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Der alte Häuptling der Indianer spricht nicht mehr – Gus Backus starb mit 81 Jahren

Gus Backus wurde in den 1960er und 1970er Jahren in Deutschland bekannt durch seine Hits wie „da sprach der alte Häuptling der Indianer“ oder „Der Mann im Mond“ berühmt. Der gebürtige Amerikaner starb am Donnerstag nach langer schwerer Krankheit im bayrischen Germering.

Mitte der 1950er Jahre kam der in New York geborene Donald Edgar Backus als Soldat nach Wiesbaden. Etliche Erfolge in den Charts in Europa und den USA konnte er Verbuchen. Doch Backus war auch als Schauspieler unterwegs. In der österreichischen Filmkomödie „Unsere tollen Tanten“ aus dem Jahr 1961 mit seiner „Sauerkraut-Polka“ konnte er seinen berühmtesten Filmauftritt verzeichnen.

Vor über vier Jahren hat sich Backus, mit seinem letzten Auftritt zugunsten der Hochwasseropfer in Simbach, aus dem Showbusiness zurück gezogen.
Zurückgezogen in einer kleinen Eigentumswohnung in Germering, lebte er bis zuletzt mit seiner Eherfrau Heidelore. Backus war vier mal verheiratet. Das vierte mal heiratete er erneut seine erste Ehefau. Er hinterlässt vier Kinder.

„Mainzer Sektmobil“ – Mini-Food-Truck lässt seit Anfang 2019 Korken knallen

Sie sind klein und wendig und mittlerweile bei vielen Events oder Straßenfesten präsent, Foodtrucks im Miniformat. Crepes, Bratwurst oder andere kulinarische Feinheiten werden schon seit längerer Zeit aus den kleinen „Foodtrucks“ serviert, jetzt gibt es in Mainz auch das „Mainzer Sektmobil“ als Minitruck.

„Wir waren auf der Hochzeit eines Kumpels eingeladen und da sind wir auf die Idee gekommen“, so Ralf Brötzmann Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity gegenüber. Dort wurde wie üblich nach der Trauung den Gästen mit viel Aufwand Sekt gereicht. Freunde des Brautpaares mussten sich nicht nur um den Ausschank kümmern, auch der Transport sowie der Auf- und Abbau von Tischen, Deko und Kühlmitteln nahm viel Zeit in Anspruch.
Dass das Ganze auch einfacher gehen kann, so dass die Freunde auch selbst an der Feier teilnehmen können, darüber waren sich Ralf Brötzmann und Oliver Petersilge schnell einig.

Quelle: Mainzer Sektmobil | Foto: Stephan Dinges

Eventerfahrung hatten die Beiden schon seit Jahren, in dem sie Hüpfburgen vermieteten. Doch die Idee, das Angebot mit einem Sektmobil zu erweitern, ließ sie nicht mehr los. So kauften sie kurzerhand einen Mini-Food-Truck und bauten ihn nach eigenen Vorstellungen um. Seit Anfang diesen Jahres ist das „Mainzer Sektmobil“ nun fertig und hat auch schon die ersten Bewährungsproben bestanden.

„Wir haben mittlerweile Anfragen aus dem Raum Darmstadt sowie aus der Südpfalz“, So Ralf Brötzmann weiter. Die Kunden können aus dem Angebot dreier namhafter Winzeraus Rheinhessen wählen. Aber auch für Kinder und Autofahrer ist immer etwas Alkoholfreies an Board. Die Kunden können vorher bei einer Sektprobe aus dem reichhaltigen Angebot auswählen, was sie ihren Gästen letztendlich kredenzen wollen.

Zecken-Alarm: Krim-Kongo-Fieber und Fleckfieber auch für Menschen gefährlich

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen haben Zecken wieder Hochkonjunktur im deutschsprachigen Raum. Was bringt das neue Zeckenjahr für Menschen und Haustiere? Untersuchungen zeigen, dass Zecken immer früher und immer länger aktiv sind. Das meldet das Pharmaunternehmen MSD Tiergesundheit in einer Pressemitteilung.

Zecken aus den Tropen erstmals in Deutschland

Doch nicht nur die beinahe ganzjährige Aktivität von Zecken wird immer mehr zur Gefahr, sondern auch neue Zeckenarten wie die „Hyalomma“ oder der zunehmende Vormarsch der Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) in Richtung Westen Deutschlands. So traten 2018 erstmals größere Zahlen der bislang ausschließlich in den Tropen und Subtropen heimischen Zecken der Gattung „Hyalomma“ in Deutschland auf. Experten sind sich sicher, dass dies vor allem auf den trockenen Sommer zurückzuführen ist. Dr. Gerhard Dobler vom Nationalen Konsiliarlabor für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): „Die Hyalomma kann gefährliche Erreger wie das Krim-Kongo-Fieber-Virus oder Fleckfieber-Bakterien auf Menschen und Tiere übertragen. Bei Pferden verursacht diese Zeckenart häufig heftige Geschwüre. Erreger der Fleckfieber Bakterien (Rickettsien) wurden bei der Hälfte der untersuchten eingeschleppten Zecken gefunden. Falls sich entsprechend trockene Sommer wie 2018 mehrmals wiederholen, muss durchaus mit einer Etablierung der Zeckenart in Deutschland gerechnet werden.“

Zecken sind bei Katzen nicht so einfach zu entfernen wie beim Hund, wenn Sie überhaupt bemerkt werden. Dazu Prof. Dr. Barbara Kohn, Klinik für kleine Haustiere, Freie Universität Berlin: „Flöhe und Zecken gehören zu den häufigsten Ektoparasiten der Katze. Zeckenbefall wird bei Katzen aufgrund ihres Putzverhaltens vom Besitzer oft nicht bemerkt. Flohbefall ist sowohl bei Freigängern als auch bei Wohnungskatzen ganzjährig von Bedeutung. Nicht nur im Hinblick auf die vektorübertragenen Infektionen, sondern insbesondere auch als Ursache der Flohspeichelallergie.“

Es bleibt unappetitlich. Foto: obs/MSD Tiergesundheit/Quelle: MSD Tiergesundheit

Heiratsantrag für Sarah Lombardi?

„Meine Mama sieht das, ich krieg‘ Ärger“, stammelt Sarah Lombardi mit hochrotem Kopf. Zum Auftakt des „SAT.1 Fun Freitags“ bringt Gastgeber Hugo Egon Balder in der neuen Folge „Das große Promi Flaschendrehen“ am Freitagabend, 22. Februar, 20:15 Uhr, fünf Promis in verrückte Situationen und entlockt ihnen intime und lustige Geständnisse. Das teilte der Sender in einer Pressemitteilung mit.

Bastian Bielendorfer geht auf die Knie

Demnach stellen sich Popsängerin Sarah Lombardi, Schlagerstar Patrick Lindner, Sternekoch Nelson Müller, Schauspielerin Janine Kunze und Komiker Bastian Bielendorfer spitzen Fragen und abgedrehten Aufgaben. Gerade „Dancing on Ice“-Gewinnerin Sarah Lombardi schlittert von einem Moment in den nächsten. Sie knutscht Janine Kunze und wirft sich stürmisch auf Patrick Lindner, um Herzluftballons zum Platzen zu bringen. Doch die Kür kommt zum Schluss: Im Spiel „Wall of Shame“ heißt es „Ja, ich will“. So geht Bastian Bielendorfer vor Sarah Lombardi auf die Knie und macht ihr einen Antrag. Was ihre Mutter wohl dazu sagt?

Die Teilnehmer der TV-Show (v.l.): Linder, Kunze, Müller, Lombardi und Bielendorfer. Gastgeber Hugo Egon Balder steht dahinter. Foto: SAT.1/Willi Weber

Schwerer Unfall: Zweijähriges Kind tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Frankfurt hat ein zweijähriger Junge so schwere Verletzungen erlitten, dass es wenig später im Krankenhaus starb. Das meldet das Polizeipräsidium Frankfurt.

Demnach war der Junge mit seinem 19-jährigen Bruder und dem 47-jährigen Vater in einem Mercedes am Donnerstag gegen 20:40 Uhr auf der Mainzer Landstraße im Stadtteil Gallus unterwegs. Der Vater saß am Steuer, der Junge auf dem Rücksitz hinter seinem Vater. Plötzlich fiel das Kind während der Fahrt aus dem Auto auf die Straße und blieb schwer verletzt am Boden liegen. Der 47-Jährige stoppte sofort und eilte zu dem Kind. Auch der Bruder des Kleinkindes versuchte sofort zu helfen. Mit einem über den Notruf verständigten Rettungswagen kam der Zweijährige in ein Krankenhaus, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Staat erzielt Rekordüberschuss von 58 Milliarden Euro

Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2018 rund 58 Milliarden Euro – absolut gesehen der höchste Überschuss, den der Staat seit der deutschen Wiedervereinigung erzielte. Das geht aus aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor. Der Finanzierungsüberschuss ergibt sich aus der Differenz der Einnahmen (1.543,6 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1.485,5 Milliarden Euro) des Staates. Die Einnahmen legten gegenüber dem Vorjahr mit 4,7 % nochmals deutlich zu und stiegen stärker als die Ausgaben (+3,2 %). Auf allen staatlichen Ebenen waren die Einnahmen höher als die Ausgaben.

Den höchsten Überschuss im Jahr 2018 realisierte mit 17,9 Milliarden Euro der Bund, bei dem unter anderem die vorläufige Haushaltsführung bis Juli 2018 ausgabendämpfend wirkte. Die Sozialversicherungen schlossen das Jahr 2018 mit einem positiven Saldo von 14,9 Milliarden Euro ab. Auch die Kommunen profitierten von deutlich steigenden Einnahmen und erzielten im Jahr 2018 einen Überschuss von 14 Milliarden Euro. Die Länder erwirtschafteten 2018 einen Finanzierungsüberschuss von 11,1 Milliarden Euro.

Auf der Einnahmeseite wiesen vor allem die Einkommen- und Vermögensteuerzahlungen (+5,7 %) hohe Zuwächse auf und die weiterhin gute Beschäftigungsentwicklung führte zu einem kräftigen Zuwachs bei den Sozialbeiträgen (+4,3 %). Die Einnahmen des Staates aus Zinsen und empfangenen Ausschüttungen (+16,1 %) legten stark zu. Ursächlich dafür war der deutlich erhöhte Bundesbankgewinn. Die Ausgabenseite wurde durch überdurchschnittliche Ausgabenzuwächse bei den Bruttoinvestitionen (+7,9 %) und beim Arbeitnehmerentgelt (+3,9 %) geprägt. Wegen des weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus und eines gesunkenen Schuldenstandes sind die Zinsausgaben erneut zurückgegangen (-8,5 %).

Zollhündin „Aki“ erschnüffelt 10.775,- Euro bei Reisendem

An Bargeldspürhündin „Aki“ kommt kein Schmuggler vorbei. Das bewies der Vierbeiner im Zolldienst, als er bei einem Reisenden am Frankfurter Flughafen insgesamt 10.775 Euro „erschnüffelte“.

Wie das Hauptzollamt Frankfurt erst jetzt mitteilte, kontrollierten Zollbeamte im Januar Reisende, die auf ihren Abflug nach China warteten. Beim Absuchen der Passagiere zeigte „Aki“ plötzlich Interesse an der Umhängetasche eines allein reisenden Mannes. Sie setze sich vor den Mann und zeigte mit ihrer Nase auf das Gepäckstück. Die Beamten ließen sich die Tasche öffnen und fanden einen hohen Eurobetrag an Geldscheinen. „Insgesamt wurden 10.775 Euro bei dem Reisenden festgestellt“, sagte Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt. „Bei der Ausreise nach China hätte er diesen Betrag bei uns anmelden müssen. Die Anmeldepflicht gilt ab einem Betrag von 10.000,- Euro“, so Gillmann weiter. „Aki hat hier ihre feine Nase mal wieder unter Beweis gestellt.“

Hintergrund: Europaweit sind Drittlandsreisende verpflichtet, „Barmittel“ ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die beziehungsweise aus der Europäischen Union anzumelden. 2017 meldeten beim Hauptzollamt Frankfurt am Main in 5.220 Fällen Reisende ihre Barmittel mit insgesamt rund 208 Millionen Euro legal an. 1.529 Mal wurden Verstöße gegen die Anmeldepflicht festgestellt, mit rund 29 Millionen Euro.

Friedhofsimmobilienkonzept sorgt für überschaubarere Flächen

Der Wandel der Zeit macht auch im Bestattungswesen nicht halt – und so sind die Orte der letzten Ruhe in Bingen-Innenstadt und den Stadtteilen ebenfalls hiervon betroffen. Waren es früher die großen Sarg-Familiengräber, die vorrangig nachgefragt wurden, so sind es nun kleinere und vor allen Dingen pflegefreie oder pflegearme Grabstätten, die gewünscht werden. Die daraus resultierende Folge ist ein geringerer Platzbedarf. Um daher die Kosten der Friedhofsunterhaltung, aber auch der Trauerfeiern nicht zu hoch werden zu lassen, wurde 2015 ein Immobiliennutzungskonzept für die Friedhöfe Bingen erlassen, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Das Konzept, das vom Institut für Kommunale Hauswirtschaft (IKH) erstellt wurde, geht davon aus, dass alle Binger Friedhöfe zusammen eine Bruttogräberfläche von 140.000 qm aufweisen, wovon etwa 40.000 qm mit Gräbern belegt oder als Nebengrabfelder ausgewiesen sind.

Prognosen zufolge bestehe im Jahr 2045 aber nur noch Bedarf für eine Brutto-Fläche von 22 bis 25.000 qm bei einer Grabfläche von circa 10.000 qm. Das heißt, allein der Büdesheimer oder der Waldfriedhof hätten genügend Platz, um den gesamten Binger Bedarf zu decken.

Der Verwaltung war jedoch äußerst wichtig, die Friedhöfe so zu gestalten, dass sie in allen Stadtteilen bestehen bleiben können. Kurze und oftmals gewohnte Wege für die Angehörigen sollten bleiben. So wurde entschieden, die acht Friedhöfe in je drei verschiedene Bereiche „rot“, „gelb“ und „weiß“ einzuteilen.

Die „roten“ Flächen sind hauptsächlich Erweiterungsflächen, die noch nicht belegt waren. Sie wurden bereits nach dem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2017 in den Stadtteilen Büdesheim, Dietersheim, Gaulsheim und Sponsheim aus der Friedhofsnutzung herausgenommen und sind der Aufsichtsbehörde vorgelegt.

Im Zuge dieser Maßnahme soll auch das muslimische Gräberfeld, das bislang unbenutzt in Büdesheim angesiedelt war, nach Gaulsheim verlegt werden. Die Arbeiten dazu haben zwischenzeitlich begonnen.

Die „gelben“ Flächen bezeichnen die Areale, die bereits Lücken aufzeigen, da die vorhandenen Restlaufzeiten der Gräber bereits verstrichen sind oder in absehbarer Zukunft ablaufen werden. Hier sollen keine Neubelegungen mehr zugelassen werden, bereits bestehende Familiengräber können aber so lange wiederbelegt werden, wie es der Wunsch der Nutzungsberechtigten ist. Für die Friedhöfe in Dietersheim, Gaulsheim und Sponsheim sind auch bereits diese Flächen definiert.

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde nun über die Festlegung der gelben Flächen in Bingen, Büdesheim, Bingerbrück, Kempten und Dromersheim diskutiert. Die vorgelegten Verwaltungsvorschläge, die einige Änderungen in Bezug auf die IKH-Vorstellungen beinhalten, wurden diskutiert (die verbleibenden weißen Areale sind größer gesteckt) und abschließend beschlossen.

Diese weißen Flächen sollen auch in Zukunft Raum für die verschiedenen Bestattungen, Begleitgrün, Plätze und Wege beinhalten. Eine möglichst komprimierte Belegung ist die Zielsetzung.

Ein Feuerwerk der Guggemusik am Fastnachtsonntag in Mainz

Am Fastnachtsonntag (03.03.2019, veranstaltet der Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. (MCV) das inzwischen 6. MCV-Guggemusik-Festival in der Mainzer Innenstadt. Organisiert wird es vom MCV-Zugleitungsmitglied Dietmar Jochim.

Startpunkt ist direkt am Narrenzelt vor der Deutschen Bank in der Ludwigsstraße.
Vier verschiedene Guggemusik-Gruppen ziehen dann im 30-Minuten-Takt ab 17 Uhr durch den Mainzer Stadtkern. Jeweils begleitet von einem MCV-Zugleitungsmtiglied, wird zunächst der Leichhof angesteuert.

Danach lassen die Guggemusiker über das Höfchen zum Marktplatz ihr musikalisches Feuerwerk los und präsentieren schließlich durch die Schusterstraße zum Haupteingang des kleinen Hauses am Tritonplatz ihr Können, um sich zum Abschluss noch einmal am Zelt des Narrenzirkus zu treffen.

Den Auftakt machen die „Kyburggeischter“ aus Winterthur. Der Schweizer Musikgruppe folgen die Mainzer „Rhoirevoluzzer“, schließlich heizen die stadtbekannten „Nodequetscher“ dem Publikum ein, danach gehen die „Stobbelhobblä“ aus Forst ins Rennen. Der musikalische Rundgang wir um ca. 21 Uhr am Narrenzelt in der Ludwigstraße abgeschlossen.

 

Schiffsunfall in Höhe der Schiersteiner Brücke

Am Donnerstag den 21.02.2019 gegen 02:00 Uhr befuhr ein Gütermotorschiff (GMS) den Rhein gegen die Strömung aufwärts. Im Bereich der Baustelle der Schiersteiner BAB-Brücke kollidierte das Schiff mit einem sogenannten Wahrschaufloß. Hierbei handelt es sich um ein „schwimmendes Verkehrszeichen“, dass – ähnlich den Hinweiszeichen bei Baustellenbeschilderungen im Straßenverkehr – den Schiffsverkehr im Bereich der Brückenbaustelle regelt.

Durch die Kollision wurden sowohl das GMS wie auch das Wahrschaufloß beschädigt, jedoch waren beide weiterhin schwimmfähig. Das Floß wurde durch den Anstoß derart verschleppt, dass es am Ende in der Mitte der Fahrrinne lag und somit eine Gefahr für die durchgehende Schifffahrt darstellte. Das sofort entsandte Streifenboot „Hessen 8“ sicherte die Unfallstelle, informierte die Schifffahrt sowie die zuständigen Behörden, nahm den Schiffsunfall auf und veranlasste eine Verkehrswarnmeldung über den Zentralen Nautischen Informationsfunk (NIF).

Bei dem Schiffsunfall wurde niemand verletzt. Hinweise auf Alkohol- und/oder Drogenkonsum lagen nicht vor.

Nachdem am frühen Morgen das beschädigte Wahrschaufloß durch ein neues ersetzt wurde, konnte die Behinderung an der Unfallstelle beseitigt und die Schifffahrt wieder uneingeschränkt freigegeben werden.

PKW übersah Radfahrer – Dank Helm konnten schlimmere Verletzungen vermieden werden

Bei einem Unfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer zog dieser sich am heutigen Donnerstagmorgen (21.02.2019) Verletzungen an Schulter und Kopf zu. Schlimmere Verletzungen konnten zum Glück vermieden werden, da der Radler einen Helm trug.

Gegen 06:10 Uhr befuhr der Radfahrer die L409. In Höhe eine Mitfahrerparkplatzes wurde der Radler von einem PKW erfasst. Der Autofahrer wollte in in Höhe der Anschlussstelle zur A63 / Erbes-Büdesheim von dem Parkplatz aus auf die Autobahn in Richtung Kaiserslautern auffahren und musste hierzu die Landstraße überqueren. Hierbei übersah er den Fahrradfahre, welcher aus Richtung Erbes-Büdesheim kommend in Richtung Alzey unterwegs war.

Der Fahrradfahrer versuchte noch nach rechts auszuweichen, streifte dabei jedoch die Front des Pkw. Hierdurch geriet er ins Schleudern und stürzte auf die Fahrbahn. Nach ersten Erkenntnissen zog er sich eine Gehirnerschütterung und eine Schulterfraktur zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden.

Helm bewahrte vor schweren Kopfverletzungen

Bei Überprüfung des Rades konnte die Polizei feststellen, dass die sich am Fahrrad befindliche Beleuchtung zum Unfallzeitpunkt nach bisherigen Ermittlungen funktionierte und eingeschaltet war. Weiterhin trug der Radfahrer einen Helm, welcher ihn vermutlich vor schwereren Kopfverletzungen bewahrte.

Zeugen, die den Unfallvorgang beobachtet haben, werden gebeten sich mit der Polizei Alzey (Telefon: 06731 911-100) in Verbindung zu setzen.

Mainzer Maler und Autor Jacobi malt Hofsänger in Acryl auf Leinwand

Der Mainzer Maler und Autor, Hans-Jörg Jacobi, hat sich an ein ungewöhnliches Projekt gewagt und die Mainzer Hofsänger in Acryl auf Leinwand gebannt.
Das 1,20 auf 1,60 Meter große Gemälde, das erst dieser Tage fertiggestellt wurde, hat Jacobi nun im MCV-Haus präsentiert.

Mit dabei waren neben dem Künstler unter anderem der Kapitän der Mainzer Hofsänger, Christoph Clemens, der musikalische Leiter, Michael Christ, und MCV-Präsident Reinhard Urban.

Hans-Jörg Jacobi ist bekennender Hofsänger-Fan und der Fastnacht eng verbunden. Eines seiner selbst komponierten Lieder „Du altes Mainz“ wurde inzwischen vom musikalischen Leiter der Höfsänger, Michael Christ, in einer Chorversion arrangiert und gehört zum Repertoire der berühmten Mainzer Gesangstruppe.

Hans-Jörg Jacobi ist der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters und Baudezernenten Dr. Hans Jacobi, in dessen Ära der Mainzer Fastnachtsbrunnen entstanden ist. Über die Deutungen der Figuren hat Hans-Jörg Jacobi 1994 den Band „Geheimnis Fastnachtsbrunnen“ veröffentlicht

84 und 63-Jährige Frau in der Innenstadt getreten und geschlagen

Eine 84-jährige Seniorin aus Wiesbaden fühlte sich am Mittwochmittag von einem 55-Jährigen bedrängt. Als dieser ihr in der Kirchgasse beim Verlassen eines Einkaufszentrums zu nahegekommen sei, habe sie sich mit ihrer Gehhilfe zur Wehr gesetzt. Ein folgender Tritt des Mannes gegen das Schienbein der Rentnerin war die Folge.

Ein Sicherheitsbediensteter des Einkaufszentrums beobachtete die Szene und führte anschließend die herbeigerufenen Polizeibeamten zu dem geflüchteten „Treter“.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der Täter die Örtlichkeit verlassen und von dannen ziehen. Nur etwa zwei Stunden später fiel der 55-Jährige in der Schulgasse erneut auf. Dort schlug er einer 63-jährigen Frau mit der Faust auf die Schulter. Den verständigten Beamten blieb dieses Mal keine Wahl; sie nahmen den Uneinsichtigen in Gewahrsam und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Beide geschädigten Frauen klagten über leichte Schmerzen, verzichteten jedoch auf eine ärztliche Untersuchung.

Der Landkreis Alzey-Worms baut sein Bildungsmanagement aus

Der Landkreis Alzey-Worms richtet ein Bildungsbüro ein, das künftig als zentrale Anlaufstelle Bildungsaktivitäten des Kreises zusammenführen wird. Über das Förderprogramm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann der Landkreis die Anstrengungen auf Kreisebene für die Bildung mit zwei zusätzlichen Stellen ausweiten.

Die beiden Bildungsmanagerinnen Kerstin Kapp und Gabriela Parker verstärken das bestehende Team, das bereits seit 2016 in den Bereichen Bildungsmonitoring (Janine Prause) und der Bildungskoordination für Neuzugewanderte (Pia Haus) aktiv ist.

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland führt ihre Unterstützung für den Kreis fort und berät das Bildungsbüro bei der Gestaltung der kommunalen Bildungslandschaft. Landrat Ernst Walter Görisch und Dr. Katja Wolf, Leiterin der Transferagentur unterzeichneten im Anschluss an eine Sitzung der Arbeitsgruppe Bildung eine entsprechende Zielvereinbarung.

Informationsportal für Neuzugewanderte

Die Arbeitsgruppe Bildung bringt Mitarbeitende der Verwaltung und lokale Bildungsakteure regelmäßig zusammen, um Bildungsprojekte in Alzey-Worms anzustoßen. Vieles wurde bereits in Angriff genommen. Das Bildungsmonitoring bereitet beispielsweise Befragungen von Kita-Leitungen oder Schulbefragungen, die gemeinsam mit dem Jugendamt durchgeführt werden, auf und stellt diese wichtigen Daten als Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen zur Verfügung. Die Bildungskoordination hat ein Informationsportal für Neuzugewanderte auf den Internetseiten des Kreises geschaffen.

Das Bildungsmanagement soll diese Anstrengungen nun strategisch unterstützen und das bestehende Netzwerk vor Ort ausbauen. „Mit der Fokussierung auf die gesteckten Ziele ,Übergang Kita/Schule` und ,Übergang Schule/Beruf` sowie MINT- und Fachkräftesicherung wollen wir Hilfestellungen für weitere Verbesserungen geben“, betont Landrat Ernst Walter Görisch.

Bildung als kommunale Aufgabe wird ernst genommen

„Wir freuen uns, dass der Landkreis dank der finanziellen Unterstützung des Bundes und aus Mitteln des europäischen Sozialfonds jetzt über ein Bildungsbüro verfügt, dass die erforderlichen personellen Ressourcen und fachlichen Fähigkeiten besitzt, um gemeinsam mit allen relevanten Akteuren die Rahmenbedingungen für gelingende Bildungsbiographien zu schaffen. Hierdurch wird zugleich die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises gestärkt“, bekräftigt die Leiterin der Schulabteilung, Ruth Emrich.

Als eine der ersten Kommunen in Rheinland-Pfalz unterzeichnete der Landkreis Alzey-Worms bereits 2015 eine Zielvereinbarung mit der Transferagentur. Katja Wolf würdigte anlässlich der neuerlichen Unterzeichnung das bisherige Engagement: „Der Kreis hat in den vergangenen Jahren mit dem Einsatz von Personalressourcen aus eigenen Mitteln gezeigt, dass Bildung in Alzey-Worms als kommunale Aufgabe ernst genommen wird. Mit der Einwerbung des Förderprogramms und der Verstärkung des Teams entsteht eine weitere Säule des kommunalen Bildungsmanagements, um die Anstrengungen für Bildung im Landkreis auszubauen.“

Die Transferagentur bereitet die Mitarbeitenden des Bildungsbüros mit Qualifizierungsmaßnahmen auf ihre neuen Aufgaben vor und bindet sie in ein landesweites Netzwerk ein. Darüber hinaus unterstützt die Transferagentur den Kreis bei der Ziel- und Strategieentwicklung und begleitet das Bildungsbüro in den nächsten Jahren beim Aufbau der neuen Strukturen.

Hintergrund

Die Transferagentur berät Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland beim Auf- und Ausbau eines kommunalen Bildungsmanagements. Das kostenfreie Dienstleistungsangebot umfasst Qualifizierungs- und Austauschformate, die dazu dienen, gemeinsam mit den Kommunen individuelle Bedarfe zu identifizieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Die Strukturen und entwickelten Strategien zielen darauf ab, Bildungsakteure vor Ort zusammen zu bringen, um in der jeweiligen Bildungslandschaft die Rahmenbedingungen für Bildung und Bildungsteilhabe zu verbessern.

Die Transferagentur wird im Rahmen der bundesweiten „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Statt Nikotinkaugummi – Rauchen aufhören mit Hypnose?

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, hat sich herum gesprochen. Rauchen ist für viele Krankheiten verantwortlich, zum Beispiel Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen oder Krebs. Die Zahl von Lungenkrebserkrankungen hat sich in drei Jahrzehnten nahezu verdreifacht. Dennoch fällt es Rauchern häufig schwer, damit aufzuhören. Daher stellt sich die Frage, was dabei helfen kann.

Warum es gesünder ist, mit dem Rauchen aufzuhören

Die meisten Raucher und Raucherinnen sind nikotinabhängig. Oft haben sie schon ein- oder gar mehrmals versucht mit dem Rauchen aufzuhören, es aber leider nicht geschafft. Wer das Rauchen aus eigener Kraft aufgeben möchte, scheitert in der Regel damit. Lediglich drei Prozent werden dauerhaft rauchfrei, egal, auf welchem Weg sie es versucht haben. Wenn Nikotinpflaster und ähnliche Mittel nicht zum Erfolg geführt haben, könnte Hypnose die richtige Methode sein.

Besonders dann, wenn sie mit dem verhaltenstherapeutischen Ansatz kombiniert wird, ist Hypnose zur Raucherentwöhnung sehr erfolgversprechend. Wie bei allen Suchterkrankungen gilt aber auch hier, dass der Wille zur Entwöhnung vorhanden sein muss. Wer motiviert ist, hat mit Hypnose beste Aussichten, es zu schaffen. Und schließlich lohnt es sich. Denn ohne Rauch winkt eine großartige Belohnung- ein neues und gesünderes Leben mit besserer Kondition, längerem Atem und einem fitteren Körper.

Die Vorbereitung der Hypnose in ein neues Leben als Nichtraucher

Wer mit Hypnose Nichtraucher werden will, muss ein gewisses Maß an Motivation mitbringen, damit das Ganze funktioniert. Es muss sichergestellt sein, dass man sich aus eigenem, freiem Willen dazu entschieden hat. Sollte man von anderen Menschen oder äußeren Umständen zur Entwöhnung gedrängt werden, sinken die Erfolgsaussichten drastisch. Nur wer es tatsächlich möchte, wird dauerhaft erfolgreich sein. Ist das der Fall, ist man bereits auf dem richtigen Weg.

Was passiert während der Hypnosesitzungen?

Im Rahmen der hypnotischen Raucherentwöhnung führt der Hypnosetherapeut in der Regel zunächst ein Gespräch mit Ihnen. Er stellt dabei verschiedene Fragen. Diese sind wichtig für den erfolgreichen Verlauf der Hypnose. Nachdem diese ausgewertet wurden, bespricht ein guter Hypnosetherapeut den Verlauf der Hypnose mit Ihnen. Dabei bekommt er weitere wichtige Information zu Ihrem Rauchverhalten. Er erfährt zum Beispiel, aus welchen Gründen Sie rauchen und warum Sie es bisher nicht geschafft haben, dem Nikotin zu entsagen. So lässt sich die Behandlung auf Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Aber auch Sie haben die Möglichkeit, Fragen zur Hypnose Raucherentwöhnung zu stellen. Sie erfahren, was während der Hypnose geschieht und was es für Sie zu beachten gibt.

Hypnose hat viel mit Vertrauen zu tun. Sie sollten in diesem Gespräch vor der eigentlichen Hypnose ein gewisses Vertrauen zum Hypnotiseur entwickeln. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie bei der für Sie richtigen Person gelandet sind, dann sollten Sie sich nicht scheuen, sich höflich zu verabschieden. Ein professioneller Therapeut wird dafür immer Verständnis haben und Ihnen nichts nachtragen.

Was geschieht während der Hypnose?

Das Vorgespräch ist geführt und der Tag der ersten Hypnosesitzung gekommen. Nun wird die Hypnose eingeleitet. Während der Hypnose kann der Therapeut die psychischen Ursachen behandeln, die Sie zum Rauchen bewegt haben. Indem er in der Trance mit Ihrem Unterbewusstsein kommuniziert, kann er Veränderungen hervorrufen. Während der Hypnose vermittelt der Therapeut dem Unterbewusstsein Strategien, mit denen es gelingt, zum dauerhaften Nichtraucher zu werden. So werden Sie mit jeder Sitzung mehr und mehr zum Nichtraucher.

Seien Sie sich jedoch bewusst, dass Ihre eigene Motivation mit dem Rauchen aufzuhören wesentlich zum Erfolg beiträgt. Durch die Hypnose fällt es Ihnen allerdings wesentlich einfacher als lediglich mit Willenskraft, mit Nikotinpflastern oder anderen Methoden. Wenn Sie bereit sind, zum Nichtraucher zu werden, sind die Erfolgschancen sehr hoch.

Mit Willenskraft allein schaffen es die wenigsten, dauerhaft Nichtraucher zu werden.

Wie viele Raucher feststellen mussten, reicht die pure Willenskraft alleine in den meisten Fällen nicht aus, um vom Rauchen weg zu kommen. Und genau hier kommt die moderne Hypnose zur Raucherentwöhnung ins Spiel. Denn das menschliche Unterbewusstsein ist fast immer stärker als der bewusste Wille. In Hypnose wird das Unterbewusstsein gewissermaßen umprogrammiert.

Hypnose kann zu mit speziellen Techniken zum Unterbewusstsein vordringen. Dazu sind andere Methoden zur Raucherentwöhnung nicht in der Lage. Heute gehen Therapeuten dabei jedoch nicht mehr nach einem bestimmten Lehrbuch vor, sondern sehr individuell. Jeder Mensch ist anders und hat das Rauchen aus anderen Beweggründen angefangen. Darüber hinaus fällt auch die Arbeitsweise der verschiedenen Therapeuten unterschiedlich aus.

So unterscheidet man beispielsweise die „One-Stop“-Methode, bei der lediglich eine längere Sitzung erforderlich ist, von Methoden, die in mehreren Hypnosesitzungen das Rauchbedürfnis nach und nach abbauen.

Für wen ist Hypnose geeignet?

Es gibt Umstände, unter denen Hypnose nicht angewendet werden sollte. Dies ist unter anderem bei gewissen psychischen Erkrankungen der Fall. Ein guter Hypnotiseur wird solche Voraussetzungen immer im Vorfeld prüfen.

Die allermeisten Menschen sind hypnotisierbar. Entgegen landläufiger Ansicht geht es dabei nicht um die Stärke des Willens. Sondern es geht vielmehr darum, ob man Vertrauen haben und sich auf die Anregungen des Hypnotiseurs einlassen kann.

Dann kann sich die Raucherentwöhnung durch Hypnose wirklich lohnen, um dauerhaft gesünder zu leben.