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Feuerwehreinsatz in der Neugasse in Nackenheim

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Am Samstagabend (29. Mai 2021) gegen 22:00 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in der Neugasse in Nackenheim. Die Einsatzkräfte wurden um 21:45 Uhr mit dem Strichwort „Fahrzeugbrand“ alarmiert.

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Probleme, die Rauchquelle ausfindig zu machen

Beim Eintreffen der Feuerwehr qualmte bereits der Motorraum und der Innenraum des Wagens. Der Fahrzeugbesitzer hatte die Batterie bereits angeklemmt. Die Rauchquelle zu finden gestaltete sich nach Angaben der Feuerwehr sehr schwierig. Daher wurde vorsorglich zunächst im Motorraum Löschschaum eingebracht, was allerdings keine Wirkung zeigte. Daraufhin wurden die Verkleidungsteile im Fußraum des Fahrzeuges entfernt um der Rauchquelle auf den Grund gehen zu können. Auch hier konnte kein Grund für die immer wieder unterschiedlich starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Auch im Innenraum brachte der Einsatz von Schaummittel nicht den gewünschten Erfolg. Die Vermutung war, dass sich die Ursache im Bereich des Motortunnels befand.

Nachdem alle Mittel zur weiteren schonenden Erkundung ausgeschöpft waren, wurden Teile des Mitteltunnels mit dem hydraulischen Spreizer freigelegt. Letztendlich konnte Dämmmaterial, welches auf dem Auspuff landete, als Brandursache festgestellt werden. Hier zeigte nun das an dieser Stelle eingebrachte Löschmittel entsprechende Wirkung, so dass das Feuer abschließend gelöscht werden konnte.

Die Feuerwehr konnte den Einsatz um 23:35 Uhr beenden. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei.

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Bundestagsabgeordneter Dr. Joe Weingarten bietet „Open-Air“ Sprechstunde an

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„Gekommen, um zu hören!“ – unter diesem Motto ist der der Tourbus der SPD-Bundestagsfraktion wieder in Deutschland unterwegs. Auch in diesem Jahr macht er im Wahlkreis des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Joe Weingarten halt.

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Mit dem Abgeordneten im Gespräch

Am Freitag, den 4. Juni 2021 berichtet Weingarten in der Bad Kreuznacher Fußgängerzone – Auf der alten Nahebrücke – über die Berliner-Politik und seiner Tätigkeit in seinem Wahlkreis Bad Kreuznach/Birkenfeld. Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr haben interessierte Bürger die Möglichkeit mit dem Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

„Ich freue mich auf den Austausch. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig den Menschen zuzuhören. Berlin ist für viele weit entfernt. Deshalb möchte ich den Bürgern meine Tätigkeit als Abgeordneter in Berlin und meine Arbeit in der Region näherbringen“, so Weingarten.

Das Treffen ist unter Einhaltung der Abstandsregeln möglich. Der Dialog mit den Menschen ist jedoch „greifbar“.

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Meterhohe Flammen bei Kellerbrand in Nackenheim

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Am Samstagabend (29. Mai 2021) kam es gegen 23:45 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz im Birkenweg in Nackenheim. Dort war im Keller eines Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte wurden um 23:39 Uhr alarmiert.

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Kellerbrand in Nackenheim

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war hinter dem Haus bereits ein großer Feuerschein sichtbar und die Flammen schlugen bereits meterhoch aus dem Kellerfenster. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgeschickt. Ein weiterer Trupp ging mittels Wärmebildkamera das Wohnhaus ab. Nur kurze Zeit später wurde die Freiwillige Feuerwehr Lörzweiler mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.

Gegen 1:15 Uhr konnte das Feuer schließlich vollständig gelöscht werden. Anschließend wurden zwei Hochleistungslüfter aufgestellt, um den Keller sowie das Wohnhaus zu belüften. Nachdem dies geschehen war, versiegelte die Kriminalpolizei die Wohnung und übernahm die Brandursachenermittlung. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz vor Ort gegen 2:00 Uhr beenden.

Im Einsatz waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bodenheim / Nackenheim und Lörzweiler. Ebenfalls vor Ort war die Polizei Oppenheim, der Rettungsdienst Nierstein und das DRK aus Bodenheim.

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Schwerverletzter bei Unfall mit Linienbus im Kreis Alzey-Worms

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Unfall bei Koengernheim 1
Unfall bei Koengernheim 1

Am Sonntagmittag (29. Mai 2021) gegen 14:10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L406 zwischen Gau-Köngernheim und Framersheim. Zwei Personen wurden dabei verletzt. BYC-News war vor Ort.

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Überholmanöver der Motorradfahrer missglückte

Eine Motorradgruppe bestehend aus drei Motorrädern befuhr die Landstraße in Richtung Framersheim. Vor ihnen fuhr ein Linienbus, der nach links abbiegen wollte. Die Motorradfahrer wollten den Bus überholen und bemerkten nicht, dass dieser abbog. Dadurch kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Linienbus und dem letzten Motorrad.

Schwerverletzter bei unfall mit linienbus im kreis alzey-worms
Unfall bei Köngernheim | Foto: BYC-News | T. Lüttringhaus
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Biker unter dem Bus eingeklemmt

Der 58 Jahre alte Motorradfahrer und seine Beifahrerin stürzten zu Boden. Der Fahrer klemmte sich dabei mit den Beinen unter dem Bus ein und wurde schwer verletzt. Der Fahrer konnte schließlich unter dem Fahrzeug hervorgezogen werden und wurde, ebenso wie seine Beifahrerin, in ein Krankenhaus nach Mainz gebracht.

Im Einsatz war die Polizei, der Rettungsdienst sowie die Feuerwehr der umliegenden Ortschaften. Die Landstraße war für die Dauer der Rettungsmaßnahme und der Unfallaufnahme für rund 70 Minuten voll gesperrt.

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CDU Ginsheim-Gustavsburg macht Vorschläge für die Haushaltskonsolidierung

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Auch wenn die CDU Ginsheim-Gustavsburg in dieser Legislaturperiode Opposition ist, übernimmt sie in Sachen solide Finanzen Verantwortung und hat konkrete Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung in den Ausschüssen eingebracht, welche die nächste Stadtverordnetenversammlung vorbereiten.

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Budget für die Sport- und Kulturhalle begrenzen

Um die Sport- und Kulturhalle tatsächlich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt realisieren zu können, hat die CDU vorgeschlagen, hier die Mittel auf 4 Millionen Euro zu begrenzen. Die CDU möchte die Halle -und zwar so schnell wie möglich. Deshalb ist in einem finanziellen Rahmen zu kalkulieren, der für die Stadt realisierbar ist. Das sei man den Vereinen und Bürgern schuldig.

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Mittel für das Haus der Zukunft

Ebenfalls hat die CDU beantragt, die Mittel für das Haus der Zukunft, das unter anderem Raum für die Verwaltung als Ersatz für das Bürgerbüro und das Rathaus schaffen soll, wie auch Räumlichkeiten für die Bürger sowie für Vereine, um 2 Millionen Euro zu kürzen. Hierbei denkt die CDU insbesondere an die vorgesehene Wohnnutzung, die aus ihrer Sicht sogar mit den anderen vorgesehenen Nutzungen in Konflikt treten kann. Auch auf den Prüfstand ist zu stellen, wie groß eine mögliche Gastronomie innerhalb der Räumlichkeiten werden soll. Natürlich würde auch die CDU sich hier einiges Mehr wünschen, sei es jedoch den Steuerzahlern schuldig, im Rahmen des finanziell Machbaren zu bleiben.

„Gerade Kommunalpolitik ist immer eine Frage der finanziellen Rahmenbedingungen und kein Wunschkonzert. Schulden von heute sind die Steuern von morgen.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Rheinberger.

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Unterstützung für die Vereine

Der CDU ist auch bewusst, dass nicht nur solide Finanzen, sondern auch Investitionen in eine gute Zukunft wichtig sind. Deshalb hat sie für die Vereine, die mit Sitz in Ginsheim-Gustavsburg an den Stadtteilfesten teilnehmen, vorgeschlagen, je Verein 1.000 Euro auf Antrag als finanzielle Kompensation für den Ausfall der Heimatfeste auszuzahlen. „Hier geht es darum, unser Vereinsleben auch in Coronazeiten zu unterstützen“, so Eva Ketzlich, die Mitglied im Sozialausschuss für die CDU ist.

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Einrichtung eines Mängelmelders

Ein weiterer Antrag betrifft die Einrichtung eines Mängelmelders. Häufig wird in sozialen Medien auf illegale Müllablagerungen, überquellende Mülleimer oder Defekte an Spielgeräten auf den Spielplätzen hingewiesen. Hier kann eine Mängelmelder-App weiterhelfen, so dass die Bürger diese Mängel direkt ohne großen Umweg  der Verwaltung melden können. Dies hat den Vorteil, dass Bürger sich direkt mitgenommen fühlen, sich direkt an die Verwaltung wenden können und noch mehr auf ihre unmittelbare Umgebung achten.

„Die Verwaltung kann nicht überall sein und erst recht nicht die sozialen Medien auf Mängelmeldungen absuchen. Zudem können direkt Fotos und Standortdaten der Mängel gemeldet werden. Mittelfristig sieht die CDU durch gezielten Einsatz der Ressourcen der Verwaltung“ zudem Einsparpotentiale, so Jana Eichhorn, ebenfalls im Sozialausschuss für die CDU, die dieses Thema bereits im Rahmen der Kommunalwahl für die CDU als wichtiges Thema benannt hatte.

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Einen eigenen Zukunftsausschuss einrichten

Außerhalb des Haushalts hat die CDU den Antrag eingebracht, einen Zukunftsausschuss einzurichten, der die wichtigen Zukunftsthemen Coronapandemie, Mobilität und Digitalisierung einschließlich ihrer sozialen Folgen gemeinsam behandelt. Diese Themen hängen so stark zusammen, dass es aus Sicht der CDU Sinn macht, sie in einem eigenen Ausschuss zu behandeln.

Ein weiterer Antrag betrifft die Schaffung der rechtlichen Grundlage, damit Medien Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung aufzeichnen dürfen. Die CDU will damit erreichen, dass Argumente für und gegen Themen, wie auch die Haltung der einzelnen Fraktionen die Bürger:innen noch besser als bisher erreichen. „Die CDU erhofft sich eine Stärkung der Demokratie vor Ort, in dem Bürger:innen bei Entscheidungen mitgenommen werden und mehr Transparenz geschaffen wird.“, so der CDU-Vorsitzende Franz-Josef Eichhorn.  Zudem soll auch die rechtlich schwierige Frage geklärt werden, inwieweit die Stadtverordnetenversammlung selbst Aufzeichnungen ins Netz stellen darf und etwa Livestreams veranstalten kann. Im Gegensatz zu Aufnahmen durch die Medien gibt es hier keine klare rechtliche Grundlage in der Hessischen Gemeindeordnung (HGO), so dass dies erst geprüft werden sollte.  Die CDU freut sich auf die anstehende Stadtverordnetenversammlung, in der sie für ihre Anträge um Mehrheiten werben wird.

Bau der Ortsentlastungsstraße

Ein weiteres klares CDU-Thema ist und bleibt die Ortsentlastungsstraße. Die CDU steht ohne Wenn und Aber hinter dem Bau der Ortsentlastungsstraße. Hier gibt es einige Anträge der rot-grün-roten Mehrheit, die den Bau der Ortsentlastungsstraße verhindern möchte. Unter anderem soll der Bebauungsplan aufgehoben werden, der allerdings auch baurechtlich den Bau der St. Florian-Straße abdeckt, die nicht nur das Baugebiet Am Alten Sportplatz erschließt, sondern auch als Erschließung der neuen Feuerwehrwache dient.

Einfach einen Bebauungsplan aufzuheben, wie es sich die neue Mehrheit vorstellt, ist aus Sicht der CDU nicht so einfach möglich. Immerhin war die Erstellung des Bauplanes selbst Gegenstand vieler Verfahrensschritte, wie es im Baugesetzbuch vorgeschrieben und Gegenstand der Abwägung öffentlicher Interessen ist. Ob die neue Mehrheit tatsächlich eine Mehrheit für ihre Anträge hat, bleibt abzuwarten. § 25 HGO verhindert, dass Personen, die einen unmittelbaren persönlichen Vorteil oder Nachteil haben, an Angelegenheiten beratend oder entscheidend mitwirken dürfen. Verkürzt gesagt geht es darum, dass niemand Richter in eigener Sache sein soll. Hiervon sind auch Mandatsträger aus dem bürgerlichen Lager betroffen, aber möglicherweise insbesondere auch andere Mandatsträger. Die Situation bleibt spannend, die CDU kämpft mit Partnern für die Rechte der Anwohner auf Ruhe, Sicherheit und gute Luft.

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Rote und blaue Straßenschilder in Mainz markieren den Rhein

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Symbolbild16
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Johannes Gensfleisch zu Gutenberg ist natürlich kein Unbekannter in Mainz, und wer ihm auf dem Straßenschild am “Gutenbergplatz” begegnet, dem ist, als träfe er einen alten Bekannten. Doch wer war eigentlich Dora Scherf und wer Fritz Kohl? Nach wem genau ist die Mainzer Ludwigsstraße benannt, und was hat es mit dem Frauenlob auf sich, der dem Frauenlobplatz in der Mainzer Neustadt seinen Namen gab?


An wen erinnern die Straßennamen eigentlich?

Das wollten die Mainzer genau wissen, und so gab der Stadtrat vor vielen Jahren schon ein Namens-Kompendium in Auftrag. Das gibt Antwort darauf, wem die Mainzer auf ihren Straßenschildern ein kleines Denkmal setzen – und wem nicht. Die aktuellste Fassung ist von 2016 und listet 620 Persönlichkeiten auf, darunter etwa 60 Frauen. Und dann ist da ja noch die Frage: Warum gibt es in Mainz eigentlich rote und blaue Straßenschilder?

Die Erklärung ist ebenso einfach wie typisch Meenzerisch: Es ist Vater Rhein, der die Farben vergibt. Blaue Straßenschilder markieren nämlich Straßen, die parallel zum Rhein verlaufen, rote Straßenschilder Wege, die im rechten Winkel auf den Rhein zulaufen. Der Legende nach sollen so Mainzer Schoppestecher auf dem Nachhauseweg davon abgehalten werden, versehentlich in den Rhein zu stürzen… Tatsächlich war es der Mainzer Bürgermeister Nikolaus Nack, der im Jahr 1853 den Stadtbaumeister Laske damit beauftragte, die Mainzer Straßen und Hausnummern besser zu ordnen und zu kennzeichnen – nach einem Plan des Mainzer Arztes Josef Anschel.

Anschel hatte bereits 1849 den Antrag im Mainzer Stadtrat gestellt, die Durchnummerierung der Mainzer Häuser besser zu ordnen, Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte da nämlich reichlich Wirrwarr. Es war Anschel, der nach dem Vorbild von Paris und Frankfurt vorschlug, die Straßen vom Rhein aus mit der Hausnummer 1 zu starten und gerade Hausnummern auf der rechten, die ungeraden Hausnummern auf der linken Straßenseite anzusiedeln. Und Anschel schlug das System mit den blauen und roten Schildern vor – jetzt wisst Ihr immer genau, ob Ihr gerade parallel oder senkrecht zum Rhein lauft.

Nach Bürgermeister Nack wiederum ist die Nackstraße in der Mainzer Neustadt benannt – hättet Ihr’s gewusst? Etwa 1620 Straßen und Plätze gibt es in Mainz, mehr als ein Drittel sind nach Personen benannt. Als der Mainzer Stadtrat vor mehr als zehn Jahren beschloss, nachforschen zu lassen, wer die eigentlich alle sind, wühlten sich Praktikanten des Stadtarchivs durch Lexika und alte Akten, durchforsteten Zeitungsartikel und Bücher, forderten Meldeauskünfte an und kontaktierten sogar Angehörige. 624 Persönlichkeiten wurden schließlich in einer Broschüre zusammengetragen, die man sich auf www.mainz.de herunterladen kann.


Die Ergebnisse bergen so manche Überraschung

Da gibt es natürlich zum einen die große Palette von Erzbischöfen und Kurfürsten der Domstadt Mainz, vom Dominitiator Willigis bis zu Georg Friedrich von Greiffenklau, der einst den Grundstein für das Mainzer Schloss legte. Auch Pfarrer, Domkapitulare und Dombaumeister tummeln sich auf den Schildern, dazu kommt die Riege großer deutscher Wissenschaftler von Albert Einstein über den Astronom Johannes Kepler bis hin zu Georg Forster.

Andere Straßenschilder wieder ehren Dichter, Maler oder Komponisten – wie etwa Paul Hindemith. Doch wer weiß schon, dass Hindemith 1962 für die 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz einen “Mainzer Umzug für Sopran, Tenor, Bariton, gemischten Chor und Orchester” schuf? Der Gründer der Arbeiterbewegung, August Bebel, hatte hier einst seinen Reichstagswahlkreis, und die KPD-Abgeordnete Franziska Kessel wurde im Gefängnis im Dalberger Hof von den Nazis zu Tode gefoltert – ein düsteres Kapitel. An den Gründer der Mainzer Freiwilligen Feuerwehr, Karl Weiser, wird indes ebenso erinnert wie an den Marienborner Freiheitskämpfer Ferdinand Secker.

Sie alle spiegeln ein Stück Mainzer Geschichte – angefangen bei den Römern mit ihrem Feldherrn Drusus oder dem Weingott Bacchus, dem im Weinort Hechtsheim eine Straße gewidmet ist. Straßennamen sind auch Spiegel des Zeitgeistes, davon zeugen etwa die Kaiserstraße, der Kaiser-Wilhelm-Ring – benannt nach dem deutschen Kaiser Wilhelm II. – oder eben die Ludwigsstraße, die den einstigen hessischen Großherzog ehrt. Immer wieder für Streit sorgt indes eine andere Straßenbenennung nach einem einstmals beliebten und verehrten Politiker: In den 1920er Jahren wurde auch in Mainz eine Straße nach Paul von Hindenburg benannt, jenem Reichspräsidenten, der 1933 Hitler zum Reichskanzler berief.

In ständig wiederkehrenden Abständen taucht deshalb die Diskussion auf, die Mainzer Hindenburgstraße umzubenennen – zuletzt sehr massiv, als die neue Mainzer Synagoge gebaut wurde. Man könne doch kein jüdisches Gotteshaus an eine Straße stellen, die ausgerechnet jenen Mann ehrt, der Hitler zur Macht verhalf. Alle Umbenennungspläne scheiterten bislang jedoch schlicht an der Menge der Anwohner: Ihnen würde zugemutet, sämtliche Ausweise, offiziellen Dokumente, Visitenkarten, Briefköpfe und so weiter zu ändern. Für die neue Mainzer Synagoge wurde übrigens am Ende einfach aus einem Teil der Hindenburgstraße ein neuer Platz geschaffen – jetzt steht edie Synagoge am Synagogenplatz.


Kritik kommt auch immer mal wieder von anderer Seite

1994 stellte das Mainzer Frauenbüro in einer Bilanz der Straßennamen ernüchtert fest, dass damals nur 2,4 Prozent der Mainzer Straßen nach Frauen benannt waren. Im August 2005 waren es gerade 3,3 Prozent, also 50 Straßen, während über 400 nach berühmten lokalhistorischen Männern benannt sind. 2014 hatte es keine besonders großen Fortschritte gegeben: Da waren vier Prozent der Straßennamen nach Frauenpersönlichkeiten benannt, das entsprach rund 60 Straßen. Das Recht, Straßen zu benennen, liegt übrigens bei den Ortsbeiräten, für sie entwickelte das Frauenbüro der Stadt Mainz deshalb einen Leitfaden “Vergessene Frauen” als Anregung für neue Straßennamen.

Immerhin: In Weisenau erinnert eine Straße an die Hebamme Dora Scherf – sie entband allein 3000 Menschen. Auch nach der Reformerin der deutschen Krankenpflege, Agnes Karll, ist eine Straße in Mainz benannt, sie lebte von 1868 bis 1927 und gründete die Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands. Der Alicenplatz wiederum ist benannt nach der einstigen Großherzogin von Hessen, der Gemahlin von Großherzog Ludwig IV. von Hessen und Tochter Königin Victorias, die von 1843 bis 1878 lebte. Aber auch die Schriftstellerin Ina Seidel wird mit einer Straße in Mainz geehrt, die Bildhauerin Käthe Kollwitz oder die österreichisch-schwedische Physikerin Lise Meitner, die zur Radio- und Kernchemie forschte. Und natürlich wird an Kathinka Zitz erinnert, jene Schriftstellerin, Dichterin, Übersetzerin und Demokratin aus dem Vormärz, die 1849 als 1. Präsidentin den Frauenverein “Humania” mitgründete.

Erinnerung an viele Geschäftsleute

Ansonsten erinnern viele Straßennamen an Mainzer Geschäftsleute wie den Werftinhaber Christof Ruthof, den Gründer der Chemiefabrik Degussa, Ernst Hermann Dietze – oder eben Fritz Kohl: Dem gehörte einst die Bierbrauerei “Zur Sonne” in eben jener Straße, die heute nach ihm benannt ist. Auch dem Autobauer Adam Opel ist natürlich eine Straße gewidmet, die Parcusstraße wiederum ist nach dem einstigen Direktor der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, August Parcus, benannt. Er baute das Eisenbahnnetz massiv aus, unter anderem durch den Ausbau der Strecke Bingen-Mainz und Mainz-Frankfurt.

Doch es gibt auch die unbekannten “kleinen” Berühmtheiten wie Nikolaus Lenges, ein Schwimmlehrer, dem als vielfachem Lebensretter eine Straße in Mombach gewidmet ist. Und dann ist da Ludwig Schwamb, jener im rheinhessischen Undenheim geborene Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer im Dritten Reich, der wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Und auch der Frauenlobplatz gedenkt einer Mainzer Geschichte: Der Minnesänger Heinrich von Meißen, genannt Frauenlob, starb 1318 in Mainz – und wurde der Legende nach von trauernden Frauen im Dom zu Grabe getragen.

Ausstellung von Elektrofahrzeugen im Rhein-Main-Gebiet mit Rahmenprogramm

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An Fronleichnam (3. Juni 2021) findet auf dem Marktplatz in Büdingen (Wetteraukreis) der 3. E-Tag statt. BYC-News sprach mit Stephan Wolf, dem Veranstalter darüber, was die Gäste und Besucher an diesem Tag in Büdingen erwartet.

Austausch mit Besitzern von Elektro-Autos

„Das ist bereits der dritte E-Tag, den ich privat organisiere. Meine Partnerin und ich fahren nun bereits seit drei Jahren ein E-Auto. Wir sind beide begeistert und bekamen von Bekannten, Verwandten oder auch Fremden immer wieder viele Fragen zu unserem Auto gestellt. So kam ich auf die Idee eine Veranstaltung zu organisieren, bei der Interessierte ihre Fragen direkt an Besitzer von E-Autos stellen können“, sagt Stephan Wolf.

Das Besondere dabei: Es werden keine Händler oder Verkäufer vor Ort sein. Interessierte müssen also nicht mit Verkaufsgesprächen rechnen sondern können sich von E-Auto Besitzern die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Autos aufgrund von selbst gemachten Erfahrungen erklären lassen. Stephan Wolf erklärt: „Bislang haben schon zahlreiche Besitzer von E-Fahrzeugen zugesagt. Es werden also viele Marken und Modelle vor Ort sein“

Die Teilnehmer werden mit den Elektrofahrzeugen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr eintreffen und dann auf ihrem zugewiesenen Parkplatz auf dem Marktplatz parken. Anschließend gibt es ausreichend Zeit, sich mit den Besitzern der E-Fahrzeuge auszutauschen bevor dann um 14:00 Uhr die Stadtrundfahrt vom Marktplatz bis zum Rewe-Parkplatz startet. Dabei Fahren alle Elektroautos gemeinsam durch die Stadt Büdingen und demonstrieren, wie angenehm leise es ist, wenn viele Elektroautos unterwegs sind.



RC Modellflitzer im Parcours fahren

Zudem gibt es auf dem Gelände einen Parcours, bei dem die großen und kleinen Besucher elektrische RC Modellflitzer fahren können. Um 15:00 Uhr wird Josef Keller vom Energie-Stammtisch Freigericht e.V. dann einen Vortrag zum Thema „Klimafreundliche Mobilität, Elektromobilität – Wie sieht klimafreundliche Mobilität aus?“ halten.

Speisen und Getränke werden auf dem Veranstaltungsgelände selbst nicht angeboten. Am Marktplatz selbst gibt es allerdings einige Gastronomen, die bereits im Vorfeld informiert wurden und sich natürlich auf die Gäste freuen.

Hygienemaßnahmen vor Ort

Die Hygienemaßnahmen vor Ort werden natürlich eingehalten. Das Gelände wird mit einem Flatterband abgesperrt und jeder Besucher kann sich entweder mit der Luca-App oder handschriftlich vor Ort anmelden und seine Daten hinterlegen. Bei einem Inzidenzwert von über 50 ist zudem ein negativer Corona-Test notwendig, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Insgesamt dürfen 200 Personen auf das Gelände. In dem abgesperrten Bereich ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend. Möglichkeiten zur Handdesinfektion werden vorhanden sein. Probefahrten werden voraussichtlich aufgrund der Pandemie nicht möglich sein.

Adresse:
Marktplatz
63654 Büdingen

Diese Fahrzeuge werden voraussichtlich vor Ort sein:

90 Millionen Lottogewinn gehen in das Rhein-Main-Gebiet

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Der Eurojackpot wurde abgeräumt! Am Freitagabend (28. Mai 2021) gelang es einem Spielteilnehmer aus Hessen, den Megagewinn von 90 Millionen Euro zu erzielen. Die Gewinnzahlen 15, 26, 35, 37, 43 und die beiden Eurozahlen 3 und 8 stimmten mit den Tipps auf seinem abgegebenen Spielschein überein. Zum ersten Mal geht diese riesige Gewinnsumme an einen einzigen Spielteilnehmer aus Hessen.

Andreas Kötter, Chairman der Eurojackpot-Kooperation dazu

„Erneut ein Treffer in Deutschland! Und dieses Mal einige Wochen bevor die Sommerferien beginnen. Mit dieser Summe kann sich der Gewinner das vielleicht reservierte Ferienhaus an der Küste gleich kaufen anstatt es zu mieten. Oder das Urlaubsgefühl zukünftig auf das ganze Jahr verlängern – wenn er will.“

Dieses Mal stand der Jackpot nicht lange auf seiner Maximalsumme, bis einer der rund 42 Millionen abgegebenen Tipps mit den Gewinnzahlen übereinstimmte. Gerade erst in dieser Woche war der Jackpot auf seine Maximalsumme angestiegen. Zuletzt ging der Megajackpot von 90 Millionen Euro am 15. Januar 2021 ebenfalls nach Deutschland. Ein Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen wurde damit zum Multi-Millionär.

Fünf weitere Millionäre

Auch für Gewinner in der zweiten Gewinnklasse gibt es allen Grund zu feiern: Gleich fünf Tipper aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Dänemark und der Tschechischen Republik erhalten jeweils 2.724.741,30 Euro.

Am kommenden Freitag (4. Juni) geht es bei Eurojackpot wieder um einen zweistelligen Millionenbetrag. 10 Millionen Euro warten im Jackpot auf die nächsten Glückspilze. In allen Lotto-Annahmestellen und unter www.eurojackpot.de können Tipps abgegeben werden.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in Worms

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Am Samstagnachmittag (29. Mai 2021) gegen 17:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Wormser Straße in Worms-Horchheim. Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

Vorfahrt missachtet

Eine 25 Jahre alte Frau befuhr die Wormser Straße in Fahrtrichtung Kolpingstraße. Sie wollte nach links in die Straße „Am Domblick“ abbiegen. Zeitgleich befuhr ein 49 Jahre alter Mann gemeinsam mit seiner 24 Jahre alten Ehefrau die Wormser Straße in entgegengesetzter Richtung.

Ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden

Die 25-Jährige bog links ab und missachtete dabei die Vorfahrt des entgegenkommenden Wagens, wodurch es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Alle drei Personen wurden durch die Wucht des Aufpralls verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Eines der beiden Fahrzeuge war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Wormser Straße für rund eine Stunde vollgesperrt werden. Im Einsatz war die Polizei, zwei Rettungswagenbesatzungen, ein Notarzt sowie die Feuerwehr.

Anwohner alarmieren Feuerwehr nach Mainz-Mombach

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Am späten Samstagabend (29. Mai 2021) wurde die Feuerwehr Mainz gegen 23:05 Uhr nach Mainz-Mombach alarmiert. Anwohner alarmierten die Einsatzkräfte, da in in einer Nachbarwohnung ein Rauchmelder piepste und auch ein beißender Geruch aus der Wohnung kommen soll. BYC-NEWS die Online-Zeitung war bei dem Einsatz vor Ort.

Beim Eintreffen der Feuerwehr in der Straße „Am Lemmchen“, befand sich der Bewohner noch in der Wohnung. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter, sodass bereits kurze Zeit später Entwarnung gegeben werden konnte. In der verrauchten Wohnung war Essen angebrannt. Durch den aufsteigenden Rauch vom Herd, wurde der Rauchmelder aktiviert. Die Einsatzkräfte erklärten dem Bewohner, dass er weiterhin gut lüften soll und konnten die Örtlichkeit anschließend gegen 23:30 Uhr verlassen und den Einsatz beenden. Die Nachbarn haben richtig gehandelt und umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Rauchmelder können Leben retten

Rauchmelder retten in der Bundesrepublik Deutschland im Durchschnitt 4,1 Menschen pro Tag vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod. Das ergab eine statistische Auswertung von Dezember 2019 bis Februar 2020 der Initiative „Rauchmelder retten Leben“.

 

Schwerer Verkehrsunfall mit Rettungswagen

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Am Samstagmittag (29.05.2021) kam es gegen 14.50 Uhr in Rüsselsheim-Königstädten, auf der Adam-Opel-Straße, Kreuzung zur Astheimer Straße und Kreisstraße K159 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Rettungswagen.

Bei rot über die Ampel gefahren

Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 49 Jahre alte Frau aus Königstädten mit ihrem Auto von der Astheimer Straße kommend über die rote Ampel an der Kreuzung. Zeitgleich fuhr der Rettungswagen des ASB mit Sondersignal zu einer Einsatzstelle in Richtung Nauheim. Der Rettungswagen war mit zwei Mitarbeitern besetzt. Einem 32-jährigen Fahrer aus Rüsselsheim und einem 35-jährigen Beifahrer. Im Kreuzungsbereich krachte der PKW frontal in den Rettungswagen.

Der Rettungswagen wurde durch die Wucht des Aufpralls zu 90 Grad gedreht und fiel anschließend auf die rechte Fahrzeugseite. Der PKW selbst wurde ebenfalls schwer beschädigt. Die Auto-Fahrerin, sowie beide Rettungsdienstmitarbeiter wurden bei dem Unfall verletzt und zur Behandlung in die Krankenhäuser nach Groß-Gerau und Rüsselsheim gebracht.

Rund 270.000 Euro Gesamtschaden

An dem Rettungswagen entstand ein Totalschaden so dass derzeit von einer Schadenhöhe von rund 260.000 Euro ausgegangen wird. Der Schaden am PKW wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Zudem kommt hinzu, dass der PKW seit einigen Tagen nicht mehr pflichtversichert gewesen war, weshalb sich die Halterin des PKW strafrechtlich verantworten werden muss.

Wegen der Unfallaufnahme musste die Kreuzung in der Zeit von 15:00 bis 16:45 Uhr voll gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme kam es zu Störungen durch Gaffer, Schaulustige und Fahrer, die die Absperrungen missachteten.

Hyatt Regency in Mainz öffnet die Gastronomie in zwei Schritten

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Hyatt Regency Mainz P304 Rhine Piazza.16x9
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„Wir können es kaum erwarten, unsere Gäste endlich wieder wie gewohnt zu begrüßen und ihnen hoffentlich bald auch wieder das volle Hyatt-Erlebnis bieten zu können“, erklärt Malte Budde, General Manager des Hyatt Regency Hotels Mainz. Schließlich waren Zimmer, Restaurants und die offene, verglaste Lobby mit Lounge und Bar noch nie so leergefegt wie zu Corona-Zeiten, in denen das Hotel teilweise ausschließlich Gäste mit besonderem Reisegrund beherbergen durfte. So war unter anderem die Unterbringung von Geschäftsreisenden gestattet.

Hygienekonzept ermöglicht Öffnungen

Ab dem 2. Juni hat die viel zu lange Zeit der umfangreichen Einschränkungen ein Ende. Gäste können wieder feine Kreationen aus der Küche des Gourmetrestaurants Bellpepper, einen Feierabenddrink und eine Kleinigkeit vom Grill auf der Rheinkanzel oder Cocktails und Flammkuchen auf der Rheintöchter Terrasse genießen. Um Besuchern einen sicheren und coronakonformen Aufenthalt zu garantieren, stehen die Hygienekonzepte für alle Bereiche bereits seit Monaten fest und werden stets neu überdacht und bei Bedarf angepasst.

„Wir stehen in den Startlöchern und warten nur auf ein finales Go von der Politik“, so Budde. Dazu zählt auch die Bereitstellung eines offiziellen Corona-Testzentrums im Veranstaltungsbereich des Hotels, in dem sich sowohl Hotel- und Restaurantgäste, als auch Bürger und Mitarbeiter unkompliziert, professionell und kostenfrei an allen sieben Wochentagen testen lassen können. Somit steht einem sicheren und ausgelassenen Sommerurlaub am Mainzer Rheinufer, umgeben von den Weinerlebnisregionen Rheingau und Rheinhessen, nichts mehr im Wege.

Weitere Lockerungen ab Anfang Juni

„Der nächste große Meilenstein, den wir ansteuern, ist der 2. Juni. Ich bin zuversichtlich, dass wir die dritte Stufe des Öffnungsplans in Rheinland-Pfalz zügig erreichen und somit auch weitere Hoteleinrichtungen und die Innengastronomie öffnen können“, sagt der General Manager. Ein Besuch im Inneren des Restaurants lohnt sich, schließlich erlaubt es die in Mainz einzigartige Showküche, Küchenchef Daniel Göhler bei der Zubereitung seiner spannenden Menüs zuzuschauen. Auf der Speisekarte stehen regionale Lebensmittel bester Qualität, denn für Göhler ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten besonders wichtig. Aktuell arbeitet das Team mit Hochdruck an der neuen Speisekarte für die Wiedereröffnung. Typischerweise gibt es neben Stangenspargel aus dem Mainzer Stadtteil Finthen Filet vom argentinischen Weiderind mit Rotweinzwiebeln, Entrecôte vom australischen Black Angus mit Knoblauch-Pfeffer-Butter und Kalbsjus oder für Fischliebhaber ein gebratenes Filet vom Saibling mit Graupenragout, jungen Mohrrüben, Senfschaum, Meerrettich und Wildkräutern. In der restauranteigenen Weinboutique lagern über 140 verschiedene Weine aus Rheinhessen und der Welt, so dass für jeden Geschmack und jedes Menü die passende Weinbegleitung dabei ist.

Zum Absacker lädt die M-Lounge & Bar ein, die architektonisch spannend in das historische Fort Malakoff eingebunden ist, das 1843 erbaut wurde und heute als beliebte Eventlocation dient. Hier lassen sich ab dem 2. Juni auch im Innenbereich klassische Drinks wie Old Fashioned, Manhattan oder Whisky Sour, aber auch ausgefallene Kreationen wie der Gutenberg Cocktail mit Cassis, Riesling-Likör, Traubensaft und Rieslingsekt genießen. Der Drink wurde als Hommage an den Mainzer Johannes Gutenberg, den Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Lettern kreiert und verbindet regionale Trauben in verschiedenen Varianten zu einem frischen Mix.

Herausforderungen meistern

Bei aller Freude über den Restart bringen die Verordnungen des Landes Rheinland-Pfalz auch einige Herausforderungen mit sich. So muss das Frühstück beispielsweise für die Dauer von einer Woche erst einmal à la Carte im Restaurant serviert werden, was in einem Haus mit 268 Zimmern und Suiten eine große Umstellung bedeutet. General Manager Malte Budde lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken. „Ich spreche für mein gesamtes Team, wenn ich sage, dass wir gerne jeden zusätzlichen Aufwand auf uns nehmen, wenn das bedeutet, dass wir endlich wieder umfangreicher für unsere Gäste da sein dürfen.“ Ab dem 2. Juni kann es dann ja wieder richtig losgehen mit der Öffnung der Restaurants.

Verlorene Zeit aufholen

„Wir hatten in den letzten Monaten jede Menge Zeit, um Pläne für den Rest des Jahres zu schmieden“, so Budde, „und ich kann nur sagen: Wir haben viel vor!“ So kehrt am 3. Juni zum Beispiel die spannende 3D-Show „Le Petit Chef“ zurück ins Palatorium des Forts Malakoff, und auch für den Herbst und die (Vor-)Weihnachtszeit stehen spannende Projekte auf dem Programm, die sich flexibel an die dann jeweils herrschenden Corona-Bedingungen anpassen lassen.

Radfahrerin bei Verkehrsunfall in Wiesbaden schwer verletzt

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Christoph Mainz 77
Christoph Mainz 77

Am Samstagmorgen (29. Mai 2021) gegen 9:55 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3028 zwischen Wiesbaden-Auringen und Wiesbaden-Mendenbach. Eine Radfahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die 25 Jahre alte Radfahrerin befuhr einen Feldweg in Wiesbaden-Auringen und wollte dort im Bereich einer Eisenbahnbrücke auf die L3028 in Richtung Mendenbach fahren. Dabei übersah sie ein Auto, das auf der Landstraße in Richtung Mendenbach unterwegs war. Die 18 Jahre alte Autofahrerin bremste noch stark ab, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Radfahrerin auf den Boden geschleudert und dabei schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.400 Euro. Die Landstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge zwischen 10:00 und 12:45 Uhr vollgesperrt werden.

Mainz in Bewegung: Virtuelle Alternative zum Gutenbergmarathon

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Nach der nun zweiten coronabedingten Absage des Gutenberg Marathon Mainz waren sich das Organisationsteam des Gutenberg Marathon Mainz sowie dessen Partner Sparda-Bank Südwest eG einig, dass dennoch „irgendetwas Sportliches in Mainz“ stattfinden müsse. Und wenn dies nicht in herkömmlicher Art und Weise erfolgen könne, dann eben in virtueller Form. Denn der Bewegungsdrang der Mainzer ist ungebrochen. Dies sieht man täglich auf den Straßen, im Wald, in den Weinbergen, am und auf dem Rhein – überall wird Sport getrieben. Und man könnte den Eindruck gewinnen: sogar noch mehr als zuvor.

Ein vielfältiges Angebot an attraktiven Sportarten

Genau aus diesem Grund haben sich die Organisatoren des Gutenberg Marathon Mainz um Organisationschef Dieter Ebert erneut etwas einfallen lassen und gemeinsam mit der Sparda-Bank die Challenge „Mainz in Bewegung 2021“ ins Leben gerufen.
Dieter Ebert dazu: „Wir wollen den Sportler:innen eine Challenge bieten, damit wir auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Sport-Feeling in Mainz erleben können. In diesem Jahr steht aber nicht allein das Laufen im Mittelpunkt, wir haben ergänzend ein vielfältiges Angebot an weiteren attraktiven Sportarten eingebunden.“

„Mainz in Bewegung“ bedeutet, verschiedene Sportarten (Laufen, Radfahren, Inlineskaten, Rudern/Paddeln und/oder Schwimmen) in einem Zeitraum vom 15. Juni bis zum 31. Juli 2021 zu absolvieren. Entweder nur in einer, mehreren oder – für ganz Ehrgeizige – auch bei allen Disziplinen. Die jeweilige Sportart muss dabei innerhalb eines Tages, an einem frei wählbaren Ort, möglichst ohne große Pausen an einem Stück absolviert werden. Ganz egal, ob draußen auf der Lieblingsstrecke oder drinnen auf dem heimischen Laufband, Fahrradergometer oder Rudergerät. Egal ob im Urlaub auf Mallorca, an der Nordsee, im Hunsrück oder im Gonsenheimer Wald.

Dabei geht es konkret um folgende Sportarten und Distanzen:

• 21,1 km Laufen (Halbmarathon)
• 2 km Schwimmen
• 90 km Radfahren
• 40 km Inlineskaten
• 10 km Rudern/Paddeln/Kajak/Kanu

Die Anmeldung ist kostenfrei

Jede(r) kann sich hierzu kostenlos, aber möglichst gegen eine Spende an die Kinderhilfsaktion „Herzenssache e.V.“ (Empfehlung 10,00 Euro pro absolvierte Sportart) auf freiwilliger Basis und völlig unverbindlich anmelden, zudem eine Startnummer herunterladen und erhält am Ende auch eine Urkunde, sofern die Leistung dokumentiert und hochgeladen wurde. Die Anmeldung ist ab dem 1. Juni 2021 möglich.

Dieter Ebert: „Man kann sich für eine Sportart, aber auch für zwei, drei, vier oder gar für alle anmelden und diese absolvieren. Wir haben bewusst keine Zeitlimits gesetzt, damit jeder an der Aktion teilnehmen kann und nicht nur sportlich Ambitionierte.“



Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche

Andreas Manthe von der Sparda-Bank Südwest e.G.: „Wir freuen uns sehr, dass die Challenge Sportler:innen eine Perspektive bietet und die Spende wie beim virtuellen Gutenberg Marathon Mainz im letzten Jahr der Kinderhilfsaktion Herzenssache e.V. zu Gute kommt.“ Die Kinderhilfsaktion Herzenssache e.V. von SWR, SR und Sparda-Bank kümmert sich um Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz und im Saarland und hilft da, wo‘s brennt, mit dem Ziel, dass Kinder und Jugendlichen, die im Südwesten Deutschlands leben, auf Dauer gleiche Chancen haben.

Bürgermeister und Sportdezernent Günter Beck dazu

„Vieles im sportlichen Sektor geht derzeit nur bedingt und oftmals mit Einschränkungen. Daher finde ich die Konzeption dieser Challenge klasse und hoffe auf viele Teilnehmer:innen in den verschiedensten Sportarten. Lasst uns Mainz gemeinsam in Bewegung bringen!“

Preisverlosung mit tollen Gewinnen

Wer will, kann sich beim Partner Peppex Sports ein eigens für die Challenge kreiertes peppiges Sportshirt bestellen. Und als ganz besonderer Anreiz mitzumachen: Jeder, der eine Sportart absolviert und dies im Anschluss dokumentiert hat, nimmt an der Verlosung teil und hat damit die Möglichkeit, in seiner absolvierten Sportart einen attraktiven Preis, unter anderem gestellt vom Scheck-In Center und Erdinger alkoholfrei, zu gewinnen.

Erbeten ist zudem, die eigene Challenge mit der Startnummer möglichst fotografisch „in Szene zu setzen“ und festzuhalten. Macht ein Bild vom Sporteln in Eurer Sportart, drückt in dem Bild Eure Stimmung aus, habt Spaß und stellt den Schnappschuss dem Organisationsteam zur Verfügung – bitte aber nur ein einziges Foto. Die Bilder können die Teilnehmer bis einschließlich 8. August 2021 an mainz-in-bewegung@stadt.mainz.de senden oder auf der Plattform von „race result“ hochladen. Das Team der Sportabteilung der Stadt Mainz sowie die Sparda-Bank Südwest eG prämiiert die drei schönsten Einsendungen mit einem tollen Preis, unter anderem winkt eine Heißluftballonfahrt, gesponsert von der Sparda-Bank Südwest.

Feuerwehreinsatz am Lavendelkreisel in Ingelheim

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Am Samstagvormittag (29. Mai 2021) kam es zu einem Feuerwehreinsatz am Lavendelkreisel in Ingelheim. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden um 11:15 Uhr mit der Meldung „Brand eines Nebengebäudes“ alarmiert. BYC-News war vor Ort.

Dunkle Rauchwolke von weitem sichtbar

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, stellte sich bei Eintreffen der Feuerwehr heraus, dass dort Dämmmaterial brannte. Die dunkle Rauchwolke, die dabei entstand, war bereits von weitem sichtbar.

Die Flammen drohten überzugreifen

Die Flammen hätten jeden Moment auf das nebenstehende Gebäude, bei dem es sich um einen teilweise bewohnten Neubau handelt, übergreifen können. Die Feuerwehr startete daher umgehend den Löschangriff. So konnte schließlich verhindert werden, dass die Flammen übergreifen. Es entstanden lediglich Schäden an der Hausfassade. Nur wenige Meter neben dem Brand befand sich zudem ein Baucontainer, in dem einige Benzinkanister gelagert waren. Auch hier griff das Feuer nicht über.

Es wurden keine Personen verletzt

Als der Brand ausbrach, befanden sich einige Bauarbeiter vor Ort, die sich jedoch selbstständig in Sicherheit bringen konnten. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, sodass glücklicherweise auch niemand verletzt wurde.

Im Einsatz waren rund 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim und der Einheit Heidesheim sowie der Rettungsdienst und die Polizei.