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Reaktion der Stadt auf umstrittenen Einsatz des Mainzer Ordnungsamtes

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Tritt das Mainzer Ordnungsamt bei Einsätzen unangemessen auf? Die Stadt sagt nein. Vorwürfe, ein Mitarbeiter sei mit Sturmhaube unterwegs, träfen zum Beispiel nicht zu. Doch nun kam es zu einem neuerlichen Vorfall.


Gleich in der ersten Nacht, die Ausgangssperre war gerade gut eine Stunde in Kraft, sorgte ein Einsatz des Mainzer Ordnungsamtes für Aufsehen: Ein Einsatzteam kontrollierte drei Jugendliche, wobei mindestens ein Mitarbeiter spektakulär aus dem fahrenden Wagen gesprungen sei. Das stimme so nicht, korrigiert die Stadt auf Nachfrage von BYC-News.

„Der originäre Anlass des Einsatzes waren zunächst nicht die Jugendlichen, sondern die Streife sah im Vorbeifahren eine scheinbar hilflose Person weiblichen Geschlechts auf dem Boden sitzen beziehungsweise liegen und hat daher sofort angehalten“, heißt es in der Antwort der Stadt. Das Team sei darauf hin schnell aus dem Auto gesprungen, um  gegebenenfalls Hilfe zu leisten.

Die Einsätze des Ordnungsamtes sind ein Thema. Das tragen Leser an BYC-News heran. Und das erfährt die Redaktion auf eigenen Recherchen im nächtlichen Mainz. Der Ton ist mitunter rau. Erstaunlicherweise besonders dann, wenn von Überprüften eher wenig Gegenwehr zu erwarten ist.

Unterschiedliche Darstellungen

Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben Durchgriffsrechte bei Einsätzen, teilt die Stadt mit. So könnten sie „mittels einfacher körperlicher Gewalt“ Zwang auf Personen ausüben. Dafür könnten sie Gegenstände der Ausrüstung wie Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen. Das Ordnungsbehördengesetz und das Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz regele das.

Die Darstellungen von Zeugen und der Stadt weichen mitunter voneinander ab. So haben Zeugen von fast einem Dutzend Einsatzkräften berichtet, die am Einsatz zu Beginn der Ausgangssperre beteiligt waren. Die Stadt sagt: „Es waren nur sechs Leute auf Streife.“ Das beistehende Foto vom Einsatz hat BYC-News bereits veröffentlicht.

Auch hat es BYC-News zum Thema gemacht, dass ein Mitarbeiter mit Sturmhaube bekleidet in den Einsatz gegangen sei. Da sagt die Stadt: „Sturmhauben finden keine Verwendung“. Zur Ausrüstung gehörten Handschellen, Schlagstock, Pfefferspray und Taschenlampe – in seltenen Fällen könnten Kabelbinder eingesetzt werden.

Doch von dem Mitarbeiter mit der Sturmhaube gibt es Fotos. Er ist der Redaktion bei mehreren Einsätzen begegnet und sein Name ist bekannt. BYC-News hat älteres Fotomaterial der Stadt zur Verfügung gestellt. Auf einem weiteren Einsatz kam es zu ähnlichen Vorfällen: Wieder aggressive Ansprachen, wieder überzogenes Gebahren – und wieder trug der Mann Sturmhaube.

Lösungskompetenz

BYC-News wollte wissen, wie sich die Stadt mit dem Ordnungsamt aufgestellt hat. Wer geht da nachts auf Streife? Auf unsere Nachfrage teilt die Stadt mit, dass derzeit 46 Vollzugskräfte für die Stadt im Dienst sind. Sechs dieser Stellen wurden im vergangenen Jahr – mit Beginn der Pandemie – geschaffen.

Verwaltungsfachangestellte sind es in der Regel. Die Stadt stellt aber auch Kräfte ein, die eine andere Ausbildung abgeschlossen haben – mindestens mit der Note Befriedigend. Auch setzt sie mehrere Jahre Berufserfahrung voraus. Diese Kräfte nehmen an einem zehn Wochen dauernden Lehrgang an der Hochschule der Polizei teil – bevor sie auf Streife gehen.

In den Vorstellungsgesprächen werde darauf geachtet, welche Lösungen die Bewerber für Probleme anstreben. Dies sollen sie anhand von Fallbeispielen vorführen. „Die Stadt Mainz legt großen Wert auf die persönliche und fachliche Eignung“, heißt es in der Antwort der Stadt.

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Kältebus im Kreis Groß-Gerau unterwegs – Hilfe für Obdachlose Menschen

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Der Verein #Rheinhessenhilft versorgt Obdachlose in Mainz und Rheinhessen. Doch die Ehrenamtlichen sind nicht nur in Rheinhessen unterwegs, sondern auch im Kreis Groß-Gerau. BYC-News sprach mit Marcio Demel, dem ersten Vorsitzenden des Vereins darüber.


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Die Arbeit des Vereins hat sich schnell rumgesprochen

Der Verein wurde im Jahr 2019 gegründet und war zunächst nur in Mainz und Rheinhessen unterwegs um Obdachlose zu versorgen und Ihnen zu helfen. „Mit der Zeit hat sich natürlich herumgesprochen, dass es den Kältebus gibt und was wir tun. So sind wir auch immer mal wieder nach Kostheim, Amöneburg und Kastel gefahren, weil wir von besorgten Bürgern angerufen wurden, die einen hilfsbedürftigen Obdachlosen gesehen hatten. Wir haben da natürlich nicht nein gesagt sondern sind hin gefahren und haben geholfen.“, berichtet Marcio Demel.

Das habe sich immer weiter herum gesprochen in der Region und so ließen auch die ersten Anrufe von Bürgern aus dem Kreis Groß-Gerau nicht lange auf sich warten. Besonders, weil es ein solches Angebot wie der Kältebus es bietet, im Kreis Groß-Gerau nicht gibt. Immer öfter war der Verein also auch in Gustavsburg, Bischofsheim und Rüsselsheim unterwegs, um die Obdachlosen zu versorgen. Aber nicht nur unter den Bürgern habe sich herum gesprochen, dass es einen Kältebus gibt, sondern auch unter den Obdachlosen selbst.

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Jeder Mensch ist gleich und wird nach Möglichkeiten versorgt

„Die Obdachlosen halten sich natürlich nicht immer an der gleichen Stelle oder in der gleichen Stadt auf. Dadurch kommt es nicht selten vor, dass wir Obdachlose aus Mainz auch in Rüsselsheim oder Ginsheim-Gustavsburg antreffen oder auch anders herum. Für uns ist jeder Mensch gleich, unabhängig von seiner Herkunft oder seiner Geschichte. Also warum sollten wir nicht auch im Kreis Groß-Gerau helfen, wenn wir es können. In der Zwischenzeit hat sich das so etabliert, dass wir bei Bürgerhinweisen aber auch einfach mal so dort vorbei fahren“, erklärt Demel.

Der Verein übernimmt allerdings nicht nur die Versorgung mit beispielsweise Isomatten, Decken, Lebensmitteln und Verbandsmaterial. Auch beim Ausfüllen von Formularen, Behördengängen oder bei Telefonaten mit Ärzten erhalten die Obdachlosen Unterstützung vom Verein. „Wir arbeiten auch mit einer Rechtsanwältin zusammen, die die Obdachlosen zu sehr sehr guten Konditionen in Rechtsstreitigkeiten berät und vertritt“, sagt Demel.



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Arbeit und Kosten steigen

Die Arbeit für den Verein werde dadurch natürlich nicht weniger, sondern stetig mehr. In der Zwischenzeit sei die Arbeit mit einem Kältebus schon kaum mehr zu stemmen und es müsste eigentlich ein weiterer Kältebus her. Aber auch die Kosten für andere Ausgaben für die Obdachlosen steigen.

Deshalb werden Spenden dringend benötigt, damit den Obdachlosen bestmöglich geholfen werden kann. Schon mit kleinen Beträgen kann der Verein weiterhin für die hilfsbedürftigen Menschen tätig sein. Und wenn viele Menschen nur einen Euro spenden, kann so auch eine große Summe zusammen kommen. In dem Verein gibt es kein bezahltes Personal, es läuft alles ehrenamtlich. Und so kommt jeder gespendete Euro zu 100 Prozent den wohnungslosen Menschen in Mainz und Rheinhessen zu Gute. Für die Spenden hat der Verein einen PayPal-Moneypool eingerichtet.

Kältebus-Hotline: 0163 6867137 (täglich ab 20:00 Uhr)
Bevorzugt Whatsapp oder SMS Nachricht mit Standort der hilfsbedürftigen Person

Spendenkonto
Vereins- und Spendenkonto bei der Volksbank Alzey-Worms eG
IBAN: DE35550912000031977207
BIC: GENODE61AZY

Hier können Sie eine kleine Spende für den Verein über Paypal tätigen:

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Hausbewohner stirbt bei Wohnhausbrand – Kriminalpolizei ermittelt

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Feuerwehr2
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(ots) Am Sonntag (11. April 2021)) wurde gegen 11.10 Uhr durch die Rettungsleitstelle Dieburg ein Brand in einem Anwesen in der Ludwigstraße im Ortsteil Braunshardt gemeldet. Im Zuge der Löscharbeiten konnte durch Kräfte der eingesetzten Feuerwehr eine leblose Person geborgen werden. Dem ersten Anschein nach handelt es sich bei dem Toten um einen 83-jährigen Hausbewohner. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei aus Darmstadt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Fahndung Wiesbaden: Mann erleidet Stichverletzung vor Kirche

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Fahndung Polizei Symbolbild
Fahndung Polizei Symbolbild

Am Samstag kam es in Wiesbaden zu einer handfesten Schlägerei. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein Mann eine Stichverletzung. Er wurde von einem ANwohner aufgefunden.


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Die Polizei sucht Zeugen

Ein Anwohner fand den Mann (34 Jahre) gegen 18:00 Uhr vor einem Haus in der Spandauer Straße, Ecke Weglache in Wiesbaden. Der 34-jährige Mann war stark alkoholisiert und blutete am Arm. Der Anwohner alarmierte umgehend den Rettungsdienst Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass es sich um eine Stichverletzung handelte.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge soll der Mann auf dem Gelände der nahegelegenen Petruskirche mit zwei Unbekannten in Streit geraten sein. Die Männer hätten dann plötzlich gemeinsam auf den 34-Jährigen eingeschlagen und ihn auch getreten. Die Stichverletzung soll ihm hierbei einer der beiden Männer vermutlich mit einem Messer zugefügt haben. Das Opfer konnte bei der Polizei auch nur den einen Täter beschreiben.

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Täterbeschreibung

  • 30 bis 40 Jahre alt
  • etwa 170 bis 175 cm groß
  • vermutlich osteuropäischer Herkunft
  • Zum zweiten Täter ist nur bekannt, dass er etwas größer als der andere gewesen sei.

Weitere Angaben zum Tathergang und zur Personenbeschreibung konnte der Geschädigte nicht machen. Er wurde schließlich mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter 0611 345-2440 mit dem 4. Polizeirevier in Verbindung zu setzen.

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Höhere Nachfrage nach Corona-Tests bringt auch Probleme

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Foto: Stadt Wiesbaden.

Ein Bestandteil der Corona-Pandemiebekämpfung sind kostenlose Schnelltests. Die Nachfrage nach den Tests bringt jedoch Betreiber von Testcentern in finanzielle Nöte. „Um die beabsichtigte Teststrategie wirksam umsetzen zu können, brauchen die Anbieter eine verlässliche, zeitnahe Erstattung ihrer Aufwendungen. Leider scheint diese Verlässlichkeit noch nicht gesichert“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Er sieht hierfür insbesondere den Bund und die kassenärztlichen Vereinigungen in der Pflicht.


Anbieter der Tests treten in Vorleistung

Seit dem 8. März steht jedem Bürger mindestens ein kostenloser Corona-Schnelltest pro Woche zur Verfügung. Die Finanzierung übernimmt der Staat. Die gestiegene Nachfrage nach Tests bringt indes auch Probleme. Durch die Bürgertests wird nun viel mehr getestet, die Anbieter treten in erheblichen Umfang in Vorleistung, denn das Geld für die Tests soll über die Kassenärztlichen Vereinigungen und das Bundesamt für Soziale Sicherung ausgezahlt werden. „Aus unserer Sicht muss die verlässliche Finanzierung der kostenlosen Bürgertests sichergestellt sein, bevor möglicherweise ersten Anbietern die notwendigen Mittel ausgehen“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Testcenter-Betreiber haben bereits Bedenken geäußert

Mehrere Testcenter-Betreiber haben sich mittlerweile gegenüber der Landeshauptstadt Wiesbaden und auch presseöffentlich geäußert und ihre Sorgen mitgeteilt. Das Problem wird hier wieder einmal auf die Kommunen abgewälzt. Diese sind beauftragt, Testcenter zu errichten, um jedem Bürger mindestens einen Test wöchentlich zu ermöglichen. Dazu können die Kommunen Dritte beauftragen. Wiesbaden hat dies in kürzester Zeit mit mehreren Partnern, wie vom Bund gefordert, umgesetzt. „Um dieses schnell aufgebaute und gut funktionierende System dauerhaft zu etablieren, müssen die notwendigen Rahmenbedingungen schnellstens umgesetzt werden. Ein „Rückbau“ von Testkapazitäten wäre absolut kontraproduktiv und exakt das Gegenteil des Notwendigen – wir wollen, dass mehr Bürgerinnen und Bürger die Test wahrnehmen, nicht weniger.“

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Kontinuierliche Konservierung und Sanierung der Römersteine in Mainz

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Stadt Mainz. Die kontinuierliche Konservierung der Römersteine wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Werkausschuss der Gebäudewirtschaft (GWM) hat in seiner Sitzung am 8. April 2021 Konservierungsarbeiten an acht Pfeilerresten beschlossen. Insgesamt stehen für diese Maßnahmen 75 000 Euro bereit.


Verteilung der Mittel aus dem Denkmalpflegeprogramm

Für Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse ist dies ein weiteres wichtiges Signal, wie sehr der Landeshauptstadt Mainz ihr römisches Erbe am Herzen liegt: „Die Römersteine im Zahlbachtal sind eines der wichtigsten und beliebtesten Zeugnisse der Römerzeit in Mainz. Und wir wollen alles tun, um unser römisches Erbe angemessen zu bewahren und zu präsentieren. Deshalb legen wir schon seit meinem Amtsantritt im Jahr 2010 bei der Verteilung der Mittel aus dem Denkmalpflegeprogramm ein besonderes Augenmerk auf die Römersteine und haben festgelegt, dass jedes Jahr mindestens ein Römerstein saniert bzw. konserviert werden soll.

Da sich die einzelnen Pfeilerreste in Größe und Zustand stark unterscheiden, war es in manchen Jahren ein großer Pfeiler, der konserviert wurde, in anderen Jahren mehrere kleinere. Unser Ziel haben wir konsequent verfolgt und ich freue mich sehr, dass sich die Römersteine heute in einem wirklich guten Zustand präsentieren.“ Das sieht auch der Vorsitzende der Initiative Römisches Mainz e.V., Prof. Christian Vahl so: „Die Initiative Römisches Mainz freut sich über die voranschreitenden Arbeiten an den Römersteinen als einen entscheidenden Schritt zur Bewahrung des Mainzer Römischen Erbes.“ Bei den Römersteinen handelt es sich um die Pfeilerstümpfe der römischen Wasserleitung, die von Mainz-Finthen („ad fontes = bei den Quellen“) über eine Länge von 9 km bis zum Legionslager auf dem Kästrich führte.

Außerhalb des Lagers befand sich ein Verteilerbecken, von dem das frische Wasser in das Legionslager („castrum“) sowie in die Zivilsiedlung verteilt wurde. Vor der Anhöhe des Kästrich musste das Zahlbacher Tal mit einem Aquädukt von bis zu 30 Metern Höhe überwunden werden. Davon zeugen bis heute die so genannten Römersteine, von denen aktuell noch 60 zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Unterer Zahlbacher Straße erhalten sind. Das Aquädukt wurde in der Regierungszeit von Kaiser Vespasian (69 – 79 n.Chr.) errichtet. Bei den acht für dieses Jahr ausgewählten Exemplaren sind Teile herausgebrochen, so dass durch eine Konservierung und das Aufbringen einer Schutzschicht die dauerhafte Witterungsbeständigkeit hergestellt werden muss. „Die kontinuierlichen Arbeiten an den Römersteinen reihen sich ein in unsere umfangreichen Maßnahmen für die römischen Denkmäler in Mainz.

Mit der Konservierung des Drusussteins, die in diesem Jahr abgeschlossen wird, und unseren vielfältigen Aktivitäten am Römischen Bühnenheater konnten wir hierbei schon große Schritte weiterkommen. Wir haben noch viel vor uns, aber wir haben in den letzten Jahren auch schon sehr viel erreicht – und das natürlich nicht zuletzt auch durch die tatkräftige Unterstützung der Initiative Römisches Mainz“, so Grosse abschließend.

Gefahrenstoffe im Wald entsorgt – Polizei sucht Zeugen

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Am Freitag (09. April 2021) wurden durch bislang unbekannte Täter mehrere Reinigungsmittel und Gefahrenstoffe illegal in einem Waldstück entsorgt. Der Abladeort befindet sich in der Gemarkung Alzey-Weinheim.


In der Nähe der Grillhütte (südlich der Landstraße L406) und der Weinkirche (in den Weinbergen nördlich des Sportplatzes) haben die Täter die größere Mengen Reinigungsmittel entsorgt. An beiden Stellen wurden durch den oder die Täter diverse Kanister und Plastikflaschen abgestellt, anstatt diese fachgerecht entsorgen zu lassen. Die Polizei Alzey hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 06731/911-0 bei der Polizei in Alzey.

Zum Abtransport musste die Freiwillige Feuerwehr hinzugezogen werden.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst am Römischen Theater Mainz

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Am Sonntagabend (11. April 2021) kam es um kurz nach 20:00 Uhr am Bahnhof Römisches Theater in Mainz zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Ein Zug hatte kurz vor dem Bahnhof eine Oberleitung beschädigt.


Wie die Bundespolizei vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, wurden alle Personen aus dem Zug evakuiert und an den Bahnsteigen betreut. Durch die Beschädigung kam es im Zugverkehr zu Einschränkungen. Während des Einsatzes war die Holzhofstraße im Bereich des Römischen Theaters komplett gesperrt. Die Oberleitung und der Zug wurden anschließend überprüft. Der Zug wird noch einige Zeit vor Ort stehen müssen, bevor er wieder weiterfahren kann.

Im Einsatz waren:

  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • die Bundespolizei
  • die Polizei Mainz
  • der ASB
  • das Deutsche Rote Kreuz
  • das Notfallmanagement der Deutschen Bahn

 

Gelten im Kreis Groß-Gerau Sonderrechte an Ramadan für Muslime?

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Ramadan steht kurz bevor. Zur Zeit sorgt ein Brief der Kreisverwaltung Groß-Gerau an die Moscheegemeinden in den sozialen Medien deshalb für großen Unmut. In dem Brief wird auf die Möglichkeit hingewiesen, an Ramadan während der Ausgangssperre das Haus zu verlassen. Doch handelt es sich dabei tatsächlich um eine Sonderregelung?


Brief an die Moscheegemeinden:

„Liebe muslimische Mitbürger*innen, der Ramadan steht vor der Tür. Ihre Freude über den segenreichen und besonderen Monat ist groß. Wie Sie wissen, gilt für den Landkreis Groß-Gerau derzeit die nächtliche Ausgangssperre. Wir möchten Sie informieren, dass das Verlassen der Wohnung während der nächtlichen Ausgangssperre aus Anlass der „Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen“ möglich ist. Dies basiert auf der grundrechtlich geschützten Religionsfreiheit (Art. 4 GG). Das bedeutet, das Muslim*innen im Ramadan die Moscheegemeinden zur Verrichtung des traditionell-religiösen Ramadan-Nachtgebets besuchen dürfen. Allerdings müssen Gebets-Teilnehmende einen Nachweis mit sich tragen, falls Kontrollen stattfinden. Wir empfehlen Ihnen eine Art Teilnahmekarte oder -bescheinigung anzufertigen. So wie einige von Ihnen dies auch für die Freitagsgebete schon tun. Selbstverständlich sind bei der Durchführung der Gottesdienste die Vorgaben des Landes Hessen (CoKoBeV) zu beachten.“, heißt es in dem Brief der Kreisverwaltung.

Gelten im kreis groß-gerau sonderrechte an ramadan für muslime?

Keine Sonderregelung für muslimische Mitbürger

Der Brief wurde in den sozialen Medien veröffentlicht und sorgt seitdem für großen Unmut. Viele Nutzer beschweren sich über die angeblichen „Sonderrechte“ für Muslime. Doch um solche handelt es sich in diesem Fall keineswegs. Wie auch im Brief steht, basiert die Regelung auf der grundsätzlich geschützten Religionsfreiheit im Artikel 4 des Grundgesetzbuches. Diese gilt für alle Religionen gleichermaßen.

Regelung galt auch beim christlichen Osterfest

Auch in der am 30. März veröffentlichten und ab 1. April gültigen Allgemeinverfügung des Landkreises Groß-Gerau ist die „Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen“ ausdrücklich als Ausnahme zur nächtlichen Ausgangssperre aufgeführt und hatte damit ebenso beispielsweise am christlichen Osterfest gegolten.

Appell an die Moscheegemeinden

In dem Brief (Liegt der Redaktion vor) appelliert die Kreisverwaltung aber auch an die Moscheegemeinden: „Zudem möchten wir an Sie alt Multiplikator*innen appellieren, da Sie eine zentrale Rolle haben und viel zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus COVID-19 bewirken können. Thematisieren Sie die Pandemieregelungen und die Infektionsrisiken. Machen Sie darauf aufmerksam, was die Pandemie uns und unseren Lieben kosten kann, wenn wir nicht aufpassen. Sensibilisieren Sie Ihre Mitglieder, sich nicht nur im öffentlichen Raum auf die Regelungen zu achten, sondern auch im privaten Raum bzw. privaten Umfeld. Wenn wir ein wie ein Gleichgewicht zwischen unserem sozialen Leben und den Maßnahmen finden, uns an die Regeln halten, können wir die Pandemie erfolgreich bekämpfen. Lassen Sie uns gemeinsam handeln.“

Bambi mitten in Budenheim

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An diesem Samstag Morgen meldeten Anwohner um 5:45 Uhr in der Früh ein umherirrendes Rehkitz in ihrer Hofeinfahrt mitten in Budenheim an der Durchgangsstraße. Zuvor bremsten Fahrzeuge auf der Straße ab, einige hielten auch an und warteten.


Zunächst kümmerte sich die zuerst anwesende Polizei Mainz um das Tier und sorgte dafür, dass es nicht wieder auf die Straße lief. Da in solchen Fällen meist mit einem längeren Einsatz zu rechnen ist, rückte die Freiwillige Feuerwehr Budenheim in entsprechend großer Mannschaftsstärke aus. Üblicherweise sind die Tiere sehr scheu und versuchen zu flüchten. Um das zu verhindern, bedarf es vieler Helfer.

Ein Jagdpächter wurde hinzugerufen, welcher das Reh auf etwas über ein Jahr alt schätzte. Eine Tiertransportbox wurde bereitgestellt und das Reh wurde mit Netzen versucht einzufangen. Erstaunlicherweise lief das Reh fast schon von alleine in die Box.

Da es nicht verletzt war und einen gesunden Eindruck machte, entschied der Jagdpächter das junge Reh im Lennebergwald in der Nähe des Golfplatzes wieder auszusetzen. Gemeinsam wurde das Reh dort hintransportiert und konnte wieder freigelassen werden.

Teilsperrung in Mainz-Gonsenheim für mehrere Tage

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Symbolbild Baustelle Absperrung

Im Mainzer Ortsteil Gonsenheim kommt es ab dem Montag, 12. April bis zum 23. April 2021 (jeweils in den verkehrsärmeren Zeiten von 9.00 – 15.00 Uhr) im Kreuzungsbereich Mainzer Straße/Koblenzer Straße sowie den angrenzenden Straßen Herrnweg / Weserstraße / Elbestraße zur Sperrung von je einer Fahrspur unter Aufrechterhaltung des Verkehrs und der Feuerwehraufstellflächen. Die Maßnahme dient zur Herstellung oder Erneuerung von Induktionsschleifen durch das Stadtplanungsam – Abteilung Verkehrswesen.

Allgemeinverfügung im Kreis Mainz-Bingen verlängert

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Der Landkreis Mainz-Bingen verlängert seine Allgemeinverfügung. Es handelt sich um die Anordnung, die seit dem 28. März gilt und nun vorerst bis zum 25. April verlängert wird. Die Verfügung war zunächst bis einschließlich Sonntag, 11. April, geplant. Da sich der Inzidenzwert des Landkreises jedoch weiter über der Grenze von 50 befindet, wurde die Schutzregelung zur Eindämmung der Pandemie nun verlängert. Die Allgemeinverfügung wird – wenn nötig auch schon vor dem 25. April – an Änderungen des Infektionsgeschehens angepasst.


Diese Regelungen gelten:

Nach der Allgemeinverfügung wurden beispielsweise die Möglichkeiten gewerblicher Einrichtungen auf Terminshopping und die Vergabe von Einzelterminen reduziert. Sportliche Aktivitäten im Amateur- und Freizeitsportbereich in Einzelsportarten dürfen auf und in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen nach der Allgemeinverfügung nur im Freien mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen betrieben werden. Maximal 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren und einer Trainerin oder einem Trainer ist es erlaubt, kontaktfrei zu trainieren. Während des Trainings gilt das Abstandsgebot. Der Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur wie Orchester, Theater oder Gesangsgruppen ist nicht gestattet.

Zum Hintergrund der Verlängerung: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge den Wert von 50, ist die jeweilige Gebietskörperschaft dazu verpflichtet, weitere Schutzregelungen nach Vorgabe einer Muster-Allgemeinverfügung des Landes zu erlassen. Die gleichen Allgemeinverfügungen haben die Stadt Mainz und die Landkreise Bad Kreuznach und Alzey-Worms erlassen.

Bundesregierung bremst Hausärzte aus – Weniger Impfstoff für Praxen

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Es muss unter allen Umständen sichergestellt werden, dass Hausarztpraxen zuverlässig mit allen zugelassenen Corona-Impfstoffen versorgt werden. Das fordert der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V..


Praxen sind kein beliebiges „add on“ zu Impfzentren

Die in Kalenderwoche 16 ab 19.4.2021 bundesweit geplante Halbierung der Liefermengen von Biontech-Impfdosen für die Praxen zugunsten einer verstärkten Belieferung von Impfzentren stößt auf entschiedenen Widerstand der rheinland-pfälzischen Hausärzteschaft. „Der Kampf gegen die Pandemie wird in den Hausarztpraxen entschieden werden. Praxen sind kein beliebiges „add on“ zu Impfzentren, sondern DER zentrale Schlüssel zum Impferfolg“, so die Vorsitzende des Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz Dr. Barbara Römer

Zugang zu allen Impfstoffen gefordert

Darüber hinaus ist das Ansinnen auf Bundesebene, AstraZeneca wegen des höheren Beratungsbedarfs alleine in den Hausarztpraxen zu verimpfen, in jeder Hinsicht ein falscher Weg. „Wir Hausärzte sind die Impf-Profis und können unsere Patientinnen und Patienten nur dann kompetent beraten und gut versorgen, wenn wir auch Zugang zu allen Impfstoffen haben“, so Dr. Heidi Weber, 2. Vorsitzende.

Dr. Buchheit erklärt: „Der überwiegende Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung in einer vertrauten Praxisstruktur. Die Hausarztpraxen werden seit dem Impfstart bestürmt mit Anfragen.“ Doch die Praxen werden unmittelbar nach dem Start zugunsten der Bestandssicherung der neu geschaffenen, teuren Impfzentren wieder ausgebremst. „Wer so agiert, gefährdet auch eine zukunftsweisende Sicherstellung hausärztlicher Praxisstrukturen in Deutschland, die sich gerade jetzt, in Zeiten der Pandemie als essenzieller Baustein der ambulanten Versorgung erneut bewährt haben.“, so Römer.

„Was muss denn noch alles geschehen, um endlich zu verstehen, dass der Schlüssel zum Impferfolg vor allem in den Hausarztpraxen liegt?“, fragt Dr. Klaus Korte.

Tägliche Impfquote innerhalb weniger Tage bundesweit verdoppelt

Der Impfstart gegen Corona in den Praxen ist schon jetzt ein großer Erfolg. Die tägliche Impfquote hat sich innerhalb weniger Tage bundesweit verdoppelt. Wer diesen erfolgreichen Start durch massive Lieferkürzungen für die Praxen gefährdet, verspielt jeglichen Rest an Vertrauen.

„Breites und schnelles Impfen in den hausärztlichen Praxen war für viele Menschen ein Hoffnungsschimmer, der auf keinen Fall wieder gelöscht werden darf. Die Menschen und die Pandemie würden dies kaum verzeihen“, stellt die Vorsitzende des Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz deshalb klar.

Vollsperrung in Mainz-Hechtsheim und kilometerlanger Stau

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An diesem Freitagnachmittag (9. April 2021) gegen 16:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Nikolaus-Kopernikus-Straße auf Höhe der Pyramide in Mainz-Hechtsheim. An dem Unfall beteiligt war ein Lastwagen und ein Auto.


Zwei Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, war es zum Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem mit zwei Personen besetzten PKW gekommen. Ein Bundespolizist, der dort privat unterwegs war, hatte den Unfall gesehen und umgehend angehalten. Er hatte die Polizei verständigt, die Einsatzstelle abgesichert und erste Hilfe geleistet. Beide Insassen des Autos wurden bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Unfallstelle ist in Fahrtrichtung Mainz-Ebersheim vollgesperrt, wodurch es zu einem kilometerlangen Stau kommt. In Fahrtrichtung A60 wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Vor Ort im Einsatz sind die Polizei, die Wache 1 und 2 der Berufsfeuerwehr Mainz, der ASB Rettungsdienst sowie ein Notarzt.

Ausgangssperre in Mainz bleibt bestehen

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Mainz bei Nacht
Mainz bei Nacht

Seit dem 1. April gilt in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz die aktuelle Allgemeinverfügung, welche die nächtliche Ausgangssperre von 21:00 bis 5:00 Uhr regelt. Diese Allgemeinverfügung läuft an diesem Sonntag um 23:59 Uhr aus.


Inzidenzwert weit über 100

Doch die Ausgangssperre in der Landeshauptstadt bleibt weiterhin bestehen. Der Grund dafür: Die Ausgangssperre ist eine der Maßnahmen der „Notbremse“. Diese Maßnahme kann nur dann zurückgenommen werden, wenn der Inzidenzwert in der Stadt sieben Tage lang unter 100 liegt.

An diesem Freitag (9. April 2021) liegt der Wert allerdings bei 131,8 und damit deutlich über der Grenze. Die Ausgangssperre bleibt damit auch weiterhin bestehen, bis die oben genannte Voraussetzung für die Aufhebung der Regelung erfüllt ist. Am Samstag (10. April 2021) will die Stadt zudem eine neue Allgemeinverfügung erlassen, welche die vom 1. April dann ersetzt.