist nicht gerade ein Zeichen von Intelligenz, das Offensichtliche zu betonen. Schließlich ändert sich dadurch nichts an der Gesamtsituation.

Letztlich zeugt es vom überholten Weltbild des Dicken. Er sieht sich gefangen in so einer Ernest Hemingway Phantasiewelt, in der es noch die Rollenverteilung zwischen Herr und Hund gibt. So sehe ich mich nicht. Ich bin eher der nervige Untermieter aus der Lindenstraße, der die ganze Zeit nur Unsinn treibt, aber am Ende von allen geliebt wird.

Wegen mir ist auch noch kein Möbelstück zerbrochen. Weil ich draufgelegen hätte, aber zu fett wäre. Sagen wir ein Bett. Wem das passiert ist, darf ich hier nicht erzählen. Das hat der Dicke mir verboten. Und im Moment scheint es mir klüger, ihn nicht noch mehr zu reizen.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don

Hier findet Ihr weitere Texte der Serie.

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Markus Söder könnte bald Zuschauer ins Stadion lassen

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Zuschauer in deutschen Stadien? Angesichts der Debatte um die Verschärfung des Lockdowns scheint das irreal – könnte aber schon am 15. Juni 2021 wahr werden. Und ausgerechnet Corona-Hardliner Markus Söder könnte den Türöffner spielen.


Am 15. Juni spielt Deutschland bei der Europameisterschaft gegen Frankreich. Stattfinden soll das Spiel in München. Doch der europäische Fußballverband UEFA hat von vier Ländern Konzepte verlangt, die mehr Zuschauer in den Stadien zulassen, als diese bisher planen. Das hat unter anderem der Bayerische Rundfunk berichtet. Die UEFA hat den vier Ländern demnach eine Frist bis nächsten Montag gesetzt. Bis dahin sollen sie neue Pläne vorlegen.

Bisher hat das deutsche Organisationskomitee verschiedene Szenarien entwickelt. Je nach Verlauf der Pandemie sollen entsprechende Mengen an Zuschauern in die Stadien gelassen werden. Ansprechpartner der UEFA ist der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der sich in Sachen Corona gerne als Hardliner gibt.

Mögliche Folgen für die Justiz

Die EM bringt Söder nun in Gewissensnöte. Einerseits sagt er, sich derzeit „großartige Zuschauerzahlen“ nicht vorstellen zu können, wie die Neue Züricher Zeitung berichtet hat. Andererseits hat sich Söder am Mittwoch mit UEFA-Präsident Aleksander Ceferin unterhalten. Details des Gesprächs sind nicht bekannt. Aber der Fußball-Funktionär, der auf Zuschauer in den EM-Stadien drängt, gab sich nach dem Gespräch selbstbewusst: „Ich bin überzeugt, dass der Ministerpräsident bemüht ist, dass die EM auch in München stattfinden kann.“

Eine solche Entscheidung könnte Folgen haben. In der Justiz. Gerichte haben bisher bei Corona-Maßnahmen oft nach der Verhältnismäßigkeit geschaut. Nach dem Prinzip: Ist das eine erlaubt, muss etwas vergleichbares auch erlaubt sein. Andere Veranstalter könnten auf die Zulassung von Zuschauern klagen, wenn sie bei der Europameisterschaft in München erlaubt sind.

Zuschauer kehren in den USA zurück

Die USA sind derweil weiter. Das Land, das mehr Impfstoff gekauft hat und schneller impft, kehrt im Sport wieder zur Normalität zurück. So stieg am Wochenende das Großereignis im Catchen: die Wrestlemania. 25 000 Zuschauer erlebten das vor Ort im Raymond James Stadium in Tampa Bay. Laut amerikanischen Medien belebten die Fans das Großereignis – selbst die Catcher freuten sich über die Fans, die Bösewichte verkörpern – und folglich von den Fans nur mit Pfiffen zu rechnen haben.

Die NFL veranstaltet in der Nacht zum 30. April den Draft. Dort werden die besten Football-Spieler der Colleges auf die Profiteams verteilt. Im Vorjahr fand dieses Großereignis als Videokonferenz statt. In diesem Jahr plant die NFL, Zuschauer zuzulassen und hat auch die aussichtsreichsten Spieler eingeladen, sich vor Ort anzusehen, welches Team welchen Spieler auswählt. Schon Anfang Februar hatte die NFL zum Super Bowl 25 000 Zuschauer im Stadion zugelassen – ebenfalls in Tampa Bay.

Mehr Rechte für Geimpfte

Florida gehört in den USA zu den Staaten, die Zuschauer zulassen. Im Basketball hat die Führung der Miami Heat für Schlagzeilen gesorgt: Das Team der NBA hat einen Bereich für Geimpfte eingerichtet. Dort müssen die Besucher weniger Abstand einhalten und können die Halle durch einen eigenen Eingang betreten.

Im Eishockey drohte die Pandemie die Saison der Profiliga NHL mehrfach vorzeitig zu beenden. In dieser sind kanadische und amerikanische Teams vereint. Und in Kanada gelten strengere Regeln als in den Staaten. Deswegen verzögert sich auch der Beginn der Play Offs, da das Team aus Vancouver noch Spiele nachholen muss, die wegen der Pandemie verschoben wurden. Die amerikanischen Teams lassen indes zunehmend mehr Zuschauer in die Arenen.

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RTL zeigt am Samstag Beerdigung von Prinz Philip

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RTL zeigt am Samstag, 17. April, die Bestattungszeremonie von Prinz Philip, dem Ehemann der britischen Queen Elisabeth II. Die Übertragung beginnt um 15.00 Uhr. Frauke Ludowig moderiert die Sendung gemeinsam mit Adelsexperte Michael Begasse. Aufgrund der Pandemie nehmen nur 30 Gäste an der Trauerfeier teil. Mit Spannung wird die Teilnahme von Prinz Harry erwartet, für den es das erste Treffen mit der Familie seit seinem Interview mit Oprah Winfrey sein wird.


 

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Mehrere Fahrzeuge in Rüsselsheim beschädigt – Polizei sucht Zeugen

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Insgesamt acht geparkte Autos in der Forsthausstraße, der Gundbachstraße sowie im Konrad-Adenauer-Ring, wurden in der Nacht zum Samstag (10. April 2021), gegen 3.00 Uhr, von mehreren Unbekannten beschädigt. Es entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. Die Täter rissen oder traten Außenspiegel der Fahrzeuge ab und warfen zudem mehrere Haltverbotsschilder um, die von den Ordnungshütern aber wieder aufgerichtet werden konnten. Hinweise von Zeugen werden erbeten an die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/6960.

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Einbrecher machen Beute im Karcherweg in Mainz

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Zwischen Donnerstag (08. April 2021) um 18:30 Uhr und Freitag 09. April 2021) um 10:15 Uhr waren bislang unbekannte Täter in mehrere Kleingärten eingebrochen. Der Tatort befindet sich an der Kleingartenanlage im Karcherweg in Mainz. Die Einbrecher hatten Türen und Fenster gewaltsam aufhebelt und diverses Werkzeug aus den Parzellen entwendet. Der Polizei liegen keine Täterhinweise vor. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen.


 

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Neue Notrufsäule in Oppenheim – Mehr Sicherheit am und im Rhein

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Mehr Sicherheit am und im Rhein – Das verspricht ab sofort eine nagelneue Notrufsäule auf der großen Wiese am Oppenheimer Rheinstrand. Die stumme, aber lebensrettende Wächterin in Rot und Weiß ist das Resultat einer Erfolgskooperation der DLRG Ortsgruppe Oppenheim e.V., der Stadt und der „Björn Steiger Stiftung“.


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Stadtchef Walter Jertz

„Wir sind sehr dankbar, dass sich die DLRG Ortsgruppe in Oppenheim um die Installation der Säule und den Standort am Rhein bemüht hat. Mehr Sicherheit am und im Rhein ist uns, gerade angesichts sich mehrender Unfälle im Fluss in den letzten Jahren, Herzensangelegenheit. Umso mehr freuen uns die, trotz Corona, reibungslose Abwicklung und Installation. Ein besonderer Dank gilt unserem Bauhof, der mit dem Bodenanker die buchstäbliche Basis gelegt hat“, erklärt Stadtchef Walter Jertz, der der Stiftung, die sich seit 1969 für eine Verbesserung der Notfallhilfe einsetzt, das stadteigene Gelände als Standort zur Verfügung gestellt hat.

„Die Säule ist solarbetrieben, was einen aufwendigen Stromanschluss unnötig machte. Ebenso ist die Vorrichtung mittels Funk direkt mit der Leitstelle in Mainz verbunden, die sofort weiß, woher der Notruf kommt. So kann sich jeder Nutzer im Notfall auf das Wesentliche beim Absetzen des Notrufs konzentrieren. Angesichts der Gefahren am und im Rhein, gerade in den wärmeren Monaten und in Anbetracht der Abgeschiedenheit des Standorts, ist die Säule ein unbedingter und sinnvoller Gewinn“, findet auch Initiator und Vorsitzender der DLRG Oppenheim, Andreas Lerg.

Einig sind sich Jertz und Lerg darüber, dass die Notrufsäule, gerade jetzt zu Beginn freundlicherer Wetteraussichten und mit Hinblick auf den öffentlichen Drang nach draußen, punktgenau ihre Arbeit aufgenommen hat.

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SPD Ginsheim-Gustavsburg: Wählervotum mit verschiedenen Partnern umsetzen

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SPD Ginsheim-Gustavsburg. „Wir sehen im Wahlergebnis vom 14. März einen klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler unsere Stadt und die Kommunalpolitik in Ginsheim-Gustavsburg verantwortlich zu gestalten. Ohne die SPD vor Ort sind keine politischen Mehrheiten für oder gegen ein Projekt in der zukünftigen Stadtverordnetenversammlung zu erreichen“, resümiert die inzwischen in Ihrem Amt bestätigte Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling das Wahlergebnis.


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Das ist für die SPD Ginsheim-Gustavsburg Auftrag und Verpflichtung zugleich

Die Vereine erwarten eine verlässliche Lösung bei modernen und zeitgemäßen Räumlichkeiten. Hierfür steht die SPD, die sich für einen transparenten Entscheidungsprozess im Ausschuss Bürgerzentrum stark gemacht hat und dort gemeinsam mit einer großen Mehrheit aus Politik und Vereinen und unter großem öffentlichen Interesse, die jetzt favorisierte „Zwei-Standort-Lösung“ entwickelt hat.

Andererseits hat das Wahlergebnis gezeigt, dass es in der Verkehrs- und Klimapolitik kein „Weiter so!“ in Ginsheim-Gustavsburg geben kann. Die Ortsentlastungsstraße, die keine echte Lösung der Verkehrsprobleme liefert und deren Wirtschaftlichkeit durch ein Gutachten inzwischen widerlegt ist, wird es mit der SPD so nicht geben.

Stattdessen möchte die SPD die noch von Freien Wählern, CDU und FDP beschlossene Überprüfung des Wirtschaftlichkeitsgutachtens für 40.000 Euro in ein schon lange dringend erforderliches Verkehrskonzept für beide Stadtteile investieren, um die Probleme im alten Orstkern Ginsheim, aber auch im Stadtteil Gustavsburg nachhaltig zu lösen und dabei auch das Land Hessen in die Verantwortung nehmen.

Den Arbeitsergebnissen und Handlungsempfehlungen des Klimaschutzmanagers sieht die SPD mit großem Interesse entgegen.


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Projekte statt Koalitionen

Aus diesen Gründen hat sich eine digitale Mitgliederversammlung der SPD Ginsheim-Gustavsburg in der vergangenen Woche nach eingehenden Beratungen in Vorstand und Fraktion sowie nach Gesprächen mit allen anderen Fraktionen der neuen Stadtverordnetenversammlung dazu entschlossen, keine feste Koalition oder Kooperation mit anderen politischen Gruppierungen einzugehen.

„Mit dieser Fokussierung auf Themen und Projekte haben wir in der zurückliegenden Wahlperiode gute Erfahrungen gemacht und wollen dies nach Möglichkeit noch ausweiten“, wirbt die SPD Fraktionsvorsitzende für den Politikansatz der Sozialdemokrat*innen.

„Wichtig ist uns dabei Transparenz und Mitwirkung bei den Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger. Wir können uns sehr gut vorstellen beim Thema Altrheinufer aus den guten Erfahrungen des Ausschuss Bürgerzentrum zu lernen und dieses wichtige Projekt ebenfalls in einem öffentlichen Ausschuss weiter voranzubringen“, erläutert Melanie Wegling die politische Agenda ihrer Fraktion für die nächste Zeit.

Das Wahlergebnis auch in Funktionen und Ämtern umsetzen

Die SPD möchte das Wahlergebnis auch bei der Besetzung von Ämtern und Funktionen in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung umsetzen und hat daher den anderen Fraktionen vorgeschlagen für den Magistrat und die Stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung jeweils eine gemeinsame Liste zu wählen, bei der alle politischen Gruppen entsprechend ihrem Wahlergebnis vertreten wären.

„Auch über die Besetzung der Vorsitzenden der Ausschüsse gibt es konstruktive Gespräche mit allen Fraktionen und wir hoffen auf breite Unterstützung unseres Vorschlages für das Amt des Stadtverordnetenvorstehers“, berichtet Melanie Wegling aus den Sondierungen.

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Die Gradierwerke sind in Betrieb – Erholung in Bad Kreuznach

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Kreuznach
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Das große Gradierwerk im Kurpark Bad Münster und fünf der sechs Gradierwerke im Salinental sind wieder in Betrieb. Auch der Inhalationspark im Kurpark Bad Kreuznach mit seinen beiden kleineren Gradierwerken und dem Solezerstäuber ist in Gang gesetzt. Lediglich das Gradierwerk an der Schwimmbadbrücke wird derzeit noch neu mit Dornen bestückt und kann daher erst im Laufe des Monats April in Betrieb genommen werden.

Seit November bauen die Salinenarbeiter auf 120 Metern Länge Dornen aus, erneuern das gesamte Tragwerk und bauen 26.000 Bündel neuer Dornen ein.  „Wir erwarten, dass dann erst ab 2035 erneut die Sanierung der Dornwände an diesem Gradierwerk erforderlich sein wird“, erläutert Dr. Michael Vesper, Geschäftsführer der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT). Sie unterhält die Salinen im Auftrag der Stadt.

Nicht-Einschaltung wegen Corona keine Option

Für den Spaziergang im Salinental und in den Parks gelten die jeweils aktuellen Pandemie-Verordnungen des Landes und der Kreisverwaltung mit ihren Versammlungs- und Abstandsgeboten. Die Anlagen nicht einzuschalten war aber für die GuT und den Aufsichtsratsvorsitzenden, Bürgermeister Wolfgang Heinrich, keine Option: „Wir möchten, dass bei allen Einschränkungen aufgrund der Pandemie auch etwas Wohltuendes und ein Stück Vertrautheit die Menschen auf ihren Frühlingsspaziergängen erwartet“, betont Heinrich. Die Galerien der Gradierwerke sind gesperrt, auch weil sie zu eng sind, um Abstände bei Begegnungen einzuhalten.

Die GuT, erläutert Vesper, habe im Vorfeld der Saison wieder umfangreiche Ausbesserungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen. Balken waren auszutauschen, Abdichtungen zu verbessern und vor allem wurden Teile des Triebwerkgrabens in Bad Münster am Stein instandgesetzt.

Abstandsgebote bei Spaziergängen einhalten 

Die Stadt verfügt noch über drei Wasserräder, die einst dazu dienten, die Pumpen anzutreiben, die das Wasser auf die Krone der Gradierwerke förderten. Derzeit dreht sich nur das Wasserrad am Kurmittelhaus Bad Münster am Stein, gleich neben dem historischen Soleturm. Die beiden Wasserräder im Salinental sind derzeit nicht in Betrieb, weil für die Bauarbeiten am neuen Salinenbad der Triebwerkgraben und somit die Wasserzufuhr gesperrt werden musste.

Feuerwehreinsatz in Mainz-Weisenau – Bewohner hatten eigenständig das Wohnhaus verlassen

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Am Sonntag wurde gegen 21:45 Uhr die Feuerwehr zu einem Einsatz in der Dora-Scherf Straße im Mainzer Ortsteil Weisenau alarmiert. Bewohner hatten in einem Wohnhaus das Alarmgeräusch von einem Gasmelder wahrgenommen und den Notruf gewählt.


Die Feuerwehr führte Messungen durch

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte in der Dora-Scherf Straße waren die Bewohner bereits alle aus dem Gebäude. Durch die Feuerwehr wurden Messungen im Gebäude durchgeführt. Ein Gaswarnmelder im Heizungskeller hatte ausgelöst. Bei der Messung konnte durch die Feuerwehr kein ausströmendes Gas festgestellt werden. Der Einsatz konnte um 22:05 Uhr von der Feuerwehr beendet werden.

Zur Absicherung und weiteren Überprüfung wurden die Stadtwerke Mainz hinzugezogen.

Fahrzeug überschlägt sich auf der A60 bei Rüsselsheim in Fahrtrichtung Mainz

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Am Sonntag (11. April 2021) kam es gegen 19:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 bei Rüsselsheim. Ein Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.


Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen

Der Verkehrsunfall ereignete sich an der Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten in Fahrtrichtung Mainz auf der Autobahn A60. Ein Autofahrer kam mit seinem Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und geriet dabei auf den Grünstreifen am rechten Fahrbahnrand. Durch den Kontakt mit dem Grünstreifen überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der 49-jährige Autofahrer sowie sein 45-jähriger Beifahrer aus dem Main-Taunus-Kreis wurden bei Unfall leicht verletzt. Sie wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Die Zufahrt auf die Autobahn A60 an der Anschlussstelle sowie der Beschleunigungsstreifen waren für eine Stunde gesperrt.

Obdachlose Familie mit Kindern lebt auf der Treppe am Bahnhof in Mainz-Kastel

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Der Bahnhof Mainz-Kastel in der Nacht zum Montag (12. April 2021). Es ist eisig kalt und regnerisch. Eine sechsköpfige Familie mit zwei Kindern liegt auf der breiten Treppe direkt am Bahnhofsgebäude in Richtung der Hauptstraße. Sie haben sich dort schon fast häuslich eingerichtet. Ihre Schuhe haben sie ordentlich unter eine dortige Bank gestellt. Die Hygienebedingungen vor Ort sind schlecht. Die Familie liegt jeweils zu zweit auf einer Matratze eng beieinander, um sich so gut es geht warm zu halten. Geld, um sich etwas zu essen zu kaufen, haben sie nicht. Zudem klagt die Mutter der beiden Kinder über starke Schmerzen wegen einer Entzündung im Mund.


Der Kältebus und BYC-News vor Ort

Gegen 23:00 Uhr war der Kältebus aus Rheinhessen im Bereich Mainz-Kastel unterwegs. Der Verein versorgt jede Nacht Obdachlose in Rheinhessen, Wiesbaden und seit Kurzem auch im Kreis Groß-Gerau. Die beiden ehrenamtlichen Helfer Marcio Demel und Marlon Demel sahen die Familie durch Zufall am Bahnhof in Mainz-Kastel liegen und hielten an. Sie gingen zu der Familie und versuchten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Da es sich um eine rumänische Familie handelte, die nur sehr wenig Deutsch spricht, war die Sprachbarriere zunächst groß.

Weil die beiden auf ihren Touren auch Essen und Getränke an die Obdachlosen verteilen, hatten sie wie üblich warme Mahlzeiten mit dabei. Sie versorgten die wohnungslose Familie also zunächst mit etwas warmem zu Essen und heißen Getränken. Um die Familie vor der eisigen Kälte zu schützen, wurden Isomatten und Schlafsäcke ausgegeben. Damit sie sich am nächsten Tag Essen und Trinken kaufen können, bekam jeder von ihnen zudem fünf Euro aus der eigenen Tasche von den sozial Engagierten.

Dabei fiel den beiden auf, dass die Kinder der Familie augenscheinlich noch minderjährig waren. Aufgrund dieser Tatsache und wegen den Kommunikationsproblemen mit der rumänischen Familie baten sie die Polizei in Kostheim um Unterstützung. Da der Kältebus zunächst noch zu einem anderen Obdachlosen in Mainz musste, baten die Ehrenamtlichen BYC-News darum, zum Bahnhof in Kastel zu kommen und in der Angelegenheit zu unterstützen, bis die beiden selbst wieder vor Ort sein konnten.

Familie hat bereits versucht, Unterstützung zu bekommen

BYC-News machte sich nach dem Anruf von Marcio Demel auf den Weg zum Bahnhof, um ebenfalls zu helfen und versuchte ebenfalls mit der Familie ins Gespräch zu kommen. Die Kommunikation vor Ort gestaltete sich natürlich auch in diesem Fall zunächst schwierig. Mit Hilfe eines Handys und der Übersetzer-Funktion klappte die Kommunikation dann aber doch.

Die Familie berichtete, dass sie bereits seit sechs Monaten in Deutschland sind. Nach eigenen Angaben kamen sie nach Deutschland, um Arbeit und ein Zuhause zu finden. Sie wollten hier Geld verdienen und dann wieder zurück nach Rumänien, um damit ihrer Familie dort zu helfen, was ihnen allerdings nicht gelang. Nun haben sie nicht mal die finanziellen Mittel, um zurück nach Rumänien zu reisen. Das sei der Grund, weshalb sie nun auf der Straße leben. Auch finanzielle Unterstützung erhält die Familie nach eigenen Angaben nicht, sodass es für sie sehr schwierig ist, Lebensmittel oder Hygieneprodukte zu kaufen. Bevor sie nach Kastel kamen, haben sie rund zwei Monate lang in Mainz versucht, finanzielle Unterstützung und eine Unterkunft zu bekommen, sind jedoch auch dort gescheitert. Auf die Frage, ob sie immer noch in eine Unterkunft möchten, antworteten sie mit ja.

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Die Kommunikation gestaltete sich schwierig und lief über einen Übersetzer am Smartphone | Foto: BYC-News

Die Polizei kam erneut zum Bahnhof

Die Polizei wurde also erneut angerufen und um Hilfe gebeten. Diese berichtete am Telefon, dass bereits eine Streife dort gewesen wäre und die Personalien überprüft habe. Weitere Maßnahmen seien zunächst vor Ort nicht getroffen worden, man werde aber in jedem Fall die Stadt Wiesbaden darüber informieren. Rund 10 Minuten nach dem Telefonat trafen erneut zwei Polizeibeamte am Bahnhof ein. Diese berichteten, dass sie selbst bereits kurz zuvor dort waren.

Gemeinsam mit den Polizeibeamten besprachen der Kältebus und BYC-News, ob und welche Möglichkeiten es zur Unterbringung der Familie gibt. Es wurden mehrere Notunterkünfte im Raum Mainz und Wiesbaden abtelefoniert und gefragt, ob dort Platz für sechs Personen sei. Allerdings wurde überall gesagt, dass es so spontan keinen Platz für so viele Personen gäbe und das dieses auch in der nächsten Zeit schwierig wäre. Schließlich wurde bei der Unterkunft an der alten Ziegelei in Mainz angerufen und mit dem Verantwortlichen, Herr Asadi gesprochen. Dieser zeigte sich sehr bemüht, musste allerdings auch mitteilen, dass für diese Nacht keine Unterbringung mehr möglich sei.

Die Polizeibeamten hatten allen Beteiligten gegenüber ein offenes Ohr und nahmen sich die Zeit, um das Ergebnis der Telefonate abzuwarten. Anschließend erklärten sie, dass die Familie vermutlich noch nicht lange dort am Bahnhof ist, da diese der Polizei sonst schon in den Tagen zuvor aufgefallen wäre. Zudem sagten sie, dass sie ab sofort während der Streifenfahrt noch genauer hinsehen und ein Auge auf die Familie haben werden. Der Kältebus wird im Rahmen seiner Touren auch weiterhin regelmäßig nach der Familie schauen. BYC-News hat im Laufe des Montags (12. April 2021) versucht, eine Unterkunft zu organisieren, was jedoch aufgrund der knappen Platzkapazitäten in den Unterkünften bislang noch nicht möglich war.

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