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Überfall auf einen Einkaufsmarkt – Angestellter wurde geschlagen und in Lager eingesperrt

Ein Einkaufsmarkt in der Straße „Am Flachsacker“ in Schwalbach am Taunus war am späten Dienstagabend (19.02.2019) Schauplatz eines Überfalls bei dem bisher noch unbekannte Täter einen Mitarbeiter des Marktes in einem Lagerraum einsperrten.

Kurz nach Ladenschluss forderten gegen 22:30 Uhr, zwei Unbekannte Täter mit vorgehaltener Schusswaffe einen Angestellten des Einkaufsmarktes Bargeld heraus zu geben.

Nach Angaben der Polizei habe der Angestellte zuvor den Einkaufsmarkt abgeschlossen um Lebensmittel in einen außenliegenden Abstellraum bringen zu können. Hier sei er dann von zwei männlichen Tätern überrascht worden, wobei einer der Räuber ihn unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Rückkehr in den Markt gezwungen habe. Im Büro musste der Mitarbeiten dem Täter Bargeld übergeben.

Mehrere Tausend Euro erbeutet

Nachdem der Täter mehrere Tausend Euro von dem Angestellten bekommen hat, wurde er schlug der Täter auf ihn ein und sperrte ihn in einem Lagerraum ein und flüchtete.

Ein aufmerksamer Passant wurde auf den eingeschlossenen Mitarbeiter aufmerksam und verständigte die Polizei. Der Geschädigte konnte befreit werden und wurde durch den Rettungsdienst vor Ort erstversorgt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben

  • beide männlich
  • circa 1,70 bis 1,80 Meter groß
  • kräftige Gestalt
  • beide sprachen Deutsch mit Akzent
  • beide waren dunkel gekleidet und trugen Sturmhauben

Die Kriminalpolizei in Hofheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06192/2079-0.

Wiktorias letzter Wunsch geht in Erfüllung – Im September geht es zu den Delphinen

Eine überwältigende Resonanz zeigte unser Bericht „Wiktorias letzter Wunsch – Einmal mit Delphinen schwimmen“ vom vergangenen Freitag (15.02.2019) über die schwer kranke 12-jährige Budenheimerin Wiktoria. Ihr größter Wunsch ist es, einmal in ihrem Leben noch mit Delphinen schwimmen zu können.
Freunde der Eltern haben über gofoundme eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
30.000 Euro sind das Ziel um diesen letzten Wunsch der 12-jährigen erfüllen zu können.

Durch unseren Bericht wurden unsere Leser Iris und Oliver Fox auf Wiktorias Schicksal aufmerksam. Sie selbst konnten mit ihrer Tochter im vergangenen Jahr eine solche Therapie nutzen. Durch die Beiden konnte RHEIN-MAIN-NACHRICHTEN | Boostyourcity, den Kontakt zwischen Wiktorias Familie und einer Familie aus Eisenach herstellen, die eine solche Therapie in Spanien anbietet.

Am 23. September geht´s zu den Delphinen

Foto: Oliver Fox

So steht jetzt fest, dass Wiktoria zusammen mit ihrer Familie, am 23.September 2019 an einer sechstägigen Delphintherapie in Benidorm (Spanien) teilnehmen kann.
In der Regel gibt es für solche Therapieplätze Wartezeiten von bis zu 4 Jahren.

Die Initiatoren dieser Therapie, Mandy und Torsten Fischer aus Eisenach, freuen sich, der 12-jährigen Wiktoria nun ihren letzten Wunsch erfüllen zu können. Die Therapie mit den intelligenten Säugetieren wird für die junge Budenheimerin kostenlos sein.

Thüringer Ehepaar lädt Wiktoria ein

Mandy (39) und Torsten (42) kamen vor Jahren selbst in die Situation mit ihrem Kind eine solche Delphintherapie machen zu müssen. Ihr Kind litt unter anderem unter starken epileptischen Anfällen. Seit der Therapie ist es komplett Anfallsfrei.
Aus dieser persönlichen Erfahrung machten es sich die beiden Thüringer zum Ziel, auch anderen Betroffenen zu helfen.

Foto: Oliver Fox

So machte die 39-jährige Erzieherin Mandy kurzerhand eine Ausbildung zur Delphintherapeutin. Seit 2015 ermöglicht nun das Ehepaar, betroffenen Familien kostenneutral an einer solchen Therapie teil nehmen zu können.

Tierschutz wird groß geschrieben

Torsten Fischer betonte Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity gegenüber, dass neben der qualifizierten Therapie auch der Tierschutz ganz groß geschrieben wird. Bei den Delphinen handelt es sich um Tiere, die selbst gerettet wurden.
Auch werden die Tiere regelmäßig durch Tierärzte kontrolliert, so dass sichergestellt ist, dass es den Delphinen sehr gut geht und sie auch selbst Spaß an der Therapie haben.

Foto: Mandy Fischer

Als weiteres Highlight für die betroffene Familie aus Budenheim, konnte der 43 jährige Sachverständige, Torsten Fischer garantieren, dass 2 Jahre später zusätzlich ein Nachfolgeplatz für Wiktoria gesichert ist. Sollte sie es selbst nicht mehr erleben können, bleibt dieser Platz für die Geschwister erhalten.

Über 12.000 Euro Spenden schon eingegangen

Um der kompletten Familie es zu ermöglichen, diesen Traum mit Wiktoria gemeinsam erleben zu können, bitten wir die Spendenaktion auch weiterhin zu unterstützen um das Ziel von 30.000 Euro zu erreichen. So können die Eltern, gemeinsam mit den beiden Geschwistern von Wiktoria, noch einmal ein Woche unbeschwert an der spanischen Ostküste genießen und auch die anfallenden Kosten im Alltag bewältigen zu können.

Nach Veröffentlichung unseres Artikels konnten mittlerweile über 10.000 Euro zusätzlich auf dem Spendenkonto verbucht werden. Bitte spendet weiter !

Jetzt hier spenden >KLICK<

Weitere Unterstützung für Wiktoria

Eine weitere Überraschung haben sich die Mainzer Schausteller einfallen lassen. Die IMSM (Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker) haben die komplette Familie zum Mainzer Rheinfrühling eingeladen. Dort kann die Familie gemeinsam mit Wiktoria und ihren beiden Geschwistern vom Alltag abschalten.

Ebenso hat sich die Flugschule RheinMain dazu bereit erklärt, der Familie einen Rundflug über Mainz und Rheinhessen zu spendieren.

Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity sagt an alle Spender und Unterstützer ein ganz großes DANKESCHÖN

Mainzer „First Dates“-Kandidat stirbt wenige Tage nach Show

Traurige Nachrichten meldet online die Münchener „tz“: Demnach ist der Mainzer Teilnehmer der TV-Kuppelshow „First Dates“ (auf VOX) Uli B. nur wenige Tage nach der Ausstrahlung seiner Folge gestorben. Er sei bei einem Unfall mit seinem Lkw nahe Bad Hersfeld verunglückt. Auf dem Facebook-Account von „First Dates – Ein Tisch für zwei“ kommentiert VOX: „Was für traurige Nachrichten. Wir wünschen der Familie und allen Freunden von Uli alles Gute und ganz viel Kraft.“ Auch zahlreiche Fans der Sendung kondolierten.

„Crash-Rettung“ und notärztliche Versorgung halfen nicht mehr

Was war passiert? Laut Pressemeldung des Polizeipräsidiums Osthessen kam es am Montag gegen 15:40 Uhr auf der A7 bei Neuenstein/Bad Hersfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei fuhr ein „59-jähriger Lastzugfahrer“ auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Kassel, als sich zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Ausfahrt Bad Hersfeld/West der Verkehr staute. Der Lastzugfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf einen Lkw auf. Wörtlich heißt es: „Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Lkw nach links in die Mittelschutzplanke geschleudert, drehte sich um 180 Grad und kam entgegengesetzt zu Fahrtrichtung auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Im weiteren Verlauf fuhr der Lastzugfahrer auf einen stehenden Sattelzug aus Litauen auf. Hierbei wurde der Lastzugfahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Kirchheim mittels Crash-Rettung aus dem Wrack befreit werden. Eine notärztliche Versorgung wurde an der Unfallstelle durchgeführt. Der Fahrer erlitt durch das Unfallgeschehen jedoch so schwere, multiple Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.“

Der 33-jährige Lkw-Fahrer und sein 35-jähriger Beifahrer aus dem Landkreis Kassel wurden durch das Unfallgeschehen leicht verletzt (Prellungen, Stauchungen, Halswirbelsäulen-Syndrom) und zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Der 50-jährige Sattelzugfahrer aus Litauen blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 61

Heute am 20.Februar kam es gegen 13:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Koblenz kurz nach dem Autobahnkreuz Mutterstadt. Der Fahrer eines 40-Tonners musste verkehrsbedingt bremsen. Dies bemerkte der 47-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus dem Kreis Karlsruhe zu spät und fuhr auf den Lkw auf.

Bei dem Unfall wurde der 47-jährige leicht, sein Beifahrer, der zunächst auch im Fahrzeug eingeklemmt war, lebensgefährlich verletzt. Beide wurde ins Krankenhaus nach Ludwigshafen verbracht. Der Fahrer des Lkws wurde nicht verletzt.

Es entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Die BAB 61 musste zur Landung des Rettungshubschraubers und zur Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Koblenz voll gesperrt werden. Die Sperrung dauert aktuell noch an, jedoch ist mit der Freigabe eines Fahrstreifens in wenigen Minuten zu rechnen.

„Lassmalache“: Bülent Ceylan kommt in die Halle 45

Der Mann mit den gepflegten langen schwarzen Haaren kommt nach Mainz! Bülent Ceylan steht mit seinem neuen Programm „Lassmalache“ am Sonntag, den 26. Mai in der Halle 45 auf der Bühne. Und es gibt noch Tickets!

Lachen ist die beste Medizin und das, obwohl sich auch immer wieder Menschen krank lachen oder schief oder kaputt. Auf jeden Fall ist es schwer ansteckend! Es ist aber weniger die medizinische Seite des Lachens, die Bülent Ceylan in „Lassmalache“ zum Thema macht. Es ist die Gesundheit der Seele und des Geistes, die durch Lachen und Humor nachhaltig beeinflusst werden. Wenn auch manchmal nur für ein paar wunderbar lustige Stunden. In „Lassmalache“, seinem mittlerweile 10. Programm, kümmert sich Bülent um die zahlreichen Opfer seiner erfolgreichen Bühnenarbeit, die Menschen mit chronischen Zwerchfellkrämpfen, Bauchschmerzen und Lachfalten.

Konzeptstudie „Skoda Vision iV“: Weltpremiere beim Genfer Auto-Salon

Der tschechische Autobauer Skoda gewährt mit einer Innenraumskizze der Konzeptstudie „Vision iV“ einen Ausblick auf interessante Lösungen im ersten rein elektrischen Skoda-Fahrzeug auf MEB-Basis (Modularer Elektrifizierungsbaukasten). „Neue Akzente setzt die innovative nutzerfreundliche Anordnung von Instrumententafel und Mittelkonsole“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Hinzu kommen ein scheinbar freischwebender zentraler Bildschirm und ein neu gestaltetes Lenkrad mit zwei Speichen.

Instrumententafel und Mittelkonsole neu angeordnet

Die rein elektrische Konzeptstudie VISION iV bietet einen Ausblick auf den Innenraum des ersten Skoda, der auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns basiert. Auf einen klassischen Mitteltunnel wurde verzichtet – so nutzten die Designer die Möglichkeiten der neuen MEB-Plattform für einen großzügigen und neuartigen Innenraum. Sie ordneten beispielsweise die Instrumententafel und Mittelkonsole neu an. Zwischen Fahrer und Beifahrersitz bietet die „Vision iV“ auf der untersten Ebene viel Stauraum, darüber befindet sich eine Mittelkonsole, die für Fahrer und Beifahrer besonders leicht erreichbar ist. Hier können zwei Mobiltelefone platziert werden, die drahtlos in das Infotainment- und Bediensystem eingebunden sind. Außerdem können die Geräte dort induktiv aufgeladen werden.

Bildschirm scheint zu schweben

Die Instrumententafel besteht aus zwei Ebenen, dabei nehmen ihre Form und eine Ziernaht die Linien der Fahrzeugfront auf. Der große freistehende Bildschirm scheint zentral über der Instrumententafel zu schweben, davor befindet sich eine Ablagefläche für die Hand, die den Touchscreen bedient. Auch das Lenkrad wurde neu gestaltet, es kommt mit zwei Speichen aus und trägt jetzt den Skoda-Schriftzug in Einzelbuchstaben anstelle des gewohnten Logos.

Bis Ende 2022 zehn elektrifizierte Modelle

Skoda geht mit der „VISION iV“ einen weiteren Schritt in Richtung Elektromobilität. In den kommenden vier Jahren investiert der tschechische Automobilhersteller rund 2 Milliarden Euro in alternative Antriebe sowie neue Mobilitätsdienste und wird bis Ende 2022 zehn elektrifizierte Modelle einführen. Die Weltpremiere der Konzeptstudie „Skoda Vision iV“ findet auf dem Genfer Auto-Salon vom 5. bis 17. März statt.

Bahn investiert 700.000 Euro: „Reiterstellwerk“ ist wieder da

„Das ehemalige Bingerbrücker Befehlsstellwerk Kreuzbach, im Volksmund „Reiterstellwerk“ bezeichnet, wird zu neuem Leben erwachen“ – das meldet die Stadtverwaltung Bingen in einer Pressemitteilung. Darin heißt es weiter: „Sieht man sich die vorläufigen Planungen der DBNetz AG an, so scheint der rund 80 Jahre alte Bau demnächst innen und außen eine mehr als positive Instandsetzung zu erfahren. Rund 700.000 Euro werden für Rekonstruktion und Sanierung in die Hand genommen, um hier Arbeitsplätze für sechs bis acht Bahnmitarbeiter zu schaffen, die als Brückenprüfer in der Region tätig sein werden.“

„Ich freue mich sehr, dass dieses Industriedenkmal wieder genutzt wird“, sagte Oberbürgermeister Thomas Feser bei einem Vor-Ort-Termin mit der Bahn. „Zum einen war Bingerbrück ja über viele, viele Jahre ein wichtiger Bahnstandort und zum anderen darf diese Stelle am Eingang ins Welterbetal und in unsere Stadt nicht länger ein solcher Schandfleck sein. Besonders auch im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 müssen wir solche exponierten Stellen entsprechend behandeln“, so Feser weiter.

Seit 2005 unter Denkmalschutz

Das aus den 30er-Jahren stammende Gebäude am westlichen Stadtausgang wurde 1996 außer Betrieb genommen und 2005 als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz gestellt. Obwohl Teil des Unesco Welterbes Oberes Mittelrheintal, sei der Stahlskelettbau immer mehr und mehr dem Verfall preisgegeben worden und habe in der Vergangenheit für langwierige Verhandlungen zwischen der Stadt Bingen und der Deutschen Bahn (als Eigentümer) gesorgt, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Schließlich war seit der Landesgartenschau der Steg für Fußgänger die Verbindung zwischen Binger Wald und den Rheinkribben.

Nachtbus mit Zusatzfahrten an den närrischen Tagen

Die närrischen Tage stehen bevor. Damit die  Narrenschar sicher und ohne Auto unterwegs sein kann, bietet die Stadt Ingelheim am Rhein zusätzliche Fahrten für die Nachtbuslinie 613 an. Die Fahrt mit dem Bus erspart die Parkplatzsuche beim Besuch der Fastnachtsumzüge in Frei-Weinheim, Ober-Ingelheim und Großwinternheim und erlaubt zudem den einen oder anderen „Schluck“ mehr.

Zur Fassenacht in Ingelheim
Ganz gleich ob man in Ingelheim zu einer der zahlreichen Veranstaltungen gehen möchte, einfach nur in der Stadt unterwegs sein will oder zu einer privaten Fastnachtsparty eingeladen ist, mit dem Stadtbus kommt man prima hin und mit dem Nachtbus sicher wieder nach Hause. An Weiberfastnacht und am Fastnachtssamstag fährt der Nachtbus im Stundentakt bis nach 2 Uhr, am Fastnachtsfreitag und am Rosenmontag bis nach 1 Uhr nachts.

Zur Fassenacht in Mainz
Zur Weiberfastnacht in die Mainzer Altstadt, am Fastnachssamstag oder zum Rosenmontagszug fahren echte Narren bequem mit Bus und Bahn. Hier bieten sich für die späte Heimfahrt die Züge ab Mainz Hauptbahnhof um 23.08 und 00.08 Uhr an, die in Ingelheim Anschluss an den Nachtbus haben. Von Fastnachtsfreitag bis Fastnachtssonntag fährt der Zug um 23.38 Uhr ab Mainz Hauptbahnhof an, ebenfalls mit Anschluss an den Nachtbus Ingelheim.

Ohne Auto zu den Fastnachtsumzügen in Ingelheim
Zu den Fastnachtsumzügen in Frei-Weinheim (Fastnachtssamstag), in Ober-Ingelheim (Sonntag) und in Großwinternheim (Rosenmontag) fährt man besser mit Bus oder Bahn.
Zum Umzug in Frei-Weinheim (Samstag 15.11 Uhr) kommt man per Bus mit der Linie  611 (von Nieder-Ingelheim nach Frei-Weinheim) im Halbstundentakt zum Beispiel um 13.52 oder um 14.22 Uhr ab Bahnhof Ingelheim, danach im Stundentakt. Zurück fährt die Linie 611, zum Beispiel ab der Haltestelle Hermannstraße, letztmalig um 20.41 Uhr, danach kommt man per Nachtbus ab 21.45 Uhr im Stundentakt nach Hause.
Der Umzug in Ober-Ingelheim (Sonntag, 14.11 Uhr) ist erreichbar ab Bahnhof Ingelheim um 11.43 Uhr mit der Linie 640. Nach dem Umzug können Sie mit der Linie 640 um 17.13 Uhr und 19.13 Uhr von der Haltestelle Marktplatz wieder in Richtung Bahnhof Ingelheim fahren. Später am Abend fährt der Nachtbus um 21.19 und 22.19 Uhr ab Haltestelle Marktplatz in Ober-Ingelheim in Richtung Bahnhof Ingelheim.

Wer den Rosenmontagszug in Großwinternheim (Montag, 14.11 Uhr) anstelle in Mainz erleben möchte, für den bietet sich für die Hinfahrt die Regionalbuslinie 643 mit Abfahrt um 13.26 Uhr ab Bahnhof Ingelheim. Zustieg in Ober-Ingelheim (Markplatz, Neuweg) ist möglich. Zurück nach Ingelheim geht es ab Großwinternheim Kirche von 15.42 bis 19.42 Uhr stündlich sowie um 21.12 und 23.12 Uhr letztmalig über Ober-Ingelheim zum Bahnhof Ingelheim. Alternativ kann man zu später Stunde auch die Nachtbuslinie 613 nutzen stündlicher Abfahrt (ab Kreisel Großwinternheim) von 21.23 bis 1.23 Uhr. Dieser Bus fährt allerdings direkt zum Bahnhof Ingelheim, ohne Zwischenhalte in Ober-Ingelheim. Für Besucher aus Richtung Nieder-Olm bietet sich die Regionalbuslinie 75 an.

Weitere Informationen
Weitere Informationen und Fahrpläne gibt es unter www.ingelheim.de/busangebot/fastnacht sowie unter www.rnn.info oder telefonisch unter 06132 782-181. Wer schon unterwegs ist und die nächste Bus- oder Bahnverbindung wissen möchte, für den bietet sich die praktische Fahrplan App ›RNN Companion‹ an. Anhand des aktuellen Standorts und der Eingabe des Fahrtziels zeigt die App die nächsten Fahrverbindungen an.

Brexit: Vorbereitung auf No-Deal-Szenario

Der Brexit – also der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union – rückt immer näher und die Wahrscheinlichkeit, dass es ein „harter“ Brexit wird, steigt von Tag zu Tag. Das ist besonders schlecht für EU-Unternehmen, die mit Großbritannien Handel treiben. Die EU-Kommission hat jetzt ihre Informationskampagne intensiviert, um EU-Unternehmen auf ein mögliches No-Deal-Szenario im Bereich Zoll und indirekte Steuern (z. B. Mehrwertsteuer) vorzubereiten. Den Unternehmen stehen damit eine Reihe von hilfreichen Unterlagen in allen EU-Sprachen zur Verfügung, darunter eine einfache 5-Punkte-Checkliste, die einen Überblick über die zu ergreifenden Maßnahmen bietet.

„Da der 29. März und damit die Gefahr eines No-Deal-Brexits immer näher rücken, setzen die Europäische Kommission und die nationalen Zollbehörden alles daran, um für die Einführung von Kontrollen des Warenverkehrs zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gerüstet zu sein“, so Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll. „Dies ist unabdingbar, um unsere Verbraucher und unseren Binnenmarkt zu schützen. Vieles hängt davon ab, ob die Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich Handel treiben, in der Lage sind, sich schnell mit den Zollvorschriften vertraut zu machen, die im Falle eines No-Deals ab dem ersten Tag Anwendung finden werden. Unsere Informationskampagne soll den Unternehmen dabei helfen, denn wir dürfen keine Zeit verlieren“, so Moscovici weiter.

Tokio Hotel in der Batschkapp: „Es wird ein verrückter Trip“

Es ist wieder soweit: Tokio Hotel sind auf Tour – und sie machen Station in Frankfurt! Am Sonntag, 26. Mai, geben sich Bill, Tom, Gustav und Georg die Ehre und treten im Rahmen ihrer „melancholic paradise“-Tour in der Batschkapp auf. Die Auftaktkonzerte finden Ende April im englischen Manchester und in London statt. Anschließend geht es neben Deutschland unter anderem auch nach Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn und Russland. Bislang sind 34 Gigs geplant. Angekündigt ist eine Show, die auch langjährige Fans überraschen wird. Zudem wird die Band sämtliche neuen Songs des kommenden Albums performen.

Musik mit „visuellen Meisterwerken“

Die Band entwickelt sich ständig in ihrer Kunst weiter und wächst, heißt es in einer Pressemitteilung zur Tour. „Das einzigartige Erbe der Band, die 2019 ihr sechstes Studioalbum veröffentlichen wird, besteht aus internationalen Hits und einer sehr persönlichen Reise durch zwei musikalische Jahrzehnte.“ Und weiter: „Nicht nur in der Musik, sondern auch auf visueller Ebene wagen Tokio Hotel, Grenzen zu überschreiten und eine Ausnahme zu sein. Das Quartett wurde international bekannt für außergewöhnliche Live-Produktionen und visuelle Meisterwerke, die Leinwand für ihre faszinierenden Klanglandschaften schaffen. Besonders Bill ist die kreative Kraft hinter den auffälligen Kostümen, atemberaubenden Bühnenbildern und abgedrehten Lichtshows, immer überraschend und immer mutig.“

Awards und Platin-Erfolge

Entgegen allen Erwartungen und trotz ihres unorthodoxen Karrierewegs wurden Tokio Hotel mit mehr als 110 internationalen und nationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem US MTV VMA Moonman, fünf European Music Awards, vier MTV Latin Music Awards und dem MTV Japan Music Award. Mehr als 10 Millionen Platten wurden weltweit verkauft, mit Platin-Erfolgen in 68 Ländern und eine halbe Million Menschen trafen sich sogar am Eiffelturm, um die exzentrische und überwältigende Live-Show von Tokio Hotel zu sehen. Bill Kaulitz: „Ich schaue selten zurück, aber wenn ich das tue, bin ich voller Freude und Nostalgie. Wenn ich nach vorne schaue, fühle ich mich melancholisch wie damals, als ich mit 13 Jahren in meinem Zimmer saß und von den großen Bühnen dieser Welt träumte. In dieser neuen Show werden wir all diese Emotionen umsetzen. Es wird ein verrückter Trip.“

Weitere Informationen zur Band und zur Tour gibt es online auf www.tokiohotel.com.

Gaffer hielt auf der Gegenseite an um den Unfall zu Fotografieren

Am gestrigen Dienstagmorgen (19.02.2019) kam es auf der A61 Höhe Bornheim zu einem Unfall, bei dem der Anhänger eines Lastwagen umkippte. Um die Unfallörtlichkeit mit seinem Handy fotografieren zu können, hielt ein dreister PKW-Fahrer extra für diesen Zweck auf der Gegenseite an.

Gegen 07:45 Uhr kam ein 42-jähriger LKW-Fahrer aus dem Landkreis Mainz-Bingen mit seinem Gespann auf der A61, Fahrtrichtung Ludwigshafen in der Höhe der Anschlussstelle Bornheim, ins Schlingern. Unmittelbar nach der Auffahrt, kippte der Anhänger auf die linke Seite um.

Der Fahrer konnte das Gespann noch auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen, so dass lediglich der umgekippte Anhänger leicht in den rechten Fahrstreifen hinein ragte. Teile der Ladung (Saatgut) verteilten sich auf der Überholspur. Glücklicherweise war kein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt, auch der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Foto: Autobahnpolizei Gau-Bickelheim

Während der Bergungsarbeiten musste die A61 für kurze Zeit voll gesperrt werden.

Gaffer hielt auf der Gegenseite an um zu fotografieren

Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim einen Gaffer auf der Gegenfahrbahn, der dort extra auf dem Seitenstreifen angehalten hatte, um Fotos von der Unfallstelle anzufertigen!

Die Personalien konnten jedoch ermittelt werden, so dass den Mann nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren erwartet. Im Rückstau kam es dann noch zu einem Auffahrunfall, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Unfallursächlich war hier mangelnder Abstand und Unaufmerksamkeit.

Ein Klassiker: 50 Jahre Ford Capri

50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben. Nachfolgend die wichtigsten Stationen aus dem „Leben“ eines Publikumslieblings.

Ford Capri I (1969 – 1973)

„Ein außergewöhnliches Fahrzeug für einen gewöhnlichen Markt“ …

… So lautete die Überschrift einer Pressemitteilung, mit der die Medien auf die erste Capri-Generation eingestimmt wurden: Form, Größe und Fahrleistungen dieses Wagens vereinigen sich zu einem neuartigen Begriff der Sportlichkeit. Denn der Capri ist weder ein Kompromiss zwischen Sportwagen und Familienwagen, noch ist er eine abgewandelte Limousine. Er ist, vereinfacht ausgedrückt, ein mittelgroßes Fastback-Coupé von äußerst ansprechender, sportlicher Form. Dabei ist er, gemessen an Sportwagen-Standards, überaus geräumig – er bietet Platz für vier Personen und ihr Gepäck – und hat dennoch viele der Eigenschaften, die einen echten Sportwagen auszeichnen. Bis auf den Preis.

Wer hat´s „erfunden“? Der US-Designer Philip T. Clark, Schöpfer auch des Mustang

Die straffen Formen dieses automobilen Kulturguts, seine klaren Flächen und Konturen waren nicht etwa das Werk deutscher Kreativkunst. Verantwortlich zeichnete vielmehr der amerikanische Designer Philip T. Clark, Schöpfer des ebenfalls kultigen Ford Mustang. Clark war auch der eigentliche Inspirator für eine Art deutscher Mustang – der Capri eben.

Nach ausführlichen Marktforschungen rechneten die Modellplaner mit einem deutlich überwiegenden Anteil junger Käufer in der Altersspanne 18 bis 29 Jahren. Die Marketingexperten vergaßen natürlich nicht, auch reifere Jahrgänge ins Sportcoupé zu holen. Und weil die Älteren meist doch mehr von Vernunft gelenkt werden als von Adrenalinstößen, wurden auch Familienkompetenz und Nutzwert des Capri herausgestellt.

Versinkende Sonne statt rauchender Colts – wie der Capri zu seinem Namen kam

Im Januar 1969 gab das neue Auto seine internationale Publikumspremiere auf dem Brüsseler Automobilsalon und wurde noch im gleichen Monat in der Bonner Beethovenhalle der deutschen Fachpresse vorgestellt. Im Februar 1969 schließlich betrat der Capri die Arena, in der Erfolge gefeiert und Niederlagen erlitten werden: die Showrooms der Händler, den Markt. Ursprünglich hätte der Capri übrigens Colt heißen sollen. Aber wie sich herausstellte, führte bereits ein fernöstlicher Hersteller diesen Namen in seinem Modellportfolio.

Fünf Modellvarianten zur Markteinführung

Capri 1300, Capri 1500, Capri 1700 GT, Capri 2000, Capri 2300 GT: Insgesamt fünf Modellvarianten standen zur Markteinführung zur Wahl – bis 1,7 Liter Hubraum in V4-, darüber in V6-Formation. Kenner identifizierten die Sechszylindermodelle übrigens am „Power-Buckel“, einer verräterischen Ausbuchtung in der Motorhaube. Das zugehörige Leistungsspektrum reichte von eher defensiven 50 bis zu 108 PS – damals ein durchaus respektabler Wert. Je nach Ausführung ließ sich der Ford Capri damit in verträumten 22,7 (1300) bis sportlichen 10,8 Sekunden (2300 GT) Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, die maximale Reisegeschwindigkeit lag zwischen 133 und 178 km/h – Werte, die ein halbes Jahrhundert später jeder halbwegs gut aufgelegte Ford Fiesta erreicht. Der Ford Capri sorgte damals jedenfalls für Aufsehen, und das nicht alleine mit rassiger Optik und sportlichen Fahrleistungen, sondern auch mit seinem Preis: 6.995 Deutsche Mark wurden für das 1,3-Liter-Basismodell aufgerufen – eine Preis-Leistungs-Sensation!

Im Herbst 1969 rückte eine „Hochleistungsversion“ des 2300 GT zum Oberhaupt der Modellfamilie auf, die mit scharfer Nockenwelle, Doppelrohrauspuff und Modifikationen an Zündung und Vergaser satte 125 PS servierte – ein ziemlich heißer Ofen, der im prestigeträchtigen Sprint sportwagenwürdige 9,8 Sekunden und ein maximales Marschtempo von 190 km/h vorweisen konnte.

Sportlicher Anspruch und automatisches Schalten waren kein Widerspruch

Sportlicher Anspruch und automatisches Schalten stellte für Ford schon damals keinen Widerspruch dar. Als Alternative zum serienmäßigen Viergang-Handschalter offerierte der Hersteller für alle Modellversionen mit Ausnahme des 1300ers ein automatisches Dreistufengetriebe. Die Fahrwerkstechnik samt McPherson-Federbein-Vorderachse und starrer Hinterachse an Halb-Elliptik-Längsblattfedern hatten die Entwickler fast unverändert von Capri’s bravem Bruder übernommen, dem Ford Taunus.

Zudem gerierte sich der Ford Capri schon damals als Europäer modernerem Zuschnitts. Gebaut wurde er nämlich nicht nur im Ford-Stammwerk Köln-Niehl, wo das Unternehmen 86 Millionen DM in neue Produktionsanlagen investiert hatte, sondern auch im englischen Halewood, wo ihm Motoren aus dem britischen Ford-Programm eingepflanzt wurden.

1973 war das erfolgreichste Jahr der gesamten Capri-Historie

In kürzester Zeit stürmte das Auto mit den Kölschen Wurzeln die Herzen seiner Zielgruppe, denn schon zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/M. des Jahres 1969 konnte Ford vermelden: Inzwischen sind in Köln rund 75.000 Capris gebaut worden. Und obwohl die Produktion dieses Modells seit Januar ständig erhöht wurde, gelang es nicht, mit der ungewöhnlich lebhaften Nachfrage Schritt zu halten.

Und das sollte so bleiben. Bis zum Ende ihrer fünfjährigen Laufzeit sorgte die erste Ford Capri-Generation nämlich nicht nur für Fahrvergnügen, sie schuf auch ein imposantes Zahlenwerk: 784.000 Einheiten waren von 1969 bis einschließlich 1973 in Deutschland gebaut worden, 244.000 davon fanden auf dem Heimatmarkt einen Abnehmer. 1973, das letzte Jahr im Modellzyklus von Generation I, wurde zum erfolgreichsten der Ford Capri-Historie überhaupt: im August 1973 rollte das 1.000.000ste Exemplar vom Band.

Bis dahin waren aber noch diverse Modifikationen und Modellpflegemaßnahmen in die Serie eingeflossen. Auch durch das Motorenprogramm war noch einmal frischer Wind geweht. Die V4-Motoren wurden durch 1,3- und 1,6-Liter-Reihenvierzylinder mit 55 und 72 PS beziehungsweise 88 PS aus dem Ford Taunus-Programm ersetzt, während der 140 PS starke 3,0-Liter-V6, der sich bereits im Granada und Consul GT bewährt hatte, nun auch für die deutschen Capri-Modelle verfügbar war.

DER Capri schlechthin: der 1970 vorgestellte 2600 RS

DER Ford Capri schlechthin aus Sicht vieler Enthusiasten, Fans und Motorsportfreunde war und ist bis heute der Ende 1970 vorgestellte 2600 RS – das bis dato sportlichste Modell der Marke überhaupt. Für schlanke 15.800 DM erhielten sportlich ambitionierte Fahrer ein Auto mit sechs Zylindern, Kugelfischer-Einspritzung, tiefergesetztem Sportfahrwerk und 150 munteren Pferden unter der mattschwarzen Motorhaube, dessen markantes Doppelscheinwerfer-Gesicht in Motorsport-Konfiguration schon bald auf Augenhöhe mit der erfolgsverwöhnten Porsche-Phalanx auftauchen sollte. Die Homologationsauflage von 1.000 Einheiten, kräftig nachgeschärft mit Leichtbauzutaten wie Magnesiumfelgen, Plexiglasscheiben und Kunststofftüren, legte nämlich den Grundstein für eine außergewöhnliche Rennsportkarriere (siehe: Der Ford Capri im Motorsport).

Ford Capri II (1974 – 1977)

Eleganter, sicherer, komfortabler, praktischer – die zeitgemäße Fortsetzung der Idee vom sportlichen Alltagscoupé

Mit dem jetzt vorgestellten Capri II demonstrieren Fords Konstrukteure, dass sich auch Bestseller noch verbessern lassen, verkündete Ford zum Start der zweiten Modellgeneration im Jahre 1974. Die Baureihe sei die zeitgemäße Fortsetzung der Capri-Idee, ein Vernunftbeispiel in dieser sportlich-funktionalen Klasse … eleganter, sicherer, komfortabler und auch noch praktischer als sein erfolgreicher Vorgänger, von dem in fünf Jahren über eine Million Exemplare gebaut und in alle Welt verkauft wurden. In ihm verbinden sich bewährte, millionenfach ausgereifte Technik mit modernem, funktionellem Design.

Die Nachwirkung der Ölkrise ließ Fahrzeuge wie ihn fast wie Verirrungen erscheinen

Den günstigsten Zeitpunkt, mögliche Kunden mit einem Schuss ins Herz zu „erlegen“, hatte Diana, die Göttin der Jagd, in Gestalt des Ford Capri II (Projektname: „Diana“) im Februar 1974 nicht wirklich erwischt. Im Jahr zuvor, 1973, hatte die sogenannte Ölkrise mit Sonntagsfahrverboten und Geschwindigkeits-Beschränkungen ein politisches Klima heraufbeschworen, das sportliche Fahrzeuge fast wie Verirrungen erscheinen ließ. Dass der zweiten Generation des Erfolgsmodells trotzdem die Herzen zuflogen, lag wohl auch daran, dass sie Vernunft-Argumente noch lässiger zu bedienen vermochte als der Vorgänger.

Mit großflächigen, in die Karosserielinie einbezogenen Rechteck-Scheinwerfern samt integrierten Blinkleuchten sowie glatten Oberflächen und einer geradlinig durchgezogenen Stoßstange vermittelte der Ford Capri II noch mehr Sachlichkeit und Klarheit. Schlanke, weit nach hinten gezogene Seitenfenster streckten zudem den Aufbau und ließen ihn graziler wirken, während hübsche Details wie die kleine Erhebung auf der Motorhaube oder ein schwarzer Frontgrill die Baureihe mit sportlichen Akzenten weiter aufwerteten.

Die Coolness blieb erhalten: lange Motorhaube, knackig-kurzes Hinterteil

Die Coolness der ersten Ford Capri-Generation, ihre Formensprache und Proportionen blieben vom Evolutionsschub unberührt: lange Motorhaube, niedrige Dach- und Gürtellinien, knackig-kurzes Hinterteil – dies waren Kennzeichen auch des Ford Capri II. Ford-Chefdesigner Uwe Bahnsen hatte ganze Arbeit geleistet, das Werk seines Vorgängers mit Know-how und Fingerspitzengefühl weiterentwickelt. Auch bei der Interieurgestaltung, für die Ford in England verantwortlich zeichnete, hatten Designer und Ergonomen Hand angelegt und entsprechend den äußeren Formen Cockpit und Armaturenträger optisch geglättet. Für mehr Komfort und Seitenhalt waren zudem sportlich konturierte „Schalensitze“ – so nannte man die dezent skulpturierten Sessel damals tatsächlich – eingebaut worden.

Technisch hatte der Ford Capri II ebenfalls nachgelegt. Fahrern, die nicht eigenhändig im voll synchronisierten Getriebe herumrühren mochten, konnten ein neues, speziell auf Wagen im Europaformat zugeschnittenes Automatikgetriebe wählen. In das Fahrwerk waren zudem die Erfahrungen aus der ersten Modellgeneration gewinnbringend eingebracht worden: Eine spurverbreiterte Hinterachse sowie überarbeitete Feder- und Dämpferabstimmungen verbesserten mit der Straßenlage auch den Spaßfaktor. Bis zur 2,3-Liter-Version musste sich der Ford Capri allerdings mit einer eher schmächtigen 165 SR 13-Besohlung begnügen, beim Drei-Liter waren immerhin 185/70er-„Breitreifen“ aufgezogen.

Das Motorenprogramm der zweiten Capri-Generation entsprach weitgehend dem der ersten. Den Part des 1,3-Liter-Einsteigers übernahm zunächst das aus dem Ford Escort bekannte OHV-Triebwerk mit 55 PS, das aber kurz darauf gegen eine Normalbenzin konsumierende Version mit 54 PS ausgetauscht wurde. Die nächsthöheren Stufen in der Leistungshierarchie besetzten die bekannten 1,6-Liter-Allrounder mit 68, 72 und 88 PS, während der 2600 GT aus dem Programm genommen wurde. Leistungshungrige wurden jetzt von zwei Sechszylinder-Modellen bedient: einer 108 PS starken 2,3-Liter-Version und dem Drei-Liter-„Essex“-Motor mit 138 PS.

Alltagstauglichkeit ins Lastenheft geschrieben

Den Ford-Ingenieuren waren auch bei der zweiten Capri-Generation Alltagstauglichkeit ins Lastenheft geschrieben worden. Ergo verfeinerte eine schluckfreudigere Federung den Fahrkomfort, während größere Fensterflächen für mehr Übersichtlichkeit sorgten und eine größere Heckklappe das frühere Kofferraum-Deckelchen ablöste. Die zugehörigen Scharniere hatten die Ford-Ingenieure dabei so clever versteckt, dass die fließende Linie der Karosserie keinen Schaden nahm.

Wer angesichts dieser unwiderstehlichen Mischung aus Vernunft und Verführung immer noch unschlüssig den Geldbeutel knetete, gelangte womöglich zur Kaufentscheidung, als der Ford Capri noch ein umfangreiches Sicherheitspaket obendrauf packte: Stahlgürtelreifen, Stabilisatoren, Scheibenbremsen, Bremskraftverstärker, heizbare Heckscheibe, elektrische Scheibenwascher, alles ab Werk dabei. Auch das Vertrauen des Kunden in Marke und Produkt wurde nachhaltig gestärkt. Als erster und bis dato einziger Automobilhersteller auf dem deutschen Markt verdoppelte Ford die Neuwagengarantie auf ein Jahr oder 20.000 Kilometer.

Im Mai 1976 ordnete das Unternehmen die Ford Capri II-Modellpalette grundlegend neu. Außer Modifikationen an der Ausstattungsstruktur und bei Innenraumdetails ersetzte ein 2,0-Liter-V6-Motor mit 90 PS die 88 PS starke 1600er-Version und erwies sich als Volltreffer. Seine überzeugende Kombination aus Laufkultur, Temperament, moderatem Kraftstoffverbrauch und Zuverlässigkeit harmonierte nicht nur prächtig mit dem Charakter des Volkssportlers, sondern auch mit den Erwartungen seiner Käufer.

Der Capri S: ein Leistungssportler „frei von schillernder Zierde“

Als Ersatz für die bisherige GT-Variante kam im Mai 1976 der Ford Capri S neu ins Spiel, laut Hersteller ein Leistungssportler mit der Vernunft eines Ford und frei von schillernder Zierde, der mit seinem Dreiliter-V6 doppelt so teure Sechszylinder-Coupés provoziert: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden, Spitze 198 km/h. Wobei die Werte selbst weniger beeindruckend sind als die Art, wie dieses großvolumige, aus dem Vollen schöpfende Triebwerk seine Leistung produziert … Neue Styling-Elemente wie der markante Frontspoiler und ein Beifahrer-Außenspiegel rundeten das Erscheinungsbild des Ford Capri S ab – der nicht nur mit dem Drei-Liter-Top-Triebwerk zu haben war, sondern auch mit den kleineren, 90 und 108 PS starken 2,0 l-V6-Motoren.

Ein Auto mit derartigem Charisma drängte sich für Spezial-Editionen und für das Tuning geradezu auf – wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. So legte Ford 1975 zum Beispiel die limitierte, von Ford Capri-Kennern kurz „JPS“ genannte Sonderserie „John Player Special“ auf, die im Stil der damaligen Lotus Formel-1-Boliden ganz in Schwarz und Gold gehalten war. Dass dazu jeder Käufer ein nummeriertes Zertifikat erhielt, trug ebenfalls dazu bei, dieses Modell zum begehrten Sammlerobjekt zu machen.

Auch in den USA konnte sich der Ford Capri souverän behaupten

Auch auf dem US-Markt war der Capri seit der ersten Modell-Generation heimisch. Im Revier seines amerikanischen Vetters Ford Mustang, wo das Tempo zwar limitiert, die Möglichkeiten jedoch unbegrenzt sind, hatte sich der Capri souverän behauptet und war hinter dem VW Käfer zeitweise zum zweitbesten Importmodell aufgestiegen. Womit die zweite Ford Capri-Generation schwarz auf weiß nachweisen konnte, den Erfolg der ersten Generation fortgesetzt zu haben. Aber auch das sollte nur die Zwischenetappe einer Erfolgsgeschichte sein, der Capri „hatte noch nicht fertig“.

Bei aller Glorie ist es auch für Helden der motorisierten Fortbewegung irgendwann Zeit, die Stube für einen Nachfolger besenrein zu fegen. Beim Ford Capri II war das 1976. Die Produktion in den englischen Werken Halewood und Dagenham wurde eingestellt, gebaut wurde der Volkssportler nur noch in den deutschen Werken Köln und Saarlouis/Saarland.

Capri II ´78, später allgemein Capri III (1978 – 1986)

Die dritte Modell-Generation basierte auf der „Modular Aerodynamic“-Studie

Die dritte und letzte Modell-Generation des Ford Capri stellte sich im März 1978 der Öffentlichkeit vor und reckte stolz eine neu gestaltete Bugpartie mit Halogen-Doppelscheinwerfern und einen Fronthauben-Überhang mit integriertem Spoiler in den Wind. Das war kein Imponiergehabe, sondern eine Maßnahme zur Verbesserung der aerodynamischen Effizienz. Wie der Versperrungs-Lamellenkühlergrill war diese Technologie von der Studie „Modular Aerodynamic“ mit „Droop-Snout“-Front abgeleitet worden, die Ford als Vorboten des Capri III auf dem Genfer Automobilsalon 1976 präsentiert hatte. Neu war auch die bis an die Radauschnitte herangeführte Stoßstange. Die wurde noch immer so genannt, der elegantere Begriff „Stoßfänger“ war noch nicht gebräuchlich.

Mehr Sicherheit, mehr Fahrvergnügen und Servobremsen, die „solide Arbeit leisten“

Dem Chassis des Ford Capri III hatten sich die Ingenieure ebenfalls umfangreich gewidmet, wie Ford Mitte 1977 in einer Pressemeldung mitteilte: Das Fahrwerk des Ford Capri, im Rennsport mit Erfolg erprobt, ist auf vitale Motorleistung und hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Es besitzt eine Vorderachse aus Federbeinen, die durch Querlenker geführt und einen Querstabilisator zusätzlich versteift ist. Die Führung der Hinterräder übernimmt eine spur- und sturzkonstante Hinterachse, die bei allen Capri-Modellen neuerdings durch Gasdruckstoßdämpfer optimiert ist. In Verbindung mit einem Querstabilisator ergibt sich daraus ein deutlicher Zuwachs an Fahrsicherheit, Straßenlage und Kurvenstabilität. Sämtliche Capri besitzen an der Vorderachse servounterstützte Scheibenbremsen, die beim Verzögern solide Arbeit leisten …

Der 1,3-Liter-Basismotor fiel der sportlichen Akzentuierung des Ford Capri III zum Opfer. Das gestraffte Motorenprogramm umfasste nun zwei 1,6-Liter-Reihenvierzylinder sowie drei V6-Triebwerke mit 2,0, 2,3 und 3,0 Litern Hubraum und einem Leistungsspektrum von 68 bis 138 PS. Weitere Änderungen zum Modelljahr 1979 konzentrierten sich auf technischen Feinschliff an der Antriebspalette, wobei die Zwei- und Drei-Liter-Sechszylinder auf mehr Wirtschaftlichkeit und Leistung getrimmt wurden. So ließ sich die Zwei-Liter-Version bei unveränderten 90 PS nun mit Normal- statt mit Superbenzin betanken, während der „Zwo-Dreier“ mit nunmehr 114 PS (vorher: 108 PS) das damalige Reglement der Kfz-Versicherer konsequent ausreizte. Auch der Drei-Liter hatte etwas vorzuweisen: Er machte die 19.607,53 DM teure Capri S-Version zu Deutschlands günstigstem Angebot im Klub der 200 km/h schnellen Automobile.

Im weiteren Verlauf des Jahres 1978 vergrößerte sich die Capri-Antriebspalette um einen Zwei-Liter-Vierzylinder mit 101 PS, der sich durch besondere Kraftstoff-Askese auszeichnete und zugleich mit seinem Temperament zu flotten Kurvenküren animierte.

Der 2,8 Injection: eine Entwicklung des Teams „Special Vehicle Engineering“

Ein wahrer Knaller reihte sich 1981 in die Sportlerriege ein: der Ford Capri 2,8 Injection. Es handelte sich dabei um eine Entwicklung des Teams „Special Vehicle Engineering“. Der „Injection“ ersetzte die Drei-Liter-Version und wurde von den Marketing-Experten als Erbe des legendären 2600 RS positioniert.

Die motorische Umsetzung erfolgte über einen neuen 2,8-Liter-V6-Einspritzmotor, der dank einer Leistung von strammen 160 PS in anspruchsvoller Dosierung Dynamik und Fahrerlebnisse erzeugte. 210 km/h lautet die Tempoansage, die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h erledigte der „Injection“ in gut acht Sekunden. Mit ihm konnte man sich auf dem Sportfahrer-Parkett blicken lassen, zumal die gebotene Power von einem modifizierten S-Fahrwerk mit verstärkten Querstabilisatoren, 205/60 VR 13-Breitbereifung auf Leichtmetall-Siebenzöllern und Bremsdruck-Regelventil an der Hinterachse auch sportgerecht inszeniert wurde. Auch Design- und Ausstattungsdetails wie ein betont expressiver Spoilersatz, markante Zierstreifen und ein entsprechend akzentuiertes Interieur ließen an dem bevorzugten Bewegungsprofil dieses Ford Capri keinen Zweifel aufkommen.

Der Ford Capri Turbo: bis zu 215 km/h schnell

„Einer geht noch“, mochten sich die Modellstrategen gedacht haben, als sie ebenfalls noch 1981 (Juli) den Ford Capri Turbo in einer limitierten Stückzahl von 200 Exemplaren aus der Taufe hoben. Unter der Haube pumpte das per KKK-Turbolader auf 188 PS aufgeblasene 2,8-Liter-Herz des „Injection“, auf Wunsch war ein Sperrdifferenzial lieferbar. Von seinen zahmeren Brüdern unterschied sich der „Turbo“ außerdem durch muskulöse 235-Millimeter-Bereifung unter aerodynamisch geformten Kotflügelverbreiterungen sowie durch eine Front- und Heckbeflügelung, die den Fahrtwind in die gewünschten Bahnen lenkte. Das Ergebnis war schon in nüchternen Zahlen imponierend: Lediglich acht Sekunden vergingen vom stehenden Start bis Tempo 100 km/h, bis zu 215 km/h war der Ford Capri Turbo schnell.

Im August 1981 wurde der 2,8 Injection „entlimitiert“ und ins reguläre Modellprogramm aufgenommen, die Zwei- und Drei-Liter-V6-Varianten traten dafür in den Ruhestand. 1983 wurde das Antriebsprogramm noch einmal nachjustiert. Neues Einstiegsmodell in die Ford Capri-Welt war nun der 2,0 GT mit dem 101-PS-Vierzylindermotor, die goldene Mitte markierte der 114 PS starke 2,3 S, an der Spitze thronte der „Ober-Capri“ 2,8 Injection. Drei Jahre später, 1984, leiteten die Modelle Super GT und Super Injection dann das Ende der Ford Capri-Ära ein.

Insgesamt wurden rund 1,9 Millionen Ford Capri-Exemplare produziert – ein überaus erfolgreiches Kapitel deutscher und europäischer Automobilgeschichte. Einen wirklichen Nachfolger erhielt der Ford Capri nicht.

Der Ford Capri im Motorsport

Ford Werke GmbH

Der perfekteste Renntourenwagen seiner Zeit

Ursprung der außergewöhnlichen Motorsportkarriere des Ford Capri war das im Jahre 1970 präsentierte Straßenmodell RS 2600. 1971 beteiligt sich Ford werksseitig mit zwei Fahrzeugen an der Tourenwagen-Europameisterschaft und mit einem Exemplar an der Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft. Die Ergebnisse sprachen für sich: Auf internationaler Bühne holte Dieter Glemser den Titel, im deutschen Wettbewerb fuhr Jochen Maas mit dem Maximalergebnis von acht Siegen in acht Läufen den Gesamtsieg ein. Auch 1972 dominierten die Ford Capri fast überall nach Belieben und vergrößerten ihre Erfolgsbilanz um die Deutsche Automobil-Rennsportmeisterschaft (Hans-Joachim Stuck), die Europa-Tourenwagen-Meisterschaft (Jochen Maas), die Plätze eins und zwei beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans und einen Dreifachsieg beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps.

Nach einer Übergangszeit begann 1978 in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft die Ära des 400 PS starken Ford Capri Turbo, der sich 1979 mit vier Siegen in der Division bis zwei Liter Hubraum als wahrer Hecht im Karpfenteich entpuppte und 1980 als rund 580 PS starker „Super Capri“ in der großen Division über zwei Liter Hubraum selbst die dominanten Porsche 935 ins Visier nahm. Mit fünf Siegen avancierte Klaus Ludwig zum erfolgreichsten Fahrer der Meisterschaft, auch wenn er aufgrund von Regelstreitigkeiten den Meistertitel verpasste. Auch Walter Röhrl begann seine überaus erfolgreiche Rallye-Karriere auf einem Ford Capri.

1981 war ebenfalls ein Ford Capri-Motorsportjahr – aber leider auch das letzte, denn der Nachfolger C100 lief sich bereits warm. Mit zehn Siegen in dreizehn Läufen legten Klaus Ludwig und sein Turbo-Capri in der kleinen Division einen wahren Durchmarsch zur Meisterschaft hin, während parallel dazu der Super Capri mit Manfred Winkelhock sechs Siege in der großen Division einfuhr. Ein Abgang mit Ausrufezeichen!

Haftbefehl gegen 41-jährigen Eritreer nach Übergriffen auf zwei Frauen

Durch umfangreiche Ermittlungen in Verbindung mit kriminaltechnischer Untersuchung der Kleidung eines Opfers, konnte ein 41-jähriger Eritreer am vergangenen Freitag (15.02.2019) in einer Wormser Flüchtlingsunterkunft verhaftet werden. Ihm wird in mindestens zwei Fällen vorgeworfen Junge Frauen belästig zu haben.

So soll der 41-jährige Eritreer am 11. Oktober sowie am 07. November vergangenen Jahres, im Albert-Schulte-Park zwei Frauen angegriffen haben. In beiden Fällen trat er unvermittelt an die jungen Frauen heran, pakte diese und traktierte sie mit Schlägen genen den Kopf.

Im ersten Fall konnte die 18 Jährige durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen, wodurch ein hinzueilender Zeuge den Täter vertreiben konnte.
Im zweiten Fall gelang es einer 21 Jährigen, sich durch starke Gegenwehr aus der Umklammerung des Täters zu befreien und zu flüchten.

Der 41-jährige war bereits wegen ähnlich gelagerter Delikte polizeibekannt. Am Freitag wurde der Mann in einer Wormser Flüchtlingsunterkunft durch die Kriminalinspektion Worms festgenommen und die Untersuchungshaft angeordnet. Es wurde durch das Amtsgericht Mainz Haftbefehl erlassen. Zur Sache äußert er sich nicht.

ENTEGA tritt als erster kommunaler Energieversorger der Allianz für Entwicklung und Klima bei

Der Darmstädter Ökostromanbieter ENTEGA ist im Januar 2019 als erster kommunaler Energieversorger der Allianz für Entwicklung und Klima beigetreten. Dieses Bündnis wurde Ende 2018 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die mittlerweile mehr als 160 Unternehmen, Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich das Ziel gesetzt, durch Vermeidung, Reduktion und biologische Speicherung von Treibhausgasen zur Verbesserung der Weltklimabilanz beizutragen. Durch die Unterstützung von qualitativ hochwertigen Projekten zur Kompensation von Treibhausgasen in Entwicklungs- und Schwellenländern leisten die Mitglieder der Allianz zusätzlichen einen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energie und den Schutz und die Aufforstung von Wäldern.

Konsequente Klimaschutzstrategie

„Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Deshalb müssen wir alles daran setzen, den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Wir als Unternehmen verfolgen seit vielen Jahren eine konsequente Klimaschutzstrategie mit einem Dreiklang von vermeiden, vermindern und kompensieren von Klimagasen“, erläutert Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG.

„Deshalb begrüßen und unterstützen wir die Initiative des Ministeriums.“ So vermeidet das Unternehmen seit Jahren große Mengen an Treibhausgasen durch die Erzeugung und den Verkauf von Ökostrom. Außerdem bietet der Stromanbieter seinen Kunden ein umfangreiches Energieeinsparprogramm mit gezielter Beratung und Förderung und verringert so deren CO2-Fußabdruck.

Zertifizierte Waldschutzprojekte

Unvermeidbare Emissionen, die zum Beispiel beim Heizen mit Erdgas entstehen, kompensiert ENTEGA für seine Kunden mittels zertifizierter Waldschutzprojekte. Auch die eigenen, nicht vermeidbaren CO2-Emissionen aus Eigenverbrauch und Mobilität gleicht das Unternehmen mit diesen Waldschutzprojekten aus. ENTEGA ist einer der größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas in Deutschland.

Für seine nachhaltige Unternehmensstrategie wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet. So hat ENTEGA beispielsweise 2013 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Seit 2015 wird das Unternehmen zudem jährlich vom TÜV Rheinland als „Wegbereiter der Energiewende“ zertifiziert. Außerdem wurde ENTEGA 2018 mit dem Energiewende Award ausgezeichnet.

Mehr zur Allianz für Entwicklung und Klima finden Sie hier: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

(Quelle: Pessemeldung Entega)

Stinkende Flüssigkeit im Gesundheitsamt sorgt für Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr

Um 10:10 Uhr am heutigen Dienstagvormittag meldete die Landeshauptstadt Wiesbaden über ihre Facebookseite, dass das Gesundheitsamt in der Konradinerallee aufgrund einer „Gefahrensituation“ geschlossen werden musste.

Nach Informationen eines Pressesprechers der Polizei gegenüber Rhein-Main-Nachrichten | Boostyourcity, wurde im 1. Obergeschoss des Gesundheitsamtes eine stark stinkende Flüssigkeit gefunden, die nicht zugeordnet werden konnte. Vorsorglich wurde darauf hin das komplette 1. Obergeschoss geräumt.

Die erste Meldung der Landeshauptstadt Wiesbaden von 10:10 Uhr | Screenshot Facebook

Nachdem die Wiesbadener Feuerwehr vor Ort Messungen vorgenommen hatte, konnte Sichergestellt werden, dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Um welche Flüssigkeit es sich handelt konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Nach intensiver Reinigung durch die Feuerwehr kann, so der Polizeisprecher weiter, der betroffene Bereich im Laufe des Tages wieder frei gegeben werden.