BYC-News Blog Seite 112

Neue Details zum Fund der Leichenteile auf der A45

Nach dem grausigen Fund von Körperteilen auf der A45 zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg in der Nacht zu Montag (17. November 2025) haben Polizei und Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben. Die auf der Autobahn entdeckten Hände konnten einer 32-jährigen Frau eritreischer Staatsangehörigkeit zugeordnet werden. Das teilten die Polizei Hagen und die Staatsanwaltschaft Siegen am Dienstag mit.

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Vermisste Frau lebte in Bonner Asylunterkunft – Baby vor Kloster abgelegt

Die Identifizierte war zusammen mit ihrem drei Monate alten Kind in einer Asylunterkunft in Bonn gemeldet. Das Baby wurde nach Informationen der BILD vor einem Kloster in Hessen abgelegt. Mittlerweile befindet es sich jedoch in der Obhut der Behörden.

Die Suche nach der 32-Jährigen blieb bislang ohne Ergebnis. Auch zu möglichen Beweggründen oder Hintergründen der Tat gibt es weiterhin keine Erkenntnisse. Die Ermittler schließen ein Gewaltverbrechen jedoch nicht aus.

Die Mordkommission der Hagener Polizei bittet um Hinweise der Bevölkerung. Wer hat im Bereich der A 45 zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg in der Nacht zu Montag verdächtige Beobachtungen gemacht? Die Körperteile wurden zwischen den Parkplätzen Großmicke und Unterm Hipperich gefunden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 zu melden. Die intensiven Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Erstmeldung: Teile einer Frauenleiche auf Autobahn gefunden

Rapfestival in Ingelheim mit Kwam.E und Newcomer-Rapper

Nachrichten Ingelheim: Am Samstag, 22. November 2025, verwandelt sich das Jugend- und Kulturzentrum „Yellow“ erneut in eine pulsierende Rap-Bühne. Zum dritten Mal findet dort das beliebte Rapfestival statt, das dieses Jahr mit vier regionalen Newcomer-Künstlern und Deutschlands Ausnahme-Rapper Kwam.E als Topact begeistert. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr.

Kwam.E als musikalisches Highlight des Abends

Die Organisatoren setzen mit Kwam.E auf einen Künstler, der die deutsche Rap-Szene seit Jahren prägt. In Hamburg aufgewachsen und stark beeinflusst von den New Yorker 90er-Sounds, entwickelte er einen unverwechselbaren Stil. Seine Musik mischt futuristische Elemente mit markanten Old-School-Vibes – eine Kombination, die ihn weit über die Grenzen seiner Heimatstadt bekannt machte. Zudem arbeitete er bereits mit renommierten Rapgrößen wie OG Keemo, Tom Hengst und Samy Deluxe zusammen.

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Lokale Newcomer heizen dem Publikum in Ingelheim ein

Bevor Kwam.E die Bühne übernimmt, sorgen vier regionale Nachwuchstalente für Stimmung. Ab 19 Uhr treten Shorteh Taunton, Caxnel, Asad 93 und YB auf. Sie bringen unterschiedliche Styles und frische Energie mit und versprechen ein abwechslungsreiches Warm-up für den Topact des Abends.

Tickets ab 20 Euro erhältlich

Für das Rapfestival sind Tickets im Vorverkauf und an der Abendkasse verfügbar. Der Eintritt kostet 25 Euro, ermäßigt 20 Euro. Karten gibt es online oder direkt an der Abendkasse im „Yellow“. Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen die Veranstalter, sich frühzeitig Tickets zu sichern.

Gemeinschaftsprojekt mit der IKuM

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM). Mit dem Rapfestival möchten die Organisatoren nicht nur bekannte Künstler nach Ingelheim holen, sondern auch jungen Talenten aus der Region eine Plattform bieten.

Wer ist Kwam.E?

Kwam.E (bürgerlich Lordin Stegemann) ist ein deutscher Rapper, geboren 1995 in Hamburg. Seine Eltern stammen aus Ghana, und er wuchs im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg auf. Schon als Jugendlicher begann er zu rappen, stark beeinflusst von seinem Bruder und der Old-School-Hip-Hop-Szene. Musikalisch bezeichnet er seinen Stil teils als „Phunk“ (Phon + Funk) und kombiniert klassische Boom-Bap-Elemente mit modernem Rap. Er machte auf sich aufmerksam durch die Zusammenarbeit mit Ace Tee („Bist du down?“) und bildet mit Tom Hengst das Duo „Concrete Cowboys“.

Bereits mehrere Alben released

Zu seinen Alben zählen u. a. Original Rudeboy, Vol. 1 (2019) und Der echte Norden (2021), EPs wie Whut Da Phunk (2018) und Singles wie „Es is Kwam“. Thematisch behandelt er persönliche Erfahrungen, Identität und Rassismus und gilt als Künstler, der sozialkritische Inhalte mit melodischem Rap verbindet. Kwam.E wird in der Hamburger Szene und darüber hinaus als ein Rapper mit künstlerischem Anspruch und eigenständigem Stil geschätzt.

Artikelempfehlung: Pflege- und Gesundheitsmesse in Ingelheim am 28. November

Änderungen beim Nachtbusverkehr in Ingelheim

Seit dem 12. Mai 2025 fährt „meinKARL“ nachts in Ingelheim. Nach dem ersten halben Jahr des Pilotprojekts werden nun zwei wichtige Anpassungen vorgenommen.

Kürzere Vorlaufzeit für Buchungen

Ab sofort kann eine Fahrt bis mindestens 30 Minuten vor dem gewünschten Abfahrtszeitpunkt bestellt werden. Zuvor musste die Anmeldung mindestens eine Stunde vorher erfolgen.

Die Buchung ist möglich über

  • die MyMobi-App,

  • die Internetseite www.ingelheim.de/meinkarl,

  • oder telefonisch unter 06132 71 60 921 (montags bis freitags, 7.30 bis 16 Uhr).

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Wegfall der Zonen ab Januar 2026

Zum 1. Januar 2026 entfällt die bisherige Unterteilung in zwei Zonen.
Aktuell gliedert sich das Bediengebiet wie folgt:

  • Zone 1: Ingelheim West, Frei-Weinheim, Sporkenheim

  • Zone 2: Ober-Ingelheim, Großwinternheim, Nieder-Ingelheim

Durch den Wegfall dieser Struktur können Fahrgäste künftig ohne Umstieg und ohne Wartezeit am Bahnhof Ingelheim von Start bis Ziel durchfahren.

Stadt setzt auf mehr Flexibilität

„Durch die Anpassungen wird das Nachtbus-Angebot noch flexibler und attraktiver. Wir hoffen, damit unseren Stadtbusverkehr bedürfnisorientiert und innovativ weiterzuentwickeln und noch mehr Fahrgäste von ‚meinKARL‘ zu überzeugen“, erklärt Dr. Christiane Döll, Beigeordnete und für den ÖPNV zuständige Dezernentin der Stadt Ingelheim.

Nutzung bleibt weiterhin kostenlos

Die Nutzung von „meinKARL“ ist weiterhin kostenlos. Es muss lediglich ein kostenfreies Ticket über die FAIRTIQ-App gebucht werden – außer es liegt ein Deutschlandticket oder ein anderer gültiger Fahrschein vor. Dann entfällt die FAIRTIQ-Buchung.

Artikelempfehlung: Pflege- und Gesundheitsmesse in Ingelheim am 28. November

Pflege- und Gesundheitsmesse in Ingelheim am 28. November

Messe in Ingelheim – Pflegen, helfen, heilen – Das JobCenter und das Integrationsbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen laden herzlich zur Arbeits- und Ausbildungsplatzbörse „Pflege Deine Zukunft“ ein. Am Freitag, den 28. November, von 9.30 bis 13.30 Uhr, präsentieren im Ingelheimer Kreistagssaal zahlreiche regionale Unternehmen und Bildungseinrichtungen ihre Jobangebote rund um Pflege, Gesundheit und soziale Dienste.

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Die Messe in Ingelheim richtet sich an Berufseinsteigende ebenso wie an Fachkräfte und Quereinsteigende jeden Alters.

Neben klassischen Pflegeberufen wie Altenpflegerin oder Altenpfleger, Betreuungskraft oder Pflegefachkraft werden auch kaufmännische Tätigkeiten in Senioreneinrichtungen oder Kliniken vorgestellt.

Ob Berufseinsteigende, Quereinsteigende oder erfahrene Fachkräfte – bei der Jobbörse haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich direkt über offene Ausbildungs- und Arbeitsstellen zu informieren. Unternehmen präsentieren ihre Angebote, und es gibt die Chance, sofort mit Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Eine Anmeldung für Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuchende ist nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es bei Birgit Paulus vom Mainz-Binger Jobcenter unter Paulus.Birgit@mainz-bingen.de oder telefonisch unter 06132/7876205. Über die Website des Landkreises www.mainz-bingen.de/de/Pflegemesse.php können die teilnehmenden Unternehmen eingesehen werden.

Artikelempfehlung: Die Rheinhessen-Messe in Nieder-Olm

Ginsheim-Gustavsburg: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg: Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Lessingstraße hat die Rüsselsheimer Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich am Montagabend, 17. November 2025, gewaltsam Zugang zu dem Gebäude und entwendeten Schmuck. Nun sucht die Polizei dringend Zeugen, die Hinweise zu den Einbrechern oder verdächtigen Beobachtungen geben können.

Täter brechen Terrassentür auf und durchsuchen das Haus

Zwischen 17:45 Uhr und 19:00 Uhr drangen die Einbrecher durch das gewaltsame Öffnen der Terrassentür in die Wohnräume des Hauses ein. Nachdem sie mehrere Zimmer durchsucht hatten, stahlen die Unbekannten Schmuck von bislang nicht näher beziffertem Wert. Anschließend flüchteten sie unerkannt vom Tatort. Die Bewohner bemerkten den Einbruch erst später und alarmierten umgehend die Polizei.

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Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus Ginsheim-Gustavsburg

Das Einbruchskommissariat K 21/22 in Rüsselsheim hat den Fall übernommen und prüft derzeit mögliche Spuren sowie Zusammenhänge zu weiteren Fällen in der Region. Besonders wichtig sind Hinweise aus der Nachbarschaft – etwa zu verdächtigen Personen, unbekannten Fahrzeugen oder ungewöhnlichen Geräuschen im genannten Zeitraum.

Zeugen können sich telefonisch melden

Wer Beobachtungen gemacht hat oder relevante Hinweise liefern kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer
06142 / 6960 bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim zu melden.

Artikelempfehlung: Einbruchserie in Ginsheim-Gustavsburg – Wer hatte etwas beobachtet?

Stadt Rüsselsheim sperrt Evreuxring wegen akuter Einsturzgefahr

Da die dauerhafte Standsicherheit nicht mehr gegeben war, musste die Stadt im Frühjahr 2025 die Brücke für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende über den Evreuxring auf Höhe des Ostparks sperren. Aufgrund der für das Bauwerk ungünstigen angekündigten kalten Temperaturen und dem unmittelbar bevorstehenden Abriss ist ab Donnerstag (20. November) nun auch die Sperrung des darunterliegenden Evreuxrings einschließlich der Gehwege notwendig.

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Untersuchungen der sogenannten Spannbetonrahmenbogenbrücke aus dem Baujahr 1967 hatten ergeben, dass diese nicht mehr tragfähig ist und abgerissen werden muss

Durch die Sperrung der Brücke konnte die Verkehrslast zunächst reduziert werden. Fachingenieure gehen jedoch davon aus, dass es aufgrund von temperaturbedingten Druckspannungen im Bauwerk auch ohne Belastung zu einem erhöhten Einsturzrisiko kommen kann. Da für diese Woche dauerhaft niedrige Temperaturen unter fünf Grad Celsius angekündigt sind, müssen nun auch die Straße und die Gehwege unter der Brücke für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende werden gebeten, die vorhandenen Wege durch den Ostpark als Ausweichstrecken zu nutzen.

Die Abbrucharbeiten der Brücke wird die Stadt voraussichtlich noch in dieser Woche beauftragen, sodass eine Abbruchfirma in der kommenden Woche mit der Umsetzung beginnen könnte. Währenddessen bleibt der Evreuxring unter der Brücke voll gesperrt. Einschließlich Vor- und Nachbereitungszeiten rechnet die Stadt mit einer Dauer von anderthalb Wochen für den Abriss. Das Amt für Mobilität und Tiefbau bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und striktes Einhalten der Sperrung, da Gefahr für Leib und Leben besteht.

Als alternative Querungsmöglichkeit ist nach dem Rückbau der Überführung ein ebenerdiger Übergang für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende in der Verlängerung des Semmelweisweg bereits ins Auge gefasst.

Artikelempfehlung: Vollsperrung der A671 im November und Dezember

So schützen Sie sich vor KI-Fakeshops und Cyberbetrug

Nachrichten Online-Shopping: Der Online-Handel boomt – und mit ihm leider auch die Betrugsmaschen im Netz. Immer häufiger nutzen Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz (KI), um täuschend echte Fake-Shops, gefälschte Produktbewertungen oder manipulierte Videos zu erstellen. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher sind nicht schutzlos: Mit einfachen Prüfmechanismen lassen sich Online-Käufe sicher und bewusst gestalten.

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) und die Verbraucherzentrale haben jetzt praktische Tipps veröffentlicht, wie man digitale Fallen erkennen und vermeiden kann.

Neue Bedrohung: KI-Fälschungen täuschen Realität vor

Künstliche Intelligenz ermöglicht es Betrügern, professionell aussehende Webseiten in kürzester Zeit zu erstellen – oft inklusive rechtlich wirkender Impressen und AGB-Texte.
Während bei klassischen Fake-Shops die bestellte Ware gar nicht ankommt, tarnen sich andere unseriöse Händler hinter extrem günstigen Preisen, liefern aber minderwertige Produkte oder verschwinden nach kurzer Zeit aus dem Netz. Zudem nutzen Betrüger inzwischen KI-generierte Deepfakes oder manipulierte Videos, um in sozialen Netzwerken mit angeblichen Prominenten oder Firmenchefs Vertrauen zu erschleichen. Diese Entwicklung zeigt, dass man die digitale Medienkompetenz zum Thema weiter stärken muss.

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Fünf einfache Schritte für sicheres Online-Shopping

Um Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen, empfehlen LKA und Verbraucherzentrale einen „Schutz-Kompass“ mit fünf einfachen, aber wirkungsvollen Schritten:

  • Genau hinschauen bei Produktbeschreibungen und Rezensionen

Wenn Texte oder Bewertungen zu perfekt oder gleichförmig wirken, ist Vorsicht geboten. Achten Sie auch auf unnatürliche Bewegungen, starre Blicke oder seltsame Sprachmuster in Produktvideos – oft Hinweise auf KI-generierte Inhalte.

  • Auf Käuferschutz setzen

Bezahlen Sie nie per Vorkasse an unbekannte Shops. Sicherer sind Kauf auf Rechnung oder Dienste mit Käuferschutz wie PayPal.

  • Impressum kritisch prüfen

Fehlt ein Impressum, sollte man auf keinen Fall bestellen. Aber auch vorhandene Angaben können gefälscht sein – eine schnelle Google-Recherche zur Adresse oder Telefonnummer deckt oft Unstimmigkeiten auf.

  • Den Fakeshop-Finder nutzen

Das Online-Tool der Verbraucherzentralen prüft verdächtige Webshops zuverlässig. Ein Klick kann hier vor großem Schaden bewahren.

  • Bewertungen und Erfahrungen prüfen

Geben Sie den Shop-Namen mit den Wörtern „Bewertung“ oder „Erfahrung“ in Suchmaschinen ein. Unabhängige Plattformen wie Trustpilot oder die Watchlist Internet helfen zusätzlich, Risiken zu erkennen.

  • Misstrauen bei „zu guten“ Angeboten

Ein Preis, der mehr als 70 Prozent unter dem Marktwert liegt, ist fast immer ein Warnsignal. Seriöse Händler bieten keine Super-Schnäppchen ohne realistische Grundlage an.

Anzeige bei Betrug: Polizei hilft online weiter

Sollte trotz aller Vorsicht ein Betrug passiert sein, können Betroffene Anzeige über die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz erstatten.
Je früher die Ermittlungsbehörden informiert werden, desto besser sind die Chancen, Spuren zu sichern und Täter zu identifizieren.

Artikelempfehlung: Bundesweite Fahndung nach Sexualstraftäter

Stressfrei umziehen: Die besten Strategien für ein strukturiertes Packen

Ein Wohnungswechsel markiert oft den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, ist jedoch häufig mit enormem organisatorischem Aufwand verbunden. Damit der Übergang in das neue Heim nicht im Chaos versinkt, ist eine frühzeitige und systematische Vorbereitung unerlässlich. Wer stressfrei umziehen möchte, sollte nicht erst wenige Tage vor dem Termin mit dem Packen beginnen. Ein strukturierter Plan hilft dabei, den Überblick zu behalten, die Physis zu schonen und sicherzustellen, dass am Zielort alles unbeschadet ankommt.

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Systematisches Packen für einen reibungslosen Ablauf

Der wichtigste Grundsatz beim Packen lautet: Ausmisten vor dem Einpacken. Ein Umzug ist die ideale Gelegenheit, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr benötigt werden. Sobald nur noch die relevanten Gegenstände übrig sind, sollte raumweise vorgegangen werden. Es empfiehlt sich, Kartons nicht zu schwer zu beladen – eine Richtlinie von maximal 20 Kilogramm schont den Rücken und verhindert, dass der Boden des Kartons reißt.

Um später stressfrei umziehen zu können, sollten schwere Gegenstände wie Bücher nach unten und leichtere Dinge nach oben gelegt werden. Hohlräume in den Kartons lassen sich hervorragend mit Handtüchern oder Bettwäsche ausfüllen. Dies stabilisiert den Inhalt und spart gleichzeitig Platz in anderen Kisten. Eine klare Beschriftung an den Seiten der Kartons hilft den Umzugshelfern, die Kisten sofort im richtigen Raum der neuen Wohnung abzustellen.

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Was gehört zusammen? Logik im Karton

Ein häufiger Fehler ist das wahllose Befüllen von Kisten. Um die erste Zeit im neuen Heim angenehm zu gestalten, sollten thematisch zusammenhängende Dinge auch gemeinsam verpackt werden. Alle Kabel und Fernbedienungen eines Geräts gehören in denselben Karton wie das Gerät selbst, idealerweise in kleinen, beschrifteten Beuteln.

Besonders wichtig ist der sogenannte Überlebenskarton für den ersten Tag. Hier gehören Dinge hinein, die sofort griffbereit sein müssen: Werkzeug für den Möbelaufbau, Ladekabel, wichtige Dokumente, Hygieneartikel und eine Grundausstattung für die Küche. Wer so plant, kann auch am ersten Abend in der neuen Wohnung stressfrei umziehen und den ersten Kaffee genießen, ohne stundenlang suchen zu müssen. Ein hilfreicher Ratgeber zur Vermeidung von Stress im Alltag bietet zudem Ansätze, wie man auch bei großen Projekten die Nerven behält.

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Bruchstellen vermeiden: So bleiben Gegenstände heil

Der Schutz von zerbrechlichen Gegenständen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Teller sollten niemals flach, sondern hochkant und gut gepolstert in den Karton gestellt werden, da sie vertikalem Druck besser standhalten. Hochwertiges Seidenpapier ist hierfür besser geeignet als Zeitungspapier, da Druckerschwärze unschöne Flecken auf dem Geschirr hinterlassen kann.

Für den Transport von empfindlichen Oberflächen oder Spiegeln hat sich Luftpolsterfolie bewährt. Große Glasflächen sollten zusätzlich mit Klebeband in Sternform beklebt werden, um im Falle eines Bruchs das Splittern zu minimieren. Bei der Sicherung der Ladung im Transporter ist zudem Vorsicht geboten, um Bußgelder oder Unfälle zu vermeiden. Informationen zur korrekten Ladungssicherung im Straßenverkehr sind hierbei für jeden Selbstumzieher essenziell.

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Die richtige Handhabung von Möbeln und Elektrogeräten

Große Möbelstücke sollten, sofern möglich, demontiert werden. Schrauben und Kleinteile lassen sich am besten in einer Tüte sammeln, die direkt an einem der Möbelteile festgeklebt wird. So geht beim Wiederaufbau nichts verloren. Elektrogeräte wie Waschmaschinen benötigen eine Transportsicherung für die Trommel, um Lagerschäden zu vermeiden.

Kühlschränke und Gefriertruhen müssen rechtzeitig abgetaut und gereinigt werden. Es ist ratsam, diese Geräte mindestens 24 Stunden vor dem Transport vom Stromnetz zu trennen. Durch diese sorgfältige Vorbereitung stellen Sie sicher, dass Ihre wertvolle Einrichtung den Umzugstag unbeschadet übersteht und Sie in Ihrem neuen Zuhause ohne böse Überraschungen ankommen.

Wer den Packstress und die Logistik am Ende doch lieber komplett in professionelle Hände geben möchte – besonders bei Umzügen innerhalb der Schweiz oder bei grenzüberschreitenden Projekten –, sollte auf regionale Expertise setzen. Ein erfahrener und zuverlässiger Partner wie die Easy Umzüge & Facility Services GmbH übernimmt auf Wunsch nicht nur den sicheren Transport, sondern auch das fachgerechte Einpacken, die Zollabwicklung und die Endreinigung.

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Zusammenfassende Planung für den Erfolg

Ein gelungener Umzug basiert auf Logik und Vorsorge. Wer schweres Gut unten lagert, Zerbrechliches hochkant polstert und Räume systematisch verpackt, reduziert das Schadensrisiko auf ein Minimum. Letztlich ist die Beschriftung das A und O der Organisation. Wer jede Kiste mit Zielraum und Inhalt kennzeichnet, spart am Umzugstag wertvolle Zeit und Nerven. So wird der Wohnungswechsel zu einem positiven Erlebnis, das den Grundstein für ein glückliches Leben in den neuen vier Wänden legt.

Neues Solar Cell Cover Glas von Schott Mainz für Weltraumanwendungen

SCHOTT Mainz und AZUR SPACE haben gemeinsam ein neues Solar Cell Cover Glas für Weltraumanwendungen entwickelt. Gefördert wurde das Projekt von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das innovative Material vereint eine herausragende Strahlungsbeständigkeit mit hoher optischer Transmission und gewährleistet so eine zuverlässige Leistung selbst in anspruchsvollen Umlaufbahnen.

Die Zusammenarbeit stärkt eine stabile und skalierbare europäische Lieferkette für weltraumqualifizierte Cover Gläser, die speziell auf die Energieversorgungssysteme der nächsten Satellitengeneration zugeschnitten sind. SCHOTT präsentiert exos sowie weitere Materialien für Astronomie- und Weltraumanwendungen vom 18. bis 20. November auf der Space Tech Expo Europe in Bremen (Stand H60).

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Markteinführung von SCHOTT® Solar Glass exos

SCHOTT, ein weltweit führendes Unternehmen für Spezialglas und innovative Werkstoffe, hat die Markteinführung von SCHOTT® Solar Glass exos bekannt gegeben – einem neu entwickelten Solar Cell Cover Glas für Weltraummissionen der nächsten Generation.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Fördermaßnahme der ESA und mit Unterstützung des DLR realisiert. Entwickelt wurde exos gemeinsam mit AZUR SPACE Solar Power (5N Plus Group), dem führenden europäischen Entwickler von Mehrfachsolarzellen, der zudem die Tests und erste Validierung durchgeführt hat.

Hohe optische Stabilität und Kompatibilität mit modernen Solarzellen

Neues solar cell cover glas von schott mainz für weltraumanwendungen
Gemeinsam mit der AZUR SPACE Solar Power GmbH entwickelt, wurde das neue Deckglas von SCHOTT durch eine Fördermaßnahme der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt. Foto: SCHOTT

Das neue Solar Cell Cover Glas bietet optische Stabilität, thermische Kompatibilität und hohe Skalierbarkeit für anspruchsvolle Satellitenanwendungen. SCHOTT und AZUR SPACE bündeln dafür ihre Materialexpertise, um ein Coverglas bereitzustellen, das mit einer Vielzahl moderner Solarzellentypen kompatibel ist – von Siliziumzellen bis hin zu hochentwickelten III-V-Mehrfachsolarzellen.

Schutz der Energieversorgung im All

Jede Weltraummission ist auf Solarzellen angewiesen. Doch extreme Strahlung, starke Temperaturschwankungen und hohe Anforderungen an die Materialstabilität setzen herkömmlichen Covergläsern zu. Für langfristig effiziente Energieversorgungssysteme braucht es daher innovative Schutzlösungen.

SCHOTT® Solar Glass exos bietet ein fortschrittliches Design für langfristige Leistungsfähigkeit in diesen Hochrisikoumgebungen. Das Material zeichnet sich durch hohe UV-Absorption, optische Stabilität und eine herausragende Beständigkeit gegen Solarisation aus. Die Transmissionscharakteristik bleibt selbst nach intensiver Strahlenexposition nahezu unverändert.

Präzises UV-Management und thermische Stabilität

Die exakt abgestimmte UV-Durchlasskante ermöglicht Herstellern, den UV-Schutz über unterschiedliche Glasdicken gezielt zu steuern. Dies schützt Klebstoffe und empfindliche Materialien vor vorzeitiger Alterung und verbessert die Langzeitstabilität.

Mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten von 6,9 × 10⁻⁶ K⁻¹ – perfekt abgestimmt auf GaAs-Solarzellen – reduziert exos mechanische Spannungen und verbessert die strukturelle Integrität während thermischer Belastungszyklen. Das Glas ist in skalierbaren Formaten und variablen Dicken erhältlich und für Missionen in LEO-, MEO- und GEO-Orbits ausgelegt. Derzeit läuft die Qualifizierung gemäß ECSS-Standards.

Bedeutung für Europas Satellitenindustrie

Die Partnerschaft zwischen SCHOTT und AZUR SPACE unterstreicht den Anspruch Europas, führend in der Weltraummaterialtechnologie zu sein und eine widerstandsfähige Lieferkette aufzubauen.

„Unsere Zusammenarbeit mit AZUR SPACE zeigt, wie enge Kooperation weltraumqualifizierte Lösungen im industriellen Maßstab ermöglicht“, sagt Marc Schneider, Leiter der Produktgruppe Special Applications bei SCHOTT. Man rechne mit einer steigenden Nachfrage nach Satellitenkonstellationen und wolle der Branche ein zuverlässiges, leistungsstarkes Coverglas zur Verfügung stellen.

Auch AZUR SPACE betont die Bedeutung des Projekts: „Diese Zusammenarbeit stärkt Europas technologische Unabhängigkeit und gewährleistet die zuverlässige Verfügbarkeit leistungsstarker Solarenergielösungen für zukünftige Weltraummissionen“, so Executive Vice President Specialty Semiconductors Roland Dubois.

Frau hinterlässt Trümmerfeld in Mainz-Gonsenheim

Am Montag kam es gegen 15:15 Uhr in Mainz-Gonsenheim zu einer Serie von Verkehrsunfällen, die durch eine augenscheinlich fahruntüchtige 45-jährige Mainzerin verursacht wurde. Die Frau war mit ihrem Pkw von der Weifert-Janz-Straße in Richtung Juxplatz unterwegs.

Erste Kollision beim Ausparken

Bereits beim rückwärtigen Ausparken touchierte die Fahrerin im Einmündungsbereich der Ludwigsburger Straße einen Pkw, der sich gerade im Einparkvorgang befand. Trotz eines Hupsignals eines Zeugen setzte die Frau ihre Fahrt in Richtung Juxplatz fort.

Zeugen melden auffällige Fahrweise in Mainz-Gonsenheim

Ein weiterer Zeuge beobachtete, wie das Fahrzeug Schlangenlinien fuhr und mehrfach den Gehweg streifte. Er verständigte daraufhin den Notruf und folgte der Fahrerin bis zum Juxplatz.

Mehrere Zusammenstöße am Juxplatz

Am Juxplatz touchierte die 45-Jährige beim Ein- und Ausparken zunächst zwei ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge. Wenige Meter weiter kam es beim erneuten Einparken zu zwei weiteren Kollisionen mit korrekt abgestellten Pkw.

Nach dem Abstellen des Fahrzeugs verließ die Frau dieses und kehrte erst später zur Unfallstelle zurück.

Verdacht auf Medikamenteneinfluss

Bei der Fahrerin konnten weder Alkohol- noch Drogeneinfluss festgestellt werden. Da jedoch der Verdacht auf die Einnahme von Medikamenten bestand, wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem stellte die Polizei den Führerschein sicher.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz2@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Artikelempfehlung: Vollsperrung auf der A63: Polizei sucht flüchtigen Unfallbeteiligten

Vollsperrung auf der A63: Polizei sucht flüchtigen Unfallbeteiligten

Vollsperrung auf der A63: Ein Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten führte am 17.11.2025 gegen 22:20 Uhr zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der A 63 bei Alzey. Einer der Unfallbeteiligten entfernte sich dabei unerlaubt vom Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine bislang unbekannte Person mit einem PKW, bei dem es sich um einen Opel Mokka gehandelt haben könnte, den rechten der beiden Fahrstreifen der A 63 in Fahrtrichtung Mainz. Dahinter folgte ein 26-jähriger VW-Fahrer, dessen Fahrzeug mit zwei Personen besetzt war.

Unfallhergang

Auf dem linken Fahrstreifen näherte sich von hinten ein mit insgesamt fünf Personen besetzter Mercedes mit hoher Geschwindigkeit, gesteuert von einem 20-Jährigen. Als das erste Fahrzeug – mutmaßlich der Opel Mokka – auf die linke Spur wechselte, offenbar ohne auf den herannahenden Mercedes zu achten, musste der 20-Jährige stark bremsen und nach rechts ausweichen.

Dabei kollidierte er mit dem VW des 26-Jährigen, der daraufhin in die Schutzplanke prallte. Die unbekannte Person, die nach links gezogen war, hielt wohl kurz an, fuhr dann jedoch weiter und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Der Mercedes des 20-Jährigen sowie der VW des 26-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden am VW schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro, den Schaden am Mercedes auf rund 10.000 Euro.

Alle Insassen wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht, blieben nach aktuellem Stand jedoch vermutlich unverletzt. Lediglich die Beifahrerin des 26-Jährigen klagte über Schmerzen.

Zwei unbeteiligte Verkehrsteilnehmer fuhren im Anschluss noch über Trümmerteile. Sie blieben unverletzt; ob an ihren Fahrzeugen Schäden entstanden sind, wird derzeit geprüft.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A 63 in Richtung Mainz etwa 15 Minuten lang voll gesperrt. Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet mögliche Zeugen – insbesondere mit Hinweisen zum flüchtigen PKW – um Meldung unter der Telefonnummer 06701-9190.

Artikelempfehlung: Vollsperrung der A671

Geschenkpaten für kleine Kinderwünsche gesucht

Passend zur bevorstehenden Adventszeit öffnet sich auch dieses Jahr wieder ein besonderer Ort voller Hoffnung: Im Internet geht der digitale Weihnachts-Wunschbaum von ESWE Versorgung in die fünfte Runde.

Auf der unternehmenseigenen Spendenplattform „Wiesbaden Crowd“ sucht der Wiesbadener Energiedienstleister erneut Geschenkpatinnen und -paten. Mit ihnen erfüllt ESWE kleine Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen, die aus instabilen Verhältnissen kommen und die in Gruppen der Caritas Jugendhilfe gGmbH leben oder von ihr unterstützt werden. Das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist für diese jungen Menschen ein besonderes Zeichen der Liebe.

ESWE-Vorstandsvorsitzender Jörg Höhler

„Uns ist bewusst, dass nicht alle Kinder und jungen Erwachsenen eine unbeschwerte Weihnachtszeit verbringen“, sagt ESWE-Vorstandsvorsitzender Jörg Höhler. „Wir freuen uns deshalb, dass wir mit dem digitalen Wunschbaum auf der ‚Wiesbaden Crowd‘ ein wenig Weihnachtsfreude verschenken können.“

Die Wünsche sind so vielfältig wie die Kinder selbst: warme Winterjacken, neue Hosen, spannende Bücher, farbenfrohe Mangas, putzige Kuscheltiere oder aufregendes Spielzeug. Es sind oft die kleinen Dinge, die große Freude machen und ein Stück Normalität und Geborgenheit in den Alltag bringen.

Der ESWE-Wunschbaum feiert in diesem Jahr eine besondere Premiere: Erstmals finden sich dort nämlich auch Geschenke für die kleinen und großen Bewohner des Tierheims Wiesbaden. Hier reicht die Wunschliste von leckeren Vogel-Snacks über frisches Heu für Hasen bis hin zu Katzenkratzbrettern oder einem orthopädischen Hundegeschirr.

ESWE hat die insgesamt 250 Wünsche im Internet unter www.wiesbaden-crowd.de/wunschbaum25 gesammelt. Dort können alle Bürgerinnen und Bürger mit nur wenigen Klicks ein Geschenk auswählen. Dabei übernehmen sie die Hälfte des Kaufpreises, die andere Hälfte wird von ESWE Versorgung gezahlt.

Mit dem Engagement aller Spenderinnen und Spender entsteht aus vielen kleinen Gesten ein großes Miteinander. Also genau das, was die Adventszeit so besonders macht.

BUND kritisiert Standortwahl für Mainzer Weihnachtsdorf

Das Weihnachtsdorf, das üblicherweise am Gutenberg-Museum aufgebaut wird, kann 2025 wegen der dortigen Großbaustelle nicht stattfinden und wird alternativ auf der Grünfläche des Fischtorplatzes errichtet. Zu diesem Thema gab es am 12. November im Ortsbeirat eine ausführliche Diskussion, in der sich die Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz den Fragen der Ortsbeiratsmitglieder und der Anwohnenden gestellt hat.

Kritik des BUND Mainz an der Standortentscheidung

Der BUND Mainz sieht diese Entscheidung, die zwischen dem Oberbürgermeister, dem Wirtschaftsdezernat und dem Umweltdezernat abgestimmt wurde, sehr kritisch. Für Grünanlagen wäre eigentlich das Umweltamt zuständig. Da das Weihnachtsdorf jedoch als Ergänzung des Weihnachtsmarktes betrachtet wird – auch wenn es offiziell kein Teil davon ist – und die Attraktivität der Innenstadt steigern soll, wurde die Genehmigung vom Wirtschaftsdezernat erteilt.

Dass die räumliche Nähe zum Weihnachtsmarkt erhalten bleiben müsse, sei laut Frau Matz einer der Gründe, warum nicht auf weiter entfernte Flächen ausgewichen werden könne.

Unterschiedliche Bedingungen: Gutenbergplatz vs. Fischtorplatz

Das Weihnachtsdorf am Gutenbergplatz findet üblicherweise auf dem Blumenbeet statt. Zu dieser Jahreszeit ist das Beet bereits abgeräumt und die Abdeckung aufgeständert. Am Fischtorplatz hingegen liegt die Abdeckung direkt auf der Rasenfläche – und das über zwei Monate hinweg, von November bis Januar.

Der Betreiber ist zwar verpflichtet, den Platz nach Ende der Veranstaltung wiederherzustellen. Doch wann wird die Fläche tatsächlich wieder aussehen wie zuvor?
„Die Wachstumsphase beginnt erst im Frühjahr. Die Rasenfläche wird also voraussichtlich eine Weile brauchen, um sich zu erholen“, gibt Maren Goschke vom Vorstand des Mainzer BUND zu bedenken. Dabei stellt sie weitere Fragen: „Wie wird überhaupt untersucht, inwieweit Pflanzen und Bodenlebewesen langfristig unter der Abdeckung leiden? Und wofür wurde eigentlich das Rheinufer versiegelt, wenn jetzt auf Grünflächen ausgewichen wird?“

Stadt sieht Entscheidung als Test – BUND warnt vor Präzedenzfall

Frau Matz bezeichnet die aktuelle Genehmigung als Test, weist jedoch darauf hin, dass die Flächenverfügbarkeit in Mainz sehr gering sei. Die vielen Baustellen würden das Problem zusätzlich verschärfen. Das Wirtschaftsdezernat suche ständig „händeringend” nach Veranstaltungsflächen.

Für den BUND ist das nachvollziehbar, aber zugleich ein Warnsignal: Weitere Grünflächen könnten folgen, über die vor allem aus wirtschaftlichen Gründen entschieden wird.

Grundsatzkritik: Wirtschaft gegen Umwelt?

Hier sieht der BUND ein großes strukturelles Problem. Während Appelle für mehr Klimaschutz in den Medien immer lauter werden, würden in Mainz weiterhin Entscheidungen getroffen, bei denen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen, während Umwelt- und Naturschutz als bloße Auflagen betrachtet werden.

Immer mehr landwirtschaftliche Flächen würden bebaut, während die Bevölkerung dringend Erholungsflächen benötige. Naturnahe Grünflächen verschwänden, die Zahl der Hitzetage und Tropennächte steige. Unversiegelter Boden und Stadtgrün seien auf dem Rückzug, obwohl sie – so betont der BUND – eine zentrale Grundlage für eine gesunde Stadtentwicklung und Wirtschaft darstellten.

Diese Aspekte sollten am Anfang jeder Überlegung zur Flächennutzung stehen – und nicht nur als „einschränkende Auflagen” behandelt werden. Weitere Informationen zum Bund unter mainz.bund-rlp.de

Artikelempfehlung: Das erwartet euch auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt


Vollsperrung der A671 im November und Dezember

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West, führt notwendige Instandsetzungsarbeiten an der Mainbrücke Hochheim im Zuge der A671 durch. Dafür sind mehrere temporäre Vollsperrungen zwischen den Anschlussstellen Hochheim-Süd (5) und Gustavsburg (6) erforderlich.

Die Mainbrücke Hochheim besteht aus vier Teilbauwerken: einer Strombrücke sowie drei Vorlandbrücken im Bereich zwischen dem Fluss Main und der Stadt Hochheim. Beide Richtungsfahrbahnen – Darmstadt und Wiesbaden – nutzen einen gemeinsamen Überbau.

Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahmen werden zwei Übergangskonstruktionen an den Enden der Strombrücke instandgesetzt. Diese Fahrbahnübergänge gleichen die Bewegungen und Verformungen des Brückenüberbaus zwischen Brücke und Straße aus und sind für die Verkehrssicherheit von zentraler Bedeutung.

Notwendigkeit der Sperrungen

Die geplanten Schweißarbeiten können nur fachgerecht ausgeführt werden, wenn keine Schwingungen durch den laufenden Verkehr auftreten. Aus diesem Grund sind zeitlich begrenzte Vollsperrungen unumgänglich.

Geplante Sperrzeiten (November/Dezember 2025)

Vollsperrung zwischen Hochheim-Süd und Gustavsburg in beiden Richtungen:

  • 21.11.2025, 22:00 Uhr bis 24.11.2025, 05:00 Uhr

  • 25.11.2025, 23:00 Uhr bis 26.11.2025, 04:00 Uhr

  • 26.11.2025, 23:00 Uhr bis 27.11.2025, 04:00 Uhr

  • 27.11.2025, 23:00 Uhr bis 28.11.2025, 04:00 Uhr

  • 28.11.2025, 22:00 Uhr bis 01.12.2025, 05:00 Uhr

  • 02.12.2025, 23:00 Uhr bis 03.12.2025, 04:00 Uhr

  • 03.12.2025, 23:00 Uhr bis 04.12.2025, 04:00 Uhr

  • 04.12.2025, 23:00 Uhr bis 05.12.2025, 04:00 Uhr

  • 05.12.2025, 22:00 Uhr bis 08.12.2025, 05:00 Uhr

  • 09.12.2025, 23:00 Uhr bis 10.12.2025, 04:00 Uhr

  • 10.12.2025, 23:00 Uhr bis 11.12.2025, 04:00 Uhr

  • 11.12.2025, 23:00 Uhr bis 12.12.2025, 04:00 Uhr

  • 12.12.2025, 22:00 Uhr bis 15.12.2025, 05:00 Uhr

Umleitungsempfehlungen

Fahrtrichtung Darmstadt

Bedarfsumleitung:
Ab AS Hochheim-Süd via U6 (B40, Kostheim, B43, Gustavsburg, zur AS Gustavsburg)

Großräumige Umleitungen:

  • Ab Schiersteiner Kreuz via A643 Mainz, A60, A67

  • Ab Wiesbadener Kreuz via A3 Würzburg, A67

  • Ab AS Wiesbaden-Erbenheim via A66 Frankfurt

Fahrtrichtung Wiesbaden

Bedarfsumleitung:
Ab AS Gustavsburg via U7 (B43, Gustavsburg, B43, Kostheim, B40 zur AS Hochheim-Süd)

Großräumige Umleitungen:

  • Ab AD Rüsselsheim via A3 Köln

  • Ab Mainspitz-Dreieck via A60, A643 bzw. A60, A67, A3 Köln

Hintergrund

Die Fahrbahnübergänge der Mainbrücke Hochheim – konkret der „Strombrücke“ – werden im Frühjahr 2026 auf beiden Richtungsfahrbahnen ausgetauscht. Es handelt sich um Verschleißteile, die nach jahrzehntelanger Nutzung ersetzt werden müssen. Die aktuellen Instandsetzungen gehören zu den notwendigen Vorarbeiten für den geplanten Komplettaustausch. Über den genauen Zeitpunkt und weitere Verkehrseinschränkungen wird gesondert informiert.

Im Jahr 2027 beginnen zudem Vorarbeiten zum Ersatzneubau der „Vorland-Brücken“. Während der Bauphase bleibt der Verkehr weiterhin über die Bestandsbauwerke möglich. Einschränkungen sind kurzzeitig und werden rechtzeitig angekündigt. Auch hierzu folgt eine separate Information.

Hochheim: A671 teilweise gesperrt – Bauarbeiten dauern sieben Jahre

Klangstrom Bingen lädt ein: Verzaubernde Weihnachtskonzerte

Ein magisches Konzert-Erlebnis für Familien bietet der Klangstrom Bingen am Samstag, den 13. Dezember 2025. Ab 15 Uhr verzaubert das Trio Magos mit seinem liebevollen Programm „Hex, Hex, Weihnachten ist verhext“ im Binger Kulturzentrum Groß und Klein. Erzählt wird die Geschichte der schusseligen Hexe Solmi, die ein schönes Weihnachtsfest mit all ihren Freunden feiern möchte. Doch leider geht alles schief – schon bald benötigt sie die Unterstützung des Publikums, um das Fest doch noch zu retten.

Ergänzt wird die humorvolle Weihnachtsgeschichte durch familienfreundliche Klassik-Stücke von Ludwig van Beethoven und Max Bruch. Mit Witz, Charme und vielen musikalischen Überraschungen nimmt das Trio Magos sein Publikum mit auf eine Reise, bei der Mitmachen und Staunen ausdrücklich erwünscht sind.

Tickets für nur 5,- Euro (Kinder bis einschließlich 12 Jahre) bzw. 8,- Euro (Erwachsene) sind unter klangstrom.de, in der Binger Tourist-Info und an allen Ticket-Regional Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das Trio Magos

Goun Kim (Piano), Maxi Hennemann (Klarinette) und Sebastian Hennemann (Violoncello) präsentieren neben klassischen Kammerkonzerten auch interaktive Familienkonzerte. Mit hoher künstlerischer Qualität, humorvollen Elementen und großer Spielfreude werden kleine Zuhörer:innen kindgerecht an das Genre Klassik herangeführt – bei bester Unterhaltung für die ganze Familie.

Klangstrom Bingen: Klassik neu hören

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Winter etabliert sich der Klangstrom nun als feste Größe im Binger Veranstaltungskalender. Besondere Konzertabende laden bis April 2026 mit sanften Wellen und kraftvollen Klangfluten dazu ein, in den Fluss der klassischen Musik einzutauchen. Renommierte Ensembles, herausragende Solist:innen und ungewöhnliche künstlerische Ansätze bilden eine Vielfalt, die Klassik in ganz neuer Form erlebbar macht.

Alle Informationen zu den weiteren Konzerten, Tickets und das Klangstrom-Abo gibt es unter www.klangstrom.de.

Die Klangstrom-Konzerte im Überblick

  • Fr., 12.12.2025 · Villa Sachsen – ausverkauft
    Villa Musica: Vivaldi im Advent – „Die Vier Jahreszeiten“ u.a.

  • Sa., 13.12.2025 · Kulturzentrum Bingen
    Familienkonzert: Trio Magos „Hex, Hex – Weihnachten ist verhext“

  • Sa., 24.01.2026 · Johanneskirche Bingen
    Wiener Kammersymphonie: Virtuose Klangkunst von Strauß bis Weill

  • Sa., 28.02.2026 · Villa Sachsen
    Quartett Bohème: Meisterwerke neu interpretiert mit Jazz- und Gypsy-Swing

  • Sa., 21.03.2026 · Villa Sachsen
    Spirit & Pleasure: Barock trifft Folk – Musik aus Schottland & London

  • Sa., 25.04.2026 · Villa Sachsen
    Jahreskonzert der Villa Musica: „Messages“ mit Tabea Zimmermann & Viatores Quartett

Die Konzertreihe wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz. Die Bingen Tourismus & Kongress GmbH dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung.